Autor: Firma MAC IT-Solutions

Cloud-ERP für Unternehmen: Vorteile, Funktionen, Kosten und Unterschiede zu On-Premise-Systemen

Cloud-ERP für Unternehmen: Vorteile, Funktionen, Kosten und Unterschiede zu On-Premise-Systemen

Unternehmen jeder Größe sind ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Betriebsabläufe zu optimieren, Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Eine der Technologien, die in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat, ist Cloud-ERP (Enterprise Resource Planning). In diesem Blogbeitrag erklären wir, was Cloud-ERP ist, wie es funktioniert, welche Vorteile es umfasst, wie es sich von traditionellen On-Premise-ERP-Systemen unterscheidet und für wen es sich eignet.

Was ist ein Cloud ERP?

Mit Cloud-ERP können Unternehmen ihre Geschäftsprozesse über die Cloud verwalten. Anstatt die Software auf eigenen Servern vor Ort (On-Premise) zu installieren, wird das ERP-System also über das Internet bereitgestellt und gehostet. Unternehmen greifen über einen Webbrowser auf das System zu, während die Daten und Anwendungen von einem externen Cloud-Anbieter verwaltet und gesichert werden.

Es bietet somit die Flexibilität, von überall darauf zuzugreifen, und ermöglicht es Unternehmen, ihre Systeme schnell zu skalieren, ohne teure Hardware oder große IT-Ressourcen zu benötigen.

Wie funktioniert eine Cloud-ERP-Lösung?

Eine Cloud-ERP-Lösung bietet Unternehmen eine zentrale Plattform für die Verwaltung ihrer Geschäftsprozesse. Die folgende beispielhaften Punkte zeigen, wie Cloud ERP funktionieren kann:

1. Bereitstellung über die Cloud.

Das ERP-System wird in einer Cloud-Umgebung gehostet, auf die über das Internet zugegriffen wird. Die Unternehmen müssen keine eigene Hardware oder IT-Infrastruktur bereitstellen, da die gesamte Rechenleistung, Speicherung und Verwaltung von einem Cloud-Anbieter übernommen wird.

2. Zentrale Datenbank.

Das Herzstück einer Cloud-ERP-Software ist die zentrale Datenbank, in der alle Informationen des Unternehmens gespeichert sind. Diese Datenbank ist in Echtzeit zugänglich und alle Abteilungen greifen auf dieselbe Datenbank zu, was die standortübergreifende Zusammenarbeit verbessert und Datenfehler reduziert.

3. Automatisierte Updates und Wartung.

Der Cloud-ERP-Anbieter übernimmt die Wartung des Systems, einschließlich regelmäßiger Sicherheitsupdates und Software-Upgrades. Die Unternehmen müssen sich nicht um die Verwaltung der IT-Infrastruktur oder die Durchführung von Updates kümmern, was Zeit und Ressourcen spart.

4. Abrechnungsmodell.

Statt hohe Anfangsinvestitionen zu tätigen, bezahlen Unternehmen für Cloud-ERP-Systeme häufig auf Abonnementbasis, basierend auf der Anzahl der Benutzer:innen oder der genutzten Ressourcen. Dies macht die Kosten kalkulierbar und flexibel.

Welche Funktionen können Cloud ERPs abdecken?

Cloud-basierte ERP-Software bietet eine breite Palette von Funktionen, die verschiedene Geschäftsbereiche eines Unternehmens abdecken und automatisieren. Diese Funktionen sind in der Regel in modularen Komponenten organisiert, die je nach Bedarf des Unternehmens kombiniert werden können.

Die wichtigsten Funktionen, die Cloud-ERP abdecken kann, sind folgende:

Finanz- und Rechnungswesen:

Ein Cloud-ERP-System bietet umfassende Finanzmanagement-Tools. Unternehmen können ihre Finanzen zentral verwalten, Berichte erstellen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sicherstellen. Diese Systeme ermöglichen eine nahtlose Konsolidierung von Finanzdaten aus verschiedenen Abteilungen und stellen sicher, dass Unternehmen ihre finanziellen Aktivitäten effizient überwachen können.

Personalwesen (HR):

Die Personalmanagement-Funktionen eines Cloud-ERPs ermöglichen es Unternehmen, alle Mitarbeiterdaten zentral zu verwalten, Gehaltsabrechnungen zu automatisieren und den gesamten Rekrutierungsprozess zu steuern.

Supply Chain Management (SCM):

Im Bereich Supply Chain Management helfen die Systeme, den gesamten Prozess der Lieferkette von der Beschaffung bis zur Lager- und Bestandsverwaltung zu optimieren. So können Unternehmen ihre Lieferantenbeziehungen, Lagerprozesse und die Auftragsabwicklung effizienter gestalten.

Vertriebs- und Kundenmanagement (CRM):

Cloud-ERP-Lösungen bieten häufig CRM-Funktionen für die Verwaltung von Kundenbeziehungen, Vertriebsaktivitäten und Angeboten. Sie automatisieren die Rechnungsstellung und unterstützen Vertriebsteams bei der Verwaltung von Verkaufsprozessen und der Nachverfolgung von Kundeninteraktionen.

Welche Vorteile bieten cloudbasierte ERP-Systeme?

Cloud-basierte ERP-Software bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber traditionellen On-Premise-Lösungen:

  1. Skalierbarkeit: Cloud-ERP-Software ist oft hoch skalierbar und passt sich flexibel an die Bedürfnisse eines wachsenden Unternehmens an.
  2. Kosteneffizienz: Cloud-ERP-Systeme erfordern keine hohen Anfangsinvestitionen in Hardware oder IT-Infrastruktur, wie es bei On-Premise-Systemen der Fall ist. Stattdessen basieren sie auf einem Abonnementmodell, bei dem Unternehmen monatlich oder jährlich zahlen.
  3. Flexibilität und Erreichbarkeit: Ein entscheidender Vorteil von Cloud-ERP-Systemen ist der ortsunabhängige Zugriff. Da sie über das Internet zugänglich sind, können Mitarbeiter:innen von überall aus arbeiten, sei es im Büro, im Homeoffice oder unterwegs.
  4. Schnellere Implementierung: Im Vergleich zu On-Premise-Systemen, die oft Monate oder sogar Jahre für die Implementierung benötigen, kann ein Cloud-ERP-System viel schneller in Betrieb genommen werden.
  5. Echtzeitdaten: Da Cloud-ERP-Lösungen alle Geschäftsprozesse in einer zentralen Datenbank abbilden und in Echtzeit aktualisieren, haben Unternehmen jederzeit Zugriff auf aktuelle Daten.

Cloud-ERP-Systeme bieten Unternehmen somit eine flexible, kostengünstige und zukunftssichere Lösung, die eine schnelle Implementierung, einfache Skalierbarkeit und erhöhte Mobilität ermöglicht.

Lesen Sie in diesem Artikel noch mehr zu den Vorteilen von Cloud ERP

Ein Vergleich von On-Premise und Cloud-ERP Systemen.

Während traditionelle On-Premise-ERP-Lösungen lange Zeit der Standard waren, haben Cloud-basierte Lösungen in den letzten Jahren stark an Popularität gewonnen.

Der Hauptunterschied zwischen den beiden Systemen liegt in der Bereitstellung: Cloud-ERP-Systeme werden als Service über das Internet genutzt (Software as a Service), während On-Premise-Systeme auf den eigenen Servern des Unternehmens installiert und betrieben werden.

Das bedeutet, dass für Updates, Sicherheitspatches und Wartung eine eigene IT-Infrastruktur benötigt wird.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied besteht in der Kostenstruktur. Während bei On-Premise-Lösungen oft hohe Anfangsinvestitionen für Hardware, Software und Implementierung sowie langfristige Kosten für Wartung, Betrieb und Upgrades anfallen, zahlen Unternehmen für Cloud-ERP-Systeme in der Regel eine nutzungsabhängige Gebühr.

Dies reduziert die anfänglichen Investitionskosten und sorgt für eine besser kalkulierbare monatliche Belastung.

In diesem Artikel erfahren Sie noch mehr zu den Unterschieden zwischen Cloud- vs. On-Premise Lösungen

Wie sieht es mit dem Datenschutz und der Sicherheit bei Cloud-Lösungen aus?

Datenschutz und Sicherheit sind zentrale Themen bei Cloud-ERP-Lösungen, da Unternehmen sensible Daten in die Hände externer Dienstleister legen. Cloud-Anbieter müssen strenge Sicherheitsmaßnahmen und Datenschutzstandards einhalten, um sicherzustellen, dass Unternehmensdaten vor unbefugtem Zugriff und Cyberangriffen geschützt sind.

Hier sind einige der wichtigsten Aspekte, wie Datenschutz und Sicherheit in Cloud-ERP-Lösungen gewährleistet werden:

  • Verschlüsselung der Daten: Cloud-ERP-Anbieter nutzen fortschrittliche Verschlüsselungs-technologien, um sowohl die Daten während der Übertragung als auch im Ruhezustand zu schützen.
  • Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA): Viele Cloud-ERP-Anbieter implementieren Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), um den Zugriff auf das System abzusichern.
  • Rechte- und Rollenkonzepte: Cloud-ERP-Systeme bieten ausgeklügelte Berechtigungs- und Rollenmodelle, mit denen Unternehmen festlegen können, wer Zugriff auf bestimmte Daten und Funktionen hat. Dadurch können Zugriffsrechte nach Funktion oder Abteilung vergeben und sensible Informationen vor unbefugtem Zugriff innerhalb des Unternehmens geschützt werden.
  • Regelmäßige Sicherheitsupdates: Cloud-ERP-Anbieter sind verantwortlich für die Wartung und regelmäßige Aktualisierung ihrer Systeme. Sie stellen sicher, dass Sicherheitslücken zeitnah behoben werden und dass die Software stets auf dem neuesten Stand ist.

Cloud-ERP-Systeme bieten somit eine Vielzahl an Sicherheitsmaßnahmen, um den Schutz sensibler Unternehmensdaten zu gewährleisten. Moderne Verschlüsselung, Multi-Faktor-Authentifizierung, regelmäßige Updates und umfassende Rechte- und Rollenkonzepte sorgen dafür, dass die Sicherheit auf höchstem Niveau gewährleistet wird.

Für wen eignet sich ein ERP System in der Cloud?

Cloud-ERP-Lösungen eignen sich für eine Vielzahl von Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe oder Branche. Im Folgenden sind einige der wichtigsten Gruppen von Unternehmen aufgeführt, die besonders von Cloud-ERP-Lösungen profitieren können:

1. Start-ups: Start-ups können von der Flexibilität und den niedrigen Einstiegskosten einer Cloud-ERP-Lösung profitieren. Da Start-ups häufig mit knappen Budgets und sich schnell ändernden Geschäftsanforderungen arbeiten, sind skalierbare ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning Systeme) für sie von entscheidender Bedeutung. Bei Cloud-Lösungen können sie Benutzer:innen, Module oder Kapazitäten leicht hinzufügen, wenn das Unternehmen wächst, und gleichzeitig sicherstellen, dass sie Zugang zu einer modernen, leistungsstarken Plattform haben, ohne ein großes internes IT-Team oder hohe Vorabinvestitionen zu benötigen.

2. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU): Für kleine und mittelständische Unternehmen bieten Cloud-ERP-Lösungen eine erschwingliche Möglichkeit, auf fortschrittliche ERP-Funktionalitäten zuzugreifen, ohne in teure IT-Infrastrukturen investieren zu müssen.

3. Unternehmen mit mehreren Standorten: Unternehmen mit mehreren Standorten oder internationalen Niederlassungen können stark von der globalen Verfügbarkeit eines Cloud-ERP-Systems profitieren. Da Cloud-ERP-Lösungen über das Internet zugänglich sind, erleichtern sie die Zusammenarbeit und den Datenaustausch zwischen verschiedenen Standorten, unabhängig davon, wo sich diese befinden.

4. Unternehmen mit Remote- oder Außendienstmitarbeiter:innen: Für Unternehmen mit remote arbeitenden Teams oder Außendienstmitarbeiter:innen ist die Mobilität, die Cloud-ERP-Systeme bieten, ein großer Vorteil. Mitarbeiter:innen können von unterwegs, von zu Hause oder von jedem beliebigen Standort aus auf die ERP-Daten zugreifen. Dies verbessert die Produktivität und Zusammenarbeit und ermöglicht es den Teams, unabhängig von ihrem Standort in Echtzeit auf wichtige Geschäftsinformationen zuzugreifen und zu arbeiten.

5. Branchen mit saisonalen Schwankungen: Für Unternehmen in Branchen mit saisonalen Schwankungen (z. B. Einzelhandel, Landwirtschaft oder Tourismus) ist die Flexibilität eines Cloud-ERP-Systems von Vorteil. Unternehmen können ihre Ressourcen und Kapazitäten je nach Bedarf anpassen, sodass sie in Spitzenzeiten zusätzliche Funktionen und Benutzer:innen hinzufügen und in ruhigeren Phasen die Kosten reduzieren können.

Cloud-ERP-Lösungen eignen sich daher für ein breites Spektrum von Unternehmen, von kleinen Start-ups bis hin zu großen multinationalen Organisationen. Sie bieten Flexibilität, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz, was sie besonders für wachsende Unternehmen mit verteilten Teams oder begrenzten IT-Ressourcen attraktiv macht.

Setzen Sie auf das cloudbasierte ERP-System diva von MAC IT-Solutions.

Das cloudbasierte ERP-System diva von MAC IT-Solutions ist besonders geeignet für Handelsunternehmen, die im E-Commerce- und Omnichannel-Geschäft tätig sind, da es eine Reihe von Vorteilen bietet, die speziell auf die Anforderungen dieses dynamischen Marktes zugeschnitten sind.

diva ist ideal für Handelsunternehmen, die eine flexible, sichere und hochperformante Cloud-ERP-Lösung benötigen. Mit Funktionen wie einer hohen Skalierbarkeit, starken Sicherheits-maßnahmen und einer hohen Verfügbarkeit ist diva besonders geeignet, um den Heraus-forderungen des digitalen Handels gerecht zu werden.

Kontaktieren Sie uns, um noch mehr über unsere Lösung diva zu erfahren

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OMR Reviews zeichnet diva als Top Rated ERP System Q4/26 aus

OMR Reviews zeichnet diva als Top Rated ERP System Q4/26 aus

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Auszeichnung basiert auf Kundenbewertungen

Das Top Rated Badge wird von OMR Reviews quartalsweise vergeben und basiert ausschließlich auf Nutzerbewertungen. Voraussetzung sind mindestens zehn Bewertungen innerhalb eines Quartals mit einer durchschnittlichen Weiterempfehlungsbewertung von mindestens 8 von 10 Punkten, was OMR Reviews vier Sternen gleichsetzt.

Anders als bei klassischen Branchenawards entscheidet keine Jury über die Vergabe. Ausschlaggebend sind die echten und ehrlichen Erfahrungen der Anwender:innen. Die Auszeichnung für Q4/26 berücksichtigt dabei ausschließlich Bewertungen aus dem dritten Quartal 2026.

Weil OMR Reviews das Badge jedes Quartal neu in der jeweiligen Hauptkategorie vergibt, zeigt es, wie zufrieden Anwender:innen aktuell sind, und nicht, wie sie eine Software vor Jahren erlebt haben.

Was die Auszeichnung für diva bedeutet

Mit diva bietet MAC IT-Solutions ein spezialisiertes ERP-System für E-Commerce und Omnichannel-Handel auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central. Die Lösung verbindet zentrale Geschäftsprozesse wie Auftragsabwicklung, Lagerverwaltung, Logistik und Finanzbuchhaltung über verschiedene Vertriebskanäle hinweg.

Gerade bei ERP-Systemen, die Unternehmen über viele Jahre begleiten, sind Erfahrungen aus dem täglichen Einsatz eine wichtige Orientierung bei der Softwareauswahl. Neben dem Funktionsumfang spielen dabei auch die Einführung, der Support und die kontinuierliche Weiterentwicklung eine wichtige Rolle.

Dass diva die Voraussetzungen für das Top Rated Badge erfüllt, freut uns daher besonders. Ein herzliches Dankeschön an alle Kund:innen, die ihre Erfahrungen auf OMR Reviews geteilt haben!

Mehr über diva erfahren

Wie Anwender:innen diva im Alltag erleben, erfahren Sie im diva-Profil auf OMR Reviews.

Weitere Informationen zur Lösung finden Sie auf unserer diva-Produktseite.

Einen Überblick über weitere Auszeichnungen bietet unsere Seite Zertifikate & Auszeichnungen.

Quelle: OMR Reviews – Top Rated Badge, abgerufen im Oktober 2026

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GRUBE setzt auf diva als zukunftssichere ERP-Plattform für den E-Commerce

GRUBE setzt auf diva als zukunftssichere ERP-Plattform für den E-Commerce

Die GRUBE KG, Spezialist für Produkte rund um Forstwirtschaft, Jagd, Outdoor und Arbeitsschutz, hat das ERP-System diva von MAC IT-Solutions erfolgreich eingeführt. Mit dem Go-Live am 12. September 2025 modernisiert das inhabergeführte Unternehmen seine zentrale ERP-Landschaft und schafft so die Grundlage für weiteres Wachstum, effizientere Prozesse und eine zukunftssichere E-Commerce-Strategie.

GRUBE wurde 1945 gegründet und wird inzwischen in der dritten Generation familiengeführt. Mit über 400 Mitarbeitenden europaweit, mehreren 100.000 versendeten Paketen pro Jahr und einem Verkauf über diverse Kanäle zählt das Unternehmen zu den etablierten Händlern seiner Branche.

Herausforderungen einer gewachsenen Systemlandschaft 

Auslöser für die Systemmodernisierung war die bisherige, rund 30 Jahre alte ERP-Individualentwicklung, die zunehmend an technische und prozessuale Grenzen stieß. GRUBE entschied sich daher für diva als moderne und etablierte ERP-Lösung mit flexibler App-Struktur, hoher Skalierbarkeit, kontinuierlicher Weiterentwicklung und tiefem Prozessverständnis im Handel.

Das Projekt umfasste komplexe Logistik- und Handelsprozesse, sechs Mandanten sowie zahlreiche bestehende Systeme und Schnittstellen. Zusätzlich waren individuelle Anforderungen in den Bereichen Preisfindung, Serviceprozesse und regulatorische Nachweispflichten abzubilden. Gleichzeitig galt es, relevante Abläufe aus der gewachsenen Individualsoftware zielführend in die moderne ERP-Lösung diva einzugliedern und zu etablieren.

Zentrale Prozesse in einer Plattform gebündelt 

Das Projekt startete im Oktober 2023 und wurde von GRUBE und dem MAC-Team agil, partnerschaftlich und lösungsorientiert umgesetzt. Ein besonderer Pluspunkt war, dass die Key-User von GRUBE bereits frühzeitig mit dem System arbeiten konnten und eigenständig umfassende Testszenarien vorbereiteten. Die enge Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten war dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Mit diva werden heute zentrale Geschäftsprozesse wie Logistik, Finanzbuchhaltung, Marketing, Angebots- und Auftragsmanagement in einer Plattform gebündelt. Ergänzend wurden verschiedene Drittsysteme angebunden, darunter novomind iShop und iPIM für das Shopmanagement, Lösungen für Dokumentenprozesse und Systeme für Bonitätsprüfungen und die Payment-Abwicklung.

„Mit diva verfügen wir heute über eine leistungsstarke und zukunftssichere ERP-Software, die unsere komplexen Anforderungen im E-Commerce gut abbildet. Besonders überzeugt haben uns die Flexibilität der Lösung sowie das Verständnis der MAC für unsere spezifischen Anforderungen“, sagt Dr. Gunther Grube, geschäftsführender Gesellschafter der GRUBE KG.

Erfolgreicher Echtstart mit schnellen Effizienzgewinnen

Bereits unmittelbar nach dem Echtstart zeigten sich deutliche Effizienzgewinne. Viele Prozesse, die zuvor manuell bearbeitet werden mussten, laufen heute hochautomatisiert und vollständig integriert ab. So konnte der manuelle Aufwand im Auftragsdurchlauf deutlich reduziert und die Fehlerquote in der Auftragsbearbeitung gesenkt werden. Gleichzeitig wurden die Kommunikation mit dem Shopsystem sowie Reporting- und Auswertungsprozesse durch die Integration von Power BI verbessert.

Über die MAC IT-Solutions GmbH

MAC IT-Solutions ist der beste Ansprechpartner für zukunftssichere Backend-Systeme im Handel. Mit diva bieten wir die anerkannte Benchmark für ERP-Systeme im Omnichannel-Handel und E-Commerce. Auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central entwickeln wir optimal aufeinander abgestimmte Apps für eine handelsprozessoptimierte Unternehmenssoftware, die bei vielen namhaften Unternehmen im Einsatz ist.

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Nicole Wehner
Geschäftsführerin (CMO)
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Black Friday im E-Commerce: Mit ERP-Systemen Verkaufs-Peaks erfolgreich vorbereiten und Chaos vermeiden

Black Friday im E-Commerce: Mit ERP-Systemen Verkaufs-Peaks erfolgreich vorbereiten und Chaos vermeiden

Der Black Friday zählt zu den umsatzstärksten Tagen im Jahr. Doch was für Verbraucher:innen ein Shopping-Highlight mit viel Spannung und Angeboten ist, bedeutet für Einzelhändler:innen vor allem eines – Stress pur. Server, Lager, Kundenservice und Marketing laufen auf Hochtouren. Wer jetzt nicht vorbereitet ist, riskiert überlastete Systeme, unzufriedene Kundinnen und Kunden sowie entgangene Umsätze.

In diesem Artikel geben wir Dir daher einige Tipps mit auf den Weg. Du erfährst, wie Du Dein Business fit für Black Friday machst und wie Du die Planung mithilfe eines ERP-Systems vereinfachst. So wird der Schnäppchen-Tag auch für Deinen Shop ein voller Erfolg!

 Das Wichtigste auf einen Blick.

  • Der Black Friday gehört zu den umsatzstärksten Tagen im E-Commerce, der jedoch eine hohe Belastung für Online-Shops bedeutet. Schließlich suchen zahlreiche Kund:innen nach den besten Angeboten.
  • Handelsunternehmen müssen Marketingkampagnen rechtzeitig aufsetzen und die besten Produkte für Kampagnen, den Kundenstamm und Neukunden identifizieren. Eine besondere Rolle spielen auch der Checkout-Prozess, der Kundenservice, das Retourenmanagement, und die Performance der Website.
  • ERP-Lösungen wie diva helfen bei der Analyse der Daten, beim Treffen der Entscheidungen und beim Steuern der Maßnahmen. Marketing, Kundenhistorien, Workflows und andere Prozesse laufen hier transparent zusammen.
  • Der Begriff „Black Friday“ lässt sich seit dem BGH-Urteil im Jahr 2023 uneingeschränkt verwenden.

Black Friday, Cyber Monday und Co: Vor welchen Herausforderungen stehen Online-Händler?

Bereits bei der Planung müssen Händler:innen eine clevere Strategie auf die Beine stellen. Die Verbraucher:innen erwarten attraktive Rabatte, einen schnellen Versand und exzellenten Service. Dabei müssen Online-Händler:innen auf verschiedenen Marketingkanälen überzeugen und dem Ansturm auf ihre Website gewachsen sein.

Denn Aktionstage wie Black Friday und Cyber Monday bedeuten für Konsumentinnen und Konsumenten vor allem aufregende Deals und Rabatte in Geschäften und Shops. Der Andrang ist hoch, wie eine Umfrage des Deutschen Handelsverbands offenlegte. So wollen sich 46 % der Befragten auf die Suche nach Black-Friday-Angeboten machen.

Für Händler:innen kann dieser Ansturm natürlich mehr Umsatz bedeuten. Wer jedoch einen Anteil der Kundinnen und Kunden zu sich locken möchte, muss sich auch gegen große Shops wie Amazon & Co. behaupten.

Wann ist Black Friday 2026?

Der Black Friday findet immer am vierten Freitag des Novembers statt. Im Jahr 2026 fällt dieser Tag auf den 27.11.2026.

Tipps: Das sollte ein Online-Shop für Aktionen am Black Friday und Cyber Monday bedenken.

Du möchtest, dass der Tag ein voller Erfolg für Dein Unternehmen wird? Dann haben wir hier einige Tipps, wie Du Deine Website, das Marketing und Co. für den Ansturm vorbereiten kannst. Gehe diese Schritt für Schritt durch und stelle Dir eine Strategie zusammen, die Du mithilfe der Daten Deines ERP-Systems am besten umsetzen kannst.

1. Welche Vorbereitungen sollten Online-Shops für den Black Friday im Lager treffen?

Wenn sich Bestellungen stauen oder Produkte nicht verfügbar sind, kippt die Stimmung von Kundinnen und Kunden schnell. Deshalb solltest Du frühzeitig Deine Lagerbestände analysieren, Lieferketten prüfen und sicherstellen, dass ausreichend Produkte und Personal für die Hochphase eingeplant sind.

Ein ERP-System bietet Dir dabei zahlreiche Vorteile:

  • Du hast transparenten Einblick über Bestände, Nachbestellungen und Lieferzeiten.
  • Du kannst Warenbewegungen in Echtzeit verfolgen.
  • Du kannst Mindestbestände für den Black Friday festlegen und automatische Nachorder-Prozesse anstoßen.
  • Speichere Produkte, die Du bewerben möchtest, als Kampagnenprodukte.
  • Analysiere die Daten aus vergangenen Jahren und Aktionstagen, um entsprechende Anpassungen vorzunehmen.

 2. Was gehört zum Black-Friday-Marketing?

Das Black-Friday-Marketing eines Handelsunternehmens sollte ein Mix aus bewährten Kanälen und gezielten Aktionen sein – je nach Shop und Zielgruppe.

  • E-Mail-Kampagnen
  • Social Media
  • Google Ads
  • Retargeting
  • Influencer-Kooperationen
  • personalisierte Angebote

Entscheidend ist, dass Du Deine Zielgruppe und neue Kundinnen und Kunden rechtzeitig ansprichst und sie an allen relevanten Touchpoints erreichst. Da gerade in der heißen Phase oft der Überblick fehlt, hilft Dir Dein ERP-System. Es liefert die notwendigen Daten für Dein Marketing, von aktuellen Marketingkampagnen über margenstarke Produkte bis hin zu personalisierten Empfehlungen für Kund:innen.

Bedenke, dass zahlreiche Deals und Werbung in diesem Zeitraum auf Verbraucher:innen einprasseln. Daher sollte das eigene Marketing dafür sorgen, dass die Angebote von Interessentinnen und Interessenten auch wahrgenommen werden. Die Daten aus dem System helfen Dir, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

 3. Welche Rabatt-Aktionen erregen die Aufmerksamkeit der Kundinnen und Kunden?

Am Black Friday erwarten Kundinnen und Kunden vor allem eines: attraktive Angebote und hohe Rabatte. Zwar funktionieren klassische Rabatt-Aktionen wie „20 % auf alles“, kreativer bist Du jedoch mit Bundles, Staffelrabatten („2 kaufen, 3 erhalten“) oder Gratiszugaben ab einem bestimmten Einkaufswert. Auch kostenfreie Versandaktionen können die Conversion Rate deutlich steigern, da sie den letzten Kaufanreiz setzen.

Ein ERP-System unterstützt Händlerinnen und Händler auch hierbei:

  • Lege Kampagnenrabatte direkt im ERP-System an (z.B. Bundles, Staffelpreise usw.).
  • Analysiere, welche Produkte sich besonders für Rabatte anbieten (z.B. überlagerte Artikel).
  • Verfolge in Echtzeit, wie Kundinnen und Kunden Rabatte annehmen.

4. Wie wählen Online-Shops die besten Produkte für eine Black Friday Kampagne aus?

Es eignen sich sowohl Klassiker, die ohnehin stark nachgefragt sind, als auch Ladenhüter, die sich mit einem attraktiven Angebot schnell abverkaufen lassen. Ergänzend kannst Du neue Produkte mit einem Einführungspreis bewerben, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Auch eine Analyse vergangener Black Fridays kann Dir etwas unter die Arme greifen. Sie zeigt, welche Angebote gut liefen und welche Produkte sich in Kampagnen bewährt haben.

Ein ERP-System liefert Dir die Entscheidungsgrundlage dafür. Du siehst auf einen Blick, welche Artikel die höchsten Margen bringen, welche Produkte von Verbraucher:innen stark nachgefragt werden und wo Lagerbestände gebundenes Kapital blockieren.

5. Wie erreichst Du am Black Friday eine Umsatzsteigerung und eine höhere Conversion Rate im E-Commerce?

Du steigerst Deinen Umsatz am Black Friday vor allem dann, wenn Du Kaufabbrüche minimierst und Deinen Kundinnen und Kunden den Einkauf so einfach wie möglich machst. Folgende Maßnahmen sind dabei hilfreich:

  • Optimiere den Checkout-Prozess.
  • Versende Reminder-E-Mails für verlassene Warenkörbe.
  • Gib personalisierte Produktempfehlungen.
  • Verbessere die SEO-Optimierung Deiner Seite.
  • Setze bei Bedarf auf „Buy now, pay later“-Finanzierungen wie Afterpay, Affirm oder Klarna.
  • Kreiere Black-Friday-Kampagnen und Werbung für Social Media.

Wie Dich ein ERP-System dabei unterstützt? Du hast Zugriff auf Kaufhistorien, Warenkorb-Informationen und Klickverhalten Deiner Kundinnen und Kunden. Diese Daten kannst Du auswerten, um die besten Angebote zu personalisieren. Automatisierte Prozesse sorgen für einen schlanken Checkout-Prozess und Du kannst zahlreiche Prozesse und Aktionen automatisch steuern und auf Deinen Lagerbestand ausrichten.

6. Kann Dein Unternehmen die Erwartungen an den Kundenservice am Black Friday erfüllen?

Am Black Friday erwarten Kundinnen und Kunden nicht nur attraktive Angebote bei Einzelhändlerinnen und Einzelhändlern sowie in Online-Shops, sondern auch einen reibungslosen Service. Konkret erwarten sie Folgendes:

  • Schnellen Versand,
  • klare Informationen zum Bestellstatus,
  • kurze Antwortzeiten im Support
  • und unkomplizierte Retouren.

Du gewährleistest schnellen Versand durch automatisierte Prozesse und ein gut geplantes Lager. Mithilfe eines ERP-Systems können sowohl Du als auch Deine Kundinnen und Kunden die Black-Friday-Bestellung verfolgen. Dies ist etwa durch automatisierte Statusberichte per E-Mail oder im Kundenaccount möglich.

Für den Support kannst Du hingegen einen Chatbot bereitstellen. Retouren kannst Du im ERP-System automatisch abwickeln, sodass Käufer:innen schnell ihr Geld zurückerhalten und Du die Artikel ggf. in den Wiederverkauf geben kannst. 

7. Wie kann der Onlinehandel durch Aktionstage die Kundenbeziehung pflegen?

Am Black Friday kannst Du die Stammkundenbeziehung pflegen, indem Du ihnen einen Treuebonus gewährst oder besondere Angebote vorbereitest. Verschicke beispielsweise personalisierte Empfehlungen per E-Mail. Diese Investition lohnt sich, denn Studien zeigen, dass die Erfolgsquote bei Stammkunden für weitere Verkäufe bei 60–70 % liegt. Bei Neukunden liegt diese hingegen nur bei 5–20 %.

Mit einem ERP-System kannst Du Kundendaten (Kaufhistorie, Warenkörbe usw.) zentral auswerten und gezielt nutzen. So kannst Du profitable Kundinnen und Kunden ausfindig machen, Treueprogramme automatisiert verwalten, Rabatte individuell steuern und personalisierte Produktempfehlungen direkt aus dem Kaufverhalten ableiten.

8. Wie hält eine E-Commerce-Webseite dem Ansturm am Black Friday stand?

Damit sich Deine Website nicht mitten im Online-Shopping verabschiedet, musst Du die Performance des Shops verbessern und sicherstellen, dass diese auch hohen Andrang-Peaks standhält. Vermeide beispielsweise einen Last-Minute-Sale, da Kundinnen und Kunden dann alle auf einmal auf die Website stürmen.

Auch folgende Maßnahmen solltest Du rechtzeitig vor dem Black Friday durchführen:

  • Ladezeit verbessern: Prüfe und verbessere die Ladezeit Deiner Website, da bereits 53 % der Besucher:innen wieder gehen, wenn die mobile Seite länger als 3 Sekunden zum Laden benötigt. Eine bessere Ladezeit steigert auch nachweislich die Conversion Rate.
  • Mobile Website optimieren: Viele Kundinnen und Kunden stöbern mit dem Handy nach Deals und Rabatten. Deine Website sollte daher für mobile Endgeräte optimiert sein.
  • Stresstest durchführen: Prüfe mit einem Stresstest oder Spike-Test, ob und wie lange Deine Seite einem Black-Friday-Ansturm standhält.
  • Landing-Page bauen: Vielleicht kommt auch eine Landing-Page infrage, welche Deine Kampagne unterstützt und Kundinnen sowie Kunden auf Deine Deals und Produkte aufmerksam macht.

Hierbei kann Dich Dein ERP-System zwar nicht unterstützen, dennoch ist dies ein wichtiger Punkt, der bei unseren Tipps nicht fehlen darf.

9. Black Friday oder Black Week– was ist die bessere Strategie?

Ähnlich wie die Cyber Week um den Cyber Monday herum hat sich um den Black Friday herum ein neuer Trend gebildet: die Black Week. Dabei bieten die Geschäfte nicht nur an einem Tag Rabatte, sondern eine ganze Woche lang Black-Friday-Angebote.

Welche Strategie für Dich sinnvoller ist? Das hängt ganz von Deinem Sortiment, Deinem Lager sowie von Deinen Marketingzielen ab. Ein einzelner Aktionstag kann zwar innerhalb kurzer Zeit hohe Umsätze generieren, er bedeutet aber auch eine hohe Belastung für Lager, Service und Website. Eine Aktionswoche entzerrt das Ganze etwas. Beide Arten von Kampagnen kannst du ganz einfach im ERP-System planen.

Darf Dein E-Commerce den Begriff "Black Friday" verwenden?

Ja, heutzutage darfst Du den Begriff „Black Friday“ nutzen. Zwar war dieser lange Zeit markenrechtlich geschützt, doch mehrere Gerichtsentscheidungen hoben den Schutz auf. Seit dem BGH-Urteil vom 29. Juni 2023 dürfen Händler:innen den Begriff uneingeschränkt für ihre Angebote verwenden.

Checkliste: Ist Dein Online-Handel bereit für Shopping Events?

Prüfe mithilfe der folgenden Fragen, ob Dein Unternehmen bestens auf den Black Friday vorbereitet ist:

  • Hast Du Dein Lager analysiert und Mindestbestände für Topseller bestimmt?
  • Halten Prozesse wie Nachbestellungen und die Lieferketten dem Peak stand?
  • Hast Du Deine Kampagnen frühzeitig geplant und im ERP-System hinterlegt?
  • Sind Deine Angebote attraktiv und auf Deine Kund:innen zugeschnitten?
  • Hast Du Kundendaten analysiert und Kampagnen für Stammkunden kreiert?
  • Hast Du Daten vergangener Aktionen analysiert, bewertet und einfließen lassen?
  • Ist Dein Checkout-Prozess schlank und automatisiert?
  • Versendest Du E-Mails bei Warenkorbabbrüchen?
  • Kannst Du einen schnellen Versand und einen reibungslosen Retourenprozess garantieren?
  • Ist Deine Website optimiert, getestet und auf Peaks vorbereitet?

Perfekt, dann kann der Tag der besten Angebote kommen!

 Mit diva wird die Black Friday Vorbereitung im E-Commerce zum Kinderspiel.

E-Mail-Kampagnen aufsetzen, Kundendaten analysieren, Maßnahmen zur Umsatzsteigerung ergreifen oder die besten Produkte für Angebote ermitteln? Bei all diesen Schritten kann Dir die ERP-Lösung diva unter die Arme greifen. Vereinbare ein unverbindliches Gespräch mit unseren Expertinnen und Experten und erleichtere Dir so die Vorbereitung auf Verkaufs-Peaks.

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ERP und CRM integrieren: Vorteile, Unterschiede und Best Practices für eine erfolgreiche Systemintegration

ERP und CRM integrieren: Vorteile, Unterschiede und Best Practices für eine erfolgreiche Systemintegration

In der modernen Geschäftswelt spielen ERP- und CRM-Systeme eine entscheidende Rolle bei der Optimierung von Abläufen und der Pflege von Kundenbeziehungen. Doch wie unterscheiden sich diese beiden Systeme, und warum sollten Unternehmen sie integrieren?

In diesem Artikel gehen wir auf die Definitionen, Funktionen und Vorteile von ERP- und CRM-Software ein, beleuchten die wesentlichen Unterschiede und zeigen, warum ihre Verknüpfung für den langfristigen Erfolg von Unternehmen unverzichtbar ist.

Zudem erhalten Sie wertvolle Einblicke in die technischen Möglichkeiten zur Integration und praktische Empfehlungen, um eine nahtlose Verbindung der beiden Systeme zu realisieren. Wenn Sie erfahren möchten, wie Ihr Unternehmen von der Integration von ERP und CRM profitieren kann, dann lesen Sie weiter!

Das Wichtigste in Kürze:

  • ERP und CRM: ERP-Systeme optimieren interne Prozesse und Ressourcen, wohingegen ein CRM-System Kundenbeziehungen und Verkaufsprozesse verbessert.
  • Integration: Eine Verknüpfung von CRM und ERP ermöglicht eine ganzheitliche Sicht auf Geschäftsprozesse und Kund:innen, steigert die Effizienz und reduziert Kosten.
  • Technische Lösungen: Schnittstellen (APIs) und Middleware sorgen für eine reibungslose Integration.
  • Herausforderungen: Datenmigration, Schulung der Mitarbeiter:innen und Datenschutz müssen berücksichtigt werden.
  • Best Practices: Sorgfältige Planung, Einbindung aller Stakeholder und kontinuierliche Optimierung sind entscheidend für den Erfolg.

Was ist CRM und ERP?

Um die Bedeutung der Integration von ERP und CRM zu verstehen, ist es wichtig, zunächst die Unterschiede und Funktionen beider Systeme zu kennen.

CRM und ERP sind zwei zentrale Softwarelösungen, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten. Sie setzen jedoch in unterschiedlichen Bereichen an.

CRM-System (Customer Relationship Management).

Definition von CRM.

CRM, also Customer Relationship Management, ist eine Softwarelösung, die darauf abzielt, alle Interaktionen zwischen einem Unternehmen und seinen Kund:innen zu verwalten. Der Schwerpunkt liegt auf der Pflege von Kundenbeziehungen, der Verfolgung von Verkaufsprozessen und der Verbesserung der Kundenerfahrung.

Hauptfunktionen und Ziele.

CRM-Systeme bieten Funktionen zur Verwaltung von Kundendaten, zur Nachverfolgung von Leads und Verkaufschancen, zur Automatisierung von Marketingkampagnen und zur Analyse von Kundentrends.

Das Hauptziel eines Customer Relationship Management-Systems ist es, die Kundenbindung zu verbessern, Verkaufsprozesse zu optimieren und langfristige Beziehungen zu Kund:innen aufzubauen. Es unterstützt Vertriebsteams bei der Erstellung zielgerichteter und personalisierter Angebote und bei der Verwaltung des gesamten Verkaufsprozesses.

ERP-System (Enterprise Resource Planning).

Definition von ERP.

Ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) ist eine umfassende Softwarelösung, die entwickelt wurde, um alle wesentlichen Geschäftsprozesse eines Unternehmens in einer integrierten Plattform zu bündeln.

Hauptfunktionen und Ziele.

Die Hauptfunktionen einer ERP-Software bestehen darin, Geschäftsprozesse zu automatisieren, abteilungsübergreifende Datenflüsse zu verbessern und Transparenz in Echtzeit zu gewährleisten. Zu den zentralen Modulen gehören Finanzbuchhaltung, Bestandsmanagement, Produktionsplanung, Personalverwaltung und Kundenbeziehungsmanagement.

Hier erfahren Sie mehr zu unserer ERP-Software diva – der Gesamtlösung für erfolgreichen E-Commerce.

Unterschiede zwischen CRM und ERP.

CRM und ERP verfolgen unterschiedliche Ziele und unterstützen Unternehmen in verschiedenen Bereichen. Dennoch ergänzen sich beide Software-Lösungen optimal und können durch eine Integration enorme Vorteile bieten.

Vergleich der Kernfunktionen.

Der wesentliche Unterschied liegt in den Kernfunktionen: CRM Lösungen konzentrieren sich auf die Verwaltung von Kund:innen, die Automatisierung von Vertriebs- und Marketingprozessen sowie die Verbesserung der Kundenzufriedenheit.

Ein ERP-System hingegen zielt darauf ab, interne Unternehmensprozesse zu optimieren, Ressourcen effizienter zu nutzen und den Überblick über Finanzen, Produktion und Lagerbestände zu behalten.

Zielsetzung und Anwendung.

Während CRM-Systeme primär der Umsatzsteigerung durch eine verbesserte Kundenbeziehung dienen, liegt der Fokus von ERP-Systemen auf der internen Effizienz und Kostensenkung. Dabei unterstützt das CRM den Vertrieb und das Marketing, während das ERP die Prozesse im gesamten Unternehmen abbildet und optimiert.

Wie sich die beiden System ergänzen können.

Trotz unterschiedlicher Schwerpunkte ergänzen sich CRM und ERP hervorragend. Ein integriertes System ermöglicht die nahtlose Verknüpfung von Kundeninformationen mit operativen Prozessen.

So können z.B. Vertriebsmitarbeiter:innen auf Echtzeitdaten zu Lagerbeständen zugreifen, während Kundendaten automatisch in die Produktionsplanung einfließen können.

Durch die Integration von ERP und CRM entsteht eine ganzheitliche Lösung, die Unternehmen hilft, sowohl ihre internen Prozesse als auch ihre Kundenbeziehungen zu optimieren.

Vorteile einer Verknüpfung beider Systeme.

Die Integration von ERP- und CRM-Systemen bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile, die sich sowohl auf die internen Abläufe als auch auf die Kundenbetreuung positiv auswirken. Durch die Kombination der Stärken beider Systeme entsteht eine Symbiose für das Management von Geschäftsprozessen und Kundenbeziehungen.

Ganzheitliche Sicht auf Geschäftsprozesse und Kunden.

Die Verknüpfung von ERP- und CRM-Software ermöglicht eine 360-Grad-Sicht auf alle Geschäftsprozesse und Kundeninteraktionen. Vertriebs-, Marketing- und Kundendienstteams haben direkten Zugriff auf Bestandsinformationen, Produktionspläne und Finanzdaten, während interne Abteilungen wie Lagerhaltung und Buchhaltung relevante Kundendaten in Echtzeit nutzen können.

Dies ermöglicht eine nahtlose Zusammenarbeit und verbessert den Informationsfluss im gesamten Unternehmen.

Bessere Entscheidungsfindung durch konsolidierte Daten.

Durch die Integration beider Systeme entsteht eine konsolidierte Datenbasis, auf die alle Abteilungen zugreifen können. Dies erleichtert fundierte und datengestützte Entscheidungen.

Unternehmen können schneller auf Marktveränderungen reagieren und Entscheidungen auf der Grundlage genauer und aktueller Daten treffen. Dies verbessert nicht nur die Reaktionsfähigkeit, sondern führt auch zu einer höheren Prognose- und Planungsgenauigkeit.

Effizienzsteigerung und Kosteneinsparungen.

Durch die Integration von ERP- und CRM-Systemen können doppelte Dateneingaben und manuelle Prozesse eliminiert werden, was zu einer deutlichen Effizienzsteigerung und Fehlerreduktion führt.

Prozesse wie Auftragsabwicklung oder Bestandsmanagement laufen automatisch ab, was die Produktivität der Mitarbeiter:innen erhöht und gleichzeitig Kosten senkt. Zudem spart die zentrale Datenhaltung Zeit, da Informationen nicht mehr zwischen verschiedenen Systemen hin- und hergeschoben werden müssen.

Wie kann ich CRM und ERP verbinden?

Die technische Integration von CRM- und ERP-Systemen erfordert eine durchdachte Strategie und die Auswahl geeigneter Technologien. Es gibt verschiedene Ansätze, um eine nahtlose Verbindung beider Systeme zu gewährleisten.

Technische Integrationsmöglichkeiten (Schnittstellen, Middleware).

Die häufigste Methode zur Integration von CRM und ERP ist die Verwendung von Schnittstellen (APIs) oder Middleware-Lösungen, die als Brücke zwischen den beiden Systemen fungieren.

Diese Technologien ermöglichen den Datenaustausch in Echtzeit, sodass Informationen wie Bestellungen, Lagerbestände oder Kundendaten automatisch synchronisiert werden. Moderne Cloud-basierte Systeme bieten oft standardisierte Integrationen, die die Implementierung vereinfachen.

Lesen Sie hier noch mehr zu ERP-Schnittstellen.

Auswahl der passenden Softwarelösungen.

Bei der Auswahl der passenden Lösung sollten Unternehmen zunächst prüfen, welche CRM-Funktionen sie tatsächlich benötigen. Nicht immer müssen ERP und CRM als zwei getrennte Systeme betrieben werden.

diva verbindet das ERP mit zahlreichen E-Commerce-relevanten CRM-Funktionen auf einer gemeinsamen Datenbasis. Dazu gehören unter anderem Kundenhistorien, Kundenservice und Ticketbearbeitung, Marketing, Zielgruppenselektion, Scoring und Gutscheinverwaltung. Bestehen darüber hinaus Anforderungen an ein separates CRM-System, kann dieses in die Systemlandschaft integriert werden.

Herausforderungen bei der Integration.

Die Integration von CRM- und ERP-Systemen ist ein komplexes Vorhaben, das mit verschiedenen Herausforderungen verbunden sein kann. Eine sorgfältige Planung und die richtige Strategie helfen jedoch, diese Hürden erfolgreich zu überwinden.

  • Datenmigration und -synchronisation: Eine der größten Herausforderungen ist die Migration und Synchronisierung der bestehenden Daten aus beiden Systemen. Die Daten müssen bereinigt und vereinheitlicht werden, um sicherzustellen, dass keine Dubletten oder fehlerhaften Einträge übernommen werden. Außerdem muss sichergestellt werden, dass die Synchronisation in Echtzeit erfolgt, um inkonsistente Informationen zu vermeiden.
  • Schulung der Mitarbeiter:innen: Die Einführung eines integrierten CRM- und ERP-Systems erfordert eine umfassende Schulung der Mitarbeiter:innen. Sie müssen mit den neuen Prozessen und Technologien vertraut gemacht werden, um das Potenzial der Systeme voll ausschöpfen zu können. Es ist wichtig, den Schulungsprozess frühzeitig zu planen und sicherzustellen, dass alle relevanten Mitarbeiter:innen die nötigen Schulungen erhalten.
  • Sicherheit und Datenschutz: Bei der Integration von ERP und CRM müssen Unternehmen sicherstellen, dass sensible Kunden- und Geschäftsdaten geschützt bleiben. Die Datenübertragung zwischen den Systemen muss verschlüsselt erfolgen, und es müssen strenge Zugriffsrechte definiert werden, um unbefugten Zugriff zu verhindern. Darüber hinaus müssen die Systeme den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen entsprechen.

Best Practices und Empfehlungen.

Um eine erfolgreiche Integration von CRM und ERP zu gewährleisten, sollten Unternehmen einige Best Practices beachten.

Planung und Strategieentwicklung.

Eine detaillierte Planung und Strategieentwicklung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration. Unternehmen sollten klare Ziele definieren, die Anforderungen genau analysieren und einen realistischen Zeitplan aufstellen. Eine sorgfältige Auswahl der Integrationsmethoden und -technologien ist ebenfalls entscheidend für den Erfolg des Projekts.

Einbindung aller Stakeholder.

Es ist wichtig, alle relevanten Stakeholder frühzeitig in den Integrationsprozess einzubinden. Dies umfasst nicht nur die IT-Abteilung, sondern auch Vertreter:innen aus den Bereichen Vertrieb, Marketing, Buchhaltung und Logistik. Durch die Einbindung aller betroffenen Abteilungen können mögliche Probleme frühzeitig identifiziert und die Akzeptanz des neuen Systems erhöht werden.

Kontinuierliche Überwachung und Optimierung.

Nach der Implementierung sollte die Integration regelmäßig überwacht und optimiert werden. Unternehmen sollten sicherstellen, dass die Systeme reibungslos zusammenarbeiten und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen, um die Effizienz weiter zu steigern.

Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess stellt sicher, dass das integrierte System langfristig den größtmöglichen Nutzen bietet.

Fallstudie: Horze International.

Als Anbieter des ERP-Systems diva haben wir bei Horze International GmbH eine maßgeschneiderte Lösung implementiert, die die komplexen internationalen Abläufe effizienter gestaltet.

Durch die Integration von Amazon FBA zur Lager- und Bestellabwicklung und der Zahlungsabwicklung über collana pay können wir sicherstellen, dass Horze ein stetig wachsendes Auftragsvolumen problemlos managt.

Gleichzeitig sorgt unser System dafür, dass Kundendaten zentral verwaltet und personalisierte Services bereitgestellt werden. Diese Symbiose aus ERP und CRM ermöglicht eine nahtlose Skalierbarkeit und eine verbesserte Kundenerfahrung.

Lesen Sie hier noch mehr zur Integration von diva bei Horze International.

Fazit.

Die Verbindung von ERP und CRM schafft eine ganzheitliche Sicht auf Geschäftsprozesse und Kundeninteraktionen. Entscheidend ist dabei nicht zwangsläufig, zwei getrennte Systeme miteinander zu verbinden. Vielmehr kommt es darauf an, operative Handelsprozesse und kundenbezogene Informationen auf einer konsistenten Datenbasis zusammenzuführen.

Genau darauf ist diva ausgelegt. Die Omnichannel-ERP-Software diva verbindet zentrale Geschäftsbereiche wie Order Management, Logistik und Finanzbuchhaltung mit E-Commerce-relevanten CRM-Funktionen für Marketing, Kundenservice und Kundenbindung. So stehen relevante Kunden- und Prozessinformationen dort zur Verfügung, wo sie benötigt werden.

Für weitergehende CRM-Anforderungen lässt sich diva zudem in eine bestehende Systemlandschaft einbinden. Unternehmen können damit abhängig von ihrem Geschäftsmodell entscheiden, welche Funktionen sie direkt in diva nutzen und welche spezialisierten Systeme sie ergänzen möchten.

Nutzen Sie die Gelegenheit und lassen Sie sich von unseren Expert:innen unverbindlich beraten. In einem kostenlosen Erstgespräch zeigen wir Ihnen, wie diva Ihr Unternehmen voranbringen kann und welche Vorteile die Integration von ERP und CRM für Ihre speziellen Anforderungen bietet. Machen Sie jetzt den ersten Schritt zu einem integrierten System, das Ihren Erfolg nachhaltig steigert!

Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

MAC IT-Solutions GmbH
Lise-Meitner-Str. 14
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Ansprechpartner:
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Teamlead Marketing & Communications
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ERP-System für den Fahrradhandel: Wie B.O.C. mit diva Filialgeschäft, E-Commerce und Logistik erfolgreich vereint

ERP-System für den Fahrradhandel: Wie B.O.C. mit diva Filialgeschäft, E-Commerce und Logistik erfolgreich vereint

Die BIKE & OUTDOOR COMPANY GmbH & Co. KG (B.O.C.) ist seit 1999 auf dem Markt und zählt heute zu den großen Fahrrad- und E-Bike-Fachhändlern in Deutschland. In den letzten 25 Jahren hat sich das Unternehmen dabei vom klassischen Filialisten zu einem Multichannel- Anbieter entwickelt: Kund:innen können sowohl im Online-Shop boc24.de als auch in einer der 48 Filialen vor Ort einkaufen. Im Geschäftsjahr 2025 wurden dabei mehrere Millionen Kunden-Transaktionen online und offline abgewickelt. 

In den Stores profitieren Kund:innen von individueller Beratung, professionellen Werkstatt-Services und ausgiebigen Testmöglichkeiten, während der Online-Shop komfortables Einkaufen, Produktvergleiche, Verfügbarkeitsprüfung und Click & Collect ermöglicht. 

Das Sortiment umfasst Fahrräder, E-Bikes, Zubehör, Teile und Bekleidung für unterschiedliche Zielgruppen. B.O.C. verbindet somit ein starkes stationäres Filialnetz mit einem leistungsfähigen E-Commerce-Angebot und zählt zu den etablierten Adressen im Fahrradfachhandel.

Modernes ERP als Basis für komplexes Filialgeschäft und Digitalisierungsstrategie.

Vor der Einführung von diva arbeitete B.O.C. mit einem Warenwirtschaftssystem, das mehr als 25 Jahre im Einsatz war und zunehmend an technische Grenzen stieß. Neue Plattformen und Technologien ließen sich nur eingeschränkt anbinden. Gleichzeitig konnten die gestiegenen Erwartungen der Kund:innen an ein modernes, nahtloses Shopping-Erlebnis mit dem seit Jahrzehnten genutzten System nur noch schwer erfüllt werden. 

Hinzu kam, dass das Geschäftsmodell immer anspruchsvoller wurde: Ein umfangreiches Filialgeschäft mit komplexen Retourenprozessen, Filiallogistik und Zentrallagersteuerung traf auf ein wachsendes Online-Geschäft. 

B.O.C. verfolgt außerdem eine klare Digitalisierungsstrategie und möchte schrittweise auch über Multichannel hinausgehende Omnichannel-Funktionen wie Retouren in der Filiale für Online-Bestellungen oder erweiterte Click-&-Collect-Services ausbauen. Gesucht wurde daher ein zukunftsfähiges ERP-System, das Filialgeschäft, E-Commerce und Logistik integriert abbildet und eine stabile Grundlage für die Omnichannel-Bestrebungen schafft.

diva als zentrale Plattform für Retail, E‑Commerce und Logistik.

Seit April 2023 nutzt B.O.C. die Finanzbuchhaltung (FiBu) der MAC, seit Januar 2026 erfolgt der operative Betrieb vollständig über diva. B.O.C. nutzt dabei Module für den Einkauf, z.B. automatische Bestellvorschläge, sowie das diva-Retail-Modul für die Filiallogistik. Funktionen wie Nachversorgung, Quertransporte und Umlagerungen zwischen Filialen und Zentrallager unterstützen ein effizientes Warenmanagement im stationären Handel. Dadurch werden unnötige Transportwege gespart, wodurch sich Zeit, Kosten und Emissionen reduzieren. 

Für ein durchgängiges Omnichannel-Setup wurden unterschiedliche Systeme angebunden. Dazu gehören unter anderem: 

  • Shopify als Shoplösung
  • Ratio-Kassensysteme in den Filialen
  • Externes Logistiksystem von E&P
  • CRM-System für Marketing- und Kampagnenplanung
  • diverse weitere kleine Dienstleister 

Diese Architektur führt nun alle Kanäle auf eine gemeinsame Datenbasis und reduziert Datenredundanzen aus Einzelsystemen.

Dynamische Projektphasen mit starkem Commitment.

Das Projekt verlief dynamisch und folgte den klassischen Phasen Analyse, Implementierung, Training, Testing und Go-Live, die aufgrund der Komplexität jedoch teilweise parallel liefen. Der Go-Live erfolgte dann bewusst in der Nebensaison Ende Januar 2026, um das Tagesgeschäft in den Filialen möglichst wenig zu beeinträchtigen. 

Aufgrund der Komplexität des Projekts und der großen Datenmengen aus 48 Filialen gestaltete sich der Go-Live anspruchsvoller als bei anderen Einführungen. Die technische Einrichtung des Systems verlief dennoch zügig und fachliche Themen wurden in enger Abstimmung mit den Bereichen schnell gelöst. In den Wochen nach dem Go-Live stabilisierten die Teams das System weiter und schalteten nach und nach zusätzliche Funktionen live – getragen von einem hohen Engagement auf beiden Seiten.

Effizientere Prozesse, einheitliche Daten und intelligente Logistik.

B.O.C. profitiert heute von einem zentralen ERP-System, auf das alle Fachbereiche zugreifen können. Statt voneinander getrennten Dateninseln nutzen Einkauf, Vertrieb, E-Commerce, Logistik und Finanzen nun einen einheitlichen, durchgängig verknüpften Datenbestand ohne Systembrüche. So wird der Informationsgehalt entlang der Prozesskette erhöht und die Beschaffung der Planungsdaten erleichtert.

Zudem konnten manuelle Tätigkeiten im Tagesgeschäft deutlich reduziert werden: diva ist in der Lage, Prozesse in wenigen Stunden abzuwickeln, für die zuvor ein kompletter Arbeitstag erforderlich war.

»Mit diva haben wir unsere gewachsene Systemlandschaft durch ein zentrales ERP-System ersetzt, das das Filialgeschäft, den Online-Shop und die Logistik durchgängig verbindet. Die Zusammenarbeit mit der MAC war von hoher Lösungsorientierung geprägt, insbesondere rund um den Go-Live. Unsere Teams profitieren heute von einheitlichen Daten und deutlich effizienteren Prozessen. Damit sind wir bestens aufgestellt, um unsere Omnichannel-Strategie weiter auszubauen.«

Eric Sommer, Projektleitung ERP-Einführung, B.O.C.

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Supply Chain Management für Online-Händler: Lieferketten optimieren, Kosten senken und Wettbewerbsvorteile sichern

Supply Chain Management für Online-Händler: Lieferketten optimieren, Kosten senken und Wettbewerbsvorteile sichern

Das Supply Chain Management (SCM) bildet das Rückgrat moderner Online-Handelsunternehmen. Es umfasst sämtliche Prozesse von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis zur Auslieferung der Produkte an Endverbraucher:innen.

In einem Markt, der von kurzen Lieferzeiten, globalen Lieferketten und hohen Kundenerwartungen geprägt ist, entscheidet die Effizienz der Lieferkette über den Erfolg eines Unternehmens.

Das Wichtigste in Kürze:

1. Was Supply Chain Management bedeutet: SCM beschreibt die Planung, Steuerung und Optimierung von Material- und Informationsflüssen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um Produkte effizient bereitzustellen.

2. Die Aufgaben von Supply Chain Manager:innen: Supply Chain Manager:innen entwickeln Strategien, koordinieren Lieferanten, Produktion und Logistik, überwachen Prozesse und optimieren Abläufe, um Fehler zu reduzieren und Ressourcen effizient zu nutzen.

3. Der Supply-Chain-Management-Prozess: Von der Planung über Beschaffung, Produktion, Distribution bis zur Rückführung – ein strukturierter Prozess ermöglicht flexible Anpassung, Kostenreduktion und höhere Kundenzufriedenheit.

4. Herausforderungen im Supply Chain Management: Globale Lieferkettenstörungen, steigende Transportkosten, technologische Anforderungen und hohe Kundenerwartungen machen eine effiziente SCM-Strategie unerlässlich.

5. Vorteile eines optimierten Supply Chain Managements: Verbesserte Kosteneffizienz, höhere Kundenzufriedenheit, erhöhte Transparenz und Nachhaltigkeit schaffen Wettbewerbsvorteile und langfristige Stabilität.

6. Wie Digitalisierung das SCM transformiert: Technologien wie Big Data, Cloud-Lösungen und Automatisierung steigern die Effizienz, senken Kosten und ermöglichen datenbasierte Entscheidungen in Echtzeit.

7. diva als Lösung für Ihr SCM: Mit diva erhalten Unternehmen eine ERP-Lösung für Echtzeit-Transparenz, Automatisierung und Flexibilität, die alle Prozesse von der Beschaffung bis zur Distribution integriert.

Was ist Supply Chain Management und warum ist es für Online-Händler so wichtig?

Supply Chain Management beschreibt die Planung, Steuerung und Optimierung von Material- und Informationsflüssen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Es umfasst alle Prozesse, die notwendig sind, um Produkte effizient vom Ursprung bis zu den Endverbraucher:innen zu bringen.

Ziel ist es, Waren in der richtigen Menge, zur richtigen Zeit und am richtigen Ort bereitzustellen, während Kosten minimiert und Ressourcen optimal genutzt werden.

Effiziente Lieferketten spielen eine entscheidende Rolle für Unternehmen. Sie steigern die Kundenzufriedenheit, senken Betriebskosten und verbessern die Wettbewerbsfähigkeit. Durch ein gut organisiertes Supply Chain Management können Verzögerungen reduziert, Lagerbestände optimiert und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Partnern entlang der Lieferkette gestärkt werden.

Aufgaben im Supply Chain Management: So steuern Manager:innen moderne Lieferketten

Ein:e Supply Chain Manager:in trägt die Verantwortung dafür, dass die Lieferkette eines Unternehmens effizient und reibungslos funktioniert. Diese Aufgabe erfordert strategisches Denken, analytische Fähigkeiten und eine enge Zusammenarbeit mit internen Abteilungen sowie externen Partner:innen.

Zu den zentralen Aufgaben gehört die Entwicklung einer Lieferkettenstrategie, die die Unternehmensziele mit den Anforderungen des Marktes verbindet. Dabei ist es entscheidend, die Lieferkette flexibel und anpassungsfähig zu gestalten, um auf veränderte Bedingungen schnell reagieren zu können.

Ein wesentlicher Teil der Arbeit umfasst die Überwachung und Steuerung aller Prozesse entlang der Lieferkette – von der Beschaffung der Rohstoffe über die Produktion bis hin zur Auslieferung an die Endkund:innen.

Gleichzeitig ist die Koordination zwischen verschiedenen Akteuren wie Lieferanten, Produktionsabteilungen und Logistikdienstleistern von großer Bedeutung. Hier gilt es, eine effektive Zusammenarbeit sicherzustellen und mögliche Engpässe frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

Darüber hinaus liegt der Fokus auf der kontinuierlichen Optimierung der Abläufe. Dies umfasst die Reduktion von Fehlern, die effizientere Nutzung von Ressourcen und die Anpassung der Prozesse an veränderte Marktbedingungen.

Ein erfolgreicher Supply Chain Manager/Managerin stellt sicher, dass die Lieferkette nicht nur effizient und kostengünstig ist, sondern auch nachhaltig und flexibel bleibt, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig zu sichern.

Supply Chain Management Prozess: Die 6 wichtigsten Schritte einer effizienten Lieferkette

Der Supply-Chain-Management-Prozess umfasst alle wesentlichen Schritte, die notwendig sind, um die Lieferkette eines Unternehmens effizient zu gestalten und die Anforderungen von Kund:innen optimal zu erfüllen.

Dieser Prozess erstreckt sich über mehrere Phasen und integriert dabei verschiedene Abteilungen, Technologien und Partner:innen.

Die wichtigsten Schritte im Überblick:

1. Planung.
Am Anfang steht die Planung. Hier werden Daten analysiert, Marktanforderungen bewertet und strategische Entscheidungen zur Optimierung der Prozesse getroffen. Dabei wird festgelegt, welche Materialien, Transportmittel und Ressourcen benötigt werden, um den Wertschöpfungsprozess zu unterstützen.

2. Beschaffung.
Im Beschaffungsprozess wird sichergestellt, dass die benötigten Rohstoffe und Produkte in der erforderlichen Menge, Qualität und zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Eine enge Zusammenarbeit mit zuverlässigen Lieferanten ist hierbei entscheidend.

3. Produktion.
In der Phase der Produktion werden die Waren hergestellt, veredelt oder weiterverarbeitet. Eine effiziente Produktionsplanung sorgt dafür, dass keine Ressourcen verschwendet werden und die Qualität konstant hoch bleibt. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil des Supply-Chain-Managements, da hier die Grundlage für die spätere Kundenzufriedenheit gelegt wird.

4. Distribution.
Die Distribution umfasst die Logistik und den Transport der Produkte zu den Endverbraucher:innen. In dieser Phase spielen Lieferzeiten, die Auswahl geeigneter Transportmittel und die Reduzierung von Kosten eine entscheidende Rolle.

5. Rückführungsprozess.
Auch die Rückführung von Produkten, beispielsweise im Rahmen von Retouren oder Recycling, gehört zum Supply-Chain-Management-Prozess. Dieser Schritt ist wichtig, um Nachhaltigkeit zu fördern und den Kreis der Wertschöpfung zu schließen.

6. Kontrolle und Optimierung.
Nach der Umsetzung aller Schritte erfolgt eine kontinuierliche Überwachung und Bewertung der Prozesse. Hierbei werden Daten genutzt, um Schwachstellen zu identifizieren und Maßnahmen zur Verbesserung einzuleiten. Moderne Technologien wie Big Data und KI spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Ein gut strukturierter Supply-Chain-Management-Prozess ermöglicht es, die Lieferkette an sich ständig verändernde Anforderungen des Marktes anzupassen, Kosten zu reduzieren und die Kundenzufriedenheit zu maximieren. Dieser Prozess bildet somit das Fundament für den Erfolg jedes Unternehmens, das sich auf eine leistungsstarke und flexible Lieferkette verlässt.

Die größten Herausforderungen im Supply Chain Management für den E-Commerce

Das Supply Chain Management (SCM) birgt für Online-Händler zahlreiche Herausforderungen, die durch globale Verflechtungen, technologische Entwicklungen und steigende Kundenerwartungen geprägt sind.

  • Lieferkettenstörungen:

Globale Ereignisse wie politische Unsicherheiten, Pandemien oder Naturkatastrophen können die Lieferketten unterbrechen. Unternehmen können durch Diversifizierung von Lieferanten, lokale Lagerkapazitäten und Risikoüberwachungssysteme ihre Widerstandsfähigkeit erhöhen und Störungen minimieren.

  • Kostenkontrolle:

Steigende Transportkosten und Anforderungen an Nachhaltigkeit belasten die Margen. Effiziente Ressourcenverwaltung durch optimierte Transportwege, automatisiertes Lagermanagement und präzise Planung der Bestände hilft, Kosten zu senken.

  • Technologischer Wandel:

Die Integration von Big Data, Automatisierung und Echtzeit-Tracking ist essenziell, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Diese Technologien ermöglichen präzise Analysen, effizientere Prozesse und verbesserte Kundenerfahrungen, erfordern jedoch Investitionen und Know-how.

  • Kundenerwartungen:

Kund:innen erwarten heute schnelle Lieferzeiten und transparente Lieferkettenprozesse. Die Implementierung von Track-and-Trace-Systemen und die Straffung der Logistikketten verbessern die Kundenzufriedenheit und stärken das Vertrauen in das Unternehmen.

Diese Vorteile bietet ein modernes Supply Chain Management

  • Kosteneffizienz:

Ein optimiertes SCM reduziert Lagerbestände, minimiert Transportkosten und verhindert unnötige Ausgaben durch bessere Planung und Steuerung.

  • Verbesserte Kundenzufriedenheit:

Durch pünktliche Lieferungen und transparente Prozesse werden Kundenerwartungen erfüllt und oft sogar übertroffen.

  • Erhöhte Transparenz:

Moderne Technologien wie Big Data und Cloud-Systeme bieten Echtzeit-Einblicke in alle Prozesse der Lieferkette, was bessere Entscheidungen ermöglicht.

  • Wettbewerbsvorteil:

Unternehmen mit effizientem Supply Chain Management können schneller auf Marktveränderungen reagieren und sich flexibel an neue Bedingungen anpassen.

  • Nachhaltigkeit:

Die Integration nachhaltiger Praktiken in die Lieferkette reduziert den ökologischen Fußabdruck und stärkt das Markenimage.

Erfolgsfaktoren im Supply Chain Management: Die wichtigsten Komponenten

Ein erfolgreiches Supply Chain Management (SCM) basiert auf der effizienten Integration mehrerer zentraler Bereiche. Diese Schlüsselkomponenten ermöglichen es, die Lieferkette flexibel, kosteneffizient und kundenorientiert zu gestalten.

Beschaffung optimieren: Lieferantenmanagement und Qualität sichern

Die Beschaffung bildet den ersten Schritt einer funktionierenden Supply Chain. Dabei steht die Auswahl geeigneter Lieferanten im Fokus.

Verlässliche Partner:innen gewährleisten die rechtzeitige Bereitstellung hochwertiger Rohstoffe und Materialien, die den Anforderungen an Qualität und Nachhaltigkeit entsprechen. Durch den Aufbau langfristiger Beziehungen können nicht nur Kosten gesenkt, sondern auch Engpässe in der Versorgung vermieden werden.

Die Einführung digitaler Tools zur Lieferantenbewertung sorgt zusätzlich für Transparenz und eine optimierte Zusammenarbeit.

Flexible Produktion als Erfolgsfaktor im Supply Chain Management

Ein zentraler Bestandteil des SCM ist die Produktion, die flexibel auf Nachfrage-schwankungen reagieren muss. Durch eine effiziente Produktionsplanung lassen sich Ressourcen optimal nutzen, während Überproduktion oder Materialverschwendung vermieden werden.

Der Einsatz moderner Technologien wie automatisierter Fertigungssysteme und IoT-Geräten verbessert die Qualität, reduziert Ausfallzeiten und erhöht die Produktivität. Eine skalierbare Produktion ermöglicht es, schnell auf Marktveränderungen oder saisonale Anforderungen zu reagieren.

Distribution und Logistik effizient steuern

Die Distribution umfasst die Planung und Umsetzung der Transportwege, um Produkte termingerecht zu den Kund:innen zu bringen. Eine optimierte Logistikkette reduziert sowohl Lieferzeiten als auch Transportkosten.

Innovative Ansätze wie dynamische Routenplanung, Echtzeit-Tracking und der Einsatz umweltfreundlicher Transportmittel steigern die Effizienz und verbessern die Kundenzufriedenheit. Besonders im E-Commerce ist eine reibungslose Auslieferung ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Modernes Lagermanagement mit Automatisierung und ERP

Ein modernes Lagermanagement sorgt dafür, dass Bestände optimal verwaltet und die Lagerkosten minimiert werden.

Der Einsatz von Technologien wie Big Data, automatisierten Lagersystemen und KI-gestützten Vorhersagemodellen ermöglicht es, die Lagerhaltung präzise an die aktuelle Nachfrage anzupassen.

Dadurch werden Engpässe vermieden, Überbestände abgebaut und gleichzeitig die Flexibilität der Lieferkette erhöht.

Digitalisierung im Supply Chain Management: Mehr Effizienz durch moderne Technologien

Die digitale Transformation hat das Supply Chain Management grundlegend verändert und bietet Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, ihre Prozesse zu optimieren und wettbewerbsfähiger zu werden.

Big Data im Supply Chain Management sinnvoll nutzen

Durch die Analyse großer Datenmengen können Unternehmen Markttrends präzise vorhersagen, Nachfrageschwankungen frühzeitig erkennen und ihre Prozesse entsprechend anpassen. Big Data ermöglicht es, Risiken in der Lieferkette zu minimieren, Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern.

Cloud-Technologien für transparente Lieferketten

Cloud-Lösungen erlauben es, Daten in Echtzeit auszutauschen und sämtliche Akteur:innen entlang der Lieferkette miteinander zu vernetzen. Dies verbessert nicht nur die Kommunikation, sondern auch die Reaktionsfähigkeit auf unerwartete Ereignisse. Egal ob Beschaffung, Produktion oder Distribution – mit Cloud-Technologien können alle Prozesse zentral gesteuert und überwacht werden.

Automatisierung und KI im Supply Chain Management

Die Einführung von Automatisierungslösungen reduziert manuelle Tätigkeiten, wodurch Fehlerquellen minimiert und Betriebskosten gesenkt werden. Robotik und KI optimieren die Planung, beschleunigen die Fertigung und sorgen für präzisere Lagerhaltung.
Automatisierung ist daher ein Schlüssel zur Steigerung von Qualität und Kundenzufriedenheit.

Warum Digitalisierung zum Erfolgsfaktor im Supply Chain Management wird

Die Kombination dieser Technologien führt zu einem grundlegenden Wandel im SCM. Unternehmen können ihre Kosten deutlich reduzieren, ihre Prozesse effizienter gestalten und die Anforderungen der Kund:innen besser erfüllen.

Digitalisierung ist nicht nur ein Wettbewerbsvorteil, sondern ein Muss, um in einem dynamischen Marktumfeld zu bestehen.

Nachhaltige Lieferketten erfolgreich gestalten

Ein modernes Supply Chain Management berücksichtigt zunehmend ökologische und soziale Aspekte, um nachhaltiger und verantwortungsvoller zu agieren.

CO₂-Emissionen in der Lieferkette reduzieren

Durch die Optimierung von Transportwegen, den Einsatz umweltfreundlicher Transportmittel und nachhaltige Verpackungslösungen können Unternehmen ihren CO2-Fußabdruck erheblich reduzieren. Grüne Technologien wie Elektrofahrzeuge und alternative Kraftstoffe tragen zusätzlich zur Umweltfreundlichkeit bei.

Soziale Verantwortung im Supply Chain Management

Die Zusammenarbeit mit ethisch einwandfreien Lieferanten und die Einhaltung internationaler Arbeitsstandards sind essenziell für ein nachhaltiges SCM. Unternehmen, die ihre soziale Verantwortung wahrnehmen, stärken nicht nur ihre Marke, sondern gewinnen auch das Vertrauen ihrer Kund:innen.

Nachhaltiges Supply Chain Management stärkt Vertrauen und Marke

Ein nachhaltiges SCM hat langfristige Vorteile: Es steigert die Attraktivität des Unternehmens bei umweltbewussten Verbraucher:innen, erhöht das Vertrauen in die Marke und sorgt für eine stärkere Bindung der Kundschaft. Gleichzeitig wird die Grundlage für eine zukunftssichere Lieferkette geschaffen.

Supply Chain Management mit dem ERP-System diva effizient digitalisieren

diva von MAC IT-Solutions ist die ideale Lösung, um Ihre Supply Chain Prozesse effizienter, transparenter und zukunftssicherer zu gestalten. Die ERP-Lösung wurde speziell für die Bedürfnisse moderner Unternehmen entwickelt und bietet zahlreiche Vorteile:

  • Echtzeit-Transparenz.

Mit diva behalten Sie jederzeit die volle Kontrolle über alle Schritte Ihrer Lieferkette. Echtzeit-Daten ermöglichen schnelle und fundierte Entscheidungen, wodurch Engpässe und Verzögerungen vermieden werden.

  • Automatisierung.

diva reduziert manuelle Tätigkeiten und minimiert Fehlerquellen. Automatisierte Prozesse sorgen für eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Abteilungen und externen Partner:innen.

  • Flexibilität.

Die skalierbare Struktur von diva passt sich den Anforderungen Ihres Unternehmens an. Egal ob Start-up oder etablierter Marktführer – diva wächst mit Ihren Bedürfnissen.

  • Integration.

diva verbindet alle wichtigen Bereiche Ihres Unternehmens, von der Beschaffung über die Produktion bis hin zur Distribution. So wird eine nahtlose Planung, Steuerung und Optimierung gewährleistet.

Fazit: Mit modernem Supply Chain Management langfristig erfolgreich sein

Das Supply Chain Management ist nicht nur eine operative Notwendigkeit, sondern ein zentraler Treiber für den Erfolg im Online-Handel.

Moderne Technologien wie Big Data, Automatisierung und Cloud-Lösungen helfen dabei, Prozesse zu optimieren, Kosten zu reduzieren und die Kundenzufriedenheit zu steigern.

Nutzen Sie die Möglichkeiten eines ERP-Systems wie diva, um Ihre Lieferkette effizient, flexibel und zukunftssicher zu gestalten. So steigern Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit mit einer maßgeschneiderten Lösung, die Ihre Prozesse optimiert und Marktanforderungen gerecht wird.

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ERP-Migration bei Netto Marken-Discount: diva auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central schafft skalierbare Systembasis

ERP-Migration bei Netto Marken-Discount: diva auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central schafft skalierbare Systembasis

 

1. Kundenbeschreibung – E-Commerce bei Netto Marken-Discount mit skalierbarer ERP-Basis

Die NeS GmbH betreibt den Netto-Onlineshop und verantwortet als E-Commerce-Tochter von Netto Marken-Discount das digitale Geschäft eines der größten Lebensmitteldiscounter Deutschlands. Mit einem stetig wachsenden Sortiment, hohen Auftragsvolumina und steigenden Anforderungen an Servicequalität und Prozessgeschwindigkeit spielt der E-Commerce-Bereich eine zentrale Rolle in der digitalen Wachstumsstrategie des Unternehmens. Kund:innen erwarten schnelle Bestellprozesse, verlässliche Lieferungen und einen reibungslosen Kundenservice. Diese Anforderungen setzen eine leistungsfähige und skalierbare ERP-Basis im Hintergrund voraus. Seit über zehn Jahren setzt NeS dafür auf diva von MAC IT-Solutions.

2. Ausgangssituation – Microsoft Dynamics NAV bremst Releasefähigkeit und Skalierbarkeit

Seit 2016 lief diva bei NeS auf Basis von Microsoft Dynamics NAV. Über die Jahre war die Systemlandschaft dabei um zahlreiche Individualentwicklungen gewachsen, die eng mit dem Standard verwoben waren. Diese Anpassungen sicherten zwar spezifische Prozesse ab, erhöhten aber zunehmend die technische Komplexität: Releasezyklen wurden aufwändiger und die Wartbarkeit des Systems nahm ab.

Um dem entgegenzuwirken und die Plattform zukunftssicher aufzustellen, entschied sich NeS daher 2023 für einen grundlegenden Modernisierungsschritt: den Wechsel von Microsoft Dynamics NAV auf Microsoft Dynamics 365 Business Central. Ziel war es, die Releasefähigkeit deutlich zu erhöhen und eine hoch skalierbare Architektur zu etablieren, die sich künftig einfacher aktualisieren lässt.

3. ERP-Migration – Wechsel auf Microsoft Dynamics 365 Business Central

Das Migrationsprojekt startete im Herbst 2023 und wurde nach rund 1,5 Jahren Projektlaufzeit pünktlich im Juni 2025 mit dem Go-Live abgeschlossen. Im Zentrum des Projekts stand die konsequente technische Trennung von Standard- und Individualfunktionen: Was zuvor eng miteinander verwoben war, wurde gezielt entflochten und, wo möglich, in den diva-Standard zurückgeführt.

Vor-Ort-Workshops und umfangreiche Integrationstests sorgten im Projektverlauf für ein gemeinsames Verständnis der fachlichen Anforderungen zwischen den Teams. Zum Go- Live begleitete ein erfahrenes MAC-Team die Umstellung direkt vor Ort bei NeS in Regensburg. Der Echtstart verlief dabei stabil und es konnten bereits am ersten Tag über 10.000 Aufträge reibungslos verarbeitet werden.

4. Lösung – diva auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central

Netto setzt weiterhin auf die ERP-Branchenlösung diva von MAC IT-Solutions, jetzt jedoch auf der aktuellen Technologieplattform Microsoft Dynamics 365 Business Central. Zu den funktionalen Highlights der neuen Systemlandschaft zählen:

– die Weiterentwicklung des Ticketsystems mit zentraler Kundenhistorie
– ein gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen collana solutions entwickeltes Lieferantenportal mit über 200 aktiv angebundenen Partnern
– die Integration des Bonusprogramms PAYBACK
– die Anbindung weiterer moderner Zahlungsarten
– verbesserte Kreditoren- und Rechnungsprüfungsprozesse

Ausschlaggebend für die erneute Entscheidung für MAC und diva waren das über Jahre gewachsene Prozessverständnis der MAC sowie die Möglichkeit, individuelle Anforderungen künftig innerhalb einer releasefähigen Standardlösung abzubilden.

5. Ergebnis – 22 Prozent kürzere Bearbeitungszeiten und weniger manuelle Prozesse

Die zentrale Datenbasis ermöglicht heute eine durchgängige Transparenz über alle kundenbezogenen Prozesse hinweg. Im Kundenservice stehen sämtliche Informationen zu Anfragen, deren Historie und Lösungswegen gebündelt zur Verfügung. Dadurch konnte die durchschnittliche Bearbeitungszeit von Kundenanfragen um rund 22 Prozent reduziert und die First-Contact-Resolution deutlich verbessert werden. Interne Rückfragen sanken um bis zu 15 Prozent.

Auch im operativen E-Commerce-Geschäft zeigen sich Effizienzgewinne: Die Fehlerquote in der Auftragsbearbeitung wurde im zweistelligen Prozentbereich gesenkt, manuelle Eingriffe reduzierten sich spürbar. Im Lieferantenumfeld beschleunigte das neue Portal das Onboarding neuer Partner und senkte die Integrationskomplexität externer Systeme deutlich.

6. Erfolgsfaktoren – Standardisierung schafft langfristige Releasefähigkeit

Die Zusammenarbeit zwischen Netto und MAC IT-Solutions ist geprägt von kontinuierlicher Weiterentwicklung über viele Jahre. Bereits das ursprüngliche Ticketsystem von NeS entstand einst in gemeinsamer Entwicklungsarbeit mit dem Servicecenter von Netto und ist seither fester Bestandteil des diva-Standards – ein Beleg dafür, dass aus den spezifischen Anforderungen eines einzelnen Kunden dauerhafter Mehrwert für die gesamte Lösung entstehen kann.

Die bewusste Entscheidung, im Zuge der Business-Central-Migration Individualentwicklungen gezielt in den Standard zurückzuführen, war einer der größten Veränderungsschritte des Projekts. Sie zahlt sich jedoch über den Go-Live hinaus aus, da künftige Updates dadurch spürbar einfacher umzusetzen sind.

7. Testimonial

„Dieses Projekt ist erneut ein Beispiel dafür, was möglich ist, wenn partnerschaftlich zusammengearbeitet wird. Wir haben gemeinsam anspruchsvolle Schritte gemeistert. Mit der neuen Systemlandschaft sind wir nun zukunftsorientiert aufgestellt.“

Christina Stylianou, Leiterin Unternehmenskommunikation, Netto Marken-Discount

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ERP-Modernisierung bei Bike-Discount: Mehr Effizienz für E-Commerce, Logistik und Onlinehandel

ERP-Modernisierung bei Bike-Discount: Mehr Effizienz für E-Commerce, Logistik und Onlinehandel

Bike-Discount ist ein international tätiger Fahrradhändler mit starkem Fokus auf E-Commerce. Das Unternehmen wurde 1989 gegründet und zählt heute mit mehr als 25.000 Produkten im Sortiment zu den führenden Onlineshops im europäischen Radsportbereich. Jährlich werden über 1 Million Pakete weltweit versendet.

Die Firmenzentrale befindet sich in Grafschaft-Ringen, wo eine 10.000 m² große Versand- und Lagerhalle mit moderner Technik den internationalen Versandhandel unterstützt. Neben zahlreichen Topmarken vertreibt Bike-Discount die Eigenmarke RADON, die regelmäßig Testsiege in bedeutenden Fachmagazinen erzielt, und gehört zu den größten CUBE-Händlern in Deutschland.

Ergänzt wird das Onlinegeschäft durch den MEGASTORE in Bonn mit 5.000 m² Verkaufsfläche, auf der rund 30.000 Artikel und 10.000 Räder erlebbar sind.

Veraltetes ERP und wachsender Modernisierungsdruck.

Bereits seit 2013 setzt Bike-Discount in allen relevanten E-Commerce-Prozessen auf die Branchenlösung diva auf Basis von Microsoft Dynamics NAV. Neben der Omnichannel-Erfahrung der MAC waren Vielseitigkeit, Skalierbarkeit und internationale Ausrichtung des ERP-Systems zentrale Entscheidungskriterien. 

Mit dem Ende des Supports für die eingesetzte Microsoft-Dynamics-NAV-2013-Version wurde eine Erneuerung der ERP-Landschaft unumgänglich. Um die Zukunftsfähigkeit des Systems zu sichern, beauftragte Bike-Discount daher seinen langjährigen Partner MAC mit einem Upgrade auf die neueste technologische Plattform von Microsoft. Ziel war es, eine moderne, releasefähige Systemlandschaft zu schaffen und gleichzeitig bewährte Prozesse zu optimieren.

diva auf Basis von Business Central als Herzstück für E-Commerce und Logistik.

Bike-Discount setzt auch weiterhin auf die ERP-Branchenlösung diva von MAC IT-Solutions, jetzt jedoch auf der aktuellen Technologieplattform Microsoft Dynamics 365 Business Central (BC). Die modernisierte Systemlandschaft bildet die zentrale Basis für alle relevanten Handels- und Logistikprozesse und ist konsequent auf Performance, Skalierbarkeit und Releasefähigkeit ausgelegt. 

Ergänzend wurden das Versandmodul Labelport, das mehrere Versanddienstleister über eine einheitliche Schnittstelle für Paketlabels anbindet, sowie die Multi-Payment-Plattform collana pay implementiert. Beide Lösungen automatisieren heute zentrale Prozesse im Tagesgeschäft. 

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Lösung ist der Bestellvorschlag, der auf dynamischen Bedarfsberechnungen basiert. Dieser liefert automatisiert präzise Empfehlungen für Bestellmengen, die sich transparent nachvollziehen lassen, und unterstützt so eine effizientere Disposition.

Ein zentraler Einsatzbereich von diva bei Bike-Discount ist außerdem seit vielen Jahren die Logistik. Im Zuge der Migration entwickelte das MAC-Team dafür die diva-Logistik als eigenständige App für Business Central. Bike-Discount ist der erste BC-Kunde, der die Logistik App vollständig mit allen Mehrwerten produktiv nutzt.

Geschäftsprozesse neu gedacht und technisch aufgerüstet 

Das Projekt startete im Jahr 2023 und wurde parallel zur Einführung des neuen Online-Shops umgesetzt. Dieser wurde durch einen externen Partner von Shopware 5 auf Shopware 6 aktualisiert. Ein von MAC eigens entwickelter Webshop-Connector sorgt dabei heutzutage für eine nahtlose Anbindung des Shops an diva und ermöglicht einen standardisierten Datenaustausch zwischen ERP- und E-Commerce-Plattform. 

Im Rahmen einer detaillierten Prozessanalyse wurden zu Beginn zudem die bestehenden Geschäftsabläufe hinsichtlich ihrer Effizienz, Aktualität und Relevanz geprüft. Anschließend wurden diese auf Basis des neuen diva BC Standards umgestaltet, um von den Neuerungen in diva und BC zu profitieren und die Upgradefähigkeit der Lösung sicherzustellen. 

Bereits kurz nach dem Go-Live am 01. März 2026 liefen Wareneingänge, Kommissionierung über MDE-Geräte, Versandabwicklung sowie Zahlungsprozesse stabil produktiv. In der ersten Woche nach dem Go-Live konnten so rund 30.000 Aufträge erfolgreich verarbeitet, verpackt und versendet werden – ein eindrucksvoller Beleg für die Stabilität der neuen Lösung.

Technologische Modernisierung mit klaren Effizienzvorteilen.

Mit der Umstellung profitiert Bike-Discount im Wesentlichen von: 

  • einer zukunftsfähigen und leistungsstarken ERP-Lösung auf dem neuesten Stand der Technologie
  • gesteigerter Performance und optimierten Geschäftsprozessen
  • Zukunftssicherheit durch Releasefähigkeit und damit kontinuierlicher technologischer Weiterentwicklung
  • einer deutlich effizienteren Lagerlogistik: Die Automatisierung des Wareneingangsprozesses reduziert den täglichen manuellen Aufwand im Lager um bis zu zwei Stunden
  • einer integrierten Standardanbindung des neuen Webshops über den diva Webshop-Connector zu Shopware 6

»Mit der Migration konnten wir unser ERP-System auf die modernste Technologie heben und gleichzeitig unsere Geschäftsprozesse gezielt optimieren. Diese Kombination bietet uns klare Vorteile bei Performance, Effizienz und Zukunftssicherheit. Die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit MAC IT-Solutions war für uns ein entscheidender Faktor für den Erfolg dieses Projekts.«

Ralf Heisig, Geschäftsführer von Bike-Discount

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E-Commerce skalieren: Mit ERP-System und automatisierten Prozessen 10.000+ Bestellungen täglich effizient bewältigen

E-Commerce skalieren: Mit ERP-System und automatisierten Prozessen 10.000+ Bestellungen täglich effizient bewältigen

Ihr E-Commerce-Geschäft boomt und Sie wollen nun den nächsten Umsatzsprung schaffen? Doch ein Zuwachs an Kundinnen und Kunden bringt nicht nur mehr Gewinn, sondern auch mehr Bestellungen, Pakete, Aufwand und Anfragen für den Kundenservice. Ohne skalierbare Abläufe droht die Erfolgswelle zur Belastungsprobe für Team und Technik zu werden.

Manuelle Prozesse, Datensilos oder starre IT-Systeme können Ihr Wachstum ausbremsen. Doch mit der richtigen Strategie verwandeln Sie jede Hürde in einen Hebel für stärkere Markenbindung und zufriedene Kundinnen und Kunden. In diesem Artikel beleuchten wir daher die Frage, wie Sie die Skalierung im E-Commerce meistern. Dafür verraten wir Ihnen einige Tipps und Werkzeuge, um die Hindernisse zu umschiffen.

Das Wichtigste auf den Punkt gebracht.

  • Nutzen Sie das anhaltende E-Commerce-Wachstum, um neue Märkte, Zielgruppen und Skaleneffekte zu erschließen. Höhere Stückzahlen senken beispielsweise Einkaufspreise und Versandkosten.
  • Zu den größten Hindernissen des Wachstums zählen manuelle Prozesse, Datensilos, schlechtes Retourenmanagement, fehlende Echtzeitdaten sowie veraltete Systeme. Aber auch ungenügende Expertise, die Performance der Seite und unausgereiftes Marketing können Ihnen Steine in den Weg legen.
  • Ein Erfolgsfaktor liegt darin, frühzeitig Lager-, Fulfillment- und Retourenprozesse zu automatisieren. Sämtliche Daten sollten in einem zentralen System zusammenlaufen, damit Sie Prozesse durch Echtzeitdaten steuern können.
  • Ein ERP-System wie diva, das speziell auf die Bedürfnisse im E-Commerce zugeschnitten ist, hilft Ihnen, viele der Herausforderungen zu umschiffen und Prozesse zu steuern. Zudem ist es flexibel und wächst mit Ihrem Unternehmen mit.

Hier mehr über die Unternehmenssoftware diva erfahren!

E-Commerce skalieren: Diese Vorteile bietet nachhaltiges Wachstum für Unternehmen

Unter anderem eröffnet das Wachstum des Online-Shops neue Möglichkeiten für Geschäftsmodelle und Absatzmärkte. Sie können mit Ihren Produkten etwa Zugang zu ausländischen Märkten erhalten oder Ihre Brand durch Marktplatz-Anbindungen zu mehr Erfolg führen. Die Skalierung kann aber auch die Türen zu neuen Zielgruppen und neuen Kundinnen und Kunden öffnen.

Gleichzeitig kann Ihr E-Commerce-Business von sogenannten Skaleneffekten profitieren. Höhere Bestellmengen sichern Ihnen nämlich bessere Einkaufskonditionen und attraktive Versandtarife. Kein Wunder, dass viele Unternehmen das Wachstum als große Chance für Marke und Umsatz betrachten.

Aber wie steht es um das Wachstumspotenzial? Das Wachstum im E-Commerce scheint kein Ende nehmen zu wollen. Das zeigt auch der Global E-Commerce Sales Growth Report 2024: Lag der weltweite Umsatz 2022 noch bei 5,13 Billionen USD, stieg er 2023 bereits um 9,7 % auf 5,62 Billionen USD an. In so gut wie allen Ländern lässt sich dieser Anstieg des Umsatzes vermerken.

Was bedeutet das für Online-Shops? Sowohl national als auch international ist grundsätzlich eine Skalierung möglich und die Prognose für 2028 erwartet einen Weltumsatz von 8,01 Billionen USD.

E-Commerce skalieren: Die 10 größten Herausforderungen für Online-Shops

Sowohl manuelle Prozesse, Datensilos, falsch kalkulierte Ressourcen als auch ineffiziente Strukturen und Prozesse können sich als Stolpersteine des Skalierungs-Weges erweisen. In der Radial-LinkedIn-Umfrage 2023 gaben 33 % der befragten Händler:innen an, dass die Retouren-Logistik die größte Herausforderung sei.

The sky is the limit – dieser Spruch gilt also nur für die Unternehmen, die es schaffen, die Herausforderungen zu umschiffen. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über gängige Hindernisse und einige Tipps, wie Sie diese aus dem Weg räumen können.

Hindernis 1: Manuelle Prozesse bremsen die Skalierung im E-Commerce

Jeder Prozess, den ein Team noch manuell ausführt, multipliziert sich bei wachsendem Bestellvolumen im E-Commerce. Mit ihm steigen auch die Schleifen, Fehlerquoten und Kosten an. Da die Komplexität von Aufgaben, Abläufen und Prozessen zunimmt, kommt ein weiteres Problem hinzu: Das Unternehmen verliert die Fähigkeit, transparent und schnell auf Informationen zuzugreifen.

Um die Performance sicherzustellen, sollten Sie daher bereits in den ersten Schritten der Skalierung mögliche Prozesse automatisieren. Mit automatisierten Workflows, Scanner-gestützten Lagerplätzen, QR-Codes an Produkten und zentralen Dashboards erkennen Sie etwa Engpässe, bevor sie zu Umsatzbremsen werden.

Hindernis 2: Retourenmanagement effizient automatisieren

Deutschland gilt als Retouren-Europameister! Die Forschungsgruppe Retourenmanagement der Universität Bamberg stellte 2021 fest, dass Kundinnen und Kunden fast jedes vierte Paket zurückschickten. Geschätzt kamen hier etwa 530 Millionen Retouren-Sendungen mit rund 1,3 Milliarden Artikeln zusammen. Warum das relevant ist? Wächst Ihr Online-Shop, steigt die Anzahl der Bestellungen und damit zumeist auch die Anzahl an Retouren.

Im E-Commerce entsteht dadurch viel Aufwand:

  • Kosten für Porto
  • Identifizierung und Zuweisung der Produkte
  • Qualitätsprüfung
  • Rückführung der Produkte
  • Verrechnung und Abwicklung

Ohne durchgängiges Retourenmanagement binden fehlerhafte Prozesse Kapital, verlängern den Cash-Conversion-Cycle und strapazieren die Geduld Ihrer Kundinnen und Kunden. Alle wünschen sich schließlich eine schnelle Abwicklung und Rückerstattung.

Hier sollten Sie auf standardisierte und automatisierte Prozesse setzen. Geben Sie Ihren Kund:innen Einsicht, wie es um die Retoure steht und welche Schritte als Nächstes erfolgen.

Hindernis 3: Datensilos vermeiden und Datenqualität im ERP verbessern

Ihre Daten liegen in getrennten Shop-, ERP-, CRM- und Versandsystemen, die nicht miteinander kommunizieren? So entstehen Datensilos, die doppelte Datensätze, widersprüchliche Bestände und falsche Rückschlüsse liefern. Die Skalierung des E-Commerce-Geschäftes verschärft das Problem. Denn durch die fehlerhaften Daten besteht die Möglichkeit, dass alle Prognosen und Berechnungen auf einen Fehler hinauslaufen und sie völlig danebenliegen.

Die Integration eines ERP-Systems ist heutzutage eine entscheidende Voraussetzung im E-Commerce. Es sichert die Datenqualität Ihres Unternehmens und bildet die Grundlage für Ihren Erfolg.

Holen Sie mit Data Analytics von MAC mehr aus Ihren Daten heraus!

Hindernis 4: Ressourcen und Kapazitäten richtig für Wachstum planen

Einige Unternehmen unterschätzen die Kosten und den zeitlichen Aufwand, der mit einer Skalierung einhergeht. Worin liegen entscheidende Kriterien für den Erfolg? Darin, ein kompetentes Team auf die Beine zu stellen, einen realistischen zeitlichen Rahmen zu setzen und finanzielle Mittel bereitzustellen.

Auch die Rahmenbedingungen spielen eine Rolle. Ist das Unternehmen startklar für das Wachstum? Finden Sie es mit folgenden Fragen heraus:

  • Sind ausreichend Kundenservicekapazitäten für die Betreuung neuer Kundinnen und Kunden vorhanden?
  • Sind die Lagerbestände ausreichend, um einen höheren Bedarf zu decken?
  • Sind aktuelle Prozesse skalierbar oder müssen neue geschaffen werden?

Ziehen Sie relevante Daten für die Entscheidungen heran.

Hindernis 5: Mit Echtzeitdaten und KPIs bessere Entscheidungen treffen

Ohne klare KPI-Dashboards steuern Sie Ihr E-Commerce-Business im Blindflug. Wie viel Gewinn wirft ein Produkt ab? Wie viel Umsatz haben Sie generiert? Was sind Ladenhüter und was Bestseller? Sämtliche Daten können Sie beim Skalieren unterstützen und helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Ein integriertes ERP wie diva synchronisiert Bestände, Aufträge und Kundendaten in Echtzeit. Damit schafft es die notwendige Transparenz für nachhaltiges Wachstum.

Hindernis 6: Moderne ERP-Systeme als Grundlage für skalierbares Wachstum

Auch wenn Ihre IT-Infrastruktur bisher gute Dienste geleistet hat, sollten Sie sich fragen, ob sie auch für die Zukunft geeignet ist. Wächst sie mit dem E-Commerce mit oder stößt sie an ihre Grenzen? Es ist sinnvoll, eine Checkliste mit benötigten Funktionen und weiteren Anforderungen zu erstellen.

Ein veraltetes System kann das Wachstum Ihres Shops behindern und stellt zudem ein Risiko für die Datensicherheit dar. Ein modernes ERP-System bietet hingegen selbst bei einer Internationalisierung funktionierende Schnittstellen und Funktionen für den länderübergreifenden Handel.

Hindernis 7: Fachkräftemangel und fehlendes Know-how erfolgreich ausgleichen

Skalieren Sie ein Unternehmen, benötigen Sie Fachwissen im Team. Drei Viertel der deutschen Unternehmen klagen jedoch über fehlende Expertinnen und Experten für digitale Projekte. Über 70 % der europäischen Firmen sehen den Skill-Gap sogar als Investitionsbremse.

Die gute Nachricht? Es gibt zahlreiche Anbieter:innen auf dem Markt, deren Expertenteams Sie beim Abhaken Ihrer Checkliste an Anforderungen unterstützen. Zusammen entwickeln Sie eine Struktur, die zu Ihrem Unternehmen passt.

Hindernis 8: Customer Experience und Shop-Performance nachhaltig verbessern

Beim Skalieren des E-Commerce-Shops sollten Sie die Performance Ihrer Website nicht auf die leichte Schulter nehmen. Nutzer:innen nehmen nämlich die Ladezeit auf allen Endgeräten sehr ernst, wie Google feststellt. So brachen 53 % den Besuch der mobilen Seite bereits nach drei Sekunden ab, wenn die Seite bis dahin nicht geladen war.

Aber auch weitere Kriterien helfen, die Kundenerfahrung zu verbessern und das Business erfolgreich zu skalieren. Zum Beispiel:

  • Filter- und Suchfunktionen
  • personalisierte Produktempfehlungen
  • Übersichtliche Kategorien und Bedienung
  • Ansprechendes Design

Hindernis 9: Liquidität und Cashflow beim Wachstum sichern

Ohne eine vorausschauende Cashflow-Steuerung geraten selbst margenstarke Online-Shops schnell in die Finanzierungsklemme. In der IHK-ibi-Handelsstudie 2024 nennen 40 % der deutschen Händler:innen Liquiditätsengpässe als akute Belastung – noch vor Mietsteigerungen oder Eigenkapitalrückgängen.

Die Lösung? Sie liegt unter anderem in einem automatisierten Forderungsmanagement, Echtzeitauskünften zur Liquidität, einer zügigen Rechnungsstellung sowie einem optimierten Lagermanagement.

Hindernis 10: E-Commerce-SEO als Wachstumsmotor für mehr Sichtbarkeit

Im Onlinehandel entscheidet nicht allein das Sortiment, sondern die Sichtbarkeit. Wer bei Google & Co. nicht auffindbar ist, überlässt Kundinnen und Kunden der Konkurrenz. Eine durchdachte SEO-Strategie ist daher kein „Nice-to-have“, sondern ein zentraler Hebel für nachhaltiges Wachstum und Conversion-Optimierung.

Moderne E-Commerce-SEO-Ansätze gehen weit über klassische Keyword-Optimierung hinaus:

  • Strategische Content-Architektur: Kategorieseiten, Filterlogiken und interne Verlinkungen werden so gestaltet, dass Suchmaschinen eine klare Relevanz erkennen und Nutzer:innen gleichzeitig schnell zum gewünschten Produkt finden.
  • Data-driven Content-Optimierung: Texte, Snippets und Metadaten werden datenbasiert weiterentwickelt – gestützt auf Search Console, Ranking-Daten und Conversion-Analysen.
  • Synergie mit Performance Marketing: SEO ist am wirksamsten, wenn es mit SEA, Social Ads und CRM-Kampagnen verzahnt ist. Erst die Kombination sorgt für eine konsistente Customer Journey.
  • Seasonal & Event-driven Tactics: Black Friday, Cyber Week oder eigene Sales-Events – solche Peaks erfordern eine rechtzeitige SEO- und Kampagnenvorbereitung, um maximalen Traffic und Umsatz zu generieren.

Praxis-Tipp: Setzen Sie A/B- und Multivariantentests nicht nur für Ads, sondern auch für SEO-relevante Elemente wie Snippet-Texte, CTAs oder Kategorie-Strukturen ein. So erkennen Sie, welche Variante tatsächlich die Conversion-Rate hebt – basierend auf echten Daten statt Bauchgefühl.

Checkliste: E-Commerce erfolgreich skalieren – Schritt für Schritt zum Wachstum

Gründerinnen und Gründer, die ihr Unternehmen durch das Skalieren aufs nächste Level heben wollen, sollten schrittweise folgende E-Commerce-Checkliste abhaken:

  • Ressourcen und Budget bereitstellen
  • Expert:innen ins Boot holen
  • E-Commerce-Geschäft analysieren
  • Ziele des Unternehmens festsetzen
  • Integration eines flexiblen ERP-Systems
  • Automatisierung von Prozessen
  • Anpassen der Workflows an neue Anforderungen
  • Tracken von Kennzahlen und Kundenzufriedenheit
  • Marketing-Strategie für Website inkl. SEO und Ads

Alles abgehakt? Dann sind über 10.000 Bestellungen pro Tag für Ihren Shop leicht zu bewältigen! 

Mit dem ERP-System diva den E-Commerce nachhaltig skalieren und Umsatz steigern

Mit MAC haben Sie einen verlässlichen Partner und Experten an Ihrer Seite, wenn es darum geht, Ihr Business zu skalieren. Unser ERP-System diva verknüpft Shop, Lager, Versand, Marketing und Buchhaltung auf einer flexiblen Plattform, die genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist und mit Ihrem Unternehmen mitwächst.

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch und legen Sie den Grundstein, um 10.000+ Bestellungen täglich mit Leichtigkeit zu meistern!

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