
KI wird in der CX zur Realität, wenn sie für Kunden unsichtbar ist
- Unsichtbar, aber wertschöpfend: KI im Hintergrund entlastet Teams und verbessert die CX indirekt.
- Klein anfangen, groß träumen: Konkrete Pilotprojekte entwickeln sich zur skalierbaren Blaupause.
- KI ohne Kennzahlen ist sinnlos: Nur Projekte mit messbarem, echtem Mehrwert umsetzen.
Unit4, ein weltweit führender Anbieter von cloudbasierten Unternehmensanwendungen für kunden- und mitarbeiterorientierte Organisationen, sieht auch die Entwicklung im Bereich der Customer Expierience (CX) stark durch KI beeinflusst. Michelle MacCarthy, Vice President Global Customer Experience bei Unit4, stellt die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich dar und gibt Antworten auf viele daraus entstehenden Fragen:
Selbst künstliche Intelligenz (KI) kann sich dem berühmten Gartner Hype Cycle nicht entziehen – über ihr Potenzial wird weiterhin viel spekuliert. Demis Hassabis, CEO von Google DeepMind, prophezeite kürzlich, dass Artificial General Intelligence (AGI; künstliche allgemeine Intelligenz) noch etwa fünf bis zehn Jahre entfernt ist. Die Diskussionen über die weiterreichenden Auswirkungen gehen weiter, aber bei der praktischen Arbeit mit Kunden lassen wir die Hype-Phase jetzt hinter uns. So finden hinter den Kulissen zahlreiche Pilotprojekte statt, die für Kunden unsichtbar sind, aber konkrete Fortschritte bezeugen – getreu der Branchenweisheit, dass die beste Technologie oft unbemerkt bleibt. Aus Customer-Experience-Szenarien geht klar hervor, dass dies bei KI zunehmend der Fall ist.
Unsere internen Projekte und Pilotprogramme im Bereich Customer Success zeigen, dass es klare Anwendungsfälle für KI gibt. Sowohl die Einführung von ERP-Systemen als auch ihre Migration kann sich als komplex erweisen. Insbesondere, wenn der Kunde von einer etablierten lokalen Umgebung auf die Cloud umstellt. Was die Cloud-Journey unserer Kunden anbelangt, haben wir in den verschiedenen Phasen des Lebenszyklus aus Implementierung, Onboarding und Unterstützung die folgenden Vorteile festgestellt: KI kann Prozesse optimieren, Mitarbeitenden mehr Zeit für komplexere Aufgaben verschaffen und schnellere Reaktionen auf On-Demand-Anfragen ermöglichen. All dies erfolgt im Hintergrund und trägt dennoch zur Verbesserung der Customer Experience bei. Hier einige Beispiele:
- Die Fähigkeit des Teams, komplexen Code zu prüfen, wurde um mehr als 100 % gesteigert, und die Kosten für die zur Erfüllung der Aufgabe erforderlichen Ressourcen wurden, um 25 % gesenkt.
- Der anfängliche Aufwand für die Code-Konvertierung wurde um 50 % verringert. Dadurch wurde die Migration von komplexem Code in die Cloud generell beschleunigt.
- Bei der Erstellung hochwertiger Dokumentation für das Onboarding von Kunden wurde eine Zeitersparnis von über 30 % erzielt. Dies erhöht nicht nur die Produktivität, sondern schafft eine einheitliche Dokumentation für alle Kunden.
Vor allem aber haben diese Projekte in unserem Unternehmen das Verständnis von KI verbessert und uns gezeigt, wie sie Effizienz- und Produktivitätssteigerungen ermöglichen kann. Wir haben dank dieser Pilotprojekte wichtige Erkenntnisse gewonnen:
- Die Genauigkeit und Integrität von Daten sind ein Muss: Die Entwicklung eines Onboarding-Tools für Kunden hat verdeutlicht, wie wichtig es ist, eine klare Wissensdatenbank für Support-Dokumentation und -Materialien zu haben. Dies half uns, sicherzustellen, dass die KI hochwertige Antworten generieren würde. Zusätzlich nutzen wir KI mit Gainsight, um proaktiv Herausforderungen auf Kundenseite zu identifizieren. So können wir Risiken mindern und Probleme beheben, bevor sie eskalieren.
- KI ohne Kennzahlen ist sinnlos: Bei der Entscheidung, was im Fokus der Bemühungen stehen sollte, kann das Trial-and-Error-Prinzip hilfreich sein. Unser Ziel besteht darin, Kunden bei ihrer Cloud-Migration zu unterstützen. Entsprechend waren unsere Projekte darauf ausgerichtet, echte Probleme zu lösen und konkrete Ergebnisse zu demonstrieren. Auch wenn ein Projekt sehr verlockend erscheint, sollten Sie KI-Vorhaben, die keine echten Probleme und Herausforderungen überwinden, entschieden ablehnen.
- KI kann die Transformation im großen Maßstab beschleunigen: Es war klar, dass wir den Umfang unserer Aktivitäten mithilfe von KI deutlich steigern konnten – beispielsweise die Analyse und Identifizierung von veraltetem Visual-Basic-Code. In Bezug auf die Planung bedeutet dies, dass Teams ambitionierte Ziele festlegen können. Diese müssen allerdings durch eine robuste Methodologie unterstützt werden. Autonome KI sollte innerhalb akzeptabler Grenzen agieren, und aus genau diesem Grund stellen wir sicher, dass die erledigten Aufgaben durch Mitarbeitende überprüft werden.
- Für Kunden nicht sichtbar, aber dennoch wertschöpfend: Wir entlasten unsere Teams, indem wir unsere internen Prozesse optimieren und mithilfe von Systemen wie Gainsight wichtige Erkenntnisse, Einblicke und Aktionspunkte zusammenfassen. So können unsere Mitarbeitenden sich auf strategisch wichtigere Aufgaben und den richtigen nächsten Einsatz konzentrieren. Prüfen Sie stets, wie Kunden durch die Einführung von KI profitieren – dies gilt insbesondere im Zusammenhang mit der Customer Experience. Wenn Kunden dadurch kein Mehrwert geboten wird, was ist dann der Zweck?
- Erfolgreiche KI-Projekte bewirken einschneidende Veränderungen: KI-Tools entlasten Mitarbeitende, sodass diese sich auf anspruchsvollere und lohnendere Aufgaben konzentrieren können. Ebenso lassen sich die einzelnen Schritte eines Verfahrens, beispielsweise die Analyse von Code, mithilfe von KI deutlich straffen. Dies transformiert die Arbeitsweise Ihres Unternehmens. Ihre Teams müssen motiviert sein, mit KI zu experimentieren, und die daraus resultierenden Veränderungen annehmen. Dabei sind sie eher offen für Transformation, wenn die Vorteile für sie klar ersichtlich sind und sie sich verstärkt interessanteren Aufgaben widmen können.
Die wichtigste Erkenntnis beim Einsatz von KI für die Customer Experience ist: Klein anfangen, groß träumen. Indem wir mithilfe von KI den Legacy-Code identifiziert haben, ist es uns gelungen, mehr als nur ein Tool zu entwickeln. Wir haben jetzt eine Blaupause für eine skalierbare, automatisierte Qualitätssicherung. Und bei einem anderen Projekt haben wir eine Methodologie für KI erstellt, die sich zu einem neuen Benchmark zur Identifizierung und Modernisierung von Legacy-Code entwickeln könnte. In der Welt der Customer Experience ist KI mehr als ein eigenständiges Tool zur Effizienzsteigerung. Sie muss als zentrales strategisches Element in jeden einzelnen Geschäftsprozess integriert werden. Dann kann sie nicht nur die Produktivität steigern, sondern grundlegend verändern, wie Unternehmen wie Unit4 ihren Kunden Mehrwert bieten.
Über Michelle MacCarthy, VP, Global Customer Experience, Unit4
Als engagierte Führungskraft im Bereich Success/Experience mit über 20 Jahren Erfahrung in der SaaS-Branche und im Unternehmens-Einzelhandel leitet Michelle die Customer-Experience-Strategie von Unit4 und treibt den Wandel voran, der strategische Ergebnisse ermöglicht – mit dem Ziel, die Kunden von Unit4 zu erfolgreichen Vorreitern zu machen. Als bewährte Führungskraft in den Bereichen Customer Success sowie traditionelles, digitales und Omnichannel-Marketing hat Michelle für einige der bekanntesten Marken der Branche gearbeitet und weiß um die Bedeutung einer gut durchdachten Customer-Lifecycle-Reise.
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Viele mittelständische Unternehmen weltweit nutzen die ERP-Lösungen der nächsten Generation von Unit4, die Finanzen, Procurement, Projektmanagement, HR und FP&A vereinen, Echtzeitdaten und wertvolle Erkenntnisse liefern, mit denen Unternehmen ihre Produktivität steigern können. Durch die Kombination unserer mittelständischen Expertise mit einem unermüdlichen Fokus auf Menschen haben wir flexible Lösungen entwickelt, um die einzigartigen und sich ändernden Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Unit4 unterstützt weltweit mehr als 4.700 Kunden in einer Vielzahl von Branchen, darunter Dienstleister, gemeinnützige Organisationen und der öffentliche Sektor. Zu den Kunden gehören Southampton City Council, Metro Vancouver, Buro Happold, Devoteam, Save the Children International, Global Green Growth Institute und Oxfam America. Weitere Informationen unter www.unit4.com/de.
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Unit4 beschleunigt die Transformation und das Wachstum seiner Kunden mit der Success4U Single Subscription
Diese optimierte Struktur wird zum Standardmodell für Unit4 ERP-Lösungen und ermöglicht eine schnellere Bereitstellung und geführte Einführung. Bis heute haben mehr als 500 Kunden die Success4U-Services genutzt, zu denen ein Success-Katalog mit über 300 festen Ergebnissen gehört. Dank dieser Methodik konnten einige ERPx-Implementierungen bereits in nur 90 Tagen durchgeführt werden. Das verdeutlicht die Vorteile konsistenter Best-Practice-Methoden und eines besser vorhersehbaren, standardisierten Bereitstellungsframeworks für eine transparente Kapitalrendite.
In den letzten zwei Jahren hat Unit4 seine Expertise als SaaS-Anbieter für Unternehmen vertieft, seine Methoden verfeinert und eine solide Grundlage an praktischen Erkenntnissen geschaffen, um das gesamte Success4U-Framework zu optimieren und zu stärken. Dieser Ansatz bedeutet, dass Unit4 jeden SaaS-Prozess individuell anpassen kann, um die Komplexität zu reduzieren und das Vertrauen durch kompetenten, zertifizierten Support in jeder Phase zu stärken. Zu den Kunden, die die Success4U-Methodik für die Einführung von Unit4 ERPx genutzt haben, gehören:
- Epical – ein nordisches Datenberatungsunternehmen, das sich auf Bereiche wie Daten und Analysen, Sicherheit, Anwendungen und Integrationen spezialisiert hat.
- Communilife – bietet benachteiligten Bevölkerungsgruppen Wohnraum und kulturell sensible Unterstützungsleistungen und hat den Hauptsitz in den USA.
- Gemeente Delft – Die Gemeinde Delft ist Teil der Metropolregion Rotterdam und Den Haag und hat 106.000 Einwohner.
Kunden können Success4U über eine von zwei Stufen nutzen – Success4U Professional und Success4U Essentials. Ersteres ist ein Abonnementdienst, der Kunden während ihrer gesamten SaaS-Reise Zugang zu erfahrenen Planern und Produktberatern bietet, die ihnen aktiv dabei helfen, einen optimalen Nutzen zu erzielen, und ihnen gleichzeitig Vorzugspreise anbieten. Die zweite Stufe richtet sich an Unternehmen mit etabliertem internem Fachwissen, die den Success-Katalog selbstständig nutzen und bei Bedarf Dienstleistungen erwerben möchten.
Success4U umfasst drei Hauptkomponenten:
- Success Advisory, das nur für Success4U Professional-Kunden verfügbar ist, wird gemeinsam von Customer Success Managern (CSMs) und den spezialisierten Product Success Partnern (PSPs) von Unit4 angeboten. Diese Partnerschaft hilft Kunden, ihre aktuelle Nutzung von Unit4-Lösungen zu verstehen, ergebnisorientierte Verbesserungsmöglichkeiten aufzudecken und in jeder Phase ihrer Einführungsreise angeleitete Unterstützung zu erhalten. Dies gewährleistet die Ausrichtung auf die Geschäftsziele und eine nachhaltige Wertrealisierung.
- Der Success-Katalog bietet eine kuratierte Bibliothek mit mehr als 300 Servicepaketen zum Festpreis, die Onboarding, Optimierung, Schulungen, Integrationen und Managed Services umfassen. Diese Servicepakete können bei Bedarf in Anspruch genommen werden und helfen Kunden dabei, ihre Ziele im Blick zu behalten und gleichzeitig eine schnelle Amortisation, branchenweit bewährte Verfahren und eine nahtlose, vertrauenswürdige Erfahrung zu gewährleisten. Success4U Professional-Kunden erhalten außerdem proaktive Beratung dazu, wie sie den Katalog effektiv nutzen können, um die messbare Wertrealisierung während ihrer gesamten Reise zu maximieren.
- Mit Success Points haben Success4U Professional-Nutzende die Möglichkeit, einen Prepaid-Pool an Success Points gegen beliebige Servicepakete aus dem Success Catalogue einzulösen. Dieses flexible Geschäftsmodell macht wiederholte Verträge oder Genehmigungen überflüssig. Außerdem können Unternehmen ihre Budgets effektiver planen und verteilen und gleichzeitig bei Bedarf auf das richtige Fachwissen zugreifen – mit dem zusätzlichen Vorteil von Vorzugspreisen zur Maximierung der Amortisationszeit.
„Wir haben unser Abonnementmodell optimiert und Success4U zum Standard für die Bereitstellung von Unit4 ERPx gemacht, da wir über einzigartiges Fachwissen verfügen und nun äußerst robuste Services anbieten“, sagt Jean de Villiers, Chief Customer Officer bei Unit4. „Kunden denken bei der Implementierung von Software nicht in Lebenszyklen oder Diagrammen, sondern in Momenten – Momenten der Herausforderung oder der Möglichkeiten – und sie beurteilen uns danach, wie bereit wir sind, in diesen Momenten präsent zu sein. Die Success4U-Methodik deckt die gesamte Customer Journey mit geführten Engagement-Stufen, einem kuratierten Katalog ergebnisorientierter Dienstleistungen und Erfolgsplänen zu Festpreisen ab, die Ziele mit messbarem Wert verbinden.“
Im Laufe des kommenden Jahres wird Success4U den Success-Katalog weiter ausbauen, die Beratungsintelligenz vertiefen und die Konsistenz und Vorhersagbarkeit der Wertlieferung über die gesamte SaaS-Journey hinweg stärken. Success4U wird zunehmend Telemetrie und SaaS-orientierte Best Practices nutzen, um Kunden dabei zu helfen, neue Funktionen schneller zu übernehmen und ihre Prozesse zu modernisieren. Da sich die Kundenbedürfnisse und Betriebsmodelle weiterentwickeln, wird Success4U ein lebendiges Framework bleiben, das die Art und Weise verbessert, wie wir Kunden begleiten, und in jeder Phase ihres Lebenszyklus einen noch proaktiveren, datengesteuerten und skalierbaren Erfolg bietet.
Mickey North Rizza, Group Vice President, Enterprise Software, IDC, sagt dazu: „Die Standardisierung von Success4U als Standard-Bereitstellungsmodell versetzt Unit4 in die Lage, die Vorhersagbarkeit der Implementierung zu verbessern und den Kundennutzen in großem Maßstab zu beschleunigen. Dies spiegelt einen wachsenden Trend unter den Anbietern von Unternehmens-SaaS wider, Best-Practice-Bereitstellungsframeworks direkt in ihr Betriebsmodell zu integrieren, anstatt Services als optionale Add-ons zu behandeln. Die geplante Einführung von KI-gestützter Beratungsunterstützung unterstreicht einmal mehr den Fokus von Unit4 auf den Einsatz von Technologie zur Verbesserung der Implementierungsqualität und der Kundenergebnisse.“
Weitere Informationen zu Success4U: Success4U: Unser flexibler Ansatz für den Kundenerfolg | Unit4
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KI-Einsatz bei Non-Profit-Organisationen scheitert an manuellen Prozessen
Non-Profit-Organisationen setzen auf KI
- 83 Prozent der befragten gemeinnützigen Organisationen haben Investitionen in generative KI in ihrer strategischen Roadmap und 67 Prozent haben Pläne für vorhersagende KI.
- Unter den gemeinnützigen Organisationen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden haben 87 Prozent eine KI-Strategie, die mit ihren Geschäftstransformationszielen verknüpft ist, verglichen mit nur 32 Prozent der Organisationen mit 250 bis 999 Mitarbeitenden.
Die Befragten sehen KI als Möglichkeit, wichtige Anwendungsfälle besser umzusetzen, wie zum Beispiel:
- Vorausschauende Wartung und Anlagenverwaltung
- Dateneingabe und Dokumentation
- Automatisierte Berichterstellung
Es besteht auch Einigkeit darüber, dass KI Automatisierung und Verbesserungen ermöglichen kann:
- Fokus auf Automatisierung: In den nächsten 24 Monaten sollen Echtzeit-Informationen und Berichterstellung verbessert sowie automatisierte Workflows eingeführt werden, um manuelle Fehler zu reduzieren.
- Erweiterungsschwerpunkt: Im Finanzbereich sehen die Befragten KI als Möglichkeit zur Erweiterung der drei wichtigsten Bereiche: Debitorenbuchhaltung, Kreditorenbuchhaltung und Finanzberichterstattung
„Angesichts der wechselnden Anforderungen, mit denen gemeinnützige Organisationen konfrontiert sind, ist es verständlich, dass sie KI als einen wichtigen Weg zur Maximierung ihrer verfügbaren Ressourcen betrachten“, sagte Rafael Artacho, Director AI Product Incubation bei Unit4. „Sie gehen auch davon aus, dass KI eine Vielzahl von Vorteilen bieten kann, von vorhersagenden Analysen bis hin zu Automatisierung und Erweiterung. Größere Organisationen sind bei der Bewertung der Technologie vielleicht etwas weiter fortgeschritten, aber dies ist auch eine große Chance für kleinere Organisationen, die KI-Integrationen als Teil von Paketlösungen übernehmen können, die auf ihren spezifischen Sektor und ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.“
Manuelle Prozesse und umständliche Finanzsysteme
Es gibt klare Probleme beim Zugriff, der Nutzung und der Verwaltung von ERP-Daten:
- 45 Prozent aller Befragten verwenden nach wie vor manuelle Prozesse für Richtlinien- und Compliance-Workflows.
- Große gemeinnützige Organisationen haben Schwierigkeiten, Statusaktualisierungen und andere Informationen in Echtzeit oder nahezu in Echtzeit zu erhalten.
- 39 Prozent aller Befragten geben an, dass die Erfassung und Berichterstattung von Finanzinformationen umständlich ist.
Dies wird durch die drei größten operativen Herausforderungen untermauert:
- Überwachung von operationellen Risiken und Compliance
- Begrenzte Einführung und Integration von Technologien
- Siloartige Informationen
Integration als Schlüssel zu einer „Single Source of Truth“
Die Befragten geben an, dass Technologie Möglichkeiten zur Vereinheitlichung von Daten bietet und mit KI-Innovationen neue Benutzererfahrungen, ein neues Maß an Transparenz und tiefgreifendere Wirkungsmessungen ermöglicht. Mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) bestätigt außerdem, dass sie die Bereitstellung von Backoffice-Anwendungen in der öffentlichen Cloud gegenüber einer hybriden Cloud bevorzugen (26 Prozent).
Non-Profit-Organisationen legen Wert auf eine stärkere Integration zwischen den zentralen Backoffice-Systemen, um diesen Umstieg auf die Cloud zu unterstützen:
- 100 Prozent aller gemeinnützigen Organisationen planen die Integration von Finanz- und Rechnungswesen sowie Personalwesen
- Über 90 Prozent planen die Integration von Betriebsmanagement sowie Programm- und Projektmanagement
- 82 Prozent möchten Beschaffung, Einkauf und ihre Bezugsquellen integrieren.
Diese Integration wird zu einer einzigen Informationsquelle innerhalb dieser Organisationen führen, was folgende Verbesserungen ermöglicht:
- Transparenz der Prozesse
- Eine einheitliche Sichtweise für konsistente Compliance
- Datenqualität und bessere Entscheidungsfindung mit KI
- Finanzkontrollen und Compliance
- Optimierte Prozesse
Erfüllung strategischer Vorgaben
Wenn gemeinnützige Organisationen diese Integrationsherausforderungen bewältigen können, hilft ihnen dies, ihre wichtigsten geschäftlichen Herausforderungen anzugehen:
- Beschaffung von Finanzmitteln, Zuschüssen und Aufbau von Spenderbeziehungen (40 Prozent)
- Finanzielle Nachhaltigkeit (34 Prozent)
- Messung und Nachweis der Wirkung ihrer Mission (31 Prozent)
Außerdem sollte es ihnen helfen, ihre strategischen Prioritäten zu erfüllen:
- Spendenbeschaffung, finanzielles Wachstum und Diversifizierung
- Verbesserung der Umsetzung der Missionsergebnisse
- Steigerung der Wirkung und der Ergebnisse der Mission
„Angesichts der großen Herausforderungen, denen gemeinnützige Organisationen heute gegenüberstehen, besteht ein echtes Interesse daran, Innovationen als Mittel zum Erreichen strategischer Ziele zu nutzen“, so Ruthbea Yesner, Vice President Government Insights, Education, and Smart Cities bei IDC. „Ein wichtiger Ausgangspunkt muss eine stärkere Integration zwischen den zentralen Backoffice-Anwendungen sein, da dies die für digitale Innovationen wie KI erforderliche einheitliche Datenquelle ermöglicht.“
Methodik
Im Oktober 2025 befragte IDC 70 gemeinnützige Organisationen mit 250 oder mehr Mitarbeitenden. Die Befragten haben ihren Hauptsitz in Nordamerika und Europa, sind jedoch in mehreren Ländern weltweit tätig.
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Unit4: ERP-Prognosen für 2026
1. Wo sehen Sie 2026 den größten Mehrwert von KI für Finanzteams?
Michael Lengenfelder, Global Solutions Architect FP&A, Unit4:
„Dies ist ein wichtiges Thema für Finanzteams. Das Potenzial der KI zur Rationalisierung sich wiederholender Aufgaben wie Kontenabstimmung und solcher mit einem definierten, engen Fokus, wie beispielsweise das Training für Prognosen, sorgt natürlich für Begeisterung. Wir sehen auch erste Anwendungsfälle auf der GenAI-Seite im Bereich Storytelling, wo Benutzer mit einem KI-Agenten als Hilfefunktion interagieren können. Wenn Sie beispielsweise ein Problem mit einer Formel haben, könnten Sie mit einem Agenten chatten, der Ihr FP&A-System abfragt, um das Problem zu identifizieren. Ähnlich verhält es sich in der Finanzabteilung, wo es einen großartigen Anwendungsfall für die Rechnungserkennung gibt, bei dem eingehende Rechnungen den richtigen Konten zugeordnet werden müssen. Dies ist etwas, das Sie einem KI-System beibringen könnten.“
2. Wie wird KI die ERP-Workflows und Entscheidungsprozesse im Jahr 2026 verändern?
Claus Jepsen, Chief Technology Officer, Unit4:
Da KI immer stärker in ERP integriert wird, nähern wir uns dem Konzept des komponierbaren ERP. Es ist möglich, die LLMs für die Orchestrierung der Interaktion des Benutzers mit einer Anwendung zu verwenden, sodass Sie die Daten abstrahieren und die direkte Verbindung zur Anwendung überflüssig machen können. Die Gefahr für ERP-Anbieter besteht darin, dass die Anwendung an Attraktivität verliert. Daher wird es entscheidend sein, zu zeigen, wie Sie Intelligenz rund um die Anwendung aufbauen, um Ihre Wettbewerbsdifferenzierung zu stärken. Das bedeutet, Metadaten zu verwenden, um einen ausreichenden Kontext bereitzustellen, damit das LLM eine genauere und aussagekräftigere Antwort liefert. Dann beginnt das ERP, sich zu einem System der Schlussfolgerung zu entwickeln, das Informationen aus allen Kerngeschäftsprozessen einbezieht und diese mit kundenbezogenen Daten und externen Informationsquellen kombiniert, um den Mitarbeitenden dynamische Einblicke und Analysen der Geschäftsleistung zu liefern.
3. Welche Durchbrüche in der KI (in den Bereichen Argumentation, Autonomie oder Multimodalität) werden die Geschäftsabläufe im Jahr 2026 am ehesten verändern?
Rafael Artacho, Director AI Product Incubation, Unit4:
„Die Schlussfolgerungsfähigkeiten der KI verbessern sich rasant. Bis 2026 werden wir Schlussfolgerungssysteme sehen, die komplexe Szenarien analysieren und Maßnahmen empfehlen können. Zum Beispiel die Überprüfung von Finanzdaten, das Erkennen von Risiken und die Simulation verschiedener Ergebnisse, bevor Entscheidungen getroffen werden.
Dank der Fortschritte in der agentenbasierten KI werden wir auch autonome Agenten sehen, die End-to-End-Workflows verwalten. Stellen Sie sich einen KI-Agenten vor, der bei einem neuen Projekt Arbeitsaufträge erstellen, Aufgaben zuweisen, Teammitglieder benachrichtigen und sogar Stundenzettel vorbereiten kann. Gartner schätzt, dass bis 2026 40 % der Unternehmensanwendungen eingebettete, aufgabenspezifische KI-Agenten enthalten werden (gegenüber weniger als 5 % im Jahr 2025). Durch diese Veränderung können sich die Mitarbeitenden auf höherwertige Aufgaben konzentrieren, unterstützt durch eine starke Governance und menschliche Aufsicht.
Multimodale KI wird auch ERP-Systeme verändern. Die Fähigkeit, Texte, Bilder und Dokumente zu verstehen und miteinander zu verknüpfen, wird die Automatisierung kontextbewusster machen. Aufgaben, die früher einer menschlichen Überprüfung bedurften, wie die Validierung von Rechnungen, die Bearbeitung umfangreicher Verträge oder das Lesen von Bestellungen, werden zunehmend von KI übernommen werden.
4. Was wird 2026 die größte Herausforderung für CFOs sein?
Michael Lengenfelder, Global Solutions Architect FP&A, Unit4:
„Auf CFOs lastet ein großer Druck, KI einzusetzen, aber der Prozess der Technologieeinführung verläuft rückwärts. Normalerweise haben CFOs ein Problem und suchen dann nach einer Lösung. Mit KI verfügen CFOs über die Technologie und suchen daher verzweifelt nach dem richtigen Anwendungsfall. Die Herausforderung besteht darin, dass CFOs sich noch in einer Lernphase befinden, was die Technologie und die damit verbundenen Kosten angeht, da sich diese täglich weiterentwickeln. Dies macht es schwieriger, den Wert für ein Unternehmen zu beziffern. Derzeit arbeiten wir noch an dem Verbrauchsmodell, und die Kosten für den Aufbau der Backend-Systeme – Schulung, Lernen, Energie – ändern sich ständig.“
5. Wie können öffentliche Einrichtungen die digitale Transformation beschleunigen, ohne wichtige Dienstleistungen zu beeinträchtigen?
Mark Gibbison, AVP Global Public Sector, Unit4
„Man sollte nicht versuchen, das Unmögliche zu erreichen. Zunächst sollte sich auf ein Pilotprojekt konzentriert werden, bei dem gute Chancen bestehen, einen unmittelbaren Mehrwert für zu erzielen. Das bedeutet auch, dass das Risiko kontrollierbar ist. Ein guter Ausgangspunkt, insbesondere wenn der Einsatz von KI-Tools getestet werden soll, sind manuelle Prozesse mit hoher Intensität. Dabei muss jedoch sichergestellt sein, dass mit den richtigen, qualitativ hochwertigen Daten gearbeitet wird.
Die Integration zwischen Datenquellen ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Daher müssen öffentliche Einrichtungen sicherstellen, dass sie über die richtigen APIs verfügen, um Daten aus verschiedenen Anwendungen extrahieren und ein ganzheitliches Bild einer Organisation erstellen zu können. Dies ist entscheidend, wenn die Entscheidungsfindung automatisiert werden soll.“
6. Welche neuen Rollen oder Strukturen werden sich 2026 in Dienstleistungs-Teams herausbilden, um den Einsatz von Technologie, Daten und KI zu verwalten?
Bryce Wolf, Director Strategic Growth Professional Services, Unit4
„Ich gehe davon aus, dass wir bald neue hybride Rollen wie AI Practice Leads und Data Strategy Partners sehen werden, die als Brücke zwischen Kundenbetreuung und Technologie dienen und gleichzeitig sicherstellen, dass KI einen echten geschäftlichen Mehrwert schafft. Diese Positionen erfordern ein hohes Maß an technischem Selbstvertrauen in Bezug auf KI, aber die Personen, die sie bekleiden, müssen auch ein solides Verständnis für die menschlichen Auswirkungen der Einführung dieser Technologie haben. KI verändert und definiert viele Aspekte der Arbeit und des Büroalltags neu. Daher benötigen die Führungskräfte ein hohes Maß an Empathie und kritischem Denkvermögen, um Unternehmen durch den Wandel zu steuern.“
7. Was wird 2026 die größte Entwicklung in der Welt der ERP-Systeme sein, die nicht mit KI zu tun hat?
Claus Jepsen, Chief Technology Officer, Unit4
„Die Datenhoheit wird im nächsten Jahr zunehmend an Bedeutung gewinnen, und wir werden wahrscheinlich erleben, dass Kunden ihre Daten aus mehreren Gründen näher an ihren Standort bringen wollen. Erstens könnte es zu Schwankungen bei den KI-Anbietern kommen, je nachdem, wie der Markt auf ihre Fortschritte reagiert, sodass Unternehmen ihr Engagement bei US-amerikanischen Infrastrukturanbietern reduzieren wollen. Zweitens wird die uneinheitliche KI-Regulierung weltweit dazu führen, dass Kundendaten näher an der Quelle gespeichert werden müssen, um sicherzustellen, dass die IT-Systeme den einschlägigen lokalen Rechtsvorschriften entsprechen. Dies erfordert mehr Cloud-Mobilität, damit Kunden Daten nach Bedarf verschieben können, und sie werden genauer darauf achten, wie SaaS-Anbieter sie dabei unterstützen, diese Datenportabilität zu ermöglichen.“
Viele mittelständische Unternehmen weltweit nutzen die ERP-Lösungen der nächsten Generation von Unit4, die Finanzen, Procurement, Projektmanagement, HR und FP&A vereinen, Echtzeitdaten und wertvolle Erkenntnisse liefern, mit denen Unternehmen ihre Produktivität steigern können. Durch die Kombination unserer mittelständischen Expertise mit einem unermüdlichen Fokus auf Menschen haben wir flexible Lösungen entwickelt, um die einzigartigen und sich ändernden Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Unit4 unterstützt weltweit mehr als 4.700 Kunden in einer Vielzahl von Branchen, darunter Dienstleister, gemeinnützige Organisationen und der öffentliche Sektor. Zu den Kunden gehören Southampton City Council, Metro Vancouver, Buro Happold, Devoteam, Save the Children International, Global Green Growth Institute und Oxfam America. Weitere Informationen unter www.unit4.com/de.
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Wie sieht die Zukunft von KI im Finanzbereich aus?
Der Finanzbereich ist so eine Ausnahme. Finanzfachkräfte sind von Natur aus skeptisch und lassen sich nicht so recht für KI begeistern. Aber warum eigentlich? In erster Linie liegt es daran, dass sich der Finanzbereich nicht so mir nichts, dir nichts von KI mitreißen lässt und gegen den Hype immun zu sein scheint. Erfahrene CFOs nutzen diese einzigartige Fähigkeit, um den Trubel rund um KI zu ignorieren und sich auf das langfristige Geschäft zu konzentrieren – mit Fokus auf die Kosten, den ROI und die Risiken.
CFOs sind sich der Volatilität um KI durchaus bewusst. Sie kennen die Statistiken, die sowohl Anlass zu Optimismus als auch zu Vorsicht geben. Beispielsweise werden einer Studie von EY zufolge die Investitionen in KI in diesem Jahr weiter steigen und viele Unternehmensleitungen sind zudem optimistisch. So planen 34 %, die bereits in KI investieren, im Jahr 2025 mindestens 10 Millionen US-Dollar auszugeben.
Doch es läuft nicht immer alles rund. Laut Gartner werden bis Ende 2025 mindestens 30 % der Projekte, die generative KI (GenAI) involvieren, nach dem Proof-of-Concept auf Eis gelegt. Die Gründe dafür sind eine schlechte Datenqualität, unzureichende Risikokontrollen, steigende Kosten oder ein nicht abzusehender Mehrwert für das Unternehmen.
Doch KI hat ihren Nutzen – auch für den Finanzbereich, der die Technologie mit offenen Armen empfangen sollte. Dabei geht es nicht darum, dass der Finanzbereich an Einfluss verliert, sondern vielmehr darum, dass das Potenzial von KI voll ausgeschöpft wird.
Wie kann der Finanzbereich profitieren?
In einem von Unit4 gesponserten IDC InfoBrief hieß es, dass KI eine Vielzahl der gängigen Herausforderungen im Finanzbereich lösen könne: schnellere Entscheidungsfindung (26 %), Umgang mit Compliance und Risiken (24 %) und Bewältigung von zu vielen Meetings und monatlichen Berichten (22 %).
Zeiteinsparung und bessere Ergebnisse sind zwar vielversprechende Vorteile, doch es ist mehr als verständlich, dass CFOs Bedenken haben und eine zu starke Abhängigkeit von KI und den damit einhergehenden Kontrollverlust vermeiden möchten. Der Finanzbereich ist keine Testumgebung. Hier befindet sich das Herzstück des Unternehmens. Einer rasch eingeführten und übergriffigen KI mag es an Feingefühl fehlen, um sorgfältig durchdachte Entscheidungen zu treffen, was letztlich das Unternehmen gefährden könnte.
Es überrascht daher wohl kaum, dass CFOs hohe Erwartungen an KI stellen. Um sie zu überzeugen, braucht es extrem gute Vorteile und wenige Risiken.
Eine überzeugende Strategie
Bevor KI eingeführt werden kann, muss ein solides Fundament geschaffen werden. CFOs müssen sicherstellen, dass sie eine zentrale Echtzeit-Sicht auf alle Daten im gesamten Unternehmen haben, um Fehler und Voreingenommenheit zu vermeiden. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um Vertrauen in KI zu fördern.
Diese Argumente könnten die Skeptiker überzeugen:
- KI existiert neben den Mitarbeitenden und ersetzt sie nicht. KI unterstützt sie mit relevanten, wertvollen Echtzeit-Einblicken.
- Durch die Einführung von KI wird der Finanzbereich in der Lage sein, dem Unternehmen einen messbaren Mehrwert zu liefern, wie zum Beispiel durch die Erschließung von Möglichkeiten zur Effizienz- oder Umsatzsteigerung.
- KI wird die Resilienz des Unternehmens und somit die Anpassungsfähigkeit steigern, was wiederum die Innovation vorantreiben wird.
Ein guter Ausgangspunkt
KI-Tools können Finanzteams unterstützen, indem sie beispielsweise auf Fehlentscheidungen hinweisen. Außerdem lassen sich Entscheidungen mithilfe von Echtzeiteinblicken automatisieren und Zahlungsprozesse durch eine automatisierte Rechnungsstellung und Genehmigungen optimieren. Zudem kann der KI-gestützte Zugriff auf zuverlässige Daten die Transparenz und Compliance fördern.
Ich möchte an dieser Stelle auf einen weiteren Vorteil eingehen.
Angesichts der turbulenten Zeiten kann sich der Finanzbereich mithilfe von KI im Bereich Finanzplanung und Analyse als ein strategischer Partner etablieren. Konkret bedeutet dies, dass der Finanzbereich mithilfe der von KI bereitgestellten Echtzeitdaten wichtige Geschäftsentscheidungen beeinflussen kann.
Vorhandene FP&A-Lösung – gestützt durch KI – können verschiedene Datenquellen integrieren und zusammenführen, sodass Finanzteams Ursachen, verborgene Muster und Abhängigkeiten hinter den Metriken des Unternehmens identifizieren können.
Darüber hinaus kann KI Finanzteams mit prädiktiver Analytik die Arbeit erleichtern. Teams können beispielsweise basierend auf unterschiedlichen Marktbedingungen, sich ändernden regulatorischen Anforderungen, verschiedenen operativen Faktoren oder Lieferkettenproblemen verschiedene Szenarien simulieren.
Dies kann sich als äußerst wertvoll erweisen. Denn Unternehmen können die Effizienz steigern, Risiken mindern und sich schnell an alle Eventualitäten anpassen.
Eine helfende Hand
KI im Finanzbereich sollte mit keinem Drama einhergehen.
Um den Vergleich zur Filmwelt wieder aufzugreifen: KI fungiert weder als Gegner, noch spielt die Technologie die Hauptrolle. Stattdessen dient KI als helfende Hand, die Mitarbeitende bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt, damit Finanzteams das Unternehmen zum Erfolg führen können.
Also wie gesagt: kein Action-Thriller, sondern eine vorhersehbare Story, die zwar nicht die Filmwelt, aber dafür die Finanzwelt in ihren Bann ziehen wird.
Über Claus Jepsen, Chief Product and Technology Officer Officer, Unit4
Claus Jepsen ist ein Technologieexperte, der sich schon seit jungen Jahren für die Mikrocomputer-Revolution leidenschaftlich interessiert, als er mit 14 Jahren ein Tandy TRS Modell 1 erhielt. Seitdem hat Claus Jepsen die letzten Jahrzehnte damit verbracht, Softwarelösungen zu entwickeln und zu entwerfen. Aktuell ist er beim ERP-Anbieter Unit4 tätig, wo er als Chief Architect den Fokus auf die Entwicklung eines postmodernen ERP lenkt. Bei Unit4 entwickelt Claus Jepsen cloudbasierte, extrem skalierbare Lösungen und bringt innovative Technologien wie KI, Chatbots und Predictive Analytics in der ERP-Lösung ein. Claus Jepsen ist fest davon überzeugt, dass wir durch den Zugriff auf riesige Datenmengen bessere, nicht invasive und allgegenwärtige Lösungen entwickeln können, um unsere Erfahrungen zu verbessern, uns von lästigen Aufgaben zu befreien und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Viele mittelständische Unternehmen weltweit nutzen die ERP-Lösungen der nächsten Generation von Unit4, die Finanzen, Procurement, Projektmanagement, HR und FP&A vereinen, Echtzeitdaten und wertvolle Erkenntnisse liefern, mit denen Unternehmen ihre Produktivität steigern können. Durch die Kombination unserer mittelständischen Expertise mit einem unermüdlichen Fokus auf Menschen haben wir flexible Lösungen entwickelt, um die einzigartigen und sich ändernden Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Unit4 unterstützt weltweit mehr als 5.100 Kunden in einer Vielzahl von Branchen, darunter Dienstleister, gemeinnützige Organisationen und der öffentliche Sektor. Zu den Kunden gehören Southampton City Council, Metro Vancouver, Buro Happold, Devoteam, Save the Children International, Global Green Growth Institute und Oxfam America. Weitere Informationen unter www.unit4.com/de.
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Sind CFOs bereit, loszulassen und der KI zu vertrauen?
Wenn wir den Hype einmal außer Acht lassen, ist es unwahrscheinlich, dass Large Language Models (LLMs) und dialogbasierte KI-Tools in absehbarer Zukunft jeden einzelnen Aspekt der Workflows im Finanzwesen völlig ablösen werden. Der Wandel schreitet jedoch voran, und CFOs müssen vorbereitet sein. Daher sollten sie jetzt überlegen, wie sie die richtigen Grundlagen für die Einführung von KI-Tools schaffen können. Wenn der Zeitpunkt dann kommt, können sie die Einführung flexibel und pragmatisch bewerkstelligen, statt das Gefühl zu haben, einen Bungee-Jump ins Ungewisse zu tun.
KI und die Zufälligkeit des Lebens
Sobald die nötigen organisatorischen und IT-Grundlagen geschaffen wurden, können CFOs stärker darauf vertrauen, dass die Entscheidungen von KI-Tools auf genauen Daten basieren. Ebenso können sie das KI-Tool dann besser kontrollieren und Fehlentscheidungen vermeiden. Eine der vordringlichsten Herausforderungen ist die Unvorhersehbarkeit bei Prognosen und bei der Planung. Disruptive Ereignisse können erhebliche und unvorhergesehene Auswirkungen auf die Performance haben, und dies ist etwas, womit LLMs nicht gut umgehen können. Ihre Entscheidungsfindung basiert darauf, dass sie für jede Eventualität konfiguriert werden. Mit den richtigen Bausteinen können Finanzteams jedoch festlegen, wie solche einzigartigen Szenarien mit KI-Tools gehandhabt werden.
Eine Herangehensweise für diese komplexeren Situationen besteht darin, dass KI-Agenten miteinander zusammenarbeiten, um Aufgaben autonom zu erledigen, wie von Analyst und Branchen-Kommentator Phil Wainewright erwähnt. Bei diesem Ansatz können die betreffenden Tools neue Lösungen finden und Möglichkeiten zum Steigern der Produktivität und der Geschäftsperformance schaffen.
Drei wichtige Aspekte beim Aufbau von Vertrauen in KI
In einem solchen Szenario müssen CFOs bereit sein, wichtige Finanzsysteme autonom und ohne Aufsicht arbeiten zu lassen. Dies setzt großes Vertrauen in die KI voraus, aber sofern Finanzverantwortliche die drei folgenden wichtigen Aspekte berücksichtigen, können sie der Abgabe der Kontrolle zuversichtlicher gegenüberstehen:
- Integrität der eingespeisten Daten: Damit KI-Tools vertrauenswürdige Entscheidungen treffen können, müssen genaue Daten vorliegen, deren Integrität geschützt wird. Die Voraussetzung für die Zusammenarbeit der KI-Agenten ist, dass sie Daten gemeinsam nutzen können. Unternehmen benötigen also eine Single Source of Truth (zentrale Datenquelle) für alle Daten in ihren Systemen sowie die Möglichkeit zur mühelosen Integration von Daten aus externen Quellen. Und es muss möglich sein, alle Daten in allen Formaten – ob strukturiert oder unstrukturiert – zu lesen. Ebenfalls unverzichtbar sind Datensicherheit und die Gewissheit, dass die Daten aus vertrauenswürdigen Quellen stammen – wie können Sie dafür sorgen, dass die KI-Agenten, die ungehindert miteinander kommunizieren, vertrauenswürdig sind?
- Komplexität des Problems: Das KI-Tool, das Sie einführen, muss auf das jeweilige Problem ausgerichtet sein. Allgemeine KI-Modelle, wie etwa bei dialogbasierten KI-Tools, sind nicht unbedingt dazu geeignet, Entscheidungen in Bezug auf spezifische Herausforderungen zu treffen. Wie Sie die KI konfigurieren, ist daher von entscheidender Bedeutung – hat sie Zugang zu einer Datenquelle, die für das zu lösende Problem relevant ist? Noch wichtiger ist jedoch die Frage, wie Sie mit Zufälligkeit umgehen. Phil Wainewright erwähnt in diesem Zusammenhang die „Erfindungsgabe der Menschen“, die die KI-Systeme von heute nicht nachahmen können. In der Finanzwelt fließt eine Vielzahl bekannter Faktoren mit Auswirkungen auf die Geschäftsperformance in das Forecasting ein. Allerdings gibt es auch unvorhergesehene Ereignisse, für die eine KI nur schwer konfiguriert werden kann. Wie kommt Ihr KI-Modell mit solcher Zufälligkeit zurecht?
- Transparenz bei der Entscheidungsfindung: Wenn wir loslassen und uns in Finanzumgebungen stärker auf KI-Agenten verlassen, müssen wir den Antworten, die sie liefern, vertrauen können. Das unbeaufsichtigte Lernen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum „Loslassen“. Es setzt jedoch voraus, dass wir sowohl dem verwendeten Modell als auch den für die Konfiguration genutzten Daten vertrauen. Hinzu kommt, dass dieser Prozess bei LLMs ineffizient werden kann. Je mehr Daten zum Konfigurieren der KI benötigt werden, desto größer wird die „Black Box“ und umso vertrackter und schwieriger ist es, die Entscheidungsfindung nachzuvollziehen. Noch dazu besteht die Gefahr, dass unzuverlässige Datenquellen in das Modell einfließen. Unternehmen können es sich nicht leisten, auf Technologien und Daten angewiesen zu sein, die sich nicht entschlüsseln lassen. Umso wichtiger ist es, elegantere und optimierte Wege zu finden, die zeigen, welche Daten verwendet wurden und wie das Modell die Daten nutzt, um Entscheidungen zu treffen.
Wenn diese wichtigen Aspekte direkt von Anfang an berücksichtigt werden, haben CFOs die Gewissheit, dass die KI im Rahmen eines strukturierten Ansatzes und auf der Basis von definierten Richtlinien und Vorgaben genutzt wird. Solche Kontrollmaßnahmen stellen sicher, dass die Einführung von KI keinen gewaltigen Vertrauensvorschuss erfordert. Ganz lässt sich die Ungewissheit jedoch nicht beseitigen. Schließlich sind wir uns des vollen Potenzials ausgereifter KI-Technologien noch nicht bewusst. Mit der richtigen Herangehensweise können Sie jedoch sicherstellen, dass Sie nicht das Gefühl haben, mit den Zehenspitzen über dem Abgrund zu stehen, während Sie sich seelisch auf den Absprung vorbereiten.
Über Claus Jepsen, Chief Product and Technology Officer Officer, Unit4
Claus Jepsen ist ein Technologieexperte, der sich schon seit jungen Jahren für die Mikrocomputer-Revolution leidenschaftlich interessiert, als er mit 14 Jahren ein Tandy TRS Modell 1 erhielt. Seitdem hat Claus Jepsen die letzten Jahrzehnte damit verbracht, Softwarelösungen zu entwickeln und zu entwerfen. Aktuell ist er beim ERP-Anbieter Unit4 tätig, wo er als Chief Architect den Fokus auf die Entwicklung eines postmodernen ERP lenkt. Bei Unit4 entwickelt Claus Jepsen cloudbasierte, extrem skalierbare Lösungen und bringt innovative Technologien wie KI, Chatbots und Predictive Analytics in der ERP-Lösung ein. Claus Jepsen ist fest davon überzeugt, dass wir durch den Zugriff auf riesige Datenmengen bessere, nicht invasive und allgegenwärtige Lösungen entwickeln können, um unsere Erfahrungen zu verbessern, uns von lästigen Aufgaben zu befreien und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Viele mittelständische Unternehmen weltweit nutzen die ERP-Lösungen der nächsten Generation von Unit4, die Finanzen, Procurement, Projektmanagement, HR und FP&A vereinen, Echtzeitdaten und wertvolle Erkenntnisse liefern, mit denen Unternehmen ihre Produktivität steigern können. Durch die Kombination unserer mittelständischen Expertise mit einem unermüdlichen Fokus auf Menschen haben wir flexible Lösungen entwickelt, um die einzigartigen und sich ändernden Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Unit4 unterstützt weltweit mehr als 5.100 Kunden in einer Vielzahl von Branchen, darunter Dienstleister, gemeinnützige Organisationen und der öffentliche Sektor. Zu den Kunden gehören Southampton City Council, Metro Vancouver, Buro Happold, Devoteam, Save the Children International, Global Green Growth Institute und Oxfam America. Weitere Informationen unter www.unit4.com/de.
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Das Firmensoftware-Dreigestirn mit alles durchdringenden ERP-Systemen aufbrechen
Mit Einführung stabilerer KI-Tools wie Large Language Models (LLM) und Machine Learning werden die Fesseln herkömmlicher Firmensoftware abgestreift. Wo bisher eine feste Abfolge von Anweisungen befolgt wurde, werden nun anpassungsfähigere, ereignisorientierte Interaktionen möglich, die sich auf den Nutzerkontext stützen. Zur Gewährleistung der Richtigkeit der Daten und der Transaktionsintegrität bedarf es wahrscheinlich weiterhin robuster Regeln und Strukturen im Hintergrund. Was aber verschwinden wird, ist die offenkundige Starrheit aktueller Firmensoftware. So können Nutzer künftig geleitet werden, ohne ihnen Einschränkungen aufzuerlegen. Durch die Einbettung von KI wird sich die kognitive Belastung der Anwender verringern, weil Systeme zur Optimierung der Entscheidungsfindung die richtigen Informationen zur richtigen Zeit bereitstellen und andere Aufgaben automatisieren werden, um den digitalen Verwaltungsaufwand zu verringern.
Dem Dreigestirn aus Diagrammen, Datenbanken und Benutzerschnittstellen entkommen
Es geht nicht darum, bestehende Firmenanwendungen schlechtzureden. Tatsache ist aber, dass Innovationen die Interaktion zwischen Mensch und Maschine neu definieren. So hat die Einführung der ersten ERP-Systeme in den 1970-er Jahren die Art und Weise revolutioniert, in der wichtige Backoffice-Aufgaben, etwa im Personal- und Finanzbereich, erledigt werden. Interne Prozesse beruhen heute nicht mehr auf Aktenvorgängen, sondern auf Flussdiagrammen, anhand derer die Arbeitsläufe in Unternehmen automatisiert wurden. Allerdings sind dadurch auch Regeln entstanden, die befolgt werden mussten, was die Nutzer zu Gefangenen eben dieser starren Flussdiagramme machte.
Deshalb wurde die Produktivität der Nutzer im Guten wie im Schlechten durch ein eng verbundenes Dreigestirn bestimmt: Flussdiagramme diktierten Abläufe, Datenbanken legten fest, welche Daten zu sehen waren, und Benutzerschnittstellen (User Interfaces – UI) sorgten für die Einhaltung von Struktur und festgelegten Arbeitsabläufen. Somit wurde die Nutzererfahrung durch Systeme vordefiniert, die auf die Korrektheit und Regelkonformität von Daten ausgelegt waren und nicht auf die in der Praxis nötige Flexibilität. Das ermöglichte die Strukturierung komplexer Prozesse wie der Verwaltung von Lieferantenrechnungen. Gleichzeitig machte dies aber unflexible, schrittweise ablaufende Interaktionen erforderlich, die sich nicht nach den Bedürfnissen des Menschen, sondern nach den Anforderungen der Anwendungsarchitektur richteten. Im Grunde wurden die Nutzer ihrer Handlungsfähigkeit beraubt und auf die Verarbeitung von Transaktionen reduziert.
Mit Einführung der KI hat sich die Aufgabe von Firmensoftware verändert: Anstatt in Geschäftsabläufen bestimmte Strukturen durchzusetzen, ermöglicht sie nun einen reibungslosen Arbeitsfluss. Die Nutzer werden nicht mehr mit vordefinierten Arbeitsabläufen eingeschränkt, sondern können dynamisch auf Ereignisse reagieren. Letztlich wird daraus hilfreichere und zielorientiertere Software entstehen. Die folgenden technischen Veränderungen bilden den Kern dieser Transformation:
- Die Verdatenbanklichung von Firmensoftware: Traditionell versteht man unter Datenbanken Systeme mit fest eingebetteten Datensätzen, bei denen Nutzer per Geschäftslogik durch im Vorfeld festgelegte Bildschirmanzeigen und Tabellen geführt werden. Klassische Firmensoftware entwickelt sich gerade sehr schnell in die gleiche Richtung. In gewisser Hinsicht ist Standardisierung eine gute Sache, doch sie macht Geschäftsanwendungen austauschbar und beliebig. Innovation sorgt hier für Disruption. Bisher wurden Informationen in Form von Datensätzen angezeigt. Doch bei KI-gestützten Systemen wird diese starre Anzeige durch semantischen Kontext ersetzt werden. Ermöglicht wird dies durch Ontologien, Zustandsmodelle und definierte Beziehungen zwischen Informationen. Man spricht dabei auch von der Meta-Informationsebene. Geschäftslogik wird somit nicht in Bildschirmanzeigen und Schnittstellen verborgen, sondern als Rechenwerkzeug zugänglich gemacht, das von Algorithmen zum Lernen und zur Optimierung genutzt werden kann. KI-Agenten werden Anweisungen auf Grundlage von Ausführungslogik befolgen, die sich aus Datenmustern und statistischen Korrelationen ableitet.
- Daten sind das Fundament kontextorientierter Rechenleistung und algorithmischer Ausführung: In einer Welt, die von KI regelrecht durchdrungen ist, muss Daten eine größere Bedeutung zukommen. Sie müssen nicht nur nach Schema, sondern auch nach Zweck, Beziehung und Zustand organisiert werden. Durch die Einführung dieser Kategorien wird man Algorithmen entwickeln können, die Daten im Kontext interpretieren und nicht nur verstehen, worum es sich bei diesen handelt, sondern auch, warum sie von Bedeutung sind und in welchem Zusammenhang sie zu dem übergeordneten Arbeitsfluss stehen. Das Ziel besteht darin, ein Fundament zu schaffen, das Daten von Schnittstellen und Arbeitsabläufen entkoppelt. So können Algorithmen Verbindungen herstellen, Veränderungen nachverfolgen und kontextorientierte Logik einsetzen.
- Der Aufstieg prädiktiver Algorithmen: Diese werden wichtig sein, damit Software „lernen“ kann, wann sie Dinge vorausahnen, Empfehlungen geben und aktiv werden sollte. Damit werden dem Nutzer relevante Informationen dann angezeigt, wenn er sie benötigt, oder ein KI-Agent erledigt Routineaufgaben im Hintergrund, während dem Nutzer die Bedienung komplizierter Bildschirmmenüs überlassen bleibt. Künftig muss also nicht mehr der Mensch wissen, wie das System benutzt wird, sondern diese Last wird der Software aufgebürdet.
Firmensoftware sollte die Nutzer unterstützen, anstatt ihnen Unterstützung abzuverlangen. Und sie sollte das Potenzial des Menschen erweitern, anstatt es zu binden. Mit der weiteren Ausreifung von KI wird sich auch unsere Sicht auf solche Geschäftsanwendungen grundlegend verändern. Sie wird eine neue Art von Infrastruktur zur Unterstützung von Unternehmen schaffen, die Einfluss auf die Einordnung von Entscheidungen, die Herausarbeitung von Prioritäten und die Anwendung von operativem Wissen haben wird. Diese mit KI verwobenen Anwendungen werden zum Grundgerüst betrieblicher Abläufe werden. Künftig werden sie nicht mehr dazu dienen, Rechnungen und Personalanfragen zu bearbeiten. Vielmehr werden sie als alles durchdringenden Motor Veränderungen erfassen, Daten interpretieren, Erkenntnisse liefern und auf Grundlage von Echtzeit-Analysen sämtlicher Informationen innerhalb eines Unternehmens Maßnahmen anstoßen. Sind Sie bereit für das Zeitalter alles durchdringender ERP-Systeme?
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ACE und Unit4 gestalten gemeinsam die digitale ERP-Zukunft des Mittelstands
- Rund 70 Teilnehmende diskutierten Trends, Technologien und konkrete Anwendungsszenarien für moderne ERP-Lösungen
- Im Fokus: KI-gestützte Prozesse, Automatisierung und cloudbasierte Lösungen für den Mittelstand
- ACE und Unit4 vertiefen ihre langjährige Elite-Partnerschaft und setzen gemeinsame Ziele für 2025 und 2026
Unter dem Leitgedanken „Technologie für Menschen – gemeinsam mehr erreichen“ fand in Berlin der ACE Solutions Day statt – ein gemeinsames Event von ACE Solutions und Unit4 für Bestandskunden in der DACH-Region. Unit4, ein weltweit führender Anbieter von cloudbasierten Unternehmensanwendungen für kunden- und mitarbeiterorientierte Organisationen und ACE Solutions, ein erfahrener Beratungspartner für ERP-Projekte und Digitalisierungsvorhaben im Mittelstand, kooperieren schon lange in der DACH-Region. Die Veranstaltung über den Dächern Berlins mit Blick auf den Alexanderplatz, bot neben Fachvorträgen auch Live-Demonstrationen von Unit4-Lösungen. Im Zentrum standen dabei die Lösungen Unit4 ERP, Unit4 Financials by Coda und Unit4 FP&A.
Rund 70 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit zum Austausch, zur Diskussion aktueller Herausforderungen und zur gemeinsamen Gestaltung der digitalen Zukunft. Im Fokus standen innovative Technologien rund um ERP, KI und Automatisierung – praxisnah demonstriert und mit hoher Resonanz aufgenommen. Bei der gemeinsamen Abendveranstaltung hoch über dem Alexanderplatz konnten die gewonnen Erkenntnisse vertieft werden. Die partnerschaftliche Atmosphäre und der unkomplizierte Austausch wurden von allen Beteiligten sehr geschätzt.
„Der ACE Solutions Day hat gezeigt, wie groß das Interesse an innovativen, aber pragmatischen Digitalisierungslösungen im Mittelstand ist“, erklärt Alexander Gewiese, CEO der ACE Solutions GmbH. „Im ERP-Bereich erleben wir eine Phase der Evolution. Systeme müssen heute nicht nur abbilden, sondern mitdenken, vernetzen und vorausschauend handeln. Genau das haben wir gemeinsam mit Unit4 greifbar gemacht.“
Einblicke, Austausch und Zukunftsimpulse
Dabei war für alle Teilnehmenden klar: Moderne ERP-Systeme müssen heute deutlich mehr leisten als die bloße digitale Abbildung von Prozessen. Kunden erwarten intelligente, vernetzte Lösungen, die vorausschauend handeln, statt nur zu reagieren. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht mehr allein Funktionen, sondern der konkrete Nutzen für die Mitarbeitenden und was das ERP für sie tun kann, und wie hilft es dabei, bessere Entscheidungen zu treffen.
„Unsere Kunden erwarten heute intuitive Systeme, die ihnen helfen, schneller und fundierter zu entscheiden – nicht mehr nur digitale Prozessabbildung, sondern echte Unterstützung im Arbeitsalltag“, so Stefan Klein, Sales Director – DACH, Benelux & France bei Unit4. „Mit dem Event wollten wir zeigen, wie Cloud und KI konkret Mehrwert schaffen – das direkte Feedback war durchweg positiv.“
Die Vorstellung von AVA – dem virtuellen Assistenten von Unit4 – und der Smart Automation Services machte das Potenzial moderner ERP-Systeme unmittelbar erlebbar. „Die Teilnehmenden waren begeistert, KI nicht nur als Vision, sondern als gelebte Praxis im System zu erleben – das verändert die Sichtweise auf ERP grundlegend“, ergänzt Alexander Gewiese.
Partnerschaft auf Augenhöhe: ACE und Unit4
ACE und Unit4 verbindet eine über zehnjährige Zusammenarbeit. ACE trägt als Elite-Partner von Unit4 die höchste Partnerkategorisierung und realisiert gemeinsam mit dem Softwareanbieter Projekte für Organisationen im gesamten DACH-Raum.
„Diese enge Partnerschaft gibt uns nicht nur Zugang zu neuesten Technologien und Schulungsformaten, sondern ist auch Ausdruck eines gemeinsamen Verständnisses für die Bedürfnisse mittelständischer Organisationen“, so Alexander Gewiese. „Unit4 steht für Offenheit, Weiterentwicklung und echten Dialog.“
Für die Jahre 2025 und 2026 haben sich beide Partner klare Ziele gesetzt: die erfolgreiche Migration bestehender On-Premise-Kunden in die Cloud sowie die Erschließung neuer Kunden in vertikalen Märkten wie Softwarehäusern und Dienstleistungsunternehmen.
„Cloudlösungen bieten unseren Kunden Flexibilität, Aktualität und Skalierbarkeit. Sie sind der Schlüssel zu resilienten Prozessen in einem dynamischen Umfeld“, betont Stefan Klein von Unit4. „Als Anbieter verstehen wir uns dabei nicht nur als Technologie-Lieferant, sondern als Partner auf dem Weg in eine neue ERP-Ära.“
Digitalisierung erlebbar machen – auch über den Event hinaus
Alle Vorträge des ACE Solutions Day wurden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden zur Verfügung – als Grundlage für vertiefende Gespräche, individuelle Workshops und Projektimpulse. „Der Kundentag war kein Einzelereignis, sondern ein Auftakt“, so ACE Solutions-CEO Alexander Gewiese. „Wir nutzen das Momentum, um gemeinsam mit unseren Kunden den nächsten Schritt zu gehen – technologisch wie strategisch.“
Viele mittelständische Unternehmen weltweit nutzen die ERP-Lösungen der nächsten Generation von Unit4, die Finanzen, Procurement, Projektmanagement, HR und FP&A vereinen, Echtzeitdaten und wertvolle Erkenntnisse liefern, mit denen Unternehmen ihre Produktivität steigern können. Durch die Kombination unserer mittelständischen Expertise mit einem unermüdlichen Fokus auf Menschen haben wir flexible Lösungen entwickelt, um die einzigartigen und sich ändernden Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Unit4 unterstützt weltweit mehr als 5.100 Kunden in einer Vielzahl von Branchen, darunter Dienstleister, gemeinnützige Organisationen und der öffentliche Sektor. Zu den Kunden gehören Southampton City Council, Metro Vancouver, Buro Happold, Devoteam, Save the Children International, Global Green Growth Institute und Oxfam America.
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Argumente für den Einsatz von KI im Finanzwesen
Hier kann man Parallelen zur aktuellen Lage ziehen, wo KI für eine Vielzahl möglicher Anwendungsfälle getestet wird. So geht aus dem IDC InfoBrief „The Path to AI Everywhere: Exploring the Human Challenges“ (Der Weg zu KI überall: Herausforderungen für den Menschen) hervor, dass der Großteil der Proof-of-Concept-Projekte für KI nicht in erfolgreiche Produktionsprozesse umgesetzt wurde – was für Finanzteams potenzielle Risiken birgt. Finanzverantwortliche, die den Einsatz von KI erwägen, müssen daher der Versuchung widerstehen, dem Hype zu verfallen, und sich stattdessen darauf konzentrieren, die besten Einsatzmöglichkeiten sorgfältig zu prüfen.
KI im Finanzwesen
Befürworter von KI im Finanzwesen glauben, dass die Technologie dabei helfen kann, wichtige Aufgaben wie Automatisierung, Prognose und Innovation zu bewältigen. In Backoffice-Prozessen kommt die KI bereits verstärkt zum Einsatz, wobei sich die Nutzer dessen manchmal nicht einmal bewusst sind. Teams prüfen den Einsatz von KI in Bereichen wie Betrugsbekämpfung, Erkennung von Anomalien, interaktive Service-Chatbots, automatisches Ausfüllen von Formularen für das Ausgabenmanagement, Rechnungsverarbeitung usw.
Allerdings ist in der stark regulierten Finanzbranche besondere Vorsicht geboten. Kritische Stimmen könnten diese ausführliche Bewertung als Risikoaversion interpretieren. Finanzprofis würden dem jedoch entgegenhalten, dass die Bereitschaft zur Innovation in ihrer Branche Tradition hat. Sie haben lediglich eine gesunde Prise Skepsis gegenüber Anbietern, die technologiebasierte Patentrezepte versprechen.
CFOs arbeiten daher eng mit CIOs zusammen, um zu identifizieren, wo KI mit einem sinnvollen ROI eingesetzt werden kann und mit welchen Investitionen in Technologie und Kompetenzen sich dies erreichen lässt. Es gibt viele Grauzonen, die noch genauer beleuchtet werden müssen. Wie können wir beispielsweise sicher sein, dass KI bei der Datenverarbeitung vertrauenswürdig ist? Werden Daten und Prozesse so ausgelesen und weitergegeben, dass es zur Offenlegung personenbezogener Daten kommt?
Selbst Lösungen, die auf den ersten Blick risikoarm und praktisch erscheinen, können Risiken bergen. Ein Beispiel: Der CFO möchte dem Unternehmen gegenüber bestimmte Informationen kommunizieren, ist sich jedoch in Bezug auf die bestmögliche Formulierung unsicher. Er nutzt einen auf generativer KI basierenden Service, um seine Ideen schlüssig ausdrücken zu lassen, Zeit zu sparen und die Lesbarkeit zu verbessern. Doch was ist, wenn die KI halluziniert oder die Kernaussage ungenau interpretiert? Die Best Practice wäre, eine menschliche Kontrollinstanz einzusetzen, aber wie viele der durch die Automatisierung erzielten Einsparungen gehen an diesem Punkt verloren?
Eine weitere Herausforderung: prädiktive Finanzplanung. Es wäre schön, wenn Finanzergebnisse forensisch vorhergesagt werden könnten. Die KI ist jedoch noch weit davon entfernt, sämtliche der vielfältigen Faktoren, die in eine Bilanz einfließen, zu berücksichtigen. Sie kann zwar vor Problemen warnen und eignet sich hervorragend für in hohem Maße vorhersehbare und beschränkte Anwendungsbereiche, kann aber weder mit disruptiven Ereignissen umgehen (denken Sie etwa daran, wie unvorbereitet die meisten Unternehmen auf COVID-bedingte Lockdowns waren) noch konsequent die Nadel im Heuhaufen finden.
Den Wandel durchlaufen
Viele der Aufgaben, für die KI in Betracht gezogen wird, sind mit erheblichen Risiken verbunden oder durch unbekannte Faktoren belastet. Dies wird voraussichtlich so bleiben, bis unsere Gesellschaft, unsere Rechtsordnungen und unsere praktischen Erfahrungen es uns ermöglichen, mehr Vertrauen in die Nutzung der KI zu gewinnen. In vielen Fällen kann der gangbare Mittelweg darin bestehen, ein ausgewogenes Verhältnis zu finden – zwischen dem Early Adopter, der sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen möchte, und dem Unternehmen, das die Entwicklung beobachten möchte, bis die KI-Einführung insgesamt ausgereifter ist.
Das heißt jedoch nicht, dass wir uns zurücklehnen und entspannen können. Unternehmen müssen unbedingt die Datenqualität und die Grundlagen für die Integration verbessern, damit sie bei Bedarf optimal auf resolutere KI-Maßnahmen vorbereitet sind.
Zudem sollten sie prüfen, wo sie durch die Automatisierung von lästigen Aufgaben schnelle Erfolge erzielen könnten, und sich eine alte Weisheit zu Herzen nehmen: Neue Technologien sind nicht nur ein nettes Spielzeug, sondern müssen in der Lage sein, die aktuellen und künftigen Geschäftsherausforderungen anzugehen. Ermitteln Sie zunächst, worin diese Herausforderungen bestehen, und überlegen Sie erst dann, wie sie sich durch gezielte und sichere Einsatzmöglichkeiten mit KI (und anderen Tools) bewältigen lassen. Schließlich krönte das Time Magazine nicht umsonst im Jahr 1999 das Fluoroskop als eine der 100 schlechtesten Ideen des Jahrhunderts …
Über Michael Lengenfelder, Global Solution Architect FP&A, Unit4
Michael Lengenfelder fing vor 17 Jahren als Berater bei der ehemaligen prevero Austria GmbH an und ist seitdem Teil des Unit4 FP&A-Teams. Er verfügt über vielseitige Erfahrung und tiefgehendes Wissen im Consulting und im Hinblick auf die FP&A-Anwendung. 2013 wurde er Vice President Business Unit Utilities, 2015 Vice President Finance, im Mai 2018 Vice President Application Design und schließlich im April 2021 Head of FP&A Product Management. Zuletzt wurde er zum Global Solution Architect FP&A ernannt.
Viele mittelständische Unternehmen weltweit nutzen die ERP-Lösungen der nächsten Generation von Unit4, die Finanzen, Procurement, Projektmanagement, HR und FP&A vereinen, Echtzeitdaten und wertvolle Erkenntnisse liefern, mit denen Unternehmen ihre Produktivität steigern können. Durch die Kombination unserer mittelständischen Expertise mit einem unermüdlichen Fokus auf Menschen haben wir flexible Lösungen entwickelt, um die einzigartigen und sich ändernden Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Unit4 unterstützt weltweit mehr als 5.100 Kunden in einer Vielzahl von Branchen, darunter Dienstleister, gemeinnützige Organisationen und der öffentliche Sektor. Zu den Kunden gehören Southampton City Council, Metro Vancouver, Buro Happold, Devoteam, Save the Children International, Global Green Growth Institute und Oxfam America. Weitere Informationen unter www.unit4.com/de.
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Unit4 forciert innovative Lösungen, um Kundenwünschen gerecht zu werden
Mit Innovation die Kunden gewinnen
Unit4 hat kürzlich die Einführung des Advanced Digital Agent (Ava) angekündigt, der ERP-Workflows mit KI-gesteuerter Orchestrierung und Automatisierung optimiert. Darüber hinaus hat Unit4 mit dem Frühjahrs-Release 2025 Updates eingeführt, die Arbeitsabläufe vereinfachen und den Mitarbeitenden die Möglichkeit geben, effektivere Ergebnisse zu erzielen. Ein Beispiel dafür ist die Invoice Management Experience von Unit4, die durch KI-Funktionen wie Invoice Data Capture (IDC) und Accounting Prediction Service (APS) unterstützt wird. Diese Funktionen verbessern die Genauigkeit drastisch und verkürzen zudem die Bearbeitungszeit, wobei die Genauigkeit der Rechnungscodierung um bis zu 50 Prozent steigt und die Bearbeitungsdauer um bis zu 30 Prozent sinkt.
Darüber hinaus macht die neue Maske zur Rechnungsnachverfolgung, in die die Funktionen von Ava integriert sind, die Statusverfolgung einfacher und effizienter. Zusammengenommen haben diese Verbesserungen nachweislich zu einer Reduzierung der Anfragen von Lieferanten um bis zu 40 Prozent geführt, so dass sich die Abteilungen auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren können.
Die Möglichkeit der Ressourcenverteilung in ERPx von Unit4 macht es einfacher und schneller, die richtigen Mitarbeitenden mit den richtigen Aufgaben zu betrauen. Eine nahtlose Kommunikation zwischen Projektmanagern und Ressourcenmanagern stellt sicher, dass Projekte auf Kurs bleiben und mit den Zielen übereinstimmen.
Diese Version ist vollgepackt mit Erweiterungen, die Finanz- und Betriebsteams dabei helfen, intelligenter und damit effektiver zu arbeiten. Von ausgefeilter Automatisierung bis hin zu Compliance-Lösungen – Unit4 setzt seine Innovationskraft fort, um Herausforderungen zu vereinfachen und greifbaren Mehrwert zu liefern.
10 Jahre Innovation mit den Crazy Lab Days
Unit4 ist stolz auf das 10-jährige Bestehen der Crazy Lab Days, dem Flaggschiff der internen Veranstaltungen für innovative Lösungen. Sie spiegelt das kontinuierliche Engagement des Unternehmens für die Erforschung und Entwicklung von Lösungen mit Technologien der nächsten Generation wider. Diese Initiative bringt Mitarbeitende aus verschiedenen Regionen und Funktionen zusammen und gibt ihnen die Möglichkeit, fünf Monate lang Ideen zu entwickeln, die sich mit realen Kundenanforderungen befassen und einen bedeutenden Mehrwert bieten.
Aus diesen Einreichungen wählt das Product & Engineering-Führungsteam die fünf besten Konzepte aus, die in die Endphase – die Woche der Crazy Lab Days in Lissabon – gelangen. Daraus werden dann funktionierende Prototypen entwickelt. Mit starker Unterstützung des Unit4-Managements werden die vielversprechendsten Konzepte dann in das Lösungsportfolio integriert.
Diese Innovationen zielen darauf ab, die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern, Abläufe zu rationalisieren und sich an die sich verändernden Kundenbedürfnisse anzupassen. Zu den bisherigen Erfolgen gehören Ed the Manager (Smart Automation Services), Payroll Navigator oder AIMapping, was die Auffindbarkeit von Daten erheblich verbessert hat.
Stärkere Kundenbindung in einem breiten Spektrum von Branchen
Unit4 schloss die erste Jahreshälfte mit einer starken Dynamik bei Cloud-Migrationen, neuen Kunden und Kunden, die Success4U nutzen, ab. Mit 50 Prozent der Kunden, die Success4U nutzen, und mehr als 1.100 Kunden in der Cloud zeigt dies das Engagement von Unit4, Kunden zu befähigen, ihre ERP-Investitionen zu maximieren und schnell Mehrwert zu generieren.
Zu den Kunden gehören unter anderem:
- Das IVL Swedish Environmental Institute mit Sitz in Stockholm ist ein unabhängiges Forschungsinstitut im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit.
- Wedbush Securities, ein führender Finanzdienstleister mit Hauptsitz in Kalifornien, USA
- Gemeinde Breda, eine der größeren Gemeinden in den Niederlanden
- Huge Bostäder AB, ist ein Immobilienunternehmen mit Sitz in Huddinge, Stockholm, Schweden.
Simon Paris, CEO von Unit4 sagt dazu: "Wir wissen, wie herausvordernd es für unsere Kunden ist, mit dem Tempo des technologischen Wandels Schritt zu halten. Deshalb setzen wir uns mit unserem Success4U-Programm für einen reibungslosen Übergang zur Cloud ein. Dies trägt dazu bei, Unterbrechungen zu minimieren und den Weg zur Wertschöpfung zu beschleunigen, was für die Kunden von X4U eine der höchsten Prioritäten ist. Sie freuen sich auch darauf, unsere Vision für ein autonomes ERP zu erörtern und zu erfahren, wie sie durch die Einführung dieser Cloud-nativen Grundlagen in die Lage versetzt werden, die neuesten Innovationen, einschließlich KI, zu nutzen, wenn es für ihr Unternehmen richtig ist."
Unit4 X4U präsentiert eine durch Menschen getragene, KI-gestützte Vision für ERP
Unit4 begrüßte mehr als 1.000 Kunden und Partner aus Schweden, Großbritannien, den Benelux-Ländern und Norwegen zu seiner jährlichen Kundenveranstaltung X4U. Zu den Höhepunkten gehörten Keynotes des Führungsteams über die Vision und Strategie von Unit4 für die Zukunft, in der ERP die Anwender mit KI-Tools unterstützt, Kamingespräche mit Kunden, tiefgehende Einblicke in die neuesten Produktentwicklungen und Live-Demos, die zeigten, wie KI und Automatisierung die Technologie verändern wird. Darüber hinaus gab es weitere branchenspezifische Sessions zu den Bereichen Professional Services, Non-Profit, öffentlicher Sektor und Hochschulen, die von Branchen-Experten geleitet wurden und Fallstudien von Kunden auf dem Weg in die Cloud enthielten.
Analysten-Auszeichnung
In der ersten Jahreshälfte 2025 wurde Unit4 von Dresner Advisory Services im Rahmen der erstmalig verliehenen Application Innovation Awards als beste Lösung für Workforce Planning ausgezeichnet.
Die Application Innovations Awards gehen an die bestplatzierten Anbieter in der Reihe „2024 Wisdom of Crowds" von Dresner Advisory, einer Reihe von anwendungsorientierten thematischen Marktstudien. Die jährlichen thematischen Studien basieren auf Daten, die von Endanwendern erhoben wurden, und bieten eine praxisnahe Perspektive auf verschiedene Fähigkeiten, die mit der jährlichen Studie von Dresner in Verbindung stehen. In jedem Bericht werden aktuelle Einsatztrends, Benutzerabsichten, Anwendungsanforderungen und -prioritäten sowie die Möglichkeiten der Branche untersucht.
Weitere Informationen
Wie Unit4’s KI-gesteuerte Invoice Management Experience die Finanz-Workflows vereinfacht
Highlights aus Unit4’s Spring 2025 Solution Release
Viele mittelständische Unternehmen weltweit nutzen die ERP-Lösungen der nächsten Generation von Unit4, die Finanzen, Procurement, Projektmanagement, HR und FP&A vereinen, Echtzeitdaten und wertvolle Erkenntnisse liefern, mit denen Unternehmen ihre Produktivität steigern können. Durch die Kombination unserer mittelständischen Expertise mit einem unermüdlichen Fokus auf Menschen haben wir flexible Lösungen entwickelt, um die einzigartigen und sich ändernden Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Unit4 unterstützt weltweit mehr als 5.100 Kunden in einer Vielzahl von Branchen, darunter Dienstleister, gemeinnützige Organisationen und der öffentliche Sektor. Zu den Kunden gehören Southampton City Council, Metro Vancouver, Buro Happold, Devoteam, Save the Children International, Global Green Growth Institute und Oxfam America. Weitere Informationen unter www.unit4.com/de.
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