
Verträge verursachen Risiken. Risiken verursachen Kosten. LEGANTA® zeigt, wie beides beherrschbar wird.
Haftungen, Vertragsstrafen, Compliance-Verpflichtungen, Sicherheitsanforderungen und kritische Lieferantenabhängigkeiten sind in tausenden Vertragsseiten verborgen. Die meisten Unternehmen wissen jedoch nicht genau,
- welche Verträge die größten Risiken enthalten,
- welche Lieferanten geschäftskritisch sind,
- wo Compliance-Lücken bestehen,
- welche Verpflichtungen übersehen wurden,
- und welche Risiken erhebliche Kosten verursachen können.
Die Folge: Risiken bleiben unerkannt, Entscheidungen basieren auf unvollständigen Informationen und notwendige Maßnahmen werden häufig erst eingeleitet, wenn bereits finanzielle Schäden, Compliance-Verstöße oder operative Störungen eingetreten sind.
Aus Verträgen wird Risikotransparenz
Mit dem LEGANTA® Enterprise Contract Assessment werden Vertragsbestände automatisiert analysiert und in konkrete Management-Erkenntnisse übersetzt.
Die Analyse identifiziert unter anderem:
- Haftungs- und Vertragsrisiken
- Compliance- und Governance-Anforderungen
- NIS2-relevante Sicherheitsverpflichtungen
- kritische Lieferantenabhängigkeiten
- potenzielle finanzielle Risikotreiber
Anstatt hunderte Verträge manuell zu prüfen, erhalten Unternehmen einen strukturierten Überblick über die Risiken ihrer Vertragslandschaft.
Risiken erkennen reicht nicht aus
Der eigentliche Mehrwert entsteht nicht durch die Identifikation von Risiken, sondern durch die Ableitung konkreter Maßnahmen.
LEGANTA® zeigt auf,
- welche Risiken priorisiert behandelt werden sollten,
- welche Verträge neu verhandelt werden können,
- wo Lieferantenrisiken reduziert werden sollten,
- welche Compliance-Lücken geschlossen werden müssen,
- und wie sich potenzielle Risikokosten nachhaltig senken lassen.
Damit wird aus Vertragsanalyse ein Instrument zur Risiko- und Unternehmenssteuerung.
Antworten auf Fragen, die jedes Management kennen sollte
Das Assessment liefert Klarheit über zentrale Fragestellungen:
- Welche Verträge bergen die höchsten Risiken?
- Welche Lieferanten sind kritisch für den Geschäftsbetrieb?
- Wo bestehen regulatorische Schwachstellen?
- Welche Verpflichtungen können zukünftig Kosten verursachen?
- Welche Maßnahmen sollten sofort umgesetzt werden?
Verträge werden zu Management-Wissen
„Unternehmen verfügen heute über enorme Mengen an Vertragsdaten. Gleichzeitig fehlt häufig die Transparenz darüber, welche Risiken, Verpflichtungen und Kostentreiber sich darin verbergen. Unser Ziel ist es, aus Vertragstexten unmittelbar nutzbares Management-Wissen zu erzeugen und konkrete Ansatzpunkte zur Senkung von Risikokosten aufzuzeigen“, sagt Hugo Christian Riess, Geschäftsführer von LEGANTA®.
Neue Transparenz in 30 Minuten
In einer Live-Demo zeigt LEGANTA® anhand eines Mustervertrags, wie automatisch Risiken erkannt, Compliance-Anforderungen bewertet und konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.
LEGANTA® Enterprise Contract Assessment.
Aus Verträgen werden Entscheidungen. Aus Risiken werden Maßnahmen.
Die LEGANTA® Business Software ist ein SaaS-basiertes Produkt der SBC Systems GmbH. Gegründet im Jahr 2009 und mit Sitz in Frankfurt am Main, entwickelt und vertreibt SBC Systems GmbH innovative KI-Softwarelösungen zur Automatisierung von Geschäftsbeziehungen, Leistungsaustausch und Vertragsmanagement. Das Unternehmen vergibt Lizenzen und bietet Beratung, Projektmanagement und Dienstleistungen für Unternehmen und Behörden an.
Unsere Kompetenzen zeigen sich insbesondere:
• in der Digitalisierung und Automatisierung von Dauerschuldverhältnissen
• mit unbegrenzter Zahl von Vertragspartnern, Leistungen und Objekten
• mit automatisierten Vertragsprozessen
• mit täglich tausenden von automatisierten Buchungen
• mit voller Integration in die bestehende IT-Landschaft.
Unsere Produkte sind in 52 Ländern mit unterschiedlichen Sprachen und Währungen im Einsatz. Zusammen mit unseren Partnern whitepaper.id (whitepaper-id.com) und innowise (innowise.de) sind wir ein Team mit hochzertifizierter SAP-Kompetenz und über 1.500 Experten, mit dem wir seit vielen Jahren integrierte IT-Lösungen erfolgreich bereitstellen und betreuen.
Mehr erfahren Sie unter https://leganta.ai und https://leganta.de
Kontakt: Hugo Christian Rieß, Dipl.-Volkswirt und Dipl.-Mathematiker, Geschäftsführer, E-Mail: hcr@sbc-systems.de
SBC Systems GmbH
Taunusstr. 6
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Ein Vertrag. Viele Perspektiven. Ein neues Verständnis von Contract Intelligence.
Der Grund dafür ist einfach: Jede Abteilung betrachtet denselben Vertrag aus ihrer eigenen Perspektive. Die Rechtsabteilung sucht Haftungsrisiken, das Finanzwesen analysiert Zahlungsströme, Compliance prüft regulatorische Vorgaben und das Risikomanagement bewertet mögliche Schadensereignisse. Dadurch entstehen Silos, Mehrfachaufwand und unterschiedliche Interpretationen derselben Informationen.
Der Vertrag hat nicht nur eine Bedeutung
Die meisten Contract-Management-Systeme konzentrieren sich auf die Frage:
„Was steht im Vertrag?"
LEGANTA® verfolgt einen anderen Ansatz:
„Welche Bedeutung hat dieser Vertrag für das Unternehmen?"
Denn ein Vertrag besitzt nicht nur eine einzige Bedeutung. Für den CFO beschreibt er zukünftige Verpflichtungen und Cashflows. Für das Risikomanagement enthält er mögliche Schadensszenarien. Für Compliance definiert er Pflichten und Nachweisanforderungen. Für ESG-Verantwortliche dokumentiert er Nachhaltigkeits- und Lieferkettenanforderungen.
Der Vertrag bleibt derselbe. Die Sicht darauf verändert sich.
Semantische Projektion statt einfacher Datenextraktion
Hier setzt das Konzept der semantischen Projektion an.
LEGANTA® analysiert einen Vertrag nur einmal und überführt ihn in ein semantisches Unternehmensmodell. Anschließend können die enthaltenen Informationen gleichzeitig auf beliebig viele Zielstrukturen projiziert werden.
Aus einem Vertrag entstehen automatisch:
- eine Finanzsicht mit Buchungssätzen, um Vertragsinhalte automatisch in die Finanzbuchhaltung zu überführen, Bilanz- und GuV-Effekte zu berechnen und die periodengerechte Verbuchung sicherzustellen.
- eine Risikosicht mit Risikokosten, um finanzielle Auswirkungen von Vertragsrisiken zu quantifizieren, Eintrittsszenarien zu simulieren und Risikokosten aktiv zu steuern.
- eine Compliance-Sicht, um Verstöße gegen gesetzliche, regulatorische und interne Vorgaben frühzeitig zu erkennen, Nachweispflichten zu erfüllen und Audits zu unterstützen.
- eine ESG-Sicht, um Nachhaltigkeitsanforderungen entlang der Liefer- und Leistungsketten zu überwachen, Berichtspflichten zu erfüllen und ESG-Risiken transparent zu machen.
- eine Einkaufssicht, um Lieferantenverpflichtungen, Preise, Laufzeiten und Service Levels zu steuern, Einsparpotenziale zu identifizieren und Beschaffungsrisiken zu reduzieren.
- eine Prozesssicht, um vertragsbedingte Aufgaben, Fristen, Genehmigungen und Workflows automatisch anzustoßen und operative Abläufe medienbruchfrei zu steuern.
- eine Managementsicht, um vertragsbedingte Chancen, Verpflichtungen, Risiken und Handlungsbedarfe transparent zu machen und fundierte strategische Entscheidungen zu unterstützen.
- eine Kompetenzsicht: um zu prüfen, ob vertragliche Rechte, Pflichten und Befugnisse mit den internen Kompetenz- und Rollenmodellen vereinbar sind.
- eine Organisationssicht: um Verantwortlichkeiten automatisch den zuständigen Organisationseinheiten zuzuordnen.
- eine Liquiditätssicht: um zukünftige Zahlungsströme und Cashflow-Effekte vorherzusagen.
- eine Steuersicht: um steuerliche Auswirkungen und Meldepflichten zu ermitteln.
- eine Versicherungssicht: um Deckungslücken zwischen Vertragsrisiken und Versicherungsleistungen zu erkennen.
- eine Resilienzsicht: um die Auswirkungen von Lieferanten-, Markt- oder Compliance-Ereignissen auf die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens zu simulieren.
- eine Automatisierungssicht: um Vertragsinhalte direkt in Regeln, Workflows und operative Steuerungsmechanismen zu überführen.
Und das alles ohne erneute Analyse oder Mehrfacherfassung.
Upload genügt
Lädt ein Unternehmen beispielsweise einen Leasingvertrag hoch, erkennt LEGANTA® nicht nur Vertragsklauseln, sondern erzeugt gleichzeitig unterschiedliche fachliche Perspektiven.
Die Finanzabteilung erhält relevante Informationen für IFRS 16 und Liquiditätsplanung. Das Risikomanagement erkennt potenzielle Risikotreiber. Compliance identifiziert regulatorische Verpflichtungen. Der Einkauf analysiert Service Levels und Leistungszusagen. Das Management erhält steuerungsrelevante Kennzahlen.
Ein einziger Vertrag wird damit zur gemeinsamen Wissensquelle für das gesamte Unternehmen.
Nicht nur erkennen, was enthalten ist. Sondern auch, was fehlt.
Ein entscheidender Vorteil der semantischen Projektion besteht darin, dass jede Sicht eigene Qualitätsanforderungen mitbringt.
LEGANTA® analysiert daher nicht nur vorhandene Inhalte, sondern auch fehlende Regelungen.
Fehlen wichtige Haftungsklauseln? Sind ESG-Anforderungen ausreichend dokumentiert? Gibt es Compliance-Lücken? Sind Leistungen und Verantwortlichkeiten eindeutig beschrieben?
Dadurch entsteht ein mehrdimensionales Qualitätsprofil des Vertrags und Unternehmen erkennen Schwachstellen deutlich früher.
Vom Vertragsdokument zum Unternehmenswissen
Die eigentliche Innovation besteht darin, dass Verträge nicht länger als Dokumente betrachtet werden, sondern als strukturierte Quelle von Unternehmenswissen.
Jede Projektion kann eigene Analysen, Algorithmen und Automatisierungen auslösen. Risiken können bewertet, Compliance-Anforderungen überwacht, Finanzprozesse unterstützt und operative Steuerungsinformationen bereitgestellt werden.
Das Ergebnis ist ein völlig neuer Ansatz für Contract Intelligence:
Ein Vertrag wird einmal verstanden und anschließend beliebig oft genutzt.
Fazit
Ein Vertrag wird nicht analysiert. Er wird gleichzeitig in alle für das Unternehmen relevanten Sichten projiziert. Jede Sicht verfolgt ein konkretes operatives Ziel und verfügt über eigene Algorithmen zur Steuerung, Überwachung, Automatisierung und Prognose.
LEGANTA® liest Verträge nicht nur. LEGANTA® verwandelt sie in eine zentrale Wissensquelle für alle Bereiche des Unternehmens.
Die LEGANTA® Business Software ist ein SaaS-basiertes Produkt der SBC Systems GmbH. Gegründet im Jahr 2009 und mit Sitz in Frankfurt am Main, entwickelt und vertreibt SBC Systems GmbH innovative KI-Softwarelösungen zur Automatisierung von Geschäftsbeziehungen, Leistungsaustausch und Vertragsmanagement. Das Unternehmen vergibt Lizenzen und bietet Beratung, Projektmanagement und Dienstleistungen für Unternehmen und Behörden an.
Unsere Kompetenzen zeigen sich insbesondere:
• in der Digitalisierung und Automatisierung von Dauerschuldverhältnissen
• mit unbegrenzter Zahl von Vertragspartnern, Leistungen und Objekten
• mit automatisierten Vertragsprozessen
• mit täglich tausenden von automatisierten Buchungen
• mit voller Integration in die bestehende IT-Landschaft.
Unsere Produkte sind in 52 Ländern mit unterschiedlichen Sprachen und Währungen im Einsatz. Zusammen mit unseren Partnern whitepaper.id (whitepaper-id.com) und innowise (innowise.de) sind wir ein Team mit hochzertifizierter SAP-Kompetenz und über 1.500 Experten, mit dem wir seit vielen Jahren integrierte IT-Lösungen erfolgreich bereitstellen und betreuen.
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Kontakt: Hugo Christian Rieß, Dipl.-Volkswirt und Dipl.-Mathematiker, Geschäftsführer, E-Mail: hcr@sbc-systems.de
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Telefon: +49 1628222278
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Vertrag hochladen. Zusammenhänge erkennen. Zukunft steuern.
Ob unerwartete Kostensteigerungen, Lieferengpässe, regulatorische Verpflichtungen, verpasste Kündigungsfristen oder sinkende Margen: Die meisten kritischen Entwicklungen entstehen nicht plötzlich. Sie entwickeln sich über Monate oder Jahre hinweg und haben ihren Ursprung häufig in Verträgen, Leistungsversprechen, Fristen, Lieferantenbeziehungen oder regulatorischen Verpflichtungen. Die entscheidenden Informationen existieren also oftmals bereits im Unternehmen. Das Problem besteht vielmehr darin, dass sie über tausende Dokumente, Systeme und Fachbereiche verteilt sind und deshalb nicht als zusammenhängendes Bild wahrgenommen werden.
Während sich Managementberichte überwiegend auf die Vergangenheit konzentrieren, entstehen viele unternehmerische Gefahren aus Entwicklungen, die bereits heute angelegt sind. Umsatzberichte zeigen, was gestern passiert ist. Kostenanalysen erklären, warum das vergangene Quartal besser oder schlechter verlaufen ist. Risikoreports dokumentieren bekannte Risiken. Für die Steuerung der Zukunft reicht das jedoch immer seltener aus.
Die eigentliche Herausforderung liegt nicht im Mangel an Daten
Noch nie verfügten Unternehmen über so viele Informationen wie heute. ERP-Systeme verwalten Prozesse und Transaktionen. CRM-Lösungen erfassen Kundenbeziehungen. Dokumentenmanagementsysteme speichern riesige Mengen geschäftsrelevanter Informationen. Hinzu kommen E-Mails, Tabellen, Berichte und Vertragsarchive.
Trotz dieser Informationsfülle fehlt häufig die Transparenz darüber, welche Konsequenzen bestehende Verpflichtungen künftig auslösen können. Viele Führungskräfte kennen diese Situation aus ihrem Alltag: Eine Preisanpassungsklausel wirkt sich plötzlich auf die Profitabilität aus. Eine vertraglich vereinbarte Abnahmeverpflichtung belastet unerwartet die Liquidität. Eine regulatorische Anforderung wird erst während einer Prüfung sichtbar. Oder eine Kündigungsfrist verstreicht unbemerkt und verlängert einen Vertrag um mehrere Jahre.
Die Informationen waren vorhanden. Sie wurden lediglich nicht rechtzeitig erkannt und in konkrete Entscheidungsgrundlagen übersetzt.
Wenn Entscheidungen auf Annahmen statt auf Transparenz beruhen
Besonders problematisch wird diese Situation, wenn strategische Entscheidungen getroffen werden müssen. Häufig lassen sich scheinbar einfache Fragen nicht unmittelbar beantworten:
- Welche Verträge sind von einer Entscheidung betroffen?
- Welche Kosten oder Verpflichtungen werden dadurch ausgelöst?
- Welche Risiken entstehen dadurch für andere Unternehmensbereiche?
- Welche regulatorischen Anforderungen müssen berücksichtigt werden?
- Welche Auswirkungen ergeben sich für Liquidität, Ergebnis und Versorgungssicherheit?
In vielen Unternehmen müssen diese Antworten mühsam zusammengesucht werden. Informationen werden aus unterschiedlichen Systemen zusammengetragen, Experten befragt und Dokumente manuell geprüft. Wertvolle Zeit geht verloren, während Entscheidungen auf Basis unvollständiger Informationen getroffen werden.
Die größte Gefahr sind Ereignisse, die niemand auf dem Radar hat
Nach Ansicht von LEGANTA® liegt der entscheidende Denkfehler darin, Risiken isoliert zu betrachten. Risiken entstehen nicht aus dem Nichts. Sie entwickeln sich aus konkreten Ereignissen, Verpflichtungen und Wechselwirkungen innerhalb des Unternehmens.
- Der Lieferantenausfall von morgen beginnt heute mit einer Abhängigkeit in einer Lieferantenbeziehung.
- Die Kostensteigerung des kommenden Jahres beginnt heute mit einer Vertragsklausel.
- Die verpasste Kündigungsfrist entsteht nicht am letzten Tag der Frist, sondern bereits mit der Unterzeichnung des Vertrags.
- Die regulatorische Beanstandung beginnt häufig mit einer Verpflichtung, deren Bedeutung niemand erkannt hat.
Die eigentliche Herausforderung moderner Unternehmenssteuerung besteht deshalb darin, solche Entwicklungen frühzeitig sichtbar zu machen.
„Die größte Gefahr für Unternehmen sind nicht die Risiken, die sie kennen. Die größte Gefahr sind die Ereignisse, die bereits vereinbart wurden, aber niemand auf dem Radar hat.“
Dieser Gedanke bildet den Kern der LEGANTA® Enterprise Steering Platform.
Vom Vertrag zur Unternehmenssteuerung
LEGANTA® verfolgt einen ereignisbasierten Ansatz. Statt Dokumente lediglich zu archivieren oder einzelne Vertragsinformationen auszulesen, analysiert die Plattform die in Verträgen enthaltenen Verpflichtungen, Leistungsversprechen, Fristen, Abhängigkeiten und potenziellen Folgen für das Unternehmen.
Dadurch entsteht ein deutlich umfassenderes Bild. Aus einem Vertrag werden steuerungsrelevante Informationen. Aus einzelnen Klauseln werden erkennbare Ereignisse. Aus verstreuten Informationen entsteht ein Verständnis darüber, welche Chancen, Risiken, Kostenwirkungen oder regulatorischen Konsequenzen in der Zukunft zu erwarten sind.
Für Unternehmen bedeutet dies einen Perspektivwechsel. Die Frage lautet nicht mehr, welche Risiken bereits eingetreten sind. Die entscheidende Frage lautet vielmehr, welche Entwicklungen heute schon erkennbar sind und welche Auswirkungen sie morgen entfalten könnten.
Ein einfacher Einstieg für komplexe Zusammenhänge
Dabei beginnt der gesamte Prozess denkbar einfach. Statt aufwendiger Projekte, Workshops und langwieriger Analysen genügt zunächst ein einziger Schritt: der Upload eines Vertrags.
Die Plattform analysiert die Inhalte automatisiert und macht sichtbar, welche Ansprüche bestehen, welche Verpflichtungen erfüllt werden müssen, welche Risiken sich entwickeln können, welche Chancen genutzt werden sollten und welche Auswirkungen auf Liquidität, Compliance, Einkauf oder Unternehmenssteuerung zu erwarten sind.
Auf diese Weise entsteht aus einem Dokument ein umfassender Blick auf die Zusammenhänge eines Unternehmens.
LEGANTA® ist eine Enterprise-Steering-Plattform für ereignisbasierte Unternehmenssteuerung. Durch die Analyse von Verträgen, Verpflichtungen, Leistungsversprechen und Geschäftsbeziehungen macht LEGANTA® zukünftige Ereignisse sichtbar, bevor sie zu Risiken oder Problemen werden. Unternehmen erhalten dadurch eine neue Form der Transparenz und können fundierter, schneller und vorausschauender entscheiden.
Vertrag hochladen. Zusammenhänge erkennen. Zukunft steuern.
Die LEGANTA® Business Software ist ein SaaS-basiertes Produkt der SBC Systems GmbH. Gegründet im Jahr 2009 und mit Sitz in Frankfurt am Main, entwickelt und vertreibt SBC Systems GmbH innovative KI-Softwarelösungen zur Automatisierung von Geschäftsbeziehungen, Leistungsaustausch und Vertragsmanagement. Das Unternehmen vergibt Lizenzen und bietet Beratung, Projektmanagement und Dienstleistungen für Unternehmen und Behörden an.
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Warum die Zukunft nicht der KI gehört, sondern dem erklärbaren Unternehmen
Paradoxerweise führt dieser technologische Fortschritt jedoch nicht automatisch zu mehr Transparenz. Im Gegenteil.
Viele Unternehmen wissen heute zwar sehr genau, was passiert. Sie wissen häufig sogar, was vermutlich passieren wird. Immer schwieriger wird jedoch die Beantwortung einer anderen Frage: Warum genau ist eine bestimmte Kennzahl entstanden, warum wurde eine Entscheidung getroffen und worauf basiert sie eigentlich? Genau hier beginnt eine neue Herausforderung der digitalen Wirtschaft.
Wenn mehr Informationen zu weniger Verständnis führen
Über viele Jahrzehnte war Information ein knappes Gut. Unternehmen kämpften darum, ausreichend Daten zu erhalten, um Entscheidungen treffen zu können.
Heute ist die Situation völlig anders.
Fast jedes Unternehmen verfügt über ERP-Systeme, BI-Plattformen, Data Warehouses, Compliance-Lösungen, Workflow-Systeme und zunehmend auch über KI-Anwendungen. Täglich entstehen tausende neue Datensätze, Kennzahlen, Analysen und Warnmeldungen.
Der Vorstand erhält mehr Informationen als jemals zuvor.
Dennoch bleibt häufig unklar, welche Informationen wirklich wesentlich sind und wie sie zusammenhängen.
- Der CFO sieht eine Leasingverbindlichkeit von zwölf Millionen Euro.
- Der Compliance-Verantwortliche sieht regulatorische Risiken.
- Der Vertrieb sieht Umsatzzahlen.
- Das Risikomanagement sieht Risikobewertungen.
- Die KI sieht Optimierungspotenziale.
Doch wer sieht den Zusammenhang? Wer kann erklären, warum diese Werte existieren und welche Ursachen ihnen zugrunde liegen?
Die eigentliche Schwachstelle der KI
Die öffentliche Diskussion konzentriert sich häufig auf die Frage, ob KI richtige oder falsche Antworten liefert. Für Unternehmen wird jedoch eine ganz andere Frage entscheidend. Was passiert, wenn eine KI eine Empfehlung ausspricht und das Unternehmen danach handelt? Wer kann später nachvollziehen,
- welche Informationen verwendet wurden,
- welche Annahmen getroffen wurden,
- welche Risiken bekannt waren,
- wer die Entscheidung freigegeben hat,
- und welche Auswirkungen daraus entstanden sind?
Je stärker KI in Geschäftsprozesse integriert wird, desto wichtiger wird die Nachvollziehbarkeit ihrer Ergebnisse.
Denn Verantwortung lässt sich nicht an eine Maschine delegieren. Vorstände, Aufsichtsräte, Wirtschaftsprüfer und Regulatoren werden künftig nicht nur wissen wollen, welches Ergebnis eine KI geliefert hat. Sie werden wissen wollen, wie dieses Ergebnis zu einer Unternehmensentscheidung geworden ist.
Das Ende der Black Box
Viele Unternehmen beschäftigen sich heute mit Explainable AI. Das ist ein wichtiger Schritt. Doch Explainable AI erklärt lediglich, warum ein Modell ein bestimmtes Ergebnis erzeugt hat.
Für die Unternehmenssteuerung reicht das nicht aus. Zwischen einer KI-Empfehlung und einer Bilanzposition liegen Verträge, Prozesse, Freigaben, Risiken, Bewertungen, Buchungen und Managemententscheidungen. Genau diese Kette bleibt in den meisten Unternehmen unsichtbar. Und genau dort entstehen die größten Risiken.
Nicht weil Informationen fehlen. Sondern weil ihre Entstehungsgeschichte verloren gegangen ist.
Die unsichtbare Herkunft von Unternehmenswerten
Die meisten Unternehmenswerte entstehen nicht in der Buchhaltung. Sie entstehen in Verträgen. Aus Verträgen entstehen Ansprüche, Verpflichtungen, Leistungen und Risiken. Daraus entwickeln sich Geschäftsvorfälle, Rechnungen, Zahlungen und schließlich Bilanzpositionen und Kennzahlen.
Doch in vielen Unternehmen endet die Transparenz bereits bei der Vertragsablage. Später bleibt lediglich der Endwert sichtbar. Die Ursache verschwindet.
Wenn ein Vorstand heute fragt: „Warum beträgt unser Umsatz 250 Millionen Euro?“ erhält er meist einen Bericht.
Was er eigentlich braucht, ist eine Erklärung.
- Welche Verträge haben den Umsatz verursacht?
- Welche Leistungen wurden erbracht?
- Welche Risiken sind damit verbunden?
- Wie belastbar ist die Herleitung?
Auf diese Fragen haben klassische Systeme kaum Antworten.
Warum Corporate Explainability entsteht
Genau aus diesem Grund entsteht derzeit eine neue Anforderung an Unternehmenssoftware:
Corporate Explainability.
Corporate Explainability bedeutet die Fähigkeit eines Unternehmens, jede wesentliche Kennzahl, jedes Risiko und jede Entscheidung bis zu ihrer Ursache zurückverfolgen und erklären zu können.
- Nicht nur Daten werden nachvollziehbar.
- Das Unternehmen selbst wird nachvollziehbar.
- Eine Kennzahl erhält ihre Geschichte zurück.
- Ein Risiko erhält seine Ursache.
- Eine Entscheidung erhält ihre Begründung.
- Eine KI-Empfehlung erhält ihren Kontext.
Dadurch entsteht eine neue Qualität der Unternehmenssteuerung.
Vertrauen wird zur wichtigsten Währung
In den vergangenen Jahren wurde Software vor allem nach Effizienz bewertet.
- Wie viele Prozesse können automatisiert werden?
- Wie schnell können Daten verarbeitet werden?
- Wie präzise sind Prognosen?
In den kommenden Jahren wird eine andere Frage wichtiger: Kann ich dem Ergebnis vertrauen?
- Vertrauen entsteht nicht durch mehr Daten.
- Vertrauen entsteht durch Nachvollziehbarkeit.
Unternehmen müssen künftig in der Lage sein, Prüfern, Kunden, Investoren und Aufsichtsbehörden zu erklären, warum Entscheidungen getroffen wurden und wie Unternehmenswerte entstanden sind. Die Fähigkeit zur Erklärung wird damit zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor.
Die nächste Evolutionsstufe der Unternehmenssoftware
Die Geschichte der Unternehmenssoftware lässt sich einfach beschreiben:
- ERP-Systeme dokumentieren Transaktionen.
- Business Intelligence erklärt Kennzahlen.
- Künstliche Intelligenz liefert Empfehlungen.
Die nächste Generation von Software wird etwas anderes leisten müssen:
- Sie wird erklären, wie ein Unternehmen funktioniert.
- Sie wird Verträge, Risiken, Prozesse, Entscheidungen, KI-Ergebnisse und Unternehmenswerte in einen gemeinsamen Zusammenhang bringen.
- Sie wird Transparenz nicht nur erzeugen, sondern beweisbar machen.
Die Zukunft gehört erklärbaren Unternehmen
Die eigentliche Herausforderung der KI-Ära besteht nicht darin, noch intelligentere Systeme zu entwickeln. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, die Entscheidungen dieser Systeme und ihre Auswirkungen auf das Unternehmen nachvollziehbar zu machen.
Deshalb wird sich der Fokus von Artificial Intelligence zunehmend in Richtung Accountable Intelligence, Corporate Explainability und Governance Intelligence verschieben.
Denn am Ende wird nicht die Frage entscheidend sein, „Wie intelligent ist unsere KI?“ Sondern:
„Können wir erklären, warum unser Unternehmen so handelt, wie es handelt?“
Unternehmen, die diese Frage beantworten können, werden in einer Welt voller Daten, Algorithmen und Automatisierung einen entscheidenden Vertrauensvorsprung besitzen.
Das verstehen wir unter LEGANTA® Corporate Explainabilty.
Die LEGANTA® Business Software ist ein SaaS-basiertes Produkt der SBC Systems GmbH. Gegründet im Jahr 2009 und mit Sitz in Frankfurt am Main, entwickelt und vertreibt SBC Systems GmbH innovative KI-Softwarelösungen zur Automatisierung von Geschäftsbeziehungen, Leistungsaustausch und Vertragsmanagement. Das Unternehmen vergibt Lizenzen und bietet Beratung, Projektmanagement und Dienstleistungen für Unternehmen und Behörden an.
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LEGANTA® macht NIS2 erstmals aus Managementsicht steuerbar
Mit der LEGANTA® Enterprise Steering Platform präsentiert SBC Systems eine Lösung, die Verträge, Geschäftsprozesse, Risiken, Compliance-Anforderungen und Unternehmenssteuerung in einem integrierten Modell zusammenführt. Die NIS2-Vertragsanalyse ist dabei nur eines von vielen Ergebnissen dieser Plattform. Sie zeigt beispielhaft, wie aus Verträgen steuerungsrelevante Unternehmensinformationen entstehen. Die zugrunde liegende Plattform verbindet die LEGANTA® OntoSphere, Contract Asset Intelligence und Quality Intelligence zu einem vollständig neuen Ansatz der Unternehmenssteuerung.
Wenn Unternehmen ihre eigenen Zusammenhänge nicht kennen
Viele Unternehmen verfügen heute über tausende Verträge, hunderte regulatorische Anforderungen und eine Vielzahl von Einzelsystemen. Dennoch fehlt häufig die Antwort auf einfache Managementfragen:
- Welcher Vertrag unterstützt kritische Geschäftsprozesse?
- Von welchen Dienstleistern hängt die Geschäftskontinuität ab?
- Wo entstehen regulatorische Risiken?
- Welche wirtschaftlichen Folgen hätte der Ausfall eines Lieferanten?
„Die meisten Unternehmen besitzen mehr Daten als je zuvor. Was fehlt, ist das Verständnis der Zusammenhänge“, sagt Hugo Christian Riess, Geschäftsführer von SBC Systems.
„Die eigentliche Herausforderung von NIS2 besteht nicht darin, Anforderungen zu kennen. Die Herausforderung besteht darin zu verstehen, wie Verträge, Prozesse, Risiken und Unternehmenswerte miteinander verbunden sind. Genau dieses Verständnis schafft LEGANTA®.“
Die OntoSphere erklärt das Unternehmen
Grundlage der Plattform ist die LEGANTA® OntoSphere.
Sie bildet das Unternehmen als semantischen Resonanzraum ab und macht sichtbar, wie Leistungen, Prozesse, Ressourcen, Finanzen, Risiken, regulatorische Anforderungen und externe Einflüsse zusammenwirken.
Aus Sicht von LEGANTA® ist ein Vertrag deshalb weit mehr als ein juristisches Dokument. Er wird zu einem aktiven Bestandteil des Unternehmenskreislaufs.
„Unternehmen steuern heute häufig Symptome statt Ursachen“, erläutert Riess.
„Mit der OntoSphere erklären wir erstmals, warum Risiken entstehen, welche Unternehmenswerte betroffen sind und welche Auswirkungen Entscheidungen tatsächlich haben. Damit wird Unternehmenssteuerung nachvollziehbar und messbar.“
Von Verträgen zu Unternehmensdaten
Die zweite Einstiegsebene der Plattform bildet Contract Asset Intelligence. Hier analysiert LEGANTA® Verträge automatisch und transformiert sie in strukturierte Unternehmensdaten.
Rechte, Pflichten, Fristen, Risiken, Verantwortlichkeiten und regulatorische Anforderungen werden erkannt und mit Prozessen, Organisationseinheiten und Unternehmenszielen verknüpft.
Dadurch entsteht ein digitales Abbild der wirtschaftlichen Realität.
Besonders sichtbar wird dies in der NIS2-Vertragsanalyse.
Im Rahmen eines aktuellen NIS2-Snapshots wurde ein Vertrag mit einem NIS2-Relevanzscore von 94 Prozent bewertet und als „NIS2-kritisch“ eingestuft. Gleichzeitig identifizierte die Analyse hohe Lieferantenabhängigkeiten, kritische Datenbestände und erhebliche Auswirkungen auf geschäftskritische Prozesse.
Compliance wird vom Kontrollsystem zum Steuerungssystem
Ein zentrales Modul der Plattform ist Contract Asset Compliance.
Hier werden regulatorische Anforderungen wie NIS2, DORA, DSGVO, CSRD oder IFRS unmittelbar mit Verträgen und Prozessen verbunden.
Die Plattform erkennt Compliance-relevante Klauseln automatisch, identifiziert Regelungslücken, überwacht Verpflichtungen und dokumentiert Nachweise revisionssicher.
Das Ergebnis ist ein Paradigmenwechsel.
Compliance wird nicht länger als nachgelagerte Kontrollfunktion verstanden, sondern als aktiver Bestandteil der Unternehmenssteuerung.
„Die meisten Compliance-Lösungen beantworten die Frage, ob Vorschriften erfüllt werden. LEGANTA® beantwortet zusätzlich die Frage, welche Auswirkungen Regelverstöße auf das Unternehmen haben und wie das Management rechtzeitig reagieren kann.“, so Riess.
Die entscheidende Frage: Wie steuerbar ist ein Unternehmen wirklich?
Mit Quality Intelligence geht LEGANTA® noch einen Schritt weiter.
Denn selbst perfekte Compliance reicht nicht aus, wenn ein Unternehmen seine eigenen Zusammenhänge nicht versteht.
Der LEGANTA® Quality Index misst deshalb die Qualität der Unternehmenssteuerung selbst.
Bewertet werden Vollständigkeit, Konsistenz, Nachvollziehbarkeit und Belastbarkeit der vorhandenen Steuerungsinformationen.
Damit entsteht eine neue Managementkennzahl:
Die Messung der Steuerbarkeit eines Unternehmens.
„Was nicht verstanden wird, kann nicht gesteuert werden. Und was nicht gesteuert wird, kann nicht verbessert werden. Deshalb messen wir nicht nur Risiken oder Compliance. Wir messen die Qualität der Unternehmenssteuerung selbst.“
Vom Compliance-Report zur Managemententscheidung
Der eigentliche Mehrwert zeigt sich im LEGANTA® NIS2 Executive Scan.
Hier werden regulatorische Anforderungen erstmals mit wirtschaftlicher Bedeutung, Governance-Reife, Risikokosten und strategischem Unternehmenswert verknüpft.
Im analysierten Referenzfall erreichte der Vertrag einen Compliance Score von 96 Prozent, einen Governance Index von 94 Prozent, einen Corporate Intelligence Index von 90 Punkten und wurde als strategisches „Core Business Asset“ klassifiziert. Gleichzeitig wurden potenzielle Risikokosten in Höhe von 3,21 Millionen Euro sichtbar gemacht.
Damit erhält das Management nicht nur einen Compliance-Bericht.
Es erhält eine konkrete Entscheidungsgrundlage.
Ein neues Paradigma für die Unternehmenssteuerung
Die zunehmende Regulierungsdichte wird Unternehmen dauerhaft begleiten. Doch immer mehr Vorschriften führen nicht automatisch zu mehr Sicherheit.
Sicherheit entsteht dort, wo Unternehmen ihre eigenen Zusammenhänge verstehen.
LEGANTA® verfolgt deshalb einen grundlegend anderen Ansatz:
Nicht Verträge stehen im Mittelpunkt.
Nicht Compliance.
Nicht Risiken.
Sondern das Unternehmen als vernetztes Gesamtsystem.
„NIS2 ist für uns kein IT-Projekt und kein Compliance-Projekt. NIS2 ist ein Steuerungsprojekt. Wer versteht, wie sein Unternehmen funktioniert, kann Risiken reduzieren, Compliance verbessern und bessere Entscheidungen treffen. Genau das ist die Mission von LEGANTA®.“, erklärt Hugo Christian Riess abschließend.
Über LEGANTA®
LEGANTA® ist die Enterprise Steering Platform von SBC Systems. Die Plattform verbindet die Bereiche Unternehmenssteuerung, Contract Intelligence, Compliance, Governance, Risiko-Management und Quality Intelligence in einem integrierten Modell. Herzstück ist die LEGANTA® OntoSphere, die Unternehmen als semantischen Resonanzraum beschreibt und die Zusammenhänge zwischen Verträgen, Prozessen, Risiken und Unternehmenswerten sichtbar macht. Auf dieser Grundlage entstehen steuerungsrelevante Kennzahlen, Management-Cockpits und KI-gestützte Handlungsempfehlungen für eine moderne Unternehmensführung.
Die LEGANTA® Business Software ist ein SaaS-basiertes Produkt der SBC Systems GmbH. Gegründet im Jahr 2009 und mit Sitz in Frankfurt am Main, entwickelt und vertreibt SBC Systems GmbH innovative KI-Softwarelösungen zur Automatisierung von Geschäftsbeziehungen, Leistungsaustausch und Vertragsmanagement. Das Unternehmen vergibt Lizenzen und bietet Beratung, Projektmanagement und Dienstleistungen für Unternehmen und Behörden an.
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NIS2 in der Praxis: 96 % Compliance. 3,21 Millionen Euro Risikokosten.
Executive Summary
Ein Vertrag mit 96 % Compliance Score, 94 % Governance Index und 93 % NIS2 Readiness verursacht trotzdem Risikokosten von 3,21 Mio. €. Der Grund liegt nicht in regulatorischen Defiziten, sondern in seiner strategischen Bedeutung für Umsatz, Betrieb und Wertschöpfung.
Executive Snapshot
Kennzahl Ergebnis
NIS2 Readiness Index 93 %
Compliance Score 96 %
Governance Index 94 %
Contract Health Index 92 %
Contract Asset Value Index 84 Punkte
Portfolio-Rang #18 von 1.247 Verträgen
Portfolio-Klasse Top 5 %
Risk Cost 3,21 Mio. €
Der analysierte Vertrag erfüllt die Anforderungen moderner Governance, Compliance und Cyber-Resilienz nahezu vollständig. Gleichzeitig verursacht er Risikokosten von 3,21 Mio. €. Die Ursache liegt nicht in mangelhaften Vertragsklauseln, sondern in der wirtschaftlichen Bedeutung der abgesicherten Geschäfts-prozesse. Der Vertrag wird aufgrund seines CAVI von 84 Punkten als Core Business Asset eingestuft.
Hohe Compliance. Hohes Risiko.
Die Diskussion über NIS2 wird häufig entlang klassischer Compliance-Fragen geführt. Unternehmen prüfen Governance-Strukturen, Sicherheitsmaßnahmen, Meldeprozesse und regulatorische Nachweise. Die Logik dahinter ist einfach: Wer die Anforderungen erfüllt, reduziert sein Risiko. Doch die Analyse eines im Rahmen eines NIS2 Executive Scan bewerteten Vertrags zeichnet ein deutlich komplexeres Bild.
Die Überraschung
Der untersuchte Vertrag erreicht einen Compliance Score von 96 Prozent, einen Governance Index von 94 Prozent und einen NIS2 Readiness Index von 93 Prozent. Aus regulatorischer Sicht handelt es sich damit um einen Vertrag mit überdurchschnittlicher Reife.
Dennoch weist derselbe Vertrag eine kalkulierte Risikobelastung von 3,21 Millionen Euro auf.
Die zentrale Erkenntnis lautet daher: NIS2-Probleme entstehen oft nicht aus mangelnder Compliance, sondern aus der wirtschaftlichen Bedeutung dessen, was abgesichert werden soll.
Der Vertrag ist nicht das Risiko. Die Abhängigkeit ist das Risiko.
Der analysierte Vertrag wurde als kritischer Vertrag, strategischer Vertrag, regulatorisch kritischer Vertrag und lieferantenkritischer Vertrag eingestuft. Ein Ausfall hätte erhebliche Auswirkungen auf Umsatz, Betrieb, Kunden, Compliance und Reputation. Damit unterscheidet sich dieser Vertrag fundamental von einem gewöhnlichen Beschaffungs- oder Dienstleistungsvertrag. Er unterstützt geschäftskritische Prozesse, Informationssysteme, Ressourcen und Finanzströme.
Mit Rang#18 von 1.247 Verträgen gehört die Vertragsbeziehung zu den wirtschaftlich bedeutendsten Vertragsassets des Unternehmens und befindet sich in den Top 5 % des Vertragsportfolios.
Für das Management ergibt sich daraus eine unbequeme Konsequenz:
- Das Risiko liegt nicht primär im Vertragstext.
- Das Risiko liegt in der wirtschaftlichen Abhängigkeit von der Vertragsbeziehung.
- Das Risiko entsteht dort, wo kritische Geschäftsprozesse, Lieferketten und Informationssysteme auf den Vertrag angewiesen sind.
Der eigentliche Risikotreiber ist nicht die Compliance
Bemerkenswert ist, dass der Vertrag in der juristischen und regulatorischen Dimension sehr gute Werte erreicht. Die Analyse bescheinigt eine hohe rechtliche Robustheit, ausgeprägte Audit- und Kontrollrechte, starke Incident-Management-Prozesse sowie eine hohe Governance- und Compliance-Reife. Der Vertragsqualität selbst wird daher nur eine vergleichsweise geringe Risikobelastung zugeschrieben.
Die größten Risiken entstehen an anderer Stelle.
Als wichtigste Gefährdungen werden identifiziert:
- Ausfall kritischer Cloud- und Plattformleistungen
- Cyberangriffe auf geschäftskritische Systeme
- Lieferanten- und Konzentrationsrisiken
- Datenintegritäts- und Datenschutzvorfälle
- regulatorische Veränderungen im Umfeld von NIS2 und DORA.
Diese Risiken haben eine gemeinsame Eigenschaft:
Sie entstehen überwiegend außerhalb des eigentlichen Vertragstextes.
Selbst ein hervorragend formulierter Vertrag verhindert keinen Cyberangriff. Er verhindert keinen Lieferantenausfall. Und er beseitigt keine Konzentrationsrisiken. Genau hier zeigt sich die eigentliche Herausforderung moderner Governance.
3,21 Millionen Euro: Wenn Risiken betriebswirtschaftlich werden
In vielen Risikoberichten werden Risiken in Farben oder Kategorien dargestellt. Rot, Gelb oder Grün. Hoch, Mittel oder Niedrig. Für operative Steuerung mag das ausreichen.
Für Managemententscheidungen ist es oft zu wenig. Der interessante Teil der Analyse beginnt deshalb dort, wo Risiken in Geld übersetzt werden. Der Scan quantifiziert die aggregierten Risikokosten des Vertrags auf 3,21 Millionen Euro.
Risikokostenanalyse
Gesamtrisiko: 3,21 Mio. €
Treiber Kosten
Lieferantenabhängigkeit 1,20 Mio. €
Cyberrisiko 0,95 Mio. €
Cloud-Lock-in 0,78 Mio. €
Regulatorische Änderungen 0,28 Mio. €
Die Risk Cost ergeben sich aus der Kombination von Eintrittswahrscheinlichkeit und wirtschaftlicher Auswirkung der identifizierten Risikotreiber. Sie beschreiben den durchschnittlich zu erwartenden finanziellen Schaden über alle betrachteten Risikoszenarien.
Risk Cost sind zentrale Unternehmenskennzahlen
Die im Vertragsbestand ermittelten Risk Cost belaufen sich auf 3,21 Mio. €. Im Verhältnis zu den wesentlichen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen ergibt sich daraus folgendes Bild:
Ausgangswerte
- Risk Cost: 3,21 Mio. €
- Umsatzbeitrag: 52 Mio. €
- Ergebnisbeitrag (EBITDA-Näherung): 14 Mio. €
- Vertragsvolumen: 37 Mio. €
Kennzahlenanalyse
- Risk Cost / Umsatz: 6,17 %
- Risk Cost / EBITDA: 22,93 %
- Risk Cost / Vertragsvolumen: 8,68 %
Diese Werte verdeutlichen die wirtschaftliche Relevanz der identifizierten Vertragsrisiken. Besonders aussagekräftig ist die Relation der Risk Cost zum Ergebnisbeitrag: Mit 22,93 % des EBITDA absorbieren die erwarteten Risikokosten nahezu ein Viertel des operativen Ergebnisses. Dies zeigt, dass Vertragsrisiken nicht nur ein rechtliches oder organisatorisches Thema darstellen, sondern einen wesentlichen Einfluss auf die Ertragskraft des Unternehmens haben.
Risk Cost sind ein Erwartungswert
Die Risk Cost bilden einen modellbasierten Erwartungswert über definierte Risikoszenarien. Sie sind kein prognostizierter Einzelschaden, ermöglichen aber den wirtschaftlichen Vergleich und die Priorisierung von Risiken. Sie repräsentieren einen realen zusätzlichen Kostenfaktor, der mit hoher Wahrscheinlichkeit im operativen Geschäft anfällt. Zwar wird nicht jedes einzelne Risikoereignis eintreten, die Gesamtheit der Risiken führt jedoch erfahrungsgemäß zu Kosten in der Größenordnung des ausgewiesenen Erwartungswertes.
Für die Unternehmenssteuerung bedeutet dies, dass die ausgewiesenen 3,21 Mio. € Risk Cost als wirtschaftlich relevante Belastung zu betrachten sind, die bei Planung, Kalkulation und Ergebnisprognosen berücksichtigt werden sollten. Durch gezielte Maßnahmen zur Risikoreduktion, Vertragsoptimierung und Steuerung kritischer Vertragsereignisse kann dieser Kostenblock nachhaltig reduziert und unmittelbar in Ergebnisverbesserungen überführt werden.
Executive Insight:
91 % der Risikokosten entstehen außerhalb der eigentlichen Vertragsqualität.
Damit verändert sich die Perspektive grundlegend. Aus abstrakten Risiken werden konkrete wirtschaftliche Belastungen. Für den CFO ist die relevante Aussage nicht mehr, dass ein Cyberrisiko existiert. Relevant ist vielmehr, dass dieses Risiko mit knapp einer Million Euro bewertet wird.
NIS2 wird dadurch von einer regulatorischen Fragestellung zu einer betriebswirtschaftlichen Fragestellung.
Was würde das Unternehmen tatsächlich verlieren?
Genau diese Frage wird in vielen NIS2-Projekten nicht gestellt. Dabei ist sie der Kern eines risikobasierten Ansatzes.
Wirtschaftliche Bedeutung
Kennzahl Wert
Umsatzbeitrag 52 Mio. €
Ergebnisbeitrag 14 Mio. €
Cashflow-Beitrag 11 Mio. €
Vertragsvolumen 37 Mio. €
Strategische Bedeutung 95 Punkte
Asset-Klasse Core Business Asset
Der Vertrag sichert nach der Bewertung Umsatzpotenziale von 52 Mio. €, Ergebnisbeiträge von 14 Mio. € und Cashflows von 11 Mio. € ab. Die entscheidende Managementfrage lautet daher:
Was würde passieren, wenn diese Vertragsbeziehung morgen wegfällt?
Der Vertrag als Unternehmensasset
Eine der spannendsten Erkenntnisse der Analyse betrifft die Sichtweise auf Verträge selbst.
Mit einem Contract Asset Value Index (CAVI) von 84 Punkten wird die Vertragsbeziehung als Core Business Asset (geschäftskritisches Unternehmensasset) klassifiziert. Der Vertrag ist damit nicht nur ein Rechtsdokument, sondern Teil der wirtschaftlichen Infrastruktur des Unternehmens. Verträge sichern heute nicht nur Rechte und Pflichten. Sie sichern
- Umsätze
- Geschäftsprozesse
- Ressourcen
- Lieferketten
- Compliance
- Cyber Resilienz
- Digitale Betriebsfähigkeit.
Der wesentliche Werttreiber ist nicht die juristische Qualität des Dokuments. Der wesentliche Werttreiber ist die Tatsache, dass die Vertragsbeziehung Umsatz, Ergebnis, Cashflow und kritische Geschäftsprozesse absichert. Gleichzeitig mindern Lieferantenabhängigkeiten, Cloud-Lock-in-Effekte und Cyberrisiken diesen Wert. Der Vertrag besitzt also nicht nur einen Nutzen.
Der Vertrag besitzt einen ökonomischen Netto-Wert.
Die eigentliche Lehre aus NIS2
Der analysierte Vertrag erfüllt die regulatorischen Anforderungen in hohem Maße. Trotzdem bleibt er mit erheblichen wirtschaftlichen Risiken verbunden. Gerade darin liegt seine Aussagekraft.
- NIS2 ist keine Richtlinie zur Optimierung von Compliance-Dokumentationen.
- NIS2 zwingt Unternehmen dazu, ihre wirtschaftlichen Abhängigkeiten sichtbar zu machen.
Der Fall zeigt exemplarisch die eigentliche Herausforderung moderner Cyber-Governance:
Unternehmen müssen nicht nur verstehen, ob ihre Verträge compliant sind. Sie müssen verstehen, welche Unternehmenswerte durch diese Verträge abgesichert werden und welche finanziellen Folgen ein Ausfall hätte. Erst dann wird aus Compliance echte Resilienz.
Die Managementfrage der Zukunft lautet deshalb nicht: Sind wir NIS2-konform?
Sondern:
Welche Unternehmenswerte werden durch kritische Verträge gesichert und was kostet es, wenn diese Werte gefährdet werden?
Methodischer Hinweis: Die in diesem Bericht ausgewiesenen Ergebnisse wurden mithilfe der LEGANTA® NIS2-Vertragsanalyse (NIS2-Snapshot und NIS2-Executive Scan) erzeugt. Auf die ausführliche Ableitung der Ergebnisse (NIS2 Audit Scan) wird aus Platzgründen verzichtet. Die Auswertung erfolgte durch eine geführte KI-gestützte Analyse der Vertragsinhalte auf Basis vordefinierter fachlicher Prüfmodelle. Weitere Informationen zur Methodik und Plattform finden Sie unter www.leganta.ai.
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LEGANTA® öffnet die Vertrags-Black-Box für NIS2
Doch eine zentrale Frage bleibt häufig unbeantwortet:
Welche Verträge sind überhaupt relevant und welche Risiken verbergen sich in ihnen?
Genau hier setzt die LEGANTA® NIS2 Journey an.
Mit einem durchgängigen Analyseansatz macht LEGANTA® das sichtbar, was bisher verborgen blieb: die regulatorische, wirtschaftliche und operative Bedeutung von Verträgen.
Statt isolierter Einzelprüfungen entsteht ein vollständiger Transparenzpfad von der ersten Betroffenheitsanalyse bis zur kontinuierlichen regulatorischen Steuerung.
Die Vertrags-Black-Box wird transparent
In vielen Unternehmen befinden sich tausende Verträge in digitalen Archiven, SharePoint-Systemen, Vertragsmanagementlösungen oder klassischen Dateisystemen.
Dabei bleibt oft unklar:
- Welche Verträge unterstützen kritische Geschäftsprozesse?
- Welche Lieferanten sind für die Unternehmensresilienz unverzichtbar?
- Welche regulatorischen Anforderungen gelten tatsächlich?
- Welche Risiken entstehen im Fall eines Ausfalls?
- Welche Nachweise können gegenüber Prüfern erbracht werden?
LEGANTA® beantwortet diese Fragen systematisch entlang einer vierstufigen NIS2 Journey:
Erkennen → Verstehen → Nachweisen → Steuern
NIS2 Snapshot: Erkennen, was wirklich relevant ist
Der erste Schritt besteht darin, die tatsächliche Betroffenheit festzustellen.
Nicht jeder Vertrag fällt automatisch in den Anwendungsbereich der NIS2-Richtlinie. Dennoch fehlt Unternehmen häufig eine belastbare Grundlage, um relevante von irrelevanten Sachverhalten zu trennen.
Der LEGANTA® NIS2 Snapshot analysiert innerhalb kürzester Zeit:
- Unternehmensbetroffenheit
- Vertragsbetroffenheit
- Lieferantenabhängigkeit
- Datenkritikalität
- Cyber-Relevanz
- Geschäftskritikalität
Das Ergebnis ist eine klar priorisierte Bewertung einschließlich NIS2-Relevanzscore, Risikoampel und Management-Kurzurteil.
Die zentrale Frage lautet:
„Sollten wir diesen Vertrag überhaupt weiter analysieren?“
Das Ergebnis sind belastbare Prioritäten statt Vermutungen.
NIS2 Executive Scan: Verstehen, welche Risiken tatsächlich bestehen
Sobald ein Vertrag als regulatorisch relevant erkannt wurde, beginnt die eigentliche Managementanalyse.
Der LEGANTA® NIS2 Executive Scan bewertet die Auswirkungen auf:
- Governance
- Compliance
- Resilienz
- Unternehmenswert
- Geschäftsprozesse
- Wirtschaftliche Stabilität
Hierzu werden Kennzahlen wie beispielsweise:
- Compliance Score
- Governance Index
- Risk Score
- Risk Cost
- Contract Asset Value Index (CAVI)
- Contract Health Index (CHI)
ermittelt und in einer konsolidierten Managementsicht dargestellt.
Während klassische Vertragsprüfungen vor allem Klauseln betrachten, analysiert LEGANTA® die tatsächliche Wirkung eines Vertrags auf das Unternehmen.
Die zentrale Managementfrage lautet:
„Welche Risiken, Schwächen und Handlungsfelder erfordern unsere Aufmerksamkeit?“
Dadurch entsteht erstmals ein ganzheitliches Bild aus regulatorischer, wirtschaftlicher und operativer Perspektive.
NIS2 Audit Scan: Nachweisen, dass Compliance tatsächlich belegbar ist
Viele Unternehmen wissen zwar, dass sie bestimmte Anforderungen erfüllen müssen.
Doch würden diese Anforderungen tatsächlich einer Revision, einem Auditor oder einer Aufsichtsbehörde standhalten?
Hier setzt der LEGANTA® NIS2 Audit Scan an.
Der Audit Scan simuliert die Sicht eines Prüfers und bewertet die tatsächliche Nachweisfähigkeit eines Vertrags.
Dabei werden unter anderem untersucht:
- Audit Readiness
- Top-100 Prüferfragen
- Audit Findings
- NIS2 Gap Analysis
- Klauselqualität
- Nachweisfähigkeit
- Auditierbarkeit
Statt bloßer Selbsteinschätzung entsteht ein belastbares Prüferurteil.
Die zentrale Frage lautet:
„Würden wir eine NIS2-, DORA- oder ISO-27001-Prüfung bestehen?“
Unternehmen erhalten dadurch nicht nur Transparenz über bestehende Lücken, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen und Remediation-Maßnahmen.
Regulatory Intelligence Platform: Compliance dauerhaft steuern
Compliance ist kein einmaliges Projekt.
Regulatorische Anforderungen entwickeln sich kontinuierlich weiter. Lieferanten verändern sich. Neue Risiken entstehen.
Deshalb endet die Reise nicht mit einer Analyse.
Die LEGANTA® Regulatory Intelligence Platform überwacht fortlaufend:
- regulatorische Entwicklungen
- Verträge
- Lieferanten
- Risiken
- Kennzahlen
- Governance-Indikatoren
Auf dieser Grundlage entstehen:
- Frühwarnsysteme
- Trendanalysen
- KPI-Monitoring
- Lieferantenüberwachung
- Regulatory Impact Analysen
- Management Alerts
Die zentrale Frage lautet:
„Wie stellen wir sicher, dass wir auch morgen noch compliant sind?“
Damit entwickelt sich Compliance von einer reaktiven Kontrollfunktion zu einer aktiven Steuerungsfunktion.
Vom Vertrag zur Managemententscheidung
Die Besonderheit der LEGANTA® NIS2 Journey liegt darin, dass alle Analysen auf demselben semantischen Fundament aufbauen.
Ausgehend vom einzelnen Vertrag entsteht ein durchgängiger Transparenzpfad:
- NIS2 Snapshot = Erkennen
- NIS2 Executive Scan = Verstehen
- NIS2 Audit Scan = Nachweisen
- Regulatory Intelligence Platform = Steuern
Das Ergebnis ist nicht nur regulatorische Sicherheit.
Es entsteht ein völlig neues Verständnis darüber, wie Verträge Risiken, Prozesse, Governance und Unternehmenswert beeinflussen.
Jetzt starten
Erfahren Sie innerhalb weniger Minuten, welche Verträge, Lieferanten und Geschäftsprozesse für Ihre NIS2-Compliance tatsächlich relevant sind.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für einen unverbindlichen LEGANTA® NIS2 Quick Scan.
LEGANTA® – Wir öffnen die Vertrags-Black-Box.
Die LEGANTA® Business Software ist ein SaaS-basiertes Produkt der SBC Systems GmbH. Gegründet im Jahr 2009 und mit Sitz in Frankfurt am Main, entwickelt und vertreibt SBC Systems GmbH innovative KI-Softwarelösungen zur Automatisierung von Geschäftsbeziehungen, Leistungsaustausch und Vertragsmanagement. Das Unternehmen vergibt Lizenzen und bietet Beratung, Projektmanagement und Dienstleistungen für Unternehmen und Behörden an.
Unsere Kompetenzen zeigen sich insbesondere:
• in der Digitalisierung und Automatisierung von Dauerschuldverhältnissen
• mit unbegrenzter Zahl von Vertragspartnern, Leistungen und Objekten
• mit automatisierten Vertragsprozessen
• mit täglich tausenden von automatisierten Buchungen
• mit voller Integration in die bestehende IT-Landschaft.
Unsere Produkte sind in 52 Ländern mit unterschiedlichen Sprachen und Währungen im Einsatz. Zusammen mit unseren Partnern whitepaper.id (whitepaper-id.com) und innowise (innowise.de) sind wir ein Team mit hochzertifizierter SAP-Kompetenz und über 1.500 Experten, mit dem wir seit vielen Jahren integrierte IT-Lösungen erfolgreich bereitstellen und betreuen.
Mehr erfahren Sie unter https://leganta.ai und https://leganta.de
Kontakt: Hugo Christian Rieß, Dipl.-Volkswirt und Dipl.-Mathematiker, Geschäftsführer, E-Mail: hcr@sbc-systems.de
SBC Systems GmbH
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Schluss mit dem Score-Kult: Warum Fragen wertvoller sind als Punkte
Doch genau hier beginnt das Problem.
Ein Score wirkt objektiv und managementtauglich. Er beantwortet jedoch selten die Fragen, die Unternehmensleitungen tatsächlich stellen. Statt Klarheit zu schaffen, erzeugt er häufig neue Unsicherheiten.
Erhält ein CIO beispielsweise die Information, dass der „Supply Chain Security Score“ seines Unternehmens bei 62 Prozent liegt, folgen unmittelbar die entscheidenden Fragen:
- Warum nur 62 Prozent?
- Welche Lieferanten sind betroffen?
- Welche Vertragsklauseln fehlen?
- Welche Risiken entstehen daraus?
- Welche Verträge müssen angepasst werden?
- Welche Kosten verursachen diese Risiken?
Der Score selbst liefert auf keine dieser Fragen eine Antwort.
Der Irrtum der Score-Orientierung
Jeder Score ist eine Verdichtung. Hunderte Vertragsattribute, Klauseln, Abhängigkeiten, Risiken und regulatorische Anforderungen werden auf eine einzige Kennzahl reduziert. Diese Verdichtung erleichtert zwar die Darstellung auf Management-Dashboards, führt jedoch zwangsläufig dazu, dass wichtige Informationen verloren gehen.
Für die Unternehmenssteuerung reicht es nicht zu wissen, dass ein Problem existiert. Entscheidend ist das Verständnis darüber, welches Problem vorliegt, wo es entsteht und wie es beseitigt werden kann.
LEGANTA® stellt die Frage in den Mittelpunkt
LEGANTA® verfolgt daher einen grundsätzlich anderen Ansatz.
Statt Verträge primär zu bewerten, projiziert LEGANTA® jeden Vertrag gegen eine semantische Repräsentation regulatorischer Anforderungen, beispielsweise der NIS2-Richtlinie. Der eigentliche Mehrwert entsteht dabei nicht durch einen weiteren Score, sondern durch die Fähigkeit, konkrete und unternehmensrelevante Fragen unmittelbar beantworten zu können.
Das LEGANTA® Verfahren basiert auf der Überzeugung, dass die Pain Points von Unternehmen nicht durch Kennzahlen beseitigt werden, sondern durch die richtigen Fragen.
Fragen wie:
- Welche kritischen Lieferantenverträge enthalten kein Auditrecht?
- Welche Verträge verpflichten Dienstleister nicht zur Meldung von Sicherheitsvorfällen innerhalb von 24 Stunden?
- Welche Vertragspartner dürfen Subunternehmer ohne Zustimmung des Auftraggebers einsetzen?
- Wo fehlen Exit-Regelungen für kritische Dienstleistungen?
- Welche Lieferanten wurden bisher nie bewertet?
Solche Antworten schaffen Transparenz und Handlungsfähigkeit. Sie führen direkt zu Maßnahmen.
Von der Bewertung zur Entscheidung
Das gilt nicht nur für die Lieferkette.
Während ein klassischer Governance Score Verantwortlichkeiten, Reporting-Prozesse, Compliance-Regelungen oder Management-Einbindung zu einem Prozentwert verdichtet, fragt LEGANTA® gezielt nach den Ursachen möglicher Defizite:
- Wer trägt die Sicherheitsverantwortung?
- In welchen Verträgen fehlen Rollenbeschreibungen?
- Wo sind Eskalationswege nicht definiert?
- Welche Vertragspartner liefern keine Compliance-Berichte?
Der Unterschied ist grundlegend.
Ein Governance Score sagt: "Wir erreichen 74 Prozent."
LEGANTA® sagt: "In 17 kritischen Verträgen fehlen Governance-Regelungen."
Nur die zweite Aussage ermöglicht eine konkrete Priorisierung und unmittelbare Umsetzung.
NIS2-Compliance braucht Antworten, keine Prozentwerte
Auch beim NIS2 Compliance Score zeigt sich dieselbe Schwäche.
Ein Prozentwert beschreibt den Zustand eines Vertragsbestands, liefert jedoch keine belastbare Entscheidungsgrundlage für Vorstände, Compliance-Verantwortliche oder Auditoren.
Tatsächlich benötigen Unternehmen Antworten auf Fragen wie:
- Welche regulatorischen Anforderungen fehlen?
- Welche Verpflichtungen sind unzureichend geregelt?
- Welche Verträge bergen erhöhte Risiken?
- Welche Anpassungen besitzen die höchste Priorität?
- Welche finanziellen Auswirkungen entstehen durch verbleibende Risiken?
Genau hier setzt LEGANTA® an.
Die semantische Antwortmaschine
Mit seinem semantischen Wissensmodell nutzt LEGANTA® nicht nur ausgewählte Vertragsdaten, sondern die gesamte semantische Repräsentation des Vertrags- und Risikokontextes.
Dadurch entsteht ein System, das Fragen beantwortet statt lediglich Bewertungen auszugeben.
Beispielsweise:
Frage: Welche kritischen Lieferantenverträge enthalten keine Auditrechte?
Antwort: 11 Verträge gefunden.
Frage: Welche Dienstleister melden Sicherheitsvorfälle später als innerhalb von 24 Stunden?
Antwort: 7 Verträge gefunden.
Frage: Welche Verträge enthalten keine Exit-Regelung?
Antwort: 23 Verträge gefunden.
Der Informationsgewinn liegt nicht in der Kennzahl, sondern in der präzisen Antwort.
Scores bleiben wichtig – aber nicht als Endergebnis
LEGANTA® stellt Scores nicht grundsätzlich infrage. Für Dashboards, Management-Reports oder Portfolioübersichten bleiben Kennzahlen wichtig. Mit dem LEGANTA® Score Creator können Unternehmen aus Fragen und Antworten sogar individuelle Scores erzeugen.
Der entscheidende Unterschied besteht jedoch darin, dass der Score nicht mehr das Analyseergebnis ist, sondern lediglich ein Nebenprodukt.
Die eigentliche Wertschöpfung entsteht durch die Fähigkeit, jede relevante Geschäfts-, Risiko-, Compliance- oder Managementfrage unmittelbar aus der semantischen Vertragsrepräsentation zu beantworten.
Fazit
Die Zukunft der Contract Intelligence liegt nicht in immer neuen Bewertungsmodellen, sondern in der Fähigkeit, Wissen aus Verträgen gezielt nutzbar zu machen.
Andere Systeme berechnen Scores. LEGANTA® beantwortet Fragen.
Andere Systeme verdichten Wissen. LEGANTA® erschließt Wissen.
Dadurch erhalten Unternehmen genau die Informationen, die sie für fundierte Entscheidungen benötigen:
- Welche Verträge sind betroffen?
- Welche Klauseln fehlen?
- Welche Risiken entstehen?
- Welche Risikokosten drohen?
- Welche Maßnahmen besitzen die höchste Priorität?
Der Score sagt, dass ein Problem existiert.
LEGANTA® zeigt, welches Problem existiert, wo es existiert, warum es existiert und was konkret dagegen zu tun ist.
Die LEGANTA® Business Software ist ein SaaS-basiertes Produkt der SBC Systems GmbH. Gegründet im Jahr 2009 und mit Sitz in Frankfurt am Main, entwickelt und vertreibt SBC Systems GmbH innovative KI-Softwarelösungen zur Automatisierung von Geschäftsbeziehungen, Leistungsaustausch und Vertragsmanagement. Das Unternehmen vergibt Lizenzen und bietet Beratung, Projektmanagement und Dienstleistungen für Unternehmen und Behörden an.
Unsere Kompetenzen zeigen sich insbesondere:
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Unsere Produkte sind in 52 Ländern mit unterschiedlichen Sprachen und Währungen im Einsatz. Zusammen mit unseren Partnern whitepaper.id (whitepaper-id.com) und innowise (innowise.de) sind wir ein Team mit hochzertifizierter SAP-Kompetenz und über 1.500 Experten, mit dem wir seit vielen Jahren integrierte IT-Lösungen erfolgreich bereitstellen und betreuen.
Mehr erfahren Sie unter https://leganta.ai und https://leganta.de
Kontakt: Hugo Christian Rieß, Dipl.-Volkswirt und Dipl.-Mathematiker, Geschäftsführer, E-Mail: hcr@sbc-systems.de
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Das Risiko steht nicht im Vertrag. Es wartet auf sein Ereignis.
Trotzdem erleben sie immer wieder dieselbe Überraschung:
- Eine Produktionslinie steht still.
- Ein strategischer Lieferant liefert nicht.
- Ein Service Provider verfehlt seine SLAs.
- Eine Meldefrist wird versäumt.
- Ein kritischer Geschäftsprozess kommt zum Erliegen.
Und plötzlich steht die Frage im Raum:
Wie konnte das passieren?
Die ernüchternde Antwort lautet oft:
Weil das eigentliche Risiko nie sichtbar war.
- Nicht, weil Informationen fehlten.
- Nicht, weil die Verträge fehlten.
- Nicht, weil die Normen unbekannt waren.
Sondern weil der Blick auf das Wesentliche fehlte: das Ereignis.
Ohne Ereignis gibt es kein Risiko
Das klingt zunächst banal.
Ist es aber nicht.
Denn die meisten Unternehmen betrachten Risiken aus der Perspektive von Vorschriften, Kontrollen oder Verträgen.
Dabei wird eine fundamentale Tatsache übersehen:
- Eine Norm verursacht keinen Schaden.
- Ein Vertrag verursacht keinen Schaden.
- Eine Richtlinie verursacht keinen Schaden.
Erst wenn ein Ereignis eintritt, entsteht überhaupt eine Wirkung auf das Unternehmen.
Ein Beispiel:
Eine NIS2-Anforderung schreibt bestimmte Sicherheitsmaßnahmen vor. Solange kein relevantes Ereignis eintritt, bleibt diese Vorschrift genau das: eine Vorschrift.
Erst wenn beispielsweise ein Cyberangriff erfolgreich ist und dadurch die Produktion ausfällt, entsteht ein wirtschaftlicher Schaden.
Dasselbe gilt für Verträge.
Eine SLA-Klausel ist nicht gefährlich.
Gefährlich wird erst das Ereignis:
- Der Dienstleister erfüllt die vereinbarte Leistung nicht.
- Der Cloud-Dienst fällt aus.
- Die Lieferkette wird unterbrochen.
Dann kann eine Störung entstehen.
Dann kann ein Risiko entstehen.
Dann kann ein Schaden entstehen.
Ohne Ereignis kein Risiko.
Diese Erkenntnis ist die Grundlage des LEGANTA®-Modells.
Der größte Schmerz moderner Unternehmen: Alles ist getrennt
In vielen Unternehmen existieren heute zahlreiche spezialisierte Systeme.
- Das Compliance-Team überwacht Normen.
- Die Rechtsabteilung verwaltet Verträge.
- Die Informationssicherheit analysiert Sicherheitsvorfälle.
- Das Risikomanagement bewertet Risiken.
- Das Controlling bewertet finanzielle Auswirkungen.
- Jeder arbeitet professionell und korrekt.
Und trotzdem fehlt das Gesamtbild.
Die Folge sind klassische Pain Points:
- Risiken werden isoliert betrachtet.
- Vertragsrisiken bleiben verborgen.
- Compliance-Maßnahmen werden nicht wirtschaftlich priorisiert.
- Investitionen lassen sich nur schwer rechtfertigen.
- Entscheidungen erfolgen auf Basis von Annahmen statt Fakten.
- Vorstand und Management erhalten keine durchgängige Sicht auf Ursache und Wirkung.
Was fehlt, ist eine gemeinsame Sprache.
Eine Sprache, die Juristen, Compliance Manager, Informationssicherheitsbeauftragte und Controller gleichermaßen verstehen.
Die gefährliche Illusion der Compliance
Viele Unternehmen glauben: "Wenn wir compliant sind, sind wir sicher."
Doch die Realität sieht anders aus.
Stellen wir uns zwei Szenarien vor.
Szenario 1
- Ein Unternehmen verstößt gegen eine NIS2-Anforderung.
- Die Folge ist ein Sicherheitsvorfall.
- Der wirtschaftliche Schaden beträgt 5 Millionen Euro.
Szenario 2
Ein kritischer Zulieferer verletzt vertragliche Verpflichtungen.
- Eine wichtige Komponente wird nicht geliefert.
- Die Produktion steht mehrere Wochen still.
- Der wirtschaftliche Schaden beträgt 12 Millionen Euro.
Welches Risiko verdient die größere Aufmerksamkeit?
In der Praxis konzentrieren sich viele Unternehmen auf das regulatorische Risiko.
Das wirtschaftlich größere Vertragsrisiko bleibt oft unsichtbar.
Nicht weil es kleiner wäre.
Sondern weil niemand den Zusammenhang zwischen Vertrag, Ereignis und Unternehmenswert transparent macht.
Die erste Signatur: Die Normsignatur
- LEGANTA® beginnt dort, wo klassische Compliance-Systeme enden.
- Jede regulatorische Anforderung hinterlässt eine charakteristische Spur.
- LEGANTA® bezeichnet diese als Normsignatur.
Die Normsignatur beantwortet die Frage: Warum kann ein bestimmtes Ereignis entstehen?
Beispielsweise: NIS2-Meldepflicht → Fristüberschreitung → NIS2-Ereignis.
Damit wird erstmals nicht nur die Vorschrift dokumentiert.
Es wird sichtbar, welche konkreten Ereignisse aus der Vorschrift entstehen können.
Die zweite Signatur: Die Vertragssignatur
Noch spannender wird es bei Verträgen.
Jede Vertragsklausel enthält implizit mögliche Ereignisse.
Doch diese bleiben für Unternehmen häufig verborgen.
LEGANTA® macht sie sichtbar.
Eine SLA-Klausel kann beispielsweise zu folgenden Ereignissen führen:
- Lieferverzug
- Nichterfüllung
- Qualitätsmangel
- Ressourcenengpass
- Verletzung von Service Levels
Aus der Klausel wird ein Vertragsereignis.
Aus dem Vertragsereignis entsteht eine Störung.
Aus der Störung entsteht ein Risiko.
Die Vertragssignatur beantwortet deshalb die Frage:
Welche vertraglichen Ursachen können ein bestimmtes Ereignis auslösen?
Genau hier liegt die Quelle vieler bisher unsichtbarer Unternehmensrisiken.
Der entscheidende Moment: Wenn Herkunft bedeutungslos wird
Für die Unternehmenssteuerung spielt es irgendwann keine Rolle mehr, woher ein Ereignis stammt.
- Ob die Ursache eine NIS2-Anforderung ist.
- Oder eine Vertragsklausel.
- Oder eine interne Richtlinie.
- Oder eine Lieferantenverpflichtung.
Entscheidend ist allein:
Welche Auswirkungen hat das Ereignis auf das Unternehmen?
An diesem Punkt sprechen Normsignatur und Vertragssignatur erstmals dieselbe Sprache. Beide führen zu einem Ereignis. Und genau dort beginnt die dritte und wichtigste Signatur.
Die dritte Signatur: Die Risikosignatur
Die Risikosignatur ist das Herzstück des LEGANTA®-Ansatzes.
Sie transformiert jedes Ereignis in seinen wirtschaftlichen Kontext.
Dabei entsteht eine durchgängige Wirkungskette:
Ereignis → Maßnahme → Störung → Wirkung → Asset → Person → Risiko → Gegenmaßnahme → ROI.
Plötzlich werden Fragen beantwortbar, die bisher kaum transparent darstellbar waren:
- Welche Klausel gefährdet welchen Geschäftsprozess?
- Welche NIS2-Anforderung schützt welches Asset?
- Welche Personengruppen sind betroffen?
- Welcher finanzielle Schaden droht?
- Welche Maßnahme reduziert das Risiko am stärksten?
- Welchen wirtschaftlichen Nutzen erzeugt die Investition?
Aus isolierten Informationen entsteht Management Intelligence.
Vom Dokument zur Unternehmenssteuerung
Genau hier vollzieht sich der eigentliche Paradigmenwechsel.
Klassische Systeme fragen: Sind wir compliant?
LEGANTA® fragt: Welches Ereignis bedroht unseren Unternehmenswert?
Denn Vorstände kaufen keine Compliance.
- Sie kaufen Risikoreduzierung.
- Sie kaufen Stabilität.
- Sie kaufen Resilienz.
- Sie kaufen Transparenz.
Und letztlich kaufen sie die Fähigkeit, bessere Entscheidungen zu treffen.
Die Zukunft gehört den Unternehmen, die Ereignisse verstehen
Die meisten Organisationen verwalten heute Normen.
Viele verwalten Verträge.
Nur wenige verstehen die Ereignisse, die daraus entstehen können.
Und genau deshalb bleiben Risiken häufig verborgen, bis sie eintreten.
Die drei Signaturen von LEGANTA® ändern diesen Blickwinkel grundlegend:
- Die Normsignatur erklärt die regulatorische Ursache eines Ereignisses.
- Die Vertragssignatur erklärt die vertragliche Ursache eines Ereignisses.
- Die Risikosignatur erklärt die wirtschaftliche Bedeutung eines Ereignisses.
Erst durch das Zusammenspiel aller drei Signaturen entstehen Transparenz, Priorisierung und Steuerbarkeit.
Denn am Ende gilt:
Nicht die Norm ist das Risiko.
Nicht der Vertrag ist das Risiko.
Das mögliche Ereignis ist das Risiko.
Und wer die potentiellen Ereignisse kennt, kann Risiken beherrschen, bevor daraus Schäden werden.
Form follows Contract.
Risk follows Event.
Value follows Insight.
Die LEGANTA® Business Software ist ein SaaS-basiertes Produkt der SBC Systems GmbH. Gegründet im Jahr 2009 und mit Sitz in Frankfurt am Main, entwickelt und vertreibt SBC Systems GmbH innovative KI-Softwarelösungen zur Automatisierung von Geschäftsbeziehungen, Leistungsaustausch und Vertragsmanagement. Das Unternehmen vergibt Lizenzen und bietet Beratung, Projektmanagement und Dienstleistungen für Unternehmen und Behörden an.
Unsere Kompetenzen zeigen sich insbesondere:
• in der Digitalisierung und Automatisierung von Dauerschuldverhältnissen
• mit unbegrenzter Zahl von Vertragspartnern, Leistungen und Objekten
• mit automatisierten Vertragsprozessen
• mit täglich tausenden von automatisierten Buchungen
• mit voller Integration in die bestehende IT-Landschaft.
Unsere Produkte sind in 52 Ländern mit unterschiedlichen Sprachen und Währungen im Einsatz. Zusammen mit unseren Partnern whitepaper.id (whitepaper-id.com) und innowise (innowise.de) sind wir ein Team mit hochzertifizierter SAP-Kompetenz und über 1.500 Experten, mit dem wir seit vielen Jahren integrierte IT-Lösungen erfolgreich bereitstellen und betreuen.
Mehr erfahren Sie unter https://leganta.ai und https://leganta.de
Kontakt: Hugo Christian Rieß, Dipl.-Volkswirt und Dipl.-Mathematiker, Geschäftsführer, E-Mail: hcr@sbc-systems.de
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NIS2 beginnt nicht im Rechenzentrum. Aber dort endet sie auch nicht.
All diese Themen sind zweifellos wichtig.
Dennoch erleben viele Unternehmen, dass ihre NIS2-Initiativen trotz hoher Investitionen nur begrenzte Transparenz schaffen. Es entstehen Checklisten, Gap-Analysen, Audits und Maßnahmenkataloge. Die eigentlichen Managementfragen bleiben jedoch häufig unbeantwortet. ,
- Welche Verträge unterstützen kritische Funktionen?
- Welche Lieferanten erzeugen die größten Abhängigkeiten?
- Welche NIS2-Anforderungen betreffen welche Geschäftsprozesse?
- Welche Vertragsklausel verursacht welches Risiko?
- Welche Assets sind betroffen?
- Wie hoch ist der potenzielle wirtschaftliche Schaden?
- Wer trägt die Verantwortung?
- Welche Maßnahme reduziert das Risiko tatsächlich?
Zwischen regulatorischer Anforderung und unternehmerischer Realität entsteht eine Lücke.
Genau diese Lücke schließt LEGANTA®.
Die unbequeme Wahrheit: Kritische Risiken entstehen selten im Rechenzentrum
Wenn Unternehmen von Cyberrisiken sprechen, denken sie häufig an Firewalls, Verzeichnisdienste, Netzwerksegmentierung oder SIEM-Systeme.
Die meisten kritischen Abhängigkeiten entstehen jedoch deutlich früher.
Sie entstehen in Verträgen.
Cloud-Verträge, Outsourcing-Vereinbarungen, Managed Services, Plattformverträge, Softwarelizenzen, Datenverarbeitungsverträge und Lieferantenvereinbarungen bestimmen, wer verantwortlich ist, wer Nachweise liefern muss, wer Audits zulassen muss, welche Sicherheitsanforderungen gelten und wer im Schadensfall haftet.
LEGANTA® NIS2 beginnt deshalb bewusst beim Vertrag.
Nicht weil NIS2 ein Vertragsthema wäre.
Sondern weil Verträge die semantische Beschreibung des Unternehmens darstellen.
Jeder Vertrag beschreibt Leistungen. Leistungen beschreiben Prozesse. Prozesse beschreiben die Organisation. Und aus dieser Struktur lassen sich Verantwortlichkeiten, Governance, Risiken, Abhängigkeiten und Resilienz ableiten.
Daraus entstand der LEGANTA®-Grundsatz: Form follows Contract.
Der größte Pain Point: Compliance ohne Zusammenhang
In vielen Unternehmen werden regulatorische Anforderungen, Verträge, Prozesse, Risiken und technische Sicherheitsmaßnahmen unabhängig voneinander betrachtet.
Das Ergebnis sind isolierte Bewertungen.
- Auditoren prüfen Anforderungen.
- Berater erstellen Gap-Analysen.
- Security-Teams bewerten technische Kontrollen.
- Einkauf und Vertragsmanagement verwalten Lieferanten.
- Das Management erhält zahlreiche Berichte, aber selten ein konsistentes Gesamtbild.
LEGANTA® verbindet diese Welten in einem gemeinsamen Wissensmodell.
Dabei wird jede regulatorische Vorgabe über eine durchgängige Ableitungskette verarbeitet:
Domäne → Regelwerk → Norm → Kontrollziel → Nachweiskriterium → Nachweis → Prüferfrage → Feststellung → Ereignis → Risikosignatur → Lessons Learned.
Dadurch entsteht eine lückenlose Verbindung zwischen Regulierung, Vertrag, Organisation, Cybersecurity und Risiko.
Wenn eine Feststellung zum Unternehmensrisiko wird
Klassische Compliance-Systeme enden meist bei einer Feststellung.
LEGANTA® beginnt dort erst.
Fehlt beispielsweise ein Auditrecht im Vertrag, lautet die Feststellung nicht lediglich:
„Auditklausel fehlt.“
LEGANTA® analysiert die gesamte Wirkungskette:
Audit kann verweigert werden. Kontrollen können nicht durchgeführt werden. Verstöße bleiben verborgen. Transparenz geht verloren. Governance verliert Wirksamkeit. Regulatorische Risiken steigen.
Dafür verwendet LEGANTA® die Risikosignatur:
Ereignis → Störung → Wirkung → Asset → Betroffene → Risiko → Maßnahmen.
Aus einer Compliance-Lücke entsteht damit ein steuerbares Unternehmensrisiko.
Fünf typische NIS2-Probleme. Eine gemeinsame Lösung.
1. Niemand weiß, welche Verträge wirklich kritisch sind
In großen Organisationen existieren oft tausende Verträge. Welche davon kritische Funktionen unterstützen, bleibt häufig unklar.
LEGANTA® analysiert Verträge, Leistungen, Prozesse, Systeme, Daten, Geschäftsabhängigkeiten und regulatorische Bezüge und erzeugt daraus Kennzahlen wie den Business Criticality Index, den Regulatory Exposure Index und den Supplier Dependency Index. Kritische Verpflichtungen und Ansprüche werden dadurch unmittelbar sichtbar.
2. Compliance hat keinen wirtschaftlichen Kontext
Das Management interessiert sich nicht nur für Compliance.
Es möchte wissen, welche finanziellen Auswirkungen ein Risiko verursachen kann.
LEGANTA® verbindet regulatorische Feststellungen mit Risiken, Auswirkungen und wirtschaftlichen Schäden. Daraus entstehen Kennzahlen wie Risk Score, Risk Cost und Contract Governance Index. Compliance wird damit zu einem Instrument der Unternehmenssteuerung.
3. Lieferkettenrisiken sind kaum beherrschbar
NIS2 fordert ausdrücklich die Bewertung von Lieferkettenrisiken.
In der Praxis fehlen jedoch häufig die Zusammenhänge zwischen Lieferanten, Verträgen, Prozessen, Assets und regulatorischen Anforderungen.
LEGANTA® modelliert diese Zusammenhänge als vollständige Wirkungskette und macht dadurch Lieferkettenrisiken erstmals transparent, nachvollziehbar und steuerbar.
4. Verträge sind oft nicht auditierbar
Viele Verträge enthalten Verpflichtungen, aber keine belastbaren Nachweise.
LEGANTA® trennt deshalb konsequent zwischen Nachweiskriterium, Nachweis und Feststellung. Ergänzend bewertet der Evidence Score die Qualität und Belastbarkeit der Evidenzlage. Dadurch entsteht eine revisionssichere Grundlage für Audits und Aufsicht.
5. Erkenntnisse gehen verloren
Viele Audits enden mit einem Bericht.
Danach beginnt die nächste Prüfung wieder von vorne.
LEGANTA® integriert jede Erkenntnis in den Baustein Lessons Learned und führt sie dauerhaft in das Wissensmodell zurück. Dadurch entsteht ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess.
NIS2 beginnt im Vertrag. Die Prüfung endet jedoch nicht dort.
Gerade hier unterscheidet sich LEGANTA® von der Fehlinterpretation, NIS2 sei primär eine Frage von Verträgen.
LEGANTA® berücksichtigt sämtliche technischen, organisatorischen und betrieblichen Anforderungen der NIS2-Richtlinie. Diese werden jedoch nicht isoliert betrachtet, sondern in ihren regulatorischen und vertraglichen Kontext eingebettet.
Der Maßstab lautet nicht: Welche Sicherheitslösung wurde eingeführt?
Sondern:
Welche Verpflichtung wird erfüllt, wie wird ihre Wirksamkeit nachgewiesen und welches Risiko entsteht, wenn sie versagt?
Die operative Cybersecurity wird sichtbar, erklärbar und prüfbar
LEGANTA® deckt sämtliche wesentlichen Cybersecurity-Disziplinen der NIS2 ab.
Incident Response
Nicht nur die Existenz eines Prozesses wird geprüft. Bewertet werden Meldepflichten, Eskalationswege, Mitwirkungspflichten von Dienstleistern, regulatorische Fristen, Dokumentation, Nachweise und Haftungsfolgen.
Vulnerability Management
Schwachstellen werden nicht nur technisch betrachtet. LEGANTA® analysiert Patchpflichten, Reaktionszeiten, geschäftliche Abhängigkeiten, regulatorische Auswirkungen und wirtschaftliche Schadenspotenziale.
Identity & Access Management
IAM wird anhand von Rollenmodellen, Verantwortlichkeiten, Berechtigungskonzepten, Betreiberpflichten, Outsourcing-Strukturen und Auditierbarkeit bewertet.
Netzwerksicherheit
Firewalls und Segmentierung werden mit Geschäftsprozessen, Assets, Lieferketten und regulatorischen Anforderungen verknüpft. Dadurch wird die tatsächliche Bedeutung der Maßnahme für die Unternehmensresilienz sichtbar.
Security Operations und SOC
SOC-Prozesse werden hinsichtlich Kontrollzielen, erzeugter Nachweise, geschützter Assets, regulatorischer Relevanz und möglicher Auswirkungen eines Überwachungsausfalls bewertet.
Die Qualität von Cybersecurity wird aus Verpflichtungen und Ansprüchen abgeleitet
Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass LEGANTA® Sicherheitsmaßnahmen nicht nach ihrer bloßen Existenz bewertet.
Bewertet wird ihre Wirksamkeit.
- Welche Verpflichtung besteht?
- Welches Kontrollziel muss erfüllt werden?
- Welche Nachweise werden verlangt?
- Welches Risiko soll reduziert werden?
- Wird die gewünschte Wirkung tatsächlich erreicht?
Dadurch verbindet LEGANTA® Governance, Compliance, Verträge, Prozesse, Lieferketten und Cybersecurity in einer einzigen Bewertungslogik.
Die LEGANTA® OntoSphere: Das gemeinsame Modell für NIS2
Im Zentrum steht die LEGANTA® OntoSphere mit ihren drei verbundenen Räumen:
- Geschäftsraum
- Rechtsraum
- Resonanzraum
Der Geschäftsraum beschreibt Prozesse und Wertschöpfung.
Der Rechtsraum beschreibt Verträge, Verpflichtungen und regulatorische Anforderungen.
Der Resonanzraum beschreibt Ereignisse, Risiken, Auswirkungen und Veränderungen.
Dadurch kann LEGANTA® nicht nur beantworten, welche Anforderung oder Klausel existiert, sondern welchen Einfluss sie auf Resilienz, Governance, Risiko und Unternehmenssteuerung besitzt.
Vom Vertrag zum Wissen. Vom Wissen zur Resilienz.
Die eigentliche Innovation von LEGANTA® sind nicht Dashboards, Heatmaps oder Compliance-Scores.
Die Innovation liegt in einer durchgängigen semantischen Wirkungs- und Wissenskette.
Norm → Prüferfrage → Feststellung → Ereignis → Risikosignatur → Lessons Learned.
- Aus regulatorischen Anforderungen werden Wissensobjekte.
- Aus Wissensobjekten werden Risikoobjekte.
- Aus Risikoobjekten entsteht Unternehmenssteuerung.
- Und aus Unternehmenssteuerung entsteht Resilienz.
Deshalb ist LEGANTA® weder ein reines LegalTech-System noch ein klassisches GRC-Werkzeug oder ein weiteres Cybersecurity-Assessment.
LEGANTA® prüft die vollständige Wirksamkeitskette von der regulatorischen Anforderung über die vertragliche Verpflichtung bis zur operativen Cybersecurity-Maßnahme und deren Wirkung auf Risiko, Governance, Compliance und Resilienz.
NIS2 beginnt im Vertrag. Aber erst durch die Verbindung von Vertrag, Governance und operativer Cybersecurity entsteht die vollständige Sicht auf das Unternehmen. Genau diese Sicht liefert LEGANTA®.
Die LEGANTA® Business Software ist ein SaaS-basiertes Produkt der SBC Systems GmbH. Gegründet im Jahr 2009 und mit Sitz in Frankfurt am Main, entwickelt und vertreibt SBC Systems GmbH innovative KI-Softwarelösungen zur Automatisierung von Geschäftsbeziehungen, Leistungsaustausch und Vertragsmanagement. Das Unternehmen vergibt Lizenzen und bietet Beratung, Projektmanagement und Dienstleistungen für Unternehmen und Behörden an.
Unsere Kompetenzen zeigen sich insbesondere:
• in der Digitalisierung und Automatisierung von Dauerschuldverhältnissen
• mit unbegrenzter Zahl von Vertragspartnern, Leistungen und Objekten
• mit automatisierten Vertragsprozessen
• mit täglich tausenden von automatisierten Buchungen
• mit voller Integration in die bestehende IT-Landschaft.
Unsere Produkte sind in 52 Ländern mit unterschiedlichen Sprachen und Währungen im Einsatz. Zusammen mit unseren Partnern whitepaper.id (whitepaper-id.com) und innowise (innowise.de) sind wir ein Team mit hochzertifizierter SAP-Kompetenz und über 1.500 Experten, mit dem wir seit vielen Jahren integrierte IT-Lösungen erfolgreich bereitstellen und betreuen.
Mehr erfahren Sie unter https://leganta.ai und https://leganta.de
Kontakt: Hugo Christian Rieß, Dipl.-Volkswirt und Dipl.-Mathematiker, Geschäftsführer, E-Mail: hcr@sbc-systems.de
SBC Systems GmbH
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Telefon: +49 1628222278
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Telefon: +491628222278
E-Mail: hcr@sbc-systems.de
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