WeldSeam Vision® Schweißnahtinspektionssystem für MIG/MAG- und Laser-Schweißnähte

WeldSeam Vision® Schweißnahtinspektionssystem für MIG/MAG- und Laser-Schweißnähte

WSV (WeldSeam Vision®) ist das Schweißnahtinspektionssystem zur Prüfung von Laser- und Metall-Schutzgas-Schweißnähten.

Lösung mit WSV®

WeldSeam Vision wurde für die Inspektion von MIG/MAG- und Lötnähte sowie für Lasernähte optimiert. Für MIG/MAG- /Lötnähte gibt es das WSV System mit 20 – 30 mm Bildfeldbreite und für Lasernähte mit einer Bildfeldbreite von 10 mm. Das Prüfsystem erkennt Fehler ab einer Größe von 0,1 mm und mit einer Auflösung von kleiner 1 µm in der Tiefe werden selbst kleinste Fehler gefunden.

Damit ist WeldSeam Vision ideal für anspruchsvolle Prüfaufgaben wie z.B. an Karosserien, Achsbauteilen oder EV-Batterien.

WeldSeam Vision Hard- und Software

Das WSV System ist ein „ready-to-use” ausgestattetes System und kann für verschiedene Schweißnahtgrößen geliefert werden. Der Sensorkopf wird nur per Schleppkettentauglichem GigE Kabel angeschlossen und ist somit leicht in jeden Roboter zu integrieren. Die leistungsfähige EyeVision Software zur Schweißnahtinspektion erkennt alle gängigen Fehler und kann leicht an neue Schweißnähte und Aufgaben adaptiert werden.

Zur einfachen Anlagenintegration des WSV sind vielfältige Schnittstellen wie z.B. Profinet, Modbus, usw. verfügbar. Darüber hinaus werden OPC UA für die einfache Integration in ein SCADA System, sowie UDP und TCP/IP Kommunikation unterstützt.

Die einfach zu bedienende grafische Schnittstelle kann auch von einem Anfänger oder SPS-Programmierer nach einigen Minuten bereits eingesetzt werden.

Das System wird mit 24 V betrieben und verfügt darüber hinaus über RS232 sowie RS485 und digitale I/O.

Was ist Metall-Schutzgas-Schweißen?

Metallschutzgasschweißen ist ein Lichtbogenschweißverfahren bei dem eine endlose Drahtelektrode unter einer Schutzgasabdeckung abschmilzt. Diese Methode ist sehr vielseitig in Bezug auf Werkstoff, Mechanisierung und Schweißposition und es können dadurch fast alle schweißgeeigneten Werkstoffe verbunden werden.

Dabei unterscheidet man zwischen Metall-Aktivgas-Schweißen (MAG-Schweißen), bei dem unlegierte und legierte Stähle mit Aktivgas, wie Kohlendioxid verschweißt werden und Metall-Inertgas-Schweißen (MIG-Schweißen), bei dem hochlegierte Stähle und Werkstoffe wie Aluminium, Titan, etc. mit inertem Gas, wie z.B. Argon verschweißt werden.

Damit können sowohl dünne Bleche ab 0,8 mm Stärke also auch dickere Bleche mit 10 mm Stärke verbunden werden. Dies kann mit einem handgeführten Brenner oder vollmechanisiert mit einem Roboter erfolgen.

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