Autor: Firma Unit4 Business Software

KI allein wird keine radikalen Veränderungen bewirken

KI allein wird keine radikalen Veränderungen bewirken

Daniel Enhage, Head of AI Transformation bei Unit4, einem weltweit führenden Anbieter von cloudbasierten Unternehmensanwendungen für kunden- und mitarbeiterorientierte Organisationen, hält die Technologie selbst nur für einen kleinen Teil einer erfolgreichen KI-Transformation. Entscheidend sind aus seiner Sicht klare Strukturen, die Akzeptanz der Mitarbeitenden und ein tragfähiger Business Case. Im Folgenden erläutert er, worauf Unternehmen in diesen drei Bereichen achten sollten.

Es klingt möglicherweise widersinnig, wenn ich als Leiter der KI-Transformation sage, dass künstliche Intelligenz nicht der wichtigste Teil meiner Arbeit ist. KI trägt zwar maßgeblich zu den radikalen Veränderungen bei, die wir erzielen möchten, aber die Technologie an sich macht nur etwa 10 % der Lösung aus. Ein großer Teil der Planung und Investitionen konzentriert sich auf Herausforderungen wie die Integration isolierter Informationssysteme, die Schaffung der nötigen Voraussetzungen zur sicheren Einführung von KI und die Ermittlung des passenden Business Case. Entscheidend ist das Verständnis, dass es bei der Einführung von KI nicht allein darum geht, die bestehenden Prozesse zu verbessern. Unsere Arbeitsweise soll sukzessiv und nachhaltig umgestaltet werden. Das Ziel sind phasenweise, praktische Verbesserungen, die mit der Zeit einen Reifeprozess durchlaufen.

Für ein Unternehmen mit bewährten Betriebsabläufen kann dies eine echte Herausforderung sein und eine bewusste Umstellung erfordern – von reiner Problemlösung hin zu einem Überdenken der Art und Weise, wie im gesamten Unternehmen Wertschöpfung betrieben wird. KI ist sehr leistungsfähig und kann Ihre Teams dabei unterstützen, neue Lösungen zu finden. Beispielsweise indem mehr Daten über Marktchancen erfasst werden, um die Produktivität und die Entscheidungsfindung zu verbessern. Durch die sichere, verantwortungsbewusste Einführung von KI ermöglichen Sie den internen Teams ein intelligenteres Arbeiten, und genau darauf sollte der Fokus liegen. Wenn Ihr Unternehmen sich auf diese Veränderung einlässt, müssen Sie berücksichtigen, dass KI am effektivsten ist, wenn Sie die richtigen Daten zusammenführen. Viele Unternehmen, auch das unsere, sind heute in diesem Bereich noch nicht ausgereift. Die Unternehmen, die bei der Einführung von KI erfolgreich waren, haben den schrittweisen Aufbau der Datenbereitschaft priorisiert. So kann KI echte Wertschöpfung bewirken – ohne überzogene Versprechungen.

Die KI-Transformation hat zudem weiter reichende Auswirkungen, weil Änderungen umgesetzt werden müssen, ohne die bestehenden Betriebsabläufe zu unterbrechen. Entsprechend gibt es einige wichtige Bereiche, denen Unternehmen besondere Aufmerksamkeit widmen müssen, über die Wahl des richtigen KI-Tools hinaus.

  1. Strukturelle Veränderungen – Einrichtung eines KI-Gremiums

Die KI-Transformation verändert die Arbeitsweise von Unternehmen. KI übernimmt jedoch nicht alle aktuell von Menschen erledigten Aufgaben. Der Fokus liegt auf praktischen, wertschöpfenden Anwendungsfällen, die sowohl die Produktivität als auch die Qualität und die Mitarbeitererfahrung verbessern, ohne disruptiv zu sein. Im Zusammenhang mit diesen Veränderungen wird häufig die Sorge zitiert, dass KI die menschliche Arbeit ersetzen wird. Ich persönlich halte dies für ein Anzeichen mangelnder Vorstellungskraft in Bezug auf die positiven Auswirkungen von KI auf den Arbeitsplatz. Ja, die Anzahl repetitiver, alltäglicher Aufgaben wird voraussichtlich verringert. Viel wichtiger ist jedoch, dass neue Arbeitsweisen und neue Wege der Zusammenarbeit entstehen.

Angesichts der rasanten Weiterentwicklung der Technologie muss Ihr Unternehmen allerdings unbedingt geeignete Schutzmechanismen und Richtlinien zur ethischen Nutzung etablieren. Dies erfordert die Einführung eines funktionsübergreifenden KI-Gremiums, das ein Framework für die Nutzung von KI schafft, um die Auswirkungen der strukturellen Veränderungen zu managen. Dieses Framework ist der Dreh- und Angelpunkt für den KI-Ansatz Ihres Unternehmens. Finden Sie die Tools, die Ihren Teams die größten Vorteile bieten, und konzentrieren Sie sich auf die Anwendungsfälle mit dem größten Nutzen.

Die Aufgabe des KI-Gremiums ist die Schaffung einer Governance-Struktur, mit der die IT- und Cybersicherheits-Teams sicherstellen können, dass es durch die Nutzung von KI nicht zu neuen Schwachstellen kommt. Ebenso sollte das KI-Gremium klare Informationen und Sicherheitsmaßnahmen bereitstellen, damit Mitarbeitende die KI souverän und verantwortungsbewusst nutzen können. Wir wollen sicheres Experimentieren ermöglichen, statt die Innovation auszubremsen.

  1. Veränderungen auf Mitarbeiterseite – Zusammenarbeit und Experimentieren ermöglichen

Begeistern Sie Mitarbeitende für das Potenzial von KI: Sie kann neue Arbeitsweisen erschließen, die wiederum lohnende Möglichkeiten und spannende neue Herausforderungen mit sich bringen. Die größte Herausforderung besteht bekanntermaßen darin, Ihre Mitarbeitenden von den Vorteilen der Veränderung zu überzeugen. Diese Aufgabe beansprucht etwa 70 % der Zeit bei der Implementierung der Technologie. Der Grund dafür: Die erfolgreiche Implementierung hängt von der Zusammenarbeit zwischen bestimmten Teams ab. Dies wiederum erfordert, dass Hürden aus dem Weg geräumt werden, sowohl für einzelne Mitarbeitende als auch für Teams.

Stellen Sie sich beispielsweise vor, Sie könnten mithilfe von KI Daten aus verschiedenen Systemen wie Kundenservice, Produktentwicklung und Marketing analysieren, um neue Chancen zur Unterstützung von Kunden zu identifizieren.

Die Integration dieser Datenquellen könnte als Eingriff in bestimmte Mitarbeiterrollen aufgefasst werden. Umso wichtiger ist es, allen Mitarbeitenden zu vermitteln, was von ihnen erwartet wird. Erklären Sie beispielsweise zunächst, wie die Bewertung erfolgen wird. Einfache Maßnahmen wie die Demonstration der Verwendung von KI-Tools sind nützlich, wobei Unternehmen auch Schulungen für Mitarbeitende anbieten sollten, wenn von diesen erwartet wird, dass sie die Technologie nutzen.

Denn mit der richtigen Unterstützung trauen sich Mitarbeitende, mit der Technologie zu experimentieren. Dies verschafft ihnen einen Einblick in die Anwendungsfälle von KI bei ihrer Arbeit und die Kompetenzen, die sie sich aneignen müssen. Erreicht wird dies dadurch, dass funktionsübergreifende Teams die Möglichkeit erhalten, neue Arbeitsweisen und neue Wege der Innovation zu erkunden. Die Führungskräfte des Unternehmens sollten dies fördern, indem sie den richtigen Ton vorgeben, Initiativen unterstützen, Erfolge feiern und Mitarbeiterfeedback berücksichtigen.

  1. Veränderungen auf Unternehmensseite – Aufbau des richtigen Business Case

Der Business Case sollte sich nicht darauf beschränken, dass durch Beheben eines konkreten Problems Einsparungen erzielt werden. Es ist zu eindimensional, die im Zuge der Einführung von KI gesparten Stunden und die Produktivitätssteigerungen den Gesamtinvestitionskosten gegenüberzustellen. Bei Ihren Überlegungen zur KI-Transformation ist eine Vielzahl von internen Anforderungen zu berücksichtigen. Es entstehen Kosten durch Integrationsprozesse, die der KI den Zugriff auf Daten aus unterschiedlichen Systemen ermöglichen. Die Entwicklung von Kompetenzen muss oberste Priorität haben. Auch das Änderungsmanagement und die Ermittlung der damit verbundenen Unterbrechungen der Geschäftsprozesse kosten Zeit. Die Sicherheit ist ebenfalls ein entscheidender Aspekt. All dies sind interne Aufgaben, die eine genaue Prüfung erfordern, damit Sie Ihre KI-Investition effektiv ausschöpfen können.

Das Potenzial von KI verleitet leicht zu übermäßiger Begeisterung, und die Technologie wird zweifellos in den nächsten Jahren drastische Veränderungen in Unternehmen bewirken. Ich habe jedoch gesehen, welche Faktoren den Grundstein für eine erfolgreiche Transformation bilden. Führungsteams müssen in Bezug auf KI-bedingte Veränderungen unbedingt einen kühlen Kopf bewahren und klare Ziele abstecken. Vor allem müssen sie bedenken, dass die Implementierung der Technologie allein nicht reicht. Der Erfolg hängt davon ab, dass sie die Mitarbeitenden in die Veränderungen einbinden. Viele Kommentatoren sprechen über den Anstieg von KI-zentrierten Unternehmen. Die Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden und deren Kompetenzen in den Mittelpunkt ihrer KI-Strategie rücken, können weitaus größere und nachhaltigere Wertschöpfung erzielen als Unternehmen, deren Fokus allein auf der Technologie liegt.

Über Daniel Ehnhage, Head of AI Transformation, Unit4

Daniel Ehnhage verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in digitaler und KI-gestützter Transformation. Bei Unit4 ist er für die Beschleunigung der KI-Strategie des Unternehmens verantwortlich. Dies umfasst die Skalierung verantwortungsbewusster Innovation und die Integration von KI-Funktionen im gesamten Unternehmen, um messbare geschäftliche Auswirkungen voranzutreiben. 

Vor seinem Einstieg bei Unit4 leitete Daniel den Geschäftsbereich Daten und KI bei Atea in Schweden. Davor hatte er Führungspositionen bei Telia und Ericsson inne, wo sein Fokus auf digitaler Transformation, Datenstrategie und KI-gestützter Wertschöpfung lag.  

Er ist zudem Vorsitzender des Data Council von TechSverige und beteiligt sich in dieser Funktion an nationalen Debatten über KI, Data Governance und digitale Wettbewerbsfähigkeit. 

Über die Unit4 Business Software GmbH

Viele mittelständische Unternehmen weltweit nutzen die ERP-Lösungen der nächsten Generation von Unit4, die Finanzen, Procurement, Projektmanagement, HR und FP&A vereinen, Echtzeitdaten und wertvolle Erkenntnisse liefern, mit denen Unternehmen ihre Produktivität steigern können. Durch die Kombination unserer mittelständischen Expertise mit einem unermüdlichen Fokus auf Menschen haben wir flexible Lösungen entwickelt, um die einzigartigen und sich ändernden Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Unit4 unterstützt weltweit mehr als 4.700 Kunden in einer Vielzahl von Branchen, darunter Dienstleister, gemeinnützige Organisationen und der öffentliche Sektor. Zu den Kunden gehören Southampton City Council, Buro Happold, Devoteam, Norwegian Refugee Council, Global Green Growth Institute und Oxfam America. Weitere Informationen unter www.unit4.com/de.

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Studie gibt Warnung an CFOs: Fast ein Arbeitstag geht jede Woche verloren

Studie gibt Warnung an CFOs: Fast ein Arbeitstag geht jede Woche verloren

Unit4, ein führender Anbieter von Cloud-Unternehmenssoftware für mitarbeiterorientierte Organisationen, hat heute die Ergebnisse einer von Vanson Bourne durchgeführten Studie veröffentlicht. Diese zeigt, dass Dienstleistungsunternehmen in Deutschland durch Ineffizienzen und ungeplante Aufgaben unter erheblichem finanziellem Druck stehen. Laut der Studie kosten Ineffizienzen und ungeplante Arbeiten Projekt- und Betriebsleitende fast einen vollen Arbeitstag pro Woche, also 15 Prozent ihrer Arbeitszeit. Bei einem typischen Projekt entfallen rund 27 Prozent der Projektzeit auf ungeplante Aktivitäten. Zudem stimmen 80 Prozent der Befragten zu, dass operative Ineffizienzen negative Auswirkungen auf die finanzielle Performance ihres Unternehmens haben. Zusammengenommen verdeutlichen die Ergebnisse eine zentrale Herausforderung für CFOs, die Margen sichern, die Projekt-Performance steigern und neue Wachstumskapazitäten schaffen möchten.

Für CFOs in Deutschland liegt dabei der Mehrwert von KI nicht bloß in der Automatisierung, sondern vor allem darin, vernetzte Daten für frühere und fundiertere Entscheidungen zu nutzen. Unternehmen sehen das größte Potenzial für KI darin, die Transparenz über die Projekt- und Finanzleistung zu verbessern (61%), Risiken für die Kundenzufriedenheit im Projektverlauf zu erkennen (58%) sowie die Ressourcenplanung und -zuteilung zu unterstützen (53%). Dies verdeutlicht, dass Dienstleistungsunternehmen in Deutschland KI als Hebel für ein proaktiveres Projektmanagement betrachten, mit dem Teams aufkommende Probleme früher erkennen und gegensteuern können, bevor sie sich auf die Projektleistung auswirken.

Technologie gilt zudem als zentral für die Unterstützung von Finanzverantwortlichen in Deutschland, wobei Unternehmen einer stärkeren Integration und Automatisierung zentraler Projekt- und Finanzmanagementprozesse Priorität einräumen. Die am meisten geschätzten Optimierungen bei Systemen und Tools zur Projektabwicklung sind integrierte Systeme für das Projekt-, Finanz- und Ressourcenmanagement (59%), intelligentere und einfachere Tools für Zeiterfassung und Stundenzettel (57%) sowie ein automatisiertes oder KI-gestütztes Spesenmanagement und dessen Verarbeitung (55%).

„Für CFOs geht es längst nicht mehr nur darum, wie viel Zeit verloren geht, sondern was diese verlorene Zeit für Umsatz, Margen und künftiges Wachstum bedeutet“, so Laura Gidley, Deputy CFO bei Unit4. „Unternehmen, die den Wert ihrer Projekte optimal schützen möchten, führen Finanz-, Projekt- und Ressourcendaten zusammen und nutzen intelligente Automatisierung, um Risiken früher zu erkennen und fundiertere Entscheidungen zu treffen. KI entfaltet ihr volles Potenzial, wenn sie auf vernetzten Daten aufbaut. So erhalten Verantwortliche in den Bereichen Finanzen und Projektumsetzung die nötige Transparenz, um zu handeln, bevor aus Ineffizienz Umsatzverluste entstehen.“

Das Ausmaß der Ineffizienz in Deutschland ist unübersehbar: 68% der Befragten geben an, dass ein beträchtlicher Teil ihrer Arbeitszeit durch Tätigkeiten mit geringer Wertschöpfung verloren geht. Gleichzeitig stimmen 80% zu, dass sich betriebliche Ineffizienzen negativ auf das finanzielle Ergebnis ihrer Organisation auswirken. Die Folgewirkungen zeigen sich bei Projektabwicklung und Wachstum: 66% berichten von spürbaren oder erheblichen Beeinträchtigungen bei der Übernahme neuer Aufträge. Ebenso viele (66%) sehen negative Folgen für die Projektrentabilität und Margen, während 63% Einbußen bei der Produktivität der Mitarbeitenden verzeichnen. Zusammengenommen machen die Ergebnisse deutlich: Ineffizienz ist nicht nur eine Herausforderung für die Produktivität, sondern bremst Unternehmen direkt bei ihrer finanziellen Performance, ihrer Lieferkapazität und ihrem Wachstum.

Die Studie von Vanson Bourne kann hier heruntergeladen werden.

Methodik von Vanson BourneIm Juni 2026 befragte Vanson Bourne 76 Entscheidungsträger in Deutschland, die in mittelständischen Unternehmen und Großunternehmen tätig sind: im mittleren Management für Operations und Delivery (49), in leitenden Funktionen (12) oder in Führungspositionen im Finanzwesen (15). Die Befragten arbeiten in Unternehmen mit 250 bis 10.000 Mitarbeitenden über eine Vielzahl von Branchen im Unternehmens- und Dienstleistungsbereich hinweg, darunter Unternehmensberatung, IT und Technologie, Architektur und Ingenieurwesen sowie Medien und Verlagswesen.

Die Schätzung von 7,9 Millionen Euro kombiniert die von den Befragten angegebene Anzahl und den Wert laufender Projekte mit dem durchschnittlichen Anteil des Projektumsatzes, der in der gesamten DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) schätzungsweise durch Ineffizienzen oder ungeplante Arbeiten verloren geht. Der daraus resultierende Wert wurde von USD in EUR umgerechnet. Da die DACH-Stichprobe einen Schwerpunkt auf Deutschland legt und der Wert von der Unternehmensgröße beeinflusst wird, ist diese Zahl als Richtwert für das geschäftliche Risiko der befragten Unternehmen in der DACH-Region zu verstehen und nicht als deutschlandspezifischer oder marktweiter Durchschnittswert.

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Unit4 ernennt Stuart Nash zum Chief Operating Officer

Unit4 ernennt Stuart Nash zum Chief Operating Officer

Unit4, ein führender Anbieter von Enterprise-Cloud-Anwendungen für mitarbeiterorientierte Organisationen, gibt heute bekannt, dass Stuart Nash als Chief Operating Officer (COO) zum Unternehmen stößt. Er übernimmt die Verantwortung für den Bereich Customer Success, einschließlich des Programms Success4U, sowie für das IT-Operations-Team von Unit4. Stuart Nash wechselt von Finastra zu Unit4, wo er als Senior Vice President und Global Chief Information Officer tätig war. Er bringt umfassende Erfahrung aus verschiedenen Führungspositionen in den Bereichen Kundenmanagement, IT und Unternehmenstransformation mit.

Unit4 hat Stuart zum COO ernannt, um die bedeutenden Erfolge der Customer-Success-Organisation weiterzuführen. Das Team hat ein äußerst effizientes und wirkungsvolles Modell für die Bereitstellung von Dienstleistungen etabliert. Stuart wird die beschleunigten Onboarding- und Adoptionszyklen weiter vorantreiben, dank derer Kunden ihre Implementierungen heute im Durchschnitt in nur 90 Tagen abschließen. Zudem wird er eng mit dem IT-Team zusammenarbeiten, um dessen Rolle als digitaler Partner für das Unternehmen gezielt weiterzuentwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Integration und Optimierung der durchgängigen Geschäftsprozesse von Unit4.

„Stuart bringt 30 Jahre Erfahrung in operativer Führung und Transformation mit, die für uns von unschätzbarem Wert sein wird, um die Messlatte für unsere Kunden höher zu legen und weiterhin Innovationen voranzutreiben", so Simon Paris, CEO von Unit4. „Customer Success bleibt ein zentraler Bestandteil unserer Kundenbetreuung und hilft uns, ein Höchstmaß an Zufriedenheit und Kundenbindung zu erreichen. Stuarts Aufgabe ist es, auf der hervorragenden Arbeit des Success4U-Programms aufzubauen, das Kundenmigrationen beschleunigt und unseren Kunden schnell einen spürbaren Mehrwert liefert."

Im Zuge des Wechsels wird Jean de Villiers, Chief Customer Officer, Unit4 verlassen. Er hat die Grundlagen der Customer-Success-Strategie gelegt und Success4U als zentralen Ansatz für die Kundenbetreuung bei Unit4 etabliert. Stuart bringt umfangreiche Erfahrung von Finastra mit, wo er einen Geschäftsbereich mit einem Umsatz von 250 Mio. USD verantwortete und gleichzeitig die Zufriedenheit von Mitarbeitenden und Kunden gezielt weiterentwickelte. Vor seiner Zeit bei Finastra hatte Stuart mehrere leitende Führungspositionen inne, unter anderem bei NHS Test & Trace und Vodafone UK, wo er über 14 Jahre lang den Bereich Customer und Technology Operations sowie unternehmensweite Transformationsprogramme leitete.

„Es ist ein großartiges Gefühl, zu Unit4 zu kommen, während das Unternehmen seine Wachstumsstrategie 2030 umsetzt", so Stuart Nash, COO von Unit4. „Unsere Customer-Success-Strategie wird entscheidend dafür sein, unsere Kunden auf diesem Weg mitzunehmen und den Mehrwert unserer KI-nativen ERP-Funktionen voll auszuschöpfen. Gleichzeitig müssen wir bei IT- und Geschäftsprozessen weiter auf Innovation und operative Transformation setzen, um unsere Teams optimal zu unterstützen, wenn es darum geht, echten Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen."

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Unit4 Data Hub: Schneller Echtzeit-Einblicke gewinnen, manuelle Datenintegration abschaffen

Unit4 Data Hub: Schneller Echtzeit-Einblicke gewinnen, manuelle Datenintegration abschaffen

Unit4, ein führender Anbieter von Enterprise-Cloud-Anwendungen für mitarbeiterorientierte Organisationen, hat heute Data Hub vorgestellt: eine verwaltete, leistungsstarke Extraktionsebene, die direkt in Unit4 ERPx integriert ist. Der Service macht die aufwendige Datenextraktion und die Verwaltung von Verbindungen zwischen Analysetools und ERP-Kernsystemen überflüssig. So erhalten Organisationen Zugang zu Echtzeit-Erkenntnissen und können in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld schneller reagieren.

Data Hub stellt Finanz-, Projekt- und HR-Daten direkt in Power BI, Microsoft Fabric, Snowflake, BigQuery und jeder Plattform bereit, die das offene Delta-Sharing-Protokoll unterstützt. Ohne API-Obergrenzen, Ratenlimits, Dateiübertragungen oder manuelle Aktualisierungen greifen Sie jederzeit auf aktuelle Daten zu. Data Hub wird mit jedem Unit4 ERPx-Release aktualisiert, und alle Datenverbindungen bleiben bei Plattform-Updates erhalten. Aufwendige Nacharbeiten entfallen dadurch komplett. So sinken versteckte Wartungskosten, und Ihre Analyseteams können sich auf das konzentrieren, was wirklich zählt: aussagekräftige Erkenntnisse liefern, statt Integrationen zu pflegen.

Data Hub löst zwei zentrale Probleme der herkömmlichen ERP-Datenanalyse. In der Regel sind IT-Teams dafür zuständig, Datenexporte manuell zu planen, die Daten anschließend aufzubereiten und in Business-Intelligence-Tools (BI) zu laden. Treten beim Export Fehler auf, sind die Berichte fehlerhaft. Ändert sich das Datenschema, funktioniert die gesamte Pipeline nicht mehr. Die Alternative besteht darin, Daten über APIs zu extrahieren, die jedoch Rate Limits, Paginierungsbeschränkungen und Einschränkungen bei der Payload-Größe unterliegen. Je komplexer die Daten werden, etwa bei einer Hauptbuchtabelle, desto schwieriger lassen sich Extraktionen zuverlässig durchführen. Zudem erfordern sie bei jeder Schemaänderung laufende Anpassungen.

„Im Zeitalter der Automatisierung sind die Daten eines Unternehmens sein Wettbewerbsvorteil“, sagt Jennifer Sherman, Chief Product Officer bei Unit4. „Unit4 ist stolz darauf, seinen Kunden dabei helfen zu können, ihren Wissensschatz und ihre Erkenntnisse optimal zu nutzen. Mit Data Hub wird die Extraktion und Verwaltung von Datenverbindungen zur Aufgabe von Unit4 und nicht zu Ihrer. So können Sie Ihre Zeit den Dingen widmen, die für Ihr Unternehmen wirklich wichtig sind.

Dieser Ansatz stellt sicher:

  • Zugriff auf große Datenmengen ohne API-Limits: speziell konzipiert für umfangreiche, analytische Workloads statt einzelner API-Abfragen pro Transaktion.
  • Analyse statt Exportmenüs: Daten- und Analyseteams erhalten gesteuerten Zugriff auf Unit4 ERPx-Daten direkt in den Plattformen, die sie bereits nutzen. Ohne IT-Tickets, kein Warten auf manuelle Datenexporte.
  • Daten bleiben automatisch aktuell: Je nach Abonnement erfolgt die Aktualisierung täglich, wöchentlich oder monatlich, ganz ohne manuell gepflegte Exportaufträge. Dabei werden durch inkrementelles Laden nur geänderte Datensätze übertragen, nicht komplette Datenbestände.
  • Die Pipeline läuft auch bei Unit4 ERPx-Updates stabil weiter: Unit4 pflegt die Schema-Versionierung im Data Hub mit jedem Release, sodass Datenverbindungen Plattform-Updates problemlos überstehen. Keine Notfall-Patches, keine stillen Fehler.
  • Die ERP-Performance bleibt unbeeinträchtigt: Analytische Workloads laufen auf einer separaten Datenschicht, unabhängig von der Transaktionsverarbeitung in Unit4 ERPx. So wird sichergestellt, dass auch hohe Lasten den operativen Betrieb nicht verlangsamen.
  • Kompatibel mit Ihrem bestehenden und künftigen Tech-Stack: Da Data Hub auf Delta Sharing basiert, muss die Datenverbindung nicht neu aufgebaut werden, wenn Nutzer beispielsweise von Power BI zu Fabric oder von Snowflake zu BigQuery wechseln.

„Data Hub ließ sich einfach einrichten und bot uns die passenden Tools, um die Daten direkt in unsere Reporting-Modelle einfließen zu lassen", so Chris Dixon, Finance Systems Manager bei Butlins. „Das hat unsere Produktivität deutlich gesteigert, weil wir die Daten nicht mehr aus dem System in Excel herunterladen und manuell in unsere Reporting-Modelle übertragen mussten. Alle Reporting-Objekte, die wir für unsere Auswertungen benötigen, stehen im Tool zur Verfügung."

Data Hub bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Im Bereich Enterprise Analytics und BI ermöglicht es den geplanten Massenzugriff auf Daten ohne die Einschränkungen klassischer APIs. So bleibt das Data Warehouse stets aktuell, und BI-Dashboards spiegeln den tatsächlichen Zustand des Unternehmens wider.

Finanzteams in Organisationen mit mehreren Einheiten, die historische Hauptbuchdaten für das Management-Reporting analysieren und konsolidieren möchten, profitieren besonders von Data Hub. Ist-Werte, Kostenstellenbudgets und Abweichungsdaten lassen sich direkt in eine BI-Plattform einbinden, sodass statt rückblickender Auswertungen eine laufende Performance-Analyse möglich wird.

Für Organisationen, die geplante ERP-Daten in großem Umfang für ihre Analysen benötigen, bietet Data Hub ein schnelleres Onboarding und eine geringere operative Komplexität als API-basierte ETL-Ansätze. Da die Technologie auf Delta Sharing basiert, entfällt die Abhängigkeit von einem einzelnen Analyseanbieter, und typische ETL-Komplikationen werden deutlich reduziert.

Auch Data-Science- und KI-Teams, die große historische ERP-Datenbestände für Modelltraining und Experimente benötigen, können Data Hub nutzen. Der wiederholbare, geplante Massenzugriff läuft auf einer separaten Datenschicht, die vom operativen ERP-System getrennt ist. So wird sichergestellt, dass Analyse-Workloads nicht mit dem laufenden Betrieb konkurrieren."

Erfahren Sie in diesem Video mehr über Data Hub.

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Unit4 und ACE: Durch KI-gestütztes ERP dem Mittelstand Zeit zurückgeben

Unit4 und ACE: Durch KI-gestütztes ERP dem Mittelstand Zeit zurückgeben

  • Rund 40 Teilnehmende aus dem Kunden- und Partnerumfeld von Unit4 verlagerten den Fokus von der Orientierung auf die konkrete Umsetzung in ERP-Projekten
  • Im Fokus: KI-gestützte und ambiente ERP-Systeme, der Weg in die Cloud sowie Datensouveränität, Sicherheit im Umfeld von DSGVO und NIS2
  • Unit4-CEO Simon Paris und ACE Solutions-CEO Alexander Gewiese bekräftigen ihre 15-jährige Partnerschaft und ihre Wachstumsziele für den DACH-Markt

Unter dem Motto „Zeit zurückgewinnen“ fand der Unit4 Solutions Day in München statt, ein gemeinsames Event von Unit4 und ACE Solutions, das sich an Kunden und Partner in der DACH-Region richtete. Unit4, ein weltweit führender Anbieter von cloudbasierten Unternehmensanwendungen für kunden- und mitarbeiterorientierte Organisationen, und ACE Solutions, ein erfahrener Beratungspartner für ERP-Projekte und Digitalisierungsvorhaben im Mittelstand, arbeiten seit 15 Jahren in der DACH-Region zusammen.

Die Veranstaltung verband Fachvorträge, Live-Demonstrationen und den direkten Austausch zwischen den Vorständen beider Unternehmen und den Teilnehmenden. Im Zentrum standen die Lösungen Unit4 ERP, Unit4 Financials by Coda und Unit4 FP&A. Abgerundet wurde der Tag durch eine Keynote von Dan Bieler, Principal Analyst and Consultant bei Pierre Audoin Consultants (PAC) zum Thema „Operational AI: Wie Organisationen mit weniger Aufwand mehr Output schaffen“. Beim abendlichen Executive Dinner konnten die Teilnehmenden die Themen vertiefen und den gelungenen Tag ausklingen lassen.

Rund 40 Teilnehmende aus dem Kunden- und Partnerumfeld von Unit4 nutzten den Tag zum Austausch, zur Diskussion aktueller Herausforderungen und zur konkreten Projektplanung. Anders als im Vorjahr ging es nicht um Orientierung, sondern um die konkrete Umsetzung. Die Kunden erwarten heute praktische Leitplanken, belastbare Anwendungsfälle und klare Prioritäten. Dass mit Simon Paris der CEO von Unit4 persönlich kam, unterstrich die Bedeutung des DACH-Marktes und der Partnerschaft mit ACE Solutions. Auch seine Vorstandskollegin Jennifer Sherman, Chief Product Officer (CPO) von Unit4, beim Unit4 Solutions Day dabei, um die Roadmap zu Smart Compliance, KI und E‑Invoicing vorzustellen.

„Ich bin nach Deutschland gekommen, um ein klares Signal zu setzen: Wir nehmen den deutschen und den DACH-Markt insgesamt sehr ernst“, sagt Simon Paris, CEO von Unit4. „Dass wir diesen Tag bewusst gemeinsam mit ACE Solutions ausrichten, ist Ausdruck einer 15 Jahre gewachsenen Zusammenarbeit. Partner sind für uns ein Katalysator. Sie kennen die Region, die Prozesse und die Kultur und beschleunigen die Umsetzung der Projekte.“

„In diesem Jahr ging es uns klar darum, von der Diskussion in die konkrete Umsetzung zu kommen“, erklärt Alexander Gewiese, CEO der ACE Solutions GmbH. „2025 standen viele Themen noch unter dem Zeichen der Orientierung. Heute sind wir in einer anderen Phase. Wir reden nicht nur über Transformation, wir gestalten sie gemeinsam mit unseren Kunden in echten Projekten. Das kam bei den Teilnehmenden sehr gut an.“

Für Unit4 ist der deutschsprachige Markt einer von fünf geografischen Schwerpunkten. Das Kernteam von Unit4 in Deutschland deckt die Bereiche Vertrieb sowie produktbezogenen und technischen Kundensupport ab. Bei der Implementierung von Lösungen sowie der Sicherstellung des Kundenerfolgs arbeitet es eng mit ACE Solutions zusammen. Gemeinsam ist das Ziel, die Position bei mittelständischen Dienstleistungsunternehmen, der öffentlichen Verwaltung und im Non-Profit-Bereich weiter auszubauen.

Von der Cloud zur nächsten Stufe: KI als durchgängige Ebene

Der Weg in die Cloud geht für viele Kunden aktuell in die letzte Phase. Mit der Cloud als Grundlage lässt sich KI nicht mehr nur als einzelnes Werkzeug einsetzen, sondern als durchgängige Ebene über alle Daten hinweg. Unit4 spricht hier von ambientem ERP: Die Software tritt in den Hintergrund, und die Nutzer greifen über den Kanal ihrer Wahl darauf zu, per Sprache oder Text, in MS Teams oder einer anderen Anwendung.

„Viele Kunden erinnern sich gerade wieder daran, warum sie in die Cloud gegangen sind: schnellere Innovation, schnellere Wirkung, schnellere Ergebnisse“, so Simon Paris. „Wir holen die Nutzer dort ab, wo sie sind. Genau das meinen wir mit ambientem ERP.“

Wie konkret KI im Arbeitsalltag wirkt, zeigten die Praxisbeispiele rund um den Advanced Virtual Agent (Ava) dem KI-Agenten von Unit4. Der Zugang zu Informationen wird einfacher, Routineschritte laufen automatisiert ab. Die Verantwortung bleibt dabei bei den Anwenderinnen und Anwendern.

Für Alexander Gewiese zeigt sich der Effekt vor allem im Projektalltag der ACE-Kunden: „Wir sehen bereits sehr konkrete Effekte in der Projektarbeit. Die Frage aus dem Publikum, ob KI ganze Teams ersetzt, beantwortet sich in der Praxis klar: KI ersetzt nicht den Menschen, sie unterstützt ihn. Am Ende gewinnen die Anwender Zeit zurück.“

Sicherheit und europäische Souveränität

Sicherheit hat sich zu einem der wichtigsten Entscheidungskriterien entwickelt, gerade in Deutschland. Kunden fragen nach Datensouveränität und nach der Einhaltung von Vorgaben wie DSGVO, NIS2 und den C5-Kriterien des BSI. Zugleich wächst das Bewusstsein, dass moderne Cloud-Lösungen bei richtiger Umsetzung ein höheres Sicherheitsniveau bieten können als viele Altsysteme.

Mit Blick auf den europäischen Markt sagt Simon Paris: „Wenn wir eine europäische Technologie- und KI-Branche wollen, sollten wir europäischer denken. Nicht Europa zuerst, aber Europa im Fokus.“ Unit4 ERPx ist von Beginn an für die Komplexität europäischer Organisationen mit mehreren Einheiten, Währungen und Rechtsräumen entwickelt worden.

Aus Sicht von ACE Solutions ist damit längst eine Grundvoraussetzung für Projekte im Mittelstand und im öffentlichen Sektor entstanden: „Sicherheit ist nicht mehr ein Nice-to-have, sondern Pflicht“, sagt Alexander Gewiese. „Unsere Kunden im Mittelstand und im öffentlichen Sektor wollen wissen, wo ihre Daten liegen und wer darauf Zugriff hat.“

Partnerschaft und Wachstum

ACE Solutions trägt als Elite-Partner von Unit4 die höchste Partnerkategorie und realisiert gemeinsam mit dem Anbieter Projekte im gesamten DACH-Raum bei, denn „Für den Mittelstand zählt am Ende nicht die Vision, sondern die Umsetzung im Tagesgeschäft“, sagt Alexander Gewiese. Nach Jahren, in denen die Cloud-Migration im Mittelpunkt stand, verschiebt sich der Fokus nun auf Wachstum. Das größte Potenzial sehen beide Partner im öffentlichen Sektor, in projekt- und dienstleistungsorientierten Branchen sowie bei gemeinnützigen Organisationen.

„Die wichtigste Erkenntnis dieses Tages ist Klarheit“, fasst Alexander Gewiese zusammen. „Klarheit über Prioritäten und darüber, wie aus Strategie Umsetzung wird. Es ist Zeit, ins Handeln zu kommen.“ Simon Paris ergänzt: „Neben Klarheit sind es auch Ambition und Verbindlichkeit, die wir gegenüber dem DACH-Markt zeigen. In der Zusammenarbeit mit ACE zählen die Ziele unseres Partners. Wenn wir ACE und andere Partner beim Wachsen helfen, wachsen wir automatisch mit.“

Für die kommenden Jahre wollen beide Partner ihre Zusammenarbeit vertiefen und weiter messbaren Nutzen für ihre Kunden schaffen. So ist auch 2027 wieder ein gemeinsamer Solutions Day in Deutschland geplant.

Über ACE Solutions

ACE Solutions befähigt Unternehmen, sich gezielt weiterzuentwickeln. Wir implementieren integrierte Business-Applikationslösungen, die Prozesse verschlanken, manuelle Aufgaben digitalisieren, wiederkehrende Tätigkeiten automatisieren und aus Daten fundierte Entscheidungen machen.

Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in ERP, Finance & Controlling, BI, Prozessoptimierung, CPM und IT-Beratung sind wir der verlässliche Partner für über 100 Unternehmen in der DACH-Region – damit sie effizienter arbeiten, schneller reagieren und nachhaltig wachsen. Ergänzt durch Künstliche Intelligenz und RPA erschließen wir unseren Kunden neue Automatisierungspotenziale.

Unsere eigene Softwareentwicklung ergänzt unsere Beratungskompetenz und macht ACE Solutions zum einzigen Ansprechpartner – von der Strategie bis zur Umsetzung. ACE Solutions GmbH hat seinen Hauptsitz in München.

Über die Unit4 Business Software GmbH

Viele mittelständische Unternehmen weltweit nutzen die ERP-Lösungen der nächsten Generation von Unit4, die Finanzen, Procurement, Projektmanagement, HR und FP&A vereinen, Echtzeitdaten und wertvolle Erkenntnisse liefern, mit denen Unternehmen ihre Produktivität steigern können. Durch die Kombination unserer mittelständischen Expertise mit einem unermüdlichen Fokus auf Menschen haben wir flexible Lösungen entwickelt, um die einzigartigen und sich ändernden Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Unit4 unterstützt weltweit mehr als 4.700 Kunden in einer Vielzahl von Branchen, darunter Dienstleister, gemeinnützige Organisationen und der öffentliche Sektor. Zu den Kunden gehören Southampton City Council, Metro Vancouver, Buro Happold, Devoteam, Norwegian Refugee Council, Global Green Growth Institute und Oxfam America.

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Unit4 startet „AI for Your World“, eine unverbindliche Initiative für mittelständische Unternehmen

Unit4 startet „AI for Your World“, eine unverbindliche Initiative für mittelständische Unternehmen

Unit4, ein führender Anbieter von Unternehmens-Cloud-Anwendungen für mitarbeiterorientierte Organisationen, ermöglicht es bestehenden Unit4-ERP-Kunden die speziell für ihre dienstleistungsorientierten Branchen entwickelten KI-Funktionen ab sofort unverbindlich zu testen, wenn sie sich bis Dezember 2026 dafür registrieren. Unit4 möchte mittelständische Unternehmen in die Lage versetzen, KI für Innovationen zu nutzen, manuelle, sich wiederholende Aufgaben zu reduzieren, die Entscheidungsfindung zu verbessern und konkrete Anwendungsfälle für KI im Unternehmen zu entwickeln, um so Zeit für die wirklich wichtigen Aufgaben zu gewinnen. Nach Ablauf der Initiative am 31. August 2027 können Kunden entweder ein Abonnement für die KI-Funktionen von Unit4 abschließen oder die Nutzung der Technologie einstellen. Unit4 ist jedoch davon überzeugt, dass kontinuierliches Experimentieren entscheidend ist, um das Potenzial der KI für den Mittelstand voll auszuschöpfen.

Im Rahmen von „AI for Your World“ erhalten Kunden Zugang zum „Advanced Virtual Agent“ (Ava), der über Tools wie Microsoft Teams auf Anfragen in natürlicher Sprache reagiert, den Nutzern Aufgaben zuweist und ihnen Anleitungen sowie Einblicke liefert, ohne dass ein Wechsel zwischen Anwendungen erforderlich ist. Die KI-Funktionen werden auf der gesamten Unit4 ERPx-Plattform verfügbar sein und Prozesse in den Bereichen Finanzen, Personalwesen, Beschaffung und Projektmanagement abdecken. Kunden erhalten uneingeschränkten Zugriff auf die KI-Tools von Unit4 mit einem großzügigen Fair-Use-Limit, das hoch genug angesetzt ist, um den täglichen Einsatz zu gestalten, ohne die Grenze zu überschreiten – es entstehen also keine unerwarteten Kosten. Um diese KI-Funktionen ohne Verpflichtung zum Abschluss eines Abonnements nutzen zu können, müssen sich neue und bestehende Kunden bis zum 31. Dezember 2026 anmelden und können die Nutzung jederzeit vor Ablauf der Frist am 31. August 2027 beenden. 

„Der Mittelstand war schon immer ein Wachstumsmotor für Volkswirtschaften auf der ganzen Welt. Wir möchten dazu beitragen, eine neue Generation von KI-gestützten Spitzenunternehmen im Mittelstand aufzubauen“, sagt Simon Paris, CEO von Unit4. „Die Initiative ‚AI for Your World‘ unterstreicht unser Engagement, unseren Kunden dabei zu helfen, mit KI-Funktionen zu experimentieren, ohne sich Gedanken über vertragliche Verpflichtungen machen zu müssen. Wir sind überzeugt, dass dieser unverbindliche Ansatz Innovation und Produktivität beschleunigen wird und unseren Kunden Zeit für die wirklich wichtigen Aufgaben zurückgibt.“

Der Unit4-Ansatz für KI basiert auf vier Prinzipien:

  • Entwickelt für Ihre Welt: Die meisten ERP-Systeme erfassen lediglich, was geschehen ist. ERPx versteht jedoch, was dies bedeutet, dank seiner 40-jährigen Branchenerfahrung, die in das System integriert und nicht nur nachträglich angefügt wurde. Das macht es zu einem „System der Vernunft“: Kunden können vorgefertigte branchenspezifische Workflows schneller in Betrieb nehmen und erhalten ein ERP-System, das von der Bedeutung ausgeht, anstatt eines, was sie von Grund auf neu konfigurieren müssen.
  • Sie behalten die Kontrolle: Governance ist in die Architektur integriert und nicht nachträglich angefügt. Jede Aktion erfolgt im Rahmen Ihrer Regeln, die durch eine Engine für Richtlinien, Schwellenwerte und Delegation durchgesetzt werden, und ist zudem einer namentlich genannten Person zuordenbar sowie vollständig nachvollziehbar. Dies erleichtert Audits, während die Daten durch Mandantenisolierung, Datenresidenz und den Verzicht auf das Training öffentlicher LLMs geschützt sind.
  • Es wird mit der Zeit immer intelligenter: ERPx lernt, je mehr es in Aufgaben eingebunden ist, sodass jeder Zyklus (Auftrag, Bewilligung, Laufzeit, Gehaltsabrechnung) das Modell mandantenbezogen und innerhalb der jeweiligen Rechtsordnung mit Daten versorgt. Ava koordiniert Agenten aus den Bereichen Finanzen, Projekte und Personal für eine einheitliche Übersicht, und die vertikale Mustererkennung sorgt dafür, dass Probleme frühzeitig erkannt werden.
  • Auf die Zukunft ausgelegt: KI entwickelt sich ständig weiter, weshalb Unit4 seinen Ansatz modellunabhängig gestaltet hat. Die Geschäftskontext-Ebene ist von jedem einzelnen Modell getrennt, sodass neue Funktionen einfach integriert werden können, ohne dass eine Neuprogrammierung erforderlich ist, während die Steuerungsebene neue regulatorische Vorgaben und Governance-Rahmenbedingungen berücksichtigt.

„KI wird für mittelständische Unternehmen nur dann effektiv sein, wenn sie in einen intelligenten Kern eingebettet ist, der die Sprache der Branchen unserer Kunden fließend beherrscht“, fügt Claus Jepsen, CTO bei Unit4, hinzu. „Unsere Kunden haben einen Vorsprung bei der Nutzung unserer KI mit ERPx, da diese speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten wurden. Je stärker sie in die Arbeit eingebunden wird, desto intelligenter wird sie, wodurch sichergestellt wird, dass das institutionelle Gedächtnis im System erhalten bleibt und die Produktivität gesteigert wird. Das System ist überprüfbar und die Daten sind geschützt, sodass unsere Kunden auf die Einhaltung regulatorischer Rahmenbedingungen vertrauen können, und es ist modellunabhängig, um eine Bindung an einen bestimmten LLM-Ansatz zu vermeiden.“

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Schluss mit Formalitäten: Mit agentischer KI Ihre Organisationsstruktur neu gestalten

Schluss mit Formalitäten: Mit agentischer KI Ihre Organisationsstruktur neu gestalten

Unit4, ein weltweit führender Anbieter von cloudbasierten Unternehmensanwendungen für kunden- und mitarbeiterorientierte Organisationen, sieht die Organisationsstruktur von Unternehmen durch die Einführung von agentischer KI im Wandel. Claus Jepsen, CTO von Unit4 sieht dafür einige Anzeichen und stellt Ansätze im Umgang damit dar. Denn Hierarchie in der einen oder anderen Form hat es in Gesellschaften, sozialen Gruppen und Unternehmen schon immer gegeben. Ob das gut oder schlecht ist, darüber lässt sich streiten. Fest steht: Sie hat so lange Bestand, weil sie grundlegende Koordinationsprobleme gelöst hat, vor allem in großen Organisationen, die Entscheidungen in großem Maßstab treffen müssen. Ein zentrales Problem ist allerdings, dass Hierarchien im Laufe der Zeit immer komplexer geworden sind. Es wurden so viele Entscheidungsebenen eingezogen, dass ein Großteil der hierarchischen Struktur inzwischen rein formaler Natur ist und nur noch einen marginalen Beitrag zur Qualität der getroffenen Entscheidungen leistet. Gleichzeitig entstehen zwischen Absicht und Umsetzung zusätzliche Abstraktionsebenen, die Missverständnisse begünstigen, Verzögerungen verursachen und die Wirkung eines Projekts verwässern können.

Was wäre, wenn der Einzug agentischer KI etwas verändern könnte, indem sie unproduktive Ebenen in Entscheidungsprozessen beseitigt und neue Organisationsstrukturen fördert?

Betrachten wir, was Hierarchie für Organisationen leistet. Es gibt fünf Treiber von Hierarchie. Drei davon sind operativer Natur:

  1. Serialisierung: Der Manager gibt Anweisungen an den Ausführenden weiter
  2. Risikoverteilung: Auf jeder Ebene trägt jemand die Verantwortung für das Ergebnis, wenn etwas schiefgeht
  3. Informationsverdichtung: Auf jeder Ebene fasst eine Person die Informationen für die nächsthöhere Ebene zusammen

Und zwei sind gesellschaftlicher und institutioneller Natur:

  1. Koordination bei echter Unsicherheit: Eine Person gibt Orientierung, wenn die Situation unklar ist
  2. Politische Legitimität: Eine anerkannte Organisationsstruktur verleiht Entscheidungen Legitimität

Wenn Ihr Team sich nicht eigenständig an diesen Leitlinien ausrichten kann, um Probleme zu lösen, bietet Hierarchie eine formale Struktur für die Entscheidungsfindung. Das Problem: Im Laufe der Zeit sind Ebenen hinzugekommen, die an reine Formalität grenzen und unnötige Komplexität schaffen.

Es ist fraglich, ob das Ritual, Entscheidungen durch eine Hierarchie zu schleusen, tatsächlich zu besseren Ergebnissen führt. Aufgaben erhalten auf ihrem Weg durch die einzelnen Freigabestufen zwar eine formale Autorisierung, doch wie viel trägt jede Stufe wirklich zur Qualität der Entscheidungsfindung bei?

Was wäre, wenn Sie Ihren Ansatz ändern und nicht mehr vorrangig auf Hierarchien setzen, um Dinge voranzubringen? In einer Organisation, die durchgängig mit KI-Agenten arbeitet, lässt sich die Koordination zwischen Teams über die Spezifikation dieser Agenten gestalten: welche Informationen sie untereinander teilen und wie sie an Schnittstellen kommunizieren. Das funktioniert fast wie ein Vertrag, der den Rahmen ihrer Interaktionen definiert. Damit dieser Ansatz gelingt, sind jedoch einige Aspekte zu beachten.

1. Der Wegbereiter auf dem Vormarsch

Das Engineering-Team von Unit4 hat ein Experiment durchgeführt, das für andere Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder ebenso relevant sein dürfte: Wie würden Entscheidungen getroffen, wenn agentische KI Teile der Entscheidungsfindung in bestehenden hierarchischen Strukturen übernähme?

Wir bildeten kleine Teams aus drei bis fünf Ingenieuren und gaben ihnen Aufgaben. Einen Manager hatten sie nicht, dafür aber eine feste Ansprechperson, die Hindernisse aus dem Weg räumte, wenn ein Team nicht weiterkam.

Wenn Teams versuchten, Probleme zu lösen, kamen sie ins Stocken. Nicht, weil ihnen die Befugnis fehlte, Aufgaben zu erledigen, sondern weil sie die Informationen, die sie für eine Lösung brauchten, schlicht nicht finden konnten. Es war ein Problem der Indexierung, eine Rolle, die bis dahin klar von Führungskräften übernommen wurde: Sie fungierten als Navigationshilfe, als eine Art menschlicher Index. Die Teams hatten Schwierigkeiten, sich eigenständig zu den richtigen Informationen durchzuarbeiten, weil die Organisation dies nie von ihnen verlangt hatte. Der eingeübte Reflex der Organisation war, bei jeder Frage auf eine Führungskraft zurückzugreifen.

Die Ingenieure stellten fest, dass die Teams, die dieses Problem lösen konnten, über diese Blockade hinauskamen.

Die Roadblock-Remover-Funktion hilft, dieses Indexierungsproblem zu lösen, und adressiert gleichzeitig eine weitere Herausforderung: Beurteilung und Legitimität. Mitarbeitende in diesen kleinen Teams stellten fest, dass ein Roadblock Remover besonders nützlich war, wenn Spannungen mit anderen Teams auftraten oder eine Entscheidung die Zustimmung mehrerer Teams in der gesamten Organisation erforderte.

2. Welche Aufgaben könnten KI-Agenten übernehmen?

Diese Funktion der Hindernisbeseitigung erfüllt drei klar unterscheidbare Aufgaben: Informationsabruf, operative Freigabe und Beurteilung in Grenzfällen. Was wäre, wenn KI einige oder alle dieser Aufgaben übernehmen könnte?

Denkt man über die Rolle nach, die KI übernehmen kann: Sie kann institutionelles Wissen kodifizieren und lernen, es gezielt abzurufen, etwa Deployment-Regeln, Exit-Gate-Kriterien und Prozessbeschreibungen. All das lässt sich kodieren und, einmal kodiert, ohne menschliches Zutun abrufen.

Auch die zweite Funktion, das operative Clearing, lässt sich mit KI transformieren, allerdings ist hier weiterhin ein gewisses Maß an Kontrolle erforderlich. Operatives Clearing oder Programmmanagement umfasst Aufgaben wie die Nachverfolgung dessen, woran Teams arbeiten, die Festlegung der Arbeitsabfolge, Abhängigkeiten sichtbar machen, Statusinformationen nach oben verdichten. Viele dieser Aufgaben sind Spezifikationsprobleme, aber nicht alle. Ein Teil des Koordinationsaufwands entsteht, weil Informationen fehlen oder schlecht strukturiert sind und weil Ziele in Konflikt geraten, Prioritäten sich verschieben oder Ressourcen auf eine Weise begrenzt sind, die keine Spezifikation im Voraus auflösen kann.

Wenn die Spezifikationskriterien klar definiert sind, lassen sich KI-Agenten einsetzen, um sicherzustellen, dass keine Informationen fehlen oder fehlerhaft erfasst werden. Das reduziert den Bedarf an menschlicher Kontrolle erheblich. Sind die Schnittstellen zwischen Teams im Vorfeld klar definiert, können KI-Agenten dazu beitragen, Konflikte zu verringern, sich verändernde Prioritäten zu steuern oder mit begrenzten Ressourcen umzugehen. Die Notwendigkeit menschlicher Aufsicht entfällt dadurch jedoch nicht. Ebenso sollten Organisationen eine übermäßige Abhängigkeit von KI-Agenten vermeiden, denn es besteht die Gefahr, dass die Vernetzung zwischen Teams dabei verloren geht. Ähnlich wie frühere technologische Wendepunkte tiefgreifende (positive wie negative) Auswirkungen auf Organisationsstrukturen und wirtschaftliche Chancen hatten, könnte auch eine Welt, in der agentische KI im Hintergrund arbeitet, weitreichende Folgen haben.

3. Abhängigkeiten zwischen Agenten richtig definieren

Die Priorität verschiebt sich: Es geht darum sicherzustellen, dass die KI-Agenten korrekt konfiguriert sind. Das erfordert die Kompetenz derjenigen, die sie aufbauen, und macht kritisches Hinterfragen umso wichtiger. Die Schnittstellen müssen identifiziert sein, bevor die Umsetzung beginnt. Wenn zwei Teams eine Abhängigkeit haben, die nicht in der Spezifikation erfasst ist, löst keine Agenten-Koordination der Welt dieses Problem. Organisationsdynamiken auf Basis von Agentic AI können nur dann funktionieren, wenn Organisationen begreifen, dass es sich nicht um eine einfache Planungsübung im Sinne von Gantt-Charts und Ressourcenzuteilung handelt. Es muss als Übung verstanden werden, die architektonische Spezifikation der Zusammenarbeit zwischen Teams zu definieren: Wo verlaufen die Grenzen, was besagen die Vereinbarungen, wer verantwortet welche Zuständigkeitsbereiche.

Es geht hier nicht um Programmmanagement. Dieser Ansatz im Spezifikationsdesign legt fest, was KI-Agenten zur Unterstützung von Teams leisten können, und wird einige der formellen Ebenen in traditionellen organisatorischen Entscheidungsprozessen reduzieren oder sogar ganz beseitigen.

4. Menschliches Urteilsvermögen nicht aus dem Blick verlieren

Die Rolle des Menschen verändert sich, wenn KI-Agenten mehr Verantwortung übernehmen. In einer Organisation, die auf agentische KI setzt, nimmt das Management eine neue Form an: KI-Agenten benötigen einen Pool menschlicher Urteilskraft, um Situationen zu bewältigen, die nicht durch vorab definierte Spezifikationen abgedeckt sind. Das kann ein Grenzfall sein, den die Spezifikation nicht vorhergesehen hat, oder eine Pattsituation zwischen zwei Teams, in der ein Mensch eine neue Wahrheit etablieren muss, die dann in die Spezifikation aufgenommen wird. Das erfordert weiterhin ein gewisses Maß an politischer Legitimität, um Konsens über Änderungen oder Entscheidungen sicherzustellen. Gleichzeitig sollte sich die Anzahl solcher Entscheidungen verringern, wenn die Spezifikationen von Anfang an präzise formuliert sind.

Eines ist klar: Agentische KI löst Organisationsstrukturen auf, die dafür geschaffen wurden, Entscheidungen zwischen Teams hin- und herzuleiten. Das bedeutet nicht weniger Organisation, sondern eine andere Form davon. Die Organisationen, die in dieser Ära erfolgreich sind, werden überflüssige Abstimmungsrituale beseitigen und schlankere, dynamischere Strukturen aufbauen, die Entscheidungen in hoher Geschwindigkeit treffen. Für einzelne Mitarbeitende bedeutet das: Sie sind nicht länger von den Aufgaben entkoppelt, die sie erledigen wollen. Sie können selbst anpacken und KI-Agenten einsetzen, um Aufgaben zu erledigen. Das verschafft ihnen ein deutlich besseres Verständnis der Probleme, die sie lösen wollen. Gleichzeitig verkürzt sich die Feedbackschleife zwischen Idee und Umsetzung, was die Kosten für Experimente senkt und mehr Teams ermutigt, Neues auszuprobieren und zu experimentieren. Im Kern verringert sich der Abstand zwischen der Person mit dem relevantesten Wissen und der Lösung für eine bestimmte Aufgabe oder ein bestimmtes Problem. Das kann für die zukünftige Dynamik von Organisationen nur positiv sein.

Claus Jepsen, Chief Technology Officer, Unit4

Claus Jepsen ist Technologieexperte und begeistert sich für die Mikrocomputer-Revolution, seit er im Alter von 14 Jahren einen Tandy TRS Model 1 erhielt. Seitdem hat er über mehrere Jahrzehnte hinweg Softwarelösungen entwickelt und konzipiert, zuletzt bei Unit4. Dort verantwortet er als Chief Technology Officer die strategische Ausrichtung des ERP-Anbieters auf das postmoderne Unternehmen. Bei Unit4 entwickelt Claus cloudbasierte, hochskalierbare Lösungen und bringt innovative Technologien wie KI, Chatbots und Predictive Analytics in den ERP-Bereich. Claus ist fest davon überzeugt, dass der Zugang zu großen Datenmengen es ermöglicht, bessere, unaufdringliche und allgegenwärtige Lösungen zu schaffen, die unseren Arbeitsalltag verbessern, uns von lästigen Routineaufgaben entlasten und den Freiraum geben, das zu tun, was uns als Menschen wirklich am Herzen liegt.

Über Unit4

Die modernen ERP-Lösungen von Unit4 unterstützen zahlreiche mittelständische Organisationen weltweit. Die Plattform vereint Funktionen für Finanzmanagement, Beschaffung, Projektmanagement, HR sowie FP&A, um Echtzeitinformationen bereitzustellen und Erkenntnisse zu liefern, die Organisationen helfen, effektiver zu arbeiten. Durch die Kombination aus fundierter Mittelstandsexpertise und einem konsequenten Fokus auf Menschen haben wir flexible Lösungen entwickelt, die den individuellen und sich stetig wandelnden Anforderungen unserer Kunden gerecht werden. Unit4 betreut mehr als 4.700 Kunden weltweit in verschiedenen Branchen, darunter Professional Services, Nonprofit-Organisationen und der öffentliche Sektor. Zu den Kunden zählen unter anderem Southampton City Council, Metro Vancouver, Buro Happold, Devoteam, Norwegian Refugee Council, Global Green Growth Institute und Oxfam America. Weitere Informationen finden Sie unter www.unit4.com/de.

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Dienstleistungsunternehmen müssen ihre Zeit dringend neu investieren

Dienstleistungsunternehmen müssen ihre Zeit dringend neu investieren

Eine Studie von Pierre Audoin Consultants zeigt, dass Unternehmen auf Cloud-basierten Plattformen produktiver sind, operative Ineffizienzen die Teams jedoch zu längeren Arbeitszeiten zwingen – deutsche Unternehmen bilden bei der Cloud-Modernisierung das Schlusslicht

Unit4, ein weltweit führender Anbieter von cloudbasierten Unternehmensanwendungen für kunden- und mitarbeiterorientierte Organisationen, hat heute eine internationale Studie veröffentlicht, die bei Pierre Audoin Consultants (PAC) in Auftrag gegeben wurde. Die Studie untersucht die Herausforderungen, vor denen Dienstleistungsunternehmen bei der Transformation stehen. 60 Prozent der Befragten geben an, dass ihr Arbeitsvolumen in den nächsten zwölf Monaten zunehmen und/oder komplexer werden wird, was den dringenden Bedarf zur Modernisierung von Geschäftsprozessen unterstreicht. Gleichzeitig fällt es den Unternehmen schwer, die Zeit zurückzugewinnen, die für die Behebung operativer Ineffizienzen und Fehler aufgewendet wird. Die Folgen: Verzögerungen bei der Projektabwicklung und Überstunden für die Teams. Besonders deutsche Dienstleister sind gefordert: Sie weisen mit 22 Prozent die geringste Verbreitung moderner, vollständig integrierter Cloud-Plattformen aller untersuchten Länder auf.

Eine Gruppe der weltweiten Befragten zeigt einen möglichen Weg in die Zukunft auf: 33 Prozent geben an, dass sie ihre Unternehmen auf modernen, integrierten, cloudbasierten Plattformen betreiben und daher weniger Zeit für die Korrektur von Fehlern aufwenden. Im Vergleich zum globalen Durchschnitt verzeichnen diese Vorreiter bei der Einführung cloudnativer Technologien weniger Fehler in der Finanzberichterstattung (führende Unternehmen: 29 %; globaler Durchschnitt: 37 %) sowie bei der Budgetierung und Prognose (führende Unternehmen: 28 %; globaler Durchschnitt: 36 %). Unternehmen in den USA sind bei der Einführung cloudbasierter Systeme am weitesten fortgeschritten (36 %), verglichen mit Deutschland (22 %), das die geringste Akzeptanz aufweist. Unternehmen aus dem Bereich Business and Professional Services sind bei der Einführung der Cloud am weitesten fortgeschritten (43 %) und liegen damit vor IT-Dienstleistern (36 %).

„Unternehmen im Bereich der professionellen Dienstleistungen stehen möglicherweise vor dem größten Wendepunkt ihrer Geschichte, da technologische Umbrüche und volatile wirtschaftliche Bedingungen Kunden dazu veranlassen, den Einsatz von Beratungskompetenz neu zu bewerten“, so Donna Dobson, Director Professional Services bei Unit4. „Die Untersuchung von PAC zeigt, warum die Modernisierung von Kernprozessen führenden Unternehmen einen Vorteil in Bezug auf Produktivität und die Reduzierung von Zeitverlusten durch manuelle Prozesse und Fehlerkorrekturen verschafft. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs erkennen Unternehmen, dass es entscheidend ist, die Auswirkungen auf ihre Belegschaft zu begrenzen, um Talente zu binden und Projekte effizienter abzuwickeln.“

Fragmentierte IT erfordert manuelle Umgehungslösungen und zusätzliche Arbeitsstunden

30 % der Befragten weltweit geben an, dass es aufgrund betrieblicher Ineffizienzen häufig oder regelmäßig zu Verzögerungen bei der Projektabwicklung kommt; bei IT-Dienstleistern sind es sogar 34 %, verglichen mit nur 25 % bei Unternehmens- und Fachdienstleistern. In den nordischen Ländern ist der Anteil derjenigen, die regelmäßige Unterbrechungen bei der Projektabwicklung angeben, mit 34 % am höchsten, verglichen mit 26 % in Kanada. Der Zustand der IT-Infrastrukturen könnte auf eine mögliche Ursache hindeuten, da 66 % zugeben, auf fragmentierte Anwendungsumgebungen angewiesen zu sein, und 19 % sogar auf mehrere Systeme zurückgreifen, die manuelle Arbeit und Tabellenkalkulationen erfordern – eine Zahl, die in Deutschland auf 30 % steigt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Teams darüber beschweren Überstunden leisten zu müssen und dafür eine Reihe von Gründen anführen, darunter:

  • 68 % – Engpässe beim Monats- oder Quartalsabschluss
  • 59 % – inkonsistente Datenmodelle
  • 55 % – veraltete Technologie

Durch Fehler und Verwaltungsaufwand verlorene Zeit für den Kundenkontakt

47 % sind gezwungen, Zeit mit der Korrektur von Stundenzetteln zu verbringen, während Teams Überstunden in Bereichen wie Kontenabstimmung (37 %), Projektkosten- und Rentabilitätsmanagement (37 %) sowie Projektzeitplanmanagement (36 %) leisten müssen. Mehr als ein Viertel (28 %) der kundenorientierten Fachkräfte verbringt mehr als 30 % der Arbeitswoche mit administrativen Aufgaben, anstatt sich auf ihre Kernarbeit zu konzentrieren. IT-Dienstleistungsunternehmen haben die größten Probleme mit Überstunden: 40 % müssen regelmäßig über die Kernarbeitszeit hinaus arbeiten, um Aufgaben wie die Verwaltung von Stundenzetteln, Budgetierung und Prognosen sowie die Kontenabstimmung zu erledigen. Dies ist besorgniserregend, da die Befragten aus dem IT-Dienstleistungsbereich auch am ehesten angeben, dass ihre Arbeitsbelastung in den nächsten 12 Monaten zunehmen und/oder komplexer werden wird.

„Viele professionelle Dienstleistungsunternehmen werden von ihren Kunden dazu gedrängt, ihre Geschäftsmodelle umzugestalten, um deren Bedürfnisse besser zu erfüllen, doch dies ist nur möglich, wenn die Unternehmen moderne, cloudbasierte Systeme einführen“, sagte Nick Mayes, Senior Consultant bei PAC. „Dies verschafft ihnen die agile, skalierbare Grundlage, um Prozessautomatisierung zu realisieren und KI-Tools einzusetzen, erfordert jedoch Investitionen zur Optimierung und Integration bestehender Arbeitsabläufe, damit Unternehmen einen einheitlichen Überblick über unternehmensweite Informationen erhalten.“

Investitionen in Betriebsmodelle, Automatisierung und einen einheitlichen Überblick über Unternehmensdaten

Die Befragten geben an, dass sie sich für das kommende Jahr drei Geschäftsziele gesetzt haben: Umsatzsteigerung, Bindung der besten Talente und Verbesserung der Kosteneffizienz. Folglich investieren sie kurzfristig in drei Hauptbereiche: die Modernisierung von Betriebsmodellen, die Automatisierung sich wiederholender, manueller Arbeit und die Verbesserung der Integration, um eine einheitliche, konsistente Sicht auf die Daten zu schaffen. 88 % der Befragten geben an, dass dieser letzte Investitionsbereich die Prozesse ihres Unternehmens verbessern wird, während 86 % sagen, dass er die Vorhersagbarkeit der Geschäftsleistung verbessern wird. Es ist zudem offensichtlich, dass erhebliche Anstrengungen zur Automatisierung von Kernprozessen erforderlich sind, da 25 % noch nicht mehr als 20 % ihrer Kernsysteme automatisiert haben – ein Anteil, der bei Prozessen im Ressourcenmanagement, in der Personalbeschaffung, im Talentmanagement und in der Kompetenzentwicklung auf 30 % steigt. Mehr als 60 % erwarten zudem positive Auswirkungen durch KI, wobei 33 % der Meinung sind, dass sie die Funktionsweise von Projekten und Ressourcenmanagementprozessen grundlegend verändern wird. 43 % glauben, dass sie ihre Fähigkeit zur Analyse kritischer Daten verbessern und die Prognosen optimieren wird. Die Umsetzung dieser Investitionen wird auch für eine weitere strategische Priorität entscheidend sein, da 59 % angeben, dass die Bindung ihrer besten Talente von entscheidender Bedeutung ist. Wenn professionelle Dienstleistungsunternehmen Prozesse automatisieren und den Verwaltungsaufwand reduzieren können, wird dies zu einer besseren Arbeitserfahrung führen.

Die PAC-Methodik

Pierre Audoin Consultants befragte 500 Teilnehmer aus Unternehmen der professionellen Dienstleistungsbranche in vier Teilsektoren: Managementberatung, IT-Dienstleistungen, Unternehmens- und Fachdienstleistungen sowie Architektur und Ingenieurwesen. Die Befragungen fanden zwischen März und April 2026 statt. Die Teilnehmer stammten aus Unternehmen mit 250 bis 5.000 Mitarbeitenden und verteilten sich zu gleichen Teilen auf Führungskräfte aus den Bereichen Business und Digital/IT. Die Befragten kamen aus den USA, Großbritannien, den nordischen Ländern, den Benelux-Staaten, Deutschland und Kanada. Auf Deutschland entfielen 17 Prozent der Stichprobe, also rund 85 befragte Entscheiderinnen und Entscheider.

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Scanmarket by Unit4 bekräftigt sein Engagement für Innovation angesichts wachsender Kundenzufriedenheit

Scanmarket by Unit4 bekräftigt sein Engagement für Innovation angesichts wachsender Kundenzufriedenheit

Unit4, ein weltweit führender Anbieter von cloudbasierten Unternehmensanwendungen für kunden- und mitarbeiterorientierte Organisationen, gewinnt mit der Einführung von Scanmarket by Unit4 in seinen wichtigsten Märkten an Dynamik. Die Anwender haben das Unternehmen im „Strategic Sourcing Data Quadrant Report der Info-Tech Research Group“ erneut als Marktführer positioniert. Dass diese Position zwei Jahre in Folge gesichert werden konnte, ist ein klares Zeichen für die Beständigkeit, Zuverlässigkeit und anhaltende Kundenzufriedenheit mit der Source-to-Contract (S2C)-Technologie des von Unit4. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass das Unternehmen weiterhin in Produktentwicklungen investiert, die für Beschaffungsteams von Bedeutung sind. Dazu zählt die sinnvolle Einbindung künstlicher Intelligenz (KI) in sein S2C-Produkt, was ein wesentlicher Bestandteil seiner Produktvision und seines Weges bis 2030 ist.

Go-Lives und Neukundengewinne

Unit4 verzeichnet eine zunehmende Tendenz, dass bestehende Kunden ihre Zusammenarbeit ausweiten, um Unit4 S2C einzuführen, und dass neue Unternehmenskunden die Technologie als ihre bevorzugte Beschaffungslösung wählen. Zu den Go-Lives und Neukunden gehören:

  • Afa Insurance: Fast 90 Prozent aller in Schweden Beschäftigten sind durch mindestens eine ihrer Versicherungspolicen abgesichert.
  • Bury Council, eine Stadtbezirksverwaltung im Großraum Manchester (GB), die sich auf die Stadterneuerung konzentriert und die Haushaltsführung und sowie Dienstleistungen für die rund 193.866 Einwohner erbringt.
  • NG Nordic, ein nordischer Anbieter von Kreislaufwirtschaftslösungen und Umweltdienstleistungen, der Abfall in wertvolle Ressourcen umwandelt und gefährliche Stoffe aus dem Kreislauf entfernt.
  • Southern Co-Op, eine regionale, unabhängige Genossenschaft, die mehr als 300 Lebensmittel-, Bestattungs- und Starbucks-Filialen im Süden Englands betreibt.
  • Die University of East Anglia wurde 1963 gegründet, hat über 17.000 Studierende und rangiert regelmäßig unter den Top 25 der britischen Universitäten.

Anwender küren Scanmarket zum Marktführer

Die Data Quadrant Reports von Info-Tech, die auf deren SoftwareReviews Plattform basieren, sind in der Beschaffungstechnologiebranche einzigartig, da die Rankings auf verifizierten Bewertungen von Endnutzern beruhen und so die tatsächliche Leistungsfähigkeit jeder Lösung in einer Reihe von entscheidenden Bereichen widerspiegeln. Die Nummer-1-Platzierung von „Scanmarket by Unit4“ zeigt, dass Kunden die Plattform sowohl hinsichtlich der Produktfunktionalität als auch der Kundenerfahrung durchweg besser bewerten als die Konkurrenz. Der Bericht für 2026 hebt die Stärken von „Scanmarket by Unit4“ über den gesamten Beschaffungszyklus hinweg hervor, wobei die Plattform in folgenden Bereichen besonders gut abschneidet:

  • Exzellenz im Bereich eRFx – Durchführung strukturierter, transparenter und effizienter Beschaffungsprozesse
  • eAuction-Fähigkeiten – wettbewerbsorientierter Ausschreibungen, die echte Einsparungen erzielen werden dadurch ermöglicht
  • Vertragsmanagement – Gewährleistung von Transparenz, Compliance und Kontrolle über den gesamten Lebenszyklus

„Unternehmen wünschen sich einen besseren Überblick über die Risiken und Daten, die sich während des gesamten Vertragslebenszyklus auf die Vertragsergebnisse und die Entscheidungsfindung auswirken“, so Phil Bode, Principal Advisory Director bei der Info-Tech Research Group. „Führungskräfte benötigen Tools und Zugang zu Daten, um die Governance und die Rechenschaftspflicht der Anbieter zu stärken. Der ROI mag zwar wichtig sein, doch nachhaltiger Wert entsteht durch bessere Informationen und fundiertere Entscheidungen und nicht allein durch Kosteneinsparungen.“

Beschleunigung der KI, Modernisierung von E-Auktionen und Ausweitung von F&E auf den öffentlichen Sektor

In einer Branche, in der Komplexität die Einführung verlangsamen und die Wirkung einschränken kann, wird Benutzerfreundlichkeit zu einem strategischen Vorteil. Unit4 integriert KI pragmatisch in das gesamte S2C-Produkt, beginnend mit dem Vertragsmanagement. KI verwandelt das Vertragsmanagement von reiner Überwachung in intelligente Prozesse – durch die Automatisierung der Datenerfassung, die Zusammenfassung wichtiger Vertragsbedingungen, die Auslösung proaktiver Warnmeldungen und die Beschleunigung der Vertragsabwicklung.

Der zweite Schwerpunktbereich ist eine vollständige Neuimplementierung des eAuktion-Moduls mit einer völlig neuen Benutzeroberfläche (UI) und einer modernisierten Backend-Architektur. Diese Investition gewährleistet auch bei zunehmender Einführung und Nutzung von eAuktionen weiterhin erstklassige Benutzerfreundlichkeit und Leistung.

„Als langjähriger Kunde von Scanmarket (Unit4) und aktiver Nutzer der Module e-RFX und e-Auction freuen wir uns sehr auf die bevorstehende Neugestaltung des e-Auction-Moduls“, sagte Patrice Finnegan, Global Lead E-Sourcing bei Associated British Foods. „Das e-Auction-Modul von Scanmarket gehört bereits jetzt zu den besten der Branche, was Produktfunktionen und UI/UX sowohl für Einkäufer als auch für Lieferanten angeht. Daher ist es großartig zu wissen, dass all dies nicht nur beibehalten, sondern durch die geplanten Weiterentwicklungen noch weiter verbessert wird. Dank unserer fortgesetzten Partnerschaft mit Scanmarket konnten wir Feedback geben und frühzeitig Einblick in die Roadmap erhalten, und wir freuen uns auf den Mehrwert, den diese nächste Entwicklungsstufe bieten wird. Dies spiegelt deutlich die starken, kontinuierlichen Investitionen von Unit4 in die S2C-Fähigkeiten von Scanmarket wider, und wir sind wirklich begeistert von dem, was als Nächstes kommt.“

„Wir freuen uns sehr über unsere anhaltende Dynamik und die Anerkennung durch die Info-Tech Research Group, denn dies spiegelt unser tiefes Verständnis dafür wider, wie sich das Beschaffungswesen entwickelt, um daten- und KI-gesteuerter sowie digitaler zu werden“, sagte Jean de Villiers, Chief Customer Officer bei Unit4. „Wir behaupten unsere Führungsposition, da die Plattform in Bezug auf Produktfunktionalität und Kundenerfahrung den Branchenmaßstab setzt. Neben unserem anhaltenden Engagement für Innovationen in Bereichen wie KI verstehen unsere Kunden, dass es unser Ziel ist, eine intuitive, leistungsstarke Beschaffungsplattform bereitzustellen, die den gesamten Beschaffungszyklus unterstützt.“

Im Rahmen seiner Strategie, die Source-to-Contract-Funktionen auf seine Kunden im öffentlichen Sektor auszuweiten, hat Unit4 mit ersten Produktforschungen begonnen, die sich auf die Integration von Portalen für das öffentliche Beschaffungswesen sowie auf Compliance- und Governance-Standards im öffentlichen Sektor konzentrieren. Ziel ist es, Kunden im öffentlichen Sektor dabei zu unterstützen, ihre digitalen Beschaffungsprozesse weiter zu verbessern – gerade in einer Zeit, in der der Druck zur Vereinfachung von Arbeitsabläufen und zur Kostensenkung noch größer ist. 

Über Unit4

Viele mittelständische Unternehmen weltweit nutzen die ERP-Lösungen der nächsten Generation von Unit4, die Finanzen, Procurement, Projektmanagement, HR und FP&A vereinen, Echtzeitdaten und wertvolle Erkenntnisse liefern, mit denen Unternehmen ihre Produktivität steigern können. Durch die Kombination unserer mittelständischen Expertise mit einem unermüdlichen Fokus auf Menschen haben wir flexible Lösungen entwickelt, um die einzigartigen und sich ändernden Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Unit4 unterstützt weltweit mehr als 4.700 Kunden in einer Vielzahl von Branchen, darunter Dienstleister, gemeinnützige Organisationen und der öffentliche Sektor. Zu den Kunden gehören Southampton City Council, Metro Vancouver, Buro Happold, Devoteam, Norwegian Refugee Council, Global Green Growth Institute und Oxfam America. Weitere Informationen unter www.unit4.com/de.

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Über die Info-Tech Research Group

Die Info-Tech Research Group ist eines der weltweit führenden und am schnellsten wachsenden Forschungs- und Beratungsunternehmen und betreut über 30.000 IT-, HR- und Marketing-Fachleute rund um den Globus. Als vertrauenswürdiger Marktführer für Produkte und Dienstleistungen liefert das Unternehmen unvoreingenommene, hochrelevante Forschungsergebnisse und branchenführende Beratungsunterstützung, um Führungskräften dabei zu helfen, strategische, zeitnahe und fundierte Entscheidungen zu treffen. Seit fast 30 Jahren arbeitet Info-Tech eng mit Anwendern zusammen, um ihnen alles zur Verfügung zu stellen, was sie benötigen, von umsetzbaren Tools bis hin zu fachkundiger Beratung, und so sicherzustellen, dass sie messbare Ergebnisse für ihre Unternehmen erzielen.

Weitere Informationen zu den HR-Forschungs- und Beratungsdienstleistungen von Info-Tech finden Sie unter McLean & Company sowie datengestützte Einblicke in den Softwareeinkauf und Anbieterbewertungen auf der Plattform SoftwareReviews des Unternehmens.

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KI wird in der CX zur Realität, wenn sie für Kunden unsichtbar ist

KI wird in der CX zur Realität, wenn sie für Kunden unsichtbar ist

 

  • Unsichtbar, aber wertschöpfend: KI im Hintergrund entlastet Teams und verbessert die CX indirekt.
  • Klein anfangen, groß träumen: Konkrete Pilotprojekte entwickeln sich zur skalierbaren Blaupause.
  • KI ohne Kennzahlen ist sinnlos: Nur Projekte mit messbarem, echtem Mehrwert umsetzen.

Unit4, ein weltweit führender Anbieter von cloudbasierten Unternehmensanwendungen für kunden- und mitarbeiterorientierte Organisationen, sieht auch die Entwicklung im Bereich der Customer Expierience (CX) stark durch KI beeinflusst. Michelle MacCarthy, Vice President Global Customer Experience bei Unit4, stellt die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich dar und gibt Antworten auf viele daraus entstehenden Fragen:

Selbst künstliche Intelligenz (KI) kann sich dem berühmten Gartner Hype Cycle nicht entziehen – über ihr Potenzial wird weiterhin viel spekuliert. Demis Hassabis, CEO von Google DeepMind, prophezeite kürzlich, dass Artificial General Intelligence (AGI; künstliche allgemeine Intelligenz) noch etwa fünf bis zehn Jahre entfernt ist. Die Diskussionen über die weiterreichenden Auswirkungen gehen weiter, aber bei der praktischen Arbeit mit Kunden lassen wir die Hype-Phase jetzt hinter uns. So finden hinter den Kulissen zahlreiche Pilotprojekte statt, die für Kunden unsichtbar sind, aber konkrete Fortschritte bezeugen – getreu der Branchenweisheit, dass die beste Technologie oft unbemerkt bleibt. Aus Customer-Experience-Szenarien geht klar hervor, dass dies bei KI zunehmend der Fall ist.

Unsere internen Projekte und Pilotprogramme im Bereich Customer Success zeigen, dass es klare Anwendungsfälle für KI gibt. Sowohl die Einführung von ERP-Systemen als auch ihre Migration kann sich als komplex erweisen. Insbesondere, wenn der Kunde von einer etablierten lokalen Umgebung auf die Cloud umstellt. Was die Cloud-Journey unserer Kunden anbelangt, haben wir in den verschiedenen Phasen des Lebenszyklus aus Implementierung, Onboarding und Unterstützung die folgenden Vorteile festgestellt: KI kann Prozesse optimieren, Mitarbeitenden mehr Zeit für komplexere Aufgaben verschaffen und schnellere Reaktionen auf On-Demand-Anfragen ermöglichen. All dies erfolgt im Hintergrund und trägt dennoch zur Verbesserung der Customer Experience bei. Hier einige Beispiele:

  • Die Fähigkeit des Teams, komplexen Code zu prüfen, wurde um mehr als 100 % gesteigert, und die Kosten für die zur Erfüllung der Aufgabe erforderlichen Ressourcen wurden, um 25 % gesenkt.
  • Der anfängliche Aufwand für die Code-Konvertierung wurde um 50 % verringert. Dadurch wurde die Migration von komplexem Code in die Cloud generell beschleunigt.
  • Bei der Erstellung hochwertiger Dokumentation für das Onboarding von Kunden wurde eine Zeitersparnis von über 30 % erzielt. Dies erhöht nicht nur die Produktivität, sondern schafft eine einheitliche Dokumentation für alle Kunden.

Vor allem aber haben diese Projekte in unserem Unternehmen das Verständnis von KI verbessert und uns gezeigt, wie sie Effizienz- und Produktivitätssteigerungen ermöglichen kann. Wir haben dank dieser Pilotprojekte wichtige Erkenntnisse gewonnen:

  • Die Genauigkeit und Integrität von Daten sind ein Muss: Die Entwicklung eines Onboarding-Tools für Kunden hat verdeutlicht, wie wichtig es ist, eine klare Wissensdatenbank für Support-Dokumentation und -Materialien zu haben. Dies half uns, sicherzustellen, dass die KI hochwertige Antworten generieren würde. Zusätzlich nutzen wir KI mit Gainsight, um proaktiv Herausforderungen auf Kundenseite zu identifizieren. So können wir Risiken mindern und Probleme beheben, bevor sie eskalieren.
  • KI ohne Kennzahlen ist sinnlos: Bei der Entscheidung, was im Fokus der Bemühungen stehen sollte, kann das Trial-and-Error-Prinzip hilfreich sein. Unser Ziel besteht darin, Kunden bei ihrer Cloud-Migration zu unterstützen. Entsprechend waren unsere Projekte darauf ausgerichtet, echte Probleme zu lösen und konkrete Ergebnisse zu demonstrieren. Auch wenn ein Projekt sehr verlockend erscheint, sollten Sie KI-Vorhaben, die keine echten Probleme und Herausforderungen überwinden, entschieden ablehnen.
  • KI kann die Transformation im großen Maßstab beschleunigen: Es war klar, dass wir den Umfang unserer Aktivitäten mithilfe von KI deutlich steigern konnten – beispielsweise die Analyse und Identifizierung von veraltetem Visual-Basic-Code. In Bezug auf die Planung bedeutet dies, dass Teams ambitionierte Ziele festlegen können. Diese müssen allerdings durch eine robuste Methodologie unterstützt werden. Autonome KI sollte innerhalb akzeptabler Grenzen agieren, und aus genau diesem Grund stellen wir sicher, dass die erledigten Aufgaben durch Mitarbeitende überprüft werden.
  • Für Kunden nicht sichtbar, aber dennoch wertschöpfend: Wir entlasten unsere Teams, indem wir unsere internen Prozesse optimieren und mithilfe von Systemen wie Gainsight wichtige Erkenntnisse, Einblicke und Aktionspunkte zusammenfassen. So können unsere Mitarbeitenden sich auf strategisch wichtigere Aufgaben und den richtigen nächsten Einsatz konzentrieren. Prüfen Sie stets, wie Kunden durch die Einführung von KI profitieren – dies gilt insbesondere im Zusammenhang mit der Customer Experience. Wenn Kunden dadurch kein Mehrwert geboten wird, was ist dann der Zweck?
  • Erfolgreiche KI-Projekte bewirken einschneidende Veränderungen: KI-Tools entlasten Mitarbeitende, sodass diese sich auf anspruchsvollere und lohnendere Aufgaben konzentrieren können. Ebenso lassen sich die einzelnen Schritte eines Verfahrens, beispielsweise die Analyse von Code, mithilfe von KI deutlich straffen. Dies transformiert die Arbeitsweise Ihres Unternehmens. Ihre Teams müssen motiviert sein, mit KI zu experimentieren, und die daraus resultierenden Veränderungen annehmen. Dabei sind sie eher offen für Transformation, wenn die Vorteile für sie klar ersichtlich sind und sie sich verstärkt interessanteren Aufgaben widmen können.

Die wichtigste Erkenntnis beim Einsatz von KI für die Customer Experience ist: Klein anfangen, groß träumen. Indem wir mithilfe von KI den Legacy-Code identifiziert haben, ist es uns gelungen, mehr als nur ein Tool zu entwickeln. Wir haben jetzt eine Blaupause für eine skalierbare, automatisierte Qualitätssicherung. Und bei einem anderen Projekt haben wir eine Methodologie für KI erstellt, die sich zu einem neuen Benchmark zur Identifizierung und Modernisierung von Legacy-Code entwickeln könnte. In der Welt der Customer Experience ist KI mehr als ein eigenständiges Tool zur Effizienzsteigerung. Sie muss als zentrales strategisches Element in jeden einzelnen Geschäftsprozess integriert werden. Dann kann sie nicht nur die Produktivität steigern, sondern grundlegend verändern, wie Unternehmen wie Unit4 ihren Kunden Mehrwert bieten.

Über Michelle MacCarthy, VP, Global Customer Experience, Unit4

Als engagierte Führungskraft im Bereich Success/Experience mit über 20 Jahren Erfahrung in der SaaS-Branche und im Unternehmens-Einzelhandel leitet Michelle die Customer-Experience-Strategie von Unit4 und treibt den Wandel voran, der strategische Ergebnisse ermöglicht – mit dem Ziel, die Kunden von Unit4 zu erfolgreichen Vorreitern zu machen. Als bewährte Führungskraft in den Bereichen Customer Success sowie traditionelles, digitales und Omnichannel-Marketing hat Michelle für einige der bekanntesten Marken der Branche gearbeitet und weiß um die Bedeutung einer gut durchdachten Customer-Lifecycle-Reise.

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Über die Unit4 Business Software GmbH

Viele mittelständische Unternehmen weltweit nutzen die ERP-Lösungen der nächsten Generation von Unit4, die Finanzen, Procurement, Projektmanagement, HR und FP&A vereinen, Echtzeitdaten und wertvolle Erkenntnisse liefern, mit denen Unternehmen ihre Produktivität steigern können. Durch die Kombination unserer mittelständischen Expertise mit einem unermüdlichen Fokus auf Menschen haben wir flexible Lösungen entwickelt, um die einzigartigen und sich ändernden Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Unit4 unterstützt weltweit mehr als 4.700 Kunden in einer Vielzahl von Branchen, darunter Dienstleister, gemeinnützige Organisationen und der öffentliche Sektor. Zu den Kunden gehören Southampton City Council, Metro Vancouver, Buro Happold, Devoteam, Save the Children International, Global Green Growth Institute und Oxfam America. Weitere Informationen unter www.unit4.com/de.

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