Autor: Firma KONE

Backgrounder

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Mit Interconnectivity, cloudbasierten Anwendungen und digitalen Services steigen die Anforderungen an Schutz, Standards und Nachweisfähigkeit. Für KONE ist Cybersecurity ein fester Bestandteil vernetzter Systeme, Prozesse und Services, verankert in international anerkannten Standards, klaren Governance-Strukturen und einem unternehmensweiten Programm zur Umsetzung des Cyber Resilience Act.

Cybersecurity ist integraler Bestandteil vernetzter Aufzugssysteme

Wo Interconnectivity, cloudbasierte Anwendungen und digitale Services zum System gehören, müssen Schutzmaßnahmen, klare Zuständigkeiten und belastbare Sicherheitsprozesse strukturell verankert sein.

Grundlage dieses Ansatzes sind international anerkannte Standards der Informations- und Cybersicherheit:

  • ISO 27001 für digitale Services
  • IEC 62443-4-1 für sichere Entwicklungsprozesse
  • IEC 62443-4-2 für technische Cybersecurity-Anforderungen im industriellen Umfeld
  • UK Cyber Essentials Plus
  • ISO 8102-20, der branchenspezifische Standard für Cybersicherheit bei Aufzügen, Rolltreppen und Fahrsteigen, an dessen Entwicklung KONE von Beginn an eine Schlüsselrolle gespielt hat

Dahinter steht ein systematischer und risikobasierter Umgang mit digitalen Sicherheitsanforderungen: sichere Entwicklungsprozesse, strukturierte Verfahren zum Schwachstellenmanagement, regelmäßige Schwachstellenscans, Penetrationstests für priorisierte Lösungen sowie ein rund um die Uhr besetztes Security Operations Center (SOC). Cybersecurity ist damit keine Einzelmaßnahme, sondern eine kontinuierliche Aufgabe über Entwicklung, Betrieb und Weiterentwicklung digitaler Lösungen hinweg.

„Wo Interconnectivity, cloudbasierte Anwendungen und digitale Services Teil moderner Aufzugssysteme sind, muss Cybersecurity strukturell verankert sein, in Prozessen, Standards und ihrer kontinuierlichen Weiterentwicklung."
Andreas Backer, Produktmanager für digitale Lösungen

Cyber Resilience Act: KONE bereitet sich auf neue EU-Anforderungen vor

Der Cyber Resilience Act (CRA) ist eine EU-Verordnung, die harmonisierte Cybersicherheitsanforderungen für Produkte mit digitalen Elementen über deren gesamten Lebenszyklus einführt. KONE sieht im CRA eine enge Übereinstimmung mit den eigenen Cybersicherheitsgrundsätzen und bereitet sich auf die vollständige Compliance vor.

Dazu hat KONE ein unternehmensweites CRA-Programm eingerichtet, das Produktentwicklung, Lieferantenkette, Cybersicherheit, Beschaffung und Lebenszyklusmanagement aufeinander abstimmt. Ziel ist die vollständige Compliance zu den regulatorischen Fristen: 11. September 2026 und 11. Dezember 2027.

Der Anlagensicherheitsreport 2025 des TÜV bestätigt diese Entwicklung

Der aktuelle Anlagensicherheitsreport 2025 der zugelassenen Überwachungsstellen zeigt, dass diese Perspektive inzwischen auch regulatorisch und prüfpraktisch klar verankert ist. Mögliche Cyberbedrohungen müssen seit Juli 2023 im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt werden. Seit April 2024 muss zudem dokumentiert werden, welche Maßnahmen zum Schutz digitaler Schnittstellen und Komponenten umgesetzt wurden. Fehlt eine plausible Dokumentation, gilt dies als Mangel.

Der Report benennt sechs grundlegende Themenfelder der Cybersicherheit für Aufzugsanlagen: Segmentierung und Fernzugriff, Zugangs- und Zugriffsschutz, Härtung von Komponenten, Unabhängigkeit sicherheitsrelevanter Mess-, Steuer- und Regelungseinrichtungen sowie Überwachung und Notfallmanagement.

Im Jahr 2024 haben die Zugelassenen Überwachungsstellen 689.462 Aufzugsanlagen geprüft.

Das Ergebnis:

  • 31,5 % der Anlagen waren mängelfrei
  • 59,1 % wiesen geringfügige Mängel auf
  • 8,9 % sicherheitserhebliche Mängel
  • 0,5 % gefährliche Mängel

Der Report führt diese Verschiebung ausdrücklich auch auf neue Bewertungskriterien im Bereich Cybersicherheit und die zugehörigen Nachweispflichten zurück. „Der Report bestätigt, dass Aufzugssicherheit längst mehr umfasst als Mechanik, Elektrik und Prüfung. Mit der zunehmenden Vernetzung werden auch digitale Schnittstellen, Schutzmaßnahmen und belastbare Dokumentation zu einem festen Bestandteil moderner Anlagensicherheit." Andreas Backer, Produktmanager für digitale Lösungen

Vernetzte Aufzüge brauchen Schutz, Prozesse und Nachweisfähigkeit

Für Betreiber, Hersteller und Servicepartner endet Sicherheit nicht an der physischen Anlage. Wer vernetzte Anlagen betreibt, muss Schutzmaßnahmen, Zuständigkeiten und Dokumentation nachweisen können. Genau dort steigen mit der Digitalisierung die Anforderungen an Transparenz und organisatorische Klarheit.

KONE hat dafür ein umfassendes Cybersecurity-Governance-Framework implementiert, das unter anderem folgende Bereiche abdeckt:

  • Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM) mit eindeutiger Benutzeridentifikation und Lebenszyklusverwaltung
  • Bedrohungs- und Schwachstellenmanagement mit zentralisiertem System (CVMS) und regelmäßigen Scans
  • 24/7-Security Operations Center (SOC) mit SIEM-gestützter Ereignisüberwachung und Incident Response
  • Sicherheit in Lieferantenbeziehungen mit globalem Segmentierungsmodell und verbindlichen Sicherheitsanforderungen
  • Business Continuity mit definierten Recovery Time und Recovery Point Objectives für kritische Systeme
  • Sichere Softwareentwicklung nach IEC 62443-4-1, zertifiziert durch den TÜV Rheinland

Cybersecurity war für KONE nie ein Add-on. Sie ist strukturell verankert, zertifiziert und wird kontinuierlich weiterentwickelt.

„Je stärker technische Anlagen digital vernetzt sind, desto wichtiger werden belastbare Schutzmaßnahmen, klare Prozesse und eine saubere Dokumentation. Genau darin liegt heute ein wesentlicher Teil moderner Aufzugssicherheit."
Andreas Backer, Produktmanager für digitale Lösungen

Cybersecurity bei KONE
https://www.kone.de/unternehmen/ueber-kone/cybersecurity/

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Bürogebäude werden smart: KONE Office Flow schafft neues Erlebnis für Nutzer

Bürogebäude werden smart: KONE Office Flow schafft neues Erlebnis für Nutzer

  • Cloudbasierte Lösung ermöglicht berührungsfreie Bewegung von Nutzern in Bürogebäuden
  • Über die digitale KONE-Plattform können jederzeit weitere Komponenten und Dienste eingebunden werden
  • KONE erweitert Eco-Partner-Netzwerk durch Zusammenarbeit mit den Gebäudeausrüstern Dormakaba, Schneider Electric, Siemens SI und Smarten Spaces

KONE, einer der weltweit führenden Anbieter von Aufzügen und Rolltreppen, führt eine neue Lösung für das smarte Nutzermanagement größerer Büro- und Geschäftsgebäude ein. Das cloudbasierte KONE Office Flow™ ermöglicht Nutzern und Besuchern den berührungslosen Zugang ins Gebäude und erlaubt zugleich die kontaktfreie Bewegung zwischen den Etagen.

KONE Office Flow verbindet die Identifizierung der Person am Gebäudeeingang mit der Zielwahlsteuerung der Aufzüge, die nun auch auf den Smartphones der Nutzer verfügbar ist. So wird ein neues Benutzererlebnis geschaffen: Betritt der Nutzer das Gebäude, wird er anhand seines Smartphones authentifiziert, der nächste verfügbare Aufzug wird automatisch gerufen und die Zieletage angesteuert, ohne dass der Nutzer einen Knopf drücken muss. Das verkürzt Warte- und Reisezeiten.

Den Besuchern können vor oder bei Anreise Zugangscodes geschickt werden, die ihnen den Weg vom Gebäudeeingang bis in die Zieletage berührungslos ermöglichen. Zusätzlich können Systeme zur Zeiterfassung und Raumvergabe über die offene Schnittstelle der cloudbasierten digitalen KONE-Plattform angebunden werden – eine echte Innovation für das Bürogebäude von morgen.

„Die Pandemie wird die Officelandschaft verändern, Bürogebäude werden aber auch in Zukunft die Keimzelle der Unternehmen bleiben und damit entscheidend für ihren Erfolg sein: Sie ermöglichen immer neue Formen der Zusammenarbeit und generieren Innovation“, sagt Erik Kahlert, Geschäftsführer von KONE Deutschland. „Allerdings müssen die Gebäude mehr Flexibilität in der Nutzung erlauben, um wirklich nachhaltig zu sein. Dafür braucht es Lösungen wie Office Flow oder den DX Car.“

Mit allen Sinnen erleben: das KONE Digital Experience Car

Der KONE DX Car zeigt, dass Aufzüge viel mehr sein können als ein leistungsfähiges, sicheres Transportmittel. Wanddeckende Bildschirme schaffen im Zusammenspiel mit einem ausgefeilten Lichtsystem und aufwendiger Soundtechnik ein neues Erlebnis für die Nutzer: sinnlich, inspirierend, aufregend – so wie die Gebäude der Zukunft, die Kreativität und Produktivität ihrer Nutzer fördern sollen.

Mehr Möglichkeiten durch die KONE-Plattform

KONE Office Flow und der DX Car setzen auf der cloudbasierten digitalen KONE-Plattform mit ihrer sicheren offenen Schnittstelle (API) auf. Das ermöglicht die flexible Integration einer wachsenden Zahl von Angeboten und Services des Unternehmens und seiner Partner.

Die Möglichkeiten sind enorm. So wird derzeit in zwei Münchner Hotels der Einsatz von Servicerobotern pilotiert, die über offene Schnittstelle die Aufzüge direkt ansteuern können. Bereits im Einsatz ist die intelligente Anlagenfernüberwachung durch den sogenannten digitalen Aufzugswärter, die Vor-Ort-Kontrollen durch die Betreiber ersetzt.

Viel unmittelbarer können sehbehinderte Menschen die Möglichkeiten der digitalen Plattform erleben: Seit wenigen Monaten ist die Orientierungs-App BlindSquare mit dem Aufzug im Berufsförderungswerk Würzburg im Einsatz. Sie lotst die Nutzer per Sprachansage innerhalb des Gebäudes in den Aufzug und teilt ihnen mit, sobald sie ihre Zieletage erreicht haben.

KONE baut Zusammenarbeit aus

Um die Entwicklung und Anbindung neuer Lösungen voranzutreiben, erweitert KONE sein Eco-Partner-Netzwerk durch die Zusammenarbeit mit weiteren führenden Unternehmen der Gebäudeausrüstung, speziell im Bereich smarter Zugangslösungen: Dormakaba, Schneider Electric, Siemens Smart Infrastructure (Siemens SI) und Smarten Spaces.

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Über die KONE GmbH

KONE, Hersteller von Aufzügen und Rolltreppen, ist einer der weltweit führenden Anbieter für Mobilität in Gebäuden. Das Unternehmen betreut in mehr als 60 Ländern weltweit rund 1,3 Millionen Anlagen und bewegt täglich mehr als 1 Milliarde Menschen. KONE bietet wegweisende vernetzte Lösungen für Aufzüge, Rolltreppen, Automatiktüren, Tore und Zugangssysteme, die sich nahtlos in intelligente Gebäude integrieren. Unser Ziel ist der optimale Bewegung von Personen und Gütern in einer barrierefreien Welt. Dabei begleiten wir unsere Kunden als zuverlässiger Partner über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes hinweg: von der Planung über die Fertigung und Installation bis hin zur Wartung und Modernisierung. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Espoo, Finnland, ist börsennotiert (NASDAQ OMX, Helsinki) und erwirtschaftete 2019 mit rund 60.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 10 Milliarden Euro. In Deutschland ist KONE mit der Länderzentrale und dem Trainingszentrum in Hannover sowie mehr als 40 Niederlassungen präsent. Mehr Infos: KONE in Kürze (PDF).

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