Autor: Firma Lino

Prozessautomation im Maschinenbau: Wie Unternehmen manuelle Routine aus der Konstruktion nehmen

Prozessautomation im Maschinenbau: Wie Unternehmen manuelle Routine aus der Konstruktion nehmen

Ein Kunde fragt eine Sonderausführung an, der Vertrieb sagt einen Liefertermin zu, und in der Konstruktion beginnt die Suche nach dem passenden CAD-Modell. Wochen vergehen, bis Zeichnung und Stückliste fertig sind, weil jede Variante von Hand angepasst wird. Dieses Szenario beschreibt einen Alltag, den viele Konstrukteure im Maschinenbau kennen – und genau hier setzt Prozessautomation an: Sie ersetzt manuelle, fehleranfällige Einzelschritte durch vordefinierte, wiederholbare Abläufe.

Was Prozessautomation im Engineering konkret leistet

Als wichtiger Baustein von Engineering Automation verbindet die Prozessautomation CAD-, PDM- und ERP-Systeme zu durchgängigen Workflows und eliminiert bestehende Medienbrüche. Mit Lino Automate lassen sich z. B. wiederkehrende Aufgaben – das Öffnen, Bearbeiten und Ablegen technischer Daten – über sogenannte Aktionslisten regelbasiert und ohne Programmierkenntnisse abbilden. Ein Trigger, etwa ein Knopfdruck oder ein Ereignis im PDM-System, stößt die komplette Kette an: vom Verarbeiten der CAD-Daten bis zum Anstoßen von Folgeprozessen im Backend. Lino-Kunden berichten von 25 bis 50 Prozent kürzeren Durchlaufzeiten und über 30 Prozent weniger Fehlern in der Auftragsabwicklung.

Ein konkretes Beispiel liefert die Konfigurationsautomatisierung mit Tacton Design Automation. Grundlage ist ein Mastermodell im CAD-System, in dem alle relevanten Maße, Bauteile und Features hinterlegt sind. Ein Konfigurationsmodell verknüpft diese Attribute mit einer Bedienoberfläche, über die Nutzer per Eingabefeld, Dropdown oder Schieberegler eine Variante zusammenstellen. In einer Live-Demo an einer Handspindelpresse zeigte sich das Prinzip: Die Wahl einer höheren Presskraft führt automatisch zur Anpassung der erforderlichen Abmessungen der Presse, schränkt die Auswahl des Spindeldurchmessers ein und schlägt bei Konflikten unmittelbar eine gültige Kombination vor. Zusatzteile wie zusätzliche Führungen werden automatisch eingefügt. Gleichzeitig werden Bauteile – beispielsweise die Standardgrundplatte – bei Bedarf automatisch durch eine vergrößerte Grundplatte mit Spannnuten ersetzt, ohne dass der Anwender einzelne Komponenten auswählen muss. Weil jede Variante vom selben fehlerfreien Mastermodell abgeleitet wird, bleibt die technische Validität über alle Ausführungen hinweg erhalten.

Auch die Fertigungszeichnung entsteht nicht mehr manuell neu: Tacton Design Automation aktualisiert Maße, Ansichten und Stücklistenpositionen automatisch, sobald sich das Konfigurationsmodell ändert – Ansichten überschneiden sich nicht, Maßstäbe passen sich an die Bauteilgröße an. Für Solidworks-Anwender ergänzt zusätzlich Lino 2D fix die Zeichnungsautomatisierung um ein eigenes Modul. Ein Zulieferer aus dem Türenbau beziffert die Zeitersparnis durch den Einsatz von Design Automation auf rund 90 Prozent gegenüber der manuellen Konstruktion vergleichbarer Varianten.

Die technische Anbindung erfolgt über Schnittstellen zu ERP- und PLM-Systemen, sodass die erzeugte Variante direkt in nachgelagerte Prozesse übergeben wird. Für die Anwender bedeutet das: Sie bleiben in ihrer gewohnten CAD-Umgebung, während im Hintergrund Regeln und Konfigurationslogik die eigentliche Automatisierung übernehmen. Die Lino GmbH bringt aus knapp 20 Jahren Beratungs- und Softwareentwicklungspraxis im Maschinenbau die Erfahrung mit, um solche Abläufe für unterschiedliche CAD-Systeme wie Autodesk Inventor oder Solidworks umzusetzen.

Der Zeitunterschied zeigt sich am deutlichsten bei der Dokumentanlage selbst. Bei der manuellen Variante muss ein Konstrukteur oder Sachbearbeiter jeden Schritt einzeln begleiten: Dateien öffnen, Bauteilnummern und Klassifizierungen von Hand ins PDM-System eintragen, Metadaten prüfen, Dokument anlegen, wieder einchecken – und das für jede einzelne Variante neu. Diese Zeit lässt sich nicht sinnvoll parallelisieren, weil jemand währenddessen faktisch danebensitzen und den Vorgang überwachen muss. Mit Lino Automate PDM entfällt genau dieser gebundene Faktor Mensch: Der komplette Ablauf läuft als hinterlegte Aktion im Hintergrund, während der Konstrukteur sich bereits dem nächsten Auftrag widmen kann. Aus Minuten pro Dokument wird so effektiv keine Wartezeit mehr – nicht weil der einzelne Schritt schneller ausgeführt wird, sondern weil er keine gebundene Arbeitszeit mehr bindet.

Webinar nicht verpassen

Wer sehen möchte, wie sich Konstruktionsprozesse mit Tacton Design Automation und Lino Automate PDM in Autodesk Inventor automatisieren lassen, findet praxisnahe Einblicke im Webinar „Tacton Design Automation mit Autodesk® Inventor® und Lino® Automate PDM“ am 30. Juli 2026. Im Mittelpunkt stehen die Automatisierung wiederkehrender CAD- und PDM-Aufgaben sowie die Vermeidung von Änderungsaufträgen durch valide Konstruktionsergebnisse. Bitte beachten Sie: Das Webinar wird auf Englisch gehalten, eine anschließende deutsche Übersetzung gibt es nicht.

Über die Lino GmbH

Die Lino Gruppe ist Anbieter technologieführender Software-Lösungen und von Beratungsleistungen für Design Automation, CAD-Daten-Generierung, CPQ, Systemintegration, 3D-Web-Visualisierung und 3D-Aufstellplanung. Unternehmen verschiedener Industriebranchen realisieren mit Lino Hub, Tacton CPQ, Cosling Configurator oder Tacton Design Automation durchgängige, effiziente Vertriebs- und Produktentstehungsprozesse mit großem Einsparpotenzial.

Lino 3D Konfigurationslösungen setzen neue Maßstäbe in der Produktkonfiguration; sie revolutionieren das Entwerfen, Konfigurieren und Verkaufen komplexer Industrieprodukte. Applikationen aus CAD, PDM, PLM, ERP, CRM, Web, eCommerce oder mobilen Endgeräten lassen sich unkompliziert integrieren.

Konfigurationsspezialist und Softwareentwickler Lino GmbH ist autorisierter Tacton Business Partner, Cosling Partner, SolidWorks Solution Partner, Microsoft Solution Partner und Mitglied im Autodesk Developer Network (ADN). Lino ist an sieben Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten.

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Systemintegration: Der Unterschied zwischen Insellösung und Durchgängigkeit

Systemintegration: Der Unterschied zwischen Insellösung und Durchgängigkeit

Maschinenbauunternehmen investieren Millionen in CAD-Systeme, PDM-Plattformen und ERP-Software. Und dann überträgt ein Konstrukteur Artikelnummern und Stücklisten per Hand von einem System ins andere. Das ist kein Einzelfall. Das ist Standard in einem Großteil der deutschen Maschinenbaubranche, und es kostet mehr als die ursprüngliche Softwareinvestition zusammen.

Das eigentliche Problem heißt nicht „Fachkräftemangel“

Die Branche diskutiert seit Jahren über fehlende Fachkräfte. Was dabei zu kurz kommt: Ein erheblicher Teil der Engineering-Kapazität geht nicht an komplexe Konstruktionsaufgaben verloren, sondern an Datenpflege. Studien belegen, dass Konstrukteure bis zu 30 % ihrer Arbeitszeit für manuelle Übertragungen, doppelte Datenpflege und das Nacharbeiten von Übertragungsfehlern aufwenden.

Das sind keine Randprobleme. Das sind täglich bis zu 2,5 Stunden pro Konstrukteur, die für tatsächliche Entwicklungsarbeit fehlen. In einem Unternehmen mit zehn Konstrukteuren summiert sich das auf über 6.000 Stunden pro Jahr, verloren an Tätigkeiten, die kein einziges Produkt besser machen.

Warum Insellösungen das Problem verstärken

Der klassische Reflex auf dieses Problem ist eine neue Schnittstelle. Ein Export-Button hier, ein Import-Skript dort. Auf den ersten Blick funktioniert das. Auf den zweiten Blick entstehen neue Abhängigkeiten, neue Fehlerpunkte und neue manuelle Korrekturrunden, sobald sich eines der beteiligten Systeme aktualisiert.

Wer Systemintegration als Folge von Einzellösungen betreibt, baut Komplexität auf, keine Durchgängigkeit. Der Unterschied ist entscheidend: Eine Insellösung reduziert einen Medienbruch. Eine durchgängige Integrationsarchitektur eliminiert die Kategorie Medienbruch.

Was echte Systemintegration leistet

Durchgängige Systemintegration bedeutet: Ein Auftrag im CRM löst eine Kette aus. Der Konfigurator im Vertrieb übergibt seine Ergebnisse automatisch an die CAD-Automation. Das fertige Modell checkt sich selbst ins PDM-System ein, mit korrekten Metadaten, klassifiziert, versioniert, dublettenfrei. Stücklisten und Stammdaten landen ohne Umweg im ERP. Die Fertigung arbeitet mit Daten, die direkt aus der Konstruktion stammen, nicht aus einer manuellen Übertragung von vor drei Tagen.

Lino® Hub realisiert genau diese Architektur als zentrale Middleware. Er verbindet Konfiguratoren, CAD-Systeme, PDM- und ERP-Plattformen über eine gemeinsame Integrationslogik, konfigurierbar, erweiterbar und ohne Programmierkenntnisse.

Der Einwand: „Wir haben das bei uns immer so gemacht“

Dieser Satz kostet Unternehmen täglich Geld. Prozesse, die historisch gewachsen sind, haben oft einen hohen Grad an implizitem Wissen, aber einen niedrigen Grad an Effizienz. Die eigentliche Frage ist nicht, ob eine Integration machbar ist. Sie ist es. Die Frage ist, wie lange ein Unternehmen bereit ist, für manuelle Routinen zu bezahlen, die sich automatisieren ließen.

Für mittelständische Maschinen- und Anlagenbauer mit variantenreichen Produkten ist das besonders relevant. Jede Variante, die manuell durch vier Systeme geschleust wird, multipliziert den Aufwand. Eine intelligente Integration skaliert. Ein manueller Prozess skaliert nicht, er wächst linear mit der Auftragslage.

Was nach der Integration anders ist

Unternehmen, die ihre CAD-, PDM- und ERP-Systeme über eine zentrale Integrationslogik verbunden haben, berichten übereinstimmend von drei Effekten: kürzere Durchlaufzeiten, weniger Fehler im Produktionsprozess und Konstrukteure, die wieder konstruieren, statt Daten zu verwalten.

Das ist kein Versprechen aus einer Produktbroschüre. Das ist das Ergebnis einer strukturellen Entscheidung: Prozesse so zu bauen, dass Daten fließen, statt transportiert zu werden.

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Die Lino Gruppe ist Anbieter technologieführender Software-Lösungen und von Beratungsleistungen für Design Automation, CAD-Daten-Generierung, CPQ, Systemintegration, 3D-Web-Visualisierung und 3D-Aufstellplanung. Unternehmen verschiedener Industriebranchen realisieren mit Lino Hub, Tacton CPQ, Cosling Configurator oder Tacton Design Automation durchgängige, effiziente Vertriebs- und Produktentstehungsprozesse mit großem Einsparpotenzial.
Lino 3D Konfigurationslösungen setzen neue Maßstäbe in der Produktkonfiguration; sie revolutionieren das Entwerfen, Konfigurieren und Verkaufen komplexer Industrieprodukte. Applikationen aus CAD, PDM, PLM, ERP, CRM, Web, eCommerce oder mobilen Endgeräten lassen sich unkompliziert integrieren.
Konfigurationsspezialist und Softwareentwickler Lino GmbH ist autorisierter Tacton Business Partner, Cosling Partner, SolidWorks Solution Partner, Microsoft Solution Partner und Mitglied im Autodesk Developer Network (ADN). Lino ist an sieben Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten.

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Engineering Automation: Wie Maschinen- und Anlagenbauer Vertrieb, Konstruktion und Fertigung durchgängig verbinden

Engineering Automation: Wie Maschinen- und Anlagenbauer Vertrieb, Konstruktion und Fertigung durchgängig verbinden

 

Manuelle Übergaben kosten mehr als Ingenieursstunden
Wer im Maschinen- oder Anlagenbau täglich erlebt, wie dieselben Produktdaten in CAD, PDM, ERP und CRM separat gepflegt werden, kennt das Ergebnis: Fehler, die sich durch die gesamte Auftragsabwicklung ziehen und Konstrukteure, die Routineaufgaben bewältigen statt Entwicklung voranzutreiben. Laut einer internen Auswertung von Lino-Kundenprojekten entstehen in typischen Engineering-Prozessen bis zu 30% aller Fehler durch redundante, manuelle Dateneingaben zwischen Systemen. Diese Fehler sind nicht das Ergebnis mangelnder Sorgfalt – sie sind das Ergebnis einer Prozessarchitektur, die auf manuellen Datentransfer aufbaut.

Engineering Automation setzt an diesem Punkt an: datengetriebene Automatisierungslösung, die sich nahtlos in die vorherrschende Systemarchitektur integrieren lässt und vier essentielle Automatisierungsebenen zu einer durchgängigen Prozesskette verbindet.

Was Engineering Automation konkret bedeutet
Engineering Automation bezeichnet die regelbasierte Digitalisierung technischer Abläufe – von der Konfiguration variantenreicher Produkte über die automatische CAD-Konstruktion bis zur fehlerfreien Übergabe von Stücklisten und Fertigungsdaten an ERP und PDM. Die vier Ebenen dieser Architektur greifen systematisch ineinander:

  • Configuration Automation überführt komplexe Produktvarianten in regelbasierte Konfigurationslogiken. CPQ-Systeme (Configure, Price, Quote) erzeugen automatisch Angebote auf Basis technisch und kaufmännisch validerierter Daten. Vertrieb und Konstruktion arbeiten erstmals auf einer gemeinsamen Datenbasis.
  • Design Automation generiert aus den Konfigurationsergebnissen automatisch 3D-CAD-Modelle, 2D-Zeichnungen und Stücklisten. Produktwissen wird einmalig in Regelwerke überführt, die jede Variante prüfen, dokumentieren und ausgeben – ohne Wiederholungsaufwand für den Konstrukteur.
  • Integration Automation verbindet CAD, CAM, CPQ, PDM/PLM, ERP und CRM über eine zentrale Plattform, den Lino® Hub. Bidirektionale Datenflüsse und standardisierte Konnektoren stellen sicher, dass keine Information doppelt eingegeben oder manuell übertragen wird.
  • Intelligent Automation ergänzt die regelbasierte Logik um KI-gestützte Agenten, die bei der Anforderungserfassung, Designoptimierung und Prozesssteuerung unterstützen. Alle Automatisierungsentscheidungen bleiben erklärbar, auditierbar und normkonform – Human-in-the-Loop ist architektonisch verankert.

Warum klassische Systemintegration nicht ausreicht

  • Systemintegration verbindet Systeme und sorgt für Datenaustausch. Sie regelt aber nicht, wie sich verbundene Systeme unter realer Komplexität verhalten. Sobald ein Vertriebsmitarbeiter eine Sondervariante konfiguriert, die in keinem Standard-Template vorgesehen ist, bricht der automatisierte Ablauf ab – und ein Ingenieur übernimmt manuell.
  • Engineering Automation schafft eine übergeordnete Definitionsebene: Produktlogik wird einmalig formuliert und danach konsistent über alle beteiligten Systeme hinweg ausgeführt – unabhängig davon, ob die Ausführung in CAD, CPQ, PDM oder ERP stattfindet. Das Ergebnis sind deterministische, nachvollziehbare Prozesse, die auch unter Variantenvielfalt beherrschbar bleiben.
  • Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Hersteller von Fördertechnik mit über 2.000 aktiven Produktvarianten reduzierte seine Angebotsdurchlaufzeit nach Einführung einer Engineering-Automation-Architektur um 40%. Die Konstruktionsabteilung verarbeitete dieselbe Auftragsmenge mit 25% weniger Ressourcen, weil Routineaufgaben automatisiert und Kapazitäten für Entwicklungsarbeit freigesetzt wurden.

Produktivnutzen in unter 30 Tagen
Ein häufiges Argument gegen Automatisierungsprojekte ist die Einführungszeit. Lino begegnet diesem Einwand mit einem modularen Ansatz: Standardisierte Softwarebausteine, bewährte Branchentemplates und ein klar abgegrenzter Proof-of-Concept mit Ergebnisgarantie ermöglichen messbaren Produktivnutzen in weniger als 30 Tagen. Die Skalierung auf weitere Use Cases und Unternehmensbereiche erfolgt schrittweise.

Die gemessenen Zielgrößen aus abgeschlossenen Projekten: 25–50% kürzere Durchlaufzeiten, über 30 % weniger Konstruktionsfehler, 99,9% Systemverfügbarkeit.

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Wer Anlagen noch als 2D-Skizze plant, riskiert den Auftrag!

Wer Anlagen noch als 2D-Skizze plant, riskiert den Auftrag!

Trotzdem liefern viele Unternehmen ihren Kunden bis heute abstrakte 2D-Grundrisse, die weder Höhen noch Kollisionen abbilden. Das ist kein Ausdruck von Sparsamkeit. Es ist ein struktureller Wettbewerbsnachteil – und er ist behebbar.

Das 2D-Problem ist kein Detailproblem

Wer ein Anlagenlayout auf Basis einer 2D-Skizze anbietet, zeigt seinem Kunden nicht, was er wirklich kauft. Räumliche Engpässe, Servicewege, Überfahrthöhen – in der Draufsicht unsichtbar. Entscheidungen entstehen auf Basis unvollständiger Daten. Wenn die Montage startet, beginnt die Überraschung: falsch positionierte Module, Kollisionen mit Gebäudestrukturen, fehlende Zugänge.

Wer dann nacharbeitet, zahlt – mit Zeit, mit Geld und mit dem Vertrauen des Kunden. Und wer in der Angebotsphase bereits ein 3D-Layout vorlegt, das den Aufstellplan realitätsnah zeigt, hat einen messbaren Vorteil: Der Entscheidungsprozess des Kunden verkürzt sich, weil Fragen sich erübrigen, bevor sie entstehen.

Der Ansatz, der das ändert

  • Lino® 3D layout integriert die Aufstellplanung direkt ins Solidworks CAD-System. Wer eine Komponente platziert, erhält sofort Feedback: Passt sie? Kollidiert sie? Stimmen Abstände und Bewegungsräume? Snap-Technologie und automatische Neuberechnung ersetzen manuelle Abhängigkeitsdefinitionen. Das ist kein Komfort-Feature – das ist der Unterschied zwischen einem Angebot, das hält, und einem, das nachgebessert werden muss.

  90% weniger Engineering-Aufwand – das ist messbar

  • Aufstellplanung kombiniert mit Design Automation macht den Unterschied. Tacton® überführt Konfigurationsregeln regelbasiert in 3D-Modelle, Zeichnungen und Stücklisten. Anwender berichten von bis zu 90% weniger Aufwand im Engineering. Wer heute noch jeden Variantenauftrag von Hand konstruiert, gibt nicht Sorgfalt zu verstehen – er gibt Kapazität aus, die anderswo fehlt.

  Frühzeitige Kollisionsprüfung: kein Luxus, sondern Pflicht

  • Im 3D-Modell sind Konflikte sofort sichtbar – bevor ein Bauteil gefertigt, bevor ein Techniker auf der Baustelle steht. Diese Prüfung kostet in der Planungsphase Minuten. Wer sie weglässt, zahlt auf der Baustelle Stunden oder Tage. Die Frage ist nicht, ob man sich 3D-Aufstellplanung leisten kann – sondern ob man es sich leisten kann, sie zu ignorieren.

  Optionale Modellvereinfachung – Komplexität automatisch reduzieren

  • Detailreiche Baugruppen können regelbasiert auf planungsrelevante Geometrie reduziert werden. Innenstrukturen, Bohrungen und nicht-relevante Features entfernt das System automatisiert – die Außenkontur und alle relevanten Anschlusspunkte bleiben erhalten. Das Ergebnis: ein leichtgewichtiges Modell, das sich für den 3D-Aufstellplan eignet, ohne dass der Konstrukteur die Geometrie manuell bearbeiten muss.

  STEIN Automation: Komplette Anlagenlayouts auf Knopfdruck

  • Esther Laufer, Konstrukteurin bei STEIN Automation GmbH & Co. KG, bringt es auf den Punkt: „Über Lino 3D layout erstellen wir komplette Anlagenlayouts per regelbasiertem Drag-and-Drop. Für uns Konstrukteure ist das eine riesige Entlastung im Vergleich zur mühevollen Fleißarbeit bei der früheren Aufstellplanung.“

Live sehen, was hier beschrieben wird

Am 11. Juni 2026 zeigt Lino in einem 30-minütigen Webinar, wie Tacton® Design Automation und Lino® 3D layout zusammenspielen – vom ersten Komponentenplacement bis zur fertigen Stückliste. Wer danach noch manuell plant, entscheidet sich bewusst dafür.

Jetzt anmelden

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Drei Tage für eine Variante, die sich hätte automatisieren lassen: Warum manuelle Konstruktionsprozesse heute keine Option mehr sind

Drei Tage für eine Variante, die sich hätte automatisieren lassen: Warum manuelle Konstruktionsprozesse heute keine Option mehr sind

 

Das Problem hat einen Namen: repetitive Expertise

Im Sondermaschinenbau, im Anlagenbau, überall dort, wo Kunden konfigurierbare Produkte bestellen, läuft täglich dasselbe Muster ab. Ein Ingenieur mit fünf oder zehn Jahren CAD-Erfahrung öffnet Autodesk Inventor, zieht Maße aus der Anforderungsliste, modelliert eine Variante, die sich zu 80 % aus bereits bekannten Parametern zusammensetzt – und fängt von vorn an. Nicht weil er keine Alternative hat. Sondern weil kein Prozess existiert, der seine Regeln trägt.

Das Ergebnis: Durchlaufzeiten von zwei bis fünf Tagen pro Variante, Fehler beim manuellen Übertragen ins PDM-System und Konstruktionskapazität, die für Routineaufgaben verbrannt wird statt für Produktentwicklung. Das ist nicht übertrieben – das ist Alltag in Fertigungsunternehmen mit hoher Variantenvielfalt.

Der Kern des Fehlers: Wissen in Köpfen statt in Regeln

Das eigentliche Kapital eines Maschinenbauunternehmens ist das codifizierte Produktwissen: Welche Parameter bestimmen welche Geometrien? Welche Kombinationen sind fertigbar? Welche Regeln gelten für jede Baureihe? Dieses Wissen existiert in den meisten Betrieben in Köpfen – nicht in Systemen. Scheidet der Experte aus, gehen die Regeln mit.

Design Automation überführt genau dieses Wissen in ein maschinenlesbares Regelwerk. Tacton Design Automation, vollständig in Autodesk Inventor eingebettet, übersetzt Kundenvorgaben direkt in gültige 3D-Modelle, Zeichnungen und Stücklisten. Keine Programmierung, die Pflegeaufwand erzeugt – die Regeln lassen sich auch ohne Entwicklerkenntnisse anpassen. Jede Variante wird gegen das Regelwerk geprüft, bevor sie das System verlässt. Ungültige Kombinationen entstehen strukturell nicht.

„In der Konstruktion sind ebenfalls 75 Prozent der Kapazität frei geworden, die jetzt für Zusatzaufträge und neue Baumuster genutzt werden."Michael Väth, Normierungsmanager, Gebhardt Logistic Solutions GmbH

PDM-Integration: Wer nur halb automatisiert, automatisiert falsch

Hier liegt der zweite systemische Fehler: Viele Unternehmen automatisieren die CAD-Erzeugung, übergeben die Daten danach aber wieder manuell an das PDM-System. Metadaten eintragen, Dokumente anlegen, Stücklisten prüfen – der Medienbruch bleibt, nur eine Stufe später.

Lino Automate PDM schließt diese Lücke. Das Integrationswerkzeug übernimmt die automatisch erzeugten CAD-Daten und legt sie strukturiert im PDM-System ab – mit korrekten Metadaten, vollständiger Stückliste, konformer Namensgebung. Aktuell stehen Adapter für vier Systeme bereit: Autodesk PDM, Solidworks PDM, PRO.FILE, keytech PLM, SAP PLM.
Kein Ingenieur muss eine Eingabe wiederholen, die das System bereits kennt.

Was Unternehmen konkret gewinnen:

  • Bis zu 90 % kürzere Konstruktionszeit bei Standardvarianten durch regelbasierte Automatisierung in Inventor
  • 75 % freigewordene Kapazität (Gebhardt Logistic Solutions) – genutzt für Zusatzaufträge und neue Baumuster
  • Null manuelle PDM-Einträge für automatisiert erzeugte Varianten: Lino Automate PDM übernimmt vollständig
  • Strukturell keine ungültigen Varianten – weil das Regelwerk jede Konfiguration vor der Übergabe prüft
  • Produktwissen bleibt im System, wenn Experten das Unternehmen verlassen

Warum dieser Ansatz überzeugt – und bisherige Lösungen zu kurz greifen

Der Unterschied liegt im Ansatz: Parametrisches Modellieren ohne Konfigurator überträgt die Varianten-Logik zurück auf den Konstrukteur. Excel-Skripte lösen Teilprobleme, schaffen aber keine Systemintegration. Nur ein regelbasierter Konfigurator, der in der CAD-Umgebung läuft und nahtlos an das PDM-System übergibt, schließt den Prozess vollständig.

Die Frage, die sich Fertigungsunternehmen stellen sollten, lautet nicht: „Können wir uns das leisten?" Sie lautet: „Wie viele Ingenieurstunden haben wir in den letzten zwölf Monaten für Varianten aufgewendet, die ein Regelwerk hätte erzeugen können?" Die Antwort liefert die Entscheidungsgrundlage.

Einordnung: Für wen gilt das – und was als nächstes folgt

Dieser Ansatz funktioniert für jedes Fertigungsunternehmen, das Varianten nach definierten Regeln erzeugt – vom mittelständischen Sondermaschinenbauer bis zum Systemintegrator. Die Einstiegshürde ist ein Proof of Concept auf realen Produktdaten.

Wer sehen will, wie der Ablauf in der Praxis aussieht, findet konkrete Antworten im Webinar der Lino GmbH am 21. Mai 2026. 

Tacton Design Automation mit Autodesk® Inventor® und Lino® Automate PDM

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Manuelle 3D-Modellvereinfachung ist kein Prozess. Es ist Ressourcenverschwendung.

Manuelle 3D-Modellvereinfachung ist kein Prozess. Es ist Ressourcenverschwendung.

Das Problem sitzt tiefer als die Dateigröße

Nicht die 434-MB-Datei ist das eigentliche Problem. Das Problem ist der Prozess dahinter: Ein Ingenieur verbringt Stunden damit, ein Exportmodell manuell zu bereinigen. Er wählt Bauteile aus, löscht Schrauben, überlegt bei jeder Komponente, ob sie extern sichtbar oder intern ist. Das ist keine Konstruktionsarbeit – das ist Datenpflege.

Manuelle Bereinigung skaliert nicht. Bei einer Baugruppe mag sie vertretbar sein. Bei zehn Baugruppen, wiederkehrenden Freigabeprozessen und wechselnden Lieferanten bricht dieser Ansatz zusammen. – Anas Tajouaout, Consultant bei der Lino GmbH

Im Fall von Schwingshandel – österreichischer Sondermaschinenbauer für Hebe- und Fördertechnik, Baugruppen mit bis zu 8.000 Einzelteilen – war genau das der Alltag: Schrauben und interne Komponenten manuell aus STEP-Exporten entfernen, Baugruppe für Baugruppe, fehleranfällig und zeitraubend.

Was sich ändert, wenn man automatisiert?

Vorher – manuell

  • Bauteil für Bauteil auswählen & löschen
  • Kein reproduzierbares Ergebnis
  • Know-how ungesichert im Export
  • 434 MB – kaum übertragbar

Nachher – Lino® Simplify

  • Einmalig konfiguriert, automatisch ausgeführt
  • Reproduzierbar, protokolliert per PDF-Report
  • Feature-History entfernt → kein Reverse Engineering
  • 7,4 MB – versandfertig in Minuten

Lino® Simplify läuft direkt in SOLIDWORKS – kein separates Tool, kein Formatwechsel. Der Ingenieur konfiguriert die Vereinfachungsregeln einmalig und speichert sie als LSS-Datei. Alle Folgebaugruppen laufen automatisiert, von Skizzen über Features und Komponenten bis zur Gesamtbaugruppe.

Zahlen, keine Behauptungen

  • 97,1 % Max. Reduktion Default-Einstellungen: 10 MB → 0,3 MB
  • 92,4 % Heißwaschanlage: 9,2 → 0,7 MB in 3 min
  • 98 % Schwingshandel Gesamtprojekt: 434 → 7,4 MB

Diese Werte entstehen nicht durch Komprimierung, sondern durch das gezielte Entfernen irrelevanter Geometrie: Toolbox-Komponenten, Bohrungen, Verrundungen, Schweißflächen. Außenmaße bleiben identisch. Was verschwindet, braucht der Empfänger nicht – und sollte im Fall von Know-how-Schutz auch nichts von ihm angehen.

Warum dieser Weg funktioniert, andere nicht
Es gibt Alternativen: Modelle manuell bereinigen, nur Außenhüllen exportieren, den Kunden mit Rohgeometrie abspeisen. Alle drei haben denselben Fehler – sie skalieren nicht oder liefern keine verwertbare Ausgabe. Lino® Simplify löst das Skalierungsproblem, weil Konfiguration und Prozess getrennt sind: Die Regel entsteht einmal. Der Prozess läuft beliebig oft. Das ist der Unterschied zwischen einem Workaround und einer Methode.

Fazit
3D-Modellvereinfachung ist kein Randthema für Dateigrößen-Optimierer. Sie ist ein Prozessthema für jeden, der 3D-Daten austauscht, Layouts plant oder Know-how schützen muss. Wer das manuell tut, hat keine Methode – er hat eine Lücke.

Über die Lino GmbH

Die Lino Gruppe ist Anbieter technologieführender Software-Lösungen und von Beratungsleistungen für Design Automation, CAD-Daten-Generierung, CPQ, Systemintegration, 3D-Web-Visualisierung und 3D-Aufstellplanung. Unternehmen verschiedener Industriebranchen realisieren mit Lino Hub, Tacton CPQ, Cosling Configurator oder Tacton Design Automation durchgängige, effiziente Vertriebs- und Produktentstehungsprozesse mit großem Einsparpotenzial.
Lino 3D Konfigurationslösungen setzen neue Maßstäbe in der Produktkonfiguration; sie revolutionieren das Entwerfen, Konfigurieren und Verkaufen komplexer Industrieprodukte. Applikationen aus CAD, PDM, PLM, ERP, CRM, Web, eCommerce oder mobilen Endgeräten lassen sich unkompliziert integrieren.
Konfigurationsspezialist und Softwareentwickler Lino GmbH ist autorisierter Tacton Business Partner, Cosling Partner, SolidWorks Solution Partner, Microsoft Solution Partner und Mitglied im Autodesk Developer Network (ADN). Lino ist an sieben Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten.

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Lino ist ein eingetragenes Warenzeichen der Lino GmbH. Alle anderen Marken und Produktbezeichnungen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Rechtsinhaber. © 2026 Lino GmbH

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STEIN Automation: 3D-Layouts für Kundennähe und modulare Flexibilität

STEIN Automation: 3D-Layouts für Kundennähe und modulare Flexibilität

Die STEIN Automation GmbH hat ihre Aufstellplanung konsequent digitalisiert und nutzt dazu Lino® 3D layout, Lino® 2D fix und Tacton® Design Automation. Fehler in der Konstruktion werden reduziert, Angebotsprozesse deutlich beschleunigt, und Kunden profitieren von realistischen 3D-Layouts, die schnelle Freigaben und ein modernes Kundenerlebnis ermöglichen.

Der Schwarzwälder Spezialist für modulare Transfersysteme wie Transportbänder, Umsetzer und Zentriereinrichtungen hat mit Software Made by Lino® seine Aufstellplanung digitalisiert, die Fehlerquote gesenkt und die Kundenerfahrung auf ein neues Niveau gehoben.

Komplexe Anlagen in 2D zu planen, ist zeitaufwendig und fehleranfällig – auch für STEIN Automation. Zudem wünschten sich die STEIN-Kunden zunehmend 3D-Visualisierungen, deren Erstellung viel Handarbeit erforderte. Eine zukunftsfähige Lösung fand das Unternehmen auf der Design and Sales Automation Konferenz der Lino GmbH: Die dort von Anwendern präsentierten Tools zur 3D-Aufstellplanung überzeugten direkt.

Von 2D zur 3D-Aufstellplanung: Effizienzsteigerung in Konstruktion und Vertrieb

Mit der Einführung von Lino 3D layout, Lino 2D fix und Tacton Design Automation etablierte STEIN Automation eine regelbasierte, automatisierte 3D-Aufstellplanung direkt in Solidworks®. Die Konstrukteure erstellen seither komplette Anlagenlayouts per Drag-and-Drop, während das ergänzende Tool Lino 2D fix automatisch konsistente Zeichnungen generiert. Änderungen im 3D-Modell werden dabei ohne manuelle Nacharbeit übernommen – ein echter Quantensprung.

Das gilt auch für den Vertrieb bei STEIN: Denn Dank der durchgängigen Systemintegration liefert das Unternehmen heute fehlerfreie Angebote in Rekordzeit. Preis- und Stücklisten, 2D-Layouts und 3D-Modelle stehen innerhalb weniger Tage, bei kleineren Anlagen sogar binnen Stunden zur Verfügung. Die direkte Anbindung an das ERP-System ABAS sorgt zudem dafür, dass alle Daten konsistent bleiben und ohne Medienbrüche weiterverarbeitet werden.

Schneller zum Angebot – bessere Kundenerfahrung durch digitale 3D-Visualisierung

Auch die Kundenkommunikation profitiert: 3D-Layouts werden in Microsoft-Teams-Meetings live präsentiert – Änderungen, Varianten oder Freigaben lassen sich sofort abstimmen. In der Montagehalle zeigen große Displays die abgestimmten 2D- und 3D-Layouts, sodass Monteure Anlagen exakt nach digitalem Vorbild aufbauen können. Das Ergebnis: massive Zeit- und Kosteneinsparungen, ein zeitgemäßes Kundenerlebnis und eine durchgängige Datenbasis – von der ersten Anfrage, über das Angebot bis zur finalen Abnahme.

Mit der Einführung von Lino 3D layout und Lino 2D fix hat das Unternehmen seine modulare Philosophie perfekt in die digitale Welt übertragen. So wurde das Projekt für STEIN Automation zum Meilenstein auf dem Weg zur vollständig digitalen und kundenorientierten Aufstellplanung.

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GC-heat: Schneller von der Anfrage zum Angebot dank Turbo-Produktkonfiguration und integrierter Add-Ons

GC-heat: Schneller von der Anfrage zum Angebot dank Turbo-Produktkonfiguration und integrierter Add-Ons

GC-heat Gebhard GmbH & Co.KG, Spezialist für elektrische Heizsysteme, setzt auf Konfigurationslösungen von Tacton Systems und Lino GmbH. Ergebnis: Die Bearbeitungszeit zwischen Kundenanfrage und Angebot hat sich radikal reduziert, während gleichzeitig die Datenqualität weiter optimiert und die Prozesssicherheit erheblich gesteigert wurden.

GC-heat fertigt individuelle Heizelemente für Branchen wie Verpackung, Chemie, Medizintechnik und Maschinenbau. Die Vielfalt der unterschiedlichsten geometrischen, mechanischen und elektronischen Eigenschaften umfasst Sonderanfertigungen von wenigen Gramm bis zu Einzelstücken von über 750 kg. Eine schwierige Situation für den Vertrieb, der bisher sehr auf persönliches Erfahrungswissen baute. Anforderungen wurden manuell erarbeitet, Berechnungen über selbstentwickelte Lösungen durchgeführt. Das war sehr zeitaufwendig – insbesondere bei zunehmender Produktkomplexität.

Mit Software Made by Lino®, der 3D-Konfigurationslösung Tacton CPQ sowie Tacton Design Automation wurden diese Prozesse grundlegend digitalisiert. Die Lösungen sind direkt in das bestehende CAD-System Solidworks® integriert und ermöglichen eine regelbasierte, automatisierte Produktkonfiguration. Innovationen oder kurzfristige Änderungen durch Kundenanforderungen lassen sich heute sofort im Regelwerk abbilden. Damit erstellen die Vertriebsteams ihre Angebote, technische Unterlagen und Fertigungsinformationen auf Knopfdruck – präzise, konsistent und in einem Bruchteil der bisherigen Zeit.

Vom Expertenwissen zum Regelwerk

Ein zentrales Ziel des Projekts war es, das bisher personengebundene Wissen zu strukturieren und in ein leicht pflegbares Regelwerk zu überführen. Dazu setzte GC-heat gemeinsam mit der Lino GmbH auf ein iteratives Vorgehen: Einzelne Produktgruppen wurden nacheinander konfiguriert, das Regelwerk sukzessive erweitert. Dank kurzer, aber systematischer Schulung durch Lino konnte das Unternehmen die Systempflege bald selbstständig übernehmen. Heute wird bereits bei rund 70 Prozent aller Neuentwicklungen eine vollständig automatisierte Artikelgestaltung und -erstellung erreicht.

Das Ergebnis überzeugt bei GC-heat auf ganzer Linie: eine in weiten Teilen automatisierte Produktauslegung, massiv beschleunigte Vertriebsprozesse, weniger Rückfragen und eliminierte Systembrüche. Zudem profitiert die Produktion von einer noch höheren Datenqualität, da Rückmeldungen aus der Fertigung direkt in das Regelwerk einfließen. Lino und Tacton CPQ ermöglichen so nicht nur effiziente Vertriebsprozesse, sondern eine durchgängige Digitalisierung von der Kundenanfrage bis zur Fertigung.

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Lino GmbH treibt Nanosatelliten-Serienproduktion mit digitalem Konfigurator voran

Lino GmbH treibt Nanosatelliten-Serienproduktion mit digitalem Konfigurator voran

Lino GmbH ist Projektpartner im Forschungsverbund FORnanoSatellites, einem Konsortium aus vier Wissenschaftseinrichtungen und 14 Industriepartnern unter Federführung der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Ziel ist die Erforschung neuer Technologien, um langfristig den Aufbau einer Serienproduktion von Nanosatelliten in Bayern voranzutreiben. Im Juli 2025 hat die Bayerische Transformations- und Forschungsstiftung knapp 1,8 Millionen Euro Fördergeld für das 3-jährige Projekt bereitgestellt.

Seit mehr als 18 Jahren realisiert Lino innovative Konfigurations- und Automatisierungslösungen für komplexe Anforderungen im Maschinenbau-/Anlagenbau wie z.B. der Verpackungsindustrie. Besonders hervorzuheben ist die Fähigkeit, gemeinsam mit Industriekunden selbst Einzelstücke („Stückzahl 1“) schnell und produktiv umzusetzen – und das bei drastisch reduzierten Durchlaufzeiten.

Nanosatelliten sind Kleinstsatelliten in der Größe eines Schuhkartons und mit einem Gewicht von nur wenigen Kilogramm. Im „New Space“-Sektor erschließen Nanosatelliten kosteneffizient ein breites Anwendungs-spektrum in Telekommunikation, Erdbeobachtung und Navigation. Oft kooperieren sie dazu in Multi-Satellitennetzen. Standardisierungsansätze sollen in Zukunft die kosteneffiziente Herstellung hunderter von Satelliten unterstützen, um sie für Wirtschaft und Wissenschaft auch ökonomisch interessant zu machen.

Die langjährige Expertise der Lino GmbH bildet die Grundlage zur Projektbeteiligung an der zukunftsweisenden FORnanoSatellites-Initiative. Ziel ist es, die bereits realisierten Konzeptideen der eigenen Lino® Hub Software – darunter generische, universelle und integrierbare Ansätze, sowie flexible Bereitstellungsmodelle (SaaS/On-Premise) – durch Einsatz eines Konfigurators gezielt für die Luft- und Raumfahrtindustrie zu validieren und weiterzuentwickeln. Wichtige Partner im Teilprojekt 6 „Wissensbasierter Web-Konfigurator“ sind:

  • Dr.-Ing. Dietmar Fey, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg,
    Lehrstuhl Rechnerarchitektur
  • Dr.-Ing. Jörg Franke, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg,
    Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS)
  • Dr.-Ing. Klaus Schilling, Zentrum für Telematik e.V., Würzburg

Julius Pinsker, Doktorand am FAPS, leitet mithilfe der Lino GmbH die Entwicklung des wissensbasierten Web-Konfigurators für Nanosatellitensysteme im FORnanoSatellites-Projekt und setzt diese exemplarisch um. Im Fokus stehen dabei die Bereitstellung einer modularen, benutzerorientierten Plattform, die den gesamten Bestellprozess für KMU optimiert, eine Durchgängigkeit bis auf die Fertigungsmaschinen erlaubt und auf Basis einer schnellen Konfiguration, Validierung und Auslieferung, maßgeschneiderte Nanosatellitenlösungen ermöglicht.

Dazu zählen die intelligente Integration heterogener Datenbanken, die Optimierung von Lieferketten-Workflows über nötige Schnittstellen und die Reduzierung der technischen Komplexität durch standardisierte Wiederverwendung von Komponenten. Lino stellt während der dreijährigen Projektlaufzeit die Integrationsplattform Lino® Hub in der Ausprägung mit „Cosling® Configurator Service“ zunächst als Cloud- und später als On-Premise-Lösung zur Verfügung. Über Themen wie Modulkonzept oder generative 3D-CAD-Visualisierung im Web zur Laufzeit aus einem CAD-System, möchte Lino im Projekt das Thema „generischer digitaler 3D-Zwilling“ weiter voranbringen.

„Wir sehen im Projekt eine große Chance, technologische Konzepte unter anspruchsvollsten Bedingungen zu testen und gemeinsam weiterzuentwickeln, sowie durch die Umsetzung neuer Anforderungen und konkrete Verbesserungsvorschläge weiter zu optimieren“, erklärt Rüdiger Dehn, Geschäftsführer der Lino GmbH. „Die Kombination aus unserer Erfahrung und den Anforderungen der Luft- und Raumfahrt verspricht einen echten Innovationsschub.“

Projektpartner

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Tyrolit: 24/7-Fertigung dank digitaler Prozesskette mit Lino® Hub und SAP® S/4HANA®

Tyrolit: 24/7-Fertigung dank digitaler Prozesskette mit Lino® Hub und SAP® S/4HANA®

Der international führende Schleifmittelhersteller Tyrolit setzt bei der Digitalisierung seiner Fertigung auf die Integrationsplattform Lino® Hub – mit beachtlichem Erfolg. Durch die nahtlose Verbindung von CAD-, CAM- und ERP-Systemen konnten manuelle Eingriffe eliminiert, Prozesssicherheit erhöht und Fertigungszeiten verkürzt werden.

Auslöser war die Einführung eines hochautomatisierten Bearbeitungszentrums, das nur mit durchgängigen, automatisiert erzeugten CAM-Daten sein volles Potenzial entfalten konnte. Gemeinsam mit der Lino GmbH wurde eine digitale Prozesskette realisiert: vom Kundenwunsch über Konfiguration und Konstruktion bis hin zur CAM-Programmierung.

„Heute erzeugen wir auf Knopfdruck vollständige 3D- und Fertigungsdaten – ganz ohne Medienbrüche“, berichtet Florian Zitt, Process Engineer bei Tyrolit. Die Lösung ermögliche flexible, wirtschaftliche Produktion auch kleinster Losgrößen und schaffe dank Automatisierung Entlastung im Engineering – ein entscheidender Vorteil angesichts des Fachkräftemangels.

Die Verbindung mit SAP® S/4HANA® über die Integrationsplattform Lino Hub in Verbindung mit Lino® Automate erlaubt Tyrolit zudem die Erzeugung und Bereitstellung aller fertigungsrelevanter Daten – insbesondere die automatisierte Erstellung von CAM-Programmen. So dient der Standort Schwaz mittlerweile als Vorbild für weitere Werke des Unternehmens.

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Tyrolit Gruppe
Die Tyrolit Gruppe ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schleif- und Abrichtwerkzeugen für unterschiedlichste produzierende Industrien sowie Systemlösungen für die Bauindustrie. Global beschäftigt das Familienunternehmen über 4.400 Mitarbeitende an 31 Produktionsstandorten in elf Ländern. Mit Wurzeln im Herzen der österreichischen Alpen verbindet Tyrolit die Stärken familiärer Werte mit einer globalen Vision und über einem Jahrhundert individueller Unternehmens- und Technologieerfahrung.

www.tyrolit.group

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Senior Communication Manager
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