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„Die positiven Fortschritte der Technik verdienen es gefördert zu werden. AIQNET ist ein Schlüsselprojekt in unserer Klinik“

„Die positiven Fortschritte der Technik verdienen es gefördert zu werden. AIQNET ist ein Schlüsselprojekt in unserer Klinik“

Im Mittelpunkt steht die Strukturierung von Daten mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) und die Schaffung eines rechtssicheren Rahmens. So lassen sich künftig z.B. Leistung und Sicherheit von Medizinprodukten objektiv und weitgehend automatisiert messen. Administrative Aufgaben der Gesundheitsversorgung, z.B. bei der Dokumentation, können durch entsprechende Anwendungen automatisiert erledigt werden. Welche Vorteile das neue, weltweite Ökosystem für Patienten, Ärzte und Hersteller bringen wird, erklärt Prof. Dr. Andreas Nüssler, der Leiter des Siegfried-Weller-Institutes für Unfallmedizinische Forschung (SWI) im Interview. Das SWI ist das klinikeigene Forschungsinstitut der BG Klinik Tübingen. Es dient dem Wissenstransfer zwischen klinischer Praxis und medizinischer Forschung.

Herr Prof. Nüssler, was hat Ihr Interesse an AIQNET geweckt?

Als Wissenschaftler suche ich stets neue Erkenntnisse und stelle diese auf den Prüfstand. Die BioRegio STERN Management GmbH hat mich vor etwa einem Jahr gefragt, ob ich an einem ersten Projekttreffen in Tuttlingen teilnehmen würde. Dieses Sondierungsgespräch war hoch interessant und hat den Ausschlag für mein Engagement gegeben. AIQNET hat das Potenzial, die Zukunft der Medizin zu gestalten.

Warum gibt es aus Ihrer Sicht Bedarf für ein „Ökosystem für medizinische Daten“?

Es gibt in jedem Krankenhaus zahlreiche Daten, die aus medizinischen Gründen gesammelt werden. Diese Daten liegen in verschiedenen Archivsystemen und häufig in unstrukturierter Form vor. Der Patient kommt beispielsweise von seinem Hausarzt mit einem Arztbrief auf Papier, Untersuchungsbefunde kommen per PDF und später kommen Laborbefunde etc. dazu. Die Idee ist es, alle Daten in eine strukturierte Form zu bringen, in einer Datenbank zu sammeln und dann mittels KI auszuwerten.

AIQNET bietet die Chance, dass KI Fortschritte im Sinne des Patienten ermöglicht. Neben der hohen Kompetenz der Projektbeteiligten sind für uns auch die Fördergelder attraktiv. Alle wollen zwar IT und KI, aber häufig stehen keine Mittel dafür zur Verfügung oder deren Beantragung scheitert an Formalien. So bietet dieses Projekt die Möglichkeit, diese Ressourcen optimal nutzen zu können. Wir sehen uns als Pioniere im modernen Gesundheitswesen.

Warum ist es sinnvoll, klinische Daten mit Hilfe künstlicher Intelligenzen zu strukturieren und auszuwerten?

Ich möchte Ihnen ein konkretes Beispiel nennen. Ein Punkt, an dem wir in der Klinik seit geraumer Zeit forschen und der auch im Rahmen des Projektes intensiv untersucht wird, ist der Zusammenhang zwischen verschiedenen Nebenerkrankungen der Patienten und deren Einfluss auf das „Outcome“, also das Therapieergebnis. AIQNET bietet uns die Möglichkeit, KI mit unseren bisherigen Forschungsansätzen zu kombinieren. Wir haben bereits eine eigene Datenbank zu dem Thema und dadurch festgestellt, dass ein Teil der Patienten ein erhöhtes Risiko für eine Mangelernährung haben. In Deutschland wird Mangelernährung zwar behandelt, aber nur nachdem sie evident geworden ist. Nicht behandelt wird die Vorstufe, also das erhöhte Risiko für eine Mangelernährung. Wir haben daher den Ernährungszustand von Patienten, die in der Klinik operiert werden sollten, mittels des Nutrition Risk Score (NRS) klassifiziert, also nachgefragt ob ein Risiko für Mangelernährung besteht oder nicht. Patienten mit einem erhöhten Risiko für Mangelernährung hatten ein größeres Risiko eine Komplikation zu entwickeln, als solche die kein Risiko einer Mangelernährung hatten. Daher ist es vorstellbar, diesen Patienten vor der Operation für ein Knie- oder Hüftimplantat beispielsweise zusätzlich eine proteinreiche Nahrung oder eine Substitution zu verabreichen. Der Patient würde also bereits vor der OP behandelt werden, damit er in einer besseren Kondition im Krankenhaus ankommt und nach der Behandlung schneller regeneriert. Ein übergeordneter Zusammenhang wurde erkannt und Patienten mit schlechteren Chancen könnten plötzlich wieder auf eine ‚normale‘ Heilung hoffen.

Natürlich funktioniert das Prinzip auch wenn andere Konstellationen vorhanden sind, etwa Übergewicht und Diabetes in Verbindung mit einer Lebererkrankung. Dann weiß der behandelnde Arzt, dass er hier besondere Vorsicht walten lassen muss. Die neuen Erkenntnisse könnten auch die Nachbehandlung verbessern.

Das hört sich an, als würde vor allem der Anamnese-Bogen vor der OP noch länger. Wie soll KI hier ansetzen?

Zunächst einmal sollen die bestehenden Daten an einem Ort gebündelt werden. Die analogen Arztbriefe, die Befunde, die Laborparameter und dann natürlich auch noch die Informationen über das zukünftige Implantat. Die Fülle an Informationen soll wieder überschaubar werden.

Fragen wie „ist dieses Implantat für eine bestimmte Konstellation von Patienten besser geeignet als ein anderes Implantat?“ können wir beantworten, wenn die Nebenerkrankungen systematisch erfasst werden. Stichwort „Komorbidität“. Wir erwarten, dass KI, wenn sie entsprechend trainiert ist, auf Grundlage der gebündelten Patientendaten selber die Schlussfolgerung zieht, dass bei einem bestimmten Patienten ein bestimmtes Problem vorliegt. Das könnte z. B. das erhöhte Risiko einer Mangelernährung sein. Entsprechend schnell kann daraus ein Handlungsschema entwickelt werden. Natürlich muss das immer überprüft werden. Aber gerade bei anderen und weniger erfahrenen Kollegen oder in kleineren Krankenhäusern, die nicht diese Menge an Patienten haben, ist es ein Vorteil, wenn KI derartige Handlungsempfehlungen liefert. Die KI kann uns in diesem Fall unterstützen, eine verbesserte, individuell angepasste Therapie, ein besseres „Outcome“, zu erreichen.

Warum wurde für die Kooperation mit dem Medizintechnik-Hersteller Aesculap AG der „Use Case“ Knieimplantate gewählt?

Zum einen müssen für das Projekt eine große Menge an Daten generiert werden, um zu sehen, ob unser digitales Ökosystem in diesem Use Case auch wirklich funktioniert. Zum anderen lässt sich der Zusammenhang zwischen Risiken bei Knieimplantaten und Nebenerkrankungen leicht nachvollziehen. Die BG-Klinik Tübingen ist eine große Unfallklinik, hier werden sehr viele Knieimplantate pro Jahr erfolgreich eingesetzt. Durch unser Qualitätsmanagement sind die Abläufe sehr gut erfasst.

Trotz bester Operationstechnik und bester Implantate bringen nicht alle Patienten die gleichen Heilungschancen mit. Wenn jemand Diabetes hat, hat er ein hohes Risiko eine diabetische Osteopathie zu entfalten. Also gibt es ein höheres Risiko eine Komplikation zu entwickeln, wenn diese Person beispielsweise ein Knieimplantat benötigt. Diabetologische Erkrankungen sehen wir in knapp 13 Prozent der Fälle. Insgesamt haben 20 bis 25 Prozent unserer Patienten ein erhöhtes Risiko für eine Mangelernährung. In der Alterstraumatologie ist das Risiko einer Mangelernährung noch sehr viel höher, da liegen wir bei 30 bis 40 Prozent. Bei über 10.000 operativen Eingriffen pro Jahr in unserer Klinik ist das eine ganze Menge an Risikofaktoren, die die Patienten von zuhause mitbringen.

Welche Bedeutung hat es für Sie im medizinischen Alltag, dass mit Hilfe von KI unter anderem die Messbarkeit von Leistung und Sicherheit von Medizinprodukten verbessert werden soll?

Nicht nur die Nebenerkrankungen der Patienten stehen auf dem Prüfstand, sondern auch die Medizinprodukte. Zunächst muss entschieden werden, welches der vorhandenen Implantate in einer bestimmten Konstellation, für den jeweiligen Patienten passt. Er soll schließlich das für ihn am besten geeignete Implantat erhalten. Der Arzt kann dann auf Grundlage der Daten mit Hilfe der KI besser beurteilen, ob er Prothese A, B oder C für einen Patienten wählt, der bestimmte Konstellationen oder Nebenerkrankungen, hat. Darüber hinaus könnten wir den Herstellern außerdem widerspiegeln, dass bei dem Implantat XY und einer bestimmten Konstellation die Mehrheit der Patienten z.B. eine negative Entwicklung durchmachen. Solche Erkenntnisse werden nur aus großen Datenmengen gewonnen. Wenn etwas nicht funktioniert, kann es ja auch reiner Zufall sein, dass wir hier in Tübingen diese Verläufe beobachten, die, für ganz Deutschland betrachtet, ein ganz anderes Resultat ergeben. Würde jedoch ein negativer Zusammenhang identifiziert, könnte der Hersteller im Interesse der Patientensicherheit nacharbeiten. Falls es bei einem Implantat vermehrt Infektionen gibt, wenn der Patient eine bestimmte immunologische Komponente hat, dann kann sich der Hersteller überlegen, ob dort z.B. eine Beschichtung gegen Keime sinnvoll ist. Andere Medizinprodukte werden vielleicht auch vom Markt genommen werden. AIQNET schafft somit eine objektivere Bewertungsplattform, z.B. für Implantate. Und wir erwarten von der KI, dass sie entsprechend klare Handlungsempfehlungen ermöglicht.

Wie profitieren Kliniken und Hersteller von der engen Kooperation zwischen Versorgung und Industrie in diesem Projekt?

Wir haben in diesem Projekt zwei Use Cases – Risikopatienten und Knieimplantate – bei denen es eine Schnittmenge gibt. Das übergeordnete Ziel für Kliniken ist die frühestmögliche Identifikation von Risikopatienten und die Möglichkeit auf Knopfdruck Risiken abfragen zu können. Dadurch lassen sich dann denkbare Komplikationen beim Eingriff minimieren, die Behandlung wird objektiv und subjektiv verbessert. Die Hersteller profitieren, weil sie die Anforderungen durch die MDR (Medical Device Regulation) für ihre Produkte mit Hilfe von AIQNET leichter erfüllen können. Sie erhalten von den Kliniken Daten aus tausenden von Behandlungen, um ihre Produkte besser zu validieren. Dass diese Informationen gewonnen werden, ist übrigens nicht neu. Alle bisherigen Erkenntnisse stammen aus aufwändigen klinischen Studien. AIQNET will den Erkenntnisgewinn vereinfachen. Die enge Kooperation der Projektpartner ist nicht zuletzt wichtig, um Schnittstellen zwischen Versorgung und Industrie zu etablieren. Dabei gibt es noch viel Diskussionsbedarf: Wie gehen wir, wenn wir das digitale Ökosystem etabliert haben, in den nächsten Jahren damit um? An welcher Stelle und auf welche Weise kann der zusätzliche Aufwand der Datenverarbeitung bezahlt werden? Es gibt die Position, dass die Daten sowieso erhoben und bereits durch die Krankenkassen bezahlt werden, dies ist leider nicht richtig. Auch das IT-Unternehmen, das die Auswertung betreut, muss bezahlt werden. Die Digitalisierung und Umstellung von Prozessen benötigt Ressourcen und Arbeit. Es wird also noch viele Diskussionen darüber geben, wie man mit den verfügbaren Daten, respektive mit den daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen, umgeht.

Der ethische und datenschutzrechtliche Aspekt ist für Sie dabei von zentraler Bedeutung?

Richtig. Die Patienten sollen ihre Daten natürlich freiwillig zur Verfügung stellen. Aber wie geht man im Sinne des Datenschutzes mit diesen Daten um? Wie werden Daten gespeichert? Wie werden Daten ausgetauscht? Es geht nicht einfach so: „Gebt uns mal die Daten und wir machen dann schon.“ Wir Kliniken haben einen extrem hohen Aufwand, um die gesetzlichen Regularien einzuhalten, um IT-Sicherheitssysteme zu betreiben und um mit den Patienten im Rahmen der Aufklärung zu besprechen, dass sie ihre Daten zur Verfügung stellen können. Wir müssen ihnen deutlich machen, dass sie am meisten davon profitieren. Gleichzeitig soll unsere Schnittstelle den Patienten vor unbefugter Datenbenutzung schützen. Wir nehmen unsere Rolle im Konsortium sehr ernst. Aber natürlich profitieren alle, die im Gesundheitswesen arbeiten einschließlich Industrie, Krankenkassen, Gesundheitsministerium usw.

Warum braucht AIQNET Sie bzw. Ihre Expertise?

Seit 2007 fördere ich unter anderem das Thema „Identifikation von Risikopatienten in der Klinik“, da habe ich viele Erfahrungen sammeln dürfen, positive wie negative. Ich habe jetzt die Möglichkeit, diese Erfahrungen für AIQNET und zur Etablierung eines digitalen Ökosystems einzubringen. Dabei bin ich eigentlich gar nicht besonders technikaffin. Ich bin jetzt über 60 und habe meine Doktorarbeit noch auf einer Schreibmaschine getippt. Aber ich habe mich nach und nach angepasst und weiß, dass wir IT nicht nur im täglichen Leben brauchen. Moderne Technik ist in meiner Forschungsabteilung selbstverständlich geworden. Das Problem ist manchmal, dass sich die Kliniken und Verbände dagegen sperren. Aber da muss man halt ein dickes Fell entwickeln und sich auch gegen Widerstände durchsetzen. Die positiven Fortschritte der Technik verdienen es gefördert zu werden. Ich habe sicherlich genügend Durchsetzungsvermögen, um dieses Projekt auf den Weg zu bringen. AIQNET ist mittlerweile eines der Schlüsselprojekte in dieser großen BG-Klinik mit über 10.000 klinischen Eingriffen. Es hat ein wenig Zeit gekostet, aber ich denke, dass ich hier inzwischen (fast) alle überzeugt habe.

Über AIQNET

AIQNET ist ein digitales Ökosystem, das die Nutzung medizinischer Daten sektorenübergreifend und datenschutzkonform ermöglicht. Koordiniert wird das Gesamtvorhaben von der BioRegio STERN Management GmbH, Stuttgart. Initiator und Konsortialführer ist die RAYLYTIC GmbH mit Sitz in Leipzig.

Das Konsortium aus 16 etablierten Unternehmen der Medizintechnik und der Gesundheitsversorgung gewann 2019 unter dem Projekt-Akronym "KIKS" den KI-Wettwettbewerb der Bundesregierung. Seit Januar 2020 entwickeln die Partner des vom BMWi geförderten Projekts die technische Infrastruktur und darauf aufbauende Anwendungen. Im Mittelpunkt steht die Strukturierung von Daten mit Hilfe künstlicher Intelligenz und die Schaffung eines rechtssicheren Rahmens. So lassen sich künftig beispielsweise Leistung und Sicherheit von Medizinprodukten objektiv und weitgehend automatisiert messen. Administrative Aufgaben der Gesundheitsversorgung, z.B. bei der Dokumentation, können durch entsprechende Anwendungen erledigt werden. Besonderes Merkmal des Projekts ist die enge Kooperation zwischen Industrie, Forschung und Versorgung.

Durch den Zugang zu technischen und wissenschaftlichen Daten mit hoher Tiefe bietet das Ökosystem künftigen Partnern die Möglichkeit, eigene Gesundheitsanwendungen mit geringem Aufwand zu entwickeln und vom rechtssicheren, validierten Rahmen von AIQNET zu profitieren.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

AIQNET
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Telefon: +49 711 870354 23
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Wartezimmer unterwegs bearbeiten

Wartezimmer unterwegs bearbeiten

In der App „medatixx mobile“ können Anwender ab sofort, wie in der Software selbst, auch die Funktionen des Wartezimmers verwenden. Darüber hinaus ist es in der medatixx-Software jetzt möglich, Bilder aus der tief integrierten Archivierungslösung „x.archiv“ ganz einfach in die Textverarbeitung der Praxissoftware zu übernehmen. Weitere Neuerung: Die Verordnungsinformationen zum Verschreiben von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) stehen jetzt in der Praxissoftware bereit.

Das Wartezimmer von unterwegs einsehen und in Echtzeit verändern

Der neue Bereich „Wartezimmer“ in der App „medatixx mobile“ bietet die Möglichkeit, auch auf Tablet und Smartphone die anwesenden Patienten einzusehen und die Praxisräume zu verwalten.

Ab sofort können Nutzer von „medatixx mobile“ Patienten zwischen den einzelnen virtuellen Räumen verschieben, Patienten virtuell ins Wartezimmer setzen oder Wartezimmereinträge bearbeiten. Wenn in der Praxissoftware Patienteneinträge im Wartezimmer aktualisiert  werden, zeigt die App dies auf dem Tablet oder Smartphone ebenfalls in Echtzeit an. Auch die Nutzer der App sehen so, wer wie lange da ist und können allgemeine Patienteninformationen wie Geburtsdatum und Patientenfoto und den Grund des Praxisbesuches erkennen.

Digitale Gesundheitsanwendungen in der Praxissoftware medatixx verordnen

Bei digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) handelt es sich um Apps, die Ärzte verschreiben können. Die anfallenden Kosten übernimmt die Krankenkasse. Ärzte können jedoch nur Apps verordnen, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen sind. Eine Liste der zugelassenen Produkte und dazugehörige Informationen befinden sich im DiGA-Verzeichnis des BfArM. Ärzte können jetzt auf alle verordnungsfähigen DiGA in der Medikamentedatenbank von medatixx zugreifen und sie verordnen. Anders als bei Medikamenten gibt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) vor, immer nur eine DiGA auf ein Rezept zu drucken. In der Praxissoftware medatixx können Anwender die verschriebenen Apps über die Medikamentenstatistik auswerten. Sie sehen zum Beispiel, wann und wie oft sie eine DiGA verschrieben haben.

Bilder aus x.archiv in Textverarbeitung übernehmen

Ob Röntgenbilder oder Fotos, Anwender können ab sofort Bilder aus der Archivierungslösung „x.archiv powered by mediDOK“ komfortabel in die Textverarbeitung der Praxissoftware medatixx übernehmen. So können Nutzer auch mittels Mehrfachauswahl diverse Bilder einfach in den Arztbrief einbetten. Das Programm formatiert die Bilder in dem Arztbrief automatisch.

x.archiv ist die sichere Lösung zur Archivierung und Bearbeitung patientenbezogener Bilder und Dokumente in der Praxissoftware medatixx.

Die Praxissoftware medatixx zeichnet sich durch eine zweigeteilte Datenspeicherung aus: Medizinische und persönliche Daten werden auf dem Rechner in der Praxis abgelegt. Öffentliche Listen und Kataloge wie EBM-Stammdaten, Blankoformularvorlagen oder Medikamentedatenbank liegen in der Cloud. Ein automatisches Selbst-Update sorgt für die Aktualität der Praxissoftware, Kataloge und Listen.

medatixx.de.

Über die medatixx GmbH & Co. KG

Die medatixx GmbH & Co. KG ist ein führender Anbieter von Softwarelösungen für niedergelassene Ärzte. Rund 27 % aller niedergelassenen Humanmediziner Deutschlands arbeiten mit einer Praxis- oder Ambulanzsoftware von medatixx. Circa 39.000 Ärzte setzen die Programme medatixx, x.comfort, x.concept, x.isynet und easymed sowie die Ambulanz-/MVZ-Lösungen x.vianova und x.concept Edition Ambulanz/MVZ ein und nehmen zentrale und Vor- Ort-Dienstleistungen in Anspruch. Die Praxismanagementsoftware prima! unterstützt die digitale Organisation aller patientenfernen Abläufe in einer Arztpraxis. 18 eigene Standorte und rund 50 Vertriebspartner gewährleisten deutschlandweit eine engmaschige regionale Betreuung. Etwa 725 Mitarbeiter entwickeln und pflegen die medatixx-Softwarelösungen und bieten IT-Dienstleistungen für ambulant tätige Ärzte in allen Organisationsformen an. Die medatixx-akademie richtet an 24 Bundesverband Managed Care e. V. (BMC) Standorten Fortbildungen für Ärzte und medizinisches Fachpersonal aus. medatixx engagiert sich als Mitglied in zahlreichen Verbänden, unter anderem im Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V., im Qualitätsring Medizinische Software e. V. (QMS) und im Bundesverband Managed Care e. V. (BMC). Ziel ist der Dialog mit der Politik, der Selbstverwaltung und den anderen Gesundheits-IT-Anbietern für praxisnahe und wirtschaftliche IT-Lösungen für die niedergelassenen Ärzte.

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Im Kappelhof 1
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Therap.io ist zertifiziertes Medizinprodukt für Patienten und Therapeuten

Therap.io ist zertifiziertes Medizinprodukt für Patienten und Therapeuten

Therap.io wurde als Medizinprodukt Klasse 1 nach MDD (Medical Device Directive) zertifiziert. Die App grenzt sich aufgrund der medizinischen Zweckbestimmung damit von reinen Fitness- oder Wellness-Apps ab. Die therapiebegleitende App für Patienten, Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten fördert den Genesungsprozess des Patienten durch individuelle Anleitung und Motivation für Eigenübungen daheim.

Therap.io leitet Patienten mobil zur korrekten und regelmäßigen Durchführung ihrer Übungen an. Das personalisierte Trainingsprogramm für Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie ist mobil über Smartphones oder Tablets abrufbar und erleichtert die Kommunikation zwischen Patienten und behandelndem Therapeuten oder Logopäden. Leistungserbringer, Therapeuten und Trainer erstellen für die Patienten ein maßgeschneidertes Übungsprogramm für daheim mit Videoanleitung und Fotos. Dank der App halten sie kontinuierlich Kontakt zum Patienten, der regelmäßig Feedback zu den Übungen und seinem Genesungsfortschritt angeben kann. Durch die Sicherstellung der korrekten und regelmäßigen Übungsausführung wird der Therapieerfolg gefördert.

Die Zertifizierung als Medizinprodukt Klasse 1 nach MDD (Medical Device Directive) ist ein wichtiger Nachweis für die medizinische Zweckbestimmung eines Produktes. So liegt diese bei einem Softwareprodukt wie Therap.io in der Überwachung, Behandlung und Linderung von Krankheiten und Verletzungen von Patienten. Nach über sechs Monaten intensiver Vorbereitungen und Dokumentationen sowie der abschließenden Zertifizierung ist Therap.io seit Oktober 2020 offiziell im Medizinprodukte-Verzeichnis des BfArM gelistet. Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass die therapieunterstützenden Produkteigenschaften vorhanden und alle Anforderungen hinsichtlich Patientensicherheit als Medizinprodukt erfüllt sind.

Die App der NOVENTI HealthCare GmbH steht kostenfrei für Therapeuten und Patienten zum Download bereit. Therapeuten können sich ein Starterpaket mit Flyern für Ihre Patienten und Blöcke für die Übermittlung der notwendigen Datenschutzschlüssel bestellen. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.therap.io.

Über NOVENTI azh srzh zrk

NOVENTI HealthCare ist nationaler Marktführer im Gesundheitswesen in den Bereichen Abrechnung, Finanz- und IT-Dienstleistungen für Apotheken und Sonstige Leistungserbringer. Seit über 30 Jahren stehen die Marken NOVENTI azh srzh zrk für kundenfreundliche Abrechnung und innovative Softwarelösungen für den Heil- und Hilfsmittelbereich, die ambulante Pflege, Rettungsdienste und Krankentransporte. Über 1.000 Mitarbeiter der acht Marken NOVENTI ALG, NOVENTI azh srzh zrk, NOVENTI azh myYOLO, NOVENTI SARZ, NOVENTI SaniVision und NOVENTI VSA betreuen bundesweit mehr als 35.000 Kunden. Schon heute ist die NOVENTI HealthCare mit einem jährlichen Abrechnungsvolumen von 19 Mrd. Euro der relevante Finanzpartner für ihre Kunden. Durch den Fokus auf innovative Weiterentwicklung und die mehrfach ausgezeichnete Kundenorientierung gestaltet die NOVENTI HealthCare GmbH aktiv die Prozesse und Standards für den deutschen Gesundheitsmarkt.

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Effizienz und Sicherheit für die Produktion diätischer Lebensmittel – Zeus® Zeiterfassung und Zutrittskontrolle bei der Dr. Schär Ag / Spa

Effizienz und Sicherheit für die Produktion diätischer Lebensmittel – Zeus® Zeiterfassung und Zutrittskontrolle bei der Dr. Schär Ag / Spa

Wer an Zöliakie leidet oder einen Zöliakiebetroffenen in seinem Umfeld hat, trifft früher oder später auf Dr. Schär, den globalen Marktführer im Bereich glutenfreie und medizinische Ernährung. Dr. Schär Produkte werden aktuell in 80 Ländern angeboten und verhelfen so Menschen mit Unverträglichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gluten zu mehr Lebensqualität. Gluten kommt in fast allen Getreidesorten vor, entsprechend eingeschränkt sind Zöliakiebetroffene in ihrer Auswahl an verträglichen Lebensmittel.

Dank der Dr. Schär Produkte müssen die Betroffenen nicht länger auf Backwaren, Snacks, Pizza, Nudeln, Müsli und weitere getreidehaltige Lebensmittel verzichten und können sich am Dr. Schär Sortiment mit über 150 verschiedenen Produkten bedienen. Diese werden an den Produktionsstandorten am Hauptsitz in Burgstall bei Meran, in Deutschland (Dreihausen und Apolda), Österreich (Klagenfurt), Spanien (Saragossa) und in den USA (Lyndhurst und Swedesboro, NJ) hergestellt.

Um dem eigenen hohen Qualitätsanspruch und den globalen Standards für Lebensmittelsicherheit BRC und OHSAS gerecht zu werden, bedarf es nicht nur einer kontrollierten Rohstoffkette und klinisch reinen Produktionsstätten, sondern auch reibungsloser Abläufe in der Produktion. Diese erfolgen je nach Standort im Drei- oder Vier-Schichtbetrieb an sieben Tagen in der Woche und rund um die Uhr. Optimale Personalplanung und Abrechnung ist dabei ein wesentlicher Faktor. Aus diesem Grund entschloss sich Dr. Schär 2014 im Zuge einer weltweiten Standardisierung der HR Prozesse für die Anschaffung eines neuen und zentralen Systems für die Zeiterfassung.

Es folgte eine Marktsondierung mit umfangreicher Evaluierung der verfügbaren Lösungen. Da alle „Dr. Schär Länder“ mit der neuen Software arbeiten sollten, legte man ein besonderes Augenmerk auf die Internationalität der Anbieter und Lokalisierung der Lösungen. Dabei ging es nicht nur um die Unterstützung der jeweiligen Landesprachen für die Benutzer in den ausländischen Niederlassungen, sondern vor allem auch um die Abbildung der gesetzlichen und tariflichen Regelungen in den verschiedenen Ländern.

Mit diesem Anspruch kam Dr. Schär zwangsläufig auch mit ISGUS ins Gespräch und man war sich schnell einig, dass die Qualitäten und Stärken der ZEUS® Lösung am besten anhand eines Probebetriebs beurteilt werden könnten. Entsprechend wurde bereits im Februar 2015 mit dem Probetrieb im österreichischen Klagenfurt begonnen, wo durch die Übernahme der Firma Csm Austria dringender Handlungsbedarf bestand. Dass die von Dr. Schär übernommene Csm Austria in der Vergangenheit auch schon ZEUS® im Einsatz hatte, spielte dabei nur eine untergeordnete Rolle, da das alte System komplett ersetzt werden sollte.

Da in Klagenfurt auch Bedarf für eine Zutrittskontrolle bestand, wurde der Probebetrieb von Anfang an um die integrierte ZEUS® Zutrittslösung erweitert. Auch die Vorgabe, die an vielen Standorten bereits vorhanden Dr. Schär Transponder weiter zu benutzen, konnte ISGUS mit seinem großen Spektrum unterstützter Lesertechnologien problemlos erfüllen.

Softwareseitig wurde ZEUS® im Rechenzentrum am Dr. Schär Hauptsitz im idyllischen Burgstall bei Meran/Südtirol installiert. Die Konfiguration der in Österreich doch recht komplexen Arbeitszeitgesetze und Regelungen erfolgte vom ISGUS Hauptsitz in Villingen-Schwenningen.

Anfang 2015 kam Daniel Windmann zu Dr. Schär, als Verantwortlicher für die Vereinheitlichung der HR Systeme in der Gruppe und somit auch zuständig für die Einführung von ZEUS®. Windmann erinnert sich: „Anfangs hatte ich das Thema Zeitwirtschaft völlig unterschätzt und konnte mir nicht vorstellen, dass Zeiterfassung so komplex sein könnte. Während die Zutrittskontrolle von Anfang völlig problemlos lief und die Einrichtung sehr einfach war, gab es bei der Zeitwirtschaft doch die eine oder andere Herausforderung, um den Anforderungen der österreichischen Kollegen gerecht zu werden.“

Nach einigen Umstellungen in der Software und der Realisierung der Lohnschnittstelle zum lokalen Lohnanbieter Rzl war Dr. Schär überzeugt, mit ISGUS den richtigen Partner für den internationalen Roll-out gefunden zu haben. Unabdingbar für Dr. Schär war eine zentrale Projektabwicklung für den gesamten Roll-out, was von ISGUS gewährleistet wurde und sich rückblickend nach der Implementierung an neun Standorten in sechs Ländern auch bewährt hat.

Innerhalb von zwölf Monaten wurden im Anschluss die Standorte in Saragossa (Spanien), Warrington (UK) sowie die zwei großen Produktions-Standorte in Deutschland in Dreihausen und Apolda mit ZEUS® ausgestattet, unter Mitwirkung der jeweils lokalen ISGUS Niederlassungen bzw. Vertriebs- und Servicepartner. Wie in Österreich gab es in jedem Land spezielle Anforderungen hinsichtlich Überstundenabrechnung, Durchrechnungszeiträumen, Lohnschnittstellen oder auch sehr spezielle Pausenverrechnungen, wie z.B. in Spanien.

Parallel wurde am Hauptsitz in Burgstall ein neues Firmengebäude erstellt, als Erweiterung des dortigen Verwaltungsgebäudes, das aus allen Nähten platzte. Als „Dr. Schär Denkfabrik“ wurde die repräsentative und hochmoderne neue Firmenzentrale dann im Mai 2017 eingeweiht. Auch dort ist ZEUS® im Einsatz, mit 65 ISGUS Zutrittslesern an den dortigen Innen- und Außentüren. Auch das „Altgebäude“ in Burgstall, wo glutenfreie Mehle und Brote hergestellt werden, wurde in diesem Zuge mit der Software für Zutrittskontrolle und weiteren 30 IT 4100 Terminals ausgestattet.

„Für mich ist es sehr praktisch, die Zutrittssteuerungen für alle Personen, Standorte und Länder zentral einzusehen und steuern zu können. Viele unserer Mitarbeiter sind sehr oft in einer der Niederlassungen unterwegs und durch die einheitlichen Transponder kann jeder Mitarbeiter bei Bedarf überall vor Ort Zugang erhalten, nach entsprechender Freischaltung im ZEUS® Schließplan, mit nur wenigen Klicks“, ergänzt Daniel Windmann.

Als letzter Standort in Deutschland kam dann 2016 die Dr. Schär Medical Nutrition im hessischen Rosbach dazu. Dort geht Dr. Schär seit 2012 neue Wege im Bereich diätischer Lebensmittel und hat sich auf die Entwicklung und Produktion von medizinischen Lebensmittel für Patienten mit angeborenen Stoffwechselstörungen spezialisiert.

„Dass wir über einen einzigen Zugriff alle Daten für alle Länder einsehen können und dies überall der gleichen Logik folgend, erleichtert unsere Arbeit enorm. Gleichzeitig ist durch die Aufteilung des Systems auf verschiedene Mandanten gewährleistet, dass die Kollegen in den Niederlassungen nur ihre eigenen Mitarbeiter einsehen und korrigieren können“, führt Windmann weiter aus.

„Ausschlaggebend für uns war die Internationalität von ISGUS, um die lokalen Systeme hinsichtlich Installation, Inbetriebnahme und Wartung zu gewährleisten, aber auch die Tatsache dass wir mit ISGUS einen Hersteller gefunden haben, der alles aus einer Hand anbietet, Hardware, Software und vor allem die notwendige Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung“ ergänzt Christian Franzelin, IT Direktor bei Dr. Schär.

Derzeit werden die beiden amerikanischen Produktionsstätten in Lyndhurst und Swedesboro (New Jersey) an ZEUS® angebunden. Durch die langjährige ISGUS Präsenz in den USA und entsprechender Erfahrung bezüglich der amerikanischen Arbeitsgesetzen wird auch dieses Teilprojekt erfolgreich abgeschlossen werden.

Dann werden es weltweit 900 Dr. Schär Mitarbeiter sein, die ihre Anwesenheit über das zentrale ZEUS® System in Südtirol buchen und ihre Türen öffnen – mit steigender Tendenz, denn die Dr. Schär Gruppe wird in Zeiten zunehmender Lebensmittelallergien auch in Zukunft nachhaltig wachsen.

Dass sich die Dr. Schär AG / SPA seit ihrer Gründung 1920 durch den Innsbrucker Arzt Dr. Anton Schär bis heute zum absoluten Marktführer entwickelte, hat mit Pioniergeist, höchsten Qualitätsansprüchen und einem besonderen Vertrauensverhältnis zu Mitarbeitern und Partnern zu tun. Dies war für ISGUS von Anfang an spürbar und für den reibungslosen Projektablauf enorm förderlich. „Die Zusammenarbeit mit ISGUS ist sehr gut und wir fühlten uns zu jeder Phase des Projekts in guten Händen“ zieht Daniel Windmann Bilanz. „Und wir sind sehr stolz, Dr. Schär zu unseren zufriedenen Kunden zählen zu dürfen“ fügt Sylvia Martin-Knoch, Exportleiterin bei ISGUS, hinzu.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

ISGUS GmbH
Oberdorfstr. 18-22
78054 Villingen-Schwenningen
Telefon: +49 (7720) 393-0
Telefax: +49 (7720) 393-184
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Larissa Vetter
Teamleitung Marketing
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Fax: +49 (7720) 393-184
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Dentsply Sirona feiert 35 Jahre CEREC: Innovative Technologie für exzellente Ergebnisse

Dentsply Sirona feiert 35 Jahre CEREC: Innovative Technologie für exzellente Ergebnisse

Die Markteinführung von CEREC markierte 1985 den Startschuss der Digitalisierung in der Zahnheilkunde. Dentsply Sirona war das erste Unternehmen weltweit, das die bahnbrechende Bedeutung der CAD/CAM-Technologie für moderne Zahnbehandlungen erkannt und für die zahnärztliche Praxis nutzbar gemacht hat. Heute bietet CEREC einen einfachen Weg, schnell qualitativ exzellente Restaurationen digital herzustellen. Die jüngst erneuerten Komponenten machen aus dem System ein Set-up für ein völlig neues Chairside-Erlebnis.

Mit CEREC feiert Dentsply Sirona in diesem Jahr das Jubiläum eines digitalen Systems, das die Zahnheilkunde entscheidend verändert hat. Die Digitalisierung stand 1985 jedoch noch ganz am Anfang, Skepsis und Bedenken waren vorherrschend. Dentsply Sirona indes glaubte an diese Idee und bewies Durchhaltevermögen. Im ständigen Austausch mit den CEREC-Erfindern Prof. Dr. Dr. Werner Mörmann und Dr.-Ing. Marco Brandestini von der Universität Zürich sowie Anwendern in der Praxis entwickelten Ingenieure von Dentsply Sirona CEREC kontinuierlich weiter und setzten neue Maßstäbe in der digitalen Zahnheilkunde.

Das gelingt auch im Jahr des 35. Geburtstages: Nahezu alle Komponenten des einzigartigen CEREC-Workflows wurden innerhalb kurzer Zeit komplett erneuert. Mit dem neuen CEREC steht jetzt ein ausgereiftes Set-up zur Verfügung, das Anwender in die Lage versetzt, kontinuierlich und vorhersagbar klinisch zuverlässige Ergebnisse noch einfacher und schneller zu erzielen: Mit der CEREC Primescan, dem hochmodernen Intraoralscanner, wird eine nachweisbar hohe Genauigkeit in der digitalen Abformung erreicht1. Die aktuelle CEREC-Software unterstützt die Erstellung von Restaurationen mit künstlicher Intelligenz. Sie zeichnet sich darüber hinaus durch einen hohen Automatisierungsgrad sowie eine intuitive Touch-Funktionalität aus. Mit ihr wird auch CEREC Primemill, die neue Schleif- und Fräseinheit, angesteuert, die Restaurationen sehr schnell (Vollzirkonkrone in ca. fünf Minuten) und äußerst präzise herstellt. Dabei ist sie einfach via Touchscreen zu bedienen und bei vielen Indikationen mit großer Materialvielfalt einsetzbar. Der CEREC SpeedFire rundet als Sinterofen für die Chairside-Behandlung das System ab.

„Vor 35 Jahren hat man über unsere Idee einer digitalen Zahnmedizin gelacht, aber heute hat sie sich längst zu einem Standard in der Behandlung und Dokumentation entwickelt“, sagt CEREC-Erfinder Prof. Dr. Dr. Werner Mörmann. „Und ich bleibe bei meiner Vorhersage, dass bis zum 50. Geburtstag von CEREC, wenn nicht schon früher, CEREC oder zumindest ein intraoraler Scanner in jeder Praxis stehen wird.“

Das neue CEREC – ein Gewinn für alle Anwender

Die einzelnen Komponenten von CEREC sind optimal aufeinander abgestimmt und bieten so den einzigartig nahtlosen Arbeitsablauf. Digitale Chairside-Zahnmedizin wird auf diese Weise schneller, einfacher und zuverlässiger als je zuvor und erreicht eine neue Qualitätsstufe, die für ein spürbar komfortableres Behandlungserlebnis beim Patienten sorgt.

Für Neu-Einsteiger ist es dank intuitiver Workflows und nutzerfreundlicher Bedienung noch einfacher als zuvor, in die Chairside-Welt hineinzufinden. Erfahrene Anwender wissen insbesondere die höhere Prozessgeschwindigkeit und die außerordentlich hohe Qualität der Restaurationen zu schätzen.

CEREC als System hat sich fest im Markt etabliert – das neue CEREC macht es jetzt noch mehr Zahnärzten leichter, sich dafür zu entscheiden, diese moderne digitale Technologie schnell und wirtschaftlich in der eigenen Praxis einzusetzen.

Weitere Informationen zu CEREC finden Sie auf der Website von Dentsply Sirona: www.dentsplysirona.com/cerec

[1] Schmidt A, Klussmann L, Wöstmann B, Schlenz MA. Accuracy of Digital and Conventional Full-Arch Impressions in Patients: An Update. J Clin Med 2020;9(3):688 (doi: 10.3390/jcm9030688).

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Die Adressaten werden darauf hingewiesen, dass sie diesen Aussagen kein ungerechtfertigtes Vertrauen schenken sollten, da besagte Aussagen sich nur auf das Datum der jeweiligen Veröffentlichung beziehen. Außer wenn dies gesetzlich vorgeschrieben ist, übernimmt das Unternehmen keine Verpflichtung, die hier oder in den Anlagen zu diesem Dokument gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zur Wiedergabe neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse und Entwicklungen anzupassen, die am Datum nach einer solchen Aussage eintreten.

Über Dentsply Sirona

Dentsply Sirona ist der weltweit größte Hersteller von Dentalprodukten und -technologien für Zahnärzte und Zahntechniker, mit mehr als einem Jahrhundert Unternehmensgeschichte, die von Innovationen und Service für die Dentalbranche und ihre Patienten in fast allen Ländern weltweit geprägt ist. Dentsply Sirona entwickelt, produziert und vermarktet umfassende Lösungen, Produkte zur Zahn- und Mundgesundheit sowie medizinische Verbrauchsmaterialien, die Teil eines starken Markenportfolios sind. Dentsply Sirona liefert innovative und effektive, qualitativ hochwertige Lösungen, um die Patientenversorgung zu verbessern und für eine bessere und sicherere Zahnheilkunde zu sorgen. Der Hauptfirmensitz des Unternehmens befindet sich in Charlotte, North Carolina. Die Aktien des Unternehmens sind an der NASDAQ unter dem Kürzel XRAY notiert.

Mehr Informationen über Dentsply Sirona und die Produkte finden Sie im Internet unter www.dentsplysirona.com.

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EVE Online-Spieler spenden über 130.000 US-Dollar für COVID-Hilfe über die PLEX for GOOD-Initiative

EVE Online-Spieler spenden über 130.000 US-Dollar für COVID-Hilfe über die PLEX for GOOD-Initiative

CCP Games, Entwickler des einzigartigen, spielerbestimmten Weltraum-MMOs EVE Online, gibt bekannt, dass die Piloten von EVE Online im Rahmen der PLEX for GOOD-Initiative über 130.000 US-Dollar für den World Health Organization COVID-19 Solidarity Response Fund und das Johns Hopkins Center for Health Security (CHS) aufgebracht haben.

PLEX for GOOD ist ein wohltätiges Programm, das von CCP Games im Namen der EVE Online-Spieler durchgeführt wird und seit 3. April 135.500 US-Dollar sammeln konnte. Nachdem im Februar bereits 107.454 US-Dollar für Hilfsmaßnahmen im Zusammenhang mit den australischen Buschfeuern für das Rote Kreuz gesammelt wurden, ist dieses Jahr das bisher erfolgreichste der Initiative.

Sie bietet eine Möglichkeit für EVE-Spieler, durch Nutzung der digitalen Spielwährung PLEX eine Spende für einen wohltätigen Zweck zu geben – wodurch Spenden von Personen möglich werden, die die Mittel ansonsten nicht aufbringen könnten.

„Einer nie dagewesenen weltweiten Krise begegnen wir mit einem nie dagewesenen Grad an Unterstützung, und ich bin für den erneuten Einsatz unserer Spieler sehr dankbar“, so Hilmar Veigar Pétursson, CEO bei CCP Games. „Als Gemeinschaft stehen wir zusammen und unterstützen die Arbeit des Gesundheitspersonals, der Forscher und Institute auf der ganzen Welt, die diese Pandemie bekämpfen und ihre Folgen eindämmen.“

Das gespendete Geld fließt zum Teil an die World Health Organization (WHO) und soll bei der Koordination der weltweiten COVID-19-Hilfsarbeiten helfen, um Länder dabei zu unterstützen, die Pandemie zu verhindern, festzustellen und zu bekämpfen. Die WHO soll mit ihm gerade Länder mit schwachen Gesundheitssystemen vorbereiten, sowie die Arbeit zum Verstehen des Virus unterstützen und dafür sorgen, dass die Arbeiter im direkten Kontakt mit Patienten alle nötigen Mittel und Informationen haben – sowie natürlich eine Beschleunigung der Arbeiten an sicheren Impfstoffen, Tests und Behandlungsmöglichkeiten bewirken.

Spendengelder flossen auch an das Johns Hopkins Center for Health Security (CHS), die bekannte Denkfabrik, deren Aufgabe darin besteht, das Wohlergehen ganzer Bevölkerungen zu leiten und sie vor Epidemien und Katastrophen zu schützen und dafür zu sorgen, dass diese Gemeinschaften die nötige Stärke haben, um gegen Herausforderungen wie COVID-19 zu bestehen. Seine Forschung kann sich auf die Verbesserung von Organisationsstrukturen, Systemen und Werkzeugen zur Verhinderung und Reaktion auf Ausbrüche konzentrieren, sowie die Förderung der Entwicklung von Richtlinien und Praxis für eine Reihe von Herausforderungen wie den weltweiten Anstieg infektiöser Krankheiten und das fortwährende Risiko einer Grippe-Pandemie.

Seitdem erstmalig in 2005 für die Opfer des Tsunamis in Südostasien gesammelt wurde, konnte PLEX for GOOD insgesamt $713.620 US-Dollar für wohltätige Zwecke zusammenbringen – eine erstaunliche Leistung, auf die alle Spieler von EVE Online stolz sein können.

Hier kann EVE Online kostenlos heruntergeladen werden: www.eveonline.com. Aktuelle Informationen zum Spiel gibt es auf EVE Updates , Fragen zu CCP Games werden im FAQ beantwortet.

Über EVE Online®
EVE Online (PC/Mac) ist ein fesselndes, von der Community bestimmtes Weltraum-MMO, in dem die Spieler eine Vielzahl von Raumschiffen bauen und steuern – und mit ihnen kostenlos gewaltige Sonnensysteme durchqueren. Aus zahlreichen Optionen wählen sie ihren eigenen Weg mit endlosen Optionen, erleben die Erforschung des Weltraums, gewaltige PvP- und PvE-Gefechte, Bergbau, Industrie sowie ein ausgefeiltes Wirtschaftssystem in einer beständig wachsenden Sandbox. EVE ist ein faszinierendes Spiel, in dem Hunderttausende Spieler Reichtum, Macht, Ruhm und Abenteuer suchen und dabei in einem einzigen, wachenden Universum ihr Schicksal bestimmen. Weitere Informationen gibt es unter www.eveonline.com

Über CCP hf.

CCP ist ein führender, unabhängiger Spieleentwickler, der schon vielfach für seine Leistungen im künstlerischen und technologischen Bereich sowie beim Spieldesign ausgezeichnet wurde, das sich entwickelnde Verhaltensmuster bietet und den Spielern eindrucksvolle Mittel für ihren Selbstausdruck stellt. Mit dem Start von EVE Online im Mai 2003 hat sich CCP als eines der innovativsten Unternehmen bei den MM-Spielen etabliert, wurde mit zahlreichen Auszeichnungen versehen und von Kritikern weltweit anerkannt. Das 1997 mit dem Ziel, Grenzen zu erweitern und neue Grundlagen zu schaffen, gegründete Unternehmen CCP verfolgt das Ziel, virtuelle Welten zu schaffen, die bedeutungsvoller sind als das echte Leben. CCP hat seine Unternehmenszentrale in Reykjavik, Island, und betreibt weitere Studios in London und Shanghai. Weitere Informationen gibt es auf www.ccpgames.com.

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Datenintegration: Acht unverzichtbare Funktionen für jede Datenstrategie

Datenintegration: Acht unverzichtbare Funktionen für jede Datenstrategie

Die Entwicklung zum datengesteuerten Unternehmen passiert nicht „über Nacht“ oder mit der Installation eines Tools. Vielmehr handelt es sich um eine Strategie, welche die gesamte Organisation mit einbezieht. Otto Neuer, Regional VP Sales bei Denodo, verrät, welche acht Features eine Lösung zur Datenintegration erfüllen muss, um die Strategie hin zur datengesteuerten Organisation bestmöglich zu unterstützen.

Um von den Vorteilen einer „data-driven Enterprise“ profitieren zu können, müssen Unternehmen in erster Linie sicherstellen, dass sämtliche Datenkonsumenten einen leichten und schnellen Zugang zu integrierten Echtzeitdaten erhalten. Daraus ergibt sich der eigentliche Mehrwert aller bis dato und zukünftig gesammelten Daten: Sie unterstützen Unternehmen dabei, sowohl Geschäfts- als auch Entscheidungsprozesse zu optimieren.

Die Grundlage hierfür bildet eine adaptive Datenarchitektur mit Datenvirtualisierung. Diese Technologie fungiert innerhalb der Architektur als kanonisches Datenmodell für alle Unternehmensdaten, die sich in operativen Systemen, in der Cloud oder On-Prem, Data Warehouses oder Data Lakes befinden. Datenvirtualisierung hält die folgenden acht Funktionen bereit, die notwendig sind, um ein datengesteuerte Organisation abzubilden:

1. Möglichkeit zum Ad-hoc-Reporting

Auch heute bleibt dieses Konzept ein wichtiger Bestandteil für datengesteuerte Unternehmen – vor allem, wenn das Management zum Beispiel aufgrund einer plötzlichen oder dringlichen Angelegenheit aktuelle Berichte für eine schnelle Entscheidungsfindung benötigt. Damit Beschlüsse nicht aus dem Bauch heraus, sondern fundiert getroffen werden können, muss das verantwortliche Team entsprechend schnell auf Daten aus mehreren Systemen zugreifen können und in der Lage sein, schnell und einfach neue Datenquellen zu integrieren.

2. Konsistente Datenbereitstellung

Unabhängig davon wann und wo Nutzer auf Daten zugreifen: Sie sollten immer den gleichen Datenbestand repräsentieren. Beispielsweise sollten sämtliche Verkaufsdaten konsistent sein, egal ob diese mittels einfacher Tabellenkalkulation, speziellen Dashboards oder einer Java-Anwendungen dargestellt werden.

3. 360-Grad Sicht

Die Informationsarchitektur muss sämtlichen Mitarbeiter eine vollständige 360-Grad-Sicht auf Business-Objects wie zum Beispiel Kunden, Patienten oder Produktionsstätten ermöglichen. Dies muss unter verschiedenen Bedingungen gelten – unabhängig davon, ob es sich bei dem Datenkonsumenten um eine mobile Anwendung für eine Vielzahl von Online-Kunden oder um eine Tabellenkalkulation handelt, welche die Führungsebene nutzt.

4. Zentrale Umsetzung der Data-Governance

Unternehmen unterliegen strengen Compliance-Vorgaben und dürfen sich keine Fehler in Sachen Datenverwaltung und -verfügbarkeit leisten. Um Datenschutzrichtlinien effektiv umsetzen zu können, dürfen diese nicht dezentral über mehrere Systeme, Anwendungen, Datenbanken und Reportings verstreut sein. Stattdessen sollten sie so zentral und ganzheitlich wie möglich implementiert werden. 

5. Latenzfreie Datenverfügbarkeit

Die Vielfalt jener Datenkonsumenten, denen Informationen in geringer Latenzzeit bereitgestellt werden müssen, nimmt immer weiter zu. Daher sind Architekturen, welche Daten mehrfach von einer Datenbank in eine andere kopieren, nicht mehr zeitgemäß. Eine moderne und zukunftsfähige Architektur muss demnach in der Lage sein, Daten in Echtzeit bereitzustellen.

6. Fähigkeit zur Adaption neuer Technologien

Im Laufe des letzten Jahrzehnts sind viele leistungsstarke und schnelle Datenspeicherungs- und Analyse-Lösungen auf den Markt gekommen und wurden in die Infrastrukturen integriert. Diese Dynamik setzt sich weiter fort. Unternehmen benötigen daher adaptive Datenarchitekturen, mit denen sie neue Technologien schnell und einfach integrieren können. Dies sorgt für Zukunfts- und Investitionssicherheit.

7. Zugang zu Stammdaten

Auch Stammdaten müssen ein vollständig integrierter Teil der Datenarchitektur sein und somit jedem Datenkonsumenten entsprechend den Berechtigungen zur Verfügung stehen.

8. Zugang zu deskriptiven Metadaten

Metadaten helfen dabei, Informationen zu verstehen und richtig zu deuten. Die Speicherung und Verwaltung von ihnen ist daher sinnvoll, doch ergeben sich dadurch Herausforderungen: Sie müssen den Datenkonsumenten ebenso leicht zugänglich gemacht werden wie die eigentlichen Daten. Je einfacher der Zugang zu den Metadaten ist, desto transparenter die Systeme. Nur kann sichergestellt werden, dass Analysen unternehmensweit auf den richtigen Datensätzen beruhen und verlässlich sind.

Über die Denodo Technologies GmbH

Denodo ist das führende Unternehmen im Bereich der Datenvirtualisierung und bietet Unternehmen agile und hochleistungsfähige Datenintegration, Datenabstraktion und Datendienste in Echtzeit an. Mit der Denodo Plattform können Daten aus einer Vielzahl verschiedener Quellen integriert werden, unabhängig davon, ob es sich dabei um strukturierte oder unstrukturierte Daten, Unternehmensdaten, Cloud-Daten oder Big Data handelt, und das zur Hälfte der Kosten herkömmlicher Datenintegrationsansätze. Denodo hilft so seinen Kunden in sämtlichen Industrien durch eine virtuelle Datenschicht ihre Flexibilität und ihren ROI erheblich zu steigern. Denodo wurde 1999 gegründet und befindet sich in Privatbesitz. Für weitere Informationen besuchen Sie https://www.denodo.com/de oder kontaktieren Sie uns unter info@denodo.com.

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Biomedizin: viele Bilder – weniger Rätsel

Biomedizin: viele Bilder – weniger Rätsel

Auf dem Gebiet der bildgebenden Verfahren wurden in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte erzielt, die zu immer höheren Auflösungen und schnelleren Erfassungszeiten geführt haben. Aufnahmen einzelner Zellen, Gewebeteile und Organe versorgen heutzutage medizinische Fachleute auf der ganzen Welt mit einer Unmenge von Informationen über den Gesundheitszustand ihrer Patienten. Wie aber lassen sich diese Bilder richtig deuten?

Der Status Quo: zeitaufwändige und fehleranfällige Analysen

Damit diese umfangreichen Aufnahmen ihr Informationspotential entfalten, bedarf es sehr häufig einer manuellen Segmentierung. Dabei wird ein digitales Bild in verschiedene Schichten aufgeteilt, um die Bildinformationen leichter zu erkennen und auszuwerten. Hierfür werden die erkennbaren Strukturen in eng beieinander liegenden Schichten als sogenannte Labels, wie z.B. „Hintergrund” oder „Objekt”, benannt. Bei der darauffolgenden Interpolation werden die Zwischenräume auf Grundlage der manuell vorsegmentierten Schichten bestimmt. Dabei werden die zugrundeliegenden Bilddaten normalerweise nicht berücksichtigt, wodurch lediglich ein Bruchteil der zur Verfügung stehenden Information verwendet wird.

„Die manuelle Segmentierung unbekannter biomedizinischer Datensätze ist oft sehr zeitaufwändig und fehleranfällig, da sehr viele Schichten segmentiert werden müssen. Zur Analyse dreidimensionaler Bilddaten wird dieses Verfahren aber noch sehr häufig angewendet. In vielen Instituten ist es tatsächlich gang und gäbe, Heerscharen von speziell geschulten Studierenden extra für diese Aufgabe einzusetzen,” so Philipp Lösel aus der Forschungsgruppe „Data Mining and Uncertainty Quantification” (DMQ) am HITS, der Biomedisa entwickelt hat.

Biomedisa: schneller, nutzerfreundlich und genauer

Die Biomedical Image Segmentation App Biomedisa (https://biomedisa.org) ist eine frei verfügbare und leicht zu bedienende Open-Source Online-Anwendung, die speziell für die halbautomatische Segmentierung entwickelt wurde. Die Segmentierung basiert dabei auf einer intelligenten Interpolation einiger weniger vorsegmentierter Schichten, wobei die zugrundeliegenden Bilddaten vollständig mit einbezogen werden. Dadurch können wesentlich größere Abstände zwischen den Schichten gelassen werden. „Biomedisa kann den Segmentierungsprozess enorm beschleunigen und liefert gleichzeitig genauere Ergebnisse als dies bei einer rein manuellen Segmentierung der Fall ist,” so Thomas van de Kamp, Biologe am KIT, der aus eigener Erfahrung weiß, wie mühevoll eine manuelle Bildsegmentierung sein kann. Er steuerte für das Projekt Mikro-CT-Daten bei und evaluierte Biomedisa während des Entwicklungsprozesses.

Die Plattform ist über einen Webbrowser zugänglich (https://biomedisa.org), eine komplexe und langwierige Konfiguration der Software oder der Modellparameter ist nicht erforderlich. Die One-Button-Lösung kann bei verschiedenen 3D-Bildgebungsverfahren und zahlreichen biomedizinischen Anwendungen eingesetzt werden.

„Unser ausdrückliches Ziel war es,” so Vincent Heuveline, Direktor des Universitätsrechenzentrums Heidelberg (URZ) und DMQ-Gruppenleiter am HITS, „ein breit einsetzbares und nutzerfreundliches Tool zu entwickeln, um die Segmentierung von Proben unbekannter Morphologie zu beschleunigen und dabei gleichzeitig die Ergebnisse zu verbessern.”

„Biomedisa ist eine Software, die in direktem Maße von den neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der GPU-Technologie (Graphics Processing Unit) profitiert. Sie wurde speziell für die Verwendung von Graphikbeschleunigern entwickelt, um die stetig zunehmende Menge an Bilddaten zu verarbeiten,” fasst Philipp Lösel zusammen.

Auf dem Weg zu einer vollautomatischen Segmentierung

Daneben bietet Biomedisa noch eine Vielzahl weiterer Funktionen, wie z.B. die Entfernung von Ausreißern oder das Füllen von Löchern. Oberflächen können geglättet und die Unsicherheit, mit der die Ergebnisse erzielt wurden, quantifiziert werden. Außerdem können die Daten mit einer 3D-Rendering-Software visualisiert und mit anderen geteilt werden.

Zu guter Letzt ermöglicht Biomedisa das Training künstlicher neuronaler Netze. Dieses Verfahren gestattet eine vollständig automatisierte Segmentierung, falls eine Vielzahl ähnlicher Strukturen segmentiert wird, wie dies z.B. beim menschlichen Herzen der Fall ist. Dadurch werden numerische Simulationen möglich, die auf einem patientenspezifischen Modell des Herzens basieren und Ärztinnen und Ärzte im Krankenhaus bei der Planung chirurgischer Eingriffe unterstützen sollen.

Die Kombination all dieser Eigenschaften machen Biomedisa zu einer idealen Plattform für alle, denen Bilder im Idealfall mehr als tausend Worte sagen sollen.

Die Arbeit fand im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojektes mit Wissenschaftler/-innen der Universität Heidelberg, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Technischen Universität Darmstadt statt. Die Ergebnisse , die sich vor allem an Forschende ohne fundierte Computerkenntnisse richten, wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

Philipp D. Lösel, Thomas van de Kamp, Alejandra Jayme, Alexey Ershov, Tomáš Faragó, Olaf Pichler, Nicholas Tan Jerome, Narendar Aadepu, Sabine Bremer, Suren A. Chilingaryan, Michael Heethoff, Andreas Kopmann, Janes Odar, Sebastian Schmelzle, Marcus Zuber, Joachim Wittbrodt, Tilo Baumbach & Vincent Heuveline: Introducing Biomedisa as an open-source online platform for biomedical image segmentation. Nature Communications, 4 November 2020. DOI 10.1038/s41467-020-19303-w
https://www.nature.com/articles/s41467-020-19303-w

Biomedisa Tutorials auf YouTube

https://www.youtube.com/channel/UCTNOthYVKyIWVvYYZSU_mfQ

 

Über HITS gGmbH

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von SAP-Mitbegründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen.

Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik, dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik.

www.h-its.org

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Telefax: +49 (6221) 533-198
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Philipp Lösel
Wissenschaftlicher Kontakt
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E-Mail: Philipp.Loesel@h-its.org
Dr. Peter Saueressig
Leiter
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docq VIT – virtuelle Implantatprüfung mit Simulation

docq VIT – virtuelle Implantatprüfung mit Simulation

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Die Verifikation der Leitungsfähigkeit und Sicherheit patienten-spezifischer Implantate ist jetzt mit einer einzigen Software möglich.

Der Simulationsspezialist und Softwarehersteller CADFEM Medical setzt mit seinem Produkt docq VIT (VIT = Virtual Implant Testing) neue Maßstäbe für die digitale Verifizierung patientenspezifischer Implantate.

„Wir definieren damit einen neuen Stand der Technik – wir schaffen die Möglichkeit zur digitalen Prüfung von medizinischen Losgröße 1 Produkten“, so Jan Hertwig, Managing Director von CADFEM Medical.

Durch das virtuelle Aufbringen physiologischer oder standardisierter Belastungen auf eine patientenindividuelle Situation, kann deren Leistungsfähigkeit und Sicherheit schnell und effizient anhand objektiver Kriterien geprüft werden. Zum Einsatz kommt dabei modernste Simulationstechnologie des Weltmarktführers ANSYS, mit der im Hintergrund die komplexe FE-Berechnung durchgeführt wird. docq VIT stellt dem Anwender dafür alle benötigten Werkzeuge in Form von vorgefertigten Workflows zur Verfügung und schlägt die Brücke von anspruchsvollen biomechanischen Berechnungsmethoden hin zu einfacher Anwendung, die auch ohne spezifische Ingenieurskenntnisse möglich ist.

docq VIT setzt genau dort an, wo Entscheidungen getroffen werden. Im Herstellungs-prozess von Custom Implants wird die Software im Abstimmungsprozess von OP-Planung und Design eingesetzt. Dabei unterstützt sie mit Aussagen zur Festigkeit, wirkenden Kräften und Stabilität die Entscheidungsfindung für eine bestmögliche Implantatgestaltung im Sinne des Patienten. Die bereits vorhandenen Workflows innerhalb der Software können um zusätzliche anatomische Regionen und herstellerspezifische Implantattypen erweitert werden. Für jede mit docq VIT durchgeführte Simulation erhält der Anwender als Ergebnis einen automatisierten Report, angelehnt an FDA Richtlinien für die Technische Dokumentation.

docq VIT wird exklusiv von CADFEM Medical entwickelt und vertrieben und ist ab November 2020 verfügbar. Weitere Informationen zu docq VIT gibt es auf der Website des Herstellers direkt unter Produkte/docq VIT

Über die Simulationsplattform docq
docq ist eine von CADFEM Medical entwickelte Simulationsplattform zur Anwendung der Simulation für die Therapieplanung und Diagnose, sowie im Zulassungsprozess von Medizinprodukten. Mit docq entstehen maßgeschneiderte Lösungen zum Einsatz von Simulation als Medizinprodukt, die auf der Grundlage der ISO 13485 / IEC 62304 entwickelt werden. Sie ist die Basis für alle weiteren docq – Produkte und managed Datenhandling, Visualisierung, Konfiguration, Automatisierung sowie die Überwachung und Berichterstellung. docq unterliegt einer kontinuierlichen Weiterentwicklung getrennt von einzelnen Modulen und garantiert so flexible Wartung, kürzere Updatezyklen und damit eine hohe Sicherheit im Betrieb als Medizinprodukt.

Über die CADFEM Medical GmbH

CADFEM Medical ist ein zertifizierter Simulationsdienstleister und Softwarehersteller im Bereich Medizin- und Medizintechnik und zählt zu den Pionieren der in silico Medizin. Das Unternehmen wurde 2014 gegründet und ist Teil der CADFEM Group. Produkte und Dienstleistungen von CADFEM Medical ermöglichen es Herstellern von Medizinprodukten, Ärzten und medizinischem Personal, numerische Simulation praktisch anzuwenden und für eine effektivere und sicherere Patientenversorgung einzusetzen.

Das Unternehmen entwickelt plattformbasiert Softwarelösungen, die auf medizinische Anforderungen wie z. B. die virtuelle Prüfung der Festigkeit patientenspezifischer Implantate vor der Produktion zugeschnitten sind. CADFEM Medical tritt als eigenständiger Hersteller von Medizinprodukten oder als Medizinprodukte-Lieferant im Rahmen von sogenannten OEM-Lösungen am Markt auf. Zum Leistungsspektrum des Unternehmens zählen auch klassische Engineering-Services, wie z. B. die Auftragsberechnung. Daneben betreibt CADFEM Medical eine intensive, produktgetriebene Forschungsarbeit zusammen mit medizinischen Einrichtungen, Universitäten und Herstellern, um Lösungen für eine präzisere simulationsbasierte Diagnose und Therapie zu schaffen. CADFEM Medical engagiert sich im Rahmen der Avicenna Alliance für eine Normierung und breitere Anwendung der in silico Medizin, um damit eine sichere, erschwingliche und kosteneffektive Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

CADFEM Medical GmbH
Marktplatz 2
85567 Grafing bei München
Telefon: +49 (8092) 7005-122
http://www.cadfem-medical.com

Ansprechpartner:
Sebastian Frauenlob
E-Mail: sfrauenlob@cadfem-medical.com
MBA & Eng. Jan Hertwig
CEO
Telefon: +49 (8092) 7005-67
E-Mail: jhertwig@cadfem-medical.com
Dipl.-Ing. Alexander Volf
Product Lead docq VIT
Telefon: +49 (8092) 7005-16
E-Mail: avolf@cadfem-medical.com
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c’t deckt auf

c’t deckt auf

Hannover, 6. November 2020 – Über die Plattform IVENA koordinieren Rettungsleitstellen und Krankenhäuser die Versorgung von Patienten. Durch mehrere leicht vermeidbare Fehler beim Entwicklerteam landete ein Admin-Kennwort im Klartext im Netz, Angreifer hätten vollen Zugriff auf das System bekommen können. Eine Sabotage hätte Menschenleben gefährdet, berichtet Europas größtes IT- und Tech-Magazin c’t in Ausgabe 24/2020. Die Redaktion fand nicht nur leicht behebbare technische Probleme, sondern stieß vor allem auf einen organisatorischen und juristischen Flickenteppich bei dieser kritischen Infrastruktur.

Viele Rettungsleitstellen und Krankenhäuser verlassen sich bei der Koordination von Notfällen mittlerweile auf Software und vernetzte Systeme. Eines der verbreitetsten Systeme heißt IVENA, kurz für „Interdisziplinärer Versorgungsnachweis“ – es wird mittlerweile in ganz Deutschland vertrieben. Die Krankenhäuser tragen im Online-System ihre Ressourcen ein und die Rettungsleitstellen finden über IVENA ein freies Krankenhaus für Patienten.

Seit Frühjahr 2020 gibt es in IVENA zudem ein Modul mit dem Namen „Sonderlage“ für die Corona-Pandemie, das freie Kapazitäten für Covid-Patienten verwaltet. Nach Angaben der Firma mainis IT-Service, die die Software IVENA zusammen mit dem Frankfurter Gesundheitsamt seit 2009 entwickelt, ist dieses Modul in der Hälfte der Bundesländer im Einsatz. IVENA läuft im Browser und jeder Kunde, also eine Kommune oder ein ganzes Bundesland, muss seine Instanz selbst betreiben – meist in Rechenzentren der öffentlichen Hand.

Bei einer NDR-TV-Reportage über den Rettungsdienst in Hannover fiel einem c’t-Leser ein verdächtiges Detail auf, das in einem Browserfenster eines Leitstellen-Computers zu sehen war: An die Adresse ivena-niedersachsen.de war eine kryptische Zeichenkette angehängt, offenbar eine sogenannte Session-ID. „Unseren Hinweisgeber erinnerte das daran, wie Webseiten früher häufig programmiert wurden und er wurde neugierig“, erklärt c’t-Redakteur Jan Mahn, der die Hinweise des Lesers nachrecherchierte. Auf dem Server der Entwickler fand er eine Datei mit Benutzernamen und Kennwort für das IVENA-System. „Mit den gefundenen Zugangsdaten konnte man Benutzeraccounts verwalten, Krankenhäuser abmelden und hätte somit viel Schaden anrichten können“, berichtet Mahn. Das Kennwort funktionierte, wie die Entwickler später bestätigten, nicht nur in Niedersachsen, sondern auf allen IVENA-Instanzen, unter anderem auch in Hessen, Berlin und München.

Mit diesen Beobachtungen kontaktierte c’t sofort die Entwicklerfirma und wies darauf hin, dass auch die Nutzerkennwörter potenziell in Gefahr waren. Das Unternehmen reagierte zügig. Fünf Stunden nach dem Hinweis erhielt c’t die Information, dass das Admin-Kennwort geändert und der Fehler auf dem Webserver beseitigt sei. Alle Nutzer wurden per E-Mail aufgefordert, ihre Kennwörter zu ändern.

„Damit ist zwar die akute Gefahr gebannt, doch auch aus organisatorischer und rechtlicher Sicht weist das eHealth-Projekt Mängel auf“, sagt Mahn. Es fehle es an klaren Verantwortlichkeiten. Wer diese Infrastruktur genau betreibt und vor allem verantwortlich ist, sei auch auf Nachfragen bei Kliniken und Behörden nicht klar. „Wir waren überrascht, wie hemdsärmelig Krankenhäuser und Rettungsleitstellen eine solche kritische Infrastruktur betreiben.“

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