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KI-Kompetenzmonitor: Unternehmen suchen zwei Drittel mehr KI-Experten

KI-Kompetenzmonitor: Unternehmen suchen zwei Drittel mehr KI-Experten

Das Stellenangebot für KI-Spezialisten erreicht einen neuen Höchststand. Im zweiten Quartal 2026 standen KI-Kompetenzen im Anforderungsprofil von fast 44.800 Stellen. Das sind rund zwei Drittel mehr als im Vorjahresquartal. Im zweiten Quartal dieses Jahres nannten Arbeitgeber KI-Kenntnisse am häufigsten in Jobinseraten für Informatiker, insgesamt in knapp 13.100 Stellen. Die branchenübergreifend meistgenannte Technologie war Maschinelles Lernen mit rund 11.100 Erwähnungen. Im Bundesländervergleich lag Bayern mit etwa 11.100 KI-Stellen an der Spitze. Dies sind die zentralen Ergebnisse des KI-Kompetenzmonitors für das zweite Quartal 2026. Das kostenfreie Online-Tool der Berliner Personalmarktforschung Index-Research analysiert quartalsweise die in Stellenanzeigen genannten KI-Kompetenzen. Grundlage ist Index-Anzeigendaten, die größte Stellenanzeigen-Datenbank Europas.

Unternehmen, Behörden und Forschungseinrichtungen suchen immer mehr KI-Experten: Nach rund 22.400 veröffentlichten KI-Stellen im zweiten Quartal 2024 und knapp 27.100 entsprechenden Stellen im zweiten Quartal 2025 stieg ihre Zahl im zweiten Quartal 2026 auf fast 44.800 Stellen.

Jürgen Grenz, CEO von Index, meint dazu: „KI ist längst kein Zukunftsthema mehr. Unternehmen suchen inzwischen für fast alle Bereiche Mitarbeitende mit KI-Kompetenzen. Der Wettbewerb um diese Fachkräfte wird sich weiter verschärfen.“

Informatiker sind mit Abstand die gefragtesten KI-Experten

Die meisten Stellen mit KI-Bezug richteten sich im zweiten Quartal 2026 an Informatiker. Für sie schrieben Arbeitgeber fast 13.100 entsprechende Positionen aus. Auf Platz zwei der KI-Stellen lagen die Bereiche technische Entwicklung, Konstruktion und Produktsteuerung mit rund 9.300 Jobs. Für Berufe in der Unternehmensführung und -organisation schrieben Arbeitgeber etwa 5.900 KI-bezogene Positionen aus.

Maschinelles Lernen bleibt wichtigste KI-Kompetenz

Am häufigsten verlangten Arbeitgeber Kenntnisse im Maschinellen Lernen. Diese Kompetenz nannten sie in rund 11.100 Stellenangeboten. Allgemeine Kenntnisse rund um Künstliche Intelligenz folgten mit mehr als 9.200 Erwähnungen. Auf Rang drei kam generative KI mit fast 6.400 Nennungen.

Bayern bietet die meisten KI-Jobs

Mit rund 11.100 KI-Stellen führte Bayern das Bundesländerranking an. Nordrhein-Westfalen folgte mit knapp 7.600 Stellen. Baden-Württemberg belegte mit fast 7.100 Stellen den dritten Platz.

Über den KI-Kompetenzmonitor

Der KI-Kompetenzmonitor analysiert quartalsweise die Nachfrage nach KI-Skills in einzelnen Branchen, Berufsgruppen, Firmen und Regionen. Das Online-Tool wurde von der Berliner Personalmarktforschung Index-Research entwickelt und basiert auf der Stellenanzeigen-Datenbank Index-Anzeigendaten

Über Index

Index ist Partner für alle, die sich mit Personalthemen beschäftigen. Die Unternehmensgruppe unterstützt Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen mit einem Vertriebssystem, Employer Branding, Personalmarketing, Personalmarktforschung und Business Consulting.

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KI-Kompetenzmonitor gelauncht

KI-Kompetenzmonitor gelauncht

KI-Know-how ist so gefragt wie nie. Der neue  der Personalmarktforschung Index Research zeigt, in wie vielen Stellenangeboten Unternehmen Kenntnisse rund um Künstliche Intelligenz fordern. Interessierte können auf einem interaktiven Dashboard gezielt nach Branchen, Berufen, Regionen und Unternehmen filtern. Zudem ist es möglich, sich die am häufigsten genannten Technologien anzeigen zu lassen. Das kostenfreie Informationsangebot richtet sich an Personaler, Weiterbildungsanbieter, Wirtschaftsförderungen und Fachkräfteinitiativen. Die Quellenbasis des KI-Kompetenzmonitors ist Index Anzeigendaten, die größte Stellenanzeigen-Datenbank Deutschlands.

KI ist aus der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Doch welche Branchen, Berufsgruppen und Regionen suchen gezielt nach Mitarbeitern mit KI-Kompetenzen? Welche Firmen schreiben die meisten Stellen für KI-Spezialisten aus? Und welche Technologie-Kenntnisse erwarten Arbeitgeber konkret?

Geballtes Know-how zu KI am Arbeitsmarkt
Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der im September gelaunchte KI-Kompetenzmonitor der Berliner Personalmarktforschung Index Research.

„Wir analysieren die in Stellenanzeigen genannten KI-Skills quartalsweise und vergleichen sie mit den Vorquartalen, rückwirkend vom Q1/2020 bis zum Q2/2025. Die Auswertung zum dritten Quartal 2025 erscheint Mitte Oktober“, erklärt Olga Golubchykova, Leiterin der Personalmarktforschung Index Research.

KI-Expertise ist vor allem in Tech-Bereichen gefragt
Im Q2/2025 entfiel die größte Zahl an Stellenangeboten mit KI-Bezug wenig überraschend auf die IT-Branche (knapp 10.900 Stellen). Überraschend dagegen ist, dass Personaldienstleister mit fast 9.000 ausgeschriebenen Positionen auf Platz zwei kamen.

„Wenn Unternehmen Personaldienstleister einschalten, haben sie meist einen hohen Besetzungsdruck. Das heißt: KI-Experten sind derzeit besonders stark nachgefragt“, betont Index-CEO Jürgen Grenz.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Berufsgruppen: Am häufigsten standen KI-Kompetenzen in Stellenangeboten für Informatiker und andere IKT-Berufe (über 20.300 Stellen), gefolgt von Fachkräfte in den Bereichen technische Entwicklung, Konstruktion und Produktionssteuerung (mehr als 10.800 Stellen).

Süden und NRW dominieren bei KI-Skills, Berlin kämpft mit
Regional führt Bayern mit mehr als 11.400 Stellenangeboten, vor Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg (jeweils rund 9.100 Stellen). Auf den Plätzen vier und fünf folgen Berlin (über 6.700 Stellen) und Hessen (etwa 4.800 Stellen).

Deloitte überholt Tech-Riesen
Unter den Unternehmen sticht die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte heraus: Sie schrieb im zweiten Quartal dieses Jahres fast 2.900 KI-Stellen aus, was einem Plus von 58 Prozent gegenüber Q1/2025 entspricht. Dahinter folgen Amazon (868 Stellen) und Siemens (764 Stellen).

Docker schlägt KI-Buzzwords
Spannend sind auch die in Stellenangeboten genannten Technologien, die die Bewerber beherrschen sollen. Kenntnisse zur Software Docker wurden im zweiten Quartal dieses Jahres am häufigsten gefordert (14.500 Stellen), gefolgt von den eher allgemeinen Begriffen Maschinelles Lernen (über 8.800 Stellen) und Künstliche Intelligenz (fast 6.000 Stellen) selbst.

Für wen ist der KI-Kompetenzmonitor relevant?
Der KI-Kompetenzmonitor richtet sich an alle, die Trends am im Blick behalten müssen: Weiterbildungsanbieter können ihre Programme an die gefragtesten KI-Skills anpassen, Wirtschaftsförderungen und Fachkräfteinitiativen ihr Beratungsangebot darauf ausrichten und Personaler ihre Recruiting-Strategien optimieren.

Methodik 
Der KI-Kompetenzmonitor basiert auf der größten deutschen Stellenanzeigen-Datenbank Index Anzeigendaten. Jährlich werden darin deutschlandweit über 25 Millionen Stellenanzeigen aus Printmedien, von Online-Jobbörsen, Firmenwebsites und dem Stellenportal der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet. Eine eigens entwickelte Software ordnet die erfassten Stellenanzeigen automatisch Branchen (Klassifikation der Wirtschaftszweige WZ 2008), Berufsgruppen (Berufsklassifikation der Bundesagentur für Arbeit KldB 2010) und Bundesländern zu. KI-Bezüge in Stellenanzeigen identifiziert Index Research über eine kontinuierlich aktualisierte Schlagwortliste zu relevanten Technologien.

Der KI-Kompetenzmonitor kann hier kostenfrei getestet werden: https://ki-kompetenzmonitor.de

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