TAF mobile und LVB mit Deutschem Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2026 ausgezeichnet
Prämiert wurde das Projekt „Bonusprogramm zur Incentivierung nachhaltiger Mobilität“, das auf der von TAF mobile entwickelten Loyal2Go-Lösung basiert und in die multimodale Mobilitäts-App LeipzigMOVE integriert ist.
Die Idee dahinter: Nachhaltige Mobilität soll nicht nur einfach zugänglich sein, sondern auch Freude machen und sich lohnen. BonusMOVE setzt auf positive Anreize, um Menschen für die Nutzung von Bus, Bahn und Sharing-Angeboten zu begeistern. Gesammelte Bonuspunkte können bei lokalen Partnern aus Handel, Gastronomie, Kultur und Freizeit eingelöst werden. So verbindet das Programm die Förderung klimafreundlicher Mobilität mit der Stärkung der regionalen Wirtschaft.
Von der Mobilitäts-App zum aktiven Instrument der Mobilitätswende
Mit BonusMOVE gehen die LVB und TAF mobile über klassische Kundenbindungsprogramme hinaus. Nicht allein der Ticketkauf steht im Mittelpunkt. Vielmehr werden konkrete Mobilitätsaktivitäten belohnt – etwa die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, von Leihrädern oder E-Scootern sowie die Kombination unterschiedlicher Verkehrsmittel.
Technologische Grundlage ist Loyal2Go, die modulare Loyalty-Plattform von TAF mobile. Sie verknüpft Mobilitätsaktivitäten mit digitalen Bonusmechanismen und ermöglicht Verkehrsunternehmen, gezielte Anreize für nachhaltige Mobilitätsentscheidungen zu setzen.
„Mit unserer Technologie machen wir aus einer Mobilitäts-App mehr als einen digitalen Ticketshop. Wir schaffen eine Plattform, die nachhaltiges Mobilitätsverhalten gezielt fördern kann. Die Auszeichnung zeigt, welches Potenzial in der Verbindung von digitaler Technologie, positiven Anreizen und nachhaltiger Mobilität steckt“, erklärt Sylvia Lier, Managing Director der TAF mobile GmbH.
Jury würdigt spielerische Motivation für nachhaltige Mobilität
Der Deutsche Award für Nachhaltigkeitsprojekte wird vom Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) in Kooperation mit dem Nachrichtensender ntv und dem DUP UNTERNEHMER-Magazin vergeben. 2026 wurden insgesamt 433 Nachhaltigkeitsprojekte nominiert. Eine interdisziplinär besetzte Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Claudia Kemfert vom
Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung bewertete die Projekte unter anderem hinsichtlich ihres Nutzens, ihrer Innovationskraft und ihrer Skalierbarkeit.
Die Jury hob insbesondere den Gamification-Ansatz von BonusMOVE hervor: Das Programm könne Menschen spielerisch motivieren, häufiger Bus und Bahn zu nutzen, und damit nachhaltige Mobilität aktiv fördern.
Erfolgreicher Start in Leipzig – Potenzial für weitere Städte
BonusMOVE wurde im Oktober 2025 eingeführt und zählt inzwischen mehr als 50.000 Nutzerinnen und Nutzer. Rund ein Viertel davon sind Neukundinnen und Neukunden. Mehr als 30 lokale Partner beteiligen sich an dem Programm.Durch die Integration in LeipzigMOVE können Fahrgäste Mobilitätsangebote und Bonusprogramm innerhalb einer einzigen App nutzen. Eine zusätzliche App ist nicht erforderlich.
„BonusMOVE zeigt, dass nachhaltige Mobilität mehr sein kann als eine Frage von Angebot und Preis. Wir schaffen zusätzliche Anreize, unsere Mobilitätsangebote zu nutzen, und verbinden diese mit konkreten Vorteilen in Leipzig. Dass dieser Ansatz nun auch mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte ausgezeichnet wird, freut uns sehr“, sagt Steffen Palm, Leiter Marketingstrategie der Leipziger Verkehrsbetriebe.
Das Konzept ist über Leipzig hinaus übertragbar: Als modularer Bestandteil digitaler Mobilitätsplattformen lässt sich Loyal2Go an unterschiedliche Mobilitätsangebote, regionale Partnernetzwerke und kommunale Nachhaltigkeitsziele anpassen. Damit können auch andere Verkehrsunternehmen, Verkehrsverbünde und Stadtwerke nachhaltige Mobilität durch positive Anreize gezielt fördern.
Über den Deutschen Award für NachhaltigkeitsprojekteDer Deutsche Award für Nachhaltigkeitsprojekte zeichnet Unternehmen und Organisationen aus, die mit konkreten Projekten einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung leisten. Der Preis orientiert sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und wurde 2026 zum sechsten Mal vergeben.
Veranstalter ist das Deutsche Institut für Service-Qualität in Kooperation mit ntv und dem DUP UNTERNEHMER-Magazin. Schirmherrin ist die ehemalige Bundesministerin Brigitte Zypries.
Die TAF mobile GmbH mit Sitz in Jena gehört zu den führenden Softwaredienstleistern für den öffentlichen Personennahverkehr. Seit 20 Jahren entwickelt das internationale Team von TAF mobile App- und Onlinevertriebssysteme für digitales Ticketing, Kundenbindungsprogramme sowie multimodale Mobilitätsplattformen.
Verkehrsbetriebe aus Bonn, Cuxhaven, Halle (Saale), Leipzig, Lübeck und Magdeburg gehören u.a. zu den Kunden, für die Lösungen wie LeipzigMOVE inkl. BonusMOVE, movemix, HarzBewegt, Cux&Quer u.a.m. entwickelt wurden. TAF mobile ist ein mehrfach öffentlich ausgezeichnetes Innovationsunternehmen und Mitglied in den Branchennetzwerken Kontiki e. V. und JenaDigital e. V.. Gesellschafter ist die HopOn Ltd..
Mit den Produkten von TAF mobile wird nicht nur der Zugang zum ÖPNV vereinfacht, sondern gleichzeitig auch die Nutzung von Shared Mobility Angeboten über lediglich einen einzigen Account komfortabel ermöglicht und die Kundenbindung verstärkt. So gelingt der Umstieg vom Auto auf klimagerechte Verkehrsmittel.
TAF mobile GmbH
Leutragraben 2-4
07743 Jena
Telefon: +49 (0)3641 63 880-00
https://www.tafmobile.de
E-Mail: j.stieme@tafmobile.de
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Neue MVB-App geht an den Start: TAF mobile realisiert neue digitale Vertriebslösung für Magdeburg
Mit der neuen App erhalten die Fahrgäste einen zentralen digitalen Zugang zu den Angeboten der MVB. Verbindungen können über die Live-Fahrplanauskunft gesucht und passende Tickets direkt aus der gewählten Verbindung heraus gekauft werden. Zusätzlich steht ein Ticket-Shop für den schnellen Fahrscheinkauf zur Verfügung. Die Bezahlung ist unter anderem per Kreditkarte, Apple Pay und PayPal möglich; Google Pay soll als weitere Bezahlmöglichkeit folgen.
Auch bereits gebuchte Deutschlandtickets können direkt in der MVB-App hinterlegt und bei einer Kontrolle vorgezeigt werden. Dies gilt ebenfalls für das Deutschlandsemesterticket für Studierende der Universität und Hochschule Magdeburg. Darüber hinaus bündelt die Anwendung aktuelle Verkehrsmeldungen, Netzpläne, Informationen zu Fundsachen und häufig gestellte Fragen. Auch das Abo-Portal der MVB ist direkt erreichbar.
„Unser Ziel ist eine App, die den Fahrgästen den Alltag wirklich einfacher macht. Verbindung suchen, Ticket kaufen, das Deutschlandticket dabeihaben oder sich über aktuelle Verkehrsmeldungen informieren – dafür muss künftig nicht mehr zwischen verschiedenen Angeboten gewechselt werden. Mit dem Ende der Testphase wollen wir die neue MVB-App mit einer umfassenden Kommunikationskampagne nun noch stärker ins Bewusstsein der Magdeburgerinnen und Magdeburger bringen“, sagt Jens-Dirk Schöne, Geschäftsbereichsleiter Markt und Verkehr der MVB.
TAF mobile verantwortet die technische Umsetzung und Integration der zentralen digitalen Vertriebs- und Servicefunktionen der neuen MVB-App. Dazu gehören die Verbindung von Fahrplanauskunft und Ticketkauf, die Integration verschiedener Bezahlverfahren sowie die Bereitstellung des Deutschlandtickets und des Deutschlandsemestertickets in der App. Weitere digitale Angebote und Services der MVB werden in einer zentralen Anwendung gebündelt. So entsteht für die Fahrgäste ein durchgängiger digitaler Zugang – von der Verbindungssuche über den Ticketkauf und die Bezahlung bis zum Vorzeigen des Tickets bei der Kontrolle.
„Eine moderne Mobilitäts-App muss viele unterschiedliche Funktionen und Systeme zuverlässig miteinander verbinden und gleichzeitig für die Nutzerinnen und Nutzer einfach und intuitiv bleiben. Gemeinsam mit der MVB haben wir eine Lösung auf den Weg gebracht, die genau diese Anforderungen zusammenführt und gleichzeitig eine gute Basis für die weitere digitale Entwicklung bietet“, sagt Sylvia Lier, Managing Director der TAF mobile GmbH.
Die neue MVB-App steht kostenlos im Google Play Store für Android-Geräte und im Apple App Store für iPhones zum Download bereit.
Über die Magdeburger Verkehrsbetriebe
Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) ist das kommunale Verkehrsunternehmen der Landeshauptstadt Magdeburg. Mit Straßenbahnen und Bussen sorgen sie täglich für die Mobilität in der Stadt und verbinden die Magdeburger Stadtteile miteinander. Die MVB betreiben ein dichtes Liniennetz und investieren kontinuierlich in moderne Fahrzeuge, Infrastruktur und einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr.
Die TAF mobile GmbH mit Sitz in Jena gehört zu den führenden Softwaredienstleistern für den öffentlichen Personennahverkehr. Seit 20 Jahren entwickelt das internationale Team von TAF mobile App- und Onlinevertriebssysteme für digitales Ticketing, Kundenbindungsprogramme sowie multimodale Mobilitätsplattformen.
Verkehrsbetriebe aus Bonn, Rostock, Cuxhaven, Halle (Saale), Leipzig, Lübeck und Magdeburg gehören u.a. zu den Kunden, für die Lösungen wie LeipzigMOVE inkl. BonusMOVE, movemix, HarzBewegt, Cux&Quer u.a.m. entwickelt wurden. TAF mobile ist ein mehrfach öffentlich ausgezeichnetes Innovationsunternehmen und Mitglied in den Branchennetzwerken Kontiki e. V. und JenaDigital e. V.. Gesellschafter ist die HopOn Ltd..
Mit den Produkten von TAF mobile wird nicht nur der Zugang zum ÖPNV vereinfacht, sondern gleichzeitig auch die Nutzung von Shared Mobility Angeboten über lediglich einen einzigen Account komfortabel ermöglicht und die Kundenbindung verstärkt. So gelingt der Umstieg vom Auto auf klimagerechte Verkehrsmittel.
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RSAG beauftragt TAF mobile mit neuer Kundenkommunikations-App
Im ersten Entwicklungsschritt liegt der Fokus darauf, Fahrgästen der RSAG individuelle Informationen und digitale Services noch einfacher, übersichtlicher und zielgerichteter bereitzustellen. Die neue App verbindet Fahrgastinformation, Kundenkommunikation und ausgewählte Serviceangebote in einer gemeinsamen Anwendung und schafft damit einen zentralen digitalen Kommunikations- und Servicekanal für die Fahrgäste der RSAG.
Zu den vorgesehenen Funktionen gehören unter anderem eine individualisierbare Startseite, aktuelle Fahrgast- und Unternehmensinformationen, Push- und In-App-Kommunikation sowie der direkte Zugang zum Kundenservice. Darüber hinaus werden bestehende Abo- und Kundenservices des VVW angebunden. Kundinnen und Kunden können sich mit ihrem vorhandenen Zugang anmelden, Funktionen des Abo-Kundenportals nutzen und ihre Abonnements einschließlich des Deutschland-Tickets in der App abrufen und anzeigen.
„Mit der neuen App entwickeln wir den digitalen Kontakt zu unseren Fahrgästen konsequent weiter. Entscheidend ist für uns, Informationen und Services einfach, übersichtlich und genau dort bereitzustellen, wo unsere Kundinnen und Kunden sie benötigen. Gleichzeitig schaffen wir eine zukunftsfähige Lösung, die wir schrittweise weiterentwickeln können“, sagt Jan Bleis, Vorstand Markt und Technik der Rostocker Straßenbahn AG.
Technische Grundlage ist die cloudbasierte TAF Mobility Platform. Sie verbindet die App mit dem Hintergrundsystem und bindet die bestehende Systemlandschaft über Schnittstellen an. Dazu zählen insbesondere die Systeme für Fahrgastinformation, Kunden- und Aboservices, Anmeldung und Identitätsverwaltung sowie das Content-Management-System der RSAG. Redaktionelle Inhalte und Kommunikationsmaßnahmen können dadurch zentral verwaltet und für die App ausgespielt werden.
TAF mobile übernimmt die Bereitstellung der App für iOS und Android sowie den Betrieb der Plattform als Software-as-a-Service. Durch den modularen Aufbau kann die RSAG die digitale Kundenplattform künftig bedarfsgerecht weiterentwickeln und um zusätzliche Funktionen ergänzen. Mit dem Projekt stärkt TAF mobile zugleich seine Position als Anbieter modularer Plattformlösungen für Verkehrsunternehmen
„Eine moderne Mobilitäts-App ist für uns weit mehr als ein digitaler Zugang zu Tickets und Services. Sie schafft einen direkten Kommunikationskanal zwischen Verkehrsunternehmen und Fahrgästen – persönlich, relevant und bedarfsgerecht. Wir freuen uns sehr, diesen Weg gemeinsam mit der RSAG zu gestalten“, sagt Sylvia Lier, Managing Director der TAF mobile GmbH.
Über die Rostocker Straßenbahn AG
Die Rostocker Straßenbahn AG ist das größte Nahverkehrsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern. Mit 53 Straßenbahnen, 90 Bussen und einer Fährverbindung befördern über 830 Mitarbeitende jährlich ca. 45 Mio. Fahrgäste.
Die TAF mobile GmbH mit Sitz in Jena gehört zu den führenden Softwaredienstleistern für den öffentlichen Personennahverkehr. Seit 20 Jahren entwickelt das internationale Team von TAF mobile App- und Onlinevertriebssysteme für digitales Ticketing, Kundenbindungsprogramme sowie multimodale Mobilitätsplattformen.
Verkehrsbetriebe aus Bonn, Cuxhaven, Halle (Saale), Leipzig, Lübeck und Magdeburg gehören u.a. zu den Kunden, für die Lösungen wie LeipzigMOVE inkl. BonusMOVE, movemix, HarzBewegt, Cux&Quer u.a.m. entwickelt wurden. TAF mobile ist ein mehrfach öffentlich ausgezeichnetes Innovationsunternehmen und Mitglied in den Branchennetzwerken Kontiki e. V. und JenaDigital e. V.. Gesellschafter ist die HopOn Ltd..
Mit den Produkten von TAF mobile wird nicht nur der Zugang zum ÖPNV vereinfacht, sondern gleichzeitig auch die Nutzung von Shared Mobility Angeboten über lediglich einen einzigen Account komfortabel ermöglicht und die Kundenbindung verstärkt. So gelingt der Umstieg vom Auto auf klimagerechte Verkehrsmittel.
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BonusMOVE überzeugt über die ÖPNV-Branche hinaus: LVB und TAF mobile mit European Loyalty Award ausgezeichnet
Der European Loyalty Award ist der europaweite Branchenpreis für herausragende Loyalty- und Kundenbindungsprogramme. Das Besondere an der Auszeichnung für BonusMOVE: Das Programm behauptet sich nicht in einem ÖPNV-spezifischen Wettbewerb, sondern auf einer europäischen Loyalty-Bühne, auf der Kundenbindungsprogramme unterschiedlichster Branchen miteinander konkurrieren. In der Kategorie „Best Loyalty Newcomer in Europe“ traf BonusMOVE unter anderem auf Loyalty-Programme von Kaufland, TUI, KFC, Vivobarefoot und Denns Biomarkt.
Gerade die Auszeichnung als Best Loyalty Newcomer in Europe unterstreicht die Entwicklung von BonusMOVE: Erst im Oktober 2025 gestartet, hat sich das Programm innerhalb kurzer Zeit zu einem wichtigen Bestandteil von LeipzigMOVE entwickelt und Kundenbindung mit nachhaltiger, multimodaler Mobilität verbunden.
„Dass BonusMOVE schon so kurze Zeit nach dem Start auf europäischer Ebene ausgezeichnet wird, ist für uns eine besondere Anerkennung. Wir wollen mit BonusMOVE zeigen, dass nachhaltige Mobilität nicht nur einfach funktionieren, sondern auch begeistern und belohnen kann. Gemeinsam mit unseren Partnern schaffen wir zusätzliche Anreize, LeipzigMOVE und die vielfältigen Mobilitätsangebote sowie Kultur, Handel und Gastronomie unserer Stadt aktiv zu nutzen. Dass dieses Konzept nun auch über die ÖPNV-Branche hinaus überzeugt, freut uns sehr“, sagt Steffen Palm, Leiter Marketingstrategie der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB).
Loyalty trifft multimodale Mobilität
BonusMOVE ist direkt in die Mobilitätsplattform LeipzigMOVE integriert und verbindet die Nutzung unterschiedlicher Mobilitätsangebote mit einem digitalen Bonusprogramm. Nutzerinnen und Nutzer sammeln Punkte für ihre Mobilität und können diese gegen Vorteile und Angebote lokaler Partner eintauschen.
Damit geht BonusMOVE über klassische Kundenbindungsprogramme hinaus. Das Programm verbindet digitale Mobilität, Kundenbindung und lokale Wirtschaft miteinander. ÖPNV und weitere über LeipzigMOVE verfügbare Mobilitätsangebote werden Teil eines gemeinsamen Loyalty-Ansatzes. So entstehen zusätzliche Anreize für eine aktive und multimodale Mobilität – und zugleich neue Möglichkeiten für Verkehrsunternehmen, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen.
Technologische Grundlage ist die von TAF mobile entwickelte Loyalty-Lösung Loyal2Go. Sie lässt sich modular in digitale Mobilitätsplattformen integrieren und ermöglicht Verkehrsunternehmen, eigene Bonusprogramme aufzubauen, unterschiedliche Mobilitätsangebote und Aktionen einzubeziehen sowie Partner aus Handel, Gastronomie, Freizeit und weiteren Bereichen in ein gemeinsames Loyalty-Ökosystem einzubinden.
„Für uns ist diese Auszeichnung weit mehr als die Anerkennung einer technologischen Lösung. BonusMOVE zeigt, welches Potenzial entsteht, wenn wir Mobilität konsequent aus der Perspektive der Kundinnen und Kunden denken. Loyalty kann Menschen für nachhaltige und multimodale Mobilität gewinnen, Nutzung belohnen und gleichzeitig lokale Partner einbinden. Dass sich dieses Konzept im europäischen Wettbewerb mit Loyalty-Lösungen ganz anderer Branchen behauptet, macht diese Auszeichnung für uns besonders wertvoll“, sagt Sylvia Lier, Managing Director der TAF mobile GmbH.
Kundenbindung auf europäischer Bühne
Die European Loyalty Awards bringen Unternehmen, Loyalty-Programme, Technologieanbieter und Experten aus unterschiedlichen Branchen zusammen. Bewertet werden unter anderem Innovation, Customer Experience und die nachweisbare Wirkung von Kundenbindungsprogrammen.
Der European Loyalty Award wurde 2026 zum zweiten Mal vergeben und baut auf der langjährigen Erfahrung etablierter Loyalty-Auszeichnungen und einer internationalen Fachcommunity auf. Die Zahl der Einreichungen stieg nach Angaben des Veranstalters gegenüber dem Premierenjahr um 57 Prozent.
Für LVB und TAF mobile liegt gerade darin die besondere Bedeutung der Auszeichnung: BonusMOVE wird nicht allein als Innovation für den öffentlichen Nahverkehr wahrgenommen, sondern als modernes Kundenbindungsprogramm im europäischen Vergleich. Damit zeigt das Projekt, dass digitale Mobilitätsplattformen auch bei Customer Experience und Loyalty Impulse setzen können, die weit über die eigene Branche hinausreichen.
Über BonusMOVE
BonusMOVE ist das Bonusprogramm innerhalb von LeipzigMOVE. Es verbindet nachhaltige und multimodale Mobilität mit einem digitalen Loyalty-Ansatz und der lokalen Wirtschaft. Nutzerinnen und Nutzer können durch die Nutzung von Mobilitätsangeboten und weitere Aktivitäten Punkte sammeln und gegen Vorteile und Coupons bei teilnehmenden Partnerunternehmen eintauschen. BonusMOVE wurde im Oktober 2025 eingeführt und hat aktuell über 50.000 Mitglieder.
Über die Leipziger Verkehrsbetriebe
Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) sind der Mobilitätsdienstleister für den öffentlichen Nahverkehr in Leipzig und Teil der Leipziger Gruppe. Mit Straßenbahnen und Bussen sorgen sie täglich für die Mobilität in der wachsenden Stadt und entwickeln ihr Angebot, das in 2025 über 171 Mio. Fahrgäste genutzt haben, kontinuierlich zu einer vernetzten, multimodalen Mobilität weiter. Mit LeipzigMOVE bündeln die LVB den klassischen ÖPNV und weitere Mobilitätsangebote in einer digitalen Plattform. BonusMOVE ergänzt dieses Angebot um einen innovativen Loyalty-Ansatz, der nachhaltige Mobilität belohnt und lokale Partner stärkt.
Die TAF mobile GmbH mit Sitz in Jena gehört zu den führenden Softwaredienstleistern für den öffentlichen Personennahverkehr. Seit 20 Jahren entwickelt das internationale Team von TAF mobile App- und Onlinevertriebssysteme für digitales Ticketing, Kundenbindungsprogramme sowie multimodale Mobilitätsplattformen.
Verkehrsbetriebe aus Bonn, Cuxhaven, Halle (Saale), Leipzig, Lübeck und Magdeburg gehören u.a. zu den Kunden, für die Lösungen wie LeipzigMOVE inkl. BonusMOVE, movemix, HarzBewegt, Cux&Quer u.a.m. entwickelt wurden. TAF mobile ist ein mehrfach öffentlich ausgezeichnetes Innovationsunternehmen und Mitglied in den Branchennetzwerken Kontiki e. V. und JenaDigital e. V.. Gesellschafter ist die HopOn Ltd..
Mit den Produkten von TAF mobile wird nicht nur der Zugang zum ÖPNV vereinfacht, sondern gleichzeitig auch die Nutzung von Shared Mobility Angeboten über lediglich einen einzigen Account komfortabel ermöglicht und die Kundenbindung verstärkt. So gelingt der Umstieg vom Auto auf klimagerechte Verkehrsmittel.
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Ticketkauf ohne Umwege: TAF realisiert Web2Wallet-Lösung für die HAVAG
Damit richtet sich das Angebot insbesondere an Gelegenheitskund:innen und Tourist:innen sowie Besucher:innen von Veranstaltungen. Gerade für sie ist der Zugang zum öffentlichen Nahverkehr häufig mit einer entscheidenden Frage verbunden: Wie komme ich möglichst schnell und unkompliziert zu meinem Ticket?
Mit Web2Wallet reduziert die HAVAG diese Zugangshürden konsequent. Fahrgäste scannen einen QR-Code und gelangen direkt zum webbasierten Ticketshop. Dort wählen sie das gewünschte Ticket aus und bezahlen mit Apple Pay, Google Pay, PayPal oder Kreditkarte. Anschließend wird das Barcode-Ticket direkt in der Apple Wallet oder Google Wallet mit Motics auf dem Smartphone gespeichert und kann dort bei einer Kontrolle vorgezeigt werden.
Digitaler Vertrieb dort, wo Mobilität beginnt
Ein wesentlicher Vorteil der Lösung ist ihre Flexibilität: Der Zugang zum Ticketshop kann über QR-Codes praktisch überall angeboten werden – beispielsweise an Haltestellen und Veranstaltungsorten, in Hotels, Tourist-Informationen, Programmbroschüren, Flyern oder anderen Informationsmedien. Damit lässt sich der digitale Ticketverkauf unmittelbar mit dem konkreten Mobilitätsanlass verbinden.
„Mit dem WalletTicket ergänzen wir unsere bestehenden Vertriebskanäle ganz gezielt um ein besonders niedrigschwelliges Angebot. Gerade Gäste unserer Stadt oder Menschen, die Bus und Bahn nur gelegentlich nutzen, möchten nicht unbedingt zunächst eine App installieren oder ein Kundenkonto anlegen. Sie wollen unkompliziert ein Ticket kaufen und losfahren. Genau dafür bietet uns Web2Wallet eine sehr einfache Lösung“, sagt René Brandenburg, Abteilungsleiter Vertriebsprozesse bei der HAVAG.
Zum Start stehen eine Einzelfahrkarte sowie die 24-Stunden-Karte Plus für die Tarifzone 210 im Stadtgebiet Halle zur Verfügung.
Weniger Hürden können mehr Nutzung bedeuten
Für TAF ist Web2Wallet Teil eines grundsätzlichen Ansatzes bei der Digitalisierung des öffentlichen Verkehrs: Digitale Lösungen sollten nicht zusätzliche Prozesse schaffen, sondern Komplexität für Fahrgäste reduzieren. Neben umfassenden Mobilitäts-Apps braucht es deshalb auch einfache Angebote für Situationen, in denen Menschen schnell und ohne vorherige Kundenbeziehung Zugang zum ÖPNV suchen.
„Digitalisierung ist dann besonders wertvoll, wenn sie den Zugang zum ÖPNV einfacher macht. Entscheidend ist für mich deshalb immer die Perspektive der Fahrgäste: Wie einfach machen wir es einem Menschen, den ÖPNV zu nutzen? Jeder unnötige Schritt kann eine Hürde sein. Gerade für Gelegenheitskunden und Gäste einer Stadt kann genau diese Einfachheit den Unterschied machen“, sagt Sylvia Lier, Managing Director der TAF mobile GmbH.
Dabei versteht TAF Web2Wallet nicht als Ersatz bestehender digitaler Vertriebskanäle, sondern als deren gezielte Ergänzung. Apps können registrierten und regelmäßigen Fahrgästen umfangreiche Funktionen, Informationen und multimodale Services bieten. Webbasierte Lösungen ermöglichen dagegen einen besonders schnellen Einstieg für Menschen, die unmittelbar ein Ticket benötigen.
Mit der neuen Lösung erweitert die HAVAG damit nicht nur ihren digitalen Vertrieb. Sie schafft einen weiteren einfachen Zugang zum öffentlichen Nahverkehr – direkt dort, wo der Wunsch nach Mobilität entsteht.
Über TAF mobile GmbH
Die TAF mobile GmbH entwickelt digitale Lösungen für den öffentlichen Personenverkehr und multimodale Mobilität. Das Unternehmen bietet Verkehrsunternehmen und -verbünden modulare Lösungen für digitales Ticketing, Vertrieb und Mobility-as-a-Service. Ziel ist es, den Zugang zu öffentlicher und geteilter Mobilität für Fahrgäste so einfach wie möglich zu gestalten.
Über die HAVAG
Die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG), ein Unternehmen der Stadtwerke Halle-Gruppe, erbringt für die Menschen der Stadt Halle (Saale) und des Saalekreises einen zuverlässigen und sicheren öffentlichen Nahverkehr. Über 58 Millionen Fahrgäste werden jährlich reibungslos und komfortabel befördert. Um auch weiterhin höchsten Fahrgastkomfort zu bieten und die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit der Linienverkehre mit Straßenbahnen und Bussen zu sichern, arbeitet die HAVAG mit einer hohen Innovationskraft, gemeinsam mit der Stadt Halle (Saale) daran, dass die Nahverkehrsqualität durch neue Straßenbahnen (TINA) und Busse, durch das Infrastrukturprogramm „STADTBAHN Halle“ sowie viele Digitalisierungsprojekte weiter gesteigert wird.
Die TAF mobile GmbH mit Sitz in Jena gehört zu den führenden Softwaredienstleistern für den öffentlichen Personennahverkehr. Seit 20 Jahren entwickelt das internationale Team von TAF mobile App- und Onlinevertriebssysteme für digitales Ticketing, Kundenbindungsprogramme sowie multimodale Mobilitätsplattformen.
Verkehrsbetriebe aus Bonn, Cuxhaven, Halle (Saale), Leipzig, Lübeck und Magdeburg gehören u.a. zu den Kunden, für die Lösungen wie LeipzigMOVE inkl. BonusMOVE, movemix, HarzBewegt, Cux&Quer u.a.m. entwickelt wurden. TAF mobile ist ein mehrfach öffentlich ausgezeichnetes Innovationsunternehmen und Mitglied in den Branchennetzwerken Kontiki e. V. und JenaDigital e. V.. Gesellschafter ist die HopOn Ltd..
Mit den Produkten von TAF mobile wird nicht nur der Zugang zum ÖPNV vereinfacht, sondern gleichzeitig auch die Nutzung von Shared Mobility Angeboten über lediglich einen einzigen Account komfortabel ermöglicht und die Kundenbindung verstärkt. So gelingt der Umstieg vom Auto auf klimagerechte Verkehrsmittel.
TAF mobile GmbH
Leutragraben 2-4
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Fahrgastfreundlichkeit im ÖPNV: Warum digitale Kundenbindung mehr ist als Technik
In der NahverkehrsPraxis 4/2026 – Seite 20/21 – hat Sylvia Lier von TAF mobile genau darüber geschrieben. Der vollständige Fachartikel ist in der Ausgabe nachzulesen, die hier erhältlich ist.
Für den TAF mobile Blog haben wir mit Sylvia Lier ein ergänzendes Interview geführt: Als Blick hinter die Kulissen, als fachliche Einordnung und als Impuls dazu, warum Fahrgastfreundlichkeit, digitale Kundenbindung und Lösungen wie Loyal2Go künftig noch stärker zusammengedacht werden sollten.
Sylvia Lier, du betonst, dass Fahrgastfreundlichkeit im ÖPNV nicht allein durch Takt, Preis oder Komfort entsteht, sondern auch durch Orientierung, Vertrauen und positive Nutzungserlebnisse. Warum ist dieser Aspekt heute so wichtig – oder war er es eigentlich schon immer, nur dass erst die heutigen digitalen Möglichkeiten diese Faktoren sinnvoll miteinander verbinden können?
Sylvia Lier: Das Thema war im Grunde schon immer relevant. Menschen nutzen Mobilität nicht rein rational. Sie entscheiden sich für Verkehrsmittel, wenn sie sich orientieren können, sich sicher fühlen und das System als verlässlich wahrnehmen. Lange Zeit wurde im ÖPNV allerdings vor allem über Angebot gesprochen: mehr Linien, dichtere Takte, günstigere Tickets. Das bleibt wichtig – reicht aber allein nicht aus.
Heute sehen wir deutlicher denn je, dass zwischen vorhandenem Angebot und tatsächlicher Nutzung oft eine Lücke besteht. Genau diese Lücke entscheidet aber über den Erfolg der Mobilitätswende.
Die digitalen Möglichkeiten helfen uns erstmals, diese Faktoren systematisch miteinander zu verbinden. Plattformen und Apps schaffen Transparenz, Orientierung und Einfachheit. Bonusprogramme und Gamification-Ansätze ergänzen das um eine emotionale Komponente: Nutzerinnen und Nutzer erhalten unmittelbares Feedback und erleben ihren eigenen Beitrag zu nachhaltiger Mobilität.
Dadurch verändert sich die Beziehung zum ÖPNV. Aus einer rein funktionalen Nutzung wird ein positives Nutzungserlebnis. Und genau das stärkt Vertrauen, Routine und letztlich auch das subjektive Sicherheitsempfinden.
Viele Verkehrsunternehmen investieren aktuell stark in Digitalisierung. Warum werden Themen wie Motivation, Nutzerverhalten und Kundenbindung deiner Erfahrung nach trotzdem noch unterschätzt?
Sylvia Lier: Viele Verkehrsunternehmen kommen historisch aus einer stark angebotsorientierten Logik. Der Fokus lag jahrzehntelang darauf, Verkehr zuverlässig bereitzustellen: Fahrzeuge, Fahrpläne, Infrastruktur und Tarifsysteme. Das bleibt selbstverständlich die Grundlage eines funktionierenden ÖPNV.
Mit der Digitalisierung verändert sich jedoch die Perspektive. Es geht nicht mehr nur darum, ob ein Angebot existiert, sondern wie Menschen es tatsächlich erleben und nutzen. Genau an diesem Punkt werden Motivation, Nutzerverhalten und Kundenbindung entscheidend.
Ich glaube, diese Themen werden deshalb noch unterschätzt, weil der ÖPNV lange keinen echten Wettbewerbsdruck beim Nutzererlebnis hatte. Heute konkurriert er aber permanent mit sehr nutzerzentrierten digitalen Angeboten – vom Onlinehandel bis zu Mobilitätsplattformen. Menschen erwarten einfache, intuitive und personalisierte Erlebnisse inzwischen auch im Nahverkehr.
Hinzu kommt: Verhalten zu verändern ist deutlich anspruchsvoller, als Technologie einzuführen. Eine App allein erzeugt noch keine Nutzung. Entscheidend ist, ob sie Menschen motiviert, Vertrauen schafft und einen spürbaren Mehrwert im Alltag bietet.
Loyal2Go verbindet Bonusprogramme mit nachhaltiger Mobilität. Gab es bei der Entwicklung Erkenntnisse oder Aha-Momente, die dich selbst als Expertin überrascht haben?
Sylvia Lier: Ja, durchaus. Besonders überrascht hat mich, wie schnell Nutzerinnen und Nutzer das Thema angenommen haben und wie stark die emotionale Wirkung tatsächlich ist.
Im ÖPNV wird häufig angenommen, dass Menschen ausschließlich preis- oder angebotsgetrieben entscheiden. Unsere Erfahrung mit Loyal2Go zeigt aber: Wertschätzung, Sichtbarkeit und positives Feedback spielen eine deutlich größere Rolle als oft gedacht.
Das sieht man auch an den Zahlen. Bereits innerhalb von sechs Monaten konnten im ersten Anwendungsfall rund 35.000 Nutzerinnen und Nutzer für das Bonusprogramm gewonnen werden. Diese Dynamik hat selbst uns überrascht und zeigt, wie groß das Bedürfnis nach modernen und stärker personalisierten Nutzungserlebnissen ist.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Erkenntnis, dass Bonusprogramme nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn sie direkt in bestehende Mobilitätsplattformen integriert sind. Genau dort, wo Mobilität organisiert wird, entstehen Relevanz und Nutzung.
Außerdem haben wir gesehen, wie wichtig die Sichtbarkeit nachhaltigen Verhaltens ist. Wenn Nutzerinnen und Nutzer ihren Fortschritt sehen, Statuslevel erreichen oder Vorteile regionaler Partner nutzen können, entsteht eine ganz andere Bindung zum ÖPNV.
Im Artikel sprichst du über Transparenz, Orientierung und einfache Prozesse als wichtige Faktoren für wahrgenommene Sicherheit im ÖPNV. Welche Rolle spielt dabei die Nutzererfahrung in einer App im Detail – was muss sie dem User bieten?
Sylvia Lier: Die Nutzererfahrung in einer App spielt eine zentrale Rolle, weil sie heute oft der wichtigste Kontaktpunkt zwischen Fahrgast und Verkehrssystem ist. Für viele Menschen beginnt dort die gesamte Reise.
Eine gute App muss vor allem Komplexität reduzieren. Nutzerinnen und Nutzer erwarten keine technische Plattform, sondern eine einfache Unterstützung im Alltag. Sie möchten schnell verstehen: Wie komme ich ans Ziel? Welches Ticket brauche ich? Was kostet mich die Fahrt? Und kann ich mich darauf verlassen?
Genau diese Klarheit schafft Vertrauen.
Dazu kommt Transparenz. Die App sollte Prozesse nachvollziehbar machen und kontinuierlich Rückmeldung geben – etwa zu Reiseverlauf, Ticketstatus oder Bonuspunkten. Menschen möchten verstehen, was passiert und welchen Nutzen ihr Verhalten hat.
Wichtig ist außerdem eine durchgängige Nutzererfahrung. Von der Reiseauskunft über Buchung und Ticketing bis hin zu Sharing-Angeboten oder Bonusprogrammen sollte alles möglichst nahtlos funktionieren. Jeder Medienbruch erzeugt Unsicherheit und Reibung.
Am Ende geht es nicht nur um digitale Funktionalität, sondern darum, dass der Fahrgast das Gefühl hat: „Ich finde mich zurecht, ich habe alles im Griff und das System unterstützt mich.“
Besonders spannend ist die Idee regionaler Partnerschaften innerhalb eines Bonusprogramms. Warum kann genau diese Verbindung zwischen ÖPNV und regionalen Angeboten einen echten Unterschied machen?
Sylvia Lier: Weil Mobilität nie isoliert stattfindet. Menschen fahren nicht „zum Selbstzweck“ mit Bus oder Bahn, sondern um einzukaufen, Freunde zu treffen, Kultur zu erleben oder zur Arbeit zu kommen. Genau deshalb liegt in der Verbindung von ÖPNV und regionalen Angeboten ein enormes Potenzial.
Regionale Partnerschaften machen nachhaltige Mobilität greifbarer und alltagsnäher. Wenn Nutzerinnen und Nutzer Vorteile bei lokalen Händlern, in der Gastronomie oder bei Freizeit- und Kulturangeboten einlösen können, entsteht ein Mehrwert, der über die eigentliche Fahrt hinausgeht.
Dadurch verändert sich auch die Wahrnehmung des ÖPNV. Er wird stärker als Teil eines regionalen Lebens- und Wirtschaftssystems wahrgenommen – nicht nur als Transportmittel.
Gleichzeitig profitieren alle Beteiligten: Verkehrsunternehmen stärken Kundenbindung und Nutzung, regionale Partner erhalten zusätzliche Sichtbarkeit und Frequenz, und Kommunen fördern sowohl nachhaltige Mobilität als auch lokale Wertschöpfung.
Besonders spannend finde ich, dass dadurch neue Formen von Kooperation entstehen. Verkehrsunternehmen entwickeln sich stärker zu Plattformen und Vernetzern innerhalb einer Region. Genau darin liegt aus meiner Sicht eine große Zukunftschance für den ÖPNV.
Vielen Dank, Sylvia Lier, für die Einblicke hinter die Kulissen und die fachliche Einordnung dazu, wie digitale Kundenbindung, Nutzererlebnis und nachhaltige Mobilität im ÖPNV künftig noch enger zusammenwirken können.
Die TAF mobile GmbH mit Sitz in Jena gehört zu den führenden Softwaredienstleistern für den öffentlichen Personennahverkehr. Seit 20 Jahren entwickelt das internationale Team von TAF mobile App- und Onlinevertriebssysteme für digitales Ticketing, Kundenbindungsprogramme sowie multimodale Mobilitätsplattformen.
Verkehrsbetriebe aus Bonn, Cuxhaven, Halle (Saale), Leipzig, Lübeck und Magdeburg gehören u.a. zu den Kunden, für die Lösungen wie LeipzigMOVE inkl. BonusMOVE, movemix, HarzBewegt, Cux&Quer u.a.m. entwickelt wurden. TAF mobile ist ein mehrfach öffentlich ausgezeichnetes Innovationsunternehmen und Mitglied in den Branchennetzwerken Kontiki e. V. und JenaDigital e. V.. Gesellschafter ist die HopOn Ltd..
Mit den Produkten von TAF mobile wird nicht nur der Zugang zum ÖPNV vereinfacht, sondern gleichzeitig auch die Nutzung von Shared Mobility Angeboten über lediglich einen einzigen Account komfortabel ermöglicht und die Kundenbindung verstärkt. So gelingt der Umstieg vom Auto auf klimagerechte Verkehrsmittel.
TAF mobile GmbH
Leutragraben 2-4
07743 Jena
Telefon: +49 (0)3641 63 880-00
https://www.tafmobile.de
E-Mail: j.stieme@tafmobile.de
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Leipziger Verkehrsbetriebe für BonusMOVE ausgezeichnet – Erfolgsmodell für digitale Kundenbindung im ÖPNV
Steffen Palm, Leipziger Verkehrsbetriebe, sagt: „Gutes Angebot allein reicht nicht. Menschen bleiben loyal, wenn sie für ihre Loyalität belohnt werden – im Alltag, spürbar, in der eigenen Stadt.
BonusMOVE ist unser Beweis dafür, dass Kundenbindung im Nahverkehr funktioniert, wenn sie lokal verankert ist und echten Gegenwert schafft. Das gelingt nur gemeinsam: mit Partnern, die diesen Ansatz mittragen und ihre Kundinnen und Kunden aktiv einbinden. Die Auszeichnung gilt deshalb auch ihnen. Und sie zeigt, dass Leipzig hier einen Weg geht, der für andere Städte und Regionen relevant ist.“
Integration statt Insellösung – Loyalty direkt in der Mobilitäts-App LeipzigMove
Mit BonusMOVE ist den Leipziger Verkehrsbetrieben die Integration in die bestehende MobilitätsApp gelungen: In der multimodalen App LeipzigMOVE wird nachhaltiges Mobilitätsverhalten gezielt belohnt – für die Nutzung des ÖPNV bis hin zu Sharing-Angeboten. Gleichzeitig bleiben die Vorteile in der Region: Nutzerinnen und Nutzer können ihre Prämien bei lokalen Partnern aus Handel, Gastronomie, Kultur und Mobilität einlösen.
Technologisch basiert BonusMOVE auf Loyal2Go, dem digitalen Bonusprogramm von TAF mobile. Die Lösung ist vollständig in bestehende Mobilitätsplattformen integrierbar und wirkt dort, wo Mobilitätsentscheidungen getroffen werden – direkt im Alltag der Nutzerinnen und Nutzer.
Über ein Software Development Kit (SDK) lässt sich Loyal2Go schnell und ohne Eingriffe in bestehende Systemarchitekturen in bestehende ÖPNV-Apps integrieren – ein entscheidender Hebel für die Skalierung in weitere Städte und Regionen.
Sylvia Lier, Managing Director TAF mobile, ergänzt: „Kundenbindung im ÖPNV wird dann wirksam, wenn sie Teil der täglichen Nutzung ist. Genau deshalb setzen wir auf die Integration in bestehende Apps und auf ein Bonifizierungsmodell, das an reale Umsätze und Nutzung anknüpft. Leipzig zeigt, welches Potenzial darin steckt.“
Umsatzbasierte Bonifizierung als Innovationshebel
Ein besonderer Innovationsaspekt liegt in der Logik der Bonifizierung: Während Bonusprogramme im ÖPNV traditionell kaum verbreitet sind, setzt Loyal2Go auf ein umsatzbasiertes Modell, wie es in anderen Branchen längst etabliert ist. Mobilitätsnutzung wird damit nicht nur sichtbar gemacht, sondern direkt in einen wirtschaftlichen Kontext überführt – ein Ansatz, der neue Steuerungs- und Erlöspotenziale eröffnet.
Gamification-Elemente, Statusmodelle und ein modulares Partnerkonzept sorgen dafür, dass nachhaltige Mobilität sichtbar, erlebbar und attraktiv wird.
Ein Blick auf Leipzig zeigt die Wirkung: Bereits heute nutzen über 30.000 Menschen monatlich das Bonus- und Statusprogramm in der App LeipzigMOVE. Damit zählt BonusMOVE der LVB zu den erfolgreichsten Loyalty-Ansätzen im deutschen ÖPNV.
Das Beispiel aus Leipzig macht deutlich: Digitale Bonusprogramme für Kunden sind kein Zusatz, sondern ein strategisches Instrument für Mobilitätsdienstleister, Städte und Kommunen. Sie stärken die Kundenbindung, belohnen klimafreundliches Verhalten und schaffen neue Partnerschaften vor Ort.
Loyal2Go von TAF mobile ist dabei bewusst als skalierbare Lösung konzipiert: Das System lässt sich flexibel in bestehende ÖPNV-Apps integrieren, an unterschiedliche Regionen und Zielgruppen anpassen und so schnell auf weitere Städte und Verkehrsunternehmen übertragen.
Die TAF mobile GmbH mit Sitz in Jena gehört zu den führenden Softwaredienstleistern für den öffentlichen Personennahverkehr. Seit 20 Jahren entwickelt das internationale Team von TAF mobile App- und Onlinevertriebssysteme für digitales Ticketing, Kundenbindungsprogramme sowie multimodale Mobilitätsplattformen.
Verkehrsbetriebe aus Bonn, Cuxhaven, Halle (Saale), Leipzig, Lübeck und Magdeburg gehören u.a. zu den Kunden, für die Lösungen wie LeipzigMOVE inkl. BonusMOVE, movemix, HarzBewegt, Cux&Quer u.a.m. entwickelt wurden. TAF mobile ist ein mehrfach öffentlich ausgezeichnetes Innovationsunternehmen und Mitglied in den Branchennetzwerken Kontiki e. V. und JenaDigital e. V.. Gesellschafter ist die HopOn Ltd..
Mit den Produkten von TAF mobile wird nicht nur der Zugang zum ÖPNV vereinfacht, sondern gleichzeitig auch die Nutzung von Shared Mobility Angeboten über lediglich einen einzigen Account komfortabel ermöglicht und die Kundenbindung verstärkt. So gelingt der Umstieg vom Auto auf klimagerechte Verkehrsmittel.
TAF mobile GmbH
Leutragraben 2-4
07743 Jena
Telefon: +49 (0)3641 63 880-00
https://www.tafmobile.de
E-Mail: j.stieme@tafmobile.de
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Leipziger Verkehrsbetriebe starten Bonusprogramm für nachhaltige Mobilität
Umgesetzt wurde diese innovative App-Funktion mit der TAF mobile GmbH aus Jena. Der ÖPNV-Softwaredienstleister unterstützt die LVB bereits seit gut fünf Jahren beim Aufbau und der Weiterentwicklung der multimodalen App LeipzigMove. Die Umsetzung des Bonusprogramms auf der zentralen Mobilitätsplattform der Stadt Leipzig ist ein klarer Meilenschritt.
Sylvia Lier, Geschäftsleitung TAF mobile: „Die Menschen wünschen sich individuelle Angebote, die Verkehrsbetriebe wiederum, die in einem wettbewerbsintensiven Markt stehen, brauchen loyale Kunden. Das Bonusprogramm ist der folgerichtige Schritt, mit der die Freude am Nutzen des nachhaltigen Verkehrs gesteigert werden kann. Die Stadt Leipzig unterstreicht damit ihre Vorreiterrolle und zeigt, warum der zentrale Zugang zum erweiterten Umweltverbund mit Zusatzfunktionen wirksam und sinnvoll ist."
Wie es geht: Kunden sammeln Punkte und sichern sich Prämien
BonusMOVE ist nicht nur ein Bonus-, sondern auch ein Statusprogramm. Je nach Punktestand steigen Nutzer von Bronze über Silber bis zu Gold auf. Besonders profitieren Kunden mit einem in der App hinterlegten Deutschlandticket: Sie erhalten monatlich einen festen Punktebonus und automatisch den Gold-Status – inklusive exklusiver Freicoupons und Vorteile bei regionalen und nachhaltigen Partnern. Auch die beliebten Nextbike-Freieinheiten sind an den Status gekoppelt: Bereits ab Bronze gibt es monatlich eine Freieinheit, weitere können durch Prämien freigeschaltet werden.
Steffen Palm, Leiter Marketingstrategie und Geschäftsentwicklung bei den LVB: „Unser Ziel ist es, die digitale Nutzung unserer Angebote zu fördern, Kundinnen und Kunden für ihre Treue zu belohnen und gleichzeitig das Bewusstsein für lokale Händler in Leipzig zu stärken, denn es macht einen Unterschied, ob ich meine Produkte oder mein Deutschlandticket lokal kaufe. Vor Ort sind wir für unsere Kunden ansprechbar und entwickeln die Region weiter."
Die Umsetzung: Digital, regional und nachhaltig
Die BonusMove-Funktion ist nahtlos integriert und für die Nutzer vollständig digital und exklusiv in der LeipzigMove-App verfügbar. Die LVB setzen damit auf einfache Bedienung, schnelle Verfügbarkeit und moderne Kundenbindung. Messbar sind die Erfolge über ein Dashboard, welches Auskunft darüber gibt, wer die Funktion nutzt, für welche Zwecke, wie häufig und ebenso – wie viel CO2, die Nutzerinnen und Nutzer einsparen, wenn sie nachhaltig unterwegs sind. Sämtliche Kundendaten werden ausschließlich zur Durchführung des Programms verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.
Gefördert wurde das Programm im Rahmen des Förderprojekts – Pendlermobilität in Leipzig und dem Umland stärken – Mobilität und Verkehrswende aktiv voranbringen – zu 80 Prozent durch das Bundesministerium für Verkehr.
Perspektivisch sollen weitere Abo-Produkte in die App integriert werden, um noch mehr Nutzer zu erreichen und zu belohnen.
Leistungsstarke App für Bürgerinnen und Bürger
Mit über 570.000 registrierten Nutzern innerhalb von fünf Jahren, seit Bestehen, hat sich LeipzigMove zur zentralen Plattform für urbane Mobilität entwickelt. Sie vereint die vorhandenen Angebote des öffentlichen Nahverkehrs, Bike- und E-Scooter-Sharing sowie Taxibuchungen in einer einzigen App. Über sechs Millionen ÖPNV-Tickets, über eine Million Bikesharingfahrten, über 52.000 E-Scooter-Fahrten und mehr als 10.000 Taxifahrten wurden bereits über die App verkauft. Die App LeipzigMove ist kostenlos im App Store und bei Google Play erhältlich. Weitere Informationen: https://leipzig-move.de/.
Die TAF mobile GmbH mit Sitz in Jena gehört zu den führenden Softwaredienstleistern für den öffentlichen Personennahverkehr. Seit 20 Jahren entwickelt das internationale Team von TAF mobile App- und Onlinevertriebssysteme für digitales Ticketing sowie multimodale Mobilitätsplattformen. Verkehrsbetriebe aus Bonn, Cuxhaven, Halle (Saale), Landkreis Harz, Leipzig, Lübeck und Magdeburg gehören u.a. zu den Kunden, für die Lösungen wie LeipzigMOVE, movemix, Harzbewegt, u.a.m. entwickelt wurden.
TAF mobile ist ein mehrfach öffentlich ausgezeichnetes Innovationsunternehmen und Mitglied in den Branchennetzwerken Kontiki e. V. und JenaDigital e. V.. Gesellschafter ist die HopOn Ltd.. Mit den Produkten von TAF mobile wird nicht nur der Zugang zum ÖPNV vereinfacht, sondern gleichzeitig auch die Nutzung von Shared Mobility Angeboten über lediglich einen einzigen Account komfortabel ermöglicht. So gelingt der Umstieg vom Auto auf klimagerechte Verkehrsmittel.
Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) sind ein Unternehmen der Leipziger Gruppe. Weitere Informationen unter https://www.l.de/
TAF mobile GmbH
Leutragraben 2-4
07743 Jena
Telefon: +49 (0)3641 63 880-00
https://www.tafmobile.de
Telefon: 017641596341
E-Mail: a.smetanin@tafmobile.de
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movemix_app der HAVAG jetzt mit einfachem Ein- und Auschecken, dank neuer App-Funktion
Der neue Luftlinientarif berechnet den Fahrpreis auf Grundlage der kürzesten Entfernung zwischen Start- und Zielort. Dies sorgt für eine präzisere und fairere Preisgestaltung und ermöglicht es, jederzeit den günstigsten Tarif zu nutzen – trotz möglicher Umwege.
Einfaches Ein- und Auschecken und immer den günstigsten Fahrpreis
Über die Check-in/Check-out-Funktion wird den Fahrgästen der Einstieg in den öffentlichen Verkehr erleichtert. Ein einfacher Wisch genügt, um die Fahrt zu starten und am Zielort zu beenden. Die App erkennt automatisch den Beginn und das Ende der Fahrt, was den Ticketkauf und die Abrechnung deutlich vereinfacht. In Kombination mit dem Luftlinientarif, der in den meisten Fällen die günstigste Option darstellt, profitieren die Fahrgäste somit doppelt.
Die TAF mobile GmbH freut sich über den nächsten gemeinsamen Entwicklungsschritt, welcher die movemix_app noch attraktiver für die Nutzerinnen und Nutzer macht.
Sylvia Lier, Geschäftsleitung TAF mobile: „Insbesondere Gelegenheitsnutzer werden von diesem Service in der movemix_app profitieren. Genau der richtige Schritt nach dem Deutschland-Ticket, welches auf Vielfahrer zugeschnitten ist.“
Über die Stadtwerke Halle GmbH
Die Stadtwerke Halle bieten von Energie- und Wasserversorgung über den öffentlichen Personennahverkehr, Wertstofferfassung, Abwasserbeseitigung, Abfallentsorgung, Straßenreinigung, Winterdienst, Logistik-, Deponie- und Infrastrukturleistungen sowie Datenverarbeitungsservices bis hin zu Bäderbetrieb und Stadtbeleuchtung als starke Unternehmensgruppe sämtliche Leistungen der kommunalen Daseinsvorsorge und Dienstleistungen für die Wirtschaft aus einer Hand.
Mit 3.096 Mitarbeitenden und Auszubildenden sowie einem Jahresumsatz von 955 Millionen Euro in 2023 sind die Stadtwerke Halle die größte gewerbliche Arbeitgeberin in der Saalestadt und das größte kommunale Versorgungsunternehmen Sachsen-Anhalts. www.stadtwerke-halle.de
Die TAF mobile GmbH mit Sitz in Jena gehört zu den führenden Softwaredienstleistern für den öffentlichen Personennahverkehr. Seit 20 Jahren entwickelt das internationale Team von TAF mobile App- und Onlinevertriebssysteme für digitales Ticketing sowie multimodale Mobilitätsplattformen.
Verkehrsbetriebe aus Bonn, Cuxhaven, Halle (Saale), Leipzig, Lübeck und Magdeburg gehören u.a. zu den Kunden, für die Lösungen wie LeipzigMOVE, movemix, TAFpayU, SWB easy.GO, Muttis Laden, SeTi u.a.m. entwickelt wurden.
TAF mobile ist ein mehrfach öffentlich ausgezeichnetes Innovationsunternehmen und Mitglied in den Branchennetzwerken Kontiki e. V. und JenaDigital e. V..
Gesellschafter ist die HopOn Ltd.. Mit den Produkten von TAF mobile wird nicht nur der Zugang zum ÖPNV vereinfacht, sondern gleichzeitig auch die Nutzung von Shared Mobility Angeboten über lediglich einen einzigen Account komfortabel ermöglicht. So gelingt der Umstieg vom Auto auf klimagerechte Verkehrsmittel.
TAF mobile GmbH
Leutragraben 2-4
07743 Jena
Telefon: +49 (0)3641 63 880-00
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Telefon: +49 (176) 41596341
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„Einsteigen, ausweisen, losfahren – wie bargeldloses Bezahlen den ÖPNV smarter macht“
Andreas Bieniok zeigte am Beispiel internationaler Metropolen, dass universelle kontaktlose Zahlkarten grundsätzlich als direkt validierbare Fahrkartenkarte für den öffentlichen Nahverkehr etabliert sind. Der Fahrgast bringt sein individuelles „contactless“-Zahlungsmittel physisch oder virtuell im Wallet mit. Ein Tap-in genügt – ganz ohne App, Registrierung oder Tarifkenntnis. Die Preisberechnung erfolgt automatisiert im Hintergrund. Für die Nutzenden bedeutet das ein Höchstmaß an Einfachheit, Vertrauen und Verlässlichkeit – sie müssen nichts weiter tun als validiert einsteigen und zahlen. Gleichzeitig entfällt für die Verkehrsunternehmen der Aufwand für Ticketverkauf, Beratung und die Bereitstellung klassischer Verkaufskanäle. Hinzu kommen für jede getappte Fahrt wertvolle anonyme Daten für Angebotsplanung und Kapazitätssteuerung – ohne aufwändige Kundenbindungssysteme. Datenschutz, Offline-Funktionalität und technische Robustheit sind dabei feste Bestandteile des Konzepts. So wird zum Beispiel sichergestellt, dass nicht registriert wird, welche Person wann und wohin fährt, stattdessen wird der Fahrtverlauf einer Nummer abgespeichert.
Oliver Stuch von der Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH (SWB) informierte über die Lösung des ID-basierten Ticketing, welches im Rahmen des Projekts BONNsmart (BONNsmart – Stadtwerke Bus und Bahn) schon vor fünf Jahren an den Start ging. Damit waren die Bonner Vorreiter in Deutschland. Fahrgäste nutzen in Bussen und Bahnen ihre kontaktlose Kreditkarte oder andere NFC-fähige Medien beim Einstieg. Der Fahrpreis wird auf Basis realer Fahrtdaten nach dem Bestpreisprinzip berechnet. Attraktiv ist das System besonders, weil es einen Zugang ohne Vorwissen oder App-Nutzung ermöglicht – ideal für Gelegenheitsnutzer:innen, Tourist:innen oder Kongressteilnehmer:innen. Für die SWB zahlt sich das Modell durch weniger Bargeld- und Servicehandling, kürzere Haltestellenaufenthalte und geringere Vertriebskosten aus – trotz anfänglich hoher Investitionen.
Ein weiteres Beispiel lieferte Sophia Köpping von den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) mit dem Projekt LeipzigMOVE (Check-In Check-Out – LeipzigMOVE). Über die gleichnamige App wird seit April 2025 ein digitales Check-in/Check-out-System angeboten. Fahrgäste checken sich über ihr Smartphone ein und erhalten am Tagesende automatisch den günstigsten Preis. Die Anwendung ist bewusst schlank gestaltet – einfach zu bedienen, aber technisch tief integriert. Im Hintergrund arbeiten verschiedene Partner an der Datenverarbeitung, Tariflogik und Preisermittlung. Perspektivisch sollen weitere Funktionen wie Be-Out, Mitnahmeoptionen oder die Integration zusätzlicher Zahlungsdienste folgen. Für die Nutzer:innen entsteht so ein transparenter und flexibler Zugang zum Nahverkehr, der sich nahtlos in die App LeipzigMove einfügt. Für die LVB wiederum bedeutet es eine Steigerung des digitalen Vertriebsanteils, neue Kundengruppen durch niederschwellige Angebote und nicht zuletzt die Chance, die Rolle als multimodaler Mobilitätsdienstleister weiterzuentwickeln.
Sylvia Lier erläuterte die strategische Rolle von cloudbasierten Plattformlösungen. Diese ermöglicht es Verkehrsunternehmen, Einzellösungen wie CiBo, Be-Out oder EMV-Zugang nicht nur einzuführen, sondern systematisch miteinander zu verbinden – skalierbar, modular und anschlussfähig an bestehende IT-Landschaften. Damit wird der Anspruch, „die komplexe Welt des ÖPNV so einfach wie möglich zu machen“, tatsächlich einlösbar. Die CiBo-Funktionalität ist z.B. in die Plattformlösung der TAF-Mobilitätsplattform – Produkt Mobilitätsplattform | TAF vollständig integriert und lässt sich als Bestandteil eines umfassenden Mobilitätsangebots kombinieren. Die Fahrgäste nutzen eine App – unabhängig von Verkehrsmittel oder Region. Verkehrsunternehmen bekommen die Möglichkeit zur Standardisierung, schnelleren Feature-Einführung und die Innovationsgeschwindigkeit nimmt zu – bei gleichzeitiger Reduktion von Komplexität.
Was alle vier Ansätze eint, ist der strategische Fokus auf Einfachheit und Kundenzentrierung. Der Zugang zum ÖPNV darf keine Barriere sein, sondern muss so intuitiv sein wie ein Schritt durch eine offene Tür. Bargeldloses Bezahlen ist dafür ein entscheidender Baustein – technologisch bereit, praxiserprobt und wirtschaftlich sinnvoll.
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