Autor: Firma Enginsight

Starke Nachfrage auf der it-sa bestärkt Wachstumskurs von Enginsight

Starke Nachfrage auf der it-sa bestärkt Wachstumskurs von Enginsight

Volle Gesprächskalender, ein stark frequentierter Messestand und zahlreiche qualifizierte Leads: Enginsight blickt auf eine erfolgreiche Teilnahme an der it-sa 2026 zurück. Besonders deutlich wurde auf Europas führender Fachmesse für IT-Sicherheit, dass Unternehmen heute mehr denn je nach konkreten Antworten auf ihre Sicherheitsherausforderungen suchen. Themen wie digitale Souveränität, wirtschaftliche Resilienz und die Vermeidung von Betriebsunterbrechungen rücken dabei zunehmend in den Mittelpunkt.

Unter dem Motto „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ präsentierte Enginsight ein Standkonzept, das bei Besuchern auf große Resonanz stieß. Die Idee dahinter: Sicherheitsrisiken sichtbar machen, die in komplexen IT-Landschaften häufig unentdeckt bleiben. Zahlreiche IT-Verantwortliche, MSPs, Systemhäuser und Endkunden nutzten die Gelegenheit, sich ein umfassendes Bild von den Funktionen der Enginsight-Plattform zu machen und zu erfahren, wie sich Schwachstellen, Angriffsflächen und Sicherheitsrisiken zentral identifizieren, bewerten und priorisieren lassen.

Gleichzeitig zeigte sich in Gesprächen ein klarer Trend: Unternehmen und öffentliche Einrichtungen legen zunehmend Wert auf Cybersecurity „Made in Germany“ und digitale Souveränität. Gefragt sind Lösungen, die in Deutschland entwickelt werden, hohe Datenschutzanforderungen erfüllen und sich auch unabhängig von außereuropäischen Anbietern betreiben lassen.

Cybersecurity ist zur Überlebensfrage geworden

Neben dem Wunsch nach digitaler Souveränität treibt viele Unternehmen vor allem eine andere Erkenntnis um: Cybersecurity ist längst keine Frage der IT mehr, sondern eine unternehmenskritische Managementaufgabe.

Die wirtschaftlichen Folgen von Cyberangriffen erreichen inzwischen eine neue Dimension. Laut Bitkom entstehen der deutschen Wirtschaft jedes Jahr Schäden von rund 289 Milliarden Euro, mehr als 200 Milliarden Euro davon durch Cyberangriffe. Gleichzeitig betrachten immer mehr Unternehmen Cybersecurity als geschäftskritisches Thema. Denn erfolgreiche Angriffe legen nicht nur IT-Systeme lahm, sondern häufig ganze Produktions- und Geschäftsprozesse.

„Noch vor wenigen Jahren wurde Cybersicherheit häufig als Kostenfaktor betrachtet. Heute wissen Unternehmen: Ein erfolgreicher Ransomware-Angriff kann Produktion, Lieferketten und Kundenbeziehungen innerhalb weniger Stunden zum Stillstand bringen. Cybersecurity ist deshalb kein optionales IT-Projekt mehr, sondern eine Investition in die Handlungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens“, sagt Mario Jandeck, CEO von Enginsight.

Partner empfehlen Enginsight aktiv weiter

Ein weiteres starkes Signal kam aus dem Channel. Die Enginsight-Partner führten auf der Messe zahlreiche Gespräche mit Bestandskunden und Interessenten. Besonders auffällig war, dass immer mehr Besucher gezielt von Partnern und Distributoren an den Enginsight-Stand verwiesen wurden. Die Entwicklung unterstreicht die wachsende Marktpräsenz des Unternehmens und die Rolle der Partner als vertrauenswürdige Berater ihrer Kunden.

„Viele Besucher kamen bereits mit konkreten Anforderungen und einem klaren Problembewusstsein zu uns. Gleichzeitig erleben wir, dass unsere Partner immer häufiger als „Trusted Advisor“ auftreten und Enginsight aktiv empfehlen. Das zeigt, dass sich unsere Plattform als verlässliche Antwort auf die aktuellen Cybersecurity-Herausforderungen etabliert“, sagt Max Tarantik, Chief Operating Officer von Enginsight.

Buzzwords schützen nicht vor Hackern

Wie sich Cybersicherheit gegenüber Geschäftsführung und Management greifbar vermitteln lässt, war auch Thema des sehr gut besuchten Enginsight Vortrags „Buzzwords schützen nicht vor Hackern“.

Max Tarantik, Chief Operating Officer (COO), und Michael Rainer, Business Development Manager Public bei Enginsight, zeigten, warum Sicherheitsinitiativen häufig nicht an technischen Herausforderungen scheitern, sondern an ihrer Kommunikation. Im Fokus stand die Frage, wie sich Risiken, potenzielle Schäden und der Nutzen von Sicherheitsmaßnahmen für verschiedene Zielgruppen verständlich darstellen lassen – und wie IT-Verantwortliche den wirtschaftlichen Mehrwert von Cybersecurity-Investitionen gegenüber Management und Geschäftsführung überzeugend kommunizieren können.

Statt Schlagworten wie „KI-gestützt“, „Next Gen“ oder „Zero Trust“ standen dabei konkrete Fragen im Mittelpunkt: Welche Risiken werden reduziert? Welche Kosten verursacht ein Sicherheitsvorfall? Und welchen Beitrag leistet Cybersecurity zum Geschäftserfolg?

Auf dem Weg zu einem führenden europäischen Cybersecurity-Anbieter

Die Resonanz auf der it-sa bestätigt Enginsight in seinem weiteren Wachstumskurs. Das Unternehmen will seine Marktposition in Europa weiter ausbauen, sein Partnernetzwerk stärken und die Plattform konsequent weiterentwickeln.

„Die Gespräche auf der it-sa haben gezeigt, dass wir uns mit unserem Produkt, unserem Partneransatz und unserer Vision auf dem richtigen Weg befinden. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen zu den führenden europäischen Anbietern ganzheitlicher Cybersecurity-Lösungen gehören. Die steigende Sichtbarkeit im Markt, das Vertrauen unserer Partner und das Interesse der Kunden zeigen uns, dass wir diesem Ziel Schritt erfolgreich näherkommen“, sagt Mario Jandeck, CEO von Enginsight.

Über die Enginsight GmbH

Enginsight bietet eine umfassende Cybersecurity-Lösung für Unternehmen mit gewachsener IT-Landschaft. 2017 in Jena gegründet, ist die vollständig inhouse entwickelte Software heute bei mehreren hundert Endkunden im Einsatz, vom regional tätigen Mittelständler bis zur Unternehmensgruppe mit eigener IT-Sicherheitsorganisation. Die Enginsight-Plattform vereint Schwachstellenmanagement, Asset Monitoring, Angriffserkennung, Compliance-Analysen und automatisierte Abwehrmaßnahmen in einer einzigen Lösung. Unter dem Leitmotiv „Unsichtbares sichtbar machen“ und „Unsicheres sicher machen“ kombiniert Enginsight Transparenz, Automatisierung und eine praxisnahe Sicherheitsarchitektur, um Sicherheit über wachsende Strukturen hinweg effizient und nachhaltig zu betreiben. Cybersecurity 100 % Made in Germany.

Mehr Informationen unter: www.enginsight.com.

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Leutragraben 1
07743 Jena
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Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

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Enginsight auf der it-sa 2026: Cyberrisiken erkennen, Kontrolle behalten

Enginsight auf der it-sa 2026: Cyberrisiken erkennen, Kontrolle behalten

Welche Systeme sind tatsächlich angreifbar? Welche Risiken müssen zuerst behandelt werden? Und woran lässt sich erkennen, ob eine Sicherheitsmaßnahme tatsächlich wirkt? Diese Fragen stellt Enginsight in den Mittelpunkt seines Auftritts auf der it-sa 2026. Unter dem Motto „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ zeigt der deutsche Cybersecurity-Anbieter vom 27. bis 29. Oktober 2026 in Nürnberg gemeinsam mit fünf Partnern, wie Unternehmen von Annahmen über ihre Sicherheit zu einem belastbaren und überprüfbaren Bild ihres Sicherheitszustands gelangen.

Komplexität reduzieren. Entscheidungen fundieren

Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht die Verbindung von automatisierter Sicherheitsanalyse und konkretem Handeln. Die Enginsight-Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Schwachstellen zu identifizieren, Risiken zu priorisieren, geeignete Maßnahmen einzuleiten und deren Wirksamkeit zu überprüfen.

„Eine Geschäftsführung muss nicht jedes technische Detail kennen. Sie muss aber wissen, welche Risiken für das Unternehmen relevant sind, wo Handlungsbedarf besteht und worauf sie ihre Entscheidungen stützen kann“, sagt Mario Jandeck, CEO von Enginsight. „Unser Anspruch ist, dass Sicherheit nicht auf Vermutungen beruht. Automatisierung soll belastbare Erkenntnisse liefern, damit Menschen Verantwortung wahrnehmen und die Kontrolle behalten können.“

Damit verbindet Enginsight technische Sicherheitsarbeit mit einer zentralen Managementfrage: Welche Erkenntnisse liegen über den Schutz geschäftskritischer Systeme vor, und welche Entscheidungen folgen daraus?

Zwölf Demo-Points. Vom Befund zur Lösung

Herzstück des Messeauftritts sind zwölf interaktive Demo-Points, an denen Besucher die Security-Operations-Plattform von Enginsight live erleben können. Im Fokus stehen Schwachstellenmanagement, automatisierte Penetrationstests, Angriffserkennung, Security Monitoring, Compliance-Analysen, SIEM-Funktionalitäten sowie automatisierte Sicherheitsmaßnahmen. Die Live-Demonstrationen zeigen praxisnah, wie aus einzelnen Befunden konkrete Handlungsschritte entstehen.

Eine Schwachstelle wird erkannt, im Kontext des betroffenen Systems bewertet und anschließend behoben. Danach erfolgt eine erneute Prüfung, um die Wirksamkeit der Maßnahme nachzuweisen. Parallel unterstützen Monitoring- und Detection-Funktionen dabei, sicherheitsrelevante Veränderungen im laufenden Betrieb frühzeitig zu erkennen.

„Ein gefundener Fehler ist noch kein behobenes Risiko. Und eine umgesetzte Maßnahme ist noch kein überprüftes Ergebnis“, sagt Eric Range, CTO von Enginsight. „Entscheidend ist es Erkennen, Bewerten, Handeln und Nachprüfen miteinander zu verbinden. So können Sicherheitsteams nachvollziehen, was sich verbessert hat und wo weiterhin Handlungsbedarf besteht.“

Gemeinsam mit Partnern vom Rollout bis zum Managed Service

Mit IBYKUS AG, Concat AG, rootIT SECURITY GmbH, ho.Systeme GmbH & Co. KG und der ISO-Gruppe präsentiert sich Enginsight gemeinsam mit fünf erfahrenen Partnern auf der it-sa. Zusammen decken sie das gesamte Spektrum moderner Cybersecurity ab – von Beratung und Implementierung über den operativen Betrieb bis hin zu Managed Security Services.

Besucher erhalten konkrete Einblicke in die praktische Umsetzung von Sicherheitsprozessen: Wer bewertet einen Befund? Wer entscheidet über Maßnahmen? Wer setzt diese um und überprüft deren Erfolg? Diese Fragen können Unternehmen gemeinsam mit den Experten von Enginsight und seinen Partnern anhand ihrer individuellen Anforderungen diskutieren.

„Unternehmen suchen heute keine weitere Einzellösung. Sie suchen Klarheit darüber, wo ihre größten Risiken liegen und wie sie diese wirksam reduzieren können“, sagt Max Tarantik, COO von Enginsight. „Genau deshalb zeigen wir auf der it-sa gemeinsam mit unseren Partnern, wie aus Technologie konkrete Mehrwerte für Kunden entstehen.“

Die Zusammenarbeit mit dem Channel als „trusted advisor“ ist ein zentraler Bestandteil der Wachstumsstrategie von Enginsight. Unterstützt werden diese durch strategische Partnerschaften mit Infinigate, TAROX, ADN und ALSO.

Cybersecurity „Made in Germany“

Enginsight entwickelt seine Plattform vollständig in Deutschland. Der Anspruch an digitale Souveränität verbindet sich dabei mit dem Ziel, Unternehmen mehr Kontrolle über ihre IT-Sicherheit zu ermöglichen: Automatisierte Analysen unterstützen die Bewertung des Sicherheitszustands; Menschen entscheiden über Prioritäten, vertretbare Risiken und Eingriffe in den Betrieb. Sichtbarkeit ist dabei kein Selbstzweck. Sie soll die Grundlage schaffen, Risiken gezielt zu reduzieren und Fortschritte nachvollziehbar zu machen.

„Cybersecurity entwickelt sich vom IT-Projekt zur strategischen Managementaufgabe“, sagt Mario Jandeck. „Unternehmen wollen Sicherheit, Resilienz und digitale Souveränität zusammendenken. Dafür braucht es Plattformen, die Übersicht schaffen statt zusätzlicher Komplexität.“

Fachgespräche, Live-Demos und überraschende Begegnungen

Neben den Demonstrationen bietet Enginsight zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch mit Kunden, Partnern und Interessenten. Eine Lounge und eine Barista-Bar schaffen Raum für Gespräche in entspannter Atmosphäre. Zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen ein Zauberer als Live-Act, sowie ein humanoider Roboter von WIANCO, die Besucher auf dem Messestand begrüßen. Das augenzwinkernde Standmotto lautet dabei: „Keine Backdoors. Nur eine Bar.“

it-sa 2026: Enginsight in Halle 7A

Die it-sa 2026 findet vom 27. bis 29. Oktober 2026 in Nürnberg statt. Enginsight ist in Halle 7A an den Ständen 7A-112 und 7A-120 vertreten. Besucher können sich mit dem Gutscheincode 579905itsa26 ein kostenfreies Messeticket sichern.

Alle Informationen rund um die it-sa und das Messeticket: https://sec.enginsight.com/itsa-2026

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Enginsight im Expertengespräch mit Nicolas Gerard, Geschäftsführer der Gerard Bürokommunikation

Enginsight im Expertengespräch mit Nicolas Gerard, Geschäftsführer der Gerard Bürokommunikation

 

Enginsight MDR verbindet Technologie und Expertenwissen. Chancen für Systemhäuser und den Mittelstand.

Cyberangriffe werden immer gezielter und professioneller. Gleichzeitig fehlen vielen Unternehmen die Ressourcen, um ihre IT rund um die Uhr auf verdächtige Aktivitäten zu überwachen. Managed Detection and Response (MDR) verspricht genau hier Entlastung: Moderne Sicherheitstechnologien werden mit dem Know-how erfahrener Security-Experten kombiniert. Doch welchen Mehrwert bietet MDR in der Praxis? Darüber sprechen Sabine Kuch, Enginsight, und Nicolas Gerard, Geschäftsführer der Gerard Bürokommunikation GmbH.

Sabine Kuch: Firewalls und Virenscanner gehören heute zum Standard. Warum sprechen derzeit so viele über MDR?

Nicolas Gerard: Weil Unternehmen zunehmend erkennen, dass Prävention allein nicht mehr ausreicht. Natürlich braucht man Firewalls, Virenschutz oder EDR-Lösungen. Aber Sicherheitssoftware produziert vor allem Daten und Meldungen. Die entscheidende Frage lautet: Wer bewertet diese Informationen eigentlich und reagiert im Ernstfall? Genau hier setzt MDR an. Es geht darum, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen, richtig einzuordnen und Gegenmaßnahmen einzuleiten, bevor ein echter Schaden entsteht. 

Sabine Kuch: Welche Herausforderungen beobachten Sie bei mittelständischen Unternehmen besonders häufig?

Nicolas Gerard: Viele Unternehmen haben ihre Hausaufgaben gemacht und bereits in Sicherheitsmaßnahmen investiert. Was häufig fehlt, sind Zeit und Personal. Ein IT-Leiter kann nicht rund um die Uhr Alarme analysieren. Gleichzeitig werden Angriffe immer raffinierter und die regulatorischen Anforderungen steigen. Dadurch wächst der Bedarf an Lösungen, die nicht nur Schutz bieten, sondern auch operative Entlastung schaffen. 

Sabine Kuch: Warum ist MDR gerade für Systemhäuser ein spannendes Thema?

Nicolas Gerard: Weil sich die Erwartungen der Kunden verändern. Früher wurde ein Produkt gekauft, installiert und betrieben. Heute wünschen sich viele Kunden einen Service, der dauerhaft für Sicherheit sorgt. MDR ermöglicht es uns als Systemhaus, unsere Kunden kontinuierlich als vertrauensvoller Partner zu begleiten. Statt nur Werkzeuge bereitzustellen, liefern wir einen echten Mehrwert in Form von Überwachung, Analyse und Unterstützung im Ernstfall.

Sabine Kuch: Was sollte ein MDR-Angebot bieten?

Nicolas Gerard: Mich überzeugt vor allem ein ganzheitlicher Ansatz. Unser Partner Enginsight verbindet verschiedene Sicherheitsfunktionen auf einer Cybersecurity-Plattform „Made in Germany“ und kombiniert diese mit einem Cyber Defence Center, das Bedrohungen aktiv überwacht. Das reduziert Komplexität und ermöglicht deutlich schnellere Reaktionen. Gerade für mittelständische Unternehmen ist das ein sehr interessanter Ansatz. 

Sabine Kuch: Welche Vorteile entstehen dadurch konkret für Ihre Kunden?

Nicolas Gerard: Unsere Kunden erhalten Zugang zu einem professionellen Sicherheitsniveau, das sonst häufig nur größeren Unternehmen zur Verfügung steht. Sie profitieren von einer 24/7-Überwachung und von Experten, die Sicherheitsvorfälle analysieren und einordnen können. Gleichzeitig müssen sie weder ein eigenes Security Operations Center aufbauen noch zusätzliche Spezialisten einstellen. 

Sabine Kuch: Gibt es typische Aha-Momente in Kundengesprächen zum Thema MDR?

Nicolas Gerard: Ja, absolut. Viele Unternehmen glauben zunächst, sie seien bereits gut geschützt. Wenn man dann erklärt, dass Sicherheitslösungen zwar Angriffe erkennen können, aber niemand aktiv auf die Meldungen reagiert, wird die eigentliche Herausforderung schnell deutlich. Oft verstehen Entscheider dann, dass es bei MDR weniger um Technologie als um Handlungsfähigkeit geht.

Sabine Kuch: Wie verändert MDR die Rolle eines Systemhauses?

Nicolas Gerard: Wir entwickeln uns immer stärker vom klassischen Dienstleister zum strategischen Partner. Kunden erwarten heute nicht nur Unterstützung bei der IT-Infrastruktur, sondern auch bei Sicherheitsfragen. MDR eröffnet die Möglichkeit, langfristige Sicherheitskonzepte zu etablieren und Kunden dauerhaft zu begleiten. Das stärkt die Kundenbindung und schafft Vertrauen.

Sabine Kuch: Ihr Rat an Unternehmen, die sich aktuell mit MDR beschäftigen?

Nicolas Gerard: Nicht nur auf die Frage fokussieren, wie Angriffe verhindert werden können. Mindestens genauso wichtig ist die Frage, wie schnell ein Angriff erkannt und eingedämmt wird. Genau dort entscheidet sich heute oft, ob ein Vorfall zu einer kleinen Störung oder zu einem ernsthaften Geschäftsrisiko wird. MDR hilft Unternehmen dabei, diese Reaktionsfähigkeit aufzubauen. 

Fazit

Cybersicherheit ist längst keine reine Technologiefrage mehr. Entscheidend ist, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und schnell zu handeln. Genau hier setzt Managed Detection and Response an. Für Unternehmen bedeutet das mehr Sicherheit und Entlastung im Alltag. Für Systemhäuser eröffnet sich die Chance, Kunden mit modernen Managed Security Services langfristig zu begleiten.

Für Nicolas Gerard steht fest: „Die Zukunft gehört nicht einzelnen Sicherheitslösungen, sondern intelligenten Sicherheitsservices, die Technologie und menschliche Expertise sinnvoll miteinander verbinden.“

„GERAD steht für zukunftsweisende IT-Lösungen, die Sicherheit, Effizienz und Innovation auf höchstem Niveau verbinden. Mit einem klaren Schwerpunkt auf Managed Services, Cybersecurity und KI-Lösungen made in Germany begleitet GERAD Unternehmen dabei, digitale Potenziale sicher zu erschließen und nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Der Anspruch: individuelle Lösungen, verlässlicher Service und eine partnerschaftliche Begleitung auf dem Weg in eine moderne, sichere und intelligente Unternehmenswelt.“

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Digitale Souveränität, warum sie jetzt Chefsache ist

Digitale Souveränität, warum sie jetzt Chefsache ist

Sabine Kuch: Herr Dönges, ich möchte mit einem politischen Zitat einsteigen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat gesagt: „Digitale Souveränität Europas ist zentral, für unsere Wettbewerbsfähigkeit, für unsere Sicherheit und für unsere Verteidigung.“ Ganz ehrlich, viele Mittelständler denken dabei wahrscheinlich: schöne Worte, aber weit weg vom Alltag. Täuscht dieser Eindruck?

Marc Dönges : Ja, absolut. Im Alltag ist das Thema längst angekommen, nur oft unter einem anderen Namen. Digitale Souveränität betrifft Bereiche wie Datensouveränität, technologische Abhängigkeiten und stellt die Handlungsfähigkeit von Betrieben sicher. Das betrifft auch das Thema Cybersicherheit, das für kleine und mittlere Unternehmen immer wichtiger wird. Im Bereich Cybersicherheit liest man regelmäßig über Angriffe auf Betriebe, vermehrt auch auf KMU. Plötzlich stehen Geschäftsführer:innen vor der Situation, dass ihre Systeme nicht mehr funktionieren. Die Produktion steht, Daten sind nicht verfügbar und Prozesse brechen weg. In genau diesem Moment merken Betroffene, wie viel oder wie wenig digitale Souveränität tatsächlich vorhanden ist.

Sabine Kuch: Das heißt, der Begriff wird erst greifbar, wenn etwas schiefgeht?

Marc Dönges: Genau. Solange alles läuft, wirkt das Thema abstrakt. Aber nehmen Sie ein typisches Szenario: Eine Phishing-Mail landet im Postfach, ein Mitarbeitender klickt auf einen Link und die Zugangsdaten zu wichtigen Konten werden abgefangen. Der Angriff bleibt erst unentdeckt, aber dann werden die Konsequenzen spürbar. Und plötzlich reicht die IT-Perspektive nicht mehr. Dann geht es um Führung: Wer entscheidet jetzt? Welche Maßnahmen müssen umgesetzt werden? Was hat Priorität? Wenn das nicht geklärt ist, verliert ein Unternehmen in genau diesem Moment die Kontrolle.

Sabine Kuch: Viele Diskussionen drehen sich gerade um Abhängigkeiten von großen Tech-Anbietern, vor allem aus den USA. Ist das aus Ihrer Sicht die richtige Debatte?

Marc Dönges: Es ist ein Teil der Debatte und ein Teilaspekt im Bereich der Digitalen Souveränität. Dabei handelt es sich um die technologische Unabhängigkeit. Viele Unternehmer:innen unterschätzen die massiven Auswirkungen eines sogenannten Vendor Lock-ins. Dabei handelt es sich um die Bindung an einen technologischen Anbieter. Aufgrund von technischen, organisatorischen, ökonomischen und rechtlichen Bedingungen ist es für Betriebe oftmals nur mit viel Aufwand möglich, zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Auch bei diesem Beispiel wird die Abhängigkeit oftmals erst dann greifbar, wenn es zu spät ist. Deshalb sollten sich Geschäftsführer:innen die Frage stellen, ob sie die Kontrolle über ihre Systeme und Daten haben, wenn es darauf ankommt. 

Sabine Kuch: Welche konkreten Risiken sehen Sie für Unternehmen?

Marc Dönges: Die Risiken liegen in vielen Fällen in den eigenen Strukturen. Es gibt regelmäßig Konstellationen wie:

  • Ein ERP-System, das nur ein Dienstleister versteht
  • Eine IT-Landschaft, die über Jahre gewachsen ist, ohne saubere Dokumentation
  • Sicherheitslösungen, die nebeneinander laufen, aber nicht zusammenspielen

Oder Cloud-Lösungen, die hervorragend funktionieren, solange alles gut läuft, aber bei einem Ausfall stellt sich plötzlich die Frage: Wie schnell bekomme ich meinen Zugriff zurück? Das sind reale Abhängigkeiten.

Sabine Kuch: Das klingt fast so, als sei das eigentliche Problem weniger Technik als Organisation?

Marc Dönges: Genau wie Cybersicherheit muss auch das Thema Digitale Souveränität klar als Chef:innensache verstanden und konsequent in der Geschäftsstrategie verankert werden. Struktur, Klarheit und Vorbereitung sind dabei entscheidend. Wenn Unternehmer:innen das Thema de-priorisieren, haben sie im Ernstfall große Herausforderungen, die viel Zeit kosten. Und im Ernstfall ist Zeit der entscheidende Faktor.

Sabine Kuch: Welche Rolle spielt die Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand in dieser Diskussion? Wie positionieren Sie sich?

Marc Dönges: Die Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand ist ein Förderprojekt des Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW) und richtet sich mit ihren kostenfreien Angeboten gezielt an kleine und mittlere Unternehmen, Handwerksbetriebe und Start-ups. Sowohl bei uns als auch beim BVMW sehen wir digitale Souveränität als strategisches Kernthema für einen zukunftsfähigen Mittelstand. Für uns bedeutet das vor allem drei Dinge:

Erstens, Unternehmen müssen die Hoheit über ihre Daten behalten, also wissen, wo sie liegen und wer Zugriff hat.

Zweitens, sie brauchen Wahlfreiheit, also offene Systeme, Schnittstellen und die Möglichkeit, Anbieter zu wechseln.

Und drittens, sie dürfen nicht in neue Abhängigkeiten geraten, etwa durch geschlossene Plattformen.

Unser Ansatz ist ganz klar: Nicht Abschottung, sondern Kontrolle und Entscheidungsfähigkeit.

Sabine Kuch: Gleichzeitig wächst der Druck durch Regulierung, Stichwort NIS2. Viele Unternehmen empfinden das eher als Belastung. Wie sehen Sie das?

Marc Dönges: Natürlich ist ein neues Gesetz mit zusätzlichem Aufwand verbunden. Aber Unternehmen sollten die NIS2-Richtlinie als Chance verstehen, um das Thema Cybersicherheit strukturiert anzugehen und die eigenen Betriebe cyberresilient aufzustellen. Wir haben bei uns und in unserem Netzwerk konkrete Hilfestellungen, wie Tools, Online-Workshops und Webimpulse, die KMU dabei unterstützen, die NIS2-Richtlinie zu verstehen, anzugehen und umzusetzen.

Sabine Kuch: Wenn Sie auf Unternehmen schauen, die gut durch Angriffe kommen, was machen die anders?

Marc Dönges: Sie sind vorbereitet. Nicht perfekt, aber vorbereitet. Dabei möchte ich betonen, dass oftmals schon Grundlagen der IT-Sicherheit, wie komplexe Passwortrichtlinien, eine konsequente Backupstrategie und regelmäßige Updates einen entscheidenden Unterschied machen können. Auch ein IT-Notfallplan sollte von den Unternehmer:innen angelegt und kontinuierlich gepflegt werden. Mit diesen Maßnahmen schließt man zum einen die Einfallstore für Cyberkriminelle und zum anderen ist man besser auf den Ernstfall vorbereitet.

Sabine Kuch: Wenn wir noch einmal auf das Thema Digitale Souveränität schauen und das auf eine praktische Ebene runterbrechen. Was sollten Geschäftsführer:innen konkret heute hinterfragen?

Marc Dönges: Ich würde es wirklich auf vier Fragen reduzieren:

Wo sind wir eigentlich abhängig?
Wo liegen unsere kritischen Daten?
Was passiert in den ersten 24 Stunden eines Cyberangriffs?
Und wer trifft dann die Entscheidungen?

Das klingt einfach, aber genau daran scheitert es oft.

Sabine Kuch: Letzte Frage. Digitale Souveränität. Pflicht oder Chance?

Marc Dönges: Beides. Aber wer es richtig angeht, hat einen klaren Vorteil. Unternehmen mit hoher digitaler Souveränität sind einfach robuster. Sie reagieren schneller, entscheiden besser und bleiben handlungsfähig. Und in der aktuellen Lage ist das kein Luxus mehr, sondern ein echter Wettbewerbsfaktor.

Sabine Kuch: Herr Dönges, vielen Dank für das Gespräch.

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Wie Führungskräfte in Zeiten von KI, Cyberrisiken und Wandel Vertrauen schaffen können

Wie Führungskräfte in Zeiten von KI, Cyberrisiken und Wandel Vertrauen schaffen können

Die digitale Transformation, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und die zunehmende Bedrohung durch Cyberangriffe verändern Unternehmen in einem bislang ungekannten Tempo. Viele Mitarbeiter sehen die Chancen dieser Entwicklung, doch nicht wenige verspüren auch Unsicherheit: Wird KI meinen Arbeitsplatz verändern? Mache ich einen Fehler, der zum Sicherheitsvorfall wird? Welche Konsequenzen drohen, wenn ich Opfer eines Social-Engineering-Angriffs werde?

Für dieses Interview sprach Sabine Kuch, Enginsight, mit Gisbert Engel, HR Director bei Mitsui Chemicals Europe. Der Jurist und HR-Experte verfügt über mehr als 25 Jahre internationale Erfahrung in Human Resources, Change-Management und Organisationsentwicklung. In seiner Arbeit beschäftigt er sich intensiv mit japanischen Führungsphilosophien und deren Bedeutung für moderne Unternehmen.

Kuch: Herr Engel, Unternehmen befinden sich heute in einem permanenten Veränderungsprozess. Warum reagieren viele Menschen trotzdem mit Unsicherheit auf Transformationen?

Engel: Das ist zunächst einmal eine ganz natürliche menschliche Reaktion. Unser Gehirn bevorzugt Vertrautheit und Vorhersehbarkeit. Veränderungen bedeuten Unsicherheit, und Unsicherheit erzeugt Stress.

Besonders deutlich sehen wir das aktuell beim Thema KI. Viele Mitarbeiter fragen sich, ob ihre bisherigen Kompetenzen zukünftig noch benötigt werden oder ob automatisierte Systeme ihre Aufgaben übernehmen. Hinzu kommt die Sorge Fehler zu machen, etwa im Umgang mit neuen Technologien oder im Bereich IT-Sicherheit.

Die Herausforderung für Führungskräfte besteht deshalb darin, nicht nur technische Veränderungen zu managen, sondern vor allem emotionale Sicherheit zu schaffen. Menschen müssen das Gefühl haben, dass sie Teil der Veränderung sind und nicht ihr Opfer.

Kuch: Viele Mitarbeiter sorgen sich derzeit um ihren Arbeitsplatz. Welche Rolle spielt Führung in solchen Situationen?

Engel: Eine sehr große Rolle. Menschen suchen in unsicheren Zeiten Orientierung. Führungskräfte können nicht jede Entwicklung vorhersagen, aber sie können Transparenz schaffen.

Ich beobachte häufig, dass Unsicherheit nicht durch Veränderungen selbst entsteht, sondern durch fehlende Informationen. Wenn Mitarbeitende verstehen, warum eine Veränderung notwendig ist, welchen Nutzen sie bringt und welche Rolle sie dabei spielen, sinkt die Angst deutlich.

Dabei hilft ein Konzept aus der japanischen Führungskultur, das ich besonders schätze: Amae.

Amae beschreibt das menschliche Bedürfnis nach Vertrauen, Akzeptanz und psychologischer Sicherheit. Mitarbeitende möchten wissen, dass sie Fragen stellen dürfen, Unterstützung erhalten und Fehler nicht automatisch negative Konsequenzen nach sich ziehen.

Psychologische Sicherheit bedeutet nicht Beliebigkeit. Es bedeutet vielmehr: Ich darf lernen. Ich darf ausprobieren. Ich darf auch einmal scheitern, ohne meinen Wert für das Unternehmen zu verlieren.

Kuch: Das klingt erstaunlich aktuell, gerade im Zusammenhang mit Cybersecurity.

Engel: Absolut. Tatsächlich sehe ich sehr viele Parallelen zwischen guter Führung und guter IT-Sicherheit.

In beiden Bereichen geht es um Vertrauen innerhalb klar definierter Grenzen.

Ein Unternehmen kann noch so viele Sicherheitslösungen implementieren. Wenn Mitarbeitende aus Angst vor Konsequenzen Sicherheitsvorfälle verschweigen, entsteht ein erhebliches Risiko.

Dasselbe gilt im Management. Wenn Mitarbeitende aus Angst vor Kritik oder Sanktionen keine Fragen stellen oder Probleme nicht ansprechen, verliert die Organisation wichtige Informationen.

Deshalb sollten Führungskräfte genauso handeln wie moderne Security-Teams: Sie schaffen sichere Rahmenbedingungen, innerhalb derer Menschen eigenständig handeln können.

Kuch: Social Engineering wird durch KI immer raffinierter. Viele Mitarbeitende haben Angst, auf solche Angriffe hereinzufallen.

Engel: Und genau diese Angst kann zum Problem werden.

Kein Unternehmen der Welt wird jemals jeden Angriff verhindern können. Selbst hochqualifizierte Experten können Opfer einer überzeugenden Phishing-Mail oder eines KI-generierten Anrufs werden.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht: „Wer hat den Fehler gemacht?“, sondern: „Wie schnell lernen wir daraus?“

Wenn Mitarbeitende befürchten müssen, nach einem Vorfall bloßgestellt zu werden, werden sie den Vorfall möglicherweise gar nicht melden. Damit erhöht sich der Schaden.

Wenn jedoch eine Kultur besteht, in der Sicherheit als gemeinsame Verantwortung verstanden wird, melden Mitarbeitende Verdachtsfälle frühzeitig. Genau dadurch steigt die Sicherheitsresilienz eines Unternehmens.

Kuch: Sie beschäftigen sich intensiv mit japanischen Führungsprinzipien. Welche Ansätze können Unternehmen dabei helfen, mehr Sicherheit zu schaffen?

Engel: Ein sehr wertvoller Ansatz ist Naikan, eine japanische Methode der Selbstreflexion.

Naikan basiert auf drei einfachen Fragen:

  1. Was habe ich von anderen erhalten?
  2. Was habe ich anderen gegeben?
  3. Welche Schwierigkeiten habe ich anderen verursacht?

Für Führungskräfte ist das ausgesprochen hilfreich.

Nach einem gescheiterten Projekt lautet die traditionelle westliche Frage häufig: „Wer ist verantwortlich?“

Eine Führungskraft mit Naikan-Perspektive fragt zunächst: „Welchen Anteil hatte ich selbst an diesem Ergebnis?“

Dadurch entstehen Demut, Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen.

Mitarbeitende erleben, dass ihre Führungskraft nicht sofort nach Schuldigen sucht. Das schafft ein Umfeld, in dem offener kommuniziert wird, Risiken früher erkannt werden und Menschen bereit sind, voneinander zu lernen.

Kuch: Welche Bedeutung hat dabei das Thema Sinnhaftigkeit?

Engel: Eine sehr große. Hier kommt ein weiteres japanisches Konzept ins Spiel: Ikigai.

Ikigai wird oft als „Grund, morgens aufzustehen“ beschrieben. Es verbindet das, was wir gerne tun, worin wir gut sind, womit wir einen Beitrag leisten und was langfristig tragfähig ist.

Gerade in Zeiten von KI und Automatisierung wird dieser Gedanke immer wichtiger.

Technologien können Prozesse beschleunigen oder sogar ganze Aufgaben übernehmen. Was sie nicht ersetzen können, ist der menschliche Wunsch nach Sinn und Bedeutung.

Mitarbeitende engagieren sich nachhaltig, wenn sie verstehen, warum ihre Arbeit wichtig ist und welchen Beitrag sie für Kunden, Kollegen oder die Gesellschaft leisten.

Deshalb sollten Führungskräfte nicht nur fragen: „Was sind Ihre Karriereziele?“, sondern auch:

  • Welche Aufgaben geben Ihnen Energie?
  • Wo liegen Ihre besonderen Stärken?
  • Wie schaffen Sie Wert für andere?
  • Wann haben Sie das Gefühl, dass Ihre Arbeit wirklich wichtig ist?

Diese Gespräche erzeugen oft eine viel stärkere Bindung als klassische Zielvereinbarungen.

Kuch: Was können Führungskräfte konkret tun, um Mitarbeitenden Sicherheit zu vermitteln?

Engel: Aus meiner Sicht gibt es vier zentrale Elemente:

Erstens: Transparenz schaffen.
Menschen akzeptieren Veränderungen leichter, wenn sie deren Sinn verstehen.

Zweitens: Vertrauen aufbauen.
Nicht durch Kontrolle, sondern durch Verlässlichkeit.

Drittens: Fehler als Lernchance behandeln.
Besonders bei neuen Technologien und KI-Anwendungen.

Viertens: Verantwortung ermöglichen.
Menschen entwickeln Selbstvertrauen, wenn sie eigenständige Entscheidungen treffen dürfen.

Sicherheit entsteht nicht dadurch, dass jede Handlung vorgeschrieben wird. Sicherheit entsteht, wenn Mitarbeitende wissen, innerhalb welcher Leitplanken sie sich bewegen können und dass sie dabei Unterstützung erhalten.

Kuch: Herr Engel, welches Fazit würden Sie Unternehmen in Zeiten von KI und digitaler Transformation mitgeben?

Engel: Technologie verändert die Arbeitswelt rasant. Doch die grundlegenden menschlichen Bedürfnisse bleiben dieselben.

Menschen brauchen Vertrauen. Sie brauchen Zugehörigkeit. Und sie brauchen das Gefühl, dass ihre Arbeit einen Sinn hat.

Die Verbindung von Naikan (Reflexion), Amae (Vertrauen) und Ikigai (Sinn) bietet dafür einen bemerkenswert modernen Führungsansatz:

Reflexion schafft Verständnis.
Vertrauen schafft Sicherheit.
Sinn schafft Engagement.

Das gilt für erfolgreiche Führung ebenso wie für erfolgreiche IT-Sicherheit.

Denn am Ende sind resiliente Organisationen nicht diejenigen mit den meisten Regeln, sondern diejenigen, deren Mitarbeitenden genügend Sicherheit empfinden, um Verantwortung zu übernehmen.

Über die Enginsight GmbH

Enginsight bietet eine umfassende Cybersecurity-Lösung für Unternehmen mit gewachsener IT-Landschaft. 2017 in Jena gegründet, ist die vollständig inhouse entwickelte Software heute bei mehreren hundert Endkunden im Einsatz, vom regional tätigen Mittelständler bis zur Unternehmensgruppe mit eigener IT-Sicherheitsorganisation. Die Enginsight-Plattform vereint Schwachstellenmanagement, Asset Monitoring, Angriffserkennung, Compliance-Analysen und automatisierte Abwehrmaßnahmen in einer einzigen Lösung. Unter dem Leitmotiv „Unsichtbares sichtbar machen“ und „Unsicheres sicher machen“ kombiniert Enginsight Transparenz, Automatisierung und eine praxisnahe Sicherheitsarchitektur, um Sicherheit über wachsende Strukturen hinweg effizient und nachhaltig zu betreiben. Cybersecurity 100 % Made in Germany.

Mehr Informationen unter: www.enginsight.com.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Enginsight GmbH
Leutragraben 1
07743 Jena
Telefon: +49 (3641) 2714966
http://enginsight.com

Ansprechpartner:
Sabine Kuch
Corporate Communication
E-Mail: Sabine.Kuch@enginsight.com
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

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Enginsight startet KRITIS-Offensive: Umfassende Webinar-Kampagne für den Channel

Enginsight startet KRITIS-Offensive: Umfassende Webinar-Kampagne für den Channel

Cyberangriffe auf Verwaltungen, Krankenhäuser und kommunale Versorger nehmen weiter zu. Gleichzeitig stehen viele Organisationen der Kritischen Infrastruktur vor denselben Herausforderungen: gewachsene IT-Landschaften, begrenzte personelle Ressourcen und steigende regulatorische Anforderungen. Mit einer neuen Webcast-Kampagne unterstützt Enginsight seine Channel-Partner dabei, gezielt Entscheider in Verwaltungen, Kliniken und Stadtwerken anzusprechen und neue Geschäftspotenziale im KRITIS-Umfeld zu erschließen.

Unter dem Titel „Wenn der Ernstfall eintritt“ startet Enginsight eine vierteilige Webinar-Reihe, die konkrete Szenarien aus der Praxis aufgreift. Im Mittelpunkt stehen nicht theoretische Sicherheitskonzepte, sondern die Frage, wie Organisationen im Ernstfall handlungsfähig bleiben, Angriffe frühzeitig erkennen und ihre Reaktionszeiten verkürzen können.

„Verwaltungen, Kliniken und Stadtwerke gehören heute zu den am stärksten gefährdeten Organisationen. Gleichzeitig verfügen viele Einrichtungen nicht über die personellen Ressourcen, um komplexe Security-Landschaften rund um die Uhr zu überwachen. Genau hier bieten unsere Partner einen echten Mehrwert“, erklärt Max Tarantik, COO von Enginsight.

Für Systemhäuser, IT-Dienstleister und Managed Security Service Provider eröffnet sich damit ein attraktiver Wachstumsmarkt. Die zunehmenden Anforderungen durch NIS2, steigende Compliance-Vorgaben und die wachsende Bedrohungslage sorgen für einen kontinuierlich steigenden Bedarf an Security-Services und Beratung.

Enginsight unterstützt seine Partner dabei mit einer in Deutschland entwickelten Plattform, die IT-Monitoring, Schwachstellenmanagement, Angriffserkennung und automatisierte Sicherheitsanalysen in einer zentralen Lösung vereint. Partner profitieren zudem von einer mandantenfähigen Plattform, automatisierten Reports und einem zentralen Überblick über die Sicherheitslage ihrer Kunden.

„Wir wollten eine Kampagne schaffen, die unseren Partnern sofort nutzbaren Mehrwert liefert. Deshalb stellen wir nicht nur die Webcasts bereit, sondern ein vollständiges Vermarktungspaket mit individuellen Registrierungslinks, Mailings, Social-Media-Vorlagen und Teilnehmer-Reporting. So entstehen aus den Webinaren konkrete Gespräche und neue Projekte“, so Tarantik.

Vier Webcasts für vier KRITIS-Szenarien

Was tun, wenn das Rathaus stillsteht?

  1. September | 10:00 Uhr

Für Verwaltungsleitungen, Kommunen und Landkreise.

Jetzt anmelden:
https://sec.enginsight.com/oeffentliche-hand-incident-vorbereitung

Der Angriff läuft – würden Sie ihn sehen?

1. Oktober | 10:00 Uhr

Live-Demo von der Angriffsfläche bis zur Reaktion.

Jetzt anmelden:
https://sec.enginsight.com/oeffentliche-hand-angriff-erkennen

Was tun, wenn die Patientenakte fehlt?

6. Oktober | 10:00 Uhr

Für Krankenhäuser, Kliniken und MVZ.

Jetzt anmelden:
https://sec.enginsight.com/oeffentliche-hand-healthcare

Was tun, wenn das Stadtwerk lahmliegt?

8. Oktober | 10:00 Uhr

Versorgungssicherheit, Haftung und NIS2 im Fokus.

Jetzt anmelden:
https://sec.enginsight.com/oeffentliche-hand-kommunale-eigenbetriebe

Channel-Partner erhalten für jeden Webcast individuelle Referenzlinks, über die Anmeldungen eindeutig zugeordnet werden können. Ergänzt wird die Kampagne durch fertige E-Mail-Vorlagen, Social-Media-Inhalte sowie die Möglichkeit, Teilnehmerdaten für die Nachbereitung von Vertriebs- und Beratungsgesprächen zu nutzen.

Weitere Informationen zum Partnerprogramm von Enginsight finden sich unter: https://enginsight.com/de/partner/

Über die Enginsight GmbH

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Enginsight und Infinigate schließen strategische DACH-Partnerschaft

Enginsight und Infinigate schließen strategische DACH-Partnerschaft

Der führende Value-Added-Distributor Infinigate nimmt die Security-Operations-Plattform von Enginsight ins Portfolio auf und stärkt damit den Channel für integrierte Cybersecurity-Lösungen.

Enginsight, Anbieter einer vollständig in Deutschland entwickelten Security-Operations-Plattform, und die Infinigate Group, führende Technologieplattform und Trusted Advisor für Cybersicherheit, Cloud und Netzwerkinfrastruktur, geben ihre strategische Distributionspartnerschaft für die DACH-Region bekannt. Im Rahmen der Zusammenarbeit nimmt Infinigate die Enginsight-Plattform in ihr Portfolio auf und unterstützt Reseller, Systemhäuser und Managed Security Service Provider (MSSPs) bei Vertrieb, technischer Beratung und Channel-Enablement.

Antwort auf steigende Anforderungen im Cybersecurity-Markt

Mit Enginsight erhalten Partner Zugang zu einer Plattform, die gewachsene Security-Tool-Landschaften konsolidiert, Komplexität reduziert und neue Potenziale für wiederkehrende Security-Umsätze schafft. Durch die Zusammenarbeit mit Infinigate profitiert Enginsight dabei von einer starken regionalen Marktpräsenz, umfassender Cybersecurity-Expertise sowie einem etablierten Netzwerk aus Resellern, Systemhäusern und MSSPs.

„Mit Enginsight haben wir einen Hersteller für unser Portfolio gewonnen, der durch Innovation und hohes Wachstum überzeugt und mit einer Plattform ‚Made in Germany‘ gerade auch die Anforderungen des Mittelstands trifft. Die hochautomatisierte, europäische Lösung, der konsequente Channel-Ansatz und attraktive Margen machen das Angebot für unsere Partner richtig spannend. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und den gemeinsamen Weg.“

– Udo Schillings, Vendor Alliances Manager DACH, Infinigate

Integrierte Security Operations – Made in Germany

Enginsight entwickelt seine Security-Operations-Plattform vollständig in Deutschland und vereint Attack Surface Management (ASM), Extended Detection and Response (XDR), Security Information and Event Management (SIEM), Security Orchestration, Automation and Response (SOAR) sowie Managed Detection and Response (MDR) in einer zentralen Lösung.

Dadurch können Unternehmen Funktionen abdecken, die häufig über mehrere Hersteller hinweg beschafft und betrieben werden müssen – von Schwachstellenmanagement und Monitoring über Pentesting bis hin zu Angriffserkennung und automatisierter Reaktion. Als europäische Alternative zu internationalen Security-Anbietern steht Enginsight dabei für Datensouveränität, hohe Automatisierung und einfache Bedienbarkeit.

Dank nativer Mandantenfähigkeit und Whitelabel-Funktionalitäten können Partner zudem eigene Managed Security Services aufbauen, ohne ein eigenes Security Operations Center (SOC) betreiben zu müssen. Dies ermöglicht Resellern, Systemhäusern und MSSPs den Ausbau ihres Servicegeschäfts und die langfristige Bindung ihrer Kunden.

„Immer mehr Partner suchen nach einer Alternative zu komplexen Security-Tool-Landschaften. Mit Enginsight erhalten sie eine integrierte Plattform, die Prävention, Erkennung und Reaktion in einer Lösung vereint. Infinigate verfügt über die Reichweite und Expertise, um diesen Mehrwert gezielt in den Markt zu tragen. Die Partnerschaft ist daher ein wichtiger Schritt auf unserem Wachstumspfad und eröffnet unseren Partnern zusätzliche Geschäftschancen.“

– Mario Jandeck, CEO, Enginsight

Gemeinsam den Channel stärken

Die Partnerschaft unterstreicht den konsequenten Channel-First-Ansatz von Enginsight. Partner behalten die Kundenbeziehung in ihrer Hand und schaffen die Grundlage für nachhaltige, wiederkehrende Umsätze. Die gesamte Wertschöpfung erfolgt über den Channel und eröffnet Resellern, Systemhäusern und MSSPs attraktive Wachstumsperspektiven.

Mit den umfangreichen Enablement-, Trainings- und Go-to-Market-Angeboten von Infinigate erhalten Partner zudem die notwendige Unterstützung, um Cybersecurity-Lösungen schneller und erfolgreicher im Markt zu etablieren. Gemeinsam verfolgen Enginsight und Infinigate das Ziel, den Channel bei der Bewältigung wachsender Sicherheitsanforderungen zu unterstützen und Unternehmen einen souveränen, verlässlichen Schutz vor Cyberbedrohungen zu ermöglichen.

Über die INFINIGATE GROUP

Die Infinigate Group, führende Technologieplattform und Trusted Advisor in Cybersicherheit, Cloud und Netzwerkinfrastruktur, zeichnet sich durch ihr tiefes technisches Know-how aus und liefert lokal zugeschnittene Lösungen und Dienstleistungen für KMU und Unternehmen in ganz EMEA und ANZ. Infinigate stützt sich auf eine starke zentrale Lieferkette und ein umfangreiches Portfolio an Spitzenlösungen, die das Wachstum von Herstellern und Channel-Partnern fördern.

Weitere Informationen unter: www.infinigate.com.

*Wir verzichten zugunsten der Lesbarkeit auf die gendergerechte Schreibweise; weisen aber an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass „Kunde“, „Partner“ etc. alle Geschlechtsidentitäten einbezieht.

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Mit Channel-First in die Top Ten: Enginsight zählt zu den Aufsteigern des Jahres

Mit Channel-First in die Top Ten: Enginsight zählt zu den Aufsteigern des Jahres

Enginsight gehört erstmals zu den Top Ten der bestbewerteten Security-Hersteller in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommen die Channel Excellence Awards 2026, die von der Fachzeitschrift ChannelPartner gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Context auf Basis einer umfangreichen Befragung von Systemhäusern, Managed Service Providern (MSPs), IT-Dienstleistern und Fachhändlern vergeben werden. Besonders bemerkenswert: Der Cybersecurity-Anbieter aus Jena ist der bestplatzierte Neueinsteiger im Security-Segment. ChannelPartner hebt dabei insbesondere die erfolgreiche Partneransprache, den Ausbau des Lösungsportfolios sowie die Verpflichtung erfahrener Channel-Spezialisten hervor.

Für Enginsight ist die Auszeichnung eine Bestätigung der konsequent verfolgten Channel-First-Strategie. Das Unternehmen setzt auf den indirekten Vertrieb über qualifizierte Partner und investiert gezielt in deren Weiterentwicklung. Unter der Leitung von Claudia Wolf, Head of Sales, wurde ein Team aufgebaut, das langjährige Erfahrungen im Security- und Channel-Geschäft aus Unternehmen wie Astaro, Sophos und LANCOM Systems vereint.

„Enginsight ist ein innovatives und mutiges Unternehmen mit viel frischem Esprit. Diese Dynamik eines Start-ups haben wir mit der langjährigen Erfahrung versierter Channel-Experten kombiniert. Unser Ziel ist es, unsere Partner zu Trusted Advisors zu entwickeln, die ihre Kunden strategisch bei Fragen rund um Cybersicherheit, Resilienz und regulatorische Anforderungen begleiten. Die Platzierung in den Top Ten zeigt, dass dieser Ansatz vom Markt honoriert wird“, sagt Claudia Wolf, Head of Sales bei Enginsight.

Gemeinsam mit ALSO und TAROX wachsen

Neben dem Ausbau des eigenen Partnermanagements setzt Enginsight gezielt auf die Zusammenarbeit mit den Distributoren ALSO Deutschland und TAROX. Sie übernehmen eine zentrale Rolle bei der Betreuung von Systemhäusern und IT-Dienstleistern, unterstützen mit Schulungen und Enablement-Maßnahmen und sorgen für eine hohe Präsenz im Channel. Durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit entstehen kurze Wege zwischen Hersteller, Distributor und Partnern, die letztlich den Kunden zugutekommen.

Darüber hinaus hat Enginsight seine Partnerstrategie in den vergangenen Jahren kontinuierlich erweitert. Dazu zählen praxisorientierte Trainings, Zertifizierungsprogramme, attraktive Managed-Service-Modelle sowie die Möglichkeit, Managed Detection and Response (MDR)-Leistungen auf Basis der Enginsight-Plattform anzubieten.

Made in Germany als Beratungsvorteil

Ein weiterer Baustein der Wachstumsstrategie ist die klare Positionierung von Enginsight als Cybersecurity-Anbieter Made in Germany. Die Plattform wird vollständig in Deutschland entwickelt und orientiert sich konsequent an europäischen Datenschutz- und Compliance-Anforderungen. Damit greift das Unternehmen Themen auf, die sowohl für Kunden als auch für Channel-Partner zunehmend an Bedeutung gewinnen.

„Für viele Unternehmen sind digitale Souveränität, Datenschutz und Compliance heute zentrale Kriterien bei der Auswahl von Cybersecurity-Lösungen. Deshalb entwickeln wir unsere Plattform vollständig in Deutschland und richten sie konsequent an europäischen Datenschutz- und Compliance-Anforderungen aus. Gemeinsam mit unseren Partnern übersetzen wir diese Anforderungen in praxistaugliche Sicherheits- und Managed-Service-Konzepte für den Mittelstand“, sagt Max Tarantik, COO von Enginsight.

Mit Trainings, Zertifizierungen, MDR-Services und einer konsequenten Partnerorientierung investiert Enginsight kontinuierlich in den Ausbau seines Channel-Ökosystems. Die Top-Ten-Platzierung bei den Channel Excellence Awards 2026 zeigt, dass dieser Kurs von Systemhäusern, MSPs und Fachhändlern positiv bewertet wird und sich Enginsight zunehmend als feste Größe im Security-Channel etabliert.

Über die Enginsight GmbH

Enginsight bietet eine umfassende Cybersecurity-Lösung für Unternehmen mit gewachsener IT-Landschaft. 2017 in Jena gegründet, ist die vollständig inhouse entwickelte Software heute bei mehreren hundert Endkunden im Einsatz, vom regional tätigen Mittelständler bis zur Unternehmensgruppe mit eigener IT-Sicherheitsorganisation. Die Enginsight-Plattform vereint Schwachstellenmanagement, Asset Monitoring, Angriffserkennung, Compliance-Analysen und automatisierte Abwehrmaßnahmen in einer einzigen Lösung. Unter dem Leitmotiv „Unsichtbares sichtbar machen" und „Unsicheres sicher machen" kombiniert Enginsight Transparenz, Automatisierung und eine praxisnahe Sicherheitsarchitektur, um Sicherheit über wachsende Strukturen hinweg effizient und nachhaltig zu betreiben. Cybersecurity 100 % Made in Germany.

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Enginsight Partner Umfrage: Steigende Nachfrage nach MDR

Enginsight Partner Umfrage: Steigende Nachfrage nach MDR

Die aktuelle Enginsight Partnerumfrage zeigt: Sicherheitsbewusstsein steigt deutlich, viele Unternehmen sind auf Cyberangriffe jedoch nur unzureichend vorbereitet

Managed Detection and Response (MDR) entwickelt sich aus Sicht der Enginsight-Partner zu einem der wichtigsten Wachstumsthemen im Cybersecurity-Markt. Das zeigt eine aktuelle Befragung innerhalb des Enginsight-Partnernetzwerks, das mittlerweile nahezu 500 Partner umfasst. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass das Bewusstsein für Cyberrisiken bei Endkunden spürbar zunimmt, gleichzeitig aber weiterhin erhebliche Defizite bei der aktiven Erkennung und Abwehr von Angriffen bestehen.

Mehr als 85 Prozent der befragten Partner berichten von einem gestiegenen Bewusstsein ihrer Kunden für Cyberbedrohungen innerhalb der vergangenen zwölf Monate. Gleichzeitig zeigt die Befragung, dass viele Unternehmen bei der praktischen Umsetzung wirksamer Sicherheitsmaßnahmen weiterhin vor Herausforderungen stehen.

„Die Ergebnisse der Enginsight Partner Umfrage zeigen eine Entwicklung, die sich im Markt seit Jahren abzeichnet: Das Problembewusstsein wächst schneller als die Fähigkeit vieler Unternehmen, Bedrohungen rund um die Uhr zu erkennen und wirksam darauf zu reagieren“, kommentiert Max Tarantik, COO von Enginsight.

Regulatorik und Sicherheitsvorfälle sorgen für wachsende MDR-Nachfrage

Als wichtigste Treiber für Investitionen in IT-Sicherheit nennen die befragten Partner regulatorische Anforderungen wie NIS2, ISO 27001 oder BSI-Standards, sowie konkrete Sicherheitsvorfälle im eigenen Unternehmen oder innerhalb der jeweiligen Branche. Die Nachfrage nach MDR-Dienstleistungen steigt entsprechend: Fast alle der befragten Partner rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit einer weiteren Zunahme der Nachfrage.

Besonders bemerkenswert: Rund 70 Prozent der Partner sehen einen realistischen Bedarf für MDR bereits bei Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden. Damit entwickelt sich das Thema zunehmend vom Enterprise-Ansatz zur relevanten Sicherheitslösung für den gehobenen Mittelstand.

Die Umfrage verdeutlicht außerdem, warum MDR für IT-Dienstleister und Managed Service Provider ein attraktives Wachstumsthema darstellt. Unternehmen stehen unter zunehmendem Druck, Cyberrisiken nachweisbar zu minimieren, verfügen jedoch häufig nicht über die personellen Ressourcen für ein eigenes Security Operations Center. MDR schließt diese Lücke, indem Überwachung, Analyse und Reaktion als Managed Service bereitgestellt werden.

MDR mit Enginsight: Transparente Cyberabwehr „Made in Germany“

Bei den Anforderungen an moderne MDR-Angebote stehen vor allem Transparenz und Planungssicherheit im Vordergrund. Für über 40 Prozent der befragten Partner sind kalkulierbare Kosten das wichtigste Entscheidungskriterium bei der Auswahl eines MDR-Anbieters.

Gleichzeitig spielt digitale Souveränität eine zentrale Rolle: Für einen Großteil der befragten Partner ist ein in Deutschland betriebener MDR-Service mit Datenhaltung innerhalb der EU wichtig, oder sogar ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Als Herausforderung in der Kundenansprache nennen viele Partner fehlendes Verständnis für den Nutzen von MDR. Knapp 30 Prozent berichten zudem von der verbreiteten Einschätzung auf Kundenseite, selbst kein attraktives Angriffsziel für Cyberkriminelle zu sein.

Genau hier setzt Enginsight mit seinem MDR-Angebot an. Der Service wird über ein deutsches Cyber Defence Center bereitgestellt und basiert auf einer vollständig integrierten Sicherheitsplattform. Dazu gehören Endpoint Detection and Response, SIEM-Funktionen, Netzwerktransparenz, Schwachstellenmanagement und Sicherheitsmonitoring. Der Ansatz kombiniert technologische Erkennung mit der Bewertung und Priorisierung durch erfahrene Sicherheitsexperten. Unternehmen erhalten dadurch nicht nur Warnmeldungen, sondern konkrete Unterstützung bei Analyse, Eindämmung und Reaktion auf Sicherheitsvorfälle. Zudem werden die Lösungen vollständig in Deutschland entwickelt und können in deutschen Rechenzentren betrieben werden.

Besonders hoch schätzen die befragten Partner den Bedarf in regulierten und kritischen Branchen ein. Betreiber kritischer Infrastrukturen, das Gesundheitswesen und die öffentliche Verwaltung gelten dabei als die wichtigsten Einsatzbereiche für MDR-Lösungen.

Tarantik ergänzt: „Die Ergebnisse der Enginsight Partnerbefragung belegen deutlich: MDR entwickelt sich vom Spezialthema zu einem zentralen Baustein moderner Cybersecurity. Steigende regulatorische Anforderungen, zunehmende Bedrohungslagen und der Mangel an Security-Fachkräften schaffen erheblichen Bedarf für professionelle Detection- und Response-Services, und eröffnen unseren Partnern zugleich attraktive Wachstumschancen im Security-Markt.“

Zentrale Ergebnisse der Enginsight Partnerbefragung

85 % beobachten ein gestiegenes Cybersecurity-Bewusstsein bei ihren Kunden.

70 % messen deutscher Datenhaltung und einem MDR-Service aus Deutschland hohe Bedeutung bei.

40 % sehen kalkulierbare Kosten als wichtigste Anforderung an MDR.

30 % berichten von der verbreiteten Fehleinschätzung vieler Unternehmen, kein attraktives Angriffsziel zu sein.

Weitere Informationen: https://enginsight.com/de/managed-detection-and-response/

Über die Enginsight GmbH

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Enginsight optimiert Partnerprogramm für Reseller und MSPs

Enginsight optimiert Partnerprogramm für Reseller und MSPs

Enginsight, Anbieter einer zentralen Security-Operations-Plattform, hat ein umfassend überarbeitetes Partnerprogramm vorgestellt. Das neue Modell richtet sich gezielt an Reseller sowie Managed (Security) Service Provider (MSPs) und adressiert deren zentrale Herausforderung: den Aufbau profitabler, skalierbarer Security-Services in einem zunehmend kompetitiven Markt.

Angesichts einer stark wachsenden Bedrohungslage durch automatisierte Cyberangriffe und steigender Kundenanforderungen an Transparenz, Reaktionsfähigkeit und messbare Sicherheitsgewinne setzt Enginsight konsequent auf ein partnerzentriertes Modell. Im Fokus stehen Kompetenzaufbau, Servicefähigkeit und Kundennutzen statt reinen Umsatzdenkens.

Channel-Fokus: Vom Produktverkauf zum Security-Service-Geschäft

Für Systemhäuser und MSPs bedeutet das neue Programm vor allem eines: eine klare strategische Unterstützung beim Wandel vom klassischen Reselling hin zu skalierbaren Security-Services.

Mario Jandeck, CEO von Enginsight: „Unsere Partner stehen vor der Herausforderung, mit begrenzten Ressourcen immer komplexere Security-Anforderungen ihrer Kunden zu erfüllen. Genau hier setzen wir an: Wir geben ihnen ein Modell an die Hand, mit dem sie Security-Services skalierbar, effizient und wirtschaftlich erfolgreich anbieten können.“

Statt starrer Umsatzstufen differenziert Enginsight zwischen Resellern und MSPs und ermöglicht hybride Geschäftsmodelle. Partner können ihr Portfolio modular ausbauen – vom Einstieg mit einzelnen Security-Services bis hin zu umfassenden Managed-Detection-and-Response-(MDR)-Angeboten.

Die Plattform selbst schafft dabei die technologische Grundlage: Zentrale Steuerung, Mandantenfähigkeit und ein hoher Automatisierungsgrad ermöglichen es Partnern, Services effizient zu betreiben und zu skalieren, ohne zusätzliche Integrationsaufwände.

Konkrete Vorteile für Partner

Das Enginsight-Partnerprogramm ist konsequent auf den geschäftlichen Erfolg im Channel ausgerichtet:

  • Schneller Einstieg in wiederkehrende Umsätze durch MDR- und Service-Modelle
  • Hohe Skalierbarkeit dank Automatisierung und Multi-Tenant-Architektur
  • Transparente Mehrwertargumentation durch integrierte Reports zu Sicherheit und Performance
  • Attraktive Margen und Deal Registration zum Schutz eigener Opportunities sowie zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Flexible Betriebsmodelle – On-Premises, Cloud oder hybride Szenarien
  • Umfassendes Enablement mit Trainings, Zertifizierungen und Vertriebsunterstützung
  • Marketing- und Go-to-Market-Support für schnelleren Markterfolg
  • Erweiterte NFR-Lizenzen zur Eigennutzung und für Proofs of Concept

Enablement als Schlüssel zur Differenzierung

Ein zentraler Bestandteil des Programms ist der systematische Kompetenzaufbau: Mit strukturierten Trainings und Zertifizierungen wie dem „Professional Engineer“, durchgeführt in Präsenz von ALSO, ADN und Tarox, sollen sich Partner klar im Wettbewerb differenzieren.

Jandeck dazu: „Wir stellen den Kundennutzen verstärkt in den Mittelpunkt. Unser Ziel ist es, dass Partner sich als Trusted Advisor positionieren und langfristig planbare, wiederkehrende Umsätze im Security-Geschäft aufbauen. Das gelingt zum einen durch fachliche Trainings, um Kenntnisse zu vertiefen und neue Fähigkeiten zu erlangen, und zum anderen durch die direkte Ansprache der Kunden auf Geschäftsführungsniveau. Damit stellen unsere Partner sicher, dass sie auf dem aktuellen Stand unserer Plattformtechnologie sind und sich mit ihrem Angebot von ihren Wettbewerbern abheben.“

Über die Enginsight GmbH

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