
Energieserviceanbieter: So kommen Anlagenbetreiber an Messdaten
Doch oft fehlt der einfache Zugang zu den offiziellen Messdaten, die für die Berechnung und Prüfung notwendig sind.
Die Daten der Messstellenbetreiber stehen oft nur als Rohmaterial, etwa in Form von Excel-Tabellen zur Verfügung und können sogar Messlücken oder Fehler aufweisen.
Eine eigene Marktrolle am Energiemarkt behebt dieses Problem: Energieserviceanbieter. Sie dürfen Messdaten beziehen und schaffen dadurch Mehrwerte für andere Marktteilnehmer, vor allem Anlagenbetreiber, in dem sie diese aufbereiten oder im Rahmen von bestimmten Services zur Verfügung stellen.
Was ist ein Energieserviceanbieter?
Der Energieserviceanbieter (ESA) ist erstmal nur eine Rolle im Rahmen der offiziellen Marktkommunikation. Sie ermöglicht den legitimen Datenbezug für spezialisierte Dienstleister. Unternehmen, die diese Rolle annehmen schlagen damit eine Brücke zwischen unterschiedlichen Marktteilnehmern, vor allem Messstellenbetreibern und Anlagenbetreibern.
Die Marktkommunikation und ihre Rollen
Die Marktkommunikation (MaKo) beschreibt laut bdew das administrative Zusammenspiel von Marktteilnehmern im elektronischen Datenaustausch. Über festgelegte Prozesse und Formate werden Mess- und Stammdaten in standardisierter Form zwischen Marktpartnern sicher und nachvollziehbar ausgetauscht.
Damit klar geregelt ist, wer welche Daten in welchen Prozessen senden und empfangen darf, gibt es definierte Marktrollen wie zum Beispiel Anlagenbetreiber, Netzbetreiber, Messstellenbetreiber – oder Energieserviceanbieter. Jede Marktrolle hat bestimmte Rechte und Pflichten.
Zusammengefasst: Die Marktkommunikation ist der offizielle Datenkanal der Energiewirtschaft, Marktrollen legen fest, wer ihn wofür nutzen darf.
Was darf ein ESA konkret?
Energieserviceanbieter sind berechtigt, im Auftrag eines Anschlussnutzers automatisiert Messwerte beim Messstellenbetreiber abzurufen. Das ist die Voraussetzung, um Daten überhaupt systematisch weiterzuverarbeiten. Die Marktrolle ist offiziell durch die Bundesnetzagentur festgelegt.
Datenübertragung in der Marktkommunikation
Im Rahmen der offiziellen Marktkommunikation ist die Datenübertragung standardisiert und entspricht den Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).
Um das zu gewährleisten, werden die Daten über EDIFACT-Nachrichtenformate (Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport) wie MSCONS (Metered Services Consumption Report Message; für Messwerte) oder UTILMD (Utilities Master Data message; für Stammdatenänderungen) übertragen.
Was können Energieserviceanbieter mit den Daten machen?
Nach dem Abrufen der Daten können ESA diese im Auftrag eines Anschlussnutzers verarbeiten. Dieser erhält darüber einen regelmäßigen und strukturierten Datenfluss statt punktueller Einzelabfragen und kann Daten aus verschiedenen Quellen und Zeiträumen zusammenführen.
So lassen sich Auffälligkeiten erkennen. Weiterhin haben ESA die Möglichkeit, Daten so aufzubereiten, dass sie für Auswertungen und Reports nutzbar sind.
Nutzen für Anlagenbetreiber: Was bringt die Zusammenarbeit mit einem ESA?Herausforderungen ohne Energieserviceanbieter
Wenn Messdaten fehlen, stehen Anlagenbetreiber vor mehreren Herausforderungen:
Fehlende Übersicht: Sind Daten lückenhaft oder liegen nur als Excel-Tabellen vor, ist es schwierig, Muster in den Daten zu erkennen.
Fehleranfälligkeit: Messdaten kommen oft als unübersichtliche Datei (Excel/CSV), werden manuell abgelegt, umbenannt, zusammenkopiert, weitergeschickt. Das ist aufwendig und fehleranfällig.
Hoher Zeitaufwand: Regelmäßiges Reporting- und Nachweispflichten gegenüber Stakeholdern benötigen eine gute Datenbasis. Diese selbst zu pflegen kann einen hohen Zusatzaufwand für Anlagenbetreiber bedeuten.
Vorteile für Anlagenbetreiber durch Energieserviceanbieter
Die Zusammenarbeit mit einem Energieserviceanbieter löst für Anlagenbetreiber viele dieser Probleme und bringt folgende Vorteile:
Operativer Nutzen: Für Anlagenbetreiber fällt deutlich weniger manueller Aufwand an. Außerdem sind Daten schneller und kontinuierlich verfügbar.
Kaufmännischer Nutzen: Mit einer sauberen Datenübersicht steigt die Transparenz. Das ist die Basis, um fundierte kaufmännische Entscheidungen zu treffen – vom Erlösmonitoring bis zur Redispatch-Erstattung.
Organisatorischer Nutzen: Anlagenbetreiber können sich auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Betrieb und Steuerung der Anlage. Der ESA kümmert sich um die Datenprozesse im Hintergrund. Durch standardisierte Datenflüsse werden Prozesse verlässlicher und planbarer.
Insbesondere bei Unternehmen mit vielen Standorten spielt ein Energieserviceanbieter seine Marktrolle voll aus: Dort laufen besonders viele Daten zusammen, die vereinheitlicht und auswertbar gemacht werden müssen.
Die Vorteile von node.energy mit der ESA-Rolle
Betreiber von Wind- und PV-Parks müssen für eine klare und umfassende Übersicht der Erlössituation ihres Portfolios meist einen hohen Aufwand betreiben. Mit dem opti.node-Cockpit behalten Sie den Überblick.
node.energy ist als registrierter ESA berechtigt, Daten von Messstellenbetreibern abzufragen. Diese stellen wir Anlagenbetreibern in unserer Marktführer-Software übersichtlich zur Verfügung. So konsolidiert das opti.node-Cockpit alle relevanten Energiedaten und bietet eine präzise Datenbasis für fundierte kaufmännische Entscheidungen.
Mit dem Add-on für das Erlösmonitoring werden wichtige Daten transparent visualisiert. Manuelle Aufwände werden durch die effiziente Prüfung der Daten abgebaut.
node.energy ist der strategische Partner für die digitale kaufmännische Betriebsführung von Wind- und Solarprojekten. Unsere Plattform opti.node vereint alle relevanten Energiedaten, automatisiert komplexe Prozesse und schafft die Transparenz, die professionelle Betreiber von Wind- und Solarparks sowie Betreiber von PV-Anlagen auf Gewerbeimmobilien für wirtschaftliche Entscheidungen benötigen.
Für Betreiber und Asset Manager von Wind- und Solarparks bietet opti.node Cockpit eine zentrale Datenbasis für Stammdaten, Erzeugung, Vermarktung, Redispatch und Abregelungen. Die Plattform automatisiert Berechnungen wie Behördenmeldungen oder kommunale Beteiligungen, integriert sämtliche regulatorischen Anforderungen und ermöglicht ein präzises Erlösmonitoring. Direktvermarkter-Abrechnungen lassen sich in Sekunden prüfen statt in Excel-Marathons, mit bis zu 80 % Zeitersparnis. Über 5.000 Betreibergesellschaften und 14.000 EE-Anlagen nutzen bereits opti.node, um höhere Datenqualität, sichere Abläufe und maximale Kontrolle über die Wirtschaftlichkeit ihrer Projekte zu gewährleisten.
Für Betreiber von PV-Anlagen auf Gewerbeimmobilien und Solar-Contractoren digitalisiert opti.node alle Aufgaben rund um Vor-Ort-Strommodelle. Gemeinsam mit unserem hochqualitativen Partnernetzwerk aus marktführenden Contractoren, Messstellenbetreibern und technischen Projektierern begleiten wir den gesamten Projektzyklus, von Planung über Messkonzepte, Vertragsmanagement und Abrechnung bis hin zur Datenbilanzierung. Über 950 zufriedene Kunden und mehr als 330 MWp Mieterstromprojekte belegen die Effizienz unserer Lösung, unterstützt durch 300.000 automatisierte Formulare und Abrechnungen.
Unsere Mission: Daten nutzbar machen. Prozesse vereinfachen. Geschäftsmodelle skalierbar machen.
Als Partner stehen wir Projektbetreibern zur Seite, die erneuerbare Energieprojekte effizient, rechtssicher und profitabel betreiben wollen. Heute und in Zukunft.
node.energy GmbH
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ESG-Kriterien: Nachhaltigkeit und Transparenz mit grünem Strom
Grüne ETFs sind seit langem etabliert und jedes westliche progressive Land hat seine eigenen Gesetze und Anreize, um Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit zu motivieren.
Auf globaler Ebene sind dies die ESG-Kriterien. Sie definieren Anforderungen an eine umweltverträgliche, soziale und transparente Unternehmensführung. Hier stellen wir die ESG-Kriterien genauer vor und zeigen auf, wie grüne PPAs bei der Einhaltung von Nachhaltigkeitszielen unterstützen können.
1. Die ESG-Kriterien
ESG ist eine Abkürzung für die englischen Begriffe „environmental, social, governance“ zu deutsche „Umwelt, Soziales, Unternehmensführung“. Es steht für die drei Eckpfeiler, die die Vereinten Nationen zusammen mit Finanzinstituten für Unternehmen aber auch Regierungen und Behörden definiert haben. Diese Kriterien zielen darauf ab, den Einfluss von Unternehmen auf die Umwelt und Gesellschaft zu messen.
Der Begriff ESG wurde populär durch den Bericht „Who cares wins“ der von namhaften Finanzinstituten, wie der Deutschen Bank, Goldman Sachs und der AXA Group, auf Einladung der Vereinten Nationen (UN) im Jahr 2004 erstellt wurde.
In den letzten Jahrzehnten hat das Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften und verantwortungsvolle Unternehmensführung weltweit zugenommen. In diesem Kontext sind ESG-Kriterien zu einem zentralen Bewertungsmaßstab für nachhaltige Investitionen geworden.
2. Environmental, Social und Governance – das steckt drin
Wie der Name schon verrät, befassen sich die ESG-Kriterien mit dem Umgang mit Umwelt, Menschen und Stakeholdern. Dabei umfasst jedes Kriterium noch weitere Aspekte.
Environmental (Umwelt)
Der Bereich „Environmental“ befasst sich mit den ökologischen Auswirkungen eines Unternehmens. Sie werden danach bewertet, wie gut sie Umweltauswirkungen minimieren und nachhaltiges Handeln fördern.
- Klimawandel und Treibhausgasemissionen: Unternehmen werden hinsichtlich ihrer CO2-Bilanz und der Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen bewertet. Dazu gehört auch die Nutzung erneuerbarer Energien.
- Ressourcenschonung: Dies umfasst den effizienten Einsatz von Wasser, Energie und Rohstoffen. Positiv bewertet werden Unternehmen, die Strategien entwickelt haben, um ihren Ressourcenverbrauch zu minimieren.
- Biodiversität und Landnutzung: Unternehmen werden daran gemessen, wie ihre Tätigkeiten den Lebensraum und die Artenvielfalt beeinflussen. Verantwortungsvolle Landnutzung und der Schutz natürlicher Lebensräume sind hierbei von Bedeutung.
- Verschmutzung und Abfallmanagement: Strenge Kontrollmechanismen zur Vermeidung der Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden sowie effektive Abfallmanagementprozesse sind entscheidend.
Social (Soziales)
Dieser Bereich fokussiert sich auf die Verantwortungen eines Unternehmens gegenüber seinen Mitarbeitern und Kunden und aller Menschen, die von den Geschäftspraktiken betroffen sind. Zu den wesentlichen Faktoren gehören:
- Arbeitspraktiken: Eine faire Behandlung der Mitarbeiter, inklusive gerechter Löhne, sicherer Arbeitsplatzbedingungen und der Förderung von Vielfalt und Inklusion.
- Menschenrechte: Sicherstellung, dass alle Geschäftsaktivitäten im Einklang mit den internationalen Menschenrechtsstandards stehen. Dazu gehören auch Lieferketten-Überwachung und der Schutz der Rechte aller Beteiligten.
- Kundenschutz: Der Umgang mit Verbraucherrechten, Datenschutz und Produktsicherheit.
Governance (Unternehmensführung)
Im Bereich Governance wird bewertet, wie transparent ein Unternehmen geführt wird und ob alle Kontrollprozesse eingehalten werden.
- Ethik und Integrität: Unternehmen sollten Mechanismen zur Vermeidung von Korruption und zur Förderung von Transparenz besitzen. Dazu gehört die Einhaltung von Ethikrichtlinien und gesetzlicher Regelungen.
- Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen: Unternehmen sollten bei der Wahl ihrer Zulieferer und Partnerunternehmen darauf achten, dass auch diese die ESG-Kriterien in ihre Unternehmensstruktur implementieren.
- Risikomanagement: Effektive Systeme zur Identifikation und Steuerung von Risiken, die die finanzielle Stabilität oder Reputation eines Unternehmens gefährden könnten.
3. Vorteile und Herausforderungen für Unternehmen
Die Implementierung der ESG-Kriterien bringt viele Vorteile mit sich. Gleichzeitig ist es für die meisten Unternehmen aber keine einfache Aufgabe alle Prozesse auf eine nachhaltigere, transparente Unternehmenskultur mit regelmäßiger Berichterstattung umzustellen.
Herausforderungen bei der Implementierung der ESG-Kriterien
Um möglichst gute Bewertungen im Rahmen der ESG-Kriterien zu erhalten, müssen Unternehmen neue Prozesse etablieren. Dies umfasst die Datenkonsolidierung innerhalb und außerhalb des Unternehmens, die tiefgehende interne Verankerung von ESG-Praktiken sowie den Aufbau eines internen Kontrollsystems. Eine aussagekräftige Dokumentation wird benötigt, um die Transparenz der eigenen ESG-Aktivitäten zu gewährleisten.
Darüber hinaus müssen Unternehmen in der Lage sein, die ESG-Performance messbar zu machen und sie im Vergleich zur Konkurrenz transparent darzustellen. Sie sehen sich außerdem mit kontinuierlichen und dynamischen Veränderungen der regulatorischen Anforderungen konfrontiert, was ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit erfordert.
Vorteile der Implementierung der ESG-Kriterien
Auf der anderen Seite bringt eine nachhaltige Unternehmensentwicklung Vorteile in allen Bereichen mit sich. Durch die Verringerung von Betriebskosten und ein effizienter Umgang mit Ressourcen können Unternehmen sowohl ihre Ausgaben als auch ihre Profitabilität steigern. Zusätzlich kann eine nachhaltige Ausrichtung zu einer Umsatzsteigerung führen und als starkes Kaufargument dienen.
Unternehmen, die sich als nachhaltig engagiert positionieren, profitieren auch von einer höheren Motivation ihrer Mitarbeiter, einer leichteren Mitarbeitergewinnung und -bindung sowie besseren Möglichkeiten zur Kapitalbeschaffung.
Nicht zuletzt trägt die Verbesserung des Unternehmensimages zur Etablierung einer starken Marke bei und fördert die Steigerung der Innovationsfähigkeit, was in der heutigen wettbewerbsorientierten Wirtschaft von entscheidendem Vorteil ist.
4. Gibt es eine gesetzliche Pflicht, ESG-Kriterien zu erfüllen?
Nein, die ESG-Kriterien sind an sich nur ein Standard, mit dessen Hilfe Investoren Unternehmen weltweit vergleichen können. In Deutschland und auf EU-Ebene gibt es aber weitere Gesetze, die Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit und vor allem zu einem Nachhaltigkeits-Reporting verpflichten. Dies sind das Lieferkettensorgfaltsgesetz, die EU-Taxonomie und seit 2024 die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD).
Auf der anderen Seite sollten Unternehmen die Bedeutung der ESG-Kriterien nicht unterschätzen. Denn Investoren wie Pensionskassen, Versicherungen und Asset Manager achten bei ihren Geldanlagen sehr wohl auf etwa die Einschätzung des Finanzunternehmens MSCI, das Unternehmen in seinen Investmentportfolios nach ESG-Kriterien bewertet.
5. ESG-Kriterien erfüllen mit Grünstrombezug
Der bewusste Bezug von erneuerbaren Energien ist ein guter Weg für Unternehmen ihre CO2– und Treibhausgasemissionen erheblich zu reduzieren. Da Nachvollziehbarkeit und Belegbarkeit vor allem bei einem Nachhaltigkeits-Reporting wichtig ist, sollten Unternehmen hierbei vor allem auf Direktlieferungen aus Solar- und Windkraftanlagen im Rahmen von Power Purchase Agreements setzen.
Denn die sogenannten grünen PPAs garantieren drei wichtige Vorteile:
- Verbraucher beziehen Erzeugungsmengen direkt von den Betreibern von Wind- und Solaranlagen ohne Umwege über Zwischenhändler.
- Bei einem optimal auf das Verbrauchsprofil zugeschnittenen Anlagenmix ist ein zeitgleicher Stromverbrauch von über 60 % möglich.
Dank den vorliegenden Stromzählerdaten kann der grüne Strombezug eindeutig nachgewiesen werden. Je nach Größe und Standort des Unternehmens ist es dabei sinnvoller auf ein Onsite-PPA, ein Offsite-PPA oder eine Mischung aus beidem zu setzen.
Onsite-PPAs
Im Rahmen eines Onsite-PPAs beziehen Unternehmen Strom direkt aus den Solaranlagen auf dem Dach, unabhängig davon, ob es sich dabei um die eigenen Anlagen, oder die Anlagen eines anderen Betreibers handelt.
Der Clou: der Solarstrom kann nicht nur günstiger bezogen werden, er ist auch als echter und zeitgleich verbrauchter Grünstrom ausweisbar. Allerdings lässt sich dadurch nur ein Teil des Strombedarfs umweltfreundlich decken, da Erzeugung und Verbrauch nicht immer deckungsgleich sind.
Offsite-PPAs
Bei der Offsite PPA-Vollversorgung wird der gesamte Strombedarf eines Unternehmens mit den Erzeugungsprofilen von geeigneten Wind- und Solaranlagen gematcht. Über das Jahr gesehen, werden so bis zu 65 % des Strombedarfs zeitgleich aus erneuerbaren Energien gedeckt.
Mit einer Mischung aus Solaranlagen vor Ort, oder einem geeigneten Mix aus Solaranlagen und Windkraftanlagen in Deutschland sowie dem Bezug von Herkunftsnachweisen aus nicht verbrauchtem Grünstrom ist eine Stromdeckung mit 100 % grünem Strom möglich.
Der Clou: Da die Anlagen bereits stehen und betrieben werden, fallen für Unternehmen keine zusätzlichen Investitionskosten, etwa in eigene Aufdachanlagen an. Ganz im Gegenteil, Unternehmen können ihre Stromkosten damit sogar senken und gleichzeitig ihren CO2-Fußabdruck reduzieren.
6. Grüne PPAs: ESG-Kriterien erfüllen mit 100 % grünem Strom
Als erfahrener Dienstleister im Bereich der Erneuerbaren Energien haben wir uns spezialisiert auf die direkte Integration von Erneuerbaren Energien in die Strombeschaffung von mittelständischen Unternehmen. Als Alternative zu klassischen Strombeschaffungsmodellen, setzen wir für unsere Kunden eine 100% grüne PPA-Vollversorgung um, welche auf in Deutschland stehenden PV- und Windkraftanlagen beruht.
Die EE-Anlagen werden dabei so auf ihren individuellen Stromverbrauch abgestimmt, dass eine möglichst hohe, zeitgleiche Abdeckung des Verbrauchs direkt aus den deutschen Wind- und Solarparks erfolgt. Der restliche Strombedarf wird über die Börse gedeckt, sodass die Versorgung zu jedem Zeitpunkt zuverlässig sichergestellt ist. Die komplette Abwicklung, von der Auswahl der passenden EE-Anlagen über die tägliche Stromlieferung bis hin zur Abrechnung erfolgt dabei aus einer Hand von uns im „Rundum-Sorglos-Paket“. Damit machen wir PPAs so einfach wie die klassische Beschaffung!
Unsere Kunden profitieren mit der PPA-Vollversorgung von einer gleichermaßen günstigen und zuverlässigen Stromversorgung, die zu 100 % nachweisbar grün ist. Dank unserer Kundenbeziehungen zu über 14.000 Wind- und PV-Anlagen in Deutschland finden wir auch für Ihr Unternehmen die passenden Erzeugungsanlagen.
Schlagen Sie zwei Anforderungen mit einem Vertragsabschluss: mit einer PPA-Vollversorgung von node.energy erhalten Sie nicht nur echten Grünstrom, wir liefern auch alle relevanten Daten um gesetzliche Anforderungen an Ihr Nachhaltigkeits-Reporting erfüllen zu können.
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Opti.node Cockpit kann jetzt noch mehr: Bis zu 80 % Zeitersparnis in der kaufmännischen Betriebsführung
Das opti.node Cockpit vereinfacht zentrale Aufgaben der kaufmännischen Betriebsführung spürbar: Bei der Stromsteuer schafft die Plattform mit einem bundesweit einheitlichen Industriestandard nicht nur Rechtssicherheit, sondern reduziert auch den bürokratischen Aufwand im Umgang mit den Hauptzollämtern erheblich. In Sachen kommunale Beteiligung nach § 6 EEG senkt die Lösung den Bearbeitungsaufwand um mindestens 80 Prozent, inklusive automatisierter Gutschriftenerstellung und fristgerechtem Erstattungsantrag. Betreiber profitieren so von höherer Effizienz und minimiertem Liquiditätsrisiko.
Das opti.node Cockpit kann jetzt noch mehr
Mit dem opti.node Cockpit erhalten Betreiber und kaufmännische Betriebsführer eine zentrale Plattform, auf der sämtliche Energiedaten und Stammdaten strukturiert zusammengeführt werden. Das ermöglicht einen vollständigen Überblick über die Vermarktungs- und Fördersituation sowie eine präzise Berechnung der Erlöse, inklusive Redispatch-Maßnahmen, Abregelungen durch Direktvermarkter und individueller Vertragskonditionen. Relevante Marktmechanismen und Fördergrenzen werden dabei transparent und rechtssicher abgebildet.
Auf dieser Grundlage lassen sich Abrechnungen effizient prüfen, ohne zeitaufwendige manuelle Arbeit. Auch für die Dokumentation und Berichtserstellung gegenüber Investoren liefert das System verlässliche, automatisiert aufbereitete Auswertungen. Insgesamt können Betreiber so bis zu 80 Prozent der bisher erforderlichen Zeit einsparen und ihre kaufmännischen Prozesse deutlich schlanker und sicherer gestalten.
Zahlreiche Wind-Schwergewichte setzen bereits auf das opti.node Cockpit
Mehrere namhafte Branchenführer nutzen bereits opti.node Cockpit, um interne Aufwände und Risiken in der kaufmännischen Betriebsführung zu minimieren. So hat DenkerWulf rund 600 Anlagen in die Plattform integriert und zentrale Prozesse der Behörden- und Netzbetreiberkommunikation digitalisiert. Die Landwind Gruppe verwaltet ihre Anlagen und Verträge zur kommunalen Beteiligung nach § 6 EEG mit opti.node. Auch die Sabowind GmbH nutzt die Plattform zur strukturierten Betriebsführung, für Stromsteuermeldungen, § 6 EEG und das Erlösmonitoring.
node.energy vor Ort treffen
Interessierte Besucher:innen der HUSUM WIND können vorab Vor-Ort-Gesprächstermine mit node.energy vereinbaren.
Jetzt persönlichen Termin buchen.
Am Stand 5A01 erhalten sie einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen der Plattform und erfahren, wie die digitale Betriebsführung wirtschaftlicher und rechtssicher gestaltet werden kann. Zusätzlich bietet node.energy Betreibern die Möglichkeit, sich in den Erzeuger-Pool der führenden PPA-Matching-Plattform in Deutschland aufnehmen zu lassen. Dieser umfasst aktuell rund 14.000 Anlagen für das Matching mit passenden Verbrauchern aus Industrie und Gewerbe.
„Wir freuen uns auf die Gespräche mit unseren Kundinnen und Kunden sowie den persönlichen Austausch mit vielen bekannten und neuen Gesichtern aus der Branche in Husum“, sagt Falco Meyer-Hübner, Experte für kaufmännische Betriebsführung bei node.energy.
Mit 34+ Gigawatt verwalteter Anlagenleistung in unserer führenden Energiedatenplattform gehören wir zu den marktführenden Dienstleistern im Bereich der Energiewende in Deutschland. Rund 14.000 Wind- und PV-Anlagen sowie mehr als 850 Kunden nutzen unsere Lösungen bereits. Wir entwickeln und vertreiben die Energiedatenplattform „opti.node Cockpit“, für professionelle Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen. Die Plattform vereinfacht die Planung und Verwaltung erneuerbarer Energien, indem wir mit ihr Daten integrieren, Prozesse automatisieren und komplexe Konfigurationen ermöglichen. Mit opti.node können Betreiber ihre Projekte umfassend bewerten, optimieren und effizient verwalten und so rentable Geschäftsmodelle aus erneuerbarer Energie entwickeln. Zudem bieten wir Grünstrom-PPAs für mittelständische Unternehmen, mit denen bis zu 28 Prozent bei der Strombeschaffung eingespart werden können.
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