
Gebäudemanagement digitalisieren: Mit ProduQt alle Aufgaben an einem Ort bündeln
Die Buchhaltung meldet per E-Mail ein Leck in der Kantine. Der Produktionsleiter hat wegen flackerndem Licht in Halle 3 angerufen. Am Empfang liegt ein Zettel: Toilette im zweiten Stock verstopft. Und der Einkaufsleiter erwähnte gestern im Flur eine rauschende Heizung in Besprechungsraum 4.
Fünf Probleme, fünf Kanäle, keine Priorisierung.
Toni läuft los. In der Kantine sucht er zehn Minuten nach der undichten Stelle – ein Foto hätte das in Sekunden geklärt. Für die flackernde Röhre in Halle 3 muss er das Ersatzteil aus dem Keller holen. Welche Toilette genau verstopft ist, verrät der Zettel vom Empfang nicht.
Um 11:30 Uhr zeigt sein Schrittzähler 4.000 Schritte. Gelöst ist genau ein Problem.
Warum analoges Gebäudemanagement scheitert
Diese Situation ist kein Einzelfall. In vielen mittelständischen Unternehmen arbeiten Facility-Verantwortliche mit Werkzeugen von gestern: Zettelwirtschaft, mündliche Absprachen, ungepflegte Excel-Listen.
Die Konsequenzen sind vorhersehbar: Informationsverlust, weil das Wissen in einzelnen Köpfen steckt statt in einem System. Ineffiziente Wege, weil ohne Foto und Ortsangabe erst vor Ort klar wird, was benötigt wird. Fehlende Transparenz, weil niemand nachvollziehen kann, was erledigt wurde. Und Frust, weil Abteilungen auf Rückmeldung warten, während der Techniker längst am nächsten Problem arbeitet.
Die Geschäftsführung fragt sich dann, ob ein weiterer Techniker nötig ist. Die ehrliche Antwort lautet meist: Nein – es fehlt nicht an Personal, sondern an Struktur. Was fehlt, ist eine Facility Management Software, die alle Meldungen bündelt.
Facility Management Software: die Lösung mit ProduQt
Genau an diesem Punkt entschied sich das Unternehmen für ProduQt – eine Facility Management Software. Die Anforderungen waren klar definiert: Alle Meldungen an einem Ort, mit Foto und Standortangabe, mit Priorisierung und Nachverfolgung – und mit einer Auswertungsmöglichkeit für Entscheider.
Zwei Wochen später war das System im Einsatz.
Derselbe Morgen, drei Monate später:
7:15 Uhr. Toni öffnet die ProduQt-App und sieht vier Aufgaben, farblich nach Dringlichkeit sortiert. Jede mit Foto, genauer Ortsangabe und Beschreibung.
Die verstopfte Toilette? Zweiter Stock, Herren, links vom Aufzug. Das Foto zeigt: Standardfall, kein Installateur nötig. Das Tropfwasser in der Kantine? Kondenswasser an der Klimaanlage, nicht die Leitung. Die rauschende Heizung? Eine Sprachnotiz verrät: Lagerschaden, Teil muss bestellt werden.
Toni plant seine Route logisch: zweiter Stock, dann Erdgeschoss, dann Halle 3. Das Ersatzteil für die Beleuchtung nimmt er gleich mit.
Um 10:00 Uhr sind drei Aufgaben erledigt und dokumentiert – jeweils mit einem Foto vom Ergebnis. Die Bestellung für das Heizungsteil ist ausgelöst.
Transparenz im Gebäudemanagement: Kennzahlen für Entscheider
Für Toni ist ProduQt ein Werkzeug, das seinen Arbeitsalltag strukturiert. Für den kaufmännischen Leiter ist es eine Datenquelle. Das Dashboard liefert Antworten auf Fragen, die vorher nur mit Bauchgefühl beantwortet werden konnten: Wie viele Störungen pro Monat? Welche Bereiche verursachen die meisten Probleme? Wie lange dauert die Bearbeitung im Schnitt?
Die Erkenntnis nach drei Monaten: „Wir brauchten keinen weiteren Techniker. Wir brauchten ein System, das das bestehende Team effizient arbeiten lässt."
Wiederkehrende Aufgaben wie Wartungen oder Sicherheitsbegehungen sind als Checklisten hinterlegt. Das System erinnert automatisch, Prüffristen werden eingehalten, alles ist dokumentiert. Bei Audits oder Rückfragen liegt der Nachweis vor – lückenlos.
Fazit: Effizientes Gebäudemanagement statt mehr Personal
Toni läuft immer noch durch das Gebäude, repariert Toiletten und wechselt Leuchtmittel. Aber er weiß jetzt vorher, was ihn erwartet. Er plant seine Wege. Er dokumentiert seine Arbeit.
Sein Resümee: „Zum ersten Mal kann ich zeigen, was wir jeden Tag leisten."
Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin und erfahren Sie, wie ProduQt auch in Ihrem Unternehmen für Struktur und Transparenz sorgen kann.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://produqt.io/gm-pb
Die WAPP GmbH mit Sitz in Bielefeld ist seit über zehn Jahren Digitalisierungspartner für den Mittelstand. Das Team entwickelt Apps, Web-Anwendungen und automatisierte Prozesse, die sich nahtlos in den Arbeitsalltag einfügen. Als Full-Service-Partner begleitet WAPP den gesamten Weg der digitalen Transformation: von der strategischen Beratung über Konzeption und Design bis zur agilen Entwicklung und dem zuverlässigen Betrieb. Im Fokus steht dabei immer, konkrete Probleme zu lösen – Abläufe vereinfachen, Papierkram reduzieren und Medienbrüche beseitigen.
WAPP GmbH – Beratung, Konzeption und Entwicklung
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Schick deinem System eine E-Mail – den Rest erledigt die Cloud
Vom manuellen Postfach zum automatischen Vorgang
Der Ausgangspunkt ist in nahezu jeder Branche derselbe. Eine E-Mail trifft ein, ein Mitarbeiter liest sie, öffnet die Anhänge und ordnet die Inhalte einem „Asset" zu – einem Kunden, einem Auftrag, einer Rechnung oder einem Vertrag. Erst danach wandern die Informationen ins Fachsystem. Bei hohem Nachrichtenaufkommen bindet dieser Schritt erhebliche Personalkapazitäten.
Die Idee dahinter lässt sich in einem Satz zusammenfassen: „Schick deinem System eine E-Mail und es erledigt den Rest." Alle Nachrichten, aus denen eindeutig hervorgeht, wohin sie gehören, werden automatisch zugeordnet. Nur die Rand- und Zweifelsfälle landen noch auf dem Tisch der Sachbearbeitung – der Mensch wird vom Bearbeiter zum Kontrolleur.
„Die meisten Unternehmen unterschätzen, wie viel Arbeitszeit allein im Sortieren und Zuordnen von E-Mails steckt", sagt Mirco Stickan, Geschäftsführer der WAPP GmbH. „Genau diese Fleißarbeit übernimmt die Lösung – und die Mitarbeitenden können sich auf die Fälle konzentrieren, bei denen es wirklich auf ihr Urteil ankommt."
Wie die Lösung funktioniert
Technisch setzt die WAPP GmbH auf ein „intelligentes Postfach" in der Cloud, hier am Beispiel von Amazon Web Services (AWS). Über Dienste wie Amazon WorkMail oder den Simple Email Service (SES) wird eine Adresse eingerichtet – etwa auftraege@meine-firma.de. Jede eingehende Nachricht löst automatisch eine Verarbeitung aus.
Das Stichwort dazu lautet „Serverless": Statt einen Server rund um die Uhr vorzuhalten, wird nur im Moment des Posteingangs kurz eine Funktion ausgeführt (bei AWS „Lambda"). Kosten entstehen ausschließlich dann, wenn tatsächlich eine E-Mail eintrifft – Patches, Wartung und Infrastruktur-Themen entfallen. Die Funktion liest die Nachricht aus und entscheidet anhand von Inhalt oder Anhang, welcher nächste Schritt angestoßen wird.
Was dann in der Verarbeitung passiert, reicht vom strukturierten Auslesen von Absender, Betreff, Text und Dateitypen bis hin zu KI-Verfahren: Texterkennung (OCR) auf Bildern, Analyse von Excel-Dateien, Zusammenfassung von PDFs oder die inhaltliche Kontextermittlung per generativer KI.
Drei Beispiele aus der Praxis
Wie vielseitig der Ansatz ist, zeigen drei reale Anwendungsfälle:
1. Strukturierter Betreff: Eine Anwaltskanzlei korrespondiert zu Verkehrsunfällen mit Werkstätten, Versicherungen und Fahrern und führt im Betreff jeweils das Aktenzeichen. Alle Nachrichten zu einem Fall landen automatisch in der passenden Detailansicht einer Web-Oberfläche – in Echtzeit sichtbar, wer wann welche Information erhalten hat. Wo zuvor ein größeres Team die Fälle manuell über Outlook bearbeitete, genügt heute eine deutlich kleinere Besetzung, die bei stark gestiegenem Fallaufkommen im Wesentlichen als „Human in the Loop" überwacht – möglich, weil zusätzlich auch Postversand und Zahlungseingänge automatisiert wurden.
2. Strukturierter Anhang: Ein System verschickt Montageaufträge an das Monteurteam und setzt das intelligente Postfach in Kopie. Dieses liest die angehängte Excel-Datei aus, erkennt in welcher Zelle welche Information steht, und erzeugt daraus automatisch einen Montageauftrag in der iPad-App des zuständigen Mitarbeiters – inklusive Push-Benachrichtigung.
3. KI-gestützte Bewertung: Ein Fertigungsunternehmen leitet Ausschreibungsunterlagen an das System weiter. Eine vortrainierte KI mit passendem Kontext und definierten Leitplanken bewertet die Unterlagen und entwirft einen Angebotsentwurf direkt im Buchhaltungssystem.
Ehrlich über die Stolpersteine
Bemerkenswert offen benennt die WAPP GmbH auch die Herausforderungen aus dem Produktivbetrieb. Ganz ohne „Human in the Loop" gehe es nicht – bei hohem Aufkommen gebe es stets einen Anteil an Nachrichten, die geprüft werden müssen. Strukturierte Verfahren reagieren empfindlich auf kleinste Abweichungen im Betreff oder in einer Tabelle; KI-Verfahren erkennen Inhalte zwar zuverlässig, erfordern aber immer wieder Nachjustierung von Systemprompt und Kontext. Hinzu kommen zahlreiche E-Mails, die mit dem eigentlichen Prozess nichts zu tun haben, etwa Abwesenheitsnotizen oder Empfangsbestätigungen.
Eine besonders lehrreiche Episode betrifft den E-Mail-Standard selbst: Eine anfangs genutzte Programmbibliothek verarbeitete „geschachtelte" Anhänge nicht korrekt. In Verbindung mit einem noch unausgereiften Retry- und Alarmierungssystem blieb ein Teil der Nachrichten unbemerkt unverarbeitet im Postfach hängen. Erst der Einsatz zweier unterschiedlicher Bibliotheken mit Fallback-Mechanismen sowie ausführliches Logging und Monitoring härteten das System ab. Der grundlegende Vorteil des Ansatzes blieb dabei bestehen: Jede empfangene Nachricht wird zunächst „roh" im Postfach gesichert und kann jederzeit erneut verarbeitet werden – ein Sicherheitsnetz, das klassische Webhooks oder API-Aufrufe so nicht bieten.
Übertragbar auf nahezu jede Branche
Das Fazit fällt pragmatisch aus: Serverless Document Intelligence reduziert manuelle Arbeit erheblich, während Kosten nur bei tatsächlichem E-Mail-Eingang entstehen. Die „Magie" der ereignisbasierten Verarbeitung lässt sich vielfältig umsetzen, wobei besonders generative KI-Ansätze derzeit spannend sind. Unverzichtbar bleiben ein „Human in the Loop", detailliertes Monitoring und die klare Kennzeichnung von KI-basierten Entscheidungen.
„Man muss nicht das ganze Unternehmen auf einmal umkrempeln", betont Stickan. „Wer bereits in der Cloud unterwegs ist – ob AWS, Azure oder Google Cloud –, kann mit einem überschaubaren Pilotprojekt starten und die Lösung Schritt für Schritt ausbauen. Wichtig ist nur, den Menschen von Anfang an als Kontrollinstanz mitzudenken."
Mehr Infos unter: WAPP GmbH
Die WAPP GmbH mit Sitz in Bielefeld entwickelt individuelle Softwarelösungen und begleitet Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Prozesse – von der Konzeption über die Entwicklung von Apps und Cloud-Architekturen bis zum Produktivbetrieb.
WAPP GmbH – Beratung, Konzeption und Entwicklung
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Wareneingangskontrolle: Warum Papier und Klemmbrett ein Haftungsrisiko sind
Wenn dann ein Schaden reklamiert werden soll, steht Aussage gegen Aussage. Der Lieferant behauptet, die Ware sei einwandfrei gewesen. Ohne Beweis wird es schwer, das Gegenteil zu zeigen. Laut §377 HGB muss ein Mangel nicht nur gemeldet, sondern auch belegt werden. Ohne Nachweis gehen die Ansprüche verloren.
ProduQt, entwickelt von der WAPP GmbH aus Bielefeld, liefert genau diesen Nachweis. Lagermitarbeiter erfassen Schäden direkt bei der Anlieferung, indem sie ein Foto machen und den Mangel kurz beschreiben. Der Fahrer unterschreibt digital, Datum, Uhrzeit und Standort werden automatisch gespeichert. Die App ist so aufgebaut, dass sie jeder sofort versteht. Sie passt sich dem eigenen Ablauf an und lässt sich ohne externe Hilfe einrichten. Das macht den Wareneingang effizienter und senkt die Prozesskosten deutlich.
ProduQt ist ein Produkt der WAPP GmbH aus Bielefeld, Digitalisierungspartner für den Mittelstand.
Weitere Informationen:
https://produqt.io/we-pb
Die WAPP GmbH mit Sitz in Bielefeld ist seit über zehn Jahren Digitalisierungspartner für den Mittelstand. Das Team entwickelt Apps, Web-Anwendungen und automatisierte Prozesse, die sich nahtlos in den Arbeitsalltag einfügen. Als Full-Service-Partner begleitet WAPP den gesamten Weg der digitalen Transformation: von der strategischen Beratung über Konzeption und Design bis zur agilen Entwicklung und dem zuverlässigen Betrieb. Im Fokus steht dabei immer, konkrete Probleme zu lösen – Abläufe vereinfachen, Papierkram reduzieren und Medienbrüche beseitigen.
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Bielefelder Software-Schmiede WAPP GmbH auf Wachstumskurs
Vom studentischen Projekt zum gefragten Mittelstandspartner
Die Geschichte der WAPP GmbH begann an der TU Dortmund, wo sich die beiden Gründer Malte Burkert und Mirco Stickan im Studium kennenlernten. Bereits 2012 starteten sie eine gemeinsame Geschäftstätigkeit, aus der 2016 die WAPP GmbH am Standort Bielefeld hervorging. „Wir haben von Anfang an einen Full-Service-Ansatz verfolgt: von der Konzeption über Design und Programmierung bis zum Betrieb der Anwendungen“, erklärt Malte Burkert. Dieser Ansatz überzeugte: Innerhalb der ersten drei Jahre wuchs das Unternehmen auf zehn Mitarbeitende und bediente Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen – vom Maschinenbau über die Möbelindustrie bis hin zu Kommunen. Heute ist das Team auf 19 Experten an den Standorten Bielefeld und Dortmund angewachsen.
Die Geburt einer Idee: Ein Problem, das alle Kunden eint
In hunderten Gesprächen und Projekten mit mittelständischen Unternehmen kristallisierte sich für die Geschäftsführer immer wieder ein wiederkehrendes Muster heraus. „Egal ob im produzierenden Gewerbe, im Handwerk oder im Dienstleistungssektor – fast überall kämpfen die operativen Teams mit Prozessen, die auf Papier und mit umständlichen Excel-Listen dokumentiert werden“, berichtet Mirco Stickan. Die Folgen sind Ineffizienz, fehlende Transparenz und ein hoher manueller Aufwand für die Auswertung. Während der Markt voll von komplexen Projektmanagement-Tools ist, fehlte eine einfache, flexible und sofort einsetzbare Lösung für genau diese alltäglichen Standard-Aufgaben.
ProduQt: Die Antwort auf Audits, Inventuren und Co.
Aus dieser Erkenntnis wurde die Idee für ProduQt geboren. Die App ist als All-in-One-Werkzeug konzipiert, das es Managern ohne IT-Kenntnisse erlaubt, Vorlagen für sämtliche Standard-Aufgaben selbst zu erstellen: von internen Audits und Zustandskontrollen über Inventuraufgaben und Wareneingangsprüfungen bis hin zu Gemba-Walks oder Außendienst-Arbeitsnachweisen. Die Abarbeitung erfolgt über eine intuitive App, die Ergebnisse sind in Echtzeit im Web-Portal auswertbar. „Wir wollten bewusst keine eierlegende Wollmilchsau bauen, sondern eine Lösung, die sich auf das Wesentliche konzentriert und in wenigen Minuten startklar ist“, betont Burkert.
Ein neues strategisches Standbein für nachhaltiges Wachstum
Mit dem Launch von ProduQt beschreitet die WAPP GmbH Neuland. Das bisherige, sehr erfolgreiche Dienstleistungsgeschäft wird weiter ausgebaut, doch mit dem SaaS-Modell von ProduQt wird ein zweites, skalierbares Standbein geschaffen. „Wir sehen enormes Potenzial für ProduQt, weil wir ein Problem lösen, das universell ist“, so Stickan. „Damit wollen wir unsere Position als Digitalisierungspartner für den Mittelstand weiter festigen und in den kommenden Jahren auch im Bereich der SaaS-Anwendungen Erfolge erzielen.“
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.produqt.io.
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Schluss mit dem Papierkram: So gewinnen ManagerInnen die Kontrolle über Routineaufgaben zurück.
Vom Papierchaos zur Echtzeit-Kontrolle
Für viele ManagerInnen ist es ein tägliches Ärgernis: Kritische Routineaufgaben werden zwar durchgeführt, die Dokumentation erfolgt jedoch auf Klemmbrettern, in Notizbüchern oder auf losen Zetteln. Qualitätsaudits für die ISO-9001-Zertifizierung, wöchentliche Inventuraufgaben oder gesetzlich geforderte Zustandskontrollen werden so zu einem unproduktiven Papiertiger. "Die gesammelten Informationen sind oft erst Tage später verfügbar und eine systematische Auswertung, um wiederkehrende Probleme zu erkennen, ist kaum möglich", erklärt Malte Burkert, einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der WAPP GmbH. Dieses Problem betrifft alle Branchen: Baufirmen kämpfen mit lückenhaften Bautagesberichten, Industriebetriebe mit der Nachverfolgung von Audit-Ergebnissen und Unternehmen mit Außendienst mit verspätet eintreffenden Arbeitsnachweisen, die eine schnelle Rechnungsstellung blockieren.
Die Lösung: Fokus auf radikale Einfachheit
Anstatt eine weitere komplexe Projektmanagement-Software zu entwickeln, ging die WAPP GmbH den entgegengesetzten Weg. "Unser Ziel war es, ein Werkzeug zu schaffen, das so einfach ist, dass es kein IT-Projekt und keine langen Schulungen braucht", so Geschäftsführer Mirco Stickan. Mit ProduQt können Unternehmen ihre individuellen Checklisten und Formulare mit wenigen Klicks selbst erstellen. Dabei stehen alle notwendigen Funktionen zur Verfügung: von einfachen Ja/Nein-Fragen über die Erfassung von Texten und Messwerten bis hin zur Aufnahme von Fotos und dem Einholen einer digitalen Unterschrift. Sehr praktisch ist auch, dass dabei QR- oder Barcodes verwendet, Scanner und Labeldrucker genutzt und Daten mit GPS-Standorten angereichert werden können.
Die Mitarbeiter im Feld oder in der Halle nutzen die intuitive Smartphone-App, um ihre Aufgaben abzuarbeiten. Die Ergebnisse werden sofort an ein zentrales Web-Portal übermittelt, wo ManagerInnen sie in Echtzeit einsehen und auswerten können. Bei Abweichungen oder erfassten Mängeln können automatisch Folgeaufgaben generiert, zugewiesen und per Email versendet werden. Das Portal erzeugt dort, wo gewünscht, automatisch PDF-Reports und kann auch Daten mit bereits vorhandenen ERP- oder CRM-Systemen austauschen.
Praxistest bestanden: Erfolgreicher Start im Einzelhandel
Dass der Ansatz funktioniert, beweisen erste Kunden. Ein Textileinzelhändler aus Bielefeld nutzt ProduQt seit dem Start mit vier Nutzerinnen, um tägliche Prozesse in seinen Stores zu digitalisieren – von der Reklamationserfassung bis zur Qualitätssicherung. Dank Funktionen wie Bilderfassung und digitaler Unterschrift konnte die Zettelwirtschaft komplett eliminiert werden. Das Feedback spricht für sich: "Ich hätte nicht gedacht, dass wir tatsächlich alles damit abgebildet bekommen", so ein erster Anwender. Besonders die einfache Handhabung und die übersichtlichen Auswertungen im Portal überzeugten.
Über die WAPP GmbH
Hinter ProduQt steht die WAPP GmbH, ein etabliertes Software-Unternehmen mit 19 Mitarbeitenden an den Standorten Bielefeld und Dortmund. Seit 2016 entwickelt das Team um die Gründer Malte Burkert und Mirco Stickan digitale Lösungen und mobile Apps für den Mittelstand. Mit ProduQt startet das Unternehmen nun sein erstes eigenes SaaS-Produkt (Software as a Service) und schafft sich damit ein zweites strategisches Standbein neben dem erfolgreichen Dienstleistungsgeschäft.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.produqt.io.
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