Raus aus VMware: Wann ein Exit sinnvoll ist und wann nicht
Nach den Broadcom-Preissprüngen lautet der erste Impuls in vielen Unternehmen: raus aus VMware. Das ist verständlich. Ein Ausstieg ist aber ein großes Projekt, und er ist nicht in jeder Lage der beste Weg. Die ehrliche Frage ist nicht, ob ein Unternehmen wechseln kann, sondern ob es wechseln sollte. ProLicense, die unabhängige Lizenzberatung, ordnet ein, wann sich ein Exit lohnt und wann nicht.
Wann ein Exit sinnvoll ist
Für den Ausstieg spricht einiges, wenn mehrere Dinge zusammenkommen. Hohe Broadcom-Renewals ohne echten Verhandlungsspielraum. Ein ohnehin anstehender Hardware-Refresh, der den Umbau finanziert. Eine geringe Abhängigkeit von speziellen VMware-Funktionen. Große Oracle-auf-VMware-Lizenzrisiken, die sich mit einer Alternative sauberer lösen lassen. Und eine belastbare Alternative wie Nutanix mit einem klaren Migrationsweg. Treffen diese Punkte zu, ist der Exit oft die günstigere Wahl über fünf Jahre.
Wann Bleiben der bessere Weg ist
Gegen einen überstürzten Ausstieg spricht ebenso viel. Wer tief in VMware-spezifische Funktionen integriert ist, zahlt den Wechsel mit Aufwand und Risiko. Laufende kritische Projekte vertragen keinen Plattformwechsel nebenbei. Steht kein Hardware-Refresh an, fehlt ein natürlicher Anlass. Und wenn sich die Kosten schon durch andere Hebel stark senken lassen, ist der große Umbau gar nicht nötig. In diesen Fällen ist Bleiben die vernünftigere Entscheidung.
Der dritte Weg: bleiben und Kosten senken, ohne Abo
Zwischen Exit und teurem Abo liegt ein dritter Weg. Ein Unternehmen bleibt auf seinen VMware-Perpetual-Lizenzen, sichert sie über Drittsupport ab und deckt Mehrbedarf über gebrauchte VMware-Lizenzen. Das senkt die laufenden Kosten oft schon so weit, dass ein Ausstieg nicht mehr nötig ist. Die vorhandenen Lizenzen behalten ihren Wert, und das teure Broadcom-Abo bleibt außen vor. Für viele Unternehmen ist das der ruhigste und günstigste Weg. Eine Migration auf eine VMware-Alternative kann dann später erfolgen und in Ruhe geplant werden.
Wie man die Entscheidung trifft
Die Entscheidung fällt nicht aus dem Bauch, sondern aus der Rechnung. Am besten stellt man drei Szenarien über fünf Jahre nebeneinander: das Broadcom-Abo, das Bleiben auf Perpetual mit Drittsupport und den Wechsel auf Nutanix. Erst diese Zahlen zeigen, welcher Weg wirklich der günstigste ist. Der Ärger über Broadcom ist ein schlechter Ratgeber, die Oracle-Lizenzierung und der TCO sind die guten. ProLicense stellt die Szenarien auf und empfiehlt den Weg, der am wenigsten kostet.
„Nicht jeder muss raus aus VMware. Manchmal ist der Ausstieg richtig, manchmal ist Bleiben mit Drittsupport günstiger, und manchmal holt man einen guten Broadcom-Abschluss. Wir sagen ehrlich, was sich rechnet, auch wenn das heißt, dass ein Unternehmen bleibt“, sagt Markus Oberg, Partner der ProLicense.
„Die Entscheidung gehört auf Papier, nicht ins Bauchgefühl. Drei Szenarien über fünf Jahre, sauber gerechnet, und die Antwort liegt auf dem Tisch. Wer aus Frust wechselt, zahlt oft mehr als der, der in Ruhe rechnet“, sagt Christian Grave, Geschäftsführer der ProLicense.
ProLicense rechnet die Szenarien neutral durch und steht ausschließlich auf Kundenseite. Ziel bleibt in jedem Fall dasselbe: minimale Kosten bei voller Compliance. Wer wissen will, ob sich ein VMware-Exit lohnt, erreicht ProLicense über die Kontaktseite oder unter +49 (0) 40-228 6828-0.
ProLicense berät seit 2009 Unternehmen im Software License Management, unabhängig von Oracle, Microsoft, VMware und allen anderen Herstellern. Die Gründer Sören Reimers (Rechtsanwalt) und Christian Grave (Diplom-Kaufmann) waren jeweils über acht Jahre bei Oracle tätig. ProLicense unterstützt bei Software-Audits, Lizenzverhandlungen und ULA-Zertifizierungen, beim Wechsel zu Drittsupport für Software, Hardware und End-of-Life Open Source sowie beim Umstieg auf Alternativen wie Azul, Payara oder Nutanix. Als Reseller von HeroDevs bietet ProLicense Never-Ending Support für abgekündigte Open-Source-Software an. Gebrauchte Lizenzen laufen über den eigenen Marktplatz ProLicense XChange. Die Vergütung erfolgt erfolgsbasiert direkt durch den Kunden, ohne Zahlungen von Herstellern. Ziel jedes Mandats: minimale Kosten bei voller Compliance. Mehr unter www.prolicense.com.
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