
ams.Solution AG: Spezialist für Industrieautomation setzt im Projektgeschäft auf ams.erp
Als Gründe für die Suche nach einem geeigneten ERP-System führt Firmengründer und Geschäftsführer Frank Seiferth an, dass die Erweiterung der Geschäftsaktivitäten in Richtung eigenem Sondermaschinenbau neben der Vergrößerung der Belegschaft auch wachsende Anforderungen hinsichtlich Montageautomation, Handhabungstechnik und Robotik mit sich gebracht hatte. „In diesem Zusammenhang zeigte sich, dass wir unsere eigenen Prozesse und Abläufe an diversen Stellen deutlich besser strukturieren und nachvollziehbarer gestalten mussten.“ Als Beispiel nennt er den inzwischen viel höheren Materialeinsatz, der künftig sicher über das System anstatt wie bisher über Excel verwaltet wird. Die Arbeit mit Excel besaß für Frank Seiferth generell den Nachteil, viele separat voneinander vorgehaltene Daten immer wieder aufwendig pflegen und für Auswertungen manuell zusammenführen zu müssen. Damit sei ein projektbezogenes Kostencontrolling ebenso wenig umsetzbar wie eine effiziente Lagerwirtschaft.
Auf Basis eines intern erstellten Lastenheftes wurden fünf ERP-Anbieter zu Präsentationen ins Haus eingeladen. „Wir haben letztlich ams.erp gewählt, da es für die Abbildung unserer diversen Aktivitäten am besten geeignet ist: Sowohl für den Sondermaschinenbau mit Stückzahl 1 und vielen Varianten als auch für reine Engineering- und Softwareentwicklungsprojekte“, sagt der Geschäftsführer. Funktional hebt er unter anderem die Möglichkeit der baugruppenbasierten Kalkulation hervor. Zudem bewertet er das Fachwissen und die Beratungsleistung der ams-Mitarbeitenden äußerst positiv. Es sei von Beginn an klar gewesen, dass die Consultants die von Seitec formulierten Anforderungen verstehen und in der Lage sind, auf die individuellen Belange des Unternehmens einzugehen. Die bei ams.Solution vorgeschaltete Möglichkeit der ausführlichen Geschäftsprozessmodellierung sagte ihm ebenfalls zu.
Angesprochen auf die Haupteffekte, die er sich durch den künftigen Einsatz von ams.erp verspricht, nennt Frank Seiferth die Etablierung eines effektiveren, transparenteren und kostentechnisch besser zu überwachenden Projektdurchlaufs. Weiterhin sollen neben der Optimierung der Materialwirtschaft bessere Kalkulationsgrundlagen geschaffen werden. „Insgesamt wollen wir die Anzahl der personenunabhängigen Prozesse erhöhen“, schließt der Geschäftsführer, wodurch die Digitalisierung seines eigenen Unternehmens entscheidend vorangetrieben wird.
Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
Weiterführende Informationen: www.ams-erp.com
ams.Solution AG
Rathausstraße 1
41564 Kaarst
Telefon: +49 (2131) 40669-0
Telefax: +49 (2131) 40669-69
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Weiteres Wachstum auf Basis klar definierter Prozesse mit ams.erp
unter anderem in Kläranlagen, in Kraftwerkensowie im Rahmen von Renaturierungs- und Hochwasserschutzprojekten zum Einsatz kommen. Seit Florian Unseld die Geschäftsleitung 2018 infolge eines Eigentümerwechsels übernahm, treibt er zudem den Aufbau
eines zweiten Standbeins voran: Der Bau von Entalkoholisierungsanlagen für kleine und mittelständische Brauereien soll zusätzlich zu der kontinuierlichen Erweiterung des angestammten Geschäftsfelds neue Potenziale heben. Erste Erfolge stellten sich schnell ein: Bis 2021 verdoppelte sich die Mitarbeiterzahl innerhalb von drei Jahren bereits auf mehr als 20. Um das kommende Wachstum organisatorisch abzusichern, entschieden sich die Verantwortlichen 2019 für die Implementierung der durchgängigen Geschäftssoftware ams.erp, die auf die besonderen Anforderungen des Multi-Projektmanagements in der Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigung zugeschnitten ist.
Die Entwicklung der ATEC GmbH, die 2001 als kleines Ingenieurbüro an den Start ging, weist einige markante Eckpunkte auf. Lange Zeit agierte das Unternehmen ausschließlich als verlängerte Werkbank eines konzernzugehörigen Mittelständlers, für den man das Engineering und zunächst auch den Zukauf extern gefertigter Armaturen übernahm. Ab 2012 wurden dann eigene Produktionskapazitäten aufgebaut, wodurch die Mitarbeiter umfangreiches Fertigungs-Know-how erwerben und zugleich höchste Qualitätsstandards garantieren konnten. Die Fokussierung auf die rein technischen und abwicklungsrelevanten Aspekte führte allerdings dazu, dass nach dem Ende der Zusammenarbeit mit dem mittelständischen Unternehmen so gut wie keine Vertriebs- und Vermarktungsstrukturen vorhanden waren. Auch hinsichtlich der internen Ablauforganisation bestand Nachholbedarf. „Von Beginn an besaß ATEC einen relativ hohen Exportanteil und große technische Expertise. Lediglich seitens der ITgestützten Projektabwicklung, beispielsweise in den Bereichen Materialwirtschaft und Angebotserstellung, hinkten wir zugegebenermaßen recht weit hinterher“, fasst Florian Unseld die Ausgangslage vor dem ERPAuswahlprozess zusammen.
Die Ziele, die der Firmenchef mit der Implementierung einer professionellen Geschäftssoftware verfolgt, sind vielfältig. Es beginnt mit ganz Grundlegendem; etwa damit, ein einheitliches Erscheinungsbild nach außen abzugeben. Lange Jahre musste sich das Unternehmen nicht mit der Gestaltung und dem Layout von Angeboten, Rechnungen oder Lieferscheinen befassen, weil dies im Rahmen der Kooperation nicht notwendig war. Mangels Alternativen kamen im Zuge der Eigenständigkeit dann Word und Excel zum Einsatz, was dazu führte, dass sämtliche Angebote unterschiedlich aussahen. Zusätzlich erwies sich die Erstellung solcher Dokumente wegen der fehlenden Standards immer als langwierig und zäh. Sie mit ams.erp nun auf Knopfdruck in immer gleicher Form erzeugen zu können, gibt den Mitarbeitern mehr Zeit für ihre eigentlichen Tätigkeiten. Dies alleine steigert bereits ihre Motivation, mit der Software zu arbeiten.
ALLES ANDERE ALS KATALOGWARE
Übertragen auf das gesamte Unternehmen sind die positiven Effekte natürlich noch erheblich weitreichender, was in erster Linie an der Ausrichtung des ERP-Systems auf die speziellen Anforderungen der Projektabwicklung im Umfeld der Unikat- und Kleinserienfertigung liegt. „Wenn man unsere Produkte zum ersten Mal sieht, könnte man meinen, es handele sich um Katalogware. Aber das Gegenteil ist der Fall: Im Grunde gleicht kein Auftrag dem anderen“, macht der Geschäftsführer deutlich. Die Absperrorgane, Dammbalken, Rückstauventile und Klappwehre, die beispielsweise in Kläranlagen dazu dienen, Absetzbecken zu verriegeln, oder die an kleineren Flüssen für die notwendigen Wasserstandsregulierungen sorgen, um dezentral Energie erzeugen zu können, unterscheiden sich nicht nur in ihren Abmessungen und Wandstärken, sondern auch hinsichtlich ihrer Antriebe, Befestigungen und Öffnungseigenschaften. Manche verfügen über Elektroantriebe, andere über pneumatische Antriebszylinder und wieder andere über Hydraulikzylinder. Die Armaturen können eingegossen, an Betonwänden angedübelt oder seitlich verschraubt sein und sie öffnen mal nach oben und mal nach unten. Die Stärke des Unternehmens besteht darin, dass alle Armaturen modular aufgebaut sind und je nach Anforderung kundenindividuell und maßgeschneidert konfiguriert werden können.
Kläranlagen und Kraftwerke werden hierzulande kaum noch neu gebaut. In der Regel geht es um ihre Instandhaltung und Modernisierung, für die einzelne, passgenaue Armaturen benötigt werden. Anders verhält es sich in aufstrebenden Wirtschaftsnationen wie China, wo derzeit sehr viele Bauwerke zur Wasserreinigung und Energieversorgung entstehen. Handelt es sich um Anlagen gleichen Typs, ergibt sich für das schwäbische Unternehmen die günstige Situation, Kleinserien von bisweilen mehreren Dutzend identischen Armaturen liefern zu können.
Dies ändert jedoch prinzipiell nichts daran, dass jeder Auftrag aufgrund der sich stets ändernden Produktkonfigurationen als separates Projekt betrachtet wird. Die Verantwortlichen um Florian Unseld standen folglich vor der Herausforderung, eine integrierte ERP-Software zu finden, die zum einen alle Organisationsbereiche vom Vertrieb über den Einkauf und die Materialwirtschaft bis hin zum Versand durchgängig abbildet, zum anderen benötigt ATEC als Fertiger von Unikaten und Kleinserien in vielen Projektphasen Gestaltungsfreiraum: „Wir haben nach einem System gesucht, das flexibel ist, uns nicht überfordert und uns gleichzeitig die Möglichkeit bietet, gemeinsam mit ihm zu wachsen. Wir haben nach einem System gesucht, das uns die Leitplanken für eine moderne Organisationsstruktur liefert.“ Es sollte zudem einanwenderfreundliches System sein, das keine überbordende Administration verlangt, um es mit Leben zu füllen.
FLEXIBILITÄT UND LEITPLANKEN
Besagten Freiraum gewährt ams.erp etwa auf Stücklisten-und Artikelebene. Denn wie in der Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigung üblich, kennt man auch bei der ATEC GmbH zum Zeitpunkt der Auftragserteilung die letztliche Ausprägung des zu fertigenden Produkts im Regelfall nicht komplett. Dies hat zur Folge, dass wichtige Wertschöpfungsprozesse wie Konstruktion, Beschaffung und Produktion zeitlich parallel stattfinden. Die Funktionalität der wachsenden Stückliste bietet die Möglichkeit, die Beschaffungs- und Fertigungsabläufe zu einem Zeitpunkt zu starten, an dem die Konstruktion noch in vollem Gange ist.
Darüber hinaus erlaubt die Software das Arbeiten mit Artikeln ohne Artikelnummern. Die Wiederverwendung von Artikelnummern bringt nur solchen Unternehmen Vorteile, die große Bestände produzieren und Lagerartikel abverkaufen. Auch wenn durchaus einige Standardkomponenten wie Wandkonsolen oder Wandhalterungen auf Lager gefertigt werden, stellt ATEC überwiegend Einzelstücke oder geringe Stückzahlen mit hoher Teilevarianz her.
Statt also Stammdaten wie Artikelnummern zu pflegen, kommt es hier darauf an, neue Projekte mit einem minimalen Set an Daten anlegen zu können. Im Anschluss wandelt das System angenommene Angebote automatisch in Aufträge um, sodass die Auftragsabwicklung unverzüglich einsetzen kann: Die Mitarbeiter in der Arbeitsvorbereitung, im Einkauf, in der Fertigung, der Materialwirtschaft und der Montage können sich in ams.erp jederzeit über den Projektfortschritt und über die in ihren Bereichen anstehenden Aufgaben informieren.
Bei den inländischen Aufträgen handelt es sich zumeist um kommunale Infrastrukturprojekte mit sehr langen Laufzeiten und Genehmigungsprozessen. Als Beispiele nennt Florian Unseld die Modernisierung der Kläranlage Köln-Stammheim – eines der zurzeit größten Projekte seiner Art – und die Renaturierung des Flusses Emscher im Ruhrgebiet. Der Firmenchef ist stolz darauf, die Armaturen für Europas größtes „Waste Water Treatment“-Projekt zu liefern, in dessen Rahmen das Abwassermanagement für die gesamte Region mit Milliardeninvestitionen neu strukturiert wird. Unter dem Ruhrgebiet entstand ein 50 Kilometer langer Kanal mit einer Röhre von bis zu drei Meter Durchmesser. In ihr wurden Schächte zur Oberfläche hin angelegt, in denen sich das Wasser anstauen lässt, um in nachgelagerten Kanalbereichen Wartungen und Reparaturarbeiten durchführen zu können.
Dieses Anstauen geschieht über Absperrschieber von ATEC mit ebenfalls bis zu drei Meter Durchmesser, die einem enormen Druck standhalten müssen.
ZWEITES GESCHÄFTSFELD
Um das eigene wirtschaftliche Risiko besser zu verteilen und sich von der fast ausschließlichen kommunalen Auftragsvergabe unabhängiger zu machen, will Florian Unseld mit dem Bau von Entalkoholisierungsanlagen für kleinere und mittlere Brauereien ein neues Geschäftsfeld erschließen. In demselben Maße, wie der Konsum von Industriebier seit Jahren rückläufig ist und die Verbraucher zunehmend zu regionalen Bieren und außergewöhnlichen Sorten tendieren, steigt auch der Absatz von alkoholfreiem Bier, das viele inzwischen als isotonischen Durstlöscher sehen. In diese Lücke will ATEC hineinstoßen, was neben der besseren Risikoverteilung auch einen positiven Effekt auf die Auslastungskapazitäten hat. Die Installation neuer Bierabfüllanlagen, die im Normalfall kundenindividuell angepasst werden, erfolgt traditionell eher in den Wintermonaten, wenn die Arbeit in Kläranlagen oder im Umwelttechnikbereich aufgrund der Witterung meist brachliegt.
Das nun angestrebte Wachstum mitsamt zweitem Geschäftsfeld in der Getränkebranche, in der Florian Unseld vor seinem Eintritt bei ATEC lange Jahre tätig war, will natürlich betriebswirtschaftlich und organisatorisch bestmöglich unterfüttert sein. Dafür benötigt er aktuelle Daten zur generellen Unternehmensentwicklung, zum gegenwärtigen Status der Auslastung und der Projektabwicklung sowie zur Rentabilität der laufenden Aufträge. Dass dies mit Word und Excel schlichtweg nicht im erforderlichen Maße gelänge, war ihm von Beginn an klar: „In einem integrierten ERP-System, in dem die Daten zentral vorgehalten werden und in dem sämtliche Reports und Belege aus dem System heraus generiert werden, ist die Richtigkeit der Dokumente sichergestellt“, sagt der Geschäftsführer. Dies sei bereits ein riesiger Schritt nach vorn, denn bislang hätte aufgrund der Medienbrüche stets geprüft werden müssen, ob die Zahlen aus dem Angebot identisch waren mit jenen in der Auftragsbestätigung, der Rechnung und auf dem Lieferschein. Der Aufwand und die Fehleranfälligkeit waren entsprechend hoch.
Die Fehlerquote sinkt auch deshalb, weil die Mitarbeiter keine Aufgaben mehr erledigen müssen, die außerhalb ihrer eigentlichen Tätigkeitsbereiche liegen – so muss der Vertrieb beispielsweise keine Rechnungen mehr schreiben. Zudem erfolgen Arbeitsübergaben – anders als zuvor mit selbsterstellten Excel-Sheets – nun standardisiert. Es ist laut dem Geschäftsführer an dieser Stelle von Vorteil, zuvor kein anderes ERP-System im Einsatz gehabt zu haben, denn so entfielen die sonst bei Software- Umstellungen üblichen Diskussionen rund um die Anpassung des neuen Systems an die Vorgängerprozesse. Diese Anpassungen wird es bei ATEC nicht geben. Geplant ist, die Software in ihrem Standard zu belassen, schließlich seien die Abläufe in ams.erp branchenerprobt und hätten sich über Jahre bewährt. Außerdem bleibt auf diese Weise die Release-Fähigkeit jederzeit erhalten.
TRANSPARENZ ÜBER ALLE UNTERNEHMENSBEREICHE HINWEG
Insgesamt geht es Florian Unseld mit der Implementierung von ams.erp darum, die Zukunftsfähigkeit seines Unternehmens sicherzustellen. Für strategische Entscheidungen benötigt er größtmögliche Transparenz über alle Firmenbereiche hinweg. „Angefangen beim Kreditorenmanagement, um exakt zu wissen, welche Teile wann bestellt wurden und wann sie in die Fertigung gehen, bis hin zum Versand, wo ersichtlich sein muss, welche Teile in welcher Kiste verpackt sind und wie hoch das Gesamtgewicht der Container ist.“ Dank des integrierten Datenflusses liegen nun erstmals auch valide Zahlen zur aktuellen Kostenentwicklung vor. ams.erp liefert der Geschäftsleitung und den Projektleitern stets in Echtzeit und ohne langwierige Batch- oder Nachtläufe detaillierte Informationen darüber, inwieweit die laufenden Aufträge noch den vorgegebenen Zeit- und Budgetplänen entsprechen. Mögliche Abweichungen sind bereits in ihrer Entstehung erkennbar. Die Gründe für die Abweichungen lassen sich bis auf Baugruppen- und
Bauteilebene zurückverfolgen, entsprechende Maßnahmen können frühzeitig eingeleitet werden.
Die umfassenden Möglichkeiten der Kalkulation erleichtern zudem das Erstellen neuer Angebote: Obwohl es sich bei der überwiegenden Mehrzahl der ATEC-Produkte um Unikate handelt, kommt es wie beschrieben immer wieder einmal vor, dass Bauteile oder Produkte abermals angefragt werden. In diesen Fällen können auf Basis der vorhandenen Kalkulationsdaten ad hoc entsprechende neue Angebote erstellt werden. Auch über den Vergleich ähnlich gelagerter Aufträge lassen sich schnell detaillierte und rentable Kundenangebote erstellen. „Die Budgetierung, die wir mit dem ERP-System nun regelrecht auf Knopfdruck erhalten, wird uns auf jeden Fall entscheidend helfen“, ist sich der Firmenchef sicher. Dies heißt konkret: ams.erp wird etwa auf Basis vergangener Projekte belastbare Aussagen dahingehend liefern, ob ATEC im kommunalen Bereich mit seinen langen Ausschreibungsketten und Zuständigkeiten das eine, vielleicht entscheidende Prozent Marge noch mitgehen kann. Annahmen basierend auf dem Bauchgefühl gehören damit der Vergangenheit an.
INTERNES PROJEKTTEAM UND AMSBERATER ARBEITEN HAND IN HAND
Was den Auswahlprozess anbelangt, war das Vorgehen wie bei ATEC üblich sehr pragmatisch. Innerhalb der Belegschaft waren einige eventuell infrage kommende Systeme bekannt und auch Florian Unseld hatte bereits mit diversen Software-Produkten gearbeitet – unter anderem mit ams.erp. „Ich hatte die Software im Rahmen meiner Tätigkeit als Projektingenieur bei einem mittelständischen Anlagenbauer für die Getränkeindustrie bereits ausführlich kennengelernt – inklusive Implementierung. Im Vergleich zu anderen Systemen war die erzielte Transparenz überragend“, zeigt er sich nachhaltig begeistert. Auch wenn die anderen ERP-Systeme in gewissen Bereichen ebenfalls Stärken hatten, lautete sein Credo für sein eigenes Unternehmen: „Wir brauchen ein solch intuitiv bedienbares und effizientes System, wie ich es vor 15 Jahren mit ams.erp kennenlernte. Das Aha- Erlebnis, das ich hatte, wollte ich auch bei meinen Mitarbeitern erzeugen.“ Möglich wurde dies seiner Meinung nach vor allem dadurch, dass ams.Solution seine ursprüngliche Philosophie der Nutzerzentrierung und Branchenausrichtung niemals verlassen hat.
Erheblichen Anteil an der erfolgreichen Umsetzung dieses konsequenten Ansatzes hatten in den Augen des Geschäftsführers neben dem ATEC-internen ERP-Projektteam die ams-Berater, die zuvor oftmals selbst in der Einzelfertigung tätig waren und über entsprechend tiefes Fachwissen verfügen. Aufgrund der Firmengröße bestand bei ATEC nicht die Möglichkeit, einen expliziten ERP-Projektleiter zu benennen oder ein Projektteam weitgehend von anderen Aufgaben zu entbinden. „Bei uns übernahmen verschiedene Mitarbeiter die Implementierung des Systems neben ihrem Tagesgeschäft mit. Deswegen hätten wir niemals die Zeit gehabt, einem ERP-Berater erst einmal unser Geschäft der Unikatfertigung und der dahinterstehenden Ansätze zu erklären“, stellt Florian Unseld unmissverständlich klar.
Ihm ist bewusst, dass sein Unternehmen nicht die typische Größe der meisten anderen ams-Kunden aufweist. Trotzdem passe die Software exakt auf die Geschäftstätigkeit in der Umwelttechnik und im Anlagenbau. „Hinzu kommt, dass wir für die nächsten fünf Jahre einen konkreten Wachstumspfad definiert haben, für den wir jetzt das Fundament gelegt haben.
Mit ams.erp verfügen wir über ein System, das mit uns wächst und mit dem wir wachsen können.“ Auch hier wird der Firmenchef konkret: Mit derzeit 160 bis 180 Projekten pro Jahr erwirtschaftet ATEC ca. drei Millionen Euro. In fünf Jahren sollen Umsatzregionen von sieben bis acht Millionen Euro erreicht werden. Ein neues Firmenareal mitsamt größeren Produktionskapazitäten ist bereits ausgeguckt – die effiziente und transparente Abwicklung der in diesem Zuge zwangsläufig stark ansteigenden Anzahl an Projekten übernimmt dann ams.erp.
Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
Weiterführende Informationen: www.ams-erp.com
ams.Solution AG
Rathausstraße 1
41564 Kaarst
Telefon: +49 (2131) 40669-0
Telefax: +49 (2131) 40669-69
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ams.Solution AG: Sauber konstruiert und sauber kalkuliert
Die Tätigkeitsfelder der Hauptkunden des in Aalen auf der Ostalb ansässigen Unternehmens sind vielfältig, weswegen sich die Mitarbeiter über die Zeit ein breites Know-how im Bereich der normgerechten Konstruktion, der Fertigung, Montage und Inbetriebnahme von Sonderbetriebsmitteln und Sondermaschinen unterschiedlichster Ausprägung aneignen konnten. Darunter befinden sich u.a. viele Produkte und Anlagen, die unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen der Reinraumtechnik entstehen – vor allem im Rahmen der Fertigung von Komponenten für die Halbleiterindustrie
360-Grad-Blick
Alle aalcon-Erzeugnisse – es handelt sich mehrheitlich um Prototypen – sind CE-zertifiziert, entsprechen den gültigen EG-Maschinenrichtlinien und werden allen notwendigen Sicherheitsprüfungen unterzogen. Darüber hinaus schreibt sich das Unternehmen auf die Fahnen, auch kurzfristige Projektanfragen unkompliziert bewältigen zu können. Um dieses breite Leistungsspektrum zur vollsten Zufriedenheit der Auftraggeber erfüllen zu können, sind die Verantwortlichen auf aktuelle Kennzahlen zum Gesamtprojektaufkommen und zum jeweiligen Status der Auftragsabwicklung angewiesen. Voraussetzung hierfür sind eine solide Datenbasis und ein durchgängiger Datenfluss.
Mit der alten Software-Landschaft war der angestrebte 360-Grad-Blick aus mehreren Gründen nicht zu erreichen. Die eingesetzte, in sich funktional limitierte und für die Losgröße 1+ nicht passende ERP-Lösung war nie in dem Umfang implementiert worden, der für eine unternehmensweite Nutzung erforderlich gewesen wäre. Da der Anbieter zudem die Weiterentwicklung und den Support für die Software eingestellt hatte, behalfen sich die Mitarbeiter an vielen Punkten notgedrungen mit Microsoft Excel oder anderen Insellösungen. Dieses Vorgehen mit seinen zwangsläufigen Medienbrüchen verhinderte eine durchgehende Prozesskette zusätzlich.
Im April 2018 gab es erste konkrete Überlegungen in Richtung einer grundlegenden ERP-seitigen Neuausrichtung und bereits im Oktober fanden die ersten Kickoff-Meetings mit den Experten der ams.Solution AG statt. Deren Multiprojektmanagement-Software ams.erp, die von einem externen Software-Berater empfohlen worden war, hatte sich im Rahmen eines vorherigen Auswahlverfahrens recht schnell gegen zwei andere Produkte durchgesetzt. „Wir merkten rasch, dass ams.erp aufgrund seiner Branchenausrichtung auf die Anforderungen mittelständischer Prototypenentwickler wie uns zugeschnitten ist“, sagt Markus Starz. Die integrierten Tools zur Arbeits- und Projektzeitenerfassung beispielsweise, die für den Firmenchef u.a. entscheidende Auswahlfaktoren darstellten, erfüllten im Standard bereits sämtliche Anforderungen. Folglich konnten die vorgegebenen Abläufe des ERP-Systems übernommen werden.
Saubere Kalkulation
Die Adaption dieser Standardprozesse stellte für sich genommen bereits einen wichtigen Schritt in Richtung der Etablierung einer übergreifenden Ablauforganisation dar. Einen noch viel weitreichenderen Effekt für sein Unternehmen sieht Markus Starz jedoch darin, mit ams.erp stets den Überblick über den aktuellen Stand der Projekt- und Auftragsabwicklung zu besitzen: „Wir sind an dem Punkt, dass wir aufgrund der durchgängigen Datenbasis solide Aussagen und Prognosen treffen sowie Vergleiche zu vorangegangen Zeiträumen anstellen können.“ Zudem sei er nun in der Lage, jederzeit voraus- und nachkalkulieren und somit exakt nachvollziehen zu können, welche Projekte sich gerechnet haben und welche nicht. Markus Starz bringt es auf den Punkt: „Wir decken unsere Schwachstellen auf und steigern unsere Wirtschaftlichkeit.“
Verglichen zur vorherigen Situation sei dies ein enormer Fortschritt, bekräftigt der Sohn des Firmengründers, Dominik Starz, der Ende 2018 ins Unternehmen eingestiegen war. Denn mit der alten Software sei es bestenfalls möglich gewesen, die entstandenen Kosten oder gebuchten Zeiten zu einem bestimmten Auftrag über einfache Listenfunktionen zu erfassen – in einen übergeordneten Kontext wie jetzt mit ams.erp ließen sie sich hingegen nicht setzen. Auswertungen zu einzelnen Produktgruppen, Arbeitsbereichen oder Teams waren ebenso wenig möglich.
Auch bei der Angebotskalkulation und im Einkauf hat sich aalcon erheblich verbessert. Früher wurden Angebote in Word geschrieben, die Kalkulation erfolgte über Excel und um eine Rechnung stellen zu können, musste das Angebot in der Verwaltung ein weiteres Mal erzeugt werden. Im Einkauf wurden alle Bestellungen einzeln in eine zunehmend ausufernde und schwer zu handhabende Excel-Tabelle eingetragen. Die Arbeit mit diesen Insellösungen mitsamt den jeweils erforderlichen manuellen Überträgen gestaltete sich äußerst fehleranfällig.
Schnellere Prozesse
Mit ams.erp lassen sich im Gegensatz dazu nun alle Aktivitäten abteilungsübergreifend abbilden. Da dieser Ansatz für einige Mitarbeiter zunächst Neuland war und hier und da Diskussionen zur Sinnhaftigkeit aufkamen, wurde die Belegschaft von Anfang an konsequent dazu angehalten, keine Parallelwelten aufzubauen und keine Daten aus dem ERP-System zu extrahieren. Inzwischen erkennen die Mitarbeiter die Vorteile der integrierten Arbeitsweise. Dies beginnt damit, dass das standardisierte Vorgehen die Übergabe von Aufgaben im Falle von Abwesenheiten immens erleichtert. Darüber hinaus unterstützt ams.erp die effiziente Koordination der Projektabwicklung, die bei aalcon traditionell die Konstrukteure übernehmen. Von der Konzeption über die Montage bis hin zum Verpacken reicht ihr Zuständigkeitsbereich. Die Übertragung der Gesamtverantwortung für die eigenen Projekte macht das schwäbische Unternehmen natürlich interessant für ambitionierte neue Mitarbeiter.
Zurück zur Kalkulation bzw. zur Angebotskalkulation: Im Gegensatz zu früher, als sie mit simplen Standardaufschlägen arbeiteten, nutzen die aalcon-Verantwortlichen heute die Vorteile der mitlaufenden Kalkulation von ams.erp. Die Software liefert den Projektleitern stets in Echtzeit und ohne langwierige Batch- oder Nachtläufe detaillierte Information darüber, inwieweit die laufenden Aufträge noch den vorgegebenen Zeit- und Budgetplänen entsprechen. Mögliche Abweichungen sind bereits in ihrer Entstehung erkennbar. Die Gründe für die Abweichungen lassen sich bis auf Baugruppen- und Bauteilebene zurückverfolgen, entsprechende Maßnahmen können frühzeitig eingeleitet werden.
Obwohl es sich bei der überwiegenden Mehrzahl der aalcon-Produkte um Prototypen handelt, kommt es vor, dass Baugruppen, Bauteile oder ganze Produkte erneut angefragt werden. In diesen Fällen können auf Basis der vorhandenen Kalkulationsdaten ad hoc entsprechende neue Angebote erstellt werden. Auch über den Vergleich ähnlich gelagerter Aufträge lassen sich schnell detaillierte und wirtschaftlich rentable Kundenangebote erstellen.
Keine aufwendige Pflege des Artikelstamms
Aufgrund der weitgehend vorherrschenden Fertigung in Stückzahl 1 ist der Artikelstamm bei aalcon laut Dominik Starz „sehr überschaubar“. Abgesehen von Verbrauchsteilen und einigen wenigen Ausnahmen werden keine Teile auf Lager vorgehalten. Die Möglichkeit des Arbeitens mit Artikeln ohne Artikelnummern, sogenannten O-Teilen, war für Markus Starz daher ein weiteres wichtiges Argument für die Branchen-Software. Denn damit entfällt die arbeitsintensive Dauerpflege des Artikelstamms, die fast alle ERP-Systeme zwingend fordern. Die Wiederverwendung von Artikelnummern bringt jedoch in erster Linie klassischen Serienfertigern Nutzen, die Bestände produzieren und Lagerartikel abverkaufen. Im Gegensatz dazu arbeitet man bei aalcon rein projektbezogen. Statt Stammdaten wie Artikelnummern zu pflegen, kam es dem Geschäftsführer darauf an, neue Projekte mit einem minimalen Set an Daten anlegen zu können, um schnellstmöglich operativ zu werden.
Angenommene Angebote wandelt das ERP-System unkompliziert in Aufträge, so dass die Auftragsabwicklung beginnen kann: Arbeitsvorbereitung, Einkauf, Fertigung, Materialwirtschaft und Montage übernehmen die Verantwortung für den Kundenauftrag und informieren sich mittels der Software zum Projektfortschritt und zu den in ihren Bereichen anstehenden Aufgaben.
Die Implementierung des ERP-Systems begann mit den Schulungen der Key User im Dezember 2018, der Echtstart erfolgte bereits am 1. Juli 2019. Das generelle Vorgehen, einzelne Module wie die Zeiterfassung und die Auftragszeitenerfassung in den folgenden Monaten sukzessive einzuführen, erwies sich als vorteilhaft, da der bisherige IT-Leiter genau im Einführungszeitraum längerfristig ausfiel und Dominik Starz von einem Tag auf den anderen für sämtliche ERP-Themen zuständig war. „Die Herausforderung für mich bestand darin, dass ich ja erst ein halbes Jahr im Unternehmen war und die Abläufe daher noch nicht so genau kennen konnte. Es war also ein wenig der Sprung ins kalte Wasser“, berichtet der Sohn des Firmengründers. Im Endeffekt habe es jedoch mit der Unterstützung der ams-Berater sehr gut geklappt; eben auch deshalb, weil die aufkommenden Fragen rund um den Einsatz des Systems schrittweise angegangen und abgearbeitet werden konnten. Altdaten aus der abgelösten Software wurden prinzipiell nicht in ams.erp übernommen, um von Grund auf neu starten zu können. Bestehende Aufträge wurden noch im Altsystem zu Ende geführt.
Mitarbeiter erkennen die Vorteile
Das ERP-Projekt bewegte sich insgesamt im veranschlagten Zeit- und Budgetrahmen. Dass sich die Investition gelohnt hat, macht Markus Starz vor allem daran fest, bei seinen Entscheidungen heute auf konkrete Zahlen zurückgreifen zu können anstatt sich – wie früher üblich – auf sein Bauchgefühl verlassen zu müssen. Die positiven Effekte, die sich aus der effizienteren Projektorganisation ergeben, werden mittlerweile auch von der Belegschaft anerkannt: „Die kritischen Stimmen sind über die Zeit fast gänzlich verstummt. Dadurch, dass wir zuvor kein vollwertiges ERP-System hatten, haben einige Mitarbeiter den übergreifenden Nutzen vermeintlicher Mehreingaben zunächst nicht gesehen. Die Nutzeneffekte zeigten sich jedoch vor allem in den der Konstruktion nachgelagerten Bereichen wie Arbeitsvorbereitung und Einkauf sehr schnell“, fasst Dominik Starz zusammen.
Auch in Sachen Angebotserstellung ist ein deutlicher Meinungsumschwung festzustellen: Hier gab es laut Markus Starz anfänglich immer wieder einmal Einwände hinsichtlich des zusätzlichen Aufwands, bis sich zeigte, dass die Zeitersparnis bei weitem überwiegt: „In ams.erp sind alle benötigten kalkulatorischen Daten direkt beisammen, inklusive aller Kaufteile“, bekräftigt der Geschäftsführer. Dies wissen die Mitarbeiter inzwischen zu schätzen, die anfängliche Skepsis ist gewichen. Abgesehen davon verlangen die Auftraggeber immer häufiger exakte Nachweise über den entstandenen Aufwand. Der lässt sich anhand der vorhandenen Zahlen nun exakt nachweisen, was insbesondere im Zusammenhang mit der ganzheitlichen Projektbetreuung ins Gewicht fällt, denn die Dauer vieler Tätigkeiten war den Konstrukteuren früher gar nicht bewusst. „Heute ist nachvollziehbar, wenn aus veranschlagten vier plötzlich acht oder 16 Stunden werden, weil schlichtweg vergessen wurde, dass noch verpackt werden muss. Bei den zugrundeliegenden Stundensätzen können nicht in Rechnung gestellte Beträge schnell in die Tausende gehen. Deswegen sind wir so dahinter her, dass die Konstrukteure tatsächlich alle Tätigkeiten auf ihre jeweiligen Projekte buchen.“
Markus und Dominik Starz zeigen sich mit dem bislang Erreichten sehr zufrieden. Sie sind davon überzeugt, dass die Vielzahl der Aufträge mit den zuvor eingesetzten Excel-Tabellen gar nicht mehr zu bewältigen gewesen wäre. Auch in der Verwaltung können die Sachbearbeiter mittlerweile die doppelte Menge an Aufträgen verarbeiten. Sichtbar sind die positiven Effekte der effizienteren Strukturen sowohl in der Umsatz- als auch in der Mitarbeiterentwicklung: „Innerhalb von zwei Jahren sind wir von 40 auf nun knapp 60 Mitarbeiter gewachsen. Die Anzahl der ams-Lizenzen mussten wir in demselben Zeitraum auf über 30 verdoppeln“, sagt Dominik Starz. Das Umsatzwachstum von 1,4 Millionen Euro im Jahr 2015 auf rund 8 Millionen im Jahr 2020 spricht ebenfalls eine deutliche Sprache. Mit seiner Fähigkeit der effizienten Prozessabwicklung hat ams.erp seit seiner Implementierung 2019 maßgeblichen Anteil an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung bei aalcon.
Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
Weiterführende Informationen: www.ams-erp.com
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ams.Solution AG: Gezielte Maßnahmen für höhere Effizienz
Gemessen an den vorherrschenden wirtschaftlichen Bedingungen im mittelständischen Maschinen- und Anlagenbau bewertet Simone Schiffgens, Vorstandsvorsitzende der ams.Group, das Ergebnis des vorangegangenen Geschäftsjahres als zufriedenstellend. „Im letzten Quartal 2025 konnten wir eine etwas schwächere Phase zur Jahresmitte ausgleichen und eine ganze Reihe an Neukunden hinzugewinnen“, erläutert sie. Insgesamt entschieden sich 17 Mittelständler aus der Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigung für ams.erp, darunter solch innovative Unternehmen wie die Hüttenhölscher Maschinenbau GmbH, Marktführerin für individuelle, automatisierte Korpusmontagelösungen in der Küchenmöbelindustrie, und Meyer-RE, die als Tochter der renommierten Papenburger Meyer Werft das individuelle Projektgeschäft rund um das After-Sales-Geschäft sowie die Modernisierung und Wartung von Kreuzfahrtschiffen übernimmt.
Um eine optimale Projekt- und Kundenbetreuung zu gewährleisten und gleichzeitig die Produktivität des gesamten ams-Teams zu erhöhen, wurde gezielt Fachpersonal in allen Bereichen eingestellt, vornehmlich in der Software-Entwicklung und der Beratung. Dass sich die Belegschaft dennoch von insgesamt ca. 240 auf 223 Mitarbeitende konsolidiert hat, hat seine Ursache in erster Linie in dem altersbedingten Ausscheiden einiger langjähriger Führungskräfte, die jedoch weiterhin in beratender Funktion für die ams.Group tätig sind. Darüber hinaus wurden einzelne, durch natürliche Fluktuation freigewordene Positionen aus Gründen organisatorischer Anpassungen sowie der Steigerung der Effizienz nicht nachbesetzt. Dies verdeutlicht, dass das Unternehmen im Rahmen seiner nachhaltigen Personalplanung stets die Marktgegebenheiten im Blick hat.
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen sehen sich die Verantwortlichen der Unternehmensgruppe organisatorisch sowie strategisch gut aufgestellt, um in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld wieder nachhaltig zu wachsen. „Angesichts der veränderten Marktbedingungen und technologischen Entwicklungen haben wir unsere Kapazitäten angepasst, um auch künftig flexibel und leistungsfähig zu bleiben. Die getroffenen Maßnahmen stärken nicht nur unsere Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit als eigenständiges Familienunternehmen, sondern schaffen zugleich eine solide Basis für zukünftige Investitionen und den Aufbau bzw. den Erhalt langfristiger Kundenbeziehungen“, ist Simone Schiffgens überzeugt. Die Vorstandsvorsitzende blickt mit Zuversicht auf das laufende Geschäftsjahr 2026 und erwartet, den eingeschlagenen Kurs der Stabilisierung und Weiterentwicklung konsequent fortsetzen zu können.
Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
Weiterführende Informationen: www.ams-erp.com
ams.Solution AG
Rathausstraße 1
41564 Kaarst
Telefon: +49 (2131) 40669-0
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LOSGRÖSSE 1+ im Fokus: Experten diskutieren KI, ERP und Zukunftsstrategien für den Mittelstand
Praxis, Technologie und Strategie im Fokus
Das hochkarätige Programm kombiniert Keynotes, Impulsvorträge und interaktive Deep-Dive-Sessions. In rund 50-minütigen, themenspezifischen Diskussionsrunden stehen konkrete Anwendungsbeispiele, Erfahrungsberichte und der direkte Dialog im Mittelpunkt. Inhaltliche Schwerpunkte sind unter anderem Generative KI, ERP-Systeme, Cyber Security, Nachhaltigkeit, Circular Economy sowie die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland.
Hochkarätige Keynotes aus Wissenschaft und Praxis
Zu den Höhepunkten des ersten Kongresstages zählt die Keynote von Malcolm Werchota, Mitgründer und geschäftsführender Partner von werchota.ai. Er gibt einen fundierten Überblick über Generative KI, zeigt praxisbewährte Anwendungsfälle aus Industrie, Handel und Fertigung auf und skizziert datengetriebene Geschäftsmodelle für den Mittelstand.
Einen weiteren Akzent setzt Prof. Dr. Jutta Rump, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE), die erläutert, welche organisatorischen und kulturellen Voraussetzungen Einzelfertiger schaffen müssen, um langfristig wettbewerbsfähig und attraktiv als Arbeitgeber zu bleiben.
Der zweite Kongresstag steht im Zeichen von Zukunftsfähigkeit und Resilienz. In seiner Keynote „Upgrade Circular Economy“ zeigt Prof. Dr.-Ing. Günther Schuh (RWTH Aachen University), wie Unternehmen durch zirkuläre Wertschöpfung ökonomische und ökologische Potenziale erschließen können. Weitere Beiträge widmen sich kollaborativer Robotik, IT-Sicherheit, datengetriebenen Entscheidungen sowie der Rolle moderner ERP-Systeme in der Industrie von morgen.
Medienkooperation mit Der Deutschen Wirtschaft (DDW)
Begleitet wird der Kongress von einer Medienkooperation mit Der Deutschen Wirtschaft (DDW). Das führende Online-Magazin für den deutschen Mittelstand berichtet über zentrale Themen, Trends und Impulse des Kongresses und trägt dazu bei, die Ergebnisse und Diskussionen einer breiten Entscheider-Community zugänglich zu machen.
Networking und Innovation live erleben
Neben fundierter fachlicher Expertise bietet der Kongress vielfältige Networking-Möglichkeiten. Ein begleitender Ausstellungsbereich sowie die Digital Factory, in der aktuelle Entwicklungen der ams.Solution AG präsentiert werden, schaffen Raum für vertiefende Gespräche. Der Netzwerkabend am ersten Veranstaltungstag lädt dazu ein, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsame Zukunftsprojekte zu initiieren.
Über das ife – Netzwerk für Einzelfertiger
Das ife – Netzwerk für Einzelfertiger ist eine branchenübergreifende Initiative führender Einzelfertiger, spezialisierter Beratungsexperten sowie renommierter Vertreter aus Wissenschaft und Forschung. Ziel des Netzwerks ist es, den praxisorientierten Austausch zu zentralen Fragestellungen der Einzelfertigung zu fördern und tragfähige Lösungsansätze für unternehmerische Herausforderungen zu entwickeln.
Das ife bietet hierfür ein vielfältiges Spektrum an Diskussions- und Vortragsformaten, Weiterbildungsangeboten und individueller Beratung. Darüber hinaus unterstützt das Netzwerk den systematischen Wissensaustausch zwischen den Mitgliedsunternehmen und schafft eine Plattform für nachhaltige Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette.
Weitere Informationen: www.ife-institut-einzelfertiger.com
Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
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ams.Solution AG: Perfekt zugeschnittene ERP-Software
Baljer & Zembrod ist ein führender Anbieter von innovativen Holzbearbeitungsmaschinen und von elektrobetriebener Umschlagtechnik für die Holz- und die Recyclingbranche. International gefragt sind sowohl die stationären Schwerlastkräne als auch die gleisgebundenen Sortierwagen für verschiedene Einsatzbereiche in der Holzverarbeitung sowie im Recycling- und Schrottumschlag. Großen Wert legt die Unternehmensleitung des Sondermaschinenbauers auf die Rundum-Betreuung der Kunden während des gesamten Projektverlaufs – von der Projektierungsphase über die Montage der Anlagen und bis hin zur Abwicklung der After-Sales-Services. Um einen reibungslosen Gesamtablauf zu gewährleisten, setzen die Oberschwaben auf das durchgängige Projektmanagement-ERP-System ams.erp, das explizit auf die Anforderungen der Losgröße 1+ zugeschnitten ist und hohe Transparenz in die Prozesse bringt.
Der Hauptstandort des Unternehmens in Altshausen bei Ravensburg ist gleichzeitig einzige Produktionsstätte. Die ausländischen Dependancen in Frankreich, Tschechien und Polen fungieren als reine Service-Gesellschaften. Alle in Baden-Württemberg gefertigten Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge sind Unikate. „Zwar verwenden wir für den Bau unserer Rundholz-Transport- und Sortierwagen bis zu einem gewissen Grad ein Baukastensystem, aber aufgrund der stets individuellen Kundenanforderungen gibt es keine unserer Maschinen zweimal“, beschreibt Einkaufsleiter Sascha Maucher die Ausgangssituation. Mal müsse die Maschinenführerkabine aufgrund der baulichen Gegebenheiten beim Kunden vorne angebracht werden, mal hinten. Für den einen Auftraggeber genügten 55 kW Antrieb, während ein anderer 75 kW benötige. Diese Aufzählung ließe sich fortführen, was in der Summe der möglichen Kombinationen den Unikatansatz verdeutlicht.
Bei der Erfüllung der individuellen Kundenwünsche standen die Verantwortlichen bei Baljer & Zembrod ab einem gewissen Zeitpunkt vor der zunehmenden Herausforderung, den Überblick über die Gesamtauslastung, die Kostenentwicklung und den Fortgang der einzelnen Projekte zu behalten. Einer der Hauptgründe hierfür war fehlende Software-Unterstützung. Im Einsatz befand sich ein in die Jahre gekommenes ERP-System, das von Hause aus nicht auf die speziellen Ansprüche von Unternehmen der Losgröße 1+ zugeschnitten war und deshalb im Laufe seiner Einsatzzeit immer weiter angepasst und „verbogen“ worden war. Erschwerend kam hinzu, dass diverse Insel- und Satellitenlösungen den Datenfluss erschwerten. Um deutlich mehr Transparenz in die Abläufe zu bringen, entschloss sich die Unternehmensleitung daher, die Auswahl und Implementierung eines neuen ERP-Systems in Angriff zu nehmen.
Neues ERP-System für mehr Transparenz
Vor dem Start des Auswahlprozesses erstellten die Verantwortlichen eine Liste, in der sie die Anforderungen an die künftige Software priorisierten. Ganz oben stand die Durchgängigkeit des Systems, was voraussetzte, dass beispielsweise die Zeiterfassung und die Buchhaltung integriert sein mussten. Eine weitere Grundvoraussetzung war eine nahtlos funktionierende Schnittstelle zur Konstruktion, also zum CAD- bzw. zum PDM- System. Was die Funktionalitäten anbelangte, stand die sogenannte wachsende Stückliste im Fokus. Denn wie in der Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigung üblich, werden auch bei Baljer & Zembrod die beauftragten Sondermaschinen und Transportfahrzeuge im Fortlauf ihrer Entstehung kontinuierlich weiter auskonstruiert. Dies hat zur Folge, dass wichtige Wertschöpfungsprozesse wie Konstruktion, Beschaffung und Produktion zeitlich parallel zueinander stattfinden. Die wachende Stückliste ermöglicht es, die Beschaffungs- und Fertigungsabläufe zu einem Zeitpunkt zu starten, da die Produktentwicklung noch in vollem Gange ist. Sascha Maucher formuliert es folgendermaßen: „Unser Herzstück ist die Konstruktion. Dort benötigen wir die Flexibilität von Stücklisten, die zwar noch nicht auskonstruiert sind, es aber dennoch zulassen, dass beispielsweise Langläufer bereits vorab freigegeben werden können.“ Darüber hinaus sollte das neue ERP-System es ermöglichen, Sonderteile, also Artikel mit sehr individueller Ausprägung, nicht im Artikelstamm anlegen zu müssen, um den Datenpflege- und Inventuraufwand auf die tatsächlich wiederverwendeten Teile zu beschränken.
Im Klaren waren sich sowohl die Geschäftsleitung als auch Sascha Maucher, dem zusätzlich zu seiner eigentlichen Tätigkeit als Einkaufsleiter die Rolle des ERP-Projektverantwortlichen übertragen worden war, dass die Implementierung einer unternehmensweiten Business-Software mehr verlangt als das simple Abhaken eines Funktionalitätenkatalogs. Eine externe Unternehmensberaterin sollte die Prozesse des Anlagenbauers intensiv evaluieren, um zu vermeiden, die Software-Auswahl an der bisherigen Organisationsstruktur auszurichten. Sascha Maucher dazu: „Wir wollten den Blick von jemandem von außen, der nicht aus dem Maschinenbau stammt. Erstens, um Betriebsblindheit zu vermeiden und zweitens, um nicht auf althergebrachten Abläufen zu beharren, von denen wir lediglich annehmen, es seien die besten.“ Die Sinnhaftigkeit der bestehenden Arbeitsgänge wurde mit der Prozessberaterin ausgiebig diskutiert, was zur Folge hatte, dass diverse Abläufe neu konzipiert wurden. „Diese allgemeine Prozessorientierung hat uns weitergebracht“, versichert der Projektleiter, denn auf diese Weise waren alle Projektbeteiligten sensibilisiert und wussten, worauf es bei der Software-Evaluierung ankam.
Branchensoftware ams.erp setzt sich durch
Zu Beginn des Auswahlprozesses zeigte sich Baljer & Zembrod trotz seiner einzelfertiger-spezifischen Anforderungen offen in alle Richtungen und begutachtete auch ERP-Systeme ohne Fokus auf die Losgröße 1+. Relativ schnell stellte sich jedoch heraus, dass diese generalistischen Lösungen aufgrund fehlender Funktionalität nicht infrage kamen. „Wir schickten mehreren Anbietern unsere Anfragen. Auf Basis der Antworten kristallisierten sich zunächst vier und später zwei Softwarehäuser heraus, die bei uns im Hause präsentierten. Danach gingen wir zusammen mit den Key Usern alle essentiellen Punkte detailliert durch und fanden die größten Übereinstimmungen bei ams.Solution. Alles zusammengenommen bietet ams.erp die beste und durchgängigste Gesamtlösung“, so der Projektleiter. Außerdem passte der Anbieter aufgrund seiner Aufstellung: Ein familiengeführter Mittelständler mit stetigem Wachstum, der seinen Kunden auf Augenhöhe begegnet. Sascha Maucher wollte mit den insgesamt 30 ams-Nutzern im Hause mehr sein als eine Nummer in einem IT-Konzern. Ein positiver Aspekt war auch, dass die Betreuung regional von Stuttgart aus erfolgt.
Die folgende Implementierung der Software ging ohne größere Schwierigkeiten vonstatten. Das System wurde nach einer Implementierungszeit von nur sechs Monaten von einem Tag auf den anderen komplett live geschaltet. Einen übergangsweisen Parallelbetrieb gab es nicht. Selbstkritisch merkt Sascha Maucher lediglich an, zu viele Altdaten übernommen zu haben: „Würden wir die Software nochmals neu aufsetzen, würden wir mit dem neuen System immer ‚bei null‘ starten.“ Vor allem vor dem Hintergrund der gänzlich anderen Arbeitsweise des abgelösten Systems. Ein Beispiel: Im Altsystem erhielten Projekte zwar eine Projektnummer, wurden jedoch mit Artikeln gleichgesetzt und auf derselben Ebene behandelt. In ams.erp hingegen wird sauber getrennt: Auf der obersten Ebene stehen die Projekte mit der Projektklammer, in der Ebene darunter befinden sich die zugehörigen Aufträge. Zu jeder Zeit hat man den Überblick über das gesamte Projekt mit der jeweiligen Maschine und der angehängten Stückliste – immer in der entsprechenden Auflösung und mit den entsprechenden Abstufungen.
Nachdem die Key User die ams-Prozesse begutachtet hatten und ihre Vorschläge zur möglichen Umsetzung eingebracht hatten, nahmen die ams-Berater auf dieser Basis die Geschäftsprozessmodellierung (siehe Kasten) vor. Die Key User arbeiteten die Abläufe dann im Testsystem durch und gaben schnell grünes Licht.
Komplett am Standard orientiert
Dass die Einführung problemlos funktionierte, liegt neben der guten Vorbereitung zum einen darin begründet, dass Sascha Maucher und sein Team den Standard der Branchensoftware bis auf eine Anpassung komplett übernahmen. Zum anderen hebt er das Branchen-Know-how der Berater hervor. „Die“, sagt der Projektleiter, „müssen in unserem Fall so denken können wie Konstrukteure. Das konnten sie, weil sie selbst aus dem Maschinenbau kamen. Denn ich bin überzeugt davon, dass bei allen Sondermaschinenbauern die Konstruktion der Dreh- und Angelpunkt ist, der beim Thema ERP maßgeblich mitentscheidend ist.“ Den kaufmännischen Teil stellten seiner Meinung nach fast alle Anbieter relativ gut dar, weswegen die technischen Prozesse viel wichtiger seien – „die müssen funktionieren.“
Nahe am Standard zu bleiben, bietet den riesigen Vorteil unkomplizierter Releasewechsel. Aber natürlich muss man im Anwenderunternehmen bei dieser Herangehensweise dann auch bereit sein, sich organisatorisch umzustellen. Genau hier kommt die Branchenexpertise von ams voll zum Tragen: „Nach den intensiven Gesprächen mit dem Anbieter war uns klar, dass ams aufgrund seiner jahrzehntelangen Projekterfahrung sehr genau weiß, wie ein Standardprozess in der Auftragsfertigung ablaufen sollte. Daran haben wir uns orientiert, was sehr gut funktioniert hat.“ Gut funktioniert heißt in diesem Fall, dass Baljer & Zembrod heute deutlich produktiver arbeitet. Das Unternehmen agiert laut Sascha Maucher insgesamt schneller und ist schlanker aufgestellt.
Auf diesem Weg musste die Unternehmensleitung die Belegschaft natürlich mitnehmen. Es ging darum, den Mitarbeitern die neuen Prozesse darzulegen und ihnen zu erläutern, dass ein geringer Mehraufwand von einigen zusätzlichen Klicks zu Beginn eines Arbeitsablaufs die folgenden drei Mitarbeiter entlastet und gleichzeitig die Effizienz und die Transparenz im Ganzen steigert, weil allen Prozessbeteiligten immer alle relevanten Informationen zur Verfügung stehen. „Der einzelne weiß, dass er seine Aufgabe erfüllt hat, was ams.erp sehr gut abbildet. Man kann beispielsweise sehen, dass im Einkauf ein benötigtes Teil bereits bestellt wurde, wodurch die telefonische Nachfrage und sonstiger Nachbereitungsaufwand entfallen“, beschreibt Projektleiter Maucher einen typischen Fall von Prozessoptimierung.
Enorme Effizienzgewinne gab es auch an anderer Stelle. Vormals war es so, dass die Fertigung eine Stückliste aus der Konstruktion erhielt, diese Liste prüfte und die Informationen auf Papier in den Einkauf weitergab. Im Einkauf wurden die Angaben auf dem Zettel dann ins System eingepflegt und daraus eine Bestellung generiert. Heute hingegen erstellt die Konstruktion eine Stückliste in ams.erp und gibt sie elektronisch frei. Der Produktionsleiter, der bei Baljer & Zembrod auch die Arbeitsvorbereitung verantwortet, hat die Stückliste direkt auf seinem Rechner, generiert daraus die Produktionsanforderungen, die dann wiederum vom System in den Einkauf weitergeleitet werden, wo die Bestellungen erfolgen. „Dieser papierlose und transparente Prozess in einem durchgängigen System ist viel schneller und sicherer. Es gibt weder Übertragungs- noch Schreibfehler. Damit haben sich die Durchlaufzeiten und die Kosten signifikant reduziert“, zeigt sich Sascha Maucher sehr zufrieden.
Kürzere Durchlaufzeiten und Kosteneinsparungen
Ein weiterer Pluspunkt von ams.erp ist die Möglichkeit der Kapazitätsplanung, vor allem der Grobplanung (siehe Kasten). „Wir müssen Aussagen dahingehend treffen können, ob wir zu einem bestimmten Zeitpunkt noch eine Maschine bauen können oder nicht. Die Kapazitätsplanung besprechen wir jede Woche und schauen, wo noch Luft ist und wo wir eventuell Arbeitsgänge schieben können“, sagt der Projektleiter. Besonders vorteilhaft findet er, dass man auch Angebote, die noch kein Aufträge sind, in die Planung einbeziehen kann. Auf diese Weise könne man in der Kapazitätsauswertung mithilfe aussagekräftiger Dashboards sehr schnell erfassen, ob ein angedachter Liefertermin überhaupt zu halten sei. Ebenso ist die Geschäftsleitung in der Lage, eigene Reports in ams.erp zu erstellen und somit die aktuellen Umsatzzahlen und etwaige Zahlungsrückstände stets im Blick zu halten.
Baljer & Zembrod konnte seit der Implementierung von ams.erp umsatzmäßig um 15 Prozent zulegen, bei gleichbleibender Mitarbeiterzahl. Um die Effizienzsteigerung durch den Einsatz der Branchensoftware zu verdeutlichen, lohnt ein Blick auf das Einkaufsvolumen von mehr als sieben Millionen Euro, das lediglich zwei Mitarbeiter verwalten. Im direkten Vergleich zu anderen Sondermaschinenbauern sieht Sascha Maucher das Unternehmen an dieser Stelle sehr schlank aufgestellt.
Für das Unternehmen war die Implementierung von ams.erp ein entscheidender Schritt zum Erhalt der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit. Die Software liefert die notwendige Flexibilität bei der Gestaltung der Konstruktionsabläufe, insbesondere beim Umgang mit Stücklisten, und gibt zudem bewährte Standardprozesse vor. Dies empfindet Sascha Maucher weder als Widerspruch noch als Einschränkung, sondern vielmehr als Leitplanke, die Stabilität verleiht: „Ein Sondermaschinenbauer wie wir definiert sich in meinen Augen nicht über die Eigentümlichkeit seiner Prozesse, sondern über die konstruktive Besonderheit und die individuelle Qualität seiner Produkte.“ Ihm erschließt sich kaum ein Argument, das gegen die Verwendung von Best-Practice-Abläufen spricht, wenn die Effizienz und Transparenz erhöht werden sollen – zumal dann, wenn die Bedienung des Systems für die Anwender größtenteils selbsterklärend und intuitiv erfolgt.
Blick in die Zukunft
Die ERP-Software spielt auch in den Überlegungen für künftige Szenarien eine entscheidende Rolle. Bereits seit einiger Zeit beschäftigen sich die Verantwortlichen des Sondermaschinenbauers mit innovativen Ansätzen in Richtung Industrie 4.0, ein Konzept, das vor allem von größeren Recycling-Kunden vorangetrieben wird. Sofern die Maschinenbetreiber zustimmen, werden mittlerweile alle Anlagen standardmäßig mit Zugängen für die Fernwartung ausgeliefert. Perspektivisch sollen die erfassten Maschinendaten in ams.erp eingespielt werden, um dort beispielsweise Service-Workflows wie die Benachrichtigung von Mitarbeitern oder die automatische Bestellung von Ersatzteilen in Gang zu setzen. Ebenfalls könnte der ams-Produktkonfigurator ein Thema werden, den Sascha Maucher für ein äußerst geeignetes Tool hält, um die Angebotserstellung zu beschleunigen.
Bei Baljer & Zembrod hat ams.erp als Standardbranchensoftware für die Losgröße 1+ äußerst positive Auswirkungen auf die Gesamtgeschäftsentwicklung gehabt. Um diesen Weg erfolgreich fortzusetzen, behält der ERP-Projektleiter die Weiterentwicklungen rund um ams.erp im Blick, um in Zukunft noch effizienter zu arbeiten. „Es ist sind einige interessante Ansätze dabei, die wir uns mit Sicherheit genauer anschauen werden“, schließt Sascha Maucher.
Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
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ams.Solution AG: ams.erp in der Baubranche
Der Dreh- und Angelpunkt für Bauprojekte
- Planung über mehrere Projekte hinweg koordinieren – inklusive Kapazitäts- und Ressourcenabgleich über sämtliche laufenden Bauvorhaben.
- Termin- und Ressourcenengpässe frühzeitig erkennen – bevor sie zu Projektverzögerungen führen.
- Prognosen und Szenarien simulieren, um Entscheidungen datenbasiert zu treffen.
- Projektkennzahlen in Echtzeit auswerten, mit Dashboards und Management-Cockpits, die Entscheidern jederzeit Transparenz über Status, Kosten und Risiken geben. (ams-erp.com)
Gerade in der Baubranche, wo mehrere Projekte gleichzeitig – inklusive Fertigung, Montage, Baustellen-Abwicklung – geführt werden müssen, verhindert ams.erp Insellösungen und manuelle Redundanzen. Das Multiprojektmanagement ermöglicht eine 360-Grad-Sicht auf sämtliche Projekte, Ressourcen und Budgets, was enorme Vorteile bei der frühzeitigen Entscheidung und der Steuerung parallel laufender Bauaufträge bringt.
Davon profitieren Bauunternehmen!
Die spezifische Branchenlösung ams.erp BUILDING geht noch einen Schritt weiter: Sie verbindet klassische Baukalkulation mit einer durchgängig integrierten ERP-Prozesslogik. Das bedeutet:
- Mitlaufende Kalkulation in Echtzeit – Projektkosten werden dynamisch bewertet.
- Projektbegleitendes Controlling – Abweichungen von Planwerten werden sichtbar, sobald sie entstehen.
- Transparente Verbindung von Fertigung, Montage und kaufmännischen Prozessen, ohne Medienbrüche.
Insbesondere in Unternehmen mit hoher Eigenfertigung – wie Fertighaushersteller, Betonfertigteilebauer ebenso wie in Ingenieurbüros – ermöglicht diese Verbindung von ERP-Prozessen und Kalkulation eine signifikante Reduktion von Fehlerquellen und Nacharbeit.
Schnittstellen & AVA-Integration
Ein ERP-System in der Bauindustrie kann nur dann seine ganze Wirkung entfalten, wenn es offen mit spezialisierten Bau-IT-Systemen kommuniziert. Dies gilt insbesondere für AVA-Software (Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung) und GAEB-basierte Werkzeuge, die im Bauprozess tägliche Praxis sind.
ams.erp zeichnet sich hier durch offene APIs und Integrationsfähigkeit aus, die es ermöglichen, externe Lösungen – etwa CAD/PDM, Einkaufssysteme, IoT-Plattformen oder AVA-Komponenten – mit dem ERP-System zu verbinden.
In der Bauwelt spielt der GAEB-Datenaustausch eine zentrale Rolle für die Schnittstelle zwischen Planung/Ausschreibung und weiterer Prozessverarbeitung.
Während ams.erp selbst nicht als klassische AVA-Software fungiert, ermöglicht es durch seine offenen Schnittstellen, dass GAEB-Daten, Projekt- und Kostendaten aus externen AVA-Tools in das ERP-System importiert und verarbeitet werden können. Das eliminiert Medienbrüche zwischen:
- AVA-/Ausschreibungssoftware (z. B. Nevaris, iTWO, MWM, ORCA AVA – gängige AVA-Programme mit GAEB-Funktionalität)
- ERP-gestütztem Projekt- und Ressourcenmanagement
- Finanz- und Controlling-Systemen im ERP
Mit der richtigen Integration sind also Leistungsverzeichnisse, Preise und Baukosten nicht nur im AVA-Tool nutzbar, sondern fließen direkt in die Projektplanung und Budgetrechnung des ERP-Systems ein – ein echter Mehrwert vor allem beiöffentlichen Ausschreibungen oder komplexen Bauprojekten mit mehreren Gewerken.
- Einheitliches Multiprojektmanagement, das Projekte, Ressourcen, Termine und Budgets in ein Echtzeit-Steuerungsmodell integriert. (ams-erp.com)
- Offene Schnittstellen für AVA-Prozesse und Bau-IT-Umgebungen, wodurch Daten aus unterschiedlichen spezialisierten Systemen zusammengeführt werden können. (ams-erp.com)
Damit bildet ams.erp nicht nur ein ERP-System, sondern wird zu einem zentralen Nervensystem der Bauprojektsteuerung – ideal für Unternehmen, die ihre Prozesse nicht nur digital abbilden, sondern auch vernetzt optimieren wollen.
Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
Weiterführende Informationen: www.ams-erp.com
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Rathausstraße 1
41564 Kaarst
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ams.Solution AG: Prozesse neu verpackt – ams.erp erfüllt Anforderungskatalog bei der Buhmann Systeme GmbH
Seit ihrer Gründung vor bald 40 Jahren hat sich die Buhmann Pac Solutions von einem kleinen Lohnfertiger zu einem mittelständischen Spezialisten für innovative Verpackungsmaschinen entwickelt, vor allem für Abnehmer aus der Lebensmittelindustrie. Diese erhalten von dem aufstrebenden Unternehmen aus dem Allgäu schlüsselfertige Endverpackungs-, Abfüll- und Automatisierungsanlagen aus einer Hand, die kundenspezifisch auf die diversesten Anforderungen hin zugeschnitten werden können. Die Individualisierung der Verpackungslinien ist einer der Erfolgsfaktoren Buhmanns und wird dadurch erreicht, dass sich die bewährten Standardmaschinen mittels Baukastensystem um verschiedene, jeweils optimal passende Automatisierungslösungen ergänzen lassen. Das Produktspektrum umfasst beispielsweise Produktvereinzelungs- oder Misch- und Sortieranlagen, Sammelpacker für Tray- und Wrap-Around-Kartons sowie Abfüllanalgen für fließfähige Produkte. Dabei kann es sich um sehr lange Linien mit fünf bis sechs Pickern oder auch um sehr kompakte Kartoniermaschinen handeln.
Buhmann hinterfragt seine eigene Ablauforganisation stetig. Die eingesetzte DOS-basierte Geschäftssoftware, mit der die Prozesse lange Zeit gesteuert worden waren, hatte aufgrund fehlender Weiterentwicklung des Herstellers ihren Zenit überschritten. Als dann der interne ERP-Verantwortliche in Rente ging, musste Buhmann rechtzeitig ein zukunftsfähiges ERP-System einführen. Am Ende eines ausgiebigen, 2016 gestarteten Auswahlprozesses entschieden sich die Verantwortlichen des 120 Mitarbeiter starken Mittelständlers schließlich für das Multi-Projektmanagement-System ams.erp von der ams.Solution AG.
Suche nach zukunftsfähigem ERP-System
Die Durchführung des Projekts lag maßgeblich in den Händen von Andreas Dornacher, der nach dem Wirtschaftsingenieurstudium 2014 als Assistent der Geschäftsleitung bei Buhmann begonnen hatte und bereits von Beginn an einige interne Optimierungsprojekte durchgeführt hatte. Über diesen Weg stieg er in den Prozess der ERP-Neuausrichtung ein, den er von der Evaluierung über die Implementierung bis hin zur Nachbetreuung und zur stetigen Weiterentwicklung im laufenden Betrieb federführend begleitet.
Da für die bayerischen Verpackungsspezialisten die Umsetzung der jeweiligen Kundenwünsche oberste Priorität besitzt, sind die Anlagen entsprechend individuell. Um die sich hieraus ergebenden Anforderungen im Konstruktions- und Fertigungsprozess effizient zu meistern, suchten die Verantwortlichen einen Software-Partner, der neben einer durchgängigen, auf die Losgröße 1+ zugeschnittenen Standardlösung auch die passende Branchenexpertise mitbringt.
Dass die Entscheidung letztlich zugunsten von ams.erp ausfiel, ist vor diesem Hintergrund kein Zufall, denn der Anforderungskatalog an die Funktionalitäten des neuen Systems war lang und klar formuliert: 850 Punkte umfasste die Liste des Sondermaschinenbauers, darunter für einen Einzelfertiger so grundlegende Aspekte wie die wachsende Stückliste. Konstruktion und Fertigung können parallel zueinander erfolgen, wodurch es beispielsweise möglich wird, Beschaffungsprozesse bereits in Gang zu setzen, während die endgültige Ausprägung des Produktes noch Änderungen unterliegen kann.
„Die erwähnten 850 Punkte haben wir zusammen mit dem externen Beratungshaus Trovarit erstellt, das uns von der Prozessanalyse bis zur Systemauswahl phasenweise begleitete“, sagt Andreas Dornacher. Die externe Unterstützung sollte sicherstellen, dass im gesamten Unternehmen Einigkeit darüber herrschte, welche Ziele mit der neuen Software erreicht werden sollten. Und, dass man einen Partner auf Augenhöhe findet, der ein solches Projekt in einem vorab definierten Zeit- und Budgetrahmen bewältigen kann.
Meiste Übereinstimmungen bei ams.erp
„Nach einer gemeinsamen Grobanalyse mit Trovarit führten wir selbstständig eine Detailanalyse unserer Prozesse durch. Daraufhin definierten wir im Rahmen eines Workshops wiederum mit Trovarit die Punkte für unser Lastenheft“, skizziert der Projektleiter das Vorgehen. Anhand dieser Punkte filterte Trovarit über sein Tool „IT-Matchmaker“ 16 potenziell passende Anbieter heraus. Nach einer Nutzwert- und Kostenanalyse sowie einer Bewertung der Standardfunktionalitäten blieben sechs Systemanbieter übrig, die bei Buhmann präsentierten. Drei von ihnen waren bereits nach einer ersten Ansicht der Oberfläche und der Handhabung aus dem Rennen. Die restlichen drei wurden erneut zu jeweils eintägigen Workshops ins Haus eingeladen. „Im gesamten Key User-Team, das ebenso wie die Fachabteilungen von Beginn an in den Evaluierungsprozess involviert war, arbeiteten wir dann die für uns besonders wichtigen Funktionalitäten heraus. Die meisten Übereinstimmungen gab es bei ams.erp“, berichtet Andreas Dornacher.
Der Stücklistenübertrag aus dem PDM-System (MaxxDB) ins ERP-System erwies sich als ein essentieller Punkt. Als noch wichtiger erachteten der Projektleiter und die Key User die Möglichkeiten der effizienten integrierten Projektplanung (Modul „Strategische Planung“) und die mitlaufende Kalkulation, die jederzeit eine Übersicht zum aktuellen Stand des Projekts ermöglicht.
„Alle diese Punkte konnten wir mit ams.erp umsetzen, was unsere Prozesse insgesamt transparenter macht. Wir hatten zuvor weder eine mitlaufende Kalkulation noch ein integriertes Projektplanungstool. Den aktuellen Projektstatus einzusehen, war mit den Insellösungen bestehend aus verschiedenen MS-Office-Dokumenten und DOS-basierten ERP-Daten sowie den PDM-Stücklisten nur sehr grob und mit viel Handarbeit möglich“, schildert Andreas Dornacher die Knackpunkte.
Konsequente Verknüpfung der Daten
Projektpläne wurden vor der Implementierung von ams.erp in Excel geführt, die nicht mit dem ERP-System verknüpft waren. Dieses Vorgehen kostete viel Zeit und produzierte Fehler. Heute hingegen sind alle relevanten Daten miteinander verlinkt: Die Eingaben im Projektplan haben direkte Auswirkungen auf die Terminierung der Stücklisten und die Kapazitätsplanung der Fachabteilungen, was natürlich ein sauberes Arbeiten und ein konsequentes Einhalten der Prozesse seitens der Mitarbeiter erfordert.
Spätestens an dieser Stelle wird es in vielen ERP-Projekten brisant, wenn sich nämlich gewohnte Arbeitsabläufe verändern oder wenn zusätzliche Eingaben vermeintliche Mehrarbeit verursachen, deren positive Effekte sich den Mitarbeitern nicht sofort erschließen. Dies war bei Buhmann nicht der Fall. Im Gegenteil: Eine Mitarbeiterbefragung vor Projektstart hatte zutage gebracht, dass die Einführung einer durchgängigen ERP-Software mehrheitlich sogar gewünscht war. „Vor diesem Hintergrund waren die meisten Mitarbeiter von Beginn an motiviert“, berichtet der Projektleiter. „Natürlich gab es vereinzelt die ganz normalen Umstellungsschwierigkeiten, jedoch keinerlei generelle Ablehnung wie es so oft von Projekten dieser Art zu hören ist.“
Die Implementierung von ams.erp begann im Mai 2017, der Echtstart erfolgte ein Jahr später im Mai 2018. Die Prozessanalyse und Systemauswahl mit Trovarit hatten zuvor ebenfalls zwölf Monate gedauert. Im Einsatz befinden sich die ams.erp-Standardkomponenten, dazu die das ams-interne Planungs-Tool als wichtiges Instrument zur langfristigen Kapazitätsplanung sowie die Zeiterfassung ams.time und auch ams.bi, zumeist für Analysen und Ad-hoc-Auswertungen sowie für ein strukturiertes Berichtwesen. Zudem werden die Auftrags- und Stammstücklisten aus dem PDM-System MaxxDB über eine Schnittstelle direkt in ams.erp eingespeist.
Nur sehr geringe Anpassungen
Das Rechnungs- und Finanzwesen ams.finance wurde bislang noch nicht implementiert. Stattdessen gibt es eine einbahnige Schnittstelle zu Datev, um das Zahlenwerk bei einem Releasewechsel mit Datev und ams.erp gegenprüfen zu können. „Aufgrund neuer Datenstrukturen im ERP-System haben wir diese Rückfallebene bewusst gewählt“, erläutert Andreas Dornacher.
Ein angedachter, größerer Releasewechsel sollte reibungslos vonstattengehen, weil das System annähernd komplett im Standard belassen wurde. Im Rahmen der sogenannten Geschäftsprozessmodellierung (GPM), die ams standardmäßig jedem ERP-Projekt voranstellt, ergab sich, dass software-seitig keine großen Umstrukturierungen in der Aufbauorganisation notwendig waren, demzufolge auch keine Zusatzprogrammierung. Dazu Andreas Dornacher: „Wir haben nur sehr geringe Anpassungen vorgenommen. Zu 98 Prozent sind wir im Standard geblieben, welche wir mit internen Ressourcen sowie mit ams-Unterstützung stetig weiterentwickeln.“
Der größte Nutzen von ams.erp besteht für ihn bislang in der deutlichen Reduzierung der vormaligen Insellösungen, was die Abbildung der Kernprozess des Unternehmens dank der Durchgängigkeit erheblich transparenter macht – von der Anfrage bis zur Lieferung. „Wir erstellen die Vorkalkulation im ERP-System, übergeben die Budgetdaten ins Projektmanagement. Der Projektleiter erfasst dann über das ams-Planungsmodul die Aktivitäten für das Projekt. Bei der Abwicklung der Prozessschritte in ams.erp sind wir bereits sehr weit“, bekräftigt Andreas Dornacher: „Die mitlaufende Kalkulation und die Nachkalkulation sind transparent und auf Knopfdruck verfügbar. Auch die Auswertungsmöglichkeiten mit ams.bi funktionieren sehr gut.“ Gerade arbeitet der Projektleiter daran, auch die technische Auftragsabwicklung noch mehr in der Software zu integrieren und die interne Organisation so anzupassen, dass sich noch mehr Nutzen aus der Software ziehen lässt. „Die Software bietet noch viel Potential, das wir noch nicht ganz ausschöpfen. Das ist unsere Aufgabe für die Zukunft.“
Rückblickend betrachtet spielte für Andreas Dornacher neben der Abdeckung aller geforderten Funktionalitäten ein weiterer, nicht zu unterschätzender Faktor eine entscheidende Rolle für das Gelingen des ERP-Projekts: die Kompetenz der ams-Berater. Da er selbst das System vorher nicht kannte, musste sich der ERP-Verantwortliche möglichst schnell in die neue Software hineindenken. Gleichzeitig mussten die Prozesse aufeinander abgestimmt werden. „Vor diesem Hintergrund ist es natürlich sehr wichtig, kompetente Ansprechpartner zu haben, die unser Geschäft verstehen“, schließt er. Dies gilt natürlich auch für die geplanten Erweiterungen der Software.
Die Welt des Projektmanagement-ERP
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Lösung der besonderen Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit 1988 realisieren sie auf Basis der durchgängigen Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von marktführenden Mittelständlern aus dem Bereich der Losgröße 1+. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen, in denen die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Spezialisten mit komplexem Projektgeschäft gesteigert werden konnte. Dazu zählen Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, dem Verpackungsmaschinenbau, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Stahl-, Metall-, Holz- und Industriebau, dem Schiffbau und aus der maritimen Industrie sowie dem Laden- und Innenausbau, dem Sonderfahrzeugbau und aus der Lohnfertigung.
Als zentrale Datendrehscheibe steht ams.erp im Mittelpunkt der digitalen Transformation dieser Unternehmen. Die Software sorgt dank unbeschränktem mobilen Zugriff sowie dank ihrer offenen Architektur und ihrer hohen Integrationsfähigkeit für die übergreifende Vernetzung sämtlicher Geschäftsabläufe – sowohl vertikal in die Fertigung hinein als auch horizontal über Standorte und Firmengrenzen hinweg. ams.erp ist mehrsprachig, mehrmandantenfähig und skalierbar, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Unternehmen macht, die international tätig sind und wachsen möchten. Um dabei stets die wirtschaftlich fundiertesten Entscheidungen zu ermöglichen, kommt neben fortschrittlichen BI-, Analytics- und Dashboard- Technologien zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Integration von KI-Komponenten erweitert den Wert und den Nutzungsgrad der ERP-Echtzeitdaten noch einmal deutlich und gestattet zudem konsequente Fortführung der Prozessautomatisierung.
Weiterführende Informationen: www.ams-erp.com
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Neue Projektsteuerungszentrale
Den Verantwortlichen des Westerwälder Betriebs war schon länger bewusst, dass sie angesichts der wachsenden Komplexität des Projektgeschäfts und des inzwischen erreichten Personalstamms von knapp 60 Mitarbeitenden die Unterstützung einer leistungsfähigeren und vor allem zukunftsfähigen ERP-Lösung benötigten. Die Ankündigung des bisherigen Anbieters, die Weiterentwicklung seiner Software einzustellen, war im Januar 2025 dann der finale Auslöser für die Aufnahme des Evaluierungsprozesses. Für Projektleiter Lennart Meurer, der zuvor schon die Erstellung der eigenentwickelten Software verantwortet hatte und daher wusste, worauf es ablauftechnisch ankam, stand von Beginn an fest, dass das künftige ERP-System auf die Anforderungen der Einzelfertigung zugeschnitten sein musste: „Wir planen und fertigen immer projektspezifisch. Die Losgröße 1 steckt in unserer DNA“, versichert er.
Nachdem sich Lennart Meurer mit neun potenziell infrage kommenden Anbietern näher beschäftigt hatte, von denen sechs vor Ort präsentieren durften, stellte er schnell fest, dass ams.Solution dem eigenen Projektansatz mit Abstand am nächsten kam. Dies zeigte sich für ihn sofort in der fachlichen Kommunikation mit den Beratern, die sich von Beginn an auf einem hohen Niveau bewegte, weil allen Beteiligten die Anforderungen der Unikatfertigung bestens bekannt waren. Darüber hinaus hätten sich die ams-Consultants spürbar intensiver als die Mitbewerber mit den konkreten Gegebenheiten bei Meurer-etechnik beschäftigt, was „massiv den Aufbau von Vertrauen förderte“, wie der Projektleiter sagt. Per Zufall erfuhr er zudem, dass einer der Stammkunden der Westerwälder ams.erp seit langem erfolgreich im Einsatz hat. Diesen Umstand nutzten Lennart Meurer und sein Team, um sich in der Praxis davon zu überzeugen, dass die Logik der Software auch für den Bereich Steuerungsanlagen und Schaltschrankbau passt.
Systemoffenheit eröffnet viele Optionen
Auf funktionaler Ebene war die Systemoffenheit ein zentrales Auswahlkriterium für den Projektleiter, die er in erster Linie durch die Programmierschnittstelle ams.erp API gewährleistet sieht. Dabei ging es neben der Integration der EDI-Plattform MyOpenFactory darum, dass „in den letzten Jahren Lösungen für die Produktion auf den Markt gekommen sind, mit denen wir nicht nur die Durchlaufzeit verringern, sondern auch eine bessere Messbarkeit herstellen.“ Vor diesem Hintergrund plant er, die gewonnenen Daten über die Schnittstelle in ams.erp zurückfließen zu lassen, um beispielsweise die Kalkulationsdaten immer aktuell zu halten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hält es Lennart Meurer für wahrscheinlich, dass Teile der von ihm entwickelten Software durch ams.erp abgelöst werden. Die Teilbereiche, die absehbar weiter in Betrieb bleiben, sollen ebenfalls über die ams-Schnittstelle angebunden werden, um Workflows softwareübergreifend zu steuern.
Gefragt nach den Haupteffekten, die er sich auf prozesstechnischer und betriebswirtschaftlicher Ebene von dem Einsatz der neuen ERP-Software verspricht, verweist der ERP-Verantwortliche ohne Umschweife auf die Steigerung der Produktivität im Unternehmen. Laut seiner Statistik lag der Anteil der produktiven Gesamtarbeitszeit, die das Team von der Planung bis zur Inbetriebnahme in Kundenprojekten verbrachte, in den letzten Jahren im Durchschnitt bei 72 Prozent. Als unproduktiv wertet er alle unterstützenden Tätigkeiten wie Controlling, Personalwesen, Intralogistik oder auch Führungsaufgaben. Die ausgegebene Zielvorgabe ist nun, den Anteil der Produktivstunden mit der Unterstützung von ams.erp auf 85 Prozent zu erhöhen. „Das Unternehmen soll in der Form wachsen, dass wir mit gleichbleibendem Verwaltungsapparat mehr produktives Personal bedienen können. Deswegen haben wir viele Systeme bewertet und sind zuversichtlich, mit ams.Solution den Partner gefunden zu haben, mit dem dies gelingt“, schließt Lennart Meurer.
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit mehr als 35 Jahren werden auf Basis der branchenorientierten Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Unternehmensprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette realisiert. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen im Maschinen-, Anlagen-, Apparate- und Verpackungsmaschinenbau, im Werkzeug- und Formenbau, im Stahl-, Metall-, Holz- und Komplettbau, im Schiffbau und in der maritimen Industrie sowie im Laden- und Innenausbau, im Sonderfahrzeugbau und in der Lohnfertigung.
ams.erp bildet die zentrale Datendrehscheibe für sämtliche Unternehmensprozesse. Wesentliche Aufgabe ist das Zusammenführen innovativer Digitaltechnologien und klassischer, meist mechanischer und elektronischer Steuerungseinrichtungen. Hierzu zählt auch die standortübergreifende Vernetzung – vertikal in die Fertigung hinein und horizontal über Systeme und Firmengrenzen hinweg. Die flexible Business-Software erhöht die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen mit komplexem Projektgeschäft.
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Steigerung der Service-Qualität mittels integrierter Online-Shops
keybits ist ein branchenerfahrener Spezialist für individuelle und anforderungsgerechte E-Commerce-Anwendungen im B2B-Umfeld, der bei SVT neben einem Webshop zur Bestellung von Ersatzteilen einen weiteren zur Buchung von Trainings und Schulungen für das Bedien- und Wartungspersonal von Bestandskunden in die digitale Prozesslandschaft eingebunden hat. Die technologische Basis für die beiden Lösungen bildet die bewährte Standardsoftware Shopware, die jeweils an die besonderen Erfordernisse bei dem Anlagenbauer angepasst und über eine bidirektionale Schnittstelle an das ERP-System angebunden wurden. Das Ziel der Verantwortlichen ist eine Beschleunigung der Service-Vorgänge und eine damit einhergehende signifikante Steigerung der Kundenzufriedenheit.
Registrierte und von SVT freigegebene Kunden können jetzt rund um die Uhr Ersatzteile zu kundengruppenspezifischen Preisen bestellten. Damit sichergestellt ist, dass die benötigten Ersatzteile zu der Verladeanlage des Kunden passen, wurde ein spezielles Plug-in zur Validierung der Seriennummern der betreffenden Anlagen entwickelt. Die Nutzer des Shops erhalten Informationen zu den derzeitigen Lagerbeständen und zu den Lieferzeiten, für internationale Kunden werden zudem die Preise zu den aktuellen Fremdwährungskursen ausgegeben.
Über eine Dokumentenverwaltung können die Anlagenbetreiber darüber hinaus individuelle Zertifikate, Handbücher oder Anleitungen zu ihren Verladesystemen elektronisch abrufen. Über eine bidirektionale XML-Schnittstelle werden die umfangreichen Produktdaten aus dem ERP-System in den Shop importiert und die Bestellungen aus dem Shop zurück nach ams.erp exportiert. Der Datentransfer erfolgt über einen FTP-Server, der Import der Daten nach ams.erp über SQL-Transaktionen.
Digitaler Prozess beschleunigt Service-Abwicklung
Infolge der Anbindung der Online-Shops profitiert SVT zum einen durch die automatisierte Validierung der Kundensysteme und zum anderen durch die strukturierte Integration der Bestelldaten in die ERP-basierte Auftragsbearbeitung. Daraus ergibt sich eine erhebliche Zeitersparnis bei gleichzeitiger Vermeidung von Fehlerquellen. Dank der digitalen Abwicklung verringert sich auch für die SVT-Kunden der Aufwand im Ersatzteilwesen. Insbesondere größere Unternehmen wie Hafengesellschaften oder Reedereien, die mehrere Anlagen von SVT betreiben und Wartungs- oder Reparaturarbeiten mit eigenem Personal durchführen, bietet sich nun eine viel höhere Service-Qualität bei der Beschaffung von Ersatzteilen und bei der Buchung von Trainings für das betreffende Personal.
Die Beratungs- und Softwarehäuser der ams.Group sind auf die Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit mehr als 35 Jahren werden auf Basis der branchenorientierten Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Unternehmensprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette realisiert. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.500 erfolgreichen ERP-Implementierungen im Maschinen-, Anlagen-, Apparate- und Verpackungsmaschinenbau, im Werkzeug- und Formenbau, im Stahl-, Metall-, Holz- und Komplettbau, im Schiffbau und in der maritimen Industrie sowie im Laden- und Innenausbau, im Sonderfahrzeugbau und in der Lohnfertigung.
ams.erp bildet die zentrale Datendrehscheibe für sämtliche Unternehmensprozesse. Wesentliche Aufgabe ist das Zusammenführen innovativer Digitaltechnologien und klassischer, meist mechanischer und elektronischer Steuerungseinrichtungen. Hierzu zählt auch die standortübergreifende Vernetzung – vertikal in die Fertigung hinein und horizontal über Systeme und Firmengrenzen hinweg. Die flexible Business-Software erhöht die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen mit komplexem Projektgeschäft.
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