Autor: Firma ProLicense

Software Audit Experten unter sich

Software Audit Experten unter sich

Die Kunden-Allianz gegen Software Audits, die Lighthouse Alliance, trifft sich von 05.06.2019 – 06.06.2019 zum 5. Mitgliedertreffen in Basel.

Die Lighthouse Alliance wurde vor zwei Jahren von den Lizenzexperten der ProLicense GmbH gegründet. Mittlerweile haben sich über 29 Unternehmen, darunter einige DAX- und MDAX-Konzerne, der Kunden-Allianz gegen Software Audits angeschlossen und nutzen den radikalen Erfahrungsaustausch, um sich effizienter gegen Software Audits zur Wehr zu setzen.

„Unsere Mitglieder erzielen zusammen einen Umsatz von mehr als 700 Milliarden Euro und haben unzählige Audits durchlaufen“, berichtet Markus Oberg, Chairman der Lighthouse Alliance. Die Lizenzexperten von ProLicense erstellen anhand des Erfahrungsaustausches wertvolle Software-Audit-Playbooks mit Handlungsanweisungen, Musterverträgen für Software Audits und andere hilfreiche Dokumente für Software Audits jeglicher Hersteller.

Auf dem 5. Mitgliedertreffen der Lighthouse Alliance werden wieder spannende Themen diskutiert, wie zum Beispiel die neue Software Audit-Warnung von Adobe in Verbindung mit der Frage, welche Maßnahmen Adobe-Kunden nun ergreifen sollten. Aber auch ein weiterer Austausch in Sachen Oracle Java ist wieder eingeplant. Zudem wird die rechtliche Frage geklärt, wann eine Audit-Klausel in Lizenzverträgen zu einer bindenden Individual-Klausel werden kann. Abgerundet wird das Programm durch neue Case Studies.

„Neben unseren Audit-Playbooks zu den einzelnen Herstellern wird auch unsere Muster-Vertragsdatenbank vervollständigt. Dieses Mal gibt es z.B. neue Muster-Schreiben in Sachen Datenverarbeitung bei einem Software Audit“, so Sören Reimers, Rechtsanwalt und Lizenzexperte für Software Audits.

Einzelne Mitglieder stellen im zweiten Themenbereich CLOUD, der seit Anfang dieses Jahres behandelt wird, Ihre Cloud-Management-Strategie vor. Dabei geht um die Klärung von Fragen bezüglich effektiver Prozesse zum Cloud- und Spend-Management, sowie die Erfassung genutzter Cloudzugänge, den Herausforderungen bei der Planung und die Auswirkungen auf den Beschaffungsprozess.

Auf der Website der Lighthouse Alliance können sich Interessierte Unternehmen näher über die Allianz gegen Software Audits informieren:

www.lighthouse-alliance.com

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Neuer DIN-Standard für Gebrauchtsoftware-Handel

Neuer DIN-Standard für Gebrauchtsoftware-Handel

Weltweit geben Unternehmen rund 300 Milliarden Euro jährlich für Software aus. Trotzdem ist der Nachweis des Erwerbs der Software in Form eines Lizenzvertrages und die Übertragung der Eigentumsrechte der Softwarelizenzen immer noch nicht digitalisiert. Dies führt zu einer komplexen und aufwendigen Verwaltung von Software. Gerade der Handel mit gebrauchten Softwarelizenzen wird dadurch massiv erschwert.

Mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN e.V.) entwickelt nun ein Konsortium einen standardisierten Prozess, eine sogenannte DIN-SPEC, auf Basis von Blockchain-Technologie. Rechtsanwalt Sören Reimers, Geschäftsführer der ProLicense GmbH und Experte für den rechtssicheren Handel mit gebrauchter Software, gehört diesem Konsortium an und bringt seine langjährige Erfahrung ein. „Die neue DIN-SPEC wird den Gebrauchtsoftware-Handel revolutionieren. Dann wird es für alle Marktteilnehmer möglich sein, einfach und sicher nicht mehr benötigte Software zu handeln“, so Reimers. Die Initiative wurde von Frank Bartels und Daud Zulfacar, beide Geschäftsführer der License.rocks GmbH, einem Investment der ProLicense, gestartet. Das Konsortium, dem neben den zuvor genannten Personen auch noch Prof. Dr. Thomas Mohr (Hochschule für angewandtes Management), Dr. Christian Reuss (ZHAW School of Management and Law), Sobhi Mahmoud (DIN e.V.), Topper Bowers (Quroum Control GmbH) und Kevin Tharayil (Quorum Control GmbH) angehören, wird von Frank Bartels geleitet. Quorum Control hat die Software Tupelo entwickelt. Dahinter verbirgt sich eine grundlegend neue Blockchain-Plattform, die in einem schnelleren und leichteren Verfahren als bisher Informationen manipulationssicher in einem sogenannten Chain-Tree speichert. „Unser Team wird zukünftig noch durch Software Asset Managern von Endkunden und Vertretern der Softwarehersteller ergänzt“, erläutert Bartels. „Der Kick-off ist erfolgt und die Veröffentlichung der DIN SPEC erfolgt noch in diesem Jahr“, ergänzt Zulfacar.

Bereits seit 2013 ist der Handel mit gebrauchter Software nach einem Urteil des europäischen Gerichtshofes aus dem Jahr 2012 und der anschließenden Überführung in deutsches Recht zulässig (EuGH, 03.07.2017.Az. C-128/11 und BGH, 17.07.2013. Az. I ZR 129/08). Der Gesetzgeber hat hierbei eine Reihe von Vorgaben bestimmt, die zwingend bei der Übertragung der Softwarelizenzen vom Verkäufer an den Käufer einzuhalten sind. Zentrale Elemente dieser Vorgaben sind die Überlassungserklärung des Verkäufers und der Nachweis der Erwerbshistorie, die als Nachweis der ordnungsgemäßen Übertragung an der Käufer beizulegen ist. Ziel des Gesetzgebers war es, auf der einen Seite den Handel mit gebrauchter Software durch eine rechtlich gesicherte Vorgehensweise zu erleichtern und dabei auf der anderen Seite den Anspruch des Herstellers auf sein Urheberrecht zu schützen und eine illegale Vervielfältigung der Lizenzen auf dem Zweitmarkt zu unterbinden.

Mittlerweile hat sich ein reger Zweitmarkt für den Handel mit gebrauchter Software und sich darauf spezialisierte Unternehmen entwickelt. Problematisch für den Käufer dabei ist, dass sich die Interpretation und die Umsetzung der gerichtlichen Vorgaben durch die einzelnen Gebrauchtsoftware-Händler teilweise deutlich voneinander unterscheiden. „Dem Käufer wird so die Prüfung der rechtmäßigen Lizenzhistorie sehr erschwert“, meint Reimers. Die Probleme des Handels mit Software allgemein durch fehlende Standardisierung und hohe Komplexität sollen nun durchbrochen werden. „Wenn Hersteller von Anfang an Softwarelizenzen digitalisieren und mit Hilfe der Blockchain-Technologie als Token abbilden, entstehen zahlreiche Vorteile für Hersteller und Kunden“, meint Sören Reimers. „Mit Hilfe der Blockchain-Technologie können relevante Transaktionszeitpunkte und andere Informationen wie zum Beispiel Lizenzmetriken unveränderbar zum entstandenen Zeitpunkt manipulationssicher festgehalten werden“, erklärt Bartels, der bereits mit seinem Co-Founder Daud Zulfacar unter Beratung von Sören Reimers eine Handelsplattform für Gebrauchtsoftware entwickelt hat, die ebenfalls auf Blockchain-Technologie zurückgreift.

Ab sofort wird die neue DIN SPEC in verschiedenen Workshops entwickelt und im November verabschiedet. Freigabe und Veröffentlichung der DIN SPEC erfolgt dann im Dezember. Für weitere Informationen stehen Rechtsanwalt Sören Reimers (ProLicense GmbH) und Frank Bartels und Daud Zulfacar (License.rocks GmbH) zur Verfügung.

www.prolicense.com
www.license.rocks
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Software Audit – Die Top 5-Tipps für das nächste Audit!

Software Audit – Die Top 5-Tipps für das nächste Audit!

Software Audits sind in der Branche aktueller denn je. Die Anzahl an Software Audits steigt immer weiter an. Einigen Herstellern erscheint es als probates Mittel, um Lizenzverkäufe anzukurbeln und zusätzliche Einnahmen zu generieren. Auch wenn Kunden manchmal über Jahre nicht auditiert werden – hier müsste man sich fragen, ob man eigentlich zu viel kauft – bedeutet dies noch lange nicht, dass Kunden von Software Herstellern „vergessen“ werden. Irgendwann ist jeder dran und wer bereits schon einmal im Fadenkreuz eines Software Audits war, der wird es in Zukunft garantiert auch wieder werden.

Gerade zu Beginn des Software Audits, also wenn die Unternehmen den gefürchteten „Notification Letter“ bekommen, kann in den Software Asset Management Abteilungen Einiges schieflaufen.

Die Software Audit-Experten von ProLicense haben die fünf Top-Tipps, die zu Beginn des Software Audits zu beachten sind, hier zusammengestellt:

1. Nimm es Ernst!

Leider stellen die versierten Spezialisten immer wieder fest, dass Software Audits am Anfang nicht ernst genug genommen werden. „Es müssen sofort alle Alarmsirenen bimmeln. Oft geht wertvolle Zeit verloren, weil Prozesse fehlen und sich keiner so richtig zuständig fühlt“, berichtet Markus Oberg, Chairman der Lighthouse Alliance, der Kundenallianz gegen Software Audits. Erkennen die Unternehmen am Anfang des Software Audits nicht die Risiken, die damit in Verbindung stehen, wird allzu leicht bereits ersten Terminen mit den Auditoren zugestimmt – getreu den Motto:

„Man kann ja erstmal zuhören, was die so wollen…“

„Aber genau hier fängt das Übel bereits an. Es werden oft bereits erste Fragen zur Lizenz-situation gestellt; schnell verstricken sich Unternehmen in Aussagen, die sich später nicht so leicht zurücknehmen lassen“, so Oberg weiter. „Sobald der Audit-Letter hereinflattert, muss ein definierter Prozess starten, um dem Audit richtig zu begegnen. Wer noch keinen Prozess mit einem festen SAR-Team (Software Audit Response-Team) etabliert hat, sollte jetzt damit anfangen“, erklärt Software-Audit-Experte Christian Grave, Geschäftsführer der ProLicense GmbH.

[*]Leg Deine Strategie fest!

Grundsätzlich müssen Unternehmen entscheiden, mit welcher Strategie sie dem Software Audit begegnen wollen. Soll das Audit mit allen Mitteln verhindert werden oder möchte man kooperativ das Audit schnell hinter sich bringen. „Es bieten sich verschiedene Strategien an, dem Audit zu begegnen. Man kann es grundsätzlich verweigern oder auch einen auf den Kunden zugeschnittenen Vertrag über den Ablauf des Software Audits mit dem Hersteller vereinbaren“, so Oberg. „Einfach mal loslegen und schauen, wie es so läuft, führt in der Regel zu schlechten Ergebnissen aus Kundensicht“, weiss Grave aus seiner langjährigen Erfahrung mit Software License Reviews zu berichten.

[*]Schließ die Reihen!

„Die Auditoren werden mit allen Mitteln versuchen ins Unternehmen zu kommen – auch wenn sie alle Rollläden herunterziehen und sich mit allen rechtlichen Mitteln gegen das vielleicht unrechtmäßige Audit wehren“, erklärt Rechtsanwalt Sören Reimers, ebenfalls Geschäftsführer der ProLicense GmbH. „Wir haben bereits öfter erlebt, dass letztlich gehöriger Druck auf den CEO ausgeübt wird, weil man auf Herstellerseite der Ansicht ist, dass Lizenzmanagement sei nicht kooperativ genug“, berichtet Grave. Wichtig ist, dass sich alle – bis zur Unternehmensspitze – den Risiken bewusst sind und sich an die Prozesse halten und bei allen Anfragen des Herstellers und der Auditoren immer wieder auf das SAR-Team verweisen. „Single-Point-of-Contact“ ist das Stichwort.

[*]Kläre die rechtliche Position!

„Kunden müssen unbedingt wissen, wo sie rechtlich stehen“, mahnt Rechtsanwalt Reimers. Zum einen geht es um die relevanten Verträge: Was wurde unterschrieben zu welchen Bedingungen und welche AGBs wurden wirksam mit einbezogen? Welche Änderungen gab es seither? Wurde ein Rahmenvertrag mit Individualklauseln abgeschlossen, der zu beachten ist, usw.

„Nur wer seine Situation genau kennt und die Auswirkungen der Vertragsinhalte bis ins Detail abschätzen kann, wird wirksam gegen das Audit vorgehen können“, erklärt Oberg. Es muss im Unternehmen auf der einen Seite klar sein, wozu man verpflichtet ist und welche Rechte man selbst hat. Allzu oft wird zu viel Prozesshoheit an die Auditoren abgegeben. „Die Auditoren stellen sich selbst gern als Berater der Kunden dar. Sie verfügen meist über einen erheblichen Wissens- und Erfahrungsvorsprung und können Ihren Case somit gut vertreten. Kunden tendieren dann aus Unsicherheit dazu ihm zuzustimmen. Aber bedenken Sie immer wem Sie gegenübersitzen. Das Ziel der Auditoren, oft durch persönliche Compensation-Pläne manifestiert, ist es, einen Lizenzdeal mit Ihrem Unternehmen abzuschließen. Nur dann kann der Auditor beim nächsten Business Review im eigenen Unternehmen einen Erfolg vermelden.“, gibt Grave zu bedenken, der selbst acht Jahre bei Oracle beschäftigt war.

[*]Gib nur durchdachte und für Dein Ziel richtige Antworten

Wenn Unternehmen verstanden haben, dass man Software Audits nicht auf die leichte Schulter nehmen kann, muss adäquat auf den „Notification Letter“ geantwortet werden. Die Art der Antwort hängt dabei von der jeweiligen Software Audit-Strategie ab, die das Unternehmen gewählt hat. Will man hart ablehnen oder zunächst ergänzende Fragen stellen?

„Wer das Audit über sich ergehen lassen will, jedoch mehr Zeit benötigt oder einen individuellen Ablauf verhandeln will, ist gut beraten, sich den Auditbrief einmal ganz genau –Wort für Wort – anzuschauen. Leicht findet man Anhaltspunkte, auf die man gezielt antworten kann“, verdeutlicht Reimers. In der Regel beziehen sich die Auditoren auf „die vertragsgemäßen Rechte“, diese kann man sich ja einmal genau schriftlich darlegen lassen bevor man im Prozess weiter voranschreitet. „Gelegentlich steht in Audit-Anschreiben, dass dem Kunden kostenlose Beratungsdienstleistungen zum Verständnis vertragsgemäßer Nutzung der Software angeboten werden – kein Wort bezieht sich auf ein Software Audit“, ergänzt Grave. Wie wäre es, wenn Kunden erst einmal dankend ablehnen und auf derartige Beratung verzichten oder darauf hinweisen, dass Beratungsdienstleistungen im Hause zunächst einmal ausgeschrieben werden müssen? „Die Auditoren müssen dann die Katze aus dem Sack lassen und konkreter werden. Dies ermöglicht dem Kunden an dieser Stelle zunächst Zeit zu gewinnen, und dann alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um das Software Audit zu verhindern. In einzelnen Fällen verlaufen die Dinge dann auch einfach im Sande“, meint Markus Oberg. Zumindest ist es ein Zeitgewinn, den man auch nutzen kann, um sich vorab einen Überblick zu verschaffen. Und wenn man dann wirklich feststellt, dass etwas compliance seitig im Argen ist, kann man dann kontrolliert entsprechende Entscheidungen treffen, wie damit umzugehen.

In allen einzelnen Punkten steckt eine Menge Arbeit für die Software Asset Management- und Rechtsabteilungen. Wer dies unter Zeitdruck im Software Audit erledigen muss, erreicht meist keine optimalen Ergebnisse. Wünschenswert wäre es, wenn man alle Prozesse und Verträge einfach fertig aus der Schublade zieht. „Wir halten bei uns in der Lighthouse Alliance alle Dokumente bereit, die man für ein Software Audit braucht –egal um welchen Hersteller es geht“, sagt Chairman Oberg. Über die Website der Lighthouse Alliance können interessierte Unternehmen Kontakt zu den Software Audit-Spezialisten aufnehmen und sich über die Lighthouse Alliance informieren. Dieser Kundenallianz gegen Audits gehören mittlerweile 28 Unternehmen an – darunter einige DAX-/MDAX-Konzerne, sowie Konzerne aus Österreich und der Schweiz. „Unsere Mitglieder erzielen zusammen einen Umsatz von über 700 Milliarden Euro und haben unzählige Audits durchlebt. Wir bringen all diese Erfahrungen zusammen. Neben dem Wissensvorsprung, den man mit dem Beitritt hat, erhält man Zutritt zu einem exklusiven Kompetenznetzwerk von Spezialisten, die sich immer gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite stehen“, so Oberg abschließend.

Mehr erfahren Unternehmen auf
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Oracle ULA – Die perfekte Antwort im Cloud-Zeitalter?

Oracle ULA – Die perfekte Antwort im Cloud-Zeitalter?

„Bei einer Oracle ULA kann man so viel Oracle nutzen, wie man will. Zudem kann man die Cloud-Nutzung damit abdecken und hat nach der Laufzeit x-mal mehr Lizenzen, als man wirklich benötigt“, so die Meinung in vielen Software Asset Management Abteilungen.

Ganz so einfach ist es mit der Oracle ULA nicht!

Zunächst einmal ist eine Oracle ULA (Oracle Unlimited License Agreement) eine spezielle Form eines Konzernvertrages für Oracle Software. Dabei hat der Kunde für ein vorab vereinbartes Produktbundle für eine bestimmte Zeit das Recht, eine unbestimmte Anzahl dieser Produkte zu installieren und zu nutzen. Bei Abschluss der Oracle ULA wird gemeinsam mit dem Oracle Vertrieb der ungefähre Installationsbedarf der Produkte im gewählten Zeitraum geschätzt. Dies bildet dann die Basis für die Preisfindung der Oracle ULA.

Am Ende der Vertragslaufzeit, welche in der Regel zwischen 2 und 5 Jahren beträgt, findet eine sogenannte Zertifizierung/Bestätigung der Oracle ULA statt. Oracle LMS (License Management Services) prüft dabei, in welchem Ausmaß der Kunde die betrefenden ULA-Produkte installiert und auch genutzt hat. Die festgestellte Anzahl benötigter Oracle Lizenzen wird festgeschrieben und bildet nun die Anzahl der Lizenzen, die der Kunde nach der Oracle ULA Zertifizierung hat. Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass Oracle kein True-Up vornimmt. Das bedeutet, dass der Supportbetrag konstant bleibt – unabhängig davon, ob die festgestellte Lizenzzahl signifikant unter- oder oberhalb der vorab geschätzten Deploymentzahl liegt.

Die Vertragsform gibt es bei Oracle seit mehr als zehn Jahren in unterschiedlichsten Ausprägungen (Oracle ULA, Oracle PULA, Oracle PAH-ULA). In diesem Zeitraum hat sich das technische Umfeld gewaltig geändert und viele Interessierte fragen sich:

Ist die Oracle ULA die perfekte Antwort im Cloud-Zeitalter?

Die Nutzung von Cloud-Angeboten von Amazon AWS, IBM oder Microsoft AZURE ist mittlerweile weit verbreitet. An dieser Stelle sind Kunden immer wieder verunsichert, ob die Oracle ULA auch die Nutzung von Oracle Software in der Cloud abdeckt. Mit Blick in die Verträge wird schnell klar, dass an dieser Stelle Entwarnung gegeben werden kann. Unterliegt der einzelne Oracle ULA-Vertrag keiner besonderen unüblichen Beschränkung, kann unlimitiert genutzt werden – auch in der Cloud.

Das Cloud-Problem bei der Oracle ULA Zertifizierung

Bei der Zertifizierung zum Ende des Deploymentzeitraums kommt es regelmäßig zu Diskussionen zwischen Kunden und Oracle. Oracle stimmt zwar zu, dass der Kunde die Oracle ULA nutzen kann, um während der Laufzeit Lizenzen für die Oracle Nutzung in der Cloud bereitzustellen. Diese Anzahl der Lizenzen möchte Oracle aber im Zertifizierungsprozess nicht mitzählen. Dabei beruft sich Oracle auf das „Licensing Oracle Software in the Cloud Computing Environment“-Dokument. In diesem Dokument wird die Zählung der bereitgestellten Lizenzen für Cloud-Anwendungen ausgeschlossen. Dies ist für die Oracle-Kunden nach Beendigung der Oracle ULA ein großes Problem. Wenn nur die Lizenzen bei der Zertifizierung gezählt und festgeschrieben werden, die auf eigenen Systemen genutzt werden, dann ist der jeweilige Oracle-Kunde non-compliant in Bezug auf seine Cloud-Nutzung nach Beendigung der Oracle ULA und er müsste Lizenzen nachkaufen – so die Ansicht von Oracle. Oracle´s Lösung hierfür ist grundsätzlich ein erneuter Abschluss einer ULA, was aber neben den erneuten Lizenzkosten zu einer Erhöhung der Wartungskosten führt.

„Schaut man sich mit juristischem Blick die relevanten Verträge genau an, dann stellt man leicht fest, dass es sich bei dem von Oracle angeführten Dokument um ein öffentliches Dokument zu Schulungszwecken handelt. Es ist bei laufenden Verträgen nie Vertragsbestandteil geworden und somit auch nicht zu beachten“, meint Rechtsanwalt Sören Reimers, Geschäftsführer von ProLicense und Experte für Oracle ULA-Verträge. „Gleiches gilt für Oracle Berechnungsmethode in der Cloud. Oracle meint, dass eine Oracle Prozessor-Lizenz zwei virtuelle Prozessoren in der Cloud abdeckt. Das steht in dem gleichen Dokument, welches eben nicht Vertragsbestandteil ist. Es muss eins zu eins gezählt werden“, verdeutlicht Christian Grave, ebenfalls Geschäftsführer von ProLicense und Experte für Oracle Lizenzierung.

Wie sollte man sich bei der Oracle ULA-Zertifizierung verhalten?

„Für Kunden ist es absolut wichtig, von vornherein ganz klar auf die vertraglichen Vereinbarungen zu pochen“, rät Rechtsanwalt Reimers. „Oracle wird alles versuchen, um den Kunden von diesem Vertrag abzubringen, um die Denkweise Ihres Cloud-Dokumentes durchzusetzen. Dieser Strategie sollte eine klare Absage erteilt werden“, fügt Grave hinzu. Notfalls ist allen Kunden in dieser Lage zu raten, sich rechtlichen Beistand zu holen, um die vertraglichen Vereinbarungen auch bei der Oracle ULA-Zertifizierung durchzusetzen.

„Wir schützen unsere Kunden vor einer ungerechten Behandlung durch Software Hersteller und klären genau, welche Software-Nutzung vertraglich geregelt wurde“, so Grave, der bereits eine Vielzahl von Oracle ULA-Zertifizierungen begleitet hat.

Ist die Oracle ULA die perfekte Lösung für die Zukunft?

„Es ist zu erkennen, dass Oracle bei neuen Oracle ULA-Verträgen Klauseln einbauen möchte, die dem Sinn des angesprochenen Dokumentes entsprechen“, so Reimers. „Hier ist viel Verhandlungsgeschick gefragt, um solche Klauseln zu verhindern. Gelingt dies nicht, kann sich aber auch ergeben, dass die Oracle ULA für den einzelnen Kunden nicht mehr die beste Vertragsform ist“, fügt Grave hinzu.

In einem unverbindlichen Gespräch, können sich betroffene Kunden über Ihre Möglichkeiten informieren. Über die Website von ProLicense können Oracle-Kunden Kontakt zu den unabhängigen Oracle ULA-Spezialisten aufnehmen:

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Software Audits – Was Sie noch alles wissen könnten…

Software Audits – Was Sie noch alles wissen könnten…

Software Audits (auch Software Lizenzaudit oder Software License Review genannt) sind nach wie vor in IT-Abteilungen gefürchtet. Grundsätzlich fühlen sich CIOs und die verantwortlichen Software Lizenzmanager sicher, doch wenn erstmal der Software-Audit-Letter auf dem Tisch liegt, dann wendet sich das Blatt. Die Lizenzbedingungen der einzelnen Hersteller sind oft nebulös und lassen immer wieder Platz für einen gewissen Interpretationsspielraum. Zudem kommt es immer wieder vor, dass Lizenzklauseln falsch verstanden werden oder auch einmal grundsätzlich verstanden wurden, aber sich über die Jahre änderten und diese Veränderungen nicht entsprechend umgesetzt wurden. „Die Core-Faktor-Tabelle von Oracle ist dafür ein gutes Beispiel“, so Markus Oberg, Chairman der Lighthouse Alliance. „Software-Kunden waren vielleicht vor drei Jahren einmal compliant, aber Veränderungen wurden nicht nachgezogen. Die Hersteller informieren hier in der Regel nur nachlässig und schon entstehen Lücken, die im Software Audit entsprechend teuer zu Buche schlagen“, fügt Oberg hinzu.

Die Lighthouse Alliance ist eine Kunden-Allianz gegen Software Audits, die rein auf den Vertrieb von Software Lizenzen ausgerichtet sind. Diese Initiative wurde von der ProLicense GmbH gegründet und erhielt im vergangenen Jahr zwei Auszeichnungen für innovatives Wissensmanagement in der IT (Handelsblatt, Initiative Mittelstand). Bei der Lighthouse Alliance tauschen sich Software Asset Manager, Einkäufer oder auch Vertreter der Rechtsabteilungen der Unternehmen radikal über ihre Erfahrungen in Sachen Software Audits aus. Die Lizenzexperten von ProLicense nehmen diese Erfahrungen auf und verfassen einzelne Software Audit-Playbooks, auf die jedes Mitglied Zugriff hat. „Unsere Mitglieder erzielen zusammen mehr als 600 Milliarden Euro Umsatz und haben bereits unzählige Audits durchlebt. Diese Erfahrungen stecken in unseren Playbooks“, berichtet Christian Grave, geschäftsführender Gesellschafter und Spezialist für Oracle Audits.

Immer wieder stellen die Lizenzexperten von ProLicense fest, dass Unternehmensvertreter sich hinsichtlich Software Audits sicher fühlen. „Meist zeigt sich aber anhand von zwei oder drei Fragen, auf die wir keine Antwort bekommen, dass in Sachen Software Audit-Knowhow doch noch Luft nach oben ist“, so Rechtsanwalt Sören Reimers, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter der ProLicense GmbH. Diese Fragen sind zum Beispiel:

  • Welche konkreten vertraglichen Regelungen wurden mit dem Auditor hinsichtlich der Datenlöschung nach einem Software Audit getroffen?
  • Welche Änderungen haben die Unternehmen in den letzten Jahren hinsichtlich Ihrer IT-AEB vorgenommen, um den Herausforderungen der Software Audits richtig zu begegnen?
  • Welche konkreten vertraglichen Regelungen bezüglich der Haftung des Auditors wurden getroffen?
  • Und viele weitere

In der Regel zeigt sich, dass Unternehmen immer noch zu unwissend an Software Audits herangehen und sich der Möglichkeiten zur vollständigen Verhinderung von Software Audits nicht bewusst sind.

Die Spezialisten für Software Audits von ProLicense sind in diesem Jahr wieder zu Gast auf der SAMS 2019 in Berlin. Interessierte Teilnehmer haben die Möglichkeit sich in einem persönlichen Vier-Augen-Gespräch über die Lighthouse Alliance und den intensiven Erfahrungsaustausch zum Thema Software Audits zu informieren. „Eine kurze Mail über unsere Website oder die bekannten Social-Media-Kanäle genügt. Wir freuen uns sehr auf die bereits vereinbarten Gespräche und stehen jederzeit für weitere Anfragen zu Verfügung“, so Chairman Markus Oberg. Hier können Interessierte Kontakt zu den Software Audit-Experten aufnehmen:

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Software Audit Abwehr – 3. Jahreskonferenz der Lighthouse Alliance

Software Audit Abwehr – 3. Jahreskonferenz der Lighthouse Alliance

Die Kunden-Allianz gegen Software Audit, die Lighthouse Alliance, trifft sich von 15.01-17.01.2019 zur 3. Jahreskonferenz in Hamburg.

Die Lighthouse Alliance wurde vor zwei Jahren von den Lizenzexperten der ProLicense GmbH gegründet. Mittlerweile haben sich über 25 Unternehmen, darunter einige DAX-und MDAX-Konzerne, der Kunden-Allianz gegen Software Audits angeschlossen und nutzen den radikalen Erfahrungsaustausch, um sich effizienter gegen Software Audits zur Wehr zu setzen. „Unsere Mitglieder erzielen zusammen einen Umsatz von mehr als 570 Milliarden Euro und haben unzählige Audits durchlaufen“, berichtet Markus Oberg, Chairman der Lighthouse Alliance. Die Lizenzexperten von ProLicense erstellen anhand des Erfahrungsaustausches wertvolle Software-Audit-Playbooks mit Handlungsanweisungen, Musterverträgen für Software Audits und andere hilfreiche Dokumente.

Auf der diesjährigen Jahreskonferenz der Lighthouse Alliance werden wieder spannende Themen diskutiert, wie zum Beispiel der Rechtsstreit „Oracle vs. Mars“ in Verbindung mit der Frage, welche Erkenntnisse sich aus den Gerichtsakten ableiten lassen. Aber auch ein tiefgreifender Austausch in Sachen Oracle Java ist eingeplant.

„Neben unseren Audit-Playbooks zu den einzelnen Herstellern wird auch unsere Muster-Vertragsdatenbank vervollständigt. Dieses Mal gibt es z.B. neue Muster-Antwortschreiben auf Software-Audit-Letter und den Mustervertrag Datennutzung im Software Audit“, so Sören Reimers, Rechtsanwalt und Lizenzexperte für Software Audits.

„Für uns ist die 3. Jahreskonferenz der Lighthouse Alliance eine richtungsweisende Veranstaltung. Ab jetzt beginnen wir das Thema Cloud gleichermaßen zu behandeln und werden unseren Mitgliedern Playbooks in gleich hoher Qualität für den Bereich Cloud Management und Cloud Optimierung zur Verfügung stellen, wie sie es schon für das Themenfeld Software Audit kennen. Alle Cloud-Erfahrungen der über 25 Mitgliedsunternehmen fließen zusammen“, erläutert Chairman Markus Oberg. „Wir beschäftigen uns im ersten Schritt mit Cloud Discovery Tools und Cloud Management Tools. Des Weiteren klären wir in einzelnen Arbeitsgruppen, welche Dokumente und Playbooks für die Mitglieder aktuell am Wichtigsten sind. Darauf werden wir dann in den nächsten Monaten den Fokus legen“, so Oberg abschließend.

Auf der Website der Lighthouse Alliance können sich Interessierte Unternehmen näher über die Allianz gegen Software Audits informieren:

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Software Audits ablehnen – Wie geht das?

Software Audits ablehnen – Wie geht das?

Software Audits gelten vor allem als zeitaufwendig, nervig und teuer. Viele CIOs und Software Asset Manager sehen darin nur noch ein Geschäftsmodell der Hersteller noch mehr Software Lizenzen zu verkaufen. Viele würden Software Audits am liebsten einfach ablehnen. Die Frage ist, ob das überhaupt geht. Markus Oberg, Chairman der Lighthouse Alliance, der Kunden-Allianz gegen Software Audits, referiert auf den IT-Tagen 2018 in Frankfurt über dieses brisante Thema.

Hat der Hersteller ein Recht auf Software Audits?

Lässt man die äußerst seltenen individuellen Regelungen zwischen Unternehmen und Software Herstellern einmal außen vor, existieren grundsätzlich zwei Bereiche aus denen eventuell ein Recht auf ein Software Audit vom Hersteller herleiten ließe. Dies sind zum einen die Lizenzregeln und zum anderen gesetzliche Regelungen.

Gibt es ein  gesetzliches etabliertes Recht ein Software Audit durchzuführen?

Zunächst kann man festhalten, dass sich weder aus dem BGB noch aus dem Urheberrecht ein gesetzlicher Anspruch herleiten lässt, wenn nicht ein belegbarer, konkreter Anfangsverdacht auf eine Urheberrechtsverletzung vorliegt. Es sind nur wenige Fälle denkbar, die ein Recht auf ein Software Audit auf rein gesetzlicher Basis für möglich erscheinen lassen. In der Praxis finden Kunden sogenannte Audit-Klauseln in den Lizenzbedingungen.

Zieht die Software-Audit-Klausel im Lizenzvertrag?

Da diese Klauseln sehr unterschiedlich formuliert sind, kann deren Gültigkeit nur im Einzelfall überprüft werden. Dennoch finden sich in der Praxis sehr viele Klauseln, die ungültig sind. Da sie für eine Vielzahl an Verträgen formuliert wurden, handelt es sich nach deutschem Recht vielerorts um sogenannte AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen). Die sogenannte rechtliche AGB-Prüfung besagt, dass Klauseln für den Kunden nicht überraschend und einseitig benachteiligend sein dürfen. Dieser Prüfung halten viele Software-Audit-Klauseln nicht stand.

Vortrag von ProLicense auf den IT-Tagen

Markus Oberg, Chairman der Lighthouse Alliance, klärt in seinem Vortrag „Software Audits ablehnen – wie geht das?“ über viele Fragen rund um die gefürchteten Software Audits auf. Die Lighthouse Alliance wurde 2016 von ProLicense gegründet und steht für eine Kunden-Allianz gegen Software Audits als reines Geschäftsmodell zur Generierung neuer Lizenzumsätze. Mittlerweile haben sich 25 große Unternehmen (darunter einige DAX-Konzerne) der Lighthouse Alliance angeschlossen. Zusammen erzielen Sie einen jährlichen Umsatz von über 536 Milliarden Euro. Die Teilnehmer tauschen sich unter der Moderation von ProLicense über alle Ihre Erfahrungen bezüglich Software Audits herstellerübergreifend aus. Die Lizenzexperten von ProLicense verfassen dann anhand dieses Erfahrungsaustausches sogenannte Audit-Playbooks, auf die jedes Mitglied Zugriff hat. „Unsere Playbooks reichen von der Abwehr der Audit-Klausel oder der technischen Vermessung bis hin zu Whitepapern bezüglich einzelner Vendoren, wie Microsoft, SAP oder auch Oracle“, so Chairman Oberg. „Dazu gibt es noch eine Reihe von Musterverträgen und anderen hilfreichen Dokumenten. Nirgends gibt es so viel geballtes Software Audit-Wissen in Kombination mit Erfahrungsaustausch aus der Praxis“, fügt er noch hinzu.

In seinem Vortrag bei den IT-Tagen in Frankfurt geht es vor allem um die Ablehnung der Audit-Klausel in Lizenzverträgen, die gesetzlichen Grundlagen von Software Audits und alternative Strategien zur Vermeidung von Software Audits.

„Ich freue mich auf den Vortrag und die sich immer wieder daraus ergebenden Diskussionen. Im nächsten Jahr wird es noch spannender, denn dann behandeln wir bei Lighthouse Alliance nicht nur Software Audits, sondern auch das Thema Cloud“, so Oberg abschließend.

Interessierte Teilnehmer können sich auf der Seite www.lighthouse-alliance.com näher informieren.

 

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Oracle JAVA Lizenzbedingungen schnell in den Griff bekommen

Oracle JAVA Lizenzbedingungen schnell in den Griff bekommen

Oracle JAVA-Kunden müssen sich auf neue Herausforderungen nach dem Jahreswechsel einstellen. Die Oracle JAVA Lizenzbedingungen ändern sich bzw. der Oracle JAVA Support wird nicht mehr wie gewohnt angeboten. Softwarehersteller Oracle hat angekündigt, ab 2019 Gebühren für Updates, Bugfixes von JAVA SE 8 zu erheben, wenn Unternehmen diese Software kommerziell einsetzen.

Bisher konnten Nutzer von Oracle JAVA SE 8 Updates auch für die kommerzielle Nutzung über die Supportseiten von Oracle kostenfrei herunterladen. Jeder Kunde, der weiterhin auf Feature-Updates, Fixes und Patches für Oracle JAVA SE 8 angewiesen ist, muss eine kostenpflichtige JAVA Subscription beziehen. Zu beachten ist, dass ein JAVA SE-Produkt bereits in anderen Oracle-Produkten, wie zum Beispiel Oracle Weblogic, enthalten sein kann. Auch Kunden von Oracle Applications dürfen die dort embedded vorhandenen JAVA Funktionalitäten im Rahmen der Applications-Nutzung weiterhin ohne zusätzlichen Subscription-Abschluss verwenden. Für JAVA-Nutzer besteht nun die große Herausforderung darin festzustellen, welche JAVA-Produkte sie auf welche Weise nutzen, um festzustellen, ob eine kostenpflichtige Subscription von Oracle bezogen werden muss.

Wie misst man die Oracle-JAVA-Nutzung?

Kunden, die ihre Oracle-JAVA-Nutzung überprüfen möchten, steht seitens Oracle das Produkt JAVA Usage Tracker zur Verfügung. Hier handelt es sich jedoch um ein Feature der kostenpflichtigen Edition Oracle JAVA SE Advanced bzw. der Oracle JAVA SE Subscription. Das bedeutet, dass Kunden eine zu lizenzierende Software von Oracle beziehen müssen, um feststellen zu können, ob Sie überhaupt eine Softwarelizenz benötigen. Hierbei ist zu beachten, dass der JAVA Usage Tracker im Installer beinhaltet ist. Es ist also ggf. für Ihre Entwickler sehr leicht diesen einzusetzen. Jedoch ist Vorsicht geboten, denn im Rahmen eines Oracle Audits würde die Nutzung festgestellt werden und dann in jedem Fall eine entsprechend Lizenzierung eingefordert werden. Eine andere Möglichkeit wäre der Einsatz einer kommerziellen Drittlösung. Am Markt gängige SAM-Tools mögen hier teilweise bereits Hilfestellung leisten können.

Wie bekommt man die Oracle-JAVA-Lizenzbedingen in den Griff?

Die unabhängigen Oracle Java-Lizenzexperten von ProLicense unterstützen ihre Mandanten dabei, sich auf die neuen Oracle Java-Lizenzbedingungen optimal einzustellen. Für Oracle JAVA-Kunden ist es zum Beispiel wichtig, einige kritische Fragen zu beantworten:

  1. Wie genau setze ich Oracle JAVA ein? Welche Komponenten und Versionen?
  2. In welchem Umfang setze ich Oracle JAVA ein (Anzahl User)?
  3. In welcher Form bin ich von den Neuerungen der Oracle JAVA-Lizenzbedingungen betroffen?
  4. Welche zusätzlichen Oracle JAVA-Kosten fallen in Zukunft an und sind diese ggf. vermeidbar?
  5. Wie schließe ich einen optimalen Deal für neue kostenpflichtige Oracle JAVA-Lizenzen?

ProLicense ToughTalk – schnelle Lösung für die neuen Oracle JAVA-Lizenzbedingungen!

„Man spürt derzeit die große Verunsicherung im Markt bezüglich der Oracle JAVA Lizenzbedingungen“, erläutert Christian Grave, Geschäftsführer bei ProLicense und Spezialist für die Oracle JAVA  Lizenzbedingungen „Mit unserem ProLicense ToughTalk  bringen wir für unsere Mandanten Licht ins Dunkel“, meint Rechtsanwalt Sören Reimers, ebenfalls Geschäftsführer bei ProLicense hinzu. Bei einem ProLicense ToughTalk können JAVA-Kunden in einem unabhängigen Gespräch den Spezialisten von ProLicense all Ihre brennenden Fragen stellen. Bis zu drei Personen können auf Kundenseite teilnehmen (mehr Teilnehmer sind auf Anfrage möglich).

Wie können Oracle-JAVA-Kunden Kontakt zu unabhängigen Experten aufnehmen?

„Wir unterstützen unsere Mandanten unabhängig dabei, die neuen Oracle-JAVA-Lizenzbedingungen in den Griff zu bekommen“, meint Christian Grave. Interessierte Kunden, die sich über die Möglichkeit eines ProLicense ToughTalk informieren möchten, können über die Website von ProLicense (www.prolicense.com) direkt Kontakt zu den Experten für Oracle JAVA Lizenzbedingungen aufnehmen und sich unabhängig informieren:

http://www.prolicense.com/kontakt

 

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Oracle Java – unabhängige Lizenzberatung von ProLicense

Oracle Java – unabhängige Lizenzberatung von ProLicense

Das Jahresende naht und so langsam werden Unternehmen, die Oracle Java einsetzen, nervös. Für Oracle Java SE8 wird es ab Februar 2019 keine öffentlich verfügbaren Updates mehr geben und es heisst dann „End of public updates“ für alle kommerziellen Anwendungen. Wichtig ist zunächst, dass Unterschiede im Hinblick auf die „Betroffenen“ gemacht werden. Im Überblick bedeutet dies:

  1. Privatanwender sind nicht betroffen
  2.  Oracle-Applications-Kunden sind für diese Applications nicht betroffen, da hier Java bereits als Embedded License beinhaltet ist.
  3. Betroffen sind Unternehmen und Öffentliche Auftraggeber, die Java SE8 nutzen – vor allem in Eigenentwicklungen

Zu beachten ist, dass Oracle Applications-Kunden nur für eben diese Anwendungen nicht betroffen sind. Bei anderen Anwendungen oder Eigenentwicklungen kann es durchaus der Fall sein. Für alle Unternehmen, die Oracle Java SE8 nutzen und weiterhin auf kritische Updates, Upgrades und Bugfixes angewiesen sind – und das sind vermutlich alle Kunden – bietet Oracle eine kostenpflichtige Subscription an. Alternativ können Kunden auch auf aktuellere Versionen von Java SE updaten. Dies ist für viele Kunden jedoch kaum nachhaltig leistbar, da die Update-Zyklen auf 6-Monatsintervalle festgelegt wurden.

Was beinhaltet die Subscription für Oracle Java SE8?

In der kostenpflichtigen Subscription von Oracle sind zum Beispiel folgende Punkte enthalten:

  • Zugang zu einigen Oracle Java SE-Versionen der Vergangenheit, die bereits aus dem „End of Public Updates“ gelaufen sind
  • Zugang zu kritischen Bugfixes
  • Lizenzierung und Support für Cloud, Server, Desktop-Umgebungen
  • Performance, Stabilität und Sicherheitsupdates
  • Management Tools, Monitoring Tools
  • 24/7/365-Support
  • LTS: Long Time Support – insbesondere für Kunden, die aus bestimmten Gründen keine regelmäßigen Updates machen können

Wie finden Oracle Java SE8-Kunden heraus, ob sie Handlungsbedarf haben?

Zunächst kann festgehalten werden, dass Kunden grundsätzlich einen Handlungsbedarf haben, sobald Anwendungen kommerziell eingesetzt werden, also zum eigenen Geschäftszweck oder dem eines Kunden oder Partners genutzt werden. Diese Anwendungen in großen Unternehmen sicher zu identifizieren ist nicht leicht. Für diesen Zweck stellt Oracle selbst ein Tool bereit – den Oracle Java Usage Tracker. Dieses Tool ist zwar im Installer beinhaltet, die Nutzung ist jedoch lizenzpflichtig. Hier besteht ein echtes Henne-Ei-Problem, da ein Oracle Java-Kunde zunächst eine Lizenz abschließen muss, um zu prüfen, ob er lizenzpflichtig ist. Grundsätzlich ist jedoch wichtig – wie auch immer – festzustellen, welche Java-Anwendungen in welcher Version im Betrieb sind. Zu diesem Zweck existieren auch herstellerunabhängige SAM-Tools (Software Asset Management Tools) auf dem Markt.

„Allen Oracle Java-Nutzern ist auf jeden Fall anzuraten ein Java-License-Risk-Assessment durchzuführen, um die monetären Auswirkungen der Notwendigkeit einer Java SE Subscription festzustellen“, meint Christian Grave, Geschäftsführer bei ProLicense und Experte für die unabhängige Oracle Java Lizenzberatung. „Wir spüren die derzeit starke Verunsicherung der Kunden in vielen Gesprächen“, fügt Markus Oberg, Business Development Manager bei ProLicense, hinzu.

Je näher der Termin des Endes der öffentlichen Updates im Februar 2019 rückt, umso nervöser werden Oracle Java-Nutzer. Vielen dämmert es derzeit, dass man sich schon längst um dieses Problem hätte kümmern sollen. „Viele Java-Nutzer fühlen sich nicht betroffen und glauben, dass sie dieses Thema umschiffen bzw. verdrängen können. Zu hoffen ist nur, dass es dann im nächsten Jahr bei einem Oracle Lizenz Audit kein böses Erwachen gibt“, fügt Grave hinzu, der bereits Unternehmen zu diesem Thema beraten hat und erst kürzlich ein Webinar mit über 300 Teilnehmern zu den neuen Herausforderungen der Oracle Java-Lizenzierung hielt. An dem Ansturm der Webinar-Teilnehmer ist einmal mehr abzulesen, wie sehr Software Asset Managern dieses Thema derzeit unter den Nägeln brennt.

Die ProLicense GmbH ist ein vollständig unabhängiges Beratungsunternehmen und vertreibt keine Software. „Durch unsere Unabhängigkeit ist unsere Beratung nicht von Vertriebsinteressen getrübt“, verdeutlicht Oberg.

„Wir raten allen Oracle Java-Nutzern sich dringend mit dieser Thematik noch vor Jahresende zu befassen, da die Erfahrung zeigt, dass unter Druck in der Regel schlechtere Entscheidungen getroffen werden, wenn erst einmal der Jahreswechsel hinter uns liegt“, erklärt Christian Grave, der seit 2009 seine Mandanten in Sachen Oracle Lizenzoptimierung berät. „Ob und wie Oracle dieses Thema bei Kunden in Zukunft auditieren wird, ist derzeit völlig unklar. Besser man ist darauf vorbereitet“, fügt Rechtsanwalt Sören Reimers hinzu, ebenfalls Geschäftsführer bei ProLicense und Spezialist für Oracle Lizenz Audits.

Die Oracle Lizenzierung wird in der Regel von Software Asset Managern als sehr kompliziert und nebulös beschrieben – bei der Oracle Java Lizenzierung ist das nicht anders. Zudem wartet Oracle hier mit einigen Überraschungen auf, wie zum Beispiel dem Umstand, dass nicht nur die Server oder die Desktops zu lizenzieren sind, sondern beide. „Eine echte Neuerung in der Oracle Lizenzierung“, meint Christian Grave. „Viele Oracle Java-Nutzer werden hier von Fehlinterpretationen ausgehen. Es finden sich aber auch altbekannte Herausforderungen der Oracle Lizenzierung wieder, wie zum Beispiel die Partitioning Logik von Oracle. Das heisst, dass alle Prozessoren zu lizenzieren sind, die in einer virtuellen Umgebung mittels als Softpartitioning bewerteten Tools, wie z.B. einer VMware-Umgebung eingebunden sind. Hier kann es für Oracle Java-Nutzer sehr teuer werden“, verdeutlicht Grave weiter.

Über die ProLicense Website können interessierte Oracle Java-Nutzer Kontakt zu den versierten Beratern aufnehmen und ein erstes unverbindliches Gespräch vereinbaren:
www.prolicense.com/kontakt

 

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Oracle ULA Zertifizierung – Am einfachsten mit Oracle Baseline Service

Oracle ULA Zertifizierung – Am einfachsten mit Oracle Baseline Service

Eine Oracle ULA ist ein spezieller Konzernvertrag für Oracle Software. Dabei hat der Kunde für ein vorab vereinbartes Produktbundle für eine bestimmte Zeit das Recht, eine unbestimmte Anzahl dieser Produkte zu installieren und zu nutzen. Bei Abschluss der Oracle ULA wird gemeinsam mit dem Oracle Vertrieb der ungefähre Installationsbedarf der Produkte im gewählten Zeitraum geschätzt. Dies bildet dann die Basis für die Preisfindung der Oracle ULA.

Am Ende der Vertragslaufzeit findet eine sogenannte Oracle ULA Zertifizierung statt. Oracle LMS (Oracle License Management Services) prüft dabei, wie oft der Kunde ein bestimmtes Produkt installiert und auch genutzt hat. Die festgestellte Anzahl benötigter Oracle Lizenzen wird festgeschrieben und bildet nun die Anzahl der Lizenzen, die der Kunde nach der Oracle ULA Zertifizierung hat. Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass Oracle kein True-Up vornimmt. Das bedeutet, dass der Oracle Supportbetrag konstant bleibt – unabhängig davon, ob die festgestellte Lizenzzahl signifikant unter- oder oberhalb der vorab geschätzten Deploymentzahl liegt.

Zum Auslaufdatum der Oracle ULA sind verschiedene Szenarien denkbar:

  • Beendigung = Zertifizierung
  • Fortführung mit dem selben Produktstack für weitere Jahre
  • Fortführung und Erweiterung um weitere Produkte

Damit Kunden an dieser Stelle eine richtige Entscheidung treffen können und auf diese Weise den Nutzen der Oracle ULA maximieren, ist die Phase der Oracle ULA Zertifizierung entscheidend. Für Kunden ist besonders wichtig zu verstehen, dass sich auf einmal die Denkweise von Oracle umdreht. Bei normalen Oracle On-Premise-Lizenzen fordert der Hersteller, dass der Kunde für alle Oracle Produkte, die er installiert UND/ODER betreibt, eine Lizenz erwirbt. Bei der Oracle ULA Zertifizierung ist es anders. Nun heisst es, dass dem Kunden eine Lizenz für alle Produkte gutgeschrieben wird, die er zum Ende der Laufzeit installiert hat UND betreibt. Es fehlt das „ODER“. Die reine Installation reicht nun nicht mehr aus, um eine Lizenzpficht/Zertifizierungsmöglichkeit auszulösen. Auf den Punkt gebracht bedeutet es, dass Oracle:

  • in einem Oracle Audit bei On-Premise-Lizenzen möglichst viel finden möchte,
  • bei einer Oracle ULA Zertifizierung möglichst wenig finden möchte.
  • Bei Auffindung von Produkten, die nur installiert sind, nicht aber genutzt werden, sofort nach Zertifizierung bei Ihnen eine Unterlizenzierung findet.

Ein Oracle Kunde muss am Ende der Oracle ULA-Laufzeit den Zählprozess beherrschen, um sich eine maximale Anzahl an Lizenzen zu sichern. Die Experten von ProLicense nutzen dabei ein von Oracle verifiziertes Tool für die Auslese.

„Bei unserem Oracle Baseline-Service durchläuft der Kunde mit uns den gesamten Zertifizierungsprozess vorab, also ohne Oracle LMS. Wir entwickeln dann auf Basis dieser belastbaren Daten die nutzenoptimale Strategie des Kunden. Die eigentliche Zertifizierung mit dem Hersteller ist dann nur noch eine Formsache“, erklärt Christian Grave, Geschäftsführer von ProLicense und Experte für die Oracle ULA Zertifizierung. „Viele Kunden nutzen die Möglichkeit mit uns bereits während der Laufzeit jährliche Snapshots seiner Oracle-Landschaft zu tätigen. Auf diese Weise steuert er die gesamte Zeit über in die richtige Richtung und wird am Ende mit einem Maximum an Oracle Lizenzen den Zertifizierungsprozess beenden, sowie auf keinen Fall Produkte installiert haben, die er nicht mit seiner Lizenz abgedeckt hat.

In der Praxis existieren verschiedene Ausführungen der Oracle ULA – d.h. es umfasst verschiedene Produkte oder Produktbundles, für verschiedene Laufzeiten, in capped und uncapped-Varianten und letztendlich mit individuellen Absprachen für einzelne Unternehmen. „Für Oracle Kunden ist es wichtig, hier nicht den Überblick zu verlieren und sich nicht während der Laufzeit in endlosen Projekten zu verzetteln oder am Ende unter Druck entscheiden zu müssen, da keine ausreichend Datensicherheit geschaffen werden konnte“, so Grave weiter, der bereits eine Vielzahl an Oracle ULA-Verträgen verhandelt und deren Zertifizierungen begleitet hat.

Bei dem Oracle Baseline-Service ermittelt das eingespielte Team von ProLicense die Lizenzsituation bei Kunden innerhalb weniger Tage. DerKunde kann dann mit vollständiger Transparenz und fachlich sauberen Argumenten die Oracle ULA-Zertifizierung abschließen und sich durch geschickte Maßnahmen einen Lizenzpuffer für die Zukunft sichern.

Mehr über den Oracle Baseline-Service von ProLicense erfahren interessierte Kunden unter:
http://oracle-baseline-service.prolicense.com/de/oracle-baseline-service/

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

ProLicense GmbH
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