Autor: Firma CADFEM Germany

Hightech für Europas Verteidigung: Entwickeln unter Zeitdruck

Hightech für Europas Verteidigung: Entwickeln unter Zeitdruck

Hightech kann bei der Verteidigung Europas eine bedeutende Rolle spielen – wenn dafür die Möglichkeiten von Digital Engineering ausgereizt und die Zusammenarbeit von Forschungsabteilungen, Industrie und Staaten intensiviert werden. Zu dieser Einschätzung kamen führende Köpfe von Rohde & Schwarz, VITES und AUGUSTA SPACE beim jüngsten Blueprint Talk, der live aus dem Headquarter des Simulations-Anbieters CADFEM in Grafing bei München übertragen wurde. Über eine Stunde lang sprachen die Experten teils im Austausch mit dem Streaming-Publikum darüber, was Firmen, Ingenieure und Technologie-Verantwortliche zur Souveränität und Resilienz Europas beitragen können.

So betonte etwa Dr. Yvonne Weitsch, Market Segment Manager Aerospace & Defense beim Münchner Technologiekonzern Rohde & Schwarz, dass sich Satelliten- und Antennentechnologien von einem Nischenmarkt zu einer Schlüsseltechnologie für resiliente Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen entwickelt haben. Angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen und der wachsenden Bedeutung kritischer Infrastrukturen würden sichere und zuverlässige Kommunikationsnetze weiter an Bedeutung gewinnen. "Informations-Infrastruktur ist eine zentrale Voraussetzung für Sicherheit und gesellschaftliche Resilienz", sagte sie. Um Europas technologische Souveränität langfristig zu stärken, sei eine noch engere Zusammenarbeit von Forschung, Industrie und öffentlichen Institutionen sowie eine gemeinsame europäische Innovations- und Technologiestrategie erforderlich.

Know-how und Entwicklung zurück nach Europa holen

Aber auch Branchen wie etwa Automotive haben für Europas Verteidigung eine große Bedeutung. Bei den Entwicklungsansätzen könne Defense einiges von der Automobilindustrie lernen. Sie liefere "hochmoderne Technologien und Forschungsergebnisse sowie die nötige Verfügbarkeit gut ausgebildeter Ingenieure", betonte Dr.-Ing. Christoph Spranger, CTO von VITES. Bei Innovationen und Entwicklung habe sich Europa über Jahre stark auf die Automotive-Branche ausgerichtet und andere Technologien vernachlässigt. Zum Teil seien Ergebnisse und Innovationen aus dem Automotive-Bereich auf militärische Zwecke übertragbar. Grundsätzlich sei man aber in Europa militärisch aktuell "auf externe Partner und deren Technologie angewiesen".

Auch Dr. Matteo Berioli, Gründer & CEO des Start-ups AUGUSTA SPACE GmbH und früher unter anderem beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) tätig, betonte, dass die Entwicklung einiger Technologien, wie beispielsweise elektronisch gesteuerte Satellitenantennen, hauptsächlich außerhalb Europas stattgefunden habe. "Nun ist es wichtig, diese Technologien für die Anwendung im zivilen wie im militärischen Bereich wieder nach Europa zurückzuholen."

Anforderungen an Produkte für militärische Zwecke extrem komplex

Alle drei Gesprächspartner stellten klar, dass dies aktuell unter enormem Zeitdruck geschehe. Die Simulation am Computer könne die Entwicklung gegenüber herkömmlichen physischen Tests extrem beschleunigen. Daher entwickelt beispielsweise Rohde & Schwarz zusammen mit führenden Simulationspartnern Digital Twins, die die Lücke zwischen Simulation und realer Messung schließen und so schnellere, präzisere und realitätsnahe Entwicklungsprozesse ermöglichen.

Allerdings sei gerade im militärischen Bereich die Funktionalität der Technologien komplex und deren Planung entsprechend anspruchsvoll. Die Geschwindigkeit von Entwicklung und Produktion sei sehr wichtig, "aber es muss am Ende auch verlässlich funktionieren. Man kann eben nicht beides gleichzeitig maximal haben: Eine Decke ist kurz, wie man in Italien sagt: Zieht man sie an einer Stelle höher, fehlt der Bereich woanders", betonte Matteo Berioli. Probleme tauchen immer wieder auf, wenn eine Technologie ohne ausreichende Tests auf den Markt gehe. Aber Fehler, die im Feld entdeckt werden, ließen sich durch häufige Software-Updates und kurze Update-Zyklen schneller korrigieren.

Gerade der Einsatz von Antennen- und Satellitentechnologie stelle hohe Anforderungen. So müsse zum Beispiel die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) kritisch und intensiv geprüft werden. "Viele Bedingungen müssen kombiniert und auf ein Produkt heruntergebrochen werden", betonte Christoph Spranger. Die Entwicklung und Produktion müsse gleichzeitig Budget-Vorgaben der meist staatlichen Auftraggeber entsprechen – oftmals ein Balanceakt.

Außerdem – auch das eine Besonderheit in der Entwicklung von Militärtechnik – gebe es selten konkrete technische Wünsche. "Normalerweise sagen Kunden, was sie möchten, dann wird das entwickelt und produziert", so Matteo Berioli. Im Militär sei nicht immer absehbar, wie sich der technologische Bedarf in Zukunft entwickele. Es bleibe das Risiko, dass wie im Fall des deutsch-französischen Kampfflugzeug-Projekts FCAS die Lösung am Ende nicht passt oder aus politischen Gründen nicht realisiert wird. Gleichwohl bleibe Europa nur eine gemeinsame technologische Entwicklung, um militärischen Herausforderungen begegnen zu können.

Virtuelle Simulation für Drohnen, Luft- und Raumfahrt unverzichtbar

Auf die Bedeutung solcher Kooperationen hatte im Vorfeld des Talks Dr.-Ing. Jan-Philipp Fürstenau hingewiesen, der zusammen mit Patrick Lorenz das Thema Defense bei CADFEM verantwortet. "Seit den frühen 2000-er Jahren arbeiten wir mit Rüstungsunternehmen sowie Unternehmen der Luft- und Raumfahrt zusammen, führen Projekte für Industrie und Streitkräfte aus und bieten Schulungen sowie Support für Simulations-Software." Gerade bei Luft- und Raumfahrt sei Simulation "schon immer ein riesiges Thema". Da Tests im Weltall teuer und unrealistisch sind, sich auf der Erde aber vergleichbare Bedingungen nur schwer herstellen ließen, komme der Simulation eine gewaltige Bedeutung zu.

Bei der Entwicklung von Drohnen hingegen finde Simulation häufig erst bei der Weiterentwicklung Anwendung, etwa um "Schwachstellen gezielt auszumerzen". Der CADFEM-Ingenieur unterstreicht damit die Aussagen der drei Talkgäste. Sie hatten betont, dass es gerade im militärischen Bereich immer Vorkommnisse und Anforderungen gebe, die virtuell nicht abschließend geprüft werden können, weshalb herkömmliche physische Tests immer noch ihre Bedeutung haben. Auch KI stoße an ihre Grenzen. Maschinelles Lernen sei eminent wichtig, aber "wir müssen darauf achten, dass Menschen die Kontrolle behalten", betonte Matteo Berioli.

Die Aufzeichnung des Blueprint-Talks ist verfügbar unter: https://resources.cadf…unft/event

Über die CADFEM Germany GmbH

CADFEM wurde 1985 in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Elite Channel Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, part of Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

CADFEM Germany GmbH
Am Schammacher Feld 37
85567 Grafing b. München
Telefon: +49 (8092) 7005-0
Telefax: +49 (8092) 7005-77
http://www.cadfem.de

Ansprechpartner:
Alexander Kunz
Telefon: +49 (80 92) 7005-889
E-Mail: akunz@cadfem.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel

Irene Reichl in Vorstand von Photonics Austria gewählt

Irene Reichl in Vorstand von Photonics Austria gewählt

Dr. Irene Reichl, Account Manager Academic bei CADFEM Austria, Spezialist für Digital Engineering und physikalische Simulation, ist neue stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Technologie-Plattform "Photonics Austria". Sie wurde zusammen mit fünf weiteren Mitgliedern in den neuen Vorstand gewählt. Die Plattform geht auf eine Initiative des früheren österreichischen Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie zurück und dient der Vernetzung von Industrie, Forschung und Lehre. Die derzeit 75 Mitglieder sind Unternehmen, universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Startups. Sie erarbeiten eine Strategie, um gemeinsam international konkurrenzfähige Projekte in der Photonik voranzutreiben.

Irene Reichl ist seit über drei Jahren bei CADFEM Austria. Seit ihrer Promotion in Magnetooptik beschäftigt sie sich mit Simulation und Automatisierung, zunächst in relativistischer Quantenmechanik und Optik, dann in der Biomechanik und heute im Engineering. 20 Jahre lang war sie in der Forschung und im Forschungssupport tätig: an der Universität Wien, der TU Wien und am VSC Research Center (heute Austrian Scientific Computing, ein Zusammenschluss österreichischer Universitäten, der Ressourcen und Services für Supercomputing bereitstellt). In dieser Zeit knüpfte sie ein Netzwerk zu nationalen und europäischen Forschungseinrichtungen, welches sie in ihre neue Vorstandstätigkeit einbringt. "Mit CADFEM wollen wir die Plattform weiter stärken, die Vernetzung von Wirtschaft, Forschung und Lehre vorantreiben und die Sichtbarkeit von Photonik in Österreich und international weiter ausbauen", so Irene Reichl.

Roadmap zeigt weltweit wachsende Bedeutung von Photonik

Die Photonik hat in den vergangenen Jahren für immer mehr Wirtschaftszweige Bedeutung gewonnen. So sollen zum Beispiel Beleuchtungssysteme neben komplexen Anforderungen an die Optik maximal energieeffizient sein; photonische Sensorik ist in der Medizin, Mobilität, Landwirtschaft, in Space-Anwendungen oder im Sport nicht mehr wegzudenken; Alltags-Devices und Unterhaltungselektronik sowie die Weiterentwicklung von Computerchips, photonischen Quantencomputern und Datenkommunikation sind im höchsten Maße von Photonik abhängig.

Im Vorstandsteam von Photonics Austria wird Irene Reichl an einer Technologie Roadmap mitarbeiten, die eine gemeinsame strategische Forschungsagenda der photonischen Stakeholder in Österreich darstellt. "Photonik ist quer durch verschiedene Industriezweige von entscheidender Bedeutung. Ich freue mich, dies zusammen mit dem Vorstandsteam zu zeigen und die Wahrnehmung von Photonik europaweit zu stärken."

Über die CADFEM Germany GmbH

CADFEM wurde 1985 in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Elite Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

CADFEM Germany GmbH
Am Schammacher Feld 37
85567 Grafing b. München
Telefon: +49 (8092) 7005-0
Telefax: +49 (8092) 7005-77
http://www.cadfem.de

Ansprechpartner:
Alexander Kunz
Telefon: +49 (80 92) 7005-889
E-Mail: akunz@cadfem.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel

Digitale Werkstoff-Auswahl reduziert CO2-Emissionen um 40 Prozent

Digitale Werkstoff-Auswahl reduziert CO2-Emissionen um 40 Prozent

Eine durchdachte und mit digitaler Simulation unterstützte Werkstoff-Auswahl kann bei der Produktion von Bauteilen und Geräten den Ausstoß von CO2 um bis zu 40 Prozent reduzieren. Das konnten das Unternehmen für Greif- und Spanntechnik SCHUNK und der Simulations-Spezialist CADFEM an einem Beispiel-Projekt bei der Herstellung eines Greifers für die Industrie zeigen. Grundlage war die Simulations-Software Ansys Granta Selector, die umfangreiche Detail-Informationen zu mehreren tausend verschiedenen Werkstoffen beinhaltet und damit eine sehr viel größere Auswahl infrage kommender Materialien ermöglicht.

In einem Gespräch mit Marc Vidal von CADFEM erläutert Daniel Barta, Entwicklungsingenieur bei der SCHUNK SE & Co. KG das konkrete Vorgehen sowie die Vorteile und Einsparmöglichkeiten (https://blog.cadfem.ne…ahl-schunk). Grundsätzlich werde die Materialauswahl heute immer komplexer, gleichzeitig steigen die Anforderungen an Material, Verarbeitung und vor allem an Nachhaltigkeit. "Wir haben daher die emissionsreichsten Komponenten aus dem Greifer herausgenommen und überlegt, wie wir durch alternative Materialien und Fertigungsprozesse CO2 einsparen können", erklärt Daniel Barta. Daraus konnten zwei vielversprechende Ansätze identifiziert werden: der Einsatz von Sekundärmaterialien mit hohem Recyclinganteil sowie der Einsatz additiver Fertigungsverfahren unter Nutzung erneuerbarer Energien kann zu einer CO2-Einsparung im Greifer um bis zu 40 Prozent führen.

Werkstoffe als Schlüssel für Innovation und Wirtschaftlichkeit

"Werkstoffdaten sind die Grundlage für jede technische Entscheidung", betont Daniel Barta in dem Interview. Sie seien heute "der Schlüssel für Innovation, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit". Das Werkstoffauswahl-Tool Ansys Granta Selector mit dem zusätzlichen Berechnungsmodul EcoAudit zur Erfassung des ökologischen Fußabdrucks sei entscheidend für die Bewertung und den Vergleich der unterschiedlichen Material- und Fertigungsoptionen gewesen.

Bei SCHUNK habe man vor allem im Kontext der digitalen Transformation nach Möglichkeiten gesucht, die Werkstoffauswahl zu verbessern. Lange basierte sie wie in vielen Industrie- und Produktionsbetrieben noch üblich im Wesentlichen auf bisherigen individuellen Erfahrungen und etablierten manuellen Prozessen. Mit der Material-Datenbank von Ansys Granta Selector hat das Unternehmen nun unter anderem verschiedene Aluminium- oder Stahllegierungen aufgezeigt bekommen, deren Einsatz, Verarbeitung, Belastbarkeit und ökologischer Fußabdruck in der Software umfangreich getestet werden konnte – bevor sie in der tatsächlichen Produktion umgesetzt wurde.

Nachhaltige Werkstoffe sind erheblicher Wettbewerbsvorteil

"Alle Materialien können damit gezielt auf Nachhaltigkeitskriterien überprüft und die entsprechenden Werte ausgewiesen werden", so Barta. Da Kunden von SCHUNK ihrerseits Nachhaltigkeitsforderungen erfüllen und nachweisen müssen, seien diese objektiven Informationen ein erheblicher Wettbewerbsvorteil.

Neben dem Einsatz von Sekundärmaterialien wurde auch die Produktion durch mit erneuerbarer Energie betriebene additive Fertigungsverfahren (3D-Druck) hinsichtlich ihres CO2-Einsparpotenzials untersucht. Auch dieser Fertigungsansatz konnte zuvor mit Hilfe von einer ökologischen Simulation analysiert und für die jeweiligen Anforderungen und verwendeten Materialien optimiert werden.

Ausweitung auf andere Unternehmensbereiche

In einem nächsten Schritt will SCHUNK mit Hilfe solcher digitalen Werkzeuge ein zentrales Werkstoffdatenmanagement aufbauen, um Kosten, Prozesseffizienz und Nachhaltigkeit auch für andere Unternehmensbereiche analysieren und optimieren zu können. Die dafür von CADFEM vertriebene Werkstoffdatenmanagement-Software Ansys Granta MI (MI für Material Intelligence) unterstützt neben der Auswahl der richtigen Werkstoffe auch Schnittstellen vom Engineering zu anderen Abteilungen mit Berührungspunkten zum Thema Material wie Einkauf, Qualitätssicherung oder Compliance. Eine solches zentrales System als digitale Informationsquelle reduziere manuelle Schritte und schaffe noch höhere Effizienz, Transparenz und Wirtschaftlichkeit über den gesamten Produktentstehungsprozess.

Über SCHUNK: Vor über 80 Jahren von Friedrich Schunk als kleine mechanische Werkstatt gegründet, ist SCHUNK heute ein internationales Technologieunternehmen der Spanntechnik, Greiftechnik und Automatisierungstechnik. Das Unternehmen mit Sitz in Lauffen am Neckar beschäftigt weltweit 3.700 Mitarbeitende in 10 Werken und 34 eigenen Ländergesellschaften. Sie entwickeln und fertigen neben Hightech-Komponenten intelligente Komplettlösungen für Robotersysteme, Produktions- und Automatisierungsprozesse in verschiedenen Branchen. Aus der engen Partnerschaft mit seinen Kunden und der Zusammenarbeit in Innovationsnetzwerken entwickelt SCHUNK Zukunftstechnologien unter anderem für die Automotive, E-Mobility, Life Science, Aerospace und Electronics Branche. Immer mit dem Ziel, die industrielle Zukunft effizienter, ressourcenschonender und nachhaltiger zu gestalten.

Über die CADFEM Germany GmbH

CADFEM wurde 1985 in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Elite Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

CADFEM Germany GmbH
Am Schammacher Feld 37
85567 Grafing b. München
Telefon: +49 (8092) 7005-0
Telefax: +49 (8092) 7005-77
http://www.cadfem.de

Ansprechpartner:
Alexander Kunz
Telefon: +49 (80 92) 7005-889
E-Mail: akunz@cadfem.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel

Formula Student: Drei Millionen Euro Förderung für Hochschul-Teams

Formula Student: Drei Millionen Euro Förderung für Hochschul-Teams

Wenn vom 11. bis 16. August studentische Entwickler-Teams aus rund 20 Nationen bei der Formula Student Germany (FSG) auf dem Hockenheimring antreten, werden allein 20 von ihnen im Bereich Simulation & Digital Engineering vom Simulations-Spezialisten CADFEM unterstützt. Außerdem bietet CADFEM während der sechs Wettbewerbstage für alle Teilnehmenden und alle Teams Workshops zu Themen wie Simulation verschiedener Werkstoffe oder virtuellen Crash-Tests an.

Aktuell fördert CADFEM im deutschsprachigen Raum 63 studentische Teams und investiert jedes Jahr insgesamt mehr als drei Millionen Euro in die Aus- und Weiterbildung von Nachwuchs-Ingenieuren. Die Studierenden und Teams erhalten kostenlose Lizenzen und Schulungen für die Nutzung der weltweit führenden Simulations-Software Ansys (Part of Synopsis). Außerdem werden sie bei allen Fragen der Rechner-basierten Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Werkstoff-Auswahl durch Simulationsfachleute und Ingenieure von CADFEM beraten.

"Wir wollen ganzheitlich unterstützen und qualifizieren, bei technischen Fragen ebenso wie bei Business-Fragen, Gründung von Start-ups oder Recruiting", erklärt Bettina Spiegel, die bei CADFEM das Hochschul-Sponsoring verantwortet. Es gehe auch darum, dem technischen Nachwuchs Möglichkeiten zu geben, die eigene Arbeit zu präsentieren und sich mit Unternehmen im Digital-Engineering-Markt zu vernetzen.

Workshops zu Automotive, Composites und Crash Tests

Im Rahmen der "FSG Academy" bieten CADFEM und Synopsys am Hockenheimring außerdem mehrere Workshops an. Dazu zählen wieder Veranstaltungen zur digitalen Entwicklung von Composites (Faserverbundwerkstoffen), die in den vergangenen Jahren stark nachgefragt waren. Ein weiterer Workshop informiert über erfolgreiche Bewerbungen und Recruiting-Prozesse zum Beispiel in der Automotive-Branche. Neu ist außerdem ein Workshop zur Simulation von Crash-Tests. Alle Veranstaltungen sind für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der FSG kostenfrei.

Das Team von CADFEM und Synopsys findet sich während der sechs Tage am Hockenheimring direkt bei der VIP-Lounge. Dort ist es Anlaufstelle für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich für die Arbeit mit Simulations-Technologie interessieren. Als Mitglieder der Jury werden außerdem einige Expertinnen und Experten von CADFEM technische Lösungen der Hochschul-Teams und deren Präsentation (muss vorher eingereicht werden) sowie Business-Konzepte zur Umsetzung aus unternehmerischer Sicht begutachten.

Über die CADFEM Germany GmbH

CADFEM wurde 1985 in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Elite Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

CADFEM Germany GmbH
Am Schammacher Feld 37
85567 Grafing b. München
Telefon: +49 (8092) 7005-0
Telefax: +49 (8092) 7005-77
http://www.cadfem.de

Ansprechpartner:
Alexander Kunz
Telefon: +49 (80 92) 7005-889
E-Mail: akunz@cadfem.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel

Sichern Simulation und Hightech Europas Verteidigung?

Sichern Simulation und Hightech Europas Verteidigung?

Europa steht an einem Wendepunkt: Geopolitische Spannungen, wechselnde Bündnisse und fragile Lieferketten prägen aktuell Politik und Gesellschaft. Verteidigung und Verteidigungsfähigkeit – lange Zeit nur ein Nischenthema, heute wichtige Faktoren – sind zu zentralen Treibern des politischen und industriellen Wandels geworden. Wie Ingenieure und Technologie-Verantwortliche zur Souveränität und Resilienz Europas beitragen können, ist Thema im nächsten Blueprint Talk, der am 21. Juli live aus dem CADFEM Headquarter in Grafing bei München übertragen wird.

"Europas strategische Resilienz hängt heute maßgeblich von technologischer Souveränität ab", erklärt dazu vorab Josef A. Overberg, Geschäftsführer der auf digitale Simulation spezialisierten CADFEM Germany GmbH. Darum wolle man in dieser Ausgabe des Blueprint Talk klären, was die in Politik und Gesellschaft diskutierte "Zeitenwende" für Ingenieure, Technologie-Verantwortliche und Entscheidungsträger in der Hightech-Branche bedeutet und wie Digital Engineering und Software-definierte Entwicklung helfen können, in Europa zeitnah moderne, flexible und einsatzfähige Verteidigungssysteme zu realisieren.

Gesprächspartner sind Yvonne Weitsch vom Technologiekonzern Rohde & Schwarz, Christoph Spranger vom Funksystem-Anbieter VITES und Matteo Berioli vom Startup für Satellitenkommunikation AUGUSTA SPACE. Im Austausch mit Moderatorin Sarah Yvonne Elsser diskutieren sie darüber, wie sich hochkomplexe und moderne Verteidigungssysteme schneller und effizienter umsetzen lassen und wie alle beteiligten Firmen, Forschung und Politik optimal zusammenarbeiten.

Der Talk wird ab 11.00 Uhr auf Englisch per Live-Stream übertragen. – Weitere Informationen und kostenlose Anmeldung unter www.cadfem.net/blueprint26.

Über die CADFEM Germany GmbH

CADFEM wurde 1985 in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Elite Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

CADFEM Germany GmbH
Am Schammacher Feld 37
85567 Grafing b. München
Telefon: +49 (8092) 7005-0
Telefax: +49 (8092) 7005-77
http://www.cadfem.de

Ansprechpartner:
Alexander Kunz
Telefon: +49 (80 92) 7005-889
E-Mail: akunz@cadfem.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel

Strukturmechanische Simulation: Präzision für alle

Strukturmechanische Simulation: Präzision für alle

Vor rund 20 Jahren haben Simulationen durch CAD-integrierte Applikationen ihren Weg in die Konstruktionsabteilungen gefunden. Einfache, meist strukturmechanische Fragestellungen können seither ohne Rückgriff auf FEM-Experten beantwortet werden. Dieses Konzept stößt mit fortschreitender Digitalisierung im Engineering an Grenzen: Denn präzise FEM-Ergebnisse sind nicht mehr nur punktuelle Aussagen, sondern werden immer mehr zu wertvollen Informationen innerhalb der gesamten Entwicklungskette. Ein neues Whitepaper von CADFEM gibt Handlungsempfehlungen.

„Es reicht heute bei strukturmechanischen Simulationen nicht mehr aus, grobe Näherungen zu liefern oder einfache Standardfälle zu berechnen. Entwicklungsprozesse erfordern belastbare, reproduzierbare und normgerechte Ergebnisse – und das möglichst effizient,“ fasst Simulationsexperte und Autor Oliver Siegemund seine Beobachtungen zusammen, die er in seiner jahrelangen Tätigkeit im Kunden-Support bei CADFEM gemacht hat.

Diese Effizienz betrifft nicht mehr nur klassische Simulationsziele rund um die Performance des künftigen Produktes und seiner Eigenschaften. Je detaillierter die gewonnenen Daten sind, desto interessanter werden sie für den gesamten Entwicklungsprozess, weil sie ihn an vielen Stellen erheblich effizienter und kostengünstiger machen.

Simulation mit weniger „Trial and Error“, Prototypen und Überraschungen

Viele Unternehmen nutzen CAD-integrierte FEM-Tools, um das Verhalten einzelner Bauteile auf einfache Weise früh im Konstruktionsprozess zu erkennen. Simulation wird so eher für grobe Aussagen, für Näherungen, eingesetzt und nicht um komplexe Probleme von Grund auf zu analysieren und gesamte Produkte zu validieren. Wer professionell simuliert, spart an den richtigen Stellen. Präzisere Modelle verhindern Überdimensionierung, was sich direkt in Material, Gewicht und späteren Kosten niederschlägt. Gleichzeitig reduziert eine verlässliche Simulation den Iterationsaufwand. Weniger „Trial and Error“, weniger Prototypen, weniger Überraschungen kurz vor der Freigabe. Die Entwicklung wird planbarer und Entscheidungen fallen früher, weil Ergebnisse belastbarer sind.

Oliver Siegemund: „Die größten Kostentreiber in der Produktentwicklung sind langwierige Iterationsschleifen, teure Prototypen und unvorhergesehene Korrekturen. Professionelle Struktursimulationen von Anfang an verschieben diese Prozesse in die virtuelle Welt und machen Entwicklung deutlich planbarer, schneller und wirtschaftlicher.“

Simulationsdaten im Digital Engineering

Damit einher geht, dass Simulation von einem festen Glied in der Entwicklungskette zu einem Faktor geworden ist, der den gesamten Produktentstehungsprozess durchzieht. Warum also noch in der Konstruktion mit einer einfachen Lösung simulieren, deren Ergebnisse an anderer Stelle nicht mehr verwertet werden können, statt durchgehend ein und dasselbe hochwertige Werkzeug einzusetzen. So kann heute eine Software wie Ansys Mechanical auf unterschiedliche Bedarfe hin zugeschnitten und automatisiert werden, wodurch verschiedene Anwendergruppen von ihr profitieren und zugleich sichergestellt ist, dass alle Entwicklungsbeteiligten dieselben verlässlichen und kompatiblen Simulationsdaten bedarfsgerecht verwenden.

Whitepaper mit Checklisten und Beispielen

Aktuelle Entwicklungen, Hintergrundinformationen und Anwendungsbeispiele aus dem Bereich der strukturmechanischen Simulation fasst das umfangreiche Whitepaper „Einfach. Schnell. Robust. Ihr Einstieg in professionelle FEM.” von CADFEM zusammen. In insgesamt sechs Kapiteln werden Herausforderungen, Mythen und Grenzen der Technologie beschrieben, Anwendungsbeispiele aus den Bereichen FKM-Festigkeitsnachweis sowie automatisierte Vernetzung vorgestellt, Aspekte zur Integration in IT-Landschaften und zur Wirtschaftlichkeit diskutiert. Checklisten und konkrete Handlungsempfehlungen runden den Inhalt ab. Als Lösung für die professionelle strukturmechanische Simulation steht dabei die Software Ansys Mechanical im Mittelpunkt, die weltweit am häufigsten genutzte Lösung in diesem Segment, die von CADFEM seit über 40 Jahren vertrieben und unterstützt wird.

Das 20-seitige Whitepaper kann kostenlos und unverbindlich bezogen werden: https://resources.cadf…whitepaper

Über die CADFEM Germany GmbH

CADFEM wurde 1985 in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Elite Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

CADFEM Germany GmbH
Am Schammacher Feld 37
85567 Grafing b. München
Telefon: +49 (8092) 7005-0
Telefax: +49 (8092) 7005-77
http://www.cadfem.de

Ansprechpartner:
Alexander Kunz
Telefon: +49 (80 92) 7005-889
E-Mail: akunz@cadfem.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel

Wertschöpfung mit Hilfe von KI nach Deutschland zurückholen

Wertschöpfung mit Hilfe von KI nach Deutschland zurückholen

Standardaufgaben in der industriellen Entwicklung und Produktion könnten sich in Zukunft mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) erledigen und entsprechende Aufgaben dadurch wieder nach Deutschland zurückholen lassen. Darauf weist der Geschäftsführer der CADFEM Germany GmbH, Josef Overberg, in einem Interview hin, das in Ausgabe 1/2026 des "Digital Engineering Magazin" – einer Publikation des WIN-Verlags – erschienen ist. "Bislang werden solche Dienstleistungen aufgrund der hohen Kosten in Niedriglohnländer verlagert", sagt Overberg. Der Einsatz von KI mache solche Standardaufgaben finanzierbar und entlaste zudem Ingenieure bei ihrer eigentlichen kreativen Entwickler-Tätigkeit.

Damit verlasse KI "zunehmend die Pilotprojekte und wird zu einem wichtigen Werkzeug in Produktentwicklung und Simulation", ergänzt im selben Interview Dr.-Ing. Matthias Hörmann, ebenfalls Geschäftsführer von CADFEM. Er betont weiter, dass neben KI der Einsatz von Simulation zunehmend in den Produktentwicklungsprozess integriert werde. "Digital Engineering ist längst kein Schlagwort mehr, sondern ein strategisches Thema, das Kunden wirklich voranbringt und den Entwicklungsprozess beschleunigt", so Hörmann.

KI und Simulation für alle anwendbar machen

Als nächsten Schritt wollen beide Geschäftsführer „die Demokratisierung der Simulation weiter vorantreiben“. Dabei gehe es darum, Simulationssoftware intuitiver und leichter nutzbar zu machen, damit "auch weniger spezialisierte Anwender produktiv damit arbeiten können". Notwendig sei ein Wandel von Expertenwissen hin zu Anwendungswissen, bei dem "Simulations-Experten individuelle Lösungen schaffen, die dann simulationsferne Mitarbeiter nutzen".

Ein Anwender, der beispielsweise bewerten muss, ob sich eine bestimmte Konfiguration realisieren lasse, könne dafür spezialisierte Werkzeuge einsetzen, "die im Hintergrund Simulationsbausteine nutzen", erklärt Matthias Hörmann. Um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten, müsse er selbst keinerlei Simulationskenntnisse mehr haben. Demokratisierung der Simulation bedeute deshalb immer, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter "vom Simulationsergebnis profitieren, ohne sich mit einer CAE-Software oder Simulation auseinandersetzen zu müssen". Dies schaffe ganz neue Möglichkeiten.

Vor allem kleinere Unternehmen müssen umdenken

Dafür – so Josef Overberg – müsste in Unternehmen ein Umdenken stattfinden. "Viele haben immer noch dedizierte Entwicklungs- oder Simulationsabteilungen mit Experten, die Simulationsaufgaben lösen und die Ergebnisse zurückspielen." Diese Ansätze seien nicht mehr zeitgemäß. Die Experten sollten nicht tagtäglich Simulationen durchführen, sondern sich stärker darum kümmern, durch Automatisierung "Simulation für jeden im Unternehmen zugänglich zu machen". In Großunternehmen werde dies zu einem Teil schon umgesetzt, die kleinen und mittelständischen Betriebe müssten folgen, um die Kosten- und Wettbewerbs-Vorteile dieser Entwicklung nutzen zu können.

Gleiches gelte für den Umgang mit KI. Durch den Einzug von KI müssten sich jetzt auch kleinere Unternehmen Gedanken um ihre Daten machen, so Overberg. "KI benötigt saubere, strukturierte Daten – das zwingt die Unternehmen geradezu, über ihre Datenhaltung und Workflows nachzudenken."

Mehr internationaler Einsatz vor Ort in den Betrieben

Für CADFEM bedeute diese Entwicklung einen verstärkten Einsatz auf internationaler Ebene. "Aktuelle Trends wie Photonik, Halbleiter, Quantentechnologie, Industrial Metaverse oder digitale Zwillinge beherrschen wir am besten, indem wir in Europa stärker zusammenarbeiten", erklärt Matthias Hörmann. So könne man Ressourcen bündeln und Kunden vor Ort noch besser betreuen. "Dies ist ein wichtiger Aspekt, da sich viele unserer deutschen Kunden europäisch aufstellen."

Das gesamte Interview gibt es zum Nachlesen unter https://www.cadfem.net…Online.pdf.

Über die CADFEM Germany GmbH

CADFEM wurde 1985 in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Elite Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

CADFEM Germany GmbH
Am Schammacher Feld 37
85567 Grafing b. München
Telefon: +49 (8092) 7005-0
Telefax: +49 (8092) 7005-77
http://www.cadfem.de

Ansprechpartner:
Alexander Kunz
Telefon: +49 (80 92) 7005-889
E-Mail: akunz@cadfem.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel

Erste World Conference für Simulation und Digital Engineering

Erste World Conference für Simulation und Digital Engineering

Seit vielen Jahren zählt die CADFEM Conference zu den größten und renommiertesten Veranstaltungen für Simulation und Engineering. Im Herbst 2026 findet sie zum ersten Mal als World Conference statt. Vom 20. bis 22. Oktober dreht sich im Wissenschafts- und Kongresszentraum "darmstadtium" in Darmstadt alles um Simulation und Digital Engineering in Forschung und Industrie. Ingenieure, Developer und Entscheider aller Ebenen sind zum Austausch mit Referenten von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie mit den Simulations-Experten von CADFEM und verantwortlichen Entwicklern von Synopsys eingeladen. Über 1.000 Teilnehmende aus aller Welt werden erwartet.

In mehreren parallelen Experten-Sessions werden neueste Trends zu physikbasierter Simulation auch mit Bezug auf die aktuelle Entwicklung in KI sowie zahlreiche Praxisbeispiele vorgestellt. "Die Technologieentwicklung geht aktuell einen weiteren Schritt. Künstliche Intelligenz fließt in sämtliche digitale und physische Produkte ein, und damit auch in deren Engineering", betont Matthias Alberts, Director CADFEM Europe. "Mit Vorträgen, Sessions und gegenseitigem Austausch wollen wir auf der Konferenz Beteiligte in Unternehmen und Forschung unterstützen, diese Entwicklung mit voranzutreiben."

Keynotes und Highlights

Den Auftakt bilden hochkarätige Keynotes unter anderem von Steve Pytel (Vice President of Product Management, Synopsys), Amado Bautista-Salvador, Gründer und CEO von Qudora Technologies, sowie Thomas Albrecht, Head of Analytics and Simulations beim deutschen Getränkemaschinen-Hersteller Krones. Zusammen mit weiteren Führungspersönlichkeiten aus Forschung, Industrie und Software-Entwicklung geben sie Einblicke in die Rolle von Simulation, KI und Digital Engineering.

Ergänzt werden die Vorträge durch eine umfangreiche Ausstellung mit Zusatzlösungen und Praxis-Anwendungen aus Forschung und Entwicklung. Über die CADFEM Conference App können Teilnehmerinnen und Teilnehmer das aktuelle Programm abrufen, sich zu einzelnen Sessions anmelden und Kontakte zu anderen Besuchern knüpfen und zusätzlich zu den persönlichen Begegnungen ihr eigenes Netzwerk auf internationaler Ebene ausbauen.

Call for Papers: Vorschläge bis 30. April einreichen

Das dreitägige Programm bietet Platz für viele weitere Vorträge zum Praxis-Einsatz von KI und Digital Engineering in nahezu allen Branchen und Anwendungsgebieten, insbesondere zu den Themen

  • Physikbasierte Simulation (zum Beispiel Strukturmechanik, Strömungsmechanik, Elektromagnetik sowie Optik & Photonik)
  • Digital-Engineering-Prozesse (zum Beispiel KI bzw. ML, PyAnsys, Automatisierung, Scripting, Workflow-Integration).

Vorschläge für Themen und Best-Practices-Cases oder fertige Referate können ab sofort bei CADFEM eingereicht werden (Konferenzsprache ist Englisch). Referenten haben damit die Möglichkeit, ihre Expertise und Fallbeispiele sowie ihre Unternehmen oder Einrichtungen einer internationalen Engineering-Community zu präsentieren und wertvolle Kontakte mit Anwendern und Entscheidungsträgern zu knüpfen. "Lösungen mit realem Mehrwert in der Wertschöpfung finden wir in Unternehmen und deren Entwicklungsabteilungen, darum möchten wir sie ermuntern uns an ihren Erfolgs-Storys teilhaben zu lassen", betont Matthias Alberts.

Der Call for Papers endet am 30. April 2026. Das Programm zur CADFEM World Conference 2026 wird dann im Mai veröffentlicht.

Weitere Informationen und Anmeldungen inkl. Early Bird Tickets unter https://www.cadfem.net…rence.html

Über die CADFEM Germany GmbH

CADFEM wurde 1985 in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Elite Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

CADFEM Germany GmbH
Am Schammacher Feld 37
85567 Grafing b. München
Telefon: +49 (8092) 7005-0
Telefax: +49 (8092) 7005-77
http://www.cadfem.de

Ansprechpartner:
Alexander Kunz
Telefon: +49 (80 92) 7005-889
E-Mail: akunz@cadfem.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel

Kunststoffteile: Mit Simulation zum Festigkeitsnachweis nach VDI 2016

Kunststoffteile: Mit Simulation zum Festigkeitsnachweis nach VDI 2016

Im Herbst 2025 ist die Richtlinienreihe VDI 2016 zum Festigkeitsnachweis von Bauteilen aus unverstärkten und kurzfaserverstärkten Thermoplasten erschienen. Sie gibt Produktentwicklern Sicherheit und Entscheidungshilfen im Umgang mit dem komplexen werkstoffmechanischen Verhalten von Kunststoffen. Wie Praktiker die Richtlinie im Zusammenspiel mit FEM-Simulationen nutzen, vermittelt ein neues Seminar von CADFEM und Dr. Matthias De Monte von der Robert Bosch GmbH.

Mit ihrer strukturierten Methodik unterstützt die neue Richtlinie VDI 2016 Entwicklerinnen und Entwickler bei der Erbringung des Festigkeitsnachweises von Bauteilen aus thermoplastischen Kunststoffen. Während sich für Metallbauteile verschiedene Festigkeitsnachweise längst etabliert und bewährt haben, bestand für unverstärkte und kurzfaserverstärkte Thermoplaste mit ihrem signifikant anderen Verhalten noch Nachholbedarf. Diese Lücke wurde nun geschlossen.

Seminar greift die neue Richtlinie VDI 2016 auf

Die neue Richtlinienreihe VDI 2016 gibt Entwicklungsbeteiligten Zugang zu den Besonderheiten dieser Werkstoffgruppe und zu standardisierten Verfahren. Aufgrund der großen Bedeutung für Konstruktionsentscheidungen bietet das auf Simulation und Digital Engineering spezialisierte Ingenieurunternehmen CADFEM ein neues Seminar an, das die systematische Anwendung der VDI 2016 im Zusammenspiel von FEM-Simulationen vermittelt – von der Bauteil-Konzeption bis zur Werkzeugfreigabe. Der eintägige Online-Kurs für Praktiker aus Konstruktion und Entwicklung von Kunststoffbauteilen stellt Aufbauwissen bereit, dass unmittelbar im Anschluss produktiv genutzt werden kann. Zu den zentralen Lernzielen gehört die Fähigkeit, wichtige Einflussfaktoren wie Temperatur, Kriechen, Feuchte bzw. Medien und Bindenähte korrekt zu berücksichtigen.

Software-unabhängiges Wissen – Übungen mit Ansys Mechanical

Ein Schwerpunkt des Seminars sind praxisnahe Übungen. Sie werden mit dem Softwareprogramm Ansys® Mechanical® durchgeführt, das aber bei der späteren praktischen Umsetzung des Gelernten im Arbeitsalltag nicht vorausgesetzt wird. In den Übungen erstellen die Teilnehmenden aus technischen Spannungs-Dehnungskurven realitätsnahe Materialkarten, erarbeiten sich Methoden für die korrekte Auswahl unterschiedlicher Nachweisverfahren und Werkstoffdaten und bekommen ein Verständnis für die korrekte Interpretation der Materialduktilität und deren Auswirkung auf die Abminderungsfaktoren für die Bemessungsgrenze am Bauteil.

Virtuelle Produktentwicklung von Kunststoffbauteilen

Durch ihre komplexen Materialeigenschaften einerseits und die großen Gestaltungsspielräume andererseits sind Kunststoffe prädestiniert für die Verwendung virtueller Produktentwicklungsverfahren. Speziell im Kunststoffsektor haben sich daher schon früh Softwarelösungen zur Optimierung und Beschleunigung der Entwicklungs- und Produktionsprozesse etabliert. So werden mit numerischen Simulationen auf Basis der Finite-Elemente-Methode (FEM) in frühesten Entwicklungsphasen Produktverhalten und Produkteigenschaften untersucht, Alternativen objektiv verglichen und optimale Entscheidungen im Hinblick auf Funktion, Kosten, Nachhaltigkeit oder auch Herstellbarkeit getroffen.

Kooperation mit Kunststoff- und Zuverlässigkeitsexperte der Robert Bosch GmbH

Das CADFEM Seminar zur VDI-Richtlinie 2016 wurde gemeinsam mit Dr. Matthias De Monte entwickelt. Der Forschungsingenieur der Robert Bosch GmbH, der auch Referent des Seminars ist, verfügt über eine große fachliche Expertise auf den Gebieten Materials Engineering und Zuverlässigkeitsbewertung mit Schwerpunkt Thermoplasten. De Monte ist sowohl im wissenschaftlichen Bereich als auch im Entwicklungs- und Industriesektor tätig, unter anderem als Mitglied des "Bosch-wide Center-of-Competence for Plastics".

Mehr Informationen zum Seminar: https://www.cadfem.net…21927.html

Über die CADFEM Germany GmbH

CADFEM wurde 1985 in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Elite Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

CADFEM Germany GmbH
Am Schammacher Feld 37
85567 Grafing b. München
Telefon: +49 (8092) 7005-0
Telefax: +49 (8092) 7005-77
http://www.cadfem.de

Ansprechpartner:
Alexander Kunz
Telefon: +49 (80 92) 7005-889
E-Mail: akunz@cadfem.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel

Mensch und KI – Konkurrenz oder Partner?

Mensch und KI – Konkurrenz oder Partner?

Ersetzt moderne KI bald Ingenieure und andere Fachleute, wie es in Medien und Internetforen immer wieder diskutiert wird? Oder ist KI ein wichtiges Werkzeug, das Ingenieure und Techniker für eine effiziente Entwicklung und Fertigung von Produkten nutzen können? Diese und viele weitere Fragen behandelt der fünfte und letzte Teil des eBooks zu Simulation und KI, das ab sofort online verfügbar ist. Die eBook-Reihe, die der Simulations-Spezialist CADFEM herausgegeben hat, ist aktuell kostenlos erhältlich. Die ersten vier Teile, die seit Mai dieses Jahres sukzessive erschienen sind, wurden insgesamt bereits über 2.000-mal heruntergeladen.

"In diesem fünften Teil betrachten wir, was Ingenieurskunst im Zeitalter von KI bedeutet und wie sich die Arbeit von Ingenieuren durch KI verändert", erklärt Alexander Seidel, der bei CADFEM den Bereich Künstliche Intelligenz verantwortet und zu den Autoren des eBooks gehört. "Und wir zeigen, wie Mensch und KI zusammenarbeiten, um die Produktentwicklung voranzubringen." Dabei geht es in dem eBook neben technischen Fragen und Erläuterungen auch um ethische Fragen bei der Nutzung von KI.

Wettbewerbsvorteile und Mehrwert für produzierende Unternehmen

Die Autoren stellen aber auch klar: Beim Einsatz von KI in der Produktentwicklung spielt der Mensch weiterhin eine zentrale Rolle. "Denn Ingenieure bringen das technische Denken, die Neugier und den Pragmatismus mit, die KI erst produktiv machen. KI wird ihrerseits zum Werkzeug, um Ideen effizient in Produkte umzusetzen", betont Seidel. Der Begriff KI ist nicht neu, sondern stammt aus den 1950-er Jahren. "Was sich jedoch grundlegend geändert hat, ist ihr technologischer Reifegrad", heißt es in dem eBook. Heute biete KI eine niedrige Einstiegshürde und schaffe so einen klaren Mehrwert für nahezu alle produzierenden Unternehmen.

Wer sich jetzt mit den Möglichkeiten beschäftige und eine durchdachte Strategie für den Einsatz von KI erarbeite, könne entscheidende Wettbewerbsvorteile nutzen. "Kreative und vielleicht auch ungewöhnliche Ideen lassen sich in der virtuellen Welt einfach digital durchspielen und frühzeitig bewerten, lange bevor Ressourcen in physische Prototypen fließen", schreiben die Autoren. Während mit Hilfe von KI Routineaufgaben automatisiert werden, könnten sich Ingenieure stärker auf kreative Entwurfsprozesse, strategische Entscheidungen und die übergeordnete Kontrolle konzentrieren.

"KI wird Ingenieure nicht ersetzen"

Bei der Recherche sprachen die Autoren des eBooks auch mit dem Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa), Prof. Dr. Sascha Stowasser, der betont: "KI wird den Ingenieur kurz- und mittelfristig nicht ersetzen, sondern seine Arbeit verändern und erweitern." Wenn KI Routinetätigkeiten wie Datenanalyse, Simulation oder Variantenbewertung übernehme, schaffe sie "Freiräume für Kreativität der Gestaltung." Ob und wie der Mensch die führende Instanz im soziotechnischen System bleibe, hänge wesentlich von gesellschaftlichen Weichenstellungen ab. "Nur wenn Beschäftigte, Unternehmen, Politik und Sozialpartner gemeinsam über Arbeit, Verantwortung und Qualifizierung im Kontext von KI sprechen, wird aus technologischem Fortschritt gesellschaftlicher Nutzen."

Dabei werde sich der Arbeitsalltag von Ingenieuren spürbar verändern: "Entwicklungsprozesse werden vernetzter, datenbasierter und deutlich dynamischer. Digitale Zwillinge, Simulation und automatisierte Analysen beschleunigen Entscheidungen, verkürzen Innovationszyklen und verschieben Routinetätigkeiten in digitale Systeme", sagt Prof. Stowasser im Gespräch mit den Autoren. Gleichzeitig werde die Arbeit flexibler und unabhängiger von Ort und Zeit, wodurch "die Anforderungen an Kommunikation, Abstimmung, Selbstorganisation und an die eigene Resilienz" steigen.

Das eBook "KI in der Produktentwicklung: Technologie, Praxiswissen und Anwendung" ist in Deutsch und Englisch erschienen und richtet sich an alle produzierenden Unternehmen und generell an alle am Thema Interessierten. Es fasst zentrale KI-Themengebiete, Erfolgsbeispiele und Erfahrungen zusammen, die Unternehmen mit KI in der Produktentwicklung gemacht haben. Das eBook soll die Vorzüge beim Umgang mit KI aufzeigen und verständlich erklären, wie Unternehmen mit Hilfe neuer Technologien und Tools bei Entwicklung und Fertigung eine deutliche Kostenreduzierung und eine große Zeitersparnis nutzen können. In dem Zusammenhang geht es auch darum, schneller sichere Produkte zu entwickeln.

Das eBook mit allen fünf Teilen steht kostenlos online zur Verfügung unter https://resources.cadf…lung/ebook

Über die CADFEM Germany GmbH

CADFEM wurde 1985 – vor 40 Jahren – in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Apex Channel Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

CADFEM Germany GmbH
Am Schammacher Feld 37
85567 Grafing b. München
Telefon: +49 (8092) 7005-0
Telefax: +49 (8092) 7005-77
http://www.cadfem.de

Ansprechpartner:
Alexander Kunz
Telefon: +49 (80 92) 7005-889
E-Mail: akunz@cadfem.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel

Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien. Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber.