
Best Practice | Einführung einer ERP-Plattform auf Basis von SAP S/4HANA Public Cloud
Projektüberblick und Projektziel
Im Rahmen des Aufbaus eines neuen Geschäftsfeldes wurde für den Kunden eine neue, zukunftsfähige ERP-Plattform auf Basis von SAP S/4HANA Public Cloud eingeführt.
Ziel des Projektes
Die Greenfield-Implementierung der ERP-Plattform sollte weitestgehend standardnah erfolgen und sowohl die Kernprozesse des Unternehmens als auch ausgewählte, fachlich anspruchsvolle Anforderungen sauber abbilden.
Die Herausforderung
Trotz des klaren Fokus auf eine standardnahe Einführung mussten einige Themen mit erhöhtem fachlichem und methodischem Anspruch gelöst werden.
So wurden im Rahmen des Projektes u. a. externe Logistikprozesse (Third-Party Logistics) in die Zielarchitektur eingebunden und mit den übrigen End-to-End-Prozessen abgestimmt. Weiterhin sollten komplexe Service- und Leasingvertragssysteme abgebildet werden, wofür ein wirtschaftlich sinnvoller Lösungsweg innerhalb der Public-Cloud-Logik erarbeitet wurde, um zusätzliche Kosten durch Subscription Billing zu vermeiden.
Im Projektverlauf übernahm ITARICON zusätzlich zur fachlichen Verantwortung schließlich auch die Gesamtprojektleitung auf Beratungsseite und stellte damit eine verlässliche Steuerung und Kontinuität in einer kritischen Projektphase sicher.
Die ITARICON-Lösung
Das Projekt folgte einer strukturierten Public-Cloud-Einführung nach der Activate Methodik . ITARICON begleitete den Kunden dabei eng in mehreren Workstreams und sorgte für eine transparente Übersetzung der Anforderungen in standardnahe, umsetzbare Lösungen.
Leistungen von ITARICON in diesem Projekt:
- Fachliche Führung und Strukturierung mehrerer zentraler Workstreams der Public-Cloud-Einführung
- Durchführung und Moderation von Fit-to-Standard-Workshops sowie fachlicher Klärungen
- Analyse, Bewertung und Umsetzung von Anforderungen in Procurement, Sales, Service, Supply Chain und Finance
- Erarbeitung standardnaher Lösungsansätze für fachlich anspruchsvolle Themen
- Customizing und fachliche Umsetzung in den verantworteten Bereichen
- Steuerung von Backlog, offenen Punkten, Abhängigkeiten und Umsetzungsprioritäten
- Abstimmung zwischen Fachbereich, Implementierungspartner und weiteren Projektbeteiligten
- Übernahme der Gesamtprojektleitung auf Beratungsseite in einer kritischen Projektphase
- Begleitung von Cutover-/Go-Live-Vorbereitung und Stabilisierung
- Berechtigungskonzept
Ergebnis und daraus entstandener Mehrwert für das Unternehmen
ITARICON hat seine Leistungen gezielt auf das neue Geschäftsmodell und die konkrete Prozesslandschaft des Kunden ausgerichtet. Branchenspezifisch standen service- und nutzungsnahe Prozesse, Geräteüberlassungen sowie logistikbezogene Abläufe im Vordergrund. Themenspezifisch wurden Anforderungen in Procurement, Sales, Service, Supply Chain und Finance integriert betrachtet und mit Fokus auf eine standardnahe Public-Cloud-Umsetzung umgesetzt.
Für fachlich anspruchsvollere Themen wie Retouren, Third-Party Logistics und Leasing-/Servicevertragskonstellationen wurden wirtschaftlich sinnvolle Lösungsansätze und Workarounds entwickelt, um Zusatzlösungen und unnötige Komplexität zu vermeiden.
In Summe erhielt das Unternehmen eine zukunftsfähige, skalierbare und betreibbare ERP-Plattform, die von Beginn an auf ein neues Geschäftsmodell ausgerichtet ist. Die Kombination aus konsequenter Standardorientierung und gezielter Lösung fachlich anspruchsvoller Anforderungen ermöglichte es, Komplexität zu vermeiden und gleichzeitig die notwendige fachliche Tiefe sicherzustellen. Der Kunde verfügt damit nun über eine belastbare System- und Prozessbasis für weiteres Wachstum.
Warum ITARICON?
ITARICON war für dieses Projekt besonders geeignet, da sowohl fachliche als auch methodische Kompetenz in der Einführung von SAP S/4HANA Public Cloud eingebracht wurden. Durch die enge Zusammenarbeit und die Übernahme zusätzlicher Verantwortung in einer kritischen Projektphase konnte ITARICON zudem maßgeblich zur Stabilität, Entscheidungsfähigkeit und erfolgreichen Umsetzung des Projekts beitragen.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war die Fähigkeit, Anforderungen über mehrere Fachbereiche hinweg integriert zu betrachten und gleichzeitig konsequent auf eine standardnahe Umsetzung auszurichten. Dadurch konnten auch komplexere Themen wirtschaftlich sinnvoll und ohne unnötige Systemerweiterungen umgesetzt werden.
Fazit: Die Kombination aus fachlicher Tiefe, strukturierter Vorgehensweise und pragmatischer Lösungsorientierung war entscheidend für den Projekterfolg.
Digitale Lösungen mit bewährten und innovativen Technologien:
ITARICON ist ein geachtetes IT-Beratungsunternehmen, das sich auf digitale Transformation und IT-Integration spezialisiert hat. Mit einem tiefen Verständnis für Geschäftsprozesse und modernste Technologien unterstützt ITARICON seit gut 20 Jahren Unternehmen und Verwaltungen dabei, effizienter zu werden und nachhaltiges Wachstum zu fördern.
Mit bewährten und innovativen Plattform- und Technologiepartnern wie SAP, IBM, LeanIX und ADITO. Unsere erfahrenen Projektteams setzen Maßstäbe für die Kerngeschäftsprozesse unserer Kunden, indem sie digitale Innovationen nachhaltig und reibungslos umsetzen. So führen wir unsere Auftraggeber aus dem gehobenen Mittelstand und Konzernumfeld zielgerichtet durch den digitalen Wandel.
ITARICON Gesellschaft für IT-Architektur und Integrationsberatung mbH
Wiener Platz 9
01069 Dresden
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Communications & Marketing
E-Mail: claudia.hoenisch-pohling@itaricon.de
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ITARICON bei den DSAG-Technologietagen 2026 in Hamburg
Vom 17. bis 18. März 2026 fanden die Technologietage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) in Hamburg statt. Unter dem Motto „Lights on Layers. Clarity by Design?“ lag der Fokus auf drei zentralen “Schichten“: Künstliche Intelligenz, Daten und IT-Sicherheit.
Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) ist ein SAP-Anwenderverband mit Sitz in Walldorf. Sie vertritt die Interessen von über 4.000 Mitgliedsunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) gegenüber SAP, fördert den Wissensaustausch und gestaltet die Weiterentwicklung von SAP-Lösungen aktiv mit.
Was bewegt derzeit die SAP-Community?
Der Dauerbrenner, wie auch im letzten Jahr: Künstliche Intelligenz.
Dabei liegen die Herausforderungen jedoch weniger in den einzelnen Technologien. Konkret geht es um das Zusammenspiel von Systemen, Daten und Organisation.
- Künstliche Intelligenz ist ein zentraler Hebel der Unternehmensstrategie, da sie Architekturen verändern wird. Darum fordert die DSAG von SAP, die Einführung und Nutzung von KI weiterhin zu vereinfachen und Unternehmen eine strategische, langfristige technische Vision zu liefern sowie mehr Transparenz über zukünftige KI-Architekturen zu bieten.
- Eine konsistente Datenbasis ist die Grundlage für eine erfolgreiche KI. Datenmanagement bleibt oder wird ein strategisches Handlungsfeld für Unternehmen. Mit der SAP Business Data Cloud bündelt und erweitert SAP seine Daten- und Analysefähigkeiten, um SAP-Daten bereitzustellen und mit Drittquellen zu integrieren.
Weitere Erkenntnisse die unsere Kollegen aus den Vorträgen und zahlreichen Gesprächen mit anderen Anwendern gewinnen konnten:
KI & Sicherheit
Obwohl Künstliche Intelligenz die Möglichkeiten für Unternehmen erweitert, erhöht der Einsatz ohne entsprechende Sicherheitsmaßnahmen auch die Angriffsfläche. Vor allem in gut integrierten Systemlandschaften. Darum fordert die DSAG Best Practices und Referenzartefakte für die Betriebs- und Governance-Modelle sowie transparente Entscheidungswege, klar definierte Freigaben und eine vertrauen schaffende Nachvollziehbarkeit.
Cloud- & S/4HANA-Transformationen
Die Erfolgsfaktoren für Transformationen in die Cloud sind Transparenz, klare Zielbilder und eine durchgängige Steuerung. Viele Anwender sehen jedoch Herausforderungen auf Grund der Komplexität von Systemlandschaften und der fehlenden Übersicht über System- und Prozesslayer. An dieser Stelle fordert die DSAG mehr Migrations-Toolkits und praxisnähere Referenzarchitekturen für hybride, fragmentierte Szenarien.
Agile Umsetzung & Tooling
Für viele Anwender wird die Kombination aus Jira, ServiceNow und SAP ALM Tool sowie die SAP Integrated Toolchain immer wichtiger in komplexen Projekten und im Change Management. Darum braucht es eine offene Modularität, die auch Drittanbieter Agenten sicher einbindet und Sicherheit, Compliance und Integration von Beginn an gewährleistet.
Prozessmanagement & Signavio
Signavio gewinnt über den gesamten Transformationszyklus hinweg an Bedeutung. Beginnend bei der Prozessaufnahme und dem Design über Testmanagement und Berechtigungskonzepte bis hin zur kontinuierlichen Optimierung im Betrieb.
Der Mehrwert liegt in einer fachlich verständlichen Prozesssicht, die Transparenz schafft und so die Brücke zwischen Business und IT schafft. Die Diskussionen konzentrieren sich dabei primär auf den Mehrwert im operativen Einsatz sowie die nachhaltige Verankerung im Projekt- und Change-Kontext.
Integrated Toolchain
Wie bereits erwähnt wird die Integrated Toolchain immer wichtiger und nimmt eine zentrale Rolle in großen Transformationsprojekten ein. Die Diskussionen fokussieren sich auf vor allem auf die Komplexität, die Herausforderungen hinsichtlich der Datengrundlage für die Integration der Tools und den messbaren wirtschaftlichen Mehwert.
BTP Strategie
Die Business Technology Platform wird konsequent als zentrale Plattform für Daten, Integration und Anwendungsentwicklung weiter ausgebaut und bildet das technologische Fundament moderner, AI-gestützter SAP-Landschaften.
Sie folgt dabei drei Leitlinien:
- AI-First: KI wird in alle Services integriert, inkl. AI-native Development und agentenbasierter Ansätze
- Suite-First: BTP als Plattform für Extensions, Re-Platforming und Integration
- Multi- & Sovereign Cloud: Ausbau über Hyperscaler hinweg sowie stärkere SAP-eigene Cloud-Infrastruktur für mehr Kontrolle und Compliance
Integration Suite
Die Integration Suite entwickelt sich zum zentralen Enabler für hybride und AI-ready Architekturen und fungiert als Schlüssel für KI und End-to-End-Prozesse. Im Fokus stehen API- und eventbasierte Integration sowie das Zusammenspiel von Integration und KI. Das Zielbild: „Trusted AI Integration Fabric“– Integration for AI, AI for Integration.
Security & Compliance
Viele Anwender richten ihren Fokus nun auf Datenhoheit, Governance und eine sichere Integration, insbesondere im Kontext von KI und Cloud.
Datenqualität
Die Datenqualität stellt einen kritischen Faktor für Migrationen und KI-Anwendungen dar. Ohne eine gute Datenqualität gefolgt von einer integrierten Softwarelandschaft braucht man über viele KI-Projekte nicht nachdenken. Denn die Datenqualität hat generell einen direkten Einfluss auf Projektrisiko, Geschwindigkeit und Ergebnisqualität. Um also von analytischen Architekturen zu echten Datenprodukten zu kommen, fordert die DSAG von SAP Migrationspfade und technologische Unterstützung, die den Weg vereinfachen und beschleunigen.
Fazit
Nach wie vor stellt die Harmonisierung heterogener Systemlandschaften für viele Unternehmen eine große Herausforderung dar. Auch die Sicherstellung einer stabilen Zielarchitektur fällt den meisten sehr schwer. Die Integration bleibt also weiterhin ein Engpass-Thema, da zahlreiche Unternehmen die Herausforderungen und den Aufwand für dieses Projekt deutlich unterschätzen.
Doch sowohl ITARICON, SAP als auch die DSAG setzen sich dafür ein, um genau diese Hürden zu überwinden und die Integration zu einer lösbaren Aufgabe zu entwickeln. Mit den Forderungen der DSAG, technische Barrieren zu verringern und den Anwendern nachvollziehbare Dokumente und Werkzeuge an die Hand zu geben sowie der Beratung durch ITARICON z. B. zu Cloud-Implementierungen, SAP S/4HANA oder der SAP Integration Suite wird der Weg zu einer integrierten Systemlandschaft deutlich vereinfacht.
Ihre IT- und Applikationslandschaft sollte dringend strukturiert und optimiert werden? Unsere Lösungs- und Unternehmensarchitekten sowie Integrationsspezialisten unterstützen Sie gern dabei. Mehr Informationen
Digitale Lösungen mit bewährten und innovativen Technologien:
ITARICON ist ein geachtetes IT-Beratungsunternehmen, das sich auf digitale Transformation und IT-Integration spezialisiert hat. Mit einem tiefen Verständnis für Geschäftsprozesse und modernste Technologien unterstützt ITARICON seit gut 20 Jahren Unternehmen und Verwaltungen dabei, effizienter zu werden und nachhaltiges Wachstum zu fördern.
Mit bewährten und innovativen Plattform- und Technologiepartnern wie SAP, IBM, LeanIX und ADITO. Unsere erfahrenen Projektteams setzen Maßstäbe für die Kerngeschäftsprozesse unserer Kunden, indem sie digitale Innovationen nachhaltig und reibungslos umsetzen. So führen wir unsere Auftraggeber aus dem gehobenen Mittelstand und Konzernumfeld zielgerichtet durch den digitalen Wandel.
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ITARICON & Boomi: Eine Partnerschaft für Integration, API-Management und AI
Die Anforderungen an moderne IT-Landschaften steigen kontinuierlich. Unternehmen stehen heute vor der Aufgabe, eine wachsende Zahl an Systemen, Datenquellen und Anwendungen effizient miteinander zu verbinden. Gleichzeitig gewinnt Künstliche Intelligenz zunehmend an strategischer Bedeutung – nicht als isolierte Technologie, sondern als integraler Bestandteil bestehender Geschäftsprozesse und IT-Architekturen.
Vor diesem Hintergrund haben ITARICON und Boomi eine Partnerschaft vereinbart. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, Integration, API-Management und AI stärker miteinander zu verzahnen und Kunden dabei zu unterstützen, konkrete, wirtschaftlich relevante Anwendungsszenarien zu identifizieren und umzusetzen.
Gemeinsamer Workshop am ITARICON-Standort Dresden
Den Auftakt der Zusammenarbeit bildete ein gemeinsamer Workshop in Dresden. Zusammen mit Gioia Stanisavljevicova von Boomi wurden erste inhaltliche und strategische Schwerpunkte für die Partnerschaft definiert.
Im Fokus standen insbesondere
- Entwicklung einer gemeinsamen Value Proposition mit klaren Use Cases und Branchenfokus.
- Einordnung und Bewertung der AI Capabilities von Boomi im Kontext konkreter Anwendungsszenarien.
- Planung konkreter Go-to-Market Maßnahmen, u. a. in den Bereichen Outreach, Events und Webinare.
Damit wurde eine wichtige Grundlage geschaffen, um die technologische Stärke von Boomi mit der Integrations- und Beratungskompetenz von ITARICON zu verbinden.
„Mit dieser Partnerschaft stärken wir gezielt unsere Präsenz im deutschen Mittelstand und das mit einem Partner, der genau dort zu Hause ist. ITARICON bringt tiefes SAP-Know-how und technische Expertise mit, die es uns ermöglicht, gemeinsam ganzheitliche Integrationslösungen anzubieten. So versetzen wir ITARICON-Kunden in die Lage, ihre Non-SAP-Cloud-Anwendungen, B2B-Partner und SaaS-Plattformen nahtlos zu verbinden – genau dort, wo Boomi die entscheidende Lücke schließt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit einem hochmotivierten und kompetenten Team.“
Gioia Stanisavljevicova
Senior Partner Sales & Alliances Manager DACH & CEE
Integration als Grundlage für erfolgreiche KI-Anwendungen
Die Einführung von KI-Lösungen setzt voraus, dass Daten, Prozesse und Systeme zuverlässig miteinander verbunden sind. Gerade in gewachsenen IT-Landschaften besteht die Herausforderung häufig darin, unterschiedliche Anwendungen, Schnittstellen und Datenflüsse so zu orchestrieren, dass sie für moderne Automatisierungs- und AI-Szenarien nutzbar werden.
Mit dem technologischen Fokus auf Integration Platform as a Service (iPaaS), API-Management, Datenorchestrierung und AI-gestützte Automatisierung bietet Boomi eine leistungsstarke Plattformbasis für diese Szenarien. Hinzu kommt, dass sich Boomi 2025 zum zwölften Mal in Folge als Leader im Gartner® Magic Quadrant™ für iPaaS positioniert hat.
Fokus auf konkrete Use Cases und wirtschaftlichen Mehrwert
Die Kombination aus Integrationskompetenz und AI-Funktionalitäten eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten, Prozesse effizienter zu gestalten, Daten besser nutzbar zu machen und Innovationen schneller umzusetzen. Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis, dass der Erfolg von AI-Initiativen maßgeblich davon abhängt, ob konkrete, wirtschaftlich sinnvolle Use Cases identifiziert und sauber in bestehende IT-Strukturen eingebettet werden.
Genau hier setzt die Partnerschaft zwischen ITARICON und Boomi an. Gemeinsam unterstützen wir Kunden dabei, Integrations- und AI-Potenziale systematisch zu bewerten, tragfähige Zielbilder zu entwickeln und diese schrittweise in umsetzbare Lösungen zu überführen.
Partnerschaft mit klarem Zukunftsfokus
Mit der neuen Partnerschaft stärkt ITARICON seine Position als Beratungspartner für moderne Integrationsarchitekturen und digitale Transformation. Boomi ergänzt das Partnerökosystem von ITARICON um eine Plattform, die Integration, API-Management, Datenmanagement und AI-Funktionalitäten zusammenführt. Die Partnerschaft schafft damit eine wichtige Grundlage, um Unternehmen auf ihrem Weg zu integrierten, intelligenten und skalierbaren IT-Architekturen wirkungsvoll zu begleiten.
„Für ITARICON ist die Partnerschaft ein konsequenter Schritt, um Kunden weiterhin technologieoffen, praxisnah und zukunftsorientiert bei der Weiterentwicklung ihrer Integrations-architekturen zu begleiten. Wir freuen uns sehr über die zukünftige Zusammenarbeit mit Boomi.“
Silja Woelk
Associate Manager, Integration Platform Consulting
Sprechen Sie mit uns über Ihre Integrations- und AI-Potenziale
Sie möchten erfahren, wie sich Integration, API-Management und Künstliche Intelligenz sinnvoll in Ihrer bestehenden IT-Landschaft verbinden lassen? Gemeinsam mit Boomi unterstützt ITARICON Sie dabei, konkrete Use Cases zu identifizieren, Integrationsarchitekturen weiterzuentwickeln und eine tragfähige Grundlage für skalierbare AI-Anwendungen zu schaffen. Jetzt Kontakt aufnehmen und Integrations- sowie AI-Potenziale gemeinsam bewerten.
Digitale Lösungen mit bewährten und innovativen Technologien:
ITARICON ist ein geachtetes IT-Beratungsunternehmen, das sich auf digitale Transformation und IT-Integration spezialisiert hat. Mit einem tiefen Verständnis für Geschäftsprozesse und modernste Technologien unterstützt ITARICON seit gut 20 Jahren Unternehmen und Verwaltungen dabei, effizienter zu werden und nachhaltiges Wachstum zu fördern.
Mit bewährten und innovativen Plattform- und Technologiepartnern wie SAP, IBM, LeanIX und ADITO. Unsere erfahrenen Projektteams setzen Maßstäbe für die Kerngeschäftsprozesse unserer Kunden, indem sie digitale Innovationen nachhaltig und reibungslos umsetzen. So führen wir unsere Auftraggeber aus dem gehobenen Mittelstand und Konzernumfeld zielgerichtet durch den digitalen Wandel.
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CRM-Einführung in der Luftfrachtlogistik – ITARICON und ADITO xRM schaffen Grundlage für effiziente, transparente Prozesse
Das erschwerte das Kontaktmanagement und machte die Nachverfolgung von Opportunities zeitaufwendig. Auch im Lane-Management war die Transparenz begrenzt, da die Planung und Bewertung von Transportstrecken stark von individuellen Tabellen und manuellen Abstimmungen abhingen.
Ziele des Projektes
Um die Leistungsfähigkeit von Jet-Speed weiter auszubauen und die steigende Komplexität im Kunden- und Vertriebsmanagement zu beherrschen, suchte der Logistikdienstleister ein CRM-System, das flexibel genug ist, um die Besonderheiten der Logistik abzubilden und gleichzeitig eine moderne, intuitive Benutzerführung bietet.
Warum hat sich Jet-Speed für ADITO xRM entschieden?
Mit dem Wachstum des Geschäfts wurde klar, dass eine strukturierte, skalierbare Lösung benötigt wurde, die die Abläufe im Vertrieb und in der Logistik abbildet und gleichzeitig die Grundlage für weiteres Wachstum schafft.
Da DACHSER als Muttergesellschaft ADITO xRM bereits seit Jahren erfolgreich einsetzt, konnte Jet-Speed auf eine etablierte und im Konzern bewährte Plattform zurückgreifen.
Zudem geht ADITO xRM über ein klassisches CRM hinaus und bildet neben dem Kundenmanagement auch komplexe Unternehmensprozesse sowie Beziehungen zu Partnern, Lieferanten und Services ab. Diese Flexibilität ist für ein dezentral organisiertes Logistikunternehmen essenziell, um unterschiedliche Märkte, Niederlassungen und Abläufe zu integrieren.
Besonders wichtig waren außerdem die sichere Cloud-Bereitstellung in Deutschland sowie die langfristige Skalierbarkeit des Systems. ADITO xRM erfüllte somit alle Anforderungen und bot Jet-Speed die notwendige Sicherheit für ein zukunftsfähiges CRM.
Wie unterstützte ITARICON bei der Implementierung von ADITO xRM?
Mit ITARICON hatte Jet-Speed einen Implementierungspartner an der Seite, der bei der Strukturierung der Daten, der Prozessoptimierung sowie der Einführung des CRM-Systems unterstützt hat und ADITO xRM nahtlos in die bestehende IT-Landschaft integriert hat. Dazu wurden zunächst die bestehenden Abläufe im Vertrieb und in der Logistik analysiert und gemeinsam mit Jet-Speed ein Zielbild für die zukünftigen Prozesse entwickelt.
Darauf aufbauend wurde ADITO xRM als Greenfield-Lösung eingeführt und von ITARICON an individuelle Unternehmensprozesse angepasst, sodass sämtliche Kernprozesse – vom Kontakt- über das Lane- bis hin zum Opportunity-Management – präzise abgebildet werden konnten.
Umfassende Schulungen sowie die intuitive Nutzerführung im ADITO xRM ermöglichten allen Mitarbeitenden innerhalb kürzester Zeit die effiziente Arbeit mit dem neuen System.
„Während der Implementierung und darüber hinaus im Support zeigte sich, dass ITARICON unsere speziellen Abläufe versteht und praxisnahe Lösungen liefert, die direkt in unseren Arbeitsalltag passen. Dadurch konnten wir die Einführung effizient gestalten und die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden hochhalten.“ Andreas Fiedler, CRM-Projektleiter, DACHSER SE
Herausforderungen vor und während des Projektes
Besonders anspruchsvoll war die Migration der Daten aus zahlreichen Excel-Dateien, da diese zunächst konsolidiert und aufbereitet werden mussten, um Dubletten zu vermeiden und die Datenqualität von Beginn an sicherzustellen.
Parallel dazu wurden alle Beteiligten eng in die Ausgestaltung der zukünftigen Abläufe einbezogen, sodass die Lösung später exakt zum Arbeitsalltag von Jet-Speed passte. Schulungen und begleitende Unterstützung sorgten dafür, dass die Mitarbeitenden das System schnell akzeptierten und sicher anwenden konnten.
Ergebnis und daraus entstandener Mehrwert für Jet-Speed
Mit der Einführung von ADITO xRM konnten die zuvor manuellen und fehleranfälligen Prozesse deutlich verbessert werden. Das Lane-Management wurde transparenter und effizienter, da Transportstrecken nun zentral erfasst, bewertet und überwacht werden können.
Die Bearbeitungszeiten in Vertrieb und Logistik verkürzten sich spürbar, weil alle relevanten Informationen jederzeit verfügbar sind. Auch im Kontakt- und Opportunity-Management entstand ein neues Maß an Transparenz, das die Zusammenarbeit erleichtert und die Qualität der Daten nachhaltig erhöht.
Durch die enge Zusammenarbeit entstand ein System, das Jet-Speed nicht nur technisch unterstützt, sondern auch organisatorisch stärkt und den Weg für weitere Digitalisierungsschritte ebnet.
„ITARICON versteht unsere Branche und setzt Anforderungen passgenau um. Die Einführung von ADITO xRM hat unsere tägliche Arbeit spürbar erleichtert. Besonders schätzen wir die partnerschaftliche Zusammenarbeit und die Zuverlässigkeit – auch über das Projektende hinaus. Wir blicken mit großer Zuversicht auf mögliche Folgeprojekte.“ Andreas Fiedler, CRM-Projektleiter, DACHSER SE
Warum war ITARICON der richtige Partner für Jet-Speed?
ITARICON kennt ADITO xRM bis ins Detail und verfügt gleichzeitig über tiefes Branchenwissen in der Logistik. Die Kombination aus technischem Know-how, Verständnis für Vertriebsprozesse und Erfahrung im Change Management war entscheidend, um eine Lösung aufzubauen, die sich nahtlos in den Arbeitsalltag von Jet-Speed integriert. Dass ITARICON bereits die ADITO-Einführung bei DACHSER begleitet hatte, stärkte zusätzlich das Vertrauen und sorgte für eine gemeinsame fachliche Grundlage.
So entstand eine Lösung, die Jet-Speed nicht nur operativ unterstützt, sondern auch strategisch einen echten Mehrwert bietet.
„Die Betreuung durch ITARICON war eng, professionell und immer auf Augenhöhe. Unsere Fragen wurden schnell beantwortet und praxisnah erklärt. Auch nach dem Go-live war der Support zuverlässig und unkompliziert – wir hatten jederzeit jemanden an unserer Seite, der uns unterstützte und bei Optimierungen half.“
Andreas Fiedler, CRM-Projektleiter, DACHSER SE
Digitale Lösungen mit bewährten und innovativen Technologien:
ITARICON ist ein geachtetes IT-Beratungsunternehmen, das sich auf digitale Transformation und IT-Integration spezialisiert hat. Mit einem tiefen Verständnis für Geschäftsprozesse und modernste Technologien unterstützt ITARICON seit gut 20 Jahren Unternehmen und Verwaltungen dabei, effizienter zu werden und nachhaltiges Wachstum zu fördern.
Mit bewährten und innovativen Plattform- und Technologiepartnern wie SAP, IBM, LeanIX und ADITO. Unsere erfahrenen Projektteams setzen Maßstäbe für die Kerngeschäftsprozesse unserer Kunden, indem sie digitale Innovationen nachhaltig und reibungslos umsetzen. So führen wir unsere Auftraggeber aus dem gehobenen Mittelstand und Konzernumfeld zielgerichtet durch den digitalen Wandel.
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„Bridging the Gap“ – ITARICON bei der GSE DACH Jahreskonferenz 2026
Die GSE (Guide Share Europe) ist Europas größte herstellerunabhängige Nutzerorganisation im IBM-Umfeld. Die DACH-Region stellt dabei mit mehreren hundert teilnehmenden Unternehmen und tausenden IT-Experten in über 30 Arbeitsgruppen die größte GSE-Region Europas.
Die GSE DACH Jahreskonferenz ist das wichtigste jährliche Treffen dieser Community.
5 Gründe, warum ITARICON dabei ist
Im Gegensatz zu vielen anderen Events, bietet diese Konferenz IT-Fachleuten und Entscheidern im IBM-Umfeld einen tatsächlichen, konkreten Mehrwert. Auf mehreren Ebenen:
- Orientierung in der Modernisierungsfrage: Unternehmen erhalten Entscheidungshilfen, ob und wie sie ihre Mainframe-Umgebungen weiterentwickeln, ohne bestehende Investitionen zu gefährden.
- KI greifbar machen: Konkrete Beispiele zeigen, wie KI und Automatisierung heute schon im Mainframe-Kontext produktiv genutzt werden können.
- Working Groups als dauerhaftes Forum: Wer in einer Arbeitsgruppe aktiv wird, profitiert das ganze Jahr über vom organisierten Wissensaustausch innerhalb der GSE-Community.
„Punkt 4: Bei der Jahreskonferenz geht es nicht um blanke Theorie und optimierte Marketingfolien. Es geht um tatsächliches Wissen aus der Praxis. Die Vorträge werden von Praktikern gehalten, die ihre eigenen Erfahrungen teilen und somit echte Einblicke aus ihrem tagtäglichen Doing geben.
Hinzu kommt Punkt 5, der direkte Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus der DACH-Community, welcher Verbindungen schafft, die über die Konferenz hinauswirken.“
Frank Zielke
Senior Integration Specialist, IBM Integration
Die diesjährigen Themen auf der GSE DACH Jahreskonferenz
Die Agenda 2026 umfasste zahlreiche Keynotes, Fachvorträge und Working Group Sessions zu den Schwerpunkten:
Mainframe-Modernisierung & Integration (Mainframe trifft offene Ökosysteme; Analyse-Tools zur Transparenz der Legacy-Landschaft und Reaktivierung von Prozesswissen sowie Cloud-Integration und moderne IT-Architekturen als strategische Weiterentwicklung)
KI & Automatisierung auf dem Mainframe (Kann ein KI-Coding-Assistant einen Systemprogrammierer ersetzen; Praktische Einsatzszenarien für Generative AI auf dem Mainframe und KI-gestützte Workflows im IP-Management)
Wissenstransfer & Skills (Methoden gegen den drohenden Know-how-Verlust; Generationenwechsel im Mainframe-Betrieb: Herausforderungen und Lösungsansätze)
Technische Arbeitsgruppen (Sitzungen regionaler und europäischer GSE-Arbeitsgruppen (u. a. z/OS, Db2, Mainframe Modernization); Vertiefter Erfahrungsaustausch in kleinen Expertenrunden)
Persönliche Highlights und Erkenntnisse für unsere Kunden
Cloud-Integration in stark regulierten Branchen – eine rechtliche Herausforderung
Die Cloud-Migration in einem regulierten Umfeld, wie beispielsweise im Banken- und Versicherungssektor ist eine stark unterschätzte Herausforderung. Denn wie realistisch ist eine Cloud-Migration, wenn strenge regulatorische Anforderungen gelten?
Diese Frage stellte Judith Leitner in ihrem Vortrag und beantwortete sie auch gleich: Viele Cloud-Anbieter in der EU operieren unter dem irischen Recht. Damit wird die Datensicherheit, die Finanzregulatoren in Deutschland und Österreich fordern, nicht garantiert. Cloud-Integration ist also kein technisches Problem, sondern eine rechtliche und strategische Herausforderung.
Für viele Mainframe-Kunden im Finanzsektor bedeutet das: Der Mainframe bleibt das sicherere Fundament – nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus regulatorischer Notwendigkeit.
Schnellere Batch-Laufzeiten und weniger Lizenzkosten durch ZIIP-Nutzung
Ein schönes Beispiel dafür, wie viel Optimierungspotenzial im Mainframe-Betrieb oft noch ungenutzt schlummert, lieferte Christoph Laube, Senior System Programmer z/OS bei der DEVK, in seinem Vortrag.
Der Verbrauch auf einem IBM-Mainframe wird in MIPS (Millions of Instructions Per Second) gemessen und für Abrechnungszwecke in MSUs (Million Service Units) umgerechnet. Viele Softwarehersteller lizenzieren ihre Produkte auf Basis der genutzten MSUs.
Stellt man den Workload von den teuren General Purpose CPUs (GCPs) auf die speziell dafür vorgesehenen ZIIP-Prozessoren (IBM Z Integrated Information Processors) um, wird der lizenzpflichtige MSU-Verbrauch direkt reduziert.
Denn: ZIIPs sind günstigere Spezialprozessoren, deren Nutzung nicht in die Softwarelizenzberechnung einfließt.
Das Ergebnis dieser Umsetzung bei der DEVK: deutlich kürzere Batch-Laufzeiten und gleichzeitig ein spürbar gesunkener lizenzpflichtiger Workload. Sprich, weniger Kosten bei besserer Performance!
Unser Fazit
„Die GSE DACH Jahreskonferenz 2026 in Mainz hat gezeigt: Der Mainframe ist kein Auslaufmodell, sondern ein aktiv weiterentwickeltes Fundament moderner IT-Architekturen.
‚Bridging the Gap‘ ist dabei mehr als ein Konferenzmotto. Es beschreibt die tägliche Aufgabe aller, die Mainframe-Systeme zukunftsfähig halten wollen. Wer als IT-Fachkraft oder Entscheider in diesem Umfeld arbeitet, findet in der GSE-Konferenz eine der wertvollsten Plattformen des Jahres für Orientierung, Austausch und Vernetzung.“
Frank Zielke
Senior Integration Specialist, IBM Integration
Gemeinsam machen wir Ihr Mainframe zukunftsfähig
Sie sind bereit, Ihr Mainframe auf das nächste Level zu heben und die Vorteile der Legacy-Welt mit denen der Moderne zu verknüpfen? Wir unterstützen Sie gern und wissen: In hochregulierten und transaktionsintensiven Branchen ist IBM z/OS kein Relikt, sondern Rückgrat der digitalen Wertschöpfung.
Sprechen Sie mit uns darüber, wie Sie Ihre Mainframe-Strategie zukunftssicher aufstellen können – technologisch, organisatorisch und personell.
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Stadtwerke Tübingen GmbH | Plattformunabhängige iPaaS-Beratung: bedarfsorientiert und kundenfokussiert
Die Stadtwerke Tübingen GmbH (swt) ist ein kommunales Versorgungsunternehmen für Strom, Erdgas, Trinkwasser, Fernwärme und Telekommunikation. Neben der Grundversorgung von Haushalten und Betrieben, betreibt die swt auch Bäder, Parkhäuser und E-Lade-Infrastrukturen.
Über ihre Tochtergesellschaft TüBus GmbH organisiert die swt außerdem den Busverkehr im Stadtgebiet und erbringt mit der Stadtwerke Tübingen Verkehrsbetrieb GmbH Verkehrsleistungen.
Warum die Stadtwerke Tübingen eine iPaaS-Lösung suchten
Vor dem Einsatz einer iPaaS-Lösung waren die Applikationen in der IT-Landschaft der swt maximal mittels Point-to-Point und teilweise gar nicht miteinander verbunden. Dies sorgte für einen extrem hohen manuellen Aufwand, wenn relevante Daten – unter anderem auch händisch – für andere Systeme oder Auswertungen aufbereitet und transportiert werden sollten.
Das Ziel
Die hohen manuellen Aufwände und damit fehleranfälligen Vorgänge sollten mittels einer iPaaS-Lösung reduziert werden.
Die Anforderung
Da es sehr viele verschiedene iPaaS-Lösungen gibt, suchten die Stadtwerke Tübingen nach einer plattformunabhängigen iPaaS-Beratung und Expertise. Der externe Berater sollte zudem mindestens eine der drei bevorzugten Integrationsplattformen kennen und neutral und herstellerunabhängig gegen die Infrastrukturanforderungen der swt prüfen. Im Rahmen dieser Prüfung sollten Vor- und Nachteile der jeweiligen iPaaS-Lösungen gegenübergestellt werden.
Der Weg im Überblick
Die Stadtwerke Tübingen hatten bereits drei iPaaS-Optionen als mögliche Lösungen im Blick: SAP Integration Suite, MuleSoft und Boomi. Im späteren Verlauf des Projektes, nach der Aufnahme der Anforderungen, erstellten die ITARICON-Consultants u. a. eine Vergleichsmatrix in einem Bestandskatalog, die diese drei Integrationsplattformen gegenüberstellte. Die Beratung durch ITARICON erfolgte dabei stets neutral, herstellerunabhängig und kundenorientiert.
Was sind MuleSoft, Boomi und SAP Integration Suite?
Bei diesen drei iPaaS-Lösungen handelt es sich um Softwareplattformen, mit welchen Unternehmen verschiedenste Systeme, Datenquellen und Anwendungen miteinander verbinden und deren Datenaustausch automatisieren können. Typische Einsatzfälle sind: Daten aus Silos zusammenführen, Schnittstellen (APIs) bereitstellen und verwalten, Workflows automatisieren und dadurch digitale Services schneller entwickeln.
MuleSoft ist vor allem für seine Anypoint Platform bekannt, eine Integrations- und API-Plattform (iPaaS) für API-LED Connectivity, bei der Systeme über standardisierte APIs modular und flexibel miteinander verbunden werden, um Cloud- und Legacy-Systeme effizient zu integrieren.
Boomi ist vor allem für seine cloudbasierte Integrationsplattform bekannt, eine Integrations- und API-Plattform (iPaaS), über die sich Cloud-Systeme wie Salesforce, SAP oder Workday sowie lokale und Legacy-Systeme koppeln lassen.
Die SAP Integration Suite ist eine cloudbasierte Integrationsplattform als Service (iPaaS) und wird vor allem genutzt, um SAP-Systeme wie SAP S/4HANA, SuccessFactors, Ariba oder SAP BTP mit Cloud-Systemen, Drittanbieteranwendungen und lokalen/Legacy-Systemen zu koppeln.
Die ITARICON-Lösung und Vorgehensweise für swt
Zu Beginn der Zusammenarbeit organisierten die iPaaS-Consultants von ITARICON einen gemeinsamen Workshop mit den Stakeholdern der Stadtwerke Tübingen. In diesem wurden die Infrastrukturanforderungen sowie Bedarfe des Kunden aufgenommen und geprüft.
Um darauf aufbauend einen Einblick in die Möglichkeiten der Integrationsplattformen SAP Integration Suite, MuleSoft und Boomi zu erhalten, erfolgten Treffen mit den jeweiligen Herstellern. Weiterhin wurde für jede Plattform eine Testumgebung bereitgestellt, um einen aktuellen Integrationsanwendungsfall mittels eines Proof of Concepts auf jeder Plattform zu realisieren. Während des gesamten Prozesses arbeiteten die Stakeholder der swt und die ITARICON-Consultants stets auf Augenhöhe zusammen.
Neben der technischen Umsetzung eines beispielhaften Integrationsszenarios auf den Plattformen, wurde anhand der Spezifikationen der iPaaS-Lösungen eine Vergleichsmatrix angelegt und mit den Kundenanforderungen abgeglichen.
ITARICON realisierte die Umsetzung des Proof of Concept implementierungsseitig für alle drei iPaaS-Umgebungen. Gemeinsam mit den Stakeholdern der Stadtwerke Tübingen wurden die Vor- und Nachteile jeder Lösung evaluiert. Die finale Entscheidung der swt fiel schließlich auf die Integrationsplattform Boomi, da diese die Anforderungen der swt am besten erfüllte.
Geschaffener Mehrwert für die Stadtwerke Tübingen
Mit der Entscheidung für Boomi haben die Stadtwerke Tübingen einen ersten Schritt in Richtung integrierte Systemlandschaft unternommen und ihren Datensilos erstmals eine Deadline gegeben. Die Implementierung der Plattform soll durch Fachkräfte der swt umgesetzt werden. Darum befindet sich das Unternehmen aktuell im Aufbau der iPaaS-Lösung und hat bereits erste Integrationen selbständig durchgeführt.
Warum ITARICON?
Wie vom Kunden gefordert, haben unsere Consultants die swt zu jeder Zeit herstellerunabhängig beraten und Stärken und Schwachstellen jeder Integrationsplattform ausführlich beleuchtet.
ITARICON selbst ist kein Vertriebspartner jeglicher Integrationsplattformen-Hersteller. Dadurch geben wir unseren Kunden die Sicherheit, dass ihre Bedarfe, Anforderungen und Kapazitäten immer im Fokus der Beratung stehen und die ausgewählte Plattform zur IT-Landschaft passt.
Warum ein Proof of Concept VOR der Einführung einer iPaaS-Plattform sinnvoll ist
Es gibt zahlreiche Gründe, weshalb Sie verschiedene iPaaS-Lösungen in einem Proof of Concept miteinander vergleichen sollten.
Vergleichbarkeit statt blindes Vertrauen in Herstellerversprechen
- Ein PoC ermöglicht die architektonische Bewertung einer iPaaS-Lösung, bevor irreversible Architekturentscheiden getroffen werden.
- Ein PoC ermöglicht den Abgleich der iPaaS-Möglichkeiten mit den unternehmensinternen Anforderungen an die Lösung und verhindert böse Überraschungen.
Anwendung in der Betriebsrealität statt unbekannte Luftschlösser
- Der PoC zeigt auf, wie sich eine iPaaS-Lösung im realen Betrieb verhält und ermöglicht eine erste Einschätzung zu Stabilität, User Experience und Beherrschbarkeit.
Transparenz über Kosten und Risiken
- Der PoC sichert technologische Entscheidungen wirtschaftlich, organisatorisch und strategisch ab, bevor Budget und Ressourcen freigegeben werden.
- Mit einem professionell durchgeführten Proof of Concept wird die Wahrscheinlichkeit einer Fehlentscheidung massiv reduziert.
Sie suchen eine Lösung für Ihre Point-to-Point-Systemlandschaft?
ITARICON berät Sie umfassend zu den Möglichkeiten für Ihr Unternehmen und begleitet Sie technologie-unabhängig auf dem Weg zu Ihrer iPaaS-Lösung. Lösen Sie gemeinsam mit uns Ihren Schnittstellendschungel auf.
Digitale Lösungen mit bewährten und innovativen Technologien:
ITARICON ist ein geachtetes IT-Beratungsunternehmen, das sich auf digitale Transformation und IT-Integration spezialisiert hat. Mit einem tiefen Verständnis für Geschäftsprozesse und modernste Technologien unterstützt ITARICON seit gut 20 Jahren Unternehmen und Verwaltungen dabei, effizienter zu werden und nachhaltiges Wachstum zu fördern.
Mit bewährten und innovativen Plattform- und Technologiepartnern wie SAP, IBM, LeanIX und ADITO. Unsere erfahrenen Projektteams setzen Maßstäbe für die Kerngeschäftsprozesse unserer Kunden, indem sie digitale Innovationen nachhaltig und reibungslos umsetzen. So führen wir unsere Auftraggeber aus dem gehobenen Mittelstand und Konzernumfeld zielgerichtet durch den digitalen Wandel.
ITARICON Gesellschaft für IT-Architektur und Integrationsberatung mbH
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Migration von Bizzdesign Alfabet 10 zu Alfabet 11 – Technisches Upgrade mit strategischer Bedeutung
Warum Alfabet 11 ein echtes Upgrade ist?
Die Version Alfabet 11 positioniert sich als moderne Plattform für Enterprise Architecture Management (EAM) und Strategic Portfolio Management (SPM). Während Alfabet 10 über Jahre hinweg als dokumentations- und planungsstarkes Werkzeug etabliert war, verlagert Version 11 den Fokus auf Nutzererlebnis, Integration und KI-gestützte Entscheidungsunterstützung.
Im Kern bringt die neue Version drei wesentliche Verbesserungen:
Technologische Modernisierung: Die neuste Version weist eine vollständig webbasierte, skalierbare Architektur mit verbesserten Integrationsmöglichkeiten auf.
Funktionale Erweiterungen: Alfabet 11 verfügt über neue Analytics-Dashboards, KI-basierte Kontexthilfen und optimierte Use-Case-Unterstützung (z. B. Business Question: What is our data landscape?).
Benutzerfreundlichkeit: Alfabet 11 setzt auf ein modernes, konsistentes User Interface mit intuitiver Navigation und schnelleren Ladezeiten. Ein wichtiger Fokus ist die leichte Datenpflege: sie werden direkt dort gepflegt, wo man sie auch sieht. Ein weiterer Punkt ist die grafische Darstellung der gepflegten Informationen über “Workbanches” so wie man es aus Excel kennt.
Verbesserte Benutzererfahrung und Onboarding
Ein zentrales Ziel der neuen Version ist die Vereinfachung von Bedienung und Onboarding. Die überarbeitete Oberfläche und einheitliche Navigation ermöglichen eine kürzere Einarbeitungszeit sowie einen geringeren Schulungsaufwand. Besonders in Organisationen mit wechselnden Anwendergruppen zahlt sich die verbesserte Nutzerführung schnell aus.
Architektur, Leistung und Skalierbarkeit
Technologisch setzt Alfabet 11 auf aktuelle Web- und Datenbankstandards. Durch die Modernisierung der Architektur wurden Performance, Wartbarkeit und Skalierbarkeit verbessert. Damit legen Unternehmen die Basis für künftige Erweiterungen und vermeiden technische Altlasten.
Die vollständig webbasierte Plattform reduziert zudem den Infrastrukturaufwand und ermöglicht reaktionsschnelle, cloud-nahe Betriebsmodelle.
Funktionale Erweiterungen und Integrationen
Neben der technologischen Weiterentwicklung bietet Alfabet 11 eine Reihe funktionaler Erweiterungen. Dazu gehören:
- Erweiterte Analytics-Dashboards mit smarter Filterlogik.
- Neue Übersichten für Portfolioanalysen.
- Chatbot-gestützte Hilfesysteme und kontextsensitive Unterstützung.
- Neue FastLane-Integrationen, etwa zu ServiceNow, und verbesserte REST und SOAP Schnittstellen.
Diese Neuerungen tragen dazu bei, EAM-Daten effizienter in bestehende Unternehmensprozesse einzubetten – etwa in Change-, Projekt- oder Service-Management-Systeme.
Migration: Technisches Vorgehen und Überlegungen
Die Migration auf Alfabet 11 ist kein einfaches „In-Place-Upgrade“, sondern ein strukturiertes Migrationsprojekt. Da sich Metamodell, UI und Konfigurationskonzepte grundlegend verändert haben, empfiehlt der Hersteller ein schrittweises Vorgehen.
Wichtige Schritte sind:
- Einrichtung einer neuen Alfabet 11 Instanz mit eigener Datenbank.
- Definition der Migrationsstrategie: automatisierte Übernahme bestehender Konfigurationen oder Neuaufbau auf Basis der Standardlösung („Accelerator“).
- Analyse der aktuellen Use-Cases und anschließender Adaption auf das neue Bedienungskonzept
- Überführung von UI und Reporting Artefakten: Objekt-Views, Widgets und Dashboards müssen häufig neu modelliert werden.
- Prüfung und Anpassung von Schnittstellen: REST und SOAP-Webservices, ADIF Mappings und externe Integrationen (z. B. BI- oder CMDB-Systeme).
Für hoch angepasste Umgebungen ist der Ansatz „Neuaufbau mit selektiver Migration“ meist nachhaltiger. Ein Parallelbetrieb beider Systeme während der Übergangsphase ermöglicht dabei Stabilität und Vergleichbarkeit.
Auswirkungen auf Schnittstellen und Webservices
Mit Alfabet 11 ändern sich Endpunkte, Sicherheitsmechanismen und teilweise auch Metamodellstrukturen:
- SOAP-Webservices: WSDL-basierte Dienste bleiben konzeptionell bestehen, müssen aber neu gebunden und getestet werden.
- REST API (v2): Nutzt neue Authentifizierungsverfahren und aktualisierte Endpunkte. ADIF bezogene Importe und Exporte sind anzupassen.
- Batch Integration (ADIF): Import/Export Schemata bleiben erhalten, müssen aber gegen das neue Metamodell gemappt werden.
Eine Testumgebung für Integrationsszenarien ist vor der Produktivsetzung dringend zu empfehlen.
Planung, ROI und Entscheidungsfaktoren
Aus Sicht des Returns on Investment (ROI) kann die Migration nachhaltig wirken: geringerer Schulungsaufwand, schnellere Akzeptanz und weniger Pflegeaufwand. Wichtig sind jedoch realistische Migrationspläne mit klaren Phasen und priorisierten Use Cases.
Strategisch entscheidend für den Erfolg sind:
Benutzerakzeptanz: Neue UI und vereinfachtes Onboarding nutzen, um Akzeptanz zu beschleunigen.
Integration: Bestehende Schnittstellen prüfen und mögliche Automatisierungen nutzen.
Skalierbarkeit: Die Architektur erlaubt bessere Performance bei größeren Datenmengen.
Timing: Migration so planen, dass Schulungen und Produktivsetzung optimal abgestimmt sind.
Eine strukturierte Bewertung der bestehenden Alfabet 10 Umgebung bildet die Grundlage für die Roadmap. Darauf aufbauend können Zielregionen, Use Cases und konkrete Konfigurationsanforderungen für Alfabet 11 identifiziert werden.
Fazit
Die Migration zu Bizzdesign Alfabet 11 bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihr EAM-Tool technologisch und funktional zu modernisieren – vorausgesetzt, sie wird als strategisches Vorhaben verstanden und sorgfältig geplant. So lässt sich der Wert von Enterprise Architecture Management gezielt steigern und besser in die digitale Transformationsagenda des Unternehmens integrieren.
Digitale Lösungen mit bewährten und innovativen Technologien:
ITARICON ist ein geachtetes IT-Beratungsunternehmen, das sich auf digitale Transformation und IT-Integration spezialisiert hat. Mit einem tiefen Verständnis für Geschäftsprozesse und modernste Technologien unterstützt ITARICON seit gut 20 Jahren Unternehmen und Verwaltungen dabei, effizienter zu werden und nachhaltiges Wachstum zu fördern.
Mit bewährten und innovativen Plattform- und Technologiepartnern wie SAP, IBM, LeanIX und ADITO. Unsere erfahrenen Projektteams setzen Maßstäbe für die Kerngeschäftsprozesse unserer Kunden, indem sie digitale Innovationen nachhaltig und reibungslos umsetzen. So führen wir unsere Auftraggeber aus dem gehobenen Mittelstand und Konzernumfeld zielgerichtet durch den digitalen Wandel.
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ITARICON als TOP Berater 2026 vom F.A.Z.-Institut ausgezeichnet
Für ITARICON ist die Auszeichnung ein starkes Zeichen: Unsere Arbeit an geschäftskritischen Abläufen wird sichtbar und belegbar. Wir verbinden Daten, Systeme, Teams und Prozesse so, dass Unternehmen schneller, verlässlicher und wirtschaftlicher arbeiten können.
„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung als TOP Berater 2026. Sie macht sichtbar, woran wir jeden Tag mit unseren Kunden arbeiten: geschäftskritische Abläufe zuverlässig zu verbinden – über Daten-, System- und Abteilungsgrenzen hinweg“, sagt Martin Mühlbach, Geschäftsführer der ITARICON GmbH.
Dass dieser Ansatz wirkt, zeigen Projekte mit Kunden wie KWS, SachsenEnergie, DPD, Volkswagen, DACHSER, THOMAS SABO, VALMIERA GLASS und NETZSCH.
Die Auszeichnung bestätigt: ITARICON sorgt dafür, dass geschäftskritische Abläufe nicht an Daten-, System- und Abteilungsgrenzen hängen bleiben.
Digitale Lösungen mit bewährten und innovativen Technologien:
ITARICON ist ein geachtetes IT-Beratungsunternehmen, das sich auf digitale Transformation und IT-Integration spezialisiert hat. Mit einem tiefen Verständnis für Geschäftsprozesse und modernste Technologien unterstützt ITARICON seit gut 20 Jahren Unternehmen und Verwaltungen dabei, effizienter zu werden und nachhaltiges Wachstum zu fördern.
Mit bewährten und innovativen Plattform- und Technologiepartnern wie SAP, IBM, LeanIX und ADITO. Unsere erfahrenen Projektteams setzen Maßstäbe für die Kerngeschäftsprozesse unserer Kunden, indem sie digitale Innovationen nachhaltig und reibungslos umsetzen. So führen wir unsere Auftraggeber aus dem gehobenen Mittelstand und Konzernumfeld zielgerichtet durch den digitalen Wandel.
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DACHSER SE | EAM-Beratung und Einführung des EAM-Tools SAP LeanIX
ITARICON und DACHSER: Projektüberblick und Projektziel
Zum Zeitpunkt der Beauftragung von ITARICON hatte DACHSER SE bereits die Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) SAP LeanIX im Einsatz und befand sich in der initialen Einführungsphase. Die SaaS-Lösung wurde jedoch weder operativ genutzt noch wurde sie in die bestehenden IT-Prozesse integriert.
Zudem befand sich die Unternehmens-IT in einem Change-Prozess, in welchem Entscheidungsprozesse und Gremienstrukturen neu definiert wurden. Innerhalb dieses Prozesses galt es auch, die zahlreichen Einzelapplikationen innerhalb der Systemlandschaft zu analysieren und somit eine Basis für die zukünftige Konzeption und Implementierung digitaler Plattformen für den geschäftsprozessübergreifenden Einsatz zu entwickeln.
Die Anforderung: DACHSER suchte einen IT-Berater mit fundierten Kenntnissen und Erfahrungen im Bereich Enterprise Architecture Management (EAM) und SAP LeanIX. Dies allein reichte jedoch nicht aus, da zusätzlich zu diesem Know-how auch das Verständnis für die individuellen Herausforderungen in der IT-Organisation vorhanden sein musste. Die ITARICON-Berater:innen konnten an dieser Stelle mit ihrer Kreativität und Flexibilität im Erarbeiten und Umsetzen von maßgeschneiderten Anwendungsfällen überzeugen.
Das Ziel: Aufbau einer nachhaltigen Verwaltung und Organisation der Informationen über die Unternehmensarchitektur entlang der zukünftigen produktzentrischen Organisation.
Der Weg: Beratung durch ITARICON beim Aufbau der EAM-Organisation bei gleichzeitiger Einführung des EAM-Tools SAP LeanIX.
Was ist SAP LeanIX?
LeanIX ist eine Software-as-a-Service-Lösung, welche im Rahmen des Enterprise Architecture Management (EAM) zum Einsatz kommt. Mithilfe von LeanIX erhalten Unternehmen einen vollständigen Überblick über die eigene Systemlandschaft mit allen softwarebasierten Anwendungen und Technologien. Außerdem unterstützt die Lösung im Rahmen von EAM die Gestaltung von Geschäftsprozessen, das Erstellen einer Ziellandschaft im Unternehmen als auch das Aufsetzen und Umsetzen von Roadmaps.
Auf dieser Basis können Unternehmen besser entscheiden, ob und welche neuen Anwendungen eingeführt werden und welche Anwendungen und Systeme erhalten bleiben oder abgeschafft werden.
Herausforderungen vor und während des DACHSER-Projektes
Bevor ITARICON mit seiner Arbeit bei DACHSER begann, existierte keine durchgängig transparente Unternehmens-IT-Landschaft. Die Dokumentation der vorhandenen Applikationen und Prozesse erfolgte primär aus der operativen IT-Sicht. Somit waren Bezüge zum Business und anderen Geschäftsprozessen nur vereinzelt sichtbar und nur in unterschiedlichen Dokumentationsformen vorhanden. Es fehlte eine ganzheitliche Übersicht, welche aber die Grundlage für nachhaltige IT-Entscheidungen bildet. Aus diesem Grund wurde nach einer besseren Form der Dokumentation für die Unternehmens-IT-Landschaft sowie nach dem passenden Einsatz von SAP LeanIX gesucht.
Enterprise Architecture Management (EAM) war in diesem Rahmen zumindest bekannt. Dennoch mussten der Nutzen von EAM sowie des LeanIX-Tools bei den entsprechenden Stakeholdern noch vermittelt werden, um eine Akzeptanz auf der breiten Ebene zu erhalten.
Die ITARICON-Lösung für DACHSER SE
Aufgrund anfänglich fehlender Berührungspunkte mit EAM war die Zusammenarbeit zu Beginn eher explorativ und experimentell. Mit zunehmendem Bewusstsein über die Vorteile des Einsatzes von EAM in den beteiligten IT-Bereichen wuchs auch das Interesse an der erarbeiteten Methodik und dem eingeführten EAM-Tool LeanIX.
ITARICON hat von Projektbeginn an die richtigen Fragen gestellt. Dabei ging es unter anderem darum, den EAM-Reifegrad von DACHSER zu bestimmen und die Ziele zu hinterfragen, welche mit EAM verfolgt werden sollten. Unter Berücksichtigung der individuellen Herausforderungen der IT-Organisation von DACHSER wurden anschließend verschiedene Lösungsvorschläge und Maßnahmen erarbeitet, um den Reifegrad in die gewünschte Richtung zu steuern und zu steigern.
Ein wesentlicher Beitrag, um SAP LeanIX schließlich in mehreren Disziplinen der Unternehmensarchitektur zu implementieren und zentrale Anwendungsfälle zu kreieren. Dadurch wurde der Nutzungsgrad des zentralen Informationsinventars SAP LeanIX erhöht. Der Wandel hin zu einer produktzentrischen IT-Organisation hatte begonnen und wurde durch die Abbildung in SAP LeanIX greifbar.
Wesentliche Meilensteine während des Projektes:
- Bestimmung der Key-Stakeholder und Unternehmensbereiche für LeanIX
- Begleitung des Go-live des EAM-Tools SAP LeanIX im Zusammenspiel mit ITSM (IT Service Management) -Prozessen
- Einführung eines gemeinsamen Modellierungsverständnisses und von Best Practices
- Durchführung von Stakeholder-Workshops zur Operationalisierung von EAM mit SAP LeanIX
- Schrittweiser Aufbau neuer Anwendungsfälle
- Schaffung von Synergien zwischen den Stakeholdergruppen (Enterprise Architects, CIO, Business Architecture Vertreter, IT-Fachbereiche wie z. B. SAP-Integration, Anwendungsverantwortliche)
- Durchführung von LeanIX Anwendertrainings
- Übergreifender Konfigurationsprozesses zur Anpassung von SAP LeanIX an Unternehmensbedürfnisse und neue Anforderungen aus verschiedenen EAM-nahen Prozessen
Ein Highlight war der gemeinsame 3. EA-Fachaustausch in Dresden bei ITARICON, bei welchem wir mit anderen EAM-Kunden von ITARICON aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze direkt diskutieren konnten und konstruktives Feedback bekamen.
Ergebnis und daraus entstandener Mehrwert für DACHSER SE
Durch die Leistung von ITARICON konnten das Rollout von SAP LeanIX sowie die Befähigung der IT-Organisation von DACHSER im Enterprise Architecture Management deutlich beschleunigt werden. Die erarbeiteten Konzepte, Strukturen und Lösungen bieten DACHSER eine stabile Basis für zukünftige Aufgaben, die mit EAM gelöst werden können.
Weiterhin hat die Beratung durch ITARICON einen wesentlichen Beitrag zur Einführung neuer Prozesse und Dokumentationstechniken geliefert, um EAM grundlegend zu etablieren. Der ganzheitliche Beratungsansatz trug maßgeblich dazu bei, die Erneuerung bestehender Managementprozesse innerhalb der IT voranzubringen.
Weitere Mehrwerte, die durch die Zusammenarbeit entstanden sind:
- Gesteigertes Bewusstsein für die Rollen und Aufgaben von EAM
- Zielgerichtete Diskussionen entlang einer einheitlichen, transparenten Datenbasis
- Frühzeitige Integration von EAM in zentrale IT-Prozesse, wie z. B. Mergers & Acquisitions, Softwareeinführungen oder die Planung des IT-Projektportfolios
- Bessere und schnellere Integration zukünftiger Anwendungen
- Schaffung der Fähigkeit zur Visualisierung der Zielarchitektur
Warum ITARICON?
DACHSER entschied sich aufgrund der nachgewiesenen, praxisbezogenen Expertise der ITARICON-Consultants im Umfeld von EAM und SAP LeanIX für eine Zusammenarbeit mit ITARICON. Hinzu kamen die hohe Flexibilität sowie das umfassende Verständnis für die Herausforderung, passgenaue Lösungskombinationen aus methodischer und technischer Sicht im Bereich EAM zu erarbeiten.
Über DACHSER SE
1930 im deutschen Allgäu gegründet, gehört DACHSER SE heutzutage mit über 18.000 Mitarbeitern und Standorten auf der ganzen Welt zu den führenden Logistikdienstleistern. Das Unternehmen organisiert seine logistischen Dienstleistungen in verschiedenen Business Units, u. a. Air & Sea Logistics, Food Logistics, Warehouse und IT Networks.
Sie haben Fragen und möchten mehr über ITARICON Enterprise Architecture Management und SAP LeanIX erfahren?
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Thomas Sabo | SAP-Transformation mit SAP S/4HANA
Projektzeitraum: 2019 – heute
Herausforderung / Problem
Der Schmuckhersteller entschied sich, den Direktvertrieb als neuen Vertriebskanal in seine bestehende Vertriebsstruktur zu integrieren. Die Einführung dieses neuen Kanals erforderte eine umfassende Neuausrichtung der IT- und Geschäftsprozesse, die von Grund auf entwickelt und sorgfältig abgestimmt werden mussten.
Die ITARICON GmbH stand vor der Herausforderung, dieses innovative Vertriebskonzept in SAP S/4HANA Sales zu implementieren und dabei eine komplexe Preisfindung und Produktstruktur für den Direktvertrieb zu entwickeln. Parallel sollte für die rund 500 Außendienstmitarbeiter ein automatisiertes System zur Ausstattung, Abrechnung und Incentivierung geschaffen werden, welches die Effizienz steigert und die Transparenz der Abrechnungsprozesse verbessert.
Unsere entwickelte Lösung
ITARICON entwickelte eine maßgeschneiderte Lösung, die nicht nur die Anforderungen des neuen Direktvertriebskanals vollständig abbildet, sondern auch die Außendienstprozesse im Unternehmen signifikant optimiert:
Einführung und Konfiguration des Direktvertriebs
Unter enger Abstimmung mit den Geschäftsbereichen wurde der neue Direktvertriebskanal in SAP S/4HANA implementiert und konfiguriert. ITARICON entwickelte systematisch abgestimmte Geschäftsprozesse und integrierte die Prozessabfolgen in das Unternehmen, sodass der Direktvertrieb nahtlos in die bestehende Vertriebslandschaft eingebettet wurde. Die Einführung beinhaltete detaillierte Workflow-Abläufe und neue Verfahrensweisen, die für eine transparente und effiziente Prozessabwicklung im gesamten Unternehmen sorgten.
Incentivierungsmodell und Provisionsberechnung
Zur Motivation und Incentivierung des Außendienstteams wurde ein komplexes Provisionsmodell implementiert. Durch die Konfiguration einer anspruchsvollen Preis- und Konditionsfindung innerhalb von SAP SD (Sales and Distribution) konnte ITARICON sicherstellen, dass die Provisionsberechnungen für die Außendienstmitarbeiter dynamisch und nachvollziehbar erfolgen. Die Berechnungen basieren auf mehreren Faktoren und berücksichtigen dynamisch wechselnde Konditionen sowie spezifische Verkaufsbedingungen. Die ermittelten Provisionen werden über eine gezielte Formularsteuerung und automatisierte Mailprozesse an die Außendienstmitarbeiter verteilt, sodass diese ihre aktuellen Anreize jederzeit transparent einsehen können.
Automatisierung der Außendienstprozesse
Ein wesentlicher Bestandteil der Lösung ist die vollautomatisierte Ausstattung, Anlieferung, Nachbeschickung und Abrechnung für die Außendienstmitarbeiter. Durch die Einführung eines speziellen Dashboards mit kundenspezifischen Sichten können die Mitarbeiter und das Management nun jederzeit den Überblick über sämtliche Prozesse behalten. Standardisierte SAP-Workflows lösen bei Bedarf Events aus, die Änderungen an Businesspartnerbeziehungen automatisch anstoßen und aktualisieren.
Geschaffener Mehrwert für Thomas Sabo
Die Implementierung durch ITARICON hat dem Unternehmen deutliche Wettbewerbsvorteile verschafft und die Effizienz im neuen Direktvertrieb und Außendienstbereich erheblich gesteigert:
- Neue Marktposition durch Direct-to-Customer Vertriebskanal: Durch den Aufbau und die vollständige Integration des neuen Direktvertriebskanals konnte das Unternehmen eine stärkere Bindung zu seinen Endkunden aufbauen und neue Marktsegmente erschließen.
- Komplexe Incentivierungsstrukturen transparent und motivierend: Die dynamische, nachvollziehbare Berechnung der Incentives und Provisionen fördert die Motivation und Effizienz der Außendienstmitarbeiter, die über automatisierte Prozesse jederzeit Zugang zu aktuellen Anreizen und Abrechnungen haben.
- Effizienz durch Prozessautomatisierung und Transparenz: Die automatisierte Prozesskette, die eine systematische Anlieferung und Nachbeschickung sicherstellt, sowie die transparente Abrechnung der Außendienstprämien reduzieren den manuellen Aufwand erheblich. Der Fachbereich kann sich auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren, während die Außendienstprozesse in Echtzeit überwacht und analysiert werden.
Durch die Kombination einer strategischen Prozessautomatisierung und einer maßgeschneiderten Incentivierungslösung konnte das Unternehmen nicht nur interne Effizienzen steigern, sondern auch sein Vertriebsmodell gezielt erweitern.
Stimmen unseres Kunden
„ITARICON hat durch innovative SAP S/4HANA-Lösungen für nachhaltigen Mehrwert in unserem Vertrieb gesorgt und eine langfristig leistungsfähige und zukunftssichere Grundlage für unsere Marktentwicklung geschaffen.“
Aussage eines Vertreters von Thomas Sabo
Über Thomas Sabo
Thomas Sabo ist ein deutscher Schmuck- und Uhrenhersteller, gegründet 1984, der für seine modernen und vielseitigen Designs bekannt ist. Die Marke bietet eine breite Auswahl an Schmuckstücken wie Armbänder, Ringe, Ketten und Charms, die sich an aktuellen Trends orientieren.
- Sitz: Lauf an der Penig
- Branche: Schmuck
- Mitarbeiter: ca. 1200
- Vertrieb: in über 70 Ländern
- Umsatz: >200 mio.
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