
Welche Software braucht ein Ingenieurbüro wirklich? CAD, BIM, HOAI und ERP sinnvoll verbinden
Genau an dieser Schnittstelle setzen integrierte ERP-Plattformen für Planungsbüros an: Sie ersetzen keine Fachsoftware wie CAD oder BIM, sondern verbinden Projekte, Zeiten, Honorare, Belege und Dokumente auf einer gemeinsamen kaufmännischen Datenbasis.
Mit der fortschreitenden Digitalisierung kommen immer mehr Systeme ins Planungsbüro. Die entscheidende Frage ist jedoch nicht, welche Software noch fehlt, sondern wie sich Projekte, Honorare, Zeiten, Dokumente und kaufmännische Prozesse auf einer gemeinsamen Datenbasis zusammenführen lassen.
Kurz gesagt: Ein Ingenieurbüro braucht nicht möglichst viele Einzelsysteme, sondern eine sinnvoll verbundene Softwarelandschaft aus Fachplanung, Honorarberechnung, Dokumentenmanagement, Zeiterfassung, Buchhaltung und ERP.
Welche Software kommt im Ingenieurbüro zum Einsatz?
CAD und BIM sind die fachliche Planungsbasis im Ingenieurbüro, lösen aber nicht automatisch kaufmännische Fragen wie Honorar, Marge, offene Posten oder Projektstunden. Während CAD-Systeme wie AutoCAD, Civil 3D oder MicroStation die Erstellung von Zeichnungen und Modellen ermöglichen, beschreibt BIM eine Methode zur digitalen Planung und Zusammenarbeit über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg. Gemeinsam sorgen beide Ansätze dafür, dass Informationen strukturiert erfasst, ausgetauscht und weiterverarbeitet werden können.
Entscheidend ist dabei nicht allein die eingesetzte Software, sondern die Interoperabilität zwischen den beteiligten Disziplinen. Modelle und Projektdaten müssen über Formate wie DWG, DXF oder IFC verlustfrei zwischen Fachplanern, Auftraggebern und ausführenden Unternehmen ausgetauscht werden können. Wo dieser Datenaustausch funktioniert, sinken Abstimmungsaufwand und Fehlerquellen deutlich.
Besonders im BIM-Umfeld gehen die verfügbaren Informationen weit über Geometrien hinaus. Moderne Modelle enthalten zusätzlich Mengen, Termine und Kosteninformationen. Damit entsteht eine wertvolle Grundlage für Planung und Projektabwicklung. Dennoch endet die fachliche Perspektive meist an der Projektgrenze: Ein BIM-Modell kennt Mengen und Bauteile, aber keine Honorare, Projektmargen, offenen Forderungen oder tatsächlich aufgewendeten Stunden. Diese kaufmännischen Informationen entstehen erst in der Projektsteuerung und müssen mit den technischen Projektdaten zusammengeführt werden.
- HOAI-Tool: anrechenbare Kosten, Honorarzonen und Leistungsphasen sicher kalkulieren
Viele Architektur- und Ingenieurbüros nutzen die HOAI weiterhin als Referenzrahmen, um Leistungen entlang der Leistungsphasen (LPH 1 bis 9) abzugrenzen und Honorare nachvollziehbar zu kalkulieren. Seit der HOAI-Novelle 2021 sind die Honorartafeln nicht mehr verbindlich, dienen in der Praxis jedoch weiterhin als etablierte Orientierung für Angebote und Honorarvereinbarungen.
Die Honorarberechnung basiert auf anrechenbaren Kosten, Honorarzone und Leistungsphasen. Daraus ergeben sich Angebote, Abschlagsrechnungen und Schlussrechnungen. Da diese Zusammenhänge schnell komplex werden, setzen viele Büros auf spezialisierte HOAI-Tools. Den größten Nutzen entfalten solche Lösungen dort, wo die Honorarermittlung nicht isoliert bleibt, sondern direkt mit Projektsteuerung, Zeiterfassung und Abrechnung verbunden wird. Wer nachvollziehen möchte, wie aus anrechenbaren Kosten, Honorarzone und Leistungsphasen ein prüffähiges Honorar entsteht und welche typischen Fehler dabei vermieden werden sollten, findet im Leitfaden „HOAI-Honorar verstehen und berechnen" ein vollständig durchgerechnetes Praxisbeispiel.
- Microsoft Excel: unschlagbar flexibel, bis es kippt
Excel gehört in nahezu jedem Planungsbüro zum Alltag. Für technische Berechnungen, Auswertungen oder individuelle Listen ist das Werkzeug kaum zu ersetzen. Gerade diese Flexibilität wird jedoch zum Problem, sobald mehrere Personen mit denselben Daten arbeiten oder projekt- und kaufmännische Informationen dauerhaft gepflegt werden müssen.
Excel ist weder Datenbank noch ERP-System. Versionen geraten auseinander, Informationen liegen in unterschiedlichen Dateien und Fehler bleiben häufig lange unentdeckt. Im Projektgeschäft wirken sich solche Ungenauigkeiten direkt auf Projektcontrolling, Honorarermittlung und Marge aus. Je wichtiger Daten für die Steuerung des Büros werden, desto wichtiger wird eine zentrale und nachvollziehbare Datenbasis.
- Finanzbuchhaltung: die Schnittstelle entscheidet
Für die Finanzbuchhaltung setzen viele Ingenieur- und Architekturbüros auf etablierte Systeme wie DATEV oder BMD und arbeiten eng mit ihrem Steuerberater zusammen. Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch selten in der Buchhaltung selbst, sondern an den Schnittstellen zum Projektgeschäft.
Ausgangsrechnungen, Projektkosten und offene Posten entstehen bereits während der Projektabwicklung. Werden diese Informationen mehrfach erfasst oder manuell übertragen, entstehen Abstimmungsaufwand und Fehlerquellen. Je näher Projektsteuerung und Buchhaltung zusammenrücken, desto weniger Medienbrüche und Doppelarbeit entstehen.
- DMS: Ablage ist nicht gleich Dokumentenmanagement
Die meisten Büros starten mit Fileservern oder Cloud-Speichern, und für die reine Ablage reicht das oft. Dokumentenmanagement geht jedoch deutlich weiter. Entscheidend ist nicht nur, wo Dokumente gespeichert werden, sondern ob sie dem richtigen Projekt, der richtigen Leistungsphase und dem richtigen Vorgang zugeordnet sind. Erst dadurch bleiben Informationen langfristig nachvollziehbar.
Besonders herausfordernd ist die Kommunikation rund um Projekte. Wichtige Entscheidungen entstehen häufig in E-Mails: Freigaben, Änderungswünsche, Nachträge oder Terminabstimmungen. Das Problem dabei: Die Informationen liegen meist in einzelnen Postfächern und nicht beim Projekt. Bei Projektübergaben oder längeren Abwesenheiten muss der Zusammenhang dann mühsam rekonstruiert werden.
Ein projektorientiertes DMS führt Dokumente, E-Mails und Informationen in einer gemeinsamen Projektakte zusammen und schafft so Transparenz über den gesamten Projektverlauf.
Wie gut Dokumente, E-Mails und Projektinformationen heute wirklich zusammengeführt sind, zeigt der Selbsttest: Sind Ihre Dokumente sicher abgelegt?
- Digitale Zeiterfassung: Arbeitszeit, Projektzeit und Abwesenheiten im Blick
In kaum einem anderen Bereich treffen HR und Projektgeschäft so direkt aufeinander wie bei der Zeit. Dieselbe erfasste Stunde dient zwei Zwecken: arbeitsrechtlich als Nachweis von Arbeitszeit, Pausen und Zeitkonten und betriebswirtschaftlich als Grundlage für Projektcontrolling und Abrechnung. Wer Zeiten nur grob oder verspätet erfasst, riskiert auf beiden Seiten Lücken.
Im Projektgeschäft kommt eine zweite Dimension hinzu: Zeiten müssen projektbezogen erfasst werden, damit Projektleiter Verbrauch, Auslastung und Abweichungen frühzeitig erkennen können. Werden Stunden erst am Monatsende aus verschiedenen Listen zusammengeführt, geht der Überblick über laufende Projekte schnell verloren. Gerade in Ingenieur- und Architekturbüros beeinflussen erfasste Zeiten unmittelbar die Wirtschaftlichkeit eines Projekts.
Wie gut Arbeitszeit-, Projektzeit- und Abwesenheitserfassung heute in Ihrem Büro organisiert sind, zeigt die Checkliste „Digitale Arbeitszeiterfassung für Ingenieur- und Architekturbüros".
Welches ERP-System fehlt am digitalen Arbeitsplatz?
Geht man die einzelnen Werkzeuge durch, zeigt sich ein Muster: CAD, BIM und HOAI-Tools liefern die fachliche Grundlage, Excel unterstützt viele individuelle Auswertungen und Systeme für Buchhaltung, Dokumentenmanagement oder Zeiterfassung erfüllen jeweils ihre eigene Aufgabe. Herausforderungen entstehen meist nicht innerhalb dieser Lösungen, sondern an ihren Schnittstellen. Dort entstehen doppelte Erfassung, Medienbrüche und fehlende Transparenz.
Der digitale Arbeitsplatz im Planungsbüro ist daher längst Realität. Was häufig fehlt, ist eine gemeinsame Datenbasis, auf der Projekte, Honorare, Zeiten, Belege, Ressourcen und Dokumente zusammengeführt werden.
Für viele Büros beginnt der nächste Schritt deshalb nicht mit einem weiteren Einzeltool, sondern mit der Frage, wie sich vorhandene Prozesse auf einer gemeinsamen Datenbasis abbilden lassen. Einen praxisnahen Einblick in typische Abläufe vom Angebot bis zur Abrechnung bietet die ingo365 ERP-Demo.
Wichtig bleibt die Abgrenzung: Ein Projekt-ERP ersetzt weder CAD und BIM noch den Steuerberater. Es verbindet diese Welten und schafft die Grundlage für durchgängige Prozesse ohne doppelte Datenpflege.
Die newvision Software GmbH ist auf integrierte Business-Software für projektorientierte Unternehmen spezialisiert. Seit 2004 unterstützt das Team an den Standorten Wels, Wien und Stuttgart Planungsbüros (ingo365) und IT-Dienstleister (timo365) dabei, ihre Prozesse auf Basis von Microsoft Dynamics 365 zu digitalisieren – mit den Modulen ERP, HR und DMS und getreu dem Leitgedanken „software with a smile". Mehr als 300 Kunden im DACH-Raum vertrauen auf newvision. Mehr Infos auf www.newvision.eu
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Zeiterfassung IT-Dienstleister: erfasst, aber nicht abgerechnet
Gleichzeitig steht die Zeiterfassung rechtlich unter Beobachtung. Seit dem EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung reicht eine lückenhafte Excel-Liste nicht mehr aus. Wer Zeiten nicht nachvollziehbar und vollständig dokumentiert, riskiert nicht nur Umsatz, sondern auch unangenehme Fragen bei der nächsten Prüfung.
Dieser Beitrag schafft Überblick: Wo genau abrechenbarer Umsatz verloren geht, was rechtssichere Zeiterfassung heute bedeutet – und woran Sie erkennen, ob Ihre eigene Erfassung wirklich abrechnungsrelevant ist.
Download Selbsstest Zeiterfassung für IT-Dienstleister: Zeiten erfasst, aber auch abgerechnet?
Warum erfasste Zeiten nicht automatisch abrechenbare Zeiten sind
Die meisten IT-Dienstleister erfassen Zeit – das ist nicht das Problem. Das Problem entsteht eine Ebene tiefer: Eine erfasste Stunde sagt zunächst nur, dass gearbeitet wurde. Sie sagt nicht, ob diese Stunde einem Projekt oder einer Leistung zugeordnet ist, die sich überhaupt abrechnen lässt.
Genau hier öffnet sich die Lücke. Support, Reisezeit, interne Calls, kurze „Mach ich schnell"-Aufgaben: Vieles davon ist echte Leistung, wird aber nie als abrechenbar markiert. Im Fachjargon heißt das Billable Leakage – abrechenbarer Umsatz, der unbemerkt versickert.
Schon wenige nicht zugeordnete Stunden pro Mitarbeiter und Woche summieren sich über das Jahr zu einem fünfstelligen Betrag. Bei einem Team von zehn Personen reden wir schnell über den Gegenwert einer ganzen Stelle, der schlicht nie auf einer Rechnung erscheint.
Rechtssichere Zeiterfassung: Was IT-Dienstleister heute wissen müssen
Neben dem wirtschaftlichen gibt es einen rechtlichen Treiber. Seit dem EuGH-„Stechuhr-Urteil" von 2019 und der Bestätigung durch das deutsche Bundesarbeitsgericht 2022 ist die systematische Erfassung der Arbeitszeit Pflicht. In Österreich gilt die Aufzeichnungspflicht nach dem Arbeitszeitgesetz ohnehin seit Langem.
Für IT-Dienstleister bedeutet das: Eine Zeiterfassung muss mehr leisten als eine Tabelle. Als rechtssicher gilt sie erst, wenn sie diese Anforderungen erfüllt:
Vollständig – Beginn, Ende und Pausen werden lückenlos festgehalten
Nachvollziehbar – jede Buchung ist einer Person, einem Tag und einer Tätigkeit zugeordnet
Manipulationssicher – nachträgliche Änderungen sind dokumentiert und protokolliert
DSGVO-konform – der Zugriff auf personenbezogene Zeitdaten ist klar geregelt
Eine händisch geführte Excel-Datei erfüllt diese Kriterien praktisch nie. Sie ist beliebig überschreibbar, selten vollständig und im Streitfall kaum belastbar.
Vom Stundenzettel zur Rechnung: Wo der Umsatz verloren geht
Der Weg von der geleisteten Stunde bis zur bezahlten Rechnung ist bei IT-Dienstleistern oft erstaunlich brüchig. An jeder Übergabe zwischen Tools – Stundenzettel, Projektmanagement, Faktura – geht Information verloren. Vier typische Stellen, an denen Umsatz verdunstet:
Fehlende Zuordnung: Zeiten ohne Projekt- oder Vertragsbezug lassen sich später nicht mehr eindeutig fakturieren.
Zu späte Erfassung: Wer Stunden erst am Freitag aus dem Gedächtnis nachträgt, vergisst Details – und untertreibt im Zweifel.
Medienbrüche: Beim Kopieren aus Excel in die Rechnung schleichen sich Fehler ein, oder ganze Positionen fallen heraus.
Unklare Abrechnungsmodelle: Festpreis, Time-and-Material oder Subscription brauchen je eigene Logik – fehlt sie, wird falsch oder gar nicht abgerechnet.
Das Muster dahinter ist immer dasselbe: Je mehr Inseln zwischen Erfassung und Rechnung liegen, desto mehr Leistung bleibt unterwegs auf der Strecke.
Woran Sie eine abrechnungsrelevante Zeiterfassung erkennen
Woran lässt sich festmachen, ob eine Zeiterfassung wirklich abrechnungsrelevant ist – und nicht nur dokumentiert? Diese fünf Merkmale geben Orientierung, unabhängig vom konkreten Werkzeug:
Jede Stunde trägt einen Kontext. Projekt, Leistung und der Status „abrechenbar/nicht abrechenbar" werden direkt bei der Erfassung mitgegeben – nicht Wochen später rekonstruiert.
Erfassung passiert im Arbeitsfluss. Niedrigschwellig per Web- oder Mobile-App, idealerweise dort, wo ohnehin gearbeitet wird.
Stunden fließen in die Projektsicht. Ein Soll-Ist-Vergleich zeigt frühzeitig, wo ein Projekt aus dem Ruder läuft.
Abrechnungsmodelle werden sauber getrennt. Festpreis, Time-and-Material und wiederkehrende Leistungen folgen je eigener Logik.
Es gibt einen Weg in die Buchhaltung. Daten landen ohne Abtippen in der Finanzbuchhaltung, etwa über gängige Schnittstellen.
Erfüllt Ihre heutige Lösung weniger als drei dieser Punkte, lohnt sich ein genauer Blick – die Wahrscheinlichkeit für stille Umsatzlücken ist dann hoch.
Erste Schritte: So verschaffen Sie sich Klarheit
Bevor es um Werkzeuge geht, hilft eine ehrliche Bestandsaufnahme. Die meisten Lücken werden überhaupt erst sichtbar, wenn man die richtigen Fragen stellt. Ein guter Einstieg sind drei einfache Checks:
Quote prüfen: Wie hoch ist der Anteil an allen abrechenbaren erfassten Stunden – und kennen Sie ihn überhaupt?
Lücken lokalisieren: Bei welcher Übergabe (Erfassung, Controlling, Faktura) geht heute am meisten verloren?
Aktualität messen: Wie viele Tage liegen zwischen geleisteter Stunde und Erfassung?
Wer diese Fragen beantworten kann, erkennt schnell, ob es um bessere Routinen oder um ein durchgängigeres System geht. Branchenlösungen wie timo365 von newvision verfolgen genau diesen Gedanken – Erfassung, Controlling und Faktura auf einer Datenbasis. Wer tiefer einsteigen möchte, findet dazu weiterführende Beiträge in unserem Blog.
Fazit: Erst verstehen, dann handeln
Zeiterfassung wird bei IT-Dienstleistern noch zu oft als lästige Pflicht behandelt. Dabei steckt in ihr ein doppelter Hebel: Sie schützt rechtlich – und sie macht sichtbar, wie viel geleistete Arbeit tatsächlich bezahlt wird.
Der Unterschied zwischen „dokumentiert" und „abrechnungsrelevant" entscheidet darüber, ob aus Stunden auch Umsatz wird. Der erste Schritt dorthin ist kein großes Projekt, sondern eine einfache Frage: Wissen Sie, wie viele Ihrer erfassten Stunden abrechenbar zugeordnet sind?
Wer diese Frage stellt, hat den wichtigsten Schritt schon getan. Im nächsten Schritt lohnt es sich, die typischen Lücken im eigenen Prozess genauer anzusehen – Stoff dafür liefern die weiterführenden Beiträge rund um Projektcontrolling und Faktura.
Download Selbsstest Zeiterfassung für IT-Dienstleister: Zeiten erfasst, aber auch abgerechnet?
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Effizienzsteigerung im Ingenieurwesen: Wie HOAI-Leistungsphasen und Branchensoftware als Einheit auftreten (sollten)
Stichwort Modernisierung: Der technologische Fortschritt bringt jedoch gleichzeitig neue Herausforderungen mit sich. An dieser Schnittstelle empfiehlt sich der Einsatz von spezialisierter ERP-Software, die exakt für die Anforderungen im Ingenieurwesen entwickelt wurde. Solche Softwarelösungen sind dabei mehr als nur bloße Werkzeuge – sie repräsentieren vielmehr strategische Eckpfeiler, die den gesamten Prozess von der Angebotskalkulation bis zur Projektabwicklung verkörpern.
EIN durchgängiges System
Ermöglicht wird durch sie eine direkte Überführung von Kalkulationen in Projektstrukturen, das Integrieren von Ressourcenplanung plus Zeiterfassung und das Vorhandensein einer umfassende Kostenkontrolle von Projektbeginn an. Darüber hinaus verschaffen sich Verantwortliche dadurch Rückkalkulationsmöglichkeiten aus früheren Projekten, was im Sinne langfristiger Planungen mitsamt aussagekräftigen Kosteneinschätzungen nicht unterschätzt werden darf.
Diese hochmodernen ERP-Systeme tragen durch die Automatisierung und Optimierung von Prozessen nämlich wesentlich zur Steigerung der Produktivität bei. Das zeigt sich etwa darin, dass verbesserte Transparenz im Gleichklang mit der vollen Kontrolle über Projektabläufe eine realitätsnähere Planung gestatten.
Integrierte Tools führen zu vielerlei Ersparnissen
Die Kombination aus der bewährten Zusammensetzung der HOAI und der agilen, anpassungsfähigen Natur der Business Software schafft eine Synergie, die für den Erfolg in der Baubranche mehr denn je von Bedeutung ist. Fehlern und Missverständnissen im gesamten Planungs- und Bauprozess wird vorgebeugt. Ingenieurbüros, die diese Technologien nutzen, setzen sich damit deutlich von ihren Mitbewerbern ab und tun der Qualität ihrer Arbeit nur Gutes.
Insgesamt signalisieren die Verknüpfung digitaler Innovationen mit traditioneller Fachkompetenz den Beginn einer Ära der vernetzten und nachhaltigeren Bauindustrie.
newvision bietet Business Software (ERP) mit Branchenfokus für Ingenieur-, Planungs- & Architekturbüros, IT-Unternehmen und projektorientierte Unternehmen an.
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Live-Events mit Mehrwert: Webinar zum Modern Workplace und Live-Demos für Planungsbüros
Webinar zum Modern Workplace in Planungsbüros
Die erste Veranstaltung konzentriert sich auf ein Webinar, welches sich mit dem Themenbereich der Digitalisierung und Social Collaboration in Ingenieur- und Architekturbüros beschäftigt. Und zwar mit Fokus auf die Microsoft Suite und das Aushängeschild Teams. In den interaktiven Sessions mit anschließender Fragerunde werden die neuesten Trends, bewährte Praktiken sowie Tools vorgestellt und diskutiert, die dazu beitragen, die effiziente Zusammenarbeit in Planungsbüros zu steigern. Die newvision-Experten liefern dabei praxisnah Einblicke in die Transformationsmöglichkeiten verkrusteter Arbeitsprozesse im Büro 4.0.
Live-Demos der Branchensoftware ingo365
newvision ist ebenso stolz darauf, spezielle Live-Demos der branchenführenden Business Software ingo365 ins Repertoire aufzunehmen. Diese Live-Demos, die jeweils zwei Stunden dauern, richten sich gezielt an Ingenieure und Architekten. Der Cloud-Fachmann Alexander Sturm stellt in den Sitzungen mittels konkreter Veranschaulichungen die vielfältigen Funktionen und Anwendungsfälle von ingo365 dar. Von optimierter Projektverwaltung bis zur lückenlosen Zeiterfassung und aussagekräftigem Controlling wird die Bandbreite der ERP-Lösung ingo365 präsentiert.
Termine und Anmeldung
Das Webinar und die Online-Demos werden zu verschiedenen Terminen angeboten, um möglichst vielen Teilnehmern gerecht zu werden. Die Anmeldung zu diesen Veranstaltungen ist unmittelbar auf der Webseite von newvision möglich. Und zwar völlig kostenlos und in nur wenigen Schritten.
Das Unternehmen heißt Sie als Branchenvertreter gerne in diesen informativen Veranstaltungen willkommen.
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newvision stellt seine Rundum-Expertise zum Themenbereich Unternehmenssoftware zur Verfügung
- Kundenbeziehungsmanagement (CRM)
- Supply Chain Management (SCM)
- Finanz- und Rechnungswesen
- Projektmanagement (PM)
- Dokumentenmanagement (DMS)
- Freigabe-Workflows
- Zeit- und Leistungserfassung
- An- und Abwesenheitsmanagement
Branchenfokus
Unternehmenssoftware wird heutzutage in zahlreichen Branchen eingesetzt. Einige Beispiele für Branchen, in denen sie häufig verwendet wird, sind:
- Handel und Einzelhandel
- Industrie
- Logistik und Transport
- öffentlicher Sektor
In jeder dieser Branchen gibt es spezifische Anforderungen und Problemschuhe, die dazu führen, dass ERP-Lösungen optimalerweise für jede Branche spezifisch angepasst werden.
Planungsbüros
Auch Ingenieurbüros können in diesem Sinne von Unternehmenssoftware profitieren. Diese kann etwa herangezogen werden, um beispielsweise Projekte besser zu planen und zu verwalten. Aber auch, um projektbezogene Daten und Dokumente zentral abzulegen sowie zugänglich zu machen. Ingenieurbüros können außerdem Nutzen daraus ziehen, indem sie mit ERP-Systemen die Ressourcen- und Kapazitätsplanung in Projekten automatisieren und überwachen. Dies kann dazu beitragen, Projektrisiken zu minimieren.
Cloud Computing
Cloud-basierte Unternehmenssoftware wird über das Internet bereitgestellt und muss nicht auf dem lokalen Computer oder Server eines Unternehmens installiert werden. Stattdessen wird die Software von einem externen Anbieter bereitgestellt und kann von Benutzern über das Internet per Webapp aufgerufen werden.
Sie hat einige Vorteile gegenüber traditioneller, lokal installierter Software. Zum Beispiel müssen Unternehmen keine Hardware oder Software kaufen und warten, um die Software nutzen zu können. Stattdessen können sie die Software einfach mieten und per Internetverbindung verwenden, wodurch sich die aufzuwendenden Kosten minimieren.
Integrierte ERP-Systeme
Integrierte Unternehmenssoftware verbindet und integriert diverse Geschäftsprozesse eines Unternehmens miteinander. Diese Systeme ermöglichen es also, Geschäftsabläufe wie zum Beispiel im Finanzwesen, der Zeiterfassung, DMS und CRM, in einer einzigen Anwendung zu verwalten (Best-of-Suite). Sie stellt damit sicher, dass alle relevanten Informationen zentral gespeichert und leicht zugänglich sind.
Ein integraler Vorteil von integrierter Unternehmenssoftware ist, dass alle Mitarbeiter auf die gleichen Informationen zugreifen und diese in Echtzeit aktualisieren können. Das schont vor der Notwendigkeit von zeitraubenden manuellen Dateneingabeprozessen.
Mobiler Einsatz
Mobile Unternehmenssoftware kann ebenso auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets verwendet werden. Mitarbeiter greifen von überall aus auf wichtige Unternehmensdaten und -anwendungen zu – selbst, wenn sie nicht im Büro sind. Gerade in Zeiten von Home-Office eine Wonne!
Das führt zu verbesserter Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Beteiligten, da sie von überall aus miteinander in Kontakt treten und ortsunabhängig an Projekten beteiligt sind.
Gerade im Hinblick auf die Branche der Ingenieur- und Architekturbüros gibt newvision über diese allgemeinen Informationen hinaus fachmännische Erkenntnisse über den Komplex Unternehmenssoftware!
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newvision etabliert sich noch stärker im DACH-Raum: Der Standort in Stuttgart
Alle genannten Branchen werden durch spezielle, auf sie abgestimmte, Softwarelösungen ins Boot geholt. Sie nennen sich ingo365 (für Ingenieure von Ingenieuren), timo365 (für den Sektor IT) und roco365 (für projektorientierte Unternehmen). Aus mehr als 20 Jahren Erfahrung hat man sich für die jeweilige Entwicklung und Implementierung die idealen Werkzeuge erarbeitet. Nicht nur bezieht newvision die Grundlage aus der sicheren Microsoft Cloud, sondern man vereint auch viele hilfreiche Module in einer einzigen Software (Best-of-Suite). Das bedeutet nichts anderes, als dass mehrere komplementäre Tools (Best-of-Breed) nicht mehr nebeneinanderstehen müssen. Es ist ohnehin alles in einem großen Ganzen vorhanden.
ingo365 erleichtert zum Beispiel Ingenieuren das Leben, indem die Geschäftsbereiche Rechnungswesen, HR, CRM, Projektmanagement, Controlling, DMS und viele weitere optimiert und automatisiert werden. Damit verschafft sich der Fachmann den Freiraum für die technischen Aspekte der Projekte, ohne sich endlos in den Weiten der kaufmännischen Prozesse zu verheddern. Sowohl die Geschäftsführung als auch die Projektleiter und Ingenieure wie auch die verantwortlichen Controller wissen damit zu jedem Zeitpunkt, was die Kollegen gerade tut.
newvision schätzt sich glücklich, dass das Projekt ingo365 und viele weitere zukünftig noch folgende vom Standort Stuttgart mit voller Tatkraft unterstützt werden.
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NewVision Group startet in Deutschland durch – erster Standort am Bodensee eröffnet!
Die neue Lösung wird unter dem Namen „IngO365“ vertrieben und ist auf Basis der neuesten Microsoft-AL-Technologie als sog. Business-APP entwickelt worden. Damit ist diese Lösung nicht nur cloudfähig, sondern wird vom Hersteller auch automatisch und regelmäßig erneuert. Kostspielige Updates gehören so der Vergangenheit an.
Eine weitere Innovation von „IngO365“ ist die vollständige Integration des Projektmanagement-bereichs mit einer kaufmännischen Software. Der Vorteil für den Anwender: In einer einzigen Lösung ist das Management und die Kontrolle aller angebotenen, erbachten und abgerechneten Leistungen sowie des eingesetzten Personals möglich: Vom ersten Angebot über die Verwaltung der Leistungsvereinbarungen – auch bei notwendigen Änderungen, bis hin zur finalen Abrechnung des gesamten Projekts. Abgerundet wird die Lösung durch finanzrelevante Auswertungen und Reports, die dem Anwender ebenfalls zur Verfügung stehen. Damit wird nicht das Projektcontrolling erheblich vereinfacht, sondern zudem eine zuverlässige Liquiditätsplanung ermöglicht.
Neben den beschriebenen Innovationen sind alle branchenrelevanten Anforderungen für ein effizientes und professionelles Projektmanagement umfassend und anwenderfreundlich abgebildet. Beispielsweise die Aufgabenverwaltung, Zeiterfassung und Ressourcenplanung. Darüber hinaus beinhaltet die neue Lösung eine integrierte E-Mailablage, damit jegliche Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten schnell und einfach zu finden ist. Damit entfällt eine zeitaufwändige Suche nach einem projektrelevanten Schriftverkehr und der Projektmanager kann sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren: Seine Kunden und Projekte.
Die NewVision Group verfügt über 15 Jahre ERP-Know-how und beschäftigt aktuell 35 Mitarbeiter an 5 Standorten (DE, AT, HU). Wir vereinfachen Ihren Arbeitsalltag und begleiten Sie bei der Digitalisierung.
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