Autor: Firma CADFEM Germany

Wertschöpfung mit Hilfe von KI nach Deutschland zurückholen

Wertschöpfung mit Hilfe von KI nach Deutschland zurückholen

Standardaufgaben in der industriellen Entwicklung und Produktion könnten sich in Zukunft mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) erledigen und entsprechende Aufgaben dadurch wieder nach Deutschland zurückholen lassen. Darauf weist der Geschäftsführer der CADFEM Germany GmbH, Josef Overberg, in einem Interview hin, das in Ausgabe 1/2026 des "Digital Engineering Magazin" – einer Publikation des WIN-Verlags – erschienen ist. "Bislang werden solche Dienstleistungen aufgrund der hohen Kosten in Niedriglohnländer verlagert", sagt Overberg. Der Einsatz von KI mache solche Standardaufgaben finanzierbar und entlaste zudem Ingenieure bei ihrer eigentlichen kreativen Entwickler-Tätigkeit.

Damit verlasse KI "zunehmend die Pilotprojekte und wird zu einem wichtigen Werkzeug in Produktentwicklung und Simulation", ergänzt im selben Interview Dr.-Ing. Matthias Hörmann, ebenfalls Geschäftsführer von CADFEM. Er betont weiter, dass neben KI der Einsatz von Simulation zunehmend in den Produktentwicklungsprozess integriert werde. "Digital Engineering ist längst kein Schlagwort mehr, sondern ein strategisches Thema, das Kunden wirklich voranbringt und den Entwicklungsprozess beschleunigt", so Hörmann.

KI und Simulation für alle anwendbar machen

Als nächsten Schritt wollen beide Geschäftsführer „die Demokratisierung der Simulation weiter vorantreiben“. Dabei gehe es darum, Simulationssoftware intuitiver und leichter nutzbar zu machen, damit "auch weniger spezialisierte Anwender produktiv damit arbeiten können". Notwendig sei ein Wandel von Expertenwissen hin zu Anwendungswissen, bei dem "Simulations-Experten individuelle Lösungen schaffen, die dann simulationsferne Mitarbeiter nutzen".

Ein Anwender, der beispielsweise bewerten muss, ob sich eine bestimmte Konfiguration realisieren lasse, könne dafür spezialisierte Werkzeuge einsetzen, "die im Hintergrund Simulationsbausteine nutzen", erklärt Matthias Hörmann. Um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten, müsse er selbst keinerlei Simulationskenntnisse mehr haben. Demokratisierung der Simulation bedeute deshalb immer, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter "vom Simulationsergebnis profitieren, ohne sich mit einer CAE-Software oder Simulation auseinandersetzen zu müssen". Dies schaffe ganz neue Möglichkeiten.

Vor allem kleinere Unternehmen müssen umdenken

Dafür – so Josef Overberg – müsste in Unternehmen ein Umdenken stattfinden. "Viele haben immer noch dedizierte Entwicklungs- oder Simulationsabteilungen mit Experten, die Simulationsaufgaben lösen und die Ergebnisse zurückspielen." Diese Ansätze seien nicht mehr zeitgemäß. Die Experten sollten nicht tagtäglich Simulationen durchführen, sondern sich stärker darum kümmern, durch Automatisierung "Simulation für jeden im Unternehmen zugänglich zu machen". In Großunternehmen werde dies zu einem Teil schon umgesetzt, die kleinen und mittelständischen Betriebe müssten folgen, um die Kosten- und Wettbewerbs-Vorteile dieser Entwicklung nutzen zu können.

Gleiches gelte für den Umgang mit KI. Durch den Einzug von KI müssten sich jetzt auch kleinere Unternehmen Gedanken um ihre Daten machen, so Overberg. "KI benötigt saubere, strukturierte Daten – das zwingt die Unternehmen geradezu, über ihre Datenhaltung und Workflows nachzudenken."

Mehr internationaler Einsatz vor Ort in den Betrieben

Für CADFEM bedeute diese Entwicklung einen verstärkten Einsatz auf internationaler Ebene. "Aktuelle Trends wie Photonik, Halbleiter, Quantentechnologie, Industrial Metaverse oder digitale Zwillinge beherrschen wir am besten, indem wir in Europa stärker zusammenarbeiten", erklärt Matthias Hörmann. So könne man Ressourcen bündeln und Kunden vor Ort noch besser betreuen. "Dies ist ein wichtiger Aspekt, da sich viele unserer deutschen Kunden europäisch aufstellen."

Das gesamte Interview gibt es zum Nachlesen unter https://www.cadfem.net…Online.pdf.

Über die CADFEM Germany GmbH

CADFEM wurde 1985 in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Elite Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

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Erste World Conference für Simulation und Digital Engineering

Erste World Conference für Simulation und Digital Engineering

Seit vielen Jahren zählt die CADFEM Conference zu den größten und renommiertesten Veranstaltungen für Simulation und Engineering. Im Herbst 2026 findet sie zum ersten Mal als World Conference statt. Vom 20. bis 22. Oktober dreht sich im Wissenschafts- und Kongresszentraum "darmstadtium" in Darmstadt alles um Simulation und Digital Engineering in Forschung und Industrie. Ingenieure, Developer und Entscheider aller Ebenen sind zum Austausch mit Referenten von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie mit den Simulations-Experten von CADFEM und verantwortlichen Entwicklern von Synopsys eingeladen. Über 1.000 Teilnehmende aus aller Welt werden erwartet.

In mehreren parallelen Experten-Sessions werden neueste Trends zu physikbasierter Simulation auch mit Bezug auf die aktuelle Entwicklung in KI sowie zahlreiche Praxisbeispiele vorgestellt. "Die Technologieentwicklung geht aktuell einen weiteren Schritt. Künstliche Intelligenz fließt in sämtliche digitale und physische Produkte ein, und damit auch in deren Engineering", betont Matthias Alberts, Director CADFEM Europe. "Mit Vorträgen, Sessions und gegenseitigem Austausch wollen wir auf der Konferenz Beteiligte in Unternehmen und Forschung unterstützen, diese Entwicklung mit voranzutreiben."

Keynotes und Highlights

Den Auftakt bilden hochkarätige Keynotes unter anderem von Steve Pytel (Vice President of Product Management, Synopsys), Amado Bautista-Salvador, Gründer und CEO von Qudora Technologies, sowie Thomas Albrecht, Head of Analytics and Simulations beim deutschen Getränkemaschinen-Hersteller Krones. Zusammen mit weiteren Führungspersönlichkeiten aus Forschung, Industrie und Software-Entwicklung geben sie Einblicke in die Rolle von Simulation, KI und Digital Engineering.

Ergänzt werden die Vorträge durch eine umfangreiche Ausstellung mit Zusatzlösungen und Praxis-Anwendungen aus Forschung und Entwicklung. Über die CADFEM Conference App können Teilnehmerinnen und Teilnehmer das aktuelle Programm abrufen, sich zu einzelnen Sessions anmelden und Kontakte zu anderen Besuchern knüpfen und zusätzlich zu den persönlichen Begegnungen ihr eigenes Netzwerk auf internationaler Ebene ausbauen.

Call for Papers: Vorschläge bis 30. April einreichen

Das dreitägige Programm bietet Platz für viele weitere Vorträge zum Praxis-Einsatz von KI und Digital Engineering in nahezu allen Branchen und Anwendungsgebieten, insbesondere zu den Themen

  • Physikbasierte Simulation (zum Beispiel Strukturmechanik, Strömungsmechanik, Elektromagnetik sowie Optik & Photonik)
  • Digital-Engineering-Prozesse (zum Beispiel KI bzw. ML, PyAnsys, Automatisierung, Scripting, Workflow-Integration).

Vorschläge für Themen und Best-Practices-Cases oder fertige Referate können ab sofort bei CADFEM eingereicht werden (Konferenzsprache ist Englisch). Referenten haben damit die Möglichkeit, ihre Expertise und Fallbeispiele sowie ihre Unternehmen oder Einrichtungen einer internationalen Engineering-Community zu präsentieren und wertvolle Kontakte mit Anwendern und Entscheidungsträgern zu knüpfen. "Lösungen mit realem Mehrwert in der Wertschöpfung finden wir in Unternehmen und deren Entwicklungsabteilungen, darum möchten wir sie ermuntern uns an ihren Erfolgs-Storys teilhaben zu lassen", betont Matthias Alberts.

Der Call for Papers endet am 30. April 2026. Das Programm zur CADFEM World Conference 2026 wird dann im Mai veröffentlicht.

Weitere Informationen und Anmeldungen inkl. Early Bird Tickets unter https://www.cadfem.net…rence.html

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CADFEM wurde 1985 in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Elite Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

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Kunststoffteile: Mit Simulation zum Festigkeitsnachweis nach VDI 2016

Kunststoffteile: Mit Simulation zum Festigkeitsnachweis nach VDI 2016

Im Herbst 2025 ist die Richtlinienreihe VDI 2016 zum Festigkeitsnachweis von Bauteilen aus unverstärkten und kurzfaserverstärkten Thermoplasten erschienen. Sie gibt Produktentwicklern Sicherheit und Entscheidungshilfen im Umgang mit dem komplexen werkstoffmechanischen Verhalten von Kunststoffen. Wie Praktiker die Richtlinie im Zusammenspiel mit FEM-Simulationen nutzen, vermittelt ein neues Seminar von CADFEM und Dr. Matthias De Monte von der Robert Bosch GmbH.

Mit ihrer strukturierten Methodik unterstützt die neue Richtlinie VDI 2016 Entwicklerinnen und Entwickler bei der Erbringung des Festigkeitsnachweises von Bauteilen aus thermoplastischen Kunststoffen. Während sich für Metallbauteile verschiedene Festigkeitsnachweise längst etabliert und bewährt haben, bestand für unverstärkte und kurzfaserverstärkte Thermoplaste mit ihrem signifikant anderen Verhalten noch Nachholbedarf. Diese Lücke wurde nun geschlossen.

Seminar greift die neue Richtlinie VDI 2016 auf

Die neue Richtlinienreihe VDI 2016 gibt Entwicklungsbeteiligten Zugang zu den Besonderheiten dieser Werkstoffgruppe und zu standardisierten Verfahren. Aufgrund der großen Bedeutung für Konstruktionsentscheidungen bietet das auf Simulation und Digital Engineering spezialisierte Ingenieurunternehmen CADFEM ein neues Seminar an, das die systematische Anwendung der VDI 2016 im Zusammenspiel von FEM-Simulationen vermittelt – von der Bauteil-Konzeption bis zur Werkzeugfreigabe. Der eintägige Online-Kurs für Praktiker aus Konstruktion und Entwicklung von Kunststoffbauteilen stellt Aufbauwissen bereit, dass unmittelbar im Anschluss produktiv genutzt werden kann. Zu den zentralen Lernzielen gehört die Fähigkeit, wichtige Einflussfaktoren wie Temperatur, Kriechen, Feuchte bzw. Medien und Bindenähte korrekt zu berücksichtigen.

Software-unabhängiges Wissen – Übungen mit Ansys Mechanical

Ein Schwerpunkt des Seminars sind praxisnahe Übungen. Sie werden mit dem Softwareprogramm Ansys® Mechanical® durchgeführt, das aber bei der späteren praktischen Umsetzung des Gelernten im Arbeitsalltag nicht vorausgesetzt wird. In den Übungen erstellen die Teilnehmenden aus technischen Spannungs-Dehnungskurven realitätsnahe Materialkarten, erarbeiten sich Methoden für die korrekte Auswahl unterschiedlicher Nachweisverfahren und Werkstoffdaten und bekommen ein Verständnis für die korrekte Interpretation der Materialduktilität und deren Auswirkung auf die Abminderungsfaktoren für die Bemessungsgrenze am Bauteil.

Virtuelle Produktentwicklung von Kunststoffbauteilen

Durch ihre komplexen Materialeigenschaften einerseits und die großen Gestaltungsspielräume andererseits sind Kunststoffe prädestiniert für die Verwendung virtueller Produktentwicklungsverfahren. Speziell im Kunststoffsektor haben sich daher schon früh Softwarelösungen zur Optimierung und Beschleunigung der Entwicklungs- und Produktionsprozesse etabliert. So werden mit numerischen Simulationen auf Basis der Finite-Elemente-Methode (FEM) in frühesten Entwicklungsphasen Produktverhalten und Produkteigenschaften untersucht, Alternativen objektiv verglichen und optimale Entscheidungen im Hinblick auf Funktion, Kosten, Nachhaltigkeit oder auch Herstellbarkeit getroffen.

Kooperation mit Kunststoff- und Zuverlässigkeitsexperte der Robert Bosch GmbH

Das CADFEM Seminar zur VDI-Richtlinie 2016 wurde gemeinsam mit Dr. Matthias De Monte entwickelt. Der Forschungsingenieur der Robert Bosch GmbH, der auch Referent des Seminars ist, verfügt über eine große fachliche Expertise auf den Gebieten Materials Engineering und Zuverlässigkeitsbewertung mit Schwerpunkt Thermoplasten. De Monte ist sowohl im wissenschaftlichen Bereich als auch im Entwicklungs- und Industriesektor tätig, unter anderem als Mitglied des "Bosch-wide Center-of-Competence for Plastics".

Mehr Informationen zum Seminar: https://www.cadfem.net…21927.html

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CADFEM wurde 1985 in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Elite Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

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Mensch und KI – Konkurrenz oder Partner?

Mensch und KI – Konkurrenz oder Partner?

Ersetzt moderne KI bald Ingenieure und andere Fachleute, wie es in Medien und Internetforen immer wieder diskutiert wird? Oder ist KI ein wichtiges Werkzeug, das Ingenieure und Techniker für eine effiziente Entwicklung und Fertigung von Produkten nutzen können? Diese und viele weitere Fragen behandelt der fünfte und letzte Teil des eBooks zu Simulation und KI, das ab sofort online verfügbar ist. Die eBook-Reihe, die der Simulations-Spezialist CADFEM herausgegeben hat, ist aktuell kostenlos erhältlich. Die ersten vier Teile, die seit Mai dieses Jahres sukzessive erschienen sind, wurden insgesamt bereits über 2.000-mal heruntergeladen.

"In diesem fünften Teil betrachten wir, was Ingenieurskunst im Zeitalter von KI bedeutet und wie sich die Arbeit von Ingenieuren durch KI verändert", erklärt Alexander Seidel, der bei CADFEM den Bereich Künstliche Intelligenz verantwortet und zu den Autoren des eBooks gehört. "Und wir zeigen, wie Mensch und KI zusammenarbeiten, um die Produktentwicklung voranzubringen." Dabei geht es in dem eBook neben technischen Fragen und Erläuterungen auch um ethische Fragen bei der Nutzung von KI.

Wettbewerbsvorteile und Mehrwert für produzierende Unternehmen

Die Autoren stellen aber auch klar: Beim Einsatz von KI in der Produktentwicklung spielt der Mensch weiterhin eine zentrale Rolle. "Denn Ingenieure bringen das technische Denken, die Neugier und den Pragmatismus mit, die KI erst produktiv machen. KI wird ihrerseits zum Werkzeug, um Ideen effizient in Produkte umzusetzen", betont Seidel. Der Begriff KI ist nicht neu, sondern stammt aus den 1950-er Jahren. "Was sich jedoch grundlegend geändert hat, ist ihr technologischer Reifegrad", heißt es in dem eBook. Heute biete KI eine niedrige Einstiegshürde und schaffe so einen klaren Mehrwert für nahezu alle produzierenden Unternehmen.

Wer sich jetzt mit den Möglichkeiten beschäftige und eine durchdachte Strategie für den Einsatz von KI erarbeite, könne entscheidende Wettbewerbsvorteile nutzen. "Kreative und vielleicht auch ungewöhnliche Ideen lassen sich in der virtuellen Welt einfach digital durchspielen und frühzeitig bewerten, lange bevor Ressourcen in physische Prototypen fließen", schreiben die Autoren. Während mit Hilfe von KI Routineaufgaben automatisiert werden, könnten sich Ingenieure stärker auf kreative Entwurfsprozesse, strategische Entscheidungen und die übergeordnete Kontrolle konzentrieren.

"KI wird Ingenieure nicht ersetzen"

Bei der Recherche sprachen die Autoren des eBooks auch mit dem Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa), Prof. Dr. Sascha Stowasser, der betont: "KI wird den Ingenieur kurz- und mittelfristig nicht ersetzen, sondern seine Arbeit verändern und erweitern." Wenn KI Routinetätigkeiten wie Datenanalyse, Simulation oder Variantenbewertung übernehme, schaffe sie "Freiräume für Kreativität der Gestaltung." Ob und wie der Mensch die führende Instanz im soziotechnischen System bleibe, hänge wesentlich von gesellschaftlichen Weichenstellungen ab. "Nur wenn Beschäftigte, Unternehmen, Politik und Sozialpartner gemeinsam über Arbeit, Verantwortung und Qualifizierung im Kontext von KI sprechen, wird aus technologischem Fortschritt gesellschaftlicher Nutzen."

Dabei werde sich der Arbeitsalltag von Ingenieuren spürbar verändern: "Entwicklungsprozesse werden vernetzter, datenbasierter und deutlich dynamischer. Digitale Zwillinge, Simulation und automatisierte Analysen beschleunigen Entscheidungen, verkürzen Innovationszyklen und verschieben Routinetätigkeiten in digitale Systeme", sagt Prof. Stowasser im Gespräch mit den Autoren. Gleichzeitig werde die Arbeit flexibler und unabhängiger von Ort und Zeit, wodurch "die Anforderungen an Kommunikation, Abstimmung, Selbstorganisation und an die eigene Resilienz" steigen.

Das eBook "KI in der Produktentwicklung: Technologie, Praxiswissen und Anwendung" ist in Deutsch und Englisch erschienen und richtet sich an alle produzierenden Unternehmen und generell an alle am Thema Interessierten. Es fasst zentrale KI-Themengebiete, Erfolgsbeispiele und Erfahrungen zusammen, die Unternehmen mit KI in der Produktentwicklung gemacht haben. Das eBook soll die Vorzüge beim Umgang mit KI aufzeigen und verständlich erklären, wie Unternehmen mit Hilfe neuer Technologien und Tools bei Entwicklung und Fertigung eine deutliche Kostenreduzierung und eine große Zeitersparnis nutzen können. In dem Zusammenhang geht es auch darum, schneller sichere Produkte zu entwickeln.

Das eBook mit allen fünf Teilen steht kostenlos online zur Verfügung unter https://resources.cadf…lung/ebook

Über die CADFEM Germany GmbH

CADFEM wurde 1985 – vor 40 Jahren – in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Apex Channel Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

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Schutz vor Gesteinslawinen mit Hilfe von Computer-Simulation

Schutz vor Gesteinslawinen mit Hilfe von Computer-Simulation

Als Folge des Klimawandels und langer Phasen von Trockenheit häufen sich im Alpenraum so genannte gravitative Massenbewegungen wie Felsstürze, Gesteinslawinen oder Geröllabgänge. Forscher im Arbeitsbereich für Geotechnik der Universität Innsbruck ermitteln, wie bedrohte Siedlungs- und Infrastrukturbereiche durch Schutzbauwerke und andere Maßnahmen vor solchen Lawinen geschützt werden können. Allerdings gibt es bislang kaum dokumentierte Ereignisse oder empirische Vorarbeiten, die der Forschung zugrunde gelegt werden können. Daher setzen die Wissenschaftler neben der Arbeit mit Modellen vor allem auf die Simulation am Computer.

Die so genannte Partikelsimulation soll dabei helfen, Eigenschaften von Partikelströmen – von Staub über Schüttgüter bis hin zu Geröllmassen – zu analysieren und deren Verlauf besser vorhersagen zu können. Aus den Ergebnissen leiten die Forscher dann die mögliche Lage und Machart notwendiger Schutzbauwerke ab. Als Software nutzen sie dafür „Ansys Rocky“ – eine spezielle Simulations-Software für den praktischen Einsatz durch Ingenieure und Verfahrenstechniker. Mit dieser Forschungsarbeit hat das Innsbrucker Team Neuland betreten.

200 Felssturz-Experimente im Labor

Unterstützt wird es dabei vom Anbieter für Simulationstechnologie CADFEM, der Ansys unter anderem im deutschsprachigen Raum vertreibt, Anwender entsprechend schult und bei Berechnungen unterstützt. In einem aktuellen Beitrag berichtet CADFEM über das Vorgehen der Spezialisten in Österreich. So hat das Forscherteam unter der Leitung von Prof. Robert Hofmann und Dr. Simon Berger in rund 200 Modellexperimenten im Labor einen Felssturz im Miniformat nachgebaut und dabei verschiedene Fragen zu Geschwindigkeit, Fließ- und Anpralleigenschaften der unterschiedlichen Gesteinsmassen untersucht. Die Erkenntnisse daraus helfen zu verstehen, wie Dämme entsprechend der lokal zu erwartenden Belastungen gebaut sein müssen, um maximalen Schutz zu geben.

Aus den Messergebnissen im Labor haben die Wissenschaftler dann Berechnungsformeln für Gesteinsabgänge und Lawinen abgeleitet. In einem zweiten Schritt wurden diese Ergebnisse mit Hilfe der Simulation auf Plausibilität überprüft und können nun auf eine Vielzahl möglicher Szenarien angewendet werden.

Erkenntnisse aus Modellversuchen für andere Situationen anwendbar

Bei ihren Untersuchungen betrachten die Forscherteams neben geotechnischen Gegebenheiten vor allem die bei Felsstürzen auftretenden Energien und damit die Gefährdungslage für Siedlungsgebiete und Infrastruktureinrichtungen in den Auslaufbereichen der Geröllabgänge. „Es geht um Wechselwirkungen, Einwirkungen auf Schutzdämme unterschiedlicher Bauweisen sowie ihre Ausbreitung und Ablagerungsformen nach dem Aufprall“, heißt es in dem Artikel. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, dass Dämme entsprechend der lokal zu erwartenden Belastungen gebaut werden und maximalen Schutz geben.

Dafür wurde unter anderem auch der massive Felssturz im Dezember 2017 in der Nähe der Gemeinde Vals in Tirol untersucht und mit Simulation am Computer nachgestellt. Damals überschütteten mehreren Zehntausend Tonnen Geröll die Landstraße in den Ort, die 130 Dorfbewohner waren zwei Tage lang von der Außenwelt abgeschnitten.

Der gesamte Beitrag hier zum Nachlesen: https://blog.cadfem.ne…phenschutz.

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CADFEM wurde 1985 – vor 40 Jahren – in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Apex Channel Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

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Wirtschaftsvertreter aus Ägypten zu Gast bei CADFEM in Grafing

Wirtschaftsvertreter aus Ägypten zu Gast bei CADFEM in Grafing

Eine Delegation mit ägyptischen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Forschung und Industrie hat sich Mitte Oktober auf Einladung der Bayerischen Gesellschaft für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (Bayern International) im Freistaat zum Themenfeld "Smart City – Mobility & Construction" informiert. Eine Station der Delegationsreise war der weltweit tätige Simulations-Spezialist CADFEM in Grafing bei München. Das Interesse der Gäste galt Lösungen zum so genannten Digitalen Zwilling in den Bereichen Autonomes Fahren auf Kurzstrecken, Energieeffizienz von Gebäuden und Digitale Stadt.

Der 15-köpfigen Delegation gehörten unter anderem Vertreter des ägyptischen Wohnungsbau-Ministeriums sowie des Wohn- und Siedlungsprogramms der Vereinten Nationen (UN-HABITAT) an. Ebenfalls dabei waren Vorstände von Industrieunternehmen wie Orascom Construction Industries, mit 40.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in Ägypten.

Im CADFEM Headquarter in Grafing erhielten die Gäste von Christoph Müller, Geschäftsführer von CADFEM International, eine Einführung in die Kompetenzfelder und die Struktur von CADFEM. Anschließend präsentierten Fachleute aus dem Firmenverbund ihre Konzepte und konkrete Anwendungsbeispiele aus dem Themenfeld "Smart City – Mobility & Construction".

Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt: "CADFEM ist ein Mittelständler, wie er im Buche steht. Noch vor einer Generation ein Start-up, ist CADFEM inzwischen ein äußerst erfolgreiches, nach wie vor inhabergeführtes Unternehmen. Als moderner Arbeitgeber und technologischer Vorreiter ist CADFEM international aufgestellt und zugleich in der Heimat verwurzelt. Solche Firmen sind das Rückgrat unserer bayerischen Wirtschaft.“

Die beteiligten Partner aus dem CADFEM Firmenverbund, die der Delegation ihre Lösungen vorstellten und Fragen beantworteten, waren

  • INYO Mobility (Smart Mobility: Autonomous Vehicles for Local and Urban Transport)
  • BCE Dynamics (Smart Building: Improving Building Performance with Simulation & AI)
  • Virtual City Systems (Urban Digital Twins Based on Semantic 3D City Models)

Ein reger Gedankenaustausch unter allen Beteiligten und eine gemeinsame Begehung des preisgekrönten – und auch unter Verwendung von Simulationstechnologien errichteten – CADFEM Firmengebäudes rundeten die zweistündige Veranstaltung ab.

Clarissa Roth, Managerin Delegationsreisen & Delegationsbesuche bei Bayern International: "Der bayerische Mittelstand steht im Zentrum unserer Außenwirtschaftsförderung. Mit Innovationskraft und globalem Denken sind unsere Unternehmen weltweit gefragt. Programme wie der Delegationsbesuch aus Ägypten zum Thema Smart City schaffen die Bühne, um bayerische Lösungen international sichtbar zu machen. Wir freuen uns darüber, Unternehmen wie die CADFEM Group dabei zu haben."

Christoph Müller, Geschäftsführer von CADFEM International: "Wir freuen uns, dass wir Teil der Bayern-Reise der Ägyptischen Delegation sein durften. Die Fragen und Diskussionen zur Simulation vor allem von Hochwasserschutz und Hitzeinseln in dicht besiedelten Gebieten haben gezeigt, dass in großen Städten wie zum Beispiel Kairo oder auch beim Bau ganz neuer Städte die Simulation in der Planungsphase eine große Rolle spielen kann."

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CADFEM wurde 1985 – vor 40 Jahren – in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Apex Channel Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von ANSYS, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

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Vereinte Nationen und Ägyptens Wirtschaft zu Gast bei CADFEM

Vereinte Nationen und Ägyptens Wirtschaft zu Gast bei CADFEM

Eine Delegation mit rund 15 ägyptischen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Forschung und Industrie hat sich heute auf Einladung der Bayerischen Gesellschaft für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (Bayern International) über Möglichkeiten moderner Simulations-Technologie und KI informiert. Am Sitz des weltweit tätigen Simulations-Spezialisten CADFEM in Grafing bei München ging es insbesondere darum, wo und wie sich so genannte Digitale Zwillinge einsetzen lassen, zum Beispiel beim Autonomen Fahren auf Kurzstrecken, bei der Digitalisierung von Städten und Gemeinden unter anderem für die Planung von Hochwasserschutz und bei der Entwicklung Energie-effizienter Gebäude.

Fachleute aus dem Firmenverbund von CADFEM präsentierten zu den ausgewählten Themen ihre Entwicklungen und konkrete Anwendungsbeispiele. Dem Firmenverbund der CADFEM Group gehören unter anderem an: Virtual City Systems (Urbane Digitale Zwillinge), BCE Dynamics (Gebäude-Simulation) und INYO Mobility (Autonomes Fahren).

Christoph Müller, Geschäftsführer von CADFEM International, betonte nach dem knapp zweistündigen Programm: "Wir freuen uns, dass wir Teil der Bayern-Reise der Ägyptischen Delegation sein durften und bedanken uns bei Bayern International. Die Fragen und Diskussionen zur Simulation vor allem von Hochwasserschutz und Hitzeinseln in dicht besiedelten Gebieten haben gezeigt, dass in großen Städten wie zum Beispiel Kairo oder auch beim Bau ganz neuer Städte die Simulation in der Planungsphase eine große Rolle spielen kann."

Der Delegation gehörten unter anderem Vertreter des ägyptischen Wohnungsbau-Ministeriums sowie des Wohn- und Siedlungsprogramms der Vereinten Nationen (UN-HABITAT) an. Ebenfalls dabei waren Vorstände von Industrieunternehmen wie Orascom Construction Industries, mit 40.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in Ägypten.

Über die CADFEM Germany GmbH

CADFEM wurde 1985 – vor 40 Jahren – in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Apex Channel Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von ANSYS und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

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20 Jahre Frauenkirche: Virtuelles Netz für den Wiederaufbau

20 Jahre Frauenkirche: Virtuelles Netz für den Wiederaufbau

Ende Oktober feiert die Frauenkirche in Dresden den 20. Jahrestag ihrer Weihe nach dem Wiederaufbau. Das Vorhaben verlangte seinerzeit eine enge Zusammenarbeit von Architekten, Ingenieuren und Denkmalpflegern, die sich dabei einer digitalen Konstruktionsplanung bedienten. Sie setzten für die Rekonstruktion der Kuppel – mit einem Durchmesser von 26 Metern die größte steinerne Kuppel nördlich der Alpen – die damals in den 1990-er Jahren noch wenig bekannte computergestützte Simulation ein.

Die Frauenkirche war nach der Bombardierung Dresdens am 13./14. Februar 1945 ausgebrannt und am 15. Februar eingestürzt. Computergestützte Berechnungen und Simulationen bei der Planung der Rekonstruktion waren wichtig, weil die Kirche bereits vor der Bombardierung zahlreiche Risse und Schäden zeigte, die zwar saniert worden waren, aber auf ein Defizit an Sicherheit hinwiesen, das mit dem Wiederaufbau behutsam behoben werden musste. Die Schäden waren unter anderem auf eine Überlastung der acht Stützpfeiler aus Sandstein zurückzuführen, auf denen die schwere Kuppel lastete. Die Dokumentation der Schäden und deren Reparaturen aus den 1920-er und 1930-er Jahren bildete aus Sicht der Architekten und Restauratoren eine wertvolle Grundlage für die Prüfung und Kalibrierung der Computersimulationen und der originalgetreuen Rekonstruktion.

Computersimulation am virtuellen 3D-Modell der historischen Konstruktion

Die geschah unter anderem in Zusammenarbeit mit der auf Simulationstechnologie spezialisierten CADFEM Germany GmbH in Grafing bei München. Mit Hilfe der von CADFEM zur Verfügung gestellten und heute industrieweit führenden Software Ansys konnten Wolfram Jäger, Professor für Tragwerksplanung an der Technischen Universität Dresden, und die Fachleute seines eigenen Ingenieurbüros in Radebeul ein detailliertes, netzartiges virtuelles 3D-Modell (ein so genanntes Finite-Element-Modell) der historischen Konstruktion anlegen.

Dabei wurden auch die mechanischen Ursachen für die entstandenen Risse im ursprünglichen Gebäude identifiziert, der Lastfluss im erforderlichen Maße angepasst und der Wiederaufbau unter den heutigen Anforderungen an die Bauwerkssicherheit ermöglicht. Für die verfeinerte Modellierung arbeiteten die Fachleute mit riesigen Datenmengen.

Roger Schlegel, der damals das CADFEM Spin-off Dynardo leitete und heute Geschäftsführer des Nachfolge-Unternehmens Geodynardo GmbH in Weimar ist, hatte die Berechnungen und Simulationen zum Wiederaufbau der Frauenkirche später wissenschaftlich aufbereitet. Der Fachmann für Mauerwerk-Simulationen betont den doppelten Nutzen der damals neuen Technologie: "Für die Bauplanungen wurden Simulationen eingesetzt, um einerseits die Ursachen der Rissbildungen, die an der historischen Konstruktion aufgetreten waren, zu klären und andererseits beim Wiederaufbau zu vermeiden."

Schnelle Rekonstruktion durch Modellierung von Bauwerk und Baugrund

Grundlage der computergestützten Simulation waren die Original-Pläne aus der Zeit des Baus von 1726 bis 1743 und die Bestandsdokumentation der Sanierung im 19. Jahrhundert. Für die Wiedereröffnung vor 20 Jahren wurde die Frauenkirche mit ihren knapp 100 Metern Höhe und der fast 2.000 Quadratmeter großen Grundfläche außerdem um einen modernen unterirdischen Anbau erweitert, um dort Technik und Garderoben unterzubringen. Statik- und Tragwerksplanung waren dabei eines der besonderen Einsatzfelder der Simulationen.

Dabei wurden auch der Baugrund und die Gründung nachgestellt und Trag- und Bruchverhalten von Sandsteinmauerwerk in unterschiedlichen Festigkeitsklassen am Computer modelliert und getestet. Mit Hilfe solcher Simulationsberechnungen werden generell Entwicklungs- und Umsetzungszeiten beschleunigt sowie Risiken wie die Baurisse, die in der ursprünglichen Frauenkirche schon bald nach deren Einweihung im 18. Jahrhundert entstanden waren, vermieden.

Thomas Gottschlich, Leitender Architekt der Stiftung Frauenkirche Dresden, sagt zur damaligen Simulation der Kuppel und dem heutigen Weihe-Jubiläum: "Der Einsatz von Simulations-Technologie bei der Rekonstruktion historischer Bauwerke war damals noch ungewöhnlich. Prof. Jäger hat sie bei der Frauenkirche federführend genutzt und so dazu beigetragen, dass sie originalgetreu und konstruktiv besser als das Original wieder aufgebaut werden konnte."

Weitere technische Informationen und Fotos zum Wiederaufbau: https://jaeger-ingenie…esden.html sowie https://www.frauenkirc…werksdaten

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MRT trotz Implantat – Simulation schützt vor Hitzeschäden

MRT trotz Implantat – Simulation schützt vor Hitzeschäden

Magnetresonanztomographie (MRT) ist aus Diagnose und Medizintechnik heute nicht mehr wegzudenken. Die durch elektromagnetischen Felder entstehenden Bilder erlauben ohne operativen Eingriff Einblicke in den menschlichen Körper. Die Technologie kann aber auch negative Effekte haben und zur Erwärmung von Implantaten aus Metall bis hin zu inneren Verbrennungen führen. Mit Hilfe von Simulation können diese Risiken im Vorfeld präzise kalkuliert und entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden. So kann MRT auch in Fällen genutzt werden, bei denen es bislang wegen der Risiken nicht anwendbar schien.

In einem Beitrag für den Online-Blog des Simulations-Anbieters CADFEM erläutert Dr.-Ing. Jörg Neumeyer, wie sich mithilfe numerischer Modelle elektrische Feldstärken und die so genannte Specific Absorption Rate (SAR) berechnen lassen und dadurch Aufschluss liefern, wie stark sich ein Implantat erwärmt und welche Schutzmaßnahmen nötig sind. "Es zeigt sich in der Simulation, dass durch die hochfrequenten Felder Verluste im Implantat entstehen", schreibt Neumeyer in seinem Beitrag. Diese örtlich verteilte Verlustleistung münde in eine Erwärmung der betroffenen Körperregionen. Auf dieser Basis sei es nun wichtig, eine Anordnung zu finden, in welcher das gleiche Implantat im identischen Körper bei gleicher Anregung weniger Verlustleistung aufnimmt und somit weniger Erwärmung entsteht.

Ziel sei es, das elektromagnetische Feld "mit vertretbarem Aufwand am Implantat vorbeizuführen", ohne dass die Bild-Darstellung verfälscht werde. So konnte in der Simulation ein halbschaliger Schild um die Hüfte eines fiktiven Patienten gelegt werden und damit die Verlustleistung im Implantat um knapp sechs Prozent gesenkt werden. Dabei wurden die jeweilige Körpergeometrie, Materialeigenschaften und die genaue Position eines Implantats berücksichtigt.

Erwärmung des Implantats ohne Bild-Verluste reduzieren

"Ein elektromagnetisches Schild-Element außerhalb des Körpers, aber in Implantat-Nähe, könnte das Feld gezielt verzerren", schreibt Neumeyer weiter. Die Simulation bestätigte den Ansatz und zeigte zwar eine Zunahme der Gesamtverluste, aber eine Verringerung der relevanten Verluste im Implantat. Dabei erlaube es die Simulation auf reale Begebenheiten eines individuellen Körpers einzugehen. "Da menschliche Körper selten einfache Quader- oder Zylinderformen aufweisen, entstehen im MRT komplexe elektromagnetische Bedingungen, und die Feldphänomene am Übergang zwischen Luft und Mensch lassen sich nicht analytisch beschreiben", so Neumeyer. Numerische Simulationsmodelle, basierend auf Körpergeometrie und Materialdaten, erlaubten dagegen eine präzise Analyse. Dadurch sei eine MRT-Untersuchung bei Patienten mit einem Implantat nicht per se ungefährlich, aber durch die Simulations-Technologie ließen sich Ideen entwickeln, wie man in dem Bereich weiter forschen kann.

Der Grundgedanke feldverzerrender oder -konzentrierender Zusatzbauteile lasse sich auf viele weitere Anwendungen übertragen wie zum Beispiel Abschirmung von Elektronik oder Reduzierung magnetischer Streufelder. Dabei zeige die simulative Vorauslegung ihre Stärken durch die schnelle Realisierung möglicher Szenarien, ohne aufwendige Versuchsreihen durchlaufen zu müssen. "Das spart Geld und Zeit und würde somit deutlich früher eine diagnostische Bildgebung erlauben, was sicherlich alle Patienten freuen wird, die solch eine Untersuchung dringend nötig hätten, aber wegen der Umstände dafür nicht infrage kämen."

 

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Digitale Produktentwicklung: Fachtagung bei Hidden Champions

Digitale Produktentwicklung: Fachtagung bei Hidden Champions

Am Dienstag, 7. Oktober, findet die siebte diesjährige internationale CADFEM Conference zum Einsatz von Simulation und KI in der Produktentwicklung statt. Der Simulations-Spezialist lädt dazu in das Carmen Würth Forum nach Künzelsau und damit in eine Region, die durch zahlreiche Hidden Champions und Marktführer in Technologie und Fertigung geprägt ist. Dazu gehört auch der Ventilatoren-Hersteller und Maschinenbauer ZIEHL-ABEGG, dessen Technik-Vorstand Wolfgang Mayer die Veranstaltung mit einer Keynote eröffnen wird. Erwartet werden über 400 Teilnehmende.

Die CADFEM Conference in Künzelsau umfasst drei Themenschwerpunkte zur Simulation

  • Strukturmechanik
  • Simulation und KI im Engineering
  • Automatisierung, Prozessintegration und Designoptimierung

In drei parallelen Themenräumen wird es zusammen mehr als 30 Vorträge und Workshops sowie viele Möglichkeiten zum Vernetzen und für fachlichen Austausch geben. Ein besonderer Fokus des insgesamt neun Stunden umfassenden Programms liegt darauf, wie sich Entwicklungs- und Fertigungsprozesse durch den Einsatz von KI und virtuellen Möglichkeiten sowie durch die zielgerichtete Verwendung vorhandener Daten wesentlich verbessern und beschleunigen lassen. Die Referenten kommen von führenden Forschungseinrichtungen und Unternehmen wie ENERCON, GEMÜ, Jungheinrich, Liebherr-Aerospace Lindenberg, ZF Friedrichshafen AG, Festo, MANN+HUMMEL und vielen anderen.

Festigkeits-Prüfung und Versagens-Simulation

Dabei geht es in den Sessions rund um "Strukturmechanik" unter anderem um die simulationsgestützte Bewertung von Festigkeit und Dynamik von Material und Produkten bis hin zur so genannten Versagens-Analyse. Weitere Vorträge beleuchten die Effizienzsteigerung in der virtuellen Modellierung und die Struktursimulation realer Bauteile durch Integration von 3D-CT-Daten mit automatisierter Fehlerdetektion.

Shift Left: Produktentwicklung und Fertigung beschleunigen

Die Vorträge zu "Simulation und KI im Engineering" behandeln unter anderem, wie sich durch eine effektive Verwaltung von CAE-Projektwissen (Computer Aided Engineering) fundierte Entscheidungen schnell und sicher treffen und Entwicklungsschritte mit Hilfe von KI noch einmal erheblich beschleunigen lassen. Dabei spielen die Automatisierung von Simulationsabläufen und der Einsatz von MBSE-Methoden (Model Based Systems Engineering) eine große Rolle, da sie einen so genannten Shift Left ermöglichen, also Produktentwicklung und Fertigung schneller auf eine höhere Ebene zu bringen.

Mehr Zeit für komplexe Analysen

Auch im Abschnitt zu "Automatisierung, Prozessintegration und Designoptimierung" geht es vor allem um eine Beschleunigung bei Produkt-Entwicklung, Tests und Fertigung. Hier wird erläutert, wie durch den Einsatz von Simulations-Software wiederkehrende manuelle Aufgaben reduziert werden und dadurch mehr Zeit für komplexe Analysen bleibt. Gezeigt werden unter anderem Simulations-Anwendungen, mit denen auch Anwender ohne tiefgehendes CAE-Wissen Berechnungen direkt durchzuführen und wichtigste Einflussgrößen im Produktions-Prozess bestimmen können.

Die Teilnahme an der CADFEM Conference ist kostenfrei. Informationen und Anmeldung unter https://www.cadfem.net…-2025.html.

Insgesamt veranstaltet CADFEM in diesem Jahr acht internationale Konferenzen. Die letzte findet im November in Salzburg statt.

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