Autor: Firma ITARICON

ITARICON & Boomi: Eine Partnerschaft für Integration, API-Management und AI

ITARICON & Boomi: Eine Partnerschaft für Integration, API-Management und AI

ITARICON erweitert sein Partnernetzwerk mit Boomi und damit auch die Kompetenz in den Bereichen moderne Integrationsarchitekturen, API-Management und Künstliche Intelligenz. Ziel dieser Partnerschaft ist es, die IT-Landschaften in Unternehmen zukunftsfähig weiterzuentwickeln und die technologische Basis für skalierbare AI-Anwendungsfälle zu schaffen.

Die Anforderungen an moderne IT-Landschaften steigen kontinuierlich. Unternehmen stehen heute vor der Aufgabe, eine wachsende Zahl an Systemen, Datenquellen und Anwendungen effizient miteinander zu verbinden. Gleichzeitig gewinnt Künstliche Intelligenz zunehmend an strategischer Bedeutung – nicht als isolierte Technologie, sondern als integraler Bestandteil bestehender Geschäftsprozesse und IT-Architekturen.

Vor diesem Hintergrund haben ITARICON und Boomi eine Partnerschaft vereinbart. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, Integration, API-Management und AI stärker miteinander zu verzahnen und Kunden dabei zu unterstützen, konkrete, wirtschaftlich relevante Anwendungsszenarien zu identifizieren und umzusetzen.

Gemeinsamer Workshop am ITARICON-Standort Dresden

Den Auftakt der Zusammenarbeit bildete ein gemeinsamer Workshop in Dresden. Zusammen mit Gioia Stanisavljevicova von Boomi wurden erste inhaltliche und strategische Schwerpunkte für die Partnerschaft definiert.

Im Fokus standen insbesondere

  • Entwicklung einer gemeinsamen Value Proposition mit klaren Use Cases und Branchenfokus.
  • Einordnung und Bewertung der AI Capabilities von Boomi im Kontext konkreter Anwendungsszenarien.
  • Planung konkreter Go-to-Market Maßnahmen, u. a. in den Bereichen Outreach, Events und Webinare.

Damit wurde eine wichtige Grundlage geschaffen, um die technologische Stärke von Boomi mit der Integrations- und Beratungskompetenz von ITARICON zu verbinden.

„Mit dieser Partnerschaft stärken wir gezielt unsere Präsenz im deutschen Mittelstand und das mit einem Partner, der genau dort zu Hause ist. ITARICON bringt tiefes SAP-Know-how und technische Expertise mit, die es uns ermöglicht, gemeinsam ganzheitliche Integrationslösungen anzubieten. So versetzen wir ITARICON-Kunden in die Lage, ihre Non-SAP-Cloud-Anwendungen, B2B-Partner und SaaS-Plattformen nahtlos zu verbinden – genau dort, wo Boomi die entscheidende Lücke schließt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit einem hochmotivierten und kompetenten Team.“

Gioia Stanisavljevicova
Senior Partner Sales & Alliances Manager DACH & CEE

Integration als Grundlage für erfolgreiche KI-Anwendungen

Die Einführung von KI-Lösungen setzt voraus, dass Daten, Prozesse und Systeme zuverlässig miteinander verbunden sind. Gerade in gewachsenen IT-Landschaften besteht die Herausforderung häufig darin, unterschiedliche Anwendungen, Schnittstellen und Datenflüsse so zu orchestrieren, dass sie für moderne Automatisierungs- und AI-Szenarien nutzbar werden.

Mit dem technologischen Fokus auf Integration Platform as a Service (iPaaS), API-Management, Datenorchestrierung und AI-gestützte Automatisierung bietet Boomi eine leistungsstarke Plattformbasis für diese Szenarien. Hinzu kommt, dass sich Boomi 2025 zum zwölften Mal in Folge als Leader im Gartner® Magic Quadrant™ für iPaaS positioniert hat.

Fokus auf konkrete Use Cases und wirtschaftlichen Mehrwert

Die Kombination aus Integrationskompetenz und AI-Funktionalitäten eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten, Prozesse effizienter zu gestalten, Daten besser nutzbar zu machen und Innovationen schneller umzusetzen. Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis, dass der Erfolg von AI-Initiativen maßgeblich davon abhängt, ob konkrete, wirtschaftlich sinnvolle Use Cases identifiziert und sauber in bestehende IT-Strukturen eingebettet werden.

Genau hier setzt die Partnerschaft zwischen ITARICON und Boomi an. Gemeinsam unterstützen wir Kunden dabei, Integrations- und AI-Potenziale systematisch zu bewerten, tragfähige Zielbilder zu entwickeln und diese schrittweise in umsetzbare Lösungen zu überführen.

Partnerschaft mit klarem Zukunftsfokus

Mit der neuen Partnerschaft stärkt ITARICON seine Position als Beratungspartner für moderne Integrationsarchitekturen und digitale Transformation. Boomi ergänzt das Partnerökosystem von ITARICON um eine Plattform, die Integration, API-Management, Datenmanagement und AI-Funktionalitäten zusammenführt. Die Partnerschaft schafft damit eine wichtige Grundlage, um Unternehmen auf ihrem Weg zu integrierten, intelligenten und skalierbaren IT-Architekturen wirkungsvoll zu begleiten.

„Für ITARICON ist die Partnerschaft ein konsequenter Schritt, um Kunden weiterhin technologieoffen, praxisnah und zukunftsorientiert bei der Weiterentwicklung ihrer Integrations-architekturen zu begleiten. Wir freuen uns sehr über die zukünftige Zusammenarbeit mit Boomi.“

Silja Woelk
Associate Manager, Integration Platform Consulting

Sprechen Sie mit uns über Ihre Integrations- und AI-Potenziale

Sie möchten erfahren, wie sich Integration, API-Management und Künstliche Intelligenz sinnvoll in Ihrer bestehenden IT-Landschaft verbinden lassen? Gemeinsam mit Boomi unterstützt ITARICON Sie dabei, konkrete Use Cases zu identifizieren, Integrationsarchitekturen weiterzuentwickeln und eine tragfähige Grundlage für skalierbare AI-Anwendungen zu schaffen. Jetzt Kontakt aufnehmen und Integrations- sowie AI-Potenziale gemeinsam bewerten.

Über die ITARICON Gesellschaft für IT-Architektur und Integrationsberatung mbH

Digitale Lösungen mit bewährten und innovativen Technologien:

ITARICON ist ein geachtetes IT-Beratungsunternehmen, das sich auf digitale Transformation und IT-Integration spezialisiert hat. Mit einem tiefen Verständnis für Geschäftsprozesse und modernste Technologien unterstützt ITARICON seit gut 20 Jahren Unternehmen und Verwaltungen dabei, effizienter zu werden und nachhaltiges Wachstum zu fördern.

Mit bewährten und innovativen Plattform- und Technologiepartnern wie SAP, IBM, LeanIX und ADITO. Unsere erfahrenen Projektteams setzen Maßstäbe für die Kerngeschäftsprozesse unserer Kunden, indem sie digitale Innovationen nachhaltig und reibungslos umsetzen. So führen wir unsere Auftraggeber aus dem gehobenen Mittelstand und Konzernumfeld zielgerichtet durch den digitalen Wandel.

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CRM-Einführung in der Luftfrachtlogistik – ITARICON und ADITO xRM schaffen Grundlage für effiziente, transparente Prozesse

CRM-Einführung in der Luftfrachtlogistik – ITARICON und ADITO xRM schaffen Grundlage für effiziente, transparente Prozesse

Bevor das Projekt mit ITARICON startete, wurden viele Abläufe bei Jet-Speed manuell gesteuert. Kundendaten, Chancen, Geschäftsinformationen und Transportdetails lagen verteilt in diversen Excel-Dateien, wodurch einheitliche Strukturen fehlten und Informationen nicht zentral verfügbar waren.

Das erschwerte das Kontaktmanagement und machte die Nachverfolgung von Opportunities zeitaufwendig. Auch im Lane-Management war die Transparenz begrenzt, da die Planung und Bewertung von Transportstrecken stark von individuellen Tabellen und manuellen Abstimmungen abhingen.

Ziele des Projektes

Um die Leistungsfähigkeit von Jet-Speed weiter auszubauen und die steigende Komplexität im Kunden- und Vertriebsmanagement zu beherrschen, suchte der Logistikdienstleister ein CRM-System, das flexibel genug ist, um die Besonderheiten der Logistik abzubilden und gleichzeitig eine moderne, intuitive Benutzerführung bietet.

Warum hat sich Jet-Speed für ADITO xRM entschieden?

Mit dem Wachstum des Geschäfts wurde klar, dass eine strukturierte, skalierbare Lösung benötigt wurde, die die Abläufe im Vertrieb und in der Logistik abbildet und gleichzeitig die Grundlage für weiteres Wachstum schafft.

Da DACHSER als Muttergesellschaft ADITO xRM bereits seit Jahren erfolgreich einsetzt, konnte Jet-Speed auf eine etablierte und im Konzern bewährte Plattform zurückgreifen.

Zudem geht ADITO xRM über ein klassisches CRM hinaus und bildet neben dem Kundenmanagement auch komplexe Unternehmensprozesse sowie Beziehungen zu Partnern, Lieferanten und Services ab. Diese Flexibilität ist für ein dezentral organisiertes Logistikunternehmen essenziell, um unterschiedliche Märkte, Niederlassungen und Abläufe zu integrieren.

Besonders wichtig waren außerdem die sichere Cloud-Bereitstellung in Deutschland sowie die langfristige Skalierbarkeit des Systems. ADITO xRM erfüllte somit alle Anforderungen und bot Jet-Speed die notwendige Sicherheit für ein zukunftsfähiges CRM.

Wie unterstützte ITARICON bei der Implementierung von ADITO xRM?

Mit ITARICON hatte Jet-Speed einen Implementierungspartner an der Seite, der bei der Strukturierung der Daten, der Prozessoptimierung sowie der Einführung des CRM-Systems unterstützt hat und ADITO xRM nahtlos in die bestehende IT-Landschaft integriert hat. Dazu wurden zunächst die bestehenden Abläufe im Vertrieb und in der Logistik analysiert und gemeinsam mit Jet-Speed ein Zielbild für die zukünftigen Prozesse entwickelt.

Darauf aufbauend wurde ADITO xRM als Greenfield-Lösung eingeführt und von ITARICON an individuelle Unternehmensprozesse angepasst, sodass sämtliche Kernprozesse – vom Kontakt- über das Lane- bis hin zum Opportunity-Management – präzise abgebildet werden konnten.

Umfassende Schulungen sowie die intuitive Nutzerführung im ADITO xRM ermöglichten allen Mitarbeitenden innerhalb kürzester Zeit die effiziente Arbeit mit dem neuen System.

Während der Implementierung und darüber hinaus im Support zeigte sich, dass ITARICON unsere speziellen Abläufe versteht und praxisnahe Lösungen liefert, die direkt in unseren Arbeitsalltag passen. Dadurch konnten wir die Einführung effizient gestalten und die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden hochhalten.“ Andreas Fiedler, CRM-Projektleiter, DACHSER SE

Herausforderungen vor und während des Projektes

Besonders anspruchsvoll war die Migration der Daten aus zahlreichen Excel-Dateien, da diese zunächst konsolidiert und aufbereitet werden mussten, um Dubletten zu vermeiden und die Datenqualität von Beginn an sicherzustellen.

Parallel dazu wurden alle Beteiligten eng in die Ausgestaltung der zukünftigen Abläufe einbezogen, sodass die Lösung später exakt zum Arbeitsalltag von Jet-Speed passte. Schulungen und begleitende Unterstützung sorgten dafür, dass die Mitarbeitenden das System schnell akzeptierten und sicher anwenden konnten.

Ergebnis und daraus entstandener Mehrwert für Jet-Speed

Mit der Einführung von ADITO xRM konnten die zuvor manuellen und fehleranfälligen Prozesse deutlich verbessert werden. Das Lane-Management wurde transparenter und effizienter, da Transportstrecken nun zentral erfasst, bewertet und überwacht werden können.

Die Bearbeitungszeiten in Vertrieb und Logistik verkürzten sich spürbar, weil alle relevanten Informationen jederzeit verfügbar sind. Auch im Kontakt- und Opportunity-Management entstand ein neues Maß an Transparenz, das die Zusammenarbeit erleichtert und die Qualität der Daten nachhaltig erhöht.

Durch die enge Zusammenarbeit entstand ein System, das Jet-Speed nicht nur technisch unterstützt, sondern auch organisatorisch stärkt und den Weg für weitere Digitalisierungsschritte ebnet.

ITARICON versteht unsere Branche und setzt Anforderungen passgenau um. Die Einführung von ADITO xRM hat unsere tägliche Arbeit spürbar erleichtert. Besonders schätzen wir die partnerschaftliche Zusammenarbeit und die Zuverlässigkeit – auch über das Projektende hinaus. Wir blicken mit großer Zuversicht auf mögliche Folgeprojekte.“ Andreas Fiedler, CRM-Projektleiter, DACHSER SE

Warum war ITARICON der richtige Partner für Jet-Speed?

ITARICON kennt ADITO xRM bis ins Detail und verfügt gleichzeitig über tiefes Branchenwissen in der Logistik. Die Kombination aus technischem Know-how, Verständnis für Vertriebsprozesse und Erfahrung im Change Management war entscheidend, um eine Lösung aufzubauen, die sich nahtlos in den Arbeitsalltag von Jet-Speed integriert. Dass ITARICON bereits die ADITO-Einführung bei DACHSER begleitet hatte, stärkte zusätzlich das Vertrauen und sorgte für eine gemeinsame fachliche Grundlage.

So entstand eine Lösung, die Jet-Speed nicht nur operativ unterstützt, sondern auch strategisch einen echten Mehrwert bietet.

„Die Betreuung durch ITARICON war eng, professionell und immer auf Augenhöhe. Unsere Fragen wurden schnell beantwortet und praxisnah erklärt. Auch nach dem Go-live war der Support zuverlässig und unkompliziert – wir hatten jederzeit jemanden an unserer Seite, der uns unterstützte und bei Optimierungen half.“

Andreas Fiedler, CRM-Projektleiter, DACHSER SE

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Digitale Lösungen mit bewährten und innovativen Technologien:

ITARICON ist ein geachtetes IT-Beratungsunternehmen, das sich auf digitale Transformation und IT-Integration spezialisiert hat. Mit einem tiefen Verständnis für Geschäftsprozesse und modernste Technologien unterstützt ITARICON seit gut 20 Jahren Unternehmen und Verwaltungen dabei, effizienter zu werden und nachhaltiges Wachstum zu fördern.

Mit bewährten und innovativen Plattform- und Technologiepartnern wie SAP, IBM, LeanIX und ADITO. Unsere erfahrenen Projektteams setzen Maßstäbe für die Kerngeschäftsprozesse unserer Kunden, indem sie digitale Innovationen nachhaltig und reibungslos umsetzen. So führen wir unsere Auftraggeber aus dem gehobenen Mittelstand und Konzernumfeld zielgerichtet durch den digitalen Wandel.

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„Bridging the Gap“ – ITARICON bei der GSE DACH Jahreskonferenz 2026

„Bridging the Gap“ – ITARICON bei der GSE DACH Jahreskonferenz 2026

Brücken schaffen und Lücken schließen: In der IBM-Welt bedeutet dieses Statement, dass Lösungen geschaffen werden, um bewährte Mainframe-Systeme mit modernen Technologien, offenen Ökosystemen und neuen Arbeitswelten zu verbinden. Wie diese „Brücken“ in der Praxis aussehen, wurde auf der GSE DACH Jahreskonferenz deutlich.

Die GSE (Guide Share Europe) ist Europas größte herstellerunabhängige Nutzerorganisation im IBM-Umfeld. Die DACH-Region stellt dabei mit mehreren hundert teilnehmenden Unternehmen und tausenden IT-Experten in über 30 Arbeitsgruppen die größte GSE-Region Europas.

Die GSE DACH Jahreskonferenz ist das wichtigste jährliche Treffen dieser Community.

5 Gründe, warum ITARICON dabei ist

Im Gegensatz zu vielen anderen Events, bietet diese Konferenz IT-Fachleuten und Entscheidern im IBM-Umfeld einen tatsächlichen, konkreten Mehrwert. Auf mehreren Ebenen:

  • Orientierung in der Modernisierungsfrage: Unternehmen erhalten Entscheidungshilfen, ob und wie sie ihre Mainframe-Umgebungen weiterentwickeln, ohne bestehende Investitionen zu gefährden.
  • KI greifbar machen: Konkrete Beispiele zeigen, wie KI und Automatisierung heute schon im Mainframe-Kontext produktiv genutzt werden können.
  • Working Groups als dauerhaftes Forum: Wer in einer Arbeitsgruppe aktiv wird, profitiert das ganze Jahr über vom organisierten Wissensaustausch innerhalb der GSE-Community.

„Punkt 4: Bei der Jahreskonferenz geht es nicht um blanke Theorie und optimierte Marketingfolien. Es geht um tatsächliches Wissen aus der Praxis. Die Vorträge werden von Praktikern gehalten, die ihre eigenen Erfahrungen teilen und somit echte Einblicke aus ihrem tagtäglichen Doing geben.

Hinzu kommt Punkt 5, der direkte Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus der DACH-Community, welcher Verbindungen schafft, die über die Konferenz hinauswirken.“

Frank Zielke
Senior Integration Specialist, IBM Integration

Die diesjährigen Themen auf der GSE DACH Jahreskonferenz

Die Agenda 2026 umfasste zahlreiche Keynotes, Fachvorträge und Working Group Sessions zu den Schwerpunkten:

Mainframe-Modernisierung & Integration (Mainframe trifft offene Ökosysteme; Analyse-Tools zur Transparenz der Legacy-Landschaft und Reaktivierung von Prozesswissen sowie Cloud-Integration und moderne IT-Architekturen als strategische Weiterentwicklung)

KI & Automatisierung auf dem Mainframe (Kann ein KI-Coding-Assistant einen Systemprogrammierer ersetzen; Praktische Einsatzszenarien für Generative AI auf dem Mainframe und KI-gestützte Workflows im IP-Management)

Wissenstransfer & Skills (Methoden gegen den drohenden Know-how-Verlust; Generationenwechsel im Mainframe-Betrieb: Herausforderungen und Lösungsansätze)

Technische Arbeitsgruppen (Sitzungen regionaler und europäischer GSE-Arbeitsgruppen (u. a. z/OS, Db2, Mainframe Modernization); Vertiefter Erfahrungsaustausch in kleinen Expertenrunden)

Persönliche Highlights und Erkenntnisse für unsere Kunden

Cloud-Integration in stark regulierten Branchen – eine rechtliche Herausforderung

Die Cloud-Migration in einem regulierten Umfeld, wie beispielsweise im Banken- und Versicherungssektor ist eine stark unterschätzte Herausforderung. Denn wie realistisch ist eine Cloud-Migration, wenn strenge regulatorische Anforderungen gelten?

Diese Frage stellte Judith Leitner in ihrem Vortrag und beantwortete sie auch gleich: Viele Cloud-Anbieter in der EU operieren unter dem irischen Recht. Damit wird die Datensicherheit, die Finanzregulatoren in Deutschland und Österreich fordern, nicht garantiert. Cloud-Integration ist also kein technisches Problem, sondern eine rechtliche und strategische Herausforderung.

Für viele Mainframe-Kunden im Finanzsektor bedeutet das: Der Mainframe bleibt das sicherere Fundament – nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus regulatorischer Notwendigkeit.

Schnellere Batch-Laufzeiten und weniger Lizenzkosten durch ZIIP-Nutzung

Ein schönes Beispiel dafür, wie viel Optimierungspotenzial im Mainframe-Betrieb oft noch ungenutzt schlummert, lieferte Christoph Laube, Senior System Programmer z/OS bei der DEVK, in seinem Vortrag.

Der Verbrauch auf einem IBM-Mainframe wird in MIPS (Millions of Instructions Per Second) gemessen und für Abrechnungszwecke in MSUs (Million Service Units) umgerechnet. Viele Softwarehersteller lizenzieren ihre Produkte auf Basis der genutzten MSUs.

Stellt man den Workload von den teuren General Purpose CPUs (GCPs) auf die speziell dafür vorgesehenen ZIIP-Prozessoren (IBM Z Integrated Information Processors) um, wird der lizenzpflichtige MSU-Verbrauch direkt reduziert.

Denn: ZIIPs sind günstigere Spezialprozessoren, deren Nutzung nicht in die Softwarelizenzberechnung einfließt.

Das Ergebnis dieser Umsetzung bei der DEVK: deutlich kürzere Batch-Laufzeiten und gleichzeitig ein spürbar gesunkener lizenzpflichtiger Workload. Sprich, weniger Kosten bei besserer Performance!

Unser Fazit

„Die GSE DACH Jahreskonferenz 2026 in Mainz hat gezeigt: Der Mainframe ist kein Auslaufmodell, sondern ein aktiv weiterentwickeltes Fundament moderner IT-Architekturen.

‚Bridging the Gap‘ ist dabei mehr als ein Konferenzmotto. Es beschreibt die tägliche Aufgabe aller, die Mainframe-Systeme zukunftsfähig halten wollen. Wer als IT-Fachkraft oder Entscheider in diesem Umfeld arbeitet, findet in der GSE-Konferenz eine der wertvollsten Plattformen des Jahres für Orientierung, Austausch und Vernetzung.“

Frank Zielke
Senior Integration Specialist, IBM Integration

Gemeinsam machen wir Ihr Mainframe zukunftsfähig

Sie sind bereit, Ihr Mainframe auf das nächste Level zu heben und die Vorteile der Legacy-Welt mit denen der Moderne zu verknüpfen? Wir unterstützen Sie gern und wissen: In hochregulierten und transaktionsintensiven Branchen ist IBM z/OS kein Relikt, sondern Rückgrat der digitalen Wertschöpfung.

Sprechen Sie mit uns darüber, wie Sie Ihre Mainframe-Strategie zukunftssicher aufstellen können – technologisch, organisatorisch und personell.

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Digitale Lösungen mit bewährten und innovativen Technologien:

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Mit bewährten und innovativen Plattform- und Technologiepartnern wie SAP, IBM, LeanIX und ADITO. Unsere erfahrenen Projektteams setzen Maßstäbe für die Kerngeschäftsprozesse unserer Kunden, indem sie digitale Innovationen nachhaltig und reibungslos umsetzen. So führen wir unsere Auftraggeber aus dem gehobenen Mittelstand und Konzernumfeld zielgerichtet durch den digitalen Wandel.

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Stadtwerke Tübingen GmbH | Plattformunabhängige iPaaS-Beratung: bedarfsorientiert und kundenfokussiert

Stadtwerke Tübingen GmbH | Plattformunabhängige iPaaS-Beratung: bedarfsorientiert und kundenfokussiert

Über die Stadtwerke Tübingen GmbH

Die Stadtwerke Tübingen GmbH (swt) ist ein kommunales Versorgungsunternehmen für Strom, Erdgas, Trinkwasser, Fernwärme und Telekommunikation. Neben der Grundversorgung von Haushalten und Betrieben, betreibt die swt auch Bäder, Parkhäuser und E-Lade-Infrastrukturen.

Über ihre Tochtergesellschaft TüBus GmbH organisiert die swt außerdem den Busverkehr im Stadtgebiet und erbringt mit der Stadtwerke Tübingen Verkehrsbetrieb GmbH Verkehrsleistungen.

Warum die Stadtwerke Tübingen eine iPaaS-Lösung suchten

Vor dem Einsatz einer iPaaS-Lösung waren die Applikationen in der IT-Landschaft der swt maximal mittels Point-to-Point und teilweise gar nicht miteinander verbunden. Dies sorgte für einen extrem hohen manuellen Aufwand, wenn relevante Daten – unter anderem auch händisch – für andere Systeme oder Auswertungen aufbereitet und transportiert werden sollten.

Das Ziel

Die hohen manuellen Aufwände und damit fehleranfälligen Vorgänge sollten mittels einer iPaaS-Lösung reduziert werden.

Die Anforderung

Da es sehr viele verschiedene iPaaS-Lösungen gibt, suchten die Stadtwerke Tübingen nach einer plattformunabhängigen iPaaS-Beratung und Expertise. Der externe Berater sollte zudem mindestens eine der drei bevorzugten Integrationsplattformen kennen und neutral und herstellerunabhängig gegen die Infrastrukturanforderungen der swt prüfen. Im Rahmen dieser Prüfung sollten Vor- und Nachteile der jeweiligen iPaaS-Lösungen gegenübergestellt werden.

Der Weg im Überblick

Die Stadtwerke Tübingen hatten bereits drei iPaaS-Optionen als mögliche Lösungen im Blick: SAP Integration Suite, MuleSoft und Boomi. Im späteren Verlauf des Projektes, nach der Aufnahme der Anforderungen, erstellten die ITARICON-Consultants u. a. eine Vergleichsmatrix in einem Bestandskatalog, die diese drei Integrationsplattformen gegenüberstellte. Die Beratung durch ITARICON erfolgte dabei stets neutral, herstellerunabhängig und kundenorientiert.

Was sind MuleSoft, Boomi und SAP Integration Suite?

Bei diesen drei iPaaS-Lösungen handelt es sich um Softwareplattformen, mit welchen Unternehmen verschiedenste Systeme, Datenquellen und Anwendungen miteinander verbinden und deren Datenaustausch automatisieren können. Typische Einsatzfälle sind: Daten aus Silos zusammenführen, Schnittstellen (APIs) bereitstellen und verwalten, Workflows automatisieren und dadurch digitale Services schneller entwickeln.

MuleSoft ist vor allem für seine Anypoint Platform bekannt, eine Integrations- und API-Plattform (iPaaS) für API-LED Connectivity, bei der Systeme über standardisierte APIs modular und flexibel miteinander verbunden werden, um Cloud- und Legacy-Systeme effizient zu integrieren.

Boomi ist vor allem für seine cloudbasierte Integrationsplattform bekannt, eine Integrations- und API-Plattform (iPaaS), über die sich Cloud-Systeme wie Salesforce, SAP oder Workday sowie lokale und Legacy-Systeme koppeln lassen.

Die SAP Integration Suite ist eine cloudbasierte Integrationsplattform als Service (iPaaS) und wird vor allem genutzt, um SAP-Systeme wie SAP S/4HANA, SuccessFactors, Ariba oder SAP BTP mit Cloud-Systemen, Drittanbieteranwendungen und lokalen/Legacy-Systemen zu koppeln.

Die ITARICON-Lösung und Vorgehensweise für swt

Zu Beginn der Zusammenarbeit organisierten die iPaaS-Consultants von ITARICON einen gemeinsamen Workshop mit den Stakeholdern der Stadtwerke Tübingen. In diesem wurden die Infrastrukturanforderungen sowie Bedarfe des Kunden aufgenommen und geprüft.

Um darauf aufbauend einen Einblick in die Möglichkeiten der Integrationsplattformen SAP Integration Suite, MuleSoft und Boomi zu erhalten, erfolgten Treffen mit den jeweiligen Herstellern. Weiterhin wurde für jede Plattform eine Testumgebung bereitgestellt, um einen aktuellen Integrationsanwendungsfall mittels eines Proof of Concepts auf jeder Plattform zu realisieren. Während des gesamten Prozesses arbeiteten die Stakeholder der swt und die ITARICON-Consultants stets auf Augenhöhe zusammen.

Neben der technischen Umsetzung eines beispielhaften Integrationsszenarios auf den Plattformen, wurde anhand der Spezifikationen der iPaaS-Lösungen eine Vergleichsmatrix angelegt und mit den Kundenanforderungen abgeglichen.

ITARICON realisierte die Umsetzung des Proof of Concept implementierungsseitig für alle drei iPaaS-Umgebungen. Gemeinsam mit den Stakeholdern der Stadtwerke Tübingen wurden die Vor- und Nachteile jeder Lösung evaluiert. Die finale Entscheidung der swt fiel schließlich auf die Integrationsplattform Boomi, da diese die Anforderungen der swt am besten erfüllte.

Geschaffener Mehrwert für die Stadtwerke Tübingen

Mit der Entscheidung für Boomi haben die Stadtwerke Tübingen einen ersten Schritt in Richtung integrierte Systemlandschaft unternommen und ihren Datensilos erstmals eine Deadline gegeben. Die Implementierung der Plattform soll durch Fachkräfte der swt umgesetzt werden. Darum befindet sich das Unternehmen aktuell im Aufbau der iPaaS-Lösung und hat bereits erste Integrationen selbständig durchgeführt.

Warum ITARICON?

Wie vom Kunden gefordert, haben unsere Consultants die swt zu jeder Zeit herstellerunabhängig beraten und Stärken und Schwachstellen jeder Integrationsplattform ausführlich beleuchtet.

ITARICON selbst ist kein Vertriebspartner jeglicher Integrationsplattformen-Hersteller. Dadurch geben wir unseren Kunden die Sicherheit, dass ihre Bedarfe, Anforderungen und Kapazitäten immer im Fokus der Beratung stehen und die ausgewählte Plattform zur IT-Landschaft passt.

Warum ein Proof of Concept VOR der Einführung einer iPaaS-Plattform sinnvoll ist

Es gibt zahlreiche Gründe, weshalb Sie verschiedene iPaaS-Lösungen in einem Proof of Concept miteinander vergleichen sollten.

Vergleichbarkeit statt blindes Vertrauen in Herstellerversprechen

  • Ein PoC ermöglicht die architektonische Bewertung einer iPaaS-Lösung, bevor irreversible Architekturentscheiden getroffen werden.
  • Ein PoC ermöglicht den Abgleich der iPaaS-Möglichkeiten mit den unternehmensinternen Anforderungen an die Lösung und verhindert böse Überraschungen.

Anwendung in der Betriebsrealität statt unbekannte Luftschlösser

  • Der PoC zeigt auf, wie sich eine iPaaS-Lösung im realen Betrieb verhält und ermöglicht eine erste Einschätzung zu Stabilität, User Experience und Beherrschbarkeit.

Transparenz über Kosten und Risiken

  • Der PoC sichert technologische Entscheidungen wirtschaftlich, organisatorisch und strategisch ab, bevor Budget und Ressourcen freigegeben werden.
  • Mit einem professionell durchgeführten Proof of Concept wird die Wahrscheinlichkeit einer Fehlentscheidung massiv reduziert.

Sie suchen eine Lösung für Ihre Point-to-Point-Systemlandschaft?

ITARICON berät Sie umfassend zu den Möglichkeiten für Ihr Unternehmen und begleitet Sie technologie-unabhängig auf dem Weg zu Ihrer iPaaS-Lösung. Lösen Sie gemeinsam mit uns Ihren Schnittstellendschungel auf.

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Migration von Bizzdesign Alfabet 10 zu Alfabet 11 – Technisches Upgrade mit strategischer Bedeutung

Migration von Bizzdesign Alfabet 10 zu Alfabet 11 – Technisches Upgrade mit strategischer Bedeutung

Als EAM-Berater begleitet man regelmäßig Organisationen bei der Weiterentwicklung ihrer Architekturmanagement- und Portfoliowerkzeuge. Ein aktuelles Thema ist die Migration vom EAM-Tool Bizzdesign Alfabet 10 auf Bizzdesign Alfabet 11 – ein Upgrade, das weit über ein technisches Update hinausgeht und funktionale wie methodische Neuerungen mit sich bringt.

Warum Alfabet 11 ein echtes Upgrade ist?

Die Version Alfabet 11 positioniert sich als moderne Plattform für Enterprise Architecture Management (EAM) und Strategic Portfolio Management (SPM). Während Alfabet 10 über Jahre hinweg als dokumentations- und planungsstarkes Werkzeug etabliert war, verlagert Version 11 den Fokus auf Nutzererlebnis, Integration und KI-gestützte Entscheidungsunterstützung.

Im Kern bringt die neue Version drei wesentliche Verbesserungen:

Technologische Modernisierung: Die neuste Version weist eine vollständig webbasierte, skalierbare Architektur mit verbesserten Integrationsmöglichkeiten auf.

Funktionale Erweiterungen: Alfabet 11 verfügt über neue Analytics-Dashboards, KI-basierte Kontexthilfen und optimierte Use-Case-Unterstützung (z. B. Business Question: What is our data landscape?).

Benutzerfreundlichkeit: Alfabet 11 setzt auf ein modernes, konsistentes User Interface mit intuitiver Navigation und schnelleren Ladezeiten. Ein wichtiger Fokus ist die leichte Datenpflege: sie werden direkt dort gepflegt, wo man sie auch sieht. Ein weiterer Punkt ist die grafische Darstellung der gepflegten Informationen über “Workbanches” so wie man es aus Excel kennt.

Verbesserte Benutzererfahrung und Onboarding

Ein zentrales Ziel der neuen Version ist die Vereinfachung von Bedienung und Onboarding. Die überarbeitete Oberfläche und einheitliche Navigation ermöglichen eine kürzere Einarbeitungszeit sowie einen geringeren Schulungsaufwand. Besonders in Organisationen mit wechselnden Anwendergruppen zahlt sich die verbesserte Nutzerführung schnell aus.

Architektur, Leistung und Skalierbarkeit

Technologisch setzt Alfabet 11 auf aktuelle Web- und Datenbankstandards. Durch die Modernisierung der Architektur wurden Performance, Wartbarkeit und Skalierbarkeit verbessert. Damit legen Unternehmen die Basis für künftige Erweiterungen und vermeiden technische Altlasten.

Die vollständig webbasierte Plattform reduziert zudem den Infrastrukturaufwand und ermöglicht reaktionsschnelle, cloud-nahe Betriebsmodelle.

Funktionale Erweiterungen und Integrationen

Neben der technologischen Weiterentwicklung bietet Alfabet 11 eine Reihe funktionaler Erweiterungen. Dazu gehören:

  • Erweiterte Analytics-Dashboards mit smarter Filterlogik.
  • Neue Übersichten für Portfolioanalysen.
  • Chatbot-gestützte Hilfesysteme und kontextsensitive Unterstützung.
  • Neue FastLane-Integrationen, etwa zu ServiceNow, und verbesserte REST und SOAP Schnittstellen.

Diese Neuerungen tragen dazu bei, EAM-Daten effizienter in bestehende Unternehmensprozesse einzubetten – etwa in Change-, Projekt- oder Service-Management-Systeme.

Migration: Technisches Vorgehen und Überlegungen

Die Migration auf Alfabet 11 ist kein einfaches „In-Place-Upgrade“, sondern ein strukturiertes Migrationsprojekt. Da sich Metamodell, UI und Konfigurationskonzepte grundlegend verändert haben, empfiehlt der Hersteller ein schrittweises Vorgehen.

Wichtige Schritte sind:

  • Einrichtung einer neuen Alfabet 11 Instanz mit eigener Datenbank.
  • Definition der Migrationsstrategie: automatisierte Übernahme bestehender Konfigurationen oder Neuaufbau auf Basis der Standardlösung („Accelerator“).
  • Analyse der aktuellen Use-Cases und anschließender Adaption auf das neue Bedienungskonzept
  • Überführung von UI und Reporting Artefakten: Objekt-Views, Widgets und Dashboards müssen häufig neu modelliert werden.
  • Prüfung und Anpassung von Schnittstellen: REST und SOAP-Webservices, ADIF Mappings und externe Integrationen (z. B. BI- oder CMDB-Systeme).

Für hoch angepasste Umgebungen ist der Ansatz „Neuaufbau mit selektiver Migration“ meist nachhaltiger. Ein Parallelbetrieb beider Systeme während der Übergangsphase ermöglicht dabei Stabilität und Vergleichbarkeit.

Auswirkungen auf Schnittstellen und Webservices

Mit Alfabet 11 ändern sich Endpunkte, Sicherheitsmechanismen und teilweise auch Metamodellstrukturen:

  • SOAP-Webservices: WSDL-basierte Dienste bleiben konzeptionell bestehen, müssen aber neu gebunden und getestet werden.
  • REST API (v2): Nutzt neue Authentifizierungsverfahren und aktualisierte Endpunkte. ADIF bezogene Importe und Exporte sind anzupassen.
  • Batch Integration (ADIF): Import/Export Schemata bleiben erhalten, müssen aber gegen das neue Metamodell gemappt werden.

Eine Testumgebung für Integrationsszenarien ist vor der Produktivsetzung dringend zu empfehlen.

Planung, ROI und Entscheidungsfaktoren

Aus Sicht des Returns on Investment (ROI) kann die Migration nachhaltig wirken: geringerer Schulungsaufwand, schnellere Akzeptanz und weniger Pflegeaufwand. Wichtig sind jedoch realistische Migrationspläne mit klaren Phasen und priorisierten Use Cases.

Strategisch entscheidend für den Erfolg sind:

Benutzerakzeptanz: Neue UI und vereinfachtes Onboarding nutzen, um Akzeptanz zu beschleunigen.

Integration: Bestehende Schnittstellen prüfen und mögliche Automatisierungen nutzen.

Skalierbarkeit: Die Architektur erlaubt bessere Performance bei größeren Datenmengen.

Timing: Migration so planen, dass Schulungen und Produktivsetzung optimal abgestimmt sind.

Eine strukturierte Bewertung der bestehenden Alfabet 10 Umgebung bildet die Grundlage für die Roadmap. Darauf aufbauend können Zielregionen, Use Cases und konkrete Konfigurationsanforderungen für Alfabet 11 identifiziert werden.

Fazit

Die Migration zu Bizzdesign Alfabet 11 bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihr EAM-Tool technologisch und funktional zu modernisieren – vorausgesetzt, sie wird als strategisches Vorhaben verstanden und sorgfältig geplant. So lässt sich der Wert von Enterprise Architecture Management gezielt steigern und besser in die digitale Transformationsagenda des Unternehmens integrieren.

Über die ITARICON Gesellschaft für IT-Architektur und Integrationsberatung mbH

Digitale Lösungen mit bewährten und innovativen Technologien:

ITARICON ist ein geachtetes IT-Beratungsunternehmen, das sich auf digitale Transformation und IT-Integration spezialisiert hat. Mit einem tiefen Verständnis für Geschäftsprozesse und modernste Technologien unterstützt ITARICON seit gut 20 Jahren Unternehmen und Verwaltungen dabei, effizienter zu werden und nachhaltiges Wachstum zu fördern.

Mit bewährten und innovativen Plattform- und Technologiepartnern wie SAP, IBM, LeanIX und ADITO. Unsere erfahrenen Projektteams setzen Maßstäbe für die Kerngeschäftsprozesse unserer Kunden, indem sie digitale Innovationen nachhaltig und reibungslos umsetzen. So führen wir unsere Auftraggeber aus dem gehobenen Mittelstand und Konzernumfeld zielgerichtet durch den digitalen Wandel.

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ITARICON als TOP Berater 2026 vom F.A.Z.-Institut ausgezeichnet

ITARICON als TOP Berater 2026 vom F.A.Z.-Institut ausgezeichnet

ITARICON wurde vom F.A.Z. Institut und QuantiQuest als „TOP Berater 2026“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt Beratungsunternehmen in Deutschland, die durch starke Leistungen und positive Kundenbewertungen überzeugen. Grundlage der Bewertung sind unter anderem Klientenurteile, Selbstauskünfte der Beratungshäuser sowie öffentlich verfügbare Informationen.

Für ITARICON ist die Auszeichnung ein starkes Zeichen: Unsere Arbeit an geschäftskritischen Abläufen wird sichtbar und belegbar. Wir verbinden Daten, Systeme, Teams und Prozesse so, dass Unternehmen schneller, verlässlicher und wirtschaftlicher arbeiten können.

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung als TOP Berater 2026. Sie macht sichtbar, woran wir jeden Tag mit unseren Kunden arbeiten: geschäftskritische Abläufe zuverlässig zu verbinden – über Daten-, System- und Abteilungsgrenzen hinweg“, sagt Martin Mühlbach, Geschäftsführer der ITARICON GmbH.

Dass dieser Ansatz wirkt, zeigen Projekte mit Kunden wie KWS, SachsenEnergie, DPD, Volkswagen, DACHSER, THOMAS SABO, VALMIERA GLASS und NETZSCH.

Die Auszeichnung bestätigt: ITARICON sorgt dafür, dass geschäftskritische Abläufe nicht an Daten-, System- und Abteilungsgrenzen hängen bleiben.

 

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DACHSER SE | EAM-Beratung und Einführung des EAM-Tools SAP LeanIX

DACHSER SE | EAM-Beratung und Einführung des EAM-Tools SAP LeanIX

 

ITARICON und DACHSER: Projektüberblick und Projektziel

Zum Zeitpunkt der Beauftragung von ITARICON hatte DACHSER SE bereits die Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) SAP LeanIX im Einsatz und befand sich in der initialen Einführungsphase. Die SaaS-Lösung wurde jedoch weder operativ genutzt noch wurde sie in die bestehenden IT-Prozesse integriert.

Zudem befand sich die Unternehmens-IT in einem Change-Prozess, in welchem Entscheidungsprozesse und Gremienstrukturen neu definiert wurden. Innerhalb dieses Prozesses galt es auch, die zahlreichen Einzelapplikationen innerhalb der Systemlandschaft zu analysieren und somit eine Basis für die zukünftige Konzeption und Implementierung digitaler Plattformen für den geschäftsprozessübergreifenden Einsatz zu entwickeln.

Die Anforderung: DACHSER suchte einen IT-Berater mit fundierten Kenntnissen und Erfahrungen im Bereich Enterprise Architecture Management (EAM) und SAP LeanIX. Dies allein reichte jedoch nicht aus, da zusätzlich zu diesem Know-how auch das Verständnis für die individuellen Herausforderungen in der IT-Organisation vorhanden sein musste. Die ITARICON-Berater:innen konnten an dieser Stelle mit ihrer Kreativität und Flexibilität im Erarbeiten und Umsetzen von maßgeschneiderten Anwendungsfällen überzeugen.

Das Ziel: Aufbau einer nachhaltigen Verwaltung und Organisation der Informationen über die Unternehmensarchitektur entlang der zukünftigen produktzentrischen Organisation.

Der Weg: Beratung durch ITARICON beim Aufbau der EAM-Organisation bei gleichzeitiger Einführung des EAM-Tools SAP LeanIX.

Was ist SAP LeanIX?

LeanIX ist eine Software-as-a-Service-Lösung, welche im Rahmen des Enterprise Architecture Management (EAM) zum Einsatz kommt. Mithilfe von LeanIX erhalten Unternehmen einen vollständigen Überblick über die eigene Systemlandschaft mit allen softwarebasierten Anwendungen und Technologien. Außerdem unterstützt die Lösung im Rahmen von EAM die Gestaltung von Geschäftsprozessen, das Erstellen einer Ziellandschaft im Unternehmen als auch das Aufsetzen und Umsetzen von Roadmaps.

Auf dieser Basis können Unternehmen besser entscheiden, ob und welche neuen Anwendungen eingeführt werden und welche Anwendungen und Systeme erhalten bleiben oder abgeschafft werden.

Herausforderungen vor und während des DACHSER-Projektes

Bevor ITARICON mit seiner Arbeit bei DACHSER begann, existierte keine durchgängig transparente Unternehmens-IT-Landschaft. Die Dokumentation der vorhandenen Applikationen und Prozesse erfolgte primär aus der operativen IT-Sicht. Somit waren Bezüge zum Business und anderen Geschäftsprozessen nur vereinzelt sichtbar und nur in unterschiedlichen Dokumentationsformen vorhanden. Es fehlte eine ganzheitliche Übersicht, welche aber die Grundlage für nachhaltige IT-Entscheidungen bildet. Aus diesem Grund wurde nach einer besseren Form der Dokumentation für die Unternehmens-IT-Landschaft sowie nach dem passenden Einsatz von SAP LeanIX gesucht.

Enterprise Architecture Management (EAM) war in diesem Rahmen zumindest bekannt. Dennoch mussten der Nutzen von EAM sowie des LeanIX-Tools bei den entsprechenden Stakeholdern noch vermittelt werden, um eine Akzeptanz auf der breiten Ebene zu erhalten.

Die ITARICON-Lösung für DACHSER SE

Aufgrund anfänglich fehlender Berührungspunkte mit EAM war die Zusammenarbeit zu Beginn eher explorativ und experimentell. Mit zunehmendem Bewusstsein über die Vorteile des Einsatzes von EAM in den beteiligten IT-Bereichen wuchs auch das Interesse an der erarbeiteten Methodik und dem eingeführten EAM-Tool LeanIX.

ITARICON hat von Projektbeginn an die richtigen Fragen gestellt. Dabei ging es unter anderem darum, den EAM-Reifegrad von DACHSER zu bestimmen und die Ziele zu hinterfragen, welche mit EAM verfolgt werden sollten. Unter Berücksichtigung der individuellen Herausforderungen der IT-Organisation von DACHSER wurden anschließend verschiedene Lösungsvorschläge und Maßnahmen erarbeitet, um den Reifegrad in die gewünschte Richtung zu steuern und zu steigern.

Ein wesentlicher Beitrag, um SAP LeanIX schließlich in mehreren Disziplinen der Unternehmensarchitektur zu implementieren und zentrale Anwendungsfälle zu kreieren. Dadurch wurde der Nutzungsgrad des zentralen Informationsinventars SAP LeanIX erhöht. Der Wandel hin zu einer produktzentrischen IT-Organisation hatte begonnen und wurde durch die Abbildung in SAP LeanIX greifbar.

Wesentliche Meilensteine während des Projektes:

  • Bestimmung der Key-Stakeholder und Unternehmensbereiche für LeanIX
  • Begleitung des Go-live des EAM-Tools SAP LeanIX im Zusammenspiel mit ITSM (IT Service Management) -Prozessen
  • Einführung eines gemeinsamen Modellierungsverständnisses und von Best Practices
  • Durchführung von Stakeholder-Workshops zur Operationalisierung von EAM mit SAP LeanIX
  • Schrittweiser Aufbau neuer Anwendungsfälle
  • Schaffung von Synergien zwischen den Stakeholdergruppen (Enterprise Architects, CIO, Business Architecture Vertreter, IT-Fachbereiche wie z. B. SAP-Integration, Anwendungsverantwortliche)
  • Durchführung von LeanIX Anwendertrainings
  • Übergreifender Konfigurationsprozesses zur Anpassung von SAP LeanIX an Unternehmensbedürfnisse und neue Anforderungen aus verschiedenen EAM-nahen Prozessen

Ein Highlight war der gemeinsame 3. EA-Fachaustausch in Dresden bei ITARICON, bei welchem wir mit anderen EAM-Kunden von ITARICON aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze direkt diskutieren konnten und konstruktives Feedback bekamen.

Ergebnis und daraus entstandener Mehrwert für DACHSER SE

Durch die Leistung von ITARICON konnten das Rollout von SAP LeanIX sowie die Befähigung der IT-Organisation von DACHSER im Enterprise Architecture Management deutlich beschleunigt werden. Die erarbeiteten Konzepte, Strukturen und Lösungen bieten DACHSER eine stabile Basis für zukünftige Aufgaben, die mit EAM gelöst werden können.

Weiterhin hat die Beratung durch ITARICON einen wesentlichen Beitrag zur Einführung neuer Prozesse und Dokumentationstechniken geliefert, um EAM grundlegend zu etablieren. Der ganzheitliche Beratungsansatz trug maßgeblich dazu bei, die Erneuerung bestehender Managementprozesse innerhalb der IT voranzubringen.

Weitere Mehrwerte, die durch die Zusammenarbeit entstanden sind:

  • Gesteigertes Bewusstsein für die Rollen und Aufgaben von EAM
  • Zielgerichtete Diskussionen entlang einer einheitlichen, transparenten Datenbasis
  • Frühzeitige Integration von EAM in zentrale IT-Prozesse, wie z. B. Mergers & Acquisitions, Softwareeinführungen oder die Planung des IT-Projektportfolios
  • Bessere und schnellere Integration zukünftiger Anwendungen
  • Schaffung der Fähigkeit zur Visualisierung der Zielarchitektur

Warum ITARICON?

DACHSER entschied sich aufgrund der nachgewiesenen, praxisbezogenen Expertise der ITARICON-Consultants im Umfeld von EAM und SAP LeanIX für eine Zusammenarbeit mit ITARICON. Hinzu kamen die hohe Flexibilität sowie das umfassende Verständnis für die Herausforderung, passgenaue Lösungskombinationen aus methodischer und technischer Sicht im Bereich EAM zu erarbeiten.

Über DACHSER SE

1930 im deutschen Allgäu gegründet, gehört DACHSER SE heutzutage mit über 18.000 Mitarbeitern und Standorten auf der ganzen Welt zu den führenden Logistikdienstleistern. Das Unternehmen organisiert seine logistischen Dienstleistungen in verschiedenen Business Units, u. a. Air & Sea Logistics, Food Logistics, Warehouse und IT Networks.

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Thomas Sabo | SAP-Transformation mit SAP S/4HANA

Thomas Sabo | SAP-Transformation mit SAP S/4HANA

 

Projektzeitraum: 2019 – heute

Herausforderung / Problem

Der Schmuckhersteller entschied sich, den Direktvertrieb als neuen Vertriebskanal in seine bestehende Vertriebsstruktur zu integrieren. Die Einführung dieses neuen Kanals erforderte eine umfassende Neuausrichtung der IT- und Geschäftsprozesse, die von Grund auf entwickelt und sorgfältig abgestimmt werden mussten.

Die ITARICON GmbH stand vor der Herausforderung, dieses innovative Vertriebskonzept in SAP S/4HANA Sales zu implementieren und dabei eine komplexe Preisfindung und Produktstruktur für den Direktvertrieb zu entwickeln. Parallel sollte für die rund 500 Außendienstmitarbeiter ein automatisiertes System zur Ausstattung, Abrechnung und Incentivierung geschaffen werden, welches die Effizienz steigert und die Transparenz der Abrechnungsprozesse verbessert.

Unsere entwickelte Lösung

ITARICON entwickelte eine maßgeschneiderte Lösung, die nicht nur die Anforderungen des neuen Direktvertriebskanals vollständig abbildet, sondern auch die Außendienstprozesse im Unternehmen signifikant optimiert:

Einführung und Konfiguration des Direktvertriebs

Unter enger Abstimmung mit den Geschäftsbereichen wurde der neue Direktvertriebskanal in SAP S/4HANA implementiert und konfiguriert. ITARICON entwickelte systematisch abgestimmte Geschäftsprozesse und integrierte die Prozessabfolgen in das Unternehmen, sodass der Direktvertrieb nahtlos in die bestehende Vertriebslandschaft eingebettet wurde. Die Einführung beinhaltete detaillierte Workflow-Abläufe und neue Verfahrensweisen, die für eine transparente und effiziente Prozessabwicklung im gesamten Unternehmen sorgten.

Incentivierungsmodell und Provisionsberechnung

Zur Motivation und Incentivierung des Außendienstteams wurde ein komplexes Provisionsmodell implementiert. Durch die Konfiguration einer anspruchsvollen Preis- und Konditionsfindung innerhalb von SAP SD (Sales and Distribution) konnte ITARICON sicherstellen, dass die Provisionsberechnungen für die Außendienstmitarbeiter dynamisch und nachvollziehbar erfolgen. Die Berechnungen basieren auf mehreren Faktoren und berücksichtigen dynamisch wechselnde Konditionen sowie spezifische Verkaufsbedingungen. Die ermittelten Provisionen werden über eine gezielte Formularsteuerung und automatisierte Mailprozesse an die Außendienstmitarbeiter verteilt, sodass diese ihre aktuellen Anreize jederzeit transparent einsehen können.

Automatisierung der Außendienstprozesse

Ein wesentlicher Bestandteil der Lösung ist die vollautomatisierte Ausstattung, Anlieferung, Nachbeschickung und Abrechnung für die Außendienstmitarbeiter. Durch die Einführung eines speziellen Dashboards mit kundenspezifischen Sichten können die Mitarbeiter und das Management nun jederzeit den Überblick über sämtliche Prozesse behalten. Standardisierte SAP-Workflows lösen bei Bedarf Events aus, die Änderungen an Businesspartnerbeziehungen automatisch anstoßen und aktualisieren.

Geschaffener Mehrwert für Thomas Sabo

Die Implementierung durch ITARICON hat dem Unternehmen deutliche Wettbewerbsvorteile verschafft und die Effizienz im neuen Direktvertrieb und Außendienstbereich erheblich gesteigert:

  • Neue Marktposition durch Direct-to-Customer Vertriebskanal: Durch den Aufbau und die vollständige Integration des neuen Direktvertriebskanals konnte das Unternehmen eine stärkere Bindung zu seinen Endkunden aufbauen und neue Marktsegmente erschließen.
  • Komplexe Incentivierungsstrukturen transparent und motivierend: Die dynamische, nachvollziehbare Berechnung der Incentives und Provisionen fördert die Motivation und Effizienz der Außendienstmitarbeiter, die über automatisierte Prozesse jederzeit Zugang zu aktuellen Anreizen und Abrechnungen haben.
  • Effizienz durch Prozessautomatisierung und Transparenz: Die automatisierte Prozesskette, die eine systematische Anlieferung und Nachbeschickung sicherstellt, sowie die transparente Abrechnung der Außendienstprämien reduzieren den manuellen Aufwand erheblich. Der Fachbereich kann sich auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren, während die Außendienstprozesse in Echtzeit überwacht und analysiert werden.

Durch die Kombination einer strategischen Prozessautomatisierung und einer maßgeschneiderten Incentivierungslösung konnte das Unternehmen nicht nur interne Effizienzen steigern, sondern auch sein Vertriebsmodell gezielt erweitern.

Stimmen unseres Kunden

„ITARICON hat durch innovative SAP S/4HANA-Lösungen für nachhaltigen Mehrwert in unserem Vertrieb gesorgt und eine langfristig leistungsfähige und zukunftssichere Grundlage für unsere Marktentwicklung geschaffen.“

Aussage eines Vertreters von Thomas Sabo

Über Thomas Sabo

Thomas Sabo ist ein deutscher Schmuck- und Uhrenhersteller, gegründet 1984, der für seine modernen und vielseitigen Designs bekannt ist. Die Marke bietet eine breite Auswahl an Schmuckstücken wie Armbänder, Ringe, Ketten und Charms, die sich an aktuellen Trends orientieren.

  • Sitz: Lauf an der Penig
  • Branche: Schmuck
  • Mitarbeiter: ca. 1200
  • Vertrieb: in über 70 Ländern
  • Umsatz: >200 mio.
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NETZSCH | Eine IT-Integrationsplattform schmiedet zusammen

NETZSCH | Eine IT-Integrationsplattform schmiedet zusammen

Die komplexe Firmenstruktur der NETZSCH Gruppe erlaubt es, sich effektiv auf einzelne Produkte und Kundenbranchen zu fokussieren. Doch für die IT-Landschaft ergeben sich dadurch auch Herausforderungen: Natürlich gewachsene Anwendungsstrukturen müssen miteinander harmonieren und eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Unternehmensbereichen ermöglichen. Die Lösung brachte eine Integrationsplattform des Spezialisten ITARICON. 

Die NETZSCH Gruppe mit ihrem Firmensitz in Selb ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen mit einer über 150-jährigen Geschichte. Das Unternehmen hat sich auf den Maschinen-, Anlagen- und Gerätebau spezialisiert und betreibt mit über 4.600 Mitarbeitern mehr als 200 globale Produktions-, Vertriebs- und Servicegesellschaften. Das Unternehmen besteht dabei aus einer übergeordneten Holding und den drei Geschäftsbereichen Analysieren & Prüfen, Mahlen & Dispergieren sowie Pumpen & Systeme. 

Zum Produktportfolio der Unternehmensgruppe gehören thermische Analysegeräte für industrielle und wissenschaftliche Anwendungen. Hinzu kommt ein breites Spektrum an Pumpen, von kleinen Dosierpumpen für die Industrie bis hin zu Großpumpen für den Öl- und Gassektor sowie den Bergbau. Daneben ist NETZSCH ein weltweiter Anbieter von Mahl- und Mischtechnologie. Das angebotene Programm an Maschinen und Anlagen kommt dabei in verschiedenen Industrien wie der Chemiebranche, im Mineralbereich oder dem Lebensmittelsektor zum Einsatz. 

Autonomie erfordert reibungslosen Austausch 

Die unterschiedlichen Unternehmensbereiche sind jeweils branchen- und produktorientiert ausgerichtet. Zudem wird untereinander viel Wert darauf gelegt, die Produktentwicklung in der Art eines Innovations-Ökosystems zu gestalten. Das heißt, dass sich die einzelnen Bereiche gegenseitig beständig austauschen und sich permanent Impulse geben. Teil der Gruppe sind darüber hinaus auch die NETZSCH Business Service GmbH als interner Service-Dienstleister und NEDGEX, das als ein interner Experte und Ansprechpartner für digitale Innovationen fungiert.  

Diese Gruppenstruktur bietet dem Unternehmen entscheidende Vorteile. So ermöglicht sie eine dezentrale Führung, in der die Geschäftsbereiche weitgehend autonom handeln und dadurch agil auf Marktveränderungen reagieren können. Die übergeordnete Holding fungiert dabei als eine Art „strategischer Architekt“. Die komplexe Struktur bringt aber gerade im IT-Bereich auch ganz eigene Aufgaben und Herausforderungen mit sich, wie Michael Neumann, Geschäftsführer der NETZSCH Business Service GmbH, weiß: „Durch die verschiedenen Geschäftsbereiche in der NETZSCH Gruppe ist unsere Integrationslandschaft sehr heterogen gewachsen. Die große Aufgabe für uns war es, eine einheitliche Integrationsstrategie zu entwickeln, die mit unserer IT-Strategie übereinstimmt und diese auch in die Praxis überträgt.“  

Auf dem Weg zur One Group IT 

Als wesentlicher Bestandteil der Strategie musste NETZSCH den Aufbau einer Integrationsplattform für Prozesse, Daten, technische Integrationsszenarien und EDI in die Wege leiten. Letzteres steht für Electronic Data Interchange, den elektronischen Datenaustausch, der gerade für ein Unternehmen mit einer komplexeren Struktur wie NETZSCH essenziell ist. Für diese Aufgabe wurde ein Partner gesucht, der bei der Umsetzung der strategischen Aspekte sowie der Wahl der adäquaten Technologien unterstützt. Dabei ging es auch um die schnelle Umsetzung der IT-Strategie. Sie sollte einen zeitnahen Beitrag zum Ziel der NETZSCH Gruppe leisten. Und das heißt: One Group IT. 

Die Experten der NETZSCH Business Service GmbH begaben sich also auf die Suche und wurden schließlich beim Dresdner IT-Beratungshaus ITARICON fündig. „Ende 2022 erhielten wir eine Anfrage von NETZSCH. Das Unternehmen war im Rahmen seiner Recherche unter dem Stichwort ‚Integrationsberatung‘ auf uns aufmerksam geworden. Das potenzielle Projekt war vielschichtig und klang spannend für uns – wir hatten schnell einen Draht zum Kunden aufgebaut“, erinnert sich Projektleiter Jan Brusch, Manager Solution Architecture bei ITARICON. 

Die benötigte Integrationsstrategie und -lösung stellten komplexe Anforderungen. „Besonders zwei Themen waren für uns zentral. Einerseits ging es um das Thema Sicherheit: Da unsere Integrationsplattform mit sensiblen Unternehmensdaten arbeitet, sind starke Sicherheitsmaßnahmen wie Verschlüsselung und Authentifizierung unerlässlich. Andererseits kommt es uns aufgrund unserer Unternehmensstruktur auf Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an“, erklärt Geschäftsführer Neumann. So müsse die Plattform flexibel genug sein, um verschiedene Geschäftsanforderungen abzudecken und anpassbar, um spezifische Prozesse zu unterstützen. Dies sei wichtig, um sicherzustellen, dass die Plattform den individuellen Bedürfnissen der NETZSCH Gruppe gerecht wird. 

Umsetzung mit Fingerspitzengefühl 

Nach einer ersten Angebotspräsentation bei NETZSCH wurde eine Strategieberatung beim Dresdner Team beauftragt. Diese überzeugte die Unternehmensgruppe und entsprechend durfte im nächsten Schritt auch die Integrationsplattform selbst von Jan Brusch und seinen Kollegen aufgebaut werden. Die ITARICON-Teams Solution Architecture und SAP Integration Technology, Services & Tooling machten sich ans Werk. Bei der Konzeption und Umsetzung der hybriden Integrationsplattform wurden dabei zunächst Guidelines für die gesamte NETZSCH Gruppe definiert, die es bei der Entwicklung einzuhalten galt. „Aufgrund der verschiedenen Geschäftsfelder und somit unterschiedlicher Bedürfnisse bedurfte es viel Umsicht und ‚Fingerspitzengefühl‘, um unsere Lösung für das gesamte Unternehmen zu erarbeiten und zu publizieren“, sagt Jan Brusch. Nach knapp einem Jahr intensiver Programmierarbeit, Implementierung und permanenter Abstimmung mit dem Kunden war es so weit: Die Plattform stand. „Das Team von Herrn Brusch hat uns permanent in die Lösungsentwicklung mit einbezogen und so eine tatsächlich individuelle Lösung für unser Unternehmen möglich gemacht. Aktuell unterstützen uns die Experten im Daily Business dabei, die Integration zu monitoren, die Plattform zu betreuen und weiter auszubauen“, so Neumann. 

Schon jetzt ist klar, dass die entwickelte Lösung noch nicht den Endpunkt der Zusammenarbeit darstellt. Denn: Das Stichwort lautet Internationalisierung. Schließlich will sich die NETZSCH Gruppe auch weiterhin stark global ausrichten. Dies erfordert eine internationalisierte IT, die den reibungslosen Betrieb und den Erfolg von Projekten sicherstellt. Aus diesem Grund setzt die Unternehmens-IT auf eine entsprechende Aufstellung sowie die Standardisierung von Prozessen und Infrastruktur. Die zusammen erarbeitete Integrationslösung ist dabei ein essenzieller und entwicklungsfähiger Bestandteil, um die globalen Geschäftsprozesse und Datenflüsse weiter zu harmonisieren. 

Weitere Informationen: www.netzsch.com/de 

ITARICON ist ein inhabergeführter IT-Lösungsanbieter im DACH-Raum mit 100 Mitarbeitenden. Das Unternehmen ist unabhängig und genießt einen hervorragenden Ruf sowohl am Kunden- als auch am Arbeitgebermarkt. Die Beratungsteams konzentrieren sich auf die Optimierung von Kunden- und Lieferkettenprozessen. Mit 20 Jahren Erfahrung in Geschäftsprozessen und IT-Technologien entwickelt ITARICON nachhaltige IT-Landschaften für den gehobenen Mittelstand, für Konzerne und für die öffentliche Verwaltung. Die Plattformkompetenzen umfassen Lösungen von SAP, IBM, ADITO und der Alfabet.

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DPD Deutschland GmbH | SAP-Migration und Process Integration

DPD Deutschland GmbH | SAP-Migration und Process Integration

 

ITARICON und DPD: Projektüberblick und Projektziel

Wie in vielen Unternehmen war auch die On-Premises-Architektur von DPD eine äußerst komplexe Angelegenheit. Historische, über Jahre gewachsene und erweiterte Schnittstellen, bei gleichzeitig unvollständiger Schnittstellendokumentation, erschwerten die Wartung als auch die Anpassung der Systemlandschaft an neue Prozess- und Marktanforderungen.

Unter anderem aus diesen Gründen entschied sich DPD für den Wechsel des Rechenzentrums zu einem neuen Dienstleister und den Umzug der gesamten On-Premises-Systeme in das neue Rechenzentrum. In diesem Rahmen sollten außerdem alle Systeme, die in naher Zukunft nicht mehr unterstützt werden, durch zukunftsfähige Systeme ersetzt werden. Dies betraf auch SAP PI/PO, dessen End-of-Life bereits von SAP angekündigt worden war.

ITARICON übernahm in diesem DPD-Projekt die Migration von SAP PI/PO auf SAP CPI.

Was ist SAP CPI (Cloud Platform Integration)?

SAP CPI oder SAP Cloud Platform Integration ist eine cloudbasierte Integrationsplattform von SAP, welche verschiedene Geschäftsanwendungen miteinander verbindet. Dazu zählen sowohl SAP- als auch Nicht-SAP-Lösungen. CPI ist ein Bestandteil der SAP Integration Suite und ermöglicht die nahtlose Integration von Cloud- und On-Premises-Systemen.

Welche Ziele verfolgt DPD mit dieser Migration?

Mit der Migration von SAP PI/PO auf die SAP Integration Suite sollte eine moderne und skalierbare Integrationslösung bei DPD eingeführt werden. Zum einen zur Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit, zum anderen, um mithilfe einer iPaaS (Integration Platform as a Service) die operationalen Kosten zu senken und neue technologische Möglichkeiten zu eröffnen.

Herausforderungen bei der Migration

Die auf SAP PI/PO basierende On-Premises-Landschaft von DPD war über Jahre gewachsen und bestand aus zahlreichen historischen und komplexen Schnittstellen, die es galt – unverändert – in die cloudbasierte Integrationsplattform von SAP zu übernehmen. Da die Schnittstellen keinen oder nur teilweise Naming Conventions folgten, gab es keine vordefinierten Regeln für die einheitliche und logische Benennung von Elementen wie Dateien, Variablen und Kategorien. Dies erschwerte anfangs die Zuordnung von Schnittstellen. Hinzu kamen interne Fristen sowie bis dahin nicht vorhandenes CPI-Know-how bei den Stakeholdern.

Die ITARICON-Lösung für DPD

Grundlage für alle evaluierten Maßnahmen bildeten während der gesamten Projektzeit eine transparente Kommunikation sowie eine enge Abstimmung zwischen allen Beteiligten. Alle Projektbeteiligten kommunizierten von Beginn an auf Augenhöhe und folgten einer konstruktiven Feedbackkultur.

Ziel war es, die Migration der PI/PO-Schnittstellen auf CPI strukturiert durchzuführen und dabei die individuellen Anforderungen von DPD zu berücksichtigen.

Aus diesem Grund entwickelten unsere ITARICON-Berater spezielle und für DPD angepasste Lösungen:

Erstellung von Naming Conventions

Die vorhandenen Schnittstellen folgten nur teilweise Naming Conventions. Aus diesem Grund empfahlen die ITARICON-Berater an die CPI angepasste konsistente Muster, um alle Schnittstellen zu vereinheitlichen.

Konsistente Naming Conventions bilden die Grundlage, um Schnittstellen schneller aufzufinden und u. a. Sender, Empfänger oder Objekte zu identifizieren.

Groovy-Skripting für fehlende Funktionen

Groovy ist eine dynamische, objektorientierte Sprache, die auf der Java Virtual Machine (JVM) läuft und sich nahtlos in einen bestehenden Java-Code integrieren lässt.

Unsere Berater haben Groovy Scripts für folgende Zwecke verwendet:

  • Custom Error Handling, um Errorlogs auszulesen und als Anhang an fehlerhafte Nachrichten anzuhängen.
  • Prüfung von Payloads (Nutzdaten in einem Datenpaket), um leere Payloads herauszufiltern
  • Für Zeichencodierungen (z. B. ISO-8859-1 to UTF-8)
  • Mapping, um Attachments einer Nachricht entsprechend den Receiver-Anforderungen umzubenennen

JMS-Queues

Mithilfe von JMS-Queues können Nachrichten auf der CPI zwischengespeichert werden und verbleiben auch im Fehlerfall für einen definierten Zeitraum dort. Das eröffnet die Möglichkeit, asynchrone Nachrichten über die automatischen Restarts hinaus auch manuell zu triggern. Dadurch wiederum kann der Aufwand reduziert werden, fehlgeschlagene Nachrichten vom Sender neu schicken zu müssen.

Fault-Ordner für Fehlerhandling der SFTP-Server

Einige PI/PO-Schnittstellen in der On-Prem-Landschaft nutzten Fault-Order auf dem SFTP-Server. Diese Logik wurde durch die Anbindung neuer SFTP-Server mit effizientem Fehlerhandling und der Migration der FTP-Adapter auf SFTP-Adapter analog in der CPI aufgebaut.

Custom Error Handling

Die SAP PI/PO unterscheidet sich in zahlreichen Details von der CPI. Unter anderem auch im Error Handling. Während die Fehlermeldungen in PI/PO bereits im Standard sehr umfassend waren, sind die Fehlermeldungen auf der CPI weniger ausführlich. Dafür gibt es allerdings mehr Möglichkeiten, die CPI an individuelle Bedarfe und Bedürfnisse anzupassen. Aus diesem Grund haben unsere Berater für DPD ein einheitliches Error Handling implementiert, um das Monitoring auf der CPI zu verbessern.

Geschaffener Mehrwert für DPD

Mit der Implementierung der CPI und dem Auflösen der PI/PO-Infrastruktur wurde die Systemlandschaft von DPD stabiler und effizienter aufgestellt. Die Prozesse wurden transparenter gestaltet. Damit verfügt DPD nun über eine flexibel anpassbare, performante Middleware-Lösung, die schnell und strukturiert auf neue Prozess- und Marktanforderungen eingestellt werden kann.

Für DPD bedeutet dies im Ergebnis:

  • Erhaltung der relevanten Schnittstellen
  • Kalkulierbare Betriebskosten
  • Eine zukunftssichere Middleware
  • Höhere Agilität
  • Gesteigerte Skalierbarkeit und Sicherheit der Integrationsplattform

Warum ITARICON?

ITARICON überzeugt mit tiefem SAP-Know-how und der jahrelangen Erfahrung aus der Arbeit mit PI/PO und der CPI/Integration Suite. Dieses Wissen setzen unsere Berater effizient und zum Vorteil unserer Kunden ein. Die strukturierte und dennoch agile Vorgehensweise unserer Berater sowie deren technische Expertise und Methodik überzeugten DPD.

Kundenstimme:
„Die Zusammenarbeit mit ITARICON war lösungsorientiert und effizient. Das Team agierte stets flexibel, auch bei komplexen Fragestellungen.“

Über DPD Deutschland GmbH

DPD ist ein international tätiges Logistikunternehmen. In Deutschland ist DPD mit 79 Depots und 9.000 Out-of-Home-Punkten, bestehend aus Paketshops und Paketstationen, flächendeckend vertreten. Mehr als 8.500 Mitarbeitende und ca. 11.000 Zustellerinnen und Zusteller befördern jährlich rund 350 Millionen Pakete im deutschen Markt.

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Referent
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