CGM positioniert sich gegen Nazi- und Hassposts bei Daimler in Untertürkheim

CGM positioniert sich gegen Nazi- und Hassposts bei Daimler in Untertürkheim

Unruhe im Daimler-Stammwerk in Stuttgart. Der Konzern hatte im Jahr 2018 zwei Arbeiter entlassen, nachdem sie einem türkischstämmigen Kollegen über Monate mit Hitler- und Hakenkreuz-Bildern sowie verächtlich machenden Bildern über den muslimischen Glauben belästigt hatten.

Die rechte Interessenvertretung „Zentrum Automobil“, die in Untertürkheim auch im Betriebsrat vertreten ist, hat nun eine Kampagne auf Facebook und Youtube gestartet. Der dort abrufbare Film verzerrt nicht nur die Tatsachen und Vorgänge, die zur Kündigung durch den Daimler-Konzern geführt haben, sondern bedient zugleich auf niedrigste Weise rassistische und fremdenfeindliche Vorurteile.

Nicht nur in Untertürkheim, sondern auch in zwei anderen Daimler-Werken, sowie bei Porsche und BMW in Leipzig, ist das „Zentrum Automobil“ als Arbeitnehmervereinigung vertreten.

Überall dort fungiert „Zentrum Automobil“ als kleines, aber symbolisch gewichtiges Vorzeigeprojekt des radikal rechten Spektrums. Es handelt sich bei dieser Gruppierung jedoch um keine Gewerkschaft, da sie wichtige Voraussetzungen wie die im Tarifvertragsgesetz § 2 festgelegten Kriterien der Tarifwilligkeit und Tariffähigkeit nicht erfüllt.

Der Vorsitzende Oliver Hilburger spielte früher als Leadgitarrist in der Rechtrock-Band „Noie Werte“. Aus der Christlichen Gewerkschaft Metall wurde er schon vor Jahren wegen seines rechtsradikalen Engagements ausgeschlossen. Für die Christliche Gewerkschaft Metall ist es nicht nur im vorliegenden Fall klar, sich engagiert für alle Kolleginnen und Kollegen auf Basis unserer freiheitlichen, demokratischen und rechtstaatlichen Werteordnung einzusetzen.

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