
Fehlbestände im Apotheken Großhandel frühzeitig erkennen
Gleichzeitig lässt sich Lieferfähigkeit nicht durch möglichst hohe Sicherheitsbestände für das gesamte Sortiment gewährleisten. Dafür sind Artikelvielfalt, Kapitalbindung und bei entsprechenden Produkten auch Haltbarkeit zu relevant. Ein leistungsfähiges Bestandsmanagement muss deshalb früh erkennen, bei welchen Artikeln sich die Bestandssituation kritisch entwickelt.
COSYS verbindet dafür die operative Bestandsführung mit Business Intelligence, Forecasting, Prozessanalyse und automatisierten Frühwarnungen.
Fehlbestände beginnen vor dem leeren Lagerplatz
Ein Fehlbestand wird häufig erst offensichtlich, wenn eine Bestellung nicht mehr vollständig bedient werden kann. Die Entwicklung dorthin beginnt jedoch früher. Der Bestand sinkt schneller als üblich, die Nachfrage verändert sich oder eine Nachversorgung reicht nicht aus, um den aktuellen Abfluss auszugleichen.
Die COSYS Bestandsmanagement Software schafft zunächst eine verlässliche Datengrundlage. Wareneingänge, Einlagerungen, Umlagerungen, Kommissionierungen und Auslagerungen werden digital erfasst. Mengen und Lagerplätze stehen dadurch aktuell im System zur Verfügung. Je nach Prozess können zusätzlich Charge und weitere relevante Artikeldaten erfasst werden.
Im COSYS WebDesk erhalten Verantwortliche einen zentralen Überblick über Bestände und Lagerbewegungen. Mindest- und Meldebestände zeigen, wann definierte Grenzen erreicht werden. Für die frühzeitige Erkennung kritischer Entwicklungen geht COSYS jedoch über diese statischen Werte hinaus.
Forecasting erkennt Veränderungen in der Nachfrage
Gerade im pharmazeutischen Großhandel kann sich der Bedarf einzelner Artikel verändern. Saisonale Effekte, wiederkehrende Absatzmuster oder kurzfristige Nachfrageverschiebungen wirken sich unmittelbar auf die Lagerreichweite aus.
Das in COSYS Business Intelligence integrierte Forecasting analysiert historische Absatz-, Bestands- und Bewegungsdaten und erstellt daraus Bedarfsprognosen nach Artikel, Standort oder Zeitraum. Zusätzlich können externe Datenquellen über Schnittstellen eingebunden werden.
Dadurch entsteht neben der Frage Wie viel ist aktuell vorhanden? eine zweite, für die Disposition wesentlich wichtigere Perspektive: Wie entwickelt sich der Bedarf voraussichtlich weiter?
Sinkt die erwartete Lagerreichweite eines Artikels deutlich, kann die Disposition früher reagieren. Gleichzeitig lassen sich Bestände erkennen, deren Abverkauf hinter der erwarteten Entwicklung zurückbleibt. Gerade bei Artikeln mit begrenzter Haltbarkeit hilft diese Transparenz, Beschaffung und Bestand besser aufeinander abzustimmen.
Frühwarnsysteme filtern kritische Artikel heraus
Bei einem Sortiment mit zehntausenden Positionen ist eine manuelle Kontrolle jedes Artikels weder wirtschaftlich noch zuverlässig. Entscheidend ist, aus der großen Datenmenge genau die Bestände herauszufiltern, bei denen Handlungsbedarf entsteht.
COSYS Business Intelligence übernimmt diese Verdichtung. Dashboards stellen relevante Kennzahlen übersichtlich dar, während ein Drilldown von der Kennzahl bis zu einzelnen Buchungen und Artikelbewegungen möglich ist. Kennzahlenbasiertes Alerting kann zusätzlich auf definierte Schwellenwerte und Auffälligkeiten reagieren.
Damit wird aus der Bestandsübersicht ein Frühwarnsystem. Verantwortliche müssen nicht permanent nach kritischen Artikeln suchen, sondern werden gezielt auf Entwicklungen aufmerksam gemacht, die für die Lieferfähigkeit relevant werden können.
Prozessanalyse klärt, warum Ware nicht verfügbar ist
Nicht jede Nichtverfügbarkeit entsteht durch eine zu geringe Beschaffungsmenge. Ware kann im Wareneingang noch nicht vollständig verarbeitet sein, zwischen Lagerbereichen bewegt werden oder durch Prozessabweichungen später als vorgesehen zur Verfügung stehen.
Hier ergänzt die COSYS Prozessanalyse das Bestandsmanagement. Buchungen, Lagerbewegungen und Auftragsdurchlaufzeiten lassen sich gemeinsam auswerten. Process Mining macht sichtbar, wie Prozesse tatsächlich ablaufen und an welchen Stellen wiederholt Verzögerungen oder Abweichungen entstehen.
Das verhindert vorschnelle Schlussfolgerungen. Statt bei jedem kritischen Bestand lediglich die Nachbestellmenge zu erhöhen, können Verantwortliche prüfen, ob die Ursache tatsächlich in der Beschaffung oder innerhalb des Lagerprozesses liegt.
Vom Warnhinweis direkt zur Bearbeitung
Ein erkannter Engpass bringt wenig, wenn die Information im Dashboard stehen bleibt. Deshalb kann COSYS die Analyse mit Task Management verbinden.
Erreicht beispielsweise ein wichtiger Artikel einen kritischen Wert oder zeigt die Analyse eine auffällige Entwicklung, kann daraus eine Aufgabe für den zuständigen Mitarbeiter entstehen. Eine Bestandsabweichung muss geprüft, eine Umlagerung veranlasst oder die Verfügbarkeit eines Artikels kontrolliert werden? Der Vorgang gelangt direkt in die Bearbeitung.
Für Disposition und Lagerleitung entsteht damit ein Management-by-Exception-Ansatz: Der Normalbestand läuft im Hintergrund, während sich die Aufmerksamkeit auf Artikel und Prozesse richtet, bei denen tatsächlich eine Entscheidung notwendig ist.
Lieferfähigkeit mit Daten statt Sicherheitsbestand absichern
Für den Apotheken Großhandel besteht die Herausforderung nicht darin, möglichst viel Ware vorzuhalten. Entscheidend ist, kritische Entwicklungen so früh zu erkennen, dass noch reagiert werden kann.
COSYS verbindet dafür mobile Datenerfassung und Bestandsmanagement Software mit Business Intelligence, Forecasting, Prozessanalyse, Frühwarnsystemen und Task Management. Schnittstellen zu bestehenden ERP-, WMS- oder weiteren Systemen ermöglichen die Einbindung zusätzlicher Datenquellen. MDE-Hardware, Geräteservices und die COSYS Prozessdatenanalyse ergänzen die modularen Softwarelösungen.
Sie möchten kritische Bestände in Ihrem pharmazeutischen Großhandel früher erkennen und Ihre Warenverfügbarkeit gezielter steuern? Testen Sie die COSYS Bestandsführung kostenlos und unverbindlich mit den Demo-Apps im Google Play Store und Apple App Store. Gerne zeigen wir Ihnen anschließend, wie sich Bestandsmanagement, Forecasting und Prozessanalyse auf Ihr Sortiment, Ihre Lagerstruktur und Ihre bestehenden Systeme abstimmen lassen.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
Cosys Ident GmbH
Am Kronsberg 1
31188 Holle – Grasdorf
Telefon: +49 (5062) 900-0
Telefax: +49 (5062) 900-30
http://www.cosys.de
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E-Mail: vertrieb@cosys.de
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Prozessanalyse zeigt Engpässe in der Intralogistik
Bei COSYS entsteht die Datenbasis dagegen automatisch während der täglichen Arbeit. Die COSYS Supply Chain Software digitalisiert unterschiedliche Prozesse entlang des Materialflusses – darunter Lagerverwaltung, Inventur, Lademittelverwaltung und innerbetrieblicher Transport (IBT). Mitarbeiter führen ihre normalen Buchungen per MDE-Gerät oder Smartphone durch. Jeder Scan und jeder Statuswechsel dokumentiert gleichzeitig einen Teil des realen Prozessverlaufs. Eine separate Datenerfassung nur für die spätere Analyse ist damit nicht erforderlich.
Jeder operative Arbeitsschritt liefert neue Prozessdaten
Das lässt sich z.B. am Weg einer Ware durch das Unternehmen nachvollziehen. Im Wareneingang wird sie erfasst und anschließend einem Lagerplatz zugeordnet. Es folgen Einlagerungen, Umlagerungen, Nachschub oder Kommissionierung. Bei einer Inventur werden Bestände erneut überprüft. Muss die Ware anschließend zu einer Produktionslinie, einem anderen Lagerbereich oder Standort gelangen, übernimmt die COSYS Software für innerbetriebliche Transporte die digitale Steuerung und Dokumentation dieser Bewegung.
Parallel kann die Lademittelverwaltung Paletten, Gitterboxen oder andere Ladungsträger einschließlich ihrer Bewegungen und Bestände erfassen. COSYS bildet damit nicht lediglich einen Ausschnitt der Supply Chain ab, sondern verknüpft verschiedene operative Bereiche innerhalb einer gemeinsamen Lösungslandschaft.
Für die Prozessanalyse ist das entscheidend. Aus den täglichen Buchungen entstehen Informationen darüber, was bewegt wurde, wann eine Aktion stattgefunden hat, welcher Prozessschritt betroffen war und welchen Status ein Vorgang erreicht hat. Je mehr Bereiche digital miteinander verbunden sind, desto vollständiger lässt sich anschließend der tatsächliche Materialfluss untersuchen.
Vom einzelnen Scan zum sichtbaren Engpass
Angenommen, Material erreicht eine Produktionslinie regelmäßig verspätet. Die Ursache muss keineswegs beim Transport liegen. Vielleicht wurde der Nachschub im Lager zu spät angestoßen, die Kommissionierung verzögerte sich oder ein Transportauftrag wartete ungewöhnlich lange auf die Übernahme.
Eine isolierte Transportkennzahl kann diese Zusammenhänge kaum erklären. Werden dagegen Lager- und IBT-Daten gemeinsam betrachtet, lässt sich der Vorgang über mehrere Prozessstufen verfolgen. Genau hier kommt COSYS Business Intelligence ins Spiel. Die im operativen Betrieb erzeugten Daten werden zentral zusammengeführt, aufbereitet und über Dashboards, KPIs und detaillierte Analysen nutzbar gemacht. Dabei sind auch Drilldowns auf zugrunde liegende Prozessinformationen möglich.
So wird aus vielen einzelnen Buchungen ein nachvollziehbarer Prozess: vom Warenzugang über Bestandsbewegungen und Kommissionierung bis zur internen Weitergabe.
Process Mining untersucht den tatsächlich gelebten Prozess
Diese Datentiefe schafft gleichzeitig die Grundlage für Process Mining und Process Intelligence. Statt ausschließlich einen definierten Sollprozess zu betrachten, kann analysiert werden, wie Abläufe tatsächlich stattfinden.
Wird Material beispielsweise häufiger umgelagert als vorgesehen? Entstehen zwischen Kommissionierung und Transport wiederkehrende Liegezeiten? Treten bei bestimmten Artikeln oder Lagerbereichen ungewöhnlich viele Korrekturbuchungen auf? Werden Transportaufträge in einzelnen Bereichen regelmäßig später abgeschlossen?
Damit verändert sich auch die Aussagekraft eines Prozessanalyse Tools. Ein hoher Durchschnittswert zeigt lediglich, dass etwas auffällig ist. Die Verbindung der operativen COSYS Module mit Business Intelligence hilft dagegen dabei, herauszuarbeiten, an welcher Stelle des Prozesses die Abweichung entsteht und welche vor- oder nachgelagerten Arbeitsschritte damit zusammenhängen.
Lager, Inventur, Lademittel und IBT gemeinsam betrachten
Besonders interessant wird die Prozessanalyse deshalb an den Schnittstellen der COSYS Lösungen. Lagerdaten zeigen beispielsweise Bestandsbewegungen und Kommissionierprozesse. Inventurdaten können Abweichungen zwischen Soll- und Ist-Bestand sichtbar machen. Die Lademittelverwaltung dokumentiert Bewegungen und Bestände von Ladungsträgern, während IBT Transportaufträge und Materialbewegungen zwischen Bereichen oder Standorten erfasst.
Diese Daten müssen für Analysen nicht erst durch zusätzliche manuelle Arbeit erzeugt werden – sie sind ein Nebenprodukt der digital ausgeführten operativen Prozesse. Genau darin liegt ein wesentlicher Vorteil einer durchgängigen Supply Chain Software.
COSYS Business Intelligence setzt auf dieser Datenbasis auf und ermöglicht unter anderem Warehouse- und Transportanalysen, Zeitvergleiche, Heatmaps, Standortvergleiche sowie die Betrachtung von Prozess- und Leistungskennzahlen. Damit können Verantwortliche beispielsweise untersuchen, ob ein Engpass punktuell auftritt oder sich über bestimmte Schichten, Lagerbereiche, Artikelgruppen oder Prozessketten wiederholt.
Von der Prozessanalyse zum Forecasting
Historische Prozessdaten beantworten jedoch nicht nur die Frage, was bereits passiert ist. Forecasting erweitert die Analyse um zukünftige Entwicklungen. COSYS BI kann historische Daten nutzen, um Bedarfe und Entwicklungen zu prognostizieren und damit frühzeitig Hinweise auf mögliche Belastungsspitzen zu liefern.
Damit entsteht ein Kreislauf: Die Mitarbeiter bearbeiten ihre täglichen Aufgaben mit COSYS, erzeugen dabei automatisch neue Prozessdaten und verbessern kontinuierlich die Analysegrundlage. Business Intelligence und Process Intelligence machen daraus Erkenntnisse über Engpässe und Abweichungen. Forecasting nutzt die historische Datenbasis wiederum, um zukünftige Entwicklungen besser einzuschätzen.
COSYS ergänzt diese Softwarelandschaft zudem um passende MDE-Hardware, MDE-Services und COSYS MDM. Unternehmen erhalten dadurch eine durchgängige Infrastruktur von der mobilen Datenerfassung über die operative Prozesssteuerung bis hin zur Business Intelligence und Prozessdatenanalyse.
Praxistipp: Prüfen Sie zuerst die digitalen Lücken im Prozess
Bevor Sie einzelne KPIs optimieren, zeichnen Sie einen realen Materialfluss vom ersten bis zum letzten Arbeitsschritt nach. Entscheidend ist dabei eine einfache Frage: An welchen Stellen entstehen automatisch digitale Prozessdaten – und wo verschwindet der Vorgang noch aus dem System? Je durchgängiger Lagerverwaltung, Inventur, Lademittelverwaltung und innerbetrieblicher Transport digital abgebildet sind, desto aussagekräftiger wird die spätere Prozessanalyse. COSYS unterstützt Sie dabei, diese Prozesse miteinander zu verzahnen und die entstehenden Daten für Business Intelligence, Process Mining und Forecasting nutzbar zu machen.
Für weitere Informationen und eine individuelle Beratung erreichen Sie uns unter vertrieb@cosys.de oder telefonisch unter +49 5062 900 0.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
Cosys Ident GmbH
Am Kronsberg 1
31188 Holle – Grasdorf
Telefon: +49 (5062) 900-0
Telefax: +49 (5062) 900-30
http://www.cosys.de
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E-Mail: vertrieb@cosys.de
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Inventursoftware für den Einzelhandel: Was eine professionelle Lösung von Excel unterscheidet
Wie komplex die Variantenführung werden kann, zeigt beispielsweise der Schuhhandel: Bei einem Händler mit mehreren Standorten existiert jedes Modell in unterschiedlichen Kombinationen aus Größe, Farbe, teilweise auch in verschiedenen Weite. Bereits ein mittelgroßes Sortiment erzeugt tausende SKUs pro Filiale. In Excel müssen diese Varianten manuell zugeordnet werden, eine Verwechslung zwischen Größe 42 und 43 in derselben Farbe fällt in einer Tabelle mit hunderten Zeilen nicht unbedingt auf. In einer professionellen Inventursoftware kann sie dagegen bereits bei der Erfassung erkannt werden.
Wo Excel bei der Bestandsaufnahme nicht ausreicht
Die drei häufigsten Probleme bei Excel-basierten Inventuren betreffen nicht die Tabelle selbst, sondern die fehlenden Prozesse dahinter.
- Doppelerfassungen bleiben unerkannt. Wenn zwei Mitarbeitende denselben Lagerplatz zählen, addiert Excel beide Einträge ohne Warnung. Eine Inventursoftware kann Zählplätze zuweisen und bereits erfasste Bereiche kennzeichnen; Überschneidungen werden sichtbar, bevor sie das Ergebnis verfälschen.
- Es gibt keinen Echtzeit-Abgleich mit dem Sollbestand. Excel kennt keine Verbindung zum Warenwirtschaftssystem. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden erst nach dem vollständigen Import sichtbar, oft Tage nach der eigentlichen Zählung, wenn eine Nachzählung organisatorisch kaum noch möglich ist.
- Die Datenübergabe an das ERP erfordert manuelle Aufbereitung. Export, Formatierung, Import, Kontrolle; jeder dieser Schritte kostet Zeit und ist fehleranfällig. Bei mehreren Filialen multipliziert sich dieser Aufwand.
Was professionelle Inventursoftware im Einzelhandel anders macht
Die COSYS Inventursoftware führt mobile Erfassung, zentrale Datenhaltung und ERP-Anbindung in einem durchgängigen Inventurprozess zusammen; Funktionen, die eine reine Excel-Lösung nicht abbildet.
Auf dem MDE-Gerät scannen Mitarbeitende den Barcode und erfassen die Menge. Die Software gleicht jeden Scan gegen den hinterlegten Artikelstamm ab, bei Kundeninstallationen mit mehreren Millionen Artikeln verzögerungsfrei. Doppelerfassungen werden durch die Zuordnung von Zählplätzen und Erfassungsbereichen vermeidbar. Auffällige Mengenabweichungen können direkt am Gerät geprüft werden.
Jeder Erfassungsvorgang wird dabei vom ersten Scan an vollständig digital dokumentiert mit Zeitstempel, Mitarbeiterkennung, Geräte-ID und Zählplatz. Korrekturen und Mengenänderungen bleiben lückenlos nachvollziehbar. Diese strukturierte Datengrundlage ist bei Rückfragen durch Wirtschaftsprüfer oder interne Kontrollstellen jederzeit transparent auswertbar, eine Dokumentationsqualität, die weder Excel noch Papierlisten abbilden können.
Im COSYS WebDesk stehen Erfassungshistorien, Plausibilitätsprüfungen und Inventurprotokolle zentral zur Verfügung. Abgeschlossene Inventurdaten lassen sich abhängig von der Schnittstellenkonfiguration online oder gesammelt an ERP-Systeme wie SAP, Lexware oder JTL übergeben, ohne manuelle Formatierung, ohne Zwischenschritt.
Warum das Mietmodell den Umstieg erleichtert
Professionelle Inventursoftware bedeutet nicht zwingend ein eigenes IT-Projekt. COSYS stellt vorkonfigurierte MDE-Leihgeräte bereit, auf denen die Inventursoftware inklusive kundenspezifischer Stammdaten einsatzbereit installiert ist. Nach der Inventur gehen die Geräte zurück; ohne Kapitalbindung, ohne Wartungsaufwand.
Für einen Händler mit variantenreichen Sortimenten bedeutet das: professionelle Bestandsaufnahme Software mit Barcode-Abgleich, Zählplatzzuordnung und ERP-Export, ohne Hardware-Investition und ohne dauerhafte Systemänderung.
Die Nachfrage nach MDE-Leihgeräten steigt erfahrungsgemäß ab September deutlich an. Wer den Umstieg von Excel auf eine professionelle Inventursoftware für das Jahresende plant, sollte Gerätebedarf und Stammdatenabgleich frühzeitig klären.
Sie möchten Ihre Inventur im Einzelhandel 2026 mit professioneller Software statt mit Excel durchführen? COSYS berät Sie unverbindlich, online oder telefonisch. Vereinbaren Sie einen Termin unter vertrieb@cosys.de oder +49 5062 900 0. Alternativ können Sie die COSYS Inventur Demo-App für Android und iOS testen und den Unterschied zur Tabellenkalkulation selbst erleben.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
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MDM Software für wachsende Logistikstandorte
Mit dem COSYS Mobile Device Management lässt sich dieser Gerätebestand zentral strukturieren. Neue MDE-Geräte, Smartphones und Tablets können in die bestehende Verwaltung aufgenommen, Gerätegruppen zugeordnet und mit den benötigten Anwendungen und Einstellungen ausgestattet werden. Damit wächst die MDM Software mit dem Logistikstandort, ohne dass jedes zusätzliche Gerät auch zusätzlichen manuellen Einrichtungsaufwand verursachen muss.
Neue Lagerbereiche brauchen nicht jedes Mal einen neuen Roll-out
Ein typisches Beispiel ist die Erweiterung eines Distributionslagers. Neben dem bisherigen Wareneingang und Versand entsteht eine zusätzliche Kommissionierzone mit 30 neuen MDE-Geräten. Werden diese Geräte einzeln eingerichtet, müssen WLAN-Zugang, Anwendungen, Benutzergruppen und Sicherheitseinstellungen wiederholt konfiguriert werden.
COSYS MDM standardisiert diesen Vorgang. Ein zurückgesetztes Gerät wird über einen vom MDM generierten QR-Code eingebunden. Netzwerkparameter und Gruppenzuordnung werden übernommen, anschließend können die vorgesehenen Apps automatisch bereitgestellt werden.
Der neue Lagerbereich lässt sich dadurch als eigene Gerätegruppe organisieren. Benötigt die Kommissionierung andere Anwendungen als der Wareneingang, können entsprechende Vorgaben zentral hinterlegt werden. Auch spätere Änderungen müssen nicht Gerät für Gerät umgesetzt werden.
Gerätegruppen schaffen Struktur über mehrere Standorte hinweg
Noch deutlicher wird der Vorteil, wenn nicht nur ein Lager wächst. Unternehmen betreiben beispielsweise ein Zentrallager und eröffnen zusätzliche regionale Distributionsstandorte. Andere erweitern bestehende Produktionslager oder übernehmen einen weiteren Logistikbetrieb mit bereits vorhandener Hardware.
COSYS MDM ermöglicht es, solche Gerätebestände innerhalb einer gemeinsamen Verwaltungsstruktur zu organisieren. Dabei ist die herstellerunabhängige Ausrichtung wichtig: Wachstum bedeutet nicht zwangsläufig, dass jede neue Hardwarebeschaffung vom selben Hersteller stammen muss wie der vorhandene Gerätepark.
Das Unternehmen kann weiterhin das MDE-Gerät auswählen, das für den jeweiligen Prozess geeignet ist. Das betrifft klassische Lager- und Distributionslogistik ebenso wie E-Commerce und Fulfillment, Ersatzteillogistik, Lebensmittel- und Pharmagroßhandel oder Industrie- und Produktionslogistik. Die zentrale MDM-Struktur bleibt bestehen, während sich die operative Hardwarelandschaft weiterentwickelt.
Neue Mitarbeiter sollen ein Arbeitsgerät erhalten – kein IT-Projekt
Mit zunehmender Mitarbeiterzahl wächst auch die Zahl gemeinsam genutzter Geräte. Gerade im Schichtbetrieb muss deshalb klar definiert sein, was ein MDE kann und welche Funktionen für den jeweiligen Prozess vorgesehen sind.
Über den Single App Kiosk Modus kann COSYS ein Gerät beispielsweise auf eine einzige operative Anwendung begrenzen. Werden mehrere Anwendungen benötigt, stellt der Multi App Kiosk Modus eine kontrollierte Auswahl bereit. Zusätzlich können unter anderem Bluetooth, Kamera oder Mikrofon gesperrt sowie App- und Webzugriffe eingeschränkt werden.
Dadurch erhalten neue Mitarbeiter eine standardisierte Arbeitsumgebung. Die Administration muss nicht darauf vertrauen, dass Einstellungen auf jedem einzelnen Gerät unverändert bleiben. Für typische Lagergeräte lassen sich zudem Einsatzprofile wie COBO oder COSU nutzen, wenn die Hardware ausschließlich geschäftlich beziehungsweise für klar definierte Prozesse vorgesehen ist.
Remote Support wird mit wachsender Fläche wichtiger
Mit größeren Standorten wachsen auch die Wege. Befindet sich ein problematisches MDE am anderen Ende eines weitläufigen Logistikzentrums oder sogar an einem anderen Unternehmensstandort, wird jeder Vor-Ort-Eingriff zum Zeitfaktor.
COSYS MDM ermöglicht deshalb Remote Control. Supportmitarbeiter können auf betroffene Geräte zugreifen und Probleme aus der Ferne analysieren. Gleichzeitig liefert das MDM Informationen über Gerätestatus und Akkuzustände. Verschleiß an Batterien kann dadurch früher sichtbar werden, statt erst durch wiederkehrende Ausfälle während einer Schicht aufzufallen.
Die zentrale Verwaltung wird damit gerade bei verteilten Strukturen relevant: Die IT muss nicht physisch neben der Hardware sitzen, um einen erheblichen Teil der Geräteadministration zu übernehmen.
COSYS MDE-Services ergänzen die skalierbare Geräteverwaltung
Wachstum stellt allerdings nicht nur Anforderungen an die Software. Mehr Geräte bedeuten auch mehr Reparaturen, Ersatzhardware und zusätzliche Kapazitäten bei Auftragsspitzen. Deshalb lässt sich das COSYS MDM mit den COSYS MDE-Services verbinden.
COSYS übernimmt unter anderem Systemintegration und Roll-out, Reparaturen, Wartung, Austauschservice und Gerätepoolverwaltung. Ersatzgeräte können einsatzbereit vorgehalten werden; bei temporär höherem Bedarf stehen zusätzlich Mietgeräte zur Verfügung.
Auch die eigentlichen Logistikprozesse können in derselben Lösungswelt abgebildet werden. COSYS bietet beispielsweise Software für Warehouse Management und innerbetrieblichen Transport (IBT) sowie Retail-Lösungen für Unternehmen mit angeschlossenen Filialstrukturen. Business Intelligence und Prozessdatenanalyse ergänzen diese Systeme um die Auswertung der operativen Daten.
Die Geräteinfrastruktur sollte vor dem Standort mitwachsen
Wer neue Lagerflächen, zusätzliche Schichten oder weitere Standorte plant, sollte die MDE-Verwaltung nicht erst dann skalieren, wenn der administrative Aufwand bereits zum Problem geworden ist. Mit COSYS MDM lassen sich Roll-out, Gerätegruppen, Anwendungen, Berechtigungen, Remote Support und Gerätezustände in einer gemeinsamen Struktur organisieren. Die COSYS MDE-Services ergänzen diese digitale Verwaltung dort, wo Hardware bereitgestellt, repariert oder ausgetauscht werden muss.
Planen Sie einen neuen Logistikstandort oder wächst Ihre bestehende MDE-Flotte? COSYS unterstützt Sie dabei, Geräteverwaltung und MDE-Services von Beginn an skalierbar aufzubauen. Sprechen Sie mit uns über Ihre bestehende oder geplante Geräteumgebung unter vertrieb@cosys.de oder telefonisch unter +49 5062 900 0.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
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Baustoffgroßhandel: Bestände zwischen Halle und Außenlager im Griff
Für Baustoffhändler in Tirol und der Region Innsbruck kommt ein weiterer Faktor hinzu: Bauprojekte müssen zuverlässig versorgt werden, während Nachfrage und Warenumschlag je nach Saison und Produktgruppe erheblich schwanken können. Für Lagerleitung und Disposition muss deshalb jederzeit klar sein, welche Ware in welcher Menge an welchem Lagerplatz verfügbar ist – unabhängig davon, ob sie in Halle 1, auf Freifläche 3 oder an einem weiteren Standort liegt.
Wenn ein Bestand vorhanden ist, aber niemand weiß, wo
Im Baustofflager ist die reine Mengenangabe nur die halbe Wahrheit. 40 Stück eines Artikels helfen wenig, wenn davon 20 auf einer Außenfläche stehen, zehn bereits für einen Auftrag vorgesehen sind und der Rest an einem anderen Lagerplatz vermutet wird.
Mit der COSYS Bestandsmanagement Software werden Warenbewegungen direkt im Prozess erfasst. Wareneingänge, Einlagerungen, Umlagerungen, Kommissionierungen und Auslagerungen können Mitarbeiter per MDE-Gerät oder Smartphone buchen. Artikel, Mengen und Lagerplätze werden dadurch unmittelbar miteinander verknüpft.
Gerade bei weitläufigen Betriebsgeländen schafft das einen praktischen Vorteil. Statt einen Staplerfahrer auf die Suche nach einer Palette zu schicken, lässt sich im System nachvollziehen, wo sich der benötigte Bestand befindet. Der COSYS WebDesk stellt Bestände und Warenbewegungen zentral bereit und ermöglicht auch die Betrachtung mehrerer Lagerbereiche oder Standorte.
Saisonware verlangt eine andere Bestandsplanung
Das Sortiment eines Baustoffgroßhändlers bewegt sich nicht über das gesamte Jahr gleich. Garten- und Landschaftsbau, Dämmung, Dach, Trockenbau oder andere Warengruppen können abhängig von Saison, Wetter und regionaler Bautätigkeit sehr unterschiedliche Bedarfsverläufe aufweisen.
Hier ergänzt COSYS Business Intelligence die operative Bestandsführung. Umschlagshäufigkeiten, Artikelentwicklungen sowie Top- und Flop-Artikel werden auf Basis der tatsächlich erfassten Warenbewegungen ausgewertet.
Noch einen Schritt weiter geht das integrierte Forecasting. Historische Absatz- und Bewegungsdaten können mit saisonalen Einflüssen und externen Faktoren verbunden werden. Damit lässt sich beispielsweise erkennen, bei welchen Warengruppen der Bedarf voraussichtlich steigt oder wo sich ein zu hoher Bestand aufbaut.
Für Ihre Disposition bedeutet das: Sie planen nicht ausschließlich anhand eines statischen Meldebestands, sondern können erwartete Entwicklungen in Ihre Entscheidungen einbeziehen. Gerade bei voluminösen Baustoffen ist das wichtig, denn Überbestände kosten nicht nur Kapital – sie blockieren wertvolle Lager- und Außenflächen.
Was passiert zwischen Wareneingang und Warenausgabe?
Auf einem weitläufigen Baustoffgelände entstehen zahlreiche interne Warenbewegungen. Ware wird vom Wareneingang auf eine Freifläche gebracht, später umgelagert, für einen Kundenauftrag bereitgestellt oder zwischen Lagerbereichen transportiert.
Genau diese Bewegungen können erklären, warum Bestände trotz korrekter Beschaffung nicht optimal verfügbar sind. Die COSYS Prozessanalyse nutzt vorhandene Buchungs- und Bewegungsdaten, um solche Abläufe genauer zu betrachten. Process Mining hilft dabei, tatsächliche Prozesswege sichtbar zu machen und wiederkehrende Umwege oder Verzögerungen zu erkennen.
Damit beantwortet die Analyse nicht nur die Frage, wie viel Bestand vorhanden ist. Sie hilft auch zu verstehen, warum Ware ungewöhnlich häufig bewegt wird, an welchen Stellen Zeit verloren geht oder weshalb einzelne Aufträge länger benötigen.
Halle, Außenlager und weitere Standorte zusammendenken
Bei Baustoffhändlern mit mehreren Betriebsteilen kann die Bestandsführung durch COSYS Innerbetrieblichen Transport (IBT) erweitert werden. Warenanforderungen und Transporte zwischen Hallen, Außenflächen, Abhollagern oder weiteren Standorten lassen sich digital begleiten.
Auch die Lademittelverwaltung ist in dieser Branche relevant. Europaletten, Gitterboxen und andere Ladungsträger bewegen sich mit der Ware zwischen Lieferanten, Lager, Niederlassungen und Kunden. COSYS ermöglicht, diese Bewegungen ebenfalls digital zu dokumentieren und Lademittelbestände beziehungsweise Konten nachvollziehbar zu führen.
So bleibt nicht nur sichtbar, welche Baustoffe vorhanden sind, sondern auch, wie Ware und Ladungsträger durch die unterschiedlichen Lagerbereiche laufen.
Nicht jede Abweichung braucht die Aufmerksamkeit der Lagerleitung
Auf einem großen Betriebsgelände entstehen täglich zahlreiche Buchungen. Entscheidend ist deshalb, relevante Abweichungen aus dieser Datenmenge herauszufiltern.
COSYS verbindet Business Intelligence mit Frühwarnfunktionen und Task Management. Werden definierte Bestandsgrenzen erreicht oder entstehen Auffälligkeiten, können daraus Warnungen und konkrete Aufgaben abgeleitet werden. Ein Bestand muss geprüft werden, Ware sollte auf eine andere Fläche umgelagert oder ein Artikel nachbestellt werden? Der Vorgang kann gezielt an den zuständigen Mitarbeiter gegeben werden.
Damit konzentrieren sich Lagerleitung und Disposition auf die Situationen, in denen tatsächlich eine Entscheidung erforderlich ist.
Mehr Kontrolle über ein Lager, das nicht in ein Regal passt
Bestandsmanagement im Baustoffgroßhandel muss zur Realität auf dem Betriebsgelände passen. Unterschiedliche Lagerzonen, Außenflächen, sperrige Artikel und saisonale Bedarfsschwankungen verlangen mehr als eine einfache Bestandsliste.
COSYS verbindet deshalb mobile Bestandsführung, Business Intelligence, Forecasting, Prozessanalyse und Task Management mit angrenzenden Prozessen wie IBT und Lademittelverwaltung. MDE-Geräte und Smartphones für die mobile Erfassung, Schnittstellen zu bestehenden Systemen sowie Hardware-Services und Prozessdatenanalyse ergänzen die modularen Softwarelösungen.
Sie möchten Ihre Bestände zwischen Lagerhalle, Außenlager und weiteren Lagerbereichen transparenter steuern? Testen Sie die COSYS Bestandsführung kostenlos und unverbindlich mit den Demo-Apps im Google Play Store und Apple App Store. Gerne zeigen wir Ihnen anschließend, wie sich die Lösung auf Ihre Lagerstruktur, Ihr Baustoffsortiment und Ihre bestehenden Abläufe abstimmen lässt.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
Cosys Ident GmbH
Am Kronsberg 1
31188 Holle – Grasdorf
Telefon: +49 (5062) 900-0
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Supply Chain Management Software für Handel und Großhandel
COSYS setzt genau an dieser operativen Retail Supply Chain an. Die modular aufgebaute Supply Chain Management Software begleitet Waren vom Wareneingang und Zentrallager über Kommissionierung, innerbetriebliche Transporte und Filialbelieferung bis zur Warenannahme, Lagerung und Bestandsführung am jeweiligen Standort. Die Besonderheit: Während Mitarbeiter diese Prozesse mit der COSYS Software bearbeiten, entstehen gleichzeitig die Daten für Bestandsanalysen, Process Intelligence, Forecasting und weitere Business-Intelligence-Auswertungen.
Wenn Zentrallager und Filialbestand zusammenpassen müssen
Für Handelsunternehmen mit mehreren Filialen ist die Warenverteilung eine zentrale Herausforderung. Das Zentrallager muss nicht nur ausreichende Mengen vorhalten. Artikel müssen bedarfsgerecht kommissioniert, der richtigen Filiale zugeordnet, transportiert und dort korrekt vereinnahmt werden.
COSYS bildet diese Schritte digital ab. Im Lager werden Wareneingänge, Einlagerungen, Umlagerungen, Nachschub, Kommissionierung und Warenausgänge per MDE-Gerät oder Smartphone erfasst. Für die Filialbelieferung lässt sich anschließend nachvollziehen, welche Ware das Zentrallager verlassen hat und welchem Ziel sie zugeordnet wurde. Am Standort wird die Anlieferung wiederum digital erfasst.
Gerade im Großhandel ist diese durchgängige Dokumentation relevant. Bei großen Artikelstämmen und schnellen Warenbewegungen können Fehlbuchungen oder falsch zugeordnete Bestände erhebliche Folgeprobleme verursachen. Fehlt Ware laut System, obwohl sie physisch vorhanden ist, wird möglicherweise unnötig nachbestellt. Ist der Systembestand dagegen höher als der tatsächliche Bestand, drohen Fehlmengen bei der nächsten Kundenbestellung.
Retail Software schafft Transparenz direkt auf der Fläche
Die Supply Chain endet im Handel nicht an der Lagertür. COSYS Retail Software bindet deshalb auch operative Filialprozesse ein. Mitarbeiter können beispielsweise Warenannahme, Bestandskontrollen, Umlagerungen, Preisprüfungen oder Inventuren mobil bearbeiten. Statt Informationen später am stationären Arbeitsplatz nachzutragen, werden sie dort erfasst, wo der Vorgang tatsächlich stattfindet.
Das verbessert nicht nur die Datenqualität. Die Buchungen erzeugen gleichzeitig ein wesentlich aktuelleres Bild der Warenbewegungen. Besonders bei mehreren Filialen entsteht dadurch eine gemeinsame Datenbasis, mit der Bestände und Prozesse standortübergreifend betrachtet werden können.
Die Inventur fügt sich direkt in diesen Ansatz ein. Bestände werden per Barcode erfasst und mit den hinterlegten Daten abgeglichen. Differenzen liefern dabei nicht nur einen korrigierten Bestandswert, sondern können auch Hinweise darauf geben, an welchen Stellen der Warenbewegung genauer hingesehen werden sollte.
Lademittel gehören auch im Großhandel zur Supply Chain
Gerade bei Großhändlern endet die Betrachtung nicht beim Artikel. Paletten, Gitterboxen, KLT und andere Mehrwegbehälter bewegen sich gemeinsam mit der Ware zwischen Lager, Lieferanten, Niederlassungen und Kunden.
Mit der COSYS Lademittelverwaltung werden diese Bewegungen digital dokumentiert und Lademittelkonten geführt. Dadurch lässt sich nachvollziehen, wo sich Ladungsträger befinden und welche Zu- oder Abgänge stattgefunden haben. Für Unternehmen mit hohem Palettenumlauf wird damit ein Bereich transparent, der bei einer reinen Warenwirtschaft häufig nur am Rand betrachtet wird.
Retail Analytics macht aus Warenbewegungen Steuerungswissen
Der eigentliche Mehrwert einer durchgängigen Supply Chain Management Software für Handel und Großhandel entsteht, wenn operative Daten nicht nur gespeichert, sondern systematisch ausgewertet werden.
COSYS Business Intelligence greift dafür auf die während der täglichen Arbeit entstehenden Daten zurück. Retail Analytics kann unter anderem Bestände, Warenbewegungen, Artikel und Standorte analysieren. Unternehmen können beispielsweise erkennen, welche Artikel sich an bestimmten Standorten unterschiedlich entwickeln oder wo Bestände und tatsächlicher Bedarf auseinanderlaufen.
Forecasting erweitert diese Betrachtung um zukünftige Bedarfe. Historische Daten und Entwicklungen können genutzt werden, um Nachfrage nach Artikel, Standort oder Zeitraum zu prognostizieren. Für den Handel ist das besonders relevant: Statt sämtliche Filialen nach identischen Regeln zu versorgen, können unterschiedliche Bedarfsentwicklungen in der Disposition berücksichtigt werden.
Gleichzeitig entsteht eine Grundlage für Prozessanalyse und Process Intelligence. Weil COSYS bereits Wareneingänge, Lagerbewegungen, Kommissionierungen, Transporte, Inventuren und Filialprozesse digital begleitet, müssen die notwendigen Prozessdaten nicht nachträglich erzeugt werden. Sie entstehen automatisch mit der operativen Nutzung der Software.
COSYS als Rundum-sorglos-Paket für die Retail Supply Chain
Eine digitale Retail Supply Chain benötigt jedoch mehr als Software. COSYS verbindet deshalb die modularen Anwendungen mit geeigneten MDE-Geräten, Barcodescannern und mobiler Hardware. MDE-Services decken unter anderem Gerätekonfiguration, Reparatur und weitere Dienstleistungen rund um den Hardwarebetrieb ab. Mit COSYS MDM lassen sich mobile Endgeräte zusätzlich zentral verwalten.
WebDesk, Business Intelligence, Prozessdatenanalyse und KI-Funktionen ergänzen diese operative Ebene. Unternehmen erhalten damit eine durchgängige Lösung vom mobilen Scan auf der Verkaufsfläche oder im Zentrallager bis zur Analyse der daraus entstehenden Daten – ohne ihre gesamte IT-Landschaft auf einmal ersetzen zu müssen.
Praxistipp: Verfolgen Sie einen Artikel einmal durch Ihre gesamte Retail Supply Chain
Wählen Sie einen umsatzrelevanten Artikel und verfolgen Sie seinen Weg vom Wareneingang im Zentrallager bis zum tatsächlichen Bestand in einer Filiale. Prüfen Sie dabei, an welchen Übergaben der aktuelle Status eindeutig dokumentiert wird und wo noch Informationslücken entstehen. Gerade zwischen Zentrallager, Transport, Warenannahme und Filialbestand liegen häufig die entscheidenden Ansatzpunkte für eine bessere Warenverfügbarkeit.
COSYS unterstützt Handels- und Großhandelsunternehmen dabei, diese Prozesse mit Software, Hardware, Services und Business Intelligence durchgängig abzubilden. Für weitere Informationen und eine individuelle Beratung erreichen Sie COSYS unter vertrieb@cosys.de oder telefonisch unter +49 5062 900 0.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
Cosys Ident GmbH
Am Kronsberg 1
31188 Holle – Grasdorf
Telefon: +49 (5062) 900-0
Telefax: +49 (5062) 900-30
http://www.cosys.de
Telefon: +49 (5062) 900-0
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Botendienst Apotheke: Vom Auftrag bis zur Übergabe digital dokumentiert
Passend dazu rückt die expopharm 2026 vom 15. bis 17. September in München digitale Lösungen für den Apothekenalltag in den Mittelpunkt. Der erste Messetag im inspirationLAB steht sogar explizit unter dem Schwerpunkt „KI und Digitalisierung“. Für Apotheken lohnt es sich dabei, Digitalisierung nicht an der Ausgangstür enden zu lassen. Ein digital organisierter Botendienst Apotheke verbindet den Auftrag in der Apotheke mit dem tatsächlichen Verlauf der Auslieferung.
Vor der Abfahrt entscheidet sich, ob die Tour sauber läuft
Ein effizienter Botendienst beginnt nicht im Fahrzeug. Zunächst muss feststehen, welche Bestellungen auszuliefern sind und ob alle benötigten Positionen bereitstehen. Gerade wenn mehrere Touren oder Fahrer parallel unterwegs sind, werden handschriftliche Listen schnell unübersichtlich.
Mit der COSYS Apotheken Software lassen sich vorgelagerte Lager- und Kommissionierprozesse digital abbilden. Digitale Picklisten führen Mitarbeitende durch Artikel und Lagerorte. Bestellungen werden per Scan zusammengestellt und die Warenbewegungen direkt dokumentiert.
Anschließend übernimmt die Disposition. Transportaufträge können Touren zugeordnet und Tourstopps in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht werden. Im COSYS WebDesk behalten Mitarbeitende in der Apotheke den Überblick über geplante und laufende Transporte.
Damit entsteht aus Kommissionierung und Botendienst eine zusammenhängende Prozesskette.
Beim Verladen zählt Vollständigkeit, nicht nur Geschwindigkeit
Eine typische Fehlerquelle liegt zwischen fertig vorbereitetem Auftrag und Abfahrt. Befinden sich mehrere Bestellungen im Bereitstellungsbereich, muss sichergestellt werden, dass die richtigen Sendungen tatsächlich auf der vorgesehenen Tour landen.
COSYS setzt dafür auf barcodegestützte Verladeprozesse. Beim Scan wird geprüft, ob das Packstück zur Tour gehört. Abweichungen können dadurch unmittelbar während der Verladung auffallen und nicht erst beim Kunden. Die Tourdaten stehen anschließend mobil für die Auslieferung zur Verfügung.
Für Apotheken bedeutet das einen wichtigen Wechsel: Nicht eine Liste bestätigt theoretisch, was mitgenommen werden sollte. Die tatsächliche Warenbewegung erzeugt den digitalen Status.
Die Übergabe wird zum nachvollziehbaren Vorgang
Besonders relevant ist die Dokumentation am Zustellort. Eine Information wie „ausgeliefert“ beantwortet noch nicht, wann und wie eine Bestellung übergeben wurde.
Mit der mobilen COSYS Apotheken App kann der Botendienst die zur Zustellung vorgesehenen Sendungen am Tourstopp erneut prüfen. Eine persönliche Übergabe lässt sich über eine digitale Unterschrift dokumentieren. Bei einer zulässigen Ablage kann ein Fotonachweis hinterlegt werden. Auch erfolglose Zustellversuche oder Annahmeverweigerungen werden direkt im mobilen Prozess erfasst.
Die Informationen stehen anschließend im Backoffice zur Verfügung. Rückfragen müssen dadurch nicht erst telefonisch mit dem Fahrer geklärt oder anhand handschriftlicher Tourlisten rekonstruiert werden.
Auch der Rückweg gehört zum Botendienst
Mit dem letzten Tourstopp ist ein Botendienst nicht zwangsläufig abgeschlossen. Nicht zugestellte Sendungen, Rücknahmen oder verwendete Transport- und Kühlbehälter müssen wieder in die Apotheke zurückgeführt und korrekt zugeordnet werden.
COSYS kann auch diese Bewegungen digital dokumentieren. Das Behältermanagement verfolgt beispielsweise Transport- und Kühlbehälter und macht deren Bewegungen nachvollziehbar. Retouren beziehungsweise Rückholungen können ebenfalls im mobilen Auslieferungsprozess erfasst werden.
Gerade dadurch entsteht echte Prozesssicherheit. Der digitale Ablauf bildet nicht nur den erfolgreichen Idealfall ab, sondern auch die Ausnahmen, die im täglichen Botendienst zusätzliche Arbeit verursachen.
Aus Tourdaten werden konkrete Ansatzpunkte für die Disposition
Bei einem Botendienst liegt der Nutzen von COSYS Business Intelligence nicht darin, einzelne Zustellungen noch einmal grafisch darzustellen. Interessanter sind die Zusammenhänge über viele Touren hinweg. Prozessdaten können zeigen, wo regelmäßig Verzögerungen auftreten, wie sich interne Warenbewegungen entwickeln und an welchen Stellen Engpässe entstehen.
KI kann darauf aufbauend eine andere Aufgabe übernehmen. Werden ausreichend strukturierte Prozessdaten erzeugt, lassen sich Muster und Auffälligkeiten automatisiert erkennen. Für Apotheken entsteht damit perspektivisch die Möglichkeit, nicht nur zurückzublicken, sondern Abläufe zunehmend vorausschauend zu steuern.
COSYS verbindet dafür die Apotheken Software mit mobiler Datenerfassung, Disposition, WebDesk, Business Intelligence und Prozessdatenanalyse. Hinzu kommen geeignete MDE-Geräte in Smartphone-Optik, COSYS MDM und MDE-Services. So wird der Botendienst nicht zur digitalen Insellösung neben dem Apothekenlager, sondern zum anschließenden Teil des Warenflusses.
Praxistipp: Schicken Sie testweise einen Auftrag auf die Reise
Um Digitalisierungspotenzial zu erkennen, verfolgen Sie einen realen Botendienst-Auftrag einmal vollständig vom Eingang bis zur Rückkehr des Fahrers. An wie vielen Stellen wechselt die Information zwischen Warenwirtschaft, Papier, Telefon und persönlicher Rückmeldung? Genau diese Übergaben sind Kandidaten für einen durchgängigen digitalen Prozess.
Die mobilen Abläufe von COSYS können Sie außerdem mit den kostenlosen Demo-Apps selbst ausprobieren. Sie stehen im Google Play Store und Apple App Store zur Verfügung. Für den produktiven Einsatz unterstützt COSYS zusätzlich bei geeigneter Hardware, MDE-Services und der zentralen Geräteverwaltung über COSYS MDM. Kontakt: vertrieb@cosys.de oder +49 5062 900 0.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
Cosys Ident GmbH
Am Kronsberg 1
31188 Holle – Grasdorf
Telefon: +49 (5062) 900-0
Telefax: +49 (5062) 900-30
http://www.cosys.de
Telefon: +49 (5062) 900-0
E-Mail: vertrieb@cosys.de
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Inventur App statt Zettelwirtschaft: So funktioniert die digitale Bestandserfassung mit Mietgeräten
Besonders bei großen oder kleinteiligen Sortimenten stoßen manuelle Zähllisten schnell an Grenzen. Zusätzliche Erfassungsmerkmale wie Mindesthaltbarkeitsdaten erhöhen den Aufwand weiter. Das zeigt sich beispielsweise bei einem Reformhaus-Verbund mit 25 Standorten, der zahlreiche haltbarkeitsrelevante Artikel in kleinen Verpackungseinheiten führt: Neben der Bestandsmenge muss auch das Mindesthaltbarkeitsdatum dokumentiert werden. Auf Papier bedeutet das zusätzlichen Erfassungsaufwand an jedem einzelnen Artikel.
Eine digitale Inventur mit Barcode-Scanning verlagert diese Erfassung direkt an den Zählplatz und reduziert damit mehrere manuelle Zwischenschritte.
Was eine Inventur App gegenüber Papierlisten verändert
Bei einer papierbasierten Inventur wird zunächst gezählt und notiert. Anschließend müssen die Ergebnisse in ein digitales System übertragen und kontrolliert werden.
Mit der COSYS Inventur App scannen Mitarbeitende den Artikel direkt am Regal oder Lagerplatz, erfassen die Menge und speichern die Position digital. Der Barcode wird mit dem hinterlegten Artikelstamm abgeglichen, sodass nicht zuordenbare oder auffällige Erfassungen frühzeitig geprüft werden können. Damit entfällt insbesondere die spätere manuelle Übertragung handschriftlicher Zähllisten.
Jeder Erfassungsvorgang wird dabei vom ersten Scan an vollständig digital dokumentiert — mit Zeitstempel, Mitarbeiterkennung, Geräte-ID und Zählplatz. Auch Korrekturen und Mengenänderungen bleiben im System nachvollziehbar. Diese lückenlose Aufzeichnung aller Zählbewegungen schafft eine Datenbasis, die bei Rückfragen durch Wirtschaftsprüfer oder interne Kontrollstellen jederzeit transparent auswertbar ist.
Warum Mietgeräte den Einstieg erleichtern
Nicht jedes Unternehmen benötigt das ganze Jahr über eine große MDE-Flotte. Gerade für saisonale Bedarfsspitzen stellt COSYS deshalb vorkonfigurierte MDE-Mietgeräte verschiedener Hersteller wie Zebra, Honeywell und Datalogic sowie weiterer Marken aus einem umfangreichen Gerätepool für kurz- oder langfristige Einsätze bereit.
Die Geräte werden für den vorgesehenen Inventurprozess vorbereitet: Inventur App, benötigte Konfigurationen und kundenspezifische Stammdaten stehen zum Einsatz bereit. Nach der Inventur gehen die Geräte zurück. Inventurscanner mieten statt kaufen reduziert damit Kapitalbindung sowie den langfristigen Aufwand für Wartung und Lagerung.
Wie die COSYS Inventur App im Zählprozess eingesetzt wird
Die COSYS Anwendung läuft auf professionellen MDE-Geräten sowie geeigneten Smartphones und unterstützt einen kombinierten Offline- und Online-Betrieb mit lokaler Datenhaltung auf dem Gerät.
Mitarbeitende erfassen Artikel per Barcode-Scanner und geben die gezählte Menge direkt ein. Abhängig von der Projektkonfiguration können dabei zusätzliche Informationen wie Chargen, Seriennummern oder Mindesthaltbarkeitsdaten berücksichtigt werden, beispielsweise auch per OCR-gestützter Datumserfassung. Das ist besonders dort relevant, wo neben der Bestandsmenge weitere Artikeldaten dokumentiert werden müssen. Ein Reformhaus-Verbund mit zahlreichen haltbarkeitsrelevanten Artikeln kann so beispielsweise Menge und Mindesthaltbarkeitsdatum in einem Arbeitsgang erfassen, statt beide Angaben separat zu dokumentieren.
Wie WebDesk und ERP-Anbindung die Nachbearbeitung unterstützen
Übertragene Inventurdaten stehen im COSYS WebDesk zentral zur Verwaltung und Nachbearbeitung bereit. Dort lassen sich Stammdaten, Zähllisten und Inventurinformationen verarbeiten, Inventurprotokolle erstellen sowie Erfassungshistorien und Bewegungsdaten dauerhaft für Auswertungen und jahresübergreifende Vergleiche vorhalten.
Nach Abschluss können Inventurdaten abhängig von der Systemkonfiguration online oder gesammelt an ERP-Systeme wie SAP, Lexware oder JTL übergeben werden. Kundenspezifische Import- und Exportprozesse sowie unterschiedliche Schnittstellenvarianten sind möglich.
Warum eine frühe Vorbereitung sinnvoll ist
Auch eine standardisierte Inventurlösung benötigt Vorbereitung. Artikelstammdaten, benötigte Geräteanzahl, Zählbereiche und die Übergabe an das ERP sollten vor dem Stichtag geklärt und getestet werden. Ein Testlauf unter realistischen Bedingungen prüft Barcode-Erkennung, Benutzerführung und Datenübergabe.
Die Nachfrage nach MDE-Leihgeräten steigt erfahrungsgemäß ab September deutlich an. Wer den Gerätebedarf frühzeitig abstimmt, sichert Verfügbarkeit und gewinnt Zeit für einen solchen Testlauf.
Fazit
Eine Inventur App ersetzt nicht nur Papier durch einen Bildschirm. Sie verlagert Artikelidentifikation, Mengenerfassung und Dokumentation direkt an den Zählplatz, nachvollziehbar, auswertbar und prüfungsfähig vom ersten Scan bis zum fertigen Inventurprotokoll.
Sie möchten Ihre Inventur 2026 mit einer App statt mit Papierlisten durchführen? COSYS berät Sie unverbindlich, online oder telefonisch. Vereinbaren Sie einen Termin unter vertrieb@cosys.de oder +49 5062 900 0. Alternativ können Sie die COSYS Inventur Demo-App für Android und iOS testen und den Erfassungsworkflow selbst kennenlernen.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
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Abholfächer machen Click and Collect in Apotheken flexibler
Wie Apotheken solche Abläufe mit Digitalisierung und neuen Technologien weiterentwickeln können, dürfte auch rund um die expopharm 2026 vom 15. bis 17. September in München relevant sein. Der erste Tag des inspirationLAB steht ausdrücklich unter dem Schwerpunkt „KI und Digitalisierung“. Ein konkreter Ansatz für die Praxis ist die Kombination aus Apotheken Software, Apotheke Click and Collect und Abholfächern.
Click and Collect beginnt nicht erst bei der Abholung
Damit eine vorbestellte Ware zuverlässig bereitsteht, müssen Onlineauftrag und physischer Bestand zusammenpassen. Genau hier verzahnt COSYS verschiedene Prozessstufen.
Die COSYS Apotheken Software bildet unter anderem Bestellung, Bestandsinformation, Wareneingang, Einlagerung und Kommissionierung ab. Beim Apotheke Click and Collect erhält das Personal den Auftrag digital und kann die benötigten Artikel mobil kommissionieren. Per Barcode wird geprüft, ob der richtige Artikel dem richtigen Auftrag zugeordnet wird. Bestände und Lagerorte stehen dabei direkt auf dem Smartphone oder MDE-Gerät zur Verfügung.
Damit wird aus einer Onlinebestellung ein kontrollierter Warenprozess. Erst wenn die Bestellung vollständig zusammengestellt ist, folgt die Bereitstellung zur Abholung.
Abholfächer Apotheke: Die Übergabe vom HV entkoppeln
Genau an dieser Stelle erweitern Abholfächer für die Apotheke den klassischen Click-and-Collect-Prozess. Statt eine fertige Bestellung hinter dem HV oder in einem separaten Bereich aufzubewahren und bei Ankunft persönlich herauszugeben, kann sie in einem vorgesehenen Smart-Locker-Fach bereitgestellt werden.
Die COSYS Abholfächer verwalten solche Übergaben digital. Der Zugriff kann je nach Konfiguration beispielsweise über PIN, QR-Code, NFC oder Scan erfolgen. Fachbelegung, Zugriffe und Übergaben werden dokumentiert. Die Systeme lassen sich zudem über Schnittstellen mit ERP- und Warenwirtschaftslösungen verbinden und sowohl als Cloud- als auch als On-Premise-Lösung betreiben.
Für Apotheken entsteht dadurch ein anderer Abholprozess. Fertige Bestellungen müssen nicht bei jedem Kundenkontakt gesucht und manuell übergeben werden. Gleichzeitig können Abholmöglichkeiten zeitlich flexibler gestaltet werden, sofern Standort, Betriebsmodell und die jeweils geltenden Anforderungen dies zulassen.
Vom Kommissionierauftrag direkt ins richtige Fach
Der entscheidende Vorteil liegt nicht im Schließfach allein, sondern in seiner Einbindung in den digitalen Prozess. Ein Abholfach ohne Verbindung zur Auftragsbearbeitung würde lediglich einen zusätzlichen Aufbewahrungsort schaffen.
COSYS führt deshalb Bestellungen, Lagerbewegungen und Kundenabholungen zentral im WebDesk zusammen. Mitarbeitende sehen dort den Bearbeitungsstatus und können Click-and-Collect-Vorgänge überwachen. Die Abholfächer ergänzen diese Prozesskette um die automatisierte Übergabe.
So entsteht ein klarer Ablauf: Auftrag erhalten, Bestand prüfen, Artikel kommissionieren, Bestellung bereitstellen, Fach zuweisen und Abholung dokumentieren. Besonders bei mehreren parallel wartenden Bestellungen verhindert die eindeutige Zuordnung, dass aus Click and Collect eine neue organisatorische Nebenbaustelle wird.
KI macht aus Click and Collect mehr als einen digitalen Abholprozess
Das Innovationsthema endet jedoch nicht bei Abholfächern. COSYS integriert KI-Funktionen direkt in Click-and-Collect-Prozesse. Ein mobiler KI-Assistent kann Mitarbeitende beispielsweise bei Fragen zu Abholaufträgen, Smart Lockern oder Prioritäten unterstützen. Die intelligente Bildanalyse soll fehlerhafte Befüllungen, beschädigte Ware oder unvollständige Bestellungen erkennen.
Interessant wird KI außerdem vor der eigentlichen Abholung. Auf Basis von Bestellmustern, saisonalen Schwankungen und Pickup-Volumen kann COSYS Vorschläge für Nachbestellungen und Sicherheitsbestände erzeugen. Bei mehreren Filialen können Umlagerungsvorschläge helfen, Warenverfügbarkeit dort sicherzustellen, wo sie benötigt wird. MHD-Hinweise ermöglichen zusätzlich, kritische Artikel gezielter im Click-and-Collect-Prozess zu berücksichtigen.
Damit beantwortet KI nicht einfach dieselben Fragen wie ein Dashboard. Sie soll aus den vorhandenen Prozessdaten konkrete Empfehlungen für kommende Entscheidungen ableiten.
Apotheken Software als Plattform statt Einzellösung
Für Apotheken ist deshalb entscheidend, die Technologien nicht isoliert einzuführen. COSYS verbindet Apotheken Software, Click and Collect, Smart Locker, mobile Datenerfassung und WebDesk innerhalb einer modularen Plattform. Hinzu kommen Business Intelligence und Prozessdatenanalyse sowie geeignete Smartphone-MDE-Geräte. COSYS MDE-Services unterstützen den Gerätebetrieb und mit COSYS MDM lassen sich eingesetzte mobile Geräte und Anwendungen zentral administrieren.
Gerade im Umfeld der expopharm 2026 lohnt sich daher eine andere Perspektive auf Innovation: Nicht die Zahl neuer Systeme entscheidet, sondern wie durchgängig sie Bestellung, Ware, Mitarbeitende und Kundenübergabe miteinander verbinden.
Praxistipp: Click and Collect vom Ende her planen
Bevor Sie über Abholfächer nachdenken, verfolgen Sie zehn typische Vorbestellungen vom Eingang bis zur tatsächlichen Übergabe. Wie lange liegen fertige Bestellungen bereit? Wie häufig müssen Mitarbeitende eine Bestellung suchen oder die laufende Arbeit für eine Abholung unterbrechen? Erst daraus lässt sich ableiten, an welcher Stelle ein Smart Locker tatsächlich entlastet.
Die mobilen COSYS Abläufe können außerdem über kostenlose Demo-Apps im Google Play Store und Apple App Store ausprobiert werden. Für die Umsetzung einer vollständigen Lösung aus Apotheken Software, Click and Collect und Smart Locker sowie für geeignete Hardware, MDE-Services und COSYS MDM erreichen Sie COSYS unter vertrieb@cosys.de oder +49 5062 900 0.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
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KI Bildanalyse für die Qualitätskontrolle in Lager und Produktion
COSYS integriert dafür Computer Vision und OCR in mobile Arbeitsprozesse. Mitarbeiter nutzen MDE-Geräte oder Smartphones und können Bilder unmittelbar dort aufnehmen, wo eine Abweichung festgestellt wird. Die KI analysiert diese Aufnahmen und erkennt unter anderem Objekte, Mengen und Zustände. Sichtbare Schäden an Waren, Verpackungen oder Geräten können identifiziert und automatisch beschrieben werden.
Computer Vision unterstützt die visuelle Qualitätskontrolle
In einem Lager kann beispielsweise ein Karton bei der Umlagerung eingedrückt werden. In der Produktion fällt möglicherweise eine sichtbare Beschädigung an einem Bauteil oder Fertigerzeugnis auf. Bei einer rein manuellen Dokumentation muss der Mitarbeiter den Schaden fotografieren, beschreiben und dem richtigen Vorgang zuordnen.
Mit COSYS Computer Vision wird aus diesem Foto ein auswertbarer Datensatz. Die Bilderkennung kann einen sichtbaren Schaden lokalisieren und klassifizieren sowie eine Beschreibung für die weitere Dokumentation erzeugen. COSYS nennt darüber hinaus die Erkennung von Waren, Verpackungen und Geräten sowie das automatische Zählen von Artikeln und Stückzahlen als Anwendungsfälle.
Die fachliche Beurteilung eines Mitarbeiters bleibt gerade bei komplexen Qualitätsmerkmalen wichtig. KI Bildanalyse übernimmt vielmehr einen Teil der standardisierbaren visuellen Kontrolle und Dokumentation. Das ist insbesondere bei wiederkehrenden Prüfaufgaben interessant, bei denen eine konsistente Dokumentationsqualität benötigt wird.
Qualitätsprüfung beginnt bereits bei Material und Kennzeichnung
Qualität umfasst jedoch mehr als den äußerlich sichtbaren Zustand. Ein unbeschädigtes Bauteil kann trotzdem problematisch sein, wenn beispielsweise Charge oder Seriennummer falsch erfasst wurden. Deshalb kombiniert COSYS die KI Bildanalyse mit automatisierter Dokumentenerfassung per OCR.
OCR kann Texte auf Lieferscheinen, Etiketten und Kennzeichnungen erkennen. COSYS sieht beispielsweise die Erfassung von MHD, Chargen- und Seriennummern ohne manuelle Eingabe vor. Damit lassen sich visuelle Zustandsinformationen mit Identifikations- und Rückverfolgbarkeitsdaten verbinden.
Das spielt gerade in der Produktion eine wichtige Rolle. COSYS ermöglicht dort die digitale Bearbeitung von Fertigungsaufträgen einschließlich Materialvalidierung per Barcode, Chargen- und Seriennummernerfassung sowie Rückmeldung von Gut- und Ausschussmengen. Fertigungsmeldungen können außerdem storniert werden, wenn Erzeugnisse Qualitätsanforderungen nicht erfüllen und nicht weiter im Umlauf bleiben sollen.
Bilddokumentation begleitet Qualität über mehrere Prozessstufen
Der Nutzen steigt, wenn Qualitätskontrolle nicht als isolierte Station betrachtet wird. Ein Schaden kann bereits bei der Anlieferung vorhanden gewesen sein, während der Lagerung entstehen oder erst nach einem Produktionsschritt sichtbar werden.
COSYS verbindet Lager, Produktion und Materialfluss innerhalb einer modularen Supply Chain Management Software. Diese Softwareplattform kann unter anderem Lagerverwaltung, Produktionsversorgung, Fertigungsaufträge, Chargenrückverfolgung und Qualitätssicherung auf einer gemeinsamen Datenbasis zusammenführen. Die Chargenrückverfolgung dokumentiert dabei Chargen vom Wareneingang bis zur Fertigmeldung.
Eine digitale Fotodokumentation ergänzt diese Prozessdaten um den tatsächlichen visuellen Zustand. Im Lager kann sie beispielsweise Schäden im Wareneingang, das korrekte Verpacken während der Kommissionierung oder die Verladung dokumentieren. Damit entsteht ein nachvollziehbarer Zusammenhang zwischen: Wann wurde etwas bearbeitet?, Welches Material war betroffen? und Wie sah es zu diesem Zeitpunkt aus?
Aus einzelnen Qualitätsfällen werden auswertbare Daten
Gerade für Qualitätsmanagement und Produktionsleitung ist dieser Punkt entscheidend. Einzelne Schadensbilder lösen zunächst einen operativen Vorgang aus. Werden Qualitätsinformationen jedoch strukturiert digital erfasst, können sie anschließend auch übergeordnet betrachtet werden.
COSYS KI ist in die COSYS Plattformwelt und Business Intelligence integrierbar. Erkenntnisse können in Dashboards einfließen und mit weiteren operativen Daten kombiniert werden. Die KI nutzt dafür unter anderem Echtzeitinformationen aus MDE-Scans, Lager- und Transportbuchungen sowie Bewegungs- und Zeitstempel. Machine-Learning-Verfahren dienen dazu, Muster, Klassifikationen und Anomalien in diesen Daten zu erkennen.
Damit wird perspektivisch nicht nur der einzelne Schaden relevant. Unternehmen können Qualitätsabweichungen in ihrem Prozesskontext betrachten: Treten bestimmte Probleme wiederholt in einem Bereich auf? Sind einzelne Materialien, Vorgänge oder Prozessstufen besonders auffällig? Genau hier entwickelt sich Bilddokumentation von einem reinen Nachweis zu einer Datenquelle für die kontinuierliche Prozess- und Qualitätsverbesserung.
COSYS verbindet KI mit der benötigten Infrastruktur
Für den betrieblichen Einsatz gehört zur KI Bildanalyse außerdem die technische Umgebung. COSYS kombiniert die KI-Funktionen mit modularen Softwarelösungen, geeigneten MDE-Geräten und Smartphones sowie dem COSYS WebDesk. MDE-Services unterstützen Rollout und laufenden Gerätebetrieb, während COSYS MDM mobile Endgeräte zentral verwaltbar macht. Business Intelligence und Prozessdatenanalyse ergänzen die operative Qualitätssicherung um die Managementebene.
Damit entsteht kein separates KI-Werkzeug neben den eigentlichen Arbeitsprozessen. Computer Vision und OCR können dort eingesetzt werden, wo Mitarbeiter ohnehin Material erfassen, Fertigungsaufträge bearbeiten oder Qualitätsabweichungen dokumentieren. COSYS KI lässt sich zudem nativ in bestehende COSYS Lösungen wie Lagerverwaltung und weitere operative Anwendungen integrieren.
Praxistipp: Beginnen Sie mit eindeutig sichtbaren Qualitätsmerkmalen
Wählen Sie für den Einstieg einen Prüfprozess, bei dem Mitarbeiter heute regelmäßig fotografieren oder wiederkehrende sichtbare Abweichungen beurteilen müssen. Definieren Sie anschließend klar, welche Merkmale erkannt und welche Informationen zusätzlich per OCR übernommen werden sollen. Ein abgegrenzter Anwendungsfall erleichtert es, Bildqualität, Erkennungslogik und Prozessintegration unter realen Bedingungen zu bewerten.
Ausgewählte COSYS Funktionen können Sie kostenlos und unverbindlich mit der COSYS Demo-App im Google Play Store kennenlernen. Für weitere Informationen zur KI Bildanalyse in Lager und Produktion erreichen Sie COSYS unter vertrieb@cosys.de oder telefonisch unter +49 5062 900 0.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
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