
Deutschland 2025: ISO 27701:2025 als eigenständiger PIMS-Standard – Validato Regulations digitalisiert das Datenschutzmanagementsystem und die DSGVO-C
Validato unterstützt Unternehmen mit dem Modul „Validato Regulations ISO 27701“ beim strukturierten, digitalen und revisionssicheren Aufbau ihres PIMS.
Deutschland: DSGVO-Rechenschaftspflicht, nDSG und der Druck der Aufsichtsbehörden
In Deutschland verpflichtet Artikel 5 Abs. 2 DSGVO – die Rechenschaftspflicht – Verantwortliche, die Einhaltung aller Datenschutzgrundsätze nachzuweisen. Genau hier entfaltet ISO 27701 seine strategische Bedeutung:
- DSGVO-Rechenschaftsnachweis: Eine ISO-27701-Zertifizierung durch eine akkreditierte Stelle ist einer der stärksten unabhängig geprüften Nachweise gegenüber deutschen Datenschutzbehörden (DSK, Landesbehörden).
- Datenschutz durch Technikgestaltung (Art. 25 DSGVO): Privacy by Design und Privacy by Default als gelebtes Managementsystem.
- Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO): ISO 27701 unterscheidet klar zwischen PII-Verantwortlichen und PII-Verarbeitern – direkt einsetzbar für Auftragsverarbeitungsverträge.
- NIS2-Synergien: Das seit Dezember 2025 geltende NIS2UmsuCG verlangt Risikomanagementmassnahmen auch für personenbezogene Daten – ISO 27701 bildet zusammen mit ISO 27001 das ideale integrierte Managementsystem.
“ISO/IEC 27701:2025 ist eine der stärksten verfügbaren Formen des Nachweises von Verantwortlichkeit nach DSGVO-Art. 5(2), weil sie eine unabhängige Überprüfung Ihres Datenschutzmanagementsystems durch eine akkreditierte Zertifizierungsstelle belegt.”
– ISMS.online, März 2026
Die ISO/IEC 27701:2025: Vom ISMS-Anhang zur eigenständigen Datenschutznorm
- Eigenständige Norm: Organisationen können ein PIMS nunmehr unabhängig von einer ISO-27001-Zertifizierung implementieren und zertifizieren lassen.
- Harmonized Structure (HS): Vereinfacht Integration mit ISO 9001, ISO 27001 und ISO 42001 (KI-Managementsysteme) erheblich.
- Neues Annex-A-System: 78 Privacy Controls in einem einheitlichen Anhang A. Tabelle A.3 enthält 29 neue Informationssicherheitskontrollen mit explizitem Datenschutzfokus.
- Privacy Risk Assessment als eigenständiger Prozess: Klausel 6.1.2 bewertet Konsequenzen für die Organisation und für betroffene Personen (PII Principals).
- Statement of Applicability (SoA): Klausel 6.1.3 bezieht sich auf alle 78 Privacy Controls aus Anhang A; für ausgeschlossene Controls ist eine Begründung erforderlich.
- Anhang D – DSGVO-Mapping: Explizite Zuordnung aller ISO-27701-Controls zu DSGVO-Artikeln – erstmals in dieser Version systematisch dokumentiert.
Übergangsfrist bis Oktober 2028: Was betroffene Unternehmen jetzt tun müssen
- Neue Zertifizierungen: Können seit Oktober 2025 direkt nach der 2025er-Version erfolgen.
- Bestehende 2019-Zertifikate: Gültig bis Ablaufdatum oder Oktober 2028 (je nachdem, was früher eintritt).
- Gap-Analyse erforderlich: Auch für 2019-zertifizierte Organisationen, da sich die Normarchitektur fundamental geändert hat.
- Eigenständige PIMS-Option: Organisationen ohne ISO-27001-Zertifikat können jetzt direkt ein eigenständiges PIMS nach ISO 27701:2025 zertifizieren lassen.
Österreich: DSB-Aufsicht und PIMS im deutschsprachigen Raum
In Österreich überwacht die Datenschutzbehörde (DSB) die DSGVO-Einhaltung. Eine ISO-27701-Zertifizierung bietet Unternehmen mit Aktivitäten in Deutschland und Österreich einheitliche Datenschutz-Governance über Ländergrenzen hinweg. Akkreditierte Audits führen Quality Austria und TÜV Austria durch.
Schweiz: nDSG seit September 2023 und FINMA-Datenschutzanforderungen
Mit dem revidierten nDSG (in Kraft seit 1. September 2023) vollzog die Schweiz eine umfassende Erneuerung ähnlich der DSGVO: Verarbeitungsverzeichnis, DSFA, 72-Stunden-Meldepflicht bei Datenpannen, erweiterte Betroffenenrechte. Für Unternehmen, die sowohl DSGVO als auch nDSG erfüllen müssen, ist ein ISO-27701-zertifiziertes PIMS das effizienteste Instrument – eine Zertifizierung als Rechenschaftsnachweis gegenüber EDÖB (Schweiz) und nationalen DSB in der EU.
“Für Organisationen, die in mehreren Ländern tätig sind, bietet ISO 27701 eine einheitliche Grundlage. Ein nach ISO 27701 zertifiziertes PIMS erfüllt die gemeinsamen Anforderungen dieser Regulierungen und reduziert den Aufwand für den Nachweis der Compliance in den einzelnen Ländern.”
– ISMS.online, März 2026
Vereinigte Staaten, Brasilien und der globale Datenschutz: ISO 27701 als universelle Compliance-Basis
- CCPA (USA): Anhang D enthält Mappings zu CCPA-Anforderungen, insbesondere Verbraucherrechten und Opt-out-Mechanismen.
- LGPD (Brasilien): Die brasilianische Datenschutzbehörde ANPD verweist ISO 27701 als geeignetes Framework für Datenschutz-Compliance-Nachweise.
- PDPA (Thailand, Singapur, Malaysia): ISO 27701 erleichtert Compliance-Dokumentation für in Asien operierende Unternehmen mit europäischen Standorten.
Für multinationale Konzerne mit Standorten in Deutschland, der Schweiz und den USA: Ein einziges, ISO-27701-zertifiziertes PIMS kann als Compliance-Grundlage gegenüber DSGVO, nDSG, CCPA und weiteren nationalen Datenschutzgesetzen dienen.
Validato Regulations ISO 27701: Die digitale PIMS-Plattform
- ISO-27701:2025-Anforderungsmanagement: Alle Klauseln 4–10 und 78 Privacy Controls aus Anhang A; Rollendifferenzierung PII-Verantwortlicher / PII-Verarbeiter; automatische Norm-Updates.
- Gap-Analyse 2019→2025: Strukturierter Workflow für den Übergang zur neuen Normarchitektur mit priorisierten Aktionsplänen.
- Privacy Risk Assessment-Workflow: Risikobewertung für Organisation und PII Principals nach Klausel 6.1.2; Verknüpfung mit Verarbeitungsverzeichnis und DSFA.
- SoA für Privacy Controls: Digitale Erstellung und Versionierung mit Begründungen für alle 78 Controls; Konsistenzprüfung bei Änderungen.
- Verarbeitungsverzeichnis (VVT): Verwaltung nach Art. 30 DSGVO / Art. 12 nDSG; Rollendifferenzierung, Versionierung, Änderungshistorie.
- DSFA-Management: Digitaler Workflow nach Art. 35 DSGVO mit Schwellenwert-Prüfung, Risikoanalyse und Konsultationsprozess.
- DSGVO / nDSG / Anhang-D-Mapping: Automatisches Mapping auf DSGVO-Artikel, nDSG und CCPA/LGPD; Lückenidentifikation bei regulatorischen Änderungen.
- Integriertes ISMS/PIMS-Management: Nahtlose Integration mit ISO-27001-Modul; Single-Audit-Vorbereitung für kombinierte 27001/27701-Zertifizierungen.
- Zertifizierungsvorbereitung: Checklisten und Dokumentenpakete für ISO-27701-Audits; Terminmonitor für Überwachungsaudits und Übergangsfrist Oktober 2028.
- Revisionssicherer Audit-Trail: Zeitgestempelt, bereit für Aufsichtsbehördenprüfungen (DSK, DSB Österreich, EDÖB Schweiz) und Zertifizierungsaudits.
Zahlen, Daten, Fakten: ISO 27701 und der globale Datenschutzmarkt
- August 2019: Erstveröffentlichung der ISO/IEC 27701:2019 als Erweiterung der ISO 27001.
- Oktober 2025: Veröffentlichung der ISO/IEC 27701:2025 – erstmals vollständig eigenständiger PIMS-Standard.
- Oktober 2028: Übergangsfrist für 2019-Zertifikate endet; neue Zertifizierungen ab Oktober 2025 nach 2025er-Version möglich.
- 78 Privacy Controls in Anhang A (statt separater Anhänge für Controller/Processor); 29 neue Informationssicherheitskontrollen mit Datenschutzfokus in Tabelle A.3.
- Anhang D: Explizites DSGVO-Mapping – offizielle Zuordnung aller ISO-27701-Controls zu DSGVO-Artikeln.
- 25 Mio. Euro maximale DSGVO-Bussgelder (oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes) bei schwerwiegenden Verstössen.
- 72 Stunden Meldefrist bei Datenpannen: DSGVO und nDSG (Schweiz) fordern unverzügliche Meldungen; ISO 27701 strukturiert den Incident-Response-Prozess.
- Globale Harmonisierung: ISO 27701 unterstützt explizit DSGVO (EU), CCPA (USA), LGPD (Brasilien) und zahlreiche weitere nationale Datenschutzgesetze.
“Die ISO/IEC 27701:2025 ist ein überfälliger Reifeschritt. Die Eigenständigkeit des Standards macht Datenschutzmanagementsysteme zugänglicher – auch für Organisationen ohne vollständige ISO-27001-Zertifizierung, die ihre PII-Verarbeitung systematisch und nachweisbar managen wollen.”
– mrak.at, März 2026
Validato ist ein führender Anbieter für zuverlässige Background Checks und Human Risk Management in Deutschland. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.
Validato ist speziell auf die Anforderungen in Deutschland ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.
Mehr unter: www.validato.com
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Deutschland 2025: ISO 27001:2022-Übergangsfrist abgelaufen, NIS2-Gesetz in Kraft – Validato Regulations digitalisiert das ISMS-Management und die Zert
ISO 27001 bildet dabei das organisatorische Fundament – und Validato sorgt mit dem Modul „Validato Regulations ISO 27001“ dafür, dass dieses Fundament digital, strukturiert und revisionssicher gebaut wird.
Deutschland 2025/2026: Dreifachdruck aus ISO-Transition, NIS2 und KRITIS-Dachgesetz
- ISO 27001:2022-Übergangsfrist abgelaufen: Seit dem 31. Oktober 2025 sind alle Zertifikate nach ISO/IEC 27001:2013 ungültig. Seit dem 1. Mai 2024 werden Erst- und Rezertifizierungsaudits ausschliesslich nach ISO/IEC 27001:2022 durchgeführt.
- NIS2-Umsetzungsgesetz (NIS2UmsuCG) seit Dezember 2025: Rund 29.500 Unternehmen in 18 Sektoren sind betroffen. ISO 27001 deckt 65–75 % der NIS2-Anforderungen ab. Bussgelder bis 10 Mio. Euro oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes; persönliche Geschäftsleiterhaftung.
- KRITIS-Dachgesetz seit März 2026: Das Bundesgesetz schafft zusätzliche Überschneidungen mit dem ISMS-Management und dem NIS2-Rahmen.
“Die NIS2-Richtlinie macht ISO 27001 zur De-facto-Pflicht für rund 29.500 Unternehmen in Deutschland. Die Übergangsfrist der 2013er-Version endete am 31. Oktober 2025 – bestehende 2013-Zertifizierungen sind seitdem ungültig.”
– secjur.com, Mai 2026
Die neue ISO/IEC 27001:2022: Was sich wirklich geändert hat
- Neue Normstruktur (Harmonized Structure, HS): Erleichtert Integration mit ISO 9001, ISO 14001 oder ISO 22301 und reduziert Dokumentationsredundanzen.
- Neue Annex-A-Architektur: 114 Controls in 14 Kategorien → 93 Controls in 4 Kategorien: Organisatorisch (37), Personell (8), Physisch (14), Technisch (34).
- 11 neue Controls: u. a. Threat Intelligence (5.7), Cloud Services (5.23), ICT Readiness (5.30), Configuration Management (8.9), Data Masking (8.11), Data Leakage Prevention (8.12), Secure Coding (8.28).
- Schärfere operative Anforderungen: Klausel 6.3 fordert formale Planung jeder ISMS-Änderung; Klausel 8.1 verlangt explizite Dokumentation geplanter und ungeplanter Änderungen.
- Statement of Applicability (SoA): Pflichtdokument mit allen 93 Controls inkl. Begründung für Einbeziehung oder Ausschluss.
Österreich: NISG 2024 und die ISO-27001-Landschaft im Alpenraum
Österreich hat NIS2 durch das NISG 2024 umgesetzt. Über 3.000 österreichische Unternehmen in wesentlichen und wichtigen Sektoren sind betroffen. Zuständige Behörden sind CERT.at und die RTR. Akkreditierte Audits führen TÜV Austria, Quality Austria und OFI Zert durch.
Schweiz: nDSG, FINMA-Anforderungen und ISO 27001 als Goldstandard
Die Schweiz hat das neue Datenschutzgesetz (nDSG) seit September 2023 in Kraft. Für Finanzinstitute gelten zusätzlich FINMA-Anforderungen (RS 2023/1), die weitgehend ISO-27001-kompatibel sind. Über 1.200 Schweizer Unternehmen sind aktuell nach ISO 27001 zertifiziert; Zertifizierungen durch SQS und SGS sind international anerkannt.
Das regulatorische Netz: ISO 27001 als Compliance-Wirbelsäule
- NIS2 (Deutschland: NIS2UmsuCG seit Dezember 2025): ISO 27001 deckt 65–75 % ab. Zusätzlich: BSI-Registrierung, 24-Stunden-Erstmeldung bei Vorfällen, persönliche Geschäftsleiterhaftung.
- DORA (seit 17. Januar 2025): Grundlage für IKT-Risikomanagement. Zusätzlich: TLPT alle 3 Jahre, Register of Information aller IKT-Drittanbieter, BaFin-Meldung innerhalb 4 Stunden.
- DSGVO: ISO 27001 deckt 80–90 % der technischen und organisatorischen Massnahmen (TOMs) nach Art. 32 DSGVO ab.
- TISAX (Automotive): 75 % der TISAX-Anforderungen abgedeckt – de facto Pflicht im automobilen Liefernetz.
- BSI IT-Grundschutz: Seit der Harmonisierung gut kompatibel; IT-Grundschutz-Zertifizierungen basieren auf ISO 27001.
Validato Regulations ISO 27001: Die digitale Plattform für ISMS-Aufbau, Zertifizierung und Betrieb
- ISO-27001:2022-Anforderungsmanagement: Alle 10 Hauptklauseln und 93 Annex-A-Controls; automatische Updates bei Normänderungen; Zuweisung an verantwortliche Teams.
- Gap-Analyse und Reifegradbewertung: Ist-Zustand vs. ISO-27001:2022; Reifegrad Level 0–5 für alle 93 Controls; priorisierte Massnahmenpläne.
- SoA-Management: Digitale Erstellung und Versionierung mit Begründungen; automatische Konsistenzprüfung bei Änderungen im Risikoregister.
- Risikomanagement-Workflow: Identifikation, Bewertung (Wahrscheinlichkeit × Auswirkung), Behandlung und Restrisiko-Akzeptanz nach Klausel 6.1; Verknüpfung mit Annex-A-Controls.
- Massnahmen- und Audit-Management: Internes Audit-Programm (Klausel 9.2), Befundverwaltung, Management-Review-Dokumentation (Klausel 9.3).
- NIS2 / DORA / DSGVO-Mapping: Automatisches Mapping auf NIS2-Massnahmenbereiche, DORA-Anforderungen und DSGVO-TOMs; Lückenidentifikation bei regulatorischen Änderungen.
- Lieferanten- und Drittpartei-Management: Controls 5.19–5.22; DORA-kompatibles Register of Information für IKT-Drittanbieter.
- Zertifizierungsvorbereitung: Dokumentenpakete und Checklisten für Stufe-1- und Stufe-2-Audits durch DAkkS-akkreditierte Stellen (TÜV, DEKRA, DQS, GUTcert); Terminmonitor für 3-Jahres-Zyklus.
- Revisionssicherer Audit-Trail: Zeitgestempelt, bereit für Zertifizierungsaudits, NIS2-BSI-Nachweise und DORA-BaFin-Prüfungen.
Zahlen, Daten, Fakten: ISO 27001 weltweit und in Deutschland
- Oktober 2022: Veröffentlichung der ISO/IEC 27001:2022 – Übergangsfrist 36 Monate.
- Mai 2024: Alle Erst- und Rezertifizierungsaudits ausschliesslich nach ISO/IEC 27001:2022.
- Oktober 2025: Übergangsfrist endet – ISO/IEC 27001:2013-Zertifikate ungültig.
- Über 5.500 zertifizierte Unternehmen in Deutschland (+ 127 % seit 2018); weltweit über 70.000 Zertifikate in mehr als 150 Ländern (Quelle: ISO Survey).
- 93 Controls in 4 Kategorien (2022) statt 114 Controls in 14 Kategorien (2013); 11 neue Controls zu Cloud, Threat Intelligence, Data Masking.
- 500 Unternehmen in Deutschland von NIS2 betroffen (seit Dezember 2025); ISO 27001 deckt 65–75 % der Anforderungen ab.
- Bussgelder NIS2: Bis 10 Mio. Euro oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes; persönliche Haftung der Geschäftsleitung.
- 30–40 % Einsparung durch integriertes Compliance-Management (ISO 27001 + NIS2 + DORA) gegenüber Einzelprojekten (Quelle: Digital Chiefs, 2026).
- 3-Jahres-Zyklus: Zertifizierung gültig 3 Jahre mit jährlichen Überwachungsaudits; Erstimplementierung dauert typisch 6–18 Monate.
“ISO 27001 ist die strategische Compliance-Investition für deutsche B2B-Unternehmen – sie öffnet Märkte, reduziert Bussgeldrisikenund schafft die Grundlage für NIS2, DORA, TISAX und DSGVO-TOMs.”
– VisionCompliance, Mai 2026
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Validato ist speziell auf die Anforderungen in Deutschland ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.
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Deutschland, 2027: Solvency-II-Review (EU) 2025/2 tritt in Kraft – Validato Regulations automatisiert Governance, ORSA und ESG-Pflichten.
Deutschland im Fokus: BaFin-Rundschreiben 09/2025 und der Solvency-II-Reformrahmen
Die BaFin hat bereits 2025 auf die bevorstehenden Änderungen reagiert und die regulatorische Landschaft für deutsche Versicherer neu gestaltet. Zwei Rundschreiben sind besonders praxisrelevant:
- BaFin-Rundschreiben 09/2025 (VA) – MaGo für SII-VU: Die überarbeiteten aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen an die Geschäftsorganisation von Solvency-II-Versicherungsunternehmen sind seit dem 14. Oktober 2025 in Kraft. Das Rundschreiben stärkt den risikobasierten Ansatz und führt erstmals einen eigenen Abschnitt zur Risikokultur ein.
- BaFin-Rundschreiben 05/2025 (VA) – PPP: Das neue Rundschreiben zum Grundsatz der unternehmerischen Vorsicht (Prudent Person Principle) vom 6. März 2025 schafft erstmals eine verbindliche Verwaltungspraxis zur Nachhaltigkeit im Rahmen der Kapitalanlage. Versicherer müssen Nachhaltigkeitsrisiken explizit im Anlagemanagement berücksichtigen.
In Deutschland sind alle Erst- und Rückversicherungsunternehmen gemäß Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) von Solvency II betroffen. Die Umsetzungsfrist für die neue Änderungsrichtlinie läuft bis zum 29. Januar 2027.
"Die Umsetzungsfrist bis 2027 sollte nicht als Schonfrist verstanden werden, sondern als strategisches Zeitfenster, um Solvency II nicht nur regelkonform, sondern auch wertschaffend in die Unternehmenssteuerung zu integrieren." – BDO Deutschland, Januar 2026
Europas Reform im Detail: Was die Richtlinie (EU) 2025/2 wirklich verändert
Die Richtlinie (EU) 2025/2 bringt keine Revolution, sondern eine gezielte Evolution des bestehenden Drei-Säulen-Systems. Die wesentlichen Änderungsbereiche:
- Verhältnismäßigkeit und Proportionalität: Kernstück der Reform ist eine EU-weit einheitliche, risikobasierte Definition kleiner und nicht komplexer Versicherungsunternehmen ("Low-Risk Profile Undertakings"). Diese können von Erleichterungen bei Berichtspflichten, Governance-Anforderungen und der ORSA-Frequenz profitieren.
- Berichterstattung: Deutliche Neugestaltung der Meldepflichten. Die wiederholte Nicht-Einhaltung statistischer Berichtspflichten wird künftig sanktioniert. Die BaFin aktualisierte ihre Hinweise zum Berichtswesen im November 2025.
- Langfristige Garantien (LTG-Maßnahmen): Anpassungen bei der Extrapolation der risikofreien Zinskurve und der Volatilitätsanpassung, um das veränderte Zinsumfeld besser abzubilden.
- Makroprudenzielle Instrumente: Neue Werkzeuge für Aufsichtsbehörden, um systemischen Risiken im Versicherungssektor entgegenzuwirken.
- Nachhaltigkeitsrisiken (ESG): Versicherer müssen Nachhaltigkeitsrisiken kurz-, mittel- und langfristig identifizieren, steuern und in Strategie, Governance und Kapitalanlage integrieren. ESG-Berücksichtigung ist damit Pflicht, nicht mehr Kür.
- Gruppenaufsicht und grenzüberschreitende Aufsicht: Verbesserte Koordination zwischen nationalen Aufsichtsbehörden und EIOPA, besonders relevant für Versicherungsgruppen mit Tochtergesellschaften in mehreren EU-Staaten.
Österreich und Liechtenstein: Solvency II in der DACH-Region
Österreichische Versicherungsunternehmen unterliegen Solvency II unter Aufsicht der FMA (Finanzmarktaufsicht). Das österreichische VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz) setzt die EU-Richtlinie in nationales Recht um. Die Reform-Richtlinie (EU) 2025/2 muss auch in Österreich bis Ende Januar 2027 in nationales Recht überführt werden.
Besonderheit in der DACH-Region: Das Fürstentum Liechtenstein, als EWR-Mitglied ohne EU-Mitgliedschaft, übernimmt Solvency-II-Anforderungen über das EWR-Abkommen. Schweizer Versicherungsunternehmen unterliegen dem Schweizer Solvenztest (SST), der FINMA-reguliert ist und strukturelle Parallelen zu Solvency II aufweist – jedoch eigene nationale Anforderungen stellt. Für grenzüberschreitend tätige Versicherungsgruppen entstehen damit Multi-Jurisdiktion-Compliance-Anforderungen, die ein zentrales Managementsystem erfordern.
Frankreich, Luxemburg und die Niederlande: Captive-Versicherungen und Solvency-II-Wettbewerb
Ein interessanter Aspekt der europäischen Solvency-II-Landschaft: Mehrere EU-Mitgliedstaaten – darunter Frankreich, Luxemburg und Irland – haben ihre nationalen Rahmenbedingungen für firmeneigene Versicherungen (Captives) in den vergangenen Jahren attraktiver gestaltet. Die Reform-Richtlinie (EU) 2025/2 schafft mit dem Proportionalitätsprinzip für kleine und nicht komplexe Versicherungsunternehmen nun einen einheitlicheren EU-weiten Standard, der auch für Captive-Strukturen relevant ist. Für Compliance-Teams, die in diesen Ländern aktiv sind, bedeutet Validato Regulations Solvency II die Möglichkeit, länderspezifische Anforderungen und EU-weite Standards in einer einzigen Plattform zu verwalten.
Validato Regulations Solvency II: Digitale Compliance für alle drei Säulen
Das Modul "Validato Regulations Solvency II" ist auf die gesamte Regelungsstruktur von Solvency II ausgerichtet und unterstützt alle drei Säulen:
- Säule I – Quantitative Anforderungen: Strukturierte Erfassung und Überwachung der Solvabilitätskapitalanforderung (SCR) und Mindestkapitalanforderung (MCR). Automatische Benachrichtigungen bei Annäherung an Schwellenwerte.
- Säule II – Governance und Risikomanagement: Vollständige Abbildung der MaGo-Anforderungen aus BaFin-Rundschreiben 09/2025. Management der vier Schlüsselfunktionen (Risikomanagement, Compliance, Interne Revision, versicherungsmathematische Funktion). Integrierter ORSA-Workflow mit ESG-Szenarien und Klimarisikoanalysen.
- Säule III – Berichterstattung und Offenlegung: Unterstützung bei der Erstellung des Berichts über die Solvabilität und Finanzlage (SFCR) sowie des regelmäßigen aufsichtlichen Berichts (RSR). Verwaltung der XBRL-Meldepflichten über die BaFin-MVP-Plattform.
- ESG- und Nachhaltigkeitsmanagement: Dediziertes Modul für die Integration von Nachhaltigkeitsrisiken gemäß BaFin-Rundschreiben 05/2025 (PPP) und den EIOPA-Leitlinien zu Klimaszenarien im ORSA.
- Gap-Analyse für den Solvency-II-Review: Automatischer Abgleich des Ist-Zustands mit den neuen Anforderungen der Richtlinie (EU) 2025/2. Identifikation von Handlungsbedarf vor dem Anwendungsbeginn 30. Januar 2027.
- Revisionssicherer Audit-Trail: Alle Aktivitäten, Entscheidungen und Nachweise werden mit Zeitstempel protokolliert – prüfungsbereit für BaFin-Inspektionen und EIOPA-Supervisory Reviews.
- Automatische Regulatory Updates: Neue EIOPA-Leitlinien, BaFin-Rundschreiben und Level-2-Maßnahmen werden zeitnah in die Plattform eingespielt.
Zahlen, Daten, Fakten: Solvency II 2025–2027 auf einen Blick
- Januar 2025: Richtlinie (EU) 2025/2 im EU-Amtsblatt veröffentlicht – tiefgreifendste Solvency-II-Reform seit Einführung 2016.
- März 2025: BaFin-Rundschreiben 05/2025 (VA) zu Prudent Person Principle und Nachhaltigkeit veröffentlicht.
- Oktober 2025: BaFin-Rundschreiben 09/2025 (VA) – neue MaGo für SII-VU tritt in Kraft.
- Oktober 2025: EU-Kommission verabschiedet Änderung der Delegierten Verordnung (Level 2) – Konkretisierung auf Level-2-Ebene abgeschlossen.
- Januar 2027: Anwendungsbeginn der neuen Solvency-II-Vorschriften in der gesamten EU. Umsetzungsfrist für nationale Gesetzgeber: 29. Januar 2027.
- 3.200 Versicherungsunternehmen in Deutschland, Österreich und der EU unterliegen Solvency II und sind von der Reform betroffen.
- 90 Mrd. Euro: Geschätzte Entlastung der freien Eigenmittel europäischer Versicherer unmittelbar nach Inkrafttreten der Reform (Quelle: EU-Kommission).
- Erstmals 2028: Veröffentlichung der Nachhaltigkeitsrisikoberichte für das Geschäftsjahr 2027 im SFCR verpflichtend.
"Mit der Richtlinie (EU) 2025/2 erfährt Solvency II die tiefgreifendste Weiterentwicklung seit seiner Einführung. Ab 2027 gelten neue Vorgaben – weniger ‚one size fits all‘, dafür mehr Differenzierung bei zugleich höherem Anspruch an Steuerung und Transparenz." – BDO Deutschland, Januar 2026
Validato ist ein führender Anbieter für zuverlässige Background Checks und Human Risk Management in Deutschland. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.
Validato ist speziell auf die Anforderungen in Deutschland ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.
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Neue AMLA-Behörde und AMLD6 ab 2027: Validato Regulations automatisiert AML-Compliance für Finanzinstitute.
Deutschland im Fokus: AMLA-Behörde in Frankfurt nimmt Arbeit auf
Ein historischer Meilenstein für Deutschland als Finanzstandort: Die neue EU-Behörde zur Bekämpfung der Geldwäsche, die Anti-Money Laundering Authority (AMLA), hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und hat am 1. Juli 2025 ihre Tätigkeit aufgenommen. Seit dem 1. Januar 2026 hat die AMLA zudem die bisherigen Geldwäsche-Zuständigkeiten der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) übernommen. Ab dem 1. Januar 2028 wird sie 40 der risikoreichsten und grenzüberschreitend tätigen Finanzinstitute in der EU direkt beaufsichtigen.
Für alle anderen Verpflichteten bleibt die BaFin in Deutschland und die FMA in Österreich die primäre AML-Aufsichtsbehörde – allerdings unter einem nun europäisch harmonisierten Regelwerk. Die BaFin hat in ihrer Strategie 2026–2029 eine deutliche Intensivierung der Geldwäscheaufsicht angekündigt und für 2026 Terrorismusfinanzierung als Schwerpunkt der Jahresabschlussprüfungen definiert.
"Wir wollen eine härtere Gangart gegen Finanzkriminalität durchsetzen. Mit der AMLA in Frankfurt entsteht eine leistungsfähige Behörde, die das gesamte europäische Aufsichtsgefüge verändern wird." – Bundesfinanzministerium Deutschland, 2025
Europas AML-Revolution: Das vierteilige Gesetzespaket und seine Folgen
Das EU-AML-Paket 2024 besteht aus vier Rechtsakten, die ein integriertes System bilden:
- Geldwäsche-Verordnung (EU) 2024/1624 – Das "Single Rule Book": erstmals direkt in allen 27 EU-Staaten geltendes, einheitliches Regelwerk für den Privatsektor. Gilt ab 10. Juli 2027.
- Geldwäsche-Richtlinie (AMLD6) / (EU) 2024/1640 – regelt institutionelle AML-Strukturen auf nationaler Ebene, insbesondere FIU-Zusammenarbeit und Aufsichtsbehörden. Umsetzungsfrist: 10. Juli 2027.
- AMLA-Verordnung (EU) 2024/1620 – Errichtung der neuen EU-Aufsichtsbehörde in Frankfurt mit direkter Überwachungsbefugnis über Hochrisiko-Verpflichtete.
- Novelle der Geldtransfer-Verordnung (EU) 2023/1113 – verbessert die Rückverfolgbarkeit von Geld- und Krypto-Transfers.
Der entscheidende Paradigmenwechsel: Bisher mussten EU-Richtlinien in nationales Recht umgesetzt werden – mit erheblichen nationalen Abweichungen. Ab 2027 gilt das Single Rule Book unmittelbar in allen Mitgliedstaaten, ohne nationalen Umsetzungsspielraum.
Österreich, Luxemburg und die Eurozone: Grenzüberschreitende AML-Pflichten
Für international agierende Finanzgruppen – etwa mit Einheiten in Österreich, Luxemburg oder den Niederlanden – bringt das neue Paket erhebliche operative Konsequenzen. Bisher variierten AML-Anforderungen je nach nationaler Umsetzung erheblich. Ab 2027 entfällt diese Fragmentierung: Dieselben KYC-Schwellenwerte, Sorgfaltspflichten und Meldeformate gelten EU-weit einheitlich. Die AMLA koordiniert außerdem einen europaweiten Austausch von Eignungs- und Risikoinformationen zwischen nationalen FIUs.
Besonders relevant für Österreich: Das neue Paket stärkt die Zusammenarbeit zwischen der österreichischen FMA, der deutschen BaFin und der AMLA. Verdachtsmeldungen und Risikoprofile werden künftig grenzüberschreitend geteilt – was höhere Anforderungen an die Dokumentationsqualität stellt.
Großbritannien nach dem Brexit: AML-Divergenz und die Herausforderung für UK-EU-Institute
Großbritannien verfolgt seit dem Brexit eine eigenständige AML-Regulierung unter der Aufsicht der FCA. Während die Grundprinzipien der FATF-Empfehlungen weitgehend übereinstimmen, gibt es zunehmende Divergenzen – etwa bei Schwellenwerten, Krypto-Regelungen und Sanktionslistenformaten. Für Banken mit Niederlassungen in London und Frankfurt entstehen damit doppelte Compliance-Pflichten. Validato Regulations unterstützt paralleles Multi-Jurisdiktion-Management, sodass sowohl UK-AML als auch EU-AML-Anforderungen in einer einzigen Plattform verwaltet werden können.
Validato Regulations AMLD6: Die digitale Antwort auf das neue EU-AML-Paket
Das Modul "Validato Regulations AMLD6" deckt den gesamten operativen AML-Compliance-Zyklus ab und unterstützt Verpflichtete bei der strukturierten Vorbereitung auf die neuen Anforderungen ab Juli 2027:
- Regulatorisches Anforderungsmanagement: Alle AMLD6- und Geldwäsche-VO-Anforderungen sind vorkonfiguriert, kategorisiert und den verantwortlichen Teams zugewiesen. Automatische Updates bei Änderungen durch AMLA, EBA oder nationale Behörden.
- KYC- und Customer Due Diligence (CDD)-Management: Strukturierte Erfassung von Kundendaten, wirtschaftlichen Eigentümern (Beneficial Ownership) und PEP-Status. Risikobasierte Priorisierung nach dem neuen Single Rule Book.
- Sanktionsscreening-Integration: Da EU-Sanktionslisten nahezu täglich aktualisiert werden, unterstützt Validato die Integration automatisierter Screening-Systeme mit täglichem Abgleich – gemäß BaFin-Auslegungs- und Anwendungshinweisen (AuA) Februar 2025.
- Gap-Analyse und Risikobeurteilung: Automatischer Abgleich des Ist-Zustands mit den neuen EU-Anforderungen. Identifikation von Prozesslücken vor der Umsetzungsfrist 2027.
- Verdachtsmeldungsverwaltung (STR/SAR): Strukturierte Erfassung, Dokumentation und Weiterleitung von Verdachtsmeldungen an FIU Deutschland (Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen) oder FMA Österreich.
- Revisionssicherer Audit-Trail: Alle Aktivitäten, Entscheidungen und Nachweise werden zeitgestempelt protokolliert – prüfungsbereit für BaFin, AMLA und interne Revision.
Zahlen, Daten, Fakten: AMLD6 und das EU-AML-Paket auf einen Blick
- Juli 2024: EU-AML-Paket (AMLD6 + Geldwäsche-Verordnung) tritt in Kraft.
- Juli 2025: AMLA nimmt operativen Betrieb in Frankfurt am Main auf.
- Januar 2026: AMLA übernimmt EBA-Geldwäsche-Zuständigkeiten; BaFin verschärft AML-Aufsicht mit Fokus Terrorismusfinanzierung.
- Juli 2027: Geldwäsche-Verordnung gilt unmittelbar in allen 27 EU-Mitgliedstaaten; AMLD6-Umsetzungsfrist für nationale Gesetzgeber.
- Ab 10. Juli 2027: EU-weite Bargeldobergrenze von 10.000 EUR für gewerbliche Zahlungen; Meldepflicht ab 3.000 EUR.
- Januar 2028: AMLA übernimmt direkte Aufsicht über 40 Hochrisiko-Finanzinstitute in der EU.
- 22 Vortaten: AMLD6 harmonisiert den Katalog der Vortatbestände für Geldwäsche, darunter Cyberkriminalität und Umweltkriminalität.
- 400 Mitarbeitende: Personalziel der AMLA bis zur Volloperabilität 2027/2028.
"Regulatoren wollen bessere Daten, klarere Governance und nachweisbare Remediation. Technologie und Prozessmodernisierung sind keine Option mehr, sondern Pflicht." – Global AML Landscape Report 2025/2026
Validato ist ein führender Anbieter für zuverlässige Background Checks und Human Risk Management in Deutschland. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.
Validato ist speziell auf die Anforderungen in Deutschland ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.
Mehr unter: www.validato.com
Validato AG
Claridenstrasse 34
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Telefon: +41 (44) 51577-77
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Deutschland 2026: BaFin-Rundschreiben 11/2025 verschärft Fit-&-Proper-Anforderungen – Validato liefert die digitale Antwort
Deutschland im Regulierungswandel: Was das BaFin-Rundschreiben 11/2025 ändert
Das neue Fit-&-Proper-Rundschreiben der BaFin ersetzt gleich mehrere bislang geltende Merkblätter aus dem Jahr 2020 und bündelt die Anforderungen an Geschäftsleiter und Mitglieder von Verwaltungs- und Aufsichtsorganen in einem einheitlichen Dokument. Es setzt dabei die gemeinsamen Leitlinien der Europäischen Aufsichtsbehörden EBA, ESMA und EIOPA zur Fit-&-Proper-Beurteilung in deutsches Aufsichtsrecht um.
Neu und besonders praxisrelevant: Die BaFin fordert künftig nicht mehr nur einen einmaligen Eignungsnachweis bei Bestellung, sondern verlangt eine kontinuierliche Überwachung und regelmäßige Aktualisierung der Nachweise. Konkret betroffen sind:
- Geschäftsleiter und Vorstände von Banken, Versicherungen und Wertpapierfirmen
- Mitglieder des Aufsichtsrats oder Verwaltungsrats
- Key Function Holders (z. B. Compliance Officer, Risikomanagement-Leiter, Revisions-Leiter)
- Inhaber bedeutender Beteiligungen
"Die BaFin verlangt jetzt eine aktive Selbsteinschätzung und regelmäßige Nachweise. Wer das ignoriert, riskiert Reputationsschäden – und im schlimmsten Fall die eigene Zulassung oder persönliche Haftung." – Regulierungsexperten zur BaFin-Reform 2025/2026
Europäische Harmonisierung: Was EZB und EBA in der Eurozone vorschreiben
Während das neue BaFin-Rundschreiben für Less Significant Institutions (LSI) gilt, bleibt die Europäische Zentralbank (EZB) für sogenannte Significant Institutions (SI) – also systemrelevante Großbanken – zuständig. Ende November 2024 haben EBA und ESMA zudem neue Leitlinien zum Informationsaustausch zwischen Aufsichtsbehörden erlassen, die eine europaweite Harmonisierung der Fit-&-Proper-Prozesse vorantreiben. Für Institute mit internationaler Aufstellung – etwa mit Zweigstellen in Frankreich, den Niederlanden oder Luxemburg – entsteht damit ein immer dichteres Netz grenzüberschreitender Eignungsanforderungen.
Die EBA und ESMA haben im Februar 2026 zudem eine Überarbeitung ihrer gemeinsamen Leitlinien zur Eignung von Leitungsorganmitgliedern und Key Function Holders zur Konsultation gestellt. Institute müssen sich darauf vorbereiten, dass die Anforderungen in den kommenden Jahren weiter steigen werden.
Österreich und die Schweiz: Eignungsprüfung als gesamteuropäische Herausforderung
Österreichische Kreditinstitute unterliegen vergleichbaren Anforderungen, die von der Finanzmarktaufsicht (FMA) auf Basis der EBA/ESMA-Leitlinien umgesetzt werden. In der Schweiz, wo die FINMA (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht) die Aufsicht führt, gelten ebenfalls strikte Eignungsanforderungen für Bankorgane. Für international agierende Finanzgruppen bedeutet dies: Ein manuell geführter, länderspezifischer Prozess ist weder effizient noch skalierbar. Genau hier setzt Validato an.
Validato Regulations Fit & Proper: Der digitale Eignungsprozess von A bis Z
Das Modul "Validato Regulations Fit & Proper" deckt den gesamten Lebenszyklus einer Eignungsprüfung ab – von der erstmaligen Beurteilung über das laufende Monitoring bis hin zur Dokumentation für regulatorische Prüfungen. Die Kernfunktionen im Überblick:
- Digitales Anforderungsmanagement: Alle relevanten BaFin-, EZB- und EBA-Anforderungen sind vorkonfiguriert und werden bei Änderungen automatisch aktualisiert.
- Individuelle Eignungsprofile: Für jede betroffene Person wird ein strukturiertes Profil angelegt, das Qualifikationen, Berufserfahrung, IT-Kompetenzen, ESG-Kenntnisse und zeitliche Verfügbarkeit erfasst.
- Gap-Analyse in Echtzeit: Die Plattform zeigt auf Knopfdruck, wo Eignungslücken bestehen – bei Einzelpersonen und im Gremium als Gesamtheit (kollektive Eignung).
- Aufgaben- und Maßnahmenmanagement: Nachweispflichten werden als Tasks zugewiesen, mit Fristen verfolgt und nach Abschluss dokumentiert.
- Revisionssicherer Audit-Trail: Sämtliche Änderungen, Nachweise und Bewertungen werden mit Zeitstempel protokolliert – prüfungsbereit für BaFin, EZB und interne Revision.
- Automatische Regulatory Updates: Änderungen in EBA-Leitlinien, BaFin-Rundschreiben oder nationalen Gesetzen fließen automatisch in die Plattform ein.
Deutschland, Österreich, Eurozone: Zahlen und Fakten zur Fit-&-Proper-Regulierung
- Ab 1. Januar 2026: BaFin-Rundschreiben 11/2025 ist verbindliche Prüfgrundlage für alle LSI in Deutschland.
- Über 1.400 Institute in Deutschland fallen unter die direkte BaFin-Aufsicht und sind von den neuen Fit-&-Proper-Anforderungen betroffen.
- 5 Prüfungskategorien bilden den Kern der Eignungsbeurteilung: Fachliche Eignung, persönliche Zuverlässigkeit, zeitliche Verfügbarkeit, Interessenkonflikte und kollektive Eignung des Gremiums.
- Bis 2030: EBA/ESMA-Informationsaustauschsystem soll vollständig operativ sein – europäische Fit-&-Proper-Daten werden dann grenzüberschreitend geteilt.
- ESG- und IT-Kompetenz sind seit 2025 explizite BaFin-Anforderungen – ein Lebenslauf allein reicht nicht mehr als Eignungsnachweis.
"Die Eignung von Führungsgremien ist kein HR-Thema mehr, sondern ein zentraler Risikofaktor mit direktem Einfluss auf die Bilanz." – Banking.Vision, April 2026
Validato ist ein führender Anbieter für zuverlässige Background Checks und Human Risk Management in Deutschland. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.
Validato ist speziell auf die Anforderungen in Deutschland ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.
Mehr unter: www.validato.com
Validato AG
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EU-Marktregulierung neu gedacht: Validato macht MiFID II-Compliance einfacher
MiFID II: Europas strengste Finanzmarktrichtlinie trifft auf deutsche Praxis
Seit ihrer Einführung im Januar 2018 verpflichtet MiFID II Wertpapierdienstleistungsunternehmen zu einer umfassenden Transparenz gegenüber Kunden und Aufsichtsbehörden. In Deutschland überwacht die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Einhaltung der Richtlinie. Die Anforderungen reichen von der Aufzeichnung von Beratungsgesprächen über die Geeignetheitsprüfung bei Anlageempfehlungen bis hin zur detaillierten Kostentransparenz. Hinzu kommen regelmäßige Anpassungen durch Level-2-Maßnahmen und EBA/ESMA-Leitlinien, die Compliance-Teams kontinuierlich fordern.
"MiFID II ist kein statisches Regelwerk. Die Regulierungsanforderungen entwickeln sich stetig weiter, und Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre internen Prozesse stets auf dem aktuellen Stand sind", erklärt das Team von Validato. Die Softwarelösung reagiert auf diese Dynamik mit einem automatisierten Monitoring regulatorischer Änderungen.
Validato Regulations: Die Schweizer Präzision in der Compliance-Software
Das Modul "Validato Regulations" bietet eine strukturierte Übersicht aller relevanten MiFID II-Anforderungen und ermöglicht Finanzinstituten, ihren Compliance-Status in Echtzeit zu verfolgen. Die Kernfunktionalitäten umfassen:
- Regulatorisches Anforderungsmanagement: Alle MiFID II-Pflichten werden strukturiert erfasst, priorisiert und den zuständigen Teams zugewiesen.
- Lückensanalyse (Gap Analysis): Die Software identifiziert automatisch Abweichungen zwischen dem Ist-Zustand des Unternehmens und den regulatorischen Soll-Anforderungen.
- Aufgaben- und Maßnahmenmanagement: Compliance-relevante Aufgaben werden direkt in der Plattform erstellt, verfolgt und dokumentiert.
- Audit-Trail und Nachweisführung: Alle Aktivitäten werden revisionssicher protokolliert – ein unverzichtbares Feature für BaFin-Prüfungen.
- Automatische Regulierungsupdates: Änderungen in der europäischen und nationalen Gesetzgebung werden zeitnah in die Plattform eingespielt.
Österreichs Finanzsektor profitiert: Effizienzgewinne durch digitale Compliance
In Österreich stehen Banken und Vermögensverwalter vor denselben Herausforderungen wie ihre deutschen Pendants. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) setzt die MiFID II-Anforderungen konsequent durch. Validato ermöglicht es österreichischen Instituten, den Compliance-Aufwand signifikant zu reduzieren. Studien zeigen, dass Finanzinstitute ohne digitale Compliance-Tools bis zu 35 % mehr Personalzeit für regulatorische Aufgaben aufwenden als solche mit spezialisierten Softwarelösungen.
Die cloudbasierte Architektur von Validato erlaubt es Teams, ortsunabhängig zusammenzuarbeiten – ein entscheidender Vorteil für institute mit mehreren Standorten oder Remote-Work-Strukturen. Die rollenbasierte Zugangsverwaltung stellt dabei sicher, dass sensible Compliance-Daten nur autorisierten Mitarbeitern zugänglich sind.
Großbritannien nach dem Brexit: MiFID-Äquivalenz und Validatos Anpassungsfähigkeit
Auch nach dem Brexit orientiert sich das britische Regelwerk (UK MiFIR/MiFID) weitgehend am EU-Standard. Für grenzüberschreitend tätige Institute, die sowohl in Großbritannien als auch in der EU aktiv sind, bietet Validato die Möglichkeit, beide Regelwerke parallel zu verwalten. Dies ist besonders relevant für internationale Banken mit Niederlassungen in London und Frankfurt.
Zahlen, Daten, Fakten: MiFID II in Zahlen
- Über 300 Einzelanforderungen umfasst der MiFID II-Anforderungskatalog in seiner Gesamtheit.
- Mehr als 5.000 Finanzinstitute in der EU unterliegen direkt den MiFID II-Vorgaben (Quelle: ESMA, 2024).
- Durchschnittlich 1,2 Mio. Euro jährliche Compliance-Kosten entstehen mittelgroßen Banken durch MiFID II ohne digitale Unterstützung.
- Bis zu 60 % Zeitersparnis bei der Vorbereitung regulatorischer Berichte durch den Einsatz spezialisierter Compliance-Software.
Validato ist ein führender Anbieter für zuverlässige Background Checks und Human Risk Management in Deutschland. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.
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Validato automatisiert die rechtssichere Bewerberüberprüfung für den deutschen Mittelstand und regulierte Branchen.
Das System ermöglicht mehr als 18 individuell wählbare Prüfmodule – von der Verifizierung von Bildungsabschlüssen über Identitäts-Checks bis hin zu Sanktionslisten-Abgleichen. „Unser Ziel ist es, durch neutrale Daten Transparenz zu schaffen und gleichzeitig die HR-Abteilungen massiv zu entlasten“, erklärt die Geschäftsführung von Validato. Besonders im Fokus steht die strikte Einhaltung der DSGVO und des Bundesdatenschutzgesetzes (§ 26 BDSG), wodurch Unternehmen rechtlich auf der sicheren Seite stehen.
Die Ergebnisse liegen oft bereits nach wenigen Stunden digital vor, was die "Time-to-Hire" signifikant verkürzt. Durch die ISO 27001-Zertifizierung garantiert Validato zudem höchste Standards in der Informationssicherheit.
Validato ist ein führender Anbieter für zuverlässige Background Checks und Human Risk Management in Deutschland. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.
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DORA in Deutschland: Validato macht Finanzinstitute wirklich resilienter
Seit dem 17. Januar 2025 gilt der Digital Operational Resilience Act (DORA) verbindlich für alle Finanzmarktteilnehmer in der Europäischen Union. Die Verordnung betrifft über 22.000 Finanzunternehmen – von Banken und Versicherungen bis hin zu Krypto-Dienstleistern und Zahlungsabwicklern. Ihr Ziel: digitale Betriebsstabilität sicherstellen, IKT-Risiken beherrschbar machen und die Abhängigkeit von Drittanbietern transparent gestalten.
In Deutschland zeigt sich, dass viele Institute zwar den gesetzlichen Rahmen kennen, jedoch bei der operativen Umsetzung ins Straucheln geraten. Fehlende Automatisierung, inkonsistente Dokumentation und mangelnde Prüffunktionen führen dazu, dass DORA-Anforderungen nur auf dem Papier erfüllt werden – nicht in der Praxis.
Die Validato-Lösung: Compliance aus Deutschland für ganz Europa
Validato, ein auf Regulatory Compliance spezialisiertes SaaS-Unternehmen mit Sitz in Deutschland, hat seine Plattform gezielt auf die Anforderungen der DORA-Verordnung ausgerichtet. Mit dem Modul „Validato Regulations“ können Compliance-Teams, IT-Abteilungen und Risikomanager alle fünf Kernbereiche von DORA strukturiert abdecken:
- IKT-Risikomanagement (Artikel 6–16 DORA)
- Behandlung, Klassifizierung und Berichterstattung von IKT-bezogenen Vorfällen
- Prüfung der digitalen Betriebsstabilität durch TLPT (Threat-Led Penetration Testing)
- Management des IKT-Drittparteirisikos inkl. Vertragsanforderungen
- Informationsaustausch zu Cyberbedrohungen zwischen Finanzunternehmen
Die Plattform bildet Regelwerke strukturiert ab, verknüpft Anforderungen mit internen Kontrollen und ermöglicht eine lückenlose Nachweisführung. Audits und Prüfungen durch die zuständigen Aufsichtsbehörden – in Deutschland die BaFin, auf EU-Ebene die ESAs (EBA, EIOPA, ESMA) – werden damit erheblich vereinfacht.
Warum DORA für Österreich und die Schweiz strategisch entscheidend ist
Während DORA als EU-Verordnung zunächst primär für Finanzinstitute in EU-Mitgliedstaaten wie Österreich gilt, müssen auch Schweizer Unternehmen, die Dienstleistungen für EU-regulierte Institute erbringen, die neuen Anforderungen berücksichtigen. Für grenzüberschreitend tätige Finanzdienstleister bedeutet dies: Wer als IKT-Drittdienstleister für ein EU-Institut fungiert, kann direkt in den Scope von DORA fallen.
Validato unterstützt auch solche grenzüberschreitenden Szenarien und hilft dabei, Vertragsstrukturen, Sub-Outsourcing-Ketten und Service-Level-Anforderungen konform abzubilden.
Stimme aus der Praxis – Erfahrungen aus den Niederlanden
„Mit Validato konnten wir unsere DORA-Gap-Analyse in einem Bruchteil der Zeit abschließen, die wir mit manuellen Prozessen gebraucht hätten. Die automatische Verknüpfung von Anforderungen mit unseren Kontrollen hat unsere interne Prüfvorbereitung revolutioniert.“
– IT-Compliance-Leiterin eines mittelgroßen Zahlungsdienstleisters aus den Niederlanden
Technologie aus Deutschland – Vertrauen auf europäischem Niveau
Die Validato-Plattform ist vollständig DSGVO-konform und wird auf Servern in Deutschland gehostet. Datenschutz, Informationssicherheit und Compliance sind dabei keine Kompromisse, sondern integrale Bestandteile der Produktarchitektur. ISO 27001-Zertifizierung und regelmäßige externe Audits gewährleisten höchste Sicherheitsstandards.
Das Unternehmen setzt dabei auf einen „Regulations-as-a-Service“-Ansatz: Aktuelle regulatorische Veränderungen – etwa neue EBA-Guidelines oder Änderungen am DORA-Regelwerk – werden direkt in die Plattform eingepflegt, sodass Kunden stets auf dem neuesten Stand sind, ohne eigene Rechtsrecherche betreiben zu müssen.
Validato ist ein führender Anbieter für zuverlässige Background Checks und Human Risk Management in Deutschland. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.
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Drittanbieter-Screening: Warum die Überprüfung von Lieferanten und Partnern zur Pflicht wird
Unternehmen prüfen Bewerber für interne Stellen heute häufig sorgfältig – doch bei externen Partnern, Lieferanten und Subunternehmern klafft oft eine strategische Lücke. Dabei sind es häufig genau diese Akteure, die sensiblen Zugang zu IT-Systemen, Kundendaten oder kritischen Geschäftsprozessen erhalten. Die Folge: Sicherheitsrisiken, Compliance-Verstöße und Reputationsschäden, die sich mit einem strukturierten Third-Party Screening vermeiden ließen.
Laut einer Studie des Ponemon Institute entfallen mehr als 50 Prozent aller Datenpannen auf Dritte mit privilegiertem Zugriff. Gleichzeitig steigen regulatorische Anforderungen: DSGVO, das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) sowie branchenspezifische Normen wie ISO 27001 oder der BSI IT-Grundschutz verlangen von Organisationen den Nachweis, dass auch externe Partner ihren Sorgfaltspflichten genügen.
Was ist Third-Party Supplier Screening?
Third-Party Supplier Screening bezeichnet die systematische Überprüfung externer Geschäftspartner vor und während einer Zusammenarbeit. Im Kern geht es darum, folgende Risikodimensionen zu erfassen:
- Finanzielle Stabilität: Bonitätsprüfung und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Partners
- Rechtliche und regulatorische Konformität: Sanktionslisten-Screening (EU, OFAC, UN), PEP-Prüfung (politisch exponierte Personen), Handelsregisterdaten
- Reputationsrisiken: Medienscreening auf negative Berichterstattung, Korruptionsverdacht oder Gesetzesverstöße
- Integrität der verantwortlichen Personen: Hintergrundprüfung von Schlüsselpersonen (Geschäftsführer, Projektverantwortliche)
- Datensicherheit und IT-Compliance: Prüfung der Informationssicherheitspraktiken, insbesondere bei Cloud- und SaaS-Anbietern
Diese Dimensionen unterscheiden sich je nach Branche, Zugangsberechtigungen und vertraglicher Tiefe der Partnerschaft. Eine skalierbare Screening-Lösung erlaubt es Unternehmen, Prüfumfang und Tiefe risikobasiert zu steuern.
DSGVO-konform und effizient: Anforderungen an modernes Supplier Screening
Ein zentrales Spannungsfeld beim Screening von Drittparteien ist die DSGVO-Konformität. Anders als bei Bewerbern, bei denen ein Beschäftigungsverhältnis als Rechtsgrundlage dienen kann, müssen Unternehmen beim Screening von Lieferanten und deren Mitarbeitenden auf alternative Rechtsgrundlagen zurückgreifen – etwa berechtigte Interessen gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO oder vertragliche Notwendigkeiten.
Effiziente Prozesse setzen auf drei Grundprinzipien:
- Zweckbindung: Screening-Ergebnisse dürfen nur für den definierten Prüfzweck genutzt werden
- Datensparsamkeit: Nur die für die Risikoeinschätzung notwendigen Daten werden erhoben und verarbeitet
- Transparenz: Betroffene Personen sind – soweit rechtlich vorgeschrieben – über Prüfmaßnahmen zu informieren
Software-gestützte Lösungen ermöglichen eine revisionssichere Dokumentation aller Screening-Vorgänge, was im Falle einer Behördenanfrage oder Prüfung durch Auditoren unverzichtbar ist.
Integration in bestehende Procurement- und HR-Prozesse
Third-Party Screening funktioniert nur dann nachhaltig, wenn es tief in die operativen Prozesse eingebettet ist – nicht als isolierter Einmalprozess, sondern als kontinuierliches Monitoring. Moderne Screening-Plattformen bieten hierfür native Schnittstellen zu gängigen Procurement-Systemen, ERP-Lösungen und Vendor-Management-Plattformen.
Besonders relevant ist die Unterscheidung zwischen:
- Onboarding-Screening: Erstmalige Prüfung vor Vertragsabschluss
- Laufendes Monitoring: Automatisierte Re-Checks bei relevanten Trigger-Events (z. B. Sanktionslistenänderungen, Insolvenzmeldungen, negative Presseartikel)
- Periodische Rezertifizierung: Regelmäßige Vollprüfung in definierten Zeitintervallen
Dieser dreistufige Ansatz reduziert das Risiko, dass ein einst positiv geprüfter Partner im Laufe der Zusammenarbeit zum Sicherheitsproblem wird.
Branchenspezifische Anforderungen: Wer besonders prüfen muss
Während Third-Party Screening branchenübergreifend an Bedeutung gewinnt, gibt es Sektoren mit besonders hohem regulatorischem Druck:
- Finanzdienstleistungen: EBA-Guidelines, MaRisk und DORA verlangen robuste Third-Party Risk Management Frameworks
- Gesundheitswesen: HIPAA (USA), MDR/IVDR (EU) und datenschutzrechtliche Anforderungen bei Verarbeitung von Gesundheitsdaten
- Öffentlicher Sektor und Verteidigung: Besondere Sicherheitsüberprüfungen und Geheimschutzanforderungen
- Handel und Konsumgüter: LkSG-Compliance erfordert Risikoanalysen entlang der gesamten Lieferkette
Unabhängig von der Branche gilt: Je kritischer der Datenzugang oder die operative Abhängigkeit von einem Drittanbieter, desto stringenter sollte das Screening-Regime ausgestaltet sein.
Fazit: Third-Party Screening als strategische Investition
Die Überprüfung externer Partner ist kein administrativer Mehraufwand, sondern ein zentraler Baustein eines modernen Risikomanagementsystems. Unternehmen, die heute in skalierbare, DSGVO-konforme Screening-Prozesse investieren, schützen sich nicht nur vor unmittelbaren Schäden – sie schaffen auch die Grundlage für eine vertrauensbasierte, nachhaltige Lieferkettengovernance.
Die Verbindung aus automatisierten Prüfprozessen, klaren Rechtsgrundlagen und nahtloser Integration in Procurement- und HR-Systeme macht Third-Party Supplier Screening zu einem unverzichtbaren Instrument für zukunftsfähige Organisationen.
Validato ist ein führender Anbieter aus Wien für zuverlässige Background Checks und Human Risk Management in Österreich. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.
Validato ist speziell auf die Anforderungen in Österreich ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.
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Deutschland im Fokus: Validato macht NIS2-Compliance messbar und beherrschbar
Mit der NIS2-Richtlinie (Network and Information Security Directive 2) hat die Europäische Union die Cyber-Sicherheitsanforderungen für Unternehmen und Behörden grundlegend neu geregelt. Seit Oktober 2024 gilt in Deutschland wie in allen EU-Mitgliedstaaten: Kritische Infrastrukturen, wesentliche und wichtige Einrichtungen müssen deutlich höhere Sicherheitsstandards erfüllen und Nachweise darüber erbringen können. Schätzungen zufolge sind allein in Deutschland über 30.000 Unternehmen unmittelbar von der Richtlinie betroffen.
Die NIS2-Richtlinie weitet den regulatorischen Anwendungsbereich erheblich aus. Neben klassischen KRITIS-Sektoren wie Energie, Gesundheit und Finanzen sind nun auch Unternehmen aus den Bereichen Lebensmittelproduktion, Maschinenbau, Chemie und digitale Infrastruktur erfasst. Für viele dieser Organisationen stellt dies eine völlig neue Herausforderung dar – es fehlen Erfahrungen, strukturierte Prozesse und geeignete Werkzeuge, um die Compliance-Anforderungen effizient zu erfüllen.
Frankreich, Österreich, Polen: NIS2 als gesamteuropäische Pflicht
Die NIS2-Richtlinie ist kein deutsches Phänomen – sie gilt gleichermaßen für Unternehmen in Frankreich, Österreich, Polen und allen weiteren EU-Mitgliedstaaten. Doch die nationalen Umsetzungsgesetze unterscheiden sich in Detail und Tempo. Während Deutschland die Richtlinie mit dem NIS2UmsuCG (NIS2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz) in nationales Recht umwandelt, haben andere Länder bereits früher eigene Regelwerke verabschiedet. Für international tätige Unternehmen bedeutet dies: Compliance muss sowohl die europäischen Vorgaben als auch die jeweiligen nationalen Spezifika abdecken.
Genau hier setzt Validato an. Die Compliance-Plattform von Validato ermöglicht es Unternehmen, ihre Sicherheitsmaßnahmen systematisch zu erfassen, zu bewerten und lückenlos zu dokumentieren – und zwar nicht nur für eine einzelne Regulierung, sondern für ein gesamtes Portfolio an Standards und Anforderungen wie NIS2, ISO 27001, BSI IT-Grundschutz und DSGVO.
Validato: Compliance-Management „Made in Germany“
Validato ist eine cloudbasierte Compliance- und Risikomanagement-Plattform mit Hauptsitz in Deutschland, die speziell für die Anforderungen des modernen Informationssicherheitsmanagements entwickelt wurde. Statt aufwendiger Tabellenkalkulationen oder teurer Beraterprojekte bietet Validato einen strukturierten, audit-sicheren Workflow, der Unternehmen durch alle Phasen des Compliance-Prozesses führt: von der Gap-Analyse über die Maßnahmenplanung bis hin zur Reportingerstellung.
„NIS2 stellt viele Unternehmen vor die Frage: Wo stehen wir eigentlich, und was müssen wir konkret tun?“, erklärt das Validato-Team. „Mit unserer Plattform beantworten Unternehmen diese Frage nicht einmalig, sondern kontinuierlich – und können jederzeit gegenüber Aufsichtsbehörden und Geschäftsführung belegen, dass sie ihren Sorgfaltspflichten nachkommen.“
Kernfunktionen für NIS2 in Deutschland und der EU
Die Validato-Plattform bietet für NIS2-Compliance folgende zentrale Funktionen:
- NIS2-Gap-Analyse: Automatisierter Abgleich des Ist-Zustands mit den Anforderungen der Richtlinie – inklusive Priorisierung der identifizierten Lücken.
- Maßnahmenmanagement: Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Fristen werden direkt in der Plattform verwaltet und nachvollziehbar dokumentiert.
- Risikobewertung: Systematische Erfassung und Bewertung von Informationssicherheitsrisiken gemäß NIS2-Anforderungen.
- Reporting & Nachweisführung: Auditfähige Berichte für Geschäftsführung, Aufsichtsbehörden und externe Prüfer auf Knopfdruck.
- Multi-Framework-Support: Gleichzeitige Abbildung mehrerer Regelwerke – Synergien zwischen NIS2, ISO 27001 und BSI IT-Grundschutz werden sichtbar und nutzbar.
Schweiz und Nachbarländer: Auch außerhalb der EU sind Standards gefragt
Während die Schweiz nicht direkt der NIS2-Richtlinie unterliegt, steigen die Sicherheitserwartungen auch dort: Das revidierte Informationssicherheitsgesetz (ISG) und das neue Bundesgesetz über die Informationssicherheit beim Bund (ISG) zeigen parallele Tendenzen. Schweizer Unternehmen, die Geschäftsbeziehungen in die EU unterhalten oder als Zulieferer für NIS2-betroffene Unternehmen tätig sind, geraten so indirekt unter Druck, äquivalente Sicherheitsnachweise zu erbringen. Validato unterstützt auch diese Organisationen dabei, ihre Compliance-Strukturen systematisch aufzubauen.
Haftungsrisiken in Deutschland: Geschäftsführung persönlich in der Pflicht
Ein besonders gravierender Aspekt der NIS2-Richtlinie, der in Deutschland und anderen EU-Ländern gleichermaßen gilt: Die persönliche Haftung der Geschäftsführung. Geschäftsführer und Vorstände können bei Verstößen gegen NIS2-Anforderungen direkt in Regress genommen werden. Bußgelder von bis zu 10 Millionen Euro oder zwei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes sind möglich. Diese Regelung erhöht den Druck auf Unternehmenslenker erheblich – und macht eine lückenlose, nachvollziehbare Compliance-Dokumentation zur strategischen Notwendigkeit.
Validato liefert dafür genau das richtige Werkzeug: eine Plattform, die nicht nur den Compliance-Status dokumentiert, sondern auch die Sorgfaltspflicht der Unternehmensleitung belegt und damit im Ernstfall als Entlastungsbeweis dienen kann.
Niederlande und Skandinavien: Best Practices aus dem europäischen Ausland
Ein Blick auf die Niederlande und die skandinavischen Länder zeigt: Frühzeitige Investitionen in strukturiertes Sicherheitsmanagement zahlen sich aus. Unternehmen, die bereits vor der NIS2-Umsetzung in Frameworks wie ISO 27001 oder CIS Controls investiert hatten, bewältigen den Compliance-Übergang deutlich reibungsloser. Validato fördert genau diesen Ansatz – durch die integrierte Abbildung mehrerer Standards auf einer einzigen Plattform können Unternehmen vorhandene Investitionen optimal nutzen und Doppelarbeit vermeiden.
Validato ist ein führender Anbieter für zuverlässige Background Checks und Human Risk Management in Deutschland. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.
Validato ist speziell auf die Anforderungen in Deutschland ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.
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