
Mehr Prozesssicherheit im Stahlbau mit ams.erp
Planungs- und Ingenieurbüros sowie ausführende Stahlbauunternehmen planen und steuern komplexe Aufträge, die mit erheblichen Investitionen verbunden sind. Diese anspruchsvolle Aufgabe transparent zu lösen, ist die Kernaufgabe der Branchenlösung ams.erp BUILDING. Mit der ERP-Lösung ist ein durchgängiges Informationssystem verfügbar, das die Anwenderunternehmen zu allen kaufmännischen und technischen Fragen ihrer Projekte verlässlich in Echtzeit beauskunftet. Dabei reicht das abgedeckte Prozessspektrum von CRM, Vertrieb und Kalkulation über Disposition, Nachauftragnehmersteuerung inklusive CAD-Integration und Materialwirtschaft bis hin zur Baustellenabwicklung. Querschnittsfunktionen wie DSTV-Standards, BIM-Integration, Dokumentenmanagement, Zeitwirtschaft und Finanzbuchhaltung machen die Lösung zu einem Projektmanagement-ERP, mit dem sich Unternehmen durchgängig organisieren.
Im Zentrum von ams.erp steht die wachsende Stückliste: Parallel zu den laufenden Projekten schreibt die Software die zugehörigen Auftragsstücklisten versionssicher fort, sodass allen Projektbeteiligten jederzeit der aktuelle Stand vorliegt. Klar definierte Workflows sorgen für ein durchgängiges Multiprojektmanagement, in dem Termin- und Ressourcenengpässe frühzeitig sichtbar werden. Für den Datenaustausch mit Auftraggebern und Lieferanten unterstützt ams.erp die Standards des DSTV und des GAEB, zudem steht eine offene API für individuelle Systemanbindungen bereit. Auch die Einbindung von Unterauftragnehmern – von der verlängerten Werkbank bis zur kompletten Auslagerung der Fertigung – gehören zum Leistungsumfang.
Künstliche Intelligenz für Stücklisten und GAEB-Ausschreibungen
Großes Potenzial für zusätzliche Prozesssicherheit im Stahlbau sieht ams.Solution zudem in der Integration von Künstlicher Intelligenz, insbesondere bei der Stücklisten- und Ausschreibungsbearbeitung. Denn hier stehen Stahlbauer vor der Herausforderung, dass Daten aus unterschiedlichsten Quellen stammen und nicht auf Anhieb kompatibel sind: CAD/CAM-Programme wie Tekla, SDS/2 oder Advance Steel erzeugen Stücklisten mit eigenen Bezeichnungen für Profile, Bleche, Schweißnähte und Verbindungsmittel, die häufig nicht mit den Artikelstämmen im ERP-System übereinstimmen. Hinzu kommen uneinheitliche Schreibweisen für Normprofile, fehlende oder inkonsistente Angaben zur Stahlgüte, zur Oberflächenbehandlung oder zu Zertifikaten. Bei GAEB-Ausschreibungen wird die Arbeit zudem durch die Formatvielfalt erschwert. Denn das ältere GAEB90 existiert weiterhin neben dem moderneren GAEB DA XML, das zudem in verschiedenen Versionsständen im Umlauf ist. Viele Positionen in den Leistungsverzeichnissen sind außerdem als Freitexte formuliert, die sich nur mit viel Erfahrung und Fachwissen der Kalkulatoren mit internen Artikeln oder Leistungspositionen abgleichen lassen.
Dank KI wird es künftig unerheblich sein, in welchem Format Auftraggeber ihre Stücklisten liefern. Denn die KI-Sprachmodelle, die über die leistungsstarke Programmierschnittstelle ams.erp API angebunden werden, bereiten dann alle Varianten für den Import in ams.erp vor und übersetzen sie in Sekundenschnelle in die eigenen Stücklistenstrukturen. Möglich werden soll dies durch eine strukturierte Extraktion, bei der Mengen, Einheiten und technische Spezifikationen aus den heterogenen Quellen vereinheitlicht werden. Bei GAEB wird das Prinzip in umgekehrter Richtung funktionieren: Die KI wird die Übersetzung zwischen den internen Daten und dem von öffentlichen Auftraggebern geforderten Zielformat übernehmen. Künftig sollen Agenten GAEB-Freitextpositionen zudem automatisch klassifizieren und mit den Stammdaten abgleichen – auch bei variierenden Formulierungen und Synonymen. Im Ergebnis beschleunigt sich die Angebotskalkulation, weil deutlich weniger manuelle Nacharbeit notwendig ist, was gerade bei Ausschreibungen mit engen Fristen zum Wettbewerbsvorteil werden kann.
Ein besonderes Sicherheitsmerkmal der bereits bestehenden ams-KI-Architektur ist der On-Premises-Betrieb: Da alle Daten lokal bei den Anwendern verarbeitet werden, behalten Stahlbauunternehmen die volle Governance über ihre Daten und können die Vorteile von KI nutzen, ohne dass geschäftskritische Informationen unbemerkt in die Cloud abfließen.
Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
Weiterführende Informationen: www.ams-erp.com
ams.Solution AG
Rathausstraße 1
41564 Kaarst
Telefon: +49 (2131) 40669-0
Telefax: +49 (2131) 40669-69
https://www.ams-erp.com/
PR-Manager
Telefon: +49 (2131) 4066929
E-Mail: g.piech@ams-erp.com
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ams.Solution auf der AMB 2026: KI-gestützte Angebotserstellung trifft auf automatisierte Fertigungsaufträge
Das Multiprojektmanagement-System ams.erp vernetzt die Prozesse von Unternehmen der Losgröße 1+ übergreifend und führt sämtliche kaufmännischen und technischen Daten in Echtzeit zusammen. Die automatisierte Prozesskette beginnt im Vertrieb und geht über die Konstruktion, den Einkauf und die Fertigung bis hin zur Montage, zum Service und zum After Sales. So besitzen alle Projektbeteiligten jederzeit den vollständigen Überblick über Budgets, Kapazitäten und Termine und können die Aufträge übergreifend planen und überwachen.
Wie diese Automatisierung in der Praxis aussieht, veranschaulicht ams.Solution am Messestand anhand eines konkreten Beispiels. Mithilfe eines Lasergravur-Systems werden live am Messestand individuelle Give-aways gefertigt. Dabei können Besucher und Interessenten die jeweils individuellen Aufträge vom ersten Klick bis zur fertigen Gravur komplett im System nachvollziehen. Über den integrierten Variantenkonfigurator legen sie die Gravur ihres Give-aways selbst fest. Mit der Bestellung erzeugt ams.erp automatisch einen eigenen, individuellen Auftrag inklusive aller Stamm- und Auftragsdaten, die für die Fertigung benötigt werden. Das System terminiert den Auftrag, übergibt ihn an das Lasergravur-System und meldet die Fertigstellung zurück, ohne dass weitere manuelle Eingriffe erforderlich sind.
In einem zweiten Szenario geht es um die KI-gestützte Angebotserstellung. Die im ERP-System integrierte Künstliche Intelligenz kann vorhandene Vertriebsberichte und diverse weitere Berichtstypen auslesen und auf dieser Basis valide Angebotsstrukturen erstellen. Die enthaltenen Informationen werden den passenden Angebotspositionen automatisch zugeordnet, was die Zeit zwischen der Kundenanfrage und dem erstem Angebotsentwurf immens verkürzt, weil Ähnlichkeiten zu vorherigen Angeboten erkannt werden und der bislang manuelle Übertrag der Berichtsinhalte entfällt.
KI-gestützte Angebotserstellung und CO2-Erfassung direkt im ERP-Prozess
Auch das dritte Fokusthema der AMB 2026, Nachhaltigkeit, ist bei ams.Solution bereits im Produkt verankert: Mit dem aktuellen Release können Anwender von ams.erp die zu erfassenden CO2-Werte pauschal Artikeln, Kostenstellen oder Arbeitsplätzen zuordnen und ab dem Rechnungseingang durch den gesamten Auftrag führen, beispielsweise für Nachweise nach REACH oder CSRD. Liegen keine Herstellerangaben zu Verbräuchen vor, lassen sich generische Annahmen hinterlegen, sodass Anwender auf aufwendige Einzelrecherchen verzichten können. Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen an einem Forschungsprojekt mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau und der Universität Kassel, das eine Online-Plattform zur automatisierten Erfassung des CO2-Fußabdrucks in Produktions- und Logistikprozessen entwickeln soll. Ziel ist es, mittelständischen Fertigern der Losgröße 1+ belastbare CO2-Werte zur Verfügung zu stellen, ohne den Aufwand für die Datenerfassung unverhältnismäßig zu erhöhen.
Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
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Geschärfter Blick auf die Prozesse
Die in Wuppertal ansässige Heinz Berger Maschinenfabrik ist ein international führender Anbieter auf dem Gebiet der Schleif- und Poliertechnik. Die Kunden des 1957 gegründeten Mittelständlers aus dem Bergischen Land schätzen die hohe Qualität der Anlagen, die sie für die präzise Bearbeitung ihrer hochwertigen Werkstücke nutzen. Schneidwaren und Handwerkzeuge zählen ebenso dazu wie chirurgische Erzeugnisse oder Produkte für die holzverarbeitende Industrie.
Bereits ab den 1970er Jahren trieb die Firmenleitung die Entwicklung neuer Maschinenkonzepte mit mechanischer und hydraulischer Antriebstechnik voran, wodurch der Anteil von Maschinen mit automatischer Werkstückzuführung stetig zunahm. Auch komplementäre Fertigungsprozesse wie Entgraten, Pließten oder Schärfen gehören inzwischen zum Leistungsspektrum, sodass das Unternehmen kundenspezifische Komplettlösungen für unterschiedlichste Anforderungen aus einer Hand bieten kann.
Die ungebrochen hohe Innovationskraft zeigt sich darin, dass jährlich mindestens ein halbes Dutzend branchenweit und international beachteter Neuentwicklungen hinzukommt. Dabei geht es in erster Linie um die konsequente Ausweitung der Prozessautomation, die über eine umfassende maschineninterne Vernetzung und die Integration moderner Robotertechnologie erreicht wird. Wie weit Heinz Berger in diesem zukunftsträchtigen Segment ist, bestätigte bereits 2021 die Experten-Jury des „ife – Netzwerk für Einzelfertiger“, die das bergische Familienunternehmen mit seinem renommierten Award für besondere technologische Verbesserungen im Umfeld der Losgröße 1+ auszeichnete. Exemplarisch prämiert wurde eine vollautomatisierte Schleifzelle mit robotergesteuerter, spezifisch ausgelegter Werkstückzuführung, die aufgrund immens reduzierter Rüstzeiten auch bei geringen Stückzahlen hocheffizient arbeitet. Die zusätzlich verbaute moderne Sensorik lieferte zudem fortwährend aktualisierte Analysen zur Produktionssteuerung, durch die das Risiko von Maschinenstillständen minimiert wird.
Hohe Innovationskraft
Da aufgrund entsprechender Nachfrage mittlerweile die meisten Anlagen in ähnlicher Weise konzipiert und ausgestattet sind, verweist Betriebsleiter Jens Neumann mit Recht darauf, dass die Wuppertaler eine Reihe von Ansätzen, die unter dem Begriff „Industrie 4.0“ zusammengefasst werden, bereits umgesetzt haben. Um weiter in diese Richtung zu gehen und den Anlagennutzern digitale Service-Konzepte wie Predictive Maintenance anbieten zu können, wurden inzwischen auch betriebsorganisatorisch die notwendigen Voraussetzungen geschaffen und eine moderne Software-Landschaft implementiert. Das Kernelement dieser Restrukturierung bildet das Multiprojektmanagement-System ams.erp, das seit Ende 2017 die Geschäftsprozesse durchgängig steuert und die Basis für das weitere wirtschaftliche Wachstum des Mittelständlers bildet.
Nicht unerheblichen Einfluss auf das Zustandekommen dieser Entwicklung hatte Jens Neumann, der 2013 nach dem Abschluss seines Maschinenbaustudiums mit der Vertiefung Informatik als stellvertretender Betriebsleiter ins Unternehmen eingetreten war. Er erkannte recht bald, dass das damals eingesetzte ERP-Systems zu wenig Unterstützung für die tägliche Projektabwicklung bot. Die Ursachen sah er einerseits in der fehlenden Funktionalität der Software, die in seinen Augen viel zu sehr auf die Serienfertigung ausgelegt war, und andererseits darin, dass sie nie richtig implementiert worden war und daher keine große Akzeptanz innerhalb der Belegschaft genoss. Informationen zu beschaffen, war mit diesem System mit großem Aufwand verbunden, meist fehlte es zudem an Aktualität und Detailtiefe.
Die Personalzeit- und Betriebsdatenerfassung erfolgte über abgekoppelte Systeme, deren Inhalte einmal morgens an die alte ERP-Software übergeben wurden, wodurch immer mit den Daten des Vortags gearbeitet werden musste. Dies war ebenso suboptimal wie die Tatsache, dass sich über bestimmte Auswertungen und Reports zwar gewisse Informationen aus den einzelnen Aufträgen zusammenziehen ließen, die jedoch erst einmal manuell in Tabellen übertragen werden mussten, bevor sie beispielsweise als Übersichten in Produktionsbesprechungen genutzt werden konnten. „Diese Umständlichkeit animierte nicht gerade dazu, mit dem System zu arbeiten. Es bestand keine Möglichkeit, sich einfach einmal schnell einen Überblick über den Status quo zu verschaffen“, konstatiert Jens Neumann und ergänzt, dass die Software für den typischen Anwendungsfall bei Heinz Berger, also das stark auftrags- und projektbezogene Arbeiten mit starker individueller Kundenorientierung, im Grunde nicht verwendbar war.
Suche nach einem passenden ERP-System
Auf Basis dieser Erkenntnis sondierte er den ERP-Markt nach passenderen Optionen, die er der Geschäftsführung anschließend präsentieren wollte. Obwohl er wusste, dass es seitens der Unternehmensleitung zu Beginn seiner Evaluierung keine übermäßige Bereitschaft zur Implementierung eines neuen ERP-Systems gab, suchte er dennoch regelmäßig den Austausch mit den Verantwortlichen. Letztlich konnte er ein Umdenken herbeiführen, indem er die positiven Auswirkungen des direkten Zugriffs auf Echtzeitdaten herausstrich – sowohl für alle Projektbeteiligten im Tagesgeschäft als auch für die Entscheidungsträger mit Blick auf die mittel- und langfristige Unternehmensentwicklung. Schließlich hatte sich die Belegschaft innerhalb von zehn Jahren auf 170 Mitarbeitende mehr als verdoppelt. Die Aussicht, in Zukunft zu jeder Zeit verlässliches und fundiertes Zahlenmaterial zur Hand zu haben, überzeugte.
Fest stand von Beginn an, dass die neue Software auf die besonderen Anforderungen der Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigung zugeschnitten sein musste, da im Prinzip jede Anlage kundenindividuelle Eigenheiten und Anpassungen aufweist. „Im Segment der Einzelfertigung reduziert sich die Zahl der relevanten Anbieter recht schnell“, stellte Jens Neumann fest, der inzwischen die Rolle des ERP-Projektleiters bekleidete. Zu diesen Anbietern gehörte die ams.Solution AG, die neben zwei weiteren Kandidaten zu ausführlichen Präsentationen eingeladen wurde. Bei diesen Veranstaltungen waren auch die Key User zugegen, die die Anforderungen ihrer jeweiligen Abteilungen im Vorfeld in einem Lastenheft zusammengetragen hatten und diese nun mit den System-Funktionalitäten abgleichen konnten. Die Anbieterpräsentationen wurden danach unter Einbeziehung der Rückmeldungen der Key User bewertet. Dabei erreichte ams.erp in Summe die höchste Punktzahl.
Da die Einführung einer neuen ERP-Software im Mittelstand immer eine grundlegende Entscheidung mit großer Zukunftsrelevanz darstellt, wollten sich die Verantwortlichen bei Heinz Berger nicht allein auf das eigene Urteil verlassen, sondern zogen die unabhängige ERP-Beratungsfirma UBK hinzu. „Wir wollten bewusst den Blick von außen aufnehmen, um größtmögliche Objektivität bei der Bewertung unserer teilweise eingeschliffenen Abläufe zu erreichen“, sagt Jens Neumann, der sich aller Wahrscheinlichkeit nach aber auch ohne die Bestätigung der externen Experten für ams.erp entschieden hätte. Denn die Software brachte alle für einen Einzelfertiger wie Heinz Berger relevanten Funktionalitäten im Standard mit – sei es für die Beschleunigung des Beschaffungsprozesses, sei es für den effizienten Umgang mit Stücklisten oder sei es für den jederzeit aktuellen Überblick über den Projektstand. „Wir wollten weit mehr als das reine Einstempeln auf einen Montagearbeitsgang. Vielmehr sollte uns die Software bei der Abwicklung voneinander abhängiger Arbeitsgänge unterstützen, mit sich verändernden Produktstrukturen im Projekt umgehen können und eine exakte mitlaufende Kalkulation bieten“, bekräftigt der ERP-Projektleiter.
ERP-Nutzung komplett im Standard
Den großen Vorteil von ams.erp sieht er darin, dass zur Erlangung dieser Ziele keinerlei Anpassungen notwendig waren, was zugleich der Empfehlung des ams-Beraterteams entsprach. Die Verantwortlichen bei Heinz Berger hatten die klare Absicht, den Software-Standard nicht zu verlassen, weil sie fest davon ausgingen, dass sich der ERP-Anbieter auf seine jahrzehntelangen Erfahrungswerte stützt und die Prozesse aus Gründen der besten Praktikabilität auf diese bestimmte Weise definiert hat. Natürlich musste sich das Unternehmen dabei der Software an einigen Punkten anpassen und einzelne gewachsene Abläufe aufgeben, was laut Jens Neumann allerdings leicht zu verkraften war. Gab es seitens der Belegschaft dennoch einmal Diskussionsbedarf, konnte er im offenen Dialog immer den grundsätzlichen Nutzen der durchgängigen Daten aufzeigen.
Das Verständnis und die Nachvollziehbarkeit der ERP-Strukturen wuchsen zum einen, weil sich infolge des Wegfalls der bisherigen Sonderfälle viele Prozesse in der Gesamtabwicklung zunehmend anglichen oder sogar identisch gestalteten. Zum anderen erkannten die Mitarbeitenden, dass einzelne Prozessänderungen in ihren Bereichen weitreichende positive Konsequenzen im weiteren Verlauf bereithalten. Jens Neumann nennt ein Beispiel: „Die Lageristen wissen aus dem System, wenn eine Bestellung getätigt wurde. Weil diese Bestellung direkt mit dem dazugehörigen Auftrag verknüpft ist, ergibt sich, was mit bestimmten Bau- oder Bestellteilen zu geschehen hat. Das Ergebnis: Die zuvor häufigen Anrufe mit Rückfragen entfallen.“
Aber auch innerhalb der einzelnen Abteilungen zeigten sich die Vorteile der integrierten ERP-Software sehr schnell. Nachdem es beispielsweise zunächst verschiedentlich hieß, die Beschaffung sei zuvor einfacher gewesen, wurde diese Aussage schnell dadurch entkräftet, dass Anforderungen über das System direkt an den Einkauf übertragen und die entsprechenden Daten sofort bearbeitet werden können. Über die Funktionalität des Moduls ams.Compendium können zudem alle für die Bestellung notwendigen Dokumente automatisch aggregiert und der Vorgang über das einfache Senden einer vorgefertigten E-Mail abgeschlossen werden. Im Hintergrund wird die Bestellung archiviert und der Datensatz dem zugehörigen Auftrag zugewiesen. Diese und ähnliche Erleichterungen überzeugten auch anfangs skeptische Mitarbeiter rasch, selbst wenn im Einzelfall ein oder zwei Klicks mehr notwendig waren.
Die durchgängige Arbeitsweise überzeugt
Der Gesamtprozess startet damit, dass der Vertrieb die Angebote in ams.erp erstellt und diese bei erfolgreichem Abschluss in Aufträge gewandelt werden. Dabei werden gewisse kaufmännische Werte direkt mitgegeben. Aufgrund der Tatsache, dass bei Auftragseingang die letztliche Ausprägung der Anlagen – wie in der Einzelfertigung üblich – fast nie bekannt ist, wird ein großer Teil der konstruktiven Tätigkeiten erst nach und nach über das PDM-System an das ERP-System übertragen. Die Flexibilität, in dieser Weise vorgehen zu können, wird unter anderem über die Funktionalität der „wachsenden Stückliste“ erreicht, die versionssicher alle Änderungen abbildet, welche sich aus der fortlaufenden Konstruktionsarbeit ergeben. Da ams.erp die auftragsbezogenen ERP-Buchungen mit der Auftragsstückliste verknüpft, steht allen Beteiligten jederzeit der aktuelle Projektstand zur Verfügung. Ohne jeglichen Zeitverzug erfahren Fertigung, Beschaffung und Montage, welche Arbeiten bereits ausgeführt wurden und welche weiterführenden Arbeitsschritte wann anstehen. In gleicher Weise wird der Fertigungs- bzw. Lieferstatus der noch zu verbauenden Teile vollständig transparent.
Ebenso besteht vollständiger Überblick darüber, in welche Richtung sich die Projektkosten entwickeln. Im Zusammenspiel mit der integrierten Personal- und Auftragszeiterfassung, die bei Heinz Berger die alten Insellösungen ersetzt hat, bringt ams.erp standardmäßig sämtliche Funktionalitäten für eine exakte und jederzeit aktuelle mitlaufende Kalkulation mit. Somit besitzen die Verantwortlichen stets in Echtzeit Zugriff auf den Status der laufenden Projekte unter Berücksichtigung aller Budget- und Solldaten. Kostenseitige Fehlentwicklungen in der Auftragsabwicklung, die sich im Rahmen der fertigungsbegleitenden Konstruktion ergeben können, lassen sich auf diese Weise frühzeitig erkennen.
Jens Neumann sieht die Durchgängigkeit und die Möglichkeiten der tiefen Integration, die ams.erp unter anderem in Richtung der eingesetzten PDM- und DMS-Systeme des ams-Partners Pro.File bietet, als große Pluspunkte, da beispielsweise relevante Dokumente direkt den zugehörigen Datensätzen zugeordnet werden. Dies unterstütze die Arbeitsvorbereitung ungemein, da sich beim Schreiben von Arbeitsplänen sogleich die relevanten Zeichnungen in der Vorschau anzeigen lassen. Ein Faktor, den der Projektleiter inzwischen mindestens ebenso sehr zu schätzen weiß, ist die Flexibilität der Software bei der Bereitstellung von Informationen. Dazu sagt er regelrecht begeistert: „Berichte über Crystal Reports anzufertigen, ist sicher auch mit anderen Systemen möglich. Die Zusatzfunktionen und Optionen zur Erstellung von Workflows und Dashboards hingegen, die unser ERP-System bietet, sind ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal. Denn darüber können wir die für uns relevanten Inhalte selbst zusammenstellen – was perspektivisch wertvoll ist.“
Unkomplizierte Bereitstellung von Informationen
Wertvoll deshalb, weil er damit zwei Dinge gleichzeitig erreicht: Zum einen kann er den Mitarbeitenden über die Zusatzfunktionen und Dashboards noch mehr nützliche Informationen und Übersichten zur Verfügung stellen, ohne dass diese selbst zu Power Usern werden müssten. Zwar könne man in ams sehr gut Daten verknüpfen und sich Informationen beschaffen, doch dazu sei eine gewisse Praxis notwendig, wofür den Mitarbeitenden in der Fertigung naturgemäß die Zeit fehle. Zum zweiten ist die Akzeptanz für das System und seine konsequente Nutzung noch einmal stark gestiegen, weil neben projektrelevanten Informationen wie den auf einem Auftrag verbliebenen Reststunden oder den offenen Bestellpositionen auch persönliche Daten abrufbar sind, beispielsweise die Anzahl der verbliebenen Urlaubstage. Der Bedarf an solchen weiterführenden Informationen ist derart hoch, dass inzwischen ein kürzlich eingestellter Mitarbeiter im Bereich Betriebsentwicklung mit der Erstellung weiterer Dashboards betraut wurde.
Ein etwas anders gelagerter, dennoch ähnlicher Fall aus dem Lagerwesen verdeutlicht die Flexibilität von ams.erp und den Effizienzgewinn bei Heinz Berger. Speziell im Wareneingang sei die Funktionalität des Etikettendrucks sehr hilfreich, sagt Jens Neumann, und ergänzt, dass „wir an dieser Stelle mit eigenen Reports eine sehr informative Grundlage geschaffen haben, Teile zu kennzeichnen. Damit ist immer klar, um welches Teil es sich handelt, wo es hingehört und was damit passieren soll. Das Buchungssystem läuft dabei komplett über das ERP-System“.
Insgesamt bewertet der ERP-Projektleiter das System äußerst positiv, sowohl aufgrund der bislang geleisteten Unterstützung im Rahmen der täglichen Projektabwicklung als auch hinsichtlich der Perspektiven, die es dem Wuppertaler Unternehmen noch bietet. Er nennt das Beispiel der Arbeitsvorbereitung, die dafür sorgen muss, dass alle benötigten Komponenten zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Hier punktet ams.erp mit seiner Materialdisposition und der integrierten Unterdeckungsprüfung. Dank ihr wird automatisch ein Bestellvorschlag angelegt, sobald der Saldo in der Materialdisposition am Ende eines bestimmten Betrachtungszeitraums den erforderlichen Mindestbestand unterschreitet. Zwar hatte vor der Neueinführung bereits eine Arbeitsvorbereitung existiert, allerdings mit sehr rudimentären, händischen Prozesse. Systemseitig ließen sich zuvor keine Lagerorte festlegen und es gab auch keinerlei Transparenz darüber, welche Stücklistenpositionen bereits bestellt waren, geschweige denn, wann sie geliefert werden sollten. Häufig genug stellte erst sich bei Montage heraus, dass Teile gar nicht geordert worden waren. Hier liefert ams.erp heute die entsprechenden Informationen.
Potenzial der Software bietet große Perspektiven
Für die Ausfuhr und den Versand ist bereits das Modul ams.export im Einsatz, weil vor allem die Sanktionslistenprüfung händisch kaum noch zu bewältigen ist. Fest eingeplant ist zudem die durchgehende Verwendung der Collaboration-Plattform ams.taskmanager, die als unternehmensweite und -übergreifende Kommunikationsdrehscheibe sämtliche betrieblichen Anfragen und Aufgaben zentral verwaltet. Der jeweilige Bearbeitungsstatus ist jederzeit aktuell einsehbar, wodurch sich der oftmals ausufernde E-Mail-Verkehr drastisch reduzieren wird.
Großes Potenzial zur Ablaufbeschleunigung sieht Jens Neumann zudem in der Nutzung der webbasierten Konfigurationsplattform ams.flex, über die sich schnell und ohne Programmierkenntnisse betriebssystemunabhängige, standardisierte Business-Apps zur Abbildung individueller Geschäftsprozesse erstellen lassen. Ein neu entwickeltes, universelles Application Interface sorgt in diesem Rahmen für den sicheren und kontrollierten Zugriff auf ams.erp. Dasselbe Interface namens ams.erp API spielt in den Planungen des ERP-Experten auch eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die Sensorik der eigenen Maschinen an die ERP-Software anzubinden und den Berger-Kunden damit künftig eine digital basierte „vorausschauende Wartung“ anbieten zu können. Damit würde sich die Wuppertaler verfahrenstechnisch noch mehr als bislang vom Wettbewerb abheben und mit den digitalen Service-Modelle weitere Verkaufsargument liefern.
„Die Richtung, in die sich ams.erp entwickelt, eröffnet uns perspektivisch eine Menge Möglichkeiten. Mit ihm als führendem und zentralem System, in dem alle Informationen zusammenlaufen, werden wir so schnell auf keine unüberwindbaren technologischen Hürden treffen“, bekräftigt Jens Neumann. Dies sei auch vor dem Hintergrund der Personalgewinnung ein wichtiger Aspekt. Schließlich werde die IT-Ausstattung immer wichtiger. Über durchdigitalisierte Prozesse könne das Unternehmen potenziellen neuen Mitarbeitenden zeigen, nicht nur in puncto der Maschinen und Anlagen innovativ zu sein, sondern auch hinsichtlich der Prozesse und Arbeitsweisen.
In der Gesamtschau hat Heinz Berger dank ams.erp in allen Bereichen und Abteilungen erheblich an Transparenz hinzugewonnen. „Die Informationsfülle, die eine durchgängige Software liefert, ist ein Quantensprung im Vergleich zu vorher. Und selbst, wenn wir noch nicht alle Möglichkeiten nutzen, kann ich mit bestem Wissen und Gewissen sagen, dass sie für einen Einzelfertiger wie uns das notwendige Leistungsvermögen bereithält“, schließt Jens Neumann.
Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
Weiterführende Informationen: www.ams-erp.com
ams.Solution AG
Rathausstraße 1
41564 Kaarst
Telefon: +49 (2131) 40669-0
Telefax: +49 (2131) 40669-69
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ams.Solution AG: Prozesse effizient kanalisiert
Die ausführungsreife Planung, Konstruktion und Inbetriebnahme von Stahlwasserbauausrüstungen für Schleusen, Wehranlagen, Staudämme, Wasserkraftanlagen, Schiffshebewerke, bewegliche Brücken und Fähranleger sind das angestammte Metier der DSD Noell GmbH. Zum Produktportfolio gehören neben den Wehrelementen, Stahlbautoren und Verschlüssen selbst auch die dazugehörigen Antriebs- und Steuerungseinheiten.
Das Ursprungsunternehmen war vor rund 200 Jahren in Würzburg gegründet worden und agierte als Noell GmbH lange eigenständig, bevor es infolge von Übernahmen, Ausgliederungen und Teilverkäufen in der Zeit um die Jahrtausendwende aufgesplittet wurde. Die 50 Mitarbeiter starke Stahlwasserbausparte, die immer noch in der mainfränkischen Universitätsstadt ansässig ist, gehört nach wechselnden Firmenzugehörigkeiten und Besitzverhältnissen seit 2004 zur heutigen DSD Steel Group GmbH aus Saarlouis.
Mit der Herauslösung aus dem Konzernverbund ging einher, dass die dort eingesetzte ERP-Lösung nicht mehr zur Verfügung stand. War diese Software aufgrund ihrer kaufmännischen Ausprägung für die Steuerung nationaler und internationaler Großprojekte im Stahlwasserbau schon nur sehr eingeschränkt einsetzbar, waren es die danach genutzten Insellösungen auf Excel-Basis noch viel weniger. Deshalb initiierten die Verantwortlichen ein ERP-Auswahlverfahren über das renommierte Beratungshaus Trovarit. Das Ziel: Ein integriertes System mit technischem Fokus sollte den jeweils aktuellen Stand der Auftragsabwicklung transparent und nachvollziehbar abbilden, inklusive Kostenentwicklungen, Dokumentationen, Materialverfügbarkeiten und Fertigungsständen. Mit der zusätzlichen logistischen Herausforderung, dass DSD Noell sämtliche Teile fremdfertigen lässt. Die Entscheidung fiel auf das Multiprojektmanagement-System ams.erp, das dank seines expliziten Zuschnitts auf die Anforderungen der Losgröße 1+ seit mehr als zehn Jahren für Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit in den Projekten sorgt.
Die Einführung der ERP-Software hatte unter der Prämisse gestanden, dass die rein finanzbuchhalterische Abwicklung weiterhin beim saarländischen Mutterkonzern verbleiben sollte, weswegen eine Lohnschnittstelle zu Datev Voraussetzung war. Abseits dessen waren die fränkischen Stahlwasserbauer frei in ihrer Entscheidungsfindung. Für den ERP-Projektleiter Reinhold Seubert, der bereits seit 1983 im Unternehmen tätig ist und dessen Organisationsstrukturen daher bestens kennt, stand außer Frage, dass das System eine technische Ausrichtung mitbringen musste. Ein Ansatz, der in seinen Augen bei vielen Mittelständlern selbst aus dem Umfeld der Losgröße 1+ zu kurz kommt, wenn sie im Rahmen von ERP-Evaluierungen stattdessen die kaufmännischen Eigenschaften zu sehr gewichten.
Gesucht: System mit technischem Fokus
Bei DSD Noell sind es zwei zentrale Kriterien, die den gewünschten technischen Fokus ausmachen: zum einen die Durchgängigkeit in der Projektabwicklung über die Kernbereiche Konstruktion, Beschaffung, externe Fertigung und Versand hinweg, zum anderen die Berücksichtigung der Besonderheiten bei der Herstellung von Unikaten. Mit professioneller Unterstützung des ERP-Auswahlberatungshauses Trovarit gelangten sieben Systeme in eine weiter gefasste Vorauswahl, aus der letztlich zwei potentiell geeignete hervorgingen. ams.erp machte schließlich das Rennen, weil es die Key User hinsichtlich Gesamtfunktionalität, Prozessabdeckung und Oberflächen-Design am meisten überzeugen konnte.
Zum Kreis der Key User hatte auch Reinhold Seubert gehört, der die Software als gelernter Maschinenbautechniker zunächst aus Anwendersicht bewertet hatte, bevor er zu Beginn der Implementierung die Aufgabe der Systembetreuung übertragen bekam. Dies hatte sich aus seiner hohen IT-Affinität ergeben und war erforderlich geworden, weil die zuvor angewandte Praxis mit wechselnden Verantwortlichen nicht funktioniert hatte.
Reinhold Seubert beschreibt anhand eines konkreten Beispiels, was er mit Prozessdurchgängigkeit meint: Anders als zuvor, als die Stücklisten manuell in Excel abgeschrieben und zur Generierung der Bestellungen auf Papier an den Einkauf übergeben wurden, sollten die Stücklisten- und Zeichnungsinformationen zu den Bauteilen nun geordnet und vor allem digital in ein integriertes System gebracht werden. Die Software sollte auf Basis dieser Daten erstmals verlässliche Auskunft darüber geben, was bereits an Material bestellt worden war, was noch bestellt werden muss und was bereits geliefert worden war. Gerade vor dem Hintergrund der in der Einzelfertigung üblichen technischen Anpassungen im Projektverlauf ist dies laut dem ERP-Projektleiter von höchster Relevanz, weil klar sein muss, ob Änderungen und Nachbesserungen überhaupt noch möglich sind oder ob eventuell eine Neubestellung erforderlich ist, weil das fragliche Teil bereits fertiggestellt wurde. „Alle diese Informationen waren ohne ERP-System nur sehr schwer zu erlangen. Bestenfalls gab es einen aktuellen Stand, dann allerdings meist nur bereichsbezogen, nicht firmenübergreifend. Insellösungen und individuell gepflegte Excel-Listen waren der Normalfall“, erinnert er sich. Diese nichtintegrierten Arbeitsweisen sollten konsequent abgeschafft werden, weil sie die Nachvollziehbarkeit in den Projekten verhinderten.
Flexibel und dennoch nah am Standard
Der gerade berufene ERP-Projektleiter machte von Beginn an von der Möglichkeit Gebrauch, sich intensiv mit dem branchenerfahrenen ams-Berater auszutauschen und ihm regelmäßig über die Schulter zu schauen. Recht schnell war er daraufhin in der Lage, sich eigenständig in der Software zu bewegen, Zusatzfunktionen zu aktivieren und Workflows zu gestalten. Die Nutzung der flexiblen Optionen von ams.erp führte allerdings nicht zu einer Abkehr vom Software-Standard. Im Gegenteil: „Bis auf einige Schnittstellenoptimierungen und kleinere Erweiterungen wie Feldanpassungen, die allesamt Bestandteile der Wartung sind, befinden wir uns sehr nahe am Standard“, sagt Reinhold Seubert, und ergänzt, dass alle bislang erfolgten Release-Wechsel ohne Unterbrechung des Tagesgeschäfts durchgeführt werden konnten.
Der ams-Standard passt demnach sehr gut für die Abbildung der Hauptprozesskette bei DSD Noell, die mit der Übergabe der CAD-Konstruktionsdaten beginnt. Die ams-eigene „Generic“-Schnittstelle sorgt für den sauberen Import der Stücklistenpositionen aus dem PDM-System AutoCAD Vault in ams.erp. Da die Software Artikel automatisch kumuliert, lassen sich direkt aus der CAD-Zeichnung heraus die Materialanforderungen generieren. Nach deren automatischen Weitergabe an den Einkauf folgt die Erstellung der Fremdarbeitsgänge und der Logistikzuordnungen. Dies ist ein wichtiger Punkt, weil nicht zwingend alle Teile einer Baugruppe zeitgleich zum jeweiligen Fremdfertiger gehen. Stattdessen kann es sein, dass ein Bolzen hinzugekauft oder ein bestimmtes Teil von einem Dritten vorbearbeitet werden muss, bevor es zur Montage an den Endfertiger geht. „Bereits mit der Übergabe ins ERP-System wird klar festgelegt, bei welchen Teilen es sich um Kauf- und bei welchen es sich um Beistellteile handelt. Zudem werden die Arbeitsgänge bzw. die Arbeitspakete definiert“, beschreibt der ERP-Projektleiter den Vorgang. Über eine zusätzlich hinzuprogrammierte Spalte lässt sich in den Stücklisten eindeutig zuordnen, welche Teile zu welchen Arbeitsgängen gehören und zu welchen Fertigern sie gehen.
Für Fertigungsanfragen werden über das interne Modul ams.Compendium alle für die Anforderung relevanten und verlinkten Dokumente – Zeichnungen, Stücklisten etc. – automatisch in einem PDF-Container zusammengefasst. Auf dieses Tool wird laut Reinhold Seubert auch in anderen Bereichen intensiv zurückgegriffen, weil es die Arbeit ungemein vereinfacht. „Außer für Anfragen nutzen wir das Compendium auch für den Einkauf und für Bestellungen, indem die Zeichnungen mittels der Zeichnungsnummern aus dem PDM oder auch über verlinkte Dokumente aus unserem Dokumenten-Management-System ELO zusammengezogen werden“, berichtet der ERP-Leiter. Zudem kommt das Compendium in der Qualitätssicherung zum Einsatz, um Zeugnisse, Zertifikate und weitere wichtige Unterlagen zu den einzelnen Baugruppen für Dokumentationszwecke zu sammeln.
Logistische Herausforderung gemeistert
In großen Stahlwasserbauprojekten sind Langläufer keine Seltenheit. Weil DSD Noell kein eigenes Lager besitzt, müssen die Projektverantwortlichen etliche Wochen im Vorhinein Lagerfläche bei einem Dienstleister bestellen. Außerdem ist bei der Auftragsannahme noch nicht abzusehen, wer das jeweilige Teil überhaupt zu welchem Zeitpunkt fertigen kann. Trotz alledem müssen sämtliche Bauteile zugeordnet, disponiert und logistisch abgewickelt werden.
Diese Abwicklung erfolgt über ams.erp, das jederzeit sämtliche Informationen zum aktuellen Lagerbestand bereitstellt. Zusätzlich wurden Abruf-Dashboards generiert, die auf Basis der Arbeitsgangdaten definieren, welche Teile vom Lager zu welchem Fertiger gehen und welche direkt zur Baustelle geliefert werden. Die Teile, die zu einem Nachunternehmer versandt werden, laufen über Lieferscheine und Lieferantenbeistellungen, während solche Teile, die direkt zur Baustelle geliefert werden, über das ebenfalls ERP-interne Collierungs-Modul abgewickelt werden. Damit ist es möglich, die Versandteile packmittelgerecht zu einem oder mehrstufigen Verpackungseinheiten (Colli) zusammenzustellen. Die Zuordnung der Packstücke ist eindeutig in ams.erp hinterlegt, sodass die Monteure auf den Baustellen die vollständige Sicht auf alle Colli und deren Inhalte erhalten. „Die Funktionalität der Collierung zeigt erneut die Vorteile eines durchgängigen Systems, denn ohne sie wussten wir zuvor oftmals tatsächlich nicht, wo die benötigten Teile waren“, stellt Reinhold Seubert klar. Infolge der Einführung der durchgehenden Dokumentation sei jedoch nachvollziehbar, wo sich das Material gerade befinde und wann es zur Montage vor Ort ankommt. „Meist hören wir von den Baustellen heute nichts mehr, was bedeutet, dass das fragliche Material gefunden wurde. Dies war früher fast nie der Fall, weil eben oftmals gar nicht geliefert worden war. Diese Nachvollziehbarkeit ist essentiell für uns“, bekräftigt der ERP-Leiter.
Auch an anderer Stelle profitiert das Unternehmen von maximaler Transparenz. Gerade in mehrmonatigen Großprojekten mit langen Bestellzyklen und sich ändernden technischen Anforderungen kommt es darauf an, auch kostenseitig stets den Überblick zu behalten. ams.erp bringt standardmäßig sämtliche Funktionalitäten für eine exakte und jederzeit aktuelle mitlaufende Kalkulation mit. Unter Berücksichtigung aller Budget- und Solldaten haben die Verantwortlichen bei DSD Noell stets in Echtzeit Zugriff auf den Status ihrer laufenden Projekte. Dabei erfolgt der Abruf der Daten ad hoc und erfordert keine langwierigen Batch- oder Nachtläufe. Wirtschaftliche Fehlentwicklungen in der Auftragsabwicklung, die sich im Rahmen der fertigungsbegleitenden Konstruktion ergeben können, werden auf diese Weise frühzeitig erkannt und lassen sich beheben, bevor finanzieller Schaden entsteht. Auf Basis der verfügbaren Daten lassen sich die Projekte darüber hinaus genauestens nachkalkulieren.
Wachsende Stückliste ermöglicht fortlaufende Konstruktionsarbeit
Um die erwähnten, in der Unikatherstellung üblichen technischen Anpassungen im Projektverlauf sauber abbilden zu können, bietet die Software die Funktionalität der wachsenden Stückliste. Darunter versteht man eine dynamische Produktstruktur, die sich analog zum Projektfortschritt mitentwickelt. Versionssicher bildet die wachsende Stückliste in ams.erp alle Änderungen ab, die sich aus der fortlaufenden Konstruktionsarbeit ergeben. Da die Software die auftragsbezogenen ERP-Buchungen mit der Auftragsstückliste verknüpft, steht der Projektleitung jederzeit der aktuellste Stand der Auftragsabwicklung zur Verfügung. Ohne jeglichen Zeitverzug wird ersichtlich, welche Arbeiten bereits ausgeführt wurden und welche weiterführenden Arbeitsschritte wann anstehen. In gleicher Weise ist der Fertigungs- bzw. Lieferstatus der zu verbauenden Teile vollständig transparent.
Für Reinhold Seubert ist die wachsende Stückliste ein Muss, denn „wir können nicht warten, bis eine Konstruktion final durchkonstruiert ist, um dann erst mit der Materialbeschaffung zu beginnen.“ Denn dies würde die Wirtschaftlichkeit der Projekte gefährden. Bei vielen Hauptkomponenten wie Hydraulikpumpen sei von Vornherein klar, dass sie mindestens 18 Wochen Lieferzeit hätten. „Diese ordern wir, bevor es nur ansatzweise eine Stückliste gibt. Dieses Vorgehen ist mit ams überhaupt kein Problem.“ Es handelt sich bei DSD Noell in der Regel durchweg um Artikel, die frei angefordert werden. Sobald dann die Stücklisten verfügbar sind, wird lediglich der Wareneingang entsprechend auf sie verbucht.
Als weiteren Vorteil von ams.erp bewertet der ERP-Spezialist die Möglichkeit der Nutzung von O-Teilen, also die Anlage von Artikeln ohne Artikelnummern. „Dass man nicht für jedes Einmal-Teil eine Artikelnummer vergeben muss, sorgt dafür, dass der Artikelstamm nicht ins Unendliche wächst und wir somit weniger Zeit für seine Pflege benötigen“, sagt Reinhold Seubert. Hinzu komme, dass DSD Noell aufgrund des Fehlens eines echten Lagers nur über Auftragslagerartikel arbeitet, was keine Inventur erforderlich macht. Teile wie Schrauben, die auf der Baustelle nicht verbaut werden, werden umgehend verschrottet. „Hier bietet ams den Vorteil, dass wir auf diesem Wege ein Auftragslager einrichten konnten. Anders als in einem normalen Lager muss niemand hunderte Schrauben abzählen. Die kommen stattdessen direkt vom Lieferanten und erhalten eine beliebige Wareneingangsnummer für die Montagestücklisten.“
Schnelle Informationsbeschaffung
ams.erp kommt bei den Würzburger Stahlwasserbauspezialisten vor allem in den technisch geprägten Unternehmensbereichen umfassend zum Einsatz – unter anderem auch für die Personalzeiterfassung. Neue Mitarbeiter sind in der Nutzung der Software schnell firm. „Natürlich kann man nicht sämtliche Funktionalitäten eines solch umfangreichen Systems in einem achtstündigen Crash-Kurs vermitteln. Wenn man allerdings schon einmal mit einer ERP-Software gearbeitet hat, dann ist ams.erp im Vergleich sehr intuitiv bedienbar“, sagt Reinhold Seubert. Vor allem die Option, mit der rechten Maustaste jederzeit alle möglichen Info-Bezüge aufrufen zu können, wertet er als großen Gewinn. Der Klick auf eine Bestellposition beispielsweise eröffnet den direkten Blick auf die dazugehörige Anfrage oder die Materialbuchung. Ebenso ist auch sofort erkennbar, ob es sich um eine geplante oder ungeplante Entnahme handelte. Wenn man wisse, wonach man suche, biete die Nutzung der Info-Schiene eine große Arbeitserleichterung. Zumal es in vielen Unternehmen ein gängiges Phänomen sei, dass Mitarbeitende die Erstellung von Dashboards anfragten, ohne konkret benennen zu können, was sie eigentlich sehen möchten.
Sollte die Erstellung eines Dashboards jedoch Sinn ergeben, kann der ERP-Verantwortliche diese Aufgaben in aller Regel selbst erledigen. Ganz selten einmal benötigt er die Unterstützung der ams-Berater, die – wenn sie gebraucht werden – genau wissen, wovon sie sprechen, weil sie vielfach selbst aus der Einzelfertigung kommen. Die Inanspruchnahme der Consultants reduziert sich allerdings auf gelegentliche Ausnahmen, wenn tiefgehende System-Expertise gefragt ist. Ansonsten betreut Reinhold Seubert die ERP-Software in der Hälfte seiner Arbeitszeit, wodurch ihm die andere Hälfte für die Weiterentwicklung der Prozesse und deren effiziente Umsetzung zur Verfügung steht.
Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
Weiterführende Informationen: www.ams-erp.com
ams.Solution AG
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41564 Kaarst
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Keine Medienbrüche im Steinbruch
Parallel zu der zunehmenden Internationalisierung, die mit dem Eintritt von Berit Müller (4. Generation) in die Geschäftsführung im Jahr 2001 zusätzlich an Fahrt aufnahm, konnte auch der jährliche Umsatz kontinuierlich gesteigert werden – von damals rund vier auf inzwischen bis zu 18 Millionen Euro. Infolge dieser positiven Entwicklung und des sich ausweitenden Projektgeschäfts wurde jedoch ab einem gewissen Zeitpunkt das Fehlen automatisch ineinandergreifender Abläufe immer offensichtlicher. Zudem waren keine aktuellen Kennzahlen für eine exakte und vorausschauende Kalkulation vorhanden. Um weiterhin sämtliche Leistungen aus einer Hand bieten zu können, beschloss die Firmenleitung daher 2019 die Ablösung der zuvor eingesetzten, funktional limitierten Geschäftssoftware. Ausgetauscht wurde sie durch das Projektmanagement-System ams.erp, das auf die Anforderungen der Losgröße 1+ zugeschnitten ist und die Prozesse des Sondermaschinenbauers seitdem durchgängig abbildet.
Abhängig von den herrschenden Gegebenheiten an den Abbauorten und der Beschaffenheit der zu verarbeitenden Materialien werden sowohl die mobilen als auch die stationären Anlagen der AMR GmbH stets kundenindividuell konfiguriert. Ausschlaggebend für die jeweilige Ausprägung ist neben den eigentlichen Maschinenmaßen in erster Linie die gewünschte Gesteinskörnung. Darüber hinaus geht es unter anderem darum, welche vor- und nachgelagerten Maschinen, welche Trichteranordnung und welches Einkippverfahren zum Einsatz kommen sollen. Zu den geologischen Faktoren, die die Konstrukteure berücksichtigen müssen, zählt beispielsweise, dass die Verarbeitung von Material mit höherem Lehmanteil wegen der stärkeren Verschmutzung zusätzliche Achsen erfordert, während für abrasives Gestein aufgrund der stärkeren Abnutzung spezielle Gussscheiben verwendet, werden müssen.
Dank der enormen Fertigungstiefe können ca. 95 Prozent aller Arbeitsschritte, die für den Bau der Komponenten der bis zu tonnenschweren Vorbrechanlagen erforderlich sind, bei August Müller selbst ausgeführt werden. Gefertigt werden unter anderem Kettenförderer, Schubaufgeber, Plattenbänder, Backenbrecher, Rollenroste sowie sogenannte Fingerrollenroste zur Aufbereitung von stark verunreinigtem Siebschutt. Die Herstellung dieser Rollen- und Fingerrollenroste zählt laut der Geschäftsführerin Berit Müller zu den Kernkompetenzen ihres Unternehmens – was sich u.a. darin zeigt, dass sie wegen ihrer branchenweit anerkannten Funktionsweise auch von Mitbewerbern verbaut werden. Im Gegenzug werden Standartmaschinen und -teile wie Förderbänder oder bestimmte Stahlbaukomponenten bisweilen hinzugekauft, wenn sie extern kostengünstiger produziert werden können oder die eigenen Abteilungen terminlich ausgelastet sind. Dies ist aber nicht die Regel. Grundsätzlich sieht es die Firmenchefin als großen Vorteil an, die Fachkompetenz in sämtlichen wertschöpfenden Bereichen vom Vertrieb bis zur Montage im Hause zu haben. Zum einen, um alle Belegschaftsmitglieder jederzeit mit Arbeit versorgen zu können; zum anderen hat sie bereits die Erfahrung gemacht, dass vor allem Konstruktions-, Dienstleistungs- und Projektierungsleistungen zu komplex für eine Fremdvergabe sind.
Alte Software-Landschaft zu limitiert
Unnötige Komplexität entstand bei der Abwicklung der vielfältigen Projektaktivitäten irgendwann jedoch auch ohne die Einbindung externer Zulieferer. Dies lag in der Hauptsache an der damaligen Geschäftssoftware, die funktional zu sehr auf den kaufmännischen Bereich sowie auf die reine Dokumentenablage ausgerichtet und darüber hinaus nicht an die benachbarten Systeme für CAD (Autodesk Vault) oder das Finanzwesen (Datev) angebunden war. Relevante Kennzahlen zur aktuellen Kostenentwicklung konnte sie nicht bereitstellen.
Berit Müller berichtet, dass ihre Angebots- und Projektkalkulation zu weiten Teilen auf Schätzungen beruhte, was sie vor allem vor dem Hintergrund der mehrmonatigen Durchlaufzeiten und der hohen Investitionsvolumina als nicht mehr tragbar ansah. Dass das Unternehmen mit der damaligen Arbeitsweise in mehrfacher Hinsicht an Grenzen gestoßen war, bestätigt der Einkaufsleiter Tobias Reisbeck: „Unsere Software war nicht in der Lage, vielschichtige Stücklistenebenen darzustellen. Noch gravierender war, dass es wegen der begrenzten Prozessabdeckung und der fehlenden Schnittstellen keinen abteilungsübergreifenden Datenfluss gab. Dies führte dazu, dass beispielweise unsere Arbeitsvorbereitung die CAD-Stücklisten immer noch einmal händisch übertragen musste.“ Für ihn stand damit genau wie für Berit Müller fest, dass der Umstieg auf ein integriertes System mit stärkerem Branchenfokus unumgänglich war.
Eine sehr gute Vorstellung davon, wie das potenzielle neue System beschaffen sein sollte, erhielt Tobias Reisbeck während des Besuchs einer Praxisveranstaltung, auf der das Projektmanagement-System ams.erp ausführlich vorgestellt wurde. Die Präsentation des Leistungsumfangs überzeugte ihn laut eigener Aussage sofort, zumal seine Fragen rund um das Buchungsverhalten, die Materialdisposition und die Stücklistenverwaltung von anwesenden Referenzkunden allesamt zu seiner vollen Zufriedenheit beantwortet werden konnten. Dabei war der grundlegende Zuschnitt der Software auf die besonderen Belange eines Einzelfertigers wie August Müller immer sichtbar. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse waren sich die Verantwortlichen des Mittelständlers schnell darüber einig, mit ams.erp die bisher vorhandenen Defizite in der Projektabwicklung beheben zu können. Anschließende Vorort-Präsentationen und Referenzbesuche bei ams-Kunden bestätigten diesen Eindruck, sodass die Entscheidung für die ams-Implementierung im Herbst 2020 fiel.
Sauberer Durchlauf an neuem Standort
Dass es bis zum Echtstart danach noch rund anderthalb Jahre dauerte, war dem Umstand des Umzugs an einen neuen Firmenstandort geschuldet. Die beiden zuvor genutzten, räumlich voneinander getrennten Produktionsstätten innerhalb Rottweils waren schon lange zu klein geworden. Zudem war der innerbetriebliche Transport zu aufwendig, sodass die Gelegenheit beim Schopfe ergriffen wurde, als sich die Möglichkeit zum Kauf eines perfekt passenden Gebäude- und Fertigungskomplexes in einem Gewerbegebiet am Stadtrand ergab.
Die Maschinen im laufenden Betrieb umzuziehen und gleichzeitig eine neue Unternehmens-Software einzuführen, stellte für Berit Müller aus Kapazitätsgründen keine Option dar. Der positive Nebeneffekt des nachgelagerten ERP-Projekts bestand jedoch darin, dass an dem neuen Standort von Beginn an ein logistisch sauberer Durchlauf etabliert wurde. Im Rahmen der Geschäftsprozessmodellierung konnten die ams-Berater diesen Durchlauf gemeinsam mit den Key Usern entsprechend in der Software abbilden.
Dies zeigt sich unter anderem bei der Lagerverwaltung, wo seit der ERP-Implementierung Barcode-Scanner zum Einsatz kommen. Neben dem Material, für das mehrere hundert Quadratmeter große Blechlager wird auch das Kleinteilelager mit seinen Kardexregalen über ams.erp verwaltet und mittels der Handscanner ein- und ausgebucht. Dadurch gestaltet sich nicht nur die Bestandsführung viel strukturierter, auch die Inventur wurde immens erleichtert. Zudem sind die Reaktionszeiten in Richtung der Kunden kürzer: „Wir lagern viel Material ein und halten Ersatzteile wie Wellen für jede ausgelieferte Maschine vor. Denn im Falle des Falles muss es schnell gehen, um Werksstillstände bei den Kunden zu verhindern“, erläutert die Firmenchefin. Sie sieht es als eines der Aushängeschilder ihres Unternehmens, dass die Monteure für Reparaturen schnell vor Ort sind.
Datendurchgängigkeit sorgt für Transparenz
Für Einkaufsleiter Tobias Reisbeck ergibt sich der alles entscheidende Vorteil der neuen Software aus der Durchgängigkeit der Daten, die erstmals einen Überblick über den gegenwärtigen Stand der Auftragsabwicklung verschafft. Die Logik der durchgehenden Datenhaltung erforderte allerdings an einigen Stellen eine Abkehr von gewohnten Arbeitsweisen, woran sich einige Belegschaftsmitglieder erst gewöhnen mussten. Während es früher beispielsweise gängige Praxis war, Rechnungen im Nachhinein anpassen zu können oder einen Auftrag nach dem Schreiben der Rechnung noch einmal komplett umzustellen, lassen sich Rechnungen heute immer erst nach Auftragsabschluss anfertigen. Weiterhin ist für jede Auslieferung ein Lieferschein obligatorisch, was früher auch teilweise anders gehandhabt wurde. Durch die nun etablierte Konsistenz wird zwar einerseits der individuelle Handlungsspielraum einzelner Mitarbeiter eingeschränkt, auf der anderen Seite erhöht sich jedoch die abteilungsübergreifende Prozesssicherheit und Transparenz immens. Diese Erkenntnis hat sich mittlerweile auch im Betrieb durchgesetzt: „Für mich ist ganz entscheidend, dass nun über alle Abteilungen hinweg nachvollziehbar ist, welche Tätigkeiten in einem bestimmten Auftrag ausgeführt wurden. Dies war mit dem alten System absolut unmöglich“, bekräftigt Tobias Reisbeck.
Als wesentliche Erleichterung erachtet der Einkaufsleiter die automatisierte Schnittstelle zum CAD-Programm Autodesk Vault, die die kompletten Stücklisten mitsamt aller Stücklistenpositionen direkt in ams.erp überträgt. Dadurch lässt sich jederzeit zuordnen, welche Teile und welche Artikel zu welchen Aufträgen gehören. Ebenso wichtig ist für ihn die Möglichkeit der systemgestützten Materialdisposition. Die Vorgänger-Software besaß keinerlei Materialwirtschaft, was bedeutete, dass irgendwann gegen Jahresende gesammelt und rückwirkend ausgebucht werden musste – mit dem einhergehenden Potenzial für Fehler und Ungenauigkeiten. „Die Art der Informationsbereitstellung in ams.erp fand ich sowohl für mich als Einkäufer als auch für die Abwicklung im Lager sofort sehr überzeugend“, sagt Tobias Reisbeck. In diesem Zusammenhang führt er die Fehlteileprüfung als Beispiel für einen herausragenden Dienst zur Adhoc-Kontrolle der Lagerbestände an.
Aus Sicht von Geschäftsführerin Berit Müller stechen die vielfältigen Kalkulationsmöglichkeiten von ams.erp heraus. Die Angebotskalkulation läuft heute komplett über das System, wodurch die Angebote viel genauer sind als zuvor, als die einzelnen Positionen zur Maschinenauslegung oder zum Material in langen Excel-Listen verglichen wurden. „Vorher haben wir Pi mal Daumen gerechnet, wohingegen wir heute mit Kostenstellen, Kostenarten sowie Zuschlagsätzen arbeiten. Wir besitzen die Gewissheit, dass wir keine Anlage mehr ohne Gewinnaufschlag anbieten“, versichert die Firmenchefin.
Exakte Kalkulation statt Schätzungen
Dank der exakten mitlaufenden Kalkulation verfügt die Geschäftsführerin im späteren Projektverlauf jederzeit über tagesaktuelle Kennzahlen, während sie die Wirtschaftlichkeit von Aufträgen zuvor immer nach deren Abschluss nachvollziehen konnte. Dies war vor allem in großen Projekten im Drei- oder Vier-Millionen-Euro-Bereich mit Laufzeiten von anderthalb Jahren risikoreich, denn ohne aktuelle Daten tappte sie mehr oder weniger im Dunkeln und musste sich überraschen lassen, welches Ergebnis letztlich herauskam. „Wenn ich demgegenüber heute im Projektverlauf abzusehende Mehrkosten erkenne, eröffnet mir dies die Chance, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen: beispielsweise das Gespräch mit den Auftraggebern zu suchen, wenn für nachträgliche Änderungen zusätzliche Kosten anfallen“, führt Berit Müller aus. Derlei kundenbedingte Änderungen im laufenden Fertigungsprozess kommen regelmäßig vor und werden über die für die Losgröße 1+ unabdingbare Funktionalität der wachsenden Stückliste aufgefangen, die die neue ERP-Software von Hause aus mitbringt. Das Arbeiten mit mehreren Stücklistenebenen und die Möglichkeit des konstruktionsbegleitenden Anpassens der Stücklisten bringen laut der Firmenchefin immense Vorteile mit sich.
Ein weiteres Feature für Unikatfertiger, das auch bei August Müller zum Tragen kommt, ist das sogenannte O-Teile-Management. Anders als die meisten anderen ERP-Systeme, in denen die Vergabe von Artikelnummern obligatorisch ist, erlaubt es ams.erp, flexibel mit und ohne Artikelnummern zu arbeiten. Bei dem schwäbischen Mittelständler wird letztere Option meist in solchen Fällen genutzt, in denen fremdgefertigte Anlagenkomponenten wie Förderbänder oder Antriebe direkt zur Baustelle gehen. Auf diese Weise wird der Artikelstamm nicht unnötig aufgebläht.
Positive Entwicklung deutlich erkennbar
Insgesamt beobachtet Berit Müller eine absolut positive Entwicklung in der Arbeit mit dem neuen ERP-System. Die digitalisierten Abläufe beschleunigen unter anderem die Arbeit in der Arbeitsvorbereitung und helfen auch ihr, Zeit zu sparen. Anstatt für jeden Auftrag Stundenzettel auszudrucken und auf dieser Basis das Material zu berechnen, erfolgt die Auftragsabrechnung inzwischen mit zwei Klicks. Im System ist direkt sichtbar, ob alle Vorgänge korrekt gebucht wurden. Außerdem wird die Planung erleichtert, weil die aktuellen Stundensätze der einzelnen Abteilungen bekannt sind.
Ein Aspekt, der bewirkt, dass die Akzeptanz für die Software unter den Mitarbeitenden immer weiter zunimmt, ist die Möglichkeit der individuellen Zusammenstellung der jeweiligen Arbeitsbereiche. Denn für die unterschiedlichen Tätigkeiten im Vertrieb, im Lager oder im Sekretariat werden ganz unterschiedliche Informationen und Daten benötigt. Die Flexibilität bei der Gestaltung der Ansichten hat laut Berit Müller maßgeblich dazu beigetragen, dass das ERP-System von den Belegschaftsmitgliedern als weniger mächtig empfunden wird.
Alles in allem sieht sich die Geschäftsführerin gewappnet, das wirtschaftliche Wachstum auf Grundlage der konsistenten Daten und der transparenten Prozesse in den kommenden Jahren fortzuführen.
Weitere Informationen unter
august-mueller.com
Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
Weiterführende Informationen: www.ams-erp.com
ams.Solution AG
Rathausstraße 1
41564 Kaarst
Telefon: +49 (2131) 40669-0
Telefax: +49 (2131) 40669-69
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Telefon: 02131 4066929
E-Mail: g.piech@ams-erp.com
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Angriff abgewehrt: ams.Solution AG unterzieht sich freiwilligem Penetrationstest und besteht ihn ohne kritische Schwachstelle
Geprüft wurde auf insgesamt vier Ebenen, die in ihrer Gesamtheit das vollständige Sicherheitsprofil eines Unternehmens abbilden. Dazu zählen neben dem physischen Zugangsschutz (Physical Access) und der technischen Absicherung der IT-Systeme (Technical) das Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber Manipulationsversuchen (Social Engineering) sowie die generelle organisatorische Fähigkeit, auf Sicherheitsvorfälle zu reagieren (Organizational). Die Untersuchung des Reaktionsvermögens umfasste bewusst sowohl die menschlichen als auch die technischen Komponenten, da potenzielle Angreifer erfahrungsgemäß immer alle möglichen Angriffspunkte und Einfallstore zu finden versuchen.
Gerade die Möglichkeit, sich durch unrechtmäßigen Zutritt zu Gebäuden und Büros Zugang zu geschäftskritischen Daten zu verschaffen, wird in vielen Sicherheitskonzepten vernachlässigt. Besonders überzeugend waren vor diesem Hintergrund die Ergebnisse im Bereich Physical Access. Den Testern gelang es zu keinem Zeitpunkt, eines der Unternehmensgebäude unbefugt zu betreten. Versuche, über fingierte Identitäten oder soziale Vorwände Zutritt zu erlangen, wurden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch gezielte Rückfragen und Standardverhalten im Umgang mit Besuchern und externen Servicekräften zuverlässig erkannt und konsequent zurückgewiesen. Parallel dazu hielten sämtliche physischen Barrieren und Zugangssicherungen den simulierten Angriffen stand. Das Fazit des Prüfteams fiel eindeutig aus: Mensch und Technik greifen an allen Firmenstandorten wirksam und verlässlich ineinander.
Auch in den Bereichen Technical, Social Engineering und Organizational wurden keine kritischen Schwachstellen identifiziert. Das Ergebnis ist somit kein Zufallsbefund, sondern Ausdruck des systematischen Ansatzes von ams.Solution, bei dem Sicherheit nicht als einmalige Maßnahme verstanden wird, sondern als fortlaufender Prozess, der regelmäßig auf den Prüfstand gestellt wird. Nikas Schröder, Vorstand Produkt, Entwicklung und IT bei ams.Solution, bringt es auf den Punkt: „Das Audit bestätigt, was wir intern täglich leben: Sicherheit ist nicht die Aufgabe einer einzelnen Abteilung oder der IT, sondern eine grundsätzliche Haltung im gesamten Unternehmen. Dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dies so eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben, freut uns sehr und macht uns stolz.“
ams.Solution AG plant, Sicherheitsaudits dieser Art künftig in (un-)regelmäßigen Abständen zu wiederholen und damit den eingeschlagenen Weg einer proaktiven, ganzheitlichen Sicherheitskultur konsequent fortzusetzen.
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Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
Weiterführende Informationen: www.ams-erp.com
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ams.Solution AG: Prozesse neu verpackt – ams.erp erfüllt Anforderungskatalog
Seit ihrer Gründung vor bald 40 Jahren hat sich die Buhmann Pac Solutions von einem kleinen Lohnfertiger zu einem mittelständischen Spezialisten für innovative Verpackungsmaschinen entwickelt, vor allem für Abnehmer aus der Lebensmittelindustrie. Diese erhalten von dem aufstrebenden Unternehmen aus dem Allgäu schlüsselfertige Endverpackungs-, Abfüll- und Automatisierungsanlagen aus einer Hand, die kundenspezifisch auf die diversesten Anforderungen hin zugeschnitten werden können. Die Individualisierung der Verpackungslinien ist einer der Erfolgsfaktoren Buhmanns und wird dadurch erreicht, dass sich die bewährten Standardmaschinen mittels Baukastensystem um verschiedene, jeweils optimal passende Automatisierungslösungen ergänzen lassen. Das Produktspektrum umfasst beispielsweise Produktvereinzelungs- oder Misch- und Sortieranlagen, Sammelpacker für Tray- und Wrap-Around-Kartons sowie Abfüllanalgen für fließfähige Produkte. Dabei kann es sich um sehr lange Linien mit fünf bis sechs Pickern oder auch um sehr kompakte Kartoniermaschinen handeln.
Buhmann hinterfragt seine eigene Ablauforganisation stetig. Die eingesetzte DOS-basierte Geschäftssoftware, mit der die Prozesse lange Zeit gesteuert worden waren, hatte aufgrund fehlender Weiterentwicklung des Herstellers ihren Zenit überschritten. Als dann der interne ERP-Verantwortliche in Rente ging, musste Buhmann rechtzeitig ein zukunftsfähiges ERP-System einführen. Am Ende eines ausgiebigen, 2016 gestarteten Auswahlprozesses entschieden sich die Verantwortlichen des 120 Mitarbeiter starken Mittelständlers schließlich für das Multi-Projektmanagement-System ams.erp von der ams.Solution AG.
Suche nach zukunftsfähigem ERP-System
Die Durchführung des Projekts lag maßgeblich in den Händen von Andreas Dornacher, der nach dem Wirtschaftsingenieurstudium 2014 als Assistent der Geschäftsleitung bei Buhmann begonnen hatte und bereits von Beginn an einige interne Optimierungsprojekte durchgeführt hatte. Über diesen Weg stieg er in den Prozess der ERP-Neuausrichtung ein, den er von der Evaluierung über die Implementierung bis hin zur Nachbetreuung und zur stetigen Weiterentwicklung im laufenden Betrieb federführend begleitet.
Da für die bayerischen Verpackungsspezialisten die Umsetzung der jeweiligen Kundenwünsche oberste Priorität besitzt, sind die Anlagen entsprechend individuell. Um die sich hieraus ergebenden Anforderungen im Konstruktions- und Fertigungsprozess effizient zu meistern, suchten die Verantwortlichen einen Software-Partner, der neben einer durchgängigen, auf die Losgröße 1+ zugeschnittenen Standardlösung auch die passende Branchenexpertise mitbringt.
Dass die Entscheidung letztlich zugunsten von ams.erp ausfiel, ist vor diesem Hintergrund kein Zufall, denn der Anforderungskatalog an die Funktionalitäten des neuen Systems war lang und klar formuliert: 850 Punkte umfasste die Liste des Sondermaschinenbauers, darunter für einen Einzelfertiger so grundlegende Aspekte wie die wachsende Stückliste. Konstruktion und Fertigung können parallel zueinander erfolgen, wodurch es beispielsweise möglich wird, Beschaffungsprozesse bereits in Gang zu setzen, während die endgültige Ausprägung des Produktes noch Änderungen unterliegen kann.
„Die erwähnten 850 Punkte haben wir zusammen mit dem externen Beratungshaus Trovarit erstellt, das uns von der Prozessanalyse bis zur Systemauswahl phasenweise begleitete“, sagt Andreas Dornacher. Die externe Unterstützung sollte sicherstellen, dass im gesamten Unternehmen Einigkeit darüber herrschte, welche Ziele mit der neuen Software erreicht werden sollten. Und, dass man einen Partner auf Augenhöhe findet, der ein solches Projekt in einem vorab definierten Zeit- und Budgetrahmen bewältigen kann.
Meiste Übereinstimmungen bei ams.erp
„Nach einer gemeinsamen Grobanalyse mit Trovarit führten wir selbstständig eine Detailanalyse unserer Prozesse durch. Daraufhin definierten wir im Rahmen eines Workshops wiederum mit Trovarit die Punkte für unser Lastenheft“, skizziert der Projektleiter das Vorgehen. Anhand dieser Punkte filterte Trovarit über sein Tool „IT-Matchmaker“ 16 potenziell passende Anbieter heraus. Nach einer Nutzwert- und Kostenanalyse sowie einer Bewertung der Standardfunktionalitäten blieben sechs Systemanbieter übrig, die bei Buhmann präsentierten. Drei von ihnen waren bereits nach einer ersten Ansicht der Oberfläche und der Handhabung aus dem Rennen. Die restlichen drei wurden erneut zu jeweils eintägigen Workshops ins Haus eingeladen. „Im gesamten Key User-Team, das ebenso wie die Fachabteilungen von Beginn an in den Evaluierungsprozess involviert war, arbeiteten wir dann die für uns besonders wichtigen Funktionalitäten heraus. Die meisten Übereinstimmungen gab es bei ams.erp“, berichtet Andreas Dornacher.
Der Stücklistenübertrag aus dem PDM-System (MaxxDB) ins ERP-System erwies sich als ein essentieller Punkt. Als noch wichtiger erachteten der Projektleiter und die Key User die Möglichkeiten der effizienten integrierten Projektplanung (Modul „Strategische Planung“) und die mitlaufende Kalkulation, die jederzeit eine Übersicht zum aktuellen Stand des Projekts ermöglicht.
„Alle diese Punkte konnten wir mit ams.erp umsetzen, was unsere Prozesse insgesamt transparenter macht. Wir hatten zuvor weder eine mitlaufende Kalkulation noch ein integriertes Projektplanungstool. Den aktuellen Projektstatus einzusehen, war mit den Insellösungen bestehend aus verschiedenen MS-Office-Dokumenten und DOS-basierten ERP-Daten sowie den PDM-Stücklisten nur sehr grob und mit viel Handarbeit möglich“, schildert Andreas Dornacher die Knackpunkte.
Konsequente Verknüpfung der Daten
Projektpläne wurden vor der Implementierung von ams.erp in Excel geführt, die nicht mit dem ERP-System verknüpft waren. Dieses Vorgehen kostete viel Zeit und produzierte Fehler. Heute hingegen sind alle relevanten Daten miteinander verlinkt: Die Eingaben im Projektplan haben direkte Auswirkungen auf die Terminierung der Stücklisten und die Kapazitätsplanung der Fachabteilungen, was natürlich ein sauberes Arbeiten und ein konsequentes Einhalten der Prozesse seitens der Mitarbeiter erfordert.
Spätestens an dieser Stelle wird es in vielen ERP-Projekten brisant, wenn sich nämlich gewohnte Arbeitsabläufe verändern oder wenn zusätzliche Eingaben vermeintliche Mehrarbeit verursachen, deren positive Effekte sich den Mitarbeitern nicht sofort erschließen.
Dies war bei Buhmann nicht der Fall. Im Gegenteil: Eine Mitarbeiterbefragung vor Projektstart hatte zutage gebracht, dass die Einführung einer durchgängigen ERP-Software mehrheitlich sogar gewünscht war. „Vor diesem Hintergrund waren die meisten Mitarbeiter von Beginn an motiviert“, berichtet der Projektleiter. „Natürlich gab es vereinzelt die ganz normalen Umstellungsschwierigkeiten, jedoch keinerlei generelle Ablehnung wie es so oft von Projekten dieser Art zu hören ist.“
Die Implementierung von ams.erp begann im Mai 2017, der Echtstart erfolgte ein Jahr später im Mai 2018. Die Prozessanalyse und Systemauswahl mit Trovarit hatten zuvor ebenfalls zwölf Monate gedauert. Im Einsatz befinden sich die ams.erp-Standardkomponenten, dazu die das ams-interne Planungs-Tool als wichtiges Instrument zur langfristigen Kapazitätsplanung sowie die Zeiterfassung ams.time und auch ams.bi, zumeist für Analysen und Ad-hoc-Auswertungen sowie für ein strukturiertes Berichtwesen. Zudem werden die Auftrags- und Stammstücklisten aus dem PDM-System MaxxDB über eine Schnittstelle direkt in ams.erp eingespeist.
Nur sehr geringe Anpassungen
Das Rechnungs- und Finanzwesen ams.finance wurde bislang noch nicht implementiert. Stattdessen gibt es eine einbahnige Schnittstelle zu Datev, um das Zahlenwerk bei einem Releasewechsel mit Datev und ams.erp gegenprüfen zu können. „Aufgrund neuer Datenstrukturen im ERP-System haben wir diese Rückfallebene bewusst gewählt“, erläutert Andreas Dornacher.
Ein angedachter, größerer Releasewechsel sollte reibungslos vonstattengehen, weil das System annähernd komplett im Standard belassen wurde. Im Rahmen der sogenannten Geschäftsprozessmodellierung (GPM), die ams standardmäßig jedem ERP-Projekt voranstellt, ergab sich, dass software-seitig keine großen Umstrukturierungen in der Aufbauorganisation notwendig waren, demzufolge auch keine Zusatzprogrammierung. Dazu Andreas Dornacher: „Wir haben nur sehr geringe Anpassungen vorgenommen. Zu 98 Prozent sind wir im Standard geblieben, welche wir mit internen Ressourcen sowie mit ams-Unterstützung stetig weiterentwickeln.“
Der größte Nutzen von ams.erp besteht für ihn bislang in der deutlichen Reduzierung der vormaligen Insellösungen, was die Abbildung der Kernprozess des Unternehmens dank der Durchgängigkeit erheblich transparenter macht – von der Anfrage bis zur Lieferung. „Wir erstellen die Vorkalkulation im ERP-System, übergeben die Budgetdaten ins Projektmanagement. Der Projektleiter erfasst dann über das ams-Planungsmodul die Aktivitäten für das Projekt. Bei der Abwicklung der Prozessschritte in ams.erp sind wir bereits sehr weit“, bekräftigt Andreas Dornacher: „Die mitlaufende Kalkulation und die Nachkalkulation sind transparent und auf Knopfdruck verfügbar. Auch die Auswertungsmöglichkeiten mit ams.bi funktionieren sehr gut.“ Gerade arbeitet der Projektleiter daran, auch die technische Auftragsabwicklung noch mehr in der Software zu integrieren und die interne Organisation so anzupassen, dass sich noch mehr Nutzen aus der Software ziehen lässt. „Die Software bietet noch viel Potential, das wir noch nicht ganz ausschöpfen. Das ist unsere Aufgabe für die Zukunft.“
Rückblickend betrachtet spielte für Andreas Dornacher neben der Abdeckung aller geforderten Funktionalitäten ein weiterer, nicht zu unterschätzender Faktor eine entscheidende Rolle für das Gelingen des ERP-Projekts: die Kompetenz der ams-Berater. Da er selbst das System vorher nicht kannte, musste sich der ERP-Verantwortliche möglichst schnell in die neue Software hineindenken. Gleichzeitig mussten die Prozesse aufeinander abgestimmt werden. „Vor diesem Hintergrund ist es natürlich sehr wichtig, kompetente Ansprechpartner zu haben, die unser Geschäft verstehen“, schließt er. Dies gilt natürlich auch für die geplanten Erweiterungen der Software.
Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
Weiterführende Informationen: www.ams-erp.com
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Rathausstraße 1
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KI in der Einzelfertigung: Vom Experiment zur Wettbewerbsstrategie
Pragmatischer KI-Einstieg schlägt großen Masterplan
Jens Schulte, Prokurist der ams.Solution AG, brachte die Kernbotschaft des Kongresses auf den Punkt: „Unternehmen sollten KI gezielt und mit überschaubaren Projekten angehen – so kann sich die Wirkung der Technologie nachhaltig entfalten und schnell einen Nutzen erzielen.“
Der Appell richtete sich bewusst gegen die verbreitete Vorstellung, KI-Integration erfordere millionenschwere IT-Projekte. KI-Experte Malcolm Werchota von werchota.ai untermauerte dies mit konkreten Praxisbeispielen: Tools wie Microsoft Copilot ermöglichen bereits heute deutlich schnellere Datenanalysen in der Fertigung – ohne großen Implementierungsaufwand. Entscheidend sei dabei weniger die Technologiewahl als vielmehr die Bereitschaft der Organisation, Prozesse anzupassen.
KI im ERP: Datenbasis entscheidet über den Erfolg
Im ERP-Umfeld liegen einige der derzeit größten Potenziale für Einzelfertiger in der intelligenten Unterstützung von Angebotskalkulation, Fertigungsplanung und Materialbedarfsermittlung. Die anwesenden Branchenexperten sind sich einig, dass die Einführung von KI vor allem eine strukturelle und organisatorische Aufgabe ist und weit über den Umfang reiner IT-Projekte hinausgeht.
Unternehmen müssen vor dem Start nicht erst sämtliche Prozesse vollständig optimieren oder Datenbestände aufwendig aufbereiten. Denn dadurch verzögert sich der Einstieg unnötig und damit auch die Realisierung von Mehrwerten. KI kann vielmehr dabei unterstützen, unstrukturierte Daten aufzubereiten, Zusammenhänge sichtbar zu machen und so schnell konkrete Effizienzgewinne zu erzielen.
Antifragile Lieferketten: Störungen als Wettbewerbsvorteil
Abseits von KI wurden weitere, für mittelständische Produktionsunternehmen wichtige Themen behandelt. Prof. Dr. Marcus Fuchs von der Technischen Hochschule Mittelhessen stellte ein Konzept vor, das über klassisches Risikomanagement hinausgeht. Antifragile Lieferketten werden durch Störungen nicht nur widerstandsfähiger, sondern gestärkt. Voraussetzung ist, dass potenzielle Risikopunkte frühzeitig identifiziert werden, lange bevor eine Krise eintritt. Unternehmen mit dieser Fähigkeit können in Phasen von Versorgungsengpässen gezielt Marktanteile gewinnen, während Wettbewerber lediglich reagieren können.
Cybersecurity: Neue Angriffsvektoren in vernetzten Produktionsbetrieben
Immanuel Bär von der ProSec GmbH demonstrierte live, wie schnell nicht nur ungeschützte Kameranetzwerke von außen kompromittiert werden können. Seine Kernaussage: Moderne Cyberangriffe nutzen zunehmend Einfallstore, die Unternehmen bislang nicht als Sicherheitsrisiko betrachten – von Konferenzsystemen bis zur Gebäudetechnik. Für Fertigungsunternehmen, die Betriebstechnik- und IT-Netzwerke verstärkt verknüpfen, ergibt sich daraus erheblicher Handlungsbedarf.
Circular Economy: Modulare Bauweise als Margenhebel
Prof. Dr.-Ing. Günther Schuh vom Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen zeigte, dass zirkuläre Wertschöpfung kein Widerspruch zur wirtschaftlichen Produktion in der Einzel- und Kleinserie sein muss. Modulare Produktbauweisen erleichtern Reparatur, Wiederverwendung und funktionale Upgrades – und erhöhen damit gleichzeitig die Marge pro Einheit. Gerade Einzelfertiger, die ohnehin kundenspezifische Lösungen entwickeln, können diesen Ansatz als strategisches Differenzierungsmerkmal positionieren.
Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
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ams.Solution AG: Deutlich professionellere Prozessbasis durch ams.erp
Das Metallbauunternehmen aus dem Fichtelgebirge ist spezialisiert auf die Verarbeitung von Blechen und Rohren. Die Kunden stammen zumeist aus dem Stahlwerksbereich, der Automobil- und Glasindustrie sowie aus der Lebensmittelindustrie. Darüber hinaus haben es die innovativen Produkte der Oberfranken sogar bis ins All geschafft: Für die Europäische Weltraumorganisation ESA baute Baumann zwei redundante Waagen für die Betankungsanlage der Europäischen Trägerrakete Ariane 5. Grund genug, die Prozesse auf eine professionelle Software zu stützen.
Im Rahmen seiner Recherche erstellte der Firmenchef eine Auswahlliste mit infrage kommenden Systemen, von denen er sich drei näher anschaute. „Bei ams hatten wir letztlich das beste Gefühl“, sagt und begründet dieses Gefühl damit, dass anders als bei den anderen begutachteten Lösungen weder zusätzliche Software (z.B. Linux als Betriebssystem) noch Programmieranpassungen notwendig waren, um die Lösung für seine Zwecke gewinnbringend einzusetzen. „Wenn man wie wir zuvor eine Eigenentwicklung im Einsatz hatte, die zu einhundert Prozent auf uns zugeschnitten war, laufen die Prozesse natürlich exakt so, wie man sie braucht. Mit ams.erp sind wir davon allerdings nicht weit entfernt, denn wir besaßen von Beginn an 90 Prozent der Funktionalität, die wir im Vorfeld als notwendig für unsere Abläufe definiert hatten.“
Keine Zusatzprogrammierung
Andreas Baumann räumt ein, dass für sein insgesamt 30 Mitarbeiter starkes Unternehmen, von denen sechs regelmäßig mit ams.erp arbeiten, teilweise ein wenig zu viel Funktionalität vorhanden sei. Dies sieht er allerdings nicht als Nachteil, weil ihm dieser Umstand Luft nach oben lässt. Fakt ist: Ohne kostspielige und aufwendige Zusatzprogrammierung bewegt er sich rein im Software-Standard und deckt dabei besagte 90 Prozent seiner Anforderungen ab. „Wenn man nicht viel zu kritisieren hat, dann muss das System prinzipiell ja passen“, betont er und fügt hinzu, „dass die Funktionalitäten Hand und Fuß haben.“
Zwischen 10 und 30 Projekten wickelt das Unternehmen am einzigen Produktionsstandort Thiersheim pro Jahr ab, die Laufzeiten liegen zwischen sechs Wochen und einem halben Jahr. Im Vergleich zu der Prozessabwicklung mit der sehr pflegeintensiven Eigenlösung zuvor hat der Metallspezialist deutlich an Struktur gewonnen. „Wenn sich früher einmal jemand in der Fertigung verstempelte hatte, war die Bereinigung solcher Fehler sehr umständlich. Das geht heute deutlich einfacher, wir sind deutlich professioneller aufgestellt“, sagt der Geschäftsführer.
Als Pluspunkte für ams nennt Andreas Baumann zunächst die sauber durchstrukturierte Oberfläche. Die Darstellung der Arbeitsbereiche erachtet er als sehr gut gelöst, speziell die Verknüpfungen der Tabellen. Baumann: „Auch der gesamte Aufbau der Stücklisten und die Trennung zwischen Auftrag und Fertigung ist optimal umgesetzt.“
Dort, wo im Standard doch einmal etwas fehlen sollte, ist der Geschäftsführer in der Lage, selbst einzugreifen, um entsprechende Reports, Scripts oder auch Zusatzfunktionen zu erstellen. Als Beispiel führt er an, mehrere Stücklistenpositionen gleichzeitig freigeben zu können, was zunächst im Standard nicht möglich war. Es ließ sich entweder eine Position freigeben oder gleich eine ganze Liste. Hier besserte Baumann für seine Zwecke nach, was zeigt, dass ams.erp die notwendige Flexibilität besitzt, solch kleineren Anpassungen ohne Weiteres und ohne kostspielige Beratung zuzulassen.
Keine zusätzliche Beratungsleistung erfoderlich
Wenn, wie bereits mehrfach geschehen, einige dieser Funktionalitäten dann mit einem Update im ams-Standard verfügbar sind, entfernt Andreas Baumann die Anpassungen wieder. Zugute kommt ihm bei seinen Aktivitäten im System dessen umfassende Hilfe-Funktion, die eine Kontaktaufnahme beim Support in den allermeisten Fällen unnötig macht. „Und wenn ich doch einmal mit einer Anfrage beim Support anrufen muss, sind die Mitarbeiter immer sehr schnell, ohne direkt eine Beratungsleistung in Rechnung stellen zu wollen.“
Auftragszeiten werden bei Baumann mit der integrierten Zeitwirtschaftslösung ams.time gestempelt, die Eingaben erfolgen über die Terminalsoftware ams.terminal, für die ein PC mit Touchscreen ausreicht. Damit war der Einsatz um ein Vielfaches günstiger als die Lösungen von Spezialanbietern in diesem Bereich. Geplant ist die Umstellung der Buchhaltung, wo die bislang eingesetzte Software abgelöst werden soll, um einen durchgängigeren Prozessablauf zu erreichen. Erwogen wird der Einsatz der ebenfalls integrierten Lösung ams.finance.
Grundsätzlich verfolgt Andreas Baumann das Ziel, möglichst den jeweils aktuellen Versionsstand von ams.erp zu nutzen. Aufgrund der wenigen Anpassungen sind Release-Wechsel mit wenig Aufwand verbunden: „Dadurch, dass wir uns sehr nah am Software-Standard bewegen, müssen wir nicht langwierig testen. Meist geht es nur um einige Kleinigkeiten“, berichtet der Firmenchef.
Insgesamt ist der Einsatz von ams.erp bei der Baumann Maschinenfabrik ein exzellentes Beispiel dafür, dass ein professionelles ERP-System auch im kleineren Mittelstand volle Wirkung erzielen und das Anwenderunternehmen auf ein deutlich solideres Prozessniveau heben kann.
Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
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Standards sorgen für Flexibilität und Individualität
Viele der weltweit führenden Automobilhersteller und -zulieferer setzen seit langem auf die Technologielösungen des 1978 als Konstruktionsbüro gegründeten Unternehmens, das sein Tätigkeitsfeld und Produktportfolio im Laufe der Zeit kontinuierlich ausbauen und sich in diversen Branchen etablieren konnte. Der Fokus liegt nach wie vor auf dem Bau von Anlagen für die Montage-Prüftechnik, darüber hinaus gehören aber auch Produktionssysteme für Fahrzeuginterieur-Komponenten, Prüfstände zur Störgeräuschanalyse von Automobilen sowie Anlagen für den Bereich Umwelttechnologie zum Leistungsspektrum. Bei letzterem geht es in erster Linie um ein patentiertes System zur chemiefreien und energiesparenden Reinigung von Abwasser mittels speziell entwickelter Filtermembrane. In den letzten Jahren stieg zudem der Anteil von Montagetechnik für E-Mobility-Komponenten stetig an. Bei der Entwicklung entsprechender Montageanlagen für Gesamtspeichersysteme, Electrical Drive Units (Elektroantriebe, Verschaltungstechnik) und der dazugehörigen Ladetechnik kommt den AKE-Spezialisten ihre langjährige Erfahrung und ihr fachspezifisches Automations-Know-how zugute.
Ausgehend von dem stets individuellen Kundenbedarf bieten die Niederbayern leistungsfähige Einzelanlagen oder vollautomatisierte, integrierte Fertigungs- und Prüfsysteme an. Das Angebot schließt sämtliche Projektschritte ein – von der Beratung, Entwicklung und Konstruktion über das Prototyping und das Projektmanagement bis hin zur Fertigung, Montage und After-Sales-Betreuung.
Interne Organisationsstruktur sollte verbessert werden
Während die Automatisierung der Fertigungs- und Prüfprozesse seiner Kunden seit jeher die Kernkompetenz von AKE darstellt, offenbarte sich bei der Effektivität der firmeninternen Abläufe hingegen zunehmend Nachholbedarf. Dieser hatte seine Ursache zum einen darin, dass die Belegschaft ab 2014 innerhalb weniger Jahre von ca. 65 auf knapp 250 Personen angewachsen war. Zum anderen erkannten die Firmenverantwortlichen aufgrund steigender Marktanforderungen und mit Blick auf die Wahrung der eigenen Qualitätsansprüche die Notwendigkeit, die interne Organisationsstruktur insgesamt zu verbessern. Im Zentrum ihrer Überlegungen stand dabei, im ersten Schritt vor allem im Einkauf und in der Warenwirtschaft effizientere Vorgänge zu etablieren und über einen durchgängigen Datenfluss die budget- und termingerechte Abwicklung der Projekte sicherzustellen. Bewusst war ihnen, dass dieses Ziel nur mit einer integrierten ERP-Software zu erreichen war, welche die bis dato eingesetzten Insellösungen – meist Word und Excel – ersetzen sollte.
Der Evaluierungsprozess für ein passendes System begann Ende 2017 unter Einbeziehung eines externen IT-Beraters, der aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit für AKE in der Lage war, eine sinnvolle Vorauswahl zu treffen. Er identifizierte eine Handvoll infrage kommender Anbieter, mit denen sich die Entscheidungsträger in der Folge ausgiebig beschäftigten. Nach und nach kristallisierte sich dabei heraus, dass ams.Solution den speziellen Bedarf mit seinem Multiprojektmanagement-System ams.erp und dessen Fokussierung auf die Losgröße 1+ am besten erfüllte. Besuche bei Referenzkunden aus der Einzelfertigung bestätigten diese Einordnung.
Michael Schurm, der seit 2022 als einer von zwei operativen Geschäftsleitern fungiert und neben dem Vertrieb auch den Bereich IT verantwortet, beschreibt es als eine nach wie vor geltende Kernanforderung an das System, sich als Sondermaschinenbauer mit hohem Einzelfertigungsanteil bei der Abwicklung seiner Hauptprojekte, Unteraufträge sowie der vielen kleineren Service- und Ersatzteilaufträge nicht „verbiegen“ zu müssen. Vielmehr sollte die Software im Standard flexibel genug sein, die grundlegenden Abläufe eines Unikatfertigers ohne größere Anpassungen abzubilden. Dass dieser Plan erfolgreich umgesetzt werden konnte, bestätigt neben Michael Schurm auch die ERP-Projektleiterin Andrea Haider. Außer einigen Feldverlängerungen gebe es keinerlei Zusatzprogrammierung, die die Release-Fähigkeit beeinträchtigen.
Am Software-Standard orientierter durchgängiger Prozess
Zusammen mit den ams-Spezialisten ist es gelungen, einen durchgängigen Prozess zu etablieren, der im Vertrieb startet und den gesamten Beschaffungsvorgang und die Materialwirtschaft wie geplant transparenter gestaltet. ams.erp wandelt Angebote von Hause aus automatisch in Aufträge, woraufhin die mechanische Konstruktion und die E-Planung ins Spiel kommen. „Über eine Schnittstelle werden die Stücklisteninformationen entsprechend der Struktur der jeweiligen Anlagentypen automatisiert vom CAD-Programm Catia an ams.erp übergeben und danach von der Arbeitsvorbereitung bearbeitet“, beschreibt Andrea Haider den Ablauf.
Eine Arbeitsvorbereitung (AV) wurde erst mit der Implementierung des ERP-Systems etabliert, nachdem zuvor immer der langjährige Fertigungsleiter allein hatte abwägen müssen, welche Teile selbst gefertigt und welche hinzugekauft werden sollten. Da digitale Daten nicht zur Verfügung standen, diente einzig sein Erfahrungsschatz und seine Kenntnis über die jeweiligen Maschinen als Entscheidungsgrundlage. Bestellungen wurden ausschließlich über Excel getätigt und die Dokumente zu einem Auftrag in einem Ordner abgelegt. „Dazu musste man genau wissen, in welchem Ordner man suchen musste, um an bestimmte Informationen zu einem Auftrag zu gelangen“, erinnert sich die ERP-Projektleiterin und fügt hinzu, dass dieses Verfahren für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heute kaum mehr vorstellbar sei.
Durch den Einsatz der integrierten Software konnten aber nicht nur ehemals aufwendige manuelle Prozesse digitalisiert und beschleunigt werden. Denn auf Basis der (nach wie vor auftragsbezogenen) Bestellungen und der Buchungen aus der Materialwirtschaft, deren Anzahl dank der konsequenten Systemnutzung folgerichtig täglich zunimmt und damit immer genauere Daten liefert, ergeben sich eine ganze Reihe zusätzlicher Informationen. „Dank der ERP-Unterstützung können wir inzwischen auswerten, wie oft wir bestimmte Teilenummern verwenden und welche Teile wir tatsächlich häufiger fertigen oder bestellen als wir zuvor glaubten“, berichtet Andrea Haider. Infolgedessen konnte beispielweise ein Lagerbestand für kleinere Normteile aufgebaut werden.
Datenbasis liefert weitreichende Rückschlüsse
Darüber hinaus lassen sich mit ams.erp unkompliziert Fertigungsgleichteile ermitteln. Wenn also ein bestimmtes Teil in einem gewissen Zeitraum für verschiedene Aufträge mehrfach benötigt wird oder in verschiedenen Baugruppen zum Einsatz kommt, muss die jeweilige Bearbeitungsmaschine – beispielsweise eine Fräsmaschine – nur noch einmal eingestellt werden, um das Teil in der gewünschten Anzahl direkt nacheinander zu fertigen. Zuvor musste für jedes Teil immer wieder umgerüstet werden, was entsprechend aufwendig und zeitkonsumierend war. „Heute kann der Fertigungsleiter anhand eines Dashboards erkennen, welche Teile in welchem Zeitraum wie oft gefertigt werden müssen und kann somit vorausschauend planen“, so die ERP-Projektleiterin. Hinzu kommt, dass im Gegensatz zu früher, als für gleiche Bauteile diverse Bezeichnungen vergeben wurden, Gleichteile heute dieselbe Zeichnungsnummer besitzen. Auf dieser Basis gelingt es laut Andrea Haider auch einem absoluten Sondermaschinenbauer wie AKE einen gewissen Grad an Standardisierung zu erreichen.
Vor dem Hintergrund der beschriebenen Verbesserungen konnte inzwischen eine Vormontage für kleinere Baugruppen etabliert werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedienen sich dazu aus Regalen mit Standardteilen, die regelmäßig verbaut werden. Positiv wirkt sich dabei die Nähe zur Konstruktion und zur Fertigung aus, deren Teammitglieder im Bedarfsfall unterstützend zur Seite stehen können.
Was den speziellen Zuschnitt der ERP-Software auf die Unikatfertigung anbelangt, zahlt sich neben der Funktionalität der wachsenden Auftragsstückliste vor allem die Möglichkeit aus, mit und ohne Artikelnummern arbeiten zu können. Gerade die langen Lieferzeiten und Materialengpässe der Jahre 2020 bis 2022 verdeutlichen, warum das Änderungsmanagement im Rahmen der fertigungsbegleitenden Konstruktion ein wichtiger Faktor bei der Systemauswahl gewesen war. „Langläufer bestellen wir, sobald die Maschinenkonfiguration weitestgehend klar ist, aber bevor die Konstruktion die letztliche Ausprägung kennt“, beschreibt Andrea Haider den Vorgang, der maßgeblich zur Wirtschaftlichkeit der Projekte beiträgt. Die Langläufer werden dabei als Artikel geführt, während außer den identifizierten Gleichteilen und einigen wiederkehrenden Standardkomponenten wie Maschinenfüßen sämtliche Fertigungsteile als sogenannte O-Teile ohne Artikelnummern in die Stücklisten eingehen. Als Grund dafür führt die Projektleiterin an, den Artikelstamm möglichst kleinhalten zu wollen: „Wir liegen derzeit bei 16.000 bis 17.000 Artikeln, während wir bei Hinzunahme der Fertigungsteile auf das fünf- oder sechsfache kämen.“
Arbeitserleichterungen in allen Bereichen summieren sich
Rege genutzt werden bei AKE die sogenannten Zusatzfunktionen, über die ams.erp ohne Gefährdung der Release-Fähigkeit von den Kunden eigenständig individualisiert werden kann. Diese Dienste werden ähnlich wie event-gesteuerte Workflows in das Kontextmenü integriert und liefern auf Wunsch weiterführende, nützliche Informationen oder verschlanken Abläufe. Die Passauer nutzen eine solche Zusatzfunktion beispielsweise in der Arbeitsvorbereitung, wo mit ihrer Hilfe alle anfallenden Klicks zusammengefasst werden. Dadurch ist es möglich, durch eine komplette Stücklistenstruktur zu gehen und sich alle dazugehörigen Arbeitspläne anzeigen zu lassen. Über eine Datenbankabfrage wird ersichtlich, ob bestimmte Teile – es können auch O-Teile sein – mit bestimmten Zeichnungsnummern schon einmal gefertigt wurden. Sollte dies der Fall sein, können die entsprechenden Arbeitspläne und -zeiten der gleichen Teile in eine neue Stückliste übertragen werden. Nach dem Hineinkopieren der Informationen in die Stückliste erfolgt lediglich noch eine Prüfung und die Freigabe, wodurch der gesamte AV-Vorgang erheblich schneller vonstattengeht.
Es sind diese und ähnliche Arbeitserleichterungen, die die Prozesse insgesamt beschleunigen: „Ähnlich wie in der AV lassen sich auch in der Buchhaltung und in anderen Bereichen mehrere kleinere Prozessschritte sinnvoll zusammenfassen. Was sich dabei über einen ganzen Tag hinweg an Zeiteinsparungen summiert, ist immens“, zeigt sich Andrea Haider zufrieden. Auf diese Weise habe man auch die Mitarbeitenden mitnehmen können, von denen die meisten zuvor keinerlei Erfahrungen mit ERP-Systemen besaßen. Auch, wenn viele der Nutzung des Systems zu Beginn kritisch gegenüberstanden, erkennen sie inzwischen, welche Vorteile es mit sich bringt, in Echtzeit an Informationen zu gelangen. Die Mitarbeiter in der Mechanik beispielsweise schauen sich Zeichnungen heute fast ausschließlich digital an.
Mitarbeiterakzeptanz als Schlüssel zum Erfolg
Die anfängliche Skepsis beschreibt Geschäftsleiter Michael Schurm als einen normalen Zustand. Seiner Erfahrung nach gibt es im Mittelstand kaum ein schwierigeres betriebliches Vorhaben als eine ERP-Implementierung, denn dazu sei die Akzeptanz aller Nutzer die absolute Grundvoraussetzung. Der Schlüssel zum Erfolg bei AKE liegt in seinen Augen in der Kombination verschiedener Faktoren: einer exzellenten Vorbereitung, der stetigen Unterstützung durch die Firmeninhaber und einer konsequenten Wissensvermittlung. „Es ist entscheidend, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzuleiten und sie unter Einbeziehung der Key User an das System heranzuführen. Dabei geht es nicht nur um das System selbst, sondern um das grundlegende Verständnis für die durchgängige Arbeitsweise. Wir möchten vermitteln, dass das System jeder und jedem Einzelnen sowie auch der Belegschaft insgesamt das Leben leichter macht“, sagt Schurm.
Nachdem der eigentliche Implementierungsprozess sehr gut verlaufen ist und die Arbeit mit dem System gut funktioniert, blickt Michael Schurm gleich schon wieder nach vorne. Er hält es für einen häufig zu beobachtenden Fehler in mittelständischen ERP-Projekten, eine Software mit vergleichsweise hohem Aufwand einzuführen und sich dann damit zu begnügen, sie grundsätzlich sauber ans Laufen gebracht zu haben – anstatt davon auszugehen, dass das System weiteres Potenzial bereithält. Sein Ziel ist es daher, noch mehr aus den ohnehin in ams.erp vorhandenen Daten herauszuholen. Allerdings folgt er dabei immer einem unternehmerischen Ansatz: „Es nützt nichts, besser strukturiert, dabei aber weniger wirtschaftlich zu sein. Und es geht auch nicht darum, sich selbst besser zu verwalten, sondern darum, effektiver zu arbeiten. Das heißt, dass der Einsatz der Software keine höheren Kosten und Aufwand verursachen darf als es die zu behebenden organisatorischen Defizite getan hätten.“
Kein Ausruhen auf dem Erreichten
Dass bei ams im Grunde das Gegenteil der Fall ist, fügt er gleich im Anschluss an. Er stellt sich denn auch selbst die rhetorische Frage, inwieweit die Koordination und das Informationsmanagement rund um die Themen Warenfluss, Personal- und Auftragszeiterfassung, Arbeitsvorbereitung, Einkauf, Produktion, Nachweispflichten und Lagerhaltung mit zwei im Stadtgebiet verteilten Werken ohne durchgängiges System heute überhaupt zu bewerkstelligen wären. Natürlich müsse die Wirtschaftlichkeit der Neuanschaffung einer ERP-Software genau geprüft werden, ebenso müsse man jedoch fragen, ob ein wirtschaftliches Arbeiten und eine zielorientierte Firmenentwicklung ohne ERP-System generell noch möglich wären.
Die Antwort darauf gibt sich Michael Schurm gewissermaßen selbst, wenn er sagt, ams.erp habe in großem Maße dazu beigetragen, dass AKE als eines der erfolgreichsten Unternehmen in seinem Marktsegment aus den Jahren der akuten Lieferkrise von 2020 bis 2022 herausgegangen ist. „Weil wir dank der Software so gut strukturiert waren, konnten wir gerade in dieser Zeit jedem Kunden Auskunft zum Status der Materialversorgung geben. Dies war extrem wichtig und wäre bei der Menge der Projekte anders gar nicht mehr zu schaffen gewesen.“
Nachdem die angestrebten Prozessverbesserungen in der Warenwirtschaft, im Einkauf, beim Verbuchen in den Projekten sowie hinsichtlich der Nutzung der weitreichenden Auswertungsmöglichkeiten realisiert werden konnten, geht es nun daran, die erwähnten nächsten Schritte zu gehen. Dazu gehört unter anderem der Bereich Mobility. Im Wareneingang und im Lager soll perspektivisch vermehrt mit Scannern gearbeitet werden, weswegen sämtliche Kisten und Regale mit QR-Codes ausgestattet werden. In der Fertigung ist bereits ein erstes mobiles Gerät im Einsatz, mit dem die Fertigungsbegleitkarten erfasst und dadurch mehrere manuelle Arbeitsschritte zusammengefasst werden: die Buchung des Rohmaterials, das Fertigmelden der Arbeitsgänge bzw. der ganzen Stückliste nach Fertigstellung und die Qualitätskontrolle der jeweiligen Teile. Wie auch in der Phase der Implementierung und der Zeit der Erstnutzung fühlt sich Michael Schurm auf dem Weg zu neuen Anwendungsmöglichkeiten von den ams-Experten gut beraten und angeleitet.
Projektmanagement-Cockpit wird Planung erleichtern
Release-Updates verlaufen aufgrund der Nähe zum Software-Standard reibungslos, sodass auf diese Weise stetig Optimierungen und neue Funktionalitäten hinzukommen, die die Effizienz steigern. Fest eingeplant ist zudem die Einführung des Projektmanagement-Cockpits ams.project. Das Modul ermöglicht die unternehmensweite Termin-, Budget- und Ressourcenplanung, was bedeutet, dass dank nahtloser Integration alle terminrelevanten Daten aus ams.erp, beispielsweise Auftragspositionen, Baugruppen, Bestellungen oder Lieferblöcke, automatisch in der Planung berücksichtigt werden und als Meilensteine oder Vorgänge direkt sichtbar sind. „ams.project wird uns bei der Projektierung und Planung entscheidend unterstützen, weil die Auslastung natürlich entscheidend ist für die Annahme neuer Aufträge“, konstatiert Michael Schurm. Der Vertriebsverantwortliche verspricht sich eine Menge von dem Einsatz des Cockpits, vor allem natürlich in Sachen Personalbedarfsplanung. Er möchte prognostizieren können, ob es in einer bestimmten Abteilung in einem halben Jahr zu einem eklatanten Engpass kommen könnte. Bislang lief diese Planung über Excel, doch diese sei meist zu grob und zu ungenau gewesen. „Beginnend mit der Grobplanung möchten wir künftig zunehmend granularer und feiner planen können, ohne uns in den Feinheiten zu verlieren. Das Ziel ist eine globale Übersicht.“
Rückblickend bewertet der Geschäftsleiter die ERP-Implementierung ebenso wie Andrea Haider als wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung des Unternehmens. „Insgesamt verlief die Einführung wirklich gut“, stellt die Projektleiterin fest. „Wir nutzen ams.erp intensiv seit dem ersten Tag, also dem 1. April 2019. Wir haben das System auch nicht schrittweise eingeführt, sondern nach der Devise: Und los!“ Inzwischen werden bei AKE 80 Lizenzen genutzt. Und wenn die Verwendung des Systems, wie von Michael Schurm beschrieben, an den entscheidenden Stellen mit sinnvollen Funktionalitäten und Modulen ausgebaut wird, werden sicher noch einige hinzukommen – solange es wirtschaftlich Sinn ergibt. Für weiteres Wachstum liefert ams.erp in jedem Falle ein zukunftsfähiges und zugleich starkes Fundament.
Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
Weiterführende Informationen: www.ams-erp.com
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