Digitale Perspektiven für Stadtwerke

Digitale Perspektiven für Stadtwerke

„Digitalisierung ist in Stadtwerken keine Frage mehr des ‚ob‘, sondern des ‚wie‘. Die Umstellung von ERP-Systemen steht auf dem Prüfstand, die Transformation der IT-Landschaft in die Cloud wird vielerorts angegangen, technische Verbrauchs- und Erzeugungsdaten werden gesammelt und ausgewertet und viele Einzellösungen zur Verbesserung des Kundenservices eingeführt“, stellt Dr. Philipp Stephan, Leiter des Trianel Digital Lab fest. Um bei der Vielzahl der bereits bestehenden Digitalisierungsprojekte in Stadtwerken nicht den Überblick zu verlieren und die Möglichkeiten der Digitalisierung gewinnbringend und effizient einsetzen zu können, bedarf es eines systematischen Vorgehens. „Mitunter fehlt es an einem übergreifenden digitalen Zielbild und einem strategischen Prozess, der aus vielen guten Einzelinitiativen eine nachhaltige Digitalisierungsstrategie macht“, erläutert Philipp Stephan weiter.

Um dies zu erreichen, hat Trianel gemeinsam mit zwei Stadtwerken aus dem Trianel Digital Lab und einer Beratungsgesellschaft Pilotprojekte zur Messung des digitalen Reifegrads und Entwicklung einer digitalen Vision durchgeführt. „Ziel unserer Methodik ist es, gemeinsam mit Stadtwerken eine digitale Vision zu entwickeln. Neben einer Analyse des Status quo geht es dabei auch, um die gezielte Weiterentwicklung digitaler Strukturen für die Unternehmen als Ganzes“, so der Informatiker.  


In den Pilotprojekten wird gemeinsam mit den Stadtwerken eine digitale Vision entwickelt, die Orientierung für alle aktuellen und zukünftigen Digitalisierungsinitiativen im Stadtwerk gibt. Darüber hinaus werden Handlungsfelder identifiziert und priorisiert. Eine hohe Bedeutung haben dabei aus inhaltlicher Sicht die Optimierung von Kern- und Unterstützungsprozessen und der Ausbau von Datenanalysen, etwa im Kundenmanagement. Aus organisatorischer Sicht steht der Aufbau von Kompetenzen zur weiteren Digitalisierung, die Einführung und der Ausbau agiler Arbeitsmethoden und die Anpassung der Zusammenarbeit zwischen IT und Fachbereichen an die neuen Rahmenbedingungen im Vordergrund.

Schritt für Schritt zur digitalen Vision

In einem ersten Schritt nehmen je Stadtwerk rund 30 Mitarbeiter an einer Online-Querschnittsbefragung zur Ermittlung des Reifegrads nach allen Aspekten der Digitalisierung teil. Die Ergebnisse werden durch Fokus-Interviews validiert. Zusätzlich werden Kosten analysiert, das wirtschaftliche und politische Umfeld betrachtet und die wesentlichen Trends in den Blick genommen. Auf Basis der jeweils ermittelten Digitalisierungsreife sowie der Umfeld- und Trendanalyse wird in gemeinsamen Workshops eine digitale Vision, strategische Handlungsfelder und Potenziale für die weitere digitale Transformationen ermittelt.

„Die Resonanz der teilnehmenden Stadtwerke auf die gemeinsame Analyse und die gemeinsame Erarbeitung der nötigen Prozesse ist sehr positiv. Neben den inhaltlichen Ergebnissen trägt die Herangehensweise zur Nachvollziehbarkeit der gefundenen Lösungen bei. Die gemeinsame Entwicklung der digitalen Vision und der Handlungsfelder steigert die Motivation und Unterstützung der Beteiligten in der Umsetzung“, so Philipp Stephan.

Darüber hinaus fließen die Ergebnisse aus den digitalen Standortbestimmungen in die weitere Arbeit des Trianel Digital Lab ein. Sie sind die Basis für eine zielgerichtete Themenauswahl für weitere Pilotprojekte. „Wir stellen im Austausch mit den Teilnehmern bei den digitalen Standortbestimmungen fest, dass Stadtwerke oft mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen haben. Aus der digitalen Standortbestimmung ergeben sich viele neue Ansätze, um gemeinsam digitale Anwendungen für Stadtwerke zu entwickeln und auf ihren praktischen Nutzen im Stadtwerke-Alltag zu testen“, so Philipp Stephan.

Weitere Informationen:
https://www.trianel.com/produkte/digital-lab

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