Autor: Firma HRworks

Kündigungsreport 2026: In weniger als zehn Minuten getrennt

Kündigungsreport 2026: In weniger als zehn Minuten getrennt

  • Aktuelle HR WORKS Studie analysiert, wie Arbeitgeber Entlassungen kommunizieren. 
  • Fast zwei Drittel der Entlassungsgespräche dauern maximal zehn Minuten.
  • Nur ein Drittel der Entlassenen bekommt die Gelegenheit, die eigene Sichtweise darzustellen.

Für viele Beschäftigte in Deutschland, die von ihrem Arbeitgeber entlassen werden, endet das Arbeitsverhältnis kurz und knapp. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Kündigungsreports 2026 des HR-Software-Unternehmens HR WORKS. Für die Studie wurden 6.093 Beschäftigte in Deutschland befragt, darunter 825 Personen, die in den vergangenen fünf Jahren entlassen wurden. Gemäß der Studienergebnisse dauern 63 % der Entlassungsgespräche höchstens zehn Minuten. Zugleich findet nur eine knappe Mehrheit der Entlassungen persönlich statt: 59 % der Betroffenen wurde in einem direkten persönlichen Gespräch gekündigt. 22 % erhielten ihre Entlassung schriftlich. 11 % wurde sie in einem digitalen Videogespräch mitgeteilt, 8 % am Telefon.

Die gewählte Form der Entlassung hat großen Einfluss darauf, wie Beschäftigte den Vorgang rückblickend bewerten. Wird die Entlassung persönlich ausgesprochen, empfinden 64 % der Betroffenen diese Form als angemessen. Bei schriftlichen Entlassungen sind es nur noch 34 %, 55 % halten diese dagegen für unangemessen. Am schlechtesten schneiden telefonische Entlassungen ab: Nur 28 % derjenigen, die am Telefon von ihrer Kündigung erfahren, halten dieses Format für angemessen, 49 % für unangemessen.

Nur gut ein Drittel erhält die Möglichkeit, die eigene Sichtweise zu äußern

Die kurze Dauer der Trennungsgespräche spiegelt sich in der Bewertung der Gesprächsqualität wider. 53 % der Entlassenen bezeichnen das Gespräch rückblickend als rein formal. Dagegen sagen nur 45 %, sie seien respektvoll behandelt worden. Auch an Dialog mangelt es aus Sicht vieler Betroffener: Nur etwas mehr als ein Drittel (34 %) kann die eigene Sicht darstellen. Die Gründe für die Entlassung wurden 42 % der Betroffenen nachvollziehbar erklärt, während 26 % dieser Aussage widersprechen.

Eine zentrale Rolle im Entlassungsgespräch übernehmen die direkten Führungskräfte. In 54 % der Fälle ist die Führungskraft bei der Entlassung anwesend. In 40 % der Fälle spricht sie die Entlassung auch selbst aus. Damit stehen Führungskräfte häufiger im Zentrum des Kündigungsgesprächs als Geschäftsführung oder HR-Abteilung. Ein Mitglied der Geschäftsführung ist zum Beispiel nur in etwa jedem dritten Gespräch (34 %) dabei und spricht auch nur in 33 % der Fälle die Trennungsabsicht aus. Die Personalabteilung, die nur bei jedem dritten Gespräch vertreten ist, spricht die Entlassung lediglich in 22 % der Fälle aus. Betriebsräte spielen in den erfassten Entlassungsgesprächen eine deutlich kleinere Rolle: Nur 11 % der Entlassenen geben an, dass ein Mitglied des Betriebsrats anwesend war. Ebenfalls 11 % berichten, dass ein Kollege oder eine Kollegin am Gespräch teilnahm.

Empathie und Fairness werden häufig kritisch bewertet

Die emotionale Qualität der Entlassungsgespräche fällt in der Rückschau der ehemals Beschäftigten gemischt aus. In Sachen Wertschätzung bewerten 37 % der Betroffenen das Verhalten ihrer Gesprächspartner positiv, 29 % negativ. Noch kritischer ist das Bild bei Empathie und Fairness. Nur 28 % bewerten die Gesprächsführung als empathisch, während 37 % sie negativ einschätzen. Auch hinsichtlich Fairness fällt die Bilanz schlecht aus. 29 % bewerten ihr Gegenüber in dieser Hinsicht positiv, 38 % allerdings negativ.

„Trennungsgespräche gehören zu den schwierigsten Aufgaben für Führungskräfte. Genau deshalb sollten Unternehmen Führungskräfte und HR-Verantwortliche darauf vorbereiten. Wer eine Entlassung ausspricht, muss klar sein, aber auch respektvoll, nachvollziehbar und offen für die Perspektive des Entlassenen. Ein rein formaler Ablauf wird der Situation oft nicht gerecht“, so Ivana Baumann, Director HR & Recruiting bei HR WORKS.

Über die Studie

Der Kündigungsreport 2026 von HR WORKS untersucht, wie Entlassungen in Deutschland aus Sicht der Beschäftigten ablaufen. Im Fokus der Studie steht, wie Unternehmen im Trennungsprozess kommunizieren und welche Folgen dies für die Betroffenen hat. Im April 2026 wurden 6.093 Beschäftigte mittels einer standardisierten Online-Umfrage durch das Marktforschungsinstitut Bilendi befragt. 825 dieser Befragten wurden eigenen Angaben zufolge in den vergangenen fünf Jahren entlassen. Befragt wurden Menschen zwischen 18 und 69 Jahren. Das Durchschnittsalter der entlassenen Befragten liegt bei 45 Jahren. Die Studie deckt Unternehmensgrößen von Kleinbetrieben bis Großunternehmen ab.

Über die HRworks GmbH

Mit über 3.000 Kunden zählt HR WORKS zu den erfolgreichsten deutschen Software-Anbietern für Human Resources (HR). Das Unternehmen bietet seit über 25 Jahren eine einfache und rechtssichere HR-Lösung, die auf KMU-Bedürfnisse abgestimmt ist. Zum Funktionsumfang zählen Personalverwaltung, Zeitwirtschaft, Reisekostenmanagement, Payroll und Personalentwicklung. Aktuell beschäftigt das Unternehmen mehr als 200 Mitarbeitende an den Standorten Freiburg, Frankfurt und Berlin.

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Kündigungsreport 2026: Fast jede dritte Arbeitsbeziehung scheitert

Kündigungsreport 2026: Fast jede dritte Arbeitsbeziehung scheitert

  • Aktuelle HR WORKS Studie analysiert berufliche Trennungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die Trennungsquote liegt bei 30 %.
  • Knapp jeder achte Beschäftigte wurde in den vergangenen fünf Jahren entlassen.
  • Fast jede zweite erfasste Entlassung entfällt auf die Jahre 2024 und 2025.

Die Trennungsquote auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat in den letzten beiden Jahren spürbar zugenommen. Das zeigt der aktuelle Kündigungsreport 2026 des HR-Software-Unternehmens HR WORKS. Für die Studie wurden 6.093 Beschäftigte in Deutschland befragt. Demnach haben 30 % der Arbeitnehmer in den vergangenen fünf Jahren mindestens eine berufliche Trennung erlebt. 16 % kündigten selbst, bei 14 % initiierte der Arbeitgeber die Trennung. 

Besonders auffällig: Der Anteil der Entlassungen stieg seit 2021 spürbar an. Fast die Hälfte der in der Studie erfassten Entlassungen (46 %) entfällt auf die Jahre 2024 und 2025. Allein 2025 wurden 24 % der Entlassungen ausgesprochen, 2024 waren es 22 %. Zum Vergleich: Auf das Jahr 2023 entfielen 15 %, auf 2022 lediglich 10 %. Im Corona-Jahr 2021 lag der Anteil bei 19 %.

Betriebsbedingte Gründe führen die Liste der Entlassungsgründe klar an

Bei den Begründungen für arbeitgeberseitige Trennungen dominieren betriebsbedingte Ursachen. 38 % der Entlassenen geben an, dass ihnen diese als Erklärung genannt wurden. Im Jahr 2025 lag dieser Anteil sogar bei 43 %. Dahinter folgen Stellenabbau (16 %) sowie strategische Neuausrichtungen (7 %). Personenbedingte Gründe spielen dagegen eine geringere Rolle. Im Detail: Die Leistung der Mitarbeitenden wurde in 12 % der Fälle als Kündigungsgrund genannt, das zwischenmenschliche Verhalten ebenfalls in 12 %. Immerhin jeder siebte Entlassene hat nach eigenen Angaben keine Begründung für seine Entlassung erhalten

Auffällig ist die wachsende Bedeutung von künstlicher Intelligenz als Trennungsfaktor. 2021 lag der Anteil bei gut 1 %, 2025 bereits bei rund 8 %. Im Durchschnitt geben 6 % aller Entlassenen an, ihre Stelle sei durch KI-Entwicklungen schlicht überflüssig geworden.

Beratung, Immobilien und Energie mit besonders hohen Entlassungsquoten

Deutliche Unterschiede in der Trennungsstatistik zeigen sich zwischen den Branchen. Besonders hoch fällt die Entlassungsquote in der Beratungs- und Consultingbranche aus. Dort berichten 34 % der Beschäftigten von einer arbeitgeberseitig initiierten Trennung in den vergangenen fünf Jahren. Gleichzeitig liegt auch die Selbstkündigungsquote mit 27 % auf dem höchsten Wert aller betrachteten Branchen. 

Ebenfalls hohe Entlassungsquoten zeigen sich in der Energiebranche sowie in der Immobilienwirtschaft mit jeweils 30 %. In der IT liegt der Anteil bei 27 %, im Handwerk sowie im Maschinenbau bei jeweils 25 %. Bei den Selbstkündigungen folgen auf Beratung und Consulting die Immobilienbranche mit 24 %, Gesundheit und Pflege mit 20 %, die IT mit 19 % sowie der Handel mit 18 %.

KMU stärker von Trennungen geprägt als Großunternehmen

Auch nach Unternehmensgröße zeigen sich Unterschiede. In Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden erlebten 11 % der Befragten eine arbeitgeberseitige Trennung in den vergangenen fünf Jahren. Deutlich höher liegen die Werte in kleinen und mittleren Unternehmen: In Betrieben mit 101 bis 300 Beschäftigten wurden 21 % der Befragten entlassen. In Unternehmen mit 51 bis 100 Mitarbeitenden liegt die Entlassungsquote sogar bei 25 %.

Über die Studie

Der Kündigungsreport 2026 von HR WORKS untersucht, wie Entlassungen in Deutschland aus Sicht der Beschäftigten ablaufen. Im Fokus der Studie steht, wie Unternehmen im Trennungsprozess kommunizieren und welche Folgen dies für die Betroffenen hat. Im April 2026 wurden 6.093 Beschäftigte mittels einer standardisierten Online-Umfrage durch das Marktforschungsinstitut Bilendi befragt. 825 dieser Befragten wurden eigenen Angaben zufolge in den vergangenen fünf Jahren entlassen. Befragt wurden Menschen zwischen 18 und 69 Jahren. Das Durchschnittsalter der entlassenen Befragten liegt bei 45 Jahren. Die Studie deckt Unternehmensgrößen von Kleinbetrieben bis Großunternehmen ab.

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Mit über 3.000 Kunden zählt HR WORKS zu den erfolgreichsten deutschen Software-Anbietern für Human Resources (HR). Das Unternehmen bietet seit über 25 Jahren eine einfache und rechtssichere HR-Lösung, die auf KMU-Bedürfnisse abgestimmt ist. Zum Funktionsumfang zählen Personalverwaltung, Zeitwirtschaft, Reisekostenmanagement, Payroll und Personalentwicklung. Aktuell beschäftigt das Unternehmen mehr als 200 Mitarbeitende an den Standorten Freiburg, Frankfurt und Berlin.

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Mitarbeiter fordern mehr HR-Einfluss auf die Führungskultur

Mitarbeiter fordern mehr HR-Einfluss auf die Führungskultur

  • Aktueller Leadership-Monitor analysiert den HR-Einfluss auf Führungsqualität in deutschen Unternehmen 
  • Studienergebnisse zeigen: Nimmt HR eine aktive Rolle ein, verbessert sich die Führungsarbeit spürbar
  • Die Hälfte der Beschäftigten wünscht sich, dass HR die Führungskultur im eigenen Unternehmen stärker vorantreibt

Personalabteilungen haben aus Sicht vieler Beschäftigter positiven Einfluss auf die Qualität der Führungsarbeit in ihrem Unternehmen. Das ist das Ergebnis des aktuellen Leadership-Monitors von HR WORKS, der die Führungsstruktur in deutschen Unternehmen analysiert. Für die repräsentative Studie wurden 2.083 Beschäftigte befragt. Genau die Hälfte der Beschäftigten wünscht sich, dass sich die HR-Abteilung in ihrem Unternehmen mehr in die Führungsarbeit einbringt. 

Dieser Wunsch basiert auf guten Erfahrungen damit. Denn wenn sich die Personalabteilungen hier engagieren, zeigt das Wirkung: 38 % der Beschäftigten sind dann sehr zufrieden mit ihren Führungskräften, weitere 46 % immerhin tendenziell zufrieden. Bei rund jedem vierten Unternehmen (24 %) erleben Beschäftigte eine aktive Rolle von HR in der Führungsarbeit und begrüßen das auch. Weitere 27 % würden sich mehr Engagement wünschen, müssen aber mangels HR-Initiative darauf verzichten. 

Gute Führung entsteht aus Mitarbeitersicht auch durch guten HR-Einfluss

In der Frage, wie sich gute Führungsarbeit entwickeln lässt, schwanken viele Beschäftigte zwischen den Ansichten, dass gute Führung tatsächlich trainiert werden kann oder ob sie schlicht auf Talent beruht. Immerhin 40% sind der Meinung, dass beide Aspekte gleich zu gewichten seien. Interessant in diesem Kontext: In Unternehmen, in denen sich HR in die Führungskultur einbringt, schätzen 40 % der Beschäftigten Führungsarbeit als erlernbare Fähigkeit ein. 

“Personalabteilungen benötigen mehr Handlungsspielraum und ein stärkeres Mitspracherecht, wenn es um die Optimierung von Führungsarbeit geht. So kann HR von der rein organisatorischen Verwalterin, die sie in vielen Unternehmen noch ist, zur aktiven Gestalterin einer zukunftsfähigen und gut geführten Organisation werden”, sagt Ivana Baumann, Director HR & Recruiting bei HR WORKS.

Führungsverantwortung ist für ein Viertel ein festes Berufsziel

Selbst in eine Führungsposition zu kommen, ist derweil ein vorstellbares Karriereziel für viele Mitarbeitende. Für fast drei Viertel der Befragten (72 %) ist das grundsätzlich eine Option. Etwas mehr als ein Viertel (28 %) strebt in jedem Fall Führungsverantwortung an, 44 % allerdings nur dann, wenn die Rahmenbedingungen dafür gegeben sind. Unter denjenigen, die es als absolutes Karriereziel anstreben, sind deutlich mehr Männer als Frauen: 36 % der Männer verfolgen das Ziel, in eine Führungsposition zu kommen, während das nur jede fünfte Frau fest anstrebt. Überraschend hoch ist der Anteil junger Menschen, die eine Führungsrolle in jedem Fall anstreben. Dieser beträgt vergleichsweise hohe 40 %.

Über die Studie

Für die Umfrage zur Führungsarbeit in deutschen Unternehmen befragte das Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag von HR WORKS 2.083 Beschäftigte im Alter von 18 bis 65 Jahren. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden betrug zum Zeitpunkt der Befragung im August 2025 45 Jahre. 76 % von ihnen waren in Vollzeit berufstätig, 24 % in Teilzeit. Die Studie deckt Unternehmensgrößen von KMU bis Konzernen ab.

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HR WORKS wächst zweistellig und stärkt seine Marktposition

HR WORKS wächst zweistellig und stärkt seine Marktposition

  • Starkes Umsatzwachstum kennzeichnet ein besonders erfolgreiches Geschäftsjahr
  • Strategische Partnerschaften und Akquisition von Vispato treiben Innovation voran
  • Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. von WirtschaftsWoche, DATEV und OMR Reviews

HR WORKS, einer der führenden Anbieter von HR-Software für KMU und Mittelstand, blickt auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zurück und zieht trotz anhaltend schwacher Konjunktur der deutschen Wirtschaft eine durchweg positive Bilanz. Die HR WORKS Gruppe verzeichnet erneut ein starkes zweistelliges Umsatzwachstum und setzt ihren Wachstumskurs konsequent fort. Mit inzwischen mehr als 375.000 Nutzern zählt HR WORKS zu den Marktführern im deutschsprachigen Raum. Auch personell wächst das Unternehmen deutlich: Die HR WORKS Gruppe beschäftigt mittlerweile über 250 Mitarbeitende; ein Zuwachs von mehr als 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders der Hauptstandort Freiburg wächst stark, weshalb dort, ebenso wie am Standort Berlin, für 2026 räumliche Erweiterungen geplant sind.

Strategische Partnerschaften und Zukauf von Vispato treiben Weiterentwicklung voran

Das anhaltende Wachstum basiert auf der starken Nachfrage im deutschen Mittelstand, wo viele Unternehmen ihre HR-Prozesse erstmals digitalisieren. HR WORKS hat sich als verlässlicher Partner für KMU etabliert und baut diese Position durch die Weiterentwicklung des Produktportfolios und strategische Partnerschaften weiter aus. Dazu zählt die im September bekannt gegebene Kooperation mit Haufe: Mit der Integration des Dokumentengenerators DocPlus wird die HR WORKS Suite um eine Funktion erweitert, die den Verwaltungsaufwand in der Personalarbeit deutlich reduziert.

Auch die langjährige Partnerschaft mit DATEV bleibt für HR WORKS ein zentraler Baustein der Unternehmensstrategie. Durch die enge Zusammenarbeit wird die Digitalisierung von Entgeltprozessen zwischen HR-Abteilungen und Steuerberatern sowie Lohnabrechnern weiter vorangetrieben. Im Rahmen der gemeinschaftlichen Entwicklung des Lohnaustauschdatenservices erhielt HR WORKS im Juni auf dem DATEV Kongress in Nürnberg den DATEV-Marktplatz Sonderaward, der die erfolgreiche Zusammenarbeit unterstreicht.

Zudem erweitert HR WORKS sein Produktportfolio gezielt durch Akquisitionen: Im April wurde die Whistleblowing-Software Vispato Teil der HR WORKS Gruppe und stärkt die HR-Gesamtlösung im Compliance-Bereich. Nach DriversCheck (2022) und Bonrepublic (2024) ist Vispato bereits die dritte strategische Erweiterung innerhalb weniger Jahre.

Auszeichnungen bestätigen starke Marktposition und Kundenzufriedenheit

Die starke Marktposition von HR WORKS sowie die hohe Kundenzufriedenheit und die Qualität der Software-Lösung wurden 2025 durch zahlreiche Auszeichnungen bestätigt. In unabhängigen Rankings wurde HR WORKS von der WirtschaftsWoche und chip.de als beliebtester Branchen-Dienstleister ausgezeichnet: Im WirtschaftsWoche-Ranking wählte der Mittelstand HR WORKS bereits zum vierten Mal in Folge zum Branchensieger, während das Leading Software 2025-Ranking von chip.de HR WORKS den ersten Platz in der Kategorie HR Management bescheinigte. Das SZ Institut-Siegel, das jährlich in Kooperation mit Creditreform vergeben wird, bestätigt zudem die Innovationskraft und wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens.

Auch OMR Reviews, Deutschlands führendes Software-Bewertungsportal, prämierte HR WORKS basierend auf Kundenbewertungen mehrfach in den Kategorien Onboarding, Personaladministration, Personalmanagement, Abwesenheitsmanagement und HR-Analytics sowie mit dem Top Rated Badge für seine starke Performance. Zudem zählt HR WORKS zu den 100 Top Tools in der DACH-Region.

Neuer CEO Florian Weiß stärkt Strategie und Kundenfokus

Seit Juni 2025 steht mit Florian Weiß ein neuer CEO an der Spitze der HR WORKS Gruppe. Der frühere Boston Consulting Group-Berater und ehemalige Geschäftsführer von jameda, eine der führenden digitalen Gesundheitsplattformen, treibt die strategische Weiterentwicklung von HR WORKS voran und wird das gesamte Unternehmen stärker auf KI ausrichten. 

“Der bevorstehende Paradigmenwechsel durch Künstliche Intelligenz wird alle Lebensbereiche betreffen und auch die Rolle von HR im Unternehmen transformieren. Als Partner des Mittelstands will HR WORKS diese Transformation für seine Kunden handhabbar machen: Mit einfachen und zugänglichen Lösungen, die gerade kleinen und mittelgroßen Unternehmen ohne großen Aufwand sofort weiterhelfen”, erklärt CEO Florian Weiß

So können alle von den zu erwartenden großen Effizienzgewinnen profitieren, administrativen Aufwand minimieren und wieder mehr Zeit für die wahren Erfolgstreiber des Unternehmens gewinnen

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Immer mehr Beschäftigte duzen ihre Vorgesetzten

Immer mehr Beschäftigte duzen ihre Vorgesetzten

  • Aktueller “Leadership-Monitor” analysiert den Umgangston in deutschen Unternehmen
  • Ergebnis: Das „Du“ dominiert, wenn Mitarbeitende ihre Vorgesetzten ansprechen
  • Insgesamt duzen 71 % der Beschäftigten ihre Vorgesetzten

An den Arbeitsplätzen in Deutschland regiert das „Du“, wenn Beschäftigte ihre Führungskräfte direkt ansprechen. Das ist das Ergebnis des aktuellen Leadership-Monitors von HR WORKS. Für die repräsentative Studie wurden 2.083 Beschäftigte zum Führungsstil ihrer Vorgesetzten befragt. Demnach duzen mehr als sieben von zehn Beschäftigten ihre Führungskraft.

61 % sprechen ihn oder sie dabei auch mit Vornamen an, die verbleibenden 10 % benutzen das sogenannte “Münchener Du”, also verbinden das „Du“ mit dem Nachnamen der Führungskraft. Bei den Siezern in deutschen Büros oder Fabrikhallen nutzen die meisten die Verbindung des „Sie“ mit dem Nachnamen. Etwa ein Viertel (22 %) adressiert seine Vorgesetzten mit dieser Kombination, während 7 % den Vornamen in die förmliche Ansprache mit aufnehmen, also die im Volksmund als “Hamburger Sie” bezeichnete Anredeform nutzen.

Der Führungsstil ist ein wichtiger Duz- oder Siez-Faktor

Ob im Unternehmen geduzt oder gesiezt wird, hängt stark vom Führungsstil ab. Hier gilt die Faustformel: Je autoritärer die Führungskraft, desto förmlicher der Umgangston. Hintergrund: Schätzen die Beschäftigten ihre Führungskraft als autoritär ein, siezen 38 % sie. Wird der Führungsstil als „Laissez-faire“ eingestuft, siezt nur noch ein Fünftel der Befragten. Ein weiterer wichtiger Faktor für die Ansprache von Vorgesetzten ist deren Position vor dem Karrieresprung zur Führungskraft. War der Vorgesetzte nämlich vorher ein Kollege der Befragten, liegt der Duz-Anteil bei 81 %.

Geschlecht der Führungskraft hat keinen Einfluss auf die Anrede

Eine andere Einflussgröße ist das Alter der Vorgesetzten: Bei Führungskräften über 50 Jahren liegt die Duz-Quote bei 67 %, bei jüngeren Führungskräften unter 30 Jahren steigt sie auf 75 %. Keinen nennenswerten Unterschied macht dagegen das Geschlecht. Während weibliche Führungskräfte zu 73 % geduzt werden, liegt der Anteil bei Männern bei 71 %.

Über die Studie

Für die Umfrage zum Führungsstil in deutschen Unternehmen befragte das Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag von HR WORKS 2.083 Beschäftigte im Alter von 18 bis 65 Jahren. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden betrug zum Zeitpunkt der Befragung im August 2025 45 Jahre. 76 % von ihnen waren in Vollzeit berufstätig, 24 % in Teilzeit. Die Studie deckt Unternehmensgrößen von KMU bis Konzernen ab.

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Frauen in Führungspositionen: KMU liegen vorn

Frauen in Führungspositionen: KMU liegen vorn

  • Aktueller Leadership-Monitor wertet Führungsstruktur in deutschen Unternehmen aus 
  • Studie zeigt: Kleine und mittelständische Unternehmen haben einen höheren Anteil von Frauen in Führungspositionen als Großunternehmen
  • 41 % der Führungskräfte in KMU sind Frauen, in Konzernen sind es 37 %

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) beschäftigen die meisten Frauen in Führungspositionen. Das ist das Ergebnis des aktuellen Leadership-Monitors von HR WORKS, einer repräsentativen Studie, für die 2.083 Beschäftigte in Unternehmen jeder Größenordnung zur Führungsstruktur bei ihrem aktuellen Arbeitgeber befragt wurden. Demnach sind 41 % der Führungspositionen in KMU weiblich. Bei Unternehmen mit 500 bis 1.000 Mitarbeitenden liegt die entsprechende Frauenquote bei 32 %, während Konzerne auf 37 % kommen. Branchenspezifisch sind der Gesundheitssektor, die Kommunikationsbranche sowie der Öffentliche Dienst die Vorreiter für weibliche Führungsarbeit. Hinterher hinken dagegen klassische Technik-Branchen wie der Maschinenbau sowie die Energiesparte.

Frauen erreichen als Führungskräfte höhere Zufriedenheitswerte als Männer

Was den Zufriedenheitsgrad der Mitarbeitenden mit ihren Führungskräften betrifft, schneiden Frauen knapp besser ab als Männer. So gibt ein Drittel der Beschäftigten mit weiblicher Führungskraft an, mit ihrer Vorgesetzten sehr zufrieden zu sein. Zum Vergleich: Mit ihren männlichen Führungskräften sind aktuell 28 % der Mitarbeitenden sehr zufrieden. Zudem interessant: Gute Führung ist offenbar keine Frage des Alters. Denn während 31 % der Mitarbeitenden, die einen Vorgesetzten aus der Gen50plus haben, mit diesem sehr zufrieden sind, sind dies auch 31 % derjenigen, die für Vorgesetzte unter 30 Jahren arbeiten.

Männer schielen deutlich öfter auf Führungsverantwortung

Sehr unterschiedlich ausgeprägt, je nach Geschlecht, ist derweil der Karrierewunsch, sich von einer Mitarbeiterrolle in eine Führungsposition zu entwickeln. Als explizites Karriereziel nennt das nur ein Fünftel der befragten Frauen. Bei den Männern möchten satte 16 % mehr diesen Karrierepfad einschlagen. Immerhin: 45 % der weiblichen Beschäftigten können sich eine Entwicklung zur Führungskraft vorstellen, wenn sie sich ergeben würde (Männer: 44 %).

Über die Studie

Für die Umfrage zum Führungsstil und zur Führungskultur in Deutschland befragte das Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag von HR WORKS 2.083 Beschäftigte im Alter von 18 bis 65 Jahren. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden betrug zum Zeitpunkt der Befragung im August 2025 45 Jahre. 76 % von ihnen waren in Vollzeit berufstätig, 24 % in Teilzeit. Die Studie deckt Unternehmensgrößen von KMU bis Konzernen ab.

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Mit über 3.000 Kunden zählt HR WORKS zu den erfolgreichsten deutschen Software-Anbietern für Human Resources (HR). Das Unternehmen bietet seit über 25 Jahren eine einfache und durchdachte HR-Lösung, die auf KMU-Bedürfnisse abgestimmt ist. Zum Funktionsumfang zählen Personalverwaltung, Zeitwirtschaft, Reisekostenmanagement, Payroll und Personalentwicklung. Aktuell beschäftigt das Unternehmen knapp 200 Mitarbeitende an den Standorten Freiburg, Frankfurt und Berlin.

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Führung im Stresstest: Autoritäre Vorgesetzte verlieren Mitarbeiter

Führung im Stresstest: Autoritäre Vorgesetzte verlieren Mitarbeiter

  • Aktuelle Studie “Leadership Monitor” analysiert Führungsstile auf ihre Krisentauglichkeit
  • Kooperativ führende Vorgesetzte lotsen ihre Unternehmen besser durch Krisen als autoritäre
  • Drohende Fluktuation: Autoritäre Vorgesetzte sind für 43 % der Mitarbeitenden ein Kündigungsgrund

Die These, dass Teams in wirtschaftlichen Krisenzeiten mit harter Hand besser geführt werden, erweist sich als unzutreffender Mythos. Vielmehr verlieren derart geführte Unternehmen derzeit mehr Mitarbeitende als andere und sind aus Sicht ihrer Belegschaften weniger erfolgreich in der Krisenbewältigung.

So lautet das Ergebnis des aktuellen Leadership-Monitors von HR WORKS, einer repräsentativen Studie, für die 2.083 Beschäftigte in Unternehmen jeder Größenordnung zum Führungsstil bei ihrem Arbeitgeber befragt wurden. Demnach erweist sich kooperative Führungsarbeit aus Sicht der Mitarbeitenden als fast dreimal so wirksam wie autoritäre. So schätzen sie nahezu zwei Drittel der Befragten (65 %) als einen erfolgreichen Weg zur Bewältigung von Krisen ein, was gerade einmal 24 % bei einem eher autoritären Führungsstil so sehen. Zudem denken derzeit 37 % aller Beschäftigten, die einen autoritären Vorgesetzten haben, genau aus diesem Grund über einen Arbeitgeberwechsel nach. Zum Vergleich: Im Gegenmodell einer kooperativen Führung sind das gerade einmal 11 %.

Kooperative Vorgesetzte sind entscheidungsfreudiger, wertschätzender und konsequenter 

„In Krisenzeiten auf autoritäre Führung zu setzen, ist ein Irrtum. Das zeigen auch unsere Studienergebnisse: Nur wer Teams Vertrauen schenkt und sie an Entscheidungen beteiligt, schafft die Basis für Effizienz, Innovation und wirtschaftlichen Erfolg“, sagt Ivana Baumann, Director HR & Recruiting bei HR WORKS zu den Ergebnissen der Befragung.

Was diese Einschätzung unterstreicht: Die Studienergebnisse zeigen, dass nur weniger als ein Drittel der Beschäftigten in „schnellen Entscheidungen“ einen wirksamen Vorteil autoritärer Führung sieht. Ganz anders die Werte für kooperative Führungsarbeit: 82 % der Befragten erleben derartige Führungskräfte als entscheidungsfreudiger, 87 % als lösungsorientierter. Auch in Kommunikations- und Kompetenzdimensionen wie aktives Zuhören (86 % versus 44 %), Wertschätzung (83 % versus 34 %) und Konsequenz (76 % versus 48 %) werden kooperative Vorgesetzte deutlich besser bewertet als autoritäre.

Drohende Fluktuation: Autoritäre Führung kostet Unternehmen drei Mal so viel Mitarbeitende

Ein weiterer Grund, warum Unternehmen eine autoritäre Führungspraxis auch in der Krise auf den Prüfstand stellen sollten, liegt in der drohenden Abwanderung von Arbeitskräften. Laut Leadership-Monitor nennen 43 % der Beschäftigten autoritäre Vorgesetzte als möglichen Kündigungsgrund. 31 % haben vor diesem Hintergrund bereits mindestens einmal den Arbeitgeber gewechselt.

Besonders alarmierend: Auch die junge Arbeitsmarktgeneration wechselt häufiger den Arbeitgeber, wenn sie von ihren Vorgesetzten nicht kooperativ oder partizipativ angeleitet wird. In der Gen Z hat bereits rund ein Drittel wegen autoritärer Führung den Job gewechselt, 23 % in den letzten zwölf Monaten.

„Unsere Studie hat gezeigt: Autoritäre Führung wirkt als Fluktuationstreiber und damit nicht zuletzt auch als Krisenbeschleuniger. Denn sie kostet Unternehmen ausgerechnet in unsicheren Zeiten ihre tragenden Kräfte. Das kann sich kein nachhaltig aufgestelltes Unternehmen leisten“, so Ivana Baumann.

Laute Führungskräfte bilden weniger zukünftige Führungskräfte aus

Auch bei der Entwicklung einer nachwachsenden Führungskräfte-Generation spielen die unterschiedlichen Führungsstile eine wichtige Rolle: Kooperative Führungskräfte nehmen eine wichtige und zukunftsorientierte Vorbildfunktion in ihrem Unternehmen ein. So sagen beispielsweise 43% derjenigen, die aktuell einen solchen Vorgesetzten haben und selbst ebenfalls zur Führungskraft reifen möchten, dass dieser als Vorbild für ihre Ambitionen fungiert. Bei autoritären Führungskräften liegt diese Vorbildquote dagegen bei nur 22 %.

Über die Studie

Für die Umfrage zum Führungsstil und zur Führungskultur in Deutschland befragte das Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag von HR WORKS 2.083 Beschäftigte im Alter von 18 bis 65 Jahren. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden betrug zum Zeitpunkt der Befragung im August 2025 45 Jahre. 76 % von ihnen waren in Vollzeit berufstätig, 24 % in Teilzeit. Die Studie deckt Unternehmensgrößen von KMU bis Konzernen ab.

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Mit über 3.000 Kunden zählt HR WORKS zu den erfolgreichsten deutschen Software-Anbietern für Human Resources (HR). Das Unternehmen bietet seit über 25 Jahren eine einfache und durchdachte HR-Lösung, die auf KMU-Bedürfnisse abgestimmt ist. Zum Funktionsumfang zählen Personalverwaltung, Zeitwirtschaft, Reisekostenmanagement, Payroll und Personalentwicklung. Aktuell beschäftigt das Unternehmen knapp 200 Mitarbeitende an den Standorten Freiburg, Frankfurt und Berlin.

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KI erleichtert internationale Zusammenarbeit im Job

KI erleichtert internationale Zusammenarbeit im Job

Umfrage zu Sprachbarrieren im Beruf: Bereits mehr als jeder dritte Beschäftigte nutzt KI-Tools, um Kommunikationsprobleme in internationalen Meetings zu überwinden

Künstliche Intelligenz hilft zunehmend dabei, dass sich internationale Kollegen besser verstehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage, die das HR-Software-Unternehmen HR WORKS in Auftrag gegeben hat. Für die Umfrage wurden 1.040 Beschäftigte zur Meetingkultur in ihrem Arbeitsalltag befragt. Demnach geben 34% aller Beschäftigten an, dass internationale Meetings zu ihrem beruflichen Alltag gehören. Eigenen Angaben zufolge macht ihr Anteil etwas mehr als ein Viertel (28%) des gesamten beruflichen Austauschs mit Kollegen, Partnern oder Kunden aus. Wenig überraschend stehen besonders oft Arbeitnehmende mit akademischem Hintergrund im internationalen Austausch. Von diesen verzeichnet mehr als die Hälfte (52%) derartige berufliche Meetings. 

Vielfach hemmt allerdings die Sprachbarriere die Teilnehmenden und verhindert so nicht selten ein optimales Meeting-Ergebnis. Das könnte sich nun gemäß der HR WORKS-Umfrage ändern. Denn von allen Beschäftigten, die im internationalen Austausch stehen, hat bereits mehr als ein Drittel (35%) schon einmal KI-Tools zur Überwindung der Sprachbarriere in internationalen Meetings genutzt.

Mehr als ein Viertel hat schon einmal eine faule Ausrede genutzt

Für sechs von zehn Arbeitnehmern, bei denen ein internationaler Austausch zum Beruf gehört, fühlt sich dieser schwieriger an als der mit deutschen Gesprächspartnern. Vor allem Männer berichten von derartigen Verständigungsproblemen auf dem internationalen beruflichen Parkett. Während 64% von ihnen angeben, internationalen Austausch schwieriger zu finden als Meetings auf Deutsch, stimmen dem „nur“ 53% der befragten Frauen zu. Mehr als ein Viertel (29%) aller Beschäftigten hat deswegen schon einmal eine vorgeschobene Ausrede genutzt, um ein internationales Meeting abzusagen. 

“Die Sprachbarriere stellt im Austausch internationaler Teams eine erhebliche Herausforderung für viele Beschäftigte dar. Arbeitgeber sollten daher prüfen, inwieweit KI-Tools dabei helfen können, eine offene Meetingkultur zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern zu schaffen“, sagt Ivana Baumann, Director HR & Recruiting bei HR WORKS zu den Ergebnissen der Umfrage.

Über die Umfrage

Für die Umfrage zur Meetingkultur in Deutschland befragte das Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag von HR WORKS 1.040 Beschäftigte. 51 % von ihnen waren weiblich, 49 % männlich. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden betrug zum Zeitpunkt der Befragung im Februar 2025 44,5 Jahre.

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Sprachbarriere Englisch: Deutscher Mittelstand verliert den Anschluss

Sprachbarriere Englisch: Deutscher Mittelstand verliert den Anschluss

  • 74 % der KMU sehen mangelnde Englischkenntnisse als Hindernis für internationale Teamarbeit
  • Nur 42 % der Unternehmen fördern Sprachkenntnisse ihrer Mitarbeiter
  • 65 % erkennen: Fehlende Englisch-Kompetenzen gefährden Wettbewerbsfähigkeit

Deutsche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) drohen im internationalen Wettbewerb zurückzufallen. Eine aktuelle Umfrage des Softwareanbieters HR WORKS unter 200 Entscheidern im KMU-Bereich zeigt: In 38 % der Unternehmen wird im Arbeitsalltag überhaupt kein Englisch gesprochen. Dies ist besonders kritisch, da 74 % der Befragten mangelnde Englischkenntnisse als Hindernis für die Arbeit in internationalen Teams ansehen.

Warnsignale deutlich erkennbar

Die so genannte ELAN-Studie der EU-Kommission hat bereits 2006 gezeigt, dass europäischen KMU aufgrund mangelnder Fremdsprachenkenntnisse wichtige Exportgeschäfte entgehen. Heute sind die Rahmenbedingungen durch die fortschreitende Digitalisierung und Globalisierung noch anspruchsvoller: Während die Anforderungen an Sprachkompetenzen durch internationale Teams, globale Lieferketten und weltweite Kundenbeziehungen stetig steigen, hinkt Deutschland im weltweiten Vergleich hinterher

Im aktuellen EF English Proficiency Index 2023 belegt die Bundesrepublik nur Platz 11 – deutlich hinter europäischen Nachbarn wie den Niederlanden, Dänemark oder Österreich. Auch die Selbsteinschätzung der Deutschen zeichnet ein ernüchterndes Bild: Laut Statista schätzten 2023 nur 12,31 Millionen Deutsche ihre Englischkenntnisse als sehr gut ein, während 34,59 Millionen sich selbst geringe oder gar keine Kenntnisse bescheinigten.

Unternehmen erkennen Probleme, handeln aber zu wenig

„Die Zahlen sind für ein Exportland alarmierend“, sagt Christoph Bischoff, CEO von HR WORKS. „Zwei Drittel der befragten Unternehmen sehen in mangelnden Englischkenntnissen ein wesentliches Hindernis für ihre Wettbewerbsfähigkeit. Trotzdem bieten nur 42 % Sprachkurse an oder fördern diese. Diese Lücke zwischen Wissen und Handeln muss der Mittelstand dringend schließen.“

Digitalisierung erhöht den Handlungsdruck

Die zunehmende Digitalisierung verschärfe die Situation zusätzlich. „In einer vernetzten Wirtschaft ist Englisch längst keine Fremdsprache mehr, sondern eine Grundkompetenz“, betont Bischoff. „Wer heute international erfolgreich sein will, muss seinen Mitarbeitern die Möglichkeit geben, diese Kompetenz aufzubauen und zu pflegen. Das gilt besonders für KMU, die oft in hochspezialisierten Nischen weltweit tätig sind.“

Widerstände in Unternehmen überwinden

Bemerkenswert auch: 43 % der Unternehmen würden Englisch gerne als teilweise oder vollständige Arbeitssprache einführen, stoßen aber auf Widerstände. „Diese Zurückhaltung dürfen wir uns als Wirtschaftsstandort nicht länger leisten“, warnt Bischoff. „Der internationale Wettbewerb wartet nicht darauf, dass wir besser Englisch sprechen. Die Unternehmen müssen jetzt handeln und ihre Mitarbeiter bei der Überwindung von Sprachbarrieren unterstützen.“ 

Zum Download der Pressemitteilung 

Quellen:

ELAN-Studie: https://ec.europa.eu/assets/eac/languages/policy/strategic-framework/documents/elan_de.pdf 

EF English Proficiency Index: https://www.ef.de/epi/

Statista: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/170896/umfrage/einschaetzung-zu-eigenen-englischkenntnissen/

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HR-Trends 2025: Neue Chancen in einer sich wandelnden Arbeitswelt

HR-Trends 2025: Neue Chancen in einer sich wandelnden Arbeitswelt

  • Transformation der Arbeit erfordert innovative HR-Konzepte
  • Generationenübergreifende Teams als Schlüssel zum Erfolg  
  • Solide digitale Rahmenbedingungen kommen vor KI-Einsatz

Die Welt verändert sich und die Arbeitswelt mit ihr. Und auch wenn es manchmal zum Verzweifeln ist: Angststarre und Nichtstun sind angesichts des Wandels keine Lösungen. Das erkennen auch Personalverantwortliche:

“Sehen wir es positiv: Der Wandel der Arbeitswelt eröffnet völlig neue Möglichkeiten, Talente zu gewinnen und zu binden”, erklärt Ivana BaumannHead of HR & Recruiting bei HR WORKS. “Unternehmen, die jetzt die Weichen richtig stellen, können von dieser Entwicklung stark profitieren.”

Während Themen wie flexible Arbeitsmodelle und generationenübergreifende Teams auf der Agenda bleiben, gewinnen Krisenmanagement, Recruiting und der Einsatz digitaler Lösungen zum Abbau überbürokratisierter Prozesse an Bedeutung. Sich als Personalverantwortliche auf Veränderungen einzustellen, ist entscheidend für den langfristigen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. HR WORKS hat die Trends identifiziert, die die Personalarbeit 2025 bestimmen werden und zeigt auf, wie HR diese Entwicklungen aktiv gestalten kann.

Diese sechs Trends werden die Personalarbeit 2025 prägen:

Agiles Personalmanagement wird zum Standard

In einer zunehmend dynamischen Geschäftswelt ist Krisenmanagement im Personalbereich mittlerweile eher die Regel als die Ausnahme und immer mehr Unternehmen setzen hier auf agile Methoden. Diese ermöglichen es HR, schnell und flexibel auf Veränderungen zu reagieren und Transformationsprozesse aktiv zu gestalten. “Die zunehmende Komplexität erfordert neue Herangehensweisen”, so Baumann. “Wer eigenverantwortlich handelt und agil arbeitet, kann Chancen besser nutzen und Herausforderungen früher begegnen.”

Die 4-Tage-Woche revolutioniert Arbeitszeitorganisation

Die Flexibilisierung der Arbeitszeit schreitet weiter voran. Insbesondere die heiß diskutierte 4-Tage-Woche gewinnt als Modell zur Mitarbeitergewinnung und -bindung an Bedeutung. Innovative Workforce-Management-Systeme helfen, flexible Arbeitszeitmodelle effizient zu organisieren und die Work-Life-Balance der Beschäftigten zu verbessern.

Silver Workers sind eine wertvolle Verstärkung

Der demografische Wandel bietet neue Chancen: Immer mehr Menschen bleiben dank guter Gesundheit länger aktiv im Berufsleben. Diese erfahrenen Fachkräfte bringen wertvolles Know-how in die Unternehmen ein. Programme für altersgerechtes Arbeiten und generationenübergreifenden Wissenstransfer entwickeln sich zu wichtigen Erfolgsfaktoren.

Die Digitalisierung schafft Freiräume für strategische Personalarbeit

Moderne HR-Software entlastet Personalabteilungen von zeitraubenden administrativen Aufgaben. 85 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen bestätigen, dass die Digitalisierung von HR-Prozessen mehr Raum für wertschöpfende Tätigkeiten schafft*. 

“Wenn Routineaufgaben automatisiert ablaufen, können sich HR-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter auf ihre wichtigste Aufgabe konzentrieren: die Menschen im Unternehmen”, betont Baumann.

Nutzen von KI in HR-Abteilungen geringer als erwartet

Während die Nutzungsrate von Künstlicher Intelligenz (KI) in Büros weltweit von Januar bis März 2024 um 8 Prozent von 26 auf 32 Prozent sprang, waren es von März bis August 2024 nur noch 4 Prozent mehr Nutzerinnen und Nutzer (36 Prozent)**. Auch im HR-Bereich zeigt sich nach anfänglicher Euphorie nun der konkrete Nutzen von KI, der überraschenderweise geringer als erwartet ausfällt. Ein Grund dafür ist, dass viele Unternehmen zunächst ihre HR-Kernprozesse digitalisieren müssen, bevor KI ihren vollen Nutzen entfalten kann.

Antizyklisches Recruiting als strategische Chance

Trotz der angespannten Wirtschaftslage bleibt Recruiting auch 2025 wichtig. Wirtschaftlich gut aufgestellte Unternehmen können die aktuelle Situation sogar nutzen, um ihre Teams gezielt zu verstärken. Wer jetzt Fachkräfte einstellt, die an anderer Stelle freigesetzt werden, positioniert sich optimal für den kommenden Aufschwung und kann dann mit starken Teams durchstarten. Antizyklisches Recruiting ist zwar kurzfristig kostspielig, kann sich aber für Unternehmen mit entsprechenden finanziellen Mitteln langfristig auszahlen.

Ausblick: HR als strategischer Partner 

Viele HR-Trends der letzten Jahre sind auch 2025 noch gültig. Der entscheidende Unterschied besteht jedoch darin, sie vor dem Hintergrund langfristig veränderter Rahmenbedingungen neu zu denken und dabei flexibel genug zu bleiben, um auf Veränderungen reagieren zu können. 

Baumann prognostiziert: “2025 wird für viele Unternehmen ein herausforderndes Jahr. Doch wer jetzt seine HR-Prozesse modernisiert und strategisch ausrichtet, kann diese Herausforderungen als Chance zur Veränderung nutzen. Nur wer einen Plan hat und konsequent danach handelt, ihn aber auch schnell an neue Gegebenheiten anpasst, wird erfolgreich sein.” 

Zur Pressemitteilung im Pressebereich von HR WORKS

*   Quelle: eigene Umfrage, September 2024

** Quelle: “The Fall 2024 Workforce Index”, Slack, August 2024

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