Autor: Firma SERVICE 1

KI-Copilot für Servicetechniker: SERVICE 1 Drive verwandelt Fahrtzeit in produktive Zeit

KI-Copilot für Servicetechniker: SERVICE 1 Drive verwandelt Fahrtzeit in produktive Zeit

Servicetechniker verbringen täglich viel Zeit auf der Straße. Während die Fahrt zwischen zwei Kunden für viele Unternehmen bislang weitgehend ungenutzte Arbeitszeit darstellt, bleiben gleichzeitig wichtige Aufgaben wie Einsatzvorbereitung, Weiterbildung und Wissenstransfer häufig auf der Strecke. Mit SERVICE 1 Drive stellt SERVICE 1 einen sprachgesteuerten KI-Copiloten vor, der genau hier ansetzt: Er macht die Fahrtzeit zur produktiven Zeit und versorgt Techniker bereits unterwegs mit den Informationen und dem Wissen, die sie für ihre Arbeit benötigen.

Wenn der Arbeitstag bereits im Auto beginnt

Der nächste Serviceeinsatz steht an, doch die Vorbereitung muss warten. Die Kundenhistorie ist noch nicht geprüft, Informationen zur Anlage liegen in verschiedenen Dokumenten und die letzte Service-Mail ist ungelesen. Ein typisches Szenario im technischen Außendienst, in dem Zeit eine knappe Ressource ist.

Gleichzeitig verbringen Servicetechniker täglich Stunden im Auto. Diese Zeit bleibt häufig ungenutzt, obwohl gerade hier die Möglichkeit besteht, wichtige Informationen aufzunehmen und sich gezielt auf den nächsten Auftrag vorzubereiten.

SERVICE 1 Drive verändert diesen Ansatz. Der KI-Copilot begleitet Servicetechniker während ihrer Fahrten zwischen den Einsätzen und versorgt sie automatisch mit relevanten Auftragsinformationen, Trainingsinhalten und Unternehmenswissen. Die Interaktion erfolgt vollständig per Sprache über Android Auto und Apple CarPlay. Das Smartphone kann dabei in der Tasche bleiben.

Die Inhalte werden auf Basis der vorhandenen SERVICE 1 Daten generiert und kontextbezogen bereitgestellt. So wird aus passiver Fahrtzeit ein aktiver Bestandteil des Serviceprozesses.

Besser vorbereitet beim Kunden ankommen

Ein zentraler Anwendungsbereich von SERVICE 1 Drive ist die Einsatzvorbereitung. Noch während der Fahrt erhalten Techniker ein gesprochenes Briefing zu ihrem nächsten Auftrag. Wer ist der Kunde? Welche Anlage steht im Mittelpunkt? Was ist das aktuelle Problem und welche Besonderheiten gab es bei vergangenen Einsätzen?

Der KI-Copilot stellt relevante Informationen aus der Kunden- und Anlagenhistorie sowie bisherige Serviceereignisse zusammen. Bleiben Fragen offen, können Techniker direkt nachfragen und zusätzliche Informationen im Dialog mit der KI abrufen.

Das reduziert den Vorbereitungsaufwand vor Ort und schafft bessere Voraussetzungen für eine effiziente Problemlösung. Techniker kommen informierter beim Kunden an, kennen die Vorgeschichte der Anlage und können sich gezielter auf die anstehende Aufgabe konzentrieren. Das unterstützt auch das Ziel, die First-Time-Fix-Rate zu verbessern.

Weiterbildung ohne zusätzliche Schulungstermine

Neben der Einsatzvorbereitung adressiert SERVICE 1 Drive eine weitere Herausforderung im Field Service: die kontinuierliche Wissensvermittlung.

Produktneuheiten, technische Änderungen und neue Lösungsansätze müssen zuverlässig bei den Mitarbeitern im Außendienst ankommen. In der Praxis landen entsprechende Informationen jedoch häufig in E-Mails oder PDF-Dokumenten, die im hektischen Arbeitsalltag kaum gelesen werden. Klassische Schulungen wiederum erfordern zusätzliche Termine und binden Techniker außerhalb ihrer eigentlichen Einsätze.

SERVICE 1 Drive bringt das Wissen direkt auf die Straße. Der KI-Copilot bereitet relevante Inhalte als kurze, gesprochene Service-Podcasts auf. Technische Trainings, Produktinformationen, Unternehmensnachrichten und aktuelle Serviceinformationen werden so während der Fahrt verfügbar.

Das ermöglicht eine kontinuierliche Weiterbildung ohne zusätzliche Schulungsreisen oder separate Termine. Auch neue Mitarbeiter können von der regelmäßigen Wissensvermittlung profitieren und schneller mit Produkten, Prozessen und typischen Herausforderungen vertraut werden.

Erfahrungswissen sichern, bevor es verloren geht

Eine weitere Funktion von SERVICE 1 Drive setzt beim Wissenstransfer innerhalb der Serviceorganisation an. Gerade erfahrene Techniker verfügen über wertvolles Praxiswissen, das häufig nicht vollständig dokumentiert ist. Typische Fehlerbilder, bewährte Reparaturmethoden und individuelle Lösungsansätze bleiben oft an einzelne Mitarbeiter gebunden.

Mit dem sogenannten Profi-Talk können erfahrene Servicetechniker ihr Wissen in einem geführten KI-Dialog weitergeben. Sie berichten beispielsweise über wiederkehrende Servicefälle oder erklären, welche Lösungswege sich in der Praxis bewährt haben.

SERVICE 1 Drive erfasst diese Informationen, digitalisiert das Erfahrungswissen und unterstützt dessen Verteilung an andere Techniker. Dadurch entsteht eine Wissensbasis, die unabhängig von einzelnen Wissensträgern verfügbar bleibt.

Angesichts des demografischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels wird die systematische Sicherung von Erfahrungswissen für Serviceunternehmen immer wichtiger. SERVICE 1 Drive unterstützt sie dabei, wertvolles Know-how langfristig im Unternehmen zu halten.

Ein weiterer Baustein für den KI-gestützten Field Service

Mit SERVICE 1 Drive erweitert SERVICE 1 sein Agentic-AI-Portfolio um einen spezifischen Anwendungsbereich: die sprachgesteuerte Unterstützung von Servicetechnikern während ihrer Fahrten.

„Der Arbeitstag eines Servicetechnikers beginnt nicht erst beim Kunden, sondern bereits auf dem Weg dorthin. Mit SERVICE 1 Drive nutzen wir diese Zeit, um Techniker besser vorzubereiten, Wissen verfügbar zu machen und Serviceprozesse effizienter zu gestalten.“

SERVICE 1 Drive folgt damit einem einfachen Prinzip: Vorbereitet ankommen. Wissen teilen. Jede Fahrt nutzen.

Unternehmen, die das Potenzial sprachgesteuerter KI für ihren technischen Außendienst erschließen möchten, können sich direkt an die Service-Experten von SERVICE 1 wenden.

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Einsatzplanung für Microsoft Dynamics 365 Field Service

Einsatzplanung für Microsoft Dynamics 365 Field Service

Service trägt heute direkt zur Marge bei, über Wartungsverträge, SLA-basierte Leistungen und wiederkehrende Einsätze. Doch wie viel davon wirklich ankommt, entscheidet sich oft schon vor dem ersten Techniker-Einsatz: in der täglichen Einsatzplanung. Microsoft Dynamics 365 Field Service liefert die Prozessbasis. SERVICE 1 ergänzt diese Plattform überall da, wo große Service-Organisationen agil disponieren und planen müssen – von mehrtägiger Planung über kurzfristige Umplanung, bis zur flexiblen Gestaltung der Ansichten.

Warum sich Service in der Disposition entscheidet

Krankmeldungen, Notfälle, verlängerte Einsätze, verzögerte Ersatzteile – ein erheblicher Teil des Arbeitstags in der Disposition geht für kurzfristige Umplanung in der Plantafel drauf. Manuelle und rein regelbasierte Ansätze bilden die vielen gleichzeitigen Bedingungen einer Planungsentscheidung nur eingeschränkt ab und skalieren nicht mit einer wachsenden Serviceorganisation. Ohne algorithmische Unterstützung bleibt es beim Reagieren. 

Fünf Anforderungen, an denen sich jede Planungslösung messen lassen muss:

  1. Mehrtägige Einsätze zuverlässig koordinieren
    Eine Inbetriebnahme, eine Großwartung, ein Retrofit. Solche Aufträge laufen über Tage, brauchen mehrere Gewerke und hängen voneinander ab. Eine Planung, die nur Tagestermine kennt, hilft hier nicht weiter.
  2. Änderungen im Tagesgeschäft beherrschen
    Krankmeldung, Stau, Eskalation. Entscheidend ist nicht, ob der Plan morgens stimmt. Entscheidend ist, wie schnell er sich am Nachmittag wieder trägt.
  3. Partner und Subunternehmer sind Teil Ihrer Kapazität
    Kaum eine Serviceorganisation arbeitet ausschließlich mit eigenen Technikern. Wenn Partner und Subunternehmer nicht in derselben Planung liegen, entstehen Doppelarbeit, Rückfragen und blinde Flecken.
  4. Individuelle Logiken für assistierte Disposition
    Jede Serviceorganisation hat ihre Besonderheiten. Wenn bei der Planung einer Wartung weitere Wartungen zu einem Auftrag gebündelt werden sollen oder Reparaturen mit Wartungen, dann bildet SERVICE 1 diese Regeln ab und vereinfacht so die assistierte Disposition.
  5. Der Kunde will den Termin selbst wählen
    Wer nachts um 23 Uhr einen Wartungstermin bucht und sofort eine Bestätigung bekommt, ruft am nächsten Tag nicht im Contact Center an. Self-Service ist kein Komfortthema, sondern ein Entlastungsthema.


Automatisch, wo es geht. Unterstützt, wo es komplex wird.

SERVICE 1 ergänzt Dynamics 365 Field Service um eine spezialisierte Lösung für Einsatzplanung und Ressourcenzuteilung in komplexen Serviceumgebungen. Die Lösung unterstützt drei Planungsmodi – manuell, assistiert und automatisch – und berücksichtigt dabei gleichzeitig Servicelevel-Vorgaben, Standort, Dauer, Qualifikationen, Kapazitäten und Ersatzteilverfügbarkeit sowie weitere Parameter.
Manuelle Planung
Volle Kontrolle für Sonderfälle. Die Plantafel zeigt Aufträge, Fahrtzeiten und Pausen ebenso wie Schulungen, Krankheit und Urlaub im Gantt-Diagramm. Disposition ist auch direkt in der Kartenansicht möglich.
Assistierte Planung
Das System schlägt vor, der Mensch entscheidet. Auf Basis von Qualifikation, Kapazität und Entfernung erhält der Disponent eine Auswahl geeigneter Techniker mit Fahrzeit und Entfernung je Vorschlag. Ausschluss- und Gewichtungskriterien sind konfigurierbar.
Automatische Planung
Die Anforderungen des Auftrags werden gegen die verfügbaren Kapazitäten geprüft. Es entsteht eine Rangfolge geeigneter Techniker, bewertet nach Ihrer Dispositionsstrategie. Der Auftrag geht an den Techniker mit der höchsten Punktzahl. Gleichzeitig wird dessen Route neu geplant, ebenso die Routen benachbarter Techniker.

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick

Eine intelligente Einsatzplanung verbessert nicht nur die Arbeit der Disposition. Sie wirkt sich direkt auf die Effizienz, Servicequalität und Kundenzufriedenheit aus.

Höhere First-Time-Fix-Rate: Der Techniker kommt mit der passenden Qualifikation, dem richtigen Werkzeug und allen benötigten Ersatzteilen zum Einsatzort. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Auftrag direkt beim ersten Besuch erfolgreich abgeschlossen wird.

Kürzere Fahrzeiten: Die Touren werden laufend neu berechnet und benachbarte Einsätze gebündelt. So lassen sich unnötige Wege reduzieren, die verfügbare Technikerzeit besser nutzen und mehr Aufträge innerhalb eines Tages erledigen.

Entlastete Disposition: Routineaufträge können automatisch geplant und disponiert werden. Die Disponenten konzentrieren sich dadurch auf die übergeordnete Strategie, komplexe Einsätze und Ausnahmen, anstatt jeden Auftrag manuell zu bearbeiten.

Verlässlichere Termine: Auch wenn der Arbeitstag anders verläuft als geplant, lassen sich Zusagen besser einhalten. Bei Verzögerungen, Krankmeldungen oder zusätzlichen Notfällen wird die Planung automatisch angepasst und stabil gehalten.

Guter Service beginnt mit der richtigen Planung

Die Disposition hat einen direkten Einfluss auf Produktivität, Termintreue, Fahrtzeiten und Kundenzufriedenheit. Eine bessere Planung kann Fahrtzeiten reduzieren, produktive Servicezeit erhöhen und die First-Time-Fix-Rate verbessern. Gleichzeitig können Disponenten durch automatisierte Prozesse mehr Aufträge bearbeiten und sich stärker auf komplexe Aufgaben konzentrieren.

Erfahren Sie im Whitepaper, wie Sie den Weg von der manuellen zur automatisierten Disposition strukturiert gestalten oder nehmen Sie an unserem Live-Webinar am 01. Oktober teil.

Über die SERVICE 1 GmbH

Seit über 30 Jahren unterstützt SERVICE 1 Unternehmen weltweit dabei, ihren Service von einer Kostenstelle zu einem strategischen Erfolgsfaktor zu transformieren. Vom Hauptsitz in Paderborn aus verbinden wir die Verlässlichkeit und Nähe eines persönlichen Partners mit der Erfahrung und Stärke, internationale Enterprise-Kunden erfolgreich zu begleiten. Unser Modular-Managed-Service-Ansatz verbindet Menschen, Prozesse und Technologien zu einem zukunftsfähigen Ökosystem – individuell abgestimmt auf die Geschäftsmodelle und Anforderungen unserer Kunden. Mit tiefem Prozess-Know-how, gelebter Partnerschaft und einer modernen Unternehmenskultur, die Offenheit und Eigenverantwortung fördert, schaffen wir messbaren Mehrwert und nachhaltiges Wachstum. SERVICE 1 steht für exzellenten Service: powered by 30 Jahre Erfahrung, Leidenschaft und Innovationskraft im Field Service Management.

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Service im Maschinen- und Anlagenbau: Das Asset im Mittelpunkt

Service im Maschinen- und Anlagenbau: Das Asset im Mittelpunkt

Maschinen- und Anlagenbauer können ihr Servicegeschäft nur dann profitabel skalieren, wenn sie Assets, Verträge, Ressourcen, Partner, Material und Wissen auf einer gemeinsamen Plattform steuern. Enterprise Field Service Management schafft dafür die operative und datenbasierte Grundlage.

Warum gewachsene Systeme im Service an ihre Grenzen kommen
Der Service trägt heute rund 20 Prozent des Umsatzes im Maschinen- und Anlagenbau, zum Ergebnis aber weit mehr. Während die Margen im Neumaschinengeschäft oft im niedrigen einstelligen Bereich liegen, erreichen sie im Service vielfach über 30 Prozent.

Zugleich verändert sich, was Kunden kaufen. Nicht mehr die Anlage, sondern deren Verfügbarkeit. Serviceverträge mit garantierten Reaktionszeiten und Uptime-Zusagen verlagern die Betriebsverantwortung auf den Hersteller. Die gewachsenen Systeme sind für diese Aufgabe nicht gebaut. Sie sind auf den Auftrag ausgelegt, nicht auf das Asset. Montage, Wartung, Reparatur, Vertrag und Ersatzteil liegen in getrennten Systemen. Dem Techniker fehlen Informationen, Partnerleistungen bleiben unsichtbar, Lieferantenansprüche verfallen, die Abrechnung entsteht in manueller Nacharbeit. Jeder Übergang zwischen den Systemen kostet Zeit, Marge und Nachvollziehbarkeit.

Das Asset im Mittelpunkt: von der Maschine zur digitalen Geräteakte
Serviceorganisationen unterscheiden sich vor allem durch die Frage, was ihren Service auslöst. Klassisch beginnt Service mit einem Kundenanruf: Eine Anlage fällt aus, ein Auftrag wird angelegt, ein Techniker fährt los. Serviceorganisationen im Maschinen- und Anlagenbau stellen stattdessen das Asset in den Mittelpunkt. Seine Konfiguration, Historie und Nutzung bestimmen, welche Serviceleistungen erforderlich sind, bevor ein Ausfall überhaupt eintritt. Reaktiver Service repariert. Asset-zentrierter Service versteht. Der Unterschied ist die Datenbasis.

Grundlage dafür ist die digitale Geräteakte. Sie verbindet alle Informationen einer Anlage in einer zentralen Quelle: die verkaufte Konfiguration, die tatsächlich verbauten Komponenten, Änderungen aus Montage und Inbetriebnahme, die vollständige Wartungs- und Reparaturhistorie sowie Garantien bis auf Komponentenebene. Niemand beginnt seine Arbeit ohne Kontext. Niemand ruft beim Kollegen an, um zu erfahren, was vor zwei Jahren getauscht wurde.

“Nach Prüfung des Produktportfolios von SERVICE 1 haben wir uns dann entschieden, unsere eigenen Prozesse noch weiter zu standardisieren, indem wir auf die Standard-Schnittstellen von Proalpha und SERVICE 1 aufbauen und die Kernkompetenzen aus ERP-System und Servicemodul für unsere eigenen Anwendungen nutzen.”  
Sven Schöneberg, Abteilungsleiter Dienstleistungspartner Deutschland, ABUS Kransysteme GmbH

Montage als erster Serviceprozess
Service im Maschinen- und Anlagenbau beginnt nicht mit der ersten Störung, sondern mit der Montage. Unterschiedliche Gewerke, externe Partner, Material aus verschiedenen Quellen und eine Inbetriebnahme unter Zeitdruck müssen zusammenspielen. Die Schwierigkeit ist selten das einzelne Gewerk, es sind die Übergaben dazwischen. Verschiebt sich ein Gewerk um zwei Tage, verschieben sich alle folgenden.

Wer diese Abläufe mit Tabellen, E-Mails und Telefonaten koordiniert, verliert schnell den Überblick: Verzögerungen bleiben unbemerkt, Material fehlt auf der Baustelle, Monteure treffen ein, bevor die Voraussetzungen geschaffen sind. Ein Field Service Management System bildet Reihenfolge und Abhängigkeiten ab, statt nur Termine nebeneinanderzustellen. Der Disponent erkennt sofort, welche Zusagen gefährdet sind, und kann umplanen, bevor am Montag ein Monteur vor einer Anlage steht, die noch nicht bereit ist.

Serviceverträge als Ertragsquelle
Der Servicevertrag ist kein Nebengeschäft, sondern der Umsatz, der planbar wiederkehrt, auch in Jahren, in denen keine neue Anlage verkauft wird. Drei Dinge entscheiden, ob er Marge trägt: die Genauigkeit der erbrachten Leistung, die Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber Herstellern und Lieferanten und eine Abrechnung, die abbildet, was tatsächlich geleistet wurde.

Profitabilität entsteht dabei nicht durch höhere Preise, sondern durch Präzision: der richtige Einsatz zur richtigen Zeit, das richtige Material in der richtigen Menge, keine nachträglichen Korrekturen. Lieferantenansprüche systematisch durchzusetzen ist das unterschätzte Einsparpotenzial im Servicevertrag. Wer sie geltend macht, holt Kosten zurück, die sonst in der eigenen Marge verschwinden.

Reparatur vor Ort: Wissen und Ersatzteil im richtigen Moment
Die Anlage steht, der Techniker ist vor Ort. Jetzt zählt jede Minute. Was ist defekt? Was fällt noch unter Garantie? Welches Ersatzteil wird gebraucht, und ist es verfügbar? Mit mobilem Zugriff auf die digitale Geräteakte hat der Techniker die Antworten dabei: Stückliste und Konfiguration, die vollständige Historie und den Anspruchsstatus je Komponente.

Der Techniker fährt nicht allein zum Kunden. Die ganze Anlagenhistorie fährt mit.

Ein digitaler Assistent unterstützt zunehmend im Hintergrund. Er schlägt passende Wissensartikel vor, prüft, was der Vertrag abdeckt, und unterstützt bei der Dokumentation, damit sich der Techniker auf die Reparatur konzentrieren kann. Und was er vor Ort sieht, ist oft mehr als der aktuelle Auftrag: erhöhter Verschleiß, fehlende Verträge, Modernisierungsbedarf. Wer das strukturiert erfasst, macht aus dem Reparatureinsatz den Ausgangspunkt für das nächste Angebot.

Wie gelingt der Einstieg?
Nicht jede Serviceorganisation braucht diese Tiefe von Anfang an, aber gerade im komplexen Maschinen- und Anlagenbau zahlt sie sich aus: Je komplexer die Anlage, desto größer der Bedarf an Verlässlichkeit. Je länger die Lebensdauer, desto mehr Serviceprozesse fallen an. Der Weg beginnt mit einer sauberen Datenbasis: in der Stückliste, der Konfiguration und den Komponenten, die mit der Realität übereinstimmen, und mit der Integration in ERP und PLM, damit Daten nicht doppelt gepflegt werden.

Erfolgreiche Serviceorganisationen gehen diesen Weg schrittweise. Sie starten dort, wo der Schmerz am größten ist, und bauen aus, sobald die ersten Ergebnisse messbar sind. So wird aus dem Kostenblock ein Geschäftsbereich, der sich rechnet.

Machen Sie Service zum Wachstumstreiber
Wie sich das auf Ihre Anlagen, Verträge und Serviceprozesse übertragen lässt, zeigen wir gerne in unserem Webinar am 15.09.2026: Field Service für den Maschinen- und Anlagenbau.

Jetzt zum Webinar anmelden

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AI Voice Agents im Field Service: Weniger Warteschleife. Mehr Service.

AI Voice Agents im Field Service: Weniger Warteschleife. Mehr Service.

„Wann kommt der Techniker?” „Ich möchte meinen Termin verschieben.” Ist mein Ersatzteil schon unterwegs?”

Diese Sätze hören Serviceteams täglich, wahrscheinlich hunderte Male. Und jedes Mal bindet die Antwort Zeit, die anderswo fehlt. In vielen Serviceorganisationen klingeln die Telefone ohne Pause. Kunden warten und Mitarbeitende im Service Center beantworten Anfragen, die sich seit Jahren wiederholen. Terminabfragen, Statusupdates, Störungsmeldungen.

Rund 70 % aller eingehenden Anrufe fallen in die Kategorie „Routine“.
Jede Minute, die ein qualifizierter Service Mitarbeiter mit Standardanfragen verbringt, fehlt Zeit für das, wofür er wirklich gebraucht wird: komplexe Fälle, anspruchsvolle Kunden, echte Problemlösung. Die Folgen sind längere Wartezeiten, überlastete Teams und Kunden, die sich nicht gut betreut fühlen, obwohl die Mitarbeitenden ihr Bestes geben.

Was ein AI Voice Agent wirklich tut
Ein AI Voice Agent ist kein Sprachmenü aus den 2000ern. Er versteht natürliche Sprache, erkennt das Anliegen des Anrufers ohne starre Menüpunkte, greift auf Kundendaten und angebundene Systeme zu und löst Routineaufgaben eigenständig. Der Unterschied zum klassischen IVR-System (Interactive Voice Response) ist grundlegend: Kein Durchwählen durch Optionen 1 bis 5. Kein Wiederholen der Kundennummer. Der Anrufer spricht normal, der Agent versteht den Kontext und handelt.

Für komplexere Anliegen übergibt der Sprachagent den Anruf an einen menschlichen Mitarbeitenden, inklusive aller bisher erfassten Informationen. Kein Informationsverlust, kein erneutes Erklären. Der Mitarbeitende steigt direkt ein, wo der Agent aufgehört hat.

Warum 2026 der richtige Zeitpunkt für KI Assistenten ist
Das Telefon ist nach wie vor eines der meistgenutzten Kommunikationsmittel im Serviceumfeld. Was sich verändert hat, ist die Qualität der Sprachagenten. Während frühere Systeme an starren Skripten und mechanisch klingenden Stimmen gescheitert sind, hat sich die Technologie grundlegend weiterentwickelt.

Heutige AI Voice Agents kommunizieren in natürlicher Sprache. Sie sind rund um die Uhr verfügbar, ohne Schichtplanung und ohne Vertretungsregelungen. Sie skalieren automatisch mit dem Anrufvolumen und sie sind in CRM-, ERP- und Field Service Management Systeme integrierbar, sodass Terminvereinbarungen, Auftragsstatus und Störungsmeldungen nicht nur erfasst, sondern direkt weiterverarbeitet werden.

Was KI Assistenten wirtschaftlich bedeuten, belegen aktuelle Studien
30 bis 50 % aller eingehenden Anrufe lassen sich durch einen AI Voice Agent automatisieren. Die Reaktionsgeschwindigkeit steigt, Wartezeiten sinken und Mitarbeitende gewinnen Zeit zurück für die Aufgaben, bei denen menschliche Erfahrung den Unterschied macht.

  • Laut Gartner (März 2025) werden KI-Agenten bis 2029 rund 80 % der häufigen Kundenserviceanfragen autonom lösen, ohne menschliches Eingreifen. Die operativen Kosten sinken dabei um bis zu 30 %.
  • Der Bitkom-Bericht 2026 zeigt: 41 % der deutschen Unternehmen nutzen KI aktiv, doppelt so viele wie noch ein Jahr zuvor. Unter den KI-nutzenden Unternehmen setzt der überwiegende Teil die Technologie im Kundenkontakt ein.

Was ein AI Voice Agent im Vergleich kostet
Ein Vollzeit-Servicemitarbeiter verdient in Durchschnitt ca. 3.000 Euro pro Monat. KI-gestützte Sprachsysteme, die ein vergleichbares Anrufvolumen abdecken, arbeiten typischerweise zu 10 bis 30 % dieser Kosten. Entscheidend ist bei dieser Rechnung allerdings nicht, die Mitarbeiter durch KI zu ersetzen, sondern Routineaufgaben an die KI zu übertragen. Hybridmodelle, bei denen der AI Voice Agent Routine übernimmt und bei komplexen Anliegen an einen Menschen übergibt, erzielen in der Praxis die besten Ergebnisse.

Wie gelingt der Einstieg in ein AI Voice Modell?
Ein AI Voice Agent muss nicht das gesamte Service Center ersetzen, um Wirkung zu zeigen. Der sinnvollste Einstieg ist der, der den größten Engpass adressiert. In den meisten Serviceorganisationen sind das die Standardanfrage.

Drei Fragen helfen beim Start:

1. Welche Anruftypen machen den größten Anteil aus?
2. Welche davon sind vollständig standardisierbar?
3. Welche Systeme müssen angebunden werden, damit der Agent auf echte Daten zugreifen kann?

Wer mit einem klar abgegrenzten Use Case beginnt, hat in der Regel nach wenigen Wochen erste messbare Ergebnisse. Proof of Value statt jahrelanger Rollouts.

Über die SERVICE 1 GmbH

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Wer CPQ und Service nicht verbindet, verschenkt Potenzial

Wer CPQ und Service nicht verbindet, verschenkt Potenzial

Zwei Marktführer verbinden CPQ und Field Service Management und schaffen damit die technische Grundlage für nachhaltigen Umsatz über den gesamten Produkt-Lebenszyklus.

Warum CPQ und FSM zusammengehören

Der größte Umsatzhebel liegt heute nicht mehr im Erstverkauf, sondern im Lifecycle danach. Doch in vielen Unternehmen sind Vertrieb und Service noch getrennt. Produktwissen geht nach dem Verkauf verloren, Upsell-Potenziale bleiben ungenutzt. CPQ und Service zusammenzudenken ändert das: mehr Umsatz pro Kunde, stärkere Kundenbindung, nachhaltige Margen im Service.

camos Software und Beratung GmbH ist der führende Anbieter für Configure-Price-Quote-Software (CPQ). B2B-Unternehmen mit technisch komplexen Produkten wie Siemens, Schindler oder Liebherr setzen sie weltweit im Vertrieb ein, um ihre Produkte effizient zu konfigurieren und anzubieten. Die Software unterstützt Vertriebsmitarbeitende oder ist in Websites und E-Commerce-Kanäle integriert, damit Kunden Produkte mit Guided Selling und 3D-Visualisierung selbst konfigurieren.

Was danach kommt, ist Service, denn …
„Die erste Maschine verkauft der Sales – alle weiteren verkauft der Service."

SERVICE 1 verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Field Service Management für Unternehmen weltweit. Von Anfang an haben wir uns auf kundenorientierte Lösungen spezialisiert, wobei exzellenter Service fest in unserer DNA verankert ist. SERVICE 1 steuert und optimiert den gesamten Serviceprozess. Einsätze werden automatisch geplant, Techniker kommen informiert an, Serviceverträge werden sauber verwaltet, und Kunden bleiben über Self-Service-Portale jederzeit eingebunden.  Gemeinsam schaffen SERVICE 1 und camos die Grundlage für Lifecycle Revenue: aus einem Produktverkauf wird nachhaltiger Umsatz. Was camos im Vertrieb konfiguriert, bildet die Basis für alles, was im Service folgt – präzise, nachvollziehbar und ohne Informationsverlust. Und wenn im Feld eine Modernisierung erkannt oder ein Upselling angestoßen wird, beginnt der Kreislauf von vorne: neue Konfiguration, neues Angebot, nahtloser Service. End-to-End.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit. Willkommen im Ökosystem, camos!

Sie möchten wissen, wie das in Ihrem Unternehmen aussehen kann?
Treffen Sie Heiner Habeck, CEO von camos, und das SERVICE 1 auf der SERVICE NXT und lassen Sie uns gemeinsam die Potenziale zwischen Sales und Service heben.

SERVICE NXT – Field Service Konferenz in Frankfurt am Main – 07. Mai 2026
www.service-nxt.de

Über die SERVICE 1 GmbH

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Field Service Konferenz in Frankfurt: SERVICE NXT 26 – Zukunft.Nutzen.

Field Service Konferenz in Frankfurt: SERVICE NXT 26 – Zukunft.Nutzen.

Unter dem Motto ZUKUNFT.NUTZEN. lädt SERVICE 1 zur Field Service Konferenz SERVICE NXT ein – einer Konferenz für alle, die im Service Verantwortung tragen und den Wandel nicht abwarten, sondern aktiv gestalten wollen.

Der Service verändert sich. Aber was ist für Sie drin?
Fachkräftemangel. Wachsende digitale Erwartungen. Der Druck, nachhaltiger zu wirtschaften. Die Herausforderungen im Field Service sind bekannt – und sie werden nicht kleiner. Gleichzeitig entwickelt sich Technologie schneller als je zuvor. KI übernimmt Aufgaben, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren. Prozesse, die jahrelang so liefen wie immer, stehen zur Disposition.

Was fehlt, ist keine weitere Analyse der Lage. Was fehlt, ist der ehrliche Austausch darüber, was wirklich funktioniert. Und was konkret als nächstes zu tun ist. Genau dafür gibt es die SERVICE NXT.

Was die SERVICE NXT ist
Die SERVICE NXT ist eine Konferenz für Entscheider:innen im Service. Nicht für Zuschauerinnen und Zuschauer, die sich Keynotes anhören und danach wieder nach Hause fahren. Sondern für Menschen, die Service als strategischen Erfolgsfaktor verstehen und die den nächsten Schritt gemeinsam gehen wollen.

Am 07. Mai 2026 trifft sich diese Community in Frankfurt. Service-Entscheider, IT-Verantwortliche, Techniker und Disponenten – alle, die den Service von morgen mitgestalten, egal ob am Anfang ihrer Transformation oder längst mittendrin. Was alle verbindet: das gemeinsame Ziel, Service besser zu machen.

ZUKUNFT.NUTZEN. – das Motto, das Programm ist
Die Frage, die die SERVICE NXT 26 durchzieht, lautet nicht: Welche Technologien gibt es? Sie lautet: Was davon bringt Ihnen heute schon echten Nutzen?

Könnte das schon Agentic AI sein? Oder braucht es erst jemanden, der Ihre Prozesse versteht? Wann übernimmt Technologie eigenständig Aufgaben – und wo bleibt bewusst der Mensch im Mittelpunkt? Diese Fragen werden auf der SERVICE NXT nicht in der Theorie diskutiert. Sie werden mit Praxisbeispielen, echten Projekten und ehrlicher Einschätzung beantwortet.

Die Agenda im groben Überblick
Der Tag beginnt mit einer Keynote und Impulsen rund um die zentralen Entwicklungen im Field Service – von KI und Digitalisierung über neue Formen der Zusammenarbeit bis hin zur Frage, wie diese Entwicklungen menschlich, gemeinsam und nachhaltig nutzbar werden.

Im Anschluss folgen die Guided Peer Groups – Runde 1: vier parallele Sessions, vier Themen, eine gemeinsame Frage: Wie entwickelt sich Service weiter?

  • Gruppe 1 – Field Service von morgen: Vom Agenten bis zur Zeiterfassung – wie moderne Serviceprozesse aussehen.
  • Gruppe 2 – Dienstleistungsorganisation vs. Kundendienst: Wie organisieren sich Firmen, die nur mit Service Geld verdienen?
  • Gruppe 3 – Service-Strategie digital umsetzen: Kundennähe und operationale Exzellenz als Treiber digitaler Innovation.
  • Gruppe 4 – Aus globalen Trends Service-Strategie ableiten: Welche Trends wirklich relevant sind und was Unternehmen daraus machen.

Am Nachmittag zeigen STIEBEL ELTRON und SERVICE 1 gemeinsam, wie KI-Business-Cases im Service identifiziert, getestet und in die Service-Strategie integriert werden. Danach folgen die Guided Peer Groups – Runde 2: wieder vier parallele Sessions, diesmal noch tiefer in die Praxis:

  • Gruppe 1 – Prozessautomatisierung durch KI bei STIEBEL ELTRON: Vom Serviceauftrag zur intelligent gesteuerten Prozesskette.
  • Gruppe 2 – Nichts läuft ohne SAP: Best Practices für Field Service Management und S/4HANA-Integration.
  • Gruppe 3 – Kontext statt Suche: Wissen automatisch im richtigen Moment – zum richtigen Auftrag.
  • Gruppe 4 – Field Service Management für den Anlagen- und Maschinenbau: Out-of-the-Box-Lösungen, schnell im Einsatz, schnell im Nutzen.

Den Abschluss bildet eine offene Paneldiskussion mit Branchenexperten – über Chancen, Erwartungen und die Herausforderungen moderner Serviceorganisationen. Mit dabei: STIEBEL ELTRON, Proalpha, Empolis, Argon&Co, FIR, KVD und weitere Praxispartner.

Für wen die SERVICE NXT gemacht ist
Für alle, die im Service nicht nur verwalten, sondern gestalten. Konkret: für Service-Entscheider, die neue Wege erkunden und ihre Vision mit Gleichgesinnten teilen wollen. Für IT-Verantwortliche, die Digitalisierung nicht um der Digitalisierung willen vorantreiben, sondern weil sie echten Unterschied macht. Und für Techniker und Disponenten, die wissen, was der Service wirklich braucht – und die genau das einbringen wollen.

Die SERVICE NXT ist keine Messe. Kein Frontalunterricht. Sondern ein Ort, an dem Ideen entstehen, Partnerschaften wachsen und Impulse mitgenommen werden, die im Servicealltag tatsächlich etwas verändern.

Jetzt kostenfrei anmelden
Die SERVICE NXT 26 findet am 07. Mai 2026 in Frankfurt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Melden Sie sich jetzt an und werden Sie Teil eines Events, das den Field Service gemeinsam weiterentwickelt.

Zur Anmeldung SERVICE NXT 26

 

Über die SERVICE 1 GmbH

Seit über 30 Jahren unterstützt SERVICE 1 Unternehmen weltweit dabei, ihren Service von einer Kostenstelle zu einem strategischen Erfolgsfaktor zu transformieren. Vom Hauptsitz in Paderborn aus verbinden wir die Verlässlichkeit und Nähe eines persönlichen Partners mit der Erfahrung und Stärke, internationale Enterprise-Kunden erfolgreich zu begleiten. Unser Modular-Managed-Service-Ansatz verbindet Menschen, Prozesse und Technologien zu einem zukunftsfähigen Ökosystem – individuell abgestimmt auf die Geschäftsmodelle und Anforderungen unserer Kunden. Mit tiefem Prozess-Know-how, gelebter Partnerschaft und einer modernen Unternehmenskultur, die Offenheit und Eigenverantwortung fördert, schaffen wir messbaren Mehrwert und nachhaltiges Wachstum. SERVICE 1 steht für exzellenten Service: powered by 30 Jahre Erfahrung, Leidenschaft und Innovationskraft im Field Service Management.

SERVICE 1 – Outstanding Field Service

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SERVICE 1 GmbH
An der Talle 89
33102 Paderborn
Telefon: +49 5252 98910
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Nadja Schaloske
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Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

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Paderborner IT-Unternehmen wächst mit internationaler Belegschaft

Paderborner IT-Unternehmen wächst mit internationaler Belegschaft

Rund 100 Beschäftigte aus zwölf Nationen und Software für den weltweiten Außendienst: Beim Unternehmensbesuch informierte sich Jürgen Janke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Paderborn (WFG), über das Geschäftsmodell, die internationale Personalstrategie und die Herausforderungen bei der Integration ausländischer Fachkräfte der SERVICE 1 GmbH.

Software für den Serviceeinsatz weltweit

Die SERVICE 1 GmbH entwickelt cloudbasierte Software für das Field Service Management, also für Unternehmen, die Techniker im Außendienst steuern. Ein Heizungshersteller muss beispielsweise einen Monteur mit dem richtigen Ersatzteil zur richtigen Zeit zum richtigen Kunden schicken. Genau das organisiert die Software: vom Kundenanruf über Diagnose und Tourenplanung bis zur Abrechnung. Die Techniker haben alle Daten mobil – auch ohne ständige Internetverbindung.

Das Unternehmen wurde 1987 in Paderborn als GMS gegründet, damals in enger Zusammenarbeit mit Nixdorf. Seit 2024 firmiert es unter dem Namen SERVICE 1. Die Kunden kommen aus verschiedenen Branchen: Medizintechnik, Windenergie, Gebäudetechnik, Nutzfahrzeuge oder Automatenservice.

Qualifikation vor Herkunft

SERVICE 1 rekrutiert gezielt international, beispielsweise aus Rumänien, Bulgarien, dem Libanon, Indien oder Tunesien. Das Unternehmen beschäftigt rund 100 Mitarbeitende, davon haben 31 einen Migrationshintergrund. Insgesamt sind zwölf Staatsangehörigkeiten im Team vertreten. Die Projektsprache ist Englisch, die Unternehmenssprache wechselt zwischen Deutsch und Englisch. Regelmäßige Teamtreffen mit Fachbeiträgen und internationalem Buffet stärken den Zusammenhalt.

“Für uns zählt, was jemand kann, und nicht, woher jemand kommt. Unsere internationalen Kolleginnen und Kollegen sind genauso wettbewerbsfähig wie alle anderen. Damit sie aber langfristig in Paderborn bleiben, brauchen wir verlässliche Anlaufstellen, die beim Ankommen helfen”, sagt Geschäftsführer Carsten Müller.

Integration als Aufgabe für Unternehmen und Stadt

Das Unternehmen übernimmt bereits vieles selbst: Es bietet Sprachförderung, Hilfe bei Alltagsfragen und Erklärungen zu lokalen Gepflogenheiten. Bilinguale Meetings und Übersetzungssoftware gehören zum Arbeitsalltag. Doch die größten Hürden liegen außerhalb des Unternehmens: komplexe Behördenverfahren, ein angespannter Wohnungsmarkt und fehlende zentrale Ansprechpartner für zugewanderte Fachkräfte.

Birgit Bräuer, zuständig für Recruitment und People Development bei SERVICE 1, sagt: “Wir investieren viel in die Integration unserer internationalen Teammitglieder. Das gelingt intern gut. Aber bei Behördengängen und bei der Wohnungssuche stoßen wir an Grenzen, die wir als einzelnes Unternehmen nicht immer lösen können.”

IT-Standort Paderborn: Starke Basis, wachsender Bedarf

Der demografische Wandel trifft den IT-Standort Paderborn besonders: Fast sechs Prozent der Beschäftigten arbeiten hier in der IKT-Branche, fast doppelt so viel wie im Bundesdurchschnitt. Über 100 IT-Unternehmen sind vor Ort ansässig. “Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften wächst”, sagt Jürgen Janke, Geschäftsführer der WFG. “Die gezielte Rekrutierung im Ausland eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten, offene Stellen zu besetzen und wettbewerbsfähig zu bleiben. SERVICE 1 zeigt, dass das gelingen kann, wenn Unternehmen die entsprechenden Voraussetzungen schaffen und der Standort die richtigen Rahmenbedingungen bietet.”

Die Wirtschaftsförderung sieht darin ein zentrales Zukunftsthema für den Wirtschaftsstandort. Im Austausch mit den lokalen Unternehmen identifiziert sie konkreten Handlungsbedarf: verlässliche Ansprechpartner bei Behörden, gebündelte Informationsangebote für zugewanderte Fachkräfte und Strukturen, die das Ankommen am Standort erleichtern. Gemeinsam mit Verwaltung und Politik arbeitet die WFG daran, diese Angebote gezielt auszubauen.

“Unternehmen in Paderborn sind bereit, Verantwortung für die Integration internationaler Fachkräfte zu übernehmen. Gespräche wie dieses zeigen uns, wo der Standort besser werden kann. Als Wirtschaftsförderung wollen wir die Rahmenbedingungen so gestalten, dass Fachkräfte aus dem Ausland hier nicht nur arbeiten, sondern auch gerne leben”, sagt WFG-Geschäftsführer Jürgen Janke.

Über die SERVICE 1 GmbH

Seit über 30 Jahren unterstützt SERVICE 1 Unternehmen weltweit dabei, ihren Service von einer Kostenstelle zu einem strategischen Erfolgsfaktor zu transformieren. Vom Hauptsitz in Paderborn aus verbinden wir die Verlässlichkeit und Nähe eines persönlichen Partners mit der Erfahrung und Stärke, internationale Enterprise-Kunden erfolgreich zu begleiten. Unser Modular-Managed-Service-Ansatz verbindet Menschen, Prozesse und Technologien zu einem zukunftsfähigen Ökosystem – individuell abgestimmt auf die Geschäftsmodelle und Anforderungen unserer Kunden. Mit tiefem Prozess-Know-how, gelebter Partnerschaft und einer modernen Unternehmenskultur, die Offenheit und Eigenverantwortung fördert, schaffen wir messbaren Mehrwert und nachhaltiges Wachstum. SERVICE 1 steht für exzellenten Service: powered by 30 Jahre Erfahrung, Leidenschaft und Innovationskraft im Field Service Management.

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ISG Research: Was der neue Field Service Management Buyers Guide über die Zukunft des Service verrät

ISG Research: Was der neue Field Service Management Buyers Guide über die Zukunft des Service verrät

Der ISG Buyers Guide für Field Service Management 2026 untersucht weltweit führende Softwareanbieter und bewertet ihre Lösungen anhand von Produkt- und Kundenerfahrung. Dabei wird deutlich, dass Field Service längst mehr ist als die klassische Einsatzplanung für Außendiensttechniker. Moderne Lösungen müssen heute den gesamten Serviceprozess digital abbilden – von der Erstellung eines Servicefalls über die Einsatzplanung und Durchführung vor Ort bis zur Dokumentation und Kommunikation mit dem Kunden. Ziel ist eine durchgängige Transparenz über alle Schritte des Servicelebenszyklus hinweg.

Der Markt hat gesprochen: FSM ist strategisch – nicht nur operativ

ISG Research kommt zu einem klaren Befund: Field Service Management ist längst mehr ist als die klassische Einsatzplanung für Außendiensttechniker. Es ist die strategische Plattform, auf der operative Resilienz, Kundenbindung und wirtschaftliche Performance zusammenlaufen. Workforce-Dynamiken verändern sich, Assets werden komplexer, und Kundenerwartungen – insbesondere in vertragsgeregelten B2B-Umgebungen – steigen weiter Moderne Lösungen müssen heute den gesamten Serviceprozess digital abbilden – von der Erstellung eines Servicefalls über die Einsatzplanung und Durchführung vor Ort bis zur Dokumentation und Kommunikation mit dem Kunden. Ziel ist eine durchgängige Transparenz über alle Schritte des Servicelebenszyklus hinweg.

Fünf Erkenntnisse, die Serviceorganisationen aufhorchen lassen sollten:

1. KI ist kein Add-on mehr
ISG stellt fest, dass KI besonders in zwei Bereichen disruptiv wirkt: bei der Optimierung von Technikerdisposition und Reisezeiten sowie bei der Koordination von Wissensnutzung durch Kunden und Techniker. Bis 2028 werden laut ISG zwei Drittel aller Unternehmen KI zur Steuerung von Scheduling, Dispatch und Workflow-Management einsetzen.

2. Proaktive Wartung ist kein Luxus
Ungeplante Ausfallzeiten kosten Unternehmen Millionen. SLA-Verletzungen haben direkte finanzielle Konsequenzen. Die ISG-Studie zeigt: Unternehmen, die IoT-gestützte Echtzeit-Überwachung und KI-basierte Anomalieerkennung einsetzen, wechseln vom teuren Break/Fix-Modell zu einem planbaren, proaktiven Servicebetrieb. Das senkt Kosten und stärkt das Kundenvertrauen.

3. Customer Engagement entscheidet über Kundentreue
Eine der überraschendsten Erkenntnisse der Studie: Die Qualität der Kommunikation während eines Serviceeinsatzes übertrifft das technische Ergebnis in seiner Wirkung auf die Kundentreue. Kunden wollen keine perfekte Reparatur in der Stille, sie wollen informiert werden. Transparente ETAs, proaktive Updates, Zwei-Wege-Kommunikation.

4. Wissensmanagement ist die unterschätzte Stellschraube
ISG prognostiziert: bis 2027 werden die meisten Außendienst-Techniker KI-gestützten Zugang zu Wissensdatenbanken haben. Gerade in einer Zeit, in der erfahrene Fachkräfte in den Ruhestand gehen und neues Personal erst eingearbeitet werden muss, ist dokumentiertes, sofort abrufbares Wissen ein echter Wettbewerbsvorteil.

5. Integrierte Plattformen gewinnen, Fragmentierung verliert
Die Konsolidierung des Markts ist klar: Plattformen, die alle Service-Prozesse zu einem durchgängigen Workflow verbinden, gewinnen. Die Fragmentierung in Einzellösungen kostet Transparenz, Geschwindigkeit und Kontrolle.

Was das für SERVICE 1 bedeutet und warum diese Erkenntnisse uns bestätigen

Als jemand, der seit über 30 Jahren ausschließlich im Field Service arbeitet, lesen wir die ISG-Studie 2026 nicht als externe Analyse, sondern als Bestätigung einer Entwicklung, die wir seit Jahren gestalten.

SERVICE 1 nutzt als Basis eine native Lösung der Salesforce Plattform (Force.com), einer der weltweit führenden Enterprise-Technologieplattformen weltweit. Als Early Adopter nutzen wir neue Salesforce-Technologien von Beginn an und übertragen sie gezielt in den Service-Kontext. Das sichert höchste Verfügbarkeit, kontinuierliche Innovation und globale Zukunftsfähigkeit.  Gleichzeitig ist SERVICE 1 kein isoliertes System. Ob mit oder ohne Salesforce CRM: SERVICE 1 läuft unabhängig und integriert sich nahtlos in Ihre bestehende Systemlandschaft – ob SAP, Microsoft oder andere ERP- und CRM-Systeme. Diese technologische Offenheit ist die Grundlage für echten, prozessübergreifenden Service.

KI-Strategie: Use Cases statt Buzzwords
Wo ISG KI als zentralen Differenziator identifiziert, ist SERVICE 1 bereits heute operativ. Unsere Plattform verbindet Built-in-AI mit einem klaren Use-Case-Prinzip: KI kommt dort zum Einsatz, wo sie messbar wirkt.

  • Techniker werden bei Fehlersuche und Diagnose in Echtzeit unterstützt, Berichte durch Spracheingabe automatisch dokumentiert.
  • Disponenten erhalten automatisierte Einsatzvorschläge nach Qualifikation, Standort und Auslastung – mit vollständiger Echtzeit-Transparenz.
  • Kunden erhalten proaktive Updates, Self-Service-Zugang und transparente Kommunikation während des gesamten Serviceprozesses.
  • Backoffice-Teams werden durch automatische E-Mail-Klassifizierung und Work-Order-Erstellung entlastet – mit bis zu 90 % Kosteneinsparung.

Wissensmanagement: das Fundament für skalierbare Expertise
Der ISG-Trend ist klar: Bis 2027 werden die meisten Techniker KI-Wissenszugang haben. Für uns ist das keine Prognose, sondern gelebter Alltag. In Partnerschaft mit EMPOLIS machen wir das Wissen erfahrener Servicetechniker direkt am Einsatzort verfügbar – strukturiert aus Handbüchern und Dokumentationen, unstrukturiert aus Tickets und Serviceberichten. Ein neuer Techniker erhält so sofort Zugang zur kollektiven Erfahrung seiner Kollegen. Wissen bleibt erhalten, auch wenn Fachkräfte gehen.

Der nächste Schritt: Autonomer Field Service
Die ISG-Studie skizziert den Wandel von reaktiv zu proaktiv. Wir denken weiter. Mit Agentic AI wird der autonome Field Service real. Während KI heute analysiert und Empfehlungen ausspricht, werden künftig digitale Agenten eigenständig handeln: Muster erkennen, Ersatzteile disponieren, Einsätze vorbereiten, Kunden proaktiv informieren und Entscheidungen selbstständig ausführen. Alles im Hintergrund, alles unter menschlicher Kontrolle, wenn sie gebraucht wird.

Für Entscheider: Die richtigen Fragen stellen
Der ISG Buyers Guide empfiehlt, FSM-Investitionen nicht als Software-Deployment zu begreifen, sondern als strukturierte Transformation. Wir stimmen zu. Aber wir ergänzen: Transformation beginnt nicht mit einem Tool. Sie beginnt mit den richtigen Fragen und mit einem Partner, der seine Kunden versteht.

SERVICE 1 begleitet diesen Weg mit Erfahrung, Technologie und echtem Commitment. Unsere Transformation Roadmap gibt Orientierung, Struktur und Tempo. Von praxisorientierten Workshops bis hin zu Simulationen von echten Use Cases mit Ihren Daten. So überzeugen Ergenbisse und keine PowerPoint.

Fazit: Der Markt bestätigt, was wir seit 30 Jahren glauben

Field Service Management ist strategisch. KI ist kein Hype, sondern der operative Differenziator. Wissensmanagement ist die Antwort auf den Fachkräftemangel. Proaktive Kommunikation entscheidet über Kundentreue. Integrierte Plattformen gewinnen.

Der ISG Buyers Guide 2026 hat das in Zahlen gegossen. SERVICE 1 lebt es täglich. Wenn Sie bereit sind, Ihren Service auf das nächste Level zu bringen – wir sind Ihr Partner.

Über die SERVICE 1 GmbH

Seit über 30 Jahren unterstützt SERVICE 1 Unternehmen weltweit dabei, ihren Service von einer Kostenstelle zu einem strategischen Erfolgsfaktor zu transformieren. Vom Hauptsitz in Paderborn aus verbinden wir die Verlässlichkeit und Nähe eines persönlichen Partners mit der Erfahrung und Stärke, internationale Enterprise-Kunden erfolgreich zu begleiten. Unser Modular-Managed-Service-Ansatz verbindet Menschen, Prozesse und Technologien zu einem zukunftsfähigen Ökosystem – individuell abgestimmt auf die Geschäftsmodelle und Anforderungen unserer Kunden. Mit tiefem Prozess-Know-how, gelebter Partnerschaft und einer modernen Unternehmenskultur, die Offenheit und Eigenverantwortung fördert, schaffen wir messbaren Mehrwert und nachhaltiges Wachstum. SERVICE 1 steht für exzellenten Service: powered by 30 Jahre Erfahrung, Leidenschaft und Innovationskraft im Field Service Management.

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Warranty Management als strategischer Hebel für Kostenkontrolle und Profitabilität

Warranty Management als strategischer Hebel für Kostenkontrolle und Profitabilität

Garantieabwicklungen gehören in vielen Serviceorganisationen zum Tagesgeschäft – und gleichzeitig zu den größten versteckten Kostenfaktoren. Was auf den ersten Blick wie ein administrativer Routineprozess wirkt, entpuppt sich in der Praxis als komplexes Zusammenspiel aus technischen, vertraglichen und finanziellen Aspekten. Fehlende Transparenz, manuelle Prüfungen und unklare Verantwortlichkeiten führen dazu, dass Unternehmen Tag für Tag bares Geld verlieren.

In der Realität sind Garantieentscheidungen selten eindeutig. Unterschiedliche Laufzeiten, erweiterte Garantien oder nutzungsbasierte Bedingungen machen eine präzise Zuordnung jedes einzelnen Serviceauftrags schwierig. Wird ein Auftrag fälschlicherweise als kostenpflichtig abgerechnet, riskiert man Unzufriedenheit beim Kunden. Erfolgt die Leistung dagegen kostenlos, obwohl keine Garantie mehr besteht, bleibt der Service auf den Kosten sitzen. Hinzu kommen interne Prozessbrüche – etwa wenn defekte Bauteile in Rücksendeprozessen (RMA) verloren gehen oder mögliche Lieferantenansprüche gar nicht erst verfolgt werden.

Die Lösung: Spezialisiertes Warranty Management

Ein modernes Warranty Management System schafft hier Abhilfe. Es automatisiert die Klassifizierung jedes Servicefalls, prüft die geltenden Vertragsbedingungen und dokumentiert Entscheidungen revisionssicher. Dadurch werden Garantie- und Kostenfälle eindeutig unterschieden – eine zentrale Voraussetzung für korrekte Abrechnung und sauberes Reporting.

Ein weiterer Schlüsselvorteil liegt in der Integration von RMA-Prozessen: Defekte Teile werden über den gesamten Rücksende- und Gutschriftenprozess hinweg nachverfolgt. Durch den automatischen Abgleich mit ERP- und Logistiksystemen wird sichergestellt, dass Ersatzteile rechtzeitig retourniert, Reklamationen fristgerecht gestellt und finanzielle Rückstellungen korrekt gebildet werden – beispielsweise, wenn Kundenansprüche über die Lieferantengarantie hinausgehen.

Warranty Management Vorteile auf einen Blick:

Eine spezialisierte Lösung für das Warranty Management

  • klassifiziert jeden einzelnen Serviceauftrag automatisch als Garantie- oder kostenpflichtigen Auftrag,
  • ermöglicht strukturierte Ausgangsforderungen gegenüber Lieferanten,
  • integriert den End-to-End-RMA-Prozess durch Statusverfolgung defekter Teile und Auslösung von Logistikprozessen im ERP-System
  • und stellt sicher, dass finanzielle Rückstellungen vorhanden sind, wenn Kunden-Garantien die Lieferanten-Deckung überschreiten.

Gerade in Zeiten schrumpfender Margen und wachsender Servicekomplexität ist dieser Wandel entscheidend. Wer Warranty Management als rein administrative Pflicht versteht, arbeitet buchstäblich im Dunkeln. Wer hingegen auf eine datengetriebene, integrierte Lösung setzt, schafft die Basis für nachhaltige Profitabilität und strategische Serviceexzellenz.

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KI im Field Service: Use Cases statt Buzzwords

KI im Field Service: Use Cases statt Buzzwords

Künstliche Intelligenz verändert derzeit das Field Service Management grundlegend. Gleichzeitig zeigt sich in vielen Unternehmen eine deutliche Diskrepanz zwischen medialem KI-Hype und operativem Servicealltag. Zahlreiche Initiativen bleiben im Proof of Concept stecken und erreichen nie den produktiven Einsatz.

Der Grund liegt selten in der Technologie selbst. Häufig fehlen ein klares Verständnis realer Serviceprozesse, belastbare Datenstrukturen und konkrete Anwendungsszenarien. Entscheidend ist daher nicht, ob KI eingesetzt wird, sondern wie nah sie an den tatsächlichen Anforderungen von Serviceorganisationen entwickelt wird.

Die PoC-Falle: Warum viele KI-Projekte scheitern
Viele KI-Projekte enden vorzeitig im „Tal der Tränen“, dem Proof of Concept (PoC). Diese Initiativen scheitern oft deshalb, weil sie im sterilen Umfeld von IT-Abteilungen entwickelt werden, ohne die Realitäten des Feldes zu berücksichtigen. Im Field Service geht es nicht um bloßes Experimentieren; hier stehen Anlagenverfügbarkeit und Kundenvertrauen auf dem Spiel.

Eine KI, die nur zu 80 % korrekte Diagnosen liefert, ist für einen Techniker vor Ort nutzlos, wenn er vor einer stillstehenden Anlage steht. Damit eine KI-Einführung im Field Service gelingt, muss die Technologie von Beginn an in reale Anwendungsszenarien eingebettet sein. Projekte müssen darauf abzielen, messbare Ergebnisse im Alltag zu liefern, wie etwa die Reduzierung von administrativen Aufgaben. Laut dem State of Service Report, binden administrativen Tätigkeiten derzeit noch bis zu 18 % der Arbeitszeit eines Technikers.

Unsere KI-Strategie: Konkrete Use Cases entlang des Serviceprozesses

Der Mehrwert künstlicher Intelligenz entsteht dort, wo sie bestehende Rollen gezielt unterstützt.

  • Unterstützung der Servicetechniker: Techniker erhalten Echtzeit-Unterstützung bei Diagnose und Reparatur, greifen auf Wissen aus früheren Einsätzen und Handbüchern zu und dokumentieren Berichte, Bilder sowie Protokolle automatisiert. Vorausschauende Wartungshinweise und Ersatzteilprognosen erhöhen Handlungssicherheit und Eigenständigkeit – auch bei knapper Erfahrung im Team.
  • Intelligente Planung: Disponenten profitieren von intelligenter Einsatzplanung auf Basis von Qualifikation, Standort, Auslastung und Priorität. Dynamische Routenempfehlungen sowie automatische Crew-Zusammenstellungen helfen, kurzfristige Änderungen besser zu bewältigen. Prognosen zu Auftragsvolumen und Kapazität schaffen zusätzliche Planungssicherheit.
  • Transparenz für Serviceleiter: Konsolidierte Dashboards und Predictive Analytics ermöglichen eine datenbasierte Steuerung der Serviceorganisation. Engpässe, wiederkehrende Fehlerbilder oder Qualifizierungsbedarfe werden frühzeitig sichtbar und unterstützen strategische Entscheidungen.
  • Automatisierung im Backoffice: KI klassifiziert eingehende Servicefälle, priorisiert Tickets, erzeugt Work Orders und strukturiert Dokumentation automatisch. Einsatzberichte können in Wissensartikel überführt werden, wodurch organisatorisches Know-how kontinuierlich wächst.
  • Zufriedene Kunden: Self-Service-Portale, Chatbots und proaktive Statusmeldungen erhöhen die Transparenz während eines Serviceprozesses. Kunden erhalten frühzeitig Informationen, wodurch Stillstandszeiten und Abstimmungsaufwand reduziert werden.

Wie SERVICE 1 KI in den Servicealltag integriert
Künstliche Intelligenz ist bei SERVICE 1 kein Zusatz, sondern integrierter Bestandteil einer Plattform, die sämtliche Service-Rollen miteinander verbindet und so den gesamten Prozess abbildet.

Kunde, Dispatcher, Techniker, Backoffice und Serviceleiter greifen auf eine gemeinsame Informationsbasis zu. Das sorgt für Transparenz, reduziert Abstimmungsaufwand und schafft neue Möglichkeiten, Daten gezielt zu nutzen. Innerhalb dieser Architektur arbeitet die KI eingebettet, nicht angeheftet. Unauffällig im Hintergrund, aber spürbar im Ergebnis.

„Wir steuern heute 190 Techniker. SERVICE 1 unterstützt uns in der täglichen Disposition, verbessert automatisch die Touren und liefert jedem Techniker die wichtigsten Auftragsdetails direkt aufs Mobilgerät.“ 
Eike Schmereim, STIEBEL ELTRON GmbH & Co. KG

Den Wandel an der Spitze vorleben
KI ist kein reines IT-Tool, sondern Teil einer größeren Transformation, die eine neue Kultur des Lernens und des Vertrauens erfordert. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter als Mitgestalter des Wandels begreifen und KI gezielt dort einsetzen, wo sie menschliche Expertise ergänzt, werden im Wettbewerb die Nase vorn haben. Denn am Ende des Tages wird Service von Menschen für Menschen gemacht. Die KI sorgt lediglich dafür, dass dies effizienter, schneller und präziser geschieht.

Der neue Service. Klar. Vorrausschauend. Verbunden.
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Seit über 30 Jahren unterstützt SERVICE 1 Unternehmen weltweit dabei, ihren Service von einer Kostenstelle zu einem strategischen Erfolgsfaktor zu transformieren. Vom Hauptsitz in Paderborn aus verbinden wir die Verlässlichkeit und Nähe eines persönlichen Partners mit der Erfahrung und Stärke, internationale Enterprise-Kunden erfolgreich zu begleiten. Unser Modular-Managed-Service-Ansatz verbindet Menschen, Prozesse und Technologien zu einem zukunftsfähigen Ökosystem – individuell abgestimmt auf die Geschäftsmodelle und Anforderungen unserer Kunden. Mit tiefem Prozess-Know-how, gelebter Partnerschaft und einer modernen Unternehmenskultur, die Offenheit und Eigenverantwortung fördert, schaffen wir messbaren Mehrwert und nachhaltiges Wachstum. SERVICE 1 steht für exzellenten Service: powered by 30 Jahre Erfahrung, Leidenschaft und Innovationskraft im Field Service Management.

SERVICE 1 – Outstanding Field Service

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SERVICE 1 GmbH
An der Talle 89
33102 Paderborn
Telefon: +49 5252 98910
https://www.service1.com/

Ansprechpartner:
Jan Gutsfeld
Marketing Manager
E-Mail: j.gutsfeld@service1.com
Nadja Schaloske
Strategic Product Marketing Manager
Telefon: +49 (5252) 9891 352
E-Mail: n.schaloske@service1.com
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