Incari entwickelt europäisches Betriebssystem

Incari entwickelt europäisches Betriebssystem

Angriff auf die amerikanischen Tech-Giganten: Das Berliner Unternehmen Incari arbeitet an dem ersten europäischen Betriebssystem. Seit Jahrzehnten dominieren die Systeme von Microsoft und Apple die globale IT-Landschaft. Europäische Werte wie Datenschutz, Datensicherheit und Eigentumsrechte werden dabei nicht immer angemessen berücksichtigt. Incari ist eine komplette Neuentwicklung und arbeitet besonders schnell, energieeffizient und lässt sich visuell-intuitiv bedienen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den CEO und Gründer von Incari, Osman Dumbuya, im Élysée-Palast empfangen.

Macron betont im Manifest der von ihm initiierten Initative „Scale-Up Europe“: „Scale-Up Europe ist ein Aufruf, unsere Kräfte rund um Startups zu bündeln: zur Stärkung von Europas Souveränität, um den Wohlstand unserer Volkswirtschaften und Gesellschaften weiterzuentwickeln und die Ziele des sozialen Zusammenhalts und des Klimawandels zu erreichen, die im Mittelpunkt des europäischen Projekts stehen.“    

„Incari und Präsident Macron eint die Idee eines starken Europas. Ein Europa, das für Veränderung steht, für Demokratie und Freiheit“, sagt Dumbuya. „Incari wird die Softwarelandschaft in Europa verändern – sowohl bei der Anwendung als auch bei der Entwicklung. Europäische Programme, Anwendungen und Apps werden einen anderen look & feel bekommen und eigene Werte repräsentieren.“

Incari-CEO Osman Dumbuya unterstützt die Initiative „Scale-Up Europe“ aktiv und hat auch an der Erarbeitung der Empfehlungen für den Bereich DeepTech mitgewirkt. Incaris jüngste Wachstumsfinanzierung ist gestützt auf Partner und Investoren, die im Rahmen von „Scale-Up Europe“ zusammengefunden haben.

„Scale-Up Europe“ hat sich zum Ziel gesetzt, dass Europa bis 2030 die Heimat von zehn Technologieunternehmen wird, die jeweils einen Wert von mehr als 100 Milliarden Euro haben.

Das Interesse an einem europäischen Betriebssystem ist gewaltig – nicht nur im Élysée-Palast. In einer aktuellen, repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Civey zeigten sich mehr als zwei Drittel der befragten Personen offen gegenüber der Idee eines europäischen Betriebssystems. Bei mindestens gleicher Funktionalität und vorhandener Datensicherheit würden sie es bevorzugt nutzen.

Incari verbessert die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen

„Viele Ideen scheitern schon auf dem Weg zur Umsetzung, weil die Kosten etwa für Software und Lizenzen zu hoch sind. Das senkt zum einen die Bereitschaft zu Innovationen; zum anderen werden vorhandene, oft veraltete Anwendungen weitergetragen“, so Dumbuya.

Incari verkürzt mit seiner Software den Weg von der Idee zum fertigen Produkt massiv. Das spart Kosten und beschleunigt den Entwicklungsprozess. Durch die einfachere Umsetzung komplexer Anforderungen sorgt Incari bei den Kunden für mehr Innovation und völlig neue Anwendungen.

Bestehende Betriebssysteme basieren zum großen Teil auf Jahrzehnte alten Strukturen und Technologien. Incari dagegen wird für neueste 3D-Methoden entwickelt. Es ist von Grund auf für visuelle und intuitive 3D-Interaktion angelegt, während herkömmliche Betriebssysteme diese Funktionen nachrüsten müssen und daher deutlich weniger leistungsfähig sind. Incari bietet viele Funktionen und Rahmenbedingungen wie sie mittelständische Unternehmen und Start-ups dringend benötigen, um Entwicklungen schnell und mit möglichst geringen Vorlaufkosten zu beginnen.

Europäische Werte werden verteidigt

Betriebssysteme, die außerhalb des europäischen Rechtsraumes entwickelt werden, interessieren sich für europäische Gesetze nicht oder nur wenig. Gesetze zum Datenschutz, der Privacy oder dem IP von Unternehmen werden oft mit erheblicher zeitlicher Verzögerung und erst im Nachhinein implementiert. Rechtsverstöße bleiben vielfach ohne Konsequenzen; die Eigentümer der Daten haben das Nachsehen. Incari strebt ein Betriebssystem an, das sich den Werten Europas verschrieben hat. Es stellt Datensicherheit, Datenauthentizität und Eigentumsrechte sicher.

Gesamteuropäische Projekte wie die Verwendung von GALILEO-Daten für die Digitalisierung von Behörden (Kataster und Grundbuchämter) können von der 3D-Technologie, die Incari zugrunde liegt, technisch massiv profitieren. Neben der öffentlichen Verwaltung sind vor allem mittelständische Unternehmen, Start-ups und Konzerne potentielle Kunden. Anwendungsfälle gibt es zudem im Gesundheitsbereich sowie in der Architektur und im Infotainment-Sektor.

Das angestrebte europäische Betriebssystem soll dabei nicht nur in Europa zum Einsatz kommen, sondern aufgrund seiner qualitativen Vorteile und seines sensiblen Umgangs mit persönlichen Daten weltweit überzeugen und eine Alternative bieten.

Für die Etablierung des europäischen Betriebssystems rechnet Incari mit einem Kapitalbedarf von mehreren 100 Millionen Euro über die nächsten Jahre. Erst kürzlich wurde – angeführt vom Unternehmer und Investor Lukasz Gadowski (Team Europe) – eine Series-A-Finanzierungsrunde mit einem Volumen von 15 Millionen Euro abgeschlossen; die Zusammenarbeit mit weiteren starken Partnern ist geplant. 

Das erfahrene Gründerteam konnte mit der Visualisierungssoftware Vred bereits eine Standardlösung in der Industrie etablieren. Incari ging im Mai 2021 aus dem Vorgängerunternehmen „CGI-Studio“ hervor, das bisher vor allem im HMI-Bereich der Automobilindustrie aktiv war.

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