
Digitaler Produktpass (DPP): Der Wert strukturierter Materialdaten
Werkstoffe sind ein Thema, das sich durch viele Unternehmensbereiche zieht. Aufgrund der wachsenden Komplexität wird daher verstärkt auf Materialdatenmanagement-Systeme gesetzt, die Mitarbeitende in Entwicklung, Produktion und Einkauf bei der systematischen und konsistenten Pflege von Materialdaten unterstützen. Zugleich können sie bei der Datenbereitstellung für den DPP eine entscheidende Rolle spielen. Systeme wie Ansys Granta Material Intelligence erfassen, strukturieren und stellen Materialdaten und Materialwissen nicht nur qualitätsgesichert und zentral bereit, sondern ermöglichen auch den Zugriff auf Referenzdatensätze auf Basis validierter Branchenwerte und ergänzen so fehlende Informationen, gerade auch im Hinblick auf den DPP.
Durchgängigkeit für Entwicklung und Engineering
Eine solche erweiterte strukturierte und maschinenlesbare Bereitstellung von Materialdaten ermöglicht es, alle für den DPP auszuweisenden Werkstoffdaten in die entsprechenden IT-Systeme einzulesen und darin zu verarbeiten. Dies kann über universelle und eindeutige Identifikationsschlüssel und Vokabularien erfolgen, wie sie der international aktive Standardisierungsspezialist GS1 bereitstellt.
Mit dieser nahtlosen Implementierung des DPP werden auch klassische Materialdatenblätter zu digitalen, interoperablen Datensätzen und Teil einer vollständigen Datenquelle für DPP-relevante Materialinformationen wie ökologischem Fußabdruck, enthaltenen Substanzen und Konzentrationen. Sie enthält aber auch die technischen Informationen, die Anwender von CAD- und CAE-Systemen benötigen, um fundierte Produktentscheidungen treffen zu können.
Vorhandene Informationen konsistent zusammenführen
Entscheidend ist die gezielte Konsolidierung vorhandener Informationen. Werden Materialdaten, Stücklisten, Lieferanteninformationen und regulatorische Anforderungen konsistent zusammengeführt, entsteht eine Grundlage für den DPP. Gleichzeitig werden Aufwände für Reporting, Nachweisführung und Kommunikation entlang der Wertschöpfungskette reduziert.
Live-Webinar am 2. November 2026, 15.30 bis 16.30 Uhr
In einem einstündigen Webinar geben GS1 Switzerland und CADFEM Einblicke, welche Anforderungen der DPP an Datenstrukturen stellt und wie Unternehmen Material- und Produktdaten dafür konsistent zusammenführen und in ihren Engineering-Prozessen nutzbar machen können. Informationen und Anmeldung unter https://www.gs1.ch/de/…witzerland.
CADFEM wurde 1985 in Deutschland gegründet und ist heute mit über 750 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Elite Channel Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, part of Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 130 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.
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