Autor: Firma DPS Software

Ganz neu – Modul für Holzkonstruktionen in SWOOD

Ganz neu – Modul für Holzkonstruktionen in SWOOD

DPS Software stellt das vollständig neue SWOOD Modul für Balkenkonstruktionen. Daneben gibt es viele neue Funktionen von SWOOD Design und SWOOD CAM 2019.

Ganz neu: SWOOD BW für den Holzbau

Ganz neu auf dem Markt bietet SWOOD jetzt eine Anwendung für Hersteller von Holzkonstruktionen.

Das BW Modul (Beam & Wall) ist speziell für Abbundanlagen entwickelt worden. Aus diesem Modul kann der Anwender beispielsweise direkt eine BVX Datei an CAMBIUM (Software von Hundegger) oder BTL Daten erzeugen und an die jeweilige Maschine weitergeben. Das Modul erkennt alle üblichen Holzverbindungen und gibt diese im jeweiligen Format und mit den entsprechenden Markos an das entsprechende System aus.

Ein Tool, das vor allem die Hersteller kleiner Holzhäuser, Holzdächern, Carports sowie Holz-Spielplätzen die Arbeit enorm erleichtert.

Individuell und benutzerfreundlich

Individuelle Anpassungsmöglichkeiten und technische Erweiterungen machen dem Anwender das Arbeiten leichter und Erhöhen die Qualität während des Konstruktionsprozesses.

So wurde bei SWOOD ein neues benutzerfreundliches 4k-fähiges Benutzerinterface implementiert. Dass alle Icons in verschiedenen Größen dargestellt werden können, schafft Spielraum bei der individuellen Arbeitsweise.

Der Benutzer kann jetzt für jede Monitorgröße seine spezifische Icongröße einstellen und seine persönlichen Einstellungen für das Interface noch benutzerfreundlicher und übersichtlicher gestalten. Das Benutzerinterface kann von jedem User speziell auf seine Wünsche mit den häufig verwendeten Befehlen und Funktionen angepasst werden.

Flexibler und noch schneller Möbel bauen

Der komplett neu entwickelte Einfüge-Dialog von SWOOD Design macht das Planen und Konstruieren von Möbeln (Eckbänken / Treppen / Theken / Korpen usw.) noch einfacher. So werden Bezüge und Verknüpfungen von mehreren Platten automatisch von SWOOD erstellt. Mit dieser Funktion spart der Anwender sehr viel Zeit und ist hoch flexibel in der Konstruktion.

Wie im Bild 2 zu sehen, können die Endpunkte einfach auf die Flächen gezogen werden. Somit werden die Bezüge sofort zueinander hergestellt. Die Platten oder Bibliothekselemente lassen sich sehr schnell per Tastenkombinationen (Shortcut´s) positionieren. Bei Änderungen der Plattenstärke in Abhängigkeit vom Material werden die Längen und alle sonstigen Bezüge direkt mit verrechnet.

So ändern sich beispielsweise die Höhen der Minifixverbinder in Abhängigkeit vom Material.

Für die effektive tägliche Arbeit kann Anwender die entsprechenden Konstruktionsregeln selbst definieren oder einfach die vordefinierte mitgelieferte Bibliothek verwenden.

Automatische CAM Bearbeitungen mit SWOOD CAM 2019

Mit SWOOD CAM lassen sich alle Standardbearbeitungen (Bohren, Fräsen, Nuten, Sägeschnitte, Taschenbearbeitungen und Clamex-Bearbeitungen) automatisch an die Maschine übergeben. Für unterschiedliche Bauteile können Vorlagen selbst erstellt und in die Bibliothek kopiert werden.

Der Anwender erstellt einmalig seine gewünschten Arbeitsfolgen in einem Bauteil. In diesen Arbeitsfolgen berücksichtigt der Anwender seine gewünschten Bearbeitungen von allen 6 Seiten. Die Bearbeitungen für die zweite Seite werden über einen NC-Stop nach der ersten Seite getrennt.

Jeder Kunde mit differierendem Maschinenpark, kann zum Beispiel für seine vorhandene Nesting-Maschine und sein stehendes Bohrzentrum problemlos unterschiedliche NC-Programme für seine Maschinen erzeugen. Mit SWOODCAM ist es möglich jedes gängige WOP System wie beispielsweise NC-HOPS, WOODWOP, IMAWOP, Xilog Plus, Maestro, Biesse B-Solid, Masterwood, EluCAD etc. direkt anzusteuern.

Über die DPS Software GmbH

Die DPS Software wurde 1997 gegründet und ist heute der größte selbstständige SOLIDWORKS Reseller in Europa und der größte Sage-Reseller in D-A-CH. Exklusiv vertreibt DPS die ERP Software RPS im deutschsprachigen Raum. Neben den Produkten von SOLIDWORKS hat DPS die CAM-Produkte von SolidCAM im Portfolio. Hinzu kommen DPS eigene Module und Lösungen.

Für die Möbelbranche vertreibt DPS in Zentraleuropa die Softwarelösung SWOOD auf Basis von SOLIDWORKS.

Das Unternehmen hat 40 Standorte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Polen und Tschechien und beschäftigt 600 Mitarbeiter.

Unterstützt werden über 11.000 Kunden in der gesamten Prozesskette von der Konstruktion, über die Berechnung und Fertigung bis hin zur Datenverwaltung und der Abbildung der damit verbundenen kaufmännischen Prozesse. Software- und Schnittstellenentwicklungen sowie Schulungs- und Beratungs-dienstleistungen vervollständigen die kundenorientierte Ausrichtung.

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Durchgängige Prozesskette für Konstruktion, Projektierung und Fertigung

Durchgängige Prozesskette für Konstruktion, Projektierung und Fertigung

Mit neuer Konstruktions-Software, einem Produktdatenmanagement-System und einer neuen ERP-Plattform hat sich die FDM GmbH umfassend auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet. Die Einführung von Solidworks und Solidworks PDM wurde von der DPS Software GmbH begleitet und unterstützt. Das Ergebnis: Der Hersteller von Peripheriegeräten für die Kunststoffverarbeitung profitiert nun von sehr viel effizienteren Prozessen und kann Projekte schnell und flexibel mit hoher Qualität abarbeiten – auch und gerade im Verbund mit den internationalen Schwesterunternehmen der Piovan-Gruppe.  

Fördern, Dosieren, Mischen: Die FDM GmbH in Troisdorf trägt die drei zentralen Aufgabenbereiche ihrer Maschinen und Anlagen im Namen und konzentriert sich dabei auf die Kunststofftechnik. Mit dieser Fokussierung hat sich das Unternehmen, das seit 2010 zur italienischen Piovan-Gruppe gehört, einen hervorragenden Ruf erarbeitet.

Marktführend bei Peripheriegeräten

Die Anlagen von FDM bereiten Kunststoffgranulate und –pulver so auf, dass sie z.B. in Blasform- und Extrusionsanlagen optimal verarbeitet werden können. Sie ermöglichen das Einarbeiten von Zugabestoffen wie Pigmenten und Additiven (Flammschutzmittel, Gleitmittel, Stabilisatoren…) und das kontinuierliche Eindosieren dieser maßgeschneiderten Mischungen in den Prozess.

Zum Kompetenzspektrum von Piovan passt das geradezu perfekt, denn die Unternehmensgruppe ist weltweit marktführend in Bereich der Zusatzgeräte (u.a. für  Beheizung, Kühlung und Trockung) einschließlich der dazugehörigen technischen Lösungen und Serviceleistungen für die Kunststoffindustrie. Guido Faust, Geschäftsführer der FDM GmbH: „Gemeinsam decken wir die gesamte Prozesskette der Peripheriegeräte vor den eigentlichen Verarbeitungsprozessen des Blasformens, Extrudierens und Spritzgießens ab.“

Der Trend geht zur Komplettanlage

Die von FDM gefertigten Anlagen sind im Baukastenprinzip konstruiert und werden kundenspezifisch projektiert. Bei einer immer größeren Anzahl der Projekte sind auch andere Schwesterunternehmen beteiligt. Guido Faust: „Der Trend geht klar zur Gesamtanlage. Wir liefern dann gemeinsam die gesamte Peripherie für eine Kunststoffmaschine.“

Aus diesem Grund entschloss sich FDM vor drei Jahren zur Einführung von SAP, das von den anderen Gruppenunternehmen bereits als ERP-Plattform genutzt wurde. Zeitgleich sollte auch die CAD-Software auf den neuesten Stand gebracht und ein PDM-System eingeführt werden. Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Patrick Pollak, Leiter Mechanische Konstruktion und Projektierung von FDM und verantwortlich für das Projekt: „Natürlich war das ein sehr großer Schritt – oder drei Schritte auf einmal. Aber es ist einfach sinnvoll, alle drei Systeme gleichzeitig einzuführen bzw. zu erneuern.“

ERP, CAD, PDM: Drei IT-Plattformen gleichzeitig

Da die Unternehmen der Piovan-Gruppe Solidworks als Konstruktions-Software verwenden, war klar, welches System FDM einführt. Dasselbe galt für das Produktdatenmanagement: Hier kommt Solidworks PDM zum Einsatz, und Piovan hat weltweit eine tiefe Integration von PDM und SAP verwirklicht.

Patrick Pollak und sein Team bereiteten die eigentliche Software-Einführung und -Umstellung sorgfältig vor: „Wir haben zunächst den Workflow angepasst und neue Konstruktionsrichtlinien erstellt – und damit die Voraussetzung dafür geschaffen, die neuen Plattformen bestmöglich nutzen zu können.“ Dabei nahm FDM die Unterstützung durch das Troisdorfer Büro der DPS Software GmbH – dem größten Solidworks-Reseller Europas – in Anspruch: „Den Workflow haben wir gemeinsam in einem von DPS organisierten Workshop geplant.“

Als die ersten der insgesamt sechs Konstruktions-Arbeitsplätze mit Solidworks ausgestattet waren, gingen die Vorbereitungen weiter: „Wir haben alle Konstruktionsmodule neu aufgebaut und dabei nichts einfach konvertiert, sondern wirklich jedes Bauteil – bis hin zum einzelnen Flansch – neu gezeichnet. Außerdem haben wir sämtliche Lieferanten aufgefordert, neue Zeichnungssätze zu liefern und diese Daten integriert.“

Einfache Arbeitsteilung bei Turnkey-Projekten

Dabei wurde von Beginn auf eine stark baugruppenorientierte Konstruktion fokussiert: „Das bietet uns die Möglichkeit, einzelne Funktionalitäten in Standardbaugruppen abzubilden. Das ist sehr viel effizienter als das Konstruieren von Einzelkomponenten oder Varianten.“

Der Lohn der Mühe nach fast einjähriger Arbeit: Sämtliche Zeichnungen von Baugruppen und Komponenten liegen in sehr viel höherem Detaillierungsgrad vor, und über Solidworks PDM besteht nun eine direkte Verbindung zwischen CAD und ERP.

Die einheitlichen IT-Plattformen für alle Piovan-Werke erleichtern aus Sicht von FDM den Einsatz der in Troisdorf gefertigten Förder- und Dosieranlagen in standortübergreifenden Turnkey-Projekten ganz ungemein. Trotz der Standardisierung der Plattformen ist nach wie vor die von den Konstrukteuren gewünschte Flexibilität gegeben: Jedes Werk der Piovan-Gruppe hat sein eigenes Solidworks-System und eigene Konstruktionsrichtlinien.

PDM als solide Datenbasis

Auch das Solidworks-Produktdatenmanagement bewährt sich in der Praxis. Patrick Pollak: „Allein für eine Revisionsstandverwaltung bei 3D-CAD ist ein PDM-System unumgänglich, und die tiefe Integration von CAD, PDM und ERP beschleunigt die Projektarbeit deutlich.“

Dabei hat DPS auch „Sonderwünsche“ realisiert und einzelne Makros an die Anforderungen von FDM angepasst: „Zum Beispiel gibt es auf unseren Datenkarten ein Ersatzteilkennzeichen, das der Konstrukteur einzeln oder komplett über PDM oder SAP identifizieren und abrufen kann.“ Für solche Anpassungen gibt es bei DPS ein eigenes Competence Center.

Lob für den Service

In der Umstellungsphase haben FDM und DPS intensiv zusammengearbeitet, und das hat aus Sicht von FDM sehr gut funktioniert. Patrick Pollak: „Nicht nur die direkte Betreuung, auch die Schulungen sind wirklich gut, und über die Hotline bekommt man auch auf komplexe und keineswegs triviale Fragen kompetente Antworten.“

Ergebnis: Kompletter Neustart – gesteigerte Flexibilität

Vom Nutzen der neuen IT-Infrastruktur sind die Verantwortlichen bei FDM voll überzeugt. Guido Faust: „Für uns war das ein Riesenschritt, der ohne Frage große Anstrengungen und sehr viel Detailarbeit erforderte. Aber die Arbeit hat sich gelohnt: Wir arbeiten jetzt sehr viel effizienter und es fühlt sich manchmal an, als wären wir ein ganz neues Unternehmen.“ Besonders hervorzuheben ist hier die Flexibilität: „In der Projektarbeit mit den Kunden wird der Faktor Zeit immer wichtiger. Mit dem PDM und dem neuen CAD-System sind wir deutlich schneller geworden – bei höherer Zuverlässigkeit und Qualität.“

Zudem sind die Systeme – insbesondere das PDM als neuer Bestandteil der Datenverwaltung – nach dem Prinzip „First time right“ geplant und installiert worden und lassen somit aktuell keine Wünsche offen. Patrick Pollak: „Das PDM-System entspricht voll und ganz unseren Anforderungen.“ Für die nahe Zukunft ist geplant, auch die gewerkeübergreifenden Dokumente der projektierten Anlagen im PDM zu verwalten. Außerdem soll die elektrotechnische Konstruktion mit Eplan in das System integriert werden, um eine einheitliche Dokumentenverwaltung und Revisionierung nutzen zu können.        

www.fdm-technik.de

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Tickets und Termine für die Motek 2019 unter https://infos.dps-software.de/motek-2019/

DPS Software berät am Gemeinschaftsstand von Visual Components Halle 7, Stand 7517

Über die DPS Software GmbH

Die DPS Software wurde 1997 gegründet und ist heute der größte selbstständige SOLIDWORKS Reseller in Europa und der größte Sage-Reseller in D-A-CH. Exklusiv vertreibt DPS die ERP Software RPS im deutschsprachigen Raum. Neben den Produkten von SOLIDWORKS hat DPS die CAM-Produkte von SolidCAM im Portfolio. Hinzu kommen DPS eigene Module und Lösungen.

Für die Möbelbranche vertreibt DPS in Zentraleuropa die Softwarelösung SWOOD auf Basis von SOLIDWORKS.

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Der Zukunft einen Schritt voraus

Der Zukunft einen Schritt voraus

Wer die Rädlinger primus line GmbH in der Oberpfalz aufsucht, landet inmitten der Natur. Vom Chamer Stadtteil Windischbergerdorf, dem Firmenhauptsitz der Werner Rädlinger Unternehmensgruppe aus, zu der Primus Line zählt, agiert der Spezialist in Sachen grabenloser Sanierung von Druckrohrleitungen jedoch weltweit. Themen wie Industrie 4.0 oder IoT sind bei dem Mittelständler alles andere als Fremdworte. Um der Zukunft stets einen Schritt voraus zu sein, wurde innerhalb elf Monaten das gesamte Enterprise-Resource-Planning (ERP) umgestellt. Die Wahl fiel auf die innovative ERP-Software RPS von Ibermática, einem spanischen Softwarehaus.

„Wir wollen den Anschluss nicht verpassen“, erklärt Tobias Nemmer, Projektmanager bei der Rädlinger primus line GmbH. Das alte System sei zwar gut gewesen – ein Individual-ERP, das durch verschiedene Insellösungen in den einzelnen Unternehmensbereichen ergänzt wurde. Um sich den Herausforderungen der Zukunft stellen zu können, galt es jedoch nach Besserem zu suchen. „Die fortschreitende Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette, die intensivere Vernetzung einzelner Unternehmensbereiche, und die zunehmende Bedeutung, die der Datenqualität und Datenverarbeitung zukommt – mit unserem Individual-ERP hätten wir dies alles nicht mehr bewältigen können“, betont Nemmer, und erklärt auch gleich, weshalb die Wahl auf die ERP-Software RPS fiel: „RPS erfüllt mit Abstand am besten die für Rädlinger entscheidenden Kriterien wie technische Systemvoraussetzungen, Benutzerfreundlichkeit, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit.“ Die speziell für fertigende mittelständische Unternehmen entwickelte ERP-Software ist vollständig integrierbar in die gewohnten CAD-Umgebungen von SolidWorks, SolidEdge oder Inventor und erlaubt fließende Übergänge von Entwicklung und Fertigung hin zu den kaufmännischen Bereichen.

„Smarte“ Rohrsanierung

Seit 2001 setzt das System Primus Line®, das inzwischen bei Projekten in Deutschland und der ganzen Welt zum Einsatz kommt, neue Maßstäbe bei der Sanierung von Rohrleitungen. Die grabenlose Rohrsanierung erfolgt mittels flexiblen, in ihrer Materialfestigkeit Stahlrohren gleichenden Schläuchen, die ohne große Baugruben oder großflächigen Straßenaufbruch in marode Altrohre eingebracht werden. „Wir arbeiten erfolgreich mit nationalen und internationalen Partnern aus der Rohrsanierungsbranche zusammen“, sagt Tobias Nemmer. Im Jahr 2013 wurde die erste Primus Line Niederlassung in den USA gegründet. Heute gibt es neben den USA auch Vertriebsniederlassungen in Kanada, Australien und China.

19 auf einen Streich

Dank ihres modularen Aufbaus kann die auf den Bedarf mittelständischer Industriebetriebe eingehende RPS Software schrittweise eingeführt werden. Baustein für Baustein, das überfordert selbst kleinere Firmen nicht, ebnet auch ihnen den Schritt in die Welt Industrie 4.0. Insgesamt stehen 19 Module zur Verfügung, vom Projektmanagement über die Produktionsplanung bis hin zu Einkauf, Logistik, CRM, Service und Wartung. Bei Primus Line wurden sie alle – im Verlauf von gerade mal elf Monaten – implementiert. Gefragt waren dabei die Experten von DPS Software. Das Softwareunternehmen ist exklusiver RPS Reseller im deutschsprachigen Raum. „Neben der ausgeprägten Fachkompetenz der Berater von DPS haben uns die regionale Nähe und das speziell für Rädlinger zugeschnittene Lösungskonzept überzeugt“, erklärt Tobias Nemmer die Auswahl von DPS als langfristigen ERP-Partner, und er erzählt auch von Webinaren und Präsentationen vor Ort während der Entscheidungsphase.

Gut aufgestellt für die Zukunft

„Für ein auf Wachstum ausgerichtetes Unternehmen wie Primus Line ist die komplette Umstellung eine gute Entscheidung“, sagt Matthias Liebl von DPS Software. „RPS steht für eine immer bessere Integration von Industrie und Arbeitswelt 4.0 in alle Unternehmensbereiche“, erklärt der Leiter Competence Center ERP (Service) und verweist etwa darauf, dass RPS aufgrund seiner Offenheit und dem hohen Funktionsumfang sowohl bei der Fertigung als auch der Lagerhaltung dazu beitrage, den Spagat zwischen Sonder- und Standardfertigung zu schaffen. Das gelte auch für die unterschiedlichen Fertigungsarten, die bei Primus Line aufgrund der verschiedenen Schlauchtypen notwendig sind. Die Anwender haben mit RPS stets den Überblick über die Auslastung und werden bei Engpässen früh gewarnt. Mit den Modulen Qualitätssicherung und Dokumentenmanager wird das ERP-System außerdem hohen Anforderungen an das Chargen- und Seriennunmmerntracking gerecht. Auch verteilte Fertigungs- und Logistikstandorte, inklusive großer Lagerflächen, lassen sich mit RPS gut managen – seit 2008 produziert Primus Line in der Nachbargemeinde Weiding. „Unsere mobile Lagerlösung ermöglicht es zudem, per Scanner Umlagerungen und Kommissionierungen vorzunehmen“, fügt Matthias Liebl an.

Nach der großen Umstellungsaktion, in deren Verlauf auch alle SolidWorks Lizenzen an DPS Software übertragen wurden, wird RPS jetzt von 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in fünf Firmen genutzt. Sie alle haben Zugriff auf einen zentralen Artikelstamm, die Geschäfte werden via Intercompany-Funktionen von RPS abgewickelt. Überaus praktisch für die Zusammenarbeit mit der Tochterfirma in den USA: Die Belege werden automatisch zwischen den Unternehmen ausgetauscht. So wird eine Bestellung der Tochter automatisch zum Auftrag bei Rädlinger Primus Line in Deutschland und die Ausgangsrechnung automatisch zur Eingangsrechnung. „RPS geht genau auf den Bedarf von KMU-Unternehmen im Industriebereich ein“, betont Tobias Nemmer, der nach der Einführung die hervorragende Integration übergreifender Module wie Projektmanagement, Dokumentenmanagement und CAD Integration in die Kernsoftware lobt.

Ein Projekt mit Folgen

Das Projekt lief gut und mit elf Monaten überaus schnell. „Das war schon eine Herausforderung“, erinnert sich Matthias Liebl. Doch es gibt weitere Pläne. So steht für dieses Jahr in der Maschinenbausparte die Implementierung der RPS-Anwendung an. „In diesem Schritt kommen weitere 150 Nutzer und zwischen 20 bis 30 Lagerterminals an zwei Standorten im ERP-System hinzu“, erklärt Liebl. Zudem beinhalte dieser Projektschritt die Einführung des RPS Produktkonfigurators und des RPS Dokumentenmanagements als PDM-Lösung für SolidWorks. Im Folgejahr soll dann die ERP-Software beim Berufs-Bildungs-Zentrum GmbH und der im Bereich Solaranlagen tätigen RWenergy GmbH der Unternehmensgruppe implementiert werden. Final werden schließlich weltweit an sechs Standorten rund 250 Mitarbeitende von acht Firmen der Unternehmensgruppe mit dem ERP-System RPS arbeiten.

www.primusline.com
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Über die DPS Software GmbH

Die DPS Software wurde 1997 gegründet und ist heute der größte selbstständige SOLIDWORKS Reseller in Europa und der größte Sage-Reseller in D-A-CH. Exklusiv vertreibt DPS die ERP Software RPS im deutschsprachigen Raum. Neben den Produkten von SOLIDWORKS hat DPS die CAM-Produkte von SolidCAM im Portfolio. Hinzu kommen DPS eigene Module und Lösungen.

Für die Möbelbranche vertreibt DPS in Zentraleuropa die Softwarelösung SWOOD auf Basis von SOLIDWORKS.

Das Unternehmen hat 40 Standorte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Polen und Tschechien und beschäftigt 600 Mitarbeiter.

Unterstützt werden über 11.000 Kunden in der gesamten Prozesskette von der Konstruktion, über die Berechnung und Fertigung bis hin zur Datenverwaltung und der Abbildung der damit verbundenen kaufmännischen Prozesse. Software- und Schnittstellenentwicklungen sowie Schulungs- und Beratungs-dienstleistungen vervollständigen die kundenorientierte Ausrichtung.

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Solidworks bei IFSYS: Bereitstellungsaufgaben sauber lösen

Solidworks bei IFSYS: Bereitstellungsaufgaben sauber lösen

Die IFSYS, Integrated Feeding Systems, GmbH im unterfränkischen Großbardorf stellt Zuführsysteme her, vornehmlich für die Automobilindustrie. Als Konstruktionssystem kommt dabei von Anfang an Solidworks zum Einsatz. Ebenso ist von Beginn an DPS Software als Betreuer gesetzt. Mit beiden Entscheidungen sind die Anwender nach wie vor sehr zufrieden.

Am 2. August 2006 haben die Geschäftsführer Adelbert Demar und Rigobert Zehner die IFSYS GmbH gegründet. Beide waren zuvor bereits bei einem Hersteller für Zuführsysteme beschäftigt, hatten das Berufsfeld aber zwischenzeitlich gewechselt. Dennoch wurde von potenziellen Kunden immer wieder Interesse an der Zuführtechnik und Vertrauen ins Know-how der beiden herangetragen. Aus dem günstigen Umfeld des Standortes Großbardorf heraus – Arbeitskräfte, Infrastruktur und Lieferantenpotenzial waren vorhanden – entstand schließlich die Idee zu einem eigenen Betrieb.

Demar und Zehner begannen zu zweit auf rund 30 Quadratmetern angemieteter Firmenfläche, schon nach kurzer Zeit wurden die ersten Mitarbeiter eingestellt und entsprechend war eine größere Immobilie unverzichtbar. Rasch erfolgte der Umzug und Ende 2007 waren schon rund 30 Mitarbeiter beschäftigt.

Nach der Do-it-yourself-Gründungsphase beauftragten Demar und Zehner zunächst ein externes Konstruktionsbüro, schon 2008 gliederten die Franken die Abteilung aber wieder ins eigene Unternehmen ein. Die Konstruktionsabteilung entwickelte sich dementsprechend schnell. „Ich kam 2008 dazu und war bereits der 34. Mitarbeiter“, erinnert sich Gernot Merklein, zuständig für Softwareentwicklung und CAD-Administration. Gearbeitet wurde von Beginn an mit Solidworks. Auch deshalb, weil die externe Firma das Programm bevorzugt hatte und die ersten Zeichnungen entsprechend in Solidworks vorlagen. „Da mussten wir nicht mehr lange überlegen, welches System wir wählen“, erklärt Rigobert Zehner.

Als Lieferant und Betreuer entschied sich IFSYS für DPS Software, „weil wir den Eindruck hatten, dass wir dort die besten Ausbildungsmöglichkeiten haben“, wie Rigobert Zehner ausführt. „Wir hatten einige Mitarbeiter, die schon dort waren. Deren Feedback war sehr positiv, was letztlich den Ausschlag gab. Und der Eindruck hat bis heute Bestand.“

Aktuell hat IFSYS 36 Solidworks-Lizenzen im Haus, „die von 32 Konstrukteuren und Mitarbeitern der Arbeitsvorbereitung, in der Dokumentation und in der Fertigung genutzt werden“, so Konstruktionsleiter Alexej Fischer. In Sachen Software ist Solidworks in der Standard-, Professionell- und Premium-Version installiert. Dazu kommen eDrawings, Draftsight Enterprise und das Paket Composer.

Starkes Wachstum bis heute

Nach Überwindung der Wirtschafts- und Bankenkrise 2008/09, während der Unternehmensführung und Mitarbeiter wirklich an einem Strang gezogen und die schwierige Situation gemeistert haben, winkte 2010 ein Großauftrag eines deutschen Automobilherstellers.

„Wir haben uns überlegt, wie wir das stemmen könnten und haben letztlich die Jopp Holding GmbH als Hauptgesellschafter gewinnen können“, so Rigobert Zehner. Der neue Gesellschafter brachte nicht nur Kapital und weltweite Vernetzung mit, sondern auch Know how – u. a. für die Zertifizierung.

Im Jahr 2013 hat IFSYS bereits eine Niederlassung in den USA gegründet, ein Jahr später folgt ein Servicestützpunkt in Suzhou, China. Damit ist das Unternehmen auf den drei wichtigen Weltmärkten Europa, USA und Fernost vertreten. Eine rasante Entwicklung, die mit aktuell 220 Mitarbeitern sicher noch nicht am Ende ist.

Technologisch gesehen …

… umfasst das IFSYS-Portfolio Zuführsysteme und Sondermaschinen, welche voll- oder halbautomatisierte Montagelinien der Kunden unterstützen. Kernkompetenz sind Bauteilzuführungen mit hohem technischem Anspruch in Bezug auf Mechanik, Elektrik, Pneumatik sowie Steuerungs- und Messtechnik.

„Hauptprodukte sind“, so Geschäftsführer Rigobert Zehner, „Zuführsysteme, durch die kleine Teile in großen Mengen mit Hilfe von Vibration transportiert werden“. Das können u. a. Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben oder kleine Kunststoffteile sein. Auf Basis dieser Technologie hat IFSYS seine Vibroliner-Technik aufgebaut. Die Anlagen sind variabel für alle Taktzeiten, Bauteilgrößen und Bevorratungsvolumen. Sie erlauben maximale Teileschonung durch minimale Fallhöhe oder auch den Einbau notwendiger Messsysteme.

Dazu passen Stufenförderer (siehe Foto), welche die Teile vorsortieren und die zur dosierten Beschickung der Vibrolinersysteme eingesetzt werden. Darüber hinaus hat IFSYS auch Palettiersysteme zum Stapeln und Verladen aller üblichen Behälter- und Produkttypen im Programm.

Problemloses Arbeiten mit Solidworks – der Konstruktionsprozess

Nach den Vorgesprächen startet die Konstruktion bei IFSYS direkt in 3D. Man arbeitet sowohl von unten nach oben, sprich vom Einzelteil zur Gesamtkonstruktion, als auch umgekehrt vom Systemansatz zum Einzelteil. Beides ist mit Solidworks problemlos möglich.

Handelt es sich um eine Kundenkonstruktion, kann auf vorhandene Teile und Baugruppen, aus denen der aktuelle Auftrag dann zusammengesetzt wird, zurückgegriffen werden. Steht dagegen ein interner Entwicklungsauftrag an, bei dem völlig neue Dinge entstehen, „haben wir es mit einem ganz anderen Prozess zu tun. Da geht es quasi auf dem leeren Blatt Papier bzw. Bildschirm los“, wie Alexej Fischer verrät. Hier werden zunächst einmal Skizzen gemacht und viel ausprobiert, bis eine Neuentwicklung steht.

Zurück zum Kundenauftrag: „Wenn der eine bestimmte Reife hat, erhält der Kunde schon einmal unser 3D-Modell, um es in sein Gesamtmodell einzusetzen und zu prüfen“, erklärt Alexej Fischer.

Wird bei IFSYS simuliert? „Ja, gelegentlich“, so Gernot Merklein, „dafür reichen aber die Tools aus, die Solidworks von Haus aus schon mitbringt“. „Das kann sich aber in Zukunft ändern“, unterstreicht Rigobert Zehner. In der Ausweitung der Simulation sieht er einen Zukunftsaspekt.

Nach ggf. nötigen Korrekturen aufgrund von Kundenwünschen werden letztlich Zeichnungen angefertigt. „Wobei wir hier Programme haben, die Zeichnung aus Solidworks auslesen und sie kundenorientiert nacharbeiten – zum Beispiel Schriftköpfe ergänzen und einiges mehr“, wie Merklein berichtet. Das geschieht automatisch und ist letztlich eine Kombination aus Solidworks und Draftsight, die hilft, Manpower zu sparen.

Draftsight ist eine Software aus dem Haus Dassault Systèmes, die auf professionelle Art und Weise die Verarbeitung, Erstellung und Veröffentlichung von DWG Files unterstützt. Es gibt sie in mehreren Ausbaustufen, je nach Kundenbedarf.

Dagegen ist eDrawings ein Viewer, der es erlaubt, Modelle und 2D-Inhalte – auch von verschiedenen CAD-Systemen – anzuzeigen, zu drucken und prüfbar zu machen. Das Tool wird bei IFSYS u. a. in der Montage eingesetzt.

Zurück zum Engineeringprozess: In der Dokumentation kommt Solidworks Composer zum Einsatz. Dabei handelt es sich, grob ausgedrückt, um ein 3D-Tool, welches 3D-Inhalte aus dem CAD-System nutzt, um grafische Inhalte wie fotorealistische Bilder zu erstellen und diese mit Texten verknüpft. So entstehen beispielsweise Montageanleitungen, Produkthandbücher, Wartungsanleitungen oder Schulungsunterlagen. „Damit haben wir auch vor, Videos für den Service zu erstellen“, verrät Gernot Merklein.

Erfahrungen

„Die Erfahrungen, die wir mit Solidworks gemacht haben, sind hervorragend. Wir wollen gar nichts anderes“, hebt Merklein hervor. Sein Kollege Alexej Fischer ergänzt: „Wir haben im letzten Jahr eine ganze Reihe neuer Konstrukteure eingestellt. Wie schnell die sich mit Solidworks zurechtgefunden haben, ist sehr bemerkenswert.“

Auch DPS werden gute Erfahrungen zugeschrieben. Der Software-Anbieter sei „sehr servicestark. Wir haben mittlerweile doch recht spezielle Fragen an die DPS-Hotline. Die werden sehr kompetent beantwortet. Da staunen wir immer wieder selbst“ so Gernot Merklein. Darauf kann man aufbauen …

www.ifsys.com

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PDM gehört nicht zum alten Eisen

PDM gehört nicht zum alten Eisen

PDM/PLM hat in der Diskussion der letzten Jahre ein wenig an Bedeutung verloren. Sehr zu Unrecht. Ohne dieses Tool ist die Digitalisierung und Automatisierung der Prozesse, nicht nur im Engineering, kaum möglich. Über Details zu diesem Themenfeld sprach unser Magazin mit Friedrich Luger, dem Leiter Competence Center PDM bei DPS Software.

In der Anfangszeit hatte PDM hauptsächlich die Funktion, Zeichnungen und CAD-Modelle zu verwalten. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Aufgaben hinzu, denn es war einfach, Informationen in Mappen zu stecken und sie dort auch wieder zu finden.

Bald haben Firmen PDM auch rein für kaufmännische Aufgaben eingesetzt, zum Beispiel für die Angebotsverfolgung.

Heute setzen fortschrittliche Unternehmen PDM/PLM als zweiten Hauptinformationsstrang parallel zu ERP ein. Vom Chef bis in die Produktion profitieren viele davon. Das widerspiegelt sich auch in stark gestiegenen Verkaufszahlen in den letzten fünf Jahren.

Um zu verstehen, was den Siegeszug dieses "Instruments" in der Praxis bewirkt hat, zunächst ein Blick auf die Basics:

Mappentechnik für Jedermann

Wenn man sich einem PDM/PLM-System nähert, fällt einem sehr schnell die Mappentechnik auf. Mappen, die wie in der realen Welt einfach geöffnet, befüllt und wieder geschlossen werden können. Außen steht die Überschrift drauf.

Ein Unternehmen, das projektorientiert arbeitet, bildet damit seine Projektstruktur ab: Interne Kommunikation, externe Kommunikation, Zeichnungen, Berechnungsergebnisse

und vieles mehr finden hier Platz und können schnell wiedergefunden werden.

Unternehmen, die produktorientiert arbeiten, machen das entsprechend für ihre Produktstruktur. Entscheidend ist die Einfachheit, denn PDM wird nicht nur von Ingenieuren und Technikern genutzt, sondern auch von anderen Gruppen im Unternehmen. "Ja, es ist zwischenzeitlich sogar so, dass auf 1 PDM-Nutzer im konstruktiven Umfeld (CAD-PDM) mittlerweile 10 PDM-Nutzer in anderen Unternehmensbereichen kommen", wie Friedrich Luger berichtet.

Ein kleines Beispiel der Digitalisierung: Früher hat man am Ende der Konstruktion alle nötigen Arbeitsmaterialien zusammengepackt und zum entsprechenden Ansprechpartner in der Arbeitsvorbereitung getragen. Mit PDM landete dann alles in einer elektronischen Mappe, die per Mausklick in die AV gesendet wurde. "Inzwischen geht man noch einen Schritt weiter", so Friedrich Luger, "indem man die nachfolgenden Stellen, z. B. die Arbeitsvorbereitung, auf den gleichen Datenbestand zugreifen lässt, den der Konstrukteur angelegt hat. Damit ist die Eindeutigkeit der Daten gesichert." Die Mitarbeiter der nachfolgenden Stellen erhalten lediglich noch eine Nachricht, dass ein bestimmter Datensatz bereitsteht und auch dies erfolgt noch automatisiert, gesteuert über einen Workflow.

Damit ist das nächste Basisthema bereits gesetzt:

Basis Workflow

"Workflows spielen eine immer wichtigere Rolle" erklärt Luger, "Workflows sind im Prinzip die Basis für die Automatisierung, etwa als Freigabe-Workflows oder Änderungsworkflows. Dazu gehört bspw. auch, dass, sobald ein definierter Produktstatus erreicht ist, eine Reihe automatisierter Aufgaben ausgelöst wird, um komplette Prozesse zu starten und sie ohne Userinteraktion erfolgreich abzuschließen. Eine zentrale Rolle spielen Workflows auch bei der ereignisgesteuerten Kommunikation mit externen Systemen, beispielsweise für die automatisierte Bereitstellung von Daten für ein ERP-System."

ERP-Kopplung, das ist ein Thema, das immer intensiver nachgefragt wird, wie der DPS-Fachmann in der täglichen Praxis sieht: "Als wir 2006 mit Solidworks PDM begannen, wurde vielleicht für 1 von 20 PDM-Installationen eine PDM-ERP-Integration angedacht. Heute hat jedes 2. System einen ERP-Anschluss von Anfang an dabei. Und bei praktisch jeder Installation ist es das Ziel, im zweiten Schritt, zu so einer Kopplung zu kommen“.

Schnittstellen – flexible Verbindungen

Solidworks PDM hat die Integration vieler Autorensysteme zu bewältigen. Früher war es nur CAD, aber heute umfasst allein die Solidworks Plattform mehr als ein Dutzend Anwendungen, die alle mit dem gleichen Basisdatensatz (dem 3D-Modell) arbeiten, deren Daten alle verwaltet werden müssen. Über das PDM-System können diese Daten direkt weiter genutzt werden. Gleichzeitig verfügt Solidworks über eine MS Office Integration und es werden auch CAD-Fremdsysteme unterstützt. Im Fall von Solidworks PDM sind es u. a. Autocad, Inventor, Solid Edge, Creo Parametric, Creo Elements, DraftSight … und verschiedene E-CAD-Systeme. Neben CAD- und MS-Office-Dateien können natürlich auch alle gängigen Filetypen und Neutralformate verwaltet werden. Im Standardumfang werden bereits etwa 200 kostenlose Viewer mitgeliefert.

Dies alles muss von funktionierenden Schnittstellen bewältigt werden. Im Fall von Solidworks PDM steht zudem allen Kunden ein API (Application Programming Interface) oder auch XML als Austauschformat zur Verfügung. "Wir verwenden standardmäßig das XML-Format für die Interaktion mit anderen Systemen, auch wenn es um die Anbindung von ERP-Systemen geht", wie Luger sagt.

Kurze Einweisung, schneller Einsatz

Auf dem ersten Blick sehen alle PDM-Systeme ähnlich aus. Gibt es noch wesentliche Unterschiede?

"Ja, die gibt es", sagt Luger und reklamiert für Solidworks PDM "eine sehr anwenderfreundliche Bedienung und auch Administration."

Eine der wesentlichen Stärken von Solidworks PDM ist die Bedienoberfläche. Sie ist dem Windows Explorer ähnlich, so dass sich die Nutzer innerhalb weniger Stunden zurechtfinden. Luger: "Das bedeutet, wir brauchen keine große Schulung für die Anwender, im Regelfall reicht eine Einweisung von einem halben Tag."

Der andere Punkt ist die leichte Administrierbarkeit des Systems. Das liegt nach den Angaben von Friedrich Luger "an der sehr durchdachten Administrator Oberfläche, die den Administrator bei allen Konfigurationsänderungen, Erstellung von Datenkarten oder der Änderung und Erstellung von neuen Workflows durch eine grafische Oberfläche unterstützt. Das ist eine extrem wichtige Systemeigenschaft, insbesondere für unsere Kunden aus dem KMU-Bereich,"

Das Ergebnis ist wiederum, dass nicht eine Woche Schulung fällig wird, sondern nur ein Tag Einweisung. Und weil das System so einfach zu administrieren ist, macht in 90% aller Installationen ein Keyuser, ein Konstrukteur, die Administration mit.

Solidworks PDM gibt es in zwei Ausbaustufen:

"Solidworks PDM Standard“ nutzt als Datenbank die Microsoft SQL Server Express Edition und ist ein integraler Teil von Solidworks Professional und Premium. Es wird mit jeder dieser CAD-Lizenzen ausgeliefert. Die Standardversion ist für kleine lokale Arbeitsgruppen konzipiert (3-5 User), die keine allzu hohen Anforderungen haben (z.B. ohne ERP-Anschluss, einfacher Workflow, keine API), deckt jedoch alle nötigen Basisfunktionen ab.

Solidworks PDM Professional“ basiert auf der Microsoft SQL Server Standard Edition und bietet erweiterte Möglichkeiten an, die alles das umfassen, was in diesem Artikel schon dargelegt wurde. „Das System funktioniert mit 1 Nutzer genauso, wie mit 1000 Anwendern", wie F. Luger aus der Praxis weiß. Auch eine Datenreplikation über mehrere Standorte und Kontinente hinweg, ist kein Problem und bei vielen international tätigen Kunden, bereits seit Jahren im Einsatz.

Zusatzprodukte und Services

Das bisher geschilderte ist aber noch nicht das Ende der Geschichte. Das Unternehmen für das Friedrich Luger arbeitet, die DPS Software GmbH, hat eine ganze Reihe von Zusatzpaketen entwickelt, die nicht nur den Anwendern das Leben erleichtern und ihre PDM-Performance erhöhen sollen. „Primär nutzen wir diese Tools dazu, um mit unseren Kunden den digitalen Strukturwandel, Schritt für Schritt, umzusetzen“(Luger).

Mehr Informationen darüber findet man auf der DPS-Homepage.

„PDM/PLM-Systeme gehören ganz sicher nicht zum alten Eisen. Sie verknüpfen und verwalten Daten von Dutzenden Autorensystemen und stellen diese, in einer einheitlichen Oberfläche, im ganzen Unternehmen zur Verfügung. Intelligent verbunden mit ERP-Systemen zählen PDM/PLM Systeme daher für mich zu den Schlüsseltechnologien für den digitalen Wandel.“, schließt Friedrich Luger das Gespräch ab.

http://www.dps-software.de/

Über die DPS Software GmbH

Die DPS Software wurde 1997 gegründet und ist heute der größte selbstständige SOLIDWORKS Reseller in Europa und der größte Sage-Reseller in D-A-CH. Exklusiv vertreibt DPS die ERP Software RPS im deutschsprachigen Raum. Neben den Produkten von SOLIDWORKS hat DPS die CAM-Produkte von SolidCAM im Portfolio. Hinzu kommen DPS eigene Module und Lösungen.

Für die Möbelbranche vertreibt DPS in Zentraleuropa die Softwarelösung SWOOD auf Basis von SOLIDWORKS.

Das Unternehmen hat 40 Standorte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Polen und Tschechien und beschäftigt 600 Mitarbeiter.

Unterstützt werden über 11.000 Kunden in der gesamten Prozesskette von der Konstruktion, über die Berechnung und Fertigung bis hin zur Datenverwaltung und der Abbildung der damit verbundenen kaufmännischen Prozesse. Software- und Schnittstellenentwicklungen sowie Schulungs- und Beratungsdienstleistungen vervollständigen die kundenorientierte Ausrichtung.

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Software zum Anfassen (Messe | Nürnberg)

Software zum Anfassen (Messe | Nürnberg)

Größte Reseller der Sage GmbH laden zur Messe um Sage (ERP/HR/CRM) und Digitalisierung ein.

Leipzig/Worms/Nürnberg DPS Business Solutions GmbH und datatronic Software AG, Marktführer der Softwarelösung Sage, laden Geschäftsführer, IT-Mitarbeiter und Anwender ein, sich ein umfangreiches Bild der Neuerungen der aktuellen Sage-Produkte sowie der Trends im Software -Bereich zu machen. Die kostenfreie Veranstaltung bietet Fachvorträge von Spezialisten zu Themen wie Führungskultur im digitalen Wandel, Geschäftsprozessoptimierung, Fachkräftegewinnung, Prozessoptimierung und Compliance in der Rechnungsvorbereitung u.v.m.

Auf der Hausmesse ‚Software zum Anfassen‘ – ein Marktplatz für Ideen – finden die Besucher Anregungen und Erkenntnisse rund um die Digitalisierung sowie die Gelegenheit, neue Kontakte aufzubauen.

 

Die Informationsveranstaltung/Die Hausmesse findet an drei Standorten statt:

13.9.2019 in Leipzig, INNSIDE by Melia

13.9.2019 in Worms, ‘Das Wormser’ Kultur- und Tagungszentrum

20.9.2019 in Nürnberg, Tullnau Tagungspark

Anmeldung unter

Leipzig und Nürnberg:

https://www.dps-bs.de/unternehmen/software-zum-anfassen.html

Worms:

https://www.datatronic.de/unternehmen/software-zum-anfassen.html

Eventdatum: Freitag, 20. September 2019 09:00 – 16:00

Eventort: Nürnberg

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Software zum Anfassen

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Die DPS Software wurde 1997 gegründet und ist heute der größte selbstständige SOLIDWORKS Reseller in Europa und der größte Sage-Reseller in D-A-CH. Exklusiv vertreibt DPS die ERP Software RPS im deutschsprachigen Raum. Neben den Produkten von SOLIDWORKS hat DPS die CAM-Produkte von SolidCAM im Portfolio. Hinzu kommen DPS eigene Module und Lösungen.

Für die Möbelbranche vertreibt DPS in Zentraleuropa die Softwarelösung SWOOD auf Basis von SOLIDWORKS.

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Von CAD über CAM bis zur virtuellen Inbetriebnahme: DPS auf der EMO 2019

Von CAD über CAM bis zur virtuellen Inbetriebnahme: DPS auf der EMO 2019

Im September trifft man auf der EMO Spezialisten und Berater für die Fertigung, die man sonst nie an einem Ort gemeinsam findet. Am Stand von SolidCAM und am Stand von Visual Components beraten die CAM-Spezialisten von DPS Software die Besucher zum gesamten Produktprozess. Von der Entwicklung bis zum fertigen Teil.

Anspruchsvolle Teile optimal steuern

Maximale Produktivität entsteht oft durch hohe Herausforderungen. Wer moderne mehrachsige Bearbeitungszentren und Langdreh-Maschinen für schwierige Fräs- und Drehoptionen einsetzt, kommt mit manueller CNC-Programmierung sehr schnell an seine Grenzen. DPS Software berät seit beinahe 20 Jahren Kunden in der Fertigung und kennt die Anforderungen an Effizienz, Kapazitätsauslastung sowie die anspruchsvollen Vorgaben an Prozesssicherheit. Auf der EMO kann der Besucher am Stand von SolidCAM und DPS die mit SolidCAM programmierte Bearbeitung auf einem Langdreher Citizen Cincom L220-XII erleben. Live kann man sich ein Bild machen von der schnellen und einfachen Programmierung, die eine volle Kontrolle über die erzeugten Werkzeugwege ermöglicht und mit einer visuellen, sehr realistischen Vorschau und einer erweiterten Kollisionsprüfung optimale Sicherheit in der Fertigung schafft.

Drehfräsen – Komplett integriert

Sämtliche Fräs- und Drehoptionen können mit dem erweiterten „Advanced Mill-Turn“ von SolidCAM erzeugt werden. Die nahtlos in Solidworks und Autodesk Inventor integrierte Benutzeroberfläche von SolidCAM macht das steuern von Revolver, Reitstock, Lünette und linearen Werkzeugträgern äußerst komfortabel für den Anwender.

Exklusiv bei SolidCAM profitiert der Fertiger von der einzigartigen und patentierten Technologie iMachining. Auf der EMO kann der Besucher live die Vorteile von iMachining 3D erleben. Jeweils zur vollen Stunde wird auf der DMU 40 EVO 3D High-Speed Roughing HSR, Simultanes 5-Achsen-Schruppen und Schlichten mit Kreissegmentfräser erläutert.

FDM – Fertigungsdatenmanagement

Im Rahmen der Digitalisierung zeigt DPS auf der EMO erstmals das neue FDM (Fertigungsdatenmanagement System). Mit FDM stehen jedem Anwender alle fertigungsrelevanten Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung.

Aufwendige Suchen gehören damit der Vergangenheit an. Alle Informationen zu einem CAM Projekt egal ob CAD Modell, CAM Projekt, Mails, Bilder, Werkzeugdaten, Einrichteblätter, NC-Programme respektive alle für die Fertigung oder der Nachvollziehbarkeit relevanten Dokumente stehen sofort zur Verfügung. So können auch neue Mitarbeiter auf das vorhandene Wissen der Kollegen zurückgreifen und Projekte lückenlos nachvollziehen.

Virtuelle Inbetriebnahme

Die Konzeption und Implementierung einer neuen Produktionslösung ist oft ein zeitaufwendiger und teurer Prozess. Nachdem die Konzeption abgeschlossen und alles installiert wurde, steht noch eine Phase aus, bevor das System in die Produktionsphase übergehen kann: die Inbetriebnahme. In dieser Phase werden Steuerungen integriert, Fehler gefunden und behoben, Prozeduren geschrieben und die Bediener in den neuen Geräten oder Maschinen, Prozessen oder Verfahren geschult. Diese Phase lässt sich schlecht planen und dauert oft länger als erwartet, wodurch sich die Produktion verzögert und die Auslieferung verspätet – was sogar zu verpassten Geschäftsmöglichkeiten führen kann.

Digitale Zwillinge können in vielen Bereichen eingesetzt werden, zum Beispiel für Konstruktionsanpassungen und Diagnoseschritte. Da sie außerdem präzise Abbilder von physischen Assets sind, können sie auch zum Optimieren der Inbetriebnahme eingesetzt werden. Bei der virtuellen Inbetriebnahme wird weder ein reales System noch eine reale Roboterzelle in Betrieb genommen, sondern ein Digitaler Zwilling erstellt und mit diesem das Modell in einer simulierten, virtuellen Umgebung getestet und geprüft.

Kurz gesagt, ermöglicht die virtuelle Inbetriebnahme es Ingenieuren und Bedienern, neue Installationen sowie deren Anpassungen vor dem Implementieren in der physischen Welt zu testen – sowohl in der Anfangs- als auch in der Wartungsphase. Das führt zu einer reibungsloseren, optimierten Installation und Integration, selteneren Budgetüberschreitungen und weniger ungeplanten Ausfälle, die sich negativ auf die Produktion auswirken können.

Industrie-4.0-Projekt mit Visual Components

Angesichts einer enormen Zunahme von Innovationen und Investitionen in der Fertigungsbranche eröffnen sich Ingenieuren und Planern ganz neue Möglichkeiten für das Planen und Aufrüsten von Produktionssystemen. Ob man sein erstes Industrie-4.0-Projekt plant oder eine neue Smart Factory entwerft – Software für die 3D-Fertigungssimulation ist für alle professionellen Hersteller, die ihre Fabriken modernisieren möchten, unabdingbar. Auf der Plattform von Visual Components können Hersteller Produktionslösungen in einer risikofreien, virtuellen Umgebung entwerfen, prüfen, optimieren und in Betrieb nehmen.

Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, wie Visual Components Sie bei der Modernisierung Ihrer Fabrik unterstützen kann, besuchen Sie DPS auf der EMO, Halle 9, C19.

DPS Software 2-mal auf der EMO: am Stand von SolidCAM Halle 9, C24 und am Stand von Visual Components, Halle 9, C 19

Sichern Sie sich ein Ticket und Ihre individuelle Beratung unter:

www.dps-software.de/EMO

Über die DPS Software GmbH

Die DPS Software wurde 1997 gegründet und ist heute der größte selbstständige SOLIDWORKS Reseller in Europa und der größte Sage-Reseller in D-A-CH. Exklusiv vertreibt DPS die ERP Software RPS im deutschsprachigen Raum. Neben den Produkten von SOLIDWORKS hat DPS die CAM-Produkte von SolidCAM im Portfolio. Hinzu kommen DPS eigene Module und Lösungen.

Für die Möbelbranche vertreibt DPS in Zentraleuropa die Softwarelösung SWOOD auf Basis von SOLIDWORKS.

Das Unternehmen hat 40 Standorte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Polen und Tschechien und beschäftigt 600 Mitarbeiter.

Unterstützt werden über 11.000 Kunden in der gesamten Prozesskette von der Konstruktion, über die Berechnung und Fertigung bis hin zur Datenverwaltung und der Abbildung der damit verbundenen kaufmännischen Prozesse. Software- und Schnittstellenentwicklungen sowie Schulungs- und Beratungs-dienstleistungen vervollständigen die kundenorientierte Ausrichtung.

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Mehr als nur ein Möbelstück

Mehr als nur ein Möbelstück

In seinen Sondervitrinen für kostbare Musikinstrumente kombiniert Werner Groh Design und Funktion. Das gelingt ihm mit SWOOD, einer CAD/CAM Software für SolidWorks.

Das erste Mal in Kontakt mit SolidWorks kam der Maschinenbautechniker Werner Groh als Abteilungsleiter eines Fürther Herstellers für Transportgeräte. 2006 sollte er seine Konstruktionsabteilung von HiCAD auf eine neue 3D-Konstruktionssoftware umstellen. Er und seine Mitarbeiter testeten die Programme Inventor, Solid Edge und SolidWorks. „Die Kollegen vergaben Punkte für eine Reihe verschiedener Kriterien“, berichtet Groh. SolidWorks war der Sieger – eindeutig. „Allein von der Ergonomie her, wie wenig man mit der Maus herumfahren muss, ist SolidWorks das beste und idealste Programm,“ sagt der Endvierziger mit dem gepflegten Dreitagebart überzeugt.

Heute ist Werner Groh selbst Unternehmer, allerdings in einem völlig anderen Metier. SolidWorks ist der Designer treu geblieben. Groh sitzt zusammen mit Konrad Nixdorf an einem schön gedeckten Frühstückstisch in seinem Einfamilienhaus am Ortsrand von Rattelsdorf bei Bamberg. Konrad Nixdorf ist sein Vertriebspartner von DPS, dem IT Systemhaus mit SolidWorks als größtem Partner.  Seitdem er sich vor drei Jahren selbstständig gemacht hat, kennt er Nixdorf, ein Franke wie er. „Groh wusste damals genau was er wollte. Ich war bloß die ‚verlängerte Werkbank‘. Für mich war das einfach“, erinnert sich Nixdorf.

SWOOD heißt das Programm für die Holz- und Möbelbranche, das voll in SolidWorks integriert ist.  Es ist eine Software für das Konstruieren mit Holz. Denn das ist das neue Betätigungsfeld Grohs. Unterm Dach seines Rattelsdorfer Zuhauses richtete Groh 2016 ein Designbüro für Sondervitrinen ein. In den modular aufgebauten Vitrinen werden wertvolle Musikinstrumente effektvoll präsentiert und gleichzeitig sachgerecht feucht und wohltemperiert gehalten. Groh verwirklichte sich mit diesem Schritt einen lang gehegten Traum. Denn Groh ist selbst Musiker. Er spielt seit seinem 14. Lebensjahr Gitarre. Über die Jahre sammelten sich immer mehr Instrumente an und Groh fand keinen angemessenen Aufbewahrungsort für sie. „Da gibt es zum Teil sehr wertvolle Stücke“, sagt er und zeigt auf seine kostbarste Gitarre, die griffbereit neben dem Sofa steht. Schon seit vielen Jahren wollte er seine Idee von der idealen Vitrine, die mehr kann, als nur Dinge aufbewahren, verwirklichen. „Aber nur mit SolidWorks“, betont Groh. Denn er wusste genau, wie er mit diesem Programm die Funktionen, die seine Instrumentenvitrine haben sollte, umsetzen könnte. Doch für den Part des Holzdesigns bräuchte er ein eigenes Programm. Noch während seiner Festanstellung, sah er sich immer wieder verschiedene Design-Programme an und erfuhr 2016, dass es speziell für die Bearbeitung von Holz mit SWOOD eine CAD/CAM Software für SolidWorks gab. Damit war die Sache für ihn klar. Er kündigte, nahm für die Unternehmensgründung einen Kredit auf und begann an der Instrumentenvitrine zu arbeiten.

Inzwischen sind die beiden Männer am Frühstückstisch in ein angeregtes Gespräch vertieft, über die Möglichkeit in SWOOD intelligente Funktionen einzufügen. Denn das war für Groh das wichtigste Argument für SWOOD und der letzte Anstoß für seinen Schritt in die Selbstständigkeit. Denn Groh ist nicht nur Musikliebhaber, sondern eben auch Maschinenbauer. Er will mechanische oder intelligente Funktionen aus dem Maschinenbau in sein Vitrinendesign übertragen. Ein Ausflug ins Musikzimmer des Country-Gitarristen zeigt, wie dies aussieht. Nixdorf und Groh knien vor einer modernen lindgrünen Vitrine mit gläsernen Türen, in der fünf Gitarren stehen. Sie testen den Auszug. Um dessen Bewegungsablauf geht es. Nixdorf öffnet die Glastüren der Vitrine und zieht an dem Spezialauszug. „Die Instrumente sollen sich leicht entnehmen lassen“, erläutert Groh. Die beiden ziehen und schieben den Auszug hinein und hinaus und beobachten den Bewegungsablauf ganz genau. „Im Nachhinein bin ich froh, dass ich das mit SolidWorks gemacht habe. Die Bewegungsabläufe lassen sich schnell und leicht variieren und im Programm testen“, meint Groh. Nixdorf bezeichnet dies als ‚regelbasiertes Konstruieren‘, „das kommt aus dem Maschinenbau“, sagt der Berater. Einmalig legt der Schreiner zum Beispiel fest, mit welchen Scharnieren er arbeiten will und bei welchen Größen welches Zubehör benötigt wird. In der Praxis heißt das: man verändert mit einer Eingabe zum Beispiel die Höhe eines Schrankes. Es ergeben sich daraus alle anderen Teile sowie das benötigte Material – bezogen auf diese neue Größe.

Die Bewegungsabläufe entwickelt Groh in SolidWorks und übernimmt sie anschließend in SWOOD. „Die Datenformate und die Oberfläche beider Programme sind identisch. Das ist ein Riesenvorteil“, sagt der Designer. Er spart sich so viel Arbeitszeit. 

Weitere Funktionen, die er in seine Schränke integriert, sind ein Regler für die Luftfeuchtigkeit und ein Heizstab.  Auch diese kann er über SWOOD immer richtig dimensionieren. „Wertvolle Gitarren brauchen konstant circa 50% Luftfeuchtigkeit und am besten 20° Temperatur“, sagt Groh. Wie einfach sich Luftbefeuchter und Heizstab an jedes Vitrinendesign anpassen lassen, zeigt er an seinem Arbeitsplatz, einem hellen Zimmer unterm Dach. Neben dem Schreibtisch räkelt sich ein getigerter Kater. An der Wand hängen zwei Urkunden, die bezeugen, dass Groh den Gebrauchsmusterschutz auf seine Vitrinenauszüge angemeldet hat. „Schubladen, oder Auszüge dieser Art gab es bisher nirgends“, sagt Groh während er seinen Rechner hochfährt. Design und Funktion in einem Möbelstück zu kombinieren ist sein Markenzeichen. Er öffnet eine Datei. Auf dem Bildschirm erscheint das 3D-Modell eines Vitrinen-Schranks. In der Mitte befindet sich ein Modul für die Luftbefeuchtung. Groh verändert die Breite der Vitrine indem er eine Zahl neben die horizontale Verstrebung eintippt. Nur einen Mausklick später hat das Programm ein neues Vitrinendesign errechnet. In der täglichen Arbeit passt sich die Größe des Moduls automatisch beim Einfügen in die aktuelle Konstruktion an und wird auch bei deren nachträglichen Änderung mitgezogen. Die Vitrine ist auf dem Bildschirm nun in einer breiteren Ausgabe zu sehen, inklusive aller Details. Statt einem Luftbefeuchter sind in den Rahmen allerdings zwei Stück eingearbeitet, die seitlichen Leisten sind verstärkt. „Das Programm errechnet automatisch, ob für das größere Raumvolumen ein zweiter Befeuchter nötig ist oder nicht“, Groh lächelt zufrieden. Anpassungen an Kundenbedürfnisse lassen sich auf diese Weise mit wenigen Mausklicks realisieren. „SWOOD hat einige Funktionen, die ich sehr mag“, sagt er und dreht das fertige 3D-Modell in alle Richtungen.

Weder die klassischen Programme für das Design von Möbeln oder Küchen noch die Innenarchitektur-Programme können mechanische Funktionen so einfach übernehmen. Gerade für ein kleines Zeichenbüro wie das von Groh, wo jedes Produkt ein Einzelstück ist, sind Flexibilität und die Schnelligkeit, in der Veränderungen umgesetzt werden, ausschlaggebend für den Erfolg. Um das zu gewährleisten, hält DPS regelmäßig Schulungen ab. Nixdorf beschreibt, wie einer der DPS Schulungskollegen, ein ‚Holzer‘, einer Gruppe Schreiner dies demonstrierte: „Er zeichnete in SWOOD nur kurz den Grundriss für einen Schrank und zieht dann das 3D-Modell eines Schranks mit völlig anderen Maßen auf den Grundriss und zack, entsteht ein neuer Schrank!“ Mit dem Finger zeichnet er dabei ein Viereck in die Luft. Groh nickt, auch er war in der Schulung: „Das hat den Schreinern extrem gut gefallen.“ Zu seinem Kummer arbeitet allerdings die Schreinerei, die seine Vitrinen fertigt, nicht mit SWOOD, sondern mit einem älteren 2D Programm. „Das Übertragen der Daten ist sehr, sehr mühselig“, bedauert er. Auch deswegen ist Nixdorf bei ihm. Die beiden Männer beratschlagen, wie der Schreiner Senior zu überzeugen sei.

Überhaupt war die Suche nach einem geeigneten Fertigungspartner entmutigend: „Ein Jahr lang hat die Suche gedauert. Erst waren alle begeistert, dann ging es aus den verschiedensten Gründen doch nicht“, erinnert sich Groh. Mit einer Möbelfabrik stand er kurz vor einer Übereinkunft, doch dann bestanden sie darauf, 100 Stück auf einmal zu fertigen. Für einen Unternehmensgründer wie ihn undenkbar. Groh überstand auch diese Durststrecke. „Ich habe die Zeit genutzt und weiter an meinen Ideen gearbeitet“, sagt er ungerührt.

Als die Varianten der Vitrine zahlreicher wurden, erwarb Groh auch noch die PDM-Lösung von Solidworks. „Damit kann ich meine Kundenprojekte besser verwalten. Ich finde wieder, wann ich etwas, und für wen ich es gemacht habe.“ Nixdorf ergänzt: „Das Programm speichert jeden Änderungsschritt, aber nicht das ganze Projekt, so bleibt das Datenvolumen klein. Die einzelnen Schritte lassen sich immer nachvollziehen und auch wieder rückgängig machen.“ Außerdem werden in PDM ebenfalls ergänzende Informationen, wie die Korrespondenz mit dem Kunden hinterlegt.

Groh will Nixdorf noch ein weiteres Detail einer seiner in der Entwicklung befindlichen Vitrinen zeigen. Sie beinhaltet das Befestigungssystem des Kooperationspartners Eichenfrau. Deren werkzeugloses Montagesystem gab es nicht als eine der vielen Standardbefestigungen in SWOOD. Groh deutet auf die Befestigungsschienen und erklärt Nixdorf, wie es ihm gelungen ist, diese als Standardbauteil in der SWOOD-Bibliothek zu hinterlegen. „Mit ein bisschen Übung, kann man die Bibliothek selbst erweitern und so herstellerspezifische Befestigungen mit allen Maßvorgaben hinterlegen“, sagt er. Nixdorf nickt. Mit dem Möbeldesigner Eichenfrau verbindet Groh eine erfolgreiche Kooperation. Wie er legt der fränkische Möbelbauer Wert auf Nachhaltigkeit, heimische Rohstoffe und Modulcharakter. „Aber wenn jemand eine Vitrine in Eiche rustikal will, kann ich auch das umsetzen“, beeilt sich Groh hinzuzufügen.

Neben der Vitrine befindet sich eine kleine Bühne – auch diese hat er mit SWOOD konstruiert. Hier studieren Groh und seine Lebensgefährtin ihre Gitarrenstücke ein. Bevor sich Nixdorf verabschiedet gibt ihm Groh noch eine Kostprobe seiner musikalischen Talente. Denn der nächste Auftritt steht bevor, es ist das Straßen-Fest in Baunach, und davor muss noch ein wenig geübt werden.

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Über die DPS Software GmbH

Die DPS Software wurde 1997 gegründet und ist heute der größte selbstständige SOLIDWORKS Reseller in Europa und der größte Sage-Reseller in D-A-CH. Exklusiv vertreibt DPS die ERP Software RPS im deutschsprachigen Raum. Neben den Produkten von SOLIDWORKS hat DPS die CAM-Produkte von SolidCAM im Portfolio. Hinzu kommen DPS eigene Module und Lösungen.

Für die Möbelbranche vertreibt DPS in Zentraleuropa die Softwarelösung SWOOD auf Basis von SOLIDWORKS.

Das Unternehmen hat 40 Standorte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Polen und Tschechien und beschäftigt 600 Mitarbeiter.

Unterstützt werden über 11.000 Kunden in der gesamten Prozesskette von der Konstruktion, über die Berechnung und Fertigung bis hin zur Datenverwaltung und der Abbildung der damit verbundenen kaufmännischen Prozesse. Software- und Schnittstellenentwicklungen sowie Schulungs- und Beratungs-dienstleistungen vervollständigen die kundenorientierte Ausrichtung.

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