Autor: Firma ams.Solution

ams.Solution AG: Perfekt zugeschnittene ERP-Software

ams.Solution AG: Perfekt zugeschnittene ERP-Software

Rundum-Betreuung der Kunden im gesamten Projektverlaufs

Baljer & Zembrod ist ein führender Anbieter von innovativen Holzbearbeitungsmaschinen und von elektrobetriebener Umschlagtechnik für die Holz- und die Recyclingbranche. International gefragt sind sowohl die stationären Schwerlastkräne als auch die gleisgebundenen Sortierwagen für verschiedene Einsatzbereiche in der Holzverarbeitung sowie im Recycling- und Schrottumschlag. Großen Wert legt die Unternehmensleitung des Sondermaschinenbauers auf die Rundum-Betreuung der Kunden während des gesamten Projektverlaufs – von der Projektierungsphase über die Montage der Anlagen und bis hin zur Abwicklung der After-Sales-Services. Um einen reibungslosen Gesamtablauf zu gewährleisten, setzen die Oberschwaben auf das durchgängige Projektmanagement-ERP-System ams.erp, das explizit auf die Anforderungen der Losgröße 1+ zugeschnitten ist und hohe Transparenz in die Prozesse bringt.

Der Hauptstandort des Unternehmens in Altshausen bei Ravensburg ist gleichzeitig einzige Produktionsstätte. Die ausländischen Dependancen in Frankreich, Tschechien und Polen fungieren als reine Service-Gesellschaften. Alle in Baden-Württemberg gefertigten Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge sind Unikate. „Zwar verwenden wir für den Bau unserer Rundholz-Transport- und Sortierwagen bis zu einem gewissen Grad ein Baukastensystem, aber aufgrund der stets individuellen Kundenanforderungen gibt es keine unserer Maschinen zweimal“, beschreibt Einkaufsleiter Sascha Maucher die Ausgangssituation. Mal müsse die Maschinenführerkabine aufgrund der baulichen Gegebenheiten beim Kunden vorne angebracht werden, mal hinten. Für den einen Auftraggeber genügten 55 kW Antrieb, während ein anderer 75 kW benötige. Diese Aufzählung ließe sich fortführen, was in der Summe der möglichen Kombinationen den Unikatansatz verdeutlicht.

Bei der Erfüllung der individuellen Kundenwünsche standen die Verantwortlichen bei Baljer & Zembrod ab einem gewissen Zeitpunkt vor der zunehmenden Herausforderung, den Überblick über die Gesamtauslastung, die Kostenentwicklung und den Fortgang der einzelnen Projekte zu behalten. Einer der Hauptgründe hierfür war fehlende Software-Unterstützung. Im Einsatz befand sich ein in die Jahre gekommenes ERP-System, das von Hause aus nicht auf die speziellen Ansprüche von Unternehmen der Losgröße 1+ zugeschnitten war und deshalb im Laufe seiner Einsatzzeit immer weiter angepasst und „verbogen“ worden war. Erschwerend kam hinzu, dass diverse Insel- und Satellitenlösungen den Datenfluss erschwerten. Um deutlich mehr Transparenz in die Abläufe zu bringen, entschloss sich die Unternehmensleitung daher, die Auswahl und Implementierung eines neuen ERP-Systems in Angriff zu nehmen.

Neues ERP-System für mehr Transparenz

Vor dem Start des Auswahlprozesses erstellten die Verantwortlichen eine Liste, in der sie die Anforderungen an die künftige Software priorisierten. Ganz oben stand die Durchgängigkeit des Systems, was voraussetzte, dass beispielsweise die Zeiterfassung und die Buchhaltung integriert sein mussten. Eine weitere Grundvoraussetzung war eine nahtlos funktionierende Schnittstelle zur Konstruktion, also zum CAD- bzw. zum PDM- System. Was die Funktionalitäten anbelangte, stand die sogenannte wachsende Stückliste im Fokus. Denn wie in der Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigung üblich, werden auch bei Baljer & Zembrod die beauftragten Sondermaschinen und Transportfahrzeuge im Fortlauf ihrer Entstehung kontinuierlich weiter auskonstruiert. Dies hat zur Folge, dass wichtige Wertschöpfungsprozesse wie Konstruktion, Beschaffung und Produktion zeitlich parallel zueinander stattfinden. Die wachende Stückliste ermöglicht es, die Beschaffungs- und Fertigungsabläufe zu einem Zeitpunkt zu starten, da die Produktentwicklung noch in vollem Gange ist. Sascha Maucher formuliert es folgendermaßen: „Unser Herzstück ist die Konstruktion. Dort benötigen wir die Flexibilität von Stücklisten, die zwar noch nicht auskonstruiert sind, es aber dennoch zulassen, dass beispielsweise Langläufer bereits vorab freigegeben werden können.“ Darüber hinaus sollte das neue ERP-System es ermöglichen, Sonderteile, also Artikel mit sehr individueller Ausprägung, nicht im Artikelstamm anlegen zu müssen, um den Datenpflege- und Inventuraufwand auf die tatsächlich wiederverwendeten Teile zu beschränken.

Im Klaren waren sich sowohl die Geschäftsleitung als auch Sascha Maucher, dem zusätzlich zu seiner eigentlichen Tätigkeit als Einkaufsleiter die Rolle des ERP-Projektverantwortlichen übertragen worden war, dass die Implementierung einer unternehmensweiten Business-Software mehr verlangt als das simple Abhaken eines Funktionalitätenkatalogs. Eine externe Unternehmensberaterin sollte die Prozesse des Anlagenbauers intensiv evaluieren, um zu vermeiden, die Software-Auswahl an der bisherigen Organisationsstruktur auszurichten. Sascha Maucher dazu: „Wir wollten den Blick von jemandem von außen, der nicht aus dem Maschinenbau stammt. Erstens, um Betriebsblindheit zu vermeiden und zweitens, um nicht auf althergebrachten Abläufen zu beharren, von denen wir lediglich annehmen, es seien die besten.“ Die Sinnhaftigkeit der bestehenden Arbeitsgänge wurde mit der Prozessberaterin ausgiebig diskutiert, was zur Folge hatte, dass diverse Abläufe neu konzipiert wurden. „Diese allgemeine Prozessorientierung hat uns weitergebracht“, versichert der Projektleiter, denn auf diese Weise waren alle Projektbeteiligten sensibilisiert und wussten, worauf es bei der Software-Evaluierung ankam.

Branchensoftware ams.erp setzt sich durch

Zu Beginn des Auswahlprozesses zeigte sich Baljer & Zembrod trotz seiner einzelfertiger-spezifischen Anforderungen offen in alle Richtungen und begutachtete auch ERP-Systeme ohne Fokus auf die Losgröße 1+. Relativ schnell stellte sich jedoch heraus, dass diese generalistischen Lösungen aufgrund fehlender Funktionalität nicht infrage kamen. „Wir schickten mehreren Anbietern unsere Anfragen. Auf Basis der Antworten kristallisierten sich zunächst vier und später zwei Softwarehäuser heraus, die bei uns im Hause präsentierten. Danach gingen wir zusammen mit den Key Usern alle essentiellen Punkte detailliert durch und fanden die größten Übereinstimmungen bei ams.Solution. Alles zusammengenommen bietet ams.erp die beste und durchgängigste Gesamtlösung“, so der Projektleiter. Außerdem passte der Anbieter aufgrund seiner Aufstellung: Ein familiengeführter Mittelständler mit stetigem Wachstum, der seinen Kunden auf Augenhöhe begegnet. Sascha Maucher wollte mit den insgesamt 30 ams-Nutzern im Hause mehr sein als eine Nummer in einem IT-Konzern. Ein positiver Aspekt war auch, dass die Betreuung regional von Stuttgart aus erfolgt.

Die folgende Implementierung der Software ging ohne größere Schwierigkeiten vonstatten. Das System wurde nach einer Implementierungszeit von nur sechs Monaten von einem Tag auf den anderen komplett live geschaltet. Einen übergangsweisen Parallelbetrieb gab es nicht. Selbstkritisch merkt Sascha Maucher lediglich an, zu viele Altdaten übernommen zu haben: „Würden wir die Software nochmals neu aufsetzen, würden wir mit dem neuen System immer ‚bei null‘ starten.“ Vor allem vor dem Hintergrund der gänzlich anderen Arbeitsweise des abgelösten Systems. Ein Beispiel: Im Altsystem erhielten Projekte zwar eine Projektnummer, wurden jedoch mit Artikeln gleichgesetzt und auf derselben Ebene behandelt. In ams.erp hingegen wird sauber getrennt: Auf der obersten Ebene stehen die Projekte mit der Projektklammer, in der Ebene darunter befinden sich die zugehörigen Aufträge. Zu jeder Zeit hat man den Überblick über das gesamte Projekt mit der jeweiligen Maschine und der angehängten Stückliste – immer in der entsprechenden Auflösung und mit den entsprechenden Abstufungen.

Nachdem die Key User die ams-Prozesse begutachtet hatten und ihre Vorschläge zur möglichen Umsetzung eingebracht hatten, nahmen die ams-Berater auf dieser Basis die Geschäftsprozessmodellierung (siehe Kasten) vor. Die Key User arbeiteten die Abläufe dann im Testsystem durch und gaben schnell grünes Licht.

Komplett am Standard orientiert

Dass die Einführung problemlos funktionierte, liegt neben der guten Vorbereitung zum einen darin begründet, dass Sascha Maucher und sein Team den Standard der Branchensoftware bis auf eine Anpassung komplett übernahmen. Zum anderen hebt er das Branchen-Know-how der Berater hervor. „Die“, sagt der Projektleiter, „müssen in unserem Fall so denken können wie Konstrukteure. Das konnten sie, weil sie selbst aus dem Maschinenbau kamen. Denn ich bin überzeugt davon, dass bei allen Sondermaschinenbauern die Konstruktion der Dreh- und Angelpunkt ist, der beim Thema ERP maßgeblich mitentscheidend ist.“ Den kaufmännischen Teil stellten seiner Meinung nach fast alle Anbieter relativ gut dar, weswegen die technischen Prozesse viel wichtiger seien – „die müssen funktionieren.“

Nahe am Standard zu bleiben, bietet den riesigen Vorteil unkomplizierter Releasewechsel. Aber natürlich muss man im Anwenderunternehmen bei dieser Herangehensweise dann auch bereit sein, sich organisatorisch umzustellen. Genau hier kommt die Branchenexpertise von ams voll zum Tragen: „Nach den intensiven Gesprächen mit dem Anbieter war uns klar, dass ams aufgrund seiner jahrzehntelangen Projekterfahrung sehr genau weiß, wie ein Standardprozess in der Auftragsfertigung ablaufen sollte. Daran haben wir uns orientiert, was sehr gut funktioniert hat.“ Gut funktioniert heißt in diesem Fall, dass Baljer & Zembrod heute deutlich produktiver arbeitet. Das Unternehmen agiert laut Sascha Maucher insgesamt schneller und ist schlanker aufgestellt.

Auf diesem Weg musste die Unternehmensleitung die Belegschaft natürlich mitnehmen. Es ging darum, den Mitarbeitern die neuen Prozesse darzulegen und ihnen zu erläutern, dass ein geringer Mehraufwand von einigen zusätzlichen Klicks zu Beginn eines Arbeitsablaufs die folgenden drei Mitarbeiter entlastet und gleichzeitig die Effizienz und die Transparenz im Ganzen steigert, weil allen Prozessbeteiligten immer alle relevanten Informationen zur Verfügung stehen. „Der einzelne weiß, dass er seine Aufgabe erfüllt hat, was ams.erp sehr gut abbildet. Man kann beispielsweise sehen, dass im Einkauf ein benötigtes Teil bereits bestellt wurde, wodurch die telefonische Nachfrage und sonstiger Nachbereitungsaufwand entfallen“, beschreibt Projektleiter Maucher einen typischen Fall von Prozessoptimierung.

Enorme Effizienzgewinne gab es auch an anderer Stelle. Vormals war es so, dass die Fertigung eine Stückliste aus der Konstruktion erhielt, diese Liste prüfte und die Informationen auf Papier in den Einkauf weitergab. Im Einkauf wurden die Angaben auf dem Zettel dann ins System eingepflegt und daraus eine Bestellung generiert. Heute hingegen erstellt die Konstruktion eine Stückliste in ams.erp und gibt sie elektronisch frei. Der Produktionsleiter, der bei Baljer & Zembrod auch die Arbeitsvorbereitung verantwortet, hat die Stückliste direkt auf seinem Rechner, generiert daraus die Produktionsanforderungen, die dann wiederum vom System in den Einkauf weitergeleitet werden, wo die Bestellungen erfolgen. „Dieser papierlose und transparente Prozess in einem durchgängigen System ist viel schneller und sicherer. Es gibt weder Übertragungs- noch Schreibfehler. Damit haben sich die Durchlaufzeiten und die Kosten signifikant reduziert“, zeigt sich Sascha Maucher sehr zufrieden.

Kürzere Durchlaufzeiten und Kosteneinsparungen

Ein weiterer Pluspunkt von ams.erp ist die Möglichkeit der Kapazitätsplanung, vor allem der Grobplanung (siehe Kasten). „Wir müssen Aussagen dahingehend treffen können, ob wir zu einem bestimmten Zeitpunkt noch eine Maschine bauen können oder nicht. Die Kapazitätsplanung besprechen wir jede Woche und schauen, wo noch Luft ist und wo wir eventuell Arbeitsgänge schieben können“, sagt der Projektleiter. Besonders vorteilhaft findet er, dass man auch Angebote, die noch kein Aufträge sind, in die Planung einbeziehen kann. Auf diese Weise könne man in der Kapazitätsauswertung mithilfe aussagekräftiger Dashboards sehr schnell erfassen, ob ein angedachter Liefertermin überhaupt zu halten sei. Ebenso ist die Geschäftsleitung in der Lage, eigene Reports in ams.erp zu erstellen und somit die aktuellen Umsatzzahlen und etwaige Zahlungsrückstände stets im Blick zu halten. 

Baljer & Zembrod konnte seit der Implementierung von ams.erp umsatzmäßig um 15 Prozent zulegen, bei gleichbleibender Mitarbeiterzahl. Um die Effizienzsteigerung durch den Einsatz der Branchensoftware zu verdeutlichen, lohnt ein Blick auf das Einkaufsvolumen von mehr als sieben Millionen Euro, das lediglich zwei Mitarbeiter verwalten. Im direkten Vergleich zu anderen Sondermaschinenbauern sieht Sascha Maucher das Unternehmen an dieser Stelle sehr schlank aufgestellt.

Für das Unternehmen war die Implementierung von ams.erp ein entscheidender Schritt zum Erhalt der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit. Die Software liefert die notwendige Flexibilität bei der Gestaltung der Konstruktionsabläufe, insbesondere beim Umgang mit Stücklisten, und gibt zudem bewährte Standardprozesse vor. Dies empfindet Sascha Maucher weder als Widerspruch noch als Einschränkung, sondern vielmehr als Leitplanke, die Stabilität verleiht: „Ein Sondermaschinenbauer wie wir definiert sich in meinen Augen nicht über die Eigentümlichkeit seiner Prozesse, sondern über die konstruktive Besonderheit und die individuelle Qualität seiner Produkte.“ Ihm erschließt sich kaum ein Argument, das gegen die Verwendung von Best-Practice-Abläufen spricht, wenn die Effizienz und Transparenz erhöht werden sollen – zumal dann, wenn die Bedienung des Systems für die Anwender größtenteils selbsterklärend und intuitiv erfolgt.

Blick in die Zukunft

Die ERP-Software spielt auch in den Überlegungen für künftige Szenarien eine entscheidende Rolle. Bereits seit einiger Zeit beschäftigen sich die Verantwortlichen des Sondermaschinenbauers mit innovativen Ansätzen in Richtung Industrie 4.0, ein Konzept, das vor allem von größeren Recycling-Kunden vorangetrieben wird. Sofern die Maschinenbetreiber zustimmen, werden mittlerweile alle Anlagen standardmäßig mit Zugängen für die Fernwartung ausgeliefert. Perspektivisch sollen die erfassten Maschinendaten in ams.erp eingespielt werden, um dort beispielsweise Service-Workflows wie die Benachrichtigung von Mitarbeitern oder die automatische Bestellung von Ersatzteilen in Gang zu setzen. Ebenfalls könnte der ams-Produktkonfigurator ein Thema werden, den Sascha Maucher für ein äußerst geeignetes Tool hält, um die Angebotserstellung zu beschleunigen.

Bei Baljer & Zembrod hat ams.erp als Standardbranchensoftware für die Losgröße 1+ äußerst positive Auswirkungen auf die Gesamtgeschäftsentwicklung gehabt. Um diesen Weg erfolgreich fortzusetzen, behält der ERP-Projektleiter die Weiterentwicklungen rund um ams.erp im Blick, um in Zukunft noch effizienter zu arbeiten. „Es ist sind einige interessante Ansätze dabei, die wir uns mit Sicherheit genauer anschauen werden“, schließt Sascha Maucher.

Über die ams.Solution AG

Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.

Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
Weiterführende Informationen: www.ams-erp.com

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ams.Solution AG
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41564 Kaarst
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Telefax: +49 (2131) 40669-69
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Guido Piech
PR-Manager
Telefon: 02131 4066929
E-Mail: g.piech@ams-erp.com
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

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ams.Solution AG: ams.erp in der Baubranche

ams.Solution AG: ams.erp in der Baubranche

Die Baubranche steht heute mehr denn je vor der Herausforderung, komplexe Projekte effizient zu steuern – bei steigender Variantenvielfalt, engeren Zeitplänen, fragmentierten Lieferketten und wachsenden Anforderungen an Transparenz und Compliance. Gerade Firmen im Stahl-, Metall-, Fassaden- oder Holzbau, im Ingenieurbau oder bei Komponentenfertigung benötigen Werkzeuge, die Projektplanung, Engineering, Ressourcensteuerung, Produktion, Kalkulation und kaufmännische Prozesse in einem System integrieren. Mit ams.erp bietet ams.Solution eine ERP-Plattform, die genau diese Bedürfnisse adressiert.

Der Dreh- und Angelpunkt für Bauprojekte

  • Planung über mehrere Projekte hinweg koordinieren – inklusive Kapazitäts- und Ressourcenabgleich über sämtliche laufenden Bauvorhaben.
  • Termin- und Ressourcenengpässe frühzeitig erkennen – bevor sie zu Projektverzögerungen führen.
  • Prognosen und Szenarien simulieren, um Entscheidungen datenbasiert zu treffen.
  • Projektkennzahlen in Echtzeit auswerten, mit Dashboards und Management-Cockpits, die Entscheidern jederzeit Transparenz über Status, Kosten und Risiken geben. (ams-erp.com)

Gerade in der Baubranche, wo mehrere Projekte gleichzeitig – inklusive Fertigung, Montage, Baustellen-Abwicklung – geführt werden müssen, verhindert ams.erp Insellösungen und manuelle Redundanzen. Das Multiprojektmanagement ermöglicht eine 360-Grad-Sicht auf sämtliche Projekte, Ressourcen und Budgets, was enorme Vorteile bei der frühzeitigen Entscheidung und der Steuerung parallel laufender Bauaufträge bringt.

Davon profitieren Bauunternehmen!

Die spezifische Branchenlösung ams.erp BUILDING geht noch einen Schritt weiter: Sie verbindet klassische Baukalkulation mit einer durchgängig integrierten ERP-Prozesslogik. Das bedeutet:

  • Mitlaufende Kalkulation in Echtzeit – Projektkosten werden dynamisch bewertet.
  • Projektbegleitendes Controlling – Abweichungen von Planwerten werden sichtbar, sobald sie entstehen.
  • Transparente Verbindung von Fertigung, Montage und kaufmännischen Prozessen, ohne Medienbrüche.

Insbesondere in Unternehmen mit hoher Eigenfertigung – wie Fertighaushersteller, Betonfertigteilebauer ebenso wie in Ingenieurbüros – ermöglicht diese Verbindung von ERP-Prozessen und Kalkulation eine signifikante Reduktion von Fehlerquellen und Nacharbeit.

Schnittstellen & AVA-Integration

Ein ERP-System in der Bauindustrie kann nur dann seine ganze Wirkung entfalten, wenn es offen mit spezialisierten Bau-IT-Systemen kommuniziert. Dies gilt insbesondere für AVA-Software (Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung) und GAEB-basierte Werkzeuge, die im Bauprozess tägliche Praxis sind.

ams.erp zeichnet sich hier durch offene APIs und Integrationsfähigkeit aus, die es ermöglichen, externe Lösungen – etwa CAD/PDM, Einkaufssysteme, IoT-Plattformen oder AVA-Komponenten – mit dem ERP-System zu verbinden.

In der Bauwelt spielt der GAEB-Datenaustausch eine zentrale Rolle für die Schnittstelle zwischen Planung/Ausschreibung und weiterer Prozessverarbeitung.

Während ams.erp selbst nicht als klassische AVA-Software fungiert, ermöglicht es durch seine offenen Schnittstellen, dass GAEB-Daten, Projekt- und Kostendaten aus externen AVA-Tools in das ERP-System importiert und verarbeitet werden können. Das eliminiert Medienbrüche zwischen:

  • AVA-/Ausschreibungssoftware (z. B. Nevaris, iTWO, MWM, ORCA AVA – gängige AVA-Programme mit GAEB-Funktionalität)
  • ERP-gestütztem Projekt- und Ressourcenmanagement
  • Finanz- und Controlling-Systemen im ERP

Mit der richtigen Integration sind also Leistungsverzeichnisse, Preise und Baukosten nicht nur im AVA-Tool nutzbar, sondern fließen direkt in die Projektplanung und Budgetrechnung des ERP-Systems ein – ein echter Mehrwert vor allem beiöffentlichen Ausschreibungen oder komplexen Bauprojekten mit mehreren Gewerken.

  • Einheitliches Multiprojektmanagement, das Projekte, Ressourcen, Termine und Budgets in ein Echtzeit-Steuerungsmodell integriert. (ams-erp.com)
  • Offene Schnittstellen für AVA-Prozesse und Bau-IT-Umgebungen, wodurch Daten aus unterschiedlichen spezialisierten Systemen zusammengeführt werden können. (ams-erp.com)

Damit bildet ams.erp nicht nur ein ERP-System, sondern wird zu einem zentralen Nervensystem der Bauprojektsteuerung – ideal für Unternehmen, die ihre Prozesse nicht nur digital abbilden, sondern auch vernetzt optimieren wollen.

Über die ams.Solution AG

Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.

Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
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ams.Solution AG: Prozesse neu verpackt – ams.erp erfüllt Anforderungskatalog bei der Buhmann Systeme GmbH

ams.Solution AG: Prozesse neu verpackt – ams.erp erfüllt Anforderungskatalog bei der Buhmann Systeme GmbH

Das renommierte ERP-Beratungshaus Trovarit begleitete die Buhmann Systeme GmbH im Rahmen einer Software-Neuausrichtung – von der Prozessanalyse bis zur Systemauswahl. Als ein zentrales Element fungierte dabei ein umfangreicher Anforderungskatalog, den ams.erp am besten abdeckte.

Seit ihrer Gründung vor bald 40 Jahren hat sich die Buhmann Pac Solutions von einem kleinen Lohnfertiger zu einem mittelständischen Spezialisten für innovative Verpackungsmaschinen entwickelt, vor allem für Abnehmer aus der Lebensmittelindustrie. Diese erhalten von dem aufstrebenden Unternehmen aus dem Allgäu schlüsselfertige Endverpackungs-, Abfüll- und Automatisierungsanlagen aus einer Hand, die kundenspezifisch auf die diversesten Anforderungen hin zugeschnitten werden können. Die Individualisierung der Verpackungslinien ist einer der Erfolgsfaktoren Buhmanns und wird dadurch erreicht, dass sich die bewährten Standardmaschinen mittels Baukastensystem um verschiedene, jeweils optimal passende Automatisierungslösungen ergänzen lassen. Das Produktspektrum umfasst beispielsweise Produktvereinzelungs- oder Misch- und Sortieranlagen, Sammelpacker für Tray- und Wrap-Around-Kartons sowie Abfüllanalgen für fließfähige Produkte. Dabei kann es sich um sehr lange Linien mit fünf bis sechs Pickern oder auch um sehr kompakte Kartoniermaschinen handeln.

Buhmann hinterfragt seine eigene Ablauforganisation stetig. Die eingesetzte DOS-basierte Geschäftssoftware, mit der die Prozesse lange Zeit gesteuert worden waren, hatte aufgrund fehlender Weiterentwicklung des Herstellers ihren Zenit überschritten. Als dann der interne ERP-Verantwortliche in Rente ging, musste Buhmann rechtzeitig ein zukunftsfähiges ERP-System einführen. Am Ende eines ausgiebigen, 2016 gestarteten Auswahlprozesses entschieden sich die Verantwortlichen des 120 Mitarbeiter starken Mittelständlers schließlich für das Multi-Projektmanagement-System ams.erp von der ams.Solution AG.

Suche nach zukunftsfähigem ERP-System

Die Durchführung des Projekts lag maßgeblich in den Händen von Andreas Dornacher, der nach dem Wirtschaftsingenieurstudium 2014 als Assistent der Geschäftsleitung bei Buhmann begonnen hatte und bereits von Beginn an einige interne Optimierungsprojekte durchgeführt hatte. Über diesen Weg stieg er in den Prozess der ERP-Neuausrichtung ein, den er von der Evaluierung über die Implementierung bis hin zur Nachbetreuung und zur stetigen Weiterentwicklung im laufenden Betrieb federführend begleitet.

Da für die bayerischen Verpackungsspezialisten die Umsetzung der jeweiligen Kundenwünsche oberste Priorität besitzt, sind die Anlagen entsprechend individuell. Um die sich hieraus ergebenden Anforderungen im Konstruktions- und Fertigungsprozess effizient zu meistern, suchten die Verantwortlichen einen Software-Partner, der neben einer durchgängigen, auf die Losgröße 1+ zugeschnittenen Standardlösung auch die passende Branchenexpertise mitbringt.

Dass die Entscheidung letztlich zugunsten von ams.erp ausfiel, ist vor diesem Hintergrund kein Zufall, denn der Anforderungskatalog an die Funktionalitäten des neuen Systems war lang und klar formuliert: 850 Punkte umfasste die Liste des Sondermaschinenbauers, darunter für einen Einzelfertiger so grundlegende Aspekte wie die wachsende Stückliste. Konstruktion und Fertigung können parallel zueinander erfolgen, wodurch es beispielsweise möglich wird, Beschaffungsprozesse bereits in Gang zu setzen, während die endgültige Ausprägung des Produktes noch Änderungen unterliegen kann.

„Die erwähnten 850 Punkte haben wir zusammen mit dem externen Beratungshaus Trovarit erstellt, das uns von der Prozessanalyse bis zur Systemauswahl phasenweise begleitete“, sagt Andreas Dornacher. Die externe Unterstützung sollte sicherstellen, dass im gesamten Unternehmen Einigkeit darüber herrschte, welche Ziele mit der neuen Software erreicht werden sollten. Und, dass man einen Partner auf Augenhöhe findet, der ein solches Projekt in einem vorab definierten Zeit- und Budgetrahmen bewältigen kann.

Meiste Übereinstimmungen bei ams.erp

„Nach einer gemeinsamen Grobanalyse mit Trovarit führten wir selbstständig eine Detailanalyse unserer Prozesse durch. Daraufhin definierten wir im Rahmen eines Workshops wiederum mit Trovarit die Punkte für unser Lastenheft“, skizziert der Projektleiter das Vorgehen. Anhand dieser Punkte filterte Trovarit über sein Tool „IT-Matchmaker“ 16 potenziell passende Anbieter heraus. Nach einer Nutzwert- und Kostenanalyse sowie einer Bewertung der Standardfunktionalitäten blieben sechs Systemanbieter übrig, die bei Buhmann präsentierten. Drei von ihnen waren bereits nach einer ersten Ansicht der Oberfläche und der Handhabung aus dem Rennen. Die restlichen drei wurden erneut zu jeweils eintägigen Workshops ins Haus eingeladen. „Im gesamten Key User-Team, das ebenso wie die Fachabteilungen von Beginn an in den Evaluierungsprozess involviert war, arbeiteten wir dann die für uns besonders wichtigen Funktionalitäten heraus. Die meisten Übereinstimmungen gab es bei ams.erp“, berichtet Andreas Dornacher.

Der Stücklistenübertrag aus dem PDM-System (MaxxDB) ins ERP-System erwies sich als ein essentieller Punkt. Als noch wichtiger erachteten der Projektleiter und die Key User die Möglichkeiten der effizienten integrierten Projektplanung (Modul „Strategische Planung“) und die mitlaufende Kalkulation, die jederzeit eine Übersicht zum aktuellen Stand des Projekts ermöglicht.
„Alle diese Punkte konnten wir mit ams.erp umsetzen, was unsere Prozesse insgesamt transparenter macht. Wir hatten zuvor weder eine mitlaufende Kalkulation noch ein integriertes Projektplanungstool. Den aktuellen Projektstatus einzusehen, war mit den Insellösungen bestehend aus verschiedenen MS-Office-Dokumenten und DOS-basierten ERP-Daten sowie den PDM-Stücklisten nur sehr grob und mit viel Handarbeit möglich“, schildert Andreas Dornacher die Knackpunkte.

Konsequente Verknüpfung der Daten

Projektpläne wurden vor der Implementierung von ams.erp in Excel geführt, die nicht mit dem ERP-System verknüpft waren. Dieses Vorgehen kostete viel Zeit und produzierte Fehler. Heute hingegen sind alle relevanten Daten miteinander verlinkt: Die Eingaben im Projektplan haben direkte Auswirkungen auf die Terminierung der Stücklisten und die Kapazitätsplanung der Fachabteilungen, was natürlich ein sauberes Arbeiten und ein konsequentes Einhalten der Prozesse seitens der Mitarbeiter erfordert.

Spätestens an dieser Stelle wird es in vielen ERP-Projekten brisant, wenn sich nämlich gewohnte Arbeitsabläufe verändern oder wenn zusätzliche Eingaben vermeintliche Mehrarbeit verursachen, deren positive Effekte sich den Mitarbeitern nicht sofort erschließen. Dies war bei Buhmann nicht der Fall. Im Gegenteil: Eine Mitarbeiterbefragung vor Projektstart hatte zutage gebracht, dass die Einführung einer durchgängigen ERP-Software mehrheitlich sogar gewünscht war. „Vor diesem Hintergrund waren die meisten Mitarbeiter von Beginn an motiviert“, berichtet der Projektleiter. „Natürlich gab es vereinzelt die ganz normalen Umstellungsschwierigkeiten, jedoch keinerlei generelle Ablehnung wie es so oft von Projekten dieser Art zu hören ist.“

Die Implementierung von ams.erp begann im Mai 2017, der Echtstart erfolgte ein Jahr später im Mai 2018. Die Prozessanalyse und Systemauswahl mit Trovarit hatten zuvor ebenfalls zwölf Monate gedauert. Im Einsatz befinden sich die ams.erp-Standardkomponenten, dazu die das ams-interne Planungs-Tool als wichtiges Instrument zur langfristigen Kapazitätsplanung sowie die Zeiterfassung ams.time und auch ams.bi, zumeist für Analysen und Ad-hoc-Auswertungen sowie für ein strukturiertes Berichtwesen. Zudem werden die Auftrags- und Stammstücklisten aus dem PDM-System MaxxDB über eine Schnittstelle direkt in ams.erp eingespeist.

Nur sehr geringe Anpassungen

Das Rechnungs- und Finanzwesen ams.finance wurde bislang noch nicht implementiert. Stattdessen gibt es eine einbahnige Schnittstelle zu Datev, um das Zahlenwerk bei einem Releasewechsel mit Datev und ams.erp gegenprüfen zu können. „Aufgrund neuer Datenstrukturen im ERP-System haben wir diese Rückfallebene bewusst gewählt“, erläutert Andreas Dornacher.

Ein angedachter, größerer Releasewechsel sollte reibungslos vonstattengehen, weil das System annähernd komplett im Standard belassen wurde. Im Rahmen der sogenannten Geschäftsprozessmodellierung (GPM), die ams standardmäßig jedem ERP-Projekt voranstellt, ergab sich, dass software-seitig keine großen Umstrukturierungen in der Aufbauorganisation notwendig waren, demzufolge auch keine Zusatzprogrammierung. Dazu Andreas Dornacher: „Wir haben nur sehr geringe Anpassungen vorgenommen. Zu 98 Prozent sind wir im Standard geblieben, welche wir mit internen Ressourcen sowie mit ams-Unterstützung stetig weiterentwickeln.“

Der größte Nutzen von ams.erp besteht für ihn bislang in der deutlichen Reduzierung der vormaligen Insellösungen, was die Abbildung der Kernprozess des Unternehmens dank der Durchgängigkeit erheblich transparenter macht – von der Anfrage bis zur Lieferung. „Wir erstellen die Vorkalkulation im ERP-System, übergeben die Budgetdaten ins Projektmanagement. Der Projektleiter erfasst dann über das ams-Planungsmodul die Aktivitäten für das Projekt. Bei der Abwicklung der Prozessschritte in ams.erp sind wir bereits sehr weit“, bekräftigt Andreas Dornacher: „Die mitlaufende Kalkulation und die Nachkalkulation sind transparent und auf Knopfdruck verfügbar. Auch die Auswertungsmöglichkeiten mit ams.bi funktionieren sehr gut.“ Gerade arbeitet der Projektleiter daran, auch die technische Auftragsabwicklung noch mehr in der Software zu integrieren und die interne Organisation so anzupassen, dass sich noch mehr Nutzen aus der Software ziehen lässt. „Die Software bietet noch viel Potential, das wir noch nicht ganz ausschöpfen. Das ist unsere Aufgabe für die Zukunft.“

Rückblickend betrachtet spielte für Andreas Dornacher neben der Abdeckung aller geforderten Funktionalitäten ein weiterer, nicht zu unterschätzender Faktor eine entscheidende Rolle für das Gelingen des ERP-Projekts: die Kompetenz der ams-Berater. Da er selbst das System vorher nicht kannte, musste sich der ERP-Verantwortliche möglichst schnell in die neue Software hineindenken. Gleichzeitig mussten die Prozesse aufeinander abgestimmt werden. „Vor diesem Hintergrund ist es natürlich sehr wichtig, kompetente Ansprechpartner zu haben, die unser Geschäft verstehen“, schließt er. Dies gilt natürlich auch für die geplanten Erweiterungen der Software.

Über die ams.Solution AG

Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.

Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
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Neue Projektsteuerungszentrale

Neue Projektsteuerungszentrale

Als einer der Marktführer in den Bereichen Steuerungsanlagen und Energieverteilung rüstet die Meurer-etechnik GmbH Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie aus der Wasserwirtschaft elektrotechnisch aus. Von der Planung über die Fertigung und Softwareerstellung bis hin zur Montage und Inbetriebnahme übernimmt der familiengeführte Mittelständler die gesamte Projektabwicklung der durchweg maßgeschneiderten Lösungen selbst. Vorteilhaft wirkt sich dabei aus, dass die Elektrokonstruktion bereits 2016 digitalisiert wurde (EPLAN Pro Panel), wodurch alle nachgelagerten Fertigungsstufen nahtlos vernetzt sind. Zudem erfolgt die Schaltplanerstellung teilautomatisiert mit EPLAN Cogineer. Aufgrund der stets individuellen Kundenspezifikationen und der immer kürzeren Lieferspannen wurde es dennoch immer anspruchsvoller, die eigenen Qualitäts- und Terminstandards aufrecht zu erhalten. Aus diesem Grund waren die ehemals omnipräsenten Excel-Listen in einem ersten Schritt bereits gegen eine eigenentwickelte Planungssoftware ersetzt worden. Um den Verwaltungsaufwand abermals deutlich zu verringern, fiel Ende 2024 die Entscheidung zur Ablösung der bislang eingesetzten, funktional limitierten Warenwirtschaftslösung. Die Wahl fiel im Herbst 2025 auf das durchgängige Multiprojektmanagement-Systems ams.erp.

Den Verantwortlichen des Westerwälder Betriebs war schon länger bewusst, dass sie angesichts der wachsenden Komplexität des Projektgeschäfts und des inzwischen erreichten Personalstamms von knapp 60 Mitarbeitenden die Unterstützung einer leistungsfähigeren und vor allem zukunftsfähigen ERP-Lösung benötigten. Die Ankündigung des bisherigen Anbieters, die Weiterentwicklung seiner Software einzustellen, war im Januar 2025 dann der finale Auslöser für die Aufnahme des Evaluierungsprozesses. Für Projektleiter Lennart Meurer, der zuvor schon die Erstellung der eigenentwickelten Software verantwortet hatte und daher wusste, worauf es ablauftechnisch ankam, stand von Beginn an fest, dass das künftige ERP-System auf die Anforderungen der Einzelfertigung zugeschnitten sein musste: „Wir planen und fertigen immer projektspezifisch. Die Losgröße 1 steckt in unserer DNA“, versichert er.

Nachdem sich Lennart Meurer mit neun potenziell infrage kommenden Anbietern näher beschäftigt hatte, von denen sechs vor Ort präsentieren durften, stellte er schnell fest, dass ams.Solution dem eigenen Projektansatz mit Abstand am nächsten kam. Dies zeigte sich für ihn sofort in der fachlichen Kommunikation mit den Beratern, die sich von Beginn an auf einem hohen Niveau bewegte, weil allen Beteiligten die Anforderungen der Unikatfertigung bestens bekannt waren. Darüber hinaus hätten sich die ams-Consultants spürbar intensiver als die Mitbewerber mit den konkreten Gegebenheiten bei Meurer-etechnik beschäftigt, was „massiv den Aufbau von Vertrauen förderte“, wie der Projektleiter sagt. Per Zufall erfuhr er zudem, dass einer der Stammkunden der Westerwälder ams.erp seit langem erfolgreich im Einsatz hat. Diesen Umstand nutzten Lennart Meurer und sein Team, um sich in der Praxis davon zu überzeugen, dass die Logik der Software auch für den Bereich Steuerungsanlagen und Schaltschrankbau passt.  

Systemoffenheit eröffnet viele Optionen

Auf funktionaler Ebene war die Systemoffenheit ein zentrales Auswahlkriterium für den Projektleiter, die er in erster Linie durch die Programmierschnittstelle ams.erp API gewährleistet sieht. Dabei ging es neben der Integration der EDI-Plattform MyOpenFactory darum, dass „in den letzten Jahren Lösungen für die Produktion auf den Markt gekommen sind, mit denen wir nicht nur die Durchlaufzeit verringern, sondern auch eine bessere Messbarkeit herstellen.“ Vor diesem Hintergrund plant er, die gewonnenen Daten über die Schnittstelle in ams.erp zurückfließen zu lassen, um beispielsweise die Kalkulationsdaten immer aktuell zu halten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hält es Lennart Meurer für wahrscheinlich, dass Teile der von ihm entwickelten Software durch ams.erp abgelöst werden. Die Teilbereiche, die absehbar weiter in Betrieb bleiben, sollen ebenfalls über die ams-Schnittstelle angebunden werden, um Workflows softwareübergreifend zu steuern.

Gefragt nach den Haupteffekten, die er sich auf prozesstechnischer und betriebswirtschaftlicher Ebene von dem Einsatz der neuen ERP-Software verspricht, verweist der ERP-Verantwortliche ohne Umschweife auf die Steigerung der Produktivität im Unternehmen. Laut seiner Statistik lag der Anteil der produktiven Gesamtarbeitszeit, die das Team von der Planung bis zur Inbetriebnahme in Kundenprojekten verbrachte, in den letzten Jahren im Durchschnitt bei 72 Prozent. Als unproduktiv wertet er alle unterstützenden Tätigkeiten wie Controlling, Personalwesen, Intralogistik oder auch Führungsaufgaben. Die ausgegebene Zielvorgabe ist nun, den Anteil der Produktivstunden mit der Unterstützung von ams.erp auf 85 Prozent zu erhöhen. „Das Unternehmen soll in der Form wachsen, dass wir mit gleichbleibendem Verwaltungsapparat mehr produktives Personal bedienen können. Deswegen haben wir viele Systeme bewertet und sind zuversichtlich, mit ams.Solution den Partner gefunden zu haben, mit dem dies gelingt“, schließt Lennart Meurer.

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ams.erp bildet die zentrale Datendrehscheibe für sämtliche Unternehmensprozesse. Wesentliche Aufgabe ist das Zusammenführen innovativer Digitaltechnologien und klassischer, meist mechanischer und elektronischer Steuerungseinrichtungen. Hierzu zählt auch die standortübergreifende Vernetzung – vertikal in die Fertigung hinein und horizontal über Systeme und Firmengrenzen hinweg. Die flexible Business-Software erhöht die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen mit komplexem Projektgeschäft.

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Steigerung der Service-Qualität mittels integrierter Online-Shops

Steigerung der Service-Qualität mittels integrierter Online-Shops

Die SVT GmbH mit Sitz in Schwelm entwickelt und produziert als ein weltweiter Marktführer technologisch hochwertige und sicherheitstechnisch komplexe Anlagen zum Be- und Entladen von Schiffen sowie Tank- und Kesselwagen mit flüssigen und gasförmigen Stoffen. Während Schiffsverladeeinrichtungen für Flüssigerdgas (LNG) eine wichtige Produktgruppe darstellen, bietet SVT auch Verladelösungen für Wasserstoffderivate wie Ammoniak und Methanol sowie CO2 an. Mit diesem Angebot unterstützt SVT maßgeblich die Energiewende. Die Systeme werden hinsichtlich der zu transportierenden Fördermengen und Medien sowie weiterer Parameter stets an den jeweiligen Kundenbedarf angepasst, basieren jedoch auf standardisierten Komponenten. Um möglichst effizient, transparent und kundenorientiert arbeiten zu können, investiert die Geschäftsleitung des westfälischen Anlagenbauers konsequent in die Digitalisierung der Prozesse. Die übergreifende Projektsteuerung übernimmt dabei seit 2012 die integrierte Geschäftssoftware ams.erp, die auf die speziellen Anforderungen produzierender Mittelständler zugeschnitten ist. In einem kürzlich erfolgreich abgeschlossenen Digitalisierungsprojekt liefert das ERP-System als zentrale Informationsdrehscheibe auch alle relevanten Artikel- und Stammdaten für zwei Online-Shops, die von der Essener Agentur keybits GmbH zur Verbesserung der Service-Qualität realisiert wurden.

keybits ist ein branchenerfahrener Spezialist für individuelle und anforderungsgerechte E-Commerce-Anwendungen im B2B-Umfeld, der bei SVT neben einem Webshop zur Bestellung von Ersatzteilen einen weiteren zur Buchung von Trainings und Schulungen für das Bedien- und Wartungspersonal von Bestandskunden in die digitale Prozesslandschaft eingebunden hat. Die technologische Basis für die beiden Lösungen bildet die bewährte Standardsoftware Shopware, die jeweils an die besonderen Erfordernisse bei dem Anlagenbauer angepasst und über eine bidirektionale Schnittstelle an das ERP-System angebunden wurden. Das Ziel der Verantwortlichen ist eine Beschleunigung der Service-Vorgänge und eine damit einhergehende signifikante Steigerung der Kundenzufriedenheit.

Registrierte und von SVT freigegebene Kunden können jetzt rund um die Uhr Ersatzteile zu kundengruppenspezifischen Preisen bestellten. Damit sichergestellt ist, dass die benötigten Ersatzteile zu der Verladeanlage des Kunden passen, wurde ein spezielles Plug-in zur Validierung der Seriennummern der betreffenden Anlagen entwickelt. Die Nutzer des Shops erhalten Informationen zu den derzeitigen Lagerbeständen und zu den Lieferzeiten, für internationale Kunden werden zudem die Preise zu den aktuellen Fremdwährungskursen ausgegeben.

Über eine Dokumentenverwaltung können die Anlagenbetreiber darüber hinaus individuelle Zertifikate, Handbücher oder Anleitungen zu ihren Verladesystemen elektronisch abrufen. Über eine bidirektionale XML-Schnittstelle werden die umfangreichen Produktdaten aus dem ERP-System in den Shop importiert und die Bestellungen aus dem Shop zurück nach ams.erp exportiert. Der Datentransfer erfolgt über einen FTP-Server, der Import der Daten nach ams.erp über SQL-Transaktionen.

Digitaler Prozess beschleunigt Service-Abwicklung

Infolge der Anbindung der Online-Shops profitiert SVT zum einen durch die automatisierte Validierung der Kundensysteme und zum anderen durch die strukturierte Integration der Bestelldaten in die ERP-basierte Auftragsbearbeitung. Daraus ergibt sich eine erhebliche Zeitersparnis bei gleichzeitiger Vermeidung von Fehlerquellen. Dank der digitalen Abwicklung verringert sich auch für die SVT-Kunden der Aufwand im Ersatzteilwesen. Insbesondere größere Unternehmen wie Hafengesellschaften oder Reedereien, die mehrere Anlagen von SVT betreiben und Wartungs- oder Reparaturarbeiten mit eigenem Personal durchführen, bietet sich nun eine viel höhere Service-Qualität bei der Beschaffung von Ersatzteilen und bei der Buchung von Trainings für das betreffende Personal.

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ams.erp bildet die zentrale Datendrehscheibe für sämtliche Unternehmensprozesse. Wesentliche Aufgabe ist das Zusammenführen innovativer Digitaltechnologien und klassischer, meist mechanischer und elektronischer Steuerungseinrichtungen. Hierzu zählt auch die standortübergreifende Vernetzung – vertikal in die Fertigung hinein und horizontal über Systeme und Firmengrenzen hinweg. Die flexible Business-Software erhöht die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen mit komplexem Projektgeschäft.

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Effizientes ESG-Reporting für Spezialisten der Losgröße 1+

Effizientes ESG-Reporting für Spezialisten der Losgröße 1+

Um mittelständischen Produktionsunternehmen der Losgröße 1+ das systemgestützte Erfassen der Daten für ein effizientes Nachhaltigkeits- und Compliance-Reporting zu ermöglichen, verfolgt der ERP-Anbieter ams.Solution eine Doppelstrategie. Zum einen stellt er den Nutzern der branchenführenden Software ams.erp mit dem aktuellen Release umfassende Funktionalität zur CO2-Eingabe zur Verfügung. Zum anderen engagiert sich das Unternehmen im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Entwicklung einer Online-IT-Plattform, die interoperable Services zur automatisierten Datenerfassung und -analyse des CO2-Fußabdrucks in Logistik- und Produktionsprozessen bietet. Die Initiatoren des Projekts, die Westsächsische Hochschule Zwickau und die Universität Kassel, binden alle relevanten Marktteilnehmer in die Forschungsarbeit ein: Neben den Maschinen- und Anlagenbauern selbst sind dies Dienstleister und Software-Anbieter ebenso wie Verbände und Netzwerkorganisationen.

Laut Thorben Röhrs, der den Themenbereich Nachhaltigkeit bei ams.Solution inhaltlich leitet, sollten Verantwortliche im produzierenden Mittelstand das sogenannte ESG-Reporting (Environmental, Social, Governance) nicht allein als kapazitätsbindende Pflicht betrachten, sondern vielmehr als Ausgangspunkt für die Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit. Zwar ergebe sich bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben im ersten Schritt ein Mehraufwand durch zusätzliche Datenerfassung. Im Gegenzug erhöhe sich jedoch die Transparenz in den Prozessen und Lieferketten, oberdrein ergebe sich eine optimierte Ressourcennutzung. Laut dem Experten kommt hinzu, dass sich die Erwartungen der Kunden und des gesamten Marktumfelds in puncto Nachhaltigkeit in den letzten Jahren stark verändert haben. In seinen Augen könnten produzierende Unternehmen, die die Thematik proaktiv angehen, nicht nur ihre Reputation, sondern vor allem auch ihre Attraktivität als zukunftsorientierte Arbeitgeber steigern.

Möglichst unkomplizierte Eingabe der Daten

Generell verlangen viele der gesetzlichen Normen und Verordnungen, dass bestimmte Informationen zu Inhaltsstoffen von Bauteilen sowie zum CO2-Verbrauch in der Produktion entlang der gesamten Prozesskette mit durch das ERP-System geführt werden müssen. Gemeinsame Basis der Regularien ist das Pariser Klimaabkommen und der daraus hervorgegangene Green Deal der EU. „Das eingekaufte Material hat bestimmte Eigenschaften und kann Gefahrenstoffe enthalten, die sich für die gesamten Maschinen und Anlagen im Laufe der Fertigung addieren können. Beim Verkauf müssen den Käufern die entsprechenden Informationen – beispielweise der Gewichtsanteil an Blei in Gramm – teilweise verpflichtend zur Verfügung gestellt werden. Unter Umständen kann zusätzlich eine Registrierung bei der EU erforderlich sein“, sagt Thorben Röhrs. Entscheidend sei nun, den mittelständischen Anwendern die Ermittlung, Eingabe und Verarbeitung der Daten im Fertigungsprozess so einfach wie möglich zu gestalten.

Das Ziel des Forschungsprojekts, in das ams.Solution sein umfangreiches Prozess-Know-how im Umfeld der Losgröße 1+ einbringt, besteht darin, generelle Informationen zum CO2-Fußabdruck großer Anlagen zu verarbeiten, zu bewerten und den teilnehmenden Unternehmen bereitzustellen. Ein mögliches Nutzungsszenario könnte so aussehen, dass Mittelständler die ihnen vorliegenden Daten zu bestimmten Bauteilen entstehender Maschinen an die Online-Plattform übermitteln. Dort werden diese Informationen analysiert und berechnet, bevor die Einsender einen prognostizierten CO2-Wert zurückerhalten.

Neben der Teilnahme an dem Forschungsprojekt wurde bei ams.Solution ebenso intensiv daran gearbeitet, praktikable Möglichkeiten für das CO2-Reporting in der eigenen ERP-Software bereitzustellen. Das System wurde um Funktionen zur Erfassung, Analyse und Auswertung von Daten entlang der unternehmensweiten Materialbewegungen und Stundenbuchungen erweitert. Ziel ist die transparente Darstellung der relevanten Kennzahlen auf Unternehmens-, Anlagen-, Auftrags- und Auftragspositionsebene. Thorben Röhrs erläutert dazu, dass die Nutzer besagte Kennzahlen für die sie betreffenden Kontextbereiche wie der Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) oder der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) frei vergeben können. Anwender von ams.erp können die Werte selbst anlegen und die Informationen ab dem Rechnungseingang durch den gesamten Auftrag führen.

Teilweise werden die Kennzahlen von den Lieferanten direkt mitgeliefert, weil sie oftmals dazu verpflichtet sind. Immer dann, wenn dies nicht der Fall ist oder wenn während der eigenen Produktion CO2 entsteht, können pauschale Annahmen getroffen werden. Diese lassen sich entweder dem Artikel oder den Kostenarten zuordnen, ebenso können sie den Kostenstellen oder Arbeitsplätzen in der Fertigung mitgegeben werden. „Wenn eine Sägemaschine durchschnittlich eine gewisse Zahl an Kilowattstunden Strom verbraucht, kann dem entsprechenden Arbeitsplatz dieser Wert pauschal zugeordnet werden. Die Buchung kann für einen konkreten Zeitraum erfolgen“, beschreibt Thorben Röhrs die Alternativen. Die Möglichkeit der pauschalen Eingabe ist für ihn der entscheidende Punkt, denn dadurch vermeiden die Nutzer die aufwendige individuelle Recherche. Eine entsprechende Vernetzung vorausgesetzt, lassen sich die Verbräuche mittels externer Strommessgeräte erfassen und über die Programmierschnittstelle ams.erp API ins System bringen.

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Bundesministerium fördert Entwicklung einer On-Premises-KI-Plattform

Bundesministerium fördert Entwicklung einer On-Premises-KI-Plattform

Marktführende Mittelständler aus der Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigung verfügen über eine Vielzahl hochsensibler Daten, die nicht in öffentliche Cloud-Dienste gelangen dürfen. Besonders bei der unregulierten Verwendung frei zugänglicher Large Language Models wie ChatGPT ist allerdings die Wahrscheinlichkeit hoch, dass geschäftskritische Informationen wie Konstruktionsdetails, Preiskalkulationen, personenbezogene Informationen oder Vertragsinhalte ungehindert nach außen fließen. Dieses unerwünschte Szenario möchte der ERP-Spezialist ams.Solution verhindern, indem er seinen Kunden die sichere und datenschutzkonforme Nutzung von „Künstlicher Intelligenz (KI)“ auf einer bei den jeweiligen Anwenderunternehmen lokal installierten Plattform ermöglicht. Bereits seit vier Jahren arbeiten die Spezialisten des Softwarehauses intensiv an der Bereitstellung einer adaptiven On-Premises-RAG-Architektur für die kontextsensitive Analyse von Daten, die aus der Branchenstandardsoftware ams.erp stammen. Für die Realisierung dieses im Vergleich zur simplen Einbindung cloud-basierter KI-Plattformen technisch anspruchsvolleren Verfahrens wurde ein eigenes Experten-Team gegründet. Das große Potenzial und die übergeordnete Relevanz dieses KI-Modells für den gesamten ERP-Markt wurde kürzlich dadurch verdeutlicht, dass das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt die Entwicklungsarbeit unterstützt und entsprechende Forschungsgelder bereitstellt.   

Der Leiter des KI-Projekts bei ams.Solution, André Finken, beschreibt die Bereitstellung einer lokal installierbaren KI-Plattform ohne jegliche Online-Anbindung zur direkten Kommunikation mit dem ERP-System als Alleinstellungsmerkmal im Markt. Die Entwicklung der Architektur, die die semantische Suche innerhalb der betriebswirtschaftlichen Standardsoftware ams.erp ermöglicht, setzt laut seiner Aussage das Verständnis komplexer KI-Zusammenhänge voraus. Dadurch habe das Projekt etwas mehr Zeit beansprucht, als wenn lediglich die hinreichend bekannten Cloud-Dienste eingebunden worden wären. Auf der anderen Seite seien die marktführenden Anwenderunternehmen aus dem Mittelstand, die aus Sicherheitsgründen größtenteils immer schon On-Premises-ERP-Installationen bevorzugten, weiterhin deutlich besser gegen den unbemerkten Abfluss ihrer digitalen Informationen ins Web geschützt. „Um die Datensouveränität unserer Kunden zu gewährleisten, haben wir nicht bloß die hinlänglich bekannten Cloud-Komponenten zusammengesteckt. Vielmehr haben wir gemeinsam mit unserem Partner AI/UI eine leistungsfähige und sichere KI-Umgebung geschaffen, die den Usern die vollständig selbstbestimmte Kontrolle über die Nutzung, Verarbeitung und Speicherung der eigenen Daten gibt“, bringt es der Projektverantwortliche auf den Punkt.

Lokale KI-Installationen erfüllen Datenschutzregularien

Dies ist in Augen des Experten nicht nur reiner Selbstschutz, sondern wird auch mit Blick auf die Gesetzgebung höchste Relevanz erlangen. Im Rahmen des EU AI Act wurde bereits im Februar 2025 das Verbot bestimmter KI-Systeme in Kraft gesetzt. Seit August 2025 müssen zudem nationale Behörden benannt sein, die die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben überprüfen. Denn spätestens ab August 2026 wird es vollständige Compliance-Pflichten geben.

In diese Richtung zielt auch das Bundesforschungsministerium in seiner Begründung für die Bewilligung der Fördergelder. Das Kriterium der technologischen Neuartigkeit sei vor allem in Bezug auf den Schutz unternehmenskritischer Informationen erfüllt. Der Aufbau einer On-Premises-Lösung zur KI-basierten Aufbereitung von Daten aus einer Enterprise-Resource-Planning (ERP)-Plattform sei deshalb ein Novum, weil für diesen Anwendungszweck bislang häufig Cloud-API-basierte Large-Language-Model (LLM)-Dienste verwendet wurden, bei denen Kundendaten das lokale Rechenzentrum während der Verarbeitung verlassen. Dies stellt auch in den Augen der wissenschaftlichen Gutachter ein Problem für den Datenschutz dar. Weiter heißt es, dass das Produkt einer On-Premises-Lösung für LLM-Dienste im hauseigenen ams.erp-System den derzeitigen Stand der Technik übertreffe.

Für Nikas Schröder, Vorstand Entwicklung bei ams.Solution, ist diese Argumentation die Bestätigung dafür, in Sachen KI auf das richtige Pferd gesetzt zu haben: „Viele unserer Kunden haben sich in den letzten Jahren aus gutem Grund für ams.erp und den Aufbau lokaler IT-Architekturen entschieden. Warum sollte diese Risikobewertung nun in Bezug auf die Einbindung von Künstlicher Intelligenz auf einmal eine andere sein?“ In seinen Gesprächen mit vielen ams-Kunden wurde ihm zuletzt immer wieder bescheinigt, dass der Sicherheitsaspekt mehr denn je ganz oben auf der Agenda der Verantwortlichen von Unternehmen aus dem Umfeld der Losgröße 1+ steht.

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Neues ERP-System für effizientere Projektabwicklung

Neues ERP-System für effizientere Projektabwicklung

Die 1981 in Verl gegründete Hüttenhölscher Maschinenbau GmbH & Co. KG ist auf die Konstruktion und Realisierung technologisch innovativer Produktionslösungen und Roboterapplikationen für die industrielle Küchen-, Büro- und Badmöbelherstellung spezialisiert. Als Marktführer für individuelle, automatisierte Korpusmontagelösungen in der Küchenmöbelindustrie setzt das mittelständische Unternehmen dabei unter anderem Maßstäbe in der effizienten und nachhaltigen Produktion von Kastenmöbeln. Mit dem Ergebnis, dass heute jede zweite Küche europaweit auf Produktionsanlagen der Ostwestfalen gebaut wird. Um das kontinuierliche Wachstum der vergangenen Jahrzehnte betriebswirtschaftlich und organisatorisch auf ein solides Fundament zu stellen, entschieden sich die Verantwortlichen des Mittelständlers im Juni 2025 für die Implementierung einer neuen ERP-Software. Künftig wird die Multiprojektmanagement-Lösung ams.erp die Prozesssteuerung übernehmen und erstmals sämtliche Daten zentral in einem System zusammenführen. Dadurch soll die Transparenz bei der Informationsbereitstellung erhöht und die Digitalisierung im Unternehmen weiter vorangetrieben werden.

Da Hüttenhölscher mit seinen über 200 Mitarbeitenden sowohl im klassischen, individuellen Projektgeschäft des Maschinenbaus als auch im Segment der Kleinserien- und Auftragsfertigung aktiv ist und zudem einen gewissen Anteil der Bauteile fremdfertigen lässt, musste das neue System entsprechende Flexibilität bei der Auftragsabwicklung mitbringen. André Lampe, Leiter des Bereichs Prozesse und Systeme, verweist in diesem Zusammenhang besonders auf die meist beträchtlichen organisatorischen Aufwände und langen Durchlaufzeiten der hochindividuellen Projekte. „ams.erp ist genau auf unser Geschäftsmodell zugeschnitten“, sagt er und führt als Beispiel die Funktionalität der wachsenden Stückliste an. Da sich nach der Auftragsannahme die letztliche Ausprägung der Anlagen noch verändern kann, benötigen Sonderfertiger wie Hüttenhölscher eine dynamische Produktstruktur, die sich analog zum Projektfortschritt mitentwickelt. Versionssicher bildet die wachsende Stückliste in ams.erp alle Änderungen ab, die sich aus der fortlaufenden Konstruktionsarbeit ergeben. Da die Software die auftragsbezogenen ERP-Buchungen direkt mit der Auftragsstückliste verknüpft, erfahren alle Projektbeteiligten ohne Zeitverzug, welche Arbeiten bereits ausgeführt wurden und welche weiterführenden Arbeitsschritte wann anstehen. Zugleich ist der Fertigungs- bzw. Lieferstatus der zu verbauenden Teile jederzeit bekannt.

Dies kann die Vorgänger-Software in dieser Form nicht leisten. Während sie aufgrund fehlender Durchgängigkeit und vieler Redundanzen keine brauchbare Datenbasis für Auswertungen liefert, soll im Gegensatz dazu die zentrale Datenhaltung in ams.erp künftig für eine transparente, unternehmensweite Informationsbereitstellung sorgen. Dadurch wird nach Ansicht von André Lampe unter anderem das Kostenstellen- und Kostenträger- Controlling erheblich erleichtert werden. Als wichtige funktionale Kernanforderungen an das System nennt er überdies die Möglichkeit der nahtlosen Anbindung des vorhandenen PDM-Systems, die Integration von Business-Intelligence-Funktionalitäten sowie die unkomplizierte Nutzung von Dashboards und Berichten für ein aussagekräftiges Reporting.

Referenzbesuch bestätigt die Auswahlgründe

Darüber, dass die ERP-Software die Fertigungssteuerung wie gefordert unterstützt und die Effizienz der projektorientierten Auftragsabwicklung (Engineer-to-Order) insgesamt steigert, konnte sich der Prozessverantwortliche bei einem Maschinenbauunternehmen ähnlicher Größe und mit ähnlichem Anforderungskatalog wie Hüttenhölscher überzeugen. Wichtig waren ihm dabei Aspekte wie die Kapazitätsplanung und die Unterstützung bei Make-or-Buy-Entscheidungen. Der Referenzbesuch vor Ort beeinflusste die Entscheidungsfindung ebenso positiv wie die Tatsache, dass einige Mitarbeitende die Stärken der Software bereits von früheren beruflichen Stationen kannten.

Über die ams.Solution AG

Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit mehr als 35 Jahren werden auf Basis der branchenorientierten Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Unternehmensprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette realisiert. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen im Maschinen-, Anlagen-, Apparate- und Verpackungsmaschinenbau, im Werkzeug- und Formenbau, im Stahl-, Metall-, Holz- und Komplettbau, im Schiffbau und in der maritimen Industrie sowie im Laden- und Innenausbau, im Sonderfahrzeugbau und in der Lohnfertigung.

ams.erp bildet die zentrale Datendrehscheibe für sämtliche Unternehmensprozesse. Wesentliche Aufgabe ist das Zusammenführen innovativer Digitaltechnologien und klassischer, meist mechanischer und elektronischer Steuerungseinrichtungen. Hierzu zählt auch die standortübergreifende Vernetzung – vertikal in die Fertigung hinein und horizontal über Systeme und Firmengrenzen hinweg. Die flexible Business-Software erhöht die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen mit komplexem Projektgeschäft.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

ams.Solution AG
Rathausstraße 1
41564 Kaarst
Telefon: +49 (2131) 40669-0
Telefax: +49 (2131) 40669-69
https://www.ams-erp.com/

Ansprechpartner:
Guido Piech
PR-Manager
Telefon: 02131 4066929
E-Mail: g.piech@ams-erp.com
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Erneute Bestätigung für hervorragende Beratung im Mittelstand

Erneute Bestätigung für hervorragende Beratung im Mittelstand

Gerade bei der Prozessberatung mittelständischer Hidden Champions aus dem Bereich der Losgröße 1+ kommt es auf einen fachlich hochwertigen und partnerschaftlichen Dialog an. Dass die Experten der ams.Solution AG diese Fähigkeit bei der Realisierung ihrer anspruchsvollen Digitalisierungsprojekte besitzen, belegen die Aussagen, die die Kunden des familiengeführten Software- und Beratungshauses im Rahmen des renommierten Wettbewerbs TOP CONSULTANT tätigten. Bereits zum 14. Mal sicherte sich das Unternehmen das begehrte Qualitätssiegel und gehört damit zur Riege der besten Mittelstandsberater Deutschlands, wenn es um die Umsetzung einer ganzheitlichen Prozessorganisation in der Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigung geht. Das hervorragende Abschneiden beruht auf der hohen Branchenkenntnis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dank langjähriger Projekterfahrung sind sie in der Lage, bei der Implementierung des marktführenden Multiprojektmanagement-Systems ams.erp sämtliche relevanten Digitalisierungsaspekte einzubeziehen. Ein Alleinstellungsmerkmal von ams.Solution im mittelständischen Markt für Geschäftssoftware ist darüber hinaus die vollumfängliche Berücksichtigung des Change-Managements. Die Führungskräfte, Key User und Endanwender der Kunden werden gezielt auf die anstehenden Prozessveränderungen vorbereitet, wodurch viele Diskussionspunkte im Projektverlauf gar nicht erst entstehen.

Besonders punkten konnte ams.Solution im diesjährigen TOP CONSULTANT-Beraterwettbewerb in den Kategorien Integrität, Loyalität und Kundenbindung, wo das Unternehmen durchgehend hohe Bewertungen erhielt. Untermauert werden diese Ergebnisse von konkreten Aussagen diverser befragter ams-Kunden. Ein ERP-Verantwortlicher schätzt insbesondere die fachliche Kompetenz, das Engagement und die Fähigkeit der ams-Fachleute, sich in die spezifischen Herausforderungen seines Unternehmens hineinzudenken. Die Berater seien nicht nur imstande, Problemstellungen zu erkennen, sondern offerierten im Anschluss auch praktikable und umsetzbare Lösungen.

Diese Einschätzung wird von der Führungskraft eines anderen Einzelfertigers bestätigt: „Besonders positiv bewerten wir die ausgeprägte Fachkompetenz der ams-Berater, ihre Zuverlässigkeit und das ehrliche Interesse an unseren individuellen Anforderungen. Vom ersten Gespräch an fühlten wir uns verstanden und auf Augenhöhe abgeholt.“ Dabei besäßen die Berater neben einem tiefen Verständnis für die eigenen Software-Systeme ein ebenso tiefes Branchenwissen, das sich in jeder Phase der Zusammenarbeit positiv bemerkbar mache. Besonders hervorzuheben sei zudem der partnerschaftliche Ansatz, der nicht darauf abziele, lediglich Produkte und Dienstleistungen verkaufen zu wollen. Vielmehr ginge es stets darum, den für das Anwenderunternehmen größtmöglichen Nutzen zu schaffen.

Kompetent und lösungsorientiert

„Die ams-Berater hören zu, denken mit und sind jederzeit offen für den Dialog. Fragen oder Herausforderungen werden schnell, kompetent und lösungsorientiert adressiert. Dabei agieren sie professionell und mit einer angenehmen Ruhe, die auch in intensiven Projektphasen für ein konstruktives Miteinander sorgt“, stellt ein dritter Studienteilnehmer fest. Was ihn ebenfalls beeindruckte, war die Fähigkeit der ams-Experten, komplexe Themen verständlich zu erklären und in die betriebliche Wirklichkeit zu übersetzen. „Wir fühlen uns bei ams.Solution nicht als ein Kunde unter vielen, sondern als Partner, dessen Erfolg dem Beraterteam am Herzen liegt. Kurz gesagt: Die Zusammenarbeit ist geprägt von Professionalität, Menschlichkeit und einem hohen Maß an Verlässlichkeit – genau die Kombination, die wir uns von einem langfristigen IT-Partner wünschen“, zieht der ERP-Leiter auch dieses Kundenunternehmens stellvertretend für weitere Antwortgebende ein höchst positives Fazit.

Für Andreas Montag, Vorstand für Projekte und Kundenbetreuung bei ams.Solution, ist die erneute Auszeichnung mit dem TOP CONSULTANT-Siegel der Beleg dafür, nach wie vor den richtigen Beratungsansatz zu verfolgen. Damit meint er, dass es für eine gelungene Projektumsetzung neben dem notwendigen Fach- und Branchenwissen in besonderem Maße auch auf die menschliche und soziale Kompetenz der Consultants ankomme. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Lage, das Geschäft und die Prozesse unserer Kunden zu verstehen. Sie verstehen es darüber hinaus, die Motivation im Projekt stets hochzuhalten. Denn nur dann stellen sich später die erhofften Effekte einer neu implementierten Geschäftssoftware ein.“

Über die ams.Solution AG

Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit mehr als 35 Jahren werden auf Basis der branchenorientierten Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Unternehmensprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette realisiert. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen im Maschinen-, Anlagen-, Apparate- und Verpackungsmaschinenbau, im Werkzeug- und Formenbau, im Stahl-, Metall-, Holz- und Komplettbau, im Schiffbau und in der maritimen Industrie sowie im Laden- und Innenausbau, im Sonderfahrzeugbau und in der Lohnfertigung.

ams.erp bildet die zentrale Datendrehscheibe für sämtliche Unternehmensprozesse. Wesentliche Aufgabe ist das Zusammenführen innovativer Digitaltechnologien und klassischer, meist mechanischer und elektronischer Steuerungseinrichtungen. Hierzu zählt auch die standortübergreifende Vernetzung – vertikal in die Fertigung hinein und horizontal über Systeme und Firmengrenzen hinweg. Die flexible Business-Software erhöht die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen mit komplexem Projektgeschäft.

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ams.Solution treibt Digitalisierung und Automatisierung voran

ams.Solution treibt Digitalisierung und Automatisierung voran

Vom 11. bis 14. März 2025 findet in Leipzig die internationale Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik INTEC statt, auf der technologieführende Anbieter und Dienstleister ihre Lösungen zur effizienten Durchführung der täglichen Produktionsaufgaben in der Metallbearbeitung vorstellen. Die ams.Solution AG präsentiert in Halle 2, Stand K08 ihr durchgängiges Multiprojektmanagement-System ams.erp, das funktional auf die Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern zugeschnitten ist. Die branchenorientierte Standard-Software deckt sämtliche Unternehmensprozesse entlang der kompletten Wertschöpfungskette flexibel ab und erhöht damit die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Mittelständlern mit komplexem Projektgeschäft. Um deren Automatisierungs- und Vernetzungsgrad noch weiter zu steigern, treibt ams die Integration von KI-Funktionalität voran. Dass vor diesem Hintergrund bereits vor einiger Zeit eine Partnerschaft mit dem innovativen KI-Anbieter AI/UI aus Jena geschlossen wurde, ist kein Zufall. ams.Solution ist in den neuen Bundesländern sehr aktiv und verfügt dort über einen kontinuierlich wachsenden Kundenstamm.

Maschinen- und Anlagenbauer aus dem Umfeld der Losgröße 1+ stemmen kapitalintensive Aufträge mit oftmals langen Laufzeiten. Wie schnell und zu welchen Kosten die Projekte umsetzbar sind, lässt sich zum Vergabezeitpunkt in der Regel nur annäherungsweise bestimmen. Denn vor allem die häufig vorkommenden Produktanpassungen im laufenden Projekt erfordern Reaktionsschnelligkeit. Hierfür liefert ams.erp auf technischer Ebene alle notwendigen Funktionalitäten für eine reibungslose fertigungsbegleitende Konstruktion und auf kaufmännischer Ebene eine jederzeit aktuelle mitlaufende Kalkulation. Da das durchgängige System sämtliche Daten in Echtzeit vernetzt und bereitstellt, liefert es den Projektverantwortlichen die notwendige Transparenz für eine effiziente Steuerung aller Prozesse – immer unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit.

Neben der eigentlichen Funktionalität ist vor allem ihre Integrationsfähigkeit ein wesentliches Kriterium bei der Auswahl einer zukunftsfähigen ERP-Software. Als zentrale Datendrehscheibe muss sie in der Lage sein, alle möglichen Applikationen und Systeme anzubinden: mobile Apps und Cloud-Apps ebenso wie lokale Anwendungen und KI-Plattformen. Mit der ams.erp API steht eine flexible Programmierschnittstelle bereit, die den Endanwendern die Möglichkeit gibt, neben den genannten Drittsystemen auch eigene Applikationen mit ams.erp zu verknüpfen.

Einzelfertiger setzen auf ams.erp

Zu den Unternehmen, die schon lange mit dem System arbeiten, gehört Stahlbau Oberlausitz. Bei dem Spezialisten für kundenspezifischen Stahlhochbau kommt es zum Einsatz, um jeden der jährlich bis zu 400 Großaufträge inklusive Engineering-, Bau- und Montageleistungen budget- und termingemäß abzuschließen. Der gesamte Geschäftsprozess von der Projektierung bis zur Inbetriebnahme wird abgedeckt, sodass alle im Auftragsverlauf entstehenden kaufmännischen und technischen Informationen stets im Zugriff sind. Die Verantwortlichen nutzen diese Daten, um den Fortgang der laufenden Aufträge in Echtzeit zu überwachen und neue Projekte vorausschauend zu planen.

Die Partzsch Unternehmensgruppe entschied sich 2024 für ams.erp. Das zuvor eher handwerklich geprägte Familienunternehmen aus Döbeln entwickelte sich in relativ kurzer Zeit von einer reinen Reparaturwerkstatt für elektrische Maschinen und Antriebe zu einem international agierenden Mittelständler mit 550 Beschäftigten und kontinuierlich wachsender Expertise rund um die Instandsetzung, Reparatur, Wartung und Neufertigung von rotierenden elektrischen Systemen. Dank beträchtlicher Fertigungstiefe gewährleisten die Sachsen nicht nur einen schnellen, anbieterunabhängigen Komplettreparaturservice, sondern stellen selbst auch ein breites Spektrum an Produkten her. Um das sich daraus ergebende umfangreiche Projektgeschäft optimal zu steuern, brauchte es eine durchgängige Software, die die branchenspezifischen Anforderungen der Losgröße 1+ berücksichtigt und dabei verschiedenste Applikationen integrieren kann.

Erst kürzlich konnte ams.Solution mit Köberlein & Seigert einen weiteren renommierten Neukunden aus dem Bereich Zuführ- und Automatisierungstechnik hinzugewinnen. Das Produktportfolio des technologie- und qualitätsführenden Unternehmens aus Südthüringen erstreckt sich von der standardisierten Einzelmaschine bis hin zur individualisierten Montageautomatisierung und -verkettung. Mit ams.erp soll die Effizienz der Projektabwicklung noch einmal deutlich gesteigert werden.

Interessenten finden ams.Solution auf der INTEC 2025 in Halle 2, Stand K08.

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