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Horváth-Studie: Handel braucht Nachhilfe bei KI

Horváth-Studie: Handel braucht Nachhilfe bei KI

Der deutsche Handel nutzt die Chancen der Künstlichen Intelligenz nur ungenügend. Gerade dort, wo repetitive Aufgaben stark von KI profitieren könnten, liegen große Potenziale brach. Nur jedes zweite Handelsunternehmen versucht derzeit, seine Prozesse durch intelligente Algorithmen zu optimieren. Das geht aus einer Befragung der Top-Handelskonzerne Deutschlands hervor, die in den vergangenen Monaten von der Managementberatung Horváth & Partners durchgeführt wurde.

Trotz der Diversität der Stichprobe zeigt sich über alle Wertschöpfungsstufen hinweg ein sehr ähnliches Bild. Branchenübergreifend operiert derzeit nur etwas mehr als die Hälfte der Handelsunternehmen mit KI-Anwendungen. Gerade der Bereich Organisation und Verwaltung, der durch viele repetitive Aufgaben von Künstlicher Intelligenz profitieren könnte, ist dabei ziemlich säumig. Auf diesem Aktionsfeld versuchen erst 46 Prozent der Handelskonzerne, ihre Prozesse durch selbstlernende Algorithmen zu verbessern. Am stärksten finden sich KI-Anwendungen aktuell im Bereich Produktion und Operations (77 Prozent).

Kaninchen vor der Schlange
Die Studienergebnisse machen deutlich, dass sich der Handel nach wie vor in einer Art Schockzustand befindet, weil Alibaba, Amazon & Co. wie ein Tsunami über die europäischen Märkte fegen. „Viele Handelsunternehmen verhalten sich wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange, sie haben schlichtweg Angst, Fehler zu machen“, erläutert Michael Buttkus, Partner und Leiter des Beratungsbereichs Retail & Consumer Goods bei Horváth & Partners. „Dabei gibt es längst maßgeschneiderte intelligente Algorithmen auch für kleine und mittelständische Unternehmen. KI ist nicht nur ein Thema des Onlinehandels.“

Buttkus fordert den Handel auf, aus seiner Beobachterrolle herauszutreten und das Spielfeld nicht mehr länger den Early Adopters und Global Players zu überlassen – die Gefahr der unaufhaltsamen Substitution durch intelligente und flinke Plattformen ist groß, die Schonfrist vorbei. Entscheidungsträger im Handel sollten sich jetzt sofort mit den Möglichkeiten befassen, die KI ihnen bietet, warnt der Managementberater. Und die sind gewaltig – vom Einkauf, Personalwesen, der Organisation und Verwaltung über die Logistik bis zum Kundenservice, Vertrieb und Marketing.

Oder: Schlangen im Datenlabor
Die neue Horváth-Studie gewährt Einblick in Potenzialanwendungen entlang der Wertschöpfungskette und schließt die Wissenslücken mit einer Fülle von praktischen Erkenntnissen und Best-Practice-Beispielen. Die Retail-Profis von Horváth & Partners begleiten ihre Kunden beim Einstieg in die KI-Thematik, mit Know-how aus zahlreichen Projekten, aber auch durch ihre Kooperationen mit Partnerunternehmen, Forschungseinrichtungen und ihrem Steering Lab, dem unternehmenseigenen Data-Science-Labor in München. „Hier können ganze Datenschlangen gerechnet, Projektschritte und Ergebnisse simuliert werden“, sagt Buttkus. „Jetzt geht es darum, von den Besten zu lernen und die möglichen Potenziale zu identifizieren.“

Wo KI den größten Nutzen stiftet
Der stationäre Handel kann durch Kundenkarten schon heute auf einen riesigen Datenschatz zugreifen. Ist der nötige Digitalisierungsgrad im Backoffice erreicht (eine Voraussetzung), können umgehend Pilotprojekte aufgesetzt werden. Die Erfahrung zeigt, dass sich der Start mit kleineren Teilprojekten lohnt, während vergleichsweise unternehmensweite Hauruck-Aktionen oft schiefgehen. Dabei müssen jedenfalls die betroffenen Mitarbeiter mitgenommen werden: Gutes Changemanagement ist der Schlüssel zur erfolgreichen Unternehmenstransformation. Die größten Hebeleffekte liegen im Mindset und in den Ausbildungsangeboten für Mitarbeiter.

Warum KI-Absenz zum Risiko wird
Der große Datenschatz im Handel ist nicht zuletzt so wertvoll, da sich durch die Vielzahl an Kundeninteraktionen nahezu unermessliche Daten zur Optimierung von Unternehmensaktionen und -prozessen gewinnen lassen. Diese nicht zu nutzen, wäre geradezu sträflich, so Buttkus. Denn die Entwicklung zeigt die Risiken klar auf: Die Kunden ändern ihr Kaufverhalten und informieren sich lieber selbst und untereinander, während Hersteller die Rolle des Handels gleich mit übernehmen und neue Anbieter den Konkurrenzdruck erhöhen. Durch individuelle KI-Lösungen ist es möglich, kreative Antworten zu finden und den Markt aktiv mitzugestalten. Hier gilt die Devise: KI verändert den Handel, aber der Handel kann auch KI verändern.

Über die Studie:
Für die Horváth & Partners-Studie „Mit Künstlicher Intelligenz den Handel stärken – Anwendungen und Potenziale entlang der Wertschöpfungskette“ wurden von März bis Juli 2019 insgesamt 101 Entscheidungsträger aus unterschiedlichen Branchen online befragt. Die meisten Unternehmen bewegen sich innerhalb einer Umsatzgröße von 500 bis 1.000 Mio. Euro und beschäftigen 1.000 bis 5.000 Mitarbeiter.

Über Horváth & Partners

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.000 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, Saudi-Arabien, der Schweiz, Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz "Cordence Worldwide" unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Einkauf, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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Einsatz virtueller Datenräume in Startup-Unternehmen

Einsatz virtueller Datenräume in Startup-Unternehmen

Die netfiles GmbH, einer der führenden Anbieter von virtuellen Datenräumen in Deutschland, hat die Ergebnisse der von ihr beauftragten Trendstudie „Einsatz virtueller Datenräume bei der Zusammenarbeit zwischen Startup-Unternehmen und Investoren/Kreditgebern“ vorgestellt. Ziel der Trendstudie war es, herauszufinden, in welchem Umfang Startup-Unternehmen virtuelle Datenräume für die Zusammenarbeit mit Investoren/Kreditgebern nutzen, in welchen Bereichen virtuelle Datenräume zum Einsatz kommen und auf welche alternativen IT-Tools und Plattformen beim Datenaustausch mit Investoren/Kreditgebern zurückgegriffen wird.

Die Ergebnisse der Umfrage, an der sich etwas mehr als hundert Fach- und Führungskräfte aus Startup-Unternehmen in Deutschland beteiligten, können ab sofort unter www.netfiles.com/trendstudie2019.pdf heruntergeladen werden.

Thomas Krempl, Gründer und Geschäftsführer der netfiles GmbH, erklärte bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse: „Schon in den frühen 2000er Jahren war für mich die Nutzung eines virtuellen Datenraums beim Investoren-Pitch und der späteren Zusammenarbeit mit Kapitalgebern eine unschätzbare Hilfe – sowohl im Hinblick auf die Effizienz bei der Bereitstellung aller wichtigen In- formationen als auch in Bezug auf einen professionellen Auftritt gegenüber den Investoren. Unter unseren Kunden befinden sich mittlerweile einige Startups, die nicht mehr auf den Einsatz des virtuellen Datenraums verzichten können und wollen. Vor diesem Hintergrund war es interessant, herauszufinden, wie verbreitet die Nutzung von virtuellen Datenräumen in der Zusammenarbeit mit Investoren/Kreditgebern bei Startup-Unternehmen von heute ist und welche Erfahrungen sie damit machen.“

netfiles Trendstudie 2019: Die große Überraschung

Unerwartetes Ergebnis der Studie: Nur 16 % der befragten Startup Unternehmen setzen in der Zusammenarbeit mit Investoren/Kreditgebern einen virtuellen Datenraum ein. Dieses Resultat überrascht noch mehr, wenn man es im Kontext der Branchenzugehörigkeit der befragten Unter- nehmen betrachtet. Über 60 % der befragten Unternehmen stammen aus der IT-/Internetbranche. Dies hätte die Erwartung nahegelegt, dass diese Unternehmen auch beim Datenaustausch mit ihren Geldgebern auf ein gängiges IT-Tool wie den virtuellen Datenraum setzen.

Thomas Krempl, kommentiert: „Das Ergebnis ist zum einen sicher eine Überraschung, da die Vor- teile durch den Einsatz eines virtuellen Datenraums eigentlich signifikant und eindeutig sind. Zum anderen ist es aber auch keine Überraschung, da ich weiß, dass sich ein Startup Unternehmen erfahrungsgemäss gerade in den ersten Jahren intensiv mit einer Vielzahl von anderen Themen beschäftigen muss, so dass der Einsatz von effizienten Tools leider oftmals verschoben oder gar vergessen wird.“

netfiles Trendstudie 2019: Das große Missverständnis

Von den Unternehmen, die einen virtuellen Datenraum einsetzen, gaben 63 % an, dass sie Google Drive einsetzen. Bei dieser Lösung handelt es sich allerdings NICHT um eine virtuelle Datenraumlösung, sondern um einen klassischen Cloud Speicher- bzw. File Hosting Service. Derartige Angebote sind jedoch weder funktional noch im Hinblick auf Sicherheitsstandards mit einem virtuellen Datenraum vergleichbar.

„Ich kann es im Hinblick auf die schnelle und einfache Nutzbarkeit nachvollziehen, sehe es aber insbesondere vor dem Hintergrund des mangelnden Datenschutzes und der fehlenden Kontroll- funktionen kritisch und nicht als geeignete Lösung für eine professionelle Zusammenarbeit mit Investoren“, erklärt Thomas Krempl. „Ein richtiger virtueller Datenraum bietet eine sichere Ver- schlüsselung der Daten sowohl bei der Übertragung als auch Speicherung und schützt Unternehmen vor Wirtschaftsspionage. Besonders sensible Dokumente können mit einem Wasserzeichen und gegen das Ausdrucken geschützt werden. Zudem stehen mir umfangreiche Kontroll- und Analysefunktionen zur Verfügung, um den Zugriff und das Interesse der potentiellen Investoren besser einschätzen zu können. Darüber hinaus macht es einen ganz anderen Eindruck auf Investoren, ob ich einen kostenlosen Cloudspeicher eines amerikanischen Unternehmens verwende oder einen professionellen virtuellen Datenraum eines europäischen Anbieters, deren Einsatz die meisten Investoren aus ihrer täglichen Praxis bereits kennen und schätzen.“

Die Ergebnisse der netfiles Trendstudie 2019 „Einsatz virtueller Datenräume bei der Zusammen- arbeit zwischen Startup-Unternehmen und Investoren/Kreditgebern“ stehen ab sofort unter
www.netfiles.com/trendstudie2019.pdf zum Download zur Verfügung.

Über die netfiles GmbH

Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung ist die netfiles GmbH einer der ersten und führenden deutschen Anbieter von virtuellen Datenräumen. netfiles ermöglicht Unternehmen einen sicheren Datenaustausch und eine zentrale, sichere Online-Dokumentenverwaltung mit detaillierten Zugriffsrechten und mobiler Zugriffsmöglichkeit. Mit der Cloud-Lösung können Daten einfach innerhalb des Unternehmens oder mit Kunden und Lieferanten ausgetauscht und sichere Datenräume für beispielsweise M&A Projekte, Due Diligence Prüfungen, Asset-Transaktionen, Board Communication, Immobilien- und Vertragsmanagement eingerichtet werden.

Interessenten können den netfiles Datenraum kostenlos und unverbindlich für 14 Tage ?testen: https://www.netfiles.com/de/kostenlos-testen/

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WhatsApp: Hoher Kundennutzen und beschränkte Erlösquellen

WhatsApp: Hoher Kundennutzen und beschränkte Erlösquellen

 

Dominanz von WhatsApp unter den in Deutschland genutzten Messenger-Diensten weiter ausgebaut / Signifikante Zahlungsbereitschaft für den seit 2016 kostenlosen WhatsApp-Service / Schwaches Interesse der Endnutzer an Business-Zusatzleistungen / Risiko für die Kundenbeziehung: Personalisierte Werbung

Im Frühjahr 2014 sorgte WhatsApp weltweit für Schlagzeilen, als Facebook seine bis dato größte Firmenübernahme ankündigte: Für das junge Unternehmen mit 55 Mitarbeitern und ca. 450 Mio. Kunden bezahlte Facebook etwa 19 Mrd. USD. Seither ist WhatsApp weiter stark gewachsen, und zwar auf mehr als 1,5 Mrd. Nutzer weltweit. Ein Grund für das beschleunigte Wachstum ist die Überführung des Messenger-Dienstes von einem Abo-Modell in ein für den Nutzer kostenloses Modell. Damit wurde die bisher wichtigste Einnahmequelle geschlossen. Offen ist, ob im Business-Bereich Erlösquellen erschließbar sind und diese auf Verbraucherakzeptanz stoßen.

„Ähnlich wie bei Google und Facebook besteht die Möglichkeit, WhatsApp in ein profitables Geschäftsmodell zu wandeln, sofern es gelingt, geeignete Erlösquellen zu finden. Google und Facebook haben dies geschafft, weil sie ihr Geschäftsmodell auf zielgruppengenaue Online-Werbung ausgerichtet haben. Ob im Falle von WhatsApp ähnliches möglich ist, darf aber bezweifelt werden“, betont Johannes Hercher, Vorstand der Rogator AG und Co-Autor der Studie Pricing Lab.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

Dominanz von WhatsApp unter den in Deutschland genutzten Messenger-Diensten weiter ausgebaut

In Deutschland ist WhatsApp der am häufigsten genutzte Messenger-Dienst: 82 % der Smartphone-Besitzer nutzen diesen. Dabei ist die Tendenz steigend. In der Erhebung aus dem Jahr 2017 betrug der Anteil noch 73 %. Ernsthafte Konkurrenz besteht nur aus dem „eigenen Haus“ heraus. So erreicht der Facebook Messenger eine Nutzerquote von 37 %. Alle anderen Wettbewerber wie Skype, Snapchat, Viber oder Threema kommen auf 10 % oder weniger. Zweite Besonderheit ist die im Mittel hohe Nutzungsintensität: Drei Viertel der WhatsApp-Nutzer geben an, die App regelmäßig (mehrmals am Tag) zu nutzen. Damit wird WhatsApp zum zentralen Kommunikationsmedium. Schließlich ermöglicht der Messenger-Dienst neben dem Versenden von Kurznachrichten oder Bildern auch Telefonanrufe. Dritte Besonderheit ist, dass sich die Dominanz von WhatsApp über alle Altersklassen erstreckt, während die Nutzeranteile der Wettbewerber abnehmen.

Signifikante Zahlungsbereitschaft für den seit 2016 kostenlosen WhatsApp-Service

Nachdem WhatsApp bis 2016 unterschiedliche Preismodelle im Markt implementierte, wird der Messenger-Dienst seit 2016 komplett kostenlos angeboten. Begründet wurde dieser Schritt auch mit den weltweiten Wachstumsmöglichkeiten. Dies hat sich in der Zwischenzeit bewahrheitet, konnte doch die Nutzerzahl zwischen 2014 und 2019 fast vervierfacht werden. Die Bereitstellung eines kostenlosen Dienstes führt zu einem hohen Kundennutzen. Um diesen zu bestimmen, wurden die Studienteilnehmer gebeten, ihre Preisbereitschaften für WhatsApp zu beziffern – für den Fall, dass der Messenger-Dienst nicht mehr kostenlos zur Verfügung gestellt würde. Bis zu einem Viertel der Befragten wären bereit, für die Nutzung von WhatsApp zu zahlen. Wie zu erwarten, ist die Zahlungsbereitschaft für WhatsApp positiv mit der Nutzungsintensität korreliert: Ein Drittel der Vielnutzer würde für die App zahlen. Bei der Höhe der Preisbereitschaft wurden im Rahmen eines experimentellen Designs zwei Bezugsgrößen getestet, und zwar zum einem eine Zahlung je Monat (Mittelwert 4,40 EUR) und zum anderen die Zahlung eines Jahresbetrags (Mittelwert 17,- EUR, entspricht 1,40 EUR pro Monat).

Schwaches Interesse der Endnutzer an Business-Zusatzleistungen

Vor diesem Hintergrund wird klar: Gelingt es, den Kundennutzen der Endnutzer hoch zu halten (durch einen leistungsstarken, fehlerfreien und kostenlosen Service) und gleichzeitig Business-Applikationen anzubieten, die neue Erlösmodelle einschließen, dann ergeben sich für WhatsApp aufgrund der Größe und Skalierungsmöglichkeiten enorme Gewinnchancen. In der Studie Pricing Lab wurden daher unterschiedliche Zusatzfunktionalitäten bezüglich des Interesses aus Endnutzersicht bewertet. Diese reichen von der Möglichkeit, Informationen zu bestimmten Produkten oder Angeboten / besonderen Aktionen direkt vom Anbieter zu erhalten, Produkte und Dienstleistungen direkt über WhatsApp zu bestellen oder zu bezahlen, auf den Nutzer zugeschnittene Werbung zu erhalten, bis zum direkten Kontakt mit dem Kundenservice einer Herstellers oder Händlers (Chat). Allerdings ist das Interesse der Endnutzer an Business-Services insgesamt schwach. Am relativ stärksten ist das Interesse daran, direkt mit dem Kundenservice eines Herstellers oder Händlers über einen Chat sprechen zu können. 15 % der Befragten bekunden hier ein Interesse, während der Anteil der Desinteressierten bei 47 % liegt. Etwa 16 % der Befragten verfügen über eine hohe Affinität für die vorgestellten Business-Services. Damit wird erkennbar, dass einige Skepsis angebracht ist, ob WhatsApp in absehbarer Zeit von Business-Applikationen durchdrungen sein wird bzw. ob diese auf ein ausreichendes Nutzer-Interesse stoßen.

Risiko für die Kundenbeziehung: Personalisierte Werbung

Die Studienergebnisse deuten auch darauf hin, dass im zukünftigen Geschäftsmodell von WhatsApp Risiken enthalten sind. Besonders gering ist das Interesse der Nutzer an der Möglichkeit, auf die eigene Person zugeschnittene Werbung zu erhalten. Weniger als jeder Zehn-te Nutzer interessiert sich für diese Zusatzfunktionalität, zwei Drittel tun das explizit nicht. Die Vorbehalte gegenüber Werbeanzeigen sind auch in der Altersklasse unter 30 Jahre deutlich ausgeprägt. Dies mag auch mit der konkreten Geschichte von WhatsApp verknüpft sein. Firmengründer Jeff Koum (2018 aus dem Unternehmen ausgeschieden) hatte stets darauf bestanden, seine App frei von Werbung zu halten. Dies war auch eine Bedingung des Firmenverkaufs an Facebook.

„Die häufig zitierten Verbraucheranforderungen, im Rahmen der stärkeren Digitalisierung von Produkten und Services zielgruppengenaue bzw. sogar personalisierte Angebote zu erwarten oder spezielle Werbebotschaften empfangen zu wollen, entpuppen sich bezüglich WhatsApp eher als Mythos: Die Nutzer betrachten WhatsApp als Teil des persönlichen Netzwerks, das nicht durch Dritte gestört werden soll“, resümiert Prof. Dr. Andreas Krämer als Co-Autor der Studie.

Studienbericht bestellen:

https://www.rogator.de/whatsapp-hoher-kundennutzen-erloesquellen

Hintergrund der Studie: Pricing Lab ist eine experimentelle Studie zur Bewertung von Trends im Preismanagement (Kooperation von der Rogator AG und der exeo Strategic Consulting AG). Grundlage der Untersuchung ist eine repräsentative Befragung von 1.000 Personen ab 18 Jahren.

Über die Herausgeber der Studienreihe Pricing Lab

Rogator AG

Die Rogator AG steht seit 20 Jahren für leistungsstarke Software und erfolgreiche Online-Forschung. Erfolgsgarant des Unternehmens ist dabei die Kombination aus zuverlässigen Softwareprodukten, fundierten methodischen Kenntnissen in der Online-Marktforschung und Mitarbeiterbefragungen sowie einem umfassenden Full-Service-Angebot: "Combined Competence" für jedes Befragungsprojekt.

Getreu der Philosophie "more than you ask for" denkt Rogator dabei immer einen Schritt weiter für maximale Kundenorientierung sowie innovative und maßgeschneiderte Lösungen. Johannes Hercher, ist der Vorstand der Rogator AG.

exeo Strategic Consulting AG

Die exeo Strategic Consulting AG mit Sitz in Bonn wurde im Jahr 2000 gegründet und ist auf die datenbasierte Entscheidungsunterstützung im Marketing ausgerichtet. Schwerpunkte der Beratungsgesellschaft liegen im Bereich Mobilitäts-, Kundenwert- und Preismanagement. Zur Erarbeitung konkreter Empfehlungen setzt exeo auf die Verknüpfung unterschiedlicher Datenquellen, zu denen auch innovative Befragungen zählen. Prof. Dr. Andreas Krämer ist Vorstandsvorsitzender der exeo Strategic Consulting AG in Bonn und unterrichtet u.a. Preismanagement, CRM, Marktforschung und Statistik an der University of Applied Sciences Europe, Fachbereich Wirtschaft in Iserlohn. Seit 2014 hat er eine Professur für Pricing und Customer Value Management.

Die Studienreihen „Pricing Lab“ und „MobilitätsTRENDS“ sind Kooperationsprojekte der Rogator AG und der exeo Strategic Consulting AG.

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90411 Nürnberg
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Prof. Dr. Andreas Krämer
exeo Strategic Consulting AG
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Fax: +49 (228) 62978-51
E-Mail: andreas.kraemer@exeo-consulting.com
Johannes Hercher
Vorstand
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Tag der Computersicherheit: In vier Schritten zur sicheren IT

Tag der Computersicherheit: In vier Schritten zur sicheren IT

Anlässlich des Tages der Computersicherheit am 30. November 2019 weist G DATA CyberDefense auf die große Gefahr von Cyberangriffen hin: Seit Jahresbeginn haben die IT-Security-Spezialisten aus Bochum bis Mitte Oktober mehr als 221.000 Samples der wichtigsten Ransomware-Familien identifiziert. Wie groß die Gefahr ist, verdeutlicht folgende Zahl: Alle zwei Minuten starten Cyberkriminelle mit einer veränderten Schadsoftware eine neue Angriffswelle. Nach einer aktuellen Studie des Branchenverbands Bitkom ist alleine der deutschen Wirtschaft ein Schaden von über 100 Milliarden Euro entstanden. Dabei lässt sich die IT-Sicherheit bereits mit vier einfachen Tipps deutlich verbessern.

1. Regelmäßige Datensicherung:
Wer die Daten aller Clients regelmäßig auf Netzlaufwerken, externen Festplatten oder in der Cloud sichert, handelt weitsichtig. Backups sind die letzte und oft genug auch einzige Rettung, wenn Ransomware die Daten im Netzwerk verschlüsselt hat. Achtung: Die Verbindung zu dem Speichermedium oder Netzlaufwerk sollte nach jedem Backup getrennt werden – bei einer Infektion mit Ransomware droht sonst eine Verschlüsselung aller Backups!

2. Updates und Patches installieren:
Software wie das Betriebssystem, der Browser und Plug-ins sollten stets auf dem aktuellen Stand sein. Sicherheitslücken in Programmen auszunutzen, ist eine der beliebtesten Methoden von Cyberkriminellen. Ein zentrales Patch-Management hilft, die Software auf all ihren Clients aktuell zu halten und Schadsoftware so möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten.

3. Eine aktuelle Sicherheitslösung:
Virenscanner und Verhaltensüberwachung erkennen bekannte Schadsoftware, bevor diese Schaden anrichtet. Oft lassen sich Schadprogramme auch an universellen Codeabfolgen erkennen, die typisch für Kompression, Verschlüsselung, Download-Routinen, Backdoor-Aktivitäten, Tarnmechanismen oder dergleichen sind. Heuristische und generische Signaturen erkennen solche allgemeingültigen Befehlssequenzen auch bei bislang unbekannten Malware-Familien.

4. Erst denken, dann klicken:
Wer sich der Gefahren für die IT und seiner Geräte bewusst ist, geht sorgsamer damit um. Um das Bewusstsein zu erhöhen, empfehlen sich für Unternehmen Awareness Trainings. Hier erhalten Mitarbeiter wichtige Tipps im Umgang mit aktuellen Datenschutzrichtlinien wie die DSGVO oder Hinweise für Erkennungsmerkmale von Phishing-Mails oder Social-Engineering-Angriffen.

Über die G DATA CyberDefense AG

Mit umfassenden Cyber-Defense-Dienstleistungen macht der deutsche Erfinder des AntiVirus Unternehmen verteidigungsfähig gegen Cybercrime. Mehr als 500 Mitarbeiter sorgen für die digitale Sicherheit von Unternehmen und Anwendern. „Made in Germany“: Mit über 30 Jahren Expertise in Malwareanalyse betreibt G DATA Forschung und Softwareentwicklung ausschließlich in Deutschland. Höchste Ansprüche an den Datenschutz sind oberstes Gebot. Bereits 2011 hat G DATA mit dem Vertrauenssiegel „IT Security Made in Germany“ des TeleTrust e.V. eine „No-Backdoor“-Garantie abgegeben.

G DATA bietet ein umfassendes Portfolio von AntiVirus und Endpoint Protection über Penetrationstests und Incident Response bis zu forensischen Analysen, Security-Status-Checks und Cyber-Awareness-Trainings, um Unternehmen wirksam zu verteidigen. Neue Technologien wie DeepRay schützen mit Künstlicher Intelligenz vor Malware.

Service und Support gehören zum mit Ökostrom betriebenen G DATA Campus in Bochum, wie das Trojan Horse Café und das Bistro.

G DATA Lösungen sind in 90 Ländern erhältlich und wurden vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit einem Doppelsieg beim PUR-Award für Malware Protection und E-Mail-Security.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

G DATA CyberDefense AG
Königsallee 178
44799 Bochum
Telefon: +49 (234) 9762-0
Telefax: +49 (234) 9762-299
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Ansprechpartner:
Hauke Gierow
Pressesprecher
Telefon: +49 (234) 9762-665
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Stefan Karpenstein
Public Relations Manager
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60 Teilnehmer beim Service-Expertenforum der Sybit und SAP

60 Teilnehmer beim Service-Expertenforum der Sybit und SAP

Kunden im B2B-Bereich erwarten heute von ihren Lieferanten, dass ihre Anlagen ohne Stillstand arbeiten oder im Falle eines Ausfalls schnellstmöglich Service-Techniker im Einsatz sind. Allein in der Prozessindustrie entstehen infolge ungeplanter Ausfallzeiten weltweit jährlich Kosten von rund 20 Milliarden US-Dollar, heißt es in der Roland Berger-Studie „Plattformökonomie im Maschinenbau“.

„Der Bedarf der Kunden an entsprechenden Lösungen im Service ist enorm – das zeigte sich sehr deutlich auf unserem Expertenforum zum Thema Service Excellence“

Robert Geppert, CCO bei der Sybit

Ein dynamisch wachsendes Servicegeschäft kann dazu beitragen, dass auch bei stagnierenden Gesamtumsätzen der Ertrag des Unternehmens steigt.

Ein Unternehmen, dass die Potenziale des Servicegeschäfts bereits erkannt hat, ist Multivac. Der Spezialist für Verpackungslösungen setzt auf dem Weg zur digitalen Transformation auf das SAP Field Service Management und die Digitalagentur Sybit als Partner. Auf dem Live-Event Expertenforum "Service Excellence" bei der SAP in Walldorf berichtete Markus Frey von Multivac, welche Ziele und Strategien das Unternehmen mit der Einführung verfolgt und wie die Umsetzung erfolgt.

Ein Tag, acht Experten- und Kundenvorträge sowie die Möglichkeit, sich zu aktuellen Themen und Zukunftsperspektiven im Service auszutauschen: Das ist das Prinzip Expertenforum.

 „Das Besondere am Expertenforum? Die Vernetzung von Theorie und Praxis, die sehr nah am Markt ist. Und der Austausch mit anderen Firmen. Sie alle stehen vor der gleichen Herausforderung, auch branchenübergreifend. Da ist es natürlich sehr spannend zu hören, wie deren Lösungsansätze aussehen.“

Bruno Sieler, Process Owner Service Wanzl

„Wie andere Unternehmen befinden auch wir uns in einem Wandel. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, am Ball zu bleiben. Events wie dieses sind deshalb sehr wichtig und interessant für uns.“

Thilo Standhardt, Service Manager SKF

Auch Experten der SAP und der itelligence AG waren vertreten. So sprach Hans Rauwolf, Leiter des Geschäftsfeld Industrie 4.0/IoT bei der itelligence AG über „Internet of Things: Vom Hype zum Businesstreiber“.  Thilo Kerner von der SAP stellte die SAP Roadmap vor und zeigte SAP-Lösungsportfolio und Innovationen für den digitalen Service auf. Roland Boes, Director Innovation und Portfolio bei der Sybit erklärte unter anderem das Potenzial von SAP Qualtrics und Experience Management.

Über die Sybit GmbH

Die Sybit GmbH hat sich auf kundenzentrierte Lösungen entlang der Customer Journey spezialisiert, bei denen sämtliche End-2-End-Prozesse digital abgebildet werden.
Als langjähriges SAP-Beratungshaus bietet das Unternehmen seinen Kunden eine ganzheitliche Prozessberatung von der Analyse und Strategieplanung, über Design und Implementierung bis hin zu umfassenden Application Management Services auf Basis der SAP Customer Experience Suite.
Dabei wird die Technologieplattform SAP C/4HANA als Frontend zum SAP ERP beziehungsweise zu SAP S/4HANA eingesetzt.
Für eine kurze Projektdauer und stets transparente Prozesse setzt Sybit auf die Anwendung und Weiterentwicklung der agilen Projektmethodik.

Gegründet im Jahr 2000 vertrauen heute über 300 Kunden, vornehmlich Konzerne und weltweit agierende Mittelständler aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der High-Tech-Industrie oder dem Automobilsektor auf die langjährige Expertise des SAP Platinum Partners.
Sybit gehört zu den Top 20-Digitalagenturen in Deutschland und beschäftigt am Hauptsitz in Radolfzell und den Niederlassungen in Offenbach und Hannover mehr als 250 Mitarbeiter.
Seit August 2018 ist Sybit Teil der itelligence AG, einem der weltweit führenden SAP-Beratungshäuser mit über 8.000 Mitarbeitern und Niederlassungen in 25 Ländern.

Weitere Informationen: www.sybit.de

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Sybit GmbH
Sankt-Johannis-Str. 1-5
78315 Radolfzell
Telefon: +49 (7732) 9508-0
Telefax: +49 (7732) 9508-111
http://www.sybit.de

Ansprechpartner:
Sandra Pfanner
Pressesprecherin
Telefon: +49 (7732) 9508-293
E-Mail: sandra.pfanner@sybit.de
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Black Friday & Weihnachtsshopping 2019: Ein Viertel der Deutschen hat Angst vor Zahlungsproblemen durch PSD2

Black Friday & Weihnachtsshopping 2019: Ein Viertel der Deutschen hat Angst vor Zahlungsproblemen durch PSD2

Mit dem Black Friday in dieser Woche und dem Beginn des Advents geht es jetzt in die heiße Phase beim Weihnachtsgeschenkekauf. Dabei befürchtet fast ein Viertel der Deutschen Probleme beim Onlineshopping auf Grund der Zahlungsdiensterichtlinie PSD2: Sie haben Sorge, dass Zahlungen für bestellte Ware oder Onlinekontozugänge nicht funktionieren könnten – das zeigt eine repräsentative Umfrage von G DATA CyberDefense. Große Sorgen machen sich die Nutzer auch um ihre persönlichen Daten: Fast jeder Zweite hat Angst vor Missbrauch – und dass, obwohl die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) mittlerweile weitgehend umgesetzt sein sollte. Das deutsche IT-Sicherheitsunternehmen G DATA befragte insgesamt 1.000 deutsche Internetnutzer.

„Die Vorweihnachtszeit ist Stresszeit, wenn Geschenkejäger auf der Suche nach den passenden und günstigen Präsenten sind. Vor allem der Black Friday lockt mit besonderen Schnäppchen. Solche Gelegenheiten nutzen auch Cyberkriminelle, um illegal Daten zu kopieren. Daher ist es verständlich, dass sich viele Deutsche große Sorgen um die Datensicherheit machen“, erklärt Tim Berghoff, Security Evangelist bei G DATA CyberDefense. „Schon einfache Vorkehrungen, wie die Installation einer umfassenden und die sorgfältige Auswahl von Onlineshops erhöht die Sicherheit beim Online-Shopping enorm und macht den Tätern das Leben schwer.“ Ein weiterer Sicherheitsfaktor beim Onlineshopping ist die Zahlungsdiensterichtlinie PSD2. Der Sicherheitsexperte rät Käufern, einen kühlen Kopf zu bewahren, wenn Zahlungen oder Zugänge nicht auf Anhieb funktionieren sollten. Wer Online Geschenk einkaufen will, sollte nicht erst drei Tage vor Heiligabend versuchen, die Zwei-Faktor-Authentifizierung seiner Bank korrekt einzustellen.

Zahlungsdiensteverordnung verunsichert Onlineshopper

Wie hoch die Unsicherheit ist, zeigt die G DATA Studie: Ein Viertel der Deutschen befürchtet in diesem Jahr Probleme durch PSD2, zum Beispiel die Nichterreichbarkeit des Onlinekontos oder fehlgeschlagene Zahlungen für bestellte Geschenke. Diese könnten dazu führen, dass die Bestellung storniert wird und der Einkauf von Neuem erfolgen muss. Somit besteht auch ein erhebliches wirtschaftliches Risiko für den Shopbetreiber, wenn der Kunde den Bestellvorgang ganz abbricht.

PSD2 zielt unter anderem darauf ab, die Sicherheit im Zahlungsverkehr zu erhöhen. So ist seit September 2019 die Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Onlinebanking verpflichtend. Auch wenn es Übergangsfristen gibt, werden die Systeme bei Banken und Händlern jetzt Schritt für Schritt umgestellt.

Angst vor Datenmissbrauch

Der Kompromittierung und unkontrollierte Weitergabe persönlicher Daten bereitet fast der Hälfte der Deutschen (45 Prozent) die größten Bauchschmerzen beim Onlineshopping. Es zeigt sich, dass auch die umfangreichen Anpassungen im Zuge der DSGVO offenbar kein umfassendes Sicherheitsgefühl vermitteln. Auch der Nichterhalt der bestellten Ware ist eine häufige Sorge von Verbrauchern, trotz Zahlung des Kaufpreises. Ganz ohne Sorgen kaufen nur fast 15 Prozent der Deutschen im Internet. Beachtlich: Dieser Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr um mehr als acht Prozent gesunken. Das zeigt: Deutsche Onlinekäufer sind sensibler für Gefahren im Internet geworden.

Vier von zehn Deutschen klicken nicht auf Onlinewerbung

Soziale Netzwerke verdienen viel Geld mit personalisierter Werbung. Auf Facebook und Instagram klicken die Deutschen (30 Prozent) am ehesten auf Werbebanner. Aber: Mehr als vier von zehn Befragten klicken keine Banner an. Immer wieder gibt es aber auch Werbeanzeigen, die auf gefälschte Produkte hinweisen und Nutzer in die Irre führen.

„Gerade in der Vorweihnachtszeit und zum Black Friday setzen viele Händler auf Onlinebanner und andere Werbeformen, um ihre Waren anzupreisen und den Umsatz anzukurbeln. Dabei setzen auch Betrüger auf Onlinewerbung, um Käufer beispielsweise durch Angebote in die Falle zu locken, die zu schön klingen, um wahr zu sein. Auch vermeintliche Gutscheine für Online-Shopping und den stationären Handel haben wir schon in unserer Analyse gesehen – doch wer darauf klickt, kann sich mit Schadsoftware infizieren“, sagt Tim Berghoff.

Weitere Ergebnisse der G DATA Umfrage zum Thema Weihnachtsshopping 2019

  • Gekauft wird am ehesten über den Computer oder Laptop:
    Sieben von zehn Deutschen kaufen via PC oder Notebook online ihre Geschenke. Mehr als sechs Prozent der Käufer nutzt dabei die Hilfe eines digitalen Assistenten, wie Siri oder Amazon Alexa.
  • Beliebteste Zahlungsweise sind Online-Bezahldienste:
    Die meisten Befragten (42,1 Prozent) nutzen fürs Bezahlen am liebsten Bezahldienstleister, wie zum Beispiel Paypal. Fast drei von zehn Internetnutzern bevorzugt die Zahlung der bestellten Waren per Rechnung.
  • Webshopbetreiber sind für die Sicherheit verantwortlich:
    Eine sichere Webseitenverbindung ist für neun von zehn Deutschen wichtig oder sehr wichtig. Dies liegt in der Verantwortung des Shopbetreibers. Mit der eigenen Sicherheit nehmen es die Befragten nicht so genau. Nur 75 Prozent geben an, für jedes Online-Konto ein eigenes Passwort zu setzen, um die Sicherheit signifikant zu erhöhen.

Über die G DATA Umfrage

Für die G DATA Umfrage zum Thema Weihnachtsshopping wurden 1.000 Internetnutzer aus Deutschland im November 2019 befragt. Die repräsentative Kurzumfrage führte die OmniQuest GmbH durch.

Aktuelle Tipps zum sicheren Onlineshopping finden Internetnutzer im G DATA Ratgeber.

Über die G DATA CyberDefense AG

Mit umfassenden Cyber-Defense-Dienstleistungen macht der deutsche Erfinder des AntiVirus Unternehmen verteidigungsfähig gegen Cybercrime. Mehr als 500 Mitarbeiter sorgen für die digitale Sicherheit von Unternehmen und Anwendern. „Made in Germany“: Mit über 30 Jahren Expertise in Malwareanalyse betreibt G DATA Forschung und Softwareentwicklung ausschließlich in Deutschland. Höchste Ansprüche an den Datenschutz sind oberstes Gebot. Bereits 2011 hat G DATA mit dem Vertrauenssiegel „IT Security Made in Germany“ des TeleTrust e.V. eine „No-Backdoor“-Garantie abgegeben.

G DATA bietet ein umfassendes Portfolio von AntiVirus und Endpoint Protection über Penetrationstests und Incident Response bis zu forensischen Analysen, Security-Status-Checks und Cyber-Awareness-Trainings, um Unternehmen wirksam zu verteidigen. Neue Technologien wie DeepRay schützen mit Künstlicher Intelligenz vor Malware.

Service und Support gehören zum mit Ökostrom betriebenen G DATA Campus in Bochum, wie das Trojan Horse Café und das Bistro.

G DATA Lösungen sind in 90 Ländern erhältlich und wurden vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit einem Doppelsieg beim PUR-Award für Malware Protection und E-Mail-Security.

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Startschuss für den Weihnachts(kauf)rausch: Deutsche erwerben ihre Smartphones am liebsten im nationalen Online-Fachhandel

Startschuss für den Weihnachts(kauf)rausch: Deutsche erwerben ihre Smartphones am liebsten im nationalen Online-Fachhandel

Sophos Umfrage zum Thema Sicherheit und Kaufkriterien bei Smartphones:

  • Gekauft wird am liebsten im deutschen Online-Fachhandel
  • Jeweils rund ein Drittel der Befragten gibt 250 bzw. 500 Euro aus, ein weiteres Drittel bezahlt 800 Euro oder mehr
  • Die wenigsten sind klar bereit, für Sicherheit mehr Geld auszugeben

Der digitale Weihnachtsverkauf steht unmittelbar in den Startlöchern: seit Montag, 18. November lockt der Online-Handel mit Angeboten und Rabatten, die auf ihren Zenit im Black Friday (29. November) und Cyber Monday (2. Dezember) steuern. Auch dieses Jahr werden technische Geräte wieder auf den Wunschzetteln stehen. Aber Design ist längst nicht alles, Smartphone-Nutzer und -Käufer haben bei ihrer Auswahl einiges zu beachten: Mal wird vor vorinstallierter Malware gewarnt, mal geht es um bösartige Apps, mal gibt es Tipps zum Erkennen von Phishing-Angriffen, mal werden Sicherheitslücken der Betriebssysteme bekannt. Die Gefahr, auch über den digitalen Dauerbegleiter von der Cyberkriminalität ins Visier genommen zu werden ist, sollte gemeinhin bekannt sein.

Sophos wollte wissen, inwieweit Smartphone-Nutzer die Sicherheit ihrer Geräte wirklich bewegt und hat im Rahmen einer Umfrage genauer nachgefragt, welche Kriterien etwa für den Kauf eines Smartphones entscheidend sind.

Die Befragung in deutschen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen unter Mitarbeitern im Alter von 18 bis über 60 Jahren zeigt, dass Sicherheit zwar wichtig ist – hier vor allem für jüngere Nutzer – entscheidend für den Kauf aber andere Kriterien sind.

Sicherheit als Kaufkriterium ein Schlusslicht, Leistung und Preis sind entscheidend

Die Umfrageteilnehmer konnten aus verschiedenen Kriterien diejenigen auswählen, die sie als kaufentscheidend erachten. Das Kriterium Sicherheit, so zeigte sich, scheint hierfür eher wenig Relevanz zu haben – die Befragten wählten es mit 29 Prozent auf den vorletzten Platz, nur das Aussehen war den Befragten noch unwichtiger. (Ein interessanter Gegensatz im Übrigen zu unseren Nachbarn aus Österreich, hier landete in einer vergleichbaren Studie das Kaufkriterium Sicherheit mit 82 Prozent deutlich auf dem ersten Platz.) Die befragten Nutzer achten beim Kauf eines Smartphones in erster Linie auf Leistung (77 Prozent) und Preis (68 Prozent). Nachfolgende Kriterien sind das Betriebssystem (48 Prozent) sowie eine gute Kamera (41 Prozent). Nur noch knapp jeder Dritte entscheidet beim Kauf des Smartphones nach Sicherheitsaspekten – sogar die Marke (34 Prozent) ist etwas wichtiger.

Am liebsten Fachhandel und Deutschland und nur ungern Extrakosten für Sicherheit

Fast alle Befragten, nämlich 97 Prozent, haben ihr Smartphone in Deutschland gekauft. 88 Prozent vertrauen dabei dem Fachhandel. Befragt, wo sie ihre Geräte erworben haben, gaben 52 Prozent an, ihr Smartphone im Online-Fachhandel gekauft zu haben und 33 Prozent fanden den Weg zu einem Fachhändler. Bezahlt haben die Käufer dabei zu rund je einem Drittel 250 bzw. 500 Euro, 25 Prozent haben bis 800 Euro bezahlt, der Rest 1000 Euro oder mehr. Befragt, ob die Bereitschaft bestünde, für Sicherheit mehr Geld auszugeben, antworteten (nur) gut 19 Prozent mit ja, rund 39 Prozent mit nein und 41 Prozent mit vielleicht.

Dennoch: Fast jeder sichert sein Smartphone

Obwohl die Entscheidung zum Kauf eines Gerätes also offenkundig nach anderen Kriterien erfolgt, gaben dennoch insgesamt 86 Prozent der Befragten an, dass die Sicherheit bei ihrem Smartphone für sie sehr wichtig (57 Prozent) oder sogar unabdingbar (31 Prozent) ist. Besonders die jüngeren Nutzer stechen hier hervor: Befragte in der Altersgruppe von 18 bis 25 Jahren erzielten bei dieser Frage mit 73 Prozent den höchsten Wert. Ebenfalls erfreulich: mit 95,5 Prozent bestätigten fast alle Befragten, ihr Smartphone mit verschiedenen Verfahren zu sichern. Pin und Passwort sind hierfür insgesamt am beliebtesten (72 Prozent), gefolgt vom biometrischen Fingerabdruck (44 Prozent), Sperrmuster (21 Prozent) und der biometrischen Gesichtserkennung, die mit 14 Prozent Nutzung  noch am wenigsten verbreitet ist.

Die Befragten nutzen zu 74 Prozent ein Android-Betriebssystem, 23 Prozent verwenden IOS und 3 Prozent arbeiten mit Microsoft.

Über die Umfrage

Im Auftrag von Sophos befragte TechConsult im Juli 2019 201 Mitarbeiter im Alter von 18 bis über 60 Jahren aus Unternehmen verschiedener Branchen wie Handel, Dienstleistung, Industrie und Finanzwesen sowie öffentliche und Non-Profit Unternehmen.

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Feedback-Wüste Deutschland? Im globalen Vergleich priorisieren deutsche Führungskräfte das Mitarbeiter- und Kunden-Feedback am geringsten

Feedback-Wüste Deutschland? Im globalen Vergleich priorisieren deutsche Führungskräfte das Mitarbeiter- und Kunden-Feedback am geringsten

„Servicewüste Deutschland“ klagte Mitte der 90er Jahre der SPIEGEL und löste damit eine Debatte über die fehlende Dienstleistungsmentalität in deutschen Unternehmen aus. Was hat sich 25 Jahre später geändert? Sind deutsche Unternehmen mit den an sie gestellten Ansprüchen gewachsen? Das XM-Institut von Qualtrics, dem führenden Anbieter von Experience-Management-Lösungen, hat eine globale Umfrage unter 1.200 Führungskräften in sechs Ländern gestartet und folgendes festgestellt: XM, das Management der Erfahrungen von Mitarbeitern und Kunden mit dem Unternehmen, der Marke und dem Produkt, wird zwar von Führungskräften auf der ganzen Welt als wichtig angesehen – was angesichts der Korrelation mit Umsatzwachstum und Rentabilität nicht verwunderlich ist –, der Grad, in dem Unternehmen sich auf Experience Management konzentrieren, unterscheidet sich jedoch von Land zu Land.

Unter den befragten Führungskräften aus Australien, Deutschland, Großbritannien, Japan, Kanada und den USA priorisieren deutsche Führungskräfte das Einholen von Kunden- und Mitarbeiterfeedback am wenigsten. Darüber hinaus unterscheidet sich von Land zu Land, in welchen Erfahrungsbereichen Führungskräfte das größte Verbesserungspotenzial sehen: Die Befragten aus Deutschland und den USA konzentrieren sich am stärksten auf die Kundenzufriedenheit, die Befragten aus Australien und Kanada auf die Mitarbeitererfahrung, die Befragten aus Japan auf die Produkterfahrung und die Befragten aus Großbritannien sehen es als wichtig oder sehr wichtig an, die Marken- und die Mitarbeitererfahrung zu stärken. Zudem gibt die Studie Aufschluss über die Korrelation von Experience Management und Unternehmenskennzahlen und ermittelt, welche Hürden zwischen den Unternehmen und den Erfahrungen ihrer Mitarbeiter und Kunden stehen.

Feedback-Kultur wird in deutschen Unternehmen wenig Priorität eingeräumt

74% der kanadischen, 60% der englischen und 59% der US-amerikanischen Führungskräfte betrachten Experience Management als oberste organisatorische Priorität. Ihnen gegenüber stehen nur 44% der befragten deutschen Führungskräfte, und 44% der japanischen, die dem Auswerten der Erfahrungen ihrer Kunden und Angestellten eine vergleichbare Wichtigkeit einräumen.

29% der deutschen Chefs halten es für nicht besonders wichtig, dass ihr Unternehmen seine Fähigkeiten im Bereich Experience Management (XM) verbessert. Und das liegt nicht unbedingt daran, dass Deutschland sich in Sachen „Kunden und Mitarbeitern zuhören“ bereits aus einer Wüste in eine blühende Landschaft verwandelt hätte.

Grafik 1: https://bit.ly/349qC7C
Bildunterschrift: „Wie wichtig ist es Ihrer Meinung nach für Ihr Unternehmen, seine Employee-Experience-Funktionen zu verbessern?“

Im Zuhören höchstens Mittelmaß

Unter den sechs befragten Ländern rangieren deutsche Unternehmen auf Platz fünf von sechs, was das Einholen und Auswerten von Kunden-Feedback angeht und auf Platz drei, in Bezug auf das Wissen um die Erfahrungen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 59% der befragten Führungskräfte geben an, dass ihr Unternehmen immer oder fast immer Mitarbeiter-Feedback einholt und berücksichtigt. Beim Kundenfeedback sind es 55%, die Feedback umsetzen.

Einen Ansatz, der sich über alle Interaktionspunkte mit dem Unternehmen an den Erfahrungen der Menschen orientiert, verfolgen mit 49% weniger als die Hälfte der deutschen Firmen und landen damit global gesehen auf Platz vier von sechs. Am wenigsten unter den befragten Ländern achten die Unternehmen aus Japan auf die Erfahrungen ihrer Mitarbeiter und Kunden; sie nehmen in allen drei Befragungskategorien den letzten Platz ein.

Grafik 2: https://bit.ly/2O8kiI5
Bildunterschrift: Prozentsatz der Befragten, die aussagen, dass die folgenden Aktivitäten „immer“ oder „fast immer“ in ihrem Unternehmen stattfinden.

Je stärker im XM, umso höher auch Umsatzwachstum und Rentabilität

Mehr als 70% der global befragten Führungskräfte räumen Experience Management eine mindestens mäßig wichtige Priorität ein. Und das tun sie nicht ohne Grund: Unternehmen, die im XM besser sind, schneiden auch besser ab, was Umsatzwachstum und Rentabilität angeht. Von den Befragten, die das XM ihres Unternehmens als „deutlich überdurchschnittlich“ bewerten, geben vier von fünf an, dass ihre Profitabilität im vergangenen Jahr über dem Durchschnitt ihrer Branche lag und 78%, dass ihr Umsatzwachstum über dem Branchendurchschnitt lag.

Beide Ergebnisse sind 35%-Punkte höher als für Unternehmen, die ihr Experience Management als „durchschnittlich“ oder „unterdurchschnittlich“ bewerten.

Grafik 3: https://bit.ly/2XxAXYH
Bildunterschrift: Prozentsatz der Befragten, die aussagen, dass die Leistung ihres Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr in diesen beiden Geschäftsfeldern „leicht über“ oder „deutlich über“ dem Branchendurchschnitt liegt.

Unternehmenskennzahlen profitieren stark von einer ausgeprägten Feedback-Kultur

Umsatzwachstum und Rentabilität eines Unternehmens korrelieren auch damit, ob dieses Kunden- oder Mitarbeiterfeedback oder aber beide Erfahrungskanäle aktiv nutzt oder nicht. 81% der Unternehmen, die beide Arten von Feedback erheben und verwerten, stufen ihr Umsatzwachstum als „überdurchschnittlich“ ein, während nur 58% der Unternehmen, die lediglich eine Art von Feedback verwerten, und 40% der Unternehmen, die ganz auf Feedback verzichten, angeben ihr Umsatzwachstum sei „überdurchschnittlich“.

Die Unterschiede werden noch deutlicher, betrachtet man die Rentabilität: 89% der Unternehmen, die aktiv Kunden- und Mitarbeiter-Feedback einholen und umsetzen, geben an, dass ihre Gewinne überdurchschnittlich hoch sind, verglichen mit 60% der Unternehmen, die nur eine Art von Feedback verwenden und 35% derer, die weder Feedback von Mitarbeitern noch von Kunden erheben und auswerten.

Grafik 4: https://bit.ly/35iqKlj
Bildunterschrift: Umsatzwachstum und Rentabilität im Vergleich zum Branchendurchschnitt, basierend auf der Nutzung von Kunden- und Mitarbeiterfeedback.

Verpasste Chancen: Woran es hakt

Danach gefragt, welche Punkte die XM-Bemühungen ihres Unternehmens wesentlich behindern würden, antwortete jede vierte deutsche Führungskraft (25%) „Konflikte zwischen internen Unternehmenseinheiten“.  23% der deutschen Befragten sehen die Schwierigkeiten in „fehlgeschalteten Anreizen und Belohnungen“ und 23% beklagen die „fehlende technische Ausrüstung“. Im globalen Vergleich scheitert es in deutschen Unternehmen am seltensten an den fachlichen Voraussetzungen oder an der Finanzierung. Dass die Japaner im weltweiten Vergleich hinterherhinken, was XM angeht, liegt nach Einschätzung der dort befragten Führungskräfte an dem Fehlen einer klaren Strategie sowie an fehlenden fachlichen Voraussetzungen.

Grafik 5: https://bit.ly/2O2pLQz
Bildunterschrift: „Welche der folgenden Punkte halten Sie für wesentliche Hürden für die Bemühungen im XM Ihres Unternehmens?“

Wie die Zukunft aussieht

Am ehrgeizigsten in Sachen Experience Management sind die Führungskräfte aus Kanada. 80% der befragten kanadischen Chefs halten es für sehr wichtig oder gar für kritisch, dass ihr Unternehmen sich in Sachen Mitarbeitererfahrung verbessert, 79%, dass es sich in Punkto Kundenerfahrung und 77%, dass es sich im Bereich Produkterfahrung verbessert. Die Markenerfahrung halten 69% der befragten kanadischen Führungskräfte für verbesserungswürdig.

Ihre deutschen Kollegen sehen den Bedarf vor allem im Bereich Kundenerfahrung (71%), gefolgt von der Produkterfahrung (67%), der Mitarbeitererfahrung (62%) und schließlich der Markenerfahrung (58%).

Grafik 6: https://bit.ly/342SuKI
Bildunterschrift: Prozentsatz der Befragten, die es für „wichtig“ oder „sehr wichtig“ halten, dass sich ihr Unternehmen in folgenden Bereichen verbessert.

Alle Grafiken finden Sie auch hier: http://www.messerpr.com/… 

Über Qualtrics

Qualtrics ist einer der führenden Anbieter von Customer-Experience-Lösungen und Pionier im Bereich Experience Management (XM). Qualtrics verändert die Art und Weise, wie Unternehmen die vier zentralen Experience-Bereiche – Customer, Employee, Product und Brand Experience – managen und optimieren. Mehr als 10.000 Unternehmen auf der ganzen Welt setzen Qualtrics ein, um Experience-Daten (X-data™) zu sammeln, zu analysieren und in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Dadurch werden Gefühle, Überzeugungen und Absichten der Befragten sichtbar die erklären, warum etwas geschieht und wie darauf reagiert werden kann. Die Qualtrics XM Platform™ stellt ein komplettes Handlungssystem bereit, mit dem die Unternehmen langfristig loyale und umsatzstarke Kunden gewinnen können. Sie hilft ihnen bei der Motivierung und Bindung ihrer Mitarbeiter – Mitarbeiter, die eine positive Unternehmenskultur schaffen, populäre Produkte entwickeln und eine Marke mit begeisterten Anhängern aufbauen.

Weitere Informationen und ein kostenloses Konto: https://www.qualtrics.com/de/.

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Qualtrics
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80333 München
Telefon: +49 (89) 22061365
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Für mehr Qualität in den Ausschreibungen – Was der DERCOM rät

Für mehr Qualität in den Ausschreibungen – Was der DERCOM rät

  • Podiumsdiskussion zur neuen CMS-Marktstudie
  • Standardfunktionen von allen Systemen erfüllt
  • Hohe Zufriedenheit bei CMS-Nutzern

Zahlen, Daten, Diskussionen: Unter diesem Motto stand die Podiumsdiskussion, die der Verband deutscher Redaktions- und Content Management System Hersteller e. V. (DERCOM) auf der tekom-Jahrestagung 2019 initiiert hatte. Thema war die neue CMS-Studie und deren Nutzen für zukünftige Ausschreibungen.

„Die neue CMS-Studie bietet Technischen Redakteuren eine hervorragende Möglichkeit, sich darüber zu informieren, welche Redaktionssysteme den eigenen Anforderungen am besten gerecht werden und das eigene Geschäftsmodell voranbringen“, so Carl Pfeffer, erster Vorsitzender des DERCOM. „Da alle führenden Redaktionssysteme verglichen werden und die Ergebnisse des Fragenbogens dargestellt sind, können die wichtigsten Kundenfragen bereits hier geklärt werden. So kann der Wettbewerbsvorsprung erreicht werden, den man mit einem Redaktionssystem anstrebt.“  

Die Ergebnisse der Studie

Dr. Daniela Straub, Referentin für Aus- und Weiterbildung bei der tekom, und Prof. Dr. Wolfgang Ziegler vom Institut für Informations- und Content-Management (I4ICM), die die Studie bereits zum dritten Mal durchgeführt haben, stellten auf der tekom-Jahrestagung die Ergebnisse vor. Sie zeigen deutlich: CMS sind die optimale Lösung für die gestiegenen Anforderungen im Redaktionsprozess. So sind 70,6 Prozent der Nutzer mit ihrem CMS zufrieden und 71 Prozent rechnen damit, dass in fünf Jahren der Return-on-invest erreicht wird. Klar ist aber auch, dass es einige Dinge gibt, die Nutzer ändern würden, wenn sie die Möglichkeit hätten, ihr Redaktionssystem noch einmal neu einzuführen. Vor allem würden die User dann mehr Wert auf das Change Management legen, mehr Zeit für die Implementierung einplanen und sich im Vorfeld besser informieren.

Dafür bietet die Studie nun reichhaltige Möglichkeiten. Anhand eines Fragebogens mit 400 Fragen, den die führenden Hersteller von Redaktionssystemen ausfüllten, konnte belegt werden, dass die Standardfunktionen von allen CMS-Lösungen gleichermaßen erfüllt werden. Die Unterschiede liegen in speziellen Kriterien.

Empfehlungen des DERCOM

Im Rahmen der Podiumsdiskussion betonten die Vertreter des DERCOM, dass es nun nicht mehr nötig sei, als potenzieller Anwender eine lange Liste mit Fragen an Systemanbieter zu versenden, deren Antworten bereits in der Studie zu finden sind. Oder lange Ausschreibungen zu verfassen, die größtenteils bei allen Systemen gegebene Standardfunktionen abfragen. Der DERCOM empfiehlt stattdessen allen, die ein Redaktionssystem einführen wollen, die CMS-Studie zu prüfen, wichtige Punkte zu markieren, diese am eigenen Geschäftsmodell zu spiegeln und mit Use Cases zu versehen. Letztere können dann an die präferierten Systemlieferanten weitergegeben werden, damit diese zeigen können, wie ihre CMS-Lösungen jeweils damit umgehen.

Für Carl Pfeffer ist klar: „Lieber spendiere ich als Systemhersteller einen Workshop für einen potenziellen Anwender, als tagelang den Fragebogen auszufüllen, dessen Inhalte längst veröffentlicht sind.“ Durch gezielte Ausschreibungen, die explizit die für das eigene Unternehmen entscheidenden Use Cases in den Vordergrund rücken, gestalte sich die Erstellung für beide Seiten effizienter und zeitsparender. „Die Standardfunktionen müssen nicht abgeglichen werden und der Fokus liegt stattdessen auf jenen Kriterien, die im Wettbewerb den Unterschied machen. So findet der Interessent schneller das richtige System.“

Weitere Informationen unter www.dercom.de

Über den DERCOM Verband deutscher Redaktions- und Content Management System Hersteller e.V.

Der "Verband deutscher Redaktions- und Content Management System Hersteller e.V.", kurz DERCOM, mit Sitz in Bamberg wurde am 7. Juni 2013 gegründet. Mitglieder sind die Unternehmen Acolada GmbH und die SCHEMA GmbH aus Nürnberg, die Bamberger DOCUFY GmbH, die Empolis Information Management GmbH aus Kaiserslautern, Fischer Information Technology AG aus Radolfzell am Bodensee, die gds GmbH aus Sassenberg, die Noxum GmbH aus Würzburg sowie die Ovidius GmbH aus Berlin. Ziel des Verbandes ist es, die Öffentlichkeit regelmäßig über neu entstehende Trends, technische Sachverhalte oder andere Standards im Bereich von Redaktions- und Content-Management-Systemen zu informieren. Zudem sollen Standards oder Schnittstellen zu weiteren Produkten im Marktbereich der Mitglieder definiert bzw. spezifiziert werden.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

DERCOM Verband deutscher Redaktions- und Content Management System Hersteller e.V.
Kapuzinerstraße 32
96047 Bamberg
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Ansprechpartner:
Malte Limbrock
Branchenleiter IT & Telekommunikation
E-Mail: limbrock@sputnik-agentur.de
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Der hybriden Cloud gehört die Zukunft: 73 Prozent der Unternehmen holen Apps zurück ins Rechenzentrum

Der hybriden Cloud gehört die Zukunft: 73 Prozent der Unternehmen holen Apps zurück ins Rechenzentrum

Nutanix (NASDAQ: NTNX), Spezialist für Enterprise Cloud Computing, legt die Ergebnisse der zweiten Ausgabe seiner Marktstudie „Enterprise Cloud Index“ vor. Die Untersuchung misst die Fortschritte, die Unternehmen bei der Implementierung und Nutzung privater, hybrider und öffentlicher Cloud-Umgebungen machen. Die aktuelle Studie fördert eine starke Umschichtung von Investitionen in Richtung Hybrid-Cloud-Architekturen zutage. Die Befragten berichten von stabilen und substanziellen Plänen zur Implementierung hybrider Umgebungen in den kommenden fünf Jahren, 85 Prozent der Studienteilnehmer sehen in der hybriden Cloud das ideale IT-Betriebsmodell.

Zum zweiten Mal in Folge hat Vanson Bourne die jährliche Studie im Auftrag von Nutanix angefertigt, um den aktuellen Stand der Pläne von Unternehmen weltweit zu Annahme und Implementierung von Cloud-Umgebungen zu ermitteln. Zu diesem Zweck hat das Marktforschungsunternehmen 2.650 IT-Entscheider in 24 Ländern rund um den Globus befragt, wo sie ihre Geschäftsanwendungen heute betreiben und wo sie das künftig vorhaben, welchen Herausforderungen sie bei der Implementierung ihrer Cloud-Umgebungen gegenüberstehen und welchen Stellenwert ihre Cloud-Initiativen im Vergleich zu anderen IT-Projekten und -Prioritäten haben. Für den Enterprise Cloud Index 2019 wurden Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größe aus Nord- und Südamerika, Europa, dem Nahen und Mittleren Osten sowie Afrika (EMEA) und aus dem asiatisch-pazifischen Raum einschließlich Japan (APJ) befragt.

Eine Cloud-Strategie auf- und umzusetzen stellt eine Herausforderung dar, die viele verschiedene Aspekte aufweist – so ein zentrales Ergebnis der diesjährigen Studie. In der Vergangenheit wurden der Public Cloud als vorrangiges Wertversprechen substanzielle Einsparungen bei den Vorlaufinvestitionen zugesprochen. Mittlerweile haben die Unternehmen jedoch festgestellt, dass auch andere Faktoren bei der Entscheidung für ein Cloud-Modell, das für das jeweilige Unternehmen am besten geeignet ist, berücksichtigt werden müssen und dass eine einseitige Cloud-Strategie nicht allen Anwendungsszenarien gerecht werden kann. So passen die elastischen IT-Ressourcen öffentlicher Cloud-Angebote unter Umständen am besten zu Applikationen, deren Nutzung nur schwer vorherzusehen ist. Workloads hingegen, deren Eigenschaften besser eingeschätzt werden können, lassen sich oftmals in On-premise-Umgebungen kostengünstiger betreiben als in der Public Cloud. Desgleichen hängt die Höhe der erzielbaren Einsparungen von der Fähigkeit der Unternehmen ab, jede einzelne Applikation auf den geeigneten Cloud-Service und das passende Preismodell abzustimmen und gleichzeitig regelmäßig und sorgfältig die sich häufig ändernden Servicepläne und -gebühren zu prüfen.

In diesem dynamischen Umfeld kommt es vor allem auf Flexibilität an. Es ist die hybride Cloud, welche die notwendigen Optionen bieten kann.

Weitere Studienergebnisse

1. Apps wandern von der Public Cloud zurück in On-premise-Infrastrukturen. Fast drei Viertel der Befragten (73 Prozent) berichteten, einen Teil ihrer ausgelagerten Applikationen aus der Public Cloud zurückzuholen, in 22 Prozent der Fälle sogar fünf Applikationen und mehr. Das unterstreicht zumindest teilweise den Bedarf der Unternehmen an der Flexibilität, die eine Hybrid Cloud bietet und die ihnen erlaubt, ihre Infrastrukturen auf Basis sich verändernder Anforderungen anzupassen.

2. Sicherheit bleibt der größte Einflussfaktor auf die künftigen Cloud-Strategien der Unternehmen. Deutlich mehr als die Hälfte (60 Prozent) der Befragten gab an, dass der Grad an Sicherheit, den Cloud-Umgebungen bieten, den größten Einfluss auf ihre weiteren Pläne für Cloud-Implementierungen hat. Dementsprechend stellen Datensicherheit und -Compliance den wichtigsten Faktor (von 26 Prozent der Befragten an erster Stelle genannt) bei der Entscheidung dar, wo ein Unternehmen einen Workload betreibt.

3. IT-Profis halten von allen IT-Betriebsmodellen die hybride Cloud für die sicherste Variante. Mehr als ein Viertel der Befragten (28 Prozent) bezeichneten das hybride Modell als das sicherste, und zwar mit großem Abstand vor den Alternativen Private Cloud/On-premise-Modell (21 Prozent) und traditionelle, nicht Cloud-fähige Rechenzentren (mit 13 Prozent von weniger als der Hälfte im Vergleich zur Hybrid Cloud genannt). Für diesen Befund spricht, dass die Unternehmen im hybriden Modell die jeweils passende Cloud-Umgebung für ihre Sicherheitsanforderungen auswählen können.

4. Weniger als ein Viertel der Studienteilnehmer verzichten aktuell auf jede Art von Cloud-Technologie. Zahlreiche Firmen weisen bei der Cloud-Akzeptanz und -Einführung weiterhin einen Rückstand auf. Allerdings deuten die Antworten hinsichtlich der weiteren Pläne darauf hin, dass der Anteil der Unternehmen ohne Cloud-Implementierung in den kommenden zwölf Monaten auf 6,5 Prozent sinken und sich dieser Wert in den nächsten zwei Jahren noch einmal mehr als halbieren wird, und zwar auf 3 Prozent. Regional betrachtet finden sich in Nord- und Südamerika mit einem Anteil von 21 Prozent die wenigsten Unternehmen ohne Cloud-Implementierung, während dieser Wert in EMEA bei 25 Prozent und im asiatisch-pazifischen Raum bei 24 Prozent liegt.

5. Die Unternehmen verbinden Cloud Computing mit ihren Zielen bei der digitalen Transformation. Annähernd drei Viertel der Studienteilnehmer von 2019 (72 Prozent) gaben die digitale Transformation als Triebfeder für ihre Cloud-Implementierungen an und bei nicht weniger als 64 Prozent der Befragten genießt die digitale Transformation die oberste geschäftliche Priorität.

„Die Unternehmen ringen weiterhin mit komplexen Initiativen zur digitalen Transformation. Dabei stellen Flexibilität und Sicherheit eine wesentliche Voraussetzung für reibungslose und tragfähige Cloud-Einführungen dar“, so Wendy M. Pfeiffer, CIO von Nutanix. „Die Unternehmen haben Fortschritte gemacht, was das Verständnis und die Implementierung der Hybrid Cloud anbelangt. Dennoch liegt noch ein gutes Stück Arbeit vor ihnen, um alle damit verbundenen Vorteile zu realisieren. Schon in allernächster Zukunft werden wir sehen, welche Überlegungen die Unternehmen dazu anstellen, wie sie die Hybrid Cloud am besten nutzen, Experten für dieses Modell finden und einstellen sowie ihr bestehendes IT-Personal zu Experten für neue Technologien weiterbilden können.“

„Cloud Computing ist ein fester Bestandteil von Geschäftsstrategien geworden, hat aber gleichzeitig mehrere Herausforderungen mit sich gebracht“, betont Ashish Nadkarni, Group Vice President of Infrastructure Systems, Platforms and Technologies bei IDC. „Dazu gehören Bedenken hinsichtlich Sicherheit und der Performance von Applikationen sowie hohe Kosten. Wie der Enterprise Cloud Index 2019 zeigt, stellt die Hybrid Cloud weiterhin die beste Option für Unternehmen dar. Denn sie befähigt sie dazu, die Anforderungen hinsichtlich der für ihre Workloads benötigten Modernisierung, Agilität und Sicherheit zu erfüllen.“

Weitere Studienergebnisse und der vollständige „Nutanix Enterprise Cloud Index 2019“ stehen hier zum Herunterladen bereit.

Über Nutanix Inc

Nutanix ist ein führender Anbieter von Cloud-Software- und hyperkonvergenten Infrastrukturlösungen. Damit macht Nutanix Infrastrukturen unsichtbar und versetzt IT-Abteilungen in die Lage, sich auf Anwendungen und Services zu konzentrieren, die den Unternehmenserfolg voranbringen. Kunden weltweit nutzen die "Nutanix Enterprise Cloud OS"-Software für Applikationsmanagement und Mobility mit nur "einem Klick" sowohl in öffentlichen und privaten als auch verteilten Edge-Clouds. Dadurch können sie jedwede Applikation in jeder Größenordnung zu deutlich günstigeren Gesamtbetriebskosten betreiben. So können Organisationen je nach Bedarf in kurzer Zeit eine hoch performante IT-Umgebung bereitstellen und den Applikationsverantwortlichen eine Anwendererfahrung wie in der Cloud bieten. Weitere Informationen sind auf www.nutanix.de oder über Twitter unter @Nutanix und @NutanixGermany erhältlich.

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