Instandhaltung auf dem Niveau 4.0 bei Trevira GmbH

Instandhaltung auf dem Niveau 4.0 bei Trevira GmbH

Um den wachsenden Anforderungen und den technologischen Möglichkeiten der Industrie 4.0 gerecht zu werden, entschied Trevira, bisher analoge Prozesse der Instandhaltung im Rahmen einer übergeordneten IT-Strategie zu digitalisieren und so gezielt zu optimieren.

Mit der it-motive AG entschied sich Trevira für einen Implementierungspartner mit höchster Fachkompetenz in der Realisierung maßgeschneiderter Best Practice Lösungen in Beschaffungs- und Fertigungsmanagement im SAP-Umfeld. Gemeinsam entschied man sich für die Einführung von SAP PM/EAM als bewährtes Instandhaltungsmodul. In der Kombination mit dem von it-motive entwickelten und als „Software Made in Germany“ ausgezeichneten SAP Instandhaltungs-Cockpit sowie der mobilen Instandhaltung mit Hilfe der App EAMmobile ist es Trevira gelungen, Instandhaltungsprozesse komplett zu erneuern.

Systematik statt System – Die Ausgangslage bei Trevira

Ein produzierendes Unternehmen der Größenordnung der Trevira GmbH betreibt naturgemäß großen Aufwand im Bereich der Instandhaltung der erforderlichen Produktionsanlagen. Turnusmäßige Wartungsaufgaben müssen geplant, organisiert, durchgeführt und dokumentiert werden. Darüber hinaus ist die akute Instandhaltung immer eine Herausforderung.

Ob geplant oder ungeplant, der Stillstand einer Anlage kann ganze Produktionsketten verlangsamen oder schlimmstenfalls zum Stillstand bringen, die Produktivität einschränken und verursacht letztlich Kosten. Werden Defekte nicht möglichst frühzeitig erkannt und umgehend behoben, droht nicht zuletzt dem Kundenvertrauen durch Terminüberschreitungen schwerer Schaden. Entsprechend war auch für Trevira eine Systematik im Instandhaltungsmanagement obligatorisch. Während diese Systematik sich zwar langfristig bewähren konnte, fehlte es an einem geschlossenen, zeitgemäßen System, mit dessen Hilfe diese Systematik vor Ort in der täglichen Praxis effizient umgesetzt werden konnte.

Wartungs- und bedarfsabhängige Instandhaltungsaufgaben wurden noch überwiegend papierbasiert erfasst und in Exceltabellen verwaltet. In Bezug auf Effizienz und Datenkonsistenz war dieses als rudimentär zu betrachtende System den Anforderungen an ein modernes, zukunftsfähiges Industrieunternehmen nicht mehr gewachsen. Das erklärte Ziel der Zusammenarbeit mit it-motive bestand deshalb darin, ein geeignetes System einzuführen, mit dessen Hilfe sich alle anstehenden Aufgaben optimal planen, steuern, organisieren und dokumentieren lassen.

Die Softwarelösung sollte den Zeitverlust durch analoge Auftragserfassung und anschließende Digitalisierung beseitigen und dabei Fehler durch die Übertragung vermeiden. Gleichzeitig sollte sie allen Beteiligten einen Überblick über laufende, zurückliegende und ausstehende Arbeiten in Echtzeit ermöglichen. Dabei sollte zu jeder Zeit, von verschiedenen Stellen ein Zugriff auf tagesaktuelle, zentral erfasste Informationen gewährleistet sein.

Clever aber nicht „schick“ – SAP als Basis der individuellen it-motive Lösung

Die Wahl einer SAP-basierten Lösung für die Erneuerung des Instandhaltungsmanagements der Trevira GmbH war eine naheliegende Entscheidung. In anderen Bereichen des Unternehmens wurde bereits routiniert mit den vielfältigen Softwarelösungen des größten europäischen Softwareunternehmens gearbeitet. Dabei standen die Verantwortlichen dem Produkt der Wahl, dem SAP Plant Maintenance (PM) bzw. Enterprise Asset Management (EAM) nicht unkritisch gegenüber.

Im Vordergrund standen hier nicht zuletzt Bedenken aufgrund der mangelnden Abwärtskompatibilität im Rahmen der Implementierung des neuen Systems in das vorhandene SAP-Umfeld. Aber auch grundlegende Aspekte wurden bei der Entscheidungsfindung in die Waagschale geworfen. Dabei wurde die Leistungsfähigkeit der SAP-Lösungen nicht in Frage gestellt, sehr wohl aber Aspekte wie die Usability und User Experience, die nicht immer zu 100 Prozent überzeugen konnten.

Ausschlaggebend für die finale Entscheidung pro SAP als Instandhaltungsmanagement-Lösung waren letztlich die Möglichkeiten, die it-motive mit den eigenen Erweiterungen demonstrieren konnte. Als Schnittstellen zum Anwender konnten die Eigenentwicklungen der it-motive AG, in Gestalt des SAP Instandhaltungs-Cockpit sowie die mobile App EAMmobile, die Verantwortlichen bei Trevira überzeugen, das System auf Basis von SAP EAM zu realisieren.

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In der Kombination mit dem von it-motive entwickelten und als „Software Made in Germany“ ausgezeichneten SAP Instandhaltungs-Cockpit sowie der mobilen Instandhaltung mit Hilfe der App EAMmobile ist es Trevira gelungen, Instandhaltungsprozesse komplett zu optimieren.

Systematik statt System – Die Ausgangslage 

Als Hersteller von hochwertigen Markenpolyesterfaser- und Filamentgarnspezialitäten für die Heimtextil-, Automobil- und Bekleidungsindustrie sowie für den Hygienebereich und technische Anwendungen blickt Trevira als Marke auf mehr als sechs Jahrzehnte erfolgreicher Geschichte zurück. Kunden aus der Textilindustrie – inner- und außerhalb der Europäischen Union – verlassen sich neben höchster Produktqualität vor allen Dingen auf die Zuverlässigkeit eines erfahrenen Zulieferers. Um dauerhaft an zwei Produktionsstandorten, im bayerischen Bobingen und im brandenburgischen Guben, mit insgesamt ca. 960 Mitarbeitern termingerecht Höchstleistungen erbringen zu können, sind reibungslose Produktionsabläufe unverzichtbar. Wartung und Instandhaltung der Produktionsanlagen genießen deshalb bei Trevira höchste Priorität.

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