Autor: Firma LieberLieber Software

LieberLieber: LemonTree für SysMLv2

LieberLieber: LemonTree für SysMLv2

Mit den SysMLv2 Spezifikationen stehen nun die offiziellen Referenzdokumente für die nächste Generation modellbasierter Systementwicklung (MBSE) zur Verfügung. Auch LieberLieber beschäftigt sich schon länger mit dem Thema, etwa beim MBSE Summit 2025 in Traunkirchen, bei mehreren INCOSE Vorträgen sowie einem internen Training mit Vince Molnar in Wien. Nicht zuletzt fließen die neuen Standards auch in die Produktentwicklung für LemonTree 5.0 ein. Das neue Release wird am 24. Juni 2026 in einem Webinar vorgestellt.

Die neuen OMG Standards bilden die Grundlage für eine modernisierte, konsistente und interoperable Modellierung – von einem präzisen Fundament (KerML), über die Sprache Systems Modeling Language (SysMLv2) bis hin zur technischen Schnittstelle (Systems Modeling API). Der Schritt war motiviert durch die Einschränkungen der UML, die eine Modellierungssprache für (objektorientierte) Softwaresysteme ist. Außerdem gab es in SysMLv1 Inkonsistenzen in der Semantik und wenig Möglichkeiten für die Weiterverwendung der Modelle bzw. für Automatisierung. Zusätzlich wurde eine API spezifiziert, die es erlaubt, Daten eines SysMLv2 Modells strukturiert abzufragen. Als neues Austauschformat wurde .json festgelegt, was nun endlich zu einer Standardisierung führt und den Austausch zwischen den bisher nicht kompatiblen Systemen in der Modellierung wesentlich erleichtert.

Konzepte der Sprache

SysMLv2 bietet die Möglichkeit folgende Konzepte eines Systems abzubilden:

  • Struktur
  • Verhalten
  • Anforderungen
  • Schnittstellen
  • Parametrik
  • Variabilität

Außerdem beinhaltet die neue Sprache auch die textuelle Notation.

LemonTree – Unterstützung für SysMLv2

LemonTree ist bereits als kommerzielles Diff und Merge Tool global etabliert, allerdings primär für Enterprise Architect UML / SysMLv1 Modelle. Für SysMLv2 unterstützt LemonTree auf Basis des neuen Standards die textuelle Notation (.sysml) bzw. das offizielle Austauschformat .json. Es werden daher alle Modellierungstools unterstützt, die ebenfalls den neuen Standard SysMLv2 umsetzen und daher diese Formate anbieten.

Dazu Dr. Konrad Wieland, Geschäftsführer von LieberLieber: „Wir begrüßen die Einführung von SysMLv2, die uns den Datenaustausch mit vielen weiteren Werkzeugen am Modellierungsmarkt ermöglicht. Allerdings möchten wir betonen, dass SysMLv2 Modelle zwar mit rein textuellen Diff und Merge Tools verarbeitet werden können, aber nur LemonTree sicherstellt, dass das Ergebnis konsistent und valide ist. Wir werden daher die neuen Möglichkeiten von LemonTree 5.0 in einem Webinar am 24. Juni 2026 vorstellen.“

LemonTree 5.0 kommt demnächst

LemonTree liest den gesamten Modellinhalt ein und interpretiert den vollständigen Abhängigkeitsgraphen. Dadurch können Auswirkungen von Änderungen verständlich angezeigt werden. Das ist speziell notwendig, wenn ein komplexer Sachverhalt in einem SysMLv2 Modell definiert ist und eine Änderung einer Definition (part defs) Auswirkung auf viele davon abgeleitete Verwendungen (parts) hat. Philipp Kalenda, Leiter Consulting bei LieberLieber: „Auch wenn das Modell parallel über eine View und den Texteditor bearbeitet wird, geschieht die Zusammenführung bei LemonTree immer über das zugrundeliegende Modell und nicht über einen textuellen Merge.“

Für die erste Preview Version von LemonTree 5.0 Ende Juni 2026 sind folgende Features geplant:

  • Diff und Merge der textuellen Notation (.sysml Files)
  • Diff und Merge des SysMLv2 Austausch Formats (.json)
  • Migration von .sysml nach .json und umgekehrt

In LemonTree wird es möglich sein Impacted Elements, den Modell Tree sowie die textuelle Notation für die Diff Analyse zu verwenden. Eine Darstellung der grafischen Notation ist bereits in Arbeit.

Versionskontrolle und SysMLv2

SysMLv2 ermöglicht mit der textuellen Notation und den .sysml Dateien eine Versionskontrolle von SysMLv2 Modellen mit Versionskontrollsystemen wie Git. Hierbei wird jedoch nur eine Ansicht (textuell) des Modells unter Versionskontrolle gestellt und beim Vergleichen, Zusammenführen und der Konflikterkennung berücksichtigt. Die textuelle Notation lässt sich zwar zeilenbasiert interpretieren und vergleichen, dabei werden aber Referenzen, Abhängigkeiten und Querverweise nicht berücksichtigt. Trotz der Ähnlichkeit der textuellen Notation mit herkömmlichem Source Code ist ein SysMLv2 Modell nicht damit gleichzusetzen. Daher wird für die Kollaboration mittels Versionskontrolle ein spezielles Diff- und Merge-Werkzeug (LemonTree) benötigt, dass Modelldaten als solche interpretiert und diese in ihrer Graphenstruktur darstellt.

LieberLieber in der SysMLv2 Tool Vendor Liste der OMG: https://www.omg.org/sysml/sysmlv2/sysml-tool/

Webinar am Mittwoch 24. Juni 2026, 15:00 Uhr: Warum SysMLv2 LemonTree benötigt

SysMLv2 bietet eine moderne Grundlage für MBSE-Tools der nächsten Generation – doch technische Modelle sind mehr als nur reiner Text. In diesem Webinar zeigen wir, warum SysMLv2 nach wie vor spezielle modellorientierte Funktionen zum Vergleichen und Zusammenführen von Änderungen benötigt und wie LemonTree professionelle, Git-basierte Kooperationsabläufe in die SysMLv2-Entwicklung integriert. Erfahren Sie, wie Teams semantische Modelländerungen nachvollziehen, Modifikationen effizient prüfen und Änderungen in kollaborativen MBSE-Umgebungen sicher zusammenführen können. Wir untersuchen außerdem, wie SysMLv2-Modelle Teil moderner CI/CD- und DevOps-Pipelines werden können, um skalierbare und automatisierte Engineering-Workflows über verteilte Teams hinweg zu ermöglichen.

Melden Sie sich gleich hier zum Webinar an: https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_Qo2e59RnTsqDb1dnn1tPPQ

SysMLv2: Modell/Text/Grafische Darstellung

Im Moment liegt in der Community ein starker Fokus auf der textuellen Notation von SysMLv2-Modellen. Diese ist jedoch gleichzusetzen mit der grafischen Notation, welche den Diagrammen aus SysMLv1 gleichzusetzen ist. Der Fokus bei LemonTree liegt auf der modellbasierten Ansicht (Graph = baumartige Ansicht), die aus dem zugrunde liegenden Modell generiert wird. Das bedeutet, der Vergleich der Modelle wird aus dem SysMLv2 Modell anstelle der textuellen Notation berechnet.

Über die LieberLieber Software GmbH

Wir sind ein Software-Engineering-Unternehmen. Das Know-how unserer Mitarbeiter liegt in der modellbasierten Software- und Systementwicklung auf Basis von Tools wie Enterprise Architect von Sparx Systems.

Unsere Auftraggeber sind Unternehmen, die besonderen Wert auf die Qualität ihrer Software- und Systementwicklung legen. Sie wollen in ihren komplexen Szenarien immer den Überblick bewahren und sicherstellen, dass bei der Entwicklung vor allem die sicherheitsrelevanten Anforderungen gut nachvollziehbar in Modellen abgebildet sind.

Speziell für diese Aufgabe stellen wir eigene Werkzeuge zur Verfügung, wie zum Beispiel LemonTree und Embedded Engineer. Ergänzend bieten wir eine Reihe von Dienstleistungen, mit denen wir unsere Werkzeuge in den Entwicklungsprozess unserer Kunden integrieren und nutzbar machen.

LieberLieber ist eine Geschäftseinheit der Lieber.Group. Mehr Informationen finden Sie unter www.lieberlieber.com

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LieberLieber: VKB etabliert moderne Modellversionierung mit LemonTree und Git

LieberLieber: VKB etabliert moderne Modellversionierung mit LemonTree und Git

Der Konzern Versicherungskammer Bayern (VKB) umfasst elf Versicherungsunternehmen und Regionalmarken und beschäftigt rund 7.500 Mitarbeiter. Hier arbeitet seit einigen Jahren ein Team von rund zehn Personen mit Enterprise Architect als Werkzeug zur Definition von Versicherungs-Produkten. Durch die Einführung von LemonTree und die Entwicklung eines passenden Git-Workflows ist nun auch eine exakte Versionskontrolle möglich.

Mit etwa 7.500 Mitarbeitern ist die Versicherungskammer Bayern (VKB) der größte öffentliche Personen- und Sachversicherer Deutschlands. Dabei werden täglich über 30 Mio. Euro an Schadens- und Leistungsaufwendungen getätigt. Um das Angebot immer am Stand der Zeit zu halten, entwickelt ein Team von rund zehn Personen mit Enterprise Architect, LemonTree und SmartGit mittels Enterprise Architecture Management (EAM) neue Versicherungs-Produkte.

René Schwaiger ist seit etwa einem Jahr bei der VKB und arbeitet als Business Architect im Modellierungs-Team: „Da Versicherungsprodukte recht komplex sind, erreichen wir bei den Modellen sehr große Datenmengen. Es existiert zwar zu jedem Produkt ein eigenes Modell, letztlich ist aber alles in einer zentralen Datei gespeichert, da dem Ganzen ein einheitliches Strukturmodell zugrunde liegt. Damit war bisher jede übergreifende Änderung mit großem Aufwand verbunden, es konnten auch nicht alle parallel an der Modellierung arbeiten. Daher kam der Wunsch nach einer Veränderung auf und wir lernten über LieberLieber LemonTree und SmartGit kennen.“

Enterprise Architecture Management (EAM) mit LemonTree und Git

EAM beschreibt das Zusammenspiel von IT und geschäftlicher Tätigkeit aus einer ganzheitlichen und eher abstrakten Perspektive. Der Begriff bezieht heute etwa auch Themen wie Veränderungsmanagement, Unternehmenskultur oder Personalentwicklung mit ein. Als zentrale Bereiche des EAM gelten Architekturen in den Bereichen:

  • Geschäftsprozesse
  • Information und Daten
  • Anwendungen
  • Technologien

„Die Arbeit mit LemonTree (Diff/Merge) und Git (Versionierung) im EAM ist noch weitgehend Neuland. Daher müssen wir in der Zusammenarbeit mit LieberLieber auch viele neue Fragen klären, die bisher noch nicht bearbeitet wurden. Als Beispiel sei hier nur das Zusammenspiel von LFS (large file storage), Git und Enterprise Architect genannt, mit dem wir konfrontiert waren“, gibt Schwaiger Einblicke in die Umstellung.

Dr. Konrad Wieland, Geschäftsführer von LieberLieber: „LemonTree hat in den letzten Jahren im modellbasierten Systems Engineering (MBSE) sehr erfolgreich seinen Nutzen bewiesen. Gleichzeitig nahm allerdings auch die Bedeutung von EAM für Unternehmen zu und wir sehen hier ein interessantes Einsatzfeld für unser Knowhow. Daher freuen wir uns sehr, dass wir mit VKB einen Kunden gewinnen konnten, der den Nutzen unseres Angebots im EAM erkannt hat und mit uns gemeinsam neue Arbeitsprozesse einführt. Dank des Vertrauens der VKB in unsere Expertise meistern wir gemeinsam die auftretenden Herausforderungen und erschließen ein neues Anwendungsfeld für LemonTree.“

Git-Workflow klar definiert

Der Umgang mit Git ist für Neueinsteiger meist eine Herausforderung. Daher galt es, den Git-Workflow so einfach wie möglich zu gestalten. Aufbauend auf der Art von Änderungen, die bei VKB durchzuführen sind, wurde in gemeinsamen Workshops ein klar definierter Workflow erstellt. Dazu Philipp Kalenda, Leiter Consulting bei LieberLieber: „Wir haben uns in den letzten Jahren intensiv damit beschäftigt, wie wir LemonTree erweitern können, um auch im Bereich EAM damit erfolgreich zu sein. Ein wichtiger Stolperstein dabei ist der Umgang mit Git, den es zu vereinfachen gilt. VKB ist hier ein Pionier, mit dem wir gemeinsam einen passenden Git-Workflow erarbeiten konnten. Wenn man derartiges Neuland betritt, braucht es auf allen Seiten viel Offenheit und Lernwillen, um die auftretenden Probleme gemeinsam Schritt für Schritt zu lösen.“

Zusammenarbeit an Modellen wesentlich vereinfacht

Durch die Einführung des neuen Workflows ist die gemeinsame Arbeit an zusätzlichen Funktionen in einem sogenannten „feature branch“ möglich. Der feature branch ist ein eigener Zweig in der Versionsverwaltung (Git), der vom stabilen Hauptcode abzweigt. Er ermöglicht die parallele Entwicklung durch mehrere Personen und einfache Code-Reviews. Nach Fertigstellung des Features wird es in den Hauptzweig (main/master) integriert. „Durch die Umstellung nimmt die Selbständigkeit der Modellierer zu und die Zusammenarbeit im Entwicklungsteam wird gestärkt. Gleichzeitig wuchs die Kontrolle über die Entwicklungen. Die Zusammenarbeit mit LieberLieber läuft sehr gut, unsere Anfragen werden rasch bearbeitet und so wachsen wir Schritt für Schritt in die neuen Prozesse hinein“, erklärt Schwaiger.

Derzeit arbeitet das Modellierungs-Team vorwiegend für den Konzern und eine der Tochtergesellschaften. Die Nutzer der Modelle verfügen über einen Lesezugriff, Änderungen werden jedoch nur im Entwicklerteam durchgeführt. „Wenn sich unser Erfolg mit der neuen Arbeitsweise herumspricht, dann sind wir jederzeit offen für eine Ausweitung unseres Aufgabengebiets. LemonTree bietet ja noch einige interessante Features – etwa die Zerschneidung von großen Modellen in Teilmodelle – die wir nach und nach kennenlernen und testen wollen. Wir sind überzeugt, dass sich unsere Arbeitsabläufe durch die Zusammenarbeit mit LieberLieber weiter verbessern und beschleunigen werden“, so Schwaiger abschließend.

((Info Box 1))

VKB benutzt diese Modellierungs-Tools:

  • Enterprise Architect
  • LemonTree
  • SmartGit

((Info-Box 2))

EAM: Mehr Kontrolle und bessere Zusammenarbeit

Wollen auch Sie Ihr Enterprise Architecture Management (EAM) mit LemonTree und Git transformieren? Dann sprechen Sie doch mit uns.

Ihre Vorteile:

  1. Git-Versionskontrolle für Architekturmodelle
    → Änderungen nachvollziehbar und sicher vergleichen & zusammenführen (Diff & Merge)
  2. Modelle parallel bearbeiten
    → Teams arbeiten gleichzeitig an großen Architekturen
  3. Skalierung großer EAM-Landschaften
    → Zerlegung in Komponenten, beherrschbar auch bei komplexen Systemen
  4. Governance & Qualitätssicherung
    → Klare Review-, Freigabe- und Audit-Prozesse für Architekturänderungen
  5. Integration in DevOps & ALM
    → Architektur wird Teil der durchgängigen Entwicklungs- und Toolchain (z. B. Git, CI/CD, ALM)

LieberLieber: Because every change matters!

Über die Versicherungskammer Bayern (VKB)

Der Konzern Versicher­ungs­kammer Bayern umfasst elf Versicher­ungs­unter­nehmen und starke Regional­marken. Die Produktpalette umfasst die Absicherung von Lebens- und Sachrisiken für Privatkunden, Firmen, Landwirte, Beschäftigte in freien Berufen, kommunale Gebietskörperschaften sowie weitere öffentlich-rechtliche Einrichtungen und Institutionen.

  • Über 200 Jahre Erfahrung
  • 500 Mitarbeiter
  • 800 Beratungsstellen
  • 32 Mio. EUR Schaden- und Leistungsaufwendungen täglich 

https://www.vkb.de/

Über die LieberLieber Software GmbH

Wir sind ein Software-Engineering-Unternehmen. Das Know-how unserer Mitarbeiter liegt in der modellbasierten Software- und Systementwicklung auf Basis von Tools wie Enterprise Architect von Sparx Systems.

Unsere Auftraggeber sind Unternehmen, die besonderen Wert auf die Qualität ihrer Software- und Systementwicklung legen. Sie wollen in ihren komplexen Szenarien immer den Überblick bewahren und sicherstellen, dass bei der Entwicklung vor allem die sicherheitsrelevanten Anforderungen gut nachvollziehbar in Modellen abgebildet sind.

Speziell für diese Aufgabe stellen wir eigene Werkzeuge zur Verfügung, wie zum Beispiel LemonTree und Embedded Engineer. Ergänzend bieten wir eine Reihe von Dienstleistungen, mit denen wir unsere Werkzeuge in den Entwicklungsprozess unserer Kunden integrieren und nutzbar machen.

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LieberLieber: Partner als Multiplikatoren

LieberLieber: Partner als Multiplikatoren

Kürzlich trafen sich LieberLieber Partner aus Japan, Italien, Schottland, Deutschland und Österreich zu einem exklusiven, dreitägigen Training in Wien. Dabei wurden die aktuellen Entwicklungen rund um LemonTree vorgestellt und praxisnahe Einblicke in die tägliche Arbeit mit MBSE (Modellbasierte Software- und Systementwicklung) vermittelt. Der große Erfolg der Veranstaltung unterstreicht den Wunsch, die Partnerlandschaft kontinuierlich zu erweitern, um den Markt noch besser über das Angebot von LieberLieber zu informieren.

Die dreitägige Veranstaltung mit den LieberLieber Partnern gestaltete sich aus einer Mischung aus fachlichem Input, angeregten Diskussionen und entspannten Freizeitaktivitäten. Dazu Danja Stiegler, seit kurzem Partner-Managerin bei LieberLieber: „Es war für mich sehr interessant, die verschiedenen Personen aus unseren Partnerunternehmen näher kennen lernen zu dürfen. Wir wollten nicht nur tiefgehende technische Einblicke vermitteln, sondern vor allem auch die wertvollen Möglichkeiten zum Austausch und zur Stärkung unserer Partnerschaften nutzen. Unser Dank gilt allen Teilnehmern für ihr freundliches Engagement und wir freuen uns bereits auf die nächsten gemeinsamen Schritte.“

Partner als strategischer Wachstumsfaktor

Partnermanagement ist für ein hochspezialisiertes Unternehmen wie LieberLieber besonders wichtig, weil es mit begrenzten Ressourcen arbeitet, aber dennoch komplexe Märkte, Technologien und Kundenanforderungen bedienen muss. Gute Partnerschaften wirken dabei wie ein Hebel, der Reichweite, Kompetenz und Glaubwürdigkeit vergrößert. Dazu Dr. Konrad Wieland, Geschäftsführer von LieberLieber: „Für uns als Anbieter im Bereich der modellbasierten Software- und Systementwicklung ist Partnermanagement ein strategischer Wachstumsfaktor, den wir seit einigen Monaten mit einer erfahrenen Mitarbeiterin gezielt weiterentwickeln. Partner verfügen unter anderem über spezifische lokale Marktkenntnisse sowie bewährte Vertriebs- und Absatzkanäle. So können wir unseren Vertrieb stärken und die Projektabwicklung beschleunigen.“

Abwechslungsreiches Programm

Der erste Tag des Partner-Treffens begann mit einem Update zur Modellierungs-Plattform Enterprise Architect. Im Anschluss gab Philipp Kalenda, Head of Consulting bei LieberLieber, eine interaktive Einführung in die LemonTree‑Toolchain (Desktop bis Automation). Am zweiten Tag wurden LemonTree.Connect, Versionierung mit SmartGit sowie wichtige Neuheiten zu Konfiguration, Support und Lizensierung im Mittelpunkt vorgestellt. Der Abschlusstag stand ganz im Zeichen von SysML V2 und bot einen Blick in die MBSE-Zukunft. Horst Kargl, Principal Consultant beim Schwesterunternehmen Sparx Systems Europe, präsentierte einen Ausblick auf Trechoro – die kommende „Enterprise Architect für SysML V2“-Plattform.

Exklusive Einblicke in die LemonTree Roadmap

Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Einblick in die LemonTree Roadmap 2026, die erstmals vorgestellt wurde. Die vom LieberLieber Entwicklungsteam vorbereiteten Highlights sind:

  • SysML V2 in LemonTree – die nächste Evolutionsstufe für modernes, kollaboratives Modell-Management
  • LemonTree Dashboard – ermöglicht eine intuitive Versionierung von Modellen ohne Git-Kenntnisse
  • LemonTree4Codebeamer – bringt Versionierung und Vergleich von Codebeamer‑Baselines auf ein neues Level

„Das positive Feedback bestätigt uns, dass wir unseren Vertriebspartnern zeigen konnten, wie wichtig sie für die weiterhin positive Entwicklung unseres Unternehmens sind. Unsere Aufgabe ist es natürlich, unser Produktangebot laufend weiterzuentwickeln und den Partnern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ein Teil dieser Partnerstrategie sind Trainings wie dieses in unserer Unternehmenszentrale in Wien, die sehr gerne für den fachlichen und persönlichen Austausch genutzt werden. Ich freue mich auf viele interessante Kundenprojekte, bei denen wir gemeinsam mit unseren Partnern die großen Möglichkeiten, die in MBSE liegen, aufzeigen und praktisch umsetzen können. Gleichzeitig arbeiten wir daran, neue Partner zu gewinnen, um unsere Marktchancen noch besser zu nutzen“, resümiert Wieland.

Das LieberLieber Partnerprogramm

Sie vertreiben Lösungen wie Enterprise Architect, Jama Connect, Codebeamer, Polarion oder setzen diese erfolgreich in Kundenprojekten ein? Sie möchten Ihr Portfolio um professionelle Werkzeuge für Modellvergleich und -zusammenführung (Diff/Merge) und Versionierung erweitern? Dann stellen wir Ihnen gerne LemonTree vor – die führende Lösung für konsistentes und kollaboratives Modellmanagement.

Als LieberLieber‑Partner betreuen Sie Ihre Kunden nicht nur während des Vertriebsprozesses, sondern übernehmen auch aktive Presales‑Unterstützung sowie Support‑ und Beratungsleistungen rund um unsere Produkte. Wir begleiten Sie umfassend bei dieser Aufgabe – durch gezielte Trainings, technische Enablement‑Maßnahmen und gemeinsame Marketing‑Aktivitäten, die Ihre Sichtbarkeit im Markt stärken. Gemeinsam schaffen wir Mehrwert für anspruchsvolle MBSE‑Projekte in unterschiedlichsten Branchen.

LieberLieber baut sein Partnernetzwerk kontinuierlich aus – geografisch wie branchenspezifisch. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen und gemeinsam erfolgreiche Projekte im MBSE‑Umfeld umzusetzen.

Wir danken unseren LieberLieber Partnern, die am Training in Wien teilgenommen haben:

  • Sparx Systems Japan
  • Profesia (Italien)
  • Hippo Software (Schottland)
  • NANGA SYSTEMS (Deutschland)
  • :em engineering methods AG (Deutschland)
  • ECS Engineering Consulting & Solutions (Deutschland)
  • TwinTech (Österreich)
  • msg Plaut Austria (Österreich)
  • 3DSE Management Consultants (Österreich)
Über die LieberLieber Software GmbH

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LieberLieber: Digitale Zwillinge für die automatisierte Steuerung eines Microgrids

LieberLieber: Digitale Zwillinge für die automatisierte Steuerung eines Microgrids

LieberLieber ist Teil des europäischen Forschungsprojekts MATISSE, das sich die „Modellbasierte Entwicklung digitaler Zwillinge für die frühzeitige Verifizierung und Validierung von Industriesystemen“ zum Ziel setzt. In einem konkreten Anwendungsfall wird nun daran gearbeitet, ein bei Siemens Österreich bestehendes Mikronetz (Microgrid) durch die Steuerung über einen digitalen Zwilling laufend automatisiert zu verbessern.

Der Siemens-Use-Case im MATISSE Forschungsprojekt bezieht sich auf die Steuerung eines intelligenten Kleinststromnetzes. Üblicherweise bestehen solche Kleinstromnetze – sogenannte „Microgrids“ – aus mindestens einem Erzeuger (z.B. einer Photovoltaik-Anlage) und gegebenenfalls einem Stromspeicher, Ladepunkten für Elektroautos, einem Lastmanagement und einer Schnittstelle zum Gebäudemanagementsystem. „Typischerweise werden Mikrogrids durch statische Regeln gesteuert. Durch die Modellierung eines digitalen Zwillings möchten wir die Steuerung auf ein System umstellen, das sich automatisiert an die jeweiligen Gegebenheiten anpasst und so einen möglichst optimalen Betrieb gewährleistet“, erläutert Projektleiter Danilo Valerio von der Forschungsabteilung von Siemens Österreich. Als Testumgebung wird ein Mikronetz mit verschiedenen E-Mobilitäts-Ladestationen auf dem Siemens-Campus in Wien genutzt. Dabei bringt die Forschungsgruppe „Configuration Technologies“ von Siemens Österreich ihre hybride und neurosymbolische KI-Forschung ein.

Die Rolle von LieberLieber im Projekt

Als Spezialist für MBSE (Modellbasiertes Systems Engineering) fällt LieberLieber in diesem Anwendungsfall die Rolle zu, aus dem derzeit statischen und regelbasierten System ein dynamisches und datengesteuertes zu machen. In Zusammenarbeit mit Siemens Österreich und den Universitäten Innsbruck und JKU Linz wird dies durch die Modellierung eines digitalen Zwillings geschehen, der letztlich das gesamte Energiemanagement selbsttätig steuert. Dazu Dr. Konrad Wieland, Geschäftsführer von LieberLieber: „Der digitale Zwilling stellt das aktuelle Mikronetz dar, wird jedoch kontinuierlich mit Echtzeitdaten aktualisiert und kann gleichzeitig mit dem realen System interagieren und dieses beeinflussen. Das ermöglicht einen skalierbaren, nachhaltigen und intelligenten Betrieb des Microgrids, der in diesem Fall auf die Anforderungen des Ladens von Elektrofahrzeugen zugeschnitten ist.“

Anwendbare Forschung für die europäische Industrie

MATISSE soll anhand konkreter Fallbeispiele die europäische Forschung und Industrie in die Lage versetzen, auf digitalen Zwillingen basierende Dienste, einschließlich Verifizierung, Vorhersage und Überwachung, anzubieten und damit die Gesamtentwicklung und den Verbund von digitalen Zwillingen zu verbessern. Diese Bemühungen beruhen in hohem Maße auf der Verwendung von Modellen und modellbasierten Techniken, die sowohl allgemeine Sprachen wie UML/SysML als auch domänenspezifische Sprachen (wie z.B.VVML) und Modelltransformationen umfassen.

„Das Ziel in unserem Anwendungsfall ist es, eine Lösung zu entwickeln, die per Plug and Play funktioniert, ohne dass alle betrieblichen Details des Microgrids im Voraus festgelegt werden müssen. Um ein solch ehrgeiziges Ziel zu erreichen, muss die Lösung in der Lage sein, die Wissensbasis kontinuierlich zu vervollständigen. Wir planen, dies mit neurosymbolischen KI-Ansätzen und induktiver Logikprogrammierung zu tun“, erklärt Valerio weiter.

Die Forschungsgruppe von Siemens Österreich erwartet sich aus dem Projekt MATISSE ganz konkrete Ergebnisse:

  • Automatisierte Pipeline zur Erstellung von Digitalen Zwillingen für komplexe Mikronetz-Systeme durch Verwendung von MBSE
  • Überprüfung und Echtzeit-Anpassung des erstellten Digitalen Zwillings in Bezug auf Modelltreue und Simulationsgenauigkeit durch kontinuierliche Verifizierung und Validierung
  • Optimierung des Betriebs des Mikronetzes durch erlernte und dynamisch angepasste Regeln unter Berücksichtigung von Echtzeitfaktoren (z.B.: Wettervorhersagen, Saisonalität)
  • Ein integriertes Toolkit für die auf digitalen Zwillingen basierende Verifizierung und Validierung des optimierten Betriebs des Mikronetzes

https://matisse-kdt.eu/

Die Ziele von LieberLieber im Projekt MATISSE

LieberLieber rechnet durch das Projekt MATISSE mit Innovationen in folgenden Bereichen:

  • Weiterentwicklung und Vertiefung der von LieberLieber mitentwickelten „Verification and Validation Modeling Language“ VVML
  • Modellierung von Verification&Validation (V&V)-Workflows in Enterprise Architect unter Verwendung des VVML-Frameworks, das entwickelt wurde, um Arbeitsabläufe von V&V-Methoden grafisch zu beschreiben. Damit sollen der Zeit- und Kostenaufwand von V&V-Prozessen deutlich verbessert werden.
  • Vertiefung von Knowhow und Best Practice in DevOps für die Erstellung digitaler Zwillinge
  • Weiterentwicklung von LemonTree im Hinblick auf automatische Versionierung und Validierungsprozesse
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LieberLieber: Versionen und Varianten beherrschen

LieberLieber: Versionen und Varianten beherrschen

Versionierung und Variantenhandling sind im Engineering komplexer Systeme unverzichtbar, um Qualität, Effizienz und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten und die Herausforderungen von Komplexität und Vielfalt effektiv zu bewältigen. Leider ist es aber in der Praxis meist so, dass man entweder ein gutes Versionierungskonzept einführt oder versucht, Varianten zu verwalten. Nun ist es LieberLieber gelungen, eine effektive Lösung für Versions- und Variantenmanagement zu entwickeln. Diese wird in einem Whitepaper näher beschrieben.

Während für das Product Line Engineering besonders das Variantenhandling wichtig ist, benötigt Configuration Management im Systems Engineering Unterstützung bei der Versionierung der Systemartefakte. Bisher ist es allerdings nicht gelungen, ein übergreifendes Versions- und Variantenmanagement zu etablieren, das sich in der Praxis bewährt. LieberLieber schlägt zur Lösung dieses Problems die Kombination von Modellversionierung und Variantenmanagement mit Hilfe der Werkzeuge Enterprise Architect, LemonTree, Git und pure::variants (PTC) vor.

Dazu Philipp Kalenda, Leiter Consulting und Prokurist bei LieberLieber: „In unserer täglichen Praxis in Kundenprojekten sind wir oft mit der Frage konfrontiert, wie Variantenmanagement mit einem Systemmodell durchgeführt werden kann. Für uns ist außerdem die Versionsverwaltung von Modellen essentiell und daher war es unser Anspruch, eine nachhaltige Lösung zu konzipieren, die beide Aspekte miteinander kombiniert. In einer Kooperation mit pure::variants von PTC haben wir einen Lösungsansatz ausgearbeitet, der nicht nur Versions- und Variantenmanagement kombiniert, sondern es auch ermöglicht, existierende Tools in ihrem aktuellen Zustand zu verknüpfen. Die Kombination von Versionskontrolle und Variantenmanagement ist aus unserer Sicht entscheidend, um erfolgreich Product Line Engineering in MBSE zu betreiben.“

Der dargestellte Workflow zeigt eine Lösung unter Verwendung dieser Komponenten:

  • Git Feature Branches
  • Enterprise Architect Modell
  • pure::variants für die Transformation von Varianten

Diese Beschreibung bietet einen ersten Einblick in die gemeinsame Behandlung von Versionen und Varianten eines Modellartefakts. Die Kombination von pure::variants und LemonTree bietet darüber hinaus weiterführende Ansätze, die in einem nächsten Whitepaper näher beleuchten werden.

Versions- und Variantenmanagement zusammenführen

Insgesamt sind Versionierung und Variantenhandling im Engineering komplexer Systeme unverzichtbar, um Qualität, Effizienz und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten und die Herausforderungen von Komplexität und Vielfalt effektiv zu bewältigen.

Während Versionskontrolle für die langfristige Wartung und Weiterentwicklung eines Systems unerlässlich ist, ermöglicht Variantenmanagement die Weiterentwicklung oder Aktualisierung bestehender Versionen eines Systems, ohne die Integrität anderer Varianten zu gefährden.

Wird zum Beispiel auf einer gemeinsamen Plattform eine Produktlinie entwickelt, muss es möglich sein, die unterschiedlichen Ausprägungen des Systems parallel und unabhängig voneinander zu dokumentieren. Wird jedoch auf der Plattform ein allgemeines Problem behoben, ist es schwierig, diese Korrektur konsistent auf die bereits weiterentwickelten Varianten auszurollen (Grafik 1).

Feature-Branch Ansatz für MBSE

In der Praxis hat sich allerdings gezeigt, dass man entweder ein gutes Versionierungskonzept einführt oder versucht, Varianten zu verwalten. Daher entwickelte LieberLieber für dies Herausforderung einen praktischen Lösungsansatz.

Inspiriert vom Vorgehen aus der Software-Entwicklung wird von LieberLieber seit einigen Jahren bereits eine „Feature-Branch“-basierte Vorgehensweise für MBSE-Artefakte vorangetrieben (Grafik 2).

Durch die Verwaltung der Modelle durch Branches bietet Git uneingeschränkte Möglichkeiten beim Zusammenführen von Änderungen zwischen den verschiedenen Ausprägungen bzw. Varianten eines Modells. Dabei ist das perfekte Zusammenspiel der drei vorgestellten Werkzeuge ausschlaggebend für den Erfolg:

  • LemonTree unterstützt bei der inhaltlichen Zusammenführung von Modellelementen
  • Git verwaltet die Branches und versioniert das Modell
  • pure::variants überblickt das Feature-Modell mit Varianten-Constraints und führt Modelltransformationen durch

Der dargestellte Workflow (Grafik 3) schildert eine von LieberLieber vorgeschlagene Arbeitsweise, die existierende Tools und Praktiken miteinander kombiniert. pure::variants und LemonTree lassen sich darüber hinaus noch nahtloser integrieren. Ein Beispiel dafür ist etwa die direkte Zusammenführung (Merge) des Enterprise Architect Modells bei der Transformation oder die Verwendung von LemonTree.Automation, LemonTree.Components und pure::variants als Instruktor für die Zusammensetzung von Teilmodellen.

Lesen Sie das gesamte Whitepaper hier:
https://www.lieberlieber.com/lieberlieber-versionen-und-varianten-beherrschen/

Das LieberLieber Webinar zum Thema finden Sie hier:
https://youtu.be/-2KLSiNS6GI?si=YEu39k60_cjTGSkv

Über die LieberLieber Software GmbH

Wir sind ein Software-Engineering-Unternehmen. Das Know-how unserer Mitarbeiter liegt in der modellbasierten Software- und Systementwicklung auf Basis von Tools wie Enterprise Architect von Sparx Systems.
Unsere Auftraggeber sind Unternehmen, die besonderen Wert auf die Qualität ihrer Software- und Systementwicklung legen. Sie wollen in ihren komplexen Szenarien immer den Überblick bewahren und sicherstellen, dass bei der Entwicklung vor allem die sicherheitsrelevanten Anforderungen gut nachvollziehbar in Modellen abgebildet sind.
Speziell für diese Aufgabe stellen wir eigene Werkzeuge zur Verfügung, wie zum Beispiel LemonTree und Embedded Engineer. Ergänzend bieten wir eine Reihe von Dienstleistungen, mit denen wir unsere Werkzeuge in den Entwicklungsprozess unserer Kunden integrieren und nutzbar machen.
LieberLieber ist eine Geschäftseinheit der Lieber.Group. Mehr Informationen finden Sie unter www.lieberlieber.com

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LieberLieber: Sponsor der INCOSE Healthcare Konferenz

LieberLieber: Sponsor der INCOSE Healthcare Konferenz

LieberLieber zählt als Spezialist im Modellbasierten Systems Engineering (MBSE) bereits einige namhafte Unternehmen der Medizintechnik zu seinen Kunden. Durch die aktive Mitarbeit in INCOSE Arbeitsgruppen ergab sich nun die Möglichkeit, Sponsor der 10. INCOSE Healthcare Systems Conference zu werden. Die Veranstaltung findet von 29. April bis 1. Mai 2025 in Bloomington, Minnesota (USA) statt und steht unter dem Motto “Advancing the Practice of Systems Engineering in the Healthcare Industry”.

Nach ersten Erfahrungen mit Medizintechnik-Konferenzen im deutschsprachigen Raum verstärkt LieberLieber mit seinem Sponsoring der 10. INCOSE Healthcare Systems Conference in Bloomington, Minnesota (USA), nun seine Internationalisierung. Themen wie Künstliche Intelligenz, digitales Engineering oder Digitale Zwillinge sind auch in der Medizintechnik angekommen und sorgen dort für einen Innovationsschub. Gerade im Bereich der Medizintechnik werden an die Systeme höchste Anforderungen gestellt, die sich mit MBSE gezielt und revisionssicher erfüllen lassen. LieberLieber kann dabei auch auf reiche Erfahrungen im Automobilbereich zurückgreifen, wo der Trend zu MBSE schon früher aufgegriffen wurde. Dr. Konrad Wieland, Geschäftsführer von LieberLieber: „Durch unser langjähriges Engagement in INCOSE Arbeitsgruppen lag es für uns nahe, nun auch als Sponsor der Healthcare Systems Conference in den USA aufzutreten. Wir arbeiten bereits jetzt mit Unternehmen an einschlägigen Projekten und sehen großes Potential, um mit MBSE der wachsenden Komplexität in der Medizintechnik aktiv zu begegnen. Rund um die Konferenz freuen wird uns ganz besonders auf die verstärkte Zusammenarbeit mit unserem US-Partner Armstrong Process Group (APG), die Keynote unseres Kunden Medtronic und auf viele interessante Gespräche rund um MBSE in der Medizintechik!“ Bei LieberLieber wird aufgrund des großen Interesses an „MBSE in der Medizintechnik“ derzeit auch überlegt, bei der eigenen Veranstaltung „MBSE Summit 2026“ diesen Bereich näher zu beleuchten.

Enge Zusammenarbeit mit der Armstrong Process Group (APG)

LieberLieber USA verfügt über eine eigene Niederlassung in Houston, Texas und wird in Zukunft verstärkt mit Chris Armstrong, Präsident der Armstrong Process Group (APG), zusammenarbeiten. APG unterstützt Kunden, ihre Architektur- und Engineering-Fähigkeiten mit der Geschäftsstrategie in Einklang zu bringen. Der neue LieberLieber Partner ist vor allem in den Bereichen Unternehmens- und Geschäftsarchitektur, System- und Softwaretechnik sowie agile Methoden tätig. APG ist darüber hinaus aktives Mitglied von Object Management Group (OMG) und INCOSE, der Business Architecture Guild und The Open Group und hat zu SysML, UAF, UML, TOGAF und ArchiMate beigetragen. „Die Zusammenarbeit mit Chris Armstrong eröffnet uns neue Möglichkeiten im US-amerikanischen Raum. Uns verbinden neben der Erfahrung mit Enterprise Architect von Sparx Systems auch viele gemeinsame Aktivitäten in den wichtigen Gremien rund um die modellbasierte Entwicklung“, erläutert Wieland.

Agilität im Gesundheitswesen

2024 hielt Philipp Kalenda, Leiter Consulting bei LieberLieber, auf der deutschen MedConf einen Vortrag zum Thema „MBSE in der Medizintechnik: Im Einklang mit agilen Entwicklungsmethoden?“. Medizintechnik-Systeme unterliegen strengen sicherheitskritischen Anforderungen, es müssen immer mehr Normen nachvollziehbar im gesamten System abgebildet werden. Dafür bietet sich MBSE an, da es mit seiner Betonung der visuellen Modellierung eine leistungsstarke Möglichkeit bietet, komplexe Systemarchitekturen zu konzipieren, zu analysieren und zu kommunizieren. Diese visuelle Darstellung wird zum Dreh- und Angelpunkt im agilen Entwicklungszyklus, der effiziente Zusammenarbeit zwischen interdisziplinären Teams ermöglicht, Transparenz fördert und schnelle Iterationen als Reaktion auf sich ändernde Anforderungen ermöglicht. Voraussetzung dafür ist allerdings ein funktionierendes Konfigurationsmanagement.

Kundenreferenz: Modellierung für die Protonentherapie gegen Krebs

IBA ist der Weltmarktführer in der Teilchenbeschleuniger-Technologie. Innerhalb der IBA-Forschung und -Entwicklung arbeitet eine kleine Gruppe von Experten seit über 15 Jahren mit der Modellierungs-Plattform Enterprise Architect. Jetzt wird der Einsatz der Modellierung u.a. mit LemonTree von LieberLieber deutlich erweitert, da das Unternehmen die Vorteile von MBSE zu schätzen gelernt hat. Die Ausweitung der verwendeten Werkzeuge und der Anstieg der Zahl der Systemmodellierer von einigen wenigen Experten auf über 20 führte zu einem erheblichen Schulungsbedarf. Thibaud Thomas ist Manager für Systemarchitektur bei der IBA Group: „Die Modellierungsgruppe besteht plötzlich aus Personen mit sehr unterschiedlichem Wissensstand, vom Anfänger bis zum Experten. Die Teamarbeit bringt auch neue Anforderungen mit sich, an die wir uns anpassen müssen. Außerdem wollten wir LemonTree besser kennenlernen und den Datenaustausch mit Polarion verbessern. Deshalb nutzen wir das umfangreiche Schulungs- und Beratungsangebot von LieberLieber, um unsere Expertise entsprechend zu erweitern.“

So wurden zwei Enterprise Architect Basisschulungen absolviert, unter anderem in der für MBSE meist genutzten Sprache SysML. Für den Umgang mit LemonTree wurden drei „Advanced Workshops“ zu LemonTree, LemonTree.Connect Polarion und Build Pipeline Model Automation (GitLab Build Pipelines) vereinbart. Darüber hinaus ist die IBA Gruppe ein Pionier in der Nutzung von LemonTree.Connect Polarion Automation, dass ähnlich wie LemonTree.Automation automatisiert in einer Build-Pipeline zum Einsatz kommt. Um Stakeholder, die nicht selbst modellieren, besser in die Kommunikation einbeziehen zu können, fiel die Entscheidung nach einer gründlichen Evaluierung zugunsten von WebEA und ProCloud Server.

Lesen Sie die ganze Kundenreferenz hier: https://www.lieberlieber.com/lieberlieber-modellierung-fuer-die-protonentherapie-gegen-krebs/

Mehr Informationen über die 10. INCOSE Healthcare Systems Conference (29. April – 1. Mai 2025, Bloomington, Minnesota (USA): https://www.incose.org/hwg-conference/home

Whitepaper: Das modellbasierte Gesundheitssystem

Eine Initiative für die zielführende Digitalisierung im Gesundheitsbereich

Im Whitepaper „Model-driven digital health“ stellt Oliver Matthias Kipf, Solution Lead bei BIX (ein Unternehmen von Boehringer Ingelheim) die vielfältigen Möglichkeiten vor, die ein Gesundheitssystem bieten kann, dessen Entwicklung auf einem modellbasierten Ansatz beruht. LieberLieber begrüßt diese Initiative und unterstützt die im Whitepaper skizzierte Vision.

Große und kleine Gesundheitssysteme auf der ganzen Welt suchen heute nach neuen und besseren Wegen, um der sich verändernden Situation im Gesundheitsbereich gerecht werden zu können. Als Grundlage für die Planung, den Aufbau und den Betrieb digitaler Gesundheitslösungen empfiehlt das Whitepaper einen modellbasierten Ansatz. Durch die Verwendung von Industriestandards und Best Practices wird „Model-driven digital health“ zu einem wichtigen Wegbereiter für die Etablierung einer Kultur der Qualität und organisatorischen Exzellenz innerhalb und zwischen Organisationen und für die Verwirklichung der Vision der digitalen Gesundheit. Gleichzeitig liefert die Modellierung wichtige Impulse für die Standardisierung, die letztlich für den Erfolg der digitalen Gesundheit erforderlich ist.

https://www.lieberlieber.com/sparxsystems-ce-und-lieberlieber-das-modellbasierte-gesundheitssystem/

Referenzarchitektur für Krankenhäuser in den Niederlanden

Nictiz ist das niederländische Kompetenzzentrum für E-Health. Dort wurde mit Hilfe der Modellierungs-Plattform Enterprise Architect (Sparx Systems) die Krankenhaus-Referenzarchitektur ZiRA erstellt, die nicht nur in den Niederlanden auf großes Interesse stößt. Das Framework dient dazu, um die Bestandsaufnahme, Entwicklung und Innovation der Krankenhaus-IT zu erleichtern. In einem Praxishandbuch werden nun besonders interessante Beispiele vorgestellt, um die Verbreitung der Referenzarchitektur zu unterstützen. Entstanden ist ZiRA (Ziekenhuis Reference Architecture) aus der Erkenntnis, dass niederländische Krankenhäuser zwar mit ähnlichen Problemen befasst sind, es aber keinen Rahmen für eine Zusammenarbeit im Bereich der IT gab. So schlossen sich zehn IT-Spezialisten aus verschiedenen Krankenhäusern in den Niederlanden zusammen und haben auf Basis des Informationsbedarfs und von Best Practice Beispielen mit Enterprise Architect ZiRA entwickelt. ZiRA ist Teil der iZiekenhuis Community, in der Krankenhäuser ihr Wissen und ihre Erfahrungen in Bezug auf die Informationsbereitstellung teilen. ZiRA bietet auch eine digitale Plattform für den Austausch von Wissen, Informationen und Best Practices. Darüber hinaus werden regelmäßig Arbeitstagungen mit und für Informationsarchitekten organisiert.

Über die LieberLieber Software GmbH

Wir sind ein Software-Engineering-Unternehmen. Das Know-how unserer Mitarbeiter liegt in der modellbasierten Software- und Systementwicklung auf Basis von Tools wie Enterprise Architect von Sparx Systems.

Unsere Auftraggeber sind Unternehmen, die besonderen Wert auf die Qualität ihrer Software- und Systementwicklung legen. Sie wollen in ihren komplexen Szenarien immer den Überblick bewahren und sicherstellen, dass bei der Entwicklung vor allem die sicherheitsrelevanten Anforderungen gut nachvollziehbar in Modellen abgebildet sind.

Speziell für diese Aufgabe stellen wir eigene Werkzeuge zur Verfügung, wie zum Beispiel LemonTree und Embedded Engineer. Ergänzend bieten wir eine Reihe von Dienstleistungen, mit denen wir unsere Werkzeuge in den Entwicklungsprozess unserer Kunden integrieren und nutzbar machen.

LieberLieber ist eine Geschäftseinheit der Lieber.Group. Mehr Informationen finden Sie unter www.lieberlieber.com

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LieberLieber: Embedded Engineer 3.5.4

LieberLieber: Embedded Engineer 3.5.4

Seit über zehn Jahren ist LieberLieber Embedded Engineer für Enterprise Architect in der Modellierung erfolgreich im Einsatz. Er wird laufend aktualisiert und liegt nun in der Version 3.5.4 vor.

Wien, 2.4.2025 – Seit über zehn Jahren ist LieberLieber Embedded Engineer für Enterprise Architect am Markt und liegt nun in der Version 3.5.4 vor. Mit dem in Embedded Engineer enthaltenen UML Debugger hat LieberLieber ein Problem gelöst, das mehrere Generationen von Code-Generierungs-Werkzeugen prägte. Neben der verbesserten Codegenerierung verfügt Embedded Engineer auch über Funktionen, die die Modellierung von Anwendungen vereinfachen. Das Werkzeug besteht aus drei Modulen:

– Code-Generator
– UML-Debugger
– Automatisierung

Offenes System

Embedded Engineer wird mit einem UML-Profil für Ihr Modell geliefert, das einen schnellen Zugriff auf die am häufigsten verwendeten Elemente für die Codegenerierung ermöglicht.

Embedded Engineer ist zielunabhängig und schränkt Anwender daher nicht auf eine bestimmte Hardware, ein bestimmtes Framework oder einen bestimmten Compiler ein. Durch die generische Sprachimplementierung erhält der Nutzer die Möglichkeit, jedes Sprachfeature und jeden Compiler zu verwenden. Alle neuen und alten Sprachmerkmale lassen sich dem Code/Modell mit Hilfe des Embedded Engineer UML Profil hinzufügen.

Optimierten Low-Code erzeugen

Embedded Engineer wurde entwickelt, um ressourcenschonenden und effizienten C/C++-Code aus Verhaltensmodellen zu erzeugen:

  • Strukturelle Elemente
  • Pakete
  • Klassen
  • Verhaltensweisen
  • Aktivitäten
  • Zustandsautomaten

LieberLieber UML Debugger

Mit dem in Embedded Engineer enthaltenen UML Debugger hat LieberLieber ein Problem gelöst, das mehrere Generationen von Code-Generierungs-Werkzeugen prägte. War nämlich Debugging in den Anfangszeiten nur auf Assembler-Ebene möglich, so erfolgte dieser zentrale Schritt der Softwareentwicklung in den letzten Jahrzehnten direkt in der Programmiersprache. Auch in der modellbasierten Entwicklung befinden wir uns heute in einer ähnlichen Situation: Die Entwicklung findet auf UML-Modell-Ebene statt, das Debugging dann in C oder C++. Mit dem UML Debugger erfolgt das Debugging direkt auf Modell-Ebene, was einen großen Entwicklungsschritt in der modellbasierten Entwicklung darstellt.

Der UML Debugger besteht aus einem eigenen Projektbrowser, einem Diagramm- sowie einem Source-Code Anzeiger. Gleich nach der Übertragung des erzeugten Codes auf die Hardware ermöglicht es also der UML Debugger, den Code direkt im Modell zu debuggen. Der Debugger sorgt automatisch für die Synchronisation des Modells mit dem Source-Code und erlaubt es dem Entwickler, der Ausführung auf beiden Ebenen gleichzeitig zu folgen.

Code Synchronisation: Bestehenden und neuen Code synchronisieren

LieberLieber ist der Auffassung, dass es nicht sinnvoll und effizient ist, die gesamte Applikation neu zu erstellen, um einen durchgehenden modellbasierten Ansatz zu verwirklichen. Vielmehr soll bereits bestehender Code weiterverwendet werden, während andere Teile der Software unter Nutzung der Vorteile der UML entwickelt werden (z.B. ein Zustandsautomat als integraler Bestandteil des Modells). Auch wenn die modellbasierte Entwicklung viele Vorteile mit sich bringt, lassen sich manche Teile doch schneller im Source Code Editor entwickeln. Die in Embedded Engineer enthaltene „User Code Synchronisation“ bietet eine leistungsfähige Möglichkeit zur Synchronisierung des neuen, handgeschriebenen Codes mit dem Modell. Dafür markiert das Tool deutlich die Bereiche im Source Code, die durch den Entwickler jederzeit sicher editiert werden können.

https://www.lieberlieber.com/embedded-engineer/
https://help.lieberlieber.com/embeddedengineer.html

Neue Features in Embedded Engineer 3.5.4

  • Geänderter ifndef Kommentar (class closing) für bessere Code-Analyseergebnisse
  • Aktualisiertes TrafficLight-Beispielmodell
  • Unnötige Protokollierung in das System-Eventlog wurde reduziert
  • Tool internes Code-Zertifikat erneuert

 

Über die LieberLieber Software GmbH

Wir sind ein Software-Engineering-Unternehmen. Das Know-how unserer Mitarbeiter liegt in der modellbasierten Software- und Systementwicklung auf Basis von Tools wie Enterprise Architect von Sparx Systems.

Unsere Auftraggeber sind Unternehmen, die besonderen Wert auf die Qualität ihrer Software- und Systementwicklung legen. Sie wollen in ihren komplexen Szenarien immer den Überblick bewahren und sicherstellen, dass bei der Entwicklung vor allem die sicherheitsrelevanten Anforderungen gut nachvollziehbar in Modellen abgebildet sind.

Speziell für diese Aufgabe stellen wir eigene Werkzeuge zur Verfügung, wie zum Beispiel LemonTree und Embedded Engineer. Ergänzend bieten wir eine Reihe von Dienstleistungen, mit denen wir unsere Werkzeuge in den Entwicklungsprozess unserer Kunden integrieren und nutzbar machen.

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LieberLieber: Startschuss für Matisse

LieberLieber: Startschuss für Matisse

LieberLieber ist Teil des europäischen Forschungsprojekts MATISSE (Chips Joint Undertaking), an dem rund 30 Partner über drei Jahre arbeiten werden. Es schließt an das EU-Forschungsprojekt VALU3S an, bei dem LieberLieber alle Partner von den Vorteilen der Modellierung mit Enterprise Architect überzeugte und maßgeblich an der Entwicklung der neuen Modellierungssprache VVML beteiligt war.

Zentrales Thema von MATISSE ist die „Modellbasierte Entwicklung digitaler Zwillinge für die frühzeitige Verifizierung und Validierung von Industriesystemen“. Dazu Dr. Konrad Wieland, Geschäftsführer von LieberLieber: „Wir freuen uns sehr über die Anerkennung unseres Beitrags im Projekt VALU3S, den wir nun in MATISSE fortführen und vertiefen können. Wir bringen hier unser langjähriges Knowhow im Bereich der Software- und Systemmodellierung sowie die von uns mitentwickelte Modellierungssprache VVML ein. Auf dieser Basis werden wir mit Industrie- und Forschungspartnern in konkreten Anwendungsbeispielen das aktuelle Thema „Digitale Zwillinge“ bearbeiten. Damit erhalten wir die Möglichkeit, einen Beitrag zur Stärkung der Technologiesouveränität Europas zu leisten und zeigen einmal mehr, dass auch Klein- und Mittelbetriebe wichtige Technologieträger in Europa sind.“ LieberLieber und die Universität Innsbruck werden dabei mit Siemens am Anwendungsfall „Optimierung der Microgrid-Steuerung über einen Digitalen Zwilling“ arbeiten. Ein Microgrid ist eine Gruppe von miteinander verbundenen Nutzern und verteilten Energieressourcen, die als eine einzige steuerbare Einheit agiert.

Alles dreht sich um digitale Zwillinge

Hauptziel des MATISSE-Projekts ist die Schaffung eines Rahmens mit Methoden und Werkzeugen für die effiziente und kontinuierliche Entwicklung und Validierung industrieller Systeme, die durch digitale Zwillinge unterstützt werden. Dabei sollen die Vorteile modellbasierter, datengesteuerter und Cloud-Techniken genutzt werden, um Validierungs- und Verifizierungsdienste zu ermöglichen, die die Produktivität und Qualität erheblich verbessern. MATISSE soll die europäische Forschung und Industrie in die Lage versetzen, auf digitalen Zwillingen basierende Dienste, einschließlich Verifizierung, Vorhersage und Überwachung, anzubieten und damit die Gesamtentwicklung und den Verbund von digitalen Zwillingen zu verbessern. Diese Bemühungen beruhen in hohem Maße auf der Verwendung von Modellen und modellbasierten Techniken, die sowohl allgemeine Sprachen wie UML/SysML als auch domänenspezifische Sprachen (wie z.B.VVML) und Modelltransformationen umfassen. Diese Werkzeuge werden verschiedene Aspekte des Systementwicklungsprozesses abdecken, etwa Design, Modellierungsqualität, Testabläufe, Verifizierung und Validierung.

Die Ziele von LieberLieber im Projekt MATISSE

LieberLieber rechnet durch das Projekt MATISEE mit Innovationen in folgenden Bereichen:

  • Weiterentwicklung und Vertiefung der von LieberLieber mitentwickelten „Verification and Validation Modeling Language“ VVML
  • Modellierung von Verification&Validation (V&V)-Workflows in Enterprise Architect unter Verwendung des VVML-Frameworks, das entwickelt wurde, um Arbeitsabläufe von V&V-Methoden grafisch zu beschreiben. Damit sollen der Zeit- und Kostenaufwand von V&V-Prozessen deutlich verbessert werden.
  • Vertiefung von Knowhow und Best Practice in DevOps für die Erstellung digitaler Zwillinge
  • Weiterentwicklung von LemonTree im Hinblick auf automatische Versionierung und Validierungsprozesse

https://matisse-kdt.eu/

MATISSE: 1. Tag der offenen Tür am 26. März 2025

Rom (Italien) + Online

LieberLieber ist Teil des europäischen Forschungsprojekts „MATISSE – Model-based development of digital twins for the early verification and validation of industrial systems“. Im Rahmen dieser Initiative sammeln wir Interessensbekundungen von externen Akteuren, die an den Vormittagssitzungen am 26. März teilnehmen und mit uns zusammenarbeiten wollen:

  • 09:00 – 10:30 | Workshop zum modellbasierten Digital Twin-Engineering
  • 11:00 – 12:30 | Präsentation von Studienergebnissen zum modellbasierten Digital Twin-Engineering & Diskussion

Im Namen des gesamten MATISSE-Teams freut sich LieberLieber, wenn Sie an diesem 1. Tag der offenen Tür in Rom oder online teilnehmen, um mehr über MATISSE zu erfahren und bei Interesse auch an dem Projekt teilzunehmen!

Melden Sie sich gleich hier an: https://matisse-kdt.eu/event/matisse-open-door-event

MATISSE – Ein Projekt des Chips Joint Undertaking

Das Chips Joint Undertaking (Chips JU) ist eine öffentlich-private Partnerschaft, die Forschungs-, Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten im europäischen Halbleiter-Ökosystem unterstützt. Sie begegnet dem Halbleitermangel und stärkt die Technologiesouveränität Europas. Das Chips JU unterstützt weiterhin die laufenden Aktivitäten des Key Digital Technologies Joint Undertaking (KDT JU).

Chips JU führt die Vorgängerinitiative des Key Digital Technologies KDT JU fort, das heißt die Förderung von kooperativen transnationalen F&E Projekten im Bereich Mikroelektronik, Embedded Software, Smart Systems, Teilbereichen der Photonik sowie aktuelle Themen wie zum Beispiel Edge Computing und Risc-V. Gleichzeitig werden damit Ziele der 1. Säule des Europäischen Chips Act umgesetzt, das heißt Investitionen in Technologische Kapazitäten wie zum Beispiel Pilotanlagen, Chips Kompetenzzentren oder eine europäische Design Plattform.

MATISSE wird im Rahmen des Chips Joint Undertaking (ehemals KDT JU) aus dem Horizon Europe Programm der Europäischen Union und den nationalen Behörden, unter der Finanzhilfevereinbarung 101140216 finanziert.

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LieberLieber: Modellierung für die Protonentherapie gegen Krebs

LieberLieber: Modellierung für die Protonentherapie gegen Krebs

IBA ist der Weltmarktführer in der Teilchenbeschleuniger-Technologie. Innerhalb der IBA-Forschung und -Entwicklung arbeitet eine kleine Gruppe von Experten seit über 15 Jahren mit der Modellierungs-Plattform Enterprise Architect. Jetzt wird der Einsatz der Modellierung u.a. mit LemonTree deutlich erweitert, da das Unternehmen die Vorteile des Model Based Systems Engineering (MBSE) zu schätzen gelernt hat.

Mit mehr als 2000 Mitarbeitern weltweit entwickelt, produziert und vermarktet IBA innovative Lösungen für die Diagnose und Behandlung von Krebs und anderen schweren Krankheiten sowie für industrielle Anwendungen wie die Sterilisation von medizinischen Geräten. Weltweit benutzen Tausende von Krankenhäusern Teilchenbeschleuniger und Dosimetriegeräte, die von IBA entwickelt, hergestellt, gewartet und modernisiert werden.

Thibaud Thomas ist Manager für Systemarchitektur bei der IBA Group und freut sich, dass mit der Unterstützung von LieberLieber die Modellierung mit Enterprise Architect bei der IBA Group wesentlich erweitert wird: „Bisher setzten wir Enterprise Architect seit vielen Jahren nur in einem Nischenbereich ein. Der Kontakt mit LieberLieber überzeugte uns nun davon, unsere Modellierung zu erweitern und die Toolkette schrittweise zu ergänzen. Ziel unserer Bemühungen ist ein umfassendes und modellbasiertes Systems Engineering, um die Komplexität unserer Produkte noch besser in den Griff zu bekommen. Bildlich gesprochen zünden wir jetzt die zweite Raketenstufe für den innovativen MBSE-Prozess und sind von seinem großen Nutzen überzeugt.“

Besseres MBSE für den Weltmarktführer in der Protonentherapie

IBA (Ion Beam Application SA) ist der Weltmarktführer in der Protonentherapie. IBA-Kunden haben mehr als die Hälfte aller Protonentherapie-Patienten mit kommerziellen Systemen behandelt. Das Unternehmen ist seit 35 Jahren führend in der Entwicklung der Protonentherapie und hat weltweit die größte Anwendergruppe aufgebaut.

Dr. Konrad Wieland, Geschäftsführer von LieberLieber: „Die IBA-Gruppe entwickelt hochkomplexe Protonentherapiegeräte und hat Enterprise Architect bisher nur sehr eingeschränkt eingesetzt. Der Kontakt mit LieberLieber hat nun das Interesse geweckt, die Vorteile der Modellierung besser zu nutzen und sowohl die Fähigkeiten als auch die Werkzeuge entsprechend zu entwickeln. Gerade in solchen High-Tech-Bereichen entfaltet die modellbasierte Systementwicklung (MBSE) ihr volles Potenzial. Wir freuen uns darauf, die IBA-Gruppe auf ihrem Weg zu begleiten und sie mit unserem umfassenden Fachwissen zu unterstützen.“

Neue Werkzeuge und zusätzliches Wissen

Die Ausweitung der verwendeten Werkzeuge und der Anstieg der Zahl der Systemmodellierer von einigen wenigen Experten auf über 20 führte zu einem erheblichen Schulungsbedarf. Thibaud Thomas: „Die Modellierungsgruppe besteht plötzlich aus Personen mit sehr unterschiedlichem Wissensstand, vom Anfänger bis zum Experten. Die Teamarbeit bringt auch neue Anforderungen mit sich, an die wir uns anpassen müssen. Außerdem wollten wir LemonTree besser kennenlernen und den Datenaustausch mit Polarion verbessern. Deshalb nutzen wir das umfangreiche Schulungs- und Beratungsangebot von LieberLieber, um unsere Expertise entsprechend zu erweitern.“

So wurden zwei Enterprise Architect Basisschulungen absolviert, unter anderem in der für MBSE meist genutzten Sprache SysML. Für den Umgang mit LemonTree wurden drei „Advanced Workshops“ zu LemonTree, LemonTree.Connect Polarion und Build Pipeline Model Automation (GitLab Build Pipelines) vereinbart. Darüber hinaus ist die IBA Gruppe ein Pionier in der Nutzung von LemonTree.Connect Polarion Automation, dass ähnlich wie LemonTree.Automation automatisiert in einer Build-Pipeline zum Einsatz kommt. Um Stakeholder, die nicht selbst modellieren, besser in die Kommunikation einbeziehen zu können, fiel die Entscheidung nach einer gründlichen Evaluierung zugunsten von WebEA und ProCloud Server.

Informationen aus den Modellen sind für viele Anwender nützlich

Thibaud Thomas: „Der Fokus der Modellierung liegt natürlich ganz auf unserem Produkt. Unsere Prozesse sollen jedenfalls weniger dokumentenlastig werden und wir wollen auch die Daten aus den domänenspezifischen Werkzeugen (z.B. Polarion für das Anforderungsmanagement) besser nutzen. Letztendlich wird es eine große Anzahl von Nutzern für die Modelle geben, denn jede Abteilung im Unternehmen soll immer über aktuelle Informationen in WebEA-Perspektiven verfügen, die in Confluence-Seiten eingebettet sind. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns, den wir mit der Unterstützung von LieberLieber so schnell wie möglich zurücklegen wollen.“

Die IBA Group benutzt diese Tools rund um Enterprise Architect

  • Enterprise Architect
  • WebEA
  • Pro Cloud Server – Team Server Edition
  • GitLab
  • SmartGit
  • LemonTree (floating)
  • LemonTree Automation
  • Connect Polarion Automation
  • Polarion

Vorteile der Protonentherapie

Die Protonentherapie zielt darauf ab, Krebszellen zu zerstören, indem Protonenstrahlen auf einen Zieltumor gerichtet werden. Die Protonen setzen die maximale Energie im Zielgebiet des Tumors frei, während die Strahlung auf das umliegende gesunde Gewebe begrenzt wird. Dies ist bei der Photonenstrahlentherapie, der derzeit in der Krebstherapie am häufigsten eingesetzten Strahlenart, nicht der Fall. Darüber hinaus kann die Protonentherapie die lokale Kontrolle durch Dosiseskalation verbessern und gleichzeitig die Nebenwirkungen und Langzeitkomplikationen begrenzen. So lässt sich sowohl das Behandlungsergebnis als auch die Lebensqualität der Patienten verbessern.

Über die IBA-Gruppe

IBA (Ion Beam Application S.A.) ist ein globales Medizintechnikunternehmen, das sich auf integrierte und innovative Lösungen für die Diagnose und Behandlung von Krebs spezialisiert hat. Das Unternehmen ist der weltweite Technologieführer im Bereich der Protonentherapie.

https://www.iba-worldwide.com/

Über die LieberLieber Software GmbH

Wir sind ein Software-Engineering-Unternehmen. Das Know-how unserer Mitarbeiter liegt in der modellbasierten Software- und Systementwicklung auf Basis von Tools wie Enterprise Architect von Sparx Systems.

Unsere Auftraggeber sind Unternehmen, die besonderen Wert auf die Qualität ihrer Software- und Systementwicklung legen. Sie wollen in ihren komplexen Szenarien immer den Überblick bewahren und sicherstellen, dass bei der Entwicklung vor allem die sicherheitsrelevanten Anforderungen gut nachvollziehbar in Modellen abgebildet sind.

Speziell für diese Aufgabe stellen wir eigene Werkzeuge zur Verfügung, wie zum Beispiel LemonTree und Embedded Engineer. Ergänzend bieten wir eine Reihe von Dienstleistungen, mit denen wir unsere Werkzeuge in den Entwicklungsprozess unserer Kunden integrieren und nutzbar machen.

LieberLieber ist eine Geschäftseinheit der Lieber.Group. Mehr Informationen finden Sie unter www.lieberlieber.com

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LieberLieber Software GmbH
Handelskai 340, Top 5
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LieberLieber: MBSE für die Raumfahrt

LieberLieber: MBSE für die Raumfahrt

Die Raumfahrtindustrie steht am Beginn einer neuen Ära im digitalen Engineering und Informationsmanagement. Dabei setzt etwa die ESA (Europäische Weltraumorganisation) ganz auf Model Based Systems Engineering (MBSE). Vor diesem Hintergrund begann Beyond Gravity Austria kürzlich mit der Modellierung und lässt sich dabei von LieberLieber unterstützen.

Philip Olbrich arbeitet in Wien bei Beyond Gravity Austria in der Division „Satellites“ als Embedded Software Engineer für die Business Unit "Electronic Solutions" : “Da wir regelmäßig in Projekten der Europäischen Weltraumorganisation ESA mitarbeiten, haben wir uns nun mit LieberLieber einen erfahrenen MBSE-Partner gesucht, um den passenden Einstieg zu finden. In einem‘Proof of concept`‘ betrachten wir eine Werkzeugkette mit Enterprise Architect, Sysmod Toolbox, Git und LemonTree genauer und wurden dafür von Philipp Kalenda in zwei Workshops vorbereitet.“

Dr. Konrad Wieland, Geschäftsführer von LieberLieber: „Gerade im Bereich der Raumfahrt werden an die Systeme höchste Anforderungen gestellt, die sich mit MBSE gezielt und revisionssicher erfüllen lassen. Daher begrüßen wir die klare Fokussierung der ESA auf MBSE, um so die Komplexität moderner Raumfahrtsysteme weiter im Griff behalten zu können. In der Zusammenarbeit mit Beyond Gravity Austria bietet sich uns die Möglichkeit, unsere jahrzehntelange Erfahrung mit Methoden und Werkzeugen einzubringen und zu zeigen, dass MBSE der richtige Ansatz zur Bewältigung der hier auftretenden Anforderungen ist.“

ESA setzt auf modellbasierte Systementwicklung (MBSE)

Die Raumfahrtindustrie ist derzeit also auf der Suche nach neuen Methoden, um Informationen und Projekte zu verwalten, bei den verschiedene technische Disziplinen zusammenarbeiten. MBSE bietet einen leistungsstarken digitalen Rahmen für die Darstellung komplexer Systeme. Da hier digitale Modelle in den Mittelpunkt des Entwicklungsprozesses gestellt werden, sind deutliche Zeit- und Kosteneinsparungen erzielbar. Dazu verhilft das gemeinsame Verständnis des Systementwurfs, der es ermöglicht, Ineffizienzen und Fehler aufgrund inkonsistenter Informationen in unterschiedlichen Dokumentationen zu verringern. Die ESA schreibt dazu: „Die Revolutionierung des traditionellen, dokumentengesteuerten Ansatzes der Systementwicklung ist der Schlüssel zur Technologiestrategie und der Agenda 2025 der ESA. Die ESA strebt eine Verkürzung der Entwicklungszeit für Raumfahrzeuge um 30 % und eine Verbesserung der Kosteneffizienz um eine Größenordnung mit jeder Generation an. Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, bedarf es nicht nur technologischer Verbesserungen, sondern auch eines Wandels im Entwicklungsprozess von Raumfahrzeugen und in der Denkweise der Ingenieure. Dies kann mit MBSE erreicht werden.“

Einstieg in MBSE im Rahmen eines konkreten ESA-Projekts

Die Zusammenarbeit zwischen Beyond Gravity Austria und LieberLieber findet im Rahmen eines konkreten ESA-Projekts (Titel: „Digitale Strahlformung für GNSS-R Radio-Okkultations-Nutzlast“) statt, in dem Software für Satelliten entwickelt wird. „Da unser Aufgabenbereich im Projekt nicht zu komplex ist, eignet es sich sehr gut für die Einübung im Umgang mit den neuen Methoden und Werkzeugen. Die Vorschriften für Software in Satelliten sind naturgemäß sehr streng, vor allem auch im Hinblick auf die Validierung und Verifikation. So erhalten wir in einem konkreten Projekt Einblick in die neuen Möglichkeiten, die sich uns mit MBSE erschließen“, erläutert Olbrich.

Philipp Kalenda, Leiter Consulting bei LieberLieber: „Für mich ist es immer wieder interessant, unterschiedlichste Herausforderungen bei der Entwicklung komplexer Systeme in verschiedenen Branchen kennenzulernen. Obwohl die Systeme in verschiedenen Domänen (Medizintechnik, Luft- & Raumfahrt, etc.) eingesetzt werden, haben sie doch einiges gemeinsam: es gibt mit der Zeit immer mehr Subsysteme, Komponenten und vor allem verschiedene Disziplinen (Software, Hardware, Mechanik, etc.) die eng miteinander verbunden sind. Um dieses Zusammenspiel der unterschiedlichen Disziplinen besser zu verstehen, eignet sich eine abstrahierte Darstellung des physischen Gesamtsystems durch ein Systemmodell. Ich freue mich, Beyond Gravity Austria bei der Einführung eines modellbasierten Ansatzes zu unterstützen und bin gespannt auf die weitere Zusammenarbeit.“

Die Werkzeugkette für den „Proof of concept“ bei Beyond Gravity Austria

  • Enterprise Architect
  • Sysmod Toolbox für Enterprise Architect
  • Git
  • LemonTree

„Agenda 2025“: MBSE für die Europäische Weltraumorganisation (ESA)

„ESA-Projekte zeichnen sich durch einen hohen technischen Aufwand aus, der von geografisch verteilten Teams der ESA und der Industrie geleistet wird. Die digitale Durchgängigkeit während des gesamten Lebenszyklus von Projekten ermöglicht eine erhebliche Reduzierung der Kosten und des Aufwands und wird die Zeitpläne verkürzen. Die ESA wird daher ihr gesamtes Projektmanagement digitalisieren und die Entwicklung digitaler Zwillinge ermöglichen, sowohl für das Engineering durch den Einsatz von Model Based Systems Engineering als auch für die Beschaffung und die Finanzen, um eine vollständige Kontinuität mit der Industrie zu erreichen.“ – ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher (Agenda 2025)

Die MB4SE Initiative

„Model Based for Systems Engineering“ ist eine Initiative zum Zusammenschluss der Raumfahrtsystemtechnik, um modellbasierte Systementwicklung in europäischen Raumfahrtprojekten voranzutreiben. Um die industriellen und wissenschaftlichen Projekte in diesem Umfeld besser zu koordinieren, sollen sie in der Plattform „Model Based for System Engineering (MB4SE) for Space“ gebündelt werden. Zentrale Aspekte sind dabei eine semantische Referenzbasis in Form einer Weltraumsystem-Ontologie und ein gemeinsames Modell-Hub-Konzept. Die Plattform dient der Durchführung technischer Diskussionen und als Anlaufstelle für alle beteiligten Interessengruppen. Dazu wird eine Beratungsgruppe eingerichtet, die den Arbeitsplan für die technischen Diskussionen steuert. Zusätzlich soll sie auch die Verwaltung des konzeptionellen Datenmodells sicherstellen.

Über Beyond Gravity Austria

Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 50 Millionen Euro Umsatz (2023) und rund 240 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Die Firma ist in Europa Marktführer bei Navigationsempfängern, Thermalisolation und Triebwerkssteuerungsmechanismen für Satelliten sowie in den USA für Spezialtransportsysteme für große Satelliten. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen auch Thermalisolation für Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel für Magnetresonanztomographen in der Medizintechnik. Das Unternehmen ist Teil von Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, mit insgesamt rund 1800 Mitarbeitenden an 14 Standorten in sieben Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, Portugal, USA und Finnland).

Mehr Informationen unter: www.beyondgravity.com

Über die LieberLieber Software GmbH

Wir sind ein Software-Engineering-Unternehmen. Das Know-how unserer Mitarbeiter liegt in der modellbasierten Software- und Systementwicklung auf Basis von Tools wie Enterprise Architect von Sparx Systems.

Unsere Auftraggeber sind Unternehmen, die besonderen Wert auf die Qualität ihrer Software- und Systementwicklung legen. Sie wollen in ihren komplexen Szenarien immer den Überblick bewahren und sicherstellen, dass bei der Entwicklung vor allem die sicherheitsrelevanten Anforderungen gut nachvollziehbar in Modellen abgebildet sind.

Speziell für diese Aufgabe stellen wir eigene Werkzeuge zur Verfügung, wie zum Beispiel LemonTree und Embedded Engineer. Ergänzend bieten wir eine Reihe von Dienstleistungen, mit denen wir unsere Werkzeuge in den Entwicklungsprozess unserer Kunden integrieren und nutzbar machen.

LieberLieber ist eine Geschäftseinheit der Lieber.Group. Mehr Informationen finden Sie unter www.lieberlieber.com

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