Auch in der Cloud hat Sicherheit ihren Preis

Auch in der Cloud hat Sicherheit ihren Preis

Wer glaubt, dass die Daten in der Cloud in einem unangreifbarem Raum schweben, wird gerade eines Besseren belehrt, denn am vergangenen Mittwoch brannte eines der Rechenzentren von Europas größtem Cloud-Anbieter OVH bis auf die Grundmauern nieder. In den fünf Etagen gingen über 12.000 Server in Flammen auf, wodurch nach Angaben der FAZ auf einen Schlag alleine 3,6 Millionen Webseiten offline gingen.

Viele denken, sich mit der Cloud auch ein Stück Sicherheit erkauft zu haben. In der Regel sind die Daten dort bestmöglich gegen viele Eventualitäten geschützt. Jedoch entbindet es die Dateninhaber nicht, die klassischen Sicherungsmaßnahmen der IT zu beachten. Die Welt ist nicht perfekt und immer kann die eine Festplatte zu viel ausfallen, ein Feuer ausbrechen oder ein tagelanger Starkregen die Wasserpumpen überfordern und die Stromzufuhr im Rechenzentrum stören. So ist es nicht das erste Mal, dass ein sicher geglaubtes System durch einen Störfall komplett ausgefallen ist!

In Frankreich bei Straßburg sind bei dem spektakulären Brand offensichtlich noch ungeklärte Datenmengen für immer verloren gegangen, weil viele Nutzer alle Vorsichtsmaßnahmen über Bord geworfen haben und dies nun durch kostenbedingte Leichtsinnigkeit mit einem Totalverlust ihrer Daten teuer bezahlt haben.

Die simple 3-2-1 Regel hat auch im Cloud-Zeitalter ihre Gültigkeit nicht verloren:
Erstelle 3 Kopien, verwende 2 physikalische Speichermedien und bewahre eine Kopie an einem anderen Ort auf. Diese Verfahrensweise ist simpel und doch sehr wirkungsvoll. Das beste Backup nutzt nichts, wenn es zusammen mit dem Primärspeicher abbrennt. Wer die Kosten scheut, sollte immer im Auge behalten, was ein Totalverlust der Daten für das Unternehmen bedeutet. Um Kosten zu reduzieren – eine gespiegelte Cloud bedeutet in der Regel auch mindestens doppelte Kosten – muß sehr gut abgewogen werden, welche Daten unersetzlich sind und eine zusätzliche Absicherung benötigen. Oft lassen sich die Kosten reduzieren, indem die Daten je nach notwendiger Verfügbarkeit klassifiziert und in der klassischen Storagepyramide dem Primär-, Near- oder bei wichtigen Archivdaten auch dem Offline-Storage zugeordnet werden.

Als Anbieter optischer Speichersysteme liefert INCOM seit Jahrzehnten hochzuverlässige Speichersysteme, die sich für eine Nearline- und Offline-Absicherung bewährt haben.

Über die INCOM Storage GmbH

Die INCOM Storage GmbH ist Value Added Distributor von Komplettsystemen, Komponenten und Serviceleistungen für das Massenspeicher-Management.

Seit der Gründung 1986 in Bonn versteht sich INCOM als zuverlässiger Partner von Systemhäusern und des IT-Handels, mit Niederlassungen und Kooperationen in Frankreich, den Niederlanden, Portugal, Spanien und der Schweiz. INCOM bietet über Handelspartner in ganz Europa das komplette Spektrum von Netzwerkspeicher- und Archivsystemen, sowie Lösungen für das Datenpublishing, die Datenduplikation, sowie Kameras und Speichersysteme für die Videoüberwachung an.

Als Vorreiter der "Green-IT-Bewegung" wurden unsere optischen Speichersysteme mit den weltweit ersten TÜV-Zertifikaten für sichere und energieeffiziente Langzeitarchivierung ausgezeichnet.

Ob auf Unternehmens- oder Abteilungsebene, INCOM hat die passende Speicherlösung für Sie und Ihre Kunden: CD/DVD/BD/UDO Speicher- und Produktionssysteme, RAID, TAPE, NAS, SAN, iSCSI!

INCOM store.more.secure.

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53115 Bonn
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