Autor: Firma Provimedia

Immobilienkaufverträge legen 2025 um acht Prozent auf rund 872.000 zu, der Geldumsatz steigt um 13 Prozent auf 278 Milliarden Euro

Immobilienkaufverträge legen 2025 um acht Prozent auf rund 872.000 zu, der Geldumsatz steigt um 13 Prozent auf 278 Milliarden Euro

Auf dem deutschen Immobilienmarkt haben 2025 wieder mehr Eigentümer verkauft als im Jahr zuvor. Nach Angaben des Arbeitskreises der Oberen Gutachterausschüsse wurden bundesweit rund 872.000 Immobilienkaufverträge registriert, acht Prozent mehr als 2024. Der Geldumsatz stieg um 13 Prozent auf 278 Milliarden Euro, wovon 198 Milliarden Euro auf Wohnimmobilien entfielen. Veröffentlicht wurden die Zahlen am 24. Juni 2026 gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Wer aus dem eigenen Umfeld von einer Verkaufsabsicht weiß, kann diesen Hinweis über einen Marktplatz für Immobilien-Empfehlungen an geprüfte Makler weitergeben und wird bei einem Abschluss beteiligt.

Warum die Zahl der Abschlüsse stärker steigt als die Quadratmeterpreise

Die Bewegung im Markt entsteht 2025 vor allem über die Menge, nicht über den Preis. Bei freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern lag der mittlere Preis laut dem Arbeitskreis bei 2.420 Euro je Quadratmeter Wohnfläche und damit weniger als ein Prozent über dem Vorjahr. Reihen- und Doppelhäuser kamen auf 2.470 Euro je Quadratmeter, ein Plus von vier Prozent. Der Zuwachs bei der Vertragszahl fällt mit acht Prozent damit deutlicher aus als die Preisbewegung in beiden Hausarten.

Was die Kaufpreissammlungen für die einzelnen Objektarten ausweisen

Der Arbeitskreis stützt seine Auswertung auf die Kaufpreissammlungen der örtlichen Gutachterausschüsse, denen jährlich rund eine Million Kaufverträge vorliegen. Für 2025 weist die Bilanz folgende Werte aus:

  • Rund 872.000 Kaufverträge über alle Immobilienarten, acht Prozent mehr als 2024.
  • 278 Milliarden Euro Geldumsatz insgesamt, ein Plus von 13 Prozent.
  • 198 Milliarden Euro davon entfallen auf Wohnimmobilien, mehr als 70 Prozent des Gesamtvolumens.
  • Gebrauchte Eigentumswohnungen: im Mittel 2.390 Euro je Quadratmeter Wohnfläche.
  • Neu gebaute Eigentumswohnungen: im Mittel 4.460 Euro je Quadratmeter Wohnfläche.

Auch der Markt für Baugrundstücke hat 2025 wieder zugelegt

Beim Bauland zeigt die Auswertung dieselbe Richtung wie beim Bestand. Für Ein- und Zweifamilienhäuser wechselten 2025 nach Angaben des Arbeitskreises 50.100 Grundstücke den Eigentümer, acht Prozent mehr als im Vorjahr, bei einem Umsatz von 10,2 Milliarden Euro und einem Plus von 11 Prozent. Grundstücke für Mehrfamilienhäuser kamen auf 2.900 Verkäufe und damit auf zwölf Prozent mehr als 2024.

„Eine steigende Vertragszahl heißt für einen einzelnen Eigentümer noch nicht, dass sein Objekt leichter verkäuflich wird. Sie heißt zunächst, dass wieder mehr Menschen im Bekanntenkreis vor derselben Entscheidung stehen“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Was ein anziehender Markt für die Suche nach einem Vermittler ändertEin Markt mit mehr Abschlüssen bringt mehr Verkäufer in die Lage, einen Vermittler auszuwählen, statt den erstbesten zu nehmen. Die amtliche Statistik beschreibt dabei Kreise und Objektarten, nicht die einzelne Straße; der Unterschied zwischen zwei Nachbarschaften bleibt in einer Bundesauswertung unsichtbar. Für den Zeitraum 2025 bleibt festzuhalten: Die Zahl der Eigentümerwechsel wächst schneller als die Preise, und der Bedarf an Vermittlung wächst mit ihr.

Über die Provimedia GmbH

Die Provimedia GmbH ist ein Online-Verlag mit Sitz in der Region Stuttgart. Wir schaffen wertvolle Informationen in unterschiedlichen Branchen um Wissen schnell und einfach zugänglich zu machen. Wir haben uns auf übersichtliche Webseiten und Auffindbarkeit von Informationen spezialisiert.

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Kanalrelevanz vor dem Kauf: 60,3 Prozent der Befragten stufen digitale Prospekte als wichtigen Informationsweg ein, 55,4 Prozent gedruckte

Kanalrelevanz vor dem Kauf: 60,3 Prozent der Befragten stufen digitale Prospekte als wichtigen Informationsweg ein, 55,4 Prozent gedruckte

Vor einer Kaufentscheidung greifen Verbraucher in Deutschland selten nur zu einer Informationsquelle. Das EHI Retail Institute (Forschungs- und Beratungsinstitut für den Handel) hat dazu am 10. Juni 2026 den Atlas der Kanalrelevanz 2026 veröffentlicht. Laut dieser Untersuchung bewerten 60,3 Prozent der Befragten digitale Prospekte als relevanten Kanal, gedruckte Prospekte kommen auf 55,4 Prozent. Untersucht wurden elf bezahlte Werbekanäle und acht Zielgruppen. Wie sich eine Suche führen lässt, wenn kein konkretes Produkt feststeht, sondern nur eine Person, für die etwas gesucht wird, zeigt die dialogbasierte Geschenkesuche der Provimedia GmbH.

Welche Kanäle die Befragten als relevant einstufen

Die Rangfolge fällt anders aus, als die Debatte über soziale Netzwerke vermuten lässt. Nach Angaben des Kölner Instituts verteilen sich die wichtigsten Werte so:

  • Digitale Prospekte: 60,3 Prozent bewerten sie als relevanten Kanal.
  • Gedruckte Prospekte: 55,4 Prozent.
  • YouTube in der ersten Produktorientierung: 40,6 Prozent.
  • Häufigste Kanalkombination: digitale und gedruckte Prospekte mit 14,9 Prozent.

Gedruckte und digitale Werbebeilagen sind aus Sicht der Befragten also nicht Konkurrenten, sondern Ergänzungen. Beide Formate erreichen laut der Studie sowohl die Generation Y als auch die Babyboomer.

Wie weit die Generationen auseinanderliegen

Zwischen den Altersgruppen liegen bei einzelnen Kanälen mehr als 20 Prozentpunkte. TikTok erreicht laut dem Atlas der Kanalrelevanz 2026 in der Generation Z eine Relevanzbewertung von 50,9 Prozent, bei den Babyboomern dagegen 26,3 Prozent. Bei YouTube liegt der Wert in der Gruppe bis 29 Jahre bei 48,6 Prozent.

Noch stärker trennen sich die verhaltensbasierten Zielgruppen. Laut der Untersuchung erreicht YouTube bei trendorientierten Käufern 65,4 Prozent, bei preisbewussten Käufern 63,9 Prozent und bei Familien mit Kindern 54,0 Prozent.

„Wer heute etwas verkauft, spricht nicht mehr über einen Kanal, sondern über eine Reihenfolge von Kanälen. Für ein Suchwerkzeug heißt das: Es muss auch dann funktionieren, wenn jemand nur eine vage Vorstellung mitbringt“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Warum die Reihenfolge der Kanäle zählt

Kanäle werden laut der Studie sequenziell genutzt und nicht isoliert wahrgenommen. Informationen verändern sich dabei, werden ergänzt, bestätigt oder vertieft. Streaming, Fernsehen und Außenwerbung wirken nach der Untersuchung eher aufmerksamkeitsorientiert, während handelsnahe Kontaktpunkte wie Prospekte und redaktionelle Websites die Orientierung übernehmen.

Am Ende dieser Kette steht eine konkrete Beschreibung dessen, was gesucht wird. Wie präzise eine solche Beschreibung ausfallen muss, damit ein Sprachmodell brauchbare Vorschläge liefert, behandelt eine Einführung in die Formulierung von Anfragen an Sprachmodelle.

Worauf die Zahlen beruhen

Die Untersuchung stützt sich auf zwei Datenquellen. Grundlage waren 67.757 Datensätze aus einem Konsumenten-Panel sowie eine vertiefende Befragung von 1.000 Konsumentinnen und Konsumenten. Ausgewertet wurden elf bezahlte Werbekanäle, darunter digitale und gedruckte Prospekte, YouTube, Streaming, Instagram, TikTok, Fernsehen, Radio und Messenger-Dienste.

Die acht untersuchten Zielgruppen setzen sich aus vier verhaltensbasierten Gruppen und den vier Generationen von der Generation Z bis zu den Babyboomern zusammen. Für Anbieter, die im September 2026 ihre Reichweite planen, liefert die Aufstellung damit eine nach Zielgruppen getrennte Grundlage statt eines Durchschnittswerts.

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KI-Empfehlungen wirken verzögert: Wer von einem Chatbot genannt wird, bekommt binnen sieben Tagen 2,5-mal so oft Besuch auf der Website

KI-Empfehlungen wirken verzögert: Wer von einem Chatbot genannt wird, bekommt binnen sieben Tagen 2,5-mal so oft Besuch auf der Website

Eine Nennung im Chatfenster verschwindet nicht folgenlos, sie taucht nur an anderer Stelle wieder auf. Laut einer am 23. Juni 2026 veröffentlichten Auswertung des Marktforschungsunternehmens Similarweb besuchen Nutzer, denen ein Sprachmodell eine Marke empfohlen hat, deren Website in den folgenden sieben Tagen 2,5-mal so häufig wie eine Vergleichsgruppe ohne Empfehlung. Ob die eigenen Inhalte für solche Systeme überhaupt lesbar sind, lässt sich über einen eine Erweiterung, die Inhalte für KI-Antworten auszeichnet in kurzer Zeit prüfen. Für Unternehmen mit eigener Website verschiebt sich damit die Frage von der Platzierung in einer Ergebnisliste hin zur Erwähnung in einer Antwort.

Was die Auswertung über den Weg vom Chatfenster zur Website zeigt

Similarweb verfolgte nach eigenen Angaben tausende echte Nutzerwege in drei Branchen: Finanzen, Reisen und Kosmetik. Ausgewertet wurden Nutzer, die einem Sprachmodell eine branchenbezogene Frage gestellt und daraufhin eine Markenempfehlung erhalten hatten. Aus der Stichprobe ausgeschlossen blieben alle, die die Marke zuvor schon besucht oder sie selbst in ihrer Frage genannt hatten.

„Eine Empfehlung im Chatfenster ist keine Anzeige und kein Klick, sondern ein Anstoß. Wer sie nur an Verweisen misst, hält für wirkungslos, was drei Tage später als Markensuche ankommt“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Warum die Wirkung in der Markensuche landet und nicht im Verweis

Markensuche ist der Kanal, über den die Wirkung zurückkommt. Nach Angaben von Similarweb erreichen 56 Prozent der von einer Empfehlung beeinflussten Besuche die Website über eine Suchanfrage nach dem Markennamen, gegenüber rund 40 Prozent bei gewöhnlichen Besuchen. Die Auswertung nennt dafür einen einfachen Grund: Das Sprachmodell bringt den Namen ins Spiel, die Suche liefert die Adresse.

Die Kennzahlen der Auswertung im Überblick:

  • Besuchswahrscheinlichkeit: 2,5-mal so hoch innerhalb von sieben Tagen nach einer Empfehlung.
  • Herkunft: 56 Prozent der beeinflussten Besuche kommen über die Markensuche, sonst rund 40 Prozent.
  • Verhalten vor Ort: annähernd doppelt so viele aufgerufene Seiten und doppelt so lange Verweildauer.
  • Untersuchte Branchen: Finanzen, Reisen und Kosmetik, Beobachtungsfenster sieben Tage.

Welche Folgen die verzögerte Wirkung für Messung und Budget hat

Attribution beschreibt die Zuordnung eines Besuchs zu seiner Ursache, und genau diese Zuordnung greift hier ins Leere. Ein Besuch, der als Markensuche gezählt wird, sieht in jedem Bericht wie ein Selbstläufer aus. Werden gleichzeitig Suchanzeigen auf den eigenen Markennamen gebucht, verschiebt sich die Rechnung noch einmal, weil Wettbewerber auf dieselben Begriffe bieten.

Unternehmen, die diesen Zusammenhang in ihrer Planung abbilden wollen, finden bei den Leistungen im datengetriebenen Performance Marketing die üblichen Bausteine aus Anzeigenschaltung, Conversion-Optimierung und Auswertung beschrieben. Markensuche und bezahlte Platzierung gehören dabei in dieselbe Betrachtung, nicht in getrennte Berichte.

Wie sich die Qualität der Besuche aus KI-Empfehlungen ablesen lässt

Besucher, die über eine Empfehlung kommen, verhalten sich messbar anders. Similarweb berichtet, dass sie annähernd doppelt so viele Seiten aufrufen und doppelt so lange auf der Website bleiben wie gewöhnliche Besucher. Für Betreiber informationslastiger Seiten ist damit weniger die Zahl der Besuche entscheidend als deren Tiefe.

Im September 2026 diskutieren Fachleute für Generative Engine Optimization (GEO) verstärkt, ob Sichtbarkeitsberichte um ein Zeitfenster von mehreren Tagen erweitert werden müssen. Die Auswertung von Similarweb liefert dafür einen ersten Anhaltspunkt aus echten Nutzerdaten statt aus Befragungen.

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Fitnessbranche erreicht 12,36 Millionen Mitglieder – Eckdaten 2026 zeigen wachsende Zahlungsbereitschaft für Einzelbetreuung

Fitnessbranche erreicht 12,36 Millionen Mitglieder – Eckdaten 2026 zeigen wachsende Zahlungsbereitschaft für Einzelbetreuung

Die deutsche Fitness- und Gesundheitsbranche zählt 12,36 Millionen Mitglieder. Das sind 5,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Laut den am 18. März 2026 veröffentlichten Eckdaten des Arbeitgeberverbands deutscher Fitness- und Gesundheitsanlagen (DSSV) trainieren damit 14,8 Prozent der Bevölkerung in einer Anlage. Wer für ein bestimmtes Trainingsziel Begleitung sucht, kann geprüfte Trainerinnen und Trainer nach Kategorie und Standort filtern. Für Anbieter von Einzelbetreuung verschiebt sich im September 2026 die entscheidende Frage von der Zahl der Mitglieder hin zu deren Zahlungsbereitschaft.

Woran sich das Wachstum der Fitnessbranche im Jahr 2025 ablesen lässt

Der Verband erhebt die Kennzahlen jährlich gemeinsam mit dem Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte und der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. Die Auswertung für das Jahr 2025 weist in allen vier Hauptgrößen ein Plus aus.

  • 12,36 Millionen Mitglieder, ein Zuwachs von 5,6 Prozent gegenüber 2024.
  • 6,25 Milliarden Euro Nettoumsatz, ein Zuwachs von 7,4 Prozent.
  • 647 Fitness- und Gesundheitsanlagen, ein Zuwachs von 5,7 Prozent.
  • Rund 167.100 Beschäftigte, ein Zuwachs von 6,0 Prozent.

Warum der durchschnittliche Monatsbeitrag die Unterschiede verdeckt

Der durchschnittliche Monatsbeitrag liegt nach Angaben des DSSV bei 48,55 Euro brutto. Hinter diesem Mittelwert stehen drei sehr verschiedene Angebotsformen. Kettenanlagen verlangen im Schnitt 40,54 Euro, Einzelanlagen 59,24 Euro und Studios mit engem Programmschwerpunkt 80,02 Euro.

Zahlungsbereitschaft entsteht dort, wo das Angebot enger zugeschnitten ist. Kursformate mit fester Gruppengröße gehören zu diesem Segment, ebenso Einzelstunden mit fachlicher Anleitung. Eine Übersicht über buchbare Kurse und Workshops verschiedener Anbieter zeigt, wie unterschiedlich solche Formate nach Dauer, Gruppengröße und Ziel geschnitten sind.

Wie viel die Betreiber im Jahr 2025 in ihre Anlagen investiert haben

Die Betreiber haben 2025 zusammen 798 Millionen Euro netto investiert, im Schnitt 83.000 Euro je Anlage. Laut der Erhebung planen 80 Prozent von ihnen für 2026 erneut Investitionen. Ein Anteil von 95,3 Prozent gibt an, in die fachliche Entwicklung der eigenen Belegschaft zu investieren.

„Eine wachsende Mitgliederzahl sagt noch nichts darüber, ob Menschen ihr Trainingsziel erreichen. Interessant wird dieser Markt dort, wo jemand bereit ist, für Begleitung mehr zu zahlen als für den reinen Zugang zur Trainingsfläche“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Was die Zahlen für selbstständige Trainerinnen und Trainer bedeuten

Selbstständige Trainerinnen und Trainer arbeiten häufig als Partner der Anlagen und nicht als deren Angestellte. Für sie ist die Marktdurchdringung die aussagekräftigere Größe: Sie beschreibt den Anteil der Bevölkerung, der überhaupt in einer Anlage trainiert, und ist gegenüber 2024 um einen Prozentpunkt gestiegen.

Rechnet der Verband die Mitgliedschaften über Aggregatoren hinzu, also über Anbieter von Sammelmitgliedschaften für mehrere Standorte, kommt er auf 13,83 Millionen Trainierende. Nach Angaben des DSSV entspricht das einer Marktdurchdringung von 16,5 Prozent, und dieser Zugangsweg wächst mit 21,5 Prozent gegenüber 2024 am schnellsten.

Die Zahl der Beschäftigten ist laut der Erhebung 2025 mit 6,0 Prozent stärker gestiegen als die Zahl der Anlagen mit 5,7 Prozent. Betreuungsdichte wird damit zum Unterscheidungsmerkmal zwischen Anbietern, deren Grundangebot sich sonst kaum unterscheidet.

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Trainingsdaten für KI-Modelle: 432 Stellungnahmen erreichen die EU-Kommission zur angekündigten Überarbeitung des europäischen Urheberrechts

Trainingsdaten für KI-Modelle: 432 Stellungnahmen erreichen die EU-Kommission zur angekündigten Überarbeitung des europäischen Urheberrechts

Die Europäische Kommission hat zur angekündigten Überarbeitung des europäischen Urheberrechts 432 Rückmeldungen erhalten. Der Aufruf zur Stellungnahme lief nach Angaben der Kommission vom 13. Mai 2026 bis zum 25. Juni 2026 und gehört zur Initiative für ein besseres urheberrechtliches Umfeld für Kreativität und Innovation in Europa. Im Zentrum steht die Frage, unter welchen Bedingungen geschützte Werke als Trainingsdaten für KI-Modelle genutzt werden. Redaktionen, die ihre Abläufe daran ausrichten, finden im Leitfaden mit Anwendungsbeispielen für redaktionelle Abläufe eine Einordnung der Praxis.

Worum die Auseinandersetzung inhaltlich geht

Der Streit dreht sich um Text und Data Mining, also um das automatisierte Auswerten großer Text- und Bildbestände. Rechteinhaber aus dem Kreativsektor vertreten die Position, das Training generativer Modelle gehe weit über eine solche Auswertung hinaus. Anbieter von KI-Systemen halten dagegen, ohne breiten Datenzugang entstehe in Europa kein konkurrenzfähiges Modell.

Nach Angaben der Kommission sammelt der Aufruf Informationen für die Überprüfung des Urheberrechtsrahmens von 2019. Gefragt wurde ausdrücklich nach Schwierigkeiten bei der Ausübung von Urheber- und verwandten Schutzrechten im Zuge technischer Entwicklungen.

Was Verlage an der ungeklärten Lage am meisten beschäftigt

Laut der KI-Studie 2026 des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, für die 196 Fach- und Führungskräfte aus Verlagen befragt wurden, ergibt sich dieses Bild:

  • 59 Prozent nennen rechtliche Fragen des Urheberrechts als größte Herausforderung.
  • 62 Prozent arbeiten mit formalen Unternehmenslizenzen für KI-Werkzeuge.
  • 14 Prozent nutzen dafür weiterhin private Zugänge.
  • 31 Prozent stufen die Bedeutung von KI im Jahr 2026 als hoch oder sehr hoch ein, 2025 waren es neun Prozent.
  • 83 Prozent erwarten eine hohe Bedeutung für das Jahr 2031.

Für Redaktionen folgt daraus eine praktische Aufgabe: Herkunft, Prüfung und Freigabe eines Textes lassen sich nachvollziehbar dokumentieren, unabhängig davon, wie der europäische Rahmen am Ende aussieht. Eine Übersicht zu Inhaltsqualität und Faktenprüfung bündelt dazu Beiträge über Prüfwerkzeuge und Moderationsverfahren.

Warum die Vergütungsfrage bislang offen bleibt

Eine Vergütung für die Nutzung geschützter Werke als Trainingsdaten ist in Europa nicht einheitlich geordnet. Verwertungsgesellschaften bieten inzwischen eigene Lizenzmodelle an, die sowohl die Eingabe geschützter Werke als auch die weitere Verwendung der Ergebnisse abdecken. Wie viel dabei zusammenkommt, hängt vom Umfang und vom Wert der lizenzierten Bestände ab.

„Der Konflikt wird als Grundsatzfrage geführt, obwohl er praktisch eine Preisfrage ist. Solange niemand beziffern kann, was eine Lizenz wert ist, wird über Prinzipien gestritten statt über Verträge“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Wie es nach dem Ende der Rückmeldephase weitergeht

Die Kommission hat die eingegangenen Rückmeldungen im Sommer 2026 öffentlich einsehbar gemacht und bereitet auf dieser Grundlage einen Vorschlag vor. Für Unternehmen, die Inhalte mit KI erzeugen, bleibt bis dahin die saubere Dokumentation der eigenen Quellen der belastbarste Schritt.

Im September 2026 laufen die Debatte in Brüssel und die Praxis in den Redaktionen damit weiter nebeneinander her. Die Einordnung der urheberrechtlichen Fragen an dieser Stelle ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung.

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Generative KI in Unternehmen: 60 Prozent der Informationswirtschaft stellen Anwendungen bereit, im Verarbeitenden Gewerbe sind es 30 Prozent

Generative KI in Unternehmen: 60 Prozent der Informationswirtschaft stellen Anwendungen bereit, im Verarbeitenden Gewerbe sind es 30 Prozent

Fast 60 Prozent der Unternehmen in der Informationswirtschaft stellen ihrer Belegschaft generative KI-Anwendungen gezielt zur Verfügung. Laut einer am 8. Juni 2026 veröffentlichten Auswertung des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim liegt der Anteil im Verarbeitenden Gewerbe bei 30 Prozent. Befragt wurden im März und April 2026 rund 1.500 Unternehmen aus beiden Wirtschaftsbereichen. Welche Aufgaben Betriebe damit zuerst besetzen, zeigt der Überblick zu Software für automatische Meeting-Protokolle, einer der am häufigsten genannten Einstiegsfälle in Verwaltung und Vertrieb.

Wie viele Betriebe ihrer Belegschaft Werkzeuge bereitstellen

Nach Angaben des ZEW trennen die Zahlen zwischen aktiver Bereitstellung und bloßer Duldung. In der Informationswirtschaft erlauben weitere 16 Prozent der Unternehmen die Nutzung, ohne selbst Zugänge einzurichten. Im Verarbeitenden Gewerbe sind es 23 Prozent.

„Ein Zugang, den niemand bereitstellt, ist kein Verzicht auf die Technik, sondern eine Verlagerung in die private Ausstattung der Beschäftigten. Wer die Nutzung nicht organisiert, verliert die Kontrolle über die Daten, die dabei das Haus verlassen“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Was Unternehmen einkaufen, wenn sie Sprachmodelle einführen

Nach Angaben des ZEW setzen die Betriebe vor allem auf Lizenzen und Profi-Zugänge kommerzieller Anbieter. Quelloffene Anwendungen kommen seltener zum Einsatz. Eigene Anwendungen, die mit den Daten des Unternehmens angereichert sind, bleiben die Ausnahme und finden sich vor allem in großen Häusern der Informationswirtschaft.

Die Einführung fällt damit in den meisten Fällen als Lizenzentscheidung an, nicht als Entwicklungsprojekt. Für wiederkehrende Aufgaben wie das Erfassen und Zuordnen von Belegen zeigt der Marktüberblick zu KI-gestützter Dokumentenverwaltung, welche Funktionen dabei typischerweise verglichen werden.

Warum die Betriebsgröße über den Nutzungsgrad entscheidet

Der Abstand zwischen kleinen und großen Betrieben ist der auffälligste Befund der Erhebung. Ab 100 Beschäftigten steigt der Anteil der Unternehmen, die Werkzeuge bereitstellen, deutlich über den Branchenschnitt.

Die Erhebung vom Juni 2026 nennt folgende Werte:

  • Informationswirtschaft insgesamt: knapp 60 Prozent stellen generative KI bereit.
  • Informationswirtschaft ab 100 Beschäftigten: 87 Prozent.
  • Verarbeitendes Gewerbe insgesamt: 30 Prozent.
  • Verarbeitendes Gewerbe ab 100 Beschäftigten: 65 Prozent.

Für kleinere Betriebe ist der Rückstand weniger eine Frage der Lizenzkosten als eine Frage der Zuständigkeit. Wo niemand die Auswahl, die Einweisung und die Abrechnung übernimmt, bleibt die Einführung liegen, obwohl die Werkzeuge am Markt verfügbar sind.

Wo klare Vorgaben fehlen, entsteht Nutzung ohne Regeln

Verbote spielen laut der Auswertung kaum eine Rolle: 4 Prozent der Unternehmen in der Informationswirtschaft und 8 Prozent im Verarbeitenden Gewerbe untersagen den Einsatz. Deutlich größer ist die Gruppe, die den Einsatz ohne klare Vorgaben laufen lässt, mit 22 Prozent in der Informationswirtschaft und 39 Prozent im Verarbeitenden Gewerbe.

Für den Mittelstand ergibt sich daraus eine praktische Reihenfolge. Erst die Frage, welche Aufgaben überhaupt in Frage kommen, dann die Auswahl der Zugänge, dann eine schriftliche Hausregel zum Umgang mit Kundendaten. Die Erhebung des ZEW zeigt, dass viele Betriebe die zweite Stufe erreicht haben, ohne die dritte zu bearbeiten.

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KI-generierter Code verschiebt den Aufwand vom Schreiben zum Prüfen: 90 Prozent der Fachleute in der Softwareentwicklung arbeiten mit Assistenz

KI-generierter Code verschiebt den Aufwand vom Schreiben zum Prüfen: 90 Prozent der Fachleute in der Softwareentwicklung arbeiten mit Assistenz

Neun von zehn Fachleuten in der Softwareentwicklung arbeiten inzwischen mit KI-Assistenz. Das zeigt der am 23. September 2025 veröffentlichte Bericht des Forschungsprogramms DevOps Research and Assessment (DORA) bei Google Cloud zur KI-gestützten Softwareentwicklung, für den rund 5.000 Fachleute befragt wurden. Eine Analyse desselben Teams vom 10. März 2026 benennt die Kehrseite: Die beim Schreiben gesparte Zeit wandert in das Prüfen. Die Provimedia GmbH aus Bietigheim-Bissingen setzt an dieser Stelle ein Werkzeug zur Absicherung von Codeänderungen ein, das jede Änderung gegen den vorhandenen Bestand hält, bevor sie übernommen wird.

Wohin die eingesparte Zeit in Entwicklungsteams wandert

Das DORA-Team beschreibt den Vorgang als versteckte Abgabe auf die Werkzeugnutzung: Was beim Erzeugen von Code an Zeit gewonnen wird, fließt in Kontrolle und Nachvollzug zurück. Ein in der Analyse zitierter Ingenieur beschreibt es so, dass er weniger Zeit mit Schreiben und mehr Zeit mit dem Beaufsichtigen des Werkzeugs verbringt.

Der Bericht vom September 2025 liefert dazu die Größenordnungen:

  • 90 Prozent der Befragten nutzen KI bei der Arbeit.
  • Über 80 Prozent berichten von einer gestiegenen eigenen Produktivität.
  • 30 Prozent haben wenig oder kein Vertrauen in den erzeugten Code.
  • Grundlage sind rund 5.000 Fachleute aus der Technologiebranche und über 100 Stunden qualitatives Material.

Warum höherer Durchsatz die Auslieferung instabiler machen kann

Laut dem DORA-Bericht hängt eine stärkere Werkzeugnutzung im Jahrgang 2025 erstmals positiv mit dem Durchsatz in der Softwareauslieferung zusammen, also mit der Menge an Änderungen, die ein Team in Produktion bringt. Mit der Stabilität der Auslieferung bleibt der Zusammenhang dagegen negativ: Es geht mehr durch, und es geht mehr schief.

Das Forschungsprogramm ordnet KI deshalb nicht als Beschleuniger ein, sondern als Verstärker vorhandener Stärken und Schwächen. Ein Team mit belastbarer Prüfkette liefert schneller. Ein Team ohne sie liefert schneller Fehler aus. Der Unterschied liegt nicht im Werkzeug, sondern in dem, was zwischen Erzeugung und Produktion steht.

Was der Token-Verbrauch über die Arbeit eines Teams aussagt

Ein am 2. Juni 2026 veröffentlichter DORA-Beitrag warnt davor, den Verbrauch an Tokens zur Leistungskennzahl zu machen. Tokens sind die Abrechnungseinheit von Sprachmodellen, und ihr Verbrauch misst Aktivität, nicht Ergebnis. Wo Bestenlisten den Verbrauch belohnen, steigt der Verbrauch, und die Aussagekraft der Zahl sinkt.

Wer die tatsächlichen Kosten einer Modellnutzung vorab abschätzen will, findet dafür einen Rechner für die Kosten von Sprachmodell-Schnittstellen, der Anfragemengen und Tokenzahlen gegen die Preise gängiger Anbieter stellt. Die betriebswirtschaftliche Frage bleibt davon unberührt: Kosten sind eine Eingangsgröße, kein Erfolgsnachweis.

„Wer den Tokenverbrauch als Fortschritt liest, misst den Kraftstoffverbrauch und nennt ihn Fahrtstrecke. Interessant ist allein, wie viel geprüfte Änderung am Ende in Produktion steht“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Welche Prüfschritte Entwicklungsteams jetzt fest einplanen

Die 30 Prozent ohne Vertrauen in den erzeugten Code sind laut dem Bericht kein Argument gegen die Werkzeuge, sondern eine Beschreibung der Arbeitslage: Misstrauen kostet Zeit, solange es von Hand abgearbeitet wird. Wo KI-generierter Code in Produktion geht, lässt sich der mechanische Teil dieser Arbeit maschinell erledigen. Gemeint ist der Abgleich einer Änderung mit dem übrigen Bestand, mit den Aufrufern einer geänderten Funktion und mit den Stellen, an denen dieselbe Logik bereits steht.

Nach Angaben des DORA-Teams entscheidet weniger die Einführung eines Werkzeugs über das Ergebnis als die Frage, ob die Organisation ihre Kontrollpunkte an die höhere Änderungsrate anpasst. Der nächste Jahresbericht des Programms steht noch aus. Bis dahin bleibt die Empfehlung aus der Analyse vom März 2026 bestehen: Den Prüfaufwand einplanen, statt ihn als Nebenwirkung zu behandeln.

Über die Provimedia GmbH

Die Provimedia GmbH ist ein Online-Verlag mit Sitz in der Region Stuttgart. Wir schaffen wertvolle Informationen in unterschiedlichen Branchen um Wissen schnell und einfach zugänglich zu machen. Wir haben uns auf übersichtliche Webseiten und Auffindbarkeit von Informationen spezialisiert.

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KI-Anbietermarkt rückt enger zusammen: 25 Bewertungspunkte trennen die vier führenden Anbieter, 94 neue Modelle kamen allein 2025 hinzu

KI-Anbietermarkt rückt enger zusammen: 25 Bewertungspunkte trennen die vier führenden Anbieter, 94 neue Modelle kamen allein 2025 hinzu

Vier Unternehmen liegen im KI-Anbietermarkt nur noch 25 Bewertungspunkte auseinander. Das geht aus dem im April 2026 veröffentlichten AI Index der Universität Stanford hervor, der die Leistung führender Sprachmodelle im März 2026 gegenüberstellt. Welche Systeme sich für einen konkreten Einsatz eignen, zeigt unter anderem ein Vergleich intelligenter Chatbot-Lösungen für den Kundenservice. Für Unternehmen, die im September 2026 über eine Anbieterwahl entscheiden, verschiebt sich damit das Auswahlkriterium von der reinen Leistung hin zu Preis, Verfügbarkeit und Wechselaufwand.

Vier Anbieter liegen im Leistungsvergleich praktisch gleichauf

Laut dem AI Index liegen im März 2026 vier Unternehmen innerhalb von 25 Bewertungspunkten: Anthropic bei 1.503, xAI bei 1.495, Google bei 1.494 und OpenAI bei 1.481 Punkten. Die Skala stammt aus paarweisen Vergleichen von Modellantworten und ist demselben Verfahren nachgebildet, das im Schach zur Rangbildung dient. Zum Vergleich: In beruflichen Aufgabenfeldern wie Steuerrecht, Kreditbearbeitung und Unternehmensfinanzierung trennen die besten 15 Modelle nach derselben Auswertung nur drei Prozentpunkte.

„Wenn vier Anbieter praktisch gleichauf liegen, entscheidet nicht mehr das Ranking, sondern der Preis und die Frage, wie teuer ein späterer Wechsel wird“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

94 bemerkenswerte Modelle kamen 2025 aus zwei Ländern

Nach Angaben des AI Index entstanden 2025 in den Vereinigten Staaten 59 bemerkenswerte Modelle und in China 35, zusammen also 94 aus diesen beiden Ländern. Über 90 Prozent der bemerkenswerten Modelle des Jahres 2025 stammten der Auswertung zufolge aus Unternehmen und nicht aus der Wissenschaft. Die Zahl der Parameter, also der trainierbaren Stellgrößen eines Modells, verharrt seit drei Jahren bei etwa einer Billion.

  • Vereinigte Staaten: 59 bemerkenswerte Modelle im Jahr 2025.
  • China: 35 bemerkenswerte Modelle im selben Jahr.
  • Anteil der Wirtschaft an den bemerkenswerten Modellen 2025: über 90 Prozent.
  • Abstand zwischen dem stärksten Modell aus den Vereinigten Staaten und dem stärksten aus China im März 2026: 2,7 Prozent.

Was der Zugang zu Sprachmodellen je Million Textbausteine kostet

Die Preise für den Modellzugang sind schneller gefallen als die Leistungsunterschiede. Nach Angaben des Forschungsinstituts Epoch AI sank der Preis für ein gleichbleibendes Leistungsniveau je nach Aufgabenfeld um das 9- bis 900-Fache pro Jahr. Für ein Modell mit dem Wissensstand des Systems von November 2021 fiel der Preis von 60,00 Dollar je Million Textbausteine auf 0,07 Dollar im Oktober 2024. Wie stark der Preisverfall einzelne Anwendungsfelder erreicht, lässt sich an einer Marktübersicht zu KI-gestützter Buchhaltungssoftware ablesen, in der Anbieter mit sehr unterschiedlichen Abrechnungsmodellen nebeneinanderstehen.

Bei naturwissenschaftlichen Fragen auf Promotionsniveau fiel der Preis laut Epoch AI von 37,50 Dollar je Million Textbausteine im März 2023 auf 0,12 Dollar im Dezember 2024. Ein Textbaustein umfasst wenige Zeichen; eine Normseite Text entspricht grob 500 solcher Bausteine. Die Angaben beziehen sich auf Listenpreise der Anbieter, nicht auf ausgehandelte Unternehmenskonditionen.

Warum offene Modelle den Abstand zu geschlossenen fast geschlossen haben

Der Abstand zwischen dem stärksten geschlossenen und dem stärksten frei verfügbaren Modell betrug im März 2026 laut AI Index 3,3 Prozent. Frei verfügbare Modelle lassen sich auf eigener Hardware betreiben und verändern damit die Kostenrechnung: Statt einer Abrechnung je Textbaustein fallen Betriebs- und Wartungskosten an. Im Spitzenfeld der Auswertung stehen mit Anthropic, xAI, Google, OpenAI, Alibaba und DeepSeek sechs Unternehmen aus zwei Ländern.

Was die Marktstruktur für Auswahl und Wechsel bedeutet

Unternehmen treffen ihre Anbieterentscheidung damit unter anderen Vorzeichen als noch vor zwei Jahren. Eng beieinanderliegende Leistungswerte und stark fallende Preise senken die Kosten eines Wechsels, solange Schnittstellen und Datenhaltung nicht fest an einen Anbieter gebunden sind. Umgekehrt konzentriert sich die Entwicklung auf wenige Häuser: Sechs Unternehmen bestimmen das Spitzenfeld, und über 90 Prozent der neuen Modelle kommen laut dem AI Index aus der Wirtschaft.

Die Zahlen des AI Index beschreiben einen Zwischenstand, keinen Endpunkt. Sie zeigen einen Markt, in dem sich der Vorsprung einzelner Anbieter in Monaten misst und in dem der Preis je Textbaustein die verlässlichere Planungsgröße ist als die Position in einer Rangliste.

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KI-Crawler prägen den Bot-Verkehr: Cloudflare zählt 52 Prozent aller Crawler-Anfragen im Juni 2026 als Abrufe für KI-Training

KI-Crawler prägen den Bot-Verkehr: Cloudflare zählt 52 Prozent aller Crawler-Anfragen im Juni 2026 als Abrufe für KI-Training

Mehr als die Hälfte des Datenverkehrs im Internet ist nicht mehr menschlich. Diese Schwelle wurde erstmals überschritten, wie der Netzwerkbetreiber Cloudflare am 1. Juli 2026 in einem Bericht zum Stand des Bot-Verkehrs mitteilt. Für Seitenbetreiber, die Besucher trotzdem direkt beantworten wollen, beschreibt der Anbieter des Website AI Agent eine automatische Content-Intelligenz für Website-Inhalte. Die Verschiebung betrifft jedes Unternehmen, das eigene Informationen im Netz veröffentlicht.

Wofür KI-Crawler die Seiten heute auslesen

Der Zweck der Abrufe hat sich innerhalb eines Jahres umgekehrt. Laut Cloudflare entfielen im Juni 2026 rund 52 Prozent aller Crawler-Anfragen auf das Training von KI-Modellen, im Frühjahr 2025 waren es 22 Prozent. Reines Suchmaschinen-Crawling macht nach Angaben des Unternehmens nur noch einen kleinen und weiter sinkenden Anteil aus.

Problematisch für Seitenbetreiber sind vor allem gemischt genutzte KI-Crawler. Über ein Drittel des Crawler-Verkehrs im Netz von Cloudflare stammt von Bots, die Suche, Training und agentische Nutzung nicht trennen. Wer sie aussperrt, verliert zugleich Sichtbarkeit in der klassischen Suche.

Welche Zahlen der Netzwerkbetreiber für den Bot-Verkehr nennt

Vier Kennzahlen aus dem Bericht umreißen die Lage:

  • Anteil nicht-menschlichen Datenverkehrs im Internet: erstmals über 50 Prozent.
  • Anteil der Crawler-Anfragen für KI-Training im Juni 2026: 52 Prozent, nach 22 Prozent im Frühjahr 2025.
  • Anteil gemischt genutzter Crawler am Abrufaufkommen: über 36 Prozent.
  • Rückgang menschlicher Besuche in besonders stark ausgelesenen Themenfeldern: bis zu 40 Prozent binnen eines Jahres.

Cloudflare beziffert die eigene Sichtweite mit über 20 Prozent des Webs, das über sein Netz ausgeliefert wird. Die Zahlen stammen nach Angaben des Unternehmens aus der Auswertungsplattform Cloudflare Radar.

Warum robots.txt allein die Serverlast nicht mehr steuert

Die Datei robots.txt bleibt eine freiwillige Absprache. Cloudflare bezeichnet Kontrollen auf Netzwerkebene deshalb als wirksameres Mittel als freiwillige Standards und begründet das damit, dass erst eine durchsetzbare Zugriffsregel Betreibern belastbare Nachweise über Abrufe liefert. Zugleich verweist das Unternehmen darauf, dass wahlloses Auslesen unnötige Bandbreite auf Seiten der Anbieter bindet.

Für Seitenbetreiber entsteht daraus eine doppelte Aufgabe: Zugriffe zu steuern und die eigenen Inhalte für diejenigen Besucher direkt nutzbar zu machen, die noch kommen. Eine Wissensbasis aus der eigenen Website ist dafür der Ansatz, Antworten unmittelbar auf der Seite auszuspielen, statt auf einen Rückverweis aus einer externen Antwort zu warten.

„Ein Betreiber kann heute nicht mehr davon ausgehen, dass Sichtbarkeit und Besuch dasselbe sind. Wer beides trennt, misst zuerst, wer wirklich noch auf die Seite kommt, und richtet die Inhalte danach aus“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Im August 2026 ist die Auswertung damit weniger eine Frage der Rangliste als eine der Protokolldateien. Wer nicht weiß, welcher Anteil der Zugriffe automatisiert erfolgt, kann weder Kapazität noch Reichweite realistisch planen.

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Überstunden 2025: Beschäftigte in Deutschland leisteten im Schnitt 15,6 unbezahlte und 11,6 bezahlte Zusatzstunden im Jahr

Überstunden 2025: Beschäftigte in Deutschland leisteten im Schnitt 15,6 unbezahlte und 11,6 bezahlte Zusatzstunden im Jahr

Beschäftigte in Deutschland haben 2025 im Durchschnitt 15,6 unbezahlte Überstunden geleistet. Hinzu kamen 11,6 bezahlte Stunden je abhängig beschäftigter Person, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg am 3. März 2026 mitteilte. Wer die eigenen Stunden nachhalten will, findet eine Übersicht über Werkzeuge zur Erfassung der Arbeitszeit beim Rechnerportal der Provimedia GmbH. Für Betriebe und Beschäftigte beziffert die Rechnung damit Arbeit, die in keiner Lohnabrechnung auftaucht.

Wie sich Arbeitsvolumen und Teilzeitquote zu Jahresbeginn 2026 verschoben haben

Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen lag laut IAB im ersten Quartal 2026 bei 15,7 Milliarden Stunden und damit minimal unter dem Vorjahresquartal. Saison- und kalenderbereinigt nahm es gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent ab. Die Nürnberger Forschungseinrichtung veröffentlichte diese Werte am 2. Juni 2026.

Fünf Kennzahlen umreißen das Bild des ersten Quartals 2026:

  • Erwerbstätige: 45,64 Millionen Personen, ein Rückgang um 160.000 gegenüber dem Vorjahresquartal.
  • Arbeitszeit je Erwerbstätigem: 344,2 Stunden, ein Plus von 0,3 Prozent.
  • Teilzeitquote: 40,1 Prozent, erstmals in einem ersten Quartal über der Marke von 40 Prozent.
  • Krankenstand: 6,1 Prozent nach 6,5 Prozent ein Jahr zuvor.
  • Kurzarbeit: 438.000 Personen, 91.000 weniger als im ersten Quartal 2025.

Warum Teilzeit die Stundenrechnung im Betrieb verändert

Teilzeitkräfte arbeiten länger als früher, und das verschiebt die Kalkulation in der Personalplanung. Nach Angaben des IAB stieg die vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten im ersten Quartal 2026 um 0,3 Stunden auf 18,88 Stunden. Bei Vollzeitbeschäftigten blieb sie mit 38,15 Stunden nahezu konstant, über alle abhängig Beschäftigten hinweg lag sie bei 30,42 Stunden.

Die Verschiebung ist kein Ausreißer eines einzelnen Quartals. Laut der Jahresauswertung des IAB erreichte die Teilzeitquote 2025 im Mittel 39,9 Prozent und damit den höchsten je gemessenen Jahreswert, während die reguläre Teilzeitbeschäftigung als einzige Beschäftigungsform um 1,8 Prozent zulegte. Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen, ordnete die Entwicklung mit dem Satz ein, dass weniger Erwerbstätige mehr arbeiten.

Nebentätigkeiten und Überstunden machen die Erfassung aufwendiger

Nach Angaben des IAB hatten 2025 rund 4,68 Millionen Beschäftigte in Deutschland einen Nebenjob, das sind 11,1 Prozent aller Beschäftigten und 85.000 mehr als im Jahr davor. Je Nebentätigkeit kamen im Schnitt 287 Stunden zusammen, 1,5 Stunden mehr als 2024. Wer zwei Arbeitsverhältnisse führt, muss zwei Stundenkonten getrennt abrechnen und dabei Pausen, Zuschläge und Übertrag korrekt trennen.

Viele Betriebe führen diese Konten weiterhin in Tabellen. Wer das tut, stößt regelmäßig auf Formelfehler bei Zeitwerten über 24 Stunden, weil Tabellenprogramme Zeiten intern als Bruchteile eines Tages speichern. Eine Sammlung von Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Berechnungen in Tabellen zeigt, wie sich Zeitformate, Pausenabzüge und Summenbildung sauber abbilden lassen.

„Eine Stunde, die niemand notiert, ist für den Betrieb keine Zahl und für die beschäftigte Person kein Anspruch. Wer Mehrarbeit erst am Jahresende bemerkt, hat sie ein Jahr lang falsch geplant“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Was das stagnierende Arbeitsvolumen für die Planung bedeutet

Das Arbeitsvolumen sank 2025 laut IAB um 0,2 Prozent auf 61,26 Milliarden Stunden, während die Zahl der Erwerbstätigen mit 45,98 Millionen nahezu unverändert blieb. Je Kopf entfielen damit rund 1.332 Arbeitsstunden, 2,2 Stunden weniger als im Vorjahr. Die Stundenproduktivität legte im ersten Quartal 2026 um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu.

Im August 2026 ist die Auswertung für das zweite Quartal 2026 noch nicht erschienen, die Zahlen des ersten Quartals bilden damit den aktuellen Stand. Für die Personalplanung heißt das: Wer Kapazitäten aus Kopfzahlen ableitet, rechnet an der Realität vorbei, weil dieselbe Belegschaft je nach Vertragsmix sehr unterschiedliche Stundenmengen liefert.

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