Autor: Firma Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik

HPI-Wissenspodcast: Wie passen Künstliche Intelligenz und Energiesparen zusammen?

HPI-Wissenspodcast: Wie passen Künstliche Intelligenz und Energiesparen zusammen?

Ob im Automobilbau, im Einzelhandel, beim Navigieren im Netz oder im Straßenverkehr – in vielen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft kommt künstliche Intelligenz (KI) bereits zum Einsatz. Dabei wird die Schlüsseltechnologie immer leistungsfähiger und erschließt sich erfolgreich immer weitere Anwendungsbereiche. Auch im Kampf gegen den Klimawandel kann KI einen wichtigen Beitrag leisten. Doch wie genau ist das möglich? Wie passen KI und Energiesparen zusammen, wenn die Anwendung und der Energieverbrauch von KI-Systemen stetig weiter steigt?

In einer neuen Folge des Wissenspodcasts "Neuland" sprechen die KI-Experten Professor Ralf Herbrich, Geschäftsführer des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) und Leiter des Fachbereichs "KI und Nachhaltigkeit" am HPI, und Professor Robert Williamson, Professor für "Grundlagen des maschinellen Lernens" an der Eberhard Karls Universität Tübingen, über die Einsatzmöglichkeiten von KI im Kampf gegen den Klimawandel und wie KI energieeffizienter werden kann.

Mit etwa 4 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs zählen Datenzentren zu den großen Energieverbrauchern. Das Trainieren von KI-Modellen ist dabei ein relevanter Faktor, denn je leistungsfähiger KI-Systeme werden, desto mehr Energie benötigen sie für die aufwendigen Berechnungen. Dabei handelt es sich um Vorhersageberechnungen, die für die Entscheidungsfindung in realen Anwendungen benötigt werden. Zählt man außerdem die Nutzung digitaler Technologien wie Laptops oder Smartphones hinzu, werden dadurch fast 8 % des Energieverbrauchs erreicht. "Und diese Zahl wird nicht sinken. Unser tägliches Leben wird bequemer, und unsere Industrien werden durch den Einsatz solcher Technologien effizienter und produktiver", sagt Herbrich.

Gleichzeitig haben KI-Systeme ein großes Potenzial, bei der Erreichung der Klimaziele zu unterstützen. Bereits jetzt werde Künstliche Intelligenz eingesetzt, um Haushalte durch intelligente Lichtschalter und intelligente Thermostate energieeffizienter zu gestalten. Auch im Verkehrswesen würden mit Hilfe von KI bereits Fortschritte bei der Sicherheit und Handhabung erzielt. Der Einsatz von KI bei der Speicherung von Solarenergie sei ebenfalls denkbar. "Man könnte noch 10-20 andere Bereiche nennen, in denen KI-Technologie eingesetzt werden kann. Welcher der wichtigste ist, kann man nur herausfinden, indem man es ausprobiert. (.) Es wird Lösungen geben, wir wissen nur noch nicht, wie sie aussehen", sagt Williamson.

Fundiertes Wissen über die digitale Welt, anschaulich und verständlich erklärt – das bietet der Wissenspodcast "Neuland" mit Experten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) unter: https://podcast.hpi.de, bei iTunes und Spotify. Einmal im Monat sprechen sie bei Neuland über aktuelle und gesellschaftlich relevante Digitalthemen, ihre Forschungsarbeit und über Chancen und Herausforderungen digitaler Trends und Entwicklungen.

Über die Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang "IT-Systems Engineering" bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 800 Studierenden genutzt wird. In den fünf Masterstudiengängen "IT-Systems Engineering", "Digital Health", "Data Engineering", "Cybersecurity" und "Software Systems Engineering" können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 300 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 22 Professorinnen und Professoren sowie über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Irvine, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

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openHPI-Kurs: Datenanalyse mit Wahrscheinlichkeitsrechnung

openHPI-Kurs: Datenanalyse mit Wahrscheinlichkeitsrechnung

Wie einfache Probleme der Datenanalyse mit Mitteln der Wahrscheinlichkeitsrechnung gelöst werden können, vermittelt ein neuer kostenloser Onlinekurs des Hasso-Plattner-Instituts (HPI). Er startet am 25. Januar und bietet in englischer Sprache eine Einführung für alle, die Daten analysieren wollen – vor allem Studierende und Wissenschaftler. Anmelden für den vierwöchigen Gratiskurs "Introduction to Bayesian Data Analysis" kann man sich auf der Lernplattform openHPI unter https://open.hpi.de/courses/bayesian-statistics2023.

"Wir sprechen mit dem ersten Massive Open Online Course im openHPI-Programmjahr 2023 alle an, die sich mit großen Datenmengen und Künstlicher Intelligenz beschäftigen", sagt Shravan Vasishth, Professor für Linguistik an der Universität Potsdam. Zusammen mit der Potsdamer Wissenschaftlerin Dr. Anna Laurinavichyute leitet er den Kurs. Geeignet sei dieser für Personen, die gut mit der Programmiersprache R vertraut sind und bereits Erfahrungen mit Standardansätzen in der Datenanalyse (z.B. lineare Modellierung) gesammelt haben, so der Wissenschaftler.

Inhaltlicher Schwerpunkt sind grundlegende Ausführungen zu Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen aus bayesianischer Perspektive. Die Teilnehmenden lernen unter anderem, ein spezifisches Paket der R-Software (brms) für Regressionsmodellierungen zu nutzen. Ein deutschsprachiger Einführungskurs für das Programmieren mit R ist seit dem Frühjahr 2022 im openHPI-Archiv zu finden.

Vorausgesetzt für den neuen Onlinekurs werden Mathematik-Kenntnisse auf Hochschulniveau und gute Kenntnisse in R. Für die Nutzung der Lehrvideos, des Lesematerials, der Selbsttests, Haus- und Programmieraufgaben sollten wöchentlich fünf bis zehn Stunden einkalkuliert werden. In einem Kursforum kann man sich mit Lehrenden und anderen Lernenden austauschen. Der Kurs wird unterstützt vom DFG-geförderten Sonderforschungsbereich SFB 1287, in dem Prof. Vasishth zwei Projekte leitet.

Hintergrund zur Bildungsplattform openHPI

Seine interaktiven Kursangebote hat das Hasso-Plattner-Institut als Pionier unter den europäischen Wissenschafts-Institutionen am 5. September 2012 gestartet – auf der Internet-Plattform https://open.hpi.de. Diese bietet seitdem einen Gratis-Zugang zu aktuellem Hochschulwissen aus den sich schnell verändernden Gebieten der Informationstechnologie und Innovation. Das geschieht bislang hauptsächlich auf Deutsch und Englisch. Im Herbst 2017 hat openHPI aber erstmals auch die Online-Übersetzung und Untertitelung eines Kurses in elf Weltsprachen angeboten. Mittlerweile wurden auf openHPI mehr als 1,1 Millionen Kurseinschreibungen registriert. Gut 315.000 Personen aus 180 Ländern gehören derzeit auf der Plattform zum festen Nutzerkreis. Er wächst täglich. Für besonders erfolgreiche Teilnehmer an seinen "Massive Open Online Courses", kurz MOOCs genannt, stellte das Institut bisher mehr als 128.000 Zertifikate aus. Das openHPI-Jahresprogramm umfasst zahlreiche Angebote für IT-Einsteiger und Experten. Auch die in der Vergangenheit angebotenen rund 100 Kurse können im Selbststudium nach wie vor genutzt werden – ebenfalls kostenfrei. Studierende können sich für das Absolvieren von openHPI-Kursen auch Leistungspunkte an ihrer Universität anrechnen lassen. Wer sich Videolektionen aus den Kursen unterwegs auch dann anschauen will, wenn keine Internetverbindung gewährleistet ist (etwa im Flugzeug), kann zudem die openHPI-App für Android-Mobilgeräte, iPhones oder iPads nutzen. Partnerplattformen, die mit derselben Lerntechnologie arbeiten, sind zum Beispiel openSAP und OpenWHO. Zudem kommt die HPI-Plattform beim KI-Campus und beim eGov-Campus zum Einsatz.

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openHPI-Kurse 2023 helfen beim Gestalten der digitalen Transformation

openHPI-Kurse 2023 helfen beim Gestalten der digitalen Transformation

Für die weltweit wachsende Community der Online-Lerner bietet die Plattform openHPI des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) im Jahr 2023 neue kostenlose Kurse an. Sie sollen dabei helfen, die digitale Transformation besser zu verstehen und zu gestalten. Ziel sei es, sowohl Jugendlichen und IT-Laien wesentliche Grundkenntnisse zu vermitteln, als auch Experten bei der beruflichen Weiterbildung zu unterstützen, teilte das Institut mit. Schwerpunkt im Jahr 2023 werden demnach Angebote in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Quantencomputing und nachhaltigere Digitalisierung sein. Aber auch Aspekte wie Programmierenlernen, die Blockchain-Technologie, das Internet der Dinge sowie Sicherheits- und Rechtsfragen stehen auf dem Programm für 2023. Der laufend angepasste Planungsstand kann hier verfolgt werden: https://open.hpi.de/courses.

"Mit unserem kostenlosen und niederschwelligen Bildungsangebot auf openHPI möchten wir grundsätzlich alle erreichen, die das Internet nutzen", versichert Prof. Christoph Meinel, Leiter des Fachgebiets Internet-Technologien und Systeme und einer der Geschäftsführer des Instituts. So sei man bei der Auswahl der Themen darauf bedacht, stets auch genügend Anfängerkurse mit hoher Relevanz und Aktualität ins Programm zu nehmen. Wer möchte, könne die Kurse mit Prüfung und Zeugnis abschließen und dadurch seine erworbenen neuesten Kenntnisse beispielsweise bei einer Bewerbung nachweisen.

Das Jahresprogramm startet am 25. Januar mit einem Spezialkurs zum Thema Analyse großer Datenmengen und Einsatz Künstlicher Intelligenz. Er vermittelt in englischer Sprache vor allem Studierenden und Wissenschaftlern, wie einfache Probleme auf diesem Feld mit Mitteln der Wahrscheinlichkeitsrechnung gelöst werden können. Anmelden für den vierwöchigen Gratiskurs "Introduction to Bayesian Data Analysis" kann man sich auf openHPI unter https://open.hpi.de/courses/bayesian-statistics2023.

Künstliche Intelligenz und Quantencomputing wichtige Schwerpunkte

Da die Künstliche Intelligenz immer weitere Bereiche des Alltags durchdringt – von digitalen Sprachassistenten und Empfehlungssystemen auf Amazon oder Netflix über intelligente Heizanlagen bis hin zur klassischen Google-Suche – braucht es riesige Datenmengen, um die entsprechenden KI-Modelle zu trainieren. Deshalb beleuchtet ein neuer Onlinekurs, der im April startet, viele Aspekte, die für die Qualität solcher Daten entscheidend sind. Zu Wort kommen wissenschaftliche Expertinnen und Experten aus den Bereichen Informatik, Recht, Ethik und Normung. Anmeldungen für den Gratiskurs sind hier möglich: https://open.hpi.de/courses/kidaten2023.

"KI und maschinelles Lernen sind Trend-Themen, die sich bei den Nutzerinnen und Nutzern von openHPI wachsender Beliebtheit erfreuen", berichtet E-Learning-Experte Meinel. Weitere kostenlose Onlinekurse dazu seien deshalb in Planung. Auch die Quantentechnologie sieht der HPI-Professor als weitere Schlüsseltechnologie, die in nur wenigen Jahren die Entwicklung vieler Branchen revolutionieren könnte. "Deshalb bieten wir auf openHPI ein vielfältiges Begleitprogramm, mit dem sich Interessierte ein Grundverständnis von Quantenalgorithmen aneignen können oder auch tiefer in die Materie einsteigen können", betont Meinel. Als Beispiele dafür nennt er die Kurse "Quantenalgorithmen und Implementierung – Teil 1", "Quantum Machine Learning" und "Vom Bit zum Qubit". Details dazu gibt es hier: https://open.hpi.de/channels/quantum.

Gängige Programmiersprachen einfach erklärt

Auch Schulklassen und junggebliebenen Programmierbegeisterten bietet die openHPI-Lernplattform 2023 wieder attraktive kostenlose Onlinekurse. Mit auf dem Programm stehen die beliebten Einsteiger-Angebote "Objektorientierte Programmierung in Java" sowie "Programmieren lernen mit Python" in der Schulversion. "Schülerinnen und Schüler können sich auf eine spielerische Einführung in die beliebten Programmiersprachen freuen", versichert Informatikprofessor Meinel. Die Kurse stehen ab 27. Februar zur Verfügung und sind vom Umfang her so konzipiert, dass sie gut in den Informatikunterricht integriert werden können. Anmeldung ist möglich unter

https://open.hpi.de/courses/javaeinstieg-schule20231811 (Java) und

https://open.hpi.de/courses/pythonjunior-schule2023 (Python). Eine Reihe weiterer Onlinekurse zur objektorientierten Programmierung in Java ist laut Meinel für Sommer und Herbst geplant. Sie seien schon in Kürze in der Kursübersicht zu finden.

"Gute Mathe-Grundlagen sind Voraussetzung für ein Informatikstudium"

Ab 13. September wird HPI-Wissenschaftler Dr. Timo Kötzing auf openHPI einen Vorkurs Mathematik anbieten, der sich in erster Linie an alle richtet, die ein Informatikstudium anstreben. "In diesem Gratiskurs werden wir Grundlagen der Mathematik wiederholen, die für ein Informatikstudium wesentlich sind", so der Kursleiter. Neben Zahlenbereichen und Rechnen mit Unbekannten werden Logarithmen und Exponentiation sowie Differential- und Integralrechnung Inhalt des vierwöchigen Kurses sein. Interessierte können sich einschreiben unter https://open.hpi.de/courses/mathe2023.

Kurs zu Knowledge Graphs als Rückgrat moderner Informationssysteme

Die openHPI-Lernplattform bietet im Herbst 2023 einen neuen Kurs zu einem Bereich an, der eng verflochten ist mit dem Thema KI: Es geht um Wissensgraphen, auf Englisch "Knowledge Graphs". Dabei handelt es sich – vereinfacht gesagt – um Datenbank-Systeme im Internet, die viele häufig eingegebene Suchwörter sammeln und damit verbundene Inhalte anzeigen. Am bekanntesten dürfte der Knowledge Graph des Suchmaschinenanbieters Google sein. Mit seiner Hilfe werden in einer separaten Box neben den eigentlichen Ergebnissen der Anfrage weitere relevante Informationen aus verschiedenen Quellen strukturiert und übersichtlich zusammengefasst. Dies erspart Nutzern weitere Webseiten-Besuche. Wer wissen möchte, wie Knowledge Graphs implementiert und genutzt werden, sollte sich zu dem gleichnamigen sechswöchigen Expertenkurs anmelden, den Prof. Harald Sack am 11. Oktober startet: https://open.hpi.de/courses/knowledgegraphs2023.

Hintergrund zur Bildungsplattform openHPI

Seine interaktiven Kursangebote hat das Hasso-Plattner-Institut als Pionier unter den europäischen Wissenschafts-Institutionen am 5. September 2012 gestartet – auf der Internet-Plattform https://open.hpi.de. Diese bietet seitdem einen Gratis-Zugang zu aktuellem Hochschul-Wissen aus den sich schnell verändernden Gebieten der Informationstechnologie und Innovation. Das geschieht bislang hauptsächlich auf Deutsch und Englisch. Im Herbst 2017 hat openHPI aber erstmals auch die Online-Übersetzung und Untertitelung eines Kurses in elf Weltsprachen angeboten. Mittlerweile wurden auf openHPI mehr als 1,1 Millionen Kurseinschreibungen registriert. Rund 315.000 Personen aus 180 Ländern gehören derzeit auf der Plattform zum festen Nutzerkreis. Er wächst täglich. Für besonders erfolgreiche Teilnehmer an seinen "Massive Open Online Courses", kurz MOOCs genannt, stellte das Institut bisher mehr als 128.000 Zertifikate aus. Das openHPI-Jahresprogramm umfasst zahlreiche Angebote für IT-Einsteiger und Experten. Auch die in der Vergangenheit angebotenen gut 100 Kurse können im Selbststudium nach wie vor genutzt werden – ebenfalls kostenfrei. Studierende können sich für das Absolvieren von openHPI-Kursen jetzt auch Leistungspunkte an ihrer Universität anrechnen lassen. Wer sich Videolektionen aus den Kursen unterwegs auch dann anschauen will, wenn keine Internetverbindung gewährleistet ist (etwa im Flugzeug), kann zudem die openHPI-App für Android-Mobilgeräte, iPhones oder iPads nutzen. Partnerplattformen, die mit derselben Lerntechnologie arbeiten, sind zum Beispiel openSAP und OpenWHO. Zudem kommt die HPI-Plattform beim KI-Campus zum Einsatz. Dieses vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt soll in der Bevölkerung die Kompetenzen zum Thema Künstliche Intelligenz stärken. Auch die Internet-Lernplattform eGov-Campus, die Bildungsangebote auf Hochschulniveau zu den Themen E-Government und Verwaltungsinformatik bietet, arbeitet mit der openHPI-Technologie.

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HPI-Wissenspodcast: Hinkt Deutschland bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens hinterher?

HPI-Wissenspodcast: Hinkt Deutschland bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens hinterher?

Es gibt sie bereits: unzählige Gesundheitsapps, Videosprechstunden, E-Rezepte und digitale Patientenakten. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen birgt sehr viele Chancen – doch werden diese in Deutschland auch ausreichend genutzt? In der neuen Folge des Wissenspodcasts Neuland "Woran krankt die Digitalisierung im Gesundheitswesen?" spricht Professor Erwin Böttinger, Leiter des Digital Health Centers und des Fachgebiets Digital Health – Personalized Medicine am Hasso-Plattner-Institut (HPI) mit Moderator Leon Stebe über den Stand der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens, über ungenutzte Potenziale und die Aussage des Kassenärzte-Chefs Andreas Gassen, dass es sich beim deutschen Gesundheitswesen um eine Pseudodigitalisierung handelt.

Überall verändere die Digitalisierung unseren Alltag, doch im deutschen Gesundheitswesen gehe die Digitalisierung nur schleppend voran. Noch immer stünden zu viele Menschen der Digitalisierung kritisch gegenüber findet Böttinger. "Auch in der Politik gibt es keinen entscheidenden Champion, der sich der Sache mit voller Vehemenz annimmt und dann auch mal Risiken eingeht. Doch genau das ist erforderlich. Wir wissen aus anderen Ländern, dass Digitalisierung nicht einfach vom Himmel fällt. Es braucht Interventionen und Belohnungen für die, die mutig vorangehen und es braucht auch Abzüge für die, die sich einfach verweigern", betont Böttinger.

Ein weiterer Punkt sei die fehlende Benutzerfreundlichkeit bereits vorhandener digitaler Gesundheits-Anwendungen, wie beispielsweise der elektronischen Patientenakte (ePA). In Deutschland seien die Prozesse durch staatliche Interventionen und Anweisungen teilweise so hyperkomplex gestaltet, dass die Anwendung zwar datenschutzrechtlich sicher, aber nicht mehr anwenderfreundlich bedienbar sei und vom regelmäßigen Gebrauch abschrecke.

Ganz verzagen möchte Prof. Dr. Böttinger im Hinblick auf die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens jedoch nicht. "Ich vertraue auf die Ingenuität, Leistungskraft und das Umsetzungsvermögen der deutschen Industrie," schließt er. "Wenn einmal der Hebel umgelegt wird etwas Neues zu starten und alle an einem Strang ziehen, dann können wir ganz Erstaunliches leisten."

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Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang "IT-Systems Engineering" bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 800 Studierenden genutzt wird. In den fünf Masterstudiengängen "IT-Systems Engineering", "Digital Health", "Data Engineering", "Cybersecurity" und "Software Systems Engineering" können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 300 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 22 Professorinnen und Professoren sowie über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Irvine, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

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BMBF bewilligt Förderung von „KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg“ am Hasso-Plattner-Institut

BMBF bewilligt Förderung von „KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg“ am Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) wird Standort für das KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg. Das bewilligte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum 1. November 2022. Über die nächsten drei Jahre wird es den Aufbau und den Betrieb eines leistungsfähigen KI-Servicezentrums im Rahmen seiner KI-Strategie fördern. Ziel der KI-Servicezentren ist es, in Deutschland eine IT-Infrastruktur für KI-Hochleistungsrechenzentren zu etablieren, die KI-Anwender:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft offen steht und genügend Rechenleistungskapazität bietet.

Das KI-Servicezentrum am HPI soll dazu beitragen, den allgemeinen Zugang zur Schlüsseltechnologie KI zu erleichtern und zu verbessern. Es soll Hemmschwellen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Wirtschaft und Gesellschaft abbauen und die KI-Forschung und den KI-Wissenstransfer durch Kooperationen mit unterschiedlichen externen Partnern und einem speziellen KI-Hardwarekonzept am Standort weiter stärken.

"Wir wenden uns mit dem Berlin-Brandenburger KI-Servicezentrum insbesondere an Interessent:innen im Maschinellen Lernen (ML) – eine der Schlüsseltechnologien der KI -, die den ersten Schritt bereits getan haben und nun vor der Frage stehen, wie man von einer ersten Erprobung von ML zu einem produktiven Einsatz kommt. Also beispielsweise die Frage entscheiden müssen, ob ML durch Cloud-Ressourcen oder auf eigenen Ressourcen betrieben werden soll. Und wenn letztes, wie sollte eine solche Infrastruktur konfiguriert und betrieben werden, je nach vorliegender Anwendung? Allen Interessierten bieten wir dazu eine heterogene Experimentierumgebung samt Beratung an", so HPI-Professor Holger Karl, der den Aufbau des KI-Servicezentrums und das Fachgebiet Internet-Technologien und Softwarization leitet.

Alle angebotenen KI-Services, angefangen bei der Bereitstellung von Rechenressourcen über die Beratung zum Einsatz und zur Nutzung von KI-Methoden, vortrainierter KI-Modelle oder der richtigen Hardware stehen KI-Anwender:innen in ganz Deutschland zur Verfügung und können über die öffentlich zugängliche Plattform des KI-Zentrums abgerufen werden. Das KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg wird bei den Services aber auch die mit dem Strukturwandel in der Region einhergehenden speziellen Herausforderungen und Chancen von Künstlicher Intelligenz einbeziehen und mit Partnern und Dienstleistern in der Region eng zusammenarbeiten.

Wichtiger Bestandteil der Arbeit des KI-Servicezentrums Berlin-Brandenburg wird darüber hinaus die Verbreitung der Ergebnisse über allgemeinverständliche Publikationen, einschlägige Konferenzen sowie die Pflege eines Netzwerks von Forscher:innen und Anwender:innen der Servicezentrumsdienste sein.

Das KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg des HPI ist eines von vier KI-Servicezentren in Deutschland, die ab dem 1. November 2022 vom BMBF finanziell gefördert werden: https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/kurzmeldungen/de/2022/11/foerderung-von-4-ki-zentren-gestartet.html

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HPI-Wissenspodcast: Warum Unternehmen bei der digitalen Transformation scheitern

HPI-Wissenspodcast: Warum Unternehmen bei der digitalen Transformation scheitern

Auf dem Weg in eine digitale Welt müssen Unternehmen und Organisationen ihre Strategien, Prozesse, Produkte und Dienstleistungen immer wieder neu denken, um mit dem Aufkommen neuer digitaler Technologien und Trends mitzuhalten und diese bestmöglich zu nutzen. Nicht wenige Unternehmen scheitern an diesem Transformationsprozess – doch woran liegt das und was können Unternehmen besser machen und dagegen tun? Diese Fragen beantworten Carolin Marx und Thomas Haskamp, wissenschaftliche Mitarbeitende am Lehrstuhl für Design Thinking und Innovationforschung von Professor Falk Uebernickel am Hasso-Plattner-Institut (HPI). In einer neuen Folge des HPI Wissenspodcasts Neuland sprechen sie mit Moderator Leon Stebe über das Thema "Warum Unternehmen bei der Transformation so oft scheitern".

In ihrer Forschung beschäftigen sich Carolin Marx und Thomas Haskamp mit der digitalen Transformation von großen Unternehmen. Sie ergründen sogenannte Transformationsfallen, die zu einem Scheitern des Vorhabens führen können. Dabei lässt sich selten nur eine konkrete Ursache benennen. Oft sei es die Kombination aus vielen Faktoren, wie etwa dem fehlenden Rückhalt vom Top-Management und der Belegschaft, der Fehlkalkulation von Ressourcen oder auch zeitlichen Problemen, die zum Scheitern führen. "Wir sehen ganz viele Unternehmen, die sich zu viel vornehmen, sich zu schnell verändern oder etwas entwickeln, wofür der Markt noch gar nicht bereit ist", so die HPI-Wissenschaftlerin Carolin Marx.

Dennoch identifizieren Marx und Haskamp zwei Kernfaktoren, denen es sich bewusstzuwerden lohnt. Auf der einen Seite steht die sogenannte "Trägheit". "Das haben wir immer schon so gemacht," fasst Haskamp die dahinterstehende Einstellung zusammen, die sich einer Veränderung in den Weg stellt und lieber den Status Quo reproduziert. Auf der anderen Seite gibt es das sogenannte "eskalierende Commitment". Dies beschreibt "die allgemeine Tendenz von Menschen, auf einmal getroffenen Entscheidungen zu beharren, auch wenn es ganz deutliche negative Zeichen gibt, gerade nicht auf dieser Entscheidung zu beharren," erklärt Marx.

Um die digitale Transformation zu meistern sei es daher hilfreich, so Marx und Haskamp, sich bereits vorab mit ebendiesen Transformationsfallen zu befassen, die zu einem Scheitern führen können, und dabei auch keine Scheu vor Momenten zu haben, die eine gewisse Unsicherheit mit sich bringen. "Es ist besonders wichtig, eine Bereitschaft für Veränderungen zu schaffen und ein Bewusstsein dafür, dass diese Transformationsinitiative auch Übergangsperioden beinhalten, durch die man sich Schritt für Schritt durcharbeiten muss", so Haskamp.

Fundiertes Wissen über die digitale Welt, anschaulich und verständlich erklärt – das bietet der Wissenspodcast "Neuland" mit Experten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) unter: https://podcast.hpi.de, bei iTunes und Spotify. Einmal im Monat sprechen sie bei Neuland über aktuelle und gesellschaftlich relevante Digitalthemen, ihre Forschungsarbeit und über Chancen und Herausforderungen digitaler Trends und Entwicklungen.

Über die Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang "IT-Systems Engineering" bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 700 Studierenden genutzt wird. In den fünf Masterstudiengängen "IT-Systems Engineering", "Digital Health", "Data Engineering", "Cybersecurity" und "Software Systems Engineering" können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 300 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 22 Professorinnen und Professoren sowie über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Irvine, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

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InnoTrans 2022: HPI präsentiert Projekte zur Digitalisierung der Bahnsysteme

InnoTrans 2022: HPI präsentiert Projekte zur Digitalisierung der Bahnsysteme

Auf der internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik, der InnoTrans 2022, stellt das Hasso-Plattner-Institut (HPI) vom 20. bis 23. September gemeinsam mit Partnerorganisationen gleich drei unterschiedliche Großprojekte zur Digitalisierung von Bahnsystemen vor. Einen Überblick über die einzelnen Projekte und weiterführende Informationen finden Sie hier: https://osm.hpi.de/innotrans/2022

"FlexiDug"- Flexible, digitale Systeme für den schienengebundenen Verkehr in Wachstumsregionen – Halle A, CityCube, Stand 420

In dem Projekt FlexiDug haben sich das Hasso-Plattner-Institut, sowie weitere Partner aus Industrie und Forschung, unter der Leitung der DB Systel, zum Ziel gesetzt, eine Analyse der vorhandenen sowie rückgebauten Infrastrukturen in der Lausitz durchzuführen und darauf aufbauend ein Konzept für den Ausbau des Schienenpersonennahverkehrs zu entwickeln. Dies soll neue Perspektiven ergründen und den Strukturwandel in der Region unterstützen. Dazu werden am Hasso-Plattner-Institut unter anderem Simulationsmodelle basierend auf einem digitalen Zwilling erstellt, die moderne Konzepte in der Leit- und Sicherungstechnik evaluieren sollen. Projektziele, Vorgehensweise und erste Zwischenergebnisse werden am Stand des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr vorgestellt.

"RailChain" – Außengelände, Gleis 11, "advanced TrainLab"

Das Projekt RailChain hat zum Ziel fälschungssichere digitale Identitäten und Datenaufzeichnung mit der Distributed Ledger Technologie (DLT) für den Bahnbetrieb zu evaluieren. Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) im Programm mFund gefördert und auf der InnoTrans auf dem advanced TrainLab vorgestellt.

"Digital Rail Summer School": Halle B, CityCube, Stand 120

Jedes Jahr finden im Rahmen der Digital Rail Summer School gemeinsame Lehraktivitäten im Bereich "Digital Rail" mit der TU Berlin und weiteren Partnern statt. Die Ergebnisse der Digital Rail Summer School 2022 werden Ihnen auf dem Stand der TU Berlin vorgestellt.

Gearbeitet und geforscht wird zu diesen drei Großprojekten am HPI-Lehrstuhl Betriebssysteme und Middleware von Prof. Andreas Polze, das sich mit Entwurfsmustern, Implementierungsparadigmen und Bewertungsmethoden für verlässliche verteilte Systeme beschäftigt. Sein Team freut sich darauf, Sie persönlich an den Ständen von BMDV, TU Berlin, DB Systel oder im advanced TrainLab begrüßen zu können.

Außerdem wird Prof. Andreas Polze am Donnerstag, den 22. September um 17.30 Uhr in Halle A am Stand der Deutschen Bahn gemeinsam mit Ingo Schwarzer, Chief Digitalist und Fellow bei DB Systel, dem ICT-Dienstleister der Deutschen Bahn, einen Vortrag halten.

Auf der 13. InnoTrans 2022, der internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik, werden vom 20. bis 23. September 2022 mehr als 2000 Aussteller aus 56 Ländern ihre neuen Produkte und Projekte auf dem Berliner Messegelände vorstellen. In 42 Messehallen und auf einer Bruttofläche von 200.000 Quadratmetern präsentiert sich die gesamte Welt der Schienenverkehrstechnik und Mobilität.

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Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang "IT-Systems Engineering" bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 700 Studierenden genutzt wird. In den fünf Masterstudiengängen "IT-Systems Engineering", "Digital Health", "Data Engineering", "Cybersecurity" und "Software Systems Engineering" können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 300 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 22 Professorinnen und Professoren sowie über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Irvine, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

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Ganz nah an der Praxis: HPI-Studierende präsentieren 14 innovative IT-Projekte beim Bachelorpodium

Ganz nah an der Praxis: HPI-Studierende präsentieren 14 innovative IT-Projekte beim Bachelorpodium

Dass sich Wissenschaft und Praxis schon früh im Studium verbinden lassen, beweist das Bachelorpodium des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) jedes Jahr aufs Neue. Am 7. Juli 2022 werden wieder 14 Studierenden-Teams spannende und innovative Lösungen für aktuelle Herausforderungen der Öffentlichkeit präsentieren, die sie über zwei Semester in enger Abstimmung mit renommierten Partnern aus der Wirtschaft oder Gesellschaft entwickelt haben. Die Präsentationen werden zwischen 16.00 – 18.45 Uhr zudem live auf tele-task.de übertragen.

Auch dieses Jahr ist das Themenspektrum breit: Welchen Einfluss hat das Kontaktverhalten und die Mobilität einer Bevölkerung auf einen Pandemieverlauf? Wie kann Künstliche Intelligenz dabei helfen, Patientenakten zu digitalisieren? Und wie können Chatbots Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden beim Lernen helfen? Diesen und vielen weiteren Fragestellungen sind die Studierenden-Teams der gemeinsamen Digital-Engineering-Fakultät von HPI und Universität Potsdam im Rahmen ihrer Projekte nachgegangen.

Das HPI bietet mit dem Bachelorstudiengang IT-Systems Engineering ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium an, das im Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) stets Spitzenplätze belegt. Zusätzlich profitieren die Studierenden von hervorragenden Studien- und Arbeitsbedingungen, ohne dass zusätzliche Studiengebühren anfallen. IT-Spezialisten haben beste Karriereaussichten.

Am 7. Juli werden insgesamt 14 Bachelorprojekte zu folgenden Themen präsentiert:

  • Künstliche Intelligenz in der Telemedizin – Wie Patientinnen und Patienten medizinische Messungen digital von Zuhause aus erledigen können
  • SONAR – Sensor Oriented Nursing Activity Recognition
  • Kontaktverhalten in der Corona Pandemie – Die Auswirkungen der Mobilität und des Kontaktverhaltens der Deutschen auf das Infektionsgeschehen
  • Tschüss Papierakte! – Die Digitalisierung von handgeschriebenen Patientenakten mithilfe von Machine Learning
  • CASPER – Lernvideos finden leicht gemacht
  • Sie vertragen kein Ibuprofen? Vielleicht liegt’s am Gen! – Eine App hilft Nebenwirkungen von Medikamenten aufgrund unterschiedlicher Gen-Ausprägungen zu minimieren
  • BCNF* – Mit Volldampf im Datendschungel
  • Üben bis der Arzt kommt – Ein digitales Training für Führungskräfte im medizinischen Bevölkerungsschutz
  • Zwischen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit – Wie KI den Recommerce-Handel verändert
  • Architektur digital erleben – Vom 3D-Scan zum Digitalen Zwilling
  • Sadja – Human-Centered Process Mining
  • Wenn den Bildern die Worte fehlen – Ein Mitmach-Archiv für Fotos aus Bad Harzburg
  • Electric Vehicle Charging Coverage – Verbesserung der Ladepark-Abdeckung für Elektrofahrzeuge
  • Maklerlose Marktwertbestimmung – Transfer Learning auf Immobiliendaten

Hinweis an Redaktionen:

Die Präsentationen finden am 7. Juli von 16:00 bis 18:45 Uhr auf dem Campus Griebnitzsee statt. Bitte melden Sie sich bei Interesse vorab an unter: presse@hpi.de. Wir würden uns freuen, wenn Sie über die Veranstaltung berichten würden.

Bachelorpodium – Aushängeschild für eine praxisnahe Ausbildung

Seit 2005 präsentieren Studierende des Hasso-Plattner-Instituts einmal im Jahr auf dem "Bachelorpodium" öffentlich die Ergebnisse ihrer Praxis-Projekte, die sie in Teams von vier bis acht Studierenden am Ende des Bachelorstudiums erarbeitet haben. Sie zeigen, wie sie zwei Semester lang – von ihren Professorinnen und Professoren angeleitet – größere praktische Aufgaben der Informationstechnologie eigenverantwortlich angepackt und welche innovativen Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft sie dabei entwickelt haben. Projektgeber sind renommierte Unternehmen und Institutionen aus ganz Deutschland. Eine Übersicht über die laufenden Projekte gibt die HPI-Internetseite: https://hpi.de/veranstaltungen/hpi-veranstaltungen/2022/bachelorpodium-2022.html

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Affenpocken: Wichtiges Virus-Wissen wird weltweit in Echtzeit vermittelt

Affenpocken: Wichtiges Virus-Wissen wird weltweit in Echtzeit vermittelt

Nur wenige Wochen nach dem auffällig verstärkten Auftreten von Affenpocken bei Menschen in mehreren Ländern der Erde hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits auf ihrer Lernplattform openWHO aktuelle Onlinekurse zu der seltenen Viruserkrankung veröffentlicht. Darauf macht das deutsche Hasso-Plattner-Institut (HPI) aufmerksam, das die WHO-Lernplattform technisch betreut. Dort erfahren Interessierte nun in zwei Kursen in englischer und französischer Sprache kostenlos das Wichtigste über Vorbeugung, Früherkennung, Ansteckungswege, Symptome und Bekämpfung. Kurz nach Bekanntgabe durch die Genfer Weltorganisation am 24. Mai haben sich weltweit bereits mehr als 46.000 Personen für die beiden Affenpocken-Kurse angemeldet.

"Es handelt sich um einen kompakten Einführungskurs und um einen ausführlicheren Kurs. Beide sind speziell für afrikanische Länder gedacht, wo die Krankheit endemisch ist", berichtet HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. Nach seinen Worten können sich nicht nur Mitarbeitende aus dem öffentlichen Gesundheitswesen mit den Inhalten beschäftigen, sondern grundsätzlich alle Interessierten. Bislang sind weltweit mehr als 430 bestätigte Affenpocken-Infektionen außerhalb West- und Zentralafrikas registriert worden (Quelle: Global.health Monkeypox). Rund 140 Verdachtsfälle werden noch untersucht. Todesfälle wurden nicht gemeldet.

Laut HPI-Direktor beweisen die jüngsten Fälle von Affenpocken-Erkrankungen genauso wie die seit zwei Jahren grassierende Corona-Pandemie und die Ebola-Epidemie von 2017, wie notwendig Onlinekurse mittlerweile auch für die schnelle weltweite Verbreitung lebenswichtigen Wissens sind. "Einen ersten Onlinekurs zu Covid-19-Erkrankungen veröffentlichte die WHO bereits am 25. Januar 2020 auf ihrer Plattform – fünf Tage, bevor die Genfer Behörde die globale Notlage ausrief", erinnert der Potsdamer E-Learning-Experte. Zu diesem Termin habe das neuartige Coronavirus noch gar nicht seinen heutigen Namen getragen, sondern nur die vorläufige Bezeichnung 2019-nCoV.

WHO nutzt E-Learning-Technologie des Hasso-Plattner-Instituts

Die WHO-Lernplattform arbeitet seit fünf Jahren mit der von dem Potsdamer Institut entwickelten E-Learning-Technologie. Die Plattform half der Weltorganisation gleich nach dem Ebola-Ausbruch im Juni 2017, die Einsatzkräfte vor Ort im Kongo und in anderen Ländern zu schulen.

Entwickelt haben die Informatikwissenschaftler des HPI die Technologie bereits 2012 – für die eigene Internet-Bildungsplattform openHPI. Damit ist das Institut Europas Pionier unter den Anbietern von "Massive Open Online Courses" (MOOC) zu Informationstechnologie- und Innovationsthemen.

openWHO feiert am 1. Juni den fünften Geburtstag

Als Partner des Hasso-Plattner-Instituts begeht die WHO am 1. Juni den fünften Jahrestag des Starts von openWHO. Nach Angaben der Weltorganisation registrierte sie bisher rund 6,6 Millionen Einschreibungen zu 148 Kursthemen, die in 64 Sprachen behandelt werden. Allein 44 Angebote drehen sich um das Thema Covid-19. Insgesamt sind auf openWHO Kurse zu 28 verschiedenen Krankheiten bereitgestellt, darunter auch die Affenpocken. Aus Anlass des fünften Jahrestages lädt die Weltgesundheitsorganisation zu einem offenen Webinar unter dem Titel "Lernen für die Welt bei Epidemien und Pandemien" ein. Es startet am 1. Juni um 11:30 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit. Führende WHO-Repräsentanten vermitteln einen Blick hinter die Kulissen der Plattform und berichten über Erfahrungen mit der Verbreitung medizinischer Informationen bei Gefährdungen der öffentlichen Gesundheit. Anmeldung ist für alle Interessierten online möglich.

Hintergrund zur Bildungsplattform-Technologie des HPI

Seine eigenen interaktiven Kursangebote hat das Hasso-Plattner-Institut als Pionier unter den europäischen Wissenschafts-Institutionen am 5. September 2012 gestartet – auf der Internet-Plattform https://open.hpi.de. Diese bietet seitdem einen Gratis-Zugang zu aktuellem Hochschulwissen aus den sich schnell verändernden Gebieten der Informationstechnologie und Innovation. Das geschieht bislang hauptsächlich auf Deutsch und Englisch. Im Herbst 2017 hat openHPI aber erstmals auch die Online-Übersetzung und Untertitelung eines Kurses in elf Weltsprachen angeboten. Mittlerweile wurden auf openHPI rund 1,1 Millionen Kurseinschreibungen registriert. Gut 302.000 Personen aus 180 Ländern gehören derzeit auf der Plattform zum festen Nutzerkreis. Er wächst täglich. Für besonders erfolgreiche Teilnehmer an seinen "Massive Open Online Courses", kurz MOOCs genannt, stellte das Institut bisher mehr als 123.000 Zertifikate aus. Das openHPI-Jahresprogramm umfasst zahlreiche Angebote für IT-Einsteiger und Experten. Auch die in der Vergangenheit angebotenen rund 80 Kurse können im Selbststudium nach wie vor genutzt werden – ebenfalls kostenfrei. Studierende können sich für das Absolvieren von openHPI-Kursen jetzt auch Leistungspunkte an ihrer Universität anrechnen lassen. Wer sich Videolektionen aus den Kursen unterwegs auch dann anschauen will, wenn keine Internetverbindung gewährleistet ist (etwa im Flugzeug), kann zudem die openHPI-App für Android-Mobilgeräte, iPhones oder iPads nutzen. Partnerplattformen, die mit derselben Lerntechnologie arbeiten, sind zum Beispiel openSAP und OpenWHO. Zudem kommt die HPI-Plattform beim KI-Campus und beim eGov-Campus zum Einsatz.

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Auszeichnung: Hasso-Plattner-Institut ernennt Mei Lin Fung zum HPI-Fellow

Auszeichnung: Hasso-Plattner-Institut ernennt Mei Lin Fung zum HPI-Fellow

Dr. Mei Lin Fung wurde im Rahmen der ersten Potsdamer clean-IT Konferenz von HPI-Direktor Professor Christoph Meinel zum Fellow des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) ernannt. Fung ist Vorsitzende und Mitbegründerin des internationalen Netzwerks People-Centered Internet (PCI), das sie 2015 gemeinsam mit dem "Vater des Internets", Vint Cerf, gegründet hat. Die internationale Organisation setzt sich dafür ein, dass der Mensch im Mittelpunkt des Internets steht. Sie will Menschen weltweit den Zugang zum Netz der Netze ermöglichen und sie gleichberechtigt an den vielen Möglichkeiten, die das Internet bietet, teilhaben lassen.

Die Technologiepionierin Fung engagiert sich zudem für eine nachhaltigere Digitalisierung auf internationaler Ebene. Sie ist Vorsitzende des technischen Komitees für Nachhaltigkeit der IEEE SSIT (Society on the Social Implications of Technology) und gehört dem Exekutivkomitee des IEEE Humanitarian Activities Committee an. Bei Oracle entwickelte sie eines der ersten Customer-Relationship-Management-Systeme (CRM). Gemeinsam mit HPI-Direktor Professor Christoph Meinel schlägt sie Maßnahmen "Clean-IT: policies to support sustainable digital technologies" zur Förderung nachhaltigerer digitaler Technologien für den G-20-Gipfel vor.

HPI-Direktor Professor Christoph Meinel überreichte die Medaille während der ersten Potsdamer clean-IT Konferenz am Hasso-Plattner-Institut und dankte Fung für ihr Engagement und wichtige Unterstütztung der clean-IT Initiative.

"Mei Lin Fung unterstützt die clean-IT Initiative seit der ersten Stunde und trägt durch ihre Verbreitung der Idee in globalen Netzwerken maßgeblich dazu bei, dass das Paradigma "Sustainability by Design" für energieeffiziente IT-Systeme weltweit bekannt wird und sich das HPI als wichtiger Berater für nachhaltige Digitalisierung im G7/20-Prozess etabliert hat."

Vor Fung haben bereits vierzehn weitere prominente Persönlichkeiten diese Auszeichnung erhalten, darunter die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel, die frühere EU-Kommissarin Neelie Kroes und die beiden "Väter" des Internets, Bob Kahn und Vinton Cerf sowie die brandenburgischen Ex-Ministerpräsidenten Manfred Stolpe und Matthias Platzeck. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: http://hpi.de/das-hpi/personen/hpi-fellows-und-gaeste.html.

Alle Informationen zur clean-IT Konferenz finden Sie unter: https://hpi.de/veranstaltungen/hpi-veranstaltungen/2022/clean-it-konferenz.html

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