Autor: Firma Cosys Ident

Retourenmanagement Software: Wie Rückgaben wieder Teil des Bestands werden

Retourenmanagement Software: Wie Rückgaben wieder Teil des Bestands werden

Im Einzelhandel endet ein Auftrag nicht mit dem Versand. Erst wenn ein zurückgesendeter Artikel geprüft, bewertet und wieder als verkäuflicher Bestand verfügbar ist, ist der Order Lifecycle tatsächlich abgeschlossen. Genau an dieser Stelle entstehen für viele Einzelhändler unnötige Verluste: Ware liegt tagelang ungebucht im Backstore. Im Fashion Retail kann das zum Beispiel bedeuten, dass die Größe 38 eines gefragten Modells im Onlineshop als nicht verfügbar erscheint, obwohl der Artikel physisch längst wieder in der Filiale liegt.

Eine Retourenmanagement-Software setzt hier an, indem sie die Rückgabe als vollwertigen Logistikprozess behandelt und nicht als nachgelagerte Verwaltungsaufgabe.

Wie ein durchgängiger Retourenprozess im Einzelhandel aufgebaut ist

Der Prozess beginnt mit der Annahme, entweder gegen Beleg oder als freie Erfassung, wenn der Kunde ohne Retourenschein in die Filiale kommt. Direkt danach folgt die Identifikation über Barcode, EAN oder Seriennummer sowie die Zustandsprüfung. Sie ist der eigentliche Kern: Wird der Artikel per Foto dokumentiert, lassen sich spätere Diskussionen über Gebrauchsspuren oder Transportschäden sachlich klären.

Erst wenn der Retourengrund erfasst ist, kann die Software den Bestandsstatus setzen: sofort verkäuflich, aufbereitungsbedürftig, B-Ware, Sperrbestand oder Lieferantenretoure. Aus diesem Status ergeben sich die Folgeschritte, die in vielen Konzepten fehlen, aber betriebswirtschaftlich entscheidend sind: Neuauszeichnung mit mobilem Etikettendruck, Umlagerung an die Filiale mit dem höchsten Bedarf, Wiedereinlagerung im Zentrallager sowie die Freigabe der Gutschrift. Danach läuft die Rückbuchung ins ERP, gefolgt von der Auswertung über Artikel, Größe, Farbe, Lieferant, Filiale und Retourengrund.

Welche Fehler in der Retourenabwicklung am meisten Marge kosten

Die häufigsten Schwachstellen entstehen an den Schnittstellen. Retouren werden auf Papier oder in Excel erfasst und erst am Wochenende gebucht, wodurch der verfügbare Bestand systematisch zu niedrig ausgewiesen wird. Zustandsbewertungen erfolgen nach Bauchgefühl, sodass gleiche Ware je nach Standort unterschiedlich eingestuft wird. Und Retourengründe werden zwar erfasst, aber nie ausgewertet, obwohl gerade in der Mode Passform- und Größenprobleme wiederkehrende Muster bilden, die sich in Sortiments- und Einkaufsentscheidungen übersetzen lassen.

Die wirtschaftliche Wirkung ist unmittelbar: Jeder Tag, den ein Saisonartikel ungebucht liegt, erhöht das Abschriftenrisiko. Eine Bestandsmanagement Software, die Retouren in Echtzeit verarbeitet, verkürzt diese Liegezeit auf Stunden.

Wie sich Retouren, Bestand und Filialprozesse auf einer Plattform verbinden lassen

COSYS Retail Management Software bildet die gesamte Handelskette auf einer Plattform ab, vom Wareneingang im Lager über Umlagerung, Preisreduzierung und Inventur bis zu Fulfillment-Prozessen wie Click & Collect und Ship from Store. Die Retoure schließt diesen Kreis. Die Module Retoure, Bestandsmanagement und Task Management greifen dabei ineinander: Das Task Management verteilt Aufgaben gezielt an Mitarbeitende auf dem MDE, etwa „Retourenprüfung Fach B3 abschließen“ oder „B-Ware neu auszeichnen“, und macht den Bearbeitungsstand filialübergreifend sichtbar.

Für die Intralogistik im Retail bietet COSYS neben der Software auch passende Hardware- und Serviceleistungen. Dazu gehören die Miete von MDE-Geräten und Tablets verschiedener Hersteller wie Zebra, Honeywell oder Datalogic sowie mobile Drucker.

Der Betrieb der Software ist sowohl als Cloud- als auch als On-Premise-Lösung möglich. Die Anbindung an bestehende ERP– und Warenwirtschaftssysteme wie SAP, Microsoft Dynamics NAV/Navision oder Infor kann je nach System und Projekt über Datei-, Datenbank- oder API-/Webservice-Schnittstellen erfolgen.

Was künstliche Intelligenz zur Retourenanalyse beitragen kann

Aus den Prozessdaten entsteht der eigentliche Hebel. COSYS Business Intelligence bereitet Retourenquoten, Durchlaufzeiten und Gründe auf, während der COSYS KI-Chatbot auf Basis aktueller Gemini-Modelle mit Zugriff auf reale Unternehmensdaten Fragen in natürlicher Sprache beantwortet: welche Artikelgruppe in Filiale Nord die höchste Retourenquote wegen Passform aufweist, wo B-Ware ungenutzt liegt oder ob sich vor dem Saisonwechsel ein Anstieg abzeichnet. Forecasting und Anomalie-Erkennung ergänzen das um Frühwarnungen.

Praxistipp zum Schluss

Nehmen Sie sich einen einzelnen Artikel, der letzte Woche zurückkam, und verfolgen Sie ihn rückwärts: Wann wurde er angenommen, wann bewertet, wann gebucht, wann wieder verkauft? Diese eine Zeitachse zeigt schneller als jede Kennzahl, wo Ihr Kapital steht. Und weil COSYS modular aufgebaut ist, müssen Sie nicht alles auf einmal einführen. Starten Sie mit dem Modul, das diese Lücke schließt.

Sie möchten Retouren schneller prüfen, bewerten und wieder in den verkäuflichen Bestand zurückführen? Kontaktieren Sie das COSYS Team für eine individuelle Beratung zu Retourenmanagement Software, Bestandsführung, Task Management und Prozessdatenanalyse. Vereinbaren Sie einen Termin unter vertrieb@cosys.de oder +49 5062 900 0.

Alternativ können Sie die kostenlose COSYS Retail Demo-App für Android und iOS testen.

Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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Was muss eine Lagerverwaltungssoftware für kleine Unternehmen können?

Was muss eine Lagerverwaltungssoftware für kleine Unternehmen können?

 

Welche vier Kernfunktionen sollte eine Lagerverwaltungssoftware für Einsteiger unbedingt mitbringen?

Eine einfache Lagerverwaltungssoftware für den Einstieg sollte sich auf vier wesentliche Bereiche konzentrieren: die zuverlässige Verwaltung aller Bestandsdaten, die Organisation der Lagerplätze, die reibungslose Abwicklung von Wareneingängen und -ausgängen sowie eine verständliche Unterstützung bei der Inventur. Diese vier Funktionen bilden das Fundament für einen geordneten Lagerbetrieb – alles andere ist für den Anfang Luxus, den Sie später dazubuchen können.

Warum ist eine solide Bestandsverwaltung die wichtigste Funktion für Einsteiger?

Weil ohne verlässliche Bestandszahlen alles andere zusammenbricht. Eine gute Bestandsverwaltung zeigt Ihnen jederzeit, wie viele Artikel von welchem Produkt im Lager liegen – und zwar in Echtzeit. Sie verwaltet den Artikelstamm mit allen wichtigen Informationen wie Bezeichnungen, Nummern und Gewichten. Für Einsteiger bedeutet das: Sie müssen nicht mehr raten oder in veralteten Excel-Listen kramen. Ein Blick ins System genügt, und Sie wissen, ob Sie nachbestellen müssen oder ob genug da ist. Die COSYS-Lösung erfasst dabei alle Bestände und Bewegungen automatisch, häufig über einfaches Barcode-Scanning.

Welche Rolle spielt die Lagerplatzverwaltung für einen Anfänger?

Eine sehr große, denn sie beendet das lästige Suchen. Die Lagerplatzverwaltung gibt jedem Artikel einen festen Platz im Regal – und merkt sich diesen. Der Mitarbeiter muss nicht mehr überlegen, wo er die Ware abstellt oder wo er sie findet. Die Software sagt ihm: Gang 3, Regal B, Fach 7. Das spart täglich wertvolle Zeit und reduziert Frustration. Gerade für Einsteiger ist das ein entscheidender Vorteil, weil sie sofort Ordnung in ihr Lager bekommen, ohne erst wochenlang ein ausgeklügeltes System entwickeln zu müssen.

Warum sind Wareneingang und Warenausgang für Einsteiger so zentral?

Weil hier die meisten Fehler passieren – und weil sie sich am einfachsten vermeiden lassen. Beim Wareneingang scannt der Mitarbeiter die ankommenden Artikel, und die Software gleicht automatisch mit der Bestellung ab. Fehlmengen oder falsche Lieferungen werden sofort sichtbar. Beim Warenausgang wird jeder versendete Artikel gebucht, sodass der Bestand immer aktuell bleibt. Für Einsteiger bedeutet das: Schluss mit vergessenen Buchungen und überraschenden Fehlbeständen. Die COSYS-App ermöglicht diese Prozesse bequem per Smartphone-Kamera – ohne teure Spezialscanner.

Wie hilft eine einfache Lagerverwaltungssoftware bei der Inventur?

Sie macht aus einem Albtraum eine Routine. Statt mit Zettel und Stift durchs Lager zu laufen und jede Zahl händisch zu notieren, erstellt die Software übersichtliche Zähllisten – am besten direkt auf dem mobilen Gerät. Der Mitarbeiter scannt die Artikel und gibt die gezählte Menge ein. Die Software zeigt sofort, ob die Zahl mit dem Bestand übereinstimmt oder ob nachgezählt werden muss. Für Einsteiger ist das ein großer Gewinn, weil die Inventur nicht mehr Tage oder sogar Wochen dauert, sondern in wenigen Stunden erledigt ist. Und das Beste: Sie müssen nicht mehr bangen, ob am Ende alles stimmt – die Software gibt Ihnen Sicherheit.

Reichen diese vier Funktionen für den Start wirklich aus?

Ja, absolut. Mit Bestandsverwaltung, Lagerplatzverwaltung, Warenein- und -ausgang sowie Inventurunterstützung haben Sie alle wichtigen Werkzeuge, um Ihr Lager professionell zu führen. Komplexere Funktionen wie Chargenverwaltung, Seriennummern-Tracking oder Anbindung an mehrere Standorte können Sie später hinzufügen, wenn Ihr Unternehmen wächst. Eine gute Einsteiger-Software wie die von COSYS ist genau darauf ausgelegt: Sie startet einfach und skaliert mit Ihren Anforderungen mit. Wichtig ist, dass Sie sich nicht von überflüssigen Funktionen ablenken lassen, sondern sich auf das Wesentliche konzentrieren. Diese vier Kernfunktionen geben Ihnen die Kontrolle über Ihr Lager zurück – ohne Sie mit Komplexität zu überfordern.

Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen und eine persönliche Beratung:
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Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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Kühlboxen im Pharmagroßhandel transparent verwalten

Kühlboxen im Pharmagroßhandel transparent verwalten

Eine Kühlbox verlässt den Pharmagroßhandel mit einer Lieferung, wird beim Empfänger entladen und soll anschließend zurück in den Kreislauf. In der Theorie ein überschaubarer Vorgang. In der Praxis befinden sich jedoch zahlreiche Kühlboxen und Mehrwegbehälter gleichzeitig bei unterschiedlichen Empfängern, Transportdienstleistern oder Niederlassungen.

Für den Pharmagroßhandel entsteht daraus eine eigene logistische Aufgabe neben dem eigentlichen Warenfluss. Denn fehlt die Transparenz über die Behälter, werden Kühlboxen unnötig lange gebunden, Rückgaben übersehen oder zusätzliche Boxen beschafft, obwohl eigentlich genügend im Umlauf sind.

Kühlbox und Inhalt brauchen getrennte Transparenz

Beim Pharmatransport steht verständlicherweise das transportierte Produkt im Mittelpunkt. Für ein wirtschaftliches Behältermanagement muss jedoch auch die Kühlbox selbst als Ressource betrachtet werden.

Mit dem COSYS Behältermanagement werden Ausgaben, Rücknahmen und Umlagerungen von Behältern mobil erfasst. Je nach Prozess ist eine Identifikation nach Behältertyp oder individueller Seriennummer möglich. Dadurch lässt sich nachvollziehen, welche Kühlbox ausgegeben wurde und welchem Kunden, Lieferanten, Transportdienstleister oder Standort sie zugeordnet ist.

Im COSYS WebDesk laufen diese Informationen zentral zusammen. Verantwortliche sehen Bestände, Bewegungen und Behälterkonten, anstatt Informationen aus Lieferscheinen, Tabellen und Rückfragen zusammensuchen zu müssen.

Lange Umlaufzeiten binden unnötig Kapital

Bei hochwertigen Kühlboxen ist nicht allein Schwund problematisch. Bereits eine zu lange Verweildauer kann die verfügbare Behälterkapazität reduzieren.

COSYS ermöglicht deshalb die Definition von Rückgabefristen. Nähert sich eine Kühlbox der festgelegten maximalen Verweildauer oder wird diese überschritten, können entsprechende Hinweise ausgelöst werden.

So wird beispielsweise sichtbar, dass zwar nominell 800 Kühlboxen zum Bestand gehören, ein relevanter Teil davon aber seit Wochen außerhalb des eigenen Standorts gebunden ist. Für die operative Pharmalogistik ist diese Information wesentlich aussagekräftiger als der reine Gesamtbestand.

Auch doppelte Behälterkonten zwischen Kunden beziehungsweise Lieferanten und Speditionen helfen dabei, Verantwortlichkeiten innerhalb komplexerer Transportketten sauber abzubilden.

Welche Kühlboxen kommen beschädigt zurück?

Eine zurückgeführte Kühlbox ist nicht automatisch wieder einsatzbereit. Verschlüsse, Deckel, Innenflächen oder die Behälterstruktur können beschädigt sein.

Über die mobile Fotodokumentation lassen sich Zustände direkt bei Übergabe oder Rücknahme festhalten. COSYS Computer Vision erweitert diesen Prozess um eine automatisierte Bildanalyse: Die KI kann Schäden an Verpackungen und Behältern erkennen und für die Dokumentation beschreiben.

Das schafft eine interessante zweite Analyseebene. Werden Beschädigungen systematisch erfasst, können beispielsweise Beschädigungsquoten betrachtet und auffällige Entwicklungen nach Partnern, Standorten oder Prozessen untersucht werden. COSYS sieht entsprechende Auswertungen zur Beschädigungsquote bereits innerhalb der Business-Intelligence-Funktionen der Lademittelverwaltung vor.

Nicht nur zählen, sondern den Kühlboxenbestand vorausplanen

Gerade für die Pharmalogistik ist entscheidend, ob zum benötigten Zeitpunkt genügend geeignete Behälter verfügbar sind.

Das COSYS Dashboard kann dafür Kennzahlen wie Bestandsänderungen, Umschlagshäufigkeit, überfällige Lademittel, Lager-Endbestände und Behälterverläufe zusammenführen. Forecasting erweitert den Blick in die Zukunft: Historische Bewegungen und Bedarfsentwicklungen können genutzt werden, um zukünftige Bestände beziehungsweise Bedarfe abzuschätzen.

Process Mining setzt noch eine Ebene tiefer an und untersucht den tatsächlichen Ablauf der Behälterprozesse. Dadurch können beispielsweise wiederkehrend verspätete Rückführungen oder unnötige Prozessschleifen sichtbar werden.

Das Ziel ist nicht, vorsorglich immer mehr Kühlboxen vorzuhalten. Es geht darum, den vorhandenen Bestand schneller und planbarer durch den Kreislauf zu führen.

Mehrwegkreisläufe datenbasiert steuern

Mit den seit dem 12. August 2026 geltenden Regelungen der europäischen PPWR rücken Verpackungskreisläufe und Wiederverwendung zusätzlich in den Fokus. Für Pharmagroßhändler wird damit eine belastbare Datengrundlage rund um Mehrwegtransportverpackungen noch interessanter.

COSYS verbindet dafür mobile Behältererfassung, digitale Konten, Rückgabefristen und Fotodokumentation mit WebDesk, Business Intelligence, Forecasting, Process Mining und KI-Funktionen. Professionelle MDE-Hardware, Schnittstellen und Services ergänzen die modulare Lösung.

Testen Sie das Behältermanagement selbst: Die kostenlose COSYS Lademittelverwaltung Demo-App steht im Google Play Store und Apple App Store bereit und ermöglicht erste Buchungen und Bestandsabfragen direkt auf Smartphone oder Scanner.

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Paketaufkommen analysieren und Kapazitäten besser planen

Paketaufkommen analysieren und Kapazitäten besser planen

Wie viele Pakete erreichen einen Unternehmensstandort an einem normalen Dienstag? Zu welchen Uhrzeiten entstehen Lastspitzen? Welche Gebäude oder Abteilungen verursachen besonders viele interne Zustellungen? Und reichen die vorhandenen Fächer im Paketschrank auch dann aus, wenn das Sendungsvolumen steigt? In vielen Unternehmen lassen sich diese Fragen nur aus Erfahrung beantworten.

Gerade bei Konzernen, Unternehmenscampus, Kliniken, Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder größeren Industriestandorten ist das problematisch. Hier treffen täglich unterschiedlichste Sendungen ein und müssen angenommen, zugeordnet, zwischengelagert, intern transportiert oder zur Abholung bereitgestellt werden. Wer das Paketaufkommen analysieren und Kapazitäten belastbar planen möchte, benötigt deshalb zunächst strukturierte Daten über den realen Paketprozess.

Genau diese Datengrundlage entsteht durch die digitale COSYS Postverteilung Software.

Ohne digitale Postverteilung fehlen belastbare Paketdaten

Eine Analyse kann nur so gut sein wie ihre Datenbasis. Werden Pakete am Empfang lediglich angenommen und anschließend über Papierlisten, E-Mails oder Zuruf weiterverteilt, fehlen strukturierte Informationen über große Teile des Prozesses.

Mit der COSYS Postverteilung Software beginnt die Datenerfassung dagegen unmittelbar bei der Paketannahme. Mitarbeiter scannen Sendungen per Smartphone oder MDE-Gerät und ordnen sie dem jeweiligen Empfänger zu. Paketnummer, Zeitstempel, Absender, Empfänger, Standort, Status und weitere Informationen werden dem digitalen Vorgang zugeordnet.

Sind relevante Angaben nur als Text auf einem Paketlabel vorhanden, kann zusätzlich OCR-Texterkennung eingesetzt werden. Informationen lassen sich damit aus dem Kamerabild erfassen und für die weitere Verarbeitung digital verfügbar machen. So reduziert sich der Aufwand, Paketdaten manuell abzutippen.

Bei der anschließenden Postverteilung entstehen weitere Ereignisse: Eine Sendung wird übernommen, einem Zustellprozess zugeordnet, intern transportiert, persönlich übergeben oder in einen Paketschrank eingelagert. Erst diese durchgängige Erfassung macht aus einzelnen Paketen eine auswertbare Prozesskette.

Paketmengen zeigen, wann Kapazitäten benötigt werden

Schon die zeitliche Betrachtung des Paketaufkommens liefert wichtige Erkenntnisse. Unternehmen können untersuchen, an welchen Wochentagen besonders viele Sendungen eintreffen und zu welchen Uhrzeiten sich die Anlieferungen konzentrieren.

Für die Kapazitätsplanung ist das wesentlich aussagekräftiger als ein monatlicher Durchschnitt. Treffen beispielsweise regelmäßig mehrere KEP-Dienstleister innerhalb desselben Zeitfensters ein, entsteht kurzfristig eine hohe Belastung bei Annahme, Sortierung und Weiterverteilung.

Werden zusätzlich die Daten der internen Zustellung betrachtet, lässt sich erkennen, wann der Arbeitsaufwand tatsächlich anfällt. Das Paket ist schließlich nicht mit dem Eingang abgearbeitet. Es muss noch zum Empfänger gelangen.

Paketabmessungen machen den Platzbedarf messbar

Nicht allein die Anzahl der Pakete bestimmt den Ressourcenbedarf. 100 kleine Päckchen stellen andere Anforderungen an Zwischenlagerung, Transport und Paketschrank als 100 große Kartons.

COSYS ermöglicht deshalb die mobile Ermittlung von Paketabmessungen und Volumen. Die Werte werden direkt mit der jeweiligen Sendung verbunden. Über einen längeren Zeitraum entsteht daraus ein reales Größenprofil des Paketaufkommens.

Das hilft beispielsweise bei der Frage, welche Transportmittel für interne Zustelltouren sinnvoll sind oder wie viel Fläche für die Zwischenlagerung benötigt wird. Besonders relevant sind die Daten bei der Planung eines Paketschranks. Statt Fachgrößen nach Gefühl auszuwählen, kann die Konfiguration am tatsächlichen Sendungsvolumen ausgerichtet werden.

Paketschrank-Auslastung statt Schrankgröße nach Bauchgefühl

Nach der Inbetriebnahme eines COSYS Paketschrankes entstehen weitere Daten. Wie viele Fächer sind durchschnittlich belegt? Welche Fachgrößen werden besonders häufig benötigt? Wie lange bleiben Sendungen liegen und zu welchen Zeiten werden besonders viele Pakete abgeholt?

COSYS Business Intelligence kann solche Informationen mit dem übrigen Paketaufkommen zusammenführen. Ein vermeintlicher Kapazitätsengpass lässt sich dadurch genauer untersuchen. Vielleicht fehlen tatsächlich Fächer. Möglicherweise ist die Ursache aber eine lange Belegungsdauer, weil Sendungen nicht zeitnah abgeholt werden.

Auch unterschiedliche Gebäude oder Standorte können miteinander verglichen werden. So lässt sich erkennen, wo zusätzliche Paketschränke sinnvoll sind und wo vorhandene Kapazitäten ausreichen.

KEP-Daten, Zustellwege und Durchlaufzeiten gemeinsam betrachten

Auch der einliefernde KEP-Dienstleister gehört zur Datenbasis. Unternehmen erkennen dadurch, welche Dienstleister welchen Anteil des Paketaufkommens verursachen und wann deren Sendungen eintreffen. Bei ausgehenden Paketen können KEP-Schnittstellen wiederum den digitalen Versandprozess unterstützen.

Noch interessanter wird die Kombination mit internen Prozessdaten. Wie lange benötigt eine Sendung vom Eingang bis zur Übergabe? Welche Abteilungen erzeugen besonders viele Zustellungen? Welche Gebäude verursachen lange Transportwege? Wo sammeln sich Pakete vor dem nächsten Prozessschritt?

COSYS Business Intelligence und Prozessdatenanalyse machen solche Zusammenhänge sichtbar. Mit Process Mining können die tatsächlich durchlaufenen Prozessvarianten anhand der erfassten Ereignisse untersucht werden. Damit wird nicht nur sichtbar, wie viel Kapazität beansprucht wird, sondern auch warum.

Kapazitäten auf Basis realer Paketprozesse planen

Eine datenbasierte Kapazitätsplanung beginnt deshalb nicht mit einem Dashboard, sondern bei der operativen Postverteilung. Die COSYS Software erzeugt durch Paketannahme, Scans, OCR-Erfassung, interne Transporte, Übergaben, Paketschrank-Nutzung und Versandprozesse überhaupt erst die strukturierte Datenbasis für belastbare Analysen.

COSYS verbindet diese operative Ebene mit Paketschränken, mobiler Hardware, MDE-Services und COSYS MDM sowie Business Intelligence, Process Mining und Prozessdatenanalyse. So können Unternehmen Personal, Transportwege, Zwischenlagerflächen und Schrankkapazitäten stärker am tatsächlichen Paketaufkommen ausrichten.

Sie möchten zunächst testen, wie Paketdaten in Ihrer eigenen Postverteilung digital entstehen? Laden Sie die kostenlosen COSYS Demo-Apps im Google Play Store oder Apple App Store herunter und testen Sie die mobile Paketannahme und Postverteilung direkt im Arbeitsalltag.

Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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Micro Fulfillment im Einzelhandel: Wie Filialen Onlineaufträge operativ erfüllen

Micro Fulfillment im Einzelhandel: Wie Filialen Onlineaufträge operativ erfüllen

Elektronikhändler mit Filialnetz verkaufen längst nicht mehr nur über die eigene Fläche. Marktplätze wie eBay, der eigene Onlineshop und Vergleichsportale erzeugen einen Auftragsstrom, der auf Bestände trifft, die räumlich verteilt sind: ein Router liegt in Filiale A, das passende Netzteil in Filiale C, das Zentrallager hat beides nicht mehr.

Im Retail kann Micro Fulfillment auch bedeuten, bestehende Filialen als dezentrale Fulfillment-Punkte in die Auftragsabwicklung einzubeziehen. Die Ware liegt bereits nah am Kunden. Entscheidend ist jedoch, ob die Filiale Onlineaufträge zuverlässig übernehmen, kommissionieren und bereitstellen kann, ohne den Verkaufsbetrieb unnötig zu belasten.

Bestand als Grundlage: ohne Bestandsgenauigkeit kein Micro Fulfillment

Jedes Store Fulfillment steht und fällt mit der Bestandsqualität. Wird ein Auftrag einer Filiale zugewiesen, deren Bestand nur auf dem Papier existiert, entstehen Stornos, Nachbestellungen und verärgerte Kunden. In der Praxis kommen die Abweichungen aus bekannten Quellen: nicht verbuchte Umlagerungen, Retouren im Backoffice, Schwund bei hochwertigen Kleinteilen oder Wareneingänge, die erst am Feierabend erfasst werden.

Mobile Bestandsführung setzt hier an. Wareneingang, Umlagerung, Filialtausch und Bestandskorrektur werden direkt am Regal per MDE gescannt und laufen zeitnah ins ERP zurück. Erst dieser verlässliche Bestand macht ein Order Management System überhaupt entscheidungsfähig, wenn es festlegt, welche Filiale einen Auftrag übernimmt.

Vom Auftrag zur Aufgabe: Task Management steuert die Fläche

Der eigentliche Bruch entsteht häufig danach. Der Auftrag ist der Filiale zugeordnet, aber im Tagesgeschäft konkurrieren Beratung, Kasse und Kommissionierung um dieselben personellen Ressourcen. Ein Task Management verteilt Aufgaben deshalb geräteseitig an konkrete Mitarbeiter, mit Fälligkeit, Status und Rückmeldung. Aus einer abstrakten Auftragsliste in der Zentrale wird ein sichtbarer Arbeitsvorrat in der Filiale.

Die Kommissionierung selbst läuft anschließend seriennummerngeführt, was im Elektronikbereich Pflicht ist. Gescannt wird gegen den Auftrag, nicht gegen die Erinnerung. Falschgriffe bei optisch identischen Modellvarianten fallen sofort auf, statt erst in der Reklamation

Abholung und Versand: Click & Collect und Ship from Store

Am Ende steht die Übergabe. Bei Click and Collect wird die Ware bereitgestellt, in einer Abholzone oder einem Smart Locker hinterlegt und beim Abholvorgang gegen Auftragsnummer verifiziert.

Beim Ship from Store kann das Versandlabel direkt in der Filiale erstellt und gedruckt werden. Die Sendung wird anschließend an den angebundenen KEP-Dienstleister übergeben. Übergabe- und Versandstatus werden digital dokumentiert und können je nach Systemanbindung für die weitere Sendungsverfolgung bereitgestellt werden. Transparente Statusinformationen reduzieren Rückfragen im Kundenservice und erleichtern die Nachverfolgung von Aufträgen.

Wirtschaftlich wirkt das an drei Stellen: kürzere Lieferwege, weniger Abschriften auf Restbestände am Saisonende und eine höhere Verfügbarkeit ohne zusätzlichen Lagerplatz.

Modular statt monolithisch: COSYS Retail Software

COSYS Retail Software bildet diese Kette als Plattform ab. Wareneingang im Lager, Umlagerung und Filialtausch, Prozesse am Point of Sale, Kommissionierung, Click & Collect, Ship from Store mit Sendungsverfolgung und die spätere Retoure laufen in einem System, orchestriert über COSYS Task Management. Die Anbindung an das führende ERP erfolgt flexibel per Datei, Datenbank oder API/WebService, der Betrieb wahlweise in der COSYS Cloud oder On-Premise.

Dazu gehört mehr als Software: passende Hardware von Zebra, Honeywell und Datalogic, Mobildrucker und Smart Locker, MDE-Services samt COSYS MDM für die Geräteverwaltung über alle Filialen hinweg sowie Business Intelligence zur Prozessdatenanalyse. Entscheidend für die Kalkulation ist, dass niemand alles kaufen muss. Viele Häuser starten mit Bestandsführung und Kommissionierung und ergänzen Fulfillment-Module, wenn die Auftragsmengen es rechtfertigen. Das macht COSYS zu einer wirtschaftlichen Retail Software mit ERP-Anbindung, die mit dem Filialnetz wächst statt es zu überfordern.

Praxistipp zum Schluss: Testen Sie Ihr Micro Fulfillment nicht im ruhigen Montagvormittag, sondern am Samstagnachmittag mit halber Besetzung. Was dort trägt, trägt auch im Weihnachtsgeschäft. Was dort kippt, kippt im November garantiert.

Sie möchten Filialen als dezentrale Fulfillment-Punkte für Onlineaufträge nutzen? Kontaktieren Sie das COSYS Team für eine individuelle Beratung zu Micro Fulfillment, Bestandsführung, Kommissionierung, Click & Collect und Ship from Store. Vereinbaren Sie einen Termin unter vertrieb@cosys.de oder +49 5062 900 0.

Alternativ können Sie die kostenlose COSYS Retail Demo-App für Android und iOS testen.

Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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Am Kronsberg 1
31188 Holle – Grasdorf
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Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in der Produktion effizient verwalten

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in der Produktion effizient verwalten

In der Produktion zählt jedes Gramm, jeder Liter und jede Schraube. Während die großen Bauteile oft im Fokus stehen, sind es häufig die kleinen Helfer – die Schmierstoffe, Reinigungsmittel, Kleinteile oder Verpackungsmaterialien – die den entscheidenden Unterschied machen. Fehlen genau diese Betriebsstoffe, kann eine hochautomatisierte Anlage plötzlich nicht mehr laufen. Und das, obwohl das Hauptmaterial längst bereitliegt.

Doch gerade bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen schleichen sich im Lageralltag schnell Unschärfen ein. Sie werden nicht immer einzeln verbucht, weil sie als "unwichtig" gelten. Sie werden zwischendurch entnommen, ohne dass dies im System vermerkt wird. Oder sie laufen Gefahr, abzulaufen, zu verstauben oder schlicht vergessen zu werden. Irgendwann fehlen sie dann genau in dem Moment, in dem Sie sie dringend benötigen. Die Folge: Eine Maschine steht still, ein Auftrag muss pausieren, und Ihre Mitarbeiter vertreiben wertvolle Zeit mit der Suche nach Ersatz.

Genau an diesem Punkt setzt die Lagerverwaltungssoftware von COSYS Ident GmbH an. Wir haben eine Lösung entwickelt, die nicht nur die großen Lagerbestände im Blick behält, sondern sich speziell auch der kleinen, aber kritischen Materialien annimmt. Die Lagerverwaltungssoftware von COSYS sorgt dafür, dass Ihre Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe jederzeit nachverfolgbar, verfügbar und optimal dosiert sind.

Wie gelingt das? Zunächst einmal durch eine durchdachte Bestandserfassung auf Ebene der kleinsten Einheiten. Jedes Fass Schmieröl, jede Rolle Klebeband und jeder Sack Granulat wird bei Wareneingang mit einem eindeutigen Identifikator versehen. Über mobile Erfassungsgeräte können Ihre Mitarbeiter Entnahmen blitzschnell buchen, ohne Umwege über Papierlisten oder nachträgliche Excel-Tabellen. Der Vorteil für Sie: Das System kennt jederzeit den exakten Füllstand und Verbrauch jedes einzelnen Artikels, völlig unabhängig davon, ob es sich um ein tonnenschweres Bauteil oder um eine kleine Kartusche Dichtmittel handelt.

Darüber hinaus ermöglicht die Lagerverwaltungssoftware von COSYS eine intelligente Verbrauchsprognose für Ihre Hilfsstoffe. Anstatt sich auf grobe Schätzungen zu verlassen, analysiert das System die tatsächlichen Verbrauchsmuster der letzten Wochen und Monate. Es erkennt saisonale Schwankungen, berücksichtigt anstehende Sonderaufträge und errechnet daraus präzise Meldebestände. Wenn der Vorrat eines Reinigungsmittels oder einer bestimmten Schraubensorte zur Neige geht, erhalten Sie nicht nur eine Warnung, sondern gleich einen konkreten Vorschlag für die optimale Nachbestellmenge. So vermeiden Sie nicht nur Engpässe, sondern auch eine übermäßige Bevorratung, die Kapital bindet und Platz verschwendet.

Ein weiterer, oft unterschätzter Aspekt ist die Haltbarkeit vieler Betriebsstoffe. Klebstoffe, Emulsionen oder Kühlschmiermittel haben ein Verfallsdatum. Werden sie zu lange gelagert, verlieren sie ihre Wirksamkeit oder werden sogar unbrauchbar. Die Lagerverwaltungssoftware von COSYS erinnert Sie automatisch an ablaufende Chargen und sorgt durch eine intelligente Einlagerungsstrategie dafür, dass ältere Bestände zuerst entnommen werden. Sie verhindern so nicht nur Qualitätseinbußen in Ihrer Fertigung, sondern sparen auch bares Geld, weil Sie weniger Material entsorgen müssen.

Die nahtlose Anbindung an Ihre Beschaffungsabteilung und an Ihre Lieferanten rundet das Konzept ab. Sobald ein Mindestbestand unterschritten ist, kann die Lagerverwaltungssoftware von COSYS automatisch eine Bestellanfrage generieren und an Ihren Einkauf weiterleiten. Im Idealfall wird diese sogar direkt an den Lieferanten übermittelt, sodass der Nachschubweg schon beginnt, während Sie noch mit anderen Aufgaben beschäftigt sind. Ihre Produktion erhält genau dann neue Betriebsstoffe, wenn sie sie braucht – nicht früher und nicht später.

Was bedeutet das für Sie im Arbeitsalltag? Weniger Hektik, weniger Suchen, weniger Unterbrechungen. Ihre Meister und Maschinenbediener können sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren, anstatt ständig kontrollieren zu müssen, ob noch genug Hilfsmaterial vorhanden ist. Die Planungssicherheit steigt, und Sie gewinnen wertvolle Zeit, die Sie in die Optimierung Ihrer Fertigungsprozesse investieren können.

Selbstverständlich lässt sich die Lagerverwaltungssoftware von COSYS flexibel an Ihre spezifische Branche und Betriebsgröße anpassen. Ob Sie in der Kunststoffverarbeitung, im Maschinenbau, in der Lebensmittelindustrie oder in der Pharmaproduktion tätig sind – die Anforderungen an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind überall unterschiedlich. Wir konfigurieren das System gemeinsam mit Ihnen so, dass es genau Ihre Materialarten, Ihre Einheiten und Ihre Prozessabläufe abbildet.

Die Investition in eine durchgängige Verwaltung Ihrer Betriebsstoffe zahlt sich auf mehreren Ebenen aus. Sie reduziert Lagerkosten, minimiert Abfall, verhindert teure Produktionsunterbrechungen und schafft gleichzeitig eine solide Datenbasis für kontinuierliche Verbesserungen. Denn nur wer seinen Verbrauch genau kennt, kann ihn auch gezielt senken.

Wir laden Sie ein, die Möglichkeiten der Lagerverwaltungssoftware von COSYS in einem persönlichen Gespräch kennenzulernen. Gemeinsam analysieren wir Ihre aktuelle Situation und zeigen Ihnen konkrete Einsparpotenziale auf. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin mit uns:

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E-Mail: vertrieb@cosys.de

Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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Interne Warenflüsse digital mit dem Zebra TC201 und COSYS koordinieren

Interne Warenflüsse digital mit dem Zebra TC201 und COSYS koordinieren

Interne Warenflüsse enden nicht an der Lagertür. Material wird angenommen, eingelagert, kommissioniert, umgelagert und anschließend zur Produktion, zum Versand oder an andere Bereiche weitertransportiert. Gerade in größeren Betrieben entstehen dadurch zahlreiche Übergabepunkte. Fehlt zwischen Lager und innerbetrieblichem Transport eine gemeinsame digitale Prozesskette, müssen Mitarbeiter nachfragen, Bestände stimmen nicht mit dem tatsächlichen Materialfluss überein oder Transportaufträge werden verspätet angestoßen.

COSYS verbindet deshalb Lagerverwaltung und innerbetrieblichen Transport innerhalb einer Supply Chain Software. Das Zebra TC201 dient dabei als mobiles Arbeitsgerät direkt im Prozess. Mitarbeiter erfassen Warenbewegungen dort, wo sie tatsächlich stattfinden. Die entstehenden Daten fließen gleichzeitig in Business Intelligence, Forecasting und Process Mining ein. So lassen sich Warenflüsse nicht nur digital ausführen, sondern zunehmend datenbasiert steuern und optimieren.

Supply Chain Software verbindet Lager und internen Transport

Ein typischer Ablauf zeigt den Vorteil einer durchgängigen Lösung. Ware trifft im Wareneingang ein und wird mit dem MDE-Gerät erfasst. Die COSYS Supply Chain Software dokumentiert Artikel, Menge und Lagerplatz. Bei Einlagerungen, Umlagerungen und Kommissionierungen werden die nächsten Prozessschritte mobil geführt und jede relevante Warenbewegung gespeichert.

Muss Material anschließend in einen anderen Unternehmensbereich gebracht werden, kann aus der Lagerbewegung ein Transportauftrag entstehen. COSYS IBT übernimmt die weitere Steuerung. Transportaufträge lassen sich disponieren, priorisieren und Mitarbeitern, Fahrzeugen oder Ladungsträgern zuweisen. Abholung, Verladung und Auslieferung werden mobil quittiert. Die Disposition sieht dadurch den aktuellen Bearbeitungsstand, ohne telefonisch nachfragen zu müssen.

Damit werden Lager und Transport nicht als voneinander getrennte Prozesse betrachtet. Der Warenfluss bleibt vom Bestand bis zum internen Ziel nachvollziehbar.

Zebra TC201 bringt die digitalen Prozesse an den Ort des Geschehens

Die Software benötigt im operativen Alltag Hardware, die für wechselnde Aufgaben geeignet ist. Genau hier kommt das Zebra TC201 ins Spiel. Das Full-Touch-MDE-Gerät ist laut Zebra unter anderem für Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung, Versand, Bestandskontrolle und Asset Management vorgesehen. Damit deckt es genau die Tätigkeiten ab, die an der Schnittstelle zwischen Lager und internem Materialfluss auftreten.

Barcodes können direkt bei einer Lager- oder Transportbewegung erfasst werden. Für klassische Scanentfernungen steht unter anderem die SR500 Scan Engine zur Verfügung. Die optionale AC670 Advanced Range Scan Engine erfasst Barcodes laut Hersteller sogar aus Entfernungen von bis zu 30 Metern. Das kann beispielsweise bei höher gelegenen Lagerplätzen oder größeren Logistikbereichen relevant sein.

Für den Einsatz zwischen Lagerhalle, Produktion und Außenbereichen ist zudem die robuste Konstruktion interessant. Das TC201 ist nach IP65 und IP68 gegen Staub und Wasser geschützt und für Betriebstemperaturen von -20 bis +50 °C spezifiziert. Wi-Fi 7 und – je nach Variante – 5G ermöglichen eine schnelle Datenübertragung auch in anspruchsvolleren Unternehmensumgebungen.

Aus Warenbewegungen werden verwertbare Prozessdaten

Jeder digital bearbeitete Vorgang erzeugt gleichzeitig Daten. Ein Scan im Wareneingang, eine Umlagerung oder die Quittierung eines Transportauftrags dokumentiert nicht nur den aktuellen Vorgang. Zusammen ergeben diese Ereignisse ein detailliertes Bild des tatsächlichen Materialflusses.

COSYS Business Intelligence bereitet diese Informationen in Dashboards und Reports auf. Verantwortliche können Bestände, Auftragsdurchlaufzeiten, Transportbewegungen oder Auslastungen betrachten und Auffälligkeiten gezielt untersuchen. Die Analyse reicht dabei bis auf einzelne Buchungen und Warenbewegungen zurück.

Mit Forecasting kommt eine vorausschauende Ebene hinzu. Historische Bestands-, Bewegungs- und Absatzdaten können genutzt werden, um zukünftige Bedarfe zu prognostizieren. Für die interne Supply Chain bedeutet das beispielsweise, Nachschub und Ressourcen früher an erwartete Materialbedarfe anzupassen, statt erst auf einen Engpass zu reagieren.

Process Mining untersucht den tatsächlichen Warenfluss

Während Business Intelligence Kennzahlen transparent macht, untersucht Process Mining die Abläufe dahinter. Die bei Lager- und Transportprozessen entstehenden Ereignisse werden anhand von Aktivität, Zeitstempel und Vorgangsreferenz zu Event Logs zusammengeführt. Daraus rekonstruiert die Software die tatsächlich durchlaufenen Prozesswege.

Dadurch wird beispielsweise sichtbar, wenn bestimmte Umlagerungen regelmäßig länger dauern, Transportaufträge an einer Übergabestelle warten oder Waren ungewöhnliche Prozessschleifen durchlaufen. Statt ausschließlich einen theoretischen Soll-Prozess zu betrachten, können Verantwortliche erkennen, wie sich der Materialfluss im Tagesgeschäft wirklich entwickelt.

Genau hier schließt sich der Kreis zur mobilen Datenerfassung. Je konsequenter relevante Arbeitsschritte mit dem Zebra TC201 digital dokumentiert werden, desto aussagekräftiger wird die Datengrundlage für die spätere Prozessanalyse.

Hardware und Software dauerhaft einsatzfähig halten

Bei einer solchen Prozesskette wird das MDE-Gerät zum festen Bestandteil des operativen Warenflusses. Geräteausfälle oder falsch konfigurierte Anwendungen können deshalb unmittelbar die Datenerfassung beeinträchtigen.

COSYS ergänzt die Supply Chain Software und das Zebra TC201 um MDE-Services und COSYS MDM. Geräte können zentral verwaltet, Anwendungen und Konfigurationen gesteuert und der Zustand der eingesetzten Hardware transparenter überwacht werden. Reparatur-, Wartungs- und weitere Geräteservices unterstützen zusätzlich dabei, die mobile Infrastruktur langfristig einsatzfähig zu halten.

Warenflüsse von der Ausführung bis zur Analyse verbinden

Ein digitaler Warenfluss entsteht nicht durch ein einzelnes MDE-Gerät oder ein zusätzliches Dashboard. Entscheidend ist die Verbindung der operativen Ebene mit der Analyse. COSYS kombiniert dafür Supply Chain Software für Lager und IBT mit dem Zebra TC201 als mobilem Erfassungsgerät sowie Business Intelligence, Forecasting, Process Mining, COSYS MDM und MDE-Services.

Sie möchten Lagerbewegungen und innerbetriebliche Transporte durchgängig digitalisieren und gleichzeitig herausfinden, wo Ihre Warenflüsse heute unnötig Zeit oder Ressourcen binden? COSYS unterstützt Sie bei der Auswahl der passenden Softwaremodule und Hardware sowie beim Aufbau einer belastbaren Datenbasis für die Prozessoptimierung. Sprechen Sie mit COSYS unter vertrieb@cosys.de oder +49 5062 900 0.

Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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Demand Planning im Einzelhandel: Warum Prognosen operative Bestandsdaten brauchen

Demand Planning im Einzelhandel: Warum Prognosen operative Bestandsdaten brauchen

Im Modehandel entscheidet sich der Erfolg einer Saison lange vor dem Sale. Order, Flächenbestückung, Nachschub und Abschriften basieren auf Annahmen über künftige Nachfrage und damit auf Demand Planning.

In der Praxis scheitern Prognosen jedoch selten am Modell, sondern an der Datengrundlage. Ein Algorithmus, der Abverkäufe je Größe, Farbe und Filiale hochrechnet, ist nur so verlässlich wie das Bild, das er vom tatsächlichen Bestand hat. Genau dieses Bild ist im Fashion-Handel häufig unscharf.

Warum ERP-Bestände allein kein Demand Planning tragen

Ein ERP kennt Wareneingänge, Kassenbons und Umlagerungen als Buchungen. Es kennt aber nicht den Karton im Backstore, der nach der Anlieferung nie auf die Fläche kam, den falsch ausgezeichneten Artikel oder das Teil, das beim Click-and-Collect reserviert wurde und drei Tage später zurück in den Verkauf wandert.

Solche Abweichungen sind im Textilbereich strukturell bedingt: hohe SKU-Vielfalt durch Größen- und Farbvarianten, kurze Lebenszyklen, saisonale Peaks und hohe Retourenquoten im Omnichannel-Geschäft. Wenn die Bestandsgenauigkeit je Filiale sinkt, entsteht ein doppelter wirtschaftlicher Schaden.

Auf der einen Seite werden Nachbestellungen für Ware ausgelöst, die physisch längst vorhanden ist – Kapitalbindung, die am Saisonende in Abschriften endet. Auf der anderen Seite bleiben Artikel unverkauft, weil das System sie als nicht verfügbar führt und der Fulfillment-Algorithmus die Filiale gar nicht erst berücksichtigt.

Beides verzerrt die Abverkaufskurve, die im nächsten Planungszyklus wieder als Input dient. Fehlerhafte Bestandsdaten pflanzen sich so über Saisons hinweg fort.

Vom Scan zur Entscheidung: der operative Datenkreislauf

Belastbares Demand Planning beginnt deshalb nicht erst in der Demand Planning Software, sondern bereits in den operativen Prozessen der Filiale. Die COSYS Retail Management Software unterstützt diese Abläufe durch die mobile Erfassung von Warenbewegungen direkt am Point of Activity.

Wareneingänge, Umlagerungen, Inventuren, Kommissionierungen für Ship-from-Store oder Retouren werden digital erfasst und erzeugen Bewegungsdaten, die je nach Prozess beispielsweise Artikelbezug, Zeitstempel, Standort- oder Lagerplatzinformationen und Bearbeitungsdaten enthalten können. Die COSYS Retail-Lösung deckt solche Filialprozesse modular ab und kann die erfassten Bewegungsdaten an Backend– und ERP-Systeme weitergeben.

Aus diesen Bewegungsdaten entsteht ein kontinuierliches Abbild der realen Warenströme statt einer Momentaufnahme zum Stichtag. Auf dieser Basis erkennen KI-gestützte Analysen Muster, die in aggregierten ERP-Zahlen untergehen: Größenläufer, die filialindividuell abweichen, Artikel mit systematisch hoher Retourenquote, Standorte mit auffälligen Differenzen zwischen Buch- und Zählbestand.

Der Forecast wird damit nicht nur genauer, sondern erklärbar. Erst diese Nachvollziehbarkeit macht ihn zur Entscheidungsgrundlage für Einkauf, Allocation und Flächenmanagement – etwa bei der Frage, ob eine Nachorder wirklich nötig ist oder eine Umlagerung zwischen zwei Filialen den Bedarf deckt.

Bestandsmanagement als Modul einer durchgängigen Retail-Plattform

COSYS ist keine reine Planning Suite, sondern liefert die operative Datenschicht, auf der Planung überhaupt erst funktioniert. Die COSYS Retail Software bündelt die Module für die gesamte Handelslogistik auf einer Plattform: Wareneingang und Lagerprozesse, Filialprozesse und Umlagerung, Inventur, Bestandsmanagement, Fulfillment-Prozesse wie Click and Collect oder Ship from Store inklusive Sendungsverfolgung sowie die Retourenabwicklung.

Weil alle Module auf denselben Erfassungsdaten arbeiten, entstehen keine Systembrüche zwischen Lager und Point of Sale. Der Betrieb ist wahlweise in der COSYS Cloud oder On-Premise möglich, die Anbindung erfolgt an bestehende ERP-Systeme wie SAP, Microsoft Dynamics oder Infor.

Zur COSYS Plattform gehören neben der Software auch die passende Hardware, MDE-Services inklusive Reparatur und Ersatzgerätepool sowie das COSYS MDM zur zentralen Geräteverwaltung, relevant bei Rollouts über viele Filialen und wechselnde Nutzer. Die Auswertung übernimmt COSYS Business Intelligence mit Dashboards zu Zählstatus, Bestandsdifferenzen und Prozesskennzahlen, während die Prozessdatenanalyse offenlegt, wo Abweichungen entstehen, statt sie nur zu dokumentieren.

Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist die Modularität: Es muss nicht die komplette Plattform sein. Viele Häuser starten mit Inventur und Bestandsmanagement in einem Teil des Filialnetzes und erweitern schrittweise um Fulfillment oder KI-gestützte Auswertungen, sobald die Datenqualität trägt.

Praxistipp zum Mitnehmen

Nehmen Sie sich die zehn Artikel mit der höchsten Nachbestellfrequenz der letzten Saison vor und stellen Sie den Buchbestand dem letzten gezählten Bestand gegenüber. Wo beide Werte dauerhaft auseinanderlaufen, haben Sie kein Prognoseproblem, sondern ein Erfassungsproblem und den günstigsten Hebel, den Ihr Demand Planning derzeit hat.

Sie möchten Ihr Demand Planning mit verlässlichen operativen Bestandsdaten stärken? Kontaktieren Sie das COSYS Team für eine individuelle Beratung zu Bestandsmanagement, Retail Management Software, ERP-Anbindung, Prozessdatenanalyse und KI-gestützten Auswertungen. Vereinbaren Sie einen Termin unter vertrieb@cosys.de oder +49 5062 900 0.

Alternativ können Sie die kostenlose COSYS Retail Demo-App für Android und iOS testen.

Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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Wenn fehlende Trays die Pharmaproduktion ausbremsen

Wenn fehlende Trays die Pharmaproduktion ausbremsen

In Pharmaunternehmen bewegen sich nicht nur Rohstoffe, Zwischenprodukte und Fertigwaren zwischen Lager-, Produktions- und Verpackungsbereichen. Auch Trays, Kunststoffbehälter und weitere Mehrwegbehälter zirkulieren permanent. Sie stellen Material bereit, begleiten interne Warenbewegungen oder werden zwischen einzelnen Prozessschritten weitergegeben.

Problematisch wird es, wenn der rechnerische Bestand ausreichend erscheint, die benötigten Trays aber am falschen Ort stehen, noch in einem anderen Bereich gebunden sind oder ihre Rückführung nicht dokumentiert wurde. Dann fehlt nicht unbedingt Bestand – sondern Verfügbarkeit.

2.000 Trays im Bestand und trotzdem fehlen 100

Genau hier liegt die Schwäche einer reinen Bestandsbetrachtung. Für die Produktionsversorgung ist nicht nur entscheidend, wie viele Trays das Unternehmen besitzt. Entscheidend ist, wie viele davon jetzt tatsächlich verfügbar sind.

Mit der COSYS Behältermanagement Software werden Bewegungen von Trays und anderen Ladungsträgern direkt im Prozess digital gebucht. Ein- und Auslagerungen, Umlagerungen sowie Übergaben können mobil erfasst werden. Je nach Behälterstruktur erfolgt die Identifikation nach Typ oder individueller Seriennummer.

Damit lässt sich nachvollziehen, welche Bestände sich beispielsweise im Lager, an Produktionslinien, in anderen Unternehmensbereichen oder noch im Umlauf befinden. Mehrere Standorte beziehungsweise Mandanten sowie Transits und Umlagerungen können ebenfalls abgebildet werden.

Wenn der Tray-Kreislauf langsamer wird als die Produktion

Besonders kritisch sind schleichende Veränderungen. Trays verschwinden nicht zwingend vollständig aus dem Kreislauf. Vielleicht verbleiben sie lediglich zunehmend länger in einem Prozessschritt.

Aus einer durchschnittlichen Umlaufzeit von zwei Tagen werden drei, anschließend vier. Der Gesamtbestand bleibt zunächst identisch – die effektiv verfügbare Menge sinkt trotzdem.

Genau deshalb sollte Behältermanagement nicht bei einer digitalen Bestandsliste enden. COSYS Business Intelligence wertet unter anderem Bestandsänderungen, Umschlagshäufigkeiten, Lager-Endbestände, überfällige Lademittel und Behälterverläufe aus.

Process Mining kann zusätzlich untersuchen, wie die Behälterbewegungen tatsächlich ablaufen. So werden beispielsweise unnötige Prozessschleifen oder Bereiche sichtbar, in denen Trays regelmäßig länger gebunden bleiben als vorgesehen.

Forecasting erkennt den Engpass, bevor das Regal leer ist

Für Pharmaunternehmen wird es besonders interessant, wenn historische Bewegungsdaten mit dem zukünftigen Bedarf verbunden werden.

COSYS Forecasting kann Bestandsentwicklungen, Entnahmemuster und historische Bewegungen analysieren und daraus Bedarfsprognosen ableiten. Steigt beispielsweise die Produktionsauslastung, lässt sich frühzeitig abschätzen, ob die vorhandene Anzahl an Trays für das erwartete Volumen ausreicht.

Damit verändert sich die Fragestellung von „Wie viele Trays fehlen uns?“ zu „Wann entsteht voraussichtlich eine Unterdeckung?“

Das kann unnötige Sicherheitsbestände reduzieren und gleichzeitig verhindern, dass erst reagiert wird, wenn ein Produktionsbereich bereits auf Behälternachschub wartet.

Beschädigte Trays sind Bestand – aber nicht zwingend verfügbar

Noch eine Kennzahl kann klassische Bestandslisten verzerren: der Zustand der Behälter.

Ein beschädigtes Tray befindet sich physisch weiterhin im Unternehmen, kann für einen bestimmten Prozess aber ungeeignet sein. COSYS ermöglicht deshalb die Fotodokumentation bei Behälterbuchungen. Ergänzend kann Computer Vision Bilder analysieren, Beschädigungen erkennen und deren Dokumentation unterstützen.

Im COSYS WebDesk lassen sich außerdem Beschädigungsquoten analysieren. Häufen sich Schäden beispielsweise nach bestimmten Prozessschritten oder an einzelnen Standorten, entsteht daraus ein konkreter Ansatzpunkt für die Ursachenanalyse.

PPWR macht effiziente Mehrwegkreisläufe zusätzlich relevant

Seit dem 12. August 2026 gelten wesentliche Vorgaben der europäischen PPWR. Damit rücken Mehrwegtransportverpackungen und funktionierende Wiederverwendungssysteme weiter in den Fokus.

Für Pharmaunternehmen bietet sich deshalb die Gelegenheit, Behälterkreisläufe nicht lediglich regulatorisch zu betrachten, sondern wirtschaftlich zu optimieren: Je transparenter Umläufe, Zustände und tatsächliche Bedarfe sind, desto gezielter können vorhandene Mehrwegbehälter eingesetzt werden.

COSYS verbindet dafür mobile Behältererfassung mit zentralem WebDesk, Business Intelligence, Process Mining, Forecasting und KI-Funktionen. MDE-Hardware, Schnittstellen und Services ergänzen die modulare Lösung.

Testen Sie die Prozesse selbst: Die kostenlose COSYS Lademittelverwaltung Demo-App für Android und iOS ermöglicht Buchungen, Bestandsabfragen und erste Funktionen der digitalen Behälterverwaltung direkt auf Smartphone oder Scanner.

Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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Produktionsstillstände vermeiden

Produktionsstillstände vermeiden

Jede Minute, die Ihre Produktion stillsteht, kostet bares Geld. Wenn Materialien, Halbfabrikate oder Bauteile fehlen, geraten ganze Fertigungslinien ins Stocken. Liefertermine können nicht eingehalten werden, und zusätzliche Kosten entstehen durch Expressbeschaffungen oder nicht ausgelastete Maschinen.

Doch was ist die häufigste Ursache für solche Engpässe? Es ist nicht immer der fehlende Artikel selbst. Oft sind es ungenaue Bestandsdaten, fehlende Transparenz über Materialflüsse oder schlichtweg nicht korrekt verbuchte Waren, die zu kostspieligen Verzögerungen führen. Wenn Sie im entscheidenden Moment nicht genau wissen, ob, wo und in welchem Zustand sich Ihr Material befindet, wird Ihre Planung zum Risiko.

Genau hier setzt die Lagerverwaltungssoftware von COSYS an. Wir bieten Ihnen eine modulare Plattform, mit der Sie Ihre Lagerlogistik digitalisieren und Ihre Produktion proaktiv sichern.

Verschaffen Sie sich Echtzeit-Transparenz

Unsere Lösung schafft ein vollständiges digitales Abbild Ihrer Lager- und Materialflüsse – vom Wareneingang über die Einlagerung bis hin zur Entnahme für die Fertigung. Alle Bestände werden in Echtzeit angezeigt und jede Bewegung lückenlos dokumentiert. Mitarbeiter erfassen Daten direkt am Ort des Geschehens mit mobilen Endgeräten wie Smartphones oder MDE-Geräten. Medienbrüche und manuelle Übertragungsfehler entfallen, und Sie erhalten jederzeit einen verlässlichen Überblick über Ihre aktuellen Lagerbestände und -stände.

Vermeiden Sie Engpässe, bevor sie entstehen

Die COSYS LVS Software geht jedoch über die reine Bestandsanzeige hinaus. Sie analysiert kontinuierlich Ihre Verbrauchsmuster und erkennt Trends. Sobald ein Artikel einen definierten Mindestbestand unterschreitet oder die Verbrauchsrate auf einen bevorstehenden Engpass hindeutet, generiert das System automatisch Nachbestellvorschläge.

Die intelligente Nachschubsteuerung ist ein Kernstück unserer Lösung. Durch die Verknüpfung von Verbrauchsdaten mit Ihrer Disposition können Sie frühzeitig warnen und proaktiv handeln, bevor es zu einem Produktionsstillstand kommt.

Optimieren Sie Ihre gesamte Materialwirtschaft

Ein entscheidender Vorteil unserer smarten Software Plattform liegt in der durchgängigen Integration von Lager und Fertigung. Jede Materialentnahme wird in Echtzeit verbucht, der Bestand aktualisiert und bei Bedarf ein Nachschubauftrag ausgelöst. So wird Ihre Fertigung kontinuierlich versorgt, und Sie vermeiden die teuren Folgen ungeplanter Unterbrechungen.

Dank standardisierter Schnittstellen lässt sich unsere Lagerverwaltungssoftware nahtlos in Ihre bestehende ERP-Landschaft, wie SAP oder Microsoft Dynamics, integrieren. Dies gewährleistet einen reibungslosen Datenaustausch und maximale Planungssicherheit.

Die Kosten eines Stillstands sind immens. Durch die vorausschauende Planung mit COSYS reduzieren Sie nicht nur das Risiko von Produktionsstopps, sondern auch Notfallbestellungen und Lagerüberbestände. Sie schaffen eine belastbare Grundlage für effiziente Prozesse, senken Kosten und stärken nachhaltig Ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Überzeugen Sie sich selbst von den Vorteilen einer digitalen Lagerverwaltung. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch:
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E-Mail: vertrieb@cosys.de

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