Autor: Firma krz Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe

Digitalisierungsstrategie und Wissensmanagement: Oerlinghausen erhält DigiChange-Ergebnisse

Digitalisierungsstrategie und Wissensmanagement: Oerlinghausen erhält DigiChange-Ergebnisse

Am 24. Juni präsentierte das Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg-Lippe (krz) der Stadt Oerlinghausen die Ergebnisse von den zwei DigiChange-Projekten, die die Stadt Anfang 2021 bei dem Lemgoer IT-Dienstleister beauftragt hatte.

Sie umfassten die Erstellung der kommunalen Digitalisierungsstrategie über die nächsten sieben Jahre für die Bergstadt und ein Wissensmanagementkonzept, um die Übergabe bei Ruhestand, Weggang oder Vertretungen von publikumsrelevanten Bereichen bei z.B. Urlaub oder Krankheit optimal zu gestalten, und sollen der Verwaltung als Entscheidungsgrundlage zur Umsetzung der Digitalisierung dienen.

In fünf Terminen seit Januar 2021 hatten die krz-Mitarbeiter um den krz-Koordinator für Kommunalberatung Torsten Fisahn gemeinsam mit der Oerlinghauser Digitalisierungsbeauftragten Sabine Lindhorst, Fachbereichsleiter Marcel Jagnow und betroffenen Beschäftigten der Stadt die beiden Konzepte entwickelt.

Alle Beteiligten lobten die schnelle und zielgerichtete Arbeitsweise der Teams, die auch dazu führte, dass das Wissensmanagement-Konzept bereits bei einigen Oerlinghauser Kolleginnen und Kollegen angewandt wird.
Einmal mehr hat sich in diesem Projekt gezeigt, dass Digitalisierung weit mehr ist, als nur die Einführung neuer Technik, sondern eine ganzheitliche Umstrukturierung, die immer mehr auch die Mitarbeitenden in den Fachbereichen betrifft. Kernziel beider DigiChange-Projekte war dabei, direkt mit den Beschäftigten der Kommune die Punkte herauszuarbeiten, in der die Digitalisierung Lösungen bereits bestehender Probleme bietet „dort, wo der Schuh drückt“, wie Torsten Fisahn es auf den Punkt brachte.

Auch Oerlinghausens Bürgermeister Dirk Becker betonte anlässlich der Übergabe diesen Aspekt „Ganz wichtig bei dieser Umwandlung ist die Überzeugungsarbeit. Digitalisierung ist eine Daueraufgabe, und kleine Schritte reichen nicht mehr, den Anfordernissen dieser Zeit zu begegnen. Das hat man besonders in Bezug auf die Corona-Pandemie gesehen, die zwangsläufig zu einer Beschleunigung der Digitalisierung führte. Es geht nicht mehr ohne. Von daher müssen für diese Kernaufgabe auch finanzielle und vor allem personelle Ressourcen geschaffen werden. Mein Dank gilt hier ganz besonders unserer Digitalisierungsbeauftragten Frau Lindhorst, die schon jetzt die wichtige Koordinierungsaufgabe übernimmt.“

Digitalisierungsstrategie
Die Strategie umfasst einen Zeitstrahl mit Bündelungen und Prioritäten unter Einbeziehung bestehender Projekte. Unter konstruktiver und wertschätzender Einbeziehung der zuständigen Fachbereiche wurden für die Digitalisierung Bereiche ermittelt und priorisiert, die aufgrund der personellen Ausstattung, der demografischen Entwicklungen und der Zielgruppe besonders von einer Umwandlung profitieren. Wichtig ist hier, dass ein Changemanagement aufgebaut wird, die in den drei Schritten Information, Kommunikation, und Transaktion die Mitarbeitenden miteinbezieht.
So steht als erste Aufgabe die Umsetzung des OZG (Onlinezugangsgesetzes) an, das verlangt, dass ab Ende 2022 alle Verwaltungsdienstleistungen über das Internet zugänglich sein müssen. Bis 2028 sollen dann laut dem gemeinsam erarbeiteten Plan, der auch Umstellungen und Puffer ermöglicht, alle Bereiche der Oerlinghauser Verwaltung digitalisiert sein.

Wissensmanagement
Auch im Bereich des Wissensmanagements wurden aufgrund des Altersstrukturatlasses der Stadt und der Publikumsnähe der einzelnen Fachbereiche eine Priorisierung vorgenommen. Des Weiteren wurde thematisiert, wie Wissen erfasst und zur Verfügung gestellt werden kann, und wie die Mitarbeiter motiviert werden können, ihr Wissen zu teilen. Wissensmanagement liefert zudem die Möglichkeit, mehr über die eigene Verwaltung zu erfahren und führt nicht selten zu der Erkenntnis „ach so, das machen wir auch noch!“

Bürgermeister Dirk Becker wies hier auf die besondere Situation seiner Kommunalverwaltung mit weniger als 100 Beschäftigten hin – nicht jeder Kollege hat eine Vertretung, oft handelt es sich um Einzelkämpfer. Anhand eines eigenen Altersstrukturatlasses kann die Kommune z.B. rechtzeitig auf bevorstehende Ruhestände reagieren. Das Konzept des krz sei dafür eine tolle Ergänzung, denn „Wissensmanagement hilft jedem“.

Ein proaktiver Umgang mit dem demografischen Wandel und der Digitalisierung bietet große Chancen, so Becker, indem sich die Aufgaben der Städte und Gemeinden verlagern, weg von der Verwaltung im eigentlichen Sinne des Wortes hin zur Gestaltung des kommunalen Lebens. Standardaufgaben können automatisiert werden, übergreifende Themen müssen nicht mehr individuell und vor Ort entschieden werden.

Die Ergebnisse beider DigiChange-Projekte werden auch dafür verwendet, andere Städte und Gemeinden im Verbandsgebiet zu unterstützen. „So schaffen wir Synergieeffekte durch Übertragungspotentiale, denn die Nachfrage nach Beratung durch die Kommunen ist groß“, betonte Torsten Fisahn. „Das krz sieht sich als umfassender Dienstleister für alle Mitgliedkommunen und steht auch weiter beratend und unterstützend für die Digitalisierungsumsetzung zur Verfügung.“

Über krz Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe

Der ostwestfälische Service-Provider

Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) in Lemgo wurde 1971 gegründet und ist seit 1972 Informatik-Dienstleister der Kreise Minden-Lübbecke, Herford und Lippe sowie von inzwischen allen 36 Städten und Gemeinden aus diesen Kreisgebieten und der Stadt Nieheim. Direkt oder indirekt werden über 11,5 Mio. Einwohner in NRW mit Services des krz betreut.

Als kommunaler Zweckverband besitzt das krz den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Zu den traditionellen Aufgaben zählen unter anderem die Entwicklung, Einführung und Wartung klassischer Kommunalanwendungen.Das krz hält für seine Kunden ein reichhaltiges Angebot an Software-Applikationen (Verfahren) und Dienstleistungen (Beratung, Schulung, Installation, Wartung und Support) bereit.

Um ihre Leistungen im technischen Bereich zu bündeln und zum Nutzen ihrer Verbandsmitglieder wirtschaftlicher zu erbringen, haben das krz und die GKD Paderborn einen gemeinsamen Zweckverband, die Ostwestfalen-Lippe-IT (OWL-IT), gegründet. Die OWL-IT hat die Aufgabe, für ihre Verbandsmitglieder Dienstleistungen im Bereich der technikunterstützten Informationsverarbeitung in dem Geschäftsfeld Rechenzentrum durchzuführen – d. h. Beschaffung und Betrieb der technischen Infrastruktur, der Netze, der Netzwerktechnik einschließlich der zum Betrieb notwendigen Sicherheitsarchitektur sowie der Annextätigkeiten im Rahmen der Bereitstellung der technischen Infrastruktur.

Das krz ist bekannt für einen ausgeprägten Datenschutz sowie eine höchstmögliche Datensicherheit und ist der erste kommunale IT-Dienstleister mit der BSI-Zertifizierung (ISO 27001).

Über 300 engagierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Garant für die Umsetzung der Unternehmensziele.

Das krz unterstützt etwa 8.000 PC-Arbeitsplätze mit rund 10.500 Geräten in den Verwaltungen des Verbandsgebietes. Über die Mitglieder hinaus nehmen mehr als 600 weitere Kunden aus dem kommunalen Umfeld Dienstleistungen des krz in Anspruch. Unter dem Motto „krz – Kunden rundum zufrieden“ ist das krz für seine Geschäftskunden ein zuverlässiger Partner.

Ebenso stehen dem krz aufgrund seiner Mitgliedschaften in der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister – VITAKO e. V. und im KDN, der Leistungsgemeinschaft von Kommunen, Landkreisen und Datenzentralen in NRW, starke Partner zur Seite, um Synergieeffekte optimal zu nutzen.

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Digitales Einreichen von Dokumenten wird gut angenommen

Digitales Einreichen von Dokumenten wird gut angenommen

Damit Bürgerinnen und Bürger behördenseitig benötigte Unterlagen sicher digital einreichen können, entwickelte das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) die „Unterlagen App“, kurz „Ula“ genannt. Diese Applikation nutzt der Kreis Minden-Lübbecke seit dem 01.07.2020 produktiv im Jobcenter (wir berichteten). Zielsetzung ist es, das Papieraufkommen in der Behörde zu minimieren, den damit verbundenen Scanaufwand zu reduzieren und einen elektronischen Kanal im Sinne des OZG zu schaffen.

Die krz Ula ermöglicht es den Anwendenden seither, via mobilem Endgerät, Dokumente auf digitalem Wege einzureichen. Voraussetzung dafür ist ein Informationsschreiben der entsprechenden Behörde, auf dem ein spezieller QR-Code aufgebracht ist. Dieser enthält die notwendigen Daten für die technischen Hintergrundprozesse. Die App kann komfortabel aus dem App-Store geladen werden. Nach Scan des QR-Codes kann der Anwender orts- und zeitunabhängig direkt loslegen und Unterlagen elektronisch einreichen. Über eine technische Verarbeitungskette gelangen die Dokumente direkt in die digital geführten Akte der Behörde.

Sören Staas, der Amtsleiter für Digitalisierung und Informationstechnik im Kreis Minden-Lübbecke, blickt zufrieden auf das vergangene Jahr zurück: „Wir waren seit Beginn der Entwicklung von der Lösung überzeugt und sehen uns durch die hohe Zahl der Downloads und die stetig steigende Zahl der Einreichungen bestätigt. Darüber hinaus stehen wir im laufenden Austausch mit dem Entwicklerteam im krz Lemgo, bringen vor dem Hintergrund weiterer Digitalisierungsprojekte Ideen ein und berücksichtigen natürlich auch das Feedback von Anwenderinnen und Anwendern. Die App wurde mit dem Jobcenter gemeinsam entwickelt, soll aber nun integraler Bestandteil in weiteren Verwaltungsbereichen werden, in denen trotz aller Digitalisierungsbestrebungen Dokumente manuell einzureichen sind. Ich danke dem krz Lemgo für die hervorragende Zusammenarbeit in diesem Projekt und freue mich auf die nächsten Entwicklungsschritte.“

Seit dem 01.07.2020 hat sich einiges getan: So wurden sämtliche Texte der „Ula“ durch den Kreis Minden-Lübbecke in mehrere Sprachen übersetzt. Auch eine Notizfunktion für die Einreichenden wurde geschaffen. Weiterhin wurde der FAQ-Bereich ausgestaltet, um die gängigsten Fragen der Endanwender/innen direkt in der App zu beantworten.

Die nah an den Endanwendern programmierte Applikation kommt jedenfalls an: Knapp 8000 Einreichungen seit Anbeginn dieses Jahres konnten über die Ula verzeichnet werden. Und seit Produktivsetzung wurde die Ula über 4000 Mal aus den gängigen App-Stores heruntergeladen, hierbei wird die App im Apple Store mit 4,6 von 5 Sternen sehr gut bewertet. In den kontaktlosen Zeiten steigt die Tendenz der digitalen Einreichungen weiter an.

Weitere Verwaltungsvorgänge, die mithilfe der Ula digital abgebildet werden sollen, stehen schon in den Startlöchern. Zudem entwickelt das krz derzeit eine Verwaltungsplattform für die Unterlagen App, die das Administrieren noch einfacher machen soll. „Die Unterlagen App findet definitiv Anklang. Gerade in Zeiten der Pandemie ist solch eine Applikation gefragter denn je. Der Reiseaufwand entfällt und der Einreichungsvorgang ist intuitiv und komfortabel“, resümiert Projektleiterin Irina Fuchs final.

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Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) in Lemgo wurde 1971 gegründet und ist seit 1972 Informatik-Dienstleister der Kreise Minden-Lübbecke, Herford und Lippe sowie von inzwischen allen 36 Städten und Gemeinden aus diesen Kreisgebieten und der Stadt Nieheim. Direkt oder indirekt werden über 11,5 Mio. Einwohner in NRW mit Services des krz betreut.

Als kommunaler Zweckverband besitzt das krz den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Zu den traditionellen Aufgaben zählen unter anderem die Entwicklung, Einführung und Wartung klassischer Kommunalanwendungen.Das krz hält für seine Kunden ein reichhaltiges Angebot an Software-Applikationen (Verfahren) und Dienstleistungen (Beratung, Schulung, Installation, Wartung und Support) bereit.

Um ihre Leistungen im technischen Bereich zu bündeln und zum Nutzen ihrer Verbandsmitglieder wirtschaftlicher zu erbringen, haben das krz und die GKD Paderborn einen gemeinsamen Zweckverband, die Ostwestfalen-Lippe-IT (OWL-IT), gegründet. Die OWL-IT hat die Aufgabe, für ihre Verbandsmitglieder Dienstleistungen im Bereich der technikunterstützten Informationsverarbeitung in dem Geschäftsfeld Rechenzentrum durchzuführen – d. h. Beschaffung und Betrieb der technischen Infrastruktur, der Netze, der Netzwerktechnik einschließlich der zum Betrieb notwendigen Sicherheitsarchitektur sowie der Annextätigkeiten im Rahmen der Bereitstellung der technischen Infrastruktur.

Das krz ist bekannt für einen ausgeprägten Datenschutz sowie eine höchstmögliche Datensicherheit und ist der erste kommunale IT-Dienstleister mit der BSI-Zertifizierung (ISO 27001).

Über 300 engagierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Garant für die Umsetzung der Unternehmensziele.

Das krz unterstützt etwa 8.000 PC-Arbeitsplätze mit rund 10.500 Geräten in den Verwaltungen des Verbandsgebietes. Über die Mitglieder hinaus nehmen mehr als 600 weitere Kunden aus dem kommunalen Umfeld Dienstleistungen des krz in Anspruch. Unter dem Motto "krz – Kunden rundum zufrieden" ist das krz für seine Geschäftskunden ein zuverlässiger Partner.

Ebenso stehen dem krz aufgrund seiner Mitgliedschaften in der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister – VITAKO e. V. und im KDN, der Leistungsgemeinschaft von Kommunen, Landkreisen und Datenzentralen in NRW, starke Partner zur Seite, um Synergieeffekte optimal zu nutzen.

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Neues Finanzsystem eingeführt

Neues Finanzsystem eingeführt

Eines der größten Projekte der letzten Jahrzehnte hat im Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) planmäßig seinen Abschluss gefunden: Alle Verbandskommunen wurden Anfang 2021 „in time and budget“ auf die neue Finanzlösung newsystem umgestellt. Dies beinhaltete den kompletten krz-Finanzservice inklusive des krz-Freigabeworkflows, der DMS-/Archivintegration u.v.m. Das Altsystem wurde ab 2022 vom Hersteller abgekündigt und stand somit nicht mehr zur Verfügung.

200 Datenmigrationen
Die Umstellung erfolgte in vier Stufen: Den Anfang machten die drei Pilotkommunen Kirchlengern, Lübbecke und Rödinghausen mit ihrem Wechsel zum 01.01.2018. Erfahrungen aus diesem Projekt flossen in die weiteren Umstellungswellen ein. 7 Kommunen bzw. Wirtschaftsbetriebe wie auch Volkshochschulen und der Landesverband Lippe wechselten zum 01.01.2019 erfolgreich auf newsystem. Wie in allen folgenden Wellen umfasste dies auch die verschiedenen Sonderrechnungen der Kommunen. Zum 01.01.2020 folgten weitere 15 Kommunen bzw. Wirtschaftsbetriebe wie die städtischen Betriebe Lemgo, der Abschluss erfolgte mit 12 Kommunen (inklusive dem Kreis Lippe und dem Kreis Minden-Lübbecke sowie zwei Neukunden) zum Jahreswechsel 2020/2021. Insgesamt wurden so in 200 Migrationen 42 Datenbanken mit 80 Mandanten umgestellt und 3.856 Beschäftigte in den Kommunen wechselten auf die Arbeit mit einem neuen System.

238 Schnittstellen
Das Projekt hatte viele Aspekte. Es umfasste nicht nur die Einrichtung der Technik, die Anlage der Mandanten, die Zahlungsabwicklung und Veranlagung oder die Datenüberleitung aus den Altsystemen. Auch alle vor- und nachgelagerter Verfahren mussten angebunden werden, so z. B. der Metastorm-Workflow für das Prozessmanagement des Belegflusses oder das digitale Bezahlsystem ePayBL. All diese Fachverfahren, wie zum Beispiel auch die Personalabrechnung LOGA, das Bußgeldverfahren WiNOWiG etc. sorgen für ein hohes Volumen an Datenimporten und -exporten: Jedes Jahr werden hier mehr als 2,2 Mio. Datensätze bewegt. Für deren Anbindung hat das Projektteam verschiedene Entwicklungen umgesetzt. 44 Sachverhalte werden aktuell an newsystem angebunden, allein für den Sachverhalt Kitagebühren benötigen 24 Kunden eine Schnittstelle, und für jeden einzelnen musste dieses Verfahren angebunden und konfiguriert werden. Insgesamt sind aktuell 238 Schnittstellen in dieser Art an newsystem angeschlossen.

385 Schulungen
Die Schulung der Anwenderinnen und Anwender stellten einen weiteren wichtigen Faktor dar. Seit 2017 fanden 385 Schulungen statt, in denen 3.579 Teilnehmer in die Arbeit mit der neuen Software eingewiesen wurden. Gestaffelt, um das Wissen besonders effektiv in die Finanzverwaltungen zu tragen: Auf Seminare für die Kernteams, die die Umstellung leiteten und als Multiplikator in der eigenen Verwaltung fungieren, folgten Anwenderschulungen zu allen Aspekte des Finanzwesens. Während in den ersten Jahren die krz-Fachleute auch vor Ort schulen und unterstützen konnten, mussten die Unterweisungen ab 2020 Corona-bedingt ausschließlich online stattfinden – aber auch dies bewältigten die Sachbearbeitenden in den Kommunen und die Betreuenden aus dem krz gemeinsam souverän.

60 Projektbeteiligte
Über 60 krz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren im Projekt beteiligt und auch jetzt noch betreuen rund 50 Beschäftigte in Lemgo das neue System; der Großteil davon (ca. 40) im Bereich Finanzservice, ca. 10 Kollegen aus dem technischen Bereich, die sich um Administration, Terminalserver, Jobsteuerung etc. kümmern, wie auch 4 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen DMS/Archiv und Arbeitsvorbereitung.

Gute Bedienbarkeit
Aufgrund des großen Engagements in den Verwaltungen und im krz erfolgten die Umstellungen jeweils wie geplant zum Jahreswechsel. Damit konnten pünktlich alle Bescheide für die Grundbesitzabgaben und Gewerbesteuer mit newsystem erstellt und versendet, die Haushaltspläne eingebracht werden, und bis hin zur Versendung von Mahnungen verlief auch die Anbindung an das Druck- und Kuvertierzentrum in Lemgo problemlos, ebenso wie die entsprechenden Abbuchungen. In den Kommunen gab es auch nach den Umstellungen keinen signifikanten Anstieg von Anfragen von den Bürgerinnen und Bürgern. Die Anwender selbst heben die gute Bedienbarkeit von newsystem hervor. „Es macht Spaß, mit der neuen Software zu arbeiten“, oder „Ich habe mich schnell eingefunden“, waren häufig gehörte Statements nach den Schulungen.

Projekt über mehr als 5 Jahre
Die Vorbereitungen mit der gemeinsamen Erarbeitung des Lastenhefts, dem Auswahlverfahren der Software und einer Blueprintphase erfolgten lange bevor die akute Projektphase 2017 einsetzte. Und auch jetzt noch geht es weiter: zum 01.01.2022 soll die Umstellung der über das krz betreuten gemeindlichen oder städtischen Werke auf newsystem folgen, sowie die Umstellung des neuen Anwenders Stadt Drensteinfurt und zum 01.01.2023 die Umstellung der Stadt Porta Westfalica.

Der stellvertretende Geschäftsleiter und verantwortliche Bereichsleiter Martin Kroeger blickt stolz auf das Jahre umspannende Projekt zurück: „Der Erfolg der Umstellung ist vor allem der hervorragenden Leistung von allen Beteiligten und der intensiven Kooperation mit den Verantwortlichen in den Kommunen zu verdanken. Ich möchte mich daher herzlich für das große Vertrauen und die engagierte konstruktive Zusammenarbeit bedanken. Gemeinsam haben wir den Herausforderungen durch die Corona-Pandemie getrotzt und insgesamt das bisher Maximale aus der Software herausgeholt: Über 50 Weiterentwicklungen wurden durch uns vorangetrieben. Wir arbeiten stetig daran, das System weiter zu verbessern, so dass sich die Anwendenden voll und ganz auf ihre Aufgaben vor Ort konzentrieren können“.

 

Über krz Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe

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Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) in Lemgo wurde 1971 gegründet und ist seit 1972 Informatik-Dienstleister der Kreise Minden-Lübbecke, Herford und Lippe sowie von inzwischen allen 36 Städten und Gemeinden aus diesen Kreisgebieten und der Stadt Nieheim. Direkt oder indirekt werden über 11,5 Mio. Einwohner in NRW mit Services des krz betreut.

Als kommunaler Zweckverband besitzt das krz den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Zu den traditionellen Aufgaben zählen unter anderem die Entwicklung, Einführung und Wartung klassischer Kommunalanwendungen.Das krz hält für seine Kunden ein reichhaltiges Angebot an Software-Applikationen (Verfahren) und Dienstleistungen (Beratung, Schulung, Installation, Wartung und Support) bereit.

Um ihre Leistungen im technischen Bereich zu bündeln und zum Nutzen ihrer Verbandsmitglieder wirtschaftlicher zu erbringen, haben das krz und die GKD Paderborn einen gemeinsamen Zweckverband, die Ostwestfalen-Lippe-IT (OWL-IT), gegründet. Die OWL-IT hat die Aufgabe, für ihre Verbandsmitglieder Dienstleistungen im Bereich der technikunterstützten Informationsverarbeitung in dem Geschäftsfeld Rechenzentrum durchzuführen – d. h. Beschaffung und Betrieb der technischen Infrastruktur, der Netze, der Netzwerktechnik einschließlich der zum Betrieb notwendigen Sicherheitsarchitektur sowie der Annextätigkeiten im Rahmen der Bereitstellung der technischen Infrastruktur.

Das krz ist bekannt für einen ausgeprägten Datenschutz sowie eine höchstmögliche Datensicherheit und ist der erste kommunale IT-Dienstleister mit der BSI-Zertifizierung (ISO 27001).

Über 300 engagierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Garant für die Umsetzung der Unternehmensziele.

Das krz unterstützt etwa 8.000 PC-Arbeitsplätze mit rund 10.500 Geräten in den Verwaltungen des Verbandsgebietes. Über die Mitglieder hinaus nehmen mehr als 600 weitere Kunden aus dem kommunalen Umfeld Dienstleistungen des krz in Anspruch. Unter dem Motto „krz – Kunden rundum zufrieden“ ist das krz für seine Geschäftskunden ein zuverlässiger Partner.

Ebenso stehen dem krz aufgrund seiner Mitgliedschaften in der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister – VITAKO e. V. und im KDN, der Leistungsgemeinschaft von Kommunen, Landkreisen und Datenzentralen in NRW, starke Partner zur Seite, um Synergieeffekte optimal zu nutzen.

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Digitalisierung und Innovation

Digitalisierung und Innovation

Michaela Lehnert hat im Kommunalen Rechenzentrum Minden–Ravensberg/Lippe (krz) die Leitung des Bereichs "Digitalisierung und Innovation" übernommen, in dem der  Lemgoer IT-Dienstleister seine Aktivitäten zur Unterstützung der Verwaltungsdigitalisierung im Verbandsgebiet bündelt. Damit ist die 57-jährige die erste Frau in Leitungsfunktion auf Bereichsebene im krz.

Die Digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung ist dringliche Aufgabe der nächsten Jahre. Mit der Gründung des neuen Bereichs 50 „Digitalisierung und Innovation“ unterstreicht das krz als kommunaler IT-Dienstleister die Wichtigkeit dieser Aufgabenstellung.

Die Leitung dieses neuen Bereichs hat Michaela Lehnert übernommen. Die 57-jährige Diplom-Verwaltungswirtin mit Qualifikation für den höheren Verwaltungsdienst ist durch ihre Erfahrung für die Verantwortung der Digitalisierungs-Themen prädestiniert. Nach ihrem Diplomabschluss und kurzer Tätigkeit beim Kreis Lippe wechselte sie 1988 zum krz. Hier war sie in verschiedenen Aufgabenfeldern des Hauses aktiv, unter anderem auch als Organisationsprogrammiererin in der Software-Entwicklung.

Vor Übernahme der Funktion der Bereichsleiterin war Michaela Lehnert mehrere Jahre als Geschäftsbereichsleiterin und stv. Abteilungsleiterin tätig, zuletzt in der Abteilung „E-Government, Bürgerdienste und Geoinformationssysteme“.

Mit zunehmender Verpflichtung der Kommunen zu Digitalisierung und dem Wunsch zur besseren Zusammenarbeit und Vernetzung gründete sich 2017 unter Lehnerts Leitung die AG E-Government im krz. Gemeinsam mit den Verbandskommunen wurde hier die  Digitalvision 2025 erarbeitet.

Die stellvertretende Leitung des Bereichs übernimmt Christian Beermann, der bisher dem Geschäftsbereich Softwareentwicklung vorstand.

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Das krz unterstützt etwa 8.000 PC-Arbeitsplätze mit rund 10.500 Geräten in den Verwaltungen des Verbandsgebietes. Über die Mitglieder hinaus nehmen mehr als 600 weitere Kunden aus dem kommunalen Umfeld Dienstleistungen des krz in Anspruch. Unter dem Motto "krz – Kunden rundum zufrieden" ist das krz für seine Geschäftskunden ein zuverlässiger Partner.

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krz erhält zum sechsten Mal BSI-Zertifizierung

krz erhält zum sechsten Mal BSI-Zertifizierung

Zum sechsten Mal in Folge hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) dem Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) die Einhaltung der höchsten Sicherheitsstandards bestätigt. Mit Datum vom 05. März 2021 erlangte der Lemgoer IT-Dienstleister die erfolgreiche BSI-Zertifizierung nach ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz, welche die hohen Standards und die Umsetzung internationaler Normen für Informationssicherheit des krz belegt.

Damit ist auch der seit 2020 in die OWL-IT ausgelagerte Rechenzentrumsbetrieb zertifiziert. Die Auditierung erfolgte gemäß dem IT-Grundschutz-Kompendium in der Edition des Jahres 2020. Der Untersuchungsgegenstand ist der Informationsverbund des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz). Das Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) bezieht sich auf den vollständigen Betrieb des krz in Lemgo, alle selbst genutzten oder für Kunden zur Verfügung gestellten Anwendungen und IT-Systeme wie auch die dafür erforderliche Rechenzentrums-Infrastruktur sowie die Zielobjekte der Ostwestfalen-Lippe-IT (OWL-IT) in Lemgo und Paderborn, welche eigenverantwortlich betrieben werden. Erstmals war auch die OWL-IT Teil des untersuchten Informationsverbundes.

„Das Zertifikat ist Zeichen unseres Anspruches an Informationssicherheit und eine zentrale Grundlage unserer Leistungserbringung gegenüber unseren Verbandsmitgliedern, Partnern und Kunden“, freut sich Lars Hoppmann, Geschäftsleiter des krz und der OWL-IT über die Bestätigung der Bundesbehörde. „Großer Dank gilt allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des krz, der OWL-IT und auch der GKD! Gemeinsam haben wir mit energischem und zielgerichteten Handeln diesen Meilenstein erreicht!“

Das krz ist das erste kommunale Rechenzentrum, das sich erfolgreich der umfassenden BSI-Zertifizierung unterzogen hat. Seit 2007 besitzt es das ISO 27001-Zertifikat auf der Basis von IT-Grundschutz. Dieses Zertifikat ist für drei Jahre gültig, wenn jährlich ein Überwachungsaudit durch einen vom BSI zugelassenen Auditteamleiter stattfindet und erfolgreich abgeschlossen wird. Nun wurde die fünfte Re-Zertifizierung für den ostwestfälischen IT-Dienstleister erreicht.

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Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) in Lemgo wurde 1971 gegründet und ist seit 1972 Informatik-Dienstleister der Kreise Minden-Lübbecke, Herford und Lippe sowie von inzwischen allen 36 Städten und Gemeinden aus diesen Kreisgebieten und der Stadt Nieheim. Direkt oder indirekt werden über 11,5 Mio. Einwohner in NRW mit Services des krz betreut.

Als kommunaler Zweckverband besitzt das krz den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Zu den traditionellen Aufgaben zählen unter anderem die Entwicklung, Einführung und Wartung klassischer Kommunalanwendungen.Das krz hält für seine Kunden ein reichhaltiges Angebot an Software-Applikationen (Verfahren) und Dienstleistungen (Beratung, Schulung, Installation, Wartung und Support) bereit.

Um ihre Leistungen im technischen Bereich zu bündeln und zum Nutzen ihrer Verbandsmitglieder wirtschaftlicher zu erbringen, haben das krz und die GKD Paderborn einen gemeinsamen Zweckverband, die Ostwestfalen-Lippe-IT (OWL-IT), gegründet. Die OWL-IT hat die Aufgabe, für ihre Verbandsmitglieder Dienstleistungen im Bereich der technikunterstützten Informationsverarbeitung in dem Geschäftsfeld Rechenzentrum durchzuführen – d. h. Beschaffung und Betrieb der technischen Infrastruktur, der Netze, der Netzwerktechnik einschließlich der zum Betrieb notwendigen Sicherheitsarchitektur sowie der Annextätigkeiten im Rahmen der Bereitstellung der technischen Infrastruktur.

Das krz ist bekannt für einen ausgeprägten Datenschutz sowie eine höchstmögliche Datensicherheit und ist der erste kommunale IT-Dienstleister mit der BSI-Zertifizierung (ISO 27001).

Über 300 engagierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Garant für die Umsetzung der Unternehmensziele.

Das krz unterstützt etwa 8.000 PC-Arbeitsplätze mit rund 10.500 Geräten in den Verwaltungen des Verbandsgebietes. Über die Mitglieder hinaus nehmen mehr als 600 weitere Kunden aus dem kommunalen Umfeld Dienstleistungen des krz in Anspruch. Unter dem Motto "krz – Kunden rundum zufrieden" ist das krz für seine Geschäftskunden ein zuverlässiger Partner.

Ebenso stehen dem krz aufgrund seiner Mitgliedschaften in der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister – VITAKO e. V. und im KDN, der Leistungsgemeinschaft von Kommunen, Landkreisen und Datenzentralen in NRW, starke Partner zur Seite, um Synergieeffekte optimal zu nutzen.

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krz Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe
Bismarckstr. 23
32657 Lemgo
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Kirchlengern nutzt „darfichrein“

Kirchlengern nutzt „darfichrein“

n Kirchlengern können Gastronomen, Kulturanbieter und andere Betriebe zur Kontaktnachverfolgung kostenlos die von der Gemeinde beschaffte Plattform darfichrein einsetzen. Die Kommune hat dafür die Stadtlizenz der Software erworben, und bietet damit eine einheitliche, einfache und kostenfreie Möglichkeit, die verschlüsselten Besucherdaten bei Bedarf schnell und digital an die Gesundheitsämter zu melden.

„Ich freue mich, diese praktische Hilfe nicht nur den Besucherinnen und Besuchern im Rathaus sondern auch den Geschäftsleuten und Gewerbetreibenden in ganz Kirchlengern anbieten zu können. Die ‚analoge Zettelwirtschaft‘ gehört damit der Vergangeheit an“, begrüßt Kirchlengerns Bürgermeister Rüdiger Meier die Möglichkeit, die Betriebe in Kirchlengern in dieser schwierigen Zeit untersützen zu können.

Die datenschutzkonforme Lösung „darfichrein.de“ des Partnerunternehmens AKDB macht handschriftlich geführte Listen, die mühsam zu führen und auszuwerten sind, überflüssig, und speichert die Daten auf sicheren Servern. Mit ihrem bisher einzigartigen „privacy-by-design“-Ansatz müssen keine personenbezogenen Daten auf den Benutzer-Smartphones gespeichert werden; Damit ist ein Missbrauch durch Hacking oder nach Diebstahl bzw. Verlust des Smartphones ausgeschlossen. Außerdem eröffnet die flexible Architektur viele Wege, die Gesundheitsämter anzubinden.

Nach einer Registrierung können sich die Betriebe in wenigen Sekunden ein Konto erstellen. Dabei wird ein QR-Code generiert, der ausgedruckt und sichtbar für die Besucher, Gäste und Kunden im Betrieb angebracht werden kann. Die Besucher scannen den QR-Code mit dem Smartphone und geben ihre Kontaktdaten an – ohne Stift und Papier, die evt. durch viele Hände gehen. Im Gegensatz zu einer App müssen die Gäste dafür nichts installieren oder herunterladen. Die Daten werden verschlüsselt und sicher im AKDB-Rechenzentrum gespeichert. Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben werden die Kontaktdaten nach vier Wochen automatisch gelöscht.

Wenn ein Gast später positiv getestet wurde und angibt, an einem bestimmten Tag den Betrieb besucht zu haben kann dieser – und zwar nur der Betrieb selbst, und dies einzig auf Aufforderung der Gesundheitsbehörden – die relevanten Kontaktdaten per Knopfdruck digital an die Gesundheitsbehörden übermitteln. Dabei hat auch der Betrieb keine Dateneinsicht, da die Daten nur verschlüsselt vorliegen. So entfallen die Archivierung und die anschließende Vernichtung der Daten für die Unternehmen komplett.

Und auch für die Bürgerinnen und Bürger bietet darfichrein.de eine Erleichterung. Wer als Gast einen persönlichen PIN erstellt, kann bei allen teilnehmenden Betrieben einchecken, ohne die Kontaktdaten immer wieder neu eintragen zu müssen.

An über 3.700 Standorten ist die Anwendung bereits im Einsatz und über 2,5 Mio aktive Check-Ins sprechen für sich. Komplexe Anwendungsfälle wie Events, Hochschulen und Messen lassen sich praxisgerecht abbilden und auch in sensiblen Bereichen von Verwaltungen, Universitäten oder Gerichten, die besonders hohe Ansprüche an die IT-Sicherheit stellen müssen, ist darfichrein bereits vermehrt im Einsatz. Darüber hinaus ist darfichrein gemeinsam mit anderen Kontaktnachverfolgungslösungen Teil einer Plattform, die mehrere Kontaktverfolgungslösungen bündelt und im Moment getestet wird.

Im krz Verbandsgebiet sind bereits acht weitere Kommunen an der Lösung interessiert und testen sie teilweise bereits. Indem es den lokalen Betrieben die Auswahl und Einrichtung einer Kontaktnachverfolgung erleichtert, geht Kirchlengern mit gutem Beispiel voran.

AKDB und krz verdienen an dem Angebot nichts und bieten den Kommunen die Stadtlizenz gegen eine sehr geringe Gebühr an, die damit sowohl ihre Gesundheitsämter als auch die lokalen Gewerbe entlasten. Auch andere Körperschaften (Kreise, Verbände etc.) können dieses Lizenzmodell einsetzen.

Darfichrein.de entstand aus dem WirvsVirus Hackathon der Bundesregierung und ist ein Tochterunternehmen der Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (AKDB) und des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands (Bayerische Gastgeber AG).

Weitere Infos unter https://darfichrein.de/ 

Über krz Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe

Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) in Lemgo wurde 1971 gegründet und ist seit 1972 Informatik-Dienstleister der Kreise Minden-Lübbecke, Herford und Lippe sowie von inzwischen allen 36 Städten und Gemeinden aus diesen Kreisgebieten und der Stadt Nieheim. Direkt oder indirekt werden über 11,5 Mio. Einwohner in NRW mit Services des krz betreut.

Als kommunaler Zweckverband besitzt das krz den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Zu den traditionellen Aufgaben zählen unter anderem die Entwicklung, Einführung und Wartung klassischer Kommunalanwendungen.Das krz hält für seine Kunden ein reichhaltiges Angebot an Software-Applikationen (Verfahren) und Dienstleistungen (Beratung, Schulung, Installation, Wartung und Support) bereit.

Um ihre Leistungen im technischen Bereich zu bündeln und zum Nutzen ihrer Verbandsmitglieder wirtschaftlicher zu erbringen, haben das krz und die GKD Paderborn einen gemeinsamen Zweckverband, die Ostwestfalen-Lippe-IT (OWL-IT), gegründet. Die OWL-IT hat die Aufgabe, für ihre Verbandsmitglieder Dienstleistungen im Bereich der technikunterstützten Informationsverarbeitung in dem Geschäftsfeld Rechenzentrum durchzuführen – d. h. Beschaffung und Betrieb der technischen Infrastruktur, der Netze, der Netzwerktechnik einschließlich der zum Betrieb notwendigen Sicherheitsarchitektur sowie der Annextätigkeiten im Rahmen der Bereitstellung der technischen Infrastruktur.

Das krz ist bekannt für einen ausgeprägten Datenschutz sowie eine höchstmögliche Datensicherheit und ist der erste kommunale IT-Dienstleister mit der BSI-Zertifizierung (ISO 27001).

Über 300 engagierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Garant für die Umsetzung der Unternehmensziele.

Das krz unterstützt etwa 8.000 PC-Arbeitsplätze mit rund 10.500 Geräten in den Verwaltungen des Verbandsgebietes. Über die Mitglieder hinaus nehmen mehr als 600 weitere Kunden aus dem kommunalen Umfeld Dienstleistungen des krz in Anspruch. Unter dem Motto „krz – Kunden rundum zufrieden“ ist das krz für seine Geschäftskunden ein zuverlässiger Partner.

Ebenso stehen dem krz aufgrund seiner Mitgliedschaften in der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister – VITAKO e. V. und im KDN, der Leistungsgemeinschaft von Kommunen, Landkreisen und Datenzentralen in NRW, starke Partner zur Seite, um Synergieeffekte optimal zu nutzen.

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Corona-App darfichrein knackt neue Rekordmarke

Corona-App darfichrein knackt neue Rekordmarke

Der Marktführer für Apps zur Kontaktnachverfolgung hat deutschlandweit die Marke von 2,5 Mio. Check-ins im Echtbetrieb überschritten. Obwohl Gastronomie, Museen, Theater, etc. seit Wochen geschlossen sein müssen, ist die Nutzerzahl gestiegen. Denn die App ist auch in sensiblen Bereichen von Verwaltungen, Universitäten oder Gerichten stark verwurzelt, die besonders hohe Ansprüche an die IT-Sicherheit stellen müssen. Bei den Benutzern findet der bisher einzigartige „privacy-by-design“-Ansatz großen Anklang: so müssen beispielsweise keine personenbezogenen Daten auf den Benutzer-Smartphones gespeichert werden; damit ist ein Missbrauch durch Hacking oder nach Diebstahl bzw. Verlust des Smartphones ausgeschlossen. Hinter der App stehen die kommunalen IT-Dienstleister AKDB und krz, die den kompletten IT-Produktionsbetrieb in ihren sicherheitszertifizierten Rechenzentren in Deutschland abwickeln. Außerdem eröffnet die flexible Architektur viele Wege, die Gesundheitsämter anzubinden.

Über die AKDB

Seit Gründung 1971 entwickelt die AKDB ein Komplettangebot an Lösungen für die Digitalisierung von Kommunen und öffentlichen Einrichtungen. Hierzu zählen Software, IT-Sicherheit, Beratung, Schulung und eine umfassende Dienstleistungspalette. Das Spektrum an IT-Services reicht von SaaS-Lösungen aus dem BSI-zertifizierten Rechenzentrum für alle behördlichen Fachbereiche über hoheitliche Aufgaben bei den bayerischen Melde-und Personenstandsregistern bis hin zu komplett gemanagten IT-Umgebungen. Im Bereich E-Government bietet die AKDB Ländern und Kommunen das Bürgerservice-Portal an, die bundesweit reichweitenstärkste interoperable Plattform für Onlineverwaltungsdienste, über die Bürger und Unternehmen ihre Transaktionen mit der Verwaltung immer häufiger digital abwickeln. Mit dem Nutzerkonto Bund stellt die AKDB der Bundesverwaltung seit 2019 das zentrale Zugangssystem (Identity Provider) für die Nutzung von Diensten im Rahmen des Online-Zugangsgesetzes (OZG) zur Verfügung. Zu den Kunden der AKDB gehören über 4.700 Kommunen, Gemeinden, Städte, Landkreise, Bezirke sowie öffentliche Institutionen und der Bund. Die AKDB ist eine öffentlich-rechtliche Einrichtung in Trägerschaft der vier kommunalen Spitzenverbände in Bayern und zählt im Unternehmensverbund etwa 1.100 Beschäftigte.

Über krz Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe

Der ostwestfälische Service-Provider

Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) in Lemgo wurde 1971 gegründet und ist seit 1972 Informatik-Dienstleister der Kreise Minden-Lübbecke, Herford und Lippe sowie von inzwischen allen 36 Städten und Gemeinden aus diesen Kreisgebieten und der Stadt Nieheim. Direkt oder indirekt werden über 11,5 Mio. Einwohner in NRW mit Services des krz betreut.

Als kommunaler Zweckverband besitzt das krz den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Zu den traditionellen Aufgaben zählen unter anderem die Entwicklung, Einführung und Wartung klassischer Kommunalanwendungen.Das krz hält für seine Kunden ein reichhaltiges Angebot an Software-Applikationen (Verfahren) und Dienstleistungen (Beratung, Schulung, Installation, Wartung und Support) bereit.

Um ihre Leistungen im technischen Bereich zu bündeln und zum Nutzen ihrer Verbandsmitglieder wirtschaftlicher zu erbringen, haben das krz und die GKD Paderborn einen gemeinsamen Zweckverband, die Ostwestfalen-Lippe-IT (OWL-IT), gegründet. Die OWL-IT hat die Aufgabe, für ihre Verbandsmitglieder Dienstleistungen im Bereich der technikunterstützten Informationsverarbeitung in dem Geschäftsfeld Rechenzentrum durchzuführen – d. h. Beschaffung und Betrieb der technischen Infrastruktur, der Netze, der Netzwerktechnik einschließlich der zum Betrieb notwendigen Sicherheitsarchitektur sowie der Annextätigkeiten im Rahmen der Bereitstellung der technischen Infrastruktur.

Das krz ist bekannt für einen ausgeprägten Datenschutz sowie eine höchstmögliche Datensicherheit und ist der erste kommunale IT-Dienstleister mit der BSI-Zertifizierung (ISO 27001).

Über 300 engagierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Garant für die Umsetzung der Unternehmensziele.

Das krz unterstützt etwa 8.000 PC-Arbeitsplätze mit rund 10.500 Geräten in den Verwaltungen des Verbandsgebietes. Über die Mitglieder hinaus nehmen mehr als 600 weitere Kunden aus dem kommunalen Umfeld Dienstleistungen des krz in Anspruch. Unter dem Motto "krz – Kunden rundum zufrieden" ist das krz für seine Geschäftskunden ein zuverlässiger Partner.

Ebenso stehen dem krz aufgrund seiner Mitgliedschaften in der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister – VITAKO e. V. und im KDN, der Leistungsgemeinschaft von Kommunen, Landkreisen und Datenzentralen in NRW, starke Partner zur Seite, um Synergieeffekte optimal zu nutzen.

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Projekt Ehrenamtskarten App NRW

Projekt Ehrenamtskarten App NRW

Im Rahmen der OZG-Umsetzung übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen die Digitalisierung zur „Förderung ehrenamtlicher Tätigkeit“. Hierzu entwickelt das krz die App „Ehrenamtskarte NRW“, die einen vollständig digitalen und medienbruchfreien Weg zur Beantragung, Verlängerung und der Partizipation am entsprechenden Vergünstigungsprogramm ermöglicht.

Das Gesetz zur Ermöglichung des Onlinezugangs für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu Verwaltungsleistungen (Onlinezugangsgesetz „OZG“) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen bis Ende 2022 alle Verwaltungsleistungen auch zusätzlich digital anzubieten. Dabei wurden im OZG-Umsetzungskatalog rund 575 OZG-Leistungen identifiziert, in Lebens- bzw. Unternehmenslagen gebündelt und nach 14 Themenfeldern geordnet.

Das Land Nordrhein-Westfalen ist u. a. mit der Federführung im OZG Themenfeld „Engagement und Hobby“ betraut und setzt die Digitalisierung zur „Förderung ehrenamtlicher Tätigkeit“ um. Hierzu wird die App „Ehrenamtskarte NRW“ entwickelt, die einen vollständig digitalen und medienbruchfreien Weg zur Beantragung, Verlängerung und der Partizipation am Vergünstigungsprogramm ermöglicht.

Die Ehrenamtskarte NRW ist eine Wertschätzung der Menschen, die sich in besonderem zeitlichem Umfang – fünf Stunden wöchentlich bzw. 250 Stunden im Jahr – ohne pauschale Aufwandsentschädigung für das Gemeinwohl ehrenamtlich engagieren. Die Inhaber/innen dieser Karte können Angebote öffentlicher, gemeinnütziger und privater Einrichtungen vergünstigt bzw. kostenlos nutzen. Derzeit werden über 4.600 Vergünstigungen landesweit angeboten (z.B. freier Eintritt bzw. Ermäßigungen in Schwimmbädern, Museen, Kinos, Sportstätten oder im Theater). Somit ist beispielsweise eine Ermäßigung auf Eintrittskarten zum Museum Junkerhaus und zu Handballspielen des TBV Lemgo oder aber die entfallende Kursgebühr beim Volkshochschulzweckverband Südkreis Aachen und Ermäßigungen bei der Sixt Autovermietung (deutschlandweit) als Karteninhaber/in möglich. Alle Informationen zur Ehrenamtskarte NRW sind eingestellt auf der Seite des Landes unter https://www.engagiert-in-nrw.de/ehrensachenrw

Zur Konzeption der Digitalisierung der Ehrenamtskarte NRW hat Ende des Jahres 2019 ein Digitalisierungslabor stattgefunden, welches durch die init AG mit Sitz in Berlin begleitet wurde und aus dem bereits ein Klickdummy einer Smartphone-App hervorgegangen ist.

Die App zur Ehrenamtskarte NRW, die vom krz entwickelt wird und dem dazugehörigen Verwaltungsprogramm für die Kommunen, welches durch die regio.iT entwickelt werden wird, können ehrenamtlich tätige Personen von der Beantragung bis zur Nutzung der App bei Vergünstigungsgebern alle Schritte digital erledigen. Personen die bereits eine Ehrenamtskarte besitzen, können diese problemlos in die App integrieren und dort verwalten. Die App wird für die Betriebssysteme iOS und Android zur Verfügung gestellt werden.

Unter der Projektleitung durch die regio.iT arbeiten die beiden IT Dienstleister in den nächsten Wochen und Monaten Hand in Hand an der Umsetzung des Projektes, damit Ende Mai 2021 die App „Ehrenamtskarte NRW“ und das Verwaltungsprogramm, perfekt aufeinander abgestimmt, an die Nutzer zur Veröffentlichung übergeben werden können.

Alle Beteiligten freuen sich auf eine intensive und produktive Zusammenarbeit.

Über krz Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe

Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) in Lemgo wurde 1971 gegründet und ist seit 1972 Informatik-Dienstleister der Kreise Minden-Lübbecke, Herford und Lippe sowie von inzwischen allen 36 Städten und Gemeinden aus diesen Kreisgebieten und der Stadt Nieheim. Direkt oder indirekt werden über 11,5 Mio. Einwohner in NRW mit Services des krz betreut.

Als kommunaler Zweckverband besitzt das krz den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Zu den traditionellen Aufgaben zählen unter anderem die Entwicklung, Einführung und Wartung klassischer Kommunalanwendungen.Das krz hält für seine Kunden ein reichhaltiges Angebot an Software-Applikationen (Verfahren) und Dienstleistungen (Beratung, Schulung, Installation, Wartung und Support) bereit.

Um ihre Leistungen im technischen Bereich zu bündeln und zum Nutzen ihrer Verbandsmitglieder wirtschaftlicher zu erbringen, haben das krz und die GKD Paderborn einen gemeinsamen Zweckverband, die Ostwestfalen-Lippe-IT (OWL-IT), gegründet. Die OWL-IT hat die Aufgabe, für ihre Verbandsmitglieder Dienstleistungen im Bereich der technikunterstützten Informationsverarbeitung in dem Geschäftsfeld Rechenzentrum durchzuführen – d. h. Beschaffung und Betrieb der technischen Infrastruktur, der Netze, der Netzwerktechnik einschließlich der zum Betrieb notwendigen Sicherheitsarchitektur sowie der Annextätigkeiten im Rahmen der Bereitstellung der technischen Infrastruktur.

Das krz ist bekannt für einen ausgeprägten Datenschutz sowie eine höchstmögliche Datensicherheit und ist der erste kommunale IT-Dienstleister mit der BSI-Zertifizierung (ISO 27001).

Über 300 engagierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Garant für die Umsetzung der Unternehmensziele.

Das krz unterstützt etwa 8.000 PC-Arbeitsplätze mit rund 10.500 Geräten in den Verwaltungen des Verbandsgebietes. Über die Mitglieder hinaus nehmen mehr als 600 weitere Kunden aus dem kommunalen Umfeld Dienstleistungen des krz in Anspruch. Unter dem Motto "krz – Kunden rundum zufrieden" ist das krz für seine Geschäftskunden ein zuverlässiger Partner.

Ebenso stehen dem krz aufgrund seiner Mitgliedschaften in der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister – VITAKO e. V. und im KDN, der Leistungsgemeinschaft von Kommunen, Landkreisen und Datenzentralen in NRW, starke Partner zur Seite, um Synergieeffekte optimal zu nutzen.

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Automatisierte Empfangs- und Verteilplattform

Automatisierte Empfangs- und Verteilplattform

Beim Kommunalen Rechenzentrum Minden/Ravensberg-Lippe (krz) wird seit dem 1. Juli 2018 das Gewerbe-Service-Portal.NRW (GSP.NRW) betrieben und gehostet. Seit diesem Zeitpunkt können Gewerbeanzeigen landesweit vollelektronisch und medienbruchfrei an die zuständige Behörde versandt und auch direkt elektronisch bezahlt werden.

Mit Inkrafttreten des Wirtschafts-Portal-Gesetzes NRW (WiPG) zum 1. Juli 2020 wurde das GSP.NRW offiziell zum Wirtschafts-Service-Portal.NRW (WSP.NRW). Es wird schnellstmöglich zum zentralen digitalen Zugangstor für die Wirtschaft in NRW ausgebaut. Der nächste große technische Schritt umfasst die Umstellung zu einem nutzerfreundlichen Antragsportal, das zielgenau das Informationsbedürfnis von Unternehmen über notwendige Verwaltungsleistungen abdeckt, die diese in den verschiedenen Geschäftslagen "Unternehmen gründen, Unternehmen führen und Unternehmen schließen" im Rahmen ihrer erwerbswirtschaftlichen Betätigung benötigen. Dieser Schritt wird spätestens bis zum Jahresende 2020 im WSP.NRW vollzogen.

Die Weiterentwicklung des WSP.NRW führt auch bei den Kommunen und sonstigen zuständigen Behörden zu Entlastungen, da die Daten aus den Gewerbeanzeigen und sonstigen in Zukunft über das WSP.NRW angebotenen Verwaltungsverfahren medienbruchfrei in die Fachverfahren der zuständigen Behörden gelangen.

Ein Gewerbe muss in Nordrhein-Westfalen bei den Städten oder Gemeinden angezeigt werden. Nach Erteilung der Empfangsbescheinigung, die bei Abwicklung der Gewerbeanzeige über das WSP.NRW vollautomatisiert erstellt wird, sind die Kommunen verpflichtet, die Daten aus der Gewerbeanzeige an zahlreiche Stellen, wie Finanzamt, IHK, Eichamt, etc. weiterzuleiten. Um die Kommunen hierbei zusätzlich zu entlasten, stellt das Land NRW seit dem 01.07.2020 die Empfangs- und Verteilplattform nala bereit. Das krz hat zusammen mit dem KDN – Dachverband der kommunalen IT-Dienstleister, der d-NRW AöR sowie dem Hersteller naviga GmbH im Juni 2020 die technischen Voraussetzungen für den Betrieb aufgebaut.

Seit dem 1. Juli 2020 erfolgt die Übermittlung der Daten aus der Gewerbeanzeige an die nach der Gewerbeordnung empfangsberechtigten Stellen – unabhängig von der Art des Eingangs der Gewerbeanzeige – durch die zuständigen Behörden über das Portal. Dies ist im WiPG bzw. der WiPG-Durchführungsverordnung gesetzlich verankert und wird durch den Einsatz der nala umgesetzt.

Mit nala steht den Städten und Gemeinden eine Plattform für die Gewerbean-, -um- und -abmeldung bereit, die nach nochmaliger Prüfung der Daten auf Vollständigkeit die Informationen automatisch an alle relevanten Empfangsstellen weiterleitet.

Dafür setzt seit Mitte Juni ein eigens gegründetes Team im krz die gesetzlichen Anforderungen des Landes NRW organisatorisch um. Für die Kommunen wurde eine Kontaktadresse für ihre Anfragen eingerichtet und gleichzeitig eine Datenbank mit den entsprechenden Empfangsstellen sowie den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kommunen aufgebaut.

Als aktive Empfangs- und Verteilplattform auf Landesebene ist nala mit den neuesten Werkzeugen ausgestattet und wickelt Empfang-, Korrekturrückmeldung, Weiterverarbeitung und termingesteuerten Versand vollautomatisch nach den jeweils individuellen Vorgaben ab. Selbstverständlich werden alle rechtlichen Vorgaben, sowohl inhaltlich, als auch technisch eingehalten. So sind Datenübermittlung und Datenqualität verbessert und Fehlerquellen minimiert.

Termingerecht stellte das krz das System zum 01.07.2020 zur Verfügung. Die lippische Kommune Dörentrup hatte als Pilotanwender im Vorfeld alle notwendigen Parameter und Empfangsstellen getestet. Seit Anfang Juli konnten innerhalb kurzer Zeit 25 weitere Städte und Gemeinden an die Plattform angebunden werden. Bei der Datenübermittlung ist für die Kommunen nur ein Ansprechpartner, nämlich das krz als Betreiber der nala notwendig. Ebenso gibt es für die empfangsberechtigten Stellen nur noch einen Ansprechpartner.

Mit Inkrafttreten des WiPG besteht eine Verpflichtung der Städte und Gemeinden, die Daten aller Gewerbeanzeigen an nala zu senden. Für die verbindliche Anbindung aller NRW-Kommunen an nala ist eine Übergangsfrist bis zum 01.01.2021 vorgesehen. Hierüber wurden die Kommunen seitens des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (kurz: MWIDE) bereits informiert.

Die Kommunen müssen für die Anbindung an nala mit dem krz und dem jeweiligen Fachverfahrenshersteller Kontakt aufnehmen. Um einen geregelten Übergang zu gewährleisten, vereinbart das krz einen Umstiegsplan mit den jeweiligen Städten und Gemeinden. In Folge wird ein Termin vereinbart, um die Einstellungen im Fachverfahren auf nala beim krz umzustellen. Falls das Fachverfahren bei einem IT-Dienstleister wie regio iT, KRZN, SIT oder einem anderen Rechenzentrum gehostet wird, können sich die Kommunen zunächst mit dem Dienstleister abstimmen, der dann mit dem krz die weiteren Schritte planen wird.

Zur Koordinierung der Umstellung oder bei Fragen können sich die Kommunen an die zentralen Ansprechpartner unter nala-support@krz.de oder telefonisch unter 05261 252 419 wenden.

Über krz Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe

Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz)
Der ostwestfälische Service-Provider

Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) in Lemgo wurde 1971 gegründet und ist seit 1972 Informatik-Dienstleister der Kreise Minden-Lübbecke, Herford und Lippe sowie von inzwischen allen 36 Städten und Gemeinden aus diesen Kreisgebieten und der Stadt Nieheim. Direkt oder indirekt werden über 11,5 Mio. Einwohner in NRW mit Services des krz betreut.
Als kommunaler Zweckverband besitzt das krz den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Zu den traditionellen Aufgaben zählen unter anderem die Entwicklung, Einführung und Wartung klassischer Kommunalanwendungen.
Das krz hält für seine Kunden ein reichhaltiges Angebot an Software-Applikationen (Verfahren) und Dienstleistungen (Beratung, Schulung, Installation, Wartung und Support) bereit.

Um ihre Leistungen im technischen Bereich zu bündeln und zum Nutzen ihrer Verbandsmitglieder wirtschaftlicher zu erbringen, haben das krz und die GKD Paderborn einen gemeinsamen Zweckverband, die Ostwestfalen-Lippe-IT (OWL-IT), gegründet. Die OWL-IT hat die Aufgabe, für ihre Verbandsmitglieder Dienstleistungen im Bereich der technikunterstützten Informationsverarbeitung in dem Geschäftsfeld Rechenzentrum durchzuführen – d. h. Beschaffung und Betrieb der technischen Infrastruktur, der Netze, der Netzwerktechnik einschließlich der zum Betrieb notwendigen Sicherheitsarchitektur sowie der Annextätigkeiten im Rahmen der Bereitstellung der technischen Infrastruktur.

Das krz ist bekannt für einen ausgeprägten Datenschutz sowie eine höchstmögliche Datensicherheit und ist der erste kommunale IT-Dienstleister mit der BSI-Zertifizierung (ISO 27001).
Über 300 engagierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Garant für die Umsetzung der Unternehmensziele.

Das krz unterstützt etwa 8.000 PC-Arbeitsplätze mit rund 10.500 Geräten in den Verwaltungen des Verbandsgebietes. Über die Mitglieder hinaus nehmen mehr als 600 weitere Kunden aus dem kommunalen Umfeld Dienstleistungen des krz in Anspruch. Unter dem Motto „krz – Kunden rundum zufrieden“ ist das krz für seine Geschäftskunden ein zuverlässiger Partner.

Ebenso stehen dem krz aufgrund seiner Mitgliedschaften in der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister – VITAKO e. V. und im KDN, der Leistungsgemeinschaft von Kommunen, Landkreisen und Datenzentralen in NRW, starke Partner zur Seite, um Synergieeffekte optimal zu nutzen.

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Der Kreis Minden-Lübbecke ist eine von deutschlandweit 104 Optionskommunen. Das bedeutet, dass dort die Arbeitsvermittlung genauso in eigener Regie durchgeführt wird, wie die Gewährung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach dem SGB II.

Derzeit haben rd. 21.000 Menschen in durchschnittlich 10.000 Bedarfsgemeinschaften (Familien oder Einpersonenhaushalte) Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II. Darüber hinaus werden bei Bedarf auch Leistungen für Bildung und Teilhabe für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erbracht.

Zur Ermittlung der Leistungshöhe sind von den Anspruchsberechtigten teilweise sehr viele Unterlagen einzureichen. Einkommens- und andere Nachweise sind regelmäßig vorzulegen.

Diese Unterlagen nimmt das Jobcenter des Kreises seit dem 1.7.2020 auch digital entgegen und hat hierfür vom Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) eine Smartphone-App entwickeln lassen, die in den gängigen App-Stores zur Verfügung steht. Personen, die sich im laufenden Leistungsbezug befinden, können vom Jobcenter einen so genannten QR-Code erhalten. Wird dieser in der App registriert, können Unterlagen abfotografiert oder aus der Galerie übernommen und direkt eingereicht werden. Sie werden unmittelbar durch automatisierte Prozesse in der digital geführten Akte der Bedarfsgemeinschaft abgespeichert. Die einreichende Person erhält hierüber eine Bestätigung und kann auf dem Smartphone nachvollziehen, wann welche Unterlagen eingereicht wurden.

Die App wurde nach einer Idee des Kreises Minden-Lübbecke vom ostwestfälischen IT-Dienstleister entwickelt, dort werden auch das IT-Verfahren des Jobcenters und die digitale Aktenlösung gehostet.

„Wir haben im Jobcenter seit jeher ein sehr hohes Papieraufkommen und hierdurch einen ebenfalls hohen personellen Scanaufwand. Deshalb sind wir mit der Idee einer digitalen App-Lösung an das krz herangetreten. Schon nach kurzer Zeit konnten wir den ersten Prototyp eingehend sehen und ausprobieren. Die agile Herangehensweise des krz hat uns hierbei viel Zeit und Aufwand erspart, jeder Entwicklungsschritt konnte von uns getestet und bewertet werden. Unser Feedback ist dann unmittelbar in die Weiterentwicklung eingeflossen. 

Mit der Produktivsetzung zum 1.7.2020 können nun die Hilfeempfängerinnen und Hilfeempfänger im Kreis Minden-Lübbecke ganz einfach und schnell Ihre Unterlagen einreichen, ohne dafür extra im Jobcenter vorstellig werden zu müssen. Der Datenschutz wird dabei ebenso berücksichtigt wie die modernen Nutzungsgewohnheiten auf den mobilen Geräten“, loben Yasmin Glabach (Jobcenter) und Sören Staas (Digitalisierung, IT) vom Kreis Minden-Lübbecke die Lösung des ostwestfälischen IT-Dienstleisters.

So können nicht nur Fahrtwege oder Portokosten vermieden werden, auch wird dadurch die Bearbeitung beschleunigt und letztlich das Papieraufkommen im Jobcenter reduziert. Das digitale Einreichen der Unterlagen führt außerdem zu einer medienbruchfreien und direkten revisionssicheren Ablage.

Der Kreis Minden-Lübbecke ist Gründungsmitglied und arbeitet in vielen Bereichen erfolgreich mit dem krz zusammen. Aktuelle Schwerpunkte setzen hier u.a. die digitale Aktenführung und die Entwicklung von Onlineservices.

Über krz Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe

Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz)
Der ostwestfälische Service-Provider

Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) in Lemgo wurde 1971 gegründet und ist seit 1972 Informatik-Dienstleister der Kreise Minden-Lübbecke, Herford und Lippe sowie von inzwischen allen 36 Städten und Gemeinden aus diesen Kreisgebieten und der Stadt Nieheim. Direkt oder indirekt werden über 11,5 Mio. Einwohner in NRW mit Services des krz betreut.

Als kommunaler Zweckverband besitzt das krz den Status einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Zu den traditionellen Aufgaben zählen unter anderem die Entwicklung, Einführung und Wartung klassischer Kommunalanwendungen. Um dem hohen Anspruch gerecht zu werden, hält das krz für seine Kunden ein reichhaltiges Angebot an Software-Applikationen (Verfahren), Netzwerktechnik, Arbeitsplatz- und Server-Hardware und Dienstleistungen (Beratung, Schulung, Installation, Wartung und Support) bereit. Das krz ist bekannt für einen ausgeprägten Datenschutz sowie eine höchstmögliche Datensicherheit und ist der erste kommunale IT-Dienstleister mit der BSI-Zertifizierung (ISO 27001).

Über 300 engagierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von der Verwaltungsfachkraft bis hin zum Technik-Experten, sind Garant für die Umsetzung der Unternehmensziele. Das krz unterstützt etwa 8.500 PC-Arbeitsplätze mit rund 10.850 Geräten in den Verwaltungen des Verbandsgebietes. Über die Mitglieder hinaus nehmen noch mehr als 600 weitere Kunden aus dem kommunalen Umfeld Dienstleistungen des krz in Anspruch. Der Servicedienst und die Hotline sorgen für eine Datenverfügbarkeit von nahezu 100 %.

Unter dem Motto "krz – Kunden rundum zufrieden" ist das krz für seine Geschäftskunden ein zuverlässiger Partner. Ebenso stehen dem krz aufgrund seiner Mitgliedschaften in der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister – VITAKO e. V. und im KDN, der Leistungsgemeinschaft von Kommunen, Landkreisen und Datenzentralen, starke Partner zur Seite, um Synergieeffekte optimal zu nutzen.

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krz Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe
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