Autor: Firma LÄMMERZAHL

Lämmerzahl zur Sozialstaatsreform: Mit Weitsicht und einheitlicher Plattform in die digitale Zukunft

Lämmerzahl zur Sozialstaatsreform: Mit Weitsicht und einheitlicher Plattform in die digitale Zukunft

Die anstehende Sozialstaatsreform zielt darauf ab, die Soziale Sicherung konsequenter an den Lebenslagen der Menschen auszurichten. Für die Kommunen verspricht dies eine Reduzierung der Komplexität sowie verbindliche Standards, die die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben beschleunigen und langfristig zu einer Entlastung der Verwaltung sowie einer zielgenaueren Betreuung der Bürgerinnen und Bürger führen.

INTEGRATION ALS SCHLÜSSEL ZUR UMSETZUNG

Die Herausforderungen der Reform lassen sich insbesondere dann effizient bewältigen, wenn die eingesetzten Fachverfahren bereits heute eine hohe Integration aufweisen. Hier bietet die Software LÄMMkom LISSA von der Lämmerzahl GmbH einen strategischen Vorteil: Anstatt separate Systeme für Arbeit, Jugend, Soziales und Wohngeld sowie angrenzende Rechtsbereiche wie AsylbLG und UVG  zu betreiben, vereint die Fachanwendung alle relevanten Rechtsgebiete auf einer einzigen Plattform. Ob SGB II, SGB VIII, SGB XII oder WoGG – alle Prozesse werden zentral abgebildet.

Das Ergebnis ist ein spürbarer Gewinn an Effizienz. Durch die Vereinheitlichung entstehen Synergien bei Schnittstellen und Schulungen, während der allgemeine Betriebsaufwand deutlich reduziert wird. Im Vergleich zu getrennten Lösungen oder zusätzlichen komplexen Portalen ergeben sich so signifikante Einsparpotenziale für die kommunalen Haushalte.

Ein weiterer wesentlicher Synergieeffekt ergibt sich insbesondere bei neuen Anforderungen wie etwa der Registermodernisierung: In einer konsolidierten Systemlandschaft wie LÄMMkom LISSA muss das entsprechende Modul nur einmalig geplant, entwickelt und implementiert werden. Dieser ganzheitliche Ansatz vermeidet redundante Prozesse und reduziert den Implementierungsaufwand in den Behörden erheblich.

Somit stellt LÄMMkom LISSA eine stabile, revisionssichere Basis für die Anforderungen der Reform dar. Davon profitieren die Mitarbeitenden im Jobcenter, im Sozial- und Jugendamt sowie in der Wohngeldstelle gleichermaßen.

TECHNOLOGISCHE ENTLASTUNG DURCH WEB-TECHNOLOGIE

Um dem digitalen Handlungsdruck gerecht zu werden, rückt die Bereitstellung moderner Zugriffswege in den Fokus. Mit LÄMMkom LISSA WEB steht ein Webclient zur Verfügung, der einen betriebssystemunabhängigen Betrieb ermöglicht – sowohl in einer lokalen Cloud als auch in der LÄMMkom LISSA Cloud. Der Zugriff erfolgt flexibel über einen Browser.

Für die kommunalen Entscheidungsträger ergeben sich daraus handfeste wirtschaftliche und operative Vorteile:

Fachabteilungen: Durch die webbasierte Architektur wird der Zugriff auf das Fachverfahren flexibilisiert.

IT-Abteilungen: Der Administrationsaufwand sinkt, da keine aufwendigen Konfigurationsarbeiten mehr direkt an den einzelnen Arbeitsplätzen durchgeführt werden müssen.

Kommunale Haushalte: Die optimierte Infrastruktur führt zu einer effizienteren Ressourcennutzung und kann die Beschaffungskosten für Lizenzen senken.

Zukunftssicherheit: Durch einen schlanken Entwicklungsprozess werden gesetzliche Neuerungen und Software-Updates schneller in die Praxis überführt, was die Reaktionszeit der Verwaltung verkürzt.

SOZIALSTAATSREFORM – LÄMMERZAHL BEREITET SEINE KUNDEN VOR

Durch den Einsatz einer zentralen Installation für alle Fachbereiche – wie beispielsweise LÄMMkom LISSA – und die Zusammenarbeit mit Lämmerzahl als Lösungspartner können Kommunen die Anforderungen der Sozialstaatsreform proaktiv und ressourcenschonend bewältigen. Denn das Lämmerzahl-Team verbindet Verantwortung mit technologischer Weitsicht und stellt so sicher, dass die Verwaltungen auch in Zukunft handlungsfähig bleiben.

„Wer statt vieler Einzellösungen auf eine einzige Plattform setzt, die bereits heute die Anforderungen von morgen abbildet, kann dem Digitalisierungs- und Handlungsdruck durch die Sozialstaatsreform gelassen entgegensehen“, bekräftigt Jürgen Lämmerzahl.

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Strategische Konsolidierung der Fachverfahren im Sozial- und Jugendbereich am Beispiel der Stadt Neumünster

Strategische Konsolidierung der Fachverfahren im Sozial- und Jugendbereich am Beispiel der Stadt Neumünster

Seit über einem Vierteljahrhundert setzt die kreisfreie Stadt Neumünster auf die Softwarelösungen der Lämmerzahl GmbH. Was im Oktober 2000 mit der Suche nach einer zukunftssicheren Gesamtlösung begann, bildet heute die zentrale technische Basis für den gesamten Sozial- und Jugendbereich der Stadt.

Im Dezernat III wickeln drei Fachdienste sämtliche Leistungen der sozialen Sicherung und Jugendförderung über das vollintegrierte Fachverfahren LÄMMkom LISSA ab – bei einem jährlichen Bruttoauszahlungsvolumen von über 154 Millionen Euro.

AUSGANGSLAGE: VON FRAGMENTIERTEN SYSTEMEN ZUR INTEGRIERTEN GESAMTARCHITEKTUR

Neumünster bildet als kreisfreie Stadt und Oberzentrum mit gut 80.000 Einwohnerinnen und Einwohnern einen zentralen Knotenpunkt in Schleswig-Holstein. Durch diesen Status fallen sämtliche Aufgaben der Kreis- und Gemeindeebene in die Zuständigkeit der Stadtverwaltung.

Um die Jahrtausendwende war der behördliche Alltag durch isolierte Insellösungen geprägt: Während das Sozialamt auf EDV-Eigenentwicklungen zurückgriff, nutzte das Jugendamt für Unterhaltsvorschuss und Beistandschaften das Verfahren RECOS14. Andere Arbeitsbereiche agierten gänzlich ohne softwareseitige Unterstützung.

„Diese fragmentierte Systemlandschaft führte zu zeitraubenden Mehrfacherfassungen identischer Personendaten, erheblichem Abstimmungsaufwand zwischen den Dienststellen sowie fehleranfälligen manuellen Berechnungen, deren Ergebnisse anschließend in separate Zahlprogramme übertragen werden mussten“, erinnert sich Stefan Rosenkranz (Fachdienst -03- Dezentrale Steuerungsunterstützung, Abteilung EDV-Koordination und Systembetreuung der Stadt Neumünster).

Im Zuge umfassender gesetzlicher Änderungen zum Jahreswechsel 2001 sowie gestiegener Anforderungen an das Fachcontrolling stießen die internen Eigenentwicklungen an ihre Grenzen. Die Stadt nutzte diesen Umbruch für eine strategische Neuausrichtung. Das entscheidende Kriterium bei der Vergabe war eine vollintegrierte Standardsoftware, die alle Arbeitsbereiche des Sozial- und Jugendamtes in einem System mit verknüpftem Datenbestand vereint. Die Wahl fiel auf LÄMMkom (das Vorgängersystem von LÄMMkom LISSA), welches diesen ganzheitlichen Ansatz bot und der Verwaltung zugleich die Flexibilität einräumte, Strukturen für Stamm- und Berechnungsdaten eigenständig aufzubauen. Die Implementierung erfolgte in einem sehr engen Zeitrahmen: Von der Auftragsvergabe im Herbst 2000 bis zum produktiven Echtbetrieb vergingen lediglich sechs Wochen.

FUNKTIONSUMFANG UND ANWENDUNGSBEREICHE IM DEZERNAT III

Heute arbeiten bis zu 300 Beschäftigte mit mehr als 150 Concurrent-User-Lizenzen täglich mit LÄMMkom LISSA. Durch eine schrittweise Einführung wurde eine lückenlose Gesamtabdeckung der Fachbereiche erreicht.

Im Bereich der Sozialen Sicherung umfasst das System die Fallbearbeitung und das Fallmanagement nach SGB XII, AsylbLG, Wohngeld sowie Eingliederungshilfe und Teilhabe nach dem SGB IX.

Ebenso bildet das Verfahren das gesamte Spektrum der Kinder- und Jugendhilfe nach SGB VIII ab – von der wirtschaftlichen Jugendhilfe über das sozialpädagogische Fallmanagement und den Pflegekinderdienst bis hin zu Vormundschaften, Beistandschaften und dem Unterhaltsvorschuss, der durch das Berechnungsmodul UH-Lex ergänzt wird.

Auch in der Kindertagesförderung (KiTaG) steuert die Software die Beitragsberechnungen der Eltern, den Sozialstaffelausgleich an freie Träger sowie die Betreuungsvergütungen und Versicherungszuschüsse für Tagespflegepersonen.

SYSTEMINTEGRATION UND MEDIENBRUCHFREIE PROZESSE

Ein wesentlicher Vorteil der Architektur von LÄMMkom LISSA ist die tiefe Einbettung in die kommunale IT- und E-Government-Landschaft. Im Sinne des Onlinezugangsgesetzes (OZG) fließen digitale Bürgeranträge über den LÄMMkom ANTRAGSMANAGER und standardisierte EfA-Onlineschnittstellen für Wohngeld und Unterhaltsvorschuss direkt und strukturiert in das Fachverfahren ein.

„Dadurch vermeiden wir die manuelle Nacherfassung von Daten und reduzieren Fehlerquellen an der Schnittstelle zwischen Bürger und Verwaltung erheblich“, betont Stefan Rosenkranz.

Schnittstellen zum Meldewesen (XMeld) und zum Ausländerzentralregister (AZR) machen die Nacherfassung von Personendaten überflüssig, während automatisierte Datenabgleiche und Rentenauskunftsverfahren die Sachbearbeitung entlasten.

Die Erstellung rechtskonformer Bescheide erfolgt über das Modul LÄMMkom DOKUMENTE direkt aus dem Fachkontext. Die Integration in das städtische Dokumenten-Management-System (enaio) gewährleistet eine medienbruchfreie Archivierung. Für moderne, bargeldlose Transferleistungen sorgen zudem direkte Anbindungen an die Bezahlkarte Socialcard sowie an das Bildungskartensystem Pluxee.

Bei komplexen Rechtsfragen greifen die Teams im Wohngeld- und Sozialhilfebereich unmittelbar auf das integrierte Fachportal eGovPraxis zu.

ORGANISATION: ZENTRALE SYSTEMADMINISTRATION ALS STEUERUNGSELEMENT

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor in Neumünster ist die gewählte Betreuungsorganisation: Anstelle dezentraler Systembetreuerinnen und -betreuer in den einzelnen Ämtern bündelt eine fünfköpfige Abteilung eines Fachdienstes die gesamte Administration von LÄMMkom LISSA. Dieses Team ist exklusiv für Serviceleistungen, Fachcontrolling und Fachplanung zuständig und fungiert als First-Level-Support sowie als Schnittstelle zu den zentralen IT-Diensten der Stadt.

Mit dem Auswertungsmodul LÄMMkom ANALYSE liefert das Team fundierte Falldaten und Kennzahlen auf Knopfdruck an die Amtsleitungen und die politische Führung. Gleichzeitig wird die Sachbearbeitung im Tagesgeschäft spürbar entlastet, da globale Monatsverarbeitungen, gesetzliche Massennachberechnungen und zentrale Seriendrucke vollständig zentral gesteuert werden.

RESÜMEE UND PERSPEKTIVEN DER DIGITALISIERUNG

Durch das integrierte Verfahren profitiert die Stadtverwaltung von einer konsistenten Datenbasis: Personenbezogene Informationen sind zentral hinterlegt und in allen verknüpften Fällen stets aktuell. Stammdatenänderungen lassen sich global nachberechnen, während Standardautomatiken den Routineaufwand minimieren.

Im Rahmen der fortschreitenden Verwaltungsdigitalisierung blickt die Stadt Neumünster bereits auf die nächsten Meilensteine. Neben dem kontinuierlichen Ausbau weiterer Schnittstellen und der gezielten Einbindung KI-unterstützter Prozesse steht insbesondere der Umstieg auf die webbasierte Generation von LÄMMkom LISSA im Fokus.

„Über die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit hat sich ein Vertrauensverhältnis auf Augenhöhe aufgebaut“, resümiert Stefan Rosenkranz mit Blick auf die Partnerschaft mit der Lämmerzahl GmbH.

Über die LÄMMERZAHL GmbH

Die Lämmerzahl GmbH ist einer der führenden Entwickler und Betreiber von Software für das gesamte Spektrum der Sozialgesetzgebung. Das Unternehmen mit Sitz in Dortmund hat sich auf Softwarelösungen für die öffentliche Verwaltung spezialisiert und ist insbesondere für sein Fachverfahren LÄMMkom LISSA im Bereich der Sozialverwaltung bekannt.

LÄMMkom LISSA kommt in zahlreichen Behörden und Ämtern verschiedener Landkreise im gesamten Bundesgebiet zum Einsatz – unter anderem in den Landeshauptstädten München, Stuttgart und Schwerin sowie im Landesamt für Soziales, Jugend und Gesundheit Sachsen-Anhalt für deren Landeslösung. Darüber hinaus wird die Software in Städten und Regionen wie Essen, Wolfsburg, der Städteregion Aachen, Freiburg oder Karlsruhe genutzt.

Das Fachverfahren vereint die Bereiche SGB II (Grundsicherunggeld), SGB IX (Rehabilitation und Teilhabe), SGB XII (Sozialhilfe), SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe), AsylbLG (Asylbewerberleistungen), WoGG (Wohngeld) sowie angrenzende Rechtsbereiche in einer kompakten Lösung. Es verfügt zudem über wesentliche Schnittstellen zum Einwohnermeldewesen, Finanzwesen, Rentenauskunftsverfahren, zu Dokumentenmanagementsystemen und vielen weiteren Systemen. Konkret unterstützt LÄMMkom LISSA die Mitarbeitenden in Behörden und Ämtern bei der individuellen Fallbearbeitung und Leistungsabrechnung.
Im Team der LÄMMERZAHL GmbH besteht durch die mehr als 35-jährige aktive Entwicklungsarbeit ein hohes fachliches und technisches Know-how. Der Fokus liegt auf der Erstellung verlässlicher, stabiler, leistungsstarker und zukunftssicherer Produkte ohne Schnittstellenverluste.

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44225 Dortmund
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Lämmerzahl gewinnt ehemalige Prosoz-Geschäftsführerin für den Geschäftsbereich Marketing & Vertrieb

Lämmerzahl gewinnt ehemalige Prosoz-Geschäftsführerin für den Geschäftsbereich Marketing & Vertrieb

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Ein Markt im Umbruch

Die öffentliche Verwaltung befindet sich durch die Digitalisierung und den Fachkräftemangel in einem tiefgreifenden Wandel. In einem Markt mit immer weniger Anbietern wächst die Bedeutung von Unternehmen, die auf Verlässlichkeit, digitale Souveränität und verbindliche Weiterentwicklungen setzen. Eine langfristige und stabile Ausrichtung wird dabei zum entscheidenden Erfolgsfaktor.

Digitalisierungsexpertin Leslie Czienienga wird sich in ihrer neuen Position der wichtigen Aufgabe widmen, die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit bestehenden und künftigen Kunden zukunftsorientiert auszubauen, Kommunen auf ihrem Weg in eine digitale, sichere Verwaltung zu begleiten und das Vertrauen in Lämmerzahl als langfristigen Digitalisierungspartner weiter zu festigen.

Personalie mit Strahlkraft

Leslie Czienienga ist in der Branche keine Unbekannte: Sie bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung im kommunalen Softwaremarkt mit. Nach verschiedenen Fach- und Führungspositionen bei der Prosoz Herten GmbH war sie dort zuletzt als Geschäftsführerin tätig.

„Sie kennt die Bedarfe und Herausforderungen unserer Kunden in der öffentlichen Verwaltung genau. Wir freuen uns, dass sie unser starkes Team künftig ergänzt und gemeinsam mit uns die wichtigen Zukunftsthemen gestaltet", so Jürgen Lämmerzahl, Gründer und Geschäftsführer der Lämmerzahl GmbH.

Vertrauen, Verbindlichkeit und Transparenz

Für den Wechsel von Leslie Czienienga zu Lämmerzahl gaben die dort gelebten Werte und die strategische Ausrichtung den Ausschlag:

„Mich beeindrucken die fachliche Stärke, die Bodenständigkeit und Konsequenz, mit der Lämmerzahl neue Themen angeht – mit den Kunden ebenso wie mit den Mitarbeitenden. Das Unternehmen erkennt die Anforderungen der Kommunen frühzeitig, integriert diese in die Weiterentwicklung der zentralen Plattform LÄMMkom LISSA und ist somit der ideale Partner, der Sozial- und Jugendämter verantwortungsvoll begleitet. Genau diesen Weg möchte ich künftig gemeinsam mit dem Team und unseren Kunden mitgestalten", so Leslie Czienienga.

Über die LÄMMERZAHL GmbH

Die Lämmerzahl GmbH ist einer der führenden Entwickler und Betreiber von Software für das gesamte Spektrum der Sozialgesetzgebung. Das Unternehmen mit Sitz in Dortmund hat sich auf Softwarelösungen für die öffentliche Verwaltung spezialisiert und ist insbesondere für sein Fachverfahren LÄMMkom LISSA im Bereich der Sozialverwaltung bekannt.

LÄMMkom LISSA kommt in zahlreichen Behörden und Ämtern verschiedener Landkreise im gesamten Bundesgebiet zum Einsatz – unter anderem in den Landeshauptstädten München, Stuttgart und Schwerin sowie im Landesamt für Soziales, Jugend und Gesundheit Sachsen-Anhalt für deren Landeslösung. Darüber hinaus wird die Software in Städten und Regionen wie Essen, Wolfsburg, der Städteregion Aachen, Freiburg oder Karlsruhe genutzt.

Das Fachverfahren vereint die Bereiche SGB II (Grundsicherunggeld), SGB IX (Rehabilitation und Teilhabe), SGB XII (Sozialhilfe), SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe), AsylbLG (Asylbewerberleistungen), WoGG (Wohngeld) sowie angrenzende Rechtsbereiche in einer kompakten Lösung. Es verfügt zudem über wesentliche Schnittstellen zum Einwohnermeldewesen, Finanzwesen, Rentenauskunftsverfahren, zu Dokumentenmanagementsystemen und vielen weiteren Systemen. Konkret unterstützt LÄMMkom LISSA die Mitarbeitenden in Behörden und Ämtern bei der individuellen Fallbearbeitung und Leistungsabrechnung.
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Effizienz in der Sozialverwaltung: Der Landkreis Dachau setzt auf LÄMMkom LISSA

Effizienz in der Sozialverwaltung: Der Landkreis Dachau setzt auf LÄMMkom LISSA

Für den Landkreis Dachau stand Anfang 2024 eine grundlegende Weichenstellung im Bereich der Fachverfahren an.

Ziel war es, eine zukunftssichere Lösung zu implementieren, die die komplexen Anforderungen der Sozialgesetzgebung effizient abbildet. In Zusammenarbeit mit der Lämmerzahl GmbH wurde dieser Weg mit der Einführung von LÄMMkom LISSA erfolgreich beschritten.

INFORMATIONEN ZUM PROJEKT

Der Partner: Landkreis Dachau
Der im Norden Münchens gelegene Landkreis Dachau umfasst eine Fläche von ca. 180 km² und ist Heimat für rund 154.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Im Fokus dieses Projekts steht das Sozialamt, welches die Kernaufgaben für Leistungen für Asylbewerbende, Wohngeld sowie Grundsicherung nach SGB XII und Hilfe zum Lebensunterhalt als örtlicher Träger wahrnimmt. Insgesamt 28 Mitarbeitende in drei Fachbereichen stellen die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sicher.

Die Lösung: LÄMMkom LISSA
Zum Einsatz kommt heute die integrierte Software LÄMMkom LISSA mit insgesamt 25 Lizenzen, die flächendeckend in den Bereichen Asyl, Soziales und Wohngeld genutzt werden.

AUSGANGSSITUATION

Vor der Implementierung der neuen Software sah sich der Landkreis Dachau mit einer kritischen Situation konfrontiert: Das bisherige Fachverfahren OK.SOZIUS der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) stand vor einer absehbaren Einstellung des Herstellersupports zugunsten eines Nachfolgesystems. Das vorgesehene Nachfolgeverfahren erfüllte jedoch noch nicht den vollständigen Funktionsumfang, den der Landkreis sich für seinen Aufgabenbereich wünschte.

Das Ziel war klar definiert: Die Sicherstellung eines stabilen und funktionalen Betriebs durch ein modernes Fachverfahren, das neben allen relevanten Bereichen des Sozialwesens auch den Bereich Wohngeld abdecken sollte.

UMSETZUNG

Der Weg zum Echtbetrieb war durch eine strukturierte Zeitplanung und intensive Qualifizierungsmaßnahmen geprägt:

  • Ausschreibung & Start: Die Ausschreibung erfolgte im November 2023, gefolgt von der Installation im März 2024.
  • Qualifizierung: Zwischen April und November 2024 wurden gezielte Schulungen durchgeführt. Diese umfassten die Systembetreuerinnen und -betreuer, die Textverarbeitung sowie die Endanwenderinnen und Endanwender. Abschließend wurden Vertiefungsschulungen und Trainings für die globalen Läufe absolviert.
  • Go-Live: Nach einer intensiven Implementierungsphase startete der Echtbetrieb zum Januar 2025. Bereits am 18. Dezember 2024 wurde der erste globale Echtlauf erfolgreich durchgeführt.

HERAUSFORDERUNGEN UND RESULTATE

Der Wechsel eines Kernsystems in der Verwaltung ist stets mit Herausforderungen verbunden. Gleichzeitig überwiegen die Vorteile der neuen Lösung deutlich.

Die wesentlichen Optimierungen im Überblick:

  • Übersichtlichkeit: Im Vergleich zur Vorgängerlösung bietet LÄMMkom LISSA eine erheblich bessere Struktur, was besonders am optimierten Berechnungsbaum erkennbar wird.
  • Geschwindigkeit: Die Auszahlungsprozesse lassen sich nun wesentlich effizienter und zeitsparender realisieren.
  • Funktionalität: Die Textverarbeitung über LÄMMkom DOKUMENTE stellt eine signifikante Unterstützung im Arbeitsalltag dar und steigert die Qualität der Bearbeitung spürbar.
  • Auswertungen: LÄMMkom LISSA ermöglicht eine deutlich unkompliziertere Generierung von Auswertungen, was die administrative Belastung im Vergleich zum vorherigen System reduziert.

AUSBLICK: INTEGRATION UND OPTIMIERUNG

Ein wichtiger Bestandteil der weiteren Zusammenarbeit ist die kontinuierliche Optimierung der Schnittstellen. Insbesondere die Verzahnung zwischen LÄMMkom LISSA und dem Dokumentenmanagementsystem (DMS) wird als gemeinsames Ziel für die Zukunft definiert, um die digitalen Arbeitsabläufe noch nahtloser und effizienter zu gestalten.

FAZIT

Die Entscheidung für LÄMMkom LISSA basierte auf einer fundierten Markterkundung sowie dem persönlichen Austausch mit anderen Behörden und Besuchen der offiziellen Vorstellung im Rahmen der Lämmerzahl Road Show in Augsburg und Altötting im Herbst 2023. Ausschlaggebend war die Fähigkeit des Systems, sowohl das Wohngeld als auch das Sozialwesen in einem integrierten Verfahren abzubilden.

Mit dem erfolgreichen Start in den Echtbetrieb hat der Landkreis Dachau eine solide Basis für seine zukünftige Arbeit geschaffen und stellt sicher, dass die Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger zuverlässig und effizient erbracht werden können.

ZITAT

„Gemeinsam haben wir die Herausforderungen der Implementierungsphase gemeistert. Das Ergebnis ist ein strukturiertes Fachverfahren, das sich im Betrieb gut bewährt hat und eine echte Bereicherung für unseren Arbeitsalltag darstellt,“ hebt Andrea Hinterwimmer, stellvertretende Sachgebietsleitung, Landratsamt Dachau, hervor.

Sie möchten mehr über das Projekt erfahren?

Schreiben Sie uns an vertrieb@laemmerzahl.de oder rufen Sie uns an: +49 231 177 94 – 0.

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LÄMMkom LISSA kommt in zahlreichen Behörden und Ämtern verschiedener Landkreise im gesamten Bundesgebiet zum Einsatz – unter anderem in den Landeshauptstädten München, Stuttgart und Schwerin sowie im Landesamt für Soziales, Jugend und Gesundheit Sachsen-Anhalt für deren Landeslösung. Darüber hinaus wird die Software in Städten und Regionen wie Essen, Wolfsburg, der Städteregion Aachen, Freiburg oder Karlsruhe genutzt.

Das Fachverfahren vereint die Bereiche SGB II (Grundsicherunggeld), SGB IX (Rehabilitation und Teilhabe), SGB XII (Sozialhilfe), SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe), AsylbLG (Asylbewerberleistungen), WoGG (Wohngeld) sowie angrenzende Rechtsbereiche in einer kompakten Lösung. Es verfügt zudem über wesentliche Schnittstellen zum Einwohnermeldewesen, Finanzwesen, Rentenauskunftsverfahren, zu Dokumentenmanagementsystemen und vielen weiteren Systemen. Konkret unterstützt LÄMMkom LISSA die Mitarbeitenden in Behörden und Ämtern bei der individuellen Fallbearbeitung und Leistungsabrechnung.

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Lämmerzahl unterzeichnet Charta der Vielfalt

Lämmerzahl unterzeichnet Charta der Vielfalt

Die Lämmerzahl GmbH hat die Charta der Vielfalt unterzeichnet und setzt damit ein klares Zeichen für eine vorurteilsfreie und zukunftsorientierte Arbeitskultur.

Die Charta der Vielfalt ist die bundesweit größte Arbeitgebendeninitiative zur Förderung von Diversity in der Arbeitswelt. Mit ihrer Unterzeichnung verpflichtet sich die Lämmerzahl GmbH, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist – und in dem alle Mitarbeitenden Wertschätzung erfahren, unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft.

Diversity Management ist ein Querschnittsthema: Eine vielfältige Organisationskultur stärkt die Innovationskraft, die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und die gesellschaftliche Verantwortung. Immer mehr Unternehmen und Institutionen erkennen diesen Mehrwert: Über 6.000 Organisationen mit insgesamt rund 15 Millionen Beschäftigten haben die Charta der Vielfalt bereits unterzeichnet – Tendenz steigend.

Die Charta der Vielfalt wird getragen vom gemeinnützigen Verein Charta der Vielfalt e. V. mit Sitz in Berlin.

Über die LÄMMERZAHL GmbH

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Lämmerzahl ist Mitglied im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“

Lämmerzahl ist Mitglied im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Personalarbeit bei der Lämmerzahl GmbH. Mit dem Beitritt zum bundesweiten Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ erweitert das Unternehmen diesen Ansatz gezielt und profitiert vom Austausch mit über 9.100  Mitgliedern sowie von erprobten Vereinbarkeitslösungen aus ganz Deutschland.

„Flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten, individuelle Teilzeitmodelle und verlässliche Terminabsprachen – so schaffen wir ein Arbeitsumfeld, in dem Beruf und Privatleben wirklich zusammenpassen. Das Ergebnis: ein motiviertes, zufriedenes Team, das sein Bestes geben kann“, erläutert Leonie Lämmerzahl, Geschäftsbereichsleiterin Personal & Organisation.

Wirtschaftswachstum braucht Vereinbarkeit

Gute Vereinbarkeitsrahmenbedingungen reduzieren Fehltage, ermöglichen einen höheren Erwerbsumfang und fördern die Bindung an den Betrieb. Eine familienbewusste Unternehmenskultur steigert zudem die Arbeitgeberattraktivität, sichert Arbeits- und Fachkräfte und bildet damit eine wichtige Grundlage für nachhaltigen betrieblichen Erfolg. Mit dem Beitritt zum Netzwerk unterstreicht Lämmerzahl das Ziel, langfristig attraktive Arbeitsbedingungen zu gestalten.

Über das Netzwerk „Erfolgsfaktor Familie“

Das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ wurde 2007 vom Bundesfamilienministerium und der Deutschen Industrie- und Handelskammer als zentrale Plattform für familienorientierte Unternehmen gegründet. Seither wächst es kontinuierlich und umfasst mittlerweile über 9.100 Mitglieder, vom Kleinstbetrieb bis zum DAX-Unternehmen. Das Netzwerkbüro unterstützt mit seinen kostenfreien Angeboten vor allem kleine und mittlere Betriebe bei der praktischen Umsetzung einer familienbewussten Personalpolitik.

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LÄMMkom LISSA kommt in zahlreichen Behörden und Ämtern verschiedener Landkreise im gesamten Bundesgebiet zum Einsatz – unter anderem in den Landeshauptstädten München, Stuttgart und Schwerin sowie im Landesamt für Soziales, Jugend und Gesundheit Sachsen-Anhalt für deren Landeslösung. Darüber hinaus wird die Software in Städten und Regionen wie Essen, Wolfsburg, der Städteregion Aachen, Freiburg oder Karlsruhe genutzt.

Das Fachverfahren vereint die Bereiche SGB II (Bürgergeld, Grundsicherung), SGB IX (Rehabilitation und Teilhabe), SGB XII (Sozialhilfe), SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe), AsylbLG (Asylbewerberleistungen), WoGG (Wohngeld) sowie angrenzende Rechtsbereiche in einer kompakten Lösung. Es verfügt zudem über wesentliche Schnittstellen zum Einwohnermeldewesen, Finanzwesen, Rentenauskunftsverfahren, zu Dokumentenmanagementsystemen und vielen weiteren Systemen. Konkret unterstützt LÄMMkom LISSA die Mitarbeitenden in Behörden und Ämtern bei der individuellen Fallbearbeitung und Leistungsabrechnung.

Im Team der LÄMMERZAHL GmbH besteht durch die mehr als 35-jährige aktive Entwicklungsarbeit ein hohes fachliches und technisches Know-how. Der Fokus liegt auf der Erstellung verlässlicher, stabiler, leistungsstarker und zukunftssicherer Produkte ohne Schnittstellenverluste.

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LÄMMkom LISSA nun unabhängig von Betriebssystemen

LÄMMkom LISSA nun unabhängig von Betriebssystemen

Die Verringerung von Abhängigkeiten zu internationalen Tech-Giganten wie Microsoft ist eine der zentralen Bestrebungen des Bundes und der öffentlichen Verwaltungen. Mit der Bereitstellung eines neuen Webclients reagiert die Lämmerzahl GmbH auf die gestiegenen Bedarfe nach digitaler Souveränität, Sicherheit, Effizienz und Flexibilität – und begleitet die Kommunen belastbar auf dem Weg der digitalen Transformation.

Rund 400 Kommunen in Deutschland nutzen LÄMMkom LISSA derzeit als Werkzeug für die revisionssichere Sachbearbeitung in den Bereichen Sozial- und Jugendhilfe, Grundsicherung für Arbeitsuchende, Wohngeld, Asyl und angrenzenden Leistungsgebieten. Als integrierte Lösung bildet LÄMMkom LISSA alle Rechtsbereiche auf einer Plattform ab. Bei flächendeckend gleicher Programmversion ist für alle Behörden fachbereichsübergreifend eine einheitliche Bedienung sichergestellt.

Webclient bringt Mobilität, Geschwindigkeit und Kosteneinsparungen

Mit dem neuen Webclient können die Kommunen künftig unabhängig vom Typ des Endgerätes und Betriebssystems über den Browser auf LÄMMkom LISSA zugreifen.

 „Damit heben wir unsere Anwendung auf die nächste Ebene“, so Dr. Ulrich Marty, Geschäftsbereichsleiter Entwicklung. „Die neue Lösung bedeutet für unsere Kunden nicht nur mehr Sicherheit und Flexibilität im Zugriff. Zur Weiterentwicklung gehört der neue Application-Server, der einen spürbaren Geschwindigkeitsvorteil mit sich bringt, z. B. bei globalen Abrechnungen.“

Achim Molitor, Geschäftsbereichsleiter Technik, ergänzt: „Effizient ist die Weiterentwicklung auch in Sachen Kosten. Die Terminalserverlizenzen und Konfigurationen auf den rund 15.000 Arbeitsplätzen unserer Anwendenden sind nicht mehr notwendig, was messbare Einsparungen in den Behörden möglich macht.“

Umstieg erfolgt flächendeckend und nahtlos

Nach Abschluss finaler Tests und erfolgreicher Pilotierung wird der Webclient die derzeitige Client/Server-Oberfläche bei den Kunden flächendeckend ablösen. Durch Beibehaltung des derzeitigen Erscheinungsbildes und aller bekannten Abläufe sind beim Wechsel auf die neue Oberfläche keine Schulungsmaßnahmen für die Anwendenden erforderlich. Auch sonst nimmt der Umstieg laut Geschäftsführer Jürgen Lämmerzahl keinen Einfluss auf den laufenden und sicheren Betrieb in den Behörden:

„In der Entwicklung von LÄMMkom LISSA haben wir Kernprogramm, Datenbank und Oberfläche von Beginn an gezielt voneinander getrennt, um auf künftige technische Anforderungen vorbereitet zu sein. Da die Programmlogik nicht geändert werden musste, sind aufwendige Datenmigrationen nicht notwendig. Sämtliche Funktionen inklusive vorhandener Schnittstellen zu Finanz- und Rentenauskunftsverfahren, DMS oder unseren ergänzenden Produkten wie LÄMMkom ANALYSE können direkt zuverlässig weitergenutzt werden.“

Erreicht ist eine Wegmarke zur Cloud-Lösung

Präsentiert wird der Webclient als Auftakt der 26. Anwendertagung im Kongresszentrum der Westfalenhallen Dortmund, zu der heute (06.05.2026) rund 300 Teilnehmende angereist sind. Ziel von Lämmerzahl ist es, ihre Anwendung zeitnah als Cloud-Lösung anzubieten und den digitalen Wandel in den Kommunen damit zusätzlich zu unterstützen.

„Der Webclient ist ein Schritt und gleichzeitig ein Meilenstein“, so Jürgen Lämmerzahl. „Er ist eine Gemeinschaftsleistung der gesamten Lämmerzahl-Herde und wir sind alle sehr stolz, heute fundiert damit nach außen treten zu können.“

Über die LÄMMERZAHL GmbH

Die LÄMMERZAHL GmbH ist einer der führenden Anbieter von Software für zahlreiche Bereiche der Sozialgesetzgebung in Deutschland. Als langjähriger Spezialist für Verwaltungssoftware bietet sie vollumfängliche Lösungen in den Bereichen Arbeit, Jugend und Soziales sowie angrenzenden Rechtsbereichen. Ihre Anwendung LÄMMkom LISSA wird im gesamten Bundesgebiet eingesetzt, darunter in den Landeshauptstädten München, Schwerin, Magdeburg und Stuttgart.

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IT-Lösungen in der Sozialverwaltung – Transformation durch Vereinheitlichung?

IT-Lösungen in der Sozialverwaltung – Transformation durch Vereinheitlichung?

Basierend auf Vereinbarungen zwischen kommunalen IT-Dienstleistern und der Prosoz Herten GmbH gibt es wachsende Bestrebungen zur Vereinheitlichung der Fachverfahren im Sozialwesen. Beworben als erfolgsversprechender Beitrag zur Bewältigung aktueller Herausforderungen, fehlt im Prüfstand das Fundament. Für die Kommunen heißt es, aufmerksam zu bleiben.

Ausgehend von einem geschlossenen Rahmenvertrag zwischen der Komm.One AöR und Prosoz hat der Landkreistag Baden-Württemberg im November 2024 einen Grundsatzbeschluss an die Kommunen kommuniziert: Bis 2029 soll eine landesweite Vereinheitlichung der Sozialfachverfahren umgesetzt werden; Prosoz-Lösungen sind das Werkzeug der Wahl.

In ihrer Vermarktung forciert nun auch die im März dieses Jahres eingegangene Vereinbarung zwischen der ekom21 – KGRZ Hessen und Prosoz einen flächenhaften Einsatz von Prosoz-Produkten. Der Hertener Anbieter kündigt das Potenzial einer „langfristige[n] Marktpositionierung durch die Etablierung einer Standardplattform für Sozialverwaltung und Jugendhilfe“ an.

 „Wachstum und Zukunftssicherheit durch die Integration bestehender und zukünftiger Lösungen, flexible Cloud-Optionen und eine kontinuierliche Weiterentwicklung“ suggerieren vielversprechende Aussichten für alle Parteien. Intransparent bleiben konkrete (Daten)Grundlagen – und damit einhergehend ernstzunehmende Defizite und Risiken auf Kosten der Kommunen, Steuerzahlenden und Leistungsempfangenden.

Ausschreibung und Gegenstand der Vereinbarungen

Resultierend aus Vergabeverfahren ermöglichen die genannten Rahmenverträge den Kommunen beider Länder den praktikablen Bezug von Prosoz-Produkten ohne eigene Ausschreibung. Aus den Vereinbarungen die Vorgabe oder Vision einer Standardplattform abzuleiten, entbehrt jedoch an Substanz.

Ein Projekt zur landesweiten Vereinheitlichung der Fachverfahren in den Sozialbereichen in Baden-Württemberg war in der Ausschreibung nicht erwähnt. Dagegen schon, dass es den Kommunen der Komm.One freisteht, ob sie das Verfahren des künftigen Rahmenvertragspartners beziehen möchten oder nicht.

Welcher greifbare Mehrwert die Kommunen in Hessen zu einem Umstieg bewegen sollte, wird mit grob skizzierten Potenzialen seitens der ekom21 und Prosoz nicht beantwortet.

Ziel und Botschaft der Vertragspartner sowie des Landkreistages Baden-Württemberg sind dennoch klar: Innerhalb der Vertragslaufzeiten zwischen sechs und acht Jahren werden alle – oder jedenfalls die meisten – Kommunen der Länder Prosoz-Produkte beauftragen. So und nicht anders würden die potenziellen Auftragswerte erreicht: rund 28 Millionen Euro in Baden-Württemberg und über 50 Millionen Euro in Hessen. Die Werte fügen sich in das Bild einer weitgreifenden „Transformation“.

Fehlende Analysen und Datengrundlage

Detaillierte Analysen zur Eignung der Produkte für einen flächenhaften Einsatz scheinen unterdessen bis heute zu fehlen. Der Logik nach wären von solchen ausgehend mindestens im Fall Baden-Württemberg die nötigen Kriterien für einen landesweiten Einsatz in der Ausschreibung formuliert gewesen. Ausgeblieben ist bis heute auch eine profunde Aufklärung betreffender Kommunen darüber, welche Vorteile der Masterplan in der Praxis eigentlich konkret bringt – und wie genau sich dieser erfolgreich realisieren lassen soll.

Indessen liegen triftige Gründe zur Annahme vor, dass die Prosoz-Produkte für die genannten Vorhaben zum jetzigen Zeitpunkt nicht geeignet sein können: Die derzeit einsatzbereiten Lösungen – OPEN/PROSOZ für die Sozialhilfe und PROSOZ 14 plus für die Jugendhilfe – verfügen über keine nahtlose Integration. Medienbrüche schließen eine effiziente, standardisierte und bereichsübergreifende Fallbearbeitung in der Jugend- und Sozialhilfe aus. Verbindliche Informationen zur Neuentwicklung Prosoz NEO, die bereits seit Jahren umfangreich beworben wird, geben die öffentlichen Quellen nicht her. Wann die zentralen Bereiche Sozialhilfe, Bürgergeld und Jugendhilfe in Prosoz NEO für die Kommunen zur Verfügung stehen, bleibt Spekulation – genauso wie ihre Bewährung in der Praxis.

Wettbewerbsschwächung mit Konsequenzen für die Verwaltungen

Die an die Rahmenverträge geknüpften Bestrebungen sind nur zwei Glieder in einer Kette jüngster Entwicklungen mit einem gewissen „Geschmäckle“. Auch die eingegangene Partnerschaft im Sozial- und Jugendwesen zwischen der Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) und Prosoz wirft die Frage nach dem langfristigen Ergebnis für die Kommunen auf. Mit Wirkung vom 1. Januar 2026 umfasst diese eine 20-prozentige Beteiligung der AKDB an Prosoz.

Ist von den kommunalen IT-Dienstleistern nicht eine neutrale Position zu wahren, die für ihre Kunden bedarfsgerechte Lösungen garantiert? Stattdessen gibt es „strategische“ Beteiligungen und Verbindungen, die freie, objektive Handlungsfähigkeiten zunehmend einschränken und die tatsächlichen Möglichkeiten einer Weiterentwicklung und Transformation innerhalb der öffentlichen Verwaltungen nachhaltig gefährden.

Standardisierung ja, Vereinheitlichung nein

Digitalisierung, Fachkräftemangel, Haushaltsdefizite – ja, effiziente IT-Lösungen sind einer der Schlüssel zur Bewältigung aktueller Herausforderungen. Ja, Kooperationen zur Bündelung von Kompetenzen sind sinnvoll. Und ja, auch standardisierte Strukturen können essenziell sein. Wo erfolgreich innovative Lösungen entwickelt werden, machen Markterkundungen diese den Kommunen zugänglich. Wo einheitliche Prozesse notwendig sind und werden, bedarf es einer Umsetzung – sauber definiert, sicher und praxisorientiert durch Integration in die etablierten Fachverfahren.

Undifferenzierte Vereinheitlichungsabsichten hingegen garantieren nichts und riskieren viel. Millionengelder in Projekte wie das in Baden-Württemberg zu investieren, wenn wesentliche Parameter und der konkrete Nutzen für die Beteiligten in der Praxis nicht verbindlich geklärt sind, kann nicht die Lösung sein. Den Kommunen wie in Hessen angesichts einer Rahmenvereinbarung einen Strukturwandel zu suggerieren, der unter den gegebenen Umständen keiner sein kann, ebenso wenig.

Wesentlich für eine erfolgreiche Transformation der IT-Strukturen in den öffentlichen Verwaltungen bleibt der funktionierende Wettbewerb. Unter dem Leitgedanken: Verbindliche Interoperabilität wo nötig, kommunale Gestaltungsfreiheit wo möglich.

 

 

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Per Klick zur Bezahlkarte mit LÄMMkom LISSA

Per Klick zur Bezahlkarte mit LÄMMkom LISSA

Am 16. Mai 2024 ist das neue Asylbewerberleistungsgesetz mit der Bezahlkarte als weitere Leistungsform in Kraft getreten. Länder und Kommunen entscheiden selbst über den Einsatz und die konkrete Ausgestaltung. Anwendende des Fachverfahrens LÄMMkom LISSA können sich für das System ihrer Wahl entscheiden – und die Bezahlkarte in gewohnter Arbeitsumgebung zentral verwalten.

14 von 16 Bundesländern haben sich auf ein gemeinsames Vergabeverfahren für die Bezahlkarte geeinigt. Während die Ergebnisse ursprünglich im August vorliegen sollten, stehen sie aufgrund laufender Nachprüfungsverfahren weiter aus.

Bayern und Mecklenburg-Vorpommern gehen eigene Wege, aber auch bundesweit haben sich bereits einige Kommunen für die eigenständige Einführung eines Systems entschieden – zum Beispiel, weil sie nicht länger warten möchten. So ist die Bezahlkarte bei Anwendenden der Software LÄMMkom LISSA bereits vielerorts im Einsatz oder gefragt.

Lämmerzahl hat Schnittstellen zu den Kartensystemen der Anbieter givve®, PayCenter und Publk (SocialCard) geschaffen. Durch die Umsetzung per Webservice können Sachbearbeitende die Bezahlkarten per Klick und ohne Umwege direkt aus LÄMMkom LISSA heraus erstellen und vergeben. Weitere Funktionen für eine möglichst effiziente Verwaltung von Abläufen, wie die Möglichkeit der Ad-hoc-Auszahlung in Fällen von Mittellosigkeit, folgen.

Mit der Einführung der Bezahlkarte sollen vorrangig sowohl die Schleuserkriminalität bekämpft sowie der Verwaltungsaufwand für die Kommunen reduziert werden. In Zusammenarbeit mit den Kartenanbietern trägt LÄMMERZAHL zu Letzterem bei und begleitet die Kommunen einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung und Entlastung der Sachbearbeitung.

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Bewerbergewinnung in Zeiten des Fachkräftemangels

Bewerbergewinnung in Zeiten des Fachkräftemangels

Leckere Grillspezialitäten, auserlesene Weine und informativer Austausch mit potenziellen Kolleginnen und Kollegen: Am 12. und 13.09.23 veranstaltet das Softwareunternehmen Lämmerzahl in Kooperation mit dem Alten Pastorat in Bochum zwei innovative Bewerberevents.

Der Mangel an IT-Fachkräften erfordert kreative Lösungswege. Aus diesem Grund hat sich Inhaber und Geschäftsführer Jürgen Lämmerzahl ein neues Konzept überlegt. In kulinarischer Begleitung und ungezwungener Atmosphäre möchte er Jobsuchenden im Bereich Softwareentwicklung und Kundenbetreuung die Möglichkeit geben, mehr über das Unternehmen zu erfahren. Dabei erhalten angemeldete Interessierte nicht nur Informationen rund um Marktausrichtung, Produktlinie und Philosophie, sondern können auch einen Teil des Teams persönlich kennenlernen. Um den Teilnehmenden Rede und Antwort zu stehen, werden sowohl langjährige als auch neue Betriebsangehörige vertreten sein.

Ausrichtungsort ist das Alte Pastorat in Bochum, das Jürgen L. als Veranstaltungshaus für Feste unterschiedlichster Art und Größenordnung etabliert hat. Während es bislang vorrangig für Hochzeiten, Geburtstage und Firmenfeiern gemietet wurde, bietet es nun erstmals auch den Rahmen für Bewerberevents mit kulinarischem Programm. Als langjähriger Partner des Alten Pastorats präsentiert Roland Birr, internationaler Oenologe und „Wine & Food Edutainer“, die authentische Zubereitung von Speisen auf offenen Holzfeuern, wie diese in Südafrika, Südamerika und Asien zelebriert wird.

Mit ihrer Software LÄMMkom LISSA und derzeit rund 80 Mitarbeitenden betreut die Firma Lämmerzahl Kommunen im gesamten Bundesgebiet im Bereich der Sozialgesetzgebung. Gegen die Bewerbersuche im klassischen Sinne hat sich das Unternehmen vorrangig aus zwei Gründen entschieden: „Auf dem hart umkämpften Markt erhalten geeignete Fachkräfte täglich Stellenanzeigen über Karriereportale wie Xing und LinkedIn“, so Jürgen L. „Zum einen möchten wir uns mit diesem besonderen Event natürlich von anderen Arbeitgebern abheben.“

„Zum anderen benötigen wir für den erfolgreichen Ausbau unseres Unternehmens nicht nur qualifizierte Fachkräfte allein“, ergänzt Mitinitiatorin und Personalverantwortliche Leonie Lämmerzahl. „Wir suchen Personen, die sich mit unserer Unternehmenskultur identifizieren und gezielt für uns entscheiden. Das Job-Barbecue ist eine sinnvolle Möglichkeit für beide Seiten herauszufinden, ob die Chemie stimmt.“

Wesentlich ist für Lämmerzahl, dass alle Beteiligten sie selbst sein können. Die Ansprache per Du, legere Kleidung und die Möglichkeit, eine Begleitperson mitzubringen, spiegeln die familiäre und mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur wider. Anmeldungen zu den Veranstaltungen sind bis zum jeweiligen Vortag über die Homepage von Lämmerzahl möglich.

Das Alte Pastorat plant derweil bereits vergleichbare Veranstaltungen für weitere Branchen anzubieten. Damit möchte es auch über die Veranstaltungen mit Lämmerzahl hinaus aktiv dazu beitragen, Arbeitgeber und Jobsuchende zusammenzubringen.

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