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Myfactory investiert in Cyber-Security

Myfactory investiert in Cyber-Security

Bis 2025 wird die Anzahl der Cyberattacken um 300 Prozent pro Jahr steigen. So lautet ein Ergebnis der Studie „Cyberattacken und IT-Sicherheit 2015“ von Radar Services. 72 Prozent der Experten warnen davor, dass Unternehmen aus heutiger Sicht nicht auf diese Herausforderungen vorbereitet sind. Diese Entwicklung trägt auch dazu bei, dass gerade kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland und in der Schweiz Cloud-Lösungen skeptisch gegenüberstehen. Denn die haben in Sachen Datensicherheit und Datenschutz noch mit einigen Vorurteilen zu kämpfen. Warum diese Bedenken der Vergangenheit angehören, erklärt die beiliegende Medienmitteilung von Myfactory.

Myfactory, ein führender ERP-Cloud-Hersteller aus Deutschland, unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei der Datensicherheit und der Einhaltung des Datenschutzes. Dazu arbeitet der Cloud-ERP-Anbieter in Deutschland mit hochqualifizierten IT-Partnern zusammen. Betrieben wird die Anwendung aus Hochsicherheitsrechenzentren in Deutschland, die höchste Ansprüche an Sicherheit und Hochverfügbarkeit erfüllen. Eine kontinuierliche Überwachung und Wartung des gesamten Systems gehören ebenso zum Service wie laufende Backup-Erstellung und automatisierte Sicherheits-Updates. Darüber hinaus verfügen die Rechenzentren über verschiedene Zertifizierungen.

Neben den zertifizierten Dienstleistern ist auch die Lösung Myfactory Cloud ERP selbst vom TÜV als EU-DSGVO-konform geprüft. Damit bietet das Unternehmen die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für die Einhaltung des Datenschutzes.

David Lauchenauer, Geschäftsführer und Gesellschafter der Myfactory Gruppe

„Myfactory sieht sich in der Pflicht, allen Kunden in puncto Datensicherheit und Datenschutz die höchsten Sicherheitsstandards zu bieten. Darum investieren wir zusammen mit unseren zertifizierten Technologie-Partnern in das, was für unsere Kunden nach den Mitarbeitern das wichtigste Gut ist: Daten. Unsere Rechenzentren setzen deshalb auf ein hohes Sicherheitslevel inklusive Zutrittskontrollen, Überwachung und Redundanz – das können kleine und mittelständische Unternehmen in dieser Form kaum leisten. Darum ist der Weg in die Cloud bezüglich Sicherheit kein Wagnis, sondern ein Investment in die Cybersecurity von heute und morgen.“

Datensicherheit: Vertrauen schaffen durch zuverlässige Hoster

Myfactory legt höchsten Wert auf die Datensicherheit. Darum werden nur Rechenzentren genutzt, die zertifiziert sowie hochverfügbar sind. Die Server befinden sich in Deutschland. Zudem garantiert Myfactory kleinen und mittelständischen Unternehmen über seine Hoster höchste Verfügbarkeit, zum Beispiel durch eine redundante Infrastruktur, die Spiegelung kritischer Systeme und Glasfasertechnologie.

Alle Daten der ERP-Lösung werden zudem im Rechenzentrum regelmäßig und automatisiert gesichert. Auch anfallende Wartungsarbeiten und Updates werden von den Anbietern durchgeführt. Hinzu kommt die automatische Datenspeicherung und der Schutz vor Cyberangriffen. Das gilt auch beim mobilen Arbeiten, etwa durch eine SSL/TLS- (Secure Sockets Layer/Transport Layer Security) Datenverschlüsselung.

Datenschutz: Cloud-ERP von Myfactory vereinfacht DSGVO-Umsetzung

Der Cloud Pionier hilft mittelständischen Firmen bei der Bewältigung der europäischen Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Dazu entwickelte der Cloud-Spezialist ein Löschkonzept, mit dem sich Daten anonymisieren lassen. Ermöglicht wird das durch den Anonymisierungsassistenten, der Kundendaten unwiederbringlich überschreibt und löscht. Verfügbar ist die Funktion seit diesem Jahr (Myfactory Cloud ERP, Version 6.1 (ServicePack 860).

Weiter unterstützt die Business Software bei der Einhaltung der Aufbewahrungsfrist: Die Lösung erkennt sowohl bei Einkaufs- und Verkaufsbelegen als auch bei Verträgen, ob ein damit verknüpfter Datensatz noch eine gültige Aufbewahrungsfrist hat oder nicht. Zudem lässt sich auch händisch festlegen, ob eine Löschung grundsätzlich verboten oder nur vor deren Löschung gewarnt werden soll. Damit kann der User selbst entscheiden, welche Aufbewahrungsfrist für ihn relevant ist.

Über die myfactory International GmbH

Myfactory gehört zu den führenden Herstellern von webbasierter Business Software für die Cloud. Mit Myfactory Cloud ERP bietet das Unternehmen integrierte und individuell kombinierbare Module. Dazu gehören: ERP (Enterprise Ressource Planning), CRM (Customer Relationship Management), Finanzbuchhaltung, Produktion, MIS und eCommerce. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen aus den Branchen Handel, Produktion und Dienstleistung setzen die Lösung ein. Myfactory zählt zu den Cloud-ERP-Pionieren und entwickelt seit 2002 kontinuierlich seine Business Software weiter. An den Standorten München (Deutschland) und St.Gallen (Schweiz) betreuen rund 50 Experten zusammen mit über 100 Vertriebspartnern mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum: Beropur, Ehlert, Kärcher Center Drescher, Karls Markt OHG, Messe Stuttgart, Rotel AG, Zaugg AG (Auswahl).

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

myfactory International GmbH
Rosenheimer Str. 141 h
81671 München
Telefon: +49 (89) 2190963-0
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Ansprechpartner:
Sonja Heisler
Marketing & PR
E-Mail: marketing@myfactory.com
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Kooperation mit Klick-Tipp verschafft eTermin Kunden einen Vorsprung im zielgruppenrelevanten E-Mail-Marketing

Kooperation mit Klick-Tipp verschafft eTermin Kunden einen Vorsprung im zielgruppenrelevanten E-Mail-Marketing

Robert Zeh, Geschäftsführer von eTermin, und Mario Wolosz, Geschäftsführer von Klick-Tipp, verbindet eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Bereits im Jahr 2015 wurde eine Schnittstelle zwischen den beiden Online-Tools geschaffen. Das passierte nicht nur zur Freude der beiden Geschäftsführer, sondern auch zu jener der bestehenden eTermin Kunden. Denn mit der Einbindung von Klick-Tipp profitieren deren Patienten bzw. Kunden von Informationen, die individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Die Idee dahinter ist einfach. eTermin Kunden können ihre Patienten und Kunden mittels Klick-Tipp in sogenannte Tags clustern. Dabei handelt es sich um Schlagwörter mit denen Kunden charakterisiert werden. Bei der Online Terminbuchung einer Dienstleistung werden die Tags entsprechend an Klick-Tipp übertragen, woraufhin vorbereitete und automatisierte E-Mail Marketingkampagnen gestartet werden können. Dies funktioniert nicht nur bei der Terminbuchung. Auch bei Stornierung kann eine gewünschte Kampagne mit zielgruppenrelevanten Inhalten ausgelöst werden. Und das Beste daran? Händisch angelegte E-Mail Verteiler oder unübersichtliche E-Mail-Listen gehören der Vergangenheit an. Zielgruppen relevante Informationen zukommen zu lassen, war noch nie so einfach.

Ein gutes Beispiel dafür gibt Robert Zeh, Geschäftsführer von eTermin: „Nehmen wir beispielsweise ein Kosmetikstudio zur Hand. Eine Patientin bucht über eTermin eine Behandlung. Bei der Kundin handelt es sich um eine junge Frau die eine Gesichtsbehandlung sowie eine Maniküre buchen möchte. Klick-Tipp bündelt die Merkmale der Terminbuchung sowie der Kundin und kategorisiert diese in unterschiedliche Tags. Das können z.B. sein „Buchung getätigt“, „weiblich“, „Gesichtsbehandlung“ und „Maniküre“. Aufgrund dieser Informationen kann die Kosmetikerin alle ihre Kunden, welche in die Gruppe „Maniküre“ fallen, beispielsweise über eine Handpflegecreme informieren oder eine neue Nagellackserie vorstellen. Informationen gelangen somit passgenau zu jenen Personen die sie auch wirklich benötigen und die für sie relevant sind. Zielgruppen gerichtetes Marketing war noch nie so einfach.“

Mario Wolosz, Geschäftsführer von Klick-Tipp, ist sich seiner Partnerschaft mit eTermin ganz sicher: „Unsere Empfehlung für all unsere Certified Klick-Tipp Kunden ist ganz klar: für die Online Terminbuchung gibt es nur ein Tool – und zwar eTermin. Dank der Tag Bildung von Klick-Tipp profitieren die eTermin Kunden bereits während der Terminbuchung ihrer Kunden, denn wichtige Informationen werden rasch gebündelt und können für weiterführende Interaktionen mit der Zielgruppe genutzt werden.“

Besonders stolz auf die erfolgreiche und langjährige Partnerschaft ist auch Robert Zeh. „Unsere Bestandskunden wissen dieses Zusatzservice sehr zu schätzen und nutzen es regelmäßig. Wir sind stolz darauf, dass sie mit eTermin mittlerweile ein Fullservice-Package erhalten.“ Selbstverständlich arbeiten sowohl eTermin als auch Klipp-Tipp DSGVO konform und setzen somit einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung von Klein- und Mittelunternehmen.

Über die Klick-Tipp

Klick-Tipp ist bereits seit Jahren ein Garant für automatisierte 5-Sterne-Kommunikation für kleine und mittelständische Unternehmen. Gegründet von Mario Wolosz im Jahr 2009, hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren zu einem unverzichtbaren Player am Markt entwickelt. Im Fokus liegen dabei Marketing und Business Automation für KMU. Die visuellen Anhängeschilder sind dabei unverzichtbar, denn durch diese sogenannten Tags verschafft sich Klick-Tipp einen besonderen Marktvorteil.
Mehr Informationen unter www.klick-tipp.com

Über eTermin

eTermin ist die Nummer 1 für Online Terminvereinbarungen. Neben der funktionalen Mitarbeiter- und Kundenverwaltung und einer individuellen Designanpassung führt die automatisierte Terminerinnerung per SMS und E-Mail zur verbesserten Termintreue. Die Bezahlmöglichkeit während der Online-Buchung vereinfacht den Prozess um einen weiteren wichtigen Schritt. Ganz flexibel können Dienstleistungen und Preise verwaltet und angepasst werden. eTermin ist der unverzichtbare Helfer im Arbeitsalltag – egal ob Fitnessstudio, Friseur, Arztpraxis oder Restaurant. Der administrative Aufwand und die Kosten sinken, dennoch bleibt der Kunde stets im Mittelpunkt des Geschehens. Mehr Informationen unter www.etermin.net

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eTermin GmbH
Im Wiesengrund 8
CH8304 Wallisellen
Telefon: +41 (44) 5862468
Telefax: +41 (43) 5568500
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Mag. Robert Zeh
Geschäftsführer
Telefon: +49 69 97197-3032
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STRG + A + ENTF. Wie man gemäß DSGVO ein Löschkonzept erstellt

STRG + A + ENTF. Wie man gemäß DSGVO ein Löschkonzept erstellt

Eine der zentralen Themen war dieses Jahr die DSGVO. Diese Datenschutzgrundverordnung der EU hat gleichermaßen Lob und Kritik auf sich gezogen – aber vor allem das europäische Datenschutzrecht professionalisiert und vereinheitlicht. 

So ist eine rechtliche Grundlage entstanden, die für alle Akteure im Netz, ob Anbieter oder Nutzer, gleichermaßen verbindliche Rahmenbedingungen schafft und so für mehr Sicherheit im Umgang mit personenbezogenen Daten sorgt.

Auch für Micromata ist Datenschutz ein wichtiges Thema. In diesem Blogbeitrag beschreiben wir, wie man ein professionelles und DSGVO-konformes Löschkonzept erstellt und umsetzt.

https://www.micromata.de/…

 

Über die Micromata GmbH

Die Micromata GmbH entwickelt seit 1997 passgenaue Softwarelösungen für große Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Automotive, Medizintechnik, Energie und Rohstoffgewinnung. Zu den langjährigen Kunden des Hauses zählen DAX-30-Konzerne wie Deutsche Post DHL und Volkswagen sowie Global Player wie B. Braun Melsungen, K+S, WINGAS und Wintershall. Micromata beschäftigt rund 150 Mitarbeiter und führt neben dem Hauptsitz in Kassel eine Niederlassung in Bonn. Das Unternehmen ist wiederholter Preisträger des Innovationspreis-IT und wurde u. a. mehrfach mit dem Deloitte Technology Fast 50 ausgezeichnet. Laut der Studie Great Place to Work® gehört Micromata außerdem zu Deutschlands besten Arbeitgebern 2015 und 2017. Weitere Informationen sind unter www.micromata.de erhältlich.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Micromata GmbH
Marie-Calm-Straße 1-5
34131 Kassel
Telefon: +49 (561) 316793-0
Telefax: +49 (561) 316793-11
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Jule Witte
Presse + Kommunikation
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sixData GmbH erhält Gütesiegel „Software Hosted in Germany“

sixData GmbH erhält Gütesiegel „Software Hosted in Germany“

Die sixData GmbH erhält vom Bundesverband IT-Mittelstand e.V. das Signet „Software Hosted in Germany“. Mit der Software luxData bietet der Hersteller eine flexible Software zur Verwaltung von Straßenbeleuchtung, Lichtsignalanlagen und E-Ladestationen. Im Bereich der Verwaltung von Straßenbeleuchtung ist luxData Marktführer. Kommunen, Städte, Energieversorger usw. die sich für die Software luxData entscheiden, profitieren vom sicheren Hosting ihrer Daten.

luxData erfüllt alle Kriterien des BITMi-Gütesiegels „Software Hosted in Germany“. Eine Vielzahl der sixData-Kunden und User der Software luxData, nutzen das Serverhosting der sixData GmbH. „Das Hosting der Daten in Deutschland ist dabei ein entscheidender Sicherheitsfaktor“, erklärt Armin Mühlberger, Geschäftsführer der sixData GmbH. „Unsere Kunden können sichergehen, dass wir einen enorm hohen Standard an Datensicherheit haben und sich ihre Daten ausschließlich in einem Rechenzentrum in Deutschland befinden.“ Das BITMi-Siegel beweist ebenfalls, dass sämtliche Daten DSGVO-konform verarbeitet werden.

Mehr Informationen unter: https://www.sixdata.de/software-hosted-ger/

Über die sixData GmbH

Die sixData GmbH ist ein im In- und Ausland tätiges IT- und Dienstleistungsunternehmen.

Der Schwerpunkt der GmbH liegt im Bereich der Entwicklung von Managementinformationssystemen für die Straßenbeleuchtung. Die sixData GmbH beschäftigt 22 Mitarbeiter. Davon 17 Entwickler, die unsere Produkte permanent aktualisieren und weiterentwickeln.

Die sixData GmbH unterstützt und begleitet ihre Kunden bei der Umsetzung und Einführung eines modernen Straßenbeleuchtungsmanagements, das in seiner betriebswirtschaftlichen und technischen Aufgabe zunehmend komplexer und bedeutungsvoller wird.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

sixData GmbH
Seestraße 11
83209 Prien am Chiemsee
Telefon: +49 (8051) 96557-0
Telefax: +49 (8051) 96557-66
http://sixdata.de

Ansprechpartner:
Armin Mühlberger
Geschäftsführer
Telefon: +49 (8051) 965570
E-Mail: info@sixdata.de
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Prevolution veröffentlicht Add-On für Cherwell zur einfachen Nutzerbenachrichtigung

Prevolution veröffentlicht Add-On für Cherwell zur einfachen Nutzerbenachrichtigung

Prevolution, Spezialist für integriertes Service- und Information-Management (iSIM), veröffentlicht mit ReachOut ein neues Add-On zur Erweiterung der Service-Management-Plattform Cherwell.

Das Problem ist weitbekannt: Um Benutzer im Falle einer Störung oder in der Ticketbearbeitung proaktiv zu informieren, müssen diese ständig bei Cherwell angemeldet sein oder per E-Mail informiert werden. Beide Wege haben in der Praxis ihre Schwächen. Die meisten Enduser nutzen Cherwell ausschließlich für IT-Service-Rückfragen – also so sporadisch, dass eine ständige Anmeldung keinen Sinn macht. Der massenhafte Versand von E-Mail-Hinweisen wirkt störend für die Nutzer, weil sie diese Meldungen oft erst lesen, wenn die Störung längst behoben ist. Das neue Cherwell-Add-On ReachOut schafft hier Abhilfe durch die Integration ins Windows Info Center. 

Damit ermöglicht ReachOut die proaktive Benachrichtigung auch nicht am Cherwell-System angemeldeter Benutzer in jeder Arbeitssituation über Windows-Notifikationen, ganz ohne E-Mail. So können zentral gesteuert aus dem ITSM-Cockpit unternehmensweit Informationen zu geplanten Wartungsarbeiten oder akuten Großstörungen an Einzelpersonen, ein oder mehrere Teams oder alle Personen einer Organisation versandt werden. Über eingebettete Links kann direkt mit den Adressaten der Nachricht interagiert werden oder sie können zu dem Vorgang geführt werden, der eine Aktion erfordert. Das ist auch bei der Bearbeitung von IT-Service-Requests hilfreich. 

Damit verkürzt sich die durchschnittliche Liegezeit von Tickets und Lizenzen können effektiv genutzt werden, indem spezialisiertes Fachpersonal nur dann auf die Plattform geholt wird, wenn es wirklich notwendig ist.

Ermöglicht wird all das, indem ReachOut sich in das Windows Info Center integriert und auf Meldungen von Cherwell wartet. Die Meldungen werden wahlweise per Cherwell OneStep an einzelne Nutzer oder Arbeitsgruppen oder per Broadcast an alle Personen einer Organisation versandt. Eingebettet in die volle Funktionalität des Cherwell Baukastens können nicht nur Ad-Hoc-Benachrichtigungen erstellt werden, sondern auch Benachrichtigungsfunktionen in Automationsprozesse integriert werden. 

„Dank ReachOut werden die ausgewählten Nutzer per Knopfdruck proaktiv über Wartungsarbeiten oder einen Systemausfall informiert“, erläutert Kai Andresen, Gründer und Geschäftsführer von Prevolution, die Vorteile der Erweiterung. „Das vermeidet Frust bei den Anwendern, erhöht deren Zufriedenheit und schafft gleichzeitig Einsparungen durch weniger verschwendete Arbeitszeit.“ 

Prevolution spezialisierter Cherwell-Partner der ersten Stunde und Powerhouse für Cherwell-Add-Ons

Prevolution hat als einer der ersten Partner in der DACH-Region das enorme Potential der Service-Management-Software von Cherwell erkannt, sich auf diese Lösung spezialisiert und einige der komplexesten Cherwell-Systeme der Welt entwickelt. Das Unternehmen ist zudem akkreditierter Trainingsanbieter für Cherwell-Schulungen für den gesamten deutschsprachigen Raum. ReachOut ist das neueste in einer Familie von mittlerweile zwölf Add-Ons, die Prevolution für Cherwell entwickelt hat. Dazu gehören unter anderem Add-Ons für Self-Service-Angebote, Service-Shops, komplexe Workflows ohne Programmierung und Leistungsverrechnung. Weiterhin werden zahlreiche Integrationen angeboten wie beispielsweise der PhoneConnector zur Integration der Telefonanlage, die Exchange-Integration, der M-Files-Connector, der eine intelligente Verknüpfung zwischen dem Cherwell-System und der visionären ECM-Plattform M-Files herstellt, und der SAP-Connector, der Anwendern eine standardisierte, robuste und wartbare Schnittstelle von Cherwell zum SAP Solution Manager bietet. Besonders beliebt ist auch das DSGVO-Tool, mit dem eine Organisation intuitiv das Verarbeitungsverzeichnis auf Basis juristisch autorisierter Vorlagen der weltgrößten Wirtschaftskanzlei Dentons erstellen kann. 

Wie alle von Prevolution bereitgestellten Add-Ons ist auch ReachOut voll Update-fähig, selbstverwaltet und passgenau für alle Cherwell-Clients.

„Wir sind überzeugt von den Möglichkeiten, die Cherwell bietet. Durch den intensiven Austausch mit unseren Kunden wissen wir aber auch, wie die Plattform noch besser werden könnte, um ihren Wünschen vollends gerecht zu werden. Das neue ReachOut-Add-On steigert die Effizienz im IT-Service und die Nutzerzufriedenheit gleichermaßen und wertet jede Cherwell-Implementierung auf“, ergänzt Andresen.

Mehr Informationen zu ReachOut und weiteren Add-Ons für Cherwell:

https://www.prevolution.de/de/prevolution-add-ons/

Eine Übersicht über die von der Service-Management-Plattform Cherwell umgesetzten ITIL-Prozesse:

http://www.prevolution.de/prozesse/

Über die Prevolution GmbH & Co. KG

Prevolution, gegründet 2011 in Hamburg, ist ein führendes Beratungs- und Softwarehaus in der Integration von Service Management und Information Management. Das Unternehmen hilft seinen Kunden, ihre Serviceprozesse – insbesondere im IT-Service-Management (ITSM) und Kundenservice – zu optimieren, die Servicequalität nachhaltig zu verbessern und die Effizienz zu steigern sowie die Kosten zu senken.

Dazu hat Prevolution in konsequenter Weise die üblicherweise nebenläufigen Konzepte für Service Management und Information Management integriert und setzt individuelle Lösungen mit den zwei führenden und zukunftssicheren Produkten Cherwell und M-Files um.

Mit der Cherwell-Service-Management-Plattform realisiert Prevolution hochflexible Service-Management-Lösungen im Bereich ITSM und in anderen Geschäftsprozessen wie beispielsweise Kundenservice, Schadensmanagement, Ideenmanagement oder Fallbearbeitung. Als Partner der ersten Stunde hat Prevolution einige der komplexesten Cherwell-Systeme der Welt entwickelt und bietet nicht nur Cherwell-Support mit einem dedizierten Support-Team für Cherwell, sondern ist auch vollständig akkreditierter Trainingsanbieter für Cherwell-Schulungen für den gesamten deutschsprachigen Raum.

Das Produkt M-Files ergänzt diesen Ansatz um intelligentes Informationsmanagement, das Dokumentenmanagement (DMS), Enterprise-Content-Management (ECM) und Content-Services umfasst. M-Files erlaubt es, strukturierte Daten und unstrukturierte Dateien und Dokumente in der gesamten Organisation aus verschiedenen Quellen wie beispielweise Netzwerkordnern, SharePoint, DMS/ECM-Systemen, CRM-Systemen oder ERP-Systemen und anderen Repositories zusammenzuführen, ohne bestehende Systeme und Prozesse zu stören oder eine Datenmigration zu erfordern. So bricht M-Files Informationssilos auf und erlaubt Mitarbeitern in Serviceprozessen die Nutzung von Informationen im gewünschten Kontext.

Beide Produkte hat Prevolution integriert und entwickelt technische sowie fachliche Produktergänzungen für den spezifischen Bedarf von Serviceorganisationen. Zudem bietet Prevolution angrenzende Fachlösungen.

Prevolution berät Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus den Standorten Hamburg und München heraus. Globale Unterstützung kann das Unternehmen im Rahmen der von ihm gegründeten BAT-Alliance anbieten, die Spezialisten für Service-Management weltweit zusammenbringt. Zu den Kunden des branchenübergreifend engagierten Unternehmens gehören große Mittelständler und Konzernunternehmen wie beispielsweise die Klinikgruppe Asklepios, CWS boco, der Flughafen München, die HHLA, Otto, SYZYGY und Wüstenrot.

Prevolution ist ein eingetragenes Markenzeichen der Prevolution GmbH & Co. KG. Alle anderen Warenzeichen sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Prevolution GmbH & Co. KG
Messberg 4
20095 Hamburg
Telefon: +49 (40) 7308820-0
Telefax: +49 (40) 7308820-29
http://www.prevolution.de

Ansprechpartner:
Bernd Hoeck
PR-Agentur
Telefon: +49 (7721) 9461220
E-Mail: bernd.hoeck@bloodsugarmagic.com
Maren Meyer zur Capellen
Telefon: +49 (40) 73088-200
E-Mail: m.meyerzurcapellen@prevolution.de
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Rechtskonforme Patientenaufklärung mit elektronischen Unterschriftslösungen von MEDePORT und signotec

Rechtskonforme Patientenaufklärung mit elektronischen Unterschriftslösungen von MEDePORT und signotec

Im Bereich der Patientenaufklärung in Krankenhäusern sind rechtskonforme Unterschriften unerlässlich. In Kombination mit der eigens entwickelten Software MEDePORT setzt die e.Bavarian Health GmbH hierbei auf die Softwarelösung signotec Acrobat Plug-In für Tablet-PCs mit Stifteingabe und das Unterschriftenpad signotec Sigma. Die Kombinationslösung wird bereits in zahlreichen namhaften Krankenhäusern eingesetzt.

Für Kliniken, medizinische Versorgungszentren und Arztpraxen bietet die e.Bavarian Health GmbH bereits seit 2015 erfolgreich die Software MEDePORT an. Die Lösung ist einsetzbar rund um die digitale Patientenaufklärung und -aufnahme, digitale Behandlungsverträge, die Erfassung von Anamnesen und die Dokumentation des Aufklärungsgespräches bis hin zum Entlassmanagement. Sämtliche Vorgänge werden am Ende mit der elektronischen Unterschrift von Arzt und Patient dokumentiert.

Der Workflow überzeugt durch Effizienz: Nach dem Anmelden im Patiententool kann der Patient Info- und Risikotexte zu seinem geplanten Eingriff lesen oder auch Aufklärungsfilme ansehen. Direkt am Gerät wird auch die digitale Anamnese ausgefüllt. Die dort eingepflegten Daten übertragen sich in den Aufklärungsbogen und sind sogleich für alle involvierten Abteilungen verfügbar. Im anschließenden Arzt-Patientengespräch wird der Bogen individualisiert, digital unterschrieben und elektronisch archiviert.

Diese Digitalisierung bietet zahlreiche Vorteile – nicht nur wird der Papierverbrauch und der damit verbundene Arbeits- und Archivierungsaufwand minimiert, auch der Austausch von Informationen zwischen einzelnen Fachabteilungen wird automatisiert.

Zusätzlich zur MEDePORT Software kommen entweder das Unterschriftenpad signotec Sigma oder auch ein Tablet-PC mit Stifteingabe in Kombination mit dem signotec Acrobat Plug-In zum Einsatz. Bei Letzterem handelt es sich um eine Schnittstelle, durch die PDF-Dokumente und Formulare medienbruchfrei in der gewohnten Adobe-Umgebung unterschrieben werden können. Die Unterschrift wird ISO-konform und gemäß den Anforderungen an die fortgeschrittene, elektronische Signatur in das Dokument eingebettet. Somit wird auch die Rechtskonformität aller durch den Patienten geleisteten elektronischen Unterschriften gewährleistet.

Die signotec Lösungen zur elektronischen Unterschrift bieten durch zahlreiche Verschlüsselungsmechanismen ein Höchstmaß an Sicherheit. Eine Besonderheit ist auch die Erfassung der dynamischen Unterschriftsmerkmale, durch die der Unterzeichner eindeutig identifiziert werden kann. Diese Option kann gerade im Hinblick auf die neuen Datenschutzrichtlinien der DSGVO wahlweise aktiviert oder deaktiviert werden. Die Aufzeichnung der individuellen Unterschriftenmerkmale wurde von einem unabhängigen Schriftsachverständigen untersucht und als besser befunden worden als Original-Unterschriften auf dem Papier.

Daniel Hoefler, Leiter Vertrieb und Marketing bei der e.Bavarian Health führt aus: "Mit signotec wissen wir einen innovativen und flexiblen Partner an unserer Seite. Die Produkte zur digitalen Unterschrift runden unsere Softwarelösungen zur Patientenaufklärung und -aufnahme ab und ermöglichen es uns, eine der umfangreichsten Prozessoptimierungen im klinisch-administrativen Bereich mit MEDePORT erfolgreich zu unterstützen."

Die MEDePORT Lösung bietet die Übersetzung vieler Dokumente in zehn Sprachen, u. a. Deutsch, Arabisch, Englisch, Russisch oder Türkisch. Zahlreiche namhafte Krankenhäuser setzen die Lösung bereits ein: So sind neben dem Ernst von Bergmann Klinikum in Potsdam auch die Kliniken Kitzinger Land sowie das Klinikum Forchheim zu nennen.

Ergänzende Links:

Bavarian Health – MEDePORT

signotec Acrobat Plug-In

Unterschriftenpad signotec Sigma

Über die signotec GmbH

Die im Jahr 2000 gegründete signotec GmbH ist Technologieführer für die Erfassung und Verarbeitung von eigenhändigen elektronischen Unterschriften. Mit mehreren hunderttausend Lizenzen ist unsere Software die Meistverkaufte am Markt. Sie ist damit de facto der Standard für die elektronische Unterschriftenverarbeitung mit Signatur-Pads, Tablet-PCs oder mobilen Lösungen für Smartphones und Tablets. Für unsere Kunden erarbeiten wir umfassende Systemlösungen für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen und unterstützen diese auch bei der Entwicklung spezifischer Lösungen. Die Produkte von signotec haben sich in zahlreichen Branchen bewährt, sowohl national als auch international.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

signotec GmbH
Am Gierath 20b
40885 Ratingen
Telefon: +49 (2102) 53575-10
Telefax: +49 (2102) 53575-39
http://www.signotec.com

Ansprechpartner:
Silke Schomburg
Telefon: +49 (5074) 96727-42
Fax: +49 (5074) 96727-69
E-Mail: silke.schomburg@signotec.de
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Eichrecht in der E-Mobilität, Konsequenzen für Unternehmen und warum das Reichweitenproblem der E-Autos bald der Vergangenheit angehört

Eichrecht in der E-Mobilität, Konsequenzen für Unternehmen und warum das Reichweitenproblem der E-Autos bald der Vergangenheit angehört

Die erstmals veranstaltete Fachkonferenz be.connected fand am 15. und 16. November in Ismaning bei München statt. Im Rahmen eines exklusiven Mediengsprächs gaben Dr. Michael Hajesch (CEO der IONITY GmbH) und Martin Klässner (CEO der has·to·be gmbh) Impulse zum Thema „Eichrecht in der E-Mobilität, Konsequenzen fu?r Unternehmen und warum das Reichweitenproblem der E-Autos bald der Vergangenheit angehört“.

Fazit:

Das Thema Transparenz in der Elektromobilität ist und bleibt komplex. Der Bedarf an Aufklärung auf Kundenseite ist nach wie vor sehr hoch. Im Sinne des Verbraucherschutzes ist es deswegen absolut richtig, jetzt über Themen, wie das Eichrecht und die Preisangabeverordnung (PAngV), zu diskutieren und die Marschrichtung zukunftsweisend zu definieren.

Zwar mag das Eichrecht auf den ersten Blick im Moment einen Wettbewerbsnachteil für Deutschland darstellen – langfristig gesehen bedeutet es jedoch einen enormen Vertrauensvorteil in deutsche Technologien.

Der Appell in Richtung Gesetzgeber ist deutlich: Deutschland muss den Rechtsrahmen dynamisch halten, um der technischen Umsetzung die Zeit einzuräumen, die sie benötigt. Trotzdem muss ein Agieren innerhalb der Legalität gewährleistet sein

Im Folgenden eine detaillierte Zusammenfassung der Impulsvorträge:

Speaker Dr. Michael Hajesch (CEO der IONITY GmbH)»IONITY – Status Quo beim Aufbau des leistungsstärksten Schnellladenetzes in Europa und lessons learned«

Die IONITY GmbH ist ein Joint Venture der Automobilhersteller BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company sowie des Volkswagen-Konzerns mit den Marken Audi und Porsche. Das Unternehmen wurde 2017 gegründet mit dem Ziel, ein europaweites Schnellladenetz entlang der Autobahnen zu errichten. Mittlerweile operiert IONITY mit 50 Mitarbeitern in 24 Ländern. Dabei setzt das Unternehmen auf Informationstechnik und Manpower, denn nur so kann man der komplexen Sachlage gerecht werden und seine Kunden zufriedenstellen. In Bezug auf den Betrieb der Ladeinfrastrukturen setzt das Unternehmen auf die Lösungen der has·to·be gmbh.

Strategische Partnerschaften sind die Basis

IONITY ist bislang strategische Standortpartnerschaften u.a. mit Shell, CircleK, Tank & Rast und OMV, um nur einige zu benennen, eingegangen und konnte dadurch für über 300 Standorte bereits Verträge abschließen, um die Voraussetzung für die Etablierung eines High Power Charging Netzwerks entlang den eurpäischen Hauptverkehrsrouten zu schaffen. Ergänzt wird dies durch Technologie Partnerschaften mit den Hardware Herstellern, strukturelle Partnerschaften mit Bau- und Installationsfirmen sowie abnehmenden Institutionen, wie beispielsweise den TÜV in Deutschland. In mehreren Ländern ist der Roll-Out mittlerweile real. Das österreichische Unternehmen has·to·be GmbH ist aktuell und zukünftig der strategische Partner für den Betrieb der Ladesäulen und zuständig für das Backend-Management der Ladesäulen.

Kontinuierlicher Roll-Out sichergestellt

Seit vor einem Jahr der Startschuß für das Unternehmen fiel, können Kunden inzwischen ihre Elektromotoren an über 20 Standorten aufladen. Aktuell sind weitere 40 Ladesäulen in mehreren europäischen Ländern parallel im Bau. Das bedeutet, jede Woche werden mehrere neue IONITY Ladestationen ans Ladenetz angeschlossen, je nach Genehmigung und Freigaben der jeweiligen Standorte. Eine sehr beachtliche Leistung, unter der Berücksichtigung, dass erst seit Sommer 2017 ein Expertenteam, diesen Vorgang kontinuierlich vorantreibt.

Speaker Martin Klässner (CEO der has·to·be gmbh)»Eichrecht in der E-Mobilität – Konsequenzen fu?r Unternehmen und eichrechtskonformer Betrieb von E-Ladestationen durch herstelleru?bergreifende Transparenzsoftware«

Das Unternehmen has·to·be GmbH besteht seit August 2013 und ist in dieser Zeit vom Zwei-Mann-Unternehmen zu einer Firma mit 50 Beschäftigten gewachsen. has·to·be agiert in der Partnerschaft mit IONITY europaweit, was die Software-Entwicklung immer wieder aufs Neue vor Herausforderungen stellt: Nationale Gesetzesvorgaben wie die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) oder sehr aktuell die Preisangabeverordnung (PAngV) nehmen starken Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit und werden zudem von europäischen Ländern unterschiedlich strikt gehandhabt. Diese differierende Haltung zeigt sich nicht zuletzt am Thema Eichrecht.

Das Eichrecht als Klotz am Bein

Aus Sicht von Herrn Klässner (CEO der has·to·be gmbh), ist das Eichrecht in Bezug auf Deutschland eine klare Innovationsbremse, auch wenn die Notwendigkeit unbestritten bleibt: “Das deutsche Eichrecht hemmt aktuell eine schnelle Entwicklung der E-Mobilität, behindert Innovationen und bremst gute Ansätze aus. Die Umsetzung von eichrechtlich konformen Lösungen ist jedoch notwendig, auch wenn es sich aktuell noch eher entgegen eines sinnvollen Verbrauchereinsatzes wirkt.“ Wenn er das sagt, dann kommt das aus berufenem Munde:

Seit zweieinhalb Jahren beschäftigt sich has·to·be intensiv mit dem deutschen Eichrecht. Herr Klässner selbst gehört verschiedenen Normungsgremien wie der Fachgruppe Rechtsrahmen des IKT Elektromobilität an, die sich im Auftrag des Bundesministeriums fu?r Wirtschaft und Energie mit dem Thema auseinandersetzt.

Aus Herrn Klässners Sicht könnte mit dem Eichrecht um einiges sinnvoller umgegangen werden, wenn man die Zusammensetzung der einzelnen Gesetze und deren Wirkungsweise vollständig in Betracht zieht. Technische Lösungen, sinnvolle Umgangsformen und Möglichkeiten zu generieren, die den Verbraucher schützen, ist ja das eigentliche Anliegen des Gesetzes. Gegenwind bläst von Seiten der Bürokratie: „Die komplexe Gesetzeslage und die Vielzahl der aktuell bereits anwendbaren Gesetze auf den Umfang der Elektromobilität verhindern aktuell Innovationen, da sie jegliche Auslegungen und Interpretationen bereits stark einschränken und eindeutig festsetzen, so dass Deutschland im internationalen Umfeld nur wenig kreative und innovative Lösungen in den Markt bringen kann“, so Herrn Klässners deutliche Worte.

Eichrechtskonforme Ladeprozesse hingegen perspektivisch unabdingbar

Zwar wird die typisch deutsche Korrektheit in Bezug auf bürokratische Abläufe von europäischen Nachbarländern belächelt, die die EU-Richtlinien um einiges flexibler interpretieren. Vor allem der nordische Markt, der 40 Prozent der Neuzulassungen in der Elektromobilität bereitstellt, führt derartige Diskussionen über Eichrechtsbestimmungen aktuell nicht. Aber Herr Klässner ist sich sicher, dass perspektivisch gesehen eichrechtskonforme Ladeprozesse unabdingbar sind, auch wenn es den Ausbau der Ladeinfrastruktur derzeit noch stark einschränkt. Aus deutscher Sicht gilt es im Moment, den Spagat zwischen Endkunden-Mehrwert (Verbraucherschutz) und einer schneller Markterschließung zu schaffen. Aus Sicht des Verbraucherschutzes muss in allen Ländern zukünftig eine transparente Abrechnung gewährleistet sein. Derzeit ist Manipulation aufgrund fehlender Kontrollmöglichkeiten einfach: Aktuell bestehen 15 Möglichkei ten, um die Werte einer Ladung auf dem gesamten Transportweg zu verfälschen. Dass das nicht im Sinne des Verbrauchers ist, liegt auf der Hand, und deshalb ist sich Herr Klässner auch sicher, dass Europa mit deutscher Korrektheit gleichziehen wird.

Herstellerunabhängige Transparenzsoftware kann Vertrauen in Elektromobilität steigern

Trotz Widrigkeiten geht has·to·be davon aus, dass diverse Hersteller noch in diesem Jahr eichrechtskonforme Lösungen im Bereich der Wechselladeinfrastruktur (also AC-Ladungen bis zu 44 KW) serienreif im Feld haben werden. Im Bereich der DC-Ladestationen soll die technologische Entwicklung bis Mitte 2019 technologisch so weit sein – der Termin für die endgültige Markteinführung hängt im Anschluss daran von Zertifizierung- und Konformitätsbewertungsstellen ab. Dieser letzte Schritt stellt im Moment noch eines der größten Hindernisse dar, denn im Allgemeinen benötigt die Konformitätsbewertung in etwa ein Jahr. Geschuldet ist das dem Umstand, dass „der Gesamtmarkt der Elektromobilität sich stark entwickelt hat. Es drängen viele Hersteller auf den Markt, was die aktuell zugelassenen Bewertungsstellen an ihre Grenzen bringt. Die Konformitätsbewertungsverfahren können derzeit nicht in einem sinn vollen Zeitfenster abgewickelt werden.“, fasst Martin Klässner die momentane Situation zusammen. Betroffen von dieser zeitlichen Verzögerung sind aber Lösungen, die der Gesetzgeber explizit fordert: Wenn also neue Infrastruktur erst nachträglich rechtskonform nachgerüstet werden kann, bleiben die Kosten dafür letztendlich beim Kunden.

Technisch lassen sich die rechtlichen Anforderungen für Ladeinfrastrukturen auf zwei Wegen lösen:

1. Messwerte lokal in der Ladestation speichern (SAM-Modul): Damit wäre zwar die gesetzlichen Vorgaben erfüllt, der Verbraucher aber müsste, wenn er einen Wert beansprucht, direkt zur jeweiligen Ladestation fahren und diesen vor Ort zu überprüfen.

2. „Günstige Lösung im Sinne des Eichrechts“: Die von der Physikalisch Technischen Prüfanstalt vorgestellte Lösung stellt eine interoperable und flexible Möglichkeit dar, die rechtlichen Anforderungen zu erfüllen. Dabei versieht die Ladestation die Messwerte mit einer digitalen Signatur und übermittelt die digital signierten Datensätze an ein zentrales System. Der Verbraucher bekommt damit die Möglichkeit, mittels einer Transparenzsoftware die Konformität dieses Datensatzes zeitversetzt zu überprüfen.

Auf die zweite Variante hat sich has·to·be spezialisiert, die entwickelte Technologie ist auch für den Einsatz an der Infrastruktur von IONITY geplant, wenn diese die Konformitätsbewertung abgeschlossen hat und die Freigabe von den Behörden erteilt wurde. Im Detail bedeutet das: Die Ladestation generiert signierte, konforme Messwerte und übermittelt diese an die bestehende Infrastruktur. has·to·be stellt eine Transparenzsoftware bereit, mit der der Kunde seine konkrete Rechnung überprüfen und sicherstellen kann, dass der Verbrauch korrekt abgerechnet wurde. Die Software basiert technisch auf einer sogenannten Ende-zu-Ende Signatur. Damit wird für den Kunden Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Messwerte gesamtheitlich gewährleistet.

Bei all diesen Überlegungen wiegt für has·to·be am wichtigsten der Aspekt, gemeinschaftliche Lösungen innerhalb der Elektromobilitätsbranche zu forcieren. Nur so kann sich die Elektromobilität gesamtheitlich zukunftsorientiert entwickeln. 2017 entstand die Initiative S.A.F.E., ein Zusammenschluss verschiedener Hard- und Software Hersteller aus Deutschland mit dem Anliegen, eine gemeinschaftliche Lösung einer solchen Transparenzsoftware zu finden und umzusetzen. Innerhalb der Initiative wurde die gemeinsame Spezifikation erarbeitet, auf deren Grundlage has·to·be die Software aufgesetzt hat. Aktuell tragen rund 60 Unternehmen in Deutschland dieses Projekt mit.

Innerhalb eines Jahres wurde durch has·to·be eine Transparenzsoftware im Rahmen der Initiative marktfähig umgesetzt, die nun überall in Deutschland eingesetzt werden kann. Das bietet expliziten Kundennutzen, denn Verbraucher benötigen künftig nur eine einzige Transparenzsoftware zur Überprüfung ihrer Messwerte – unabhängig vom Anbieter der Ladestation. „Mit der Transparenzsoftware ist für Betreiber und Verbraucher klar ersichtlich, wie viel das Laden kostet und ob korrekt abgerechnet wurde. Damit wird das Vertrauen der Kunden in die Elektromobilität weiter steigen“, ist sich Klässner sicher.

Preisverständnis steckt noch in den Kinderschuhen

Bezüglich der Preisangabenverordnung (PAngV) existiert ein ähnlicher Spagat zwischen Verbraucherschutz und schneller Markterschließung. „Allen voran muss Aufklärungsarbeit geleistet werden, denn die Kunden müssen den Inhalt eines Ladevorgangs begreifen, um Preise zu verstehen“, so Herr Klässner. Momentan besteht in Europa ein wahrer Flickenteppich an unterschiedlichen Abrechnungsmodalitäten (Grundgebühr, Zeit, Pauschale etc.). Die Variante, kWh als einzige Maßeinheit zu verwenden, ist dabei eine durchaus sinnvolle Herangehensweise. Auf Kundenseite setzt das einen Lernprozess voraus, aus welchen Bestandteilen sich der Preis einer Ladung tatsächlich zusammensetzt. „Verbraucher müssen lernen, dass Elektromobilität und Preise in der Elektromobiltät etwas mit installierter Ladeleistung zu tun haben.“, verdeutlicht Herr Klässner. Es muss für den Verbraucher die Möglichkeit zum Preisver gleich geben und Verständnis dafür generiert werden, dass Ladeleistung, Installation, Standort, Komfort Kostenfaktoren darstellen.

Nach wie vor hat Deutschland als starker Markt für Elektromobilität eine Vorreiterrolle inne, hiesige Entwicklungen werden von Europa interessiert aufgenommen und rezipiert.

Über die has.to.be gmbh

Im Jahr 2013 wurde diese mit dem Ziel den Erfolg von Elektroautos zu beschleunigen gegründet. Mit be.ENERGISED entwickelte sie eine E-Mobilitätslösung für die Verwaltung und Abrechnung von Ladestationen. Mittlerweile beschäftigt das Radstädter Unternehmen über 50 MitarbeiterInnen und bietet für Anbieter von Stromtankstellen nicht nur die Software, sondern ein allumfassendes Beratungs- und Servicepaket. Heute werden mit be.ENERGISED über 11.000 Ladepunkte bei mehr als 120 zufriedenen Betreibern in 27 Ländern gesteuert. Rund eine halbe Million Ladevorgänge pro Jahr machen so 50.000 Nutzer glücklich. Das Unternehmen wurde mehrfach ausgezeichnet, wie z. B. Austria Born Global Champion, Gewinner EIT Digital Challenge winners in the Smart Energy System (beides 2015), Gewinner World Summit Award (WSA mobile 2016) oder 2017 der zweite Platz beim Salzburger Wirtschaftspreis "Innovation".

Weitere Informationen unter https://has-to-be.com/

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Fünf Tipps fürs Einholen von Zustimmung in Zeiten der DSGVO

Fünf Tipps fürs Einholen von Zustimmung in Zeiten der DSGVO

Commanders Act, Anbieter der ersten europäischen integrierten Consent-Management- (CMP) und Customer-Data-Plattform (CDP), veröffentlicht erstmals ein Online-Zustimmungsbarometer. Mit dieser Studie zu den Herausforderungen des Datenschutzmanagements wird die Performance verschiedener durch die DSGVO geforderter Opt-In-Mechanismen gemessen. Banner, Pop-ups, Bestätigung durch Klick oder Scrollen: Welchen Einfluss hat in Zeiten der DSGVO die Art der Abfrage auf die Zustimmungsrate?

Aktueller Bezug: Neue Gerichtsurteile verlangen explizites Opt-In

Die neuesten Gerichtsurteile der letzten Woche in Bayern aber auch in Frankreich sprechen eine deutliche Sprache: Ohne vorherige Zustimmung (Opt-In) der Website-Nutzer dürfen personenbeziehbare Daten wie E-Mail-Adressen, Standortdaten, Cookies, User- bzw. Geräte-IDs oder IP-Adressen nicht an Dritte weitergegeben werden. Als CMP-Anbieter hilft Commanders Act vielen namhaften Firmen in Deutschland bei der gesetzeskonformen Einholung solcher Opt-Ins.

Doch die Sorge der Kunden bei der Installation einer CMP ist groß, dass sie einen nicht unerheblichen Teil ihrer marketingrelevanten Daten aufgrund der vorgeschalteten Opt-In-Banner verlieren könnten.

Mit einer Auswahl an Kunden wurde im August 2018 eine Studie durchgeführt, um herauszufinden, mit welchen Mitteln sich die Akzeptanz des Trackings steigern und ein möglichst großer Prozentsatz an Einwilligungen der Nutzer generieren lässt. Zwei Wochen lang wurden die Nutzungsdaten von 16 Websites aus verschiedenen Branchen (Finanzen, Medien, Industrie, Handel, Tourismus, Energie) ausgewertet. Das Barometer stützt sich auf die Analyse des Verhaltens von insgesamt 10.450.000 Besuchern.

Dadurch konnten wertvolle Erkenntnisse über das Nutzerverhalten und die Akzeptanz des Trackings generiert werden. Die Kunden waren dabei frei in der Wahl der Methode zur Opt-In-Erhebung (implizit oder explizit) und der Formulierung der Texte sowie der Gestaltung und Platzierung der Banner. Die Vorgaben kamen dabei in der Regel von den jeweiligen Datenschutzbeauftragten in den Unternehmen.

Ergebnisse zusammengefasst: Seien Sie forsch, statt schüchtern

Eines fällt bei der Auswertung sofort auf: Während die Marketer sich beim Einblenden der Banner aus Angst, die Besucher abzuschrecken, vorsichtshalber für ein eher zurückhaltendes Vorgehen entscheiden, machen die Ergebnisse des Barometers Mut, klar Farbe zu bekennen.

Bei der Methode, sich Zustimmung zu holen, liegt die oft genutzte, aber aus Sicht vieler Rechtsexperten nicht DSGVO-konforme indirekte Zustimmung (Besucher sieht das Banner und nutzt die Website weiter) mit 69 Prozent und die implizite Zustimmung (Besucher sieht das Banner und scrollt nach unten) mit 78 Prozent vorn, während die direkte, explizite Zustimmung (Klick auf „Einverstanden“-Button) im Durchschnitt nur 28 Prozent erreicht. Die Studie zeigt: Seien Sie mutig. Gestalten Sie Ihre Zustimmungsbanner lieber groß statt klein, hier zahlt sich Zurückhaltung nicht aus. Und: Verstecken Sie Ihre Inhalte nicht komplett – sobald die Seiteninhalte hinter oder unter dem Banner nicht mehr sichtbar sind, tendieren Nutzer eher dazu, ihren Besuch abzubrechen. Seien Sie sich bewusst: Der erste Eindruck zählt, der Besucher stoppt seinen Entscheidungsprozess bereits beim ersten Wahrnehmen des Banners oder Pop-ups. Beobachten Sie außerdem Ihre Besucher und Ihre Branche weiter genau. In manchen Geschäftszweigen gibt es eine strengere Lesart der DSGVO, in manchen eine eher großzügige Auslegung. (Weitere Details zur Studie finden Sie weiter unten).

Teilnehmende Websites aus allen Branchen

Aufgrund der ständigen Veränderungen, gegensätzlichen Meinungen und Trends bezüglich der DSGVO wird Commanders Act das Datenschutz-Barometer in regelmäßigen Abständen aktualisieren und die entsprechenden Ergebnisse veröffentlichen.

„Die DSGVO ist wichtig. Sie ist aber auch ein Angstthema für Online-Marketer. Wir haben uns zu dieser Studie entschlossen, um einzelne Vorurteile zu widerlegen und Publishern einige Monate nach dem DSGVO-Stichtag konkrete Antworten zu den Auswirkungen der Zustimmungsabfrage zu geben“, erläutert Michael Froment, CEO von Commanders Act.

Die fünf wichtigsten Erkenntnisse im Detail

Tipp 1: Ermitteln und bewerten Sie Vor- und Nachteile des Zustimmungsmodus

In der Praxis wenden Websites drei verschiedene Methoden an, um Zustimmungen einzuholen:

  • Direkte, explizite Zustimmung

Diese Methode beinhaltet eine explizite Zustimmung durch den Nutzer – normalerweise durch den Klick auf einen „Einverstanden“-Button.

  • Indirekte Zustimmung

Hier wird die Zustimmung in dem Moment als erteilt betrachtet, in dem der Besucher die Website weiter nutzt, etwa indem er per Klick eine zweite Seite öffnet.

  • Implizite Zustimmung

Als Zustimmung gilt hier, wenn der Benutzer auf der Landing Page weiter nach unten scrollt. Diese Art, eine Zustimmung einzuholen, basiert auf einer möglichen Lesart der DSGVO. Sie wird von den meisten Regulierungsbehörden offenbar vorerst akzeptiert, solange die genaueren Regelungen der für 2019 angekündigten ePrivacy-Verordnung noch nicht endgültig feststehen.

Es überrascht kaum, dass die Opt-In-Rate über eine direkte Zustimmung mit 28 Prozent deutlich niedriger ausfällt als die der übrigen Methoden. Durch Optimierungsmaßnahmen nach der Studie konnte Commanders Act jedoch die Zustimmungsrate bei einigen Kunden wesentlich steigern. 69 Prozent erreicht die indirekte Zustimmung per Klick, 78 Prozent die implizite Zustimmung per Scrolling. Der vergleichsweise geringe Unterschied zwischen den beiden letzteren Methoden wirft allerdings die Frage auf, ob die gerade einmal „tolerierte“ implizite Variante überhaupt sinnvoll ist. Denn die Möglichkeit der indirekten Zustimmung endet bei 39 Prozent der Benutzer mit einer direkten Zustimmung (einem Klick auf dem Button „Einverstanden“), während es bei der Möglichkeit einer impliziten Zustimmung nur 10 Prozent sind.

Tipp 2: Denken Sie groß, wenn es um das Zustimmungsbanner geht

Die durchschnittliche Einwilligungsquote liegt bei 65 Prozent, aber es gibt Abweichungen in die eine und die andere Richtung. Die zwischen Desktop, Smartphone und Tablet zu beobachtenden Unterschiede lassen sich in erster Linie durch die Größe des Banners erklären. Diese nimmt auf Smartphone- und Tablet-Bildschirmen automatisch mehr Raum ein. 37 Prozent aller Opt-In-Banner wurden auf einem Desktop-Rechner angezeigt, 51 Prozent auf Smartphones und 12 Prozent auf Tablets. Die Folge: Die Zustimmung bei Smartphones liegt bei 76 Prozent, während Tablet und Desktop-Rechner nur 59 beziehungsweise 56 Prozent erreichen.

Insgesamt – und das ist eines der überraschenderen Ergebnisse der Studie – zahlt sich Zurückhaltung nicht aus. Anstelle von halbversteckten Bannern, deren Hintergrundfarbe mit dem Rest der Website verschmilzt, sind auffällige Blöcke in Kontrastfarben und mit gut erkennbarer, größerer Schrift vorzuziehen.

Tipp 3: Verstecken Sie Ihre Inhalte nicht

Die Korrelation zwischen Bannergröße und Opt-In-Rate hat selbstverständlich Grenzen: Sobald die Seiteninhalte hinter oder unter dem Banner nicht mehr sichtbar sind, tendieren Nutzer eher dazu, ihren Besuch abzubrechen, anstatt ihre Zustimmung zu geben. Dieses Verhalten ist besonders dann sehr ausgeprägt, wenn das Banner in Form eines Pop-ups den gesamten Hintergrund, also die Inhalte der Seite, ausgraut und überdeckt.

Tipp 4: Niemand kümmert sich um Datenschutzerklärungen und Cookies

Ein Website-Besucher sieht die Nachricht mit der Bitte um Zustimmung im Schnitt 1,8-mal, bevor er eine Entscheidung trifft. Dieser Durchschnittswert bleibt immer der gleiche, unabhängig von der endgültigen Entscheidung (Opt-In oder Opt-Out) oder der eingesetzten Zustimmungsmethode (direkt, indirekt oder implizit). Anders ausgedrückt: Der Nutzer stoppt seinen Entscheidungsprozess bereits beim ersten Wahrnehmen des Banners oder Pop-ups. Gerade einmal 0,1 Prozent der Besucher – ja, die Zahl haben Sie richtig gelesen! – gehen einen Schritt weiter und schauen sich die Datenschutzerklärung oder nähere Informationen zu den eingesetzten Cookies an.

Tipp 5: Beobachten Sie Ihre Besucher und Ihre Branche weiter genau

Jede Branche hat ihre eigenen Methoden, Zustimmungen einzuholen. Während im Finanz-, Versicherungs- und Energiesektor die direkte Zustimmung, also eine strengere Lesart der DSGVO, bevorzugt wird, setzen Medien- oder Tourismus-Seiten auf Usability und geben sich mit einer impliziten Zustimmung zufrieden. Diese Entscheidungen lassen sich durch unterschiedliche Herausforderungen erklären (im Medienbereich etwa sind Zustimmungen entscheidende Voraussetzung für Werbeeinnahmen), sind aber nicht als endgültig zu verstehen.

Sowohl Gesetzgebung (die ePrivacy-Verordnung ist derzeit weiter in Verhandlung) und Technologie (beispielsweise eingesetzte Browser) als auch das Nutzerverhalten sind einer ständigen Veränderung unterworfen und können dazu beitragen, dass diese Entscheidungen in den kommenden Monaten neu getroffen werden müssen.

Bild Datenschutz-Barometer: http://www.messerpr.com/…

Über Commanders Act

Commanders Act ist ein europäisches Unternehmen, das 2010 unter dem Namen TagCommander gegründet wurde. Die integrierte, IAB- und ePrivacy-zertifizierte Customer-Data- und Consent-Management-Plattform hilft Unternehmen dabei, die Arbeit ihrer Online-Teams datengestützt und DSGVO-konform zu optimieren. Die verschiedenen Komponenten der CDP von Commanders Act (Tag Commander, Data Commander, Mix Commander und Fuse Commander) erleichtern es, die Kontrolle über die Kunden- und Interessentendaten im eigenen Unternehmen zu behalten und die Daten kanalübergreifend zu sammeln und zu aktivieren. Mit einem umfassenden, effizienten und ressourcenschonenden Ansatz ermöglicht Commanders Act seinen Kunden, ihre digitale Transformation schneller voranzutreiben. Das optimierte Datenmanagement verstärkt nicht nur die Agilität der Teams und die Geschwindigkeit der Kampagnendurchführung – es verbessert auch die User Experience und maximiert den ROI auf Basis des Multi-Channel-Kundenwertes über Kanalgrenzen hinweg. Commanders Act betreut derzeit über 450 Kunden auf der ganzen Welt.

Weitere Informationen: https://www.commandersact.com/de/

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20.000 Euro. Erstes Bußgeld in Deutschland nach der DSGVO verhängt

20.000 Euro. Erstes Bußgeld in Deutschland nach der DSGVO verhängt

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg, Dr. Stefan Brink, meldet in einer Pressemitteilung vom 22.11.2018 die Verhängung des ersten Bußgelds nach der DGSVO.

Gegen einen Social-Media-Anbieter aus Baden-Württemberg wurde ein Bußgeld von EUR 20.000,00 verhängt. Das Unternehmen sei – so Dr. Brink – wegen seiner umfassenden Kooperation mit der Datenschutzbehörde „glimpflich“ davon gekommen.

Auslöser war die Meldung einer Datenpanne bei der Datenschutzbehörde. Seit dem 25.05.2018 müssen sämtliche Datenpannen der Datenschutzbehörde innerhalb von 72 Stunden gemeldet werden.

In dem betreffenden Fall sind personenbezogene Daten von über 330.000 Nutzern entwendet worden. Das Problem dabei war vor allem, dass die Passwörter der Nutzer im Klartext gespeichert waren und nicht verschlüsselt bzw. gehasht waren. Also konnten die Hacker alle Zugangsdaten der Nutzer auslesen.

Das ist ein Verstoß gegen die Pflicht zur Vornahme ausreichender Maßnahmen zur Datensicherheit nach Art. 32 DSGVO und damit ein Verstoß gegen die DSGVO der ein Bußgeld zur Folge haben kann. Denn jedes Unternehmen muss eine Risikoanalyse der bei sich verarbeiteten personenbezogenen Daten vornehmen und geeignete technische und organisatorische Maßnahmen ergreifen, um einen ausreichenden Schutz dieser Daten sicherzustellen.

Die Pressmeldung des LfDI kann hier abgerufen werden:

https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/wp-content/uploads/2018/11/LfDI-Baden-W%C3%BCrttemberg-verh%C3%A4ngt-sein-erstes-Bu%C3%9Fgeld-in-Deutschland-nach-der-DS-GVO.pdf

Fazit

Es geht also los. Die Bußgelder werden verhängt und die Kontrollen der Datenschutzbehörden sind in allen Bundesländern angelaufen.

Man sieht an diesem Beispiel gut, dass die Meldung einer Datenpanne Auslöser für entsprechende Verfahren der Datenschutzbehörden sein können, was jedoch keinesfalls dazu führen darf, dass Datenpannen verschwiegen werden. Denn das würde einen noch wesentlich größeren Schaden und ein ungleich höheres Bußgeld mit sich bringen.

Die zweite Erkenntnis der Pressmeldung ist, dass eine Kooperation und eine transparente Haltung gegenüber den Datenschutzbehörden ein wichtiges Instrument nicht nur zur Beseitigung von Datenschutzproblemen darstellt, sondern vor allem auch einen erheblichen Einfluss auf die Höhe des Bußgeldes hat.

Wir raten unseren Mandanten seit jeher zu einer möglichst umfassenden Transparenz und einer möglichst weitgehenden Kooperation in solchen Verfahren. Das Beispiel hier zeigt, dass sich diese Strategie auch auszahlt.

 

 

 

Über Schutt, Waetke – Rechtsanwälte

Schutt, Waetke Rechtsanwälte & Fachanwälte – IT-Recht, Veranstaltungsrecht, Urheberrecht

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Wir vertreten bundesweit Mandanten aus allen Branchen, insbesondere aber aus der Event-, IT- und Medienbranche.

Timo Schutt – Fachanwalt für IT-Recht, Dozent
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Gericht: Facebook Custom Audience nur mit Einwilligung zulässig

Gericht: Facebook Custom Audience nur mit Einwilligung zulässig

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, dass der Einsatz der "Facebook Custom Audience" ohne Einwilligung des Nutzers gegen das Datenschutzrecht verstößt.

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hatte 2017 einem Online Shop untersagt, das Marketing-Tool "Facebook Custom Audience" zu verwenden. Dieses ermöglicht es Unternehmen, Kunden, die auch ein Facebook-Konto haben, dort gezielt bewerben zu lassen.

Der Online Shop erstellt dazu eine Liste seiner Kunden oder Interessenten mit Name, Wohnort, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Diese Kundenliste wird im Facebook-Konto des Online-Shops an Facebook übergeben. Zuvor werden die Kundendaten unter Einsatz des sogenannten Hash-Verfahrens in einen Hashwert (Buchstaben-Zahlen-Kombination) umgewandelt.

Facebook gleicht die Kundenliste des Shops mit allen Facebook-Nutzern ab und kann so feststellen, welcher Kunde des Shops auch bei Facebook registriert ist. Dann kann der Online-Shop diese Zielgruppe auf Facebook gezielt bewerben.

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (LDA) hatte den Online-Shop aufgefordert, das Tool "Facebook Custom Audience über die Kundenliste" nicht mehr einzusetzen. Grund: Der Online-Shop holte keine Einwilligung des Nutzers ein. Aus Sicht des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht ist das erforderlich, da Kundendaten direkt an Facebook übermittelt wurden.

Gegen diese Anordnung klagte der Online-Shop vor dem Verwaltungsgericht Bayreuth. Das Verwaltungsgericht entschied, dass die Anordnung rechtmäßig ergangen sei. Auch gegen diese Entscheidung wendete sich der Online-Shop. So kam die Sache an den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof. 

Dieser hat jetzt schließlich entschieden, dass die Anordnung der Datenschutzbehörde rechtmäßig war.

Denn für die Frage, ob ein Verhältnis über eine Auftragsverarbeitung vorliegt, komme es nicht auf die vertragliche Vereinbarungen der Parteien an, sondern auf die tatsächlichen Abläufe der Datenverarbeitung. Facebook sei im konkreten Fall kein Auftragsverarbeiter sondern Dritter. Der Einsatz des Marketing-Tools "Facebook Custom Audience über die Kundenliste" sei daher nur rechtmäßig, wenn der Nutzer eingewilligt hat. Zwar habe der Werbetreibende ein berechtigtes Interesse an zielgerichteter Werbung, diesem Interesse stehen jedoch die überwiegenden, schutzwürdigen Interessen der Betroffenen gegenüber. Denn sie rechnen nicht damit, dass ihre E-Mail-Adresse an Facebook übermittelt wird.

Der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht in Bayern will die Entscheidung zum Anlass nehmen, die Prüfung auf weitere Branchen auszuweiten und Verstöße nach dem neuen Bußgeldrahmen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zu sanktionieren.

Übrigens: Das LDA gibt auf seiner Website Allgemeine Hinweise und Anforderungen für Verantwortliche Datenverarbeiter zum Einsatz des Tools „Facebook Custom Audience“.

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