Autor: Firma Cosys Ident

Bestände im technischen Großhandel zuverlässig steuern

Bestände im technischen Großhandel zuverlässig steuern

Ein technischer Großhändler muss liefern können – oft kurzfristig und aus einem Sortiment mit mehreren Tausend Artikeln. Im Elektro- oder SHK-Großhandel betrifft das ebenso Standardartikel wie im Werkzeughandel, Industriebedarf oder Ersatzteilgeschäft. Manche Positionen drehen täglich, andere liegen wochenlang im Regal und werden dann plötzlich für einen Kundenauftrag dringend benötigt. Gleichzeitig sollen Lagerbestände nicht unnötig Kapital binden.

Für Einkauf, Disposition und Lagerleitung entsteht daraus ein schwieriger Spagat: Welche Artikel müssen in welcher Menge verfügbar sein und wann muss nachbestellt werden? Ein zuverlässiges Bestandsmanagement braucht dafür aktuelle Bestandsdaten, muss aber auch Absatz, Lagerreichweite und tatsächliche Warenbewegungen berücksichtigen.

Die COSYS Bestandsmanagement Software verbindet diese Bereiche. Sie erfasst das operative Tagesgeschäft und nutzt die dabei entstehenden Daten gleichzeitig für Business Intelligence, Forecasting und Prozessanalyse.

Verlässliche Bestände beginnen bei jeder Warenbewegung

Wenn Buchungen verspätet erfolgen, Umlagerungen nicht sauber dokumentiert werden oder Ware zwischen Lagerplätzen verschwindet, verliert auch die beste Disposition ihre Grundlage. COSYS setzt deshalb direkt bei den Lagerprozessen an.

Wareneingang, Einlagerung, Umlagerung, Kommissionierung, Auslagerung und Inventur werden mobil per MDE-Gerät oder Smartphone erfasst. Artikel, Menge und Lagerplatz sind damit eindeutig einer Buchung zugeordnet. Im COSYS WebDesk stehen die Informationen anschließend zentral zur Verfügung – bei Bedarf auch über mehrere Lager oder Niederlassungen hinweg.

Mindest- und Meldebestände zeigen, bei welchen Artikeln die Versorgung kritisch wird. Auswertungen zu Lagerbestand, Artikelverlauf, Umschlagshäufigkeit sowie Top- und Flop-Artikeln helfen zusätzlich bei der Einordnung. Für einen technischen Großhändler wird damit beispielsweise sichtbar, welcher C-Artikel seit Monaten Lagerfläche beansprucht und bei welchem häufig benötigten Ersatzteil die Reichweite knapp wird.

Forecasting ergänzt den aktuellen Bestand um den zukünftigen Bedarf

Ein Meldebestand zeigt, dass gehandelt werden muss. Noch interessanter ist für die Disposition allerdings die Frage, ob sich ein Engpass bereits vorher abzeichnet.

Hier kommt das Forecasting innerhalb der COSYS Business Intelligence Plattform ins Spiel. Historische Verkaufs-, Bestands- und Bewegungsdaten können gemeinsam mit saisonalen Einflüssen oder externen Daten ausgewertet werden. Daraus lassen sich Bedarfsprognosen für einzelne Artikel, Standorte und Zeiträume ableiten.

Das ist gerade im technischen Großhandel relevant. Ein Artikel kann über Monate einen stabilen Absatz zeigen und anschließend durch Saison, Projektgeschäft oder veränderte Nachfrage deutlich stärker benötigt werden. Forecasts unterstützen Einkauf und Disposition dabei, solche Entwicklungen früher einzuordnen. Das Ziel ist nicht möglichst viel Ware im Lager, sondern eine Bestandshöhe, die zur tatsächlichen Nachfrage passt.

Prozessanalyse zeigt, was hinter auffälligen Beständen steckt

Bestandsprobleme entstehen nicht ausschließlich im Einkauf. Häufig liegt die Ursache im Prozess selbst. Ein Artikel wird mehrfach umgelagert, Wareneingänge benötigen ungewöhnlich lange oder einzelne Aufträge weichen regelmäßig vom üblichen Ablauf ab.

COSYS nutzt die ohnehin entstehenden Buchungs- und Bewegungsdaten deshalb auch für die Prozessanalyse. Über Business Intelligence und Process Mining lassen sich tatsächliche Abläufe nachvollziehen und mit Kennzahlen wie Auftragsdurchlaufzeiten oder Lagerbewegungen verbinden. Verantwortliche sehen dadurch nicht nur, dass eine Kennzahl auffällig ist, sondern können bis auf einzelne Buchungen, Scans oder Artikelbewegungen zurückgehen.

Das macht einen entscheidenden Unterschied: Ein niedriger Bestand verlangt möglicherweise eine Nachbestellung. Vielleicht liegt die Ursache aber auch in einer fehlerhaften Umlagerung oder einem ungewöhnlichen Warenfluss. Erst der Zusammenhang aus Bestand und Prozessdaten liefert die nötige Einordnung.

Wenn aus einer Abweichung direkt eine Aufgabe wird

Bei mehreren Tausend Artikeln und laufendem Tagesgeschäft kann niemand permanent jedes Dashboard kontrollieren. Deshalb gehören Frühwarnsysteme und Task Management ebenfalls zum COSYS Ansatz.

Werden definierte Grenzwerte erreicht oder Auffälligkeiten erkannt, kann das System Warnungen beziehungsweise Aufgaben auslösen. Statt eine Abweichung nur im Reporting anzuzeigen, wird daraus ein konkreter Vorgang für den zuständigen Mitarbeiter. So lässt sich beispielsweise die Prüfung eines kritischen Bestands, einer Buchungsabweichung oder einer notwendigen Umlagerung gezielt anstoßen.

Bestandsführung, Business Intelligence, Forecasting, Prozessanalyse und Task Management greifen damit ineinander: Die operative Software liefert die Daten, die Analyse ordnet sie ein und erkannter Handlungsbedarf kann direkt in den Arbeitsprozess zurückgegeben werden.

Bestandsmanagement zwischen Zentrallager und Niederlassung

Viele technische Großhändler versorgen neben einem Zentrallager weitere Niederlassungen, Abhollager oder interne Bereiche. Auch diese Warenbewegungen sollten in der Bestandsbetrachtung nicht zum blinden Fleck werden.

Mit der COSYS Lösung für den innerbetrieblichen Transport (IBT) lassen sich Warenanforderungen und Transporte zwischen Standorten digital dokumentieren. Die COSYS Lademittelverwaltung ergänzt den Prozess um Paletten, Gitterboxen und andere Ladungsträger. Auch diese Daten können wiederum in Business Intelligence einfließen und ausgewertet werden.

Damit lässt sich die Lösung schrittweise an die vorhandene Logistikstruktur anpassen. COSYS stellt nicht nur einzelne Softwaremodule bereit, sondern verbindet Bestandsmanagement, IBT, Lademittelverwaltung, Business Intelligence und Prozessdatenanalyse mit mobiler Datenerfassung. MDE-Geräte, Smartphones sowie passende Hardware- und Geräteservices ergänzen das System.

Gute Bestände entstehen aus guten Entscheidungen

Für den technischen Großhandel geht es beim Bestandsmanagement letztlich um eine konkrete wirtschaftliche Balance: gefragte Ware verfügbar halten, unnötige Lagerbestände reduzieren und rechtzeitig erkennen, wenn sich Bedarf oder Prozesse verändern.

Die COSYS Bestandsmanagement Software schafft dafür eine gemeinsame Datengrundlage vom einzelnen Scan bis zur Managementauswertung. Forecasting hilft bei der Einschätzung kommender Bedarfe, die Prozessanalyse zeigt Ursachen hinter Auffälligkeiten und Task Management bringt notwendigen Handlungsbedarf zurück in den operativen Alltag. So werden Bestandsdaten nicht nur gesammelt, sondern tatsächlich für Einkauf, Disposition und Lagersteuerung nutzbar.

Sie möchten Ihre Bestände im technischen Großhandel transparenter steuern und herausfinden, wo sich Ihre Lagerprozesse optimieren lassen? Testen Sie die COSYS Bestandsführung kostenlos und unverbindlich mit den Demo-Apps im Google Play Store und Apple App Store. Wenn Sie Bestandsmanagement, Forecasting, Prozessanalyse und weitere Logistikprozesse miteinander verknüpfen möchten, beraten wir Sie gerne zu einer Lösung, die zu Ihren Standorten und Abläufen passt.

Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Cosys Ident GmbH
Am Kronsberg 1
31188 Holle – Grasdorf
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Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

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Supply Chain Management Software verhindert Engpässe im Materialfluss

Supply Chain Management Software verhindert Engpässe im Materialfluss

Ein Materialengpass beginnt nicht zwangsläufig mit einem leeren Lagerplatz. In komplexen Intralogistikprozessen kann benötigte Ware durchaus vorhanden sein – aber am falschen Lagerplatz liegen, noch auf die Kommissionierung warten oder nicht rechtzeitig zur Produktion transportiert werden. Auch fehlende Ladungsträger oder verzögerter Nachschub können den Materialfluss ausbremsen. Supply Chain Management Software muss deshalb mehr leisten als Bestände anzuzeigen: Sie muss die zusammenhängenden Prozesse erfassen, steuern und ihre Daten miteinander verknüpfen.

Die COSYS Supply Chain Software bildet dafür unterschiedliche Arbeitsschritte innerhalb einer modularen Softwarelandschaft ab. Dazu gehören Lagerverwaltung und Kommissionierung ebenso wie Inventur, Lademittelverwaltung, Disposition und innerbetrieblicher Transport (IBT). Jeder Scan im operativen Prozess erzeugt gleichzeitig aktuelle Daten. Dadurch lässt sich nicht nur feststellen, welche Materialien vorhanden sind, sondern auch, wo sie sich befinden, in welchem Prozessstatus sie stehen und welche Bewegung als Nächstes erforderlich ist.

Engpässe entstehen entlang der gesamten Prozesskette

Ein typisches Beispiel ist die Materialversorgung einer Fertigung. Zunächst muss benötigte Ware im Lager verfügbar sein. Anschließend folgen gegebenenfalls Nachschub, Kommissionierung und Bereitstellung. Danach muss das Material per Stapler, Routenzug oder anderem Transportmittel rechtzeitig zur Fertigung gelangen.

Genau diese Übergänge sind kritisch. Ist der Systembestand falsch, beginnt die Suche nach Material. Wird der Nachschub zu spät ausgelöst, steht der Kommissionierplatz leer. Bleibt ein fertiger Auftrag zu lange ohne Transport, entsteht eine weitere Wartezeit. Fehlt schließlich ein benötigter KLT oder eine Gitterbox, kann selbst vorhandenes Material nicht wie vorgesehen weitergegeben werden.

COSYS setzt deshalb nicht erst beim Transport an. Die Lagerverwaltung bildet den Warenfluss vom Wareneingang über Ein- und Umlagerungen bis zur Kommissionierung und Auslagerung ab. Buchungen erfolgen mobil und in Echtzeit. Auch Chargen, Seriennummern, MHD oder NVE können berücksichtigt werden. Die Inventur wiederum hilft dabei, Soll- und Ist-Bestände systematisch abzugleichen.

Lademittel und IBT gehören zur Materialversorgung dazu

Auch die Lademittelverwaltung ist für stabile Materialflüsse relevant. COSYS verfolgt Paletten, Gitterboxen, KLT und weitere Mehrwegbehälter digital und führt die dazugehörigen Konten. Zugänge, Abgänge, Umlagerungen, Lagerdauer und Bestandsentwicklungen werden damit nachvollziehbar. So lässt sich erkennen, ob ein vermeintliches Materialproblem tatsächlich auf fehlende Ladungsträger zurückzuführen ist.

Beim innerbetrieblichen Transport übernimmt COSYS anschließend die digitale Steuerung der Materialbewegung. Transportaufträge zwischen Lagerbereichen, Hallen oder Werken können geplant, zugewiesen und verfolgt werden. Routen lassen sich berechnen und Statusinformationen dokumentieren. Neben manuellen Transporten können auch Fördertechnik und autonome mobile Roboter in die Materialflusssteuerung eingebunden werden.

Damit wird aus einzelnen Lager- und Transportvorgängen ein zusammenhängender digitaler Materialfluss.

Während der Arbeit entsteht automatisch die Datenbasis

Ein wesentlicher Vorteil dieser Verzahnung liegt in den entstehenden Daten. Mitarbeiter müssen für spätere Analysen keine zusätzliche Dokumentation führen. Wenn sie Ware vereinnahmen, einlagern, kommissionieren, zählen, umlagern oder einen Transportauftrag bearbeiten, entstehen während der normalen Arbeit automatisch digitale Prozessdaten.

Im COSYS WebDesk laufen beispielsweise Lagerbewegungen, Transportaufträge, Inventurergebnisse und Lademittelkonten zentral zusammen. Über Schnittstellen können außerdem bestehende ERP-, WMS- oder MES-Systeme angebunden werden. So entsteht eine gemeinsame Informationsbasis, auf der Materialfluss und Supply Chain nicht nur operativ gesteuert, sondern anschließend detailliert analysiert werden können.

Business Intelligence erkennt Engpässe, bevor sie kritisch werden

Hier erweitert COSYS Business Intelligence die Supply Chain Management Software um die Analyseebene. Warehouse-Analysen zeigen unter anderem Lagerbewegungen, Buchungstypen und Durchlaufzeiten. Bei der Kommissionierung können Pick-Leistung, Fehler und problematische Zonen untersucht werden. IBT-Analysen machen Stillstände, Störungen sowie ineffiziente Auslastungen von Mitarbeitern und Transportmitteln sichtbar. Auch Lademittelbewegungen und Inventurdifferenzen lassen sich separat auswerten.

Besonders relevant für die Engpassvermeidung ist der Blick nach vorn. COSYS BI nutzt historische Prozess-, Bewegungs- und Buchungsdaten für Forecasting. Dadurch können beispielsweise zukünftige Bedarfe, Lagerreichweiten und Entwicklungen prognostiziert werden. Kennzahlenbasiertes Alerting ergänzt diese Prognosen: Werden definierte Schwellenwerte erreicht, kann das System Warnungen oder Aufgaben auslösen.

Damit muss ein Verantwortlicher nicht erst auf einen Stillstand reagieren. Entwickelt sich beispielsweise ein kritischer Bestand, steigt die Belastung eines Lagerbereichs oder entstehen ungewöhnliche Verzögerungen bei Transportaufträgen, können solche Entwicklungen früher sichtbar werden.

Supply Chain Management Software als Gesamtsystem

Für Unternehmen mit komplexer Intralogistik liegt der Mehrwert deshalb im Zusammenspiel. COSYS verbindet operative Module, mobile Datenerfassung, WebDesk, Business Intelligence und Prozessdatenanalyse. Passende MDE-Geräte, MDE-Services und COSYS MDM für die Verwaltung der mobilen Hardware ergänzen die Softwareplattform.

So entsteht ein durchgängiges System, das Material nicht erst am Engpass betrachtet. Vom Wareneingang über Lager und Lademittel bis zum innerbetrieblichen Transport werden Prozesse digital begleitet – und genau die Daten erzeugt, die für eine vorausschauende Steuerung der Supply Chain benötigt werden.

Praxistipp: Betrachten Sie nicht nur den Bestand, sondern seine Einsatzbereitschaft

Ein Artikel kann laut System vorhanden sein und trotzdem für den nächsten Prozessschritt fehlen. Prüfen Sie deshalb gemeinsam, ob Material am richtigen Ort liegt, kommissionierbar ist, ein geeignetes Lademittel bereitsteht und der anschließende Transport sichergestellt ist. Erst diese Prozesssicht zeigt die tatsächliche Versorgungssituation.

COSYS unterstützt Sie dabei, Ihre Materialflüsse durchgängig zu digitalisieren und operative Daten für Analysen, Forecasts und Frühwarnungen nutzbar zu machen. Für weitere Informationen und eine individuelle Beratung erreichen Sie COSYS unter vertrieb@cosys.de oder telefonisch unter +49 5062 900 0.

Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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Order Management System im Einzelhandel: Vom Auftrag bis zur Auslieferung

Order Management System im Einzelhandel: Vom Auftrag bis zur Auslieferung

Ein Auftrag im Einzelhandel ist heute selten ein linearer Vorgang. Bestellt wird im Webshop, kommissioniert im Zentrallager oder in der Filiale, abgeholt per Click & Collect oder über einen Paketdienst zugestellt. Ein Teil der Ware kommt anschließend als Retoure zurück.

Ein Order Management System (OMS) koordiniert diesen Lebenszyklus über unterschiedliche Vertriebskanäle hinweg. Entscheidend ist nicht nur, ob ein Artikel vorhanden ist, sondern welcher Bestand verfügbar ist, welcher Standort den Auftrag bearbeiten soll und welche Liefer- oder Abholoption vorgesehen ist.

Order Management beginnt mit verlässlicher Bestandsverfügbarkeit

Nach dem Auftragseingang muss geklärt werden, ob und wo die benötigte Ware verfügbar ist. Order-Management-Lösungen können Bestandsinformationen zusammenführen und Aufträge anhand definierter Regeln an geeignete Fulfillment-Standorte weiterleiten. Dieses Prinzip wird häufig als Distributed Order Management (DOM) bezeichnet.

Die Steuerung ist jedoch nur so belastbar wie die zugrunde liegenden Bestandsdaten. Werden Verkäufe, Wareneingänge, Umlagerungen, Reservierungen oder Korrekturen nicht zeitnah berücksichtigt, entstehen Rückfragen, Umrouting oder Stornierungen.

Ansetzen lässt sich dort, wo die Daten entstehen: an der Ware selbst. COSYS unterstützt die operative Bestandsführung in Lager und Filiale. Mobile Buchungen per MDE-Gerät oder Smartphone erfassen Warenbewegungen direkt am Prozesspunkt und können über Schnittstellen mit ERP-, Warenwirtschafts- oder OMS-Systemen verbunden werden.

Kommissionierung, Click & Collect und Ship-from-Store operativ abbilden

Hat das OMS einen Fulfillment-Weg vorgegeben, beginnt die physische Bearbeitung. Mitarbeitende erhalten einen Kommissionierauftrag, erfassen Artikel und Mengen per Scan und stellen die Bestellung bereit.

Bei Click & Collect folgt die Übergabe am Abholpunkt oder über einen Smart Locker. Bei Ship-from-Store schließen sich je nach Prozess Versandvorbereitung und Übergabe an einen Paket- oder Transportdienstleister an.

COSYS unterstützt diese operative Ebene modular mit Online Order, Bestandsabfrage, Kommissionierung, Click & Collect sowie Transport- und Paketprozessen.

Paketmanagement und Track & Trace nach der Kommissionierung

Mit dem Picking ist ein Versandauftrag noch nicht abgeschlossen. Danach werden Übergaben und Sendungsstatus relevant.

COSYS Paketmanagement und Transportlösungen unterstützen unter anderem Verladung, Auslieferung, Paketverfolgung und Track & Trace. Dadurch lassen sich Status- und Bewegungsdaten über weitere Prozessschritte hinweg dokumentieren.

Für eine durchgängige Sicht müssen die beteiligten Commerce-, ERP-, OMS- und Transportsysteme entsprechend miteinander verbunden sein.

Retouren gehören zum Order Lifecycle

Auch Rückgaben sind Bestandteil des Order Managements. Ein Auftrag kann online entstehen und die Retoure anschließend über eine Filiale erfolgen. Mit COSYS können Retouren mobil frei oder gegen einen vorhandenen Beleg erfasst werden. Ob die Ware danach wieder verfügbar wird, geprüft, umgelagert oder separat behandelt wird, richtet sich nach den Retourenregeln des Händlers.

Prozessdaten machen Auftragsabwicklung steuerbar

Bei vielen Standorten und Aufträgen werden Bearbeitungsstände und Durchlaufzeiten zunehmend relevant. Der COSYS WebDesk stellt operative Daten zentral zur Verfügung. Im SaaS-Betrieb ergänzt die Process Data Analysis (PDA) den WebDesk um Dashboards sowie Echtzeit- und Langzeitanalysen.

Task Management kann daraus entstehende operative Aufgaben digital an Mitarbeitende oder Teams verteilen. KI-Funktionen können zusätzlich Prozessdaten analysieren und Muster oder mögliche Engpässe sichtbar machen.Damit ergänzt COSYS bestehende Commerce-, ERP- oder OMS-Strukturen auf der operativen Ebene.

Praxistipp: Den realen Auftrag statt das Systemdiagramm prüfen

Verfolgen Sie einen typischen Onlineauftrag vom Eingang bis zur Zustellung oder Retoure. Prüfen Sie an jedem Übergang, welches System den aktuellen Status führt, wann der Bestand aktualisiert wird und wie der nächste Mitarbeitende seinen Auftrag erhält.

Nehmen Sie anschließend einige stornierte oder verzögerte Aufträge hinzu und prüfen Sie, an welcher Stelle erstmals eine Abweichung entstanden ist: bei der Bestandsinformation, Kommissionierung, Bereitstellung oder Übergabe.

Wo Daten manuell übertragen, telefonisch abgefragt oder doppelt erfasst werden und sich dieselben Ursachen wiederholen, liegen häufig die größten Integrationspotenziale.

Sie möchten Ihre Auftragsabwicklung vom Auftrag bis zur Auslieferung besser steuern?

Kontaktieren Sie das COSYS Team für eine individuelle Beratung zu Bestandsführung, Kommissionierung, Click & Collect, Paketmanagement und Retouren. Vereinbaren Sie einen Termin unter vertrieb@cosys.de oder +49 5062 900 0.

Alternativ können Sie die kostenlose COSYS Retail Demo-App für Android und iOS testen.

Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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Kommissionierung und Versand digitalisieren

Kommissionierung und Versand digitalisieren

Wenn täglich zahlreiche Aufträge kommissioniert und versendet werden, reichen Papierlisten und manuelle Kontrollen schnell nicht mehr aus. Mitarbeiter müssen Artikel suchen, Mengen prüfen, Aufträge zuordnen und Sendungen für den Versand vorbereiten. Werden Informationen zwischen Lager, Verwaltung und Versand mehrfach übertragen, entstehen Medienbrüche und Fehlerquellen.

Besonders kritisch ist der Übergang von der Kommissionierung zum Versand. Ist nicht eindeutig dokumentiert, welche Ware zu welchem Auftrag gehört und welche Sendung bereits versandbereit ist, entstehen Rückfragen, Suchaufwand und im schlimmsten Fall Fehlversendungen.

Warum Kommissionierung und Versand digital zusammengehören

Kommissionierung und Versand sind zwei aufeinanderfolgende Prozessschritte, sollten aber nicht unabhängig voneinander betrachtet werden. Der Versand benötigt genau die Informationen, die während der Kommissionierung entstehen: Welcher Auftrag wurde bearbeitet? Welche Artikel und Mengen wurden erfasst? Welche Sendung gehört zu welchem Auftrag?

Bei papiergestützten Abläufen werden diese Informationen häufig nachträglich übertragen oder kontrolliert. Dadurch entstehen zusätzliche Arbeitsschritte. Eine digitale Prozesskette setzt dagegen bereits bei der Entnahme an und führt die erfassten Daten bis zur Versandabwicklung weiter.

Das Ziel ist deshalb nicht lediglich eine digitale Pickliste. Entscheidend ist, dass Auftrag, Ware, Kommissionierung und Sendung eindeutig miteinander verknüpft bleiben.

Welche Folgen haben manuelle Versandprozesse?

Manuelle Abläufe verursachen vor allem dort Aufwand, wo viele Sendungen parallel bearbeitet werden. Mitarbeiter müssen Auftragsunterlagen suchen, Artikel abhaken, Mengen kontrollieren und Sendungen anschließend für den jeweiligen Paketdienst vorbereiten.

Fehler werden häufig erst spät erkannt. Ein falscher Artikel kann beispielsweise erst bei der Versandkontrolle auffallen. Eine nicht korrekt zugeordnete Sendung verursacht zusätzlichen Rechercheaufwand. Fehlen Informationen zum Versandstatus, müssen Mitarbeiter den aktuellen Stand zudem häufig telefonisch oder über mehrere Systeme klären.

Mit zunehmendem Auftragsvolumen steigt dadurch nicht nur der Zeitaufwand. Auch die Prozesskosten und das Risiko von Fehlversendungen nehmen zu. Eine digitale Erfassung direkt während der Kommissionierung setzt an dieser Ursache an.

Wie lässt sich die Kommissionierung digitalisieren?

Eine digitale Kommissionierung beginnt mit einem elektronisch verfügbaren Auftrag. Der Mitarbeiter erhält die relevanten Positionen auf einem mobilen Endgerät und erfasst die Entnahme direkt am Lagerplatz.

Barcodes schaffen dabei eine eindeutige Verbindung zwischen Artikel und Auftrag. Der Mitarbeiter scannt den Artikel, bestätigt die Menge und kann unmittelbar erkennen, ob die richtige Ware entnommen wird.

Die Daten werden anschließend zentral verarbeitet. Der aktuelle Bearbeitungsstatus ist damit nicht nur auf einer Papierliste dokumentiert, sondern im System verfügbar. Nach Abschluss der Kommissionierung kann der Auftrag an den Versand übergeben werden.

Dadurch entsteht ein durchgängiger Prozess:

Auftrag → Kommissionierung → Kontrolle → Versandvorbereitung → Sendungsanmeldung

MDE-Geräte und Barcode-Scanning als technische Grundlage

Für die mobile Datenerfassung eignen sich insbesondere robuste MDE-Geräte. Ein Beispiel ist das Zebra TC201, das für mobile Prozesse im Lager und Versand eingesetzt werden kann. Über den integrierten Scanner lassen sich Barcodes schnell erfassen, ohne dass Mitarbeiter Daten manuell eingeben müssen.

Der technische Vorteil liegt weniger im Gerät selbst als in der unmittelbaren Datenerfassung. Jeder Scan erzeugt einen konkreten Prozessschritt. Dadurch können Artikel, Aufträge oder Sendungen eindeutig identifiziert und miteinander verknüpft werden.

Für einen durchgängigen Versandprozess sind außerdem Schnittstellen relevant. Die Lagerlösung muss Auftragsdaten übernehmen und Versandinformationen an nachgelagerte Systeme oder Dienstleister übergeben können. So lassen sich Medienbrüche zwischen Warenwirtschaft, Lager und Versand reduzieren.

COSYS verbindet Kommissionierung und Versand

Die COSYS Lagerverwaltungssoftware bildet die mobile Kommissionierung und die zentrale Verwaltung der Prozessdaten ab. Mitarbeiter bearbeiten ihre Aufträge über die mobile Anwendung und erfassen Artikel und Mengen per Barcode.

Nach der Kommissionierung können die Daten für die Versandabwicklung genutzt werden. In Kombination mit dem COSYS WebTool zur Anmeldung von Sendungen bei KEP-Dienstleistern lässt sich auch der Übergang vom Lager zum Paketversand digital abbilden.

Der Ablauf kann beispielsweise so aussehen: Ein Auftrag wird aus dem bestehenden System übernommen. Der Mitarbeiter kommissioniert die Positionen mit einem MDE-Gerät wie dem Zebra TC201. Die Scans dokumentieren die Bearbeitung. Nach Abschluss wird die Sendung für den Versand vorbereitet und über das WebTool beim entsprechenden KEP-Dienstleister angemeldet.

Damit müssen Versanddaten nicht erneut manuell aus den Auftragsunterlagen übertragen werden. Welche konkreten Schnittstellen und Versanddienstleister eingebunden werden können, hängt von der jeweiligen Systemlandschaft und den Anforderungen des Unternehmens ab.

Praxisbeispiel: Vom Auftrag bis zur Paketübergabe

Ein Mitarbeiter erhält mehrere Kundenaufträge auf seinem MDE-Gerät. Statt Papierlisten abzuarbeiten, navigiert er anhand der digitalen Kommissionieraufträge durch das Lager.

Am Lagerplatz scannt er den Artikel. Das System prüft die Zuordnung und übernimmt die erfasste Menge. Nach der letzten Position ist der Bearbeitungsstatus des Auftrags bekannt.

Anschließend wird die Sendung für den Versand vorbereitet. Die relevanten Versandinformationen stehen digital zur Verfügung und können über das COSYS WebTool an den KEP-Dienstleister übermittelt werden.

Der Mitarbeiter arbeitet damit entlang eines definierten Prozesses, anstatt Informationen aus verschiedenen Unterlagen zusammenzuführen. Gleichzeitig entstehen Daten, anhand derer sich der Bearbeitungsstand eines Auftrags nachvollziehen lässt.

Welchen Nutzen bringt die Digitalisierung?

Der Nutzen entsteht durch die direkte Verbindung der einzelnen Prozessschritte. Mitarbeiter erfassen Informationen dort, wo sie entstehen, und müssen sie nicht später erneut übertragen.

Das kann zu folgenden Verbesserungen führen:

  • weniger manuelle Dateneingaben
  • geringerer Such- und Kontrollaufwand
  • weniger Fehler bei der Kommissionierung
  • bessere Nachvollziehbarkeit von Aufträgen
  • schnellere Übergabe an den Versand
  • transparente Versandstatus
  • strukturiertere Anmeldung von Sendungen
  • bessere Skalierbarkeit bei steigenden Auftragsmengen

Gerade bei vielen täglich zu bearbeitenden Sendungen wird die durchgängige Datenerfassung zum entscheidenden Faktor. Die Digitalisierung ersetzt dabei nicht einfach Papier durch einen Bildschirm. Sie verändert den Prozess so, dass Informationen zwischen Kommissionierung und Versand ohne unnötige Zwischenschritte weitergegeben werden.

Kommissionierung und Versand als durchgängigen Prozess digitalisieren

Eine effiziente Versandabwicklung beginnt bereits bei der Kommissionierung. Wer erst am Ende des Prozesses versucht, Versanddaten zusammenzuführen, behält die bestehenden Medienbrüche weitgehend bei.

Sinnvoller ist es, Auftrag, Artikel, Mengen und Sendung bereits während der Bearbeitung eindeutig miteinander zu verknüpfen. Mobile Datenerfassung, Barcode-Scanning und eine zentrale Lagerverwaltung schaffen dafür die technische Grundlage.

Mit der COSYS Lagerverwaltungssoftware, mobilen MDE-Geräten wie dem Zebra TC201 und dem COSYS WebTool für die Sendungsanmeldung lässt sich dieser Ansatz praktisch umsetzen. So werden Kommissionierung und Versand zu einem zusammenhängenden digitalen Prozess.

Sie möchten die digitale Kommissionierung selbst testen?

Mit den COSYS Demo-Apps für Android und iOS können Sie einen Einblick in die mobile Prozessabwicklung erhalten. Für eine individuelle Beratung zur Digitalisierung Ihrer Kommissionierung und Versandprozesse erreichen Sie COSYS unter +49 5062 900 0 oder per E-Mail an vertrieb@cosys.de.

Über die Cosys Ident GmbH

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Inventur Software für Filialunternehmen: Bestände über mehrere Standorte zentral erfassen

Inventur Software für Filialunternehmen: Bestände über mehrere Standorte zentral erfassen

Je mehr Filialen an einer Inventur beteiligt sind, desto weniger ist die Bestandsaufnahme nur eine Frage des Zählens. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Koordination: Welche Artikeldaten gelten für welchen Standort, welche Zählbereiche sind bereits abgeschlossen, wo fehlen Ergebnisse und welche Differenzen müssen nachgezählt werden? Eine zentrale Inventur Software verbindet diese Arbeitsschritte und schafft für Inventurleitung, Retail Operations und IT einen einheitlichen Datenstand.

Filialinventur braucht mehr als mobile Scanner

In Mode-, Schuh- und Haushaltswarenfilialen unterscheiden sich Sortiment und Warenstruktur häufig deutlich. Varianten nach Größe oder Farbe, Artikel auf mehreren Flächen, Saisonware, Rückläufer oder Bestände im rückwärtigen Lager machen die Zählung komplex. Werden Zähllisten, Gerätekonfigurationen und Ergebnisdateien je Filiale separat verwaltet, entstehen schnell Versionskonflikte und zusätzlicher Abstimmungsaufwand.

Deshalb sollte eine digitale Inventur filialübergreifend als durchgängiger Prozess organisiert werden: Artikeldaten bereitstellen, Zählaufträge anlegen, mobil erfassen, Fortschritt kontrollieren und Ergebnisse strukturiert an ERP oder Warenwirtschaft zurückgeben. Entscheidend ist dabei nicht nur, dass Mitarbeiter Barcodes scannen können, sondern dass alle Filialen nach denselben Regeln arbeiten.

Artikeldaten und Zählaufträge zentral vorbereiten

Am Anfang steht ein sauberer Artikelstamm. EAN, Artikelnummer, Bezeichnung, Varianten und gegebenenfalls Verpackungseinheiten müssen vor der Zählung eindeutig verfügbar sein. Eine Inventur Software kann diese Stammdaten zentral übernehmen und für die jeweiligen Filialen bereitstellen, sodass unbekannte oder falsch zugeordnete Artikel bereits während der Erfassung auffallen.

Anschließend werden Filialen, Zählplätze und Zählaufträge strukturiert angelegt. So lässt sich beispielsweise die Verkaufsfläche getrennt vom Lager zählen oder ein Bereich nach einer Differenz gezielt für eine Zweitzählung öffnen. Bei COSYS werden Artikelstammdaten im WebDesk verwaltet, Zählplätze und Filialinformationen an die mobile Inventur App übergeben und erfasste Daten wieder zentral zusammengeführt.

Mobile Erfassung in der Filiale, zentraler Status in der Inventurleitung

In der Filiale selbst zählt vor allem ein klarer Ablauf. Mitarbeiter wählen oder scannen den Zählplatz, erfassen den Artikel per Barcode und geben die Menge ein. Bei Ware, die einzeln gescannt werden soll, kann jeder Scan als Menge eins gezählt werden. Gerade bei wechselnden Inventurteams reduziert ein standardisierter Workflow Rückfragen und vermeidet Medienbrüche zwischen Papierlisten, Excel-Dateien und MDE-Geräten.

Für die Inventurleitung entsteht der größere Nutzen jedoch durch die zentrale Statussicht. Im COSYS WebDesk lassen sich unter anderem abgeschlossene und offene Zählplätze, Inventurfortschritt, erfasste Positionen und Differenzen nachvollziehen. Ergebnisse können anschließend exportiert und an nachgelagerte Systeme übergeben werden. Dadurch wird aus vielen lokalen Zählungen ein zentral steuerbarer Filialprozess.

Software, Geräteverwaltung und Prozessdaten zusammen denken

Bei größeren Filialnetzen wird auch die Hardware zum Organisationsfaktor. Wenn MDE-Geräte auf mehrere Standorte verteilt werden, sollten App-Versionen, Konfigurationen und Gerätestatus nicht manuell je Filiale gepflegt werden. COSYS MDM ergänzt die Inventur Software deshalb um eine zentrale Geräteverwaltung für MDE-Geräte, Smartphones und Tablets.

Für saisonale Inventurspitzen kann zusätzlich der COSYS Inventurservice eingesetzt werden. Vorkonfigurierte Leihgeräte, modulare Software, Systemanbindung und Support lassen sich dabei als Gesamtsystem kombinieren, statt für wenige Inventurtage dauerhaft einen großen Gerätepool vorzuhalten. Die entstehenden Inventurdaten können anschließend mit COSYS Process Data Analysis (PDA) und Business Intelligence ausgewertet werden, etwa um Fortschritte, Zählmengen oder wiederkehrende Auffälligkeiten zwischen Filialen zu vergleichen.

Wirtschaftlicher Nutzen entsteht durch weniger Abstimmung

Der größte Hebel einer zentralen Inventur Software liegt nicht allein in schnellerem Scannen. Wirtschaftlich relevant sind vor allem weniger manuelle Dateiübertragungen, geringerer Koordinationsaufwand, früh erkennbare Lücken und eine strukturierte Nachbearbeitung von Differenzen. Für regionale Filialisten bedeutet das: Die Zentrale muss nicht auf einzelne Ergebnisdateien warten, sondern kann während der laufenden Filialinventur erkennen, wo noch Handlungsbedarf besteht.

Praxistipp: Den Pilotstandort bewusst schwierig wählen

Starten Sie die Einführung nicht in der einfachsten Filiale. Ein Standort mit Verkaufsfläche, Nebenlager, Variantenartikeln und mehreren Zählteams zeigt früh, ob Stammdaten, Zählplatzlogik, Gerätebereitstellung und Export wirklich zusammenpassen. Wenn der Prozess dort stabil funktioniert, lässt sich der Roll-out auf weitere Filialen deutlich kontrollierter standardisieren.

Sie möchten Ihre Filialinventur zentral steuern?

Kontaktieren Sie das COSYS Team für eine individuelle Beratung zu Inventur Software, mobiler Erfassung und zentraler Auswertung. Vereinbaren Sie einen Termin unter vertrieb@cosys.de oder +49 5062 900 0.

Alternativ können Sie die kostenlose COSYS Inventur Demo-App für Android und iOS testen.

Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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Chargen und Verfallsdaten im Apotheken Großhandel digital erfassen

Chargen und Verfallsdaten im Apotheken Großhandel digital erfassen

Wenn täglich große Mengen unterschiedlicher Arzneimittel und Apothekenprodukte durch Ihr Lager laufen, genügt eine reine Mengenbuchung nicht. Im Apotheken Großhandel müssen Sie auch wissen, welche Charge sich an welchem Lagerplatz befindet und welche Verfallsdaten für den jeweiligen Bestand relevant sind. Je größer Sortiment und Warenumschlag, desto wichtiger wird eine Datenerfassung, die diese Informationen direkt mit der Warenbewegung verbindet.

Auch auf der expopharm in München stehen Digitalisierung, Warenverfügbarkeit und effiziente Prozesse entlang der Apothekenversorgung wieder im Fokus. Für den pharmazeutischen Großhandel beginnt diese Digitalisierung bereits dort, wo die Ware physisch ankommt: im Wareneingang.

Charge und Verfallsdatum direkt mit dem Bestand verknüpfen

Mit der COSYS Bestandsmanagement Software erfassen Ihre Mitarbeiter eingehende Artikel mobil per MDE-Gerät oder Smartphone. Bei der Bearbeitung eines Wareneingangsauftrags können neben Artikel und Menge auch Charge und Verfallsdatum aufgenommen werden. Die Daten werden damit nicht separat dokumentiert, sondern gehören unmittelbar zur jeweiligen Bestandsbuchung.

Von dort führt COSYS die Ware digital durch die weiteren Lagerprozesse. Einlagerungen, Umlagerungen, Kommissionierungen und Auslagerungen werden direkt am Ort des Geschehens gebucht. Im COSYS WebDesk entsteht daraus eine zentrale Sicht auf Bestände, Lagerplätze und Warenbewegungen.

Für Ihre Lagerleitung bedeutet das vor allem weniger Recherche. Wenn eine bestimmte Charge geprüft werden muss, sollte niemand erst Papierlisten, Excel-Dateien und unterschiedliche Systemstände miteinander vergleichen müssen. Die benötigten Informationen stammen aus den Buchungen, die ohnehin im laufenden Lagerbetrieb entstehen.

Verfallsdaten im Tagesgeschäft tatsächlich nutzen

Ein digital hinterlegtes Verfallsdatum bringt vor allem dann einen Mehrwert, wenn es in die Bestandssteuerung einfließt. Im COSYS WebDesk lassen sich entsprechende Bestandsinformationen zentral auswerten. So können Sie erkennen, bei welchen Artikeln Handlungsbedarf entsteht, bevor Ware unnötig lange liegen bleibt.

Das ist gerade bei großen pharmazeutischen Sortimenten relevant. Ein hoher Bestand ist schließlich nicht automatisch ein guter Bestand. Bleibt Ware mit begrenzter Restlaufzeit liegen, während weitere Mengen nachkommen, entstehen vermeidbare Abschriften und Kapitalbindung.

COSYS verbindet deshalb die klassische Bestandsführung mit Funktionen wie Mindest- und Meldebeständen, Artikelverläufen und Umschlagshäufigkeiten. Inventuren lassen sich ebenfalls integrieren. Differenzen werden dokumentiert und notwendige Korrekturbuchungen bleiben nachvollziehbar.

Damit erhalten Sie nicht nur eine Bestandsliste, sondern eine belastbare Grundlage für die operative Lagersteuerung.

Auch Transportboxen und Ladungsträger im Kreislauf behalten

Zur Apothekenbelieferung gehört allerdings mehr als der Inhalt einer Sendung. Transportboxen, Rollbehälter, Paletten und weitere Mehrweg-Ladungsträger bewegen sich täglich zwischen Lager, Touren, Niederlassungen und Kunden.

Hier ergänzt die COSYS Lademittelverwaltung das Bestandsmanagement. Ausgaben, Rücknahmen und Bewegungen von Ladungsträgern lassen sich digital erfassen und Geschäftspartnern oder Standorten zuordnen. Lademittelkonten zeigen, wo sich Bestände befinden und bei welchen Empfängern noch Ladungsträger im Umlauf sind.

Für den pharmazeutischen Großhandel entsteht damit ein durchgängigerer Blick auf den Warenfluss: Sie dokumentieren nicht nur, welche Ware das Lager verlässt, sondern können gleichzeitig nachvollziehen, welche Mehrweg-Ladungsträger den Prozess begleiten und wieder zurückkommen müssen.

Von der Bestandsführung zur datenbasierten Lagersteuerung

Sind Bestände und Warenbewegungen sauber erfasst, können diese Daten weit mehr leisten als reine Dokumentation. Genau hier setzen COSYS Business Intelligence, Forecasting, Prozessanalyse und Task Management an.

Business Intelligence verdichtet die operativen Daten zu Kennzahlen und Dashboards. Verantwortliche können beispielsweise Bestandsentwicklungen und Umschlagshäufigkeiten betrachten und bei Auffälligkeiten bis auf einzelne Buchungen oder Artikelbewegungen zurückgehen.

Forecasting ergänzt den Blick nach vorn. Historische Absatz- und Bewegungsdaten können genutzt werden, um zukünftige Bedarfe und Bestandsentwicklungen einzuschätzen. Das unterstützt die Frage, welche Artikel voraussichtlich stärker benötigt werden und wo sich ein Bestand ungünstig entwickelt.

Die Prozessanalyse betrachtet dagegen den Weg der Ware durch das Lager. Process Mining kann wiederkehrende Abweichungen, ungewöhnliche Warenbewegungen oder Verzögerungen sichtbar machen. Wird daraus konkreter Handlungsbedarf, kommt das Task Management ins Spiel: Prüfungen oder andere Maßnahmen können gezielt als Aufgaben an zuständige Mitarbeiter weitergegeben werden.

Damit gehören diese Funktionen nicht als separate Analysewelt neben die Bestandsmanagement Software. Sie nutzen genau die Daten, die im operativen COSYS Prozess bereits entstehen.

Arzneimittelbestände von Anfang an sauber führen

Für den Apotheken Großhandel entscheidet sich Datenqualität nicht erst bei der Auswertung. Sie beginnt bei der ersten Erfassung. Werden Artikel, Mengen, Lagerplätze, Chargen und Verfallsdaten konsequent digital geführt, stehen die Informationen dort zur Verfügung, wo sie im weiteren Prozess benötigt werden.

COSYS kombiniert dafür modulare Bestandsmanagement Software und Lademittelverwaltung mit mobiler Datenerfassung, MDE-Hardware, Schnittstellen und Geräteservices. Business Intelligence, Forecasting, Prozessanalyse und Task Management bauen auf dieser operativen Datenbasis auf und erweitern sie um Analyse und Steuerung.

Die Digitalisierung der Apothekenversorgung wird auch rund um die expopharm in München ein wichtiges Thema bleiben. Sie möchten unabhängig vom Messebesuch prüfen, wie sich Chargen, Verfallsdaten und Bestände in Ihrem pharmazeutischen Großhandel digital erfassen lassen? Testen Sie die COSYS Bestandsführung kostenlos und unverbindlich mit den Demo-Apps im Google Play Store und Apple App Store. Gerne zeigen wir Ihnen anschließend, wie sich Bestandsmanagement und Lademittelverwaltung auf Ihre Lager- und Belieferungsprozesse abstimmen lassen.

Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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Geräteverwaltung für Supermärkte im täglichen Filialbetrieb

Geräteverwaltung für Supermärkte im täglichen Filialbetrieb

MDE-Geräte gehören im Supermarkt längst zur alltäglichen Arbeitsausstattung. Morgens wird damit die Warenannahme gebucht, anschließend kontrollieren Mitarbeiter Bestände, prüfen Preise oder bearbeiten Nachbestellungen. Bei der Inventur steigt der Gerätebedarf zusätzlich. Was auf der Verkaufsfläche selbstverständlich wirkt, stellt hinter den Kulissen jedoch eine eigene IT-Infrastruktur dar – insbesondere dann, wenn Sie nicht eine einzelne Filiale, sondern ein wachsendes Filialnetz betreiben.

Mit dem COSYS Mobile Device Management (MDM) verwalten Sie diese Geräte zentral. Apps, Konfigurationen und Berechtigungen werden nicht mehr Filiale für Filiale gepflegt. Gleichzeitig verbindet COSYS die Geräteverwaltung mit MDE-Services, passender Hardware und eigenen Retail-Lösungen. Genau darin liegt der Unterschied zu einem MDM, das lediglich Geräte administriert.

Gleiche Prozesse brauchen einheitlich eingerichtete MDE-Geräte

Nehmen wir eine Handelskette mit 30 Filialen. Selbst wenn pro Markt nur einige MDE-Geräte eingesetzt werden, entsteht schnell eine Flotte aus mehreren hundert Endgeräten. Unterschiedliche Gerätemodelle und Hardwaregenerationen sind dabei eher die Regel als die Ausnahme.

Mit COSYS MDM können Sie Geräte nach Filiale, Funktion oder Nutzergruppe strukturieren. Neue Hardware wird über einen vom MDM erzeugten QR-Code eingebunden. Netzwerkinformationen und Gruppenzuordnung werden übernommen, anschließend lassen sich die vorgesehenen Apps automatisiert bereitstellen.

Eröffnet ein neuer Markt, müssen dessen Geräte damit nicht einzeln von Grund auf konfiguriert werden. Auch Änderungen lassen sich zentral verteilen. Das ist besonders relevant, wenn viele Filialen nach denselben Vorgaben arbeiten sollen.

Auf dem Filialgerät läuft nur, was tatsächlich gebraucht wird

Ein MDE-Gerät für den Supermarkt ist ein Arbeitsmittel. Trotzdem können frei zugängliche Systeme schnell zu Fehlbedienungen führen oder Einstellungen verändert werden, die anschließend Support verursachen.

COSYS begegnet diesem Problem mit Single- und Multi-App-Kioskmodi. Soll ein Gerät ausschließlich für einen bestimmten Prozess genutzt werden, lässt es sich auf eine Anwendung beschränken. Benötigen Ihre Mitarbeiter beispielsweise Funktionen für Warenannahme, Bestandsführung und Inventur, können genau diese Anwendungen in einer kontrollierten Umgebung bereitgestellt werden. Andere Apps oder Funktionen bleiben außen vor.

Zusätzlich lassen sich unter anderem Kamera, Mikrofon und Bluetooth sperren sowie App- und Webzugriffe steuern. Gerade bei MDE-Geräten, die von verschiedenen Mitarbeitern über mehrere Schichten genutzt werden, bleibt die Arbeitsumgebung dadurch definiert.

Support muss nicht mit einer Fahrt in die Filiale beginnen

Ein praktischer Vorteil zeigt sich spätestens beim ersten Problem. Ein MDE funktioniert in einer Filiale nicht wie vorgesehen – die zuständige IT sitzt aber in der Zentrale oder betreut parallel zahlreiche Standorte.

Über Remote Control kann der Support auf das Gerät zugreifen und die Ursache aus der Ferne untersuchen. Gleichzeitig liefert COSYS MDM Informationen zum Geräte- und Akkuzustand. Gerade Akkus verdienen im Handel Aufmerksamkeit: Ein MDE, das nach kurzer Nutzungszeit wieder an die Ladestation muss, beeinträchtigt den Filialalltag auch dann, wenn es technisch noch funktioniert. Das integrierte Akkumanagement hilft dabei, entsprechenden Verschleiß früher sichtbar zu machen.

COSYS verwaltet nicht nur die Geräte hinter dem Retail-Prozess

Hier wird für Handelsunternehmen der größere Zusammenhang interessant. COSYS bietet neben dem MDM eine eigene Retail Software, mit der mobile Abläufe rund um Warenannahme, Bestände und weitere Filialprozesse digital unterstützt werden können. Werden Filialen aus einem Zentrallager versorgt, können außerdem COSYS Warehouse-Lösungen und Software für den innerbetrieblichen Transport (IBT) angrenzende Warenbewegungen abbilden.

Die im operativen Geschäft entstehenden Daten können wiederum über Business Intelligence und Prozessdatenanalyse ausgewertet werden. Sie betrachten damit nicht nur, ob Ihre MDE-Geräte verfügbar sind, sondern können auch Transparenz über die Prozesse schaffen, die mit diesen Geräten ausgeführt werden.

Gerade darin liegt ein wesentlicher Mehrwert des COSYS Ansatzes: Hardware, Geräteverwaltung und operative Software müssen nicht als voneinander getrennte Baustellen behandelt werden.

Und wenn das MDE tatsächlich kaputt ist?

Auch das beste MDM repariert keinen gebrochenen Touchscreen. COSYS ergänzt die zentrale Geräteverwaltung deshalb durch MDE-Services wie Reparatur und Wartung, Gerätepoolverwaltung, Austauschservice, Systemintegration und Roll-out. Für vorübergehend höheren Gerätebedarf – beispielsweise bei Inventuren – können zusätzlich MDE-Geräte gemietet werden.

Besonders interessant für Filialnetze ist die Gerätepoolverwaltung. COSYS kann Ersatzgeräte lagern und durch Updates sowie Sicherheitspatches einsatzbereit halten. Fällt Hardware aus, steht damit ein vorbereitetes Ersatzgerät zur Verfügung, statt erst nach einem Defekt mit Beschaffung und Einrichtung zu beginnen.

Geräteverwaltung im Retail muss bis in die Filiale funktionieren

Für Sie zählt am Ende nicht, wie viele Funktionen eine MDM Software auf dem Papier besitzt. Entscheidend ist, ob Ihre Mitarbeiter morgens ein funktionierendes MDE aus der Ladestation nehmen und damit arbeiten können. COSYS verbindet dafür zentrale Geräteverwaltung, Remote Support und Sicherheitsfunktionen mit Hardware, MDE-Services und eigener Retail Software. Business Intelligence und Prozessdatenanalyse erweitern diesen Ansatz bis zur Auswertung der operativen Abläufe.

Sie möchten Ihre MDE-Geräte über mehrere Supermärkte hinweg einheitlich verwalten und gleichzeitig Roll-out, Support und Geräteservice vereinfachen? Sprechen Sie mit uns über Ihre bestehende Filial- und Gerätestruktur unter vertrieb@cosys.de oder telefonisch unter +49 5062 900

Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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KI Bildanalyse unterstützt die Warenkontrolle im Wareneingang

KI Bildanalyse unterstützt die Warenkontrolle im Wareneingang

Ein eingedrückter Karton, eine beschädigte Palette oder ein schlecht lesbares Etikett: Im Wareneingang muss innerhalb kurzer Zeit entschieden werden, ob eine Lieferung ordnungsgemäß angenommen werden kann oder eine Abweichung dokumentiert werden muss. Gerade bei hohem Warenaufkommen ist eine ausführliche manuelle Dokumentation jedoch aufwendig. Eine KI Bildanalyse kann die Warenkontrolle deshalb direkt dort unterstützen, wo die Informationen entstehen – bei der Prüfung der eintreffenden Lieferung.

COSYS kombiniert hierfür die mobile Fotodokumentation mit Computer Vision und automatisierter Dokumentenerfassung per OCR. Mitarbeiter fotografieren Waren, Verpackungen, Paletten oder Dokumente direkt mit einem MDE-Gerät oder Smartphone. Die Aufnahme dient damit nicht nur als Bildnachweis: KI-Funktionen können Bildinhalte analysieren und Informationen für den weiteren Prozess bereitstellen.

Vom Beweisfoto zur intelligenten Schadensdokumentation

Bei einer konventionellen Fotodokumentation muss ein Mitarbeiter zunächst einen Schaden erkennen, fotografieren und anschließend beschreiben. Zusätzlich muss sichergestellt werden, dass das Bild später noch eindeutig der richtigen Lieferung oder dem richtigen Auftrag zugeordnet werden kann.

Die COSYS Fotodokumentation bindet die Aufnahme dagegen direkt in den jeweiligen Vorgang ein. Fotos werden einem Auftrag und einem definierten Prozess zugeordnet und können anschließend zentral im COSYS WebDesk eingesehen und verwaltet werden. Beim Wareneingang lassen sich beschädigte Packstücke so unmittelbar bei der Entladung beziehungsweise Warenannahme dokumentieren.

Mit Computer Vision geht COSYS einen Schritt weiter. Die KI kann sichtbare Schäden an Waren, Verpackungen oder Geräten erkennen. Bei der KI-Schadensmeldung wird die betroffene Stelle im Bild lokalisiert und automatisch eine textliche Beschreibung des erkannten Schadens erzeugt.

Aus einem Foto wird damit ein strukturierter Vorgang: Aufnahme, Zuordnung, Erkennung und Beschreibung greifen ineinander. Besonders bei vielen täglichen Warenanlieferungen kann das die Qualität der Dokumentation vereinheitlichen und manuelle Eingaben reduzieren.

OCR liest Lieferinformationen direkt aus Dokumenten und Etiketten

Die visuelle Warenkontrolle umfasst allerdings mehr als Schäden. Mitarbeiter müssen häufig Lieferscheine, Etiketten und Produktkennzeichnungen prüfen und Informationen wie Chargen-, Seriennummern oder Mindesthaltbarkeitsdaten erfassen.

Hier ergänzt OCR – Optical Character Recognition – die KI Bildanalyse. COSYS nutzt die automatisierte Texterkennung, um solche Informationen direkt vor Ort auszulesen. MHD, Serien- und Chargennummern können damit erfasst werden, ohne jeden Wert manuell über die Tastatur des MDE-Geräts einzutippen. Auch Lieferscheine, Etiketten und Barcodes können erkannt werden.

Für den Wareneingang ist das besonders interessant, weil physische Ware und begleitende Informationen unmittelbar zusammenkommen. Je weniger Informationen übertragen oder abgetippt werden müssen, desto geringer ist auch die Gefahr, dass beispielsweise eine lange Seriennummer falsch erfasst wird.

Computer Vision kontrolliert nicht nur Schäden

Eine KI Bildanalyse kann außerdem quantitative Prüfungen unterstützen. COSYS Computer Vision erkennt Objekte und kann Stückzahlen beziehungsweise Artikel anhand eines Fotos zählen. Für Kleinteile in Behältern kann die KI beispielsweise enthaltene Teile erkennen, deren Anzahl und Füllgrad einschätzen und gleichzeitig den Behältertyp zuordnen.

Auch Lademittel lassen sich in die visuelle Kontrolle einbeziehen. Statt ausschließlich den Zustand des Produktes zu betrachten, kann damit beispielsweise eine beschädigte Palette bereits bei der Warenannahme dokumentiert werden.

Für Unternehmen entsteht dadurch eine zusätzliche Kontrollmöglichkeit: Der Mitarbeiter führt weiterhin die Warenannahme durch, bekommt für visuell erfassbare Informationen jedoch digitale Unterstützung. Die Computer Vision ersetzt damit nicht zwangsläufig die fachliche Prüfung des Mitarbeiters, sondern übernimmt vor allem Erkennungs-, Dokumentations- und Erfassungsaufgaben.

Bilddaten bleiben mit dem Vorgang verbunden

Ein entscheidender Punkt für die praktische Nutzung ist die Weiterverarbeitung. Fotos auf einem privaten Verzeichnis oder einer Digitalkamera bringen wenig, wenn später niemand mehr weiß, zu welcher Lieferung sie gehören.

COSYS ordnet die aufgenommenen Bilder deshalb automatisch dem jeweiligen Vorgang zu. Im WebDesk lassen sich die Dokumentationen zentral verwalten. Erfasste Positionen können zusätzlich mit automatischen oder manuellen Markierungen und Bewertungen versehen werden. Dadurch stehen Bildnachweise auch für nachgelagerte Prozesse zur Verfügung.

Wird beispielsweise ein Transportschaden festgestellt, liegt nicht lediglich die Information „Ware beschädigt“ vor. Das zugehörige Bild dokumentiert den tatsächlichen Zustand bei der Warenannahme und kann als nachvollziehbare Grundlage für Reklamationen oder weitere interne Bearbeitung dienen.

KI Bildanalyse als Teil des COSYS Gesamtsystems

COSYS betrachtet die KI Bildanalyse nicht als losgelöstes KI-Experiment. Computer Vision, OCR und Fotodokumentation werden direkt auf MDE-Geräten und Smartphones in die operativen Arbeitsabläufe eingebunden. Die dabei entstehenden Daten können anschließend mit weiteren COSYS Prozessen und dem WebDesk verbunden werden.

Dazu kommt das COSYS Rundum-sorglos-Paket: Neben modularer Software stellt COSYS geeignete MDE-Hardware bereit und übernimmt mit MDE-Services sowie COSYS MDM auch zentrale Aspekte des Gerätebetriebs. Business Intelligence und Prozessdatenanalyse ergänzen die operative Datenerfassung um die übergeordnete Auswertung. So kann aus der einzelnen Warenkontrolle langfristig eine belastbare Datenbasis darüber entstehen, welche Schäden und Abweichungen wann, wo und in welchen Prozessen auftreten.

Praxistipp: Definieren Sie zuerst, was ein Foto entscheiden soll

Fotografieren Sie im Wareneingang nicht einfach jede Lieferung. Legen Sie fest, bei welchen Ereignissen ein Bild tatsächlich einen nachgelagerten Prozess unterstützt – etwa bei Verpackungsschäden, beschädigten Lademitteln, unleserlichen Kennzeichnungen oder dokumentationspflichtigen Abweichungen. Anschließend lässt sich prüfen, welche Informationen Computer Vision automatisch erkennen und welche Daten OCR direkt übernehmen kann. So wird aus Fotodokumentation ein gezielter digitaler Prüfprozess.

Sie möchten erfahren, wie sich COSYS KI Bildanalyse, Computer Vision und OCR in Ihre Warenkontrolle integrieren lassen? Testen Sie ausgewählte COSYS Funktionen kostenlos und unverbindlich mit der COSYS Demo-App, erhältlich im Google Play Store. Für weitere Informationen und eine individuelle Beratung erreichen Sie uns unter vertrieb@cosys.de oder telefonisch unter +49 5062 900 0.

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Personaleinsatzplanung im Einzelhandel: Warum Filialleiter mehr brauchen als einen Dienstplan

Personaleinsatzplanung im Einzelhandel: Warum Filialleiter mehr brauchen als einen Dienstplan

Die digitale Personalplanung im Einzelhandel endet in vielen Filialen beim Schichtplan. Wer arbeitet wann? Wie viele Mitarbeitende sind auf der Fläche? Diese Fragen lassen sich mit klassischen Planungstools beantworten. Offen bleibt jedoch häufig, wie die verfügbare Arbeitszeit im Filialalltag konkret eingesetzt wird. Wer verräumt die Lieferung, wer zeichnet Preise aus, wer prüft MHD-Daten, wer bearbeitet Retouren?

Im Lebensmitteleinzelhandel zeigt sich dieses Problem zum Beispiel besonders deutlich. Hohe Personalfluktuation, Teilzeitmodelle und saisonale Spitzen erschweren die Aufgabenkoordination zusätzlich. Neue Mitarbeitende kennen weder alle Abläufe noch die aktuelle Prioritätenlage. Erfahrene Kräfte werden durch Rückfragen gebunden. Und der Filialleiter koordiniert Aufgaben häufig mündlich oder über handschriftliche Listen, deren Bearbeitung sich erst am Ende des Tages, wenn überhaupt, nachvollziehen lässt.

Die Folge: Aufgaben bleiben liegen, werden doppelt erledigt oder ohne Dokumentation abgeschlossen. Ware steht im Lager statt im Regal. Preisreduzierungen werden zu spät umgesetzt. MHD-Kontrollen fehlen.

Warum Personaleinsatzplanung allein im Filialalltag nicht ausreicht

Software für die Personaleinsatzplanung im Einzelhandel optimiert in der Regel die Schichtbesetzung. Bedarfsprognosen, Arbeitszeitmodelle und gesetzliche Vorgaben helfen dabei, ausreichend Personal zur richtigen Zeit einzuplanen. Das ist wichtig, beantwortet aber zunächst eine organisatorische Frage: Wer steht wann zur Verfügung?

Auch eine optimal besetzte Schicht kann ineffizient arbeiten, wenn die Aufgabenverteilung unklar bleibt. Eine effiziente Personaleinsatzplanung allein reicht deshalb nicht aus. Zusätzlich zur Schichtplanung braucht es eine operative Aufgabensteuerung auf der Fläche. Genau hier ergänzt Task Management klassische Workforce-Management-Lösungen.

Wie COSYS Task Management die Aufgabensteuerung in die Filiale bringt

COSYS Task Management verteilt Aufgaben digital an Filialmitarbeitende – direkt auf dem MDE-Gerät oder Smartphone, das für Wareneingang, Bestandsabfrage oder Inventur ohnehin im Einsatz ist. Der Filialleiter oder Bezirksleiter erstellt Aufgaben, priorisiert sie nach Dringlichkeit und weist sie einzelnen Mitarbeitenden oder Teams zu.

Typische Aufgaben im Lebensmitteleinzelhandel sind beispielsweise MHD-Kontrollen, Preisreduzierungen, Retouren, die Regalbestückung nach Planogramm, das Montieren von Werbemitteln oder die Bereitstellung von Click-&-Collect-Bestellungen und Kundenaufträgen. Jede Aufgabe wird nach Erledigung mit Zeitstempel und Benutzerkennung dokumentiert. Der Filialleiter sieht dadurch in Echtzeit, welche Aufgaben offen, in Bearbeitung oder bereits abgeschlossen sind.

COSYS Task Management kann zunächst als eigenständige Lösung eingeführt und später um weitere Filialprozesse wie Wareneingang, Bestandsabfrage, Inventur oder Retouren erweitert werden. So lassen sich Prozesse schrittweise in einer gemeinsamen mobilen Anwendung auf einem Gerät zusammenführen.

Was mobile Task-Steuerung für die Personaleinsatzplanung im Einzelhandel verändert

Der operative Nutzen liegt in der Verbindung von Aufgabensteuerung und Dokumentation. Wenn erledigte Aufgaben digital erfasst werden, entsteht eine Datenbasis, die über den reinen Schichtplan hinausgeht.

Filialleiter können nachvollziehen, welche Aufgabentypen regelmäßig auftreten, wie lange ihre Bearbeitung dauert und wo wiederholt Engpässe entstehen. Bezirksleiter erhalten standortübergreifende Auswertungen und können Unterschiede zwischen Filialen erkennen.

Diese operativen Daten schaffen zugleich eine zusätzliche Grundlage für die Personalplanung. In Verbindung mit weiteren Prozess- und Auftragsdaten können sie perspektivisch auch für datenbasierte Prognosen und KI-gestützte Auswertungen genutzt werden.

So wird Task Management zu einem Baustein für datengestütztes Workforce Management im Retail, nicht als Ersatz für die bestehende Personalplanung, sondern als operative Ergänzung, die sichtbar macht, was auf der Fläche tatsächlich passiert.

Der Dienstplan zeigt, wer verfügbar ist. Task Management macht daraus konkrete Arbeit.

Kostenlose Beratung

Sie suchen eine mobile Task Management Lösung für Ihre Filialen? COSYS berät Sie kostenlos, online oder telefonisch. Vereinbaren Sie Ihren Termin unter vertrieb@cosys.de oder +49 5062 900 0.

Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Cosys Ident GmbH
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Bestandsmanagement im Elektrofachgroßhandel gegen Fehlbestände

Bestandsmanagement im Elektrofachgroßhandel gegen Fehlbestände

Leitungsschutzschalter fehlen, ein bestimmter Kabeltyp ist nicht verfügbar oder die benötigten Installationskomponenten liegen ausgerechnet in einer anderen Niederlassung: Fehlbestände im Elektrofachgroßhandel wirken sich unmittelbar auf die Lieferfähigkeit aus. Für Ihre Kunden aus Elektrohandwerk, Gebäudetechnik, Industrie oder Anlagenbau kann bereits eine fehlende Position bedeuten, dass ein Auftrag nicht vollständig kommissioniert oder ein Projekt nicht wie geplant fortgesetzt werden kann.

Einfach mehr Ware einzulagern löst das Problem nicht. Bei einem breiten Sortiment aus Kabeln und Leitungen, Schalttechnik, Installationsmaterial, Verbindungstechnik, Werkzeugen und zahlreichen Spezialartikeln würde das vor allem Lagerfläche und Kapital binden. Entscheidend ist deshalb ein Bestandsmanagement, das aktuelle Bestände mit tatsächlichem Verbrauch und erwarteter Nachfrage verbindet.

Verfügbarkeit beginnt mit korrekten Lagerbeständen

Eine zuverlässige Disposition funktioniert nur, wenn der Systembestand mit dem physischen Bestand übereinstimmt. Nicht gebuchte Entnahmen, falsch abgelegte Artikel oder unvollständig dokumentierte Umlagerungen können dazu führen, dass Ware im System verfügbar erscheint, am Lagerplatz aber fehlt.

Die COSYS Bestandsmanagement Software erfasst deshalb Warenbewegungen direkt dort, wo sie stattfinden. Wareneingang, Einlagerung, Umlagerung, Kommissionierung und Auslagerung werden per MDE-Gerät oder Smartphone gebucht. Artikel, Menge und Lagerplatz stehen anschließend zentral im COSYS WebDesk zur Verfügung.

Mindest- und Meldebestände unterstützen Ihre Disposition zusätzlich. Erreicht ein Artikel einen definierten Wert, wird der kritische Bestand sichtbar und eine Nachversorgung kann rechtzeitig angestoßen werden.

Forecasting erkennt Bedarf, bevor der Bestand kritisch wird

Starre Meldebestände haben allerdings eine Grenze: Sie berücksichtigen nicht automatisch, wie sich die Nachfrage entwickelt. Genau hier erweitert Forecasting das COSYS Bestandsmanagement.

COSYS Business Intelligence wertet historische Verkaufs-, Bestands- und Bewegungsdaten aus und kann daraus Bedarfsprognosen nach Artikel, Standort oder Zeitraum erstellen. Saisonale Einflüsse und externe Daten lassen sich ebenfalls berücksichtigen.

Für den Elektrofachgroßhandel ist das besonders interessant, wenn sich Bedarfe verändern. Steigt die Nachfrage nach bestimmten Installationsartikeln, Schaltkomponenten oder Kabeltypen, kann sich ein drohender Engpass bereits abzeichnen, bevor der Meldebestand erreicht ist. Einkauf und Disposition erhalten dadurch mehr Zeit, um zu reagieren.

Gleichzeitig werden Artikel sichtbar, deren Bestand deutlich langsamer abgebaut wird als erwartet. So unterstützt Forecasting nicht nur die Lieferfähigkeit, sondern auch das Ziel, Überbestände und unnötige Kapitalbindung zu vermeiden.

Prozessanalyse findet die Ursache wiederkehrender Fehlbestände

Nicht jeder Fehlbestand ist ein Beschaffungsproblem. Vielleicht ist ausreichend Ware vorhanden, wird aber regelmäßig falsch umgelagert. Möglicherweise benötigt der Wareneingang zu lange oder eine Niederlassung fordert bestimmte Artikel häufiger kurzfristig an.

COSYS Business Intelligence verbindet Bestandskennzahlen deshalb mit der Prozessanalyse. Über Dashboards und Process Mining lassen sich Lagerbewegungen, Buchungen und Durchlaufzeiten auswerten. Auffälligkeiten können per Drilldown bis auf einzelne Scans, Artikelbewegungen oder Aufträge zurückverfolgt werden.

Damit lässt sich unterscheiden, ob tatsächlich zu wenig Ware beschafft wurde oder ob der Fehlbestand durch Abläufe innerhalb der Logistik begünstigt wird. Gerade bei wiederkehrenden Engpässen ist diese Unterscheidung entscheidend, um nicht lediglich die Bestandsmenge zu erhöhen, ohne die eigentliche Ursache zu beheben.

Kritische Bestände gezielt bearbeiten

Bei mehreren Tausend Artikeln ist es weder sinnvoll noch realistisch, jeden Bestand permanent manuell zu überwachen. COSYS ergänzt die Analyse daher um Frühwarnsysteme und Task Management.

Werden definierte Schwellenwerte erreicht oder relevante Abweichungen erkannt, können Warnungen beziehungsweise konkrete Aufgaben ausgelöst werden. Eine Bestandsabweichung muss geprüft werden, ein Artikel sollte nachbestellt oder Ware zwischen zwei Standorten umgelagert werden? Der Handlungsbedarf lässt sich direkt an die zuständige Person weitergeben.

So konzentrieren sich Einkauf, Disposition und Lagerleitung auf die Artikel, bei denen tatsächlich Handlungsbedarf besteht – statt sich durch lange Bestandslisten zu arbeiten.

Bestände über mehrere Niederlassungen hinweg nutzen

Gerade Elektrofachgroßhändler verfügen häufig über ein Zentrallager und regionale Niederlassungen oder Abholstandorte. Ein Engpass an einem Standort bedeutet deshalb nicht zwangsläufig, dass die Ware im gesamten Unternehmen fehlt.

Mit COSYS Innerbetrieblichem Transport (IBT) lassen sich Warenanforderungen und Transporte zwischen Standorten digital abbilden. Verfügbare Bestände können gezielt umverteilt und die dazugehörigen Warenbewegungen nachvollziehbar dokumentiert werden. Werden dabei Paletten, Gitterboxen oder andere Mehrweg-Ladungsträger eingesetzt, lässt sich zusätzlich die COSYS Lademittelverwaltung anbinden.

Damit betrachtet COSYS Bestandsmanagement nicht isoliert. Mobile Datenerfassung, Bestandsführung, Business Intelligence, Forecasting, Prozessanalyse, Task Management und angrenzende Logistikprozesse greifen auf einer gemeinsamen Datenbasis ineinander.

Fehlbestände vermeiden, ohne das Lager unnötig zu füllen

Für den Elektrofachgroßhandel besteht die Lösung gegen Fehlbestände nicht darin, jeden Artikel auf Vorrat zu maximieren. Entscheidend ist, die richtigen Produkte zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Standort verfügbar zu haben.

COSYS schafft dafür Transparenz vom einzelnen Scan bis zur Managementauswertung. Forecasting unterstützt Sie bei der vorausschauenden Bedarfsplanung, die Prozessanalyse deckt Ursachen wiederkehrender Abweichungen auf und Task Management sorgt dafür, dass erkannter Handlungsbedarf im Tagesgeschäft bearbeitet wird. Passende MDE-Hardware, Schnittstellen, Geräteservices und Prozessdatenanalyse ergänzen die modularen Softwarelösungen.

Sie möchten Fehlbestände in Ihrem Elektrofachgroßhandel reduzieren und Ihre Bestände zuverlässiger steuern? Testen Sie die COSYS Bestandsführung kostenlos und unverbindlich mit den Demo-Apps im Google Play Store und Apple App Store. Gerne zeigen wir Ihnen anschließend, wie sich Bestandsmanagement, Forecasting und Prozessanalyse auf Ihre Sortimente, Niederlassungen und bestehenden Logistikprozesse abstimmen lassen.

Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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