Autor: Firma Enginsight

Enginsight Partner Umfrage: Steigende Nachfrage nach MDR

Enginsight Partner Umfrage: Steigende Nachfrage nach MDR

Die aktuelle Enginsight Partnerumfrage zeigt: Sicherheitsbewusstsein steigt deutlich, viele Unternehmen sind auf Cyberangriffe jedoch nur unzureichend vorbereitet

Managed Detection and Response (MDR) entwickelt sich aus Sicht der Enginsight-Partner zu einem der wichtigsten Wachstumsthemen im Cybersecurity-Markt. Das zeigt eine aktuelle Befragung innerhalb des Enginsight-Partnernetzwerks, das mittlerweile nahezu 500 Partner umfasst. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass das Bewusstsein für Cyberrisiken bei Endkunden spürbar zunimmt, gleichzeitig aber weiterhin erhebliche Defizite bei der aktiven Erkennung und Abwehr von Angriffen bestehen.

Mehr als 85 Prozent der befragten Partner berichten von einem gestiegenen Bewusstsein ihrer Kunden für Cyberbedrohungen innerhalb der vergangenen zwölf Monate. Gleichzeitig zeigt die Befragung, dass viele Unternehmen bei der praktischen Umsetzung wirksamer Sicherheitsmaßnahmen weiterhin vor Herausforderungen stehen.

Die Ergebnisse der Enginsight Partner Umfrage zeigen eine Entwicklung, die sich im Markt seit Jahren abzeichnet: Das Problembewusstsein wächst schneller als die Fähigkeit vieler Unternehmen, Bedrohungen rund um die Uhr zu erkennen und wirksam darauf zu reagieren“, kommentiert Max Tarantik, COO von Enginsight.

Regulatorik und Sicherheitsvorfälle sorgen für wachsende MDR-Nachfrage

Als wichtigste Treiber für Investitionen in IT-Sicherheit nennen die befragten Partner regulatorische Anforderungen wie NIS2, ISO 27001 oder BSI-Standards, sowie konkrete Sicherheitsvorfälle im eigenen Unternehmen oder innerhalb der jeweiligen Branche. Die Nachfrage nach MDR-Dienstleistungen steigt entsprechend: Fast alle der befragten Partner rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit einer weiteren Zunahme der Nachfrage.

Besonders bemerkenswert: Rund 70 Prozent der Partner sehen einen realistischen Bedarf für MDR bereits bei Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden. Damit entwickelt sich das Thema zunehmend vom Enterprise-Ansatz zur relevanten Sicherheitslösung für den gehobenen Mittelstand.

Die Umfrage verdeutlicht außerdem, warum MDR für IT-Dienstleister und Managed Service Provider ein attraktives Wachstumsthema darstellt. Unternehmen stehen unter zunehmendem Druck, Cyberrisiken nachweisbar zu minimieren, verfügen jedoch häufig nicht über die personellen Ressourcen für ein eigenes Security Operations Center. MDR schließt diese Lücke, indem Überwachung, Analyse und Reaktion als Managed Service bereitgestellt werden.

MDR mit Enginsight: Transparente Cyberabwehr „Made in Germany“

Bei den Anforderungen an moderne MDR-Angebote stehen vor allem Transparenz und Planungssicherheit im Vordergrund. Für über 40 Prozent der befragten Partner sind kalkulierbare Kosten das wichtigste Entscheidungskriterium bei der Auswahl eines MDR-Anbieters.

Gleichzeitig spielt digitale Souveränität eine zentrale Rolle: Für einen Großteil der befragten Partner ist ein in Deutschland betriebener MDR-Service mit Datenhaltung innerhalb der EU wichtig, oder sogar ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Als Herausforderung in der Kundenansprache nennen viele Partner fehlendes Verständnis für den Nutzen von MDR. Knapp 30 Prozent berichten zudem von der verbreiteten Einschätzung auf Kundenseite, selbst kein attraktives Angriffsziel für Cyberkriminelle zu sein.

Genau hier setzt Enginsight mit seinem MDR-Angebot an. Der Service wird über ein deutsches Cyber Defence Center bereitgestellt und basiert auf einer vollständig integrierten Sicherheitsplattform. Dazu gehören Endpoint Detection and Response, SIEM-Funktionen, Netzwerktransparenz, Schwachstellenmanagement und Sicherheitsmonitoring. Der Ansatz kombiniert technologische Erkennung mit der Bewertung und Priorisierung durch erfahrene Sicherheitsexperten. Unternehmen erhalten dadurch nicht nur Warnmeldungen, sondern konkrete Unterstützung bei Analyse, Eindämmung und Reaktion auf Sicherheitsvorfälle. Zudem werden die Lösungen vollständig in Deutschland entwickelt und können in deutschen Rechenzentren betrieben werden.

Besonders hoch schätzen die befragten Partner den Bedarf in regulierten und kritischen Branchen ein. Betreiber kritischer Infrastrukturen, das Gesundheitswesen und die öffentliche Verwaltung gelten dabei als die wichtigsten Einsatzbereiche für MDR-Lösungen.

Tarantik ergänzt: „Die Ergebnisse der Enginsight Partnerbefragung belegen deutlich: MDR entwickelt sich vom Spezialthema zu einem zentralen Baustein moderner Cybersecurity. Steigende regulatorische Anforderungen, zunehmende Bedrohungslagen und der Mangel an Security-Fachkräften schaffen erheblichen Bedarf für professionelle Detection- und Response-Services, und eröffnen unseren Partnern zugleich attraktive Wachstumschancen im Security-Markt.“

Zentrale Ergebnisse der Enginsight Partnerbefragung

85 % beobachten ein gestiegenes Cybersecurity-Bewusstsein bei ihren Kunden.

70 % messen deutscher Datenhaltung und einem MDR-Service aus Deutschland hohe Bedeutung bei.

40 % sehen kalkulierbare Kosten als wichtigste Anforderung an MDR.

30 % berichten von der verbreiteten Fehleinschätzung vieler Unternehmen, kein attraktives Angriffsziel zu sein.

Weitere Informationen: https://enginsight.com/de/managed-detection-and-response/

Über die Enginsight GmbH

Enginsight bietet eine umfassende Cybersecurity-Lösung für den Mittelstand. 2017 in Jena gegründet, ist die vollständig inhouse entwickelte Software heute bei zahlreichen KMU im Einsatz. Die Enginsight-Plattform vereint Schwachstellenmanagement, Asset Monitoring, Angriffserkennung, Compliance-Analysen und automatisierte Abwehrmaßnahmen in einer einzigen Lösung. Unter dem Leitmotiv „Unsichtbares sichtbar machen“ und „Unsicheres sicher machen“ kombiniert Enginsight Transparenz, Automatisierung und eine praxisnahe Sicherheitsarchitektur, um den Mittelstand effizient und nachhaltig zu schützen – Cybersecurity 100 % Made in Germany.

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Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

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Enginsight optimiert Partnerprogramm für Reseller und MSPs

Enginsight optimiert Partnerprogramm für Reseller und MSPs

Enginsight, Anbieter einer zentralen Security-Operations-Plattform, hat ein umfassend überarbeitetes Partnerprogramm vorgestellt. Das neue Modell richtet sich gezielt an Reseller sowie Managed (Security) Service Provider (MSPs) und adressiert deren zentrale Herausforderung: den Aufbau profitabler, skalierbarer Security-Services in einem zunehmend kompetitiven Markt.

Angesichts einer stark wachsenden Bedrohungslage durch automatisierte Cyberangriffe und steigender Kundenanforderungen an Transparenz, Reaktionsfähigkeit und messbare Sicherheitsgewinne setzt Enginsight konsequent auf ein partnerzentriertes Modell. Im Fokus stehen Kompetenzaufbau, Servicefähigkeit und Kundennutzen statt reinen Umsatzdenkens.

Channel-Fokus: Vom Produktverkauf zum Security-Service-Geschäft

Für Systemhäuser und MSPs bedeutet das neue Programm vor allem eines: eine klare strategische Unterstützung beim Wandel vom klassischen Reselling hin zu skalierbaren Security-Services.

Mario Jandeck, CEO von Enginsight: „Unsere Partner stehen vor der Herausforderung, mit begrenzten Ressourcen immer komplexere Security-Anforderungen ihrer Kunden zu erfüllen. Genau hier setzen wir an: Wir geben ihnen ein Modell an die Hand, mit dem sie Security-Services skalierbar, effizient und wirtschaftlich erfolgreich anbieten können.“

Statt starrer Umsatzstufen differenziert Enginsight zwischen Resellern und MSPs und ermöglicht hybride Geschäftsmodelle. Partner können ihr Portfolio modular ausbauen – vom Einstieg mit einzelnen Security-Services bis hin zu umfassenden Managed-Detection-and-Response-(MDR)-Angeboten.

Die Plattform selbst schafft dabei die technologische Grundlage: Zentrale Steuerung, Mandantenfähigkeit und ein hoher Automatisierungsgrad ermöglichen es Partnern, Services effizient zu betreiben und zu skalieren, ohne zusätzliche Integrationsaufwände.

Konkrete Vorteile für Partner

Das Enginsight-Partnerprogramm ist konsequent auf den geschäftlichen Erfolg im Channel ausgerichtet:

  • Schneller Einstieg in wiederkehrende Umsätze durch MDR- und Service-Modelle
  • Hohe Skalierbarkeit dank Automatisierung und Multi-Tenant-Architektur
  • Transparente Mehrwertargumentation durch integrierte Reports zu Sicherheit und Performance
  • Attraktive Margen und Deal Registration zum Schutz eigener Opportunities sowie zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Flexible Betriebsmodelle – On-Premises, Cloud oder hybride Szenarien
  • Umfassendes Enablement mit Trainings, Zertifizierungen und Vertriebsunterstützung
  • Marketing- und Go-to-Market-Support für schnelleren Markterfolg
  • Erweiterte NFR-Lizenzen zur Eigennutzung und für Proofs of Concept

Enablement als Schlüssel zur Differenzierung

Ein zentraler Bestandteil des Programms ist der systematische Kompetenzaufbau: Mit strukturierten Trainings und Zertifizierungen wie dem „Professional Engineer“, durchgeführt in Präsenz von ALSO, ADN und Tarox, sollen sich Partner klar im Wettbewerb differenzieren.

Jandeck dazu: „Wir stellen den Kundennutzen verstärkt in den Mittelpunkt. Unser Ziel ist es, dass Partner sich als Trusted Advisor positionieren und langfristig planbare, wiederkehrende Umsätze im Security-Geschäft aufbauen. Das gelingt zum einen durch fachliche Trainings, um Kenntnisse zu vertiefen und neue Fähigkeiten zu erlangen, und zum anderen durch die direkte Ansprache der Kunden auf Geschäftsführungsniveau. Damit stellen unsere Partner sicher, dass sie auf dem aktuellen Stand unserer Plattformtechnologie sind und sich mit ihrem Angebot von ihren Wettbewerbern abheben.“

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Enginsight Partnertag 2026: Partner werden zu Trusted Advisors für Resilienz und Sicherheit

Enginsight Partnertag 2026: Partner werden zu Trusted Advisors für Resilienz und Sicherheit

Rund 200 Partner, Kunden und Branchenexperten kamen zum 4. Enginsight Partnertag in Erfurt zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen im Cybersecurity-Markt, neue Geschäftschancen und die Zukunft der digitalen Resilienz auszutauschen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die steigenden Anforderungen an Unternehmen durch Cyberangriffe, regulatorische Vorgaben und die zunehmende Verantwortung von Geschäftsführungen für die Sicherheit ihrer Organisationen.

Bereits zur Eröffnung machte das Führungsteam von Enginsight – Max Tarantik (COO), Eric Range (Geschäftsführer/CTO) und Mario Jandeck (CEO) – deutlich, dass Cybersecurity längst kein rein technisches Thema mehr ist. Neben der Absicherung von IT-Systemen gewinnen Themen wie Compliance, Unternehmensresilienz und die Haftung bei Cybersecurity-Vorfällen zunehmend an Bedeutung und rücken verstärkt in den Fokus von Entscheidern auf Geschäftsführungsebene.

„Unternehmen stehen unter wachsendem Druck: Die Bedrohung durch Cyberangriffe nimmt zu, gleichzeitig steigen die regulatorischen Anforderungen. Unsere Partner sind deshalb mehr als Reseller. Sie sind vertrauensvolle Berater, die ihre Kunden auf dem Weg zu mehr Sicherheit begleiten. Genau darin liegt auch eine große Chance für den Channel“, sagte Mario Jandeck, CEO, Enginsight.

Eine wichtige Rolle für den Erfolg des Partnerökosystems spielen die Distributoren ALSO, ADN und TAROX, die den Enginsight Partnertag als Sponsoren unterstützten. Gemeinsam tragen sie dazu bei, Partner bei der Vermarktung, Qualifizierung und dem Ausbau ihrer Cybersecurity-Kompetenzen zu unterstützen. Durch Enablement-Angebote, technische Expertise und vertriebliche Begleitung schaffen sie wichtige Voraussetzungen dafür, dass Systemhäuser neue Geschäftspotenziale im Sicherheitsmarkt erfolgreich erschließen können.

Beim informellen Austausch zwischen Herstellern, Distributoren und Partnern spielte die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Cybersecurity eine wichtige Rolle. Diskutiert wurden sowohl die Chancen KI-gestützter Sicherheitslösungen als auch die Risiken einer zunehmenden Automatisierung von Cyberangriffen. Dabei stand insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie Unternehmen die Kontrolle über den Einsatz von KI behalten und diese verantwortungsvoll nutzen können. Die Diskussion griff damit eine zentrale Botschaft des Tages auf: „Die entscheidende Frage ist nicht ob, sondern wie KI eingesetzt wird, und wer dabei die Kontrolle behält.“

Digitale Souveränität als strategischer Erfolgsfaktor

Einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt bildete die Diskussion über digitale Souveränität, Unternehmensresilienz und die Rolle des Channels. Gemeinsam mit Branchenvertretern diskutierte Max Tarantik darüber, wie sich die Anforderungen an IT-Dienstleister verändern. Die Einigkeit auf dem Podium war groß: Unternehmen benötigen heute weit mehr als einzelne Sicherheitslösungen. Gefragt sind Partner, die Risiken bewerten, Strategien entwickeln und langfristig zur Stabilität und Zukunftsfähigkeit ihrer Kunden beitragen.

Dabei rückte auch die zunehmende Bedeutung digitaler Souveränität in den Fokus. Als vollständig in Deutschland entwickelte Cybersecurity-Plattform bietet Enginsight Unternehmen eine Lösung „Made in Germany“, die hohen Anforderungen an Datenschutz, Compliance und regulatorische Sicherheit gerecht wird. Daraus ergeben sich insbesondere für mittelständische Unternehmen, den öffentlichen Sektor und Betreiber kritischer Infrastrukturen wichtige Wettbewerbsvorteile, da Fragen nach Datenhoheit, Rechtsraum und technologischer Unabhängigkeit zunehmend strategische Bedeutung gewinnen.

Unterstrichen wird dieser Anspruch durch die im Mai 2026 bekannt gegebene Kooperation mit IONOS. Gemeinsam stellen beide Unternehmen eine souveräne, DSGVO-konforme Cybersecurity-Lösung bereit, die auf einer durchgängig europäischen Wertschöpfungskette basiert, von der Cloud-Infrastruktur bis zur Sicherheitsplattform. Ziel ist es, Abhängigkeiten von internationalen Hyperscalern zu reduzieren und Unternehmen sowie öffentlichen Einrichtungen eine selbstbestimmte Alternative zu bieten. [enginsight.com]

Partner Awards würdigen besonderes Engagement

Den Abschluss des Partnertags bildete die Verleihung von sechs Partner Awards, mit denen besondere Leistungen und eine erfolgreiche Zusammenarbeit ausgezeichnet wurden. Die Ehrungen unterstrichen die Bedeutung des Partnernetzwerks für die Weiterentwicklung von Enginsight und die erfolgreiche Positionierung von Cybersecurity-Lösungen im Markt.

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Enginsight auf der PITS 2026 – Integrierte und automatisierte Cybersecurity für die öffentliche Verwaltung

Enginsight auf der PITS 2026 – Integrierte und automatisierte Cybersecurity für die öffentliche Verwaltung

Enginsight, deutscher Anbieter einer ganzheitlichen Cybersecurity-Plattform, präsentiert auf der Public IT Security Conference (PITS) vom 16. und 17. Juni 2016 in Berlin, Hotel Adlon, Lösungen für die besonderen Anforderungen von Behörden und kommunalen Einrichtungen. Die PITS gilt als führender Fachkongress für IT- und Cybersicherheit in Staat und Verwaltung in Deutschland und bringt Entscheidungsträger aus Bund, Ländern und Kommunen sowie Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um Strategien für eine resiliente digitale Infrastruktur zu diskutieren. Vor dem Hintergrund zunehmender Cyberangriffe, wachsender regulatorischer Anforderungen und einer angespannten sicherheitspolitischen Lage rückt die IT-Sicherheit von Staat und Verwaltung immer stärker in den Fokus.

Cybersecurity im Spannungsfeld geopolitischer Herausforderungen

Die Absicherung öffentlicher IT-Systeme ist heute nicht mehr nur eine technische Aufgabe, sondern zunehmend auch von strategischer Bedeutung. Staatliche und wirtschaftliche Abhängigkeiten sowie internationale Cyberbedrohungen erfordern neue Ansätze in der Sicherheitsarchitektur. Enginsight adressiert diesen Bedarf mit einer in Deutschland entwickelten Plattform, die darauf ausgelegt ist, kritische Infrastrukturen und Verwaltungs-IT zuverlässig und nachvollziehbar abzusichern. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie öffentliche Einrichtungen ihre IT-Systeme effizient betreiben und gleichzeitig auf dynamische Bedrohungslagen reagieren können.

Digitale Souveränität als zentraler Baustein moderner Cybersecurity

Ein zentrales Thema ist die digitale Souveränität öffentlicher Einrichtungen. Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und wachsender Abhängigkeiten von internationalen IT-Anbietern gewinnt die Fähigkeit, kritische Systeme eigenständig und verlässlich betreiben zu können, weiter an Bedeutung.

Enginsight entwickelt und betreibt seine Plattform in Deutschland und unterstützt öffentliche Auftraggeber dabei, Anforderungen an Datenschutz, Compliance und unabhängige IT-Infrastrukturen zu erfüllen. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen, Risiken besser kontrollierbar zu machen und gleichzeitig die Abhängigkeit von externen Systemen zu reduzieren.

„Wir dürfen Cybersecurity nicht länger als rein technisches Thema behandeln. Es geht um Resilienz staatlicher Strukturen und um die Fähigkeit, im Krisenfall handlungsfähig zu bleiben. Digitale Souveränität bedeutet in diesem Kontext, Abhängigkeiten zu reduzieren und gleichzeitig die operative Kontrolle über die eigene Sicherheitsarchitektur zurückzugewinnen.“ Max Tarantik, Gründer und COO, Enginsight

Cybersecurity muss für Verwaltungen beherrschbar sein

Die zunehmende Digitalisierung der Verwaltung trifft auf knappe Ressourcen: IT-Teams stehen vor der Herausforderung, komplexe IT-Landschaften mit begrenztem Personal und Budget abzusichern. Enginsight verfolgt dabei einen klaren Ansatz: Cybersecurity soll nicht komplexer, sondern einfacher und effizienter werden.

Die Plattform bündelt zentrale Sicherheitsfunktionen wie IT-Monitoring, Asset-Transparenz, Schwachstellenmanagement und Angriffserkennung in einer integrierten Lösung. Automatisierte Analysen und vordefinierte Workflows ermöglichen es, Risiken frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren, ohne umfangreiche manuelle Prozesse.

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Enginsight auf der ALSO Channel Trends+Visions 2026 – MDR und digitale Souveränität als zentrale Themen für den IT Channel

Enginsight auf der ALSO Channel Trends+Visions 2026 – MDR und digitale Souveränität als zentrale Themen für den IT Channel

Am 29. Mai 2026 findet die Channel Trends+Visions (CTV) im Confex in Köln statt. Unter dem Motto „Next Generation“ richtet ALSO seine zentrale Hausmesse auf aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Cybersecurity, Künstliche Intelligenz (KI) und Internet of Things (IoT) aus. Ziel der Veranstaltung ist es, technologische Trends einzuordnen und deren Bedeutung für Geschäftsmodelle im IT‑Channel zu diskutieren.

Enginsight, Anbieter einer in Deutschland entwickelten Cybersecurity‑Plattform für mittelständische Unternehmen, ist im Rahmen der Partnerschaft mit ALSO auf der CTV vertreten. Managed Detection and Response (MDR) sowie digitale Souveränität zählen dabei zu den derzeit zentralen Themen von Enginsight. Beide adressieren aktuelle Herausforderungen, mit denen sich Unternehmen und IT‑Dienstleister gleichermaßen konfrontiert sehen.

MDR: Relevanz für KMU

Die Bedrohungslage im Cyberraum verschärft sich kontinuierlich. Gleichzeitig fehlt vielen kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, Sicherheitsvorfälle rund um die Uhr eigenständig zu erkennen und darauf zu reagieren. MDR‑Services setzen genau an dieser Stelle an, indem sie technische Erkennung mit menschlicher Analyse und strukturierter Reaktion verbinden.

Enginsight bietet seit 2024 MDR‑Leistungen auf Basis der Enginsight‑Security‑Plattform, inklusive SIEM, an. Ein dediziertes SOC-Team überwacht Bedrohungen, bewertet diese, und reagiert auf Wunsch auch direkt. Für Systemhäuser und Managed Service Provider eröffnet sich damit die Möglichkeit, ihr Portfolio um skalierbare Sicherheitsservices zu erweitern, ohne ein eigenes Security Operations Center aufbauen zu müssen. MDR wird so zu einem Ansatz, mit dem sich wiederkehrende Erlöse erzielen und Kundenbeziehungen langfristig festigen lassen.

Digitale Souveränität ALS wachsendes Entscheidungskriterium

Neben operativen Sicherheitsfragen gewinnt digitale Souveränität zunehmend an Bedeutung. Unternehmen hinterfragen stärker, wo Sicherheitslösungen entwickelt werden, wer Zugriff auf Daten hat und wie transparent Sicherheitsprozesse gestaltet sind – nicht zuletzt vor dem Hintergrund regulatorischer Anforderungen und geopolitischer Entwicklungen.

Enginsight entwickelt und betreibt seine Plattform vollständig in Deutschland und richtet sie konsequent an europäischen Datenschutz‑ und Compliance‑Anforderungen aus. Für Partner im IT‑Channel entsteht daraus ein Beratungsthema, das über reine Technik hinausgeht. Digitale Souveränität wird damit zu einem Differenzierungsmerkmal, um Kunden strategisch zu begleiten, Vertrauen aufzubauen und Geschäftsbeziehungen auszubauen.

„Cybersecurity ist für viele mittelständische Unternehmen heute weniger eine technische als eine organisatorische Herausforderung. MDR hilft, Risiken verlässlich zu managen, ohne eigene Strukturen aufbauen zu müssen. Für den IT‑Channel ist das eine echte Chance, Verantwortung zu übernehmen, Vertrauen zu stärken und Kunden langfristig strategisch zu begleiten – auch vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen an digitale Souveränität.“

Max Tarantik, Mitgründer und COO, Enginsight

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Enginsight veröffentlicht NIS2 Readiness Check

Enginsight veröffentlicht NIS2 Readiness Check

Die Enginsight GmbH stellt mit dem neuen NIS2 Readiness Check ein kompaktes, 100 % anonymes Online-Assessment bereit, das Unternehmen innerhalb von nur acht Minuten eine erste, strukturierte Einschätzung ihrer NIS2‑Umsetzungsfähigkeit liefert. Das Tool richtet sich an Organisationen aller Branchen, die schnell und pragmatisch verstehen wollen, wo sie im Vergleich zur eigenen Branche stehen, und welche Schritte als nächstes notwendig sind.

Sieben Kategorien – klare Standortbestimmung

Der NIS2 Readiness Check bewertet den aktuellen Stand der IT-Sicherheitsmaßnahmen anhand von sieben zentralen Kategorien, die direkt aus den Anforderungen der NIS2‑Richtlinie abgeleitet sind, darunter:

  • Governance & Management‑Reporting
  • Angriffserkennung
  • Backup & Disaster Recovery
  • Risikoanalyse
  • Incident Response‑Vorbereitung
  • Schulungen & Awareness
  • Technische Schutzmaßnahmen

Jede Kategorie wird anhand klarer, praxisnaher Fragen bewertet, beispielsweise zu dokumentierten Risikoanalysen, etablierten Meldewegen, regelmäßigen Restore Tests oder dem Stand von Schulungsmaßnahmen.

Konkrete Ergebnisse statt abstrakter Theorie

Auf Basis der Antworten erhalten Unternehmen einen verständlich aufbereiteten Ergebnisbericht, der Folgendes umfasst:

1. Reifegrad Benchmarking

Das Tool ordnet die eigenen Ergebnisse in Relation zu anderen Unternehmen der Branche ein, und ermöglicht damit eine realistische Einschätzung des Sicherheitsniveaus.

2. Top drei Sofortmaßnahmen mit Zeitplan

Für jede Organisation werden drei priorisierte Handlungsempfehlungen inklusive eines groben zeitlichen Rahmens vorgeschlagen, etwa zur Einführung regelmäßiger Audits, zur Professionalisierung des Notfallmanagements oder zur Festlegung von Reporting Strukturen.

3. RoSI Berechnung & Strafenpotenzial

Der Bericht schätzt potenzielle Kosten und wirtschaftliche Auswirkungen ab, darunter:

  • Return on Security Investment (RoSI)
  • Break Even‑Betrachtungen
  • Risiko und Schadenpotenziale im Nicht‑Compliance Fall
    Diese betriebswirtschaftliche Perspektive hilft Entscheidern, Maßnahmen zu priorisieren und zu budgetieren.

Praxisnahe Quick Tipps für jede Frage

Ein besonderes Highlight sind die begleitenden Quick Tipps, die für jede Bewertungsfrage praxisnahe Hinweise geben, etwa zur Gestaltung eines effizienten 1‑Seiten Management Reportings, sinnvollen Kennzahlen (z. B. Patchquote, MFA‑Abdeckung), der Bedeutung von Restore‑Tests oder zur Ausgestaltung von Incident‑Response-Plänen.

Fokus auf Umsetzbarkeit statt Papier Compliance

Die Enginsight Reifeprüfung setzt bewusst auf klare Handlungsempfehlungen, um Organisationen den Einstieg in eine nachhaltige NIS2-Umsetzung zu erleichtern. Sie bildet zudem die Grundlage für weiterführende technische Maßnahmen innerhalb der Enginsight Plattform, darunter Asset Discovery, Schwachstellenerkennung, automatisierte Penetrationstests und SIEM-gestützte Angriffserkennung.

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BlueHammer – Windows did it again!

BlueHammer – Windows did it again!

Ein unbekannter Forscher hat eine Zero Day Lücke gefunden, die es erlaubt seine Rechte zu erweitern und in diesem Kontext eine Shell zu spawnen. Er veröffentlichte sowohl einen Blogbeitrag sowie einen Exploit. Im folgenden wird dieser analysiert und der Angriff erklärt.

Bisher gibt es von Microsoft keinen Patch dazu.

Wie funktioniert der Angriff?

Quelle: https://github.com/Nightmare-Eclipse/BlueHammer

1. RPC-Verbindung zum Windows Defender Dienst

Der Angriff nutzt eine Schwäche im Update-Mechanismus von Windows Defender aus. Windows Defender selbst läuft als hochprivilegierter Dienst und nutzt für Updates eine sogenannte RPC-Schnittstelle (hier c503f532-443a-4c69-8300-ccd1fbdb3839 – weitere Infos unter https://gist.github.com/enigma0x3/2e549345e7f0ac88fad130e2444bb702). Diese Schnittstelle ermöglicht es Programmen, Funktionen in anderen Adressräumen aufzurufen. Der Exploit ruft diese direkt an (ab Z.269) und täuscht dem Defender ein Update vor (RPC_STATUS stat = Proc42_ServerMpUpdateEngineSignature(bindhandle, NULL, args->dirpath, &errstat);(Z.285)). Hierfür werden sogar echte Microsoft Update Dateien aus dem Internet heruntergeladen.

2. TOCTOU-Manipulation – Erstellen eines NT Symbolic Link

Während der Defender Dienst prüft, welche Datei er einlesen soll, entsteht eine zeitliche Lücke bis zum eigentlichen Einlesen. In dieser Zeit tauscht der Exploit das Ziel aus, mittels eines Symbolic Links. Der privilegierte Defender-Prozess liest dann nicht mehr die harmlose Update-Datei, sondern ein vom Angreifer kontrolliertes Ziel. Der Code lädt dabei NtCreateSymbolicLinkObject direkt aus der ntdll.dll zur Laufzeit, anstatt auf normale Windows-APIs zurückzugreifen. Dadurch kann er eine interne, nicht dokumentierte NT-Systemfunktion nutzen, um im Object Manager Namespace symbolische Links auf niedriger Ebene zu erzeugen und so den Pfad gezielt zwischen Prüfung und Nutzung umzubiegen.

Dieses Verfahren nennt man auch Time-of-Check, Time-of-Use (TOCTOU)-Prinzip und bedeutet so viel wie: geprüft wird Objekt A, verwendet wird aber Objekt B. Weitere Infos dazu unter: https://www.heise.de/hintergrund/Secure-Coding-CWE-377-TOCTOU-Race-Conditions-in-den-Griff-bekommen-10081613.html

3. SAM-Zugriff via Offline Registry

Nach dem Austausch des Objektes, wird dieses mit den Defender Rechten (SYSTEM) geöffnet. Darüber gelangt er an die SAM-Datenbank, welche die Benutzerverwaltung von Windows ist. Der Exploit nutzt eine Offline Registry-Bibliothekt (offreg.h), die zum Bearbeiten von Registry-Hives im Offline-Modus (also ohne die laufenden Sicherheitsprüfungen des Systems) genutzt werden kann.

In Kombination mit ntsecapi.h (NT Security API) wird damit direkt in die SAM-Datenbank geschrieben, um Passwörter und Gruppenrechte zu ändern.

Dazu wird DWORD err = OROpenHive(sampath, &hSAMhive);(Z. 2492) verwendet, wobei sampathder Pfad zur Datei SAM-Datei (C:WindowsSystem32configSAM) ist und OROpenHivedie Datei als offline Registry Hive lädt.

4. Zugriff auf die Account Struktur und Passwort Änderung

Nachdem die SAM geladen wurde, navigiert der Code innerhalb der Registry-Struktur. Zuerst wird der Account-Bereich geöffnet (Z.2510) err = OROpenKey(hSAMhive, L"SAM\Domains\Account", &hkey);

Kurz darauf folgt der entscheidende Schritt, bei dem der Zugriff auf alle Benutzer erfolgt (Z.2533) err = OROpenKey(hSAMhive, L"SAM\Domains\Account\Users", &hkey);.

Dieser Pfad ist wichtig, denn hier liegen alle lokalen Benutzerkonten. Jeder Subkey innerhalb dieses Schlüssels entspricht einem Benutzer, identifiziert durch seine RID.

Um alle Nutzer zu verarbeiten, wird im nächten Schritt, die Anzahl der Subkeys ermittelt, mittels (Z. 2541)

DWORD subkeys = NULL; err = ORQueryInfoKey(hkey, NULL, NULL, &subkeys, NULL, NULL, NULL, NULL, NULL, NULL, NULL);

Die eigentliche Suche nach den Accounts erfolgt über eine Schleife, die jeden Subkey durchläuft (Z. 2552)

for (int i = 0; i < subkeys; i++) { DWORD keynamesz = 0x100; wchar_t keyname[0x100] = { 0 }; err = OREnumKey(hkey, i, keyname, &keynamesz, NULL, NULL, NULL);

Dabei liefert OREnumKeyjeweils den Namen eines Subkeys. Für jeden gefundenen Eintrag wird anschließend der jeweilige User Key geöffnet (Z. 2564)

ORHKEY hkey2 = NULL; err = OROpenKey(hkey, keyname, &hkey2);

Dadurch ist es möglich, den sogenannten V-Wert auzulesen und an Usernamen, LM-Hash, NTLM-Hash und weitere Metadaten zu gelangen (Z. 2571).

DWORD valuesz = 0; err = ORGetValue(hkey2, NULL, L"V", NULL, NULL, &valuesz);

Der NTLM Hash (realNTLMHash) wird entschlüsselt und es folgt die Passwortänderung durch die Funktion ChangeUserPasswort. Dabei wird der aktuelle Hash durch den neuen Hash (newNTLM) ersetzt.

5. Spawnen der Shell

Nach erfolgreicher Passwortänderung spawnt der Exploit im nächsten Schritt eine Shell im Kontext des manipulierten Users und nutzt dafür das temporär gesetzte Passwort:

if (!CreateProcessWithLogonW( username, NULL, newpassword_unistr, LOGON_WITH_PROFILE, L"C:\Windows\System32\conhost.exe", NULL, CREATE_NEW_CONSOLE | CREATE_UNICODE_ENVIRONMENT, NULL, NULL, &si, &pi)) { printf(" Shell : Error %dn", GetLastError()); } else { printf(" Shell : OK.n"); }

Mit dem erfolgreichen Spawn der Shell ist die Ausführungskette des Exploits abgeschlossen. Durch die temporäre Manipulation der NTLM-Hashes und die anschließende Anmeldung im Kontext privilegierter Accounts erhält der Angreifer unmittelbaren Zugriff auf eine interaktive Session mit erweiterten Rechte.

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CVE-Datenqualität neu gedacht: Enginsight setzt auf CNA- und ADP-Enrichment

CVE-Datenqualität neu gedacht: Enginsight setzt auf CNA- und ADP-Enrichment

 

CNA- und ADP-Enrichment stärkt die Enginsight CVE-Datenbank mit mehr Kontext und besserer Datenqualität. 

Common Vulnerabilies and Exposures (CVE) sind ein zentraler Dreh- und Angelpunkt für die Analyse von Schwachstellen. Sie verbinden Herstellerhinweise, Scanner, Tickets und Reporting über eine eindeutige Referenz. In der Praxis wird dafür zumeist auf die National Vulnerability Database (NVD) zurückgegriffen. Sie gilt als Standardquelle für CVE-Metadaten. Gleichzeitig bleibt die Frage, ob eine einzelne Quelle für ein so kritisches Thema ausreicht und ob man sich im Zweifel von deren Vollständigkeit und Aktualität abhängig machen möchte. 

70 Tage Vorsprung: Wie Enginsight CVEs schneller und zuverlässiger erkennt

Enginsight setzt daher seit jeher auf eine breite Datenbasis und nutzt neben der NVD auch herstellerspezifische CVE-Datenbanken, etwa von Microsoft, verschiedenen Linux-Distributionen und weiteren Anbietern. Neu ist, dass die CVE-Daten aus der NIST-Datenbank nun zusätzlich durch CNA-Quellen und ADP-Enrichment angereichert werden. Dadurch lassen sich über 8 % mehr CVEs zuverlässig auswerten, während relevante Zusatzinformationen im Durchschnitt rund 70 Tage früher zur Verfügung stehen als in der reinen NVD.

Definition zentraler Begriffe 

Common Vulnerabilies and Exposures (CVE) – Ein standardisiertes System zur eindeutigen Benennung und Beschreibung öffentlich bekannter Schwachstellen. 

Common Vulnerability Exposure Scoring System (CVSS) – Ein Bewertungssystem, das die technische Schwere einer Schwachstelle als Score abbildet und häufig als Metadatum zu einer CVE geführt wird. 

National Institute of Standards and Technology (NIST) – Eine US-Behörde, die die National Vulnerability Database (NVD) betreibt und bereitstellt. 

National Vulnerability Database (NVD) – Eine von der NIST betriebene Datenbank, die CVE-Einträge sammelt und um standardisierte Metadaten wie CVSS, Referenzen und Produktzuordnungen ergänzt. 

CVE Numbering Authorities (CNA) – Eine autorisierte Stelle im CVE-Programm, die CVE-IDs vergeben und CVE-Records für ihren Zuständigkeitsbereich veröffentlichen,  pflegen und bspw. um weitere Metadaten oder Kontext anreichern darf. 

Authorized Data Publisher (ADP) – Eine autorisierte Stelle im CVE-Programm, die bestehende CVE-Records zusätzlich anreichern darf, bspw. um weitere Metadaten oder Kontext. 

Warum NVD allein nicht mehr reicht 

Die NVD ist eine von NIST betriebene Datenbank für öffentlich bekannte Schwachstellen. Sie orientiert sich am CVE-Standard, registriert Schwachstellen als CVEs und ergänzt die Einträge um weitere Metadaten, wie zum Beispiel Scoring, Referenzen und Produktzuordnungen. Damit stellt sie einen zentralen Mehrwert für automatisierte CVE-Erkennung und Patchmanagement dar. 

In der Praxis zeigt sich jedoch ein wiederkehrendes Problem. Viele Einträge bleiben zunächst unvollständig, weil die entscheidenden Detailinformationen oft fehlen oder erst verzögert ergänzt werden.  
Eine CVE ist aber nur dann für automatisierte Analysen wirklich nutzbar, wenn ausreichend Details vorliegen. Fehlen diese Informationen oder werden sie verspätet nachgezogen, bieten NVD-Einträge nur begrenzten Mehrwert. 

Das Resultat sind direkte Auswirkungen auf Erkennung und Priorisierung von CVEs. So werden CVEs nicht zuverlässig auf Systemen erkannt, nicht entsprechend gematcht oder lassen sich nicht verlässlich bewerten. Ein typischer Effekt ist die Häufung von False Positives, bspw. durch zu grobe Produktzuordnung, oder noch kritischer: False Negatives durch die unsaubere Erkennung betroffener Versionen. 

Doch wie kann man diese Hürden überwinden? 

Die Lösung: Zusätzliches CNA- und ADP-Matching 

Während die NVD auf externe Quellen angewiesen ist, haben die Hersteller betroffener Software und Anwendungen die fehlenden Informationen häufig früher und in höherer Detailtiefe parat. Genau an dieser Stelle setzen CNA-Quellen an. CNAs sind zumeist Hersteller oder Maintainer, welche CVEs für Ihren Zuständigkeitsbereich vergeben und zugehörige Datensätze pflegen.   

ADP-Enrichment ergänzt diese Herstellerperspektive zusätzlich. ADPs reichern CVE-Datensätze mit zusätzlichen Informationen an. Besonders hilfreich ist das vor allem dann, wenn Datensätze der NVD noch unvollständig sind oder zusätzlicher Kontext für eine reelle Priorisierung fehlt. 

Durch die Kombination aus NVD, CNA und ADP ergeben sich ganz konkrete Vorteile: 

  • Besser verwertbare CVE-Datensätze 
    Datenbankeinträge in der NVD ohne konkrete Zusatzinformationen werden schneller nutzbar. So können Lücken in Analysen geschlossen und eine höhere Abdeckung geschaffen werden. 
  • Optimiertes Produkt- und Versionsmatching 
    Hersteller liefern oftmals präzisere Angaben zu betroffenen sowie nicht betroffenen Versionen und konkreten Fix-Versionen. Durch genauere Versionierung und klare Fix-Zielstände können False Positives effektiv reduziert werden. Gleichermaßen sinkt die False-Negatives-Rate durch ungenaue oder unvollständige NVD-Zuordnungen. 
  • Mehr Kontext für Priorisierung 
    Der CVSS genügt in der Realität selten aus. Die Anreicherung durch CNA- und ADP-Daten bietet zusätzlichen Kontext für eine Priorisierung. Somit wird aus einem einfachen Score eine realistische Bewertung für die eigenen Systeme. 
  • Schnellere Handlungsfähigkeit 
    Wenn Informationen über betroffene Versionen, Fix-Versionen oder Mitigationsmöglichkeiten der betroffenen Schwachstelle direkt im Datensatz vorliegen, können Workflows automatisiert greifen. So werden Erkennung, Einordnung und Priorisierung von CVEs optimiert sowie die Patch-Planung vereinfacht. 
  • Nachvollziehbarkeit durch transparente Quellen 
    Wenn Daten aus mehreren Quellen stammen, sind Informationen über den Ursprung der Quellen relevant, was durch die klare Zuordnung zu CNA oder ADP sichtbar wird. Dies erleichtert die Prüfung durch Analysten, macht Entscheidungen bei widersprüchlichen Aussagen nachvollziehbar und liefert im Audit oder gegenüber Kunden einen belastbaren Nachweis, warum eine CVE so bewertet und priorisiert wurde. 

Messbare Vorteile in der Enginsight CVE-Datenbank 

Neben den genannten Vorteilen ist die Anreicherung der Enginsight CVE-Datenbank um CNA- und ADP-Quellen auch direkt messbar. Vor der Einführung der Erweiterung fehlten für 32.717 Einträge aus der NVD verwertbare Zusatzinformationen. Durch die Einbindung von CNA-Quellen konnten bereits 1.793 dieser zuvor „leeren“ Einträge in einen nutzbaren Zustand überführt werden. Durch ADP-Enrichment kommen weitere 1.049 ergänzte CVEs hinzu. 

Damit steigt die Abdeckung um 8,69 % in Bezug auf Einträge, die zuvor nicht zuverlässig analysierbar waren und nun verwertbar sind. Zusätzlich ergibt sich ein klarer zeitlicher Vorteil. In unserer CVE-Datenbank liegen die entscheidenden Zusatzinformationen im Schnitt 70 Tage früher als in der NVD vor. 

Durch den weiteren Ausbau der Versionserkennung für CNA- und ADP-Daten können Sie sich künftig auf eine weitere Erhöhung der Abdeckung freuen. 

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Axios NPM Supply Chain Kompromittierung

Axios NPM Supply Chain Kompromittierung

Am 30. März 2026 wurde das weit verbreitete NPM-Paket axios durch nordkoreanische Angreifer kompromittiert. Über einen übernommenen Maintainer-Account veröffentlichten sie zwei manipulierte Versionen, die den Remote-Access-Trojaner „WAVESHAPER.V2“ für Windows, macOS und Linux enthielten.

Enginsight nutzt das Paket ebenfalls, hatte die spezifische, kompromittierte Version (1.14.1) aber nicht installiert und ist somit nicht betroffen!

Betroffene Versionen und Sicherheitskennungen

Zwei manipulierte axios-Versionen wurden über den kompromittierten Account veröffentlicht, beide mit einer neuen bösartigen Abhängigkeit plain-crypto-js:

Sichere Versionen: axios@1.14.0 (letztes legitimes 1.x-Release) und axios@0.30.3 (letztes legitimes 0.x-Release). Weitere betroffene Pakete im Ökosystem: @shadanai/openclaw (mehrere Versionen) und @qqbrowser/openclaw-qbot@0.0.130, die den manipulierten axios transitiv auslieferten.

Ablauf des Angriffs

Die Angriffskette begann mit der Vorbereitung einer bösartigen Abhängigkeit. Der Angreifer veröffentlichte zunächst das Paket plain-crypto-js als nahezu identischen Klon von crypto-js, um Vertrauen aufzubauen und eine unauffällige Historie in der npm-Registry zu erzeugen. Wenige Stunden später folgte eine neue Version, die ein manipuliertes postinstall-Skript enthielt.

Anschließend wurden zwei scheinbar legitime axios-Versionen veröffentlicht. Der einzige Unterschied bestand darin, dass sie die präparierte Abhängigkeit plain-crypto-js einbanden. Der eigentliche Schadcode befand sich somit nicht direkt in axios, sondern versteckt in dieser transitiven Abhängigkeit.

Beim Ausführen von npm install wurde automatisch das bösartige postinstall-Skript gestartet. Dieses war stark verschleiert, entschlüsselte sich zur Laufzeit und lud benötigte Systemfunktionen dynamisch nach. Danach identifizierte es das Betriebssystem und nahm Kontakt zu einem Command-&-Control-Server auf.

Im nächsten Schritt wurde je nach Plattform ein passender Remote-Access-Trojaner nachgeladen und ausgeführt. Dabei nutzte der Angreifer Tarntechniken, etwa unauffällige Domainnamen, um die Kommunikation weniger verdächtig erscheinen zu lassen.

Abschließend führte die Malware Anti-Forensik-Maßnahmen durch. Dabei löschte das Installationsskript sich selbst und manipulierte Dateien so, dass die Installation wie eine harmlose Version wirkte. Sicherheitsprüfungen wie npm audit schlugen daher nicht an. Der einzige verbleibende Hinweis auf eine Kompromittierung war das Vorhandensein des verdächtigen Pakets im node_modules-Verzeichnis.

Indicators of Compromise

Malicious npm Packages

  • axios@1.14.1 · shasum: 2553649f2322049666871cea80a5d0d6adc700ca
  • axios@0.30.4 · shasum: d6f3f62fd3b9f5432f5782b62d8cfd5247d5ee71
  • plain-crypto-js@4.2.1 · shasum: 07d889e2dadce6f3910dcbc253317d28ca61c766

Network Indicators

File System Indicators

  • macOS · /Library/Caches/com.apple.act.mond
  • Windows (persistent) · %PROGRAMDATA%wt.exe
  • Windows (temp, self-deletes) · %TEMP%6202033.vbs
  • Windows (temp, self-deletes) · %TEMP%6202033.ps1
  • Linux · /tmp/ld.py

Attacker-Controlled Accounts

  • jasonsaayman · compromised legitimate axios maintainer, email changed to ifstap@proton.me
  • nrwise · attacker-created account, nrwise@proton.me, published plain-crypto-js

Quelle: https://www.stepsecurity.io/blog/axios-compromised-on-npm-malicious-versions-drop-remote-access-trojan#indicators-of-compromise

Erkennung durch Enginsight SIEM

Die Streams wurden anhand der unten aufgeführten Quellen erarbeitet. Da das Paket nicht mehr zur Verfügung steht, konnten bisher keine Tests durchgeführt werden.

Kill Chain Windows:

  1. Der Entwickler hat auf axios@1.14.1 aktualisiert, wodurch automatisch der postinstall- Hook, über das Paket plain-crypto-js ausgeführt wird. Dadurch erzeugt node eine cmd.exe oder cscript.exe als Kindprozess
    sysmon.EventID:"1" AND sysmon.ParentImage_str:"node" AND (sysmon.Image_str:"cmd.exe" OR sysmon.Image_str:"cscript.exe")
  2. Es wird eine Verbindung zum C2 Server aufgebaut (siehe Indicators of Compromise) sysmon.EventID:"3" AND gen.dest.ip_str: "142.11.206.73" AND (gen.dest.port:"8000" OR gen.dest.port:"3000")
  3. Es wird eine unbenannte Powershell-Kopie wt.exe und eine versteckte Batch Datei system.bat (als Fallback Loader) in %PROGRAMDATA% abgelegt. %PROGRAMDATA% erfordert keine Admin-Rechte und wird von vielen AV-Lösungen weniger restriktiv behandelt.
    sysmon.EventID:"11" AND sysmon.TargetFilename_str:in("C:ProgramDatawt.exe", "C:ProgramDatasystem.bat")
  4. Als letzten Schritt schreibt der Dropper den Registry-Eintrag HKCUSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionRunMicrosoftUpdate mit dem Wert %PROGRAMDATA%system.bat Damit wird sichergestellt, dass system.bat bei jedem Login des aktuellen Benutzers automatisch ausgeführt wird
    sysmon.EventID:"13" AND sysmon.TargetObject_str: "CurrentVersionRunMicrosoftUpdate" 

Quellen:

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Enginsight zeigt auf dem ADN T⁠r⁠a⁠n⁠s⁠f⁠o⁠r⁠m⁠a⁠t⁠i⁠o⁠n⁠ Day 2026 souveräne IT Security Architekturen für den Channel

Enginsight zeigt auf dem ADN T⁠r⁠a⁠n⁠s⁠f⁠o⁠r⁠m⁠a⁠t⁠i⁠o⁠n⁠ Day 2026 souveräne IT Security Architekturen für den Channel

Der deutsche Cybersecurity‑Hersteller Enginsight ist am 5. Mai 2026 auf dem ADN Transformation Day im Congress Center Ost der Messe Essen vertreten. Im Rahmen der zentralen Channel‑Veranstaltung des Value Added Distributors ADN – Advanced Digital Network Distribution GmbH  präsentiert Enginsight seine Plattform für ganzheitliche IT‑Security mit Fokus auf On‑Premises‑Architekturen, Datensouveränität und regulatorische Anforderungen wie NIS2.

Der ADN Transformation Day findet 2026 unter dem Motto „Channel your Energy“ statt und richtet sich an Systemhäuser, Managed Service Provider (MSPs), Reseller und IT‑Dienstleister im DACH‑Raum. Im Mittelpunkt stehen Cloud‑, KI‑ und Security‑Strategien sowie deren wirtschaftliche Umsetzung im Channel. Enginsight ist neben weiteren Technologiepartnern als Aussteller auf der Partner‑Expo vertreten. 

On‑Premises‑Security als strategischer Baustein

Ein zentraler Programmpunkt ist der 40‑minütige Fachvortrag von Bernhard Oertel und Jürgen Münstermann unter dem Titel:

„Enginsight – On‑Premises‑Architektur für Ihre Security und Datensouveränität.
Vorstellung des innovativen IT‑Security‑Herstellers aus Deutschland“.

Der Vortrag zeigt, wie Unternehmen und IT‑Dienstleister Sicherheitsarchitekturen aufbauen können, die volle Kontrollierbarkeit, europäische Compliance und technologische Tiefe verbinden, und dabei bewusst Alternativen zu rein Cloud‑zentrierten Modellen bieten. Damit adressiert Enginsight eine wachsende Nachfrage im Channel nach souveränen, revisionssicheren Sicherheitslösungen „Made in Germany“.

Der Channel als Fundament der Enginsight‑Strategie

Für Enginsight steht der Channel im Zentrum der eigenen Marktstrategie. Das Unternehmen verfolgte bereits früh nach seiner Gründung einen konsequenten Partner‑ und Distributionsansatz.

„Der Channel ist für Enginsight nicht nur ein Vertriebsweg, sondern der entscheidende Hebel, um Cybersecurity in der Breite wirksam und wirtschaftlich umzusetzen. Unsere Plattform ist bewusst so entwickelt, dass Systemhäuser und MSPs daraus eigene, skalierbare Services aufbauen können, und damit echten Mehrwert für ihre Kunden schaffen“, sagt Max Tarantik, Mitgründer und COO von Enginsight.

Enginsight arbeitet heute mit mehreren hundert Partnern zusammen und baut sein Netzwerk kontinuierlich über Distributoren und regionale Channel‑Partner aus.  

Enginsights Angebot für Systemhäuser und MSPs

Die Enginsight‑Plattform vereint Funktionen wie IT‑Inventarisierung, Schwachstellenmanagement, automatisierte Penetrationstests, Angriffserkennung, SIEM‑Funktionen und Compliance‑Unterstützung in einer zentralen Lösung. Für den Channel bedeutet das:

  • Reduzierte Komplexität durch den Wegfall vieler Einzeltools
  • Schnellere Implementierung und geringerer Betriebsaufwand
  • Planbare Kostenmodelle für Managed‑Security‑Services
  • On‑Premises‑ und hybride Betriebsmodelle für maximale Datensouveränität

Besonders im Kontext von NIS2 und steigender Haftungs‑ und Nachweispflichten bietet Enginsight Systemhäusern die Möglichkeit, Security als skalierbares Geschäftsmodell zu etablieren.

Über die Enginsight GmbH

Über Enginsight

Enginsight bietet eine umfassende Cybersecurity‑Lösung für den Mittelstand. 2017 in Jena gegründet, ist die vollständig inhouse entwickelte Software heute bei zahlreichen KMU im Einsatz. Die Plattform vereint Schwachstellenmanagement, Asset Monitoring, Angriffserkennung, Compliance‑Analysen und automatisierte Abwehrmaßnahmen in einer einzigen Lösung. Unter dem Leitmotiv „Unsichtbares sichtbar machen“ und „Unsicheres sicher machen“ kombiniert Enginsight Transparenz, Automatisierung und eine praxisnahe Sicherheitsarchitektur, um den Mittelstand effizient und nachhaltig zu schützen – Cybersecurity 100 % Made in Germany.

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