B2B Studie: Technologischer Fortschritt geht Hand in Hand mit Umsatzwachstum und Expansion

B2B Studie: Technologischer Fortschritt geht Hand in Hand mit Umsatzwachstum und Expansion

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Kernaussagen

·         “Readiness Leader”: Die B2B Studie von FIS™ und Longitude ermittelt bei den operativ und technologisch fortschrittlichsten Unternehmen das größte Umsatzwachstum sowie die stärksten Expansionsbestrebungen.

·         Insbesondere im Bereich neue Technologien bzw. digitale Innovation haben Readiness Leader einen deutlichen Vorsprung und wollen digitale Strategien für Wachstum und den Ausbau von Kundenservices nutzen. In Europa – auch in Deutschland –erhoffen sich Banken durch den Einsatz digitaler Innovationen vorrangig eine Senkung operativer Kosten.

·         Cloud: 57,8 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen plant, kritische Applikationen in die Cloud zu verlagern bzw. bereits verlagert hat. Europäische und deutsche Banken liegen hier im globalen Vergleich hinten. Versicherungsunternehmen sind laut Studie weltweit am stärksten Cloud-orientiert.

FIS™, einer der führenden internationalen Anbieter von Finanztechnologielösungen, veröffentlicht nach 2017 den zweiten „Readiness Report“. Dieser zeigt anhand von sechs Schlüsselkategorien die aktuelle und prognostizierte Wachstumsfähigkeit und Effektivität von Unternehmen aus der Finanzdienstleistungsbranche. Grundlage für den Report ist eine weltweite Befragung von über 1.500 leitenden Fachkräften aus den Sektoren Handels- und Investmentbanken, Broker-Dealer, Asset-Manager, Fondsverwalter und Versicherungen, die von FIS und Longitude zwischen Januar und April 2018 durchgeführt wurde. Die Ergebnisse zeigen Optimismus: 47 Prozent der Befragten gaben an, operativ für die Erreichung der unternehmenseigenen Wachstumsziele gewappnet zu sein. Im Vorjahr waren dies nur 28 Prozent.

„Readiness Leader“: Umsatzstark und auf Expansionskurs

Die Analyse identifiziert die operativ und technologisch am fortschrittlichsten aufgestellten Unternehmen. Die befragten Führungskräfte haben Stärken und Schwächen ihrer Unternehmen auf Basis von sechs Schlüsselkategorien bewertet: Automatisierung, Datenmanagement, neue Technologien, digitale Innovationen, Werte für den Kunden und Risikomanagement. Die ermittelten Top 20 Prozent der Befragten, die sogenannten Readiness Leader, finden sich insbesondere in Nordamerika (40 Prozent), Europa (27 Prozent) und der Region Asien-Pazifik (22 Prozent).

Dieses führende Fünftel, das in allen sechs Schlüsselkategorien der Studie vorne liegt, zeichnet sich auch durch eine starke wirtschaftliche Performance aus: 71 Prozent konnten Umsatzzuwächse im letzten Jahr verzeichnen, 39 Prozent sogar von mehr als 5 Prozent. Bei den übrigen Unternehmen wiesen 58 Prozent Wachstum aus, bei lediglich 21 Prozent lag dieses bei über 5 Prozent. Die Readiness Leader streben intensiv nach geographischer Expansion. Sven Loeckel, Head of Banking bei FIS, stellt heraus: „Rund die Hälfte der Readiness Leader bereitet sich auf Wachstum in Industrie- und Schwellenländern vor. Bei den anderen Wettbewerbern liegt der Fokus eher auf dem bestehenden Geschäft – laut Studie vor allem Margenoptimierung und verbesserter Anlage-Performance.“

Technologischer Fortschritt als wesentlicher Wachstumstreiber oder auch als Kostenbremse

Der Abstand zwischen den Readiness Leadern und den übrigen Unternehmen fällt laut Analyse im Vergleich zu 2017 insgesamt geringer aus. Die meisten Häuser haben sich auf die Umsetzung eines (regulatorischen) Pflichtprogramms konzentriert, bei dem vor allem Risiko- und Datenmanagement auf eine solide Ebene gebracht werden mussten. Das Potenzial für Wachstum wird aber durch andere Faktoren beeinflusst. Hier spielen digitale Innovation und neue Technologien die größere Rolle – und hier haben die umsatzstarken Readiness Leader auch in 2018 einen deutlichen Vorsprung.

Um mittels digitaler Innovationen die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, will sich global die Mehrzahl der Befragten auf eine Verbesserung der Kundenservices konzentrieren. In Europa und Deutschland setzen Banken derzeit noch einen anderen Fokus. Hier erhoffen sich etwa 40 Prozent, durch digitale Innovationen in den nächsten 12 Monaten eine Senkung der operativen Kosten zu erreichen. Gefahren aus dem Bereich Cybersecurity und regulatorisch bedingte Risiken gelten aktuell weltweit als die größten Hindernisse für die Einführung von Innovationen.

Cloud-Skepsis lässt weltweit nach

Readiness Leader sind auch beim Thema Outsourcing progressiver. Etwa 50 Prozent gaben an, die eigene IT Infrastruktur im Laufe der kommenden 12 Monate signifikant reduzieren zu wollen – nur 35 Prozent der anderen befragten Unternehmen bestätigten ein solches Vorhaben.

Cloud-Lösungen kommen mittlerweile bei der Mehrzahl der befragten Unternehmen in Frage. „Die Public Cloud wird in der Finanzdienstleistungsbranche schon seit Jahren als wichtiges Hilfsmittel gehandelt, um die Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. Allerdings standen Cloud-Lösungen aufgrund von Datensicherheitsrisiken häufig in der Kritik. Die Studie zeigt, dass mittlerweile die Vorteile überzeugen – immer mehr Unternehmen wagen den Schritt in die Cloud“, so Sven Loeckel. In der Readiness Studie gaben 57,8 Prozent der Befragten an, dass ihr Unternehmen plant, kritische Applikationen in die Cloud zu verlagern bzw. bereits verlagert hat.

In Europa – auch in Deutschland – fällt der Trend etwas schwächer aus. Eine deutliche Zurückhaltung ist hier allerdings bei den Banken zu erkennen. Nur ca. 46 Prozent der Banken in Europa– versus 53,5 Prozent global – sprachen sich für eine Cloud-Lösung aus. Versicherungsunternehmen sind dagegen weltweit Vorreiter in Sachen Cloud – ca. 65 Prozent der Gesellschaften haben bereits Cloud-basierte Lösungen oder planen diese einzuführen.

Über FIS

FIS™ ist ein weltweit führender Anbieter von Technologielösungen für Retail Banking, Institutional Banking, Treasury und Zahlungsverkehr, Asset Management, Vermögensverwaltung, Risikomanagement und Compliance. Professional-, Hosting- und Cloud-Services runden das Angebot ab und ermöglichen es FIS Kunden, von besonders zeit- und kostensparenden Lösungen zu profitieren. Neben Banken und weiteren Vertretern der Finanzindustrie zählen Corporates, Versicherungen und Energieunternehmen zum FIS Kundenkreis. Das FIS Lösungsportfolio zeichnet sich konsequent durch Innovation, Zuverlässigkeit und Sicherheit nach höchsten Standards aus. Hierfür sorgen mehr als 53.000 Mitarbeiter, die rund 20.000 Kunden in über 130 Ländern betreuen. Hauptsitz von FIS ist in Jacksonville, Florida, USA. Regionale Expertenteams sorgen für die Umsetzung länderspezifischer Vorgaben und individueller Anforderungen. Auch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz ist FIS mit Niederlassungen vertreten. FIS gehört zu den Fortune 500 Unternehmen, wird im S&P 500 (Standard & Poor’s 500®) Index geführt und belegte 2017 zum wiederholten Mal den ersten Platz im IDC FinTech Ranking.

Weitere Informationen zu FIS finden Sie unter www.fisglobal.com.

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