HealthPortal der gevko erfüllt höchste Anforderungen an Cloud-Sicherheit im Gesundheitswesen
Mit dieser Prüfung wird bestätigt, dass sowohl die Konzeption der Sicherheitsarchitektur als auch die Wirksamkeit der implementierten Sicherheitsmaßnahmen im laufenden Betrieb den hohen Anforderungen des BSI-Kriterienkatalogs entsprechen. Die gevko ist damit das erste Unternehmen innerhalb der AOK-Gemeinschaft, das diese umfassende Cloud-Sicherheitsprüfung erfolgreich abgeschlossen hat.
Die erfolgreiche C5-Testierung des HealthPortal hat auch eine strategische Bedeutung für die weitere Digitalisierung innerhalb der GKV. Der Einsatz cloudbasierter Anwendungen gewinnt im Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung, insbesondere bei der Umsetzung digitaler Versorgungsangebote, interoperabler Datenaustauschformate sowie bei der Standardisierung administrativer Prozesse. Mit der C5-Stufe-2-Zertifizierung steht nun eine Plattform zur Verfügung, die den regulatorischen Anforderungen an Cloud-Infrastrukturen im Umfeld der gesetzlichen Krankenversicherung entspricht und damit eine belastbare Grundlage für zukünftige Digitalisierungsprojekte schafft. Dies betrifft insbesondere Anwendungen im Kontext regionaler Versorgungsmodelle, digitaler Einschreibeverfahren, strukturierter Dokumentationsprozesse sowie der Zusammenarbeit zwischen Krankenkassen, Leistungserbringern und weiteren Akteuren des Gesundheitswesens.
Regulatorischer Maßstab für Cloud-Dienste im Gesundheitswesen
Die Bedeutung der C5-Zertifizierung hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Der Kriterienkatalog des BSI gilt mittlerweile als der Sicherheitsmaßstab für Cloud-Dienste, die im Umfeld der gesetzlichen Krankenversicherung eingesetzt werden.
Mit dem Testat erfüllt die gevko zugleich eine zentrale gesetzliche Voraussetzung für den rechtssicheren Einsatz von Cloud-Technologien im Gesundheitswesen. Nach §393 SGB V ist für Cloud-Dienste, die Gesundheits- oder Sozialdaten verarbeiten, ein C5-Testat auf Stufe 2 erforderlich. Damit schafft die Zertifizierung die regulatorische Grundlage dafür, Cloud-basierte Anwendungen auch im sensiblen Umfeld der gesetzlichen Krankenversicherung einzusetzen. In der Praxis wird der C5-Nachweis deshalb häufig als maßgeblicher Sicherheitsstandard („Goldstandard“) für Cloud-Infrastrukturen im deutschen Gesundheitswesen bezeichnet.
Wirksamkeitsprüfung statt reiner Dokumentationsprüfung
Der Kriterienkatalog C5:2020 umfasst mehr als 120 Sicherheitsanforderungen, die sich auf 17 Themenbereiche der Cloud-Sicherheit verteilen. Neben technischen Maßnahmen werden insbesondere auch organisatorische, rechtliche und prozessuale Anforderungen überprüft.
Zu den zentralen Prüfbereichen gehören unter anderem:
- Informationssicherheitsmanagement und Governance-Strukturen
- Netzwerksicherheit, Verschlüsselung und Systemhärtung
- Identitäts- und Zugriffsmanagement
- Risikomanagement und Sicherheitsmonitoring
- Incident- und Notfallmanagement
- Audit- und Kontrollverfahren
- Schulungs- und Sensibilisierungsprogramme
- Datenschutzanforderungen gemäß Datenschutz Grundverordnung
Die Prüfung der Stufe 2 geht dabei deutlich über eine formale Compliance-Prüfung hinaus. Sie beinhaltet eine Wirksamkeitsprüfung über einen längeren Zeitraum, bei der untersucht wird, ob die definierten Sicherheitsmaßnahmen im operativen Betrieb tatsächlich greifen und belastbar umgesetzt werden.
Beitrag zur digitalen Infrastruktur der GKV
„Der C5-Kriterienkatalog zählt zu den anspruchsvollsten Prüfstandards für Cloud-Services und steht für ein besonders hohes Sicherheitsniveau“, sagt Stefan Schaefer, Geschäftsführer der gevko GmbH. „Mit der erfolgreichen Zertifizierung nach C5 Stufe 2 unterstreichen wir unseren Anspruch, mit dem HealthPortal eine sichere und leistungsfähige digitale Infrastruktur für Versorgungsprojekte im Gesundheitswesen bereitzustellen. Gerade im Kontext der zunehmenden Digitalisierung der gesetzlichen Krankenversicherung ist eine belastbare und regulatorisch abgesicherte Cloud-Basis eine zentrale Voraussetzung.“
Die Plattform unterstützt Krankenkassen und Leistungserbringer dabei, Versorgungsverträge digital abzubilden, administrative Prozesse zu standardisieren und innovative Versorgungsmodelle effizient umzusetzen.
Sicherheitsarchitektur auch im Realbetrieb bestätigt
„Die C5-Stufe-2-Prüfung umfasst weit mehr als eine Prüfung von Konzepten und Richtlinien“, erläutert Marc Peltzer, Informationssicherheitskoordinator der gevko GmbH. „Im Rahmen der Wirksamkeitsprüfung wird bewertet, ob die festgelegten Sicherheitsmaßnahmen im täglichen Betrieb tatsächlich funktionieren. Dass wir diese Prüfung erfolgreich bestanden haben, bestätigt, dass unser Informationssicherheitsmanagementsystem und die technischen Schutzmaßnahmen rund um das HealthPortal auch unter realen Betriebsbedingungen zuverlässig greifen.“
Die Zertifizierung ist zugleich Teil eines kontinuierlichen Sicherheitsprozesses. Cloud-Dienste mit C5-Testat unterliegen einer regelmäßigen Rezertifizierung, um sicherzustellen, dass die Sicherheitsanforderungen dauerhaft eingehalten werden.
Plattform für digitale Versorgungsmodelle
Das HealthPortal der gevko ist eine digitale Plattform zur Unterstützung von Verträgen zur Besonderen Versorgung sowie weiterer sektorenübergreifender Versorgungsprojekte im deutschen Gesundheitswesen.
Die Plattform ermöglicht unter anderem:
- digitale Einschreibe- und Teilnahmeprozesse für Versicherte
- strukturierte medizinische Dokumentation
- digitale Zusammenarbeit verschiedener Leistungserbringer
- elektronische Leistungsdokumentation und Direktabrechnung mit Krankenkassen
- standardisierte Schnittstellen zu Primärsystemen im Gesundheitswesen
Damit trägt das HealthPortal dazu bei, bürokratische Prozesse zu reduzieren und gleichzeitig die Umsetzung innovativer Versorgungsmodelle zu erleichtern.
Die gevko GmbH ist ein IT-Dienstleister aus dem AOK-System mit Standorten in Berlin und Bonn. Das interdisziplinäre Team aus Informatikern, Ärzten, Apothekern und Betriebswirten entwickelt digitale Lösungen zur Unterstützung innovativer Versorgungsmodelle im Gesundheitswesen. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Digitalisierung von Verträgen zur Besonderen Versorgung sowie auf der technischen Unterstützung von Projekten im Umfeld der Gesundheits-IT und der sektorübergreifenden Versorgung. Mit dem HealthPortal stellt die gevko eine Plattform bereit, mit der Krankenkassen und Leistungserbringer Versorgungsverträge digital abbilden und administrieren können. Ziel ist es, administrative Prozesse zu standardisieren, bürokratische Aufwände zu reduzieren und innovative Versorgungsansätze effizient in die Versorgungspraxis zu integrieren.
gevko GmbH
Max-Planck-Str. 49
53177 Bonn
Telefon: +49 (228) 850258-0
Telefax: +49 (228) 850258-44
http://www.gevko.de
Geschäftsführer
Telefon: +49 (228) 850258-61
Fax: +49 (228) 850258-44
E-Mail: stefan.schaefer@gevko.de
![]()

Nortal und gevko kooperieren im Rahmen der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens
FHIR (Fast Healthcare Interoperable Resources) ist einer der jüngeren Standards aus der HL7 Familie (Health Level Seven International) und unterstützt den Datenaustausch zwischen Softwaresystemen im Gesundheitswesen. Er vereinigt dabei die Vorteile bereits etablierter HL7-Standards mit jenen aktueller Web-Technologien. Der Fokus der Nutzung liegt auf aufwandsarmer und menschenlesbarer Interoperabilität.
Blockchain, bislang maßgeblich aus dem Bereich digitaler Währungen wie Bitcoin bekannt, eignet sich insbesondere durch seine hohe Transparenz und Sicherheit zur Anwendung im Gesundheitswesen. Ein aktueller Ideenwettbewerb des Bundesgesundheitsministeriums zur Nutzung von Blockchain im Gesundheitswesen bestätigt diese Annahme.
gevko GmbH steht für die Begriffe "gesundheit – versorgung – kommunikation". Als AOK-Tochter entwickeln wir IT-Standards für Versorgungsmanagement am "point of care" und Softwarelösungen zur Unterstützung der digitalen Transformation im Gesundheitswesen.
gevko GmbH
Max-Planck-Str. 49
53177 Bonn
Telefon: +49 (228) 850258-0
Telefax: +49 (228) 850258-44
http://www.gevko.de
Geschäftsführer
Telefon: +49 (228) 850258-0
E-Mail: guido.noelle@gevko.de
Partner & Geschäftsführer
E-Mail: Taavi.Einaste@nortal.com

5. gevko/GRPG Symposium am 11. und 12. September 2018 in Berlin
Welche Realitäten in der Versorgung werden gelebt – welches Angebot an Gesundheitsakten, Portalen & Vernetzungslösungen gibt es? Spannende Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Diskussionen werden die folgenden Referenten geben:
- Stefan Bales – Ministerialrat (Bundesministerium für Gesundheit)
- Michael Noll – Projektleiter DiGen (AOK Bundesverband)
- Klaus Koch – Ressortleiter Gesundheitsinformation (IQWIG)
Über die Frage: „Wieviel eHealthgesetz 2.0 braucht das Land?“ werden Bundestagsabgeordnete, Wissenschaftler und Experten diskutieren:
- Florian Fuhrmann – Geschäftsführer KV Telematik GmbH
- Dirk Heidenblut – Mitglied des Bundestags
- Dr. Guido Noelle – Geschäftsführer gevko GmbH
- Maria Klein-Schmeink – Mitglied des Bundestags
- Dr. med. Andreas Sönnichsen – Universität Witten/Herdecke
- Tino Sorge – Mitglied des Bundestags
- Dr. Jürgen Zerth – Beisitzer Verwaltung / Ökonomie GRPG
Innovative Vernetzungs- und Versorgungsprojekte sind Thema eines Workshops am 2. Tag des Symposiums. Die Referenten berichten aus laufenden Projekten, wie u.a. auch mit Lösungen der gevko zur digitalen Versorgung beigetragen wird:
- Angelique Gampe-Schmidt – AOK Hessen (Digitale Verordnungs- und Genehmigungsverfahren)
- André Grave – AOK NordWest (DiGeN / Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung)
- Carsten Michels – Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein (DIMINI)
- Benjamin Zwerg – AOK Nordost (Digitales Gesundheitsnetzwerk / GeN)
„DSGVO – Datenschutz im Gesundheitswesen – Stigma vs. Chance“ wird aus der Sicht unterschiedlicher Beteiligter des Gesundheitswesens in einem weiteren Workshop erörtert:
- Jens Dommel – General Manager BU LIFE (CGM Mobile GmbH)
- Uwe Michels – Rechtsanwalt
- Ilona Köster-Steinebach – Geschäftsführerin Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.
- Stefan Streit – Hausarzt & Autor
Die Anmeldeunterlagen und weitere Informationen finden Sie unter:
Nach den erfolgreichen Symposien der letzten Jahre deuten die Anmeldezahlen aus allen Bereichen des deutschen Gesundheitswesens auch in diesem Jahr wieder auf 2 spannende und interessante Tage in Berlin hin.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und wünschen Ihnen – auch jenseits des offiziellen Programms – einen regen Informationsaustausch mit Kollegen/innen und unseren Referenten/innen. Bitte bedenken Sie, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen gibt.
gevko GmbH steht für die Begriffe "gesundheit – versorgung – kommunikation". Als AOK-Tochter entwickelt das Unternehmen IT-Standards für Versorgungsmanagement am "point of care", etwa im Rahmen von Versorgungsverträgen.
gevko GmbH
Max-Planck-Str. 49
53177 Bonn
Telefon: +49 (228) 850258-0
Telefax: +49 (228) 850258-44
http://www.gevko.de
Prokurist – Leiter Marketing & Vertrieb
Telefon: +49 (228) 850258-0
Fax: +49 (228) 850258-44
E-Mail: stefan.schaefer@gevko.de

5. gevko/GRPG Symposium am 11. und 12. September 2018 in Berlin
Ein Jahr nach der Bundestagswahl befindet sich ein neues eHealth-Gesetz in Vorbereitung. Neben einer Bewertung des bislang geltenden Gesetzes stellt sich die Frage nach den Wünschen und Erfordernissen an das neue Gesetz. Diese Fragen stehen im Fokus der hochkarätig besetzten Veranstaltung mit über 300 zu erwartenden Teilnehmern aus allen Bereichen der Gesundheitswirtschaft.
11. September 2018
Eröffnung: Begrüßung und Grußworte BMG
Keynote von Herr Martin Litsch Vorstand des AOK Bundesverbandes
Gelebte Realitäten in der Versorgung – Gesundheitsakten, Portale & Vernetzungslösungen: Verschiedene Player des Gesundheitswesens stellen Ihre Ansätze und Lösungen vor.
Wieviel eHealthgesetz 2.0 braucht das Land? Vertreter der Politik und Experten aus Wissenschaft und Versorgungspraxis besetzen die hochkarätige Diskussionsrunde.
Von 1.0 zu 2.0 – Weiterentwicklung des eHealth Gesetzes auf dem Prüfstand. Abschlussdiskussion des ersten Tages.
12. September 2018
Konsens und Dissens der Verbände – Update und Upgrade der beim 4. Symposium begonnenen Veranstaltungsreihe.
Innovative Vernetzungs- und Versorgungsprojekte der gevko mit den neuen Lösungen tHIA / tHENA: elektronische Verordnungen und digitales Gesundheitsnetzwerk
DGSVO – Datenschutz im Gesundheitswesen – Stigma vs. Chance
Veranstaltungsort:
H4 Hotel Berlin Alexanderplatz
Karl-Liebknecht-Straße 32
10178 Berlin
gevko GmbH steht für die Begriffe "gesundheit – versorgung – kommunikation".
Als AOK-Tochter entwickelt das Unternehmen IT-Standards und Lösungen für Versorgungsmanagement am "point of care", u.a. im Rahmen von Versorgungsverträgen.
gevko GmbH
Max-Planck-Str. 49
53177 Bonn
Telefon: +49 (228) 850258-0
Telefax: +49 (228) 850258-44
http://www.gevko.de
Prokurist – Leiter Marketing & Vertrieb
Telefon: 0228 850 258 0
Fax: 0228 850 258 44
E-Mail: stefan.schaefer@gevko.de