
KI-Aufschlag in Microsoft 365: Warum der Mittelstand seit Juli dafür zahlt und der Nutzen an Ablagen und Berechtigungen hängt
Der KI-Aufschlag in Microsoft 365 ist bezahlt, ob er genutzt wird oder nicht
Microsoft hat die Listenpreise für Microsoft 365 zum 1. Juli 2026 über alle kommerziellen Pläne hinweg um 5 bis 43 Prozent angehoben, weil Copilot Chat fest in die Pläne gewandert ist. Business Standard liegt seither bei 14 US-Dollar pro Person und Monat, für einen Betrieb mit 80 Personen sind das gut 1.400 US-Dollar mehr im Jahr. Dazugekommen sind ein Assistent mit Zugriff auf Postfach und Kalender sowie Agenten in Word, Excel und PowerPoint. Der Beitrag „Was bringt der KI-Aufschlag in Microsoft 365 im Arbeitsalltag?" zeigt, warum davon im Mittelstand wenig ankommt: Ein Assistent arbeitet auf den vorhandenen Ablagen und Berechtigungen. Liegen Dokumente verstreut in gewachsenen Kanälen und lokalen Laufwerken, findet er entweder nichts Belastbares oder zu viel. Dazu kommt ein unterschätzter Grund: Die Belegschaft weiß gar nicht, dass die Funktion da ist.
Was die KI-Einführung ohne eigene IT-Abteilung im ersten Jahr kostet
Rund 6.850 Euro netto für einen Betrieb mit 50 Mitarbeitenden. Darin stecken 3.900 Euro netto für die KI-Potenzialberatung als Tagesworkshop zum Festpreis und 2.950 Euro für 50 Academy-Lizenzen zu 59 Euro pro Person und Jahr. Der Beitrag „Was kostet die KI-Einführung im Mittelstand ohne eigene IT-Abteilung?" hält fest, dass eine fehlende IT-Abteilung diese Summe nicht erhöht. Sie verschiebt nur, wer die Arbeit danach macht. Der teuerste übersehene Posten ist die Arbeitszeit der eigenen Leute. Beim Fördergeld ist die Erwartung häufig zu hoch: Die Bemessungsgrundlage der Beratungsförderung des Bundes ist bei 3.500 Euro je Beratung gedeckelt, der maximale Zuschuss liegt damit bei 1.750 Euro in den alten und 2.800 Euro in den neuen Bundesländern. Anträge nimmt die Richtlinie nur noch bis zum 31. Dezember 2026 an.
Marktübliche Tagessätze für externe IT-Projektleitung
800 bis 1.800 Euro pro Tag, abhängig von Erfahrung, Branche und Verantwortungsumfang. Der Freelancer-Kompass 2026 weist einen mittleren Stundensatz von 95 Euro aus, im Interim Management liegt der Durchschnitt bei etwa 1.317 Euro pro Tag. Für ein halbjähriges Vorhaben mit zwei bis drei Steuerungstagen pro Woche ergibt das eine Größenordnung von 40.000 bis 90.000 Euro. Der Beitrag „Was kostet ein externer IT-Projektleiter im Mittelstand?" ordnet den Tagessatz als die unwichtigste der drei Zahlen ein. Entscheidend sind das Abrechnungsmodell und die Zahl der Steuerungstage, die das Vorhaben braucht. Bis etwa 100 bis 120 Steuerungstage im Jahr ist externe Steuerung meist günstiger als eine Festanstellung, darüber kippt die Rechnung. Die laufende operative Projektleitung fällt dabei in der Regel aus der Beratungsförderung heraus.
KI-Schulung für Beschäftigte ohne eigenen Arbeitsplatzrechner
In einem produzierenden Betrieb mit 200 Beschäftigten sitzen oft 60 Leute am Schreibtisch und 140 in Produktion, Lager und Versand. Der Beitrag „Wie schule ich Mitarbeitende in KI, die keinen eigenen Arbeitsplatzrechner haben?" dreht die übliche Reihenfolge um: Vor der Frage, wie man diese Gruppe erreicht, steht die Zuordnung, wer überhaupt mit KI arbeitet. Die Kompetenzpflicht aus Artikel 4 der KI-Verordnung knüpft an die tatsächliche Befassung mit KI-Systemen an, nicht an den Arbeitsvertrag. Diese Zuordnung hat zugleich den größten Hebel auf den Preis: Sind von 200 Beschäftigten 90 befasst, kostet die Befähigung 5.310 Euro im Jahr statt 11.800 Euro für alle. Tragfähig sind ein gestelltes Gerät am Arbeitsort, feste Zeitfenster im Schichtplan und die Kopplung an eingespielte Unterweisungen.
Die Beiträge im Überblick
Was bringt der KI-Aufschlag in Microsoft 365 im Arbeitsalltag? · Was kostet die KI-Einführung im Mittelstand ohne eigene IT-Abteilung? · Was kostet ein externer IT-Projektleiter im Mittelstand? · Wie schule ich Mitarbeitende in KI, die keinen eigenen Arbeitsplatzrechner haben?
Die gemeinsame Linie ist eine Reihenfolge: erst die Klärung, dann das Werkzeug. Wer Lizenzen kauft, bevor Ablagen, Berechtigungen und Zuständigkeiten geklärt sind, zahlt für Zugänge, die niemand nutzt. Den Einstieg dafür bildet die KI-Potenzialberatung von PASSION4IT, ein Tagesworkshop zum Festpreis von 3.900 Euro netto, der die tragfähigen Anwendungsfälle klärt und eine priorisierte Roadmap liefert. Leistungsumfang und Ablauf stehen unter https://passion4it.de/ki/ im Netz. Alle vier Beiträge dieser Woche sowie weiteres Material für Redaktionen finden sich unter https://passion4it.de/presse/ im Presseportal.
Die PASSION4IT GmbH aus Viechtach in Niederbayern macht mittelständische Unternehmen effizienter, digitaler und widerstandsfähiger. Das Portfolio reicht vom Digital Check über IT-Projektleitung und moderne Digital-Work-Konzepte bis zu praxisnahen KI-Workshops und der PASSION4IT Academy mit kurzen, sofort einsetzbaren Trainings. Mehr Informationen und alle aktuellen Beiträge stehen unter https://passion4it.de/presse/ im Netz.
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