Fast die Hälfte der deutschen Unternehmen sieht einen hohen oder sogar sehr hohen Digitalisierungs- und Modernisierungsbedarf ihrer HR. Zu diesem Ergebnis ist die neue Studie „Corona setzt IT-Prioritäten neu“ gekommen. Im Auftrag des Digitalisierungsspezialisten valantic (www.valantic.com) hat das Analystenhaus techconsult Ende 2020 über 200 IT-Verantwortliche in Deutschland befragt. Insgesamt zeigt die Studie, dass des einen hohen Bedarf an Digitalisierungsprojekten in zahlreichen Einsatzbereichen gibt, der durch die Corona-Krise noch zusätzlich verstärkt wird.
Deutsche Unternehmen sehen einen hohen Bedarf an Digitalisierungsprojekten und Modernisierung. Laut der neuen Studie von valantic und techconsult stimmen die meisten Studienteilnehmer überein, dass alle Fachbereiche einen „sehr hohen“ oder „hohen“ Bedarf an Projekten haben, um die Digitalisierung und Modernisierung voranzubringen.
HR-Abteilungen mit erhöhtem Modernisierungsbedarf
Jedes zweite deutsche Unternehmen (48,8 Prozent) sieht einen hohen oder sogar sehr hohen Digitalisierungs- und Modernisierungsbedarf ihrer HR und möchte auch mit Blick auf die Corona-Krise mehr in Digitalprojekte und -initiativen investieren. Dazu zählen beispielsweise intelligente Recruiting-Softwarelösungen, Remote First und Distance Leadership.
An der Spitze der Umfrage rangiert die Modernisierung der IT mit fast 60 Prozent. Hier sehen die befragten IT-Verantwortlichen den größten Digitalisierungsbedarf. Damit einher geht auch die Digitalisierung der unternehmensweiten Zusammenarbeit und Kollaboration, die in der Umfrage mit 54 Prozent auf Platz Zwei folgt. Auf dem dritten Platz rangiert die Digitalisierung des Vertriebs (53,7 Prozent), gefolgt vom Marketing (50,2 Prozent) und HR, um die eigene Effektivität verbessern.
Die HR-Abteilungen der Unternehmen haben in Zeiten der Krise alle Hände voll zu tun. 54 Prozent der Umfrageteilnehmer liegt der Gesundheitsschutz der eigenen Mitarbeiter, Partner und Lieferanten besonders am Herzen. Der Schutz der Gesundheit, auch durch großzügige Homeoffice-Regelungen und durch smarte, unternehmensweite Collaboration-Lösungen, hat für Unternehmen die höchste Priorität. 51 Prozent sehen in der Sicherung der Arbeitsplätze eine weitere, große Herausforderung. Nicht nur im Interesse der Mitarbeiter*innen, sondern auch im Interesse der Unternehmen. Denn HR-Abteilungen wissen, wie schwierig, kostenintensiv und aufwendig es ist, hochqualifizierte Mitarbeiter zu rekrutieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden.
Umfrage zur IT-Roadmap der Digitalisierungsverantwortlichen
Die Studie „Die Corona-Krise setzt IT-Prioritäten neu“ wurde von techconsult im Auftrag von valantic durchgeführt. Das Analystenhaus befragte hierbei Ende 2020 218 Unternehmen im deutschsprachigen Raum zum Einfluss der Corona-Krise auf ihre Digitalisierungsvorhaben über einen Online-Fragebogen befragt.
Studienteilnehmer waren in erster Linie IT-Leiter, IT-Fachbereichsleiter sowie Entscheidungsträger bei der Umsetzung digitaler Projekte im Umfeld von SAP, der Logistik, E-Commerce und Customer Experience oder Business Analytics. Die Stichprobe umfasste Unternehmen ab 500 Mitarbeiter aller Branchen, mit Ausnahme der Öffentlichen Verwaltungen.
Thomas Schwarz, Geschäftsführer und Partner bei der auf SAP HR-Lösungen spezialisierten valantic people, erklärt: „Digitalisierungsprojekte können Unternehmen in der Corona-Krise wirklich voranbringen und das in fast allen Anwendungsbereichen. Viele HR-Abteilungen sind von der Corona-Pandemie besonders betroffen. Hier gilt es mit modernen und intelligenten HR-Softwarelösungen der Krise entscheidend entgegenzutreten.“
Die vollständige Studie können Sie hier kostenlos herunterladen.
Vision für KI-Verfahren bei der Standortauswahl vorgestellt
11. – 12. Februar 2021, Freiberg
Die TU Bergakademie Freiberg veranstaltet am 11. und 12. Februar 2021 in Absprache mit der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) die zweite Auflage der „Tage der Standortauswahl“, um das interessierte Fachpublikum über den aktuellen Stand der Forschung und des Standortauswahlverfahrens zu informieren. Das vollständige Programm der Online-Veranstaltung ist hier zu finden.
Unter dem Titel: „How to use AI-based algorithms for identification and evaluation of nuclear waste disposal sites“ stellen Andreas Brosig und Co-Autoren am 11. Februar 2021 um 9:30 Uhr die Möglichkeiten und Chancen der Nutzung von KI-Verfahren zur Erkennung von schwer identifizierbaren Ausschlusskriterien und zur weiteren minimal invasiven Bewertung von Positivflächen vor.
Eine möglichst effektive Vorauswahl der Positivflächen erfordert die exakte Identifikation der z.T. sehr schwer erkennbaren Ausschlusskriterien wie aktiver Störungszonen. Mittels KI-Verfahren können diese z.B. aufgrund ihrer geomorphologischen Ausprägung im hochauflösenden Höhenmodell leicht erkannt und von anthropogenen Strukturen unterschieden werden. Damit können die potentiell weiter zu bewertenden Flächen schnell weiter differenziert werden.
Bei der nachfolgenden Eignungsbewertung potentieller Positivgebiete werden KI-Verfahren in Kombination mit geophysikalischen Verfahren angewandt, die möglichst zerstörungsfreie Beurteilung vergleichsweise großer Gesteinsvolumina ermöglichen.
Die erforderlichen Algorithmen wurden im Verlauf der letzten 10 Jahre für die Rohstoffexploration und die Georisikobewertung entwickelt und stehen jetzt für Standortsuche und -bewertung zur Verfügung.
Eventdatum: 11.02.21 – 12.02.21
Eventort: Online
Firmenkontakt und Herausgeber der Eventbeschreibung:
Beak Consultants GmbH
Am St. Niclas Schacht 13
09599 Freiberg
Telefon: +49 (3731) 781350
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