Integrität von Gesundheitsdaten: Reagieren mit belastbaren Nachweisen

Integrität von Gesundheitsdaten: Reagieren mit belastbaren Nachweisen

Das aktuelle regulatorische Umfeld für Gesundheitsdienstleister ist eindeutig: Werden Unstimmigkeiten festgestellt, müssen diese untersucht werden. Doch selbst wenn Ihre Originalunterlagen zum letzten Zeitpunkt korrekt waren; was garantiert Ihnen, dass sie es heute noch sind? Und selbst wenn Änderungen identifiziert werden können (was bei älteren Dokumenten oft schwierig ist), wie sollen Aufsichtsbehörden beurteilen, ob diese Änderungen vorsätzlich vorgenommen wurden? Noch grundlegender: Wie können Patienten, medizinisches Fachpersonal oder Versicherungen der Integrität der Daten vertrauen?

Was zunächst wie mögliche formale oder administrative Fehler erschien, entwickelt sich zunehmend zu einer tiefergehenden Fragestellung: Wenn Regulierungsbehörden nicht feststellen können, ob Datensätze absichtlich verändert wurden, wie soll dann überhaupt Vertrauen in die Daten einer Einrichtung bestehen?

Dieser Wandel – weg von der reinen Feststellung von Änderungen hin zur Bewertung von Absicht und Nachvollziehbarkeit – stellt Gesundheitseinrichtungen weltweit vor Herausforderungen: von Kanada (PHIPA) über Deutschland (SGB X und SGB V) bis hin zu Australien (HRIP Act). Regulierungsbehörden verlangen zunehmend Belege, dass personenbezogene Gesundheitsdaten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg korrekt, unverändert und rückverfolgbar sind.

Truth Enforcer wurde speziell entwickelt, um genau dieses Problem zu adressieren. Durch die Speicherung einzelner kryptografischer Hashes, die jeweils den Inhaltszustand eines Dokuments repräsentieren, auf einem sicheren Ledger erhalten Organisationen einen unumstößlichen Integritätsnachweis; ohne Dokumente selbst offenzulegen oder weiterzugeben. Für Compliance Officers, CISOs und Führungskräfte in hochregulierten Umgebungen wird Dokumenten-Governance damit von einer Vertrauensfrage zu einer objektiv überprüfbaren Tatsache.

Warum bestehende Schutzmaßnahmen nicht ausreichen

Die meisten Gesundheitseinrichtungen setzen bereits auf eine Kombination aus Verschlüsselung, digitalen Signaturen und Zugriffskontrollen. Diese Maßnahmen sind regulatorisch vorgeschrieben und bleiben essenziell. Sie haben jedoch eine gemeinsame Schwachstelle: Es handelt sich um interne Kontrollen.

Eine verschlüsselte Datei ist zwar geschützt, doch wer garantiert nach der Entschlüsselung, dass sie nicht verändert wurde? Ein elektronischer Audit Trail protokolliert Aktivitäten, doch auch Protokolle können manipuliert werden. Eine digitale Signatur bestätigt den Ursprung eines Dokuments, sagt jedoch nichts darüber aus, ob der Inhalt nachträglich unbemerkt verändert wurde.

In regulierten Gesundheitsumgebungen entstehen dadurch Risikoflächen. Interne Prüfer müssen sich häufig auf Metadaten oder Herstellerzusicherungen anstatt auf unabhängig überprüfbare Nachweise verlassen.

Warum Truth Enforcer entscheidend ist 

Truth Enforcer ergänzt bestehende Kontrollen um eine zusätzliche Ebene der extern überprüfbaren Integrität. Bei jeder Erstellung oder Änderung eines Dokuments wird ein kryptografischer Hash berechnet: Ein eindeutiger digitaler Fingerabdruck, der ausschließlich aus dem Dokumenteninhalt abgeleitet wird. Dieser Hash – und nur dieser – wird in der Blockchain gespeichert.

Da Hashes nicht rückrechenbar sind, werden keinerlei Informationen über den Dokumenteninhalt preisgegeben. Gleichzeitig kann jede spätere Version des Dokuments mit dem gespeicherten Hash verglichen werden. Stimmen die Fingerabdrücke überein, ist das Dokument nachweislich authentisch und unverändert. Weichen sie ab, liegt eine Änderung oder ein Fehler eindeutig vor.

Entscheidend ist dabei, dass sensible Gesundheitsdaten niemals die geschützte Umgebung Ihrer Organisation verlassen. Die Verifikation erfolgt lokal anhand des Ledger-Eintrags. Datenschutz und Beweisfähigkeit gehen so Hand in Hand.

Internationale Regulierung: Kanada, Deutschland und Australien

Ein Blick auf unterschiedliche Rechtsräume zeigt klare Gemeinsamkeiten. Überall werden Genauigkeit, Authentizität und Verantwortlichkeit gefordert. 

    PHIPA (

Kanada) verpflichtet Datenverantwortliche zur Führung korrekter Gesundheitsakten und zum Einsatz technischer Schutzmaßnahmen, wie sichere IT-Systeme und Audit Trails.

    SGB X und SGB V (

Deutschland) betonen Datenschutz, zweckgebundene Kontrollen sowie die manipulationssichere Speicherung und sichere Cloud-Verarbeitung von Gesundheitsdaten.

    HRIP Act (

Australien) verlangt ebenfalls Maßnahmen, die Manipulationen verhindern und eine überprüfbare Authentizität sicherstellen.

In allen Fällen geht es nicht nur darum, Daten zu schützen, sondern diesen Schutz auch beweisen zu können und das selbst im Rahmen unabhängiger Prüfungen.

Ohne Nachweis: Ein realistisches Szenario

Stellen Sie sich eine Krankenhaus-Forschungseinheit vor, die über mehrere Jahre eine Studie zu chronischen Erkrankungen durchführt. Patientendaten werden aus verschiedenen Systemen zusammengeführt, in einem gesicherten SharePoint-Repository gespeichert und mit externen Partnern geteilt.

Ohne Truth Enforcer:

Ein Analyst ändert versehentlich eine Spalte in einem Datensatz.

Die Abweichung wird erst Monate später entdeckt, als Unstimmigkeiten in den Ergebnissen auftreten.

Aufsichtsbehörden verlangen einen Nachweis, dass die Daten nicht manipuliert wurden.

Das Krankenhaus kann keinen eindeutigen Beleg liefern und muss sich auf hinterfragbare Systemlogs stützen. Das Forschungsprojekt gerät ins Stocken – der Reputationsschaden ist erheblich.

Mit Truth Enforcer:

Jeder Datensatz wird nach Finalisierung gehasht und im Ledger erfasst.

Bei einer Unstimmigkeit weist das Krankenhaus nach, dass die offizielle Version seit der Einreichung unverändert ist.

Prüfer können dies unabhängig verifizieren, ohne Patientendaten einzusehen.

Die Prüfung wird zügig abgeschlossen, Vertrauen bleibt erhalten, die Forschung läuft weiter.

Der Unterschied liegt nicht nur in der Compliance, sondern in der institutionellen Glaubwürdigkeit.

Nahtlose Integration in bestehende Workflows 

Ein häufiger Hinderungsgrund für neue Kontrollmechanismen ist deren Einfluss auf bestehende Prozesse. Truth Enforcer wurde genau deshalb so konzipiert, dass er sich nahtlos in gebräuchliche Tools integriert:

SharePoint für Dokumentenablagen

Salesforce für Patienten-, Partner- oder Anbieterdaten

Power Automate für Workflows und Freigaben

Die Integritätsprüfung erfolgt direkt bei Erstellung oder Freigabe von Dokumenten, ohne zusätzliche manuelle Schritte oder Parallelprozesse. Anwender arbeiten wie gewohnt, während Compliance-Teams eine neue Ebene der Sicherheit gewinnen.

Vertrauen, Compliance und Audit-Fähigkeit 

Manipulationssichere Verifikation bietet weit mehr als reine Pflichterfüllung. Sie bezieht sich auf essenzielle Herausforderungen von Unternehmen des Gesundheitswesens:

Audit-bereit sein: Statt Protokolle vorzulegen, liefern Organisationen kryptografische Beweise.

Reduziertes Haftungsrisiko: In Streitfällen kann die Authentizität von Unterlagen zweifelsfrei belegt werden.

Operatives Vertrauen: Forschungspartner, Versicherer und Patienten gewinnen Sicherheit im Umgang mit Daten Ihrer Organisation.

Schutz vor Insider-Risiken: Selbst berechtigte Nutzer können Daten nicht unbemerkt verändern, was die interne Kontrollierbarkeit ohne inneffiziente Zugangsbeschränkungen fördert.

Für international tätige Organisationen entsteht so eine einheitliche Integritätsstrategie, die sich an unterschiedliche regulatorische Anforderungen anpassen lässt.

Vertrauen in die Zukunft von Gesundheitsdaten sichern 

Das Gesundheitswesen entwickelt sich in Richtung stärkerer Datenteilung, internationaler Forschung und cloudbasierter Zusammenarbeit. Jede Innovation schafft neue Chancen, aber auch neue Risiken. Regulierungsbehörden reagieren darauf mit strengeren Anforderungen an Nachvollziehbarkeit, Genauigkeit und Prüfungsfähigkeit.

Truth Enforcer ersetzt bestehende Sicherheitsmaßnahmen nicht; es verstärkt sie. Durch unabhängige, datenschutzfreundliche Integritätsnachweise wird Compliance von einer defensiven Pflicht zu einer proaktiven Vertrauensbasis.

Für Compliance Officers, CISOs und Führungskräfte im regulierten Gesundheitswesen lautet die entscheidende Frage daher nicht, ob Datenintegrität wichtig ist – sondern ob Ihr Unternehmen sie beweisen kann. 

Über die Connecting Software s.r.o. & Co. KG

Connecting Software bietet seit über zwei Jahrzehnten Softwarelösungen zur Datensynchronisierung und zur Verbindung von Unternehmenssystemen an. Das Unternehmen zählt weltweit über 1.000 Kunden, insbesondere in stark regulierten Branchen wie dem Finanzwesen, dem öffentlichen Sektor und dem Militär.

Die Lösungen von Connecting Software arbeiten automatisch im Hintergrund. Sie steigern die Produktivität, erhöhen die Datensicherheit und gewährleisten die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Sie betreffen meist die gängigsten Business-Anwendungen wie zum Beispiel von Microsoft: Dynamics365, Office365/M365, SharePoint. Aber auch andere globale und regionale Hersteller wie Salesforce oder Google.

Darüber hinaus kommen bewährte Spitzentechnologien zum Einsatz – darunter Blockchain für Datenintegrität und -authentizität sowie Datendioden für die unidirektionale, sichere Datenübertragung in sicherheitskritische Umgebungen. Diese strategische Anwendung fortschrittlicher Technologien gewährleistet Sicherheit und Zuverlässigkeit für die geschäftskritischen Prozesse der Kunden.

Mehr Info unter: www.connecting-software.com

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

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Gumpendorfer Straße 19
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Telefon: +43 (1) 3707200
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