
Von Process Mining bis Cloud-Services: Asseco veröffentlicht APplus 7.1
Als zentrale Informationsdrehscheiben der Geschäftsprozesse verwalten ERP-Lösungen den gesamten Datenschatz eines Unternehmens. In Zeiten steigender Digitalisierung, in denen immer neue Stufen des Geschäftsprozesses an das ERP-System angebunden werden, wächst dieser in vielen Unternehmen in steigendem Maße an. Um für Anwender auch weiterhin eine schnelle und effiziente Arbeit mit APplus sicherzustellen, wurde die Architektur in Version 7.1 weiter optimiert: Die Lösung lagert Altdaten nun konsequent aus und verringert damit die Größe der produktiven Datenbank. Gleichzeitig behalten Anwender über die gewohnte Oberfläche alle relevanten Daten jederzeit im Zugriff. Die Verkleinerung der produktiven Datenbank vereinfacht die Durchführung von Backups und sorgt gleichzeitig für eine kontinuierlich stabile Performance.
Startschuss für Process Mining und Cloud-Services
Das umfassende Informationsreservoir einer ERP-Lösung stellt gleichzeitig die ideale Grundlage dafür dar, bestehende Prozessabläufe zu analysieren und daraus Optimierungsvorschläge für eine effizientere Arbeit im Praxisalltag abzuleiten. Dazu legt APplus 7.1 bereits heute die Basis für den Einsatz aktueller und künftiger Process-Mining-Technologien: Per Konfiguration sind Anwender mithilfe der entsprechenden Zusatzfunktion ab sofort beispielsweise in der Lage, bestimmte Ereignisse zu definieren, die analysiert werden sollen. Anhand dieser Definitionen protokolliert APplus daraufhin die jeweils relevanten Daten – ebenfalls in einer externen Datenbank, um Leistungseinbußen zu vermeiden. Durch die Protokollierung der Prozessdaten lassen sich anschließend verborgenes Prozesswissen visualisieren und daraus konkrete Verbesserungsvorschläge für ein effizientes Arbeiten in der Praxis ableiten.
Auch zur Erweiterung des bestehenden Funktionsangebots setzt APplus 7.1 auf innovative Technologie: So ermöglicht etwa der neue universelle Cloud Connector ab sofort eine einfache Anbindung von Partnerlösungen und SaaS-Angeboten an APplus – bei gleichzeitig höchstmöglicher Sicherheit für die übertragenen Daten. Ein erster Dienst, der auf diese Weise in APplus 7.1 realisiert wurde, ermöglicht Anwendern die Konvertierung von Rechnungen in das seit November im behördlichen Kontext verpflichtende elektronische Rechnungsformat XRechnung. Der entsprechende Prozess lässt sich in APplus anstoßen, woraufhin das Dokument über das Asseco-Cloud-Backend zur Umwandlung an den entsprechenden Dienst des Asseco-Partners Seeburger übergeben wird. Nach Abschluss der Konvertierung kann die elektronische Rechnung wie gewohnt über die APplus-Ausgabesteuerung versendet werden.
Weitere Funktionen im Überblick
Zu den weiteren Funktionen und Add-Ons von APplus 7.1 gehören:
- Umsetzung individueller Lagerstrategien: Die neuen bestandstrennenden Merkmale in APplus 7.1 ermöglichen es Kunden, betriebliche oder marktseitige Anforderungen flexibel und einfach im ERP-System umzusetzen. Neben der Implementierung erforderlicher Entnahme-Reihenfolgen lassen sich so beispielsweise auch Verfallsdaten oder Ähnliches bei der Lagerentnahme berücksichtigen.
- KI-gestützte Lageroptimierung: APplus ermöglicht eine intelligente Analyse von Lagerbeständen und generiert daraus Empfehlungen zur Konfiguration der entsprechenden Lagerparameter wie Disponierungsart, Mindestmenge oder optimale Losgröße der einzelnen Artikel. In der Praxis sind durch die Optimierung Bestandsreduktionen von bis zu 20 Prozent möglich.
- Checklisten und Abrechnung von Reisezeiten im Service: APplus 7.1 sorgt für durchgängige Prozesse im Service. Reise- und Sonderarbeitszeiten lassen sich nun flexibel abrechnen. Gleichzeitig können Unternehmen übergreifende firmen- und ressourcenabhängige Reisekonditionen definieren, die bei der Planung der Service-Einsätze Anwendung finden. Konkrete Checklisten, zu denen sich auch Pflichteingaben festlegen lassen, erhöhen den Standardisierungsgrad der Dokumentation vor Ort.
- Qualifizierte Prüfung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt.-ID): Das neue APplus ermöglicht die Prüfung der USt.-IDs über den deutschen Webservice des Bundeszentralamts für Steuern zum Zeitpunkt der Bestellung sowie beim Warenversand. Das Prüfergebnis wird dokumentiert und im Bedarfsfall über einen Beleg ausgegeben.
- KI-basierter Anomalie-Agent für Fertigungsprozesse: Der KI-basierte Anomalie-Agent von APplus unterstützt Fertiger dabei, Abweichungen vom regulären Produktionsverlauf frühzeitig zu identifizieren und so die Entstehung von Ausschuss oder drohende Maschinenausfälle zu vermeiden. Werden kritische Parameterkonstellationen erkannt, lassen sich präventiv Gegenmaßnahmen einleiten.
- Verbessertes User Interface: APplus 7.1 erhöht die Ergonomie und Benutzerfreundlichkeit der Lösung weiter. Elemente wie Aufgaben und Reiter können nun ganz nach Bedarf ein- und ausgeblendet werden. Auch der Positionsbereich lässt sich unmittelbar aus der Oberfläche heraus steuern. Dank Responsive Design passen sich die einzelnen Elemente automatisch an die Größe des genutzten Bildschirms an. Darüber hinaus wurde auch der Produktkonfigurator auf Basis von HTML 5 überarbeitet. Er steht ab April in einer neuen Optik zur Verfügung.
- Neue Plantafel: In der neuen APplus-Plantafel lassen sich u.a. verfügbare Kapazitäten in Form eines Histogramms visualisieren. Dabei können nun Tooltipps individuell auf die Anforderungen des Prozesses hin angepasst werden. Die neue Projektstrukturplantafel zeigt Projektnamen und Benennungen der einzelnen Positionen unmittelbar an und unterstützt mit Tooltipps zu Ressourcen.
- Einfache Personalisierung durch KI-Dashboards: Mithilfe der KI-Dashboards erhalten Anwender die Möglichkeit, ihre persönliche Startseite schnell und einfach zu konfigurieren. Auf Basis einer anonymisierten Analyse der tatsächlichen ERP-Nutzung schlägt APplus die für jeden Mitarbeiter passenden Elemente vor: von geeigneten Listen über grafische Übersichten bis hin zu relevanten Workflows.
- Integrierte QuickViews: Mit Version 7.1 wurden die APplus QuickViews in den Standard übernommen und weiterentwickelt. Sie ermöglichen es Anwendern, beliebige Datenbankabfragen durchzuführen und die Ergebnisse schnell und bequem als Tabelle oder Diagramm aufzubereiten.
Verfügbarkeit und weitere Informationen
APplus 7.1 ist ab sofort für Neu- sowie Bestandskunden verfügbar. Weitere Informationen zur Lösung sowie Details zu allen Neuerungen finden sich hier.
Seit mehr als 25 Jahren bietet die Asseco Solutions mit Hauptsitz in Karlsruhe modernste ERP-Technologien für den gehobenen Mittelstand. Ihre webbasierte ERP-Lösung APplus verbindet CRM, DMS, PLM, E-Business, Wissensorganisation, Risikomanagement und Workflow mit klassischem ERP und deckt so alle wesentlichen Stufen moderner Wertschöpfungsketten integriert ab. Derzeit setzen mehr als 1.750 Kunden auf APplus. Mit einem starken Fokus auf Forschung und Entwicklung agiert Asseco als einer der Vorreiter für Digitalisierung und zukunftsweisende Technologien wie Industrie 4.0 und künstliche Intelligenz. So unterstützt die aktuelle APplus-Version Anwender u.a. mit innovativer KI in Bereichen wie Vertrieb, Lager oder Fertigung. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt über 800 Mitarbeiter an knapp 20 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Slowakei und Tschechien sowie Italien und Guatemala. Als Teil der europaweiten Asseco-Gruppe mit über 24.000 Mitarbeitern bietet Asseco seinen Kunden eine ideale Kombination aus lokalem Fokus und globaler Handlungsfähigkeit.
Asseco Solutions AG
Amalienbadstraße 41C
76227 Karlsruhe
Telefon: +49 (721) 91432-0
Telefax: +49 (721) 91432-298
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phronesis PR GmbH
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Marketing Managerin
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Führungswechsel bei der triomis GmbH
Sabine Thurek verfügt über langjährige Erfahrung in der IT Branche und hat sich in unterschiedlichen Funktionen bei triomis bewährt. Seit 2003 war sie als Prokuristin für das Rechnungswesen und Personalverwaltung sowie das Projektcontrolling verantwortlich.
Nun nimmt sie die nächste berufliche Herausforderung an und hat vor, die erfolgreiche Arbeit der triomis GmbH mit einem hochengagierten Team erfolgreich fortzusetzen.
Unter den derzeit herrschenden Pandemiebedingungen, die im Softwareconsulting, dem Kerngeschäft der triomis, die erforderliche Kundenähe schwierig machen, haben für sie die Aufrechterhaltung eines sicheren Arbeitsumfeldes für die Mitarbeiter und die Sicherung der Arbeitsplätze oberste Priorität.
„Wir sind froh, das wir als Microsoftpartner über das Know-How und die entsprechenden Werkzeuge verfügen, um unsere Kunden auch aus dem Home-Office heraus in gewohnter Qualität und Verlässlichkeit bedienen zu können.“ so Sabine Thurek.
Der Schwerpunkt der triomis für 2021 liegt auf dem weiteren Ausbau der cloudbasierten Softwareentwicklung in der Microsoft Azure Cloud.
Gute Wachstumschancen sieht Sabine Thurek zudem beim Thema Industrie 4.0 und einem durch die Pandemie verstärkten Bedarf an IOT Lösungen.
triomis ist der branchenführende Microsoft Dynamics 365 Partner mit einem einzigartigen, erschwinglichen Produktlösungs- und Outsourcing-Geschäftsmodell. Als Spezialist für die Realisierung von Softwarelösungen auf Basis von Microsoft-Technologien verfügt triomis über Kompetenzen in den Bereichen Dynamics 365, Portallösungen und auftragsbezogene Anwendungsentwicklung.
triomis begleitet Unternehmen in allen Phasen des Lebenszyklus einer Softwarelösung von der Evaluierung über die Entwicklung, die Qualitätssicherung und die Bereitstellung bis hin zur dauerhaften strategischen Weiterentwicklung der Lösung.
Seit der Unternehmensgründung 1992 werden Lösungen von triomis von führenden Banken und Versicherungen, bekannten Medienkonzernen und Handelsketten eingesetzt.
triomis GmbH
Londoner Bogen 45
44269 Dortmund
Telefon: +49 (231) 51919-10
Telefax: +49 (231) 51919-22
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Telefon: +49 (231) 51919-10
Fax: +49 (231) 51919-22
E-Mail: presse@triomis.de
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Mehr Zeit für die Champions!
Der THW Kiel macht es vor: Der mit 41 nationalen Titeln erfolgreichste Handballverein Deutschlands und Gewinner der Champions League sammelt Titel, ist aber auch meisterlich in der Arbeitszeiteinsparung. Geschäftsprozesse wie Vertragsverwaltung und Ticketing werden mit der ERP Software Sage 100 abgewickelt. Die Schnittstelle zum Ticketing mit EVENTIM Sports beschert den Mitarbeitenden im Schnitt täglich eine Stunde Zeitersparnis. Programmiert hat sie für den Bundesliga-Verein die datatronic Software AG.
datatronic Software AG hat Schnittstelle programmiert
Je professioneller Sportvereine werden, umso mehr halten mit Ticketverkauf, Merchandising und Sponsorenverträgen Geschäftsprozesse Einzug, die denen eines Wirtschaftsunternehmens vergleichbar sind. Eine leistungsstarke IT ist daher wichtig, und ein professionelles ERP System, wie Sage 100, gefragt, um manuelle Geschäftsprozesse zu automatisieren und mithin von einer beachtlichen Zeitersparnis zu profitieren.
„Die von uns programmierte Schnittstelle zwischen der Sage 100, die gerade den Anforderungen kleiner und mittelständischer Unternehmen gerecht wird, und dem Ticketing mit EVENTIM, verhilft dem THW Kiel zu rund einer Stunde Arbeitszeitersparnis täglich“, freut sich Pascal Bühler, Vorstand der datatronic Software AG. Nach einem Spiel müssen nun etwa nicht mehr die ganzen Verkaufszahlen aus dem EVENTIM.Tixx gezogen und ins ERP-System importiert werden. Aus zeitaufwendiger Handarbeit wird ein vollautomatischer Vorgang. Auch die Buchungsdaten werden dank der Schnittstelle direkt an das EPR-System weitergegeben, die Buchung erfolgt automatisch, und die Daten neuer Kunden lassen sich einfach übernehmen. Schließlich können die Handballer aus Kiel sogar noch mit einer besseren Reihenauslastung in ihrer Arena rechnen.
Mehrwert für den Verein, die Mitarbeitenden und Fans
Noch bremst die Pandemie volle Arenen aus, doch für die Zeit spannender Spiele Vorsorge tragen, ist immer sinnvoll. „Mit der Sage 100 und der Schnittstelle zu EVENTIM Sports ist unser Verein gut aufgestellt. In der Zukunft bleibt uns so wieder mehr Zeit für den Spielbetrieb und alles, was damit zusammenhängt“, freut sich Maik Becker vom Handball-Bundeslegisten THW Kiel. Nicht zu unterschätzen: Mit dem Onlineticketverkauf lässt sich besonders die Zielgruppe junger Kartenkäufer ansprechen, die zu treuen Fans werden können.
Die Schnittstelle von Sage 100 zum Ticketing von EVENTIM Sports schafft Mehrwert für den Verein, Mehrwert für die Mitarbeitenden, Mehrwert für die Fans – wenn das nicht meisterlich ist.
Als Digitalisierungspartner für KMU bietet Datatronic kaufmännische Software und IT-Lösungen aus einer Hand. Das Portfolio umfasst die Bereiche ERP, DMS, CRM, HR sowie IT-Infrastruktur und Hosting.
Datatronic ist ein Unternehmen der NTR Gruppe, deren Töchter von 13 Standorten aus über 2000 Mittelstandskunden betreuen.
https://www.datatronic.de/
Datatronic Software AG
Am Alten Schlachthof 1
67547 Worms
Telefon: + 49 6241-7070-100
Telefax: + 49 6241-7070-199
http://www.datatronic.de
Geschäftsführende Gesellschafterin
E-Mail: Nicole.Rubbe@ntr.de
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Durchgängige CAx-Prozesse in der anspruchsvollen Auftragsfertigung
Hanseatisches Understatement ist eine Tugend, die offenbar auch im Umland von Hamburg gepflegt wird – in diesem Fall von der Loll Feinmechanik GmbH in Tornesch. Denn die Feinmechanik macht nur einen Teil des Aufgabenbereiches aus, in dem das Unternehmen tätig ist. Zu den Fertigungstechnologien gehören das simultane 5-Achsen-Fräsen, das Erodieren anspruchsvoller Werkstoffe, die Multitasking-Bearbeitung auf Drehzentren und das CNC-Profilschleifen. Auf der Basis dieser Kompetenzen fertigen die rund 210 Mitarbeiter auch komplette Baugruppen für anspruchsvolle Kunden. Dabei ist das Spektrum der Referenzobjekte und -branchen sehr vielfältig. Es reicht von Strukturbaugruppen für die Luftfahrt über Spezialpumpen für die Öl- und Gasindustrie und Messzellen für die Mess- und Prüftechnik bis zu kompletten Fertigungsanlagen.
Jens Loll, seit 1995 in zweiter Generation Geschäftsführer des Unternehmens: „Wir arbeiten gern und viel für Marktführer mit hohen Technologieansprüchen. Ihnen liefern wir komplette und funktionsfähige Module und Geräte, die aus bis zu 300 Einzelteilen bestehen.“
Start der Prozesskette mit SolidWorks
Am Anfang eines jeden Projektes steht zumeist – nach dem Grundsatz „Build-to-print“ – die Idee oder das Konzept eines Kunden: „Wir fertigen nach den Zeichnungen der Kunden. Oft aber beginnt die Zusammenarbeit schon früher und wir entwickeln das komplette Bauteil oder Gerät im Kundenauftrag.“ Für diese Aufgabe gibt es eine leistungsfähige Entwicklungsabteilung mit sechs Konstrukteuren.
Ob Auftragsfertigung oder Eigenentwicklung: Nahezu jedes Projekt bei Loll Feinmechanik startet mit SolidWorks. Jens Loll: „Vielfach arbeiten unsere Konstrukteure und die Kunden parallel mit den Dateien, die Kunden geben dann die Zeichnungen im PDM-System frei. Das beschleunigt die Arbeit in der Konstruktionsphase.“
Ziel: Durchgängige Prozesskette
Nicht nur die Konstrukteure nutzen seit knapp fünfzehn Jahren SolidWorks. Insgesamt gibt es im Unternehmen zehn weitere komplette SolidWorks-Arbeitsplätze und vierzehn SolidWorks PDM-Pakete. Damit kann der gesamte Workflow in der 3D-CAD-Software abgebildet werden, und genau das ist das Ziel, wie Jens Loll erläutert: „Wir streben eine komplett durchgängige Prozesskette in der Konstruktion und Fertigung an – mit SolidWorks als führendem System und DPS als Lieferanten.“
Dieses Ziel ist ebenso einleuchtend wie herausfordernd. Denn die Fertigungsprozesse sind komplex: „Jedes einzelne Bauteil durchläuft mindestens fünf oder sechs Arbeitsgänge in der Produktion, bei einigen sind es bis zu 30. Dazu gehören auch Bearbeitungsschritte bei externen Dienstleistern.“ Aus diesem Grund kommt dem PDM-System große Bedeutung zu und auch der Anbindung an die kaufmännische Seite, sprich an das ERP-System: „Über eine Schnittstelle können wir die Datensätze aus SolidWorks PDM in unser ERP bringen, sodass auch hier ein durchgängiger Prozess gewährleistet ist.“
Fertigung und eigener Werkzeugbau: Programmierung mit SolidCAM
Damit ist die Prozesskette aber noch nicht vollständig beschrieben. Auf der „Shopfloor“-Ebene, die bei Loll Feinmechanik in mehrere Hallen gegliedert ist, befinden sich allein 62 CNC-Dreh- und Fräszentren. Zum Maschinenpark gehören aber auch Anlagen für das Drahterodieren, Profilschleifen, Entgraten und weitere Prozesse. Alle sind für High-End-Anwendungen geeignet, und bei sämtlichen CAM-Prozessen erfolgt die Programmierung mit SolidCAM. Das gilt sowohl für die produzierten Kundenbauteile als auch für den Vorrichtungsbau. Jens Loll: „Wir haben sehr gut ausgebildetes und engagiertes Personal an den Maschinen, das die 5-Achs-Fräsprogrammierung in der Regel selbst übernimmt – mit Ausnahme von Projekten z.B. für die Luftfahrtindustrie, bei denen hohe regulatorische Anforderungen zu erfüllen sind.“ Für diese Aufgabe nutzen die Mitarbeiter die zehn SolidCAM-Arbeitsplätze.
Aktuelles Projekt: PDM mit Fertigungsdaten anreichern
Aktuell arbeiten die Verantwortlichen von Loll Feinmechanik daran, das PDM-System noch stärker mit Fertigungsdaten anzureichern. Ziel ist es, eine komplette und bauteilspezifische Dokumentation zu hinterlegen, die z.B. die Programmierung, die Schnittwerte und die verwendeten Werkzeuge beinhaltet. Dann wird es für jedes einzelne Fertigungsteil – auch im Sinne der Rückverfolgbarkeit – eine individuelle Dokumentation geben. Jens Loll: „Damit verfolgen wir weiter unser Ziel, über den gesamten Konstruktions- und Fertigungsprozess eine durchgängige und einheitliche Datenhaltung zu gewährleisten – ohne Medienbrüche und Datenexporte.“
PDM oder ERP – welches System ist führend?
Offen ist dabei noch die Frage, wie die „Arbeitsteilung“ zwischen PDM und ERP gestaltet wird, wenn die Dokumentation auf diese Weise quasi selbsttätig erstellt wird. Hier werden sich die Projektverantwortlichen kurzfristig für ein Leitsystem entscheiden. Das wird aber erst geschehen, wenn die Entscheidung für ein neues Werkzeugmanagementsystem – das ebenfalls in den Datenfluss einbezogen werden soll – gefallen ist. Aus Sicht von DPS als Partner für die SolidWorks-Welt sind hier alle Optionen offen. Jörg Rudig, Leiter des CAM Competence Centers bei DPS, das Loll Feinmechanik betreut: „SolidCAM bietet Schnittstellen zu den gängigen Werkzeugmanagementsystemen.“
Postprozessoren steigern die Effizienz in der Fertigung
Ein weiteres aktuelles Projekt betrifft die Nutzung von Postprozessoren, die das Neutralformat der in SolidCAM generierten Daten in den maschinenlesbaren Code der jeweiligen Maschine umsetzen. Auch hier ist wieder die Flexibilität das treibende Moment. Jens Loll: „Mit den Postprozessoren können wir das Frästeil erst frei programmieren und dann situationsabhängig entscheiden, mit welcher Maschine wir das Teil fertigen.“ So lässt sich die Maschinenauslastung besser steuern. Zehn Postprozessoren für die Fünfachs-Fräsbearbeitung sind schon länger im Einsatz, jetzt kommen weitere für das Drehen/ Fräsen hinzu. Aktuell sind bereits zwanzig Maschinen entsprechend eingebunden.
Kosten beim Fräsen sparen – mit iMachining
Zu den Materialien, die Loll Feinmechanik bearbeitet, gehören sehr schwer zerspanbare Werkstoffe wie hochlegierte Nickel-Kobalt-Stähle, Inconel und Titan. Hier spielt, vor allem beim Fräsen, die Bearbeitungsstrategie eine entscheidende Rolle – schon aus Kostengründen. Jens Loll: „Der Werkzeugverschleiß kann 10% der Produktionskosten ausmachen. Und wenn die Frässtrategie nicht optimal ist, sind es noch mehr.“ Deshalb hat das Unternehmen das SolidCAM Modul iMachining eingeführt, das den Fräsvorgang plant und optimiert. Der Erfolg ist deutlich: Bei der Bearbeitung von kleineren Bauteilen, z.B. für die Medizintechnik, konnte iMachining die Werkzeugstandzeit um den Faktor 2 bis 3 steigern.
„All inclusive“ – einschließlich der internen Dokumentation
Das Ziel der durchgängigen Datenhaltung gilt bei Loll Feinmechanik auch für die Dokumentation und weitere, intern genutzte Dokumente. Jens Loll: „Wir generieren in und mit SolidWorks auch interne Fertigungs- und Montageanweisungen für die jeweiligen Bauteile. Und die eigenen Prüfanlagen dokumentieren wir ebenfalls auf diese Weise.“ Die Freigabeprozesse für die anspruchsvollen Kundenbranchen (Medizintechnik, Luftfahrt) sind im SolidWorks PDM hinterlegt. So ist zum Beispiel im Workflow festgehalten, in welcher Form Änderungen dokumentiert werden. Hier hilft die Durchgängigkeit also bei der Einhaltung der branchenspezifischen Anforderungen und Normen.
Software-Auswahl: Flexibilität ist entscheidend
Aus Sicht von Loll Feinmechanik bringt die Entscheidung für eine durchgängige und umfassend nutzbare CAx-Lösung deutliche Vorteile. Jens Loll: „Es gibt ja für jede Aufgabe immer auch Spezial- und Insellösungen. Wir setzen aber auf eine universelle Software, die unternehmensweit im Einsatz ist und die jeder Mitarbeiter – auch wenn er mal an einer anderen Maschine arbeitet – beherrscht. Damit gewinnen wir Flexibilität in der Fertigung und auch in der Konstruktion. Diesen Vorteil bietet uns die SolidWorks-Plattform.“
https://www.dps-software.de/
https://www.loll-feinmechanik.de/…
Verfasser:
– Gerald Scheffels, freier Journalist –
1997 gegründet, unterstützt DPS die komplette Wertschöpfungskette seiner Kunden. Von der Konstruktion, über die Berechnung und Fertigung bis hin zur Datenverwaltung und der Abbildung der damit verbundenen kaufmännischen Prozesse.
Das Software-, Beratungs- und Serviceangebot der DPS beruht auf den Produkten weltweit führender Softwareunternehmen: SOLIDWORKS von Dassault Systèmes, die CAM-Produkte von SolidCAM sowie SWOOD von EfiCAD. Mit der 3DEXPERIENCE Plattform von SOLIDWORKS bietet DPS zudem eine Cloud-Lösung, die höchste Flexibilität für zukünftige Entwicklungen bietet. Darüber hinaus werden eigene DPS Module und Applikationen vertrieben. Eine starke Kompetenz für ERP-Anbindungen rundet das Angebot von DPS ab.
Mit über 200 Mitarbeitern an 19 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützt DPS über 8.000 Kunden – immer in dem Bestreben Mehrwerte wie Reduzierung der Kosten, Verkürzung der Markteinführungszeiten und Verbesserung der Produktqualität für seine Kunden zu erzielen.
DPS Software GmbH
Epplestraße 225 | Haus 5
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Telefon: +49 (711) 797310-0
Telefax: +49 (711) 797310-29
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Briefwahl
Daher wurde die Anzahl der Briefwahlbezirke im Vergleich zur Europawahl 2019 in vielen Kommunen deutlich erhöht, in Köln beispielsweise von 279 auf 431.
In den letzten Jahren ist ein deutschlandweiter Aufwärtstrend bei der Briefwahl-Teilnahme zu verzeichnen: Lag sie beispielsweise bei der Bundestagswahl 1990 noch bei 9,4 %, waren es 2017 hingegen bereits 28,6 %.
Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist mit weiteren Steigerungsraten zu rechnen. So könnte es auch neue Höchstwerte bei den Online-Anträgen für die Briefwahl geben. Wie sollte also am besten mit der Situation umgegangen werden? Wie können im nächsten Superwahljahr die diversen Kommunal- und Landtagswahlen sowie die Bundestagswahl optimal durchgeführt werden?
Mit den HSH-Angeboten OLIWA, ONLINE|Wahlen und ONLINE|Meldewesen kann jedes HSH-Einwohnerverfahren seinen Bürgern die Online-Beantragung von Wahlunterlagen problemlos ermöglichen.
Fast elf Millionen Menschen sollen am 14. März 2021 in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg neue Landtage wählen. Es sind die ersten Landtagswahlen in Deutschland während der Corona-Pandemie, vermutlich nicht die letzten unter diesen besonderen Bedingungen. Am 6. Juni wählt Sachsen-Anhalt, im Herbst sind es die Landesparlamente in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und der Bundestag.
Für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz etwa gibt es bereits klare Überlegungen und Vorbereitungen für den Corona-Notfall: nach einer Gesetzesänderung plus Anordnung könnte die Wahl ausschließlich als Briefwahl stattfinden (ausreichend Briefwahlunterlagen werden bereits gedruckt).
Auch in Sachsen-Anhalt wurde das Landeswahlgesetz bereits geändert, damit wären im Ernstfall auch hier ausschließlich Briefwahlen möglich. In Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen wird eine Änderung gegenwärtig diskutiert. In Rheinland-Pfalz soll der Gesetzesantrag noch im Dezember verabschiedet werden.
Für die Bundestagswahl im nächsten Herbst wird ebenfalls über das Thema Briefwahl nachgedacht: "Wir verfolgen sehr genau, wie die Wahlen derzeit auf kommunaler Ebene organisiert werden", so Bastian Stemmer, Referent im Büro des Bundeswahlleiters.
Die HSH und ihre Kunden sind jedenfalls sowohl auf die eine als auch auf die andere Variante bestens vorbereitet.
HSH Soft- und Hardware Vertriebs GmbH
Rudolf-Diesel-Str. 2
16356 Ahrensfelde
Telefon: +49 (30) 94004-0
Telefax: +49 (30) 94004-400
http://www.hsh-berlin.com
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„Soziales Engagement ist uns bei highQ wichtig“
Im vergangenen Jahr 2020 schüttete highQ insgesamt 25.000 Euro (und damit wieder 5.000 Euro mehr als im Vorjahr) aus, über die sich insgesamt neun Empfänger freuen konnten, darunter der regionale Verein „Wir helfen Kindern e.V.“, der sich für benachteiligte Kinder einsetzt. Dabei liegt der Förderschwerpunkt auf den Bereichen: Kinderkrebshilfe, Gewalt und Missbrauch an Kindern, Armut, Bildung und Integration. Weitere regionalen Aktionen waren der „Weihnachtswunsch“ der Badischen Zeitung und „Herzenssache“ des Südwestrundfunks, aber auch international tätige Organisationen wie Unicef und SOS Kinderdorf wurden unterstützt. Neu hinzugekommen ist eine Spende an Mudita Foundation, bei der ein highQ Mitarbeiter sich aktiv mit einbringt. Die Organisation arbeitet daran, die Lebensbedingungen von unterprivilegierten und verwaisten Kindern in Myanmar zu verbessern, damit auch sie ein glückliches und erfülltes Leben führen können. Einen Schwerpunkt der highQ-Spendentätigkeit 2020 bildete die Un terstützung von Kindern und Schülern.
Generell haben die Werte Verantwortung und Engagement bei dem Freiburger IT-Unternehmen, welches Software für den öffentlichen Verkehr und für das Finanzwesen entwickelt, einen hohen Stellenwert. „Soziales Engagement ist uns wichtig“, betont Christian Disch. „Das fängt bei unseren Mitarbeitern an, geht weiter mit unserem Einsatz für eine umweltfreundliche Mobilität und gilt natürlich auch ganz allgemein in sozialer und gesellschaftlicher Hinsicht.“
Ganz uneigennützig sei dieses Engagement überdies nicht, räumt Thomas Hornig ein, denn sein Unternehmen profitiere indirekt auch selbst davon: „Sowohl unsere Kunden als auch Bewerber wissen es zu schätzen, dass wir nicht nur das eigene Fortkommen im Blick haben, sondern auch an andere denken und werteorientiert handeln.“
Für highQ steht fest: Auch im laufenden Jahr wird wieder möglichst viel gespendet und auch deshalb freuen wir uns auf viele neue Projekt, die das ermöglichen.
Das 1996 in Freiburg gegründete Software-Unternehmen unterstützt, Kommunen, Verkehrsunternehmen und Finanzinstitute mit innovativen IT-Lösungen bei der effektiven Planung, Durchführung, Optimierung und Überwachung ihrer Aufgaben. Im Bereich Mobilität will highQ dazu beitragen, den öffentlichen Personenverkehr flüssiger und umweltfreundlicher zu gestalten. Im Mittelpunkt steht dabei das Konzept der Mobilitätsplattform, die verschiedene Anbieter von Verkehrsleistungen digital vernetzt; in Osnabrück und im Schwabenbund sind bereits die ersten Projekte erfolgreich in den Echtbetrieb gegangen. Zurzeit beschäftigt highQ rund 60 Mitarbeiter an den fünf Standorten Freiburg, Berlin, Frankfurt, Hamburg und Stuttgart.
highQ Computerlösungen GmbH
Schwimmbadstraße 26
79100 Freiburg
Telefon: +49 (761) 706040
Telefax: +49 (761) 706044
http://www.highQ.de
Marketing
Telefon: +49 (761) 706040
E-Mail: n.fischer@highq.de
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Auch E-Mobility braucht klare ERP-Strukturen und Prozesse
Das Softwareunternehmen ist auf die ERP-Prozesse in der Zuliefer- und Automobilbranche spezialisiert, FEPA von Planat ist als zeitgemäßes ERP/PPS-Werkzeug bei zahlreichen Unternehmen im Einsatz – auch in der Elektromobilität. Für die fertigenden Unternehmen in der Automotive-Industrie wird es derweil in den kommenden Jahren ums Überleben gehen, um dem Wettbewerb aus Übersee nicht zum Opfer zu fallen. Laut Kraftfahrtbundesamt konnte Tesla im Oktober einen Zuwachs in den Fahrzeugzulassungen in Deutschland von 82,7 Prozent erzielen.
Wettbewerbsvorteile liegen in Prozessoptimierung und Vernetzung
Die Besonderheit an dem neuen Mobilitätskonzept ist der Grad an Vernetzung, der nötig ist, um effizient arbeiten zu können. Bei konventionellen Antrieben sind die Strukturen der Komponenten-Lieferanten erprobt, während die Infrastruktur um E-Mobility noch entsteht. Beteiligte aus den verschiedensten Bereichen arbeiten zusammen, um Hersteller, Zulieferer von Batterien und Technologien, Flottenbetreiber, Infrastrukturanbieter und Servicedienstleister zu vereinen. Zahlreiche Unternehmen in diesem Bereich beginnen als Startups. „Eine prozessorientierte Software ist nötig und muss unmittelbar skalierbar sein, um bei dem weiter zu erwartenden Wachstum mithalten zu können. Prozesse und ERP müssen sich gegenseitig optimieren, zudem wird der Vernetzungsgrad zwischen Unternehmen wachsen“, sagt Christian Biebl von Planat. Optimale Produktionsabläufe sind der Schlüssel zu Wettbewerbsfähigkeit, zumal ein ERP-System auch gleichzeitig als Industrie 4.0-Hub gelten kann. Eine medienbruchfreie Integration von Drittsystemen und intuitive Bedienung sind dabei eine wesentliche Aufgabe, um so agil wie möglich arbeiten zu können.
Elektrische Nutzfahrzeuge
Das Münchner Unternehmen Evum Motors steht für eine neue Art des Nutzfahrzeugs: Mit Allrad- und Elektroantrieb vereint das aCar Ökonomie und Ökologie, gegründet wurde das innovative Unternehmen im August 2017. Mit seinem modularen Konzept ist das Fahrzeug die neue Stufe für umweltfreundliche Gewerbefahrzeuge. Innerhalb von nur zwei Monaten wurde FEPA von Planat als ERP/PPS-Lösung implementiert – ausgewählt durch ein renommiertes Beratungsunternehmen. „Wir benötigen ein System, das einen sinnvollen Standard bietet, aber auch Raum für Customizing. FEPA hat uns und unsere Berater voll überzeugt, unsere Prozesse abbilden zu können und auch zu optimieren und mit uns in die Zukunft zu wachsen“, sagt Michael Kinne, kaufmännischer Leiter von Evum Motors. „Es bedarf keiner Gigafactory, um die Prozesse und Strukturen, die zur Fertigung eines elektrischen Fahrzeuges nötig sind, erfolgreich zu etablieren. Es bedarf intelligenter Systeme, die optimal auf den Einsatzzweck in produzierenden Unternehmen mit Zulieferstruktur ausgerichtet sind“, ergänzt Planat-Chef Christian Biebl.
Die Planat GmbH (www.planat.de) bietet mit der skalierbaren ERP/PPS-Standardsoftware FEPA einen flexiblen IT-Service "Made in Germany" für den produzierenden Mittelstand. In der Basisversion verantwortet die Software Vertrieb, Beschaffung, Logistik, Produktionsplanung und -steuerung mit Betriebsdatenerfassung und betriebswirtschaftliche Anwendungen. On top können bedarfsgerecht branchenspezifische Softwareinhalte integriert und diverse Add-ons, wie z.B. ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) oder Customer-Relationship-Management (CRM), eingesetzt werden. Das innovative, modulare Softwarekonzept ergänzt Planat seit 1981 durch branchenspezifische Beratung sowie durch verlässlichen Support.
PLANAT GmbH consulting software service
Schönbergstr. 45-47
73760 Ostfildern (bei Stuttgart)
Telefon: +49 (711) 16756-0
Telefax: +49 (711) 16756-99
https://www.planat.de
Telefon: +49 (611) 973150
Fax: +49 (611) 719290
E-Mail: team@euromarcom.de
E-Mail: gabriele.schummer@planat.de
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Jedem Roboter seine eigene ID
Was ist eine Roboter-Benutzer-ID?
Für neue Mitarbeiter werden in der Regel durch automatisierte Back-Office-Prozesse, basierend auf dem Stellenprofil, neue User-IDs mit den erforderlichen Rechten und Berechtigungen für verschiedene Anwendungen und Plattformen angelegt. Spezielle Rechte und Berechtigungen können zudem individuell beantragt werden.
Aber wie sieht es bei einem Software-Roboter aus? Bekommt er den identischen Rechtesatz wie sein menschlicher Kollege oder vielleicht sogar mehr Rechte? Erscheint er im Unternehmensverzeichnis? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend ist, dass der Roboter auf die bestehende Softwarelandschaft wie ERP-Systeme oder Mailing-Programme zugreifen kann – und zwar wie ein menschlicher Benutzer über die Benutzeroberfläche. Jeder Roboter benötigt einen individuellen Satz an Rechten und Berechtigungen, um diese Anwendungen ausführen zu können. Ein Bot in der Personalabteilung verfügt selbstverständlich über andere Zugriffsrechte als ein Bot in der Buchhaltung. Natürlich können sich die benötigten Zugriffsrechte mit der Zeit ändern. Der Einfachheit halber könnte man dem Bot einen allgemeinen Rechtesatz gewähren, aber ähnlich wie bei den menschlichen Kollegen verbietet sich der Gedanke aus Compliance- und Sicherheitsaspekten. Die Kombination der individuellen und allgemeinen Rechte des Bots mit der Benutzer-ID bezeichnet man als Roboter-Benutzer-ID.
Warum wird eine Roboter-Benutzer-ID erstellt?
Um zwischen der Arbeit von Menschen und Robotern zu unterscheiden, ist eine eindeutige Roboter-ID zwingend erforderlich. Diese ID sollte eine Master-ID, Anmeldedaten für Anwendungen und, falls erforderlich, eine eindeutige E-Mail-Adresse enthalten. Durch die Verwendung dieser individuellen Nummer für jeden Roboter können Compliance- und Sicherheitsaspekte sichergestellt werden. Darüber hinaus kann der Roboter überwacht und eine statistische Auswertung vorgenommen werden. Durch die Protokollierung der Aktionen des Bots in Verbindung mit seiner spezifischen Roboter-Benutzer-ID ist die Revisionsfähigkeit stets gewährleistet. Ob der Bot auch einen Namen oder nur eine ID-Nummer hat, hängt sehr stark von der Frage ab, ob der Roboter als virtueller Mitarbeiter angesehen wird – er also in vielerlei Hinsicht ähnlich wie eine menschliche Ressource behandelt wird – oder nur als technisches Skript, das ihn als reinen Automatisierungstreiber positioniert.
Das Erstellen einer rein funktionalen System-ID für Roboter verursacht verschiedene Richtlinien- und Betriebsprobleme, da funktionalen IDs oft kein Zugriff auf Anwendungen gewährt wird, weil dies nachgelagerte Systemauswirkungen und Compliance-Probleme hat. Es empfiehlt sich daher, eine Roboter-ID zu erstellen, die über eine Systemfunktions-IDs hinausgeht und Attribute wie Name, zugeordneter Manager, definierte Organisationsstruktur und Roboter-Kennung aufweist.
Wie erstellt man eine Roboter-Benutzer-ID?
Der Prozess zur Erstellung einer Roboter-Benutzer-ID sollte dem Standardprozess zur Erstellung einer ID für einen menschlichen Benutzer folgen, um ihn einfach in das bestehendes Compliance- und Sicherheitskonzept zu integrieren. Somit ist es nicht erforderlich, neue Prozesse speziell für RPA von Grund auf neu zu erstellen und der zusätzliche Arbeitsaufwand für die Implementierung von RPA beschränkt sich auf geringfügige Modifikationen des bestehenden Prozesses.
Der Prozess der Erstellung einer Roboter-Benutzer-ID besteht normalerweise aus zwei Schritten:
Schritt 1: Erstellung der technischen Roboter-ID
Im Rahmen der technischen Einrichtung einer Roboter-Benutzer-ID verlangt normalerweise der Process-Owner die Einrichtung einer neuen Roboter-Benutzer-ID. Diese ID sollte in einer speziellen Mitarbeitergruppe innerhalb des ERP-Systems angelegt werden, um sicherzustellen, dass die Roboter-ID nicht mit menschlichen IDs verwechselt wird. Es ist wichtig, diese aus statistischen Gründen und aus Gründen der Lohnabrechnung zu trennen – um zu vermeiden, dass ein Roboter irrtümlicherweise Lohn auf ein bestimmtes Bankkonto überwiesen bekommt.
Das ERP-System ist in der Regel mit dem Gruppenverzeichnis verbunden, das den Zugriff auf Anwendungen innerhalb des Unternehmens steuert. Innerhalb dieses Systems sollte ein geschützter Bereich für Roboter angelegt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass nur Anwendungen, die auf einer Positivliste stehen, mit der Roboter-Benutzer-ID interagieren und dass der Bereich der Anwendungen eingeschränkt ist und kontrolliert werden kann.
Schritt 2: Bereitstellen der Rollen und Berechtigungen
Im Anschluss an die technische Einrichtung der Roboter-ID müssen roboterspezifische Rollen und Berechtigungen erstellt werden. Durch die Verwendung der bestehenden Methoden zur Beantragung und Genehmigung von Rollen und Rechten für einen Roboter wird die Einhaltung der Compliance-Richtlinien in jeder Phase des Prozesses sichergestellt. Der "Robot Lead" ist für die Zuweisung von Anwendungsrechten, Rollen und Berechtigungen für den Roboter verantwortlich. Diese Rechte und Berechtigungen decken den erforderlichen Umfang der einzelnen roboterbezogenen Prozesse ab.
Die Rechte müssen also pro Prozess festgelegt werden, um die Roboterauslastung zu erhöhen und die Compliance-Anforderungen zu gewährleisten. Es ist empfehlenswert, den Ansatz des minimalen Rechtesatzes zu verfolgen und keine Admin-Rechte für den Roboter festzulegen. Ihn wie einen normalen Mitarbeiter zu behandeln, führt zu den wenigsten Compliance-Problemen. Bei den meisten Tools kann eine Lizenz verschiedene Benutzer-IDs und Instanzen verwalten. Da ein Roboter kein menschlicher Mitarbeiter ist, benötigt er auch nicht die gleichen Rechte. Daher werden Roboter nicht von Verfahren berücksichtigt, die nur für Menschen relevant sind (Mitarbeiterzahl, Gehalt, Zugangskarte zur Kantine). Sie benötigen aber folgende allgemeine Attribute:
- Unter HR-Gesichtspunkten: Zuordnung zu einem Vorgesetzten
- Unter IT-Gesichtspunkten: Master-ID, individuelle IDs, Konto im Unternehmensverzeichnis (geschützter Bereich), Konto im ERP, E-Mail-Konto, Desktop (Windows)-Zugang/SSO, Zugriff auf alle relevanten Netzlaufwerke
- Unter prozessindividuellen Gesichtspunkten: Benutzerzugriff und Berechtigungen für prozessrelevante Anwendungen (innerhalb der Artefakte zu definieren)
Bot-ID als Einfallstor für Hacker
In aller Regel werden Anmeldeinformationen der Bot-ID mit Hilfe einer 256-Bit-Verschlüsselung in Datenbanken gespeichert. Wie bei allen Anmeldeinformationen für Dienstkonten, die in einer Datenbank- /Konfigurationsdatei gespeichert sind, ist das Ändern der Kennwörter außerdem sehr mühsam. Infolgedessen werden diese IDs mit nicht ablaufenden Kennwörtern eingerichtet, was wiederum zu einem Sicherheitsrisiko führt. Bot-IDs sollten als privilegierte Konten behandelt werden, da das Risiko eines Sicherheitskompromisses hoch ist, wenn ein Angreifer die Kontrolle über eine Bot-ID bzw. das Kennwort, die nicht ordnungsgemäß geschützt ist, übernehmen kann.
Da eine kompromittierte Bot-ID im Netzwerk authentifiziert ist, kann ein Hacker die Befehlszeilenschnittstelle (Command Line Interface, CLI) aufrufen und als Einstiegspunkt / Sprungbrett verwenden, um das Netzwerk zu durchforsten und wichtige Informationen abgreifen. Eine relativ einfache Möglichkeit, die Bot-Anmeldeinformationen zu sichern, ist die Verwendung von PAM-Tools (Privileged Access Management), wie z. B. CyberArk, BeyondTrust, CA PAM oder Thycotic, die eine Vielzahl von Funktionen zum Verwalten privilegierter Konten einschließlich eines sicheren Tresors zum Speichern der Kennwörter Multifaktorauthentifizierung bieten.
Fazit:
Beschränken Sie die Anmeldeinformationen von Softwarerobotern auf bestimmte Aufgaben, sollten auch Prozesse, Systeme und Umgebungen begrenzt sein. Zudem sollte der Entwicklungsprozess für Softwareroboter, seine Rolle und die Berechtigungen klar definiert sein. Eine eindeutige Kennung ermöglicht effektive Überwachungs-, Berichts-, Zertifizierungs- und Analysefunktionen.
Die Anmeldeinformationen von Softwarerobotern sollten in Tresoren für Anmeldeinformationen geschützt werden. Dies kann mit Single Sign-On kombiniert werden, um den Zugriff zu vereinfachen.
Wird der Software-Roboter nicht mehr benötigt, sollte die Roboter-ID abgemeldet werden. Somit werden verwaiste Softwareroboterkonten vermieden, die zu potenziellen Einfallstoren für gezielte Angriffe werden können.
Weiterführende Informationen / Hintergrundinformationen / …
- https://weissenberg-solutions.de/was-ist-robotic-process-automation/
- https://weissenberg-solutions.de/was-ist-ein-software-roboter/
Über Milad Safar
Milad Safar ist Managing Partner der Weissenberg Group, die er 2013 mit dem Ziel gründete, Prozesse durch den Einsatz von intelligenten Automatisierungslösungen effizienter zu gestalten. Schon während seines Studiums der Volkswirtschaftslehre interessierte er sich für zukunftsweisende Technologien. Getrieben durch die Erkenntnis, dass viele Prozesse wertvolle Arbeitszeit verschlingen, beschäftigt sich Milad Safar von Beginn seiner Beratertätigkeit an mit den Themen Digitalisierung, Robotics und Künstliche Intelligenz, zu denen er auch regelmäßig Vorträge hält, an Expertenrunden teilnimmt und Beiträge in namhaften Fachmagazinen veröffentlicht. Er ist Co-Buchautor des 2019 von WEKA Media herausgegebenen vierbändigen IT-Lexikons „Informationstechnologie von A-Z“. Als Initiator rief er 2018 das jährlich stattfindende AI Camp Wolfsburg ins Leben, eine Diskussionsplattform rund um die Themen Künstliche Intelligenz, Robotics, Maschinelles Lernen und deren Anwendung.
Weissenberg Group mit Sitz in Wolfsburg wurde 2013 von Milad Safar und Marcel Graichen gegründet und beschäftigt 82 Mitarbeiter. Weissenberg Group ist der interdisziplinäre Ansprechpartner für hocheffiziente und innovative IT-Lösungen. Das Kerngeschäft der Weissenberg Group wird durch die Unternehmensbereiche Weissenberg Solutions, Weissenberg Intelligence und Weissenberg Potentials abgedeckt.
Das Kerngeschäft von Weissenberg Intelligence bilden die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, die sich für Unternehmen durch den Einsatz von Robotic Process Automation und Künstlicher Intelligenz ergeben. Im Zentrum steht die Automatisierung standardisierter, regelbasierter Prozesse durch Software-Roboter, um die vorhandenen Ressourcen effizienter einzusetzen und damit für die Unternehmen letztendlich einen wirtschaftlichen Mehrwert zu schaffen.
Als Schnittstelle zwischen IT- und Strategy-Consulting vereint Weissenberg Solutions das Know-how der Unternehmensgruppe im Bereich Prozessberatung, Projektmanagement und Softwareentwicklung. Individuell zugeschnittene Geschäftsprozessmanagement-Verfahren zur Analyse der relevanten Geschäftsprozesse garantieren eine effiziente Gestaltung von Arbeitsabläufen und bestehenden Prozessen im Unternehmen und sorgen so für einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil.
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Telefon: +49 (5361) 654-3900
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Dynamic Yield gewinnt 2021 zwei Best-of-Awards von TrustRadius
Dynamic Yield wird von Marketern, Produkt-Managern und Entwicklern von mehr als 350 Marken auf der ganzen Welt genutzt, um personalisierte, optimierte und synchronisierte digitale Kundenerlebnisse zu erstellen und zu testen.
„Käufer haben viele Optionen, wenn es um die Auswahl einer eCommerce-Personalisierungslösung geht“, sagt Megan Headley, VP of Research bei TrustRadius. „Dynamic Yield erhielt die Best-of-Awards für Feature Set und Customer Support, die ausschließlich auf dem Feedback seiner Kunden basieren. Die Rezensenten auf TrustRadius haben die Benutzerfreundlichkeit, die Qualität des Customer Supports und die leistungsstarken Funktionen des Produkts besonders hervorgehoben.“
TrustRadius vergibt bereits seit mehreren Jahren Top-Rated-Awards in hunderten von Kategorien für Unternehmenstechnologie. Für das Jahr 2021 hat TrustRadius drei neue Awards eingeführt, um die Produkte mit den besten Bewertungen in den Bereichen Customer Support, Usability und Feature Set auszuzeichnen. Die Auszeichnungen basieren auf der Benutzerzufriedenheit und detailliertem Kundenfeedback und sollen nicht nur zeigen, dass Kunden ein bestimmtes Produkt wertschätzen, sondern auch erklären warum.
Um eine Auszeichnung zu erhalten, musste jedes nominierte Unternehmen im vergangenen Jahr mindestens zehn TrustRadius-Bewertungen erhalten, die eine spezifische Erwähnung des Customer Supports, der Produktfunktionen oder der Benutzerfreundlichkeit enthielten. Die Gewinner mussten außerdem unter den ersten drei Plätzen ihrer Kategorie rangieren, was den Prozentsatz an positiven Bewertungen angeht, die sie in diesem Jahr erhalten haben. Zusätzlich führte das TrustRadius-Forschungsteam eine Überprüfung der Bewertungen mittels textueller Aanalyse durch.
Hier finden Sie Highlights aus den Kundenbewertungen, die zeigen, wie die Rezensenten den Customer Support, die Usability und das Feature Set von Dynamic Yield bewertet haben:
– „Global gesehen liefert es [Dynamic Yield] alle Optimierungs- und Personalisierungsanwendungen, die wir an unseren digitalen Touchpoints nutzen wollen. Früher hatten wir mehrere Tools, um all diese Anwendungsfälle zu implementieren, jetzt haben wir dank DY [Dynamic Yield] nur noch ein Tool, mit dem wir End-to-End-Erlebnisse mit einem einheitlichen Kundenprofil auslösen können, da wir DY auch als CDP [Customer Data Platform] nutzen.“ – Amaury Ortolland, Senior Data, Analytics & Optimization Manager bei LVM
– „Wir werden über neue Funktionen auf dem Laufenden gehalten und mit Ideen versorgt, welche Elemente verbessert werden können und wie wir unsere Geschäftsziele erreichen können. Dynamic Yield hat uns auch bei der Zusammenarbeit mit unserer CRO-Agentur hervorragend geholfen; DY hat die CRO-Agentur geschult und sie bei allen Fragen unterstützt, die sie zur Erstellung und Analyse unserer Tests haben.“ – Bryony Tagg, Ecommerce Trading & Merchandising Manager bei Moss Bros.
– „Das Erstellen von Strategien, Zielgruppen und Erlebnissen ist einfach und schnell. Es ist unglaublich einfach, das Erscheinungsbild der Website zu verändern und jeden Aspekt mit den Dynamic Yield-Personalizations zu optimieren.“ – Thomas White, Web Content Specialist bei Scully & Scully
„Unsere Customer-Success-Organisation wurde aufgebaut, um allen Marken bei der Interaktion mit der Dynamic-Yield-Plattform zusätzlichen Mehrwert zu bieten und, um schlussendlich die digitale Kundenerfahrung der Endnutzer zu optimieren“, sagt Marcel Rduch, Customer Success Director EMEA bei Dynamic Yield. „Wir sind stolz, zu sehen, wie unsere Kundenbetreuung die Vorteile unserer Produkte und Dienstleistungen maximiert, denn der Erfolg unserer Kunden hat für uns oberste Priorität.“
Dies ist das dritte Jahr in Folge, in dem Dynamic Yield von der Bewertungsseite TrustRadius ausgezeichnet wurde. Das Unternehmen wurde 2019 von TrustRadius als Top Rated eCommerce Personalization Software ausgezeichnet und gewann 2020 sowohl in der Kategorie eCommerce Personalization als auch in der Kategorie A/B Testing jeweils einen Award.
Dynamic Yield ermöglicht Unternehmensmarken personalisierte, optimierte und synchronisierte digitale Kundeninteraktion schnell und zuverlässig an jedem Kontaktpunkt einzusetzen. Marketing-, Produkt-, Entwickler- und E-Commerce-Teams von mehr als 350 globalen Unternehmen verwenden Dynamic Yields Experience-Optimization-Plattform als Technologieebene über bestehenden CMS- oder Commerce-Lösungen, um Inhalte, Produkte und Angebote schneller bereitzustellen und algorithmisch auf jedes Individuum abzustimmen, und somit den langfristigen Geschäftswert zu steigern.
Dynamic Yield Ltd. ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der McDonald’s Corporation.
Dynamic Yield GmbH
Unter den Linden 26-30
10117 Berlin
Telefon: +49 (800) 180-8922
http://www.dynamicyield.com/de/
PR
E-Mail: hendrik@brightcomms.de
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Leistungsstarke Erweiterungen von nablet für VidiNet unterstützen die Automatisierung der Digital Supply Chain für Sportinhalte
- KI-basierte Routinen sorgen bei Nutzern der PaaS-Lösung von Arvato Systems für wesentlich schnellere Workflows
- Erstellung von Sport-Content speziell für Social-Media-Kanäle bietet neue Einnahmequellen für TV-Sender, Rechteinhaber usw.
Mit der aktuellen Weiterentwicklung von VidiNet, der cloudbasierten Medien-Service-Plattform von Arvato Systems, können Nutzer auf die Expertise von Vidispine-Partner nablet zurückgreifen und Digital Supply Chains mit zwei neuen leistungsstarken KI-gestützten Funktionen automatisieren, die besonders für Sportübertragungen interessant sind: Shrynk und Heightscreen.
nablet Shrynk „schrumpft“ Sportinhalte mit Hilfe von KI (Künstlicher Intelligenz), um Highlights bestimmter Sportarten zu ermitteln, und erstellt automatisch eine Schnittliste (EDL – Edit Decision List) oder einen Clip vorgegebener Länge mit Highlights eines gesamten Events. Dadurch werden Bearbeitungszeiten drastisch reduziert und der Arbeitsaufwand im Unternehmen verringert. Highlights oder Content für soziale Medien lassen sich so rasch produzieren.
Die KI-Routinen wurden bislang auf fünf verschiedene Sportarten trainiert – Fußball, Eishockey, Basketball, Handball und Motorsport. So kann nablet Shrynk wichtige Szenen erkennen, zum Beispiel den Torwart, der einen Freistoß hält, oder einen verpassten 3-Punkte-Wurf beim Basketball.
nablet Heightscreen ist hingegen ein wichtiges Tool für das Erstellen von Videoinhalten für Social-Media-Kanäle. Mit Hilfe von KI ermittelt es automatisch interessante Bereiche in dem im Standard-Querfomat aufgenommenem Broadcast-Content und generiert jeweils Versionen in verschiedenen Formaten wie Hochformat 9:16, quadratisch 1:1, Breitwand oder 3:2. Dadurch reduziert sich merklich der manuelle Aufwand für das schnelle Vorbereiten von Inhalten für die sozialen Netzwerke, wo Content im Hochformat viel weiter verbreitet und beliebter ist.
Sowohl nablet Shrynk als auch Nablet Heightscreen sind heute schon optional für neue und bestehende VidiNet-Abonnenten verfügbar. nablet ist ein Entwickler aus Deutschland mit einer starken Erfolgsbilanz in der Medien- und Broadcastbranche. Die Codecs des Unternehmens werden bei vielen marktführenden Transcodern eingesetzt, darunter der aktuelle VidiCoder von Arvato Systems.
„Wir freuen uns sehr, die neuen Funktionen unseres Entwicklungspartners nablet als Optionen in Vidispine zu integrieren“, so Stefan Eckardt, Head of Platform Success im Vidispine-Team von Arvato Systems. „KI-basierte Tools revolutionieren viele verschiedene Aspekte der Digital Supply Chain. Für die schnellen Bearbeitungszeiten, die in vielen Arbeitsbereichen der Sportübertragung gefordert sind, eignet sich die Lösung besonders gut, sowohl für bestehende Anwendungsfälle in diesem Markt als auch für das Erschließen neuer Möglichkeiten der Monetarisierung.”
„VidiNet bietet eine solide Grundlage für die komplette Content-Lieferkette“, sagt Muzaffer Beygrici, Mitbegründer und Geschäftsführer von nablet. „VidiNet-Kunden setzen auf innovative, zuverlässige Lösungen, die ihnen dabei helfen, ihre täglichen Herausforderungen zu meistern. Wir freuen uns, dass unsere in Shrynk und Heightscreen eingesetzten KI-Technologien Workflows durch das Automatisieren zeitraubender Aufgaben beschleunigen können.”
Über Vidispine
Das Vidispine-Portfolio ermöglicht es Unternehmen, die mit Medien agieren, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren, indem es einfachen Zugang zu Technologien bietet, die ihre Geschäftsanforderungen unterstützen. Mit unserer Plattform können Kunden den größtmöglichen Nutzen aus ihren Media-Assets, ihren Rechten, ihrem Werbeinventar und ihren Märkten ziehen.
Zudem können wir im Verbund der zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Arvato ganze Wertschöpfungsketten abbilden. Unsere Geschäftsbeziehungen gestalten wir persönlich und partnerschaftlich mit unseren Kunden. So erzielen wir gemeinsam nachhaltig Erfolge.
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Als international agierender IT-Spezialist unterstützt Arvato Systems namhafte Unternehmen bei der Digitalen Transformation. Mehr als 3.000 Mitarbeiter an weltweit über 25 Standorten stehen für hohes technisches Verständnis, Branchen-Know-how und einen klaren Fokus auf Kundenbedürfnisse. Als Team entwickeln wir innovative IT-Lösungen, bringen unsere Kunden in die Cloud, integrieren digitale Prozesse und übernehmen den Betrieb sowie die Betreuung von IT-Systemen. Zudem können wir im Verbund der zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Arvato ganze Wertschöpfungsketten abbilden. Unsere Geschäftsbeziehungen gestalten wir persönlich und partnerschaftlich mit unseren Kunden. So erzielen wir gemeinsam nachhaltig Erfolge. www.arvato-systems.de
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