Drei zentrale Aspekte, die Unternehmen auf die Arbeitswelt nach der Pandemie vorbereiten

Drei zentrale Aspekte, die Unternehmen auf die Arbeitswelt nach der Pandemie vorbereiten

Langsam normalisiert sich das öffentliche und private Leben wieder etwas und bereits Ende Juni ist die Home-Office-Pflicht ausgelaufen. Ist damit auch die Zeit gekommen, die Mitarbeiter wieder in die Büros zurückzurufen? Ganz so einfach ist es allerdings nicht, denn noch sind nicht alle (vollständig) geimpft, während andere weiterhin Vorsicht walten lassen. Dazu kommt: Viele Arbeitskräfte haben das Home Office zu schätzen gelernt. Für Unternehmen sind damit neue Herausforderungen verbunden. Um diese zu bewältigen und nach Ende der Pandemie allen Mitarbeitern reibungsloses Arbeiten zu ermöglichen, müssen sie jetzt ihre Strategie für den Arbeitsplatz von morgen ausarbeiten. Welche Punkte sie darin berücksichtigen sollten, erklärt Oliver Ebel, Area Vice President Central Europe bei Citrix.

Noch ist die COVID-19-Pandemie in Deutschland nicht endgültig überstanden, aber langsam wenden sich die Zeichen zum Positiven. Damit ist für Unternehmen jetzt der Zeitpunkt gekommen, den Krisenmodus zu verlassen und sich wieder auf die Zukunft zu konzentrieren. Ein wichtiger Punkt dabei: wie können sie die Arbeit und den Arbeitsplatz künftig so gestalten, dass sie den veränderten Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter gerecht werden? Unternehmen müssen aus den Erfahrungen der letzten 18 Monate die richtigen Schlüsse ziehen und dabei drei Aspekte besonders beachten:

1. Flexibilität und Produktivität ermöglichen

Die gestiegene Akzeptanz für das Home Office ist sicherlich eine der weitreichendsten Folgen der Pandemie. Viele Mitarbeiter werden auch künftig ihren Arbeitsort flexibler wählen wollen; in einer Citrix-Studie zu Beginn des Jahres erklärte sogar fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent), dass sie bei einem Jobwechsel nur eine Stelle annehmen würden, die diese Flexibilität bietet. Unternehmen müssen sich daher überlegen, inwieweit sie dies weiterhin möglich machen können und wollen.

Dabei müssen Unternehmen allerdings auch noch einen weiteren Aspekt angehen: Das zunehmende Tool-Chaos. Um verteiltes Arbeiten zu ermöglichen, haben sie viele neue Lösungen implementiert, entsprechend bestätigten in einer aktuellen Umfrage im Auftrag von Citrix 64 Prozent, mehr Kommunikations- und Kollaborationstools zu verwenden als noch vor der Pandemie. Allerdings ist die Arbeit für 71 Prozent dadurch komplexer geworden. Unternehmen müssen daher ihre Anwendungen konsolidieren und ihren Mitarbeitern unabhängig von ihrem Standort konsistenten und zuverlässigen Zugang zu allen Ressourcen ermöglichen.

2. Sicherheit priorisieren

Mit dem Wechsel ins Home Office gingen für Unternehmen auch neue Herausforderungen bei der Sicherheit einher. Gerade zu Beginn mussten Mitarbeiter beispielsweise auf private Geräte zurückgreifen, während die erlaubten oder bereits vorhandenen Lösungen nicht immer geeignet waren, um die Zusammenarbeit oder Kommunikation wie benötigt zu ermöglichen. Die Folge: Mitarbeiter installierten ungeprüfte oder verbotene Programme. Wenn auch in Zukunft Mitarbeiter an unterschiedlichen Orten arbeiten, brauchen Unternehmen Lösungen, die ihnen bei verteiltem Arbeiten ein hohes Maß an Sicherheit bieten. Das kann ein digitaler Arbeitsplatz sein, der dank Single Sign-On Passwörter überflüssig macht, Zugriff nur kontextabhängig erlaubt und der IT-Abteilung wertvolle Daten liefert, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen.

3. Dem Büro einen neuen Zweck verleihen

Einige Unternehmen haben aus den Erfahrungen der letzten Monate bereits Schlüsse gezogen und ihre Büroräume komplett aufgegeben. Diese Lösung ist allerdings nicht für alle praktikabel. Stattdessen sollten Unternehmen überlegen, zu welchen konkreten Zwecken ihre Mitarbeiter in Zukunft das Büro aufsuchen werden und wie sie dort unterstützt werden können. Vielleicht kann der Teil der Belegschaft, der jeden Tag reinkommt, seine festen Arbeitsplätze behalten während der Rest Hot Desking macht. Gerade kreative Arbeit profitiert auch davon, wenn Menschen sich im selben Raum aufhalten. Daher lohnt es sich möglicherweise mehr abgetrennte Räume für die Zusammenarbeit zu schaffen.

Die COVID-19-Pandemie wird die Arbeitswelt nachhaltig verändern und Unternehmen müssen sich darauf einstellen. Nur wer bereit und in der Lage ist, Wandel zuzulassen und auf die veränderten Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen, wird auch in Zukunft weiterhin erfolgreich sein können. Deshalb müssen Unternehmen so bald wie möglich damit anfangen, eine Strategie zu entwickeln, wie sie sich künftig aufstellen wollen.

Über die Citrix Systems GmbH

Citrix hilft Unternehmen dabei, ein einheitliches Erlebnis zu bieten, egal wo die Arbeit erledigt werden muss – im Büro, zu Hause oder vor Ort. Unsere digitalen Arbeitsbereiche geben jedem Mitarbeiter das, was er für seine beste Arbeit benötigt. Und unsere Plattform bringt Benutzererfahrung, IT-Flexibilität und Sicherheit zusammen, um Innovation, Belastbarkeit und Business Continuity zu fördern – und das alles bei gleichzeitiger Beseitigung der Grenzen von Geografie, Geräten, Netzwerken und sogar Clouds, um eine besser Employee Experience zu bieten. Weitere Informationen unter http://www.citrix.de

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