Ausweg aus dem Pflegenotstand: Wie intelligente Technologien den Beruf wieder attraktiver machen

Ausweg aus dem Pflegenotstand: Wie intelligente Technologien den Beruf wieder attraktiver machen

Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen. Der Tag erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale. Die aktuelle Corona-Pandemie macht spürbar, wie systemrelevant die Pflegeberufe in unserer Gesellschaft sind. So wurde der Pflegenotstand in Deutschland durch COVID-19 nochmals verschärft und Experten warnen bereits vor einer möglichen "Massenflucht" von Arbeitskräften. Alleine in den letzten zehn Monaten haben rund 9.000 Pflegekräfte kapituliert und ihre Tätigkeit aufgegeben.

Die demografische Alterung in Deutschland ist weit vorangeschritten: Die Zahl der Pflegebedürftigen verdoppelte sich innerhalb von 20 Jahren – auf aktuell mehr als vier Millionen. In zehn Jahren sollen es bereits fünf Millionen sein. Aktuellen Schätzungen zufolge fehlen schon jetzt rund 45.000 Arbeitskräfte in der Kranken- und Altenpflege. 2035 könnte sich die Versorgungslücke auf rund 500.000 Fachkräfte belaufen. Immer mehr Pflegebedürftige werden von immer weniger Pflegern betreut – ein Ungleichgewicht mit dramatischen Folgen. Schon heute müssen wegen Personalmangels viele Anträge von Patienten abgelehnt oder bestehende Verträge gekündigt werden. Fachleute befürchten, dass sich die Situation weiter verschlechtern wird.

Hohe psychische und körperliche Belastungen

Der Pflegenotstand hat vielfältige gesellschaftliche und strukturelle Ursachen. Keine Zeit für Pausen und ständiges Einspringen an freien Tagen sorgen für hohe psychische und körperliche Belastungen seitens der Pflegekräfte. Und die niedrige Bezahlung macht den Beruf gerade für junge Menschen immer unattraktiver. "Sicherlich können eine bessere Work-Life-Balance und ein gerechterer Lohn das Problem kurzfristig entschärfen. Aber ich bin davon überzeugt, dass man im Pflegesektor langfristig nicht um den Einsatz intelligenter Technologien herumkommen wird", kommentiert CompWare Medical Geschäftsführer Gerd Meyer-Philippi. "Die Pflege von Menschen und ‚kühle Technik‘ ist dabei für mich kein Widerspruch – im Gegenteil. Die Lebensqualität der Pflegebedürftigen kann durch wirkungsvollen Technologieeinsatz deutlich erhöht und der Arbeitsalltag der Pflegenden spürbar entlastet werden. Der gezielte Einsatz digitaler Technologien verschafft den Pflegekräften mehr Zeit für die menschliche Betreuung der Pflegebedürftigen", so Meyer-Philippi weiter

Pflegekräfte stehen besonders vor einer Herausforderung: Je mehr Medikamente vom Patienten eingenommen werden müssen, desto schwieriger und zeitaufwendiger wird es, diese gemäß Medikationsplan wöchentlich zusammenzustellen und zu verabreichen. Vor diesem Hintergrund hat CompWare Medical aus Gernsheim das digitale Medikamenten-Management und -Versorgungssystem maja sana® entwickelt. Die Gesundheits-Plattform für zu Hause stellt den Anwendern ihre Medikamente zur vorgegebenen Zeit in der exakten Dosierung durch einen intelligenten Dispenser bereit. Dieser wird durch die maja sana® zertifizierte Apotheke wöchentlich befüllt. Für die Pflegekräfte ist das eine immense Entlastung. Denn so entfällt nicht nur das fehleranfällige Vorrichten, sondern auch das anspruchsvolle Verabreichen der Medikamente. Die pharmazeutische Kompetenz des Apothekers sorgt zudem dafür, dass auch wirklich die richtigen Medikamente enthalten sind. Unerwünschte Wechselwirkungen lassen sich dadurch von vornherein vermeiden.

"Wir müssen dringend das Potenzial von intelligenten Technologielösungen in der Verabreichung von Medikamenten nutzen, damit sich Pflegekräfte endlich wieder auf ihre eigentlichen pflegerischen Aufgaben konzentrieren können. Dafür und damit Millionen Betroffene selbstständig und unabhängig leben können, haben wir mit maja sana® ein intelligentes Medikamenten-Management-System für zu Hause entwickelt", erklärt Meyer-Philippi.

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