
Pressemitteilung: SwitchLay Interactive im Interview
Ausgangspunkt ist ein typischer Bruch im Engineering-Prozess: Während Schaltpläne, Stücklisten und angrenzende Prozesse häufig bereits digital vorliegen, bleibt der Schaltschrankaufbau im 3D-Bauraum stark von Handarbeit geprägt. Genau dort setzt SwitchLay Interactive an und ergänzt den bestehenden Pro-Panel-Workflow um intelligente Unterstützung bei dynamischen Änderungen im Layout.
Die Eplan Next26 findet am 20. und 21. Mai 2026 in München statt und wird von Eplan als neues globales Eventformat für die internationale Engineering-Community angekündigt. SwitchLay Interactive wird dort von Adalogic GmbH und der GFaI e. V. als Eplan-Pro-Panel-nahe Innovation vorgestellt.
Interview erklären Magdalena Böck (Managing Director Adalogic GmbH) und Robert Scheffler (Bereichsleiter Automation and Production Engineering, GFaI e. V.), wie SwitchLay Interactive den manuellen Aufwand bei Layout-Anpassungen in Eplan Pro Panel reduziert und warum Zeitersparnis und Qualitätskontrolle den größten Hebel darstellen.
Wie erleben Anwenderinnen und Anwender heute den Prozess des Schaltschrank-Aufbaus im Maschinen- oder Anlagenbau?
Magdalena Böck, Managing Director Adalogic GmbH: „Der Schaltschrankaufbau ist heute meistens digital, aber dennoch von Handarbeit geprägt. In einem 3D-Bauraum werden Betriebsmittel platziert und angeordnet. Dabei müssen vielfältige Regeln beachtet werden. Will man die Möglichkeiten moderner Tools wie automatisches Routing oder die Übermittlung von Daten an Fertigungsautomaten ausnutzen, dann sind korrekt geplante digitale Aufbauten unbedingt notwendig.“
Wo entstehen dabei konkret die größten Aufwände oder Herausforderungen?
Magdalena Böck: „Die größten Herausforderungen liegen in dynamischen Arbeitsabläufen. Mit einem Aufbau ist es meist nicht getan: Änderungen an Kundenwünschen oder die Verfügbarkeit von Betriebsmitteln erfordern Änderungen am Schaltschranklayout. Das ist dann aufwendig, wenn Änderungen an einer Stelle Nacharbeiten an der nächsten auslösen.“
Was war der Ansatz bei der Entwicklung von SwitchLay Interactive für Pro Panel, um genau dieses Problem zu lösen?
Robert Scheffler, Bereichsleiter Automation and Production Engineering, GFaI e. V.: „SwitchLay Interactive unterstützt den manuellen Aufbau durch intelligente Algorithmen. Die Idee war, Anwender von lästigen Detailarbeiten zu entlasten. Dazu mussten wir ein dynamisches Modell des Schaltschrankaufbaus entwickeln, auf dem wir unsere Optimierungsalgorithmen rechnen lassen.“
Was passiert konkret, wenn ein Anwender ein Betriebsmittel im Schaltschrank verschiebt?
Robert Scheffler: „Der Konstrukteur platziert nicht mehr einfach Betriebsmittel auf Halteschienen. Im Hintergrund werden sofort Platzbedarfe und andere Randbedingungen ausgewertet. Damit kann das Layout dynamisch auf die neue Platzierung reagieren. Kabelkanäle und Halteschienen werden automatisch angepasst.“
Was unterscheidet SwitchLay Interactive von klassischen Vorgehensweisen im Layout?
Robert Scheffler: „SwitchLay Interactive nimmt eine helfende Rolle ein. Anwenderinnen und Anwender behalten die volle Kontrolle über die eigenen Schaltschrankaufbauten. Firmenspezifische Regeln und die eigene Kreativität werden nicht von der Software überstimmt, sondern von SwitchLay Interactive unterstützt.“
Was bedeutet das konkret für den Arbeitsalltag eines Konstrukteurs oder einer Konstrukteurin?
Magdalena Böck: „Der Vorteil liegt auf der Hand: Konstrukteurinnen und Konstrukteure können schneller und einfacher Aufbauten erstellen. Dabei bleiben sie aber in ihrem gewohnten Tool Pro Panel und werden durch SwitchLay Interactive bei ihren üblichen Arbeitsabläufen unterstützt.“
Wo liegt aus Ihrer Sicht der größte Hebel?
Magdalena Böck: „Der größte Hebel ist sicherlich die Zeitersparnis. Aufbauten werden schneller erstellt und Anpassungen sind in geringster Zeit möglich. Ein positiver Nebeneffekt ist aber die Qualitätskontrolle. SwitchLay Interactive prüft Layouts auf Kollisionen und liefert nur korrekte Ergebnisse. Damit ist auch eine bessere Weiterverwendung der erstellten ProPanel-Aufbauten gegeben.“
Einordnung
SwitchLay Interactive ist auf Eplan Pro Panel ausgerichtet, das von Eplan als Lösung für den 3D-Aufbau von Schaltschränken und Schaltanlagen beschrieben wird. Die Software bildet unter anderem Komponenten, Verdrahtungskanäle, Drahtlängen, Bohrungen und Fertigungsdaten im digitalen 3D-Modell ab. Vor diesem Hintergrund zielt SwitchLay Interactive auf einen konkreten Mehrwert innerhalb der bestehenden Eplan-Umgebung: weniger manuelle Nacharbeit, schnellere Änderungen und eine bessere Nutzbarkeit digitaler Aufbauten im weiteren Prozess.
Eplan Next26
Wer mehr über SwitchLay Interactive erfahren möchte, kann das Produkt auf der Eplan Next26 am 20. und 21. Mai 2026 in München erleben. Eplan beschreibt die Veranstaltung als neues globales Format mit Keynotes, Best-Practice-Ansätzen, Technologietrends und Live-Demonstrationen für die Zukunft des Engineerings.
Mehr zum Produkt erfahren Sie unter www.switchlay.de
Adalogic GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Gesellschaft für angewandte Informatik e.V. (GFaI), einer der führenden außeruniversitären Forschungseinrichtungen für angewandte Informatik in Deutschland. Seit über 35 Jahren entwickelt die GFaI praxisnahe Technologien, die industrielle Prozesse messbar verbessern. Adalogic übersetzt dieses wissenschaftliche Know-how in marktfähige Softwarelösungen, die direkt in der Industrie echten Mehrwert schaffen.
Die enge Zusammenarbeit garantiert technologische Spitzenforschung verbunden mit praktischer Anwendung—für Unternehmen, die Innovationen effizient umsetzen und sich im Wettbewerb an der Spitze positionieren wollen.
Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V (GFaI)
Volmerstr. 3
12489 Berlin
Telefon: +49 (30) 814563-300
Telefax: +49 (30) 814563-302
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E-Mail: marketing@gfai.de
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EPLAN Partner Network: Integrierte Lösungen für effizientes, datengetriebenes Engineering
Besonders im Fokus stehen dabei aktuelle Entwicklungen im 3D-Engineering und Schaltschrankbau, wo Automatisierung und intelligente Tools zunehmend zum entscheidenden Erfolgsfaktor werden. Partnerlösungen erweitern das EPLAN-Ökosystem gezielt und machen es anpassungsfähig für individuelle Anforderungen.
Welche Rolle dieses Zusammenspiel in der Praxis spielt, wie Anwender konkret profitieren und welche Impulse innovative Lösungen wie SwitchLay Interactive setzen, zeigt das folgende Interview mit Christian Klaus, Partnermanager des EPLAN Partnernetzwerkes.
Adalogic: Können Sie uns einen kurzen Einblick in das EPLAN Partnernetzwerk geben – was macht es aus?
Christian Klaus: Das Eplan Partner Network legt den Fokus auf die gemeinsame Entwicklung integrierter Lösungen mit marktführenden Anbietern, um konsistente Daten und optimale Prozesse entlang der Wertschöpfungskette der Kunden zu gewährleisten
Welche Rolle spielen Partnerlösungen im EPLAN-Ökosystem für Ihre Kunden?
Partnerlösungen machen EPLAN flexibel und praxisnah. Die Integration von Partnerlösungen mit der Eplan Software schafft die Basis für durchgängige, systemübergreifende Workflows von der Planung, über das Engineering bis zur Fertigung .
EPLAN ProPanel ist heute ein zentrales Werkzeug im Schaltschrankbau. Wo sehen Sie aktuell die größten Entwicklungen im Bereich 3D-Engineering?
Wir sehen starke Fortschritte bei der Automatisierung der Layouts, Fertigungsintegration und frühere Einbindung bereits in der Planung. 3D wird zum echten Optimierungswerkzeug entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Worauf achten Sie, wenn Sie neue Partner oder Technologien in das Netzwerk aufnehmen?
Entscheidend sind Anwendernutzen, tiefe Integration und Zukunftsfähigkeit. Technologie, Praxisrelevanz und gemeinsame Vision müssen zusammenpassen.
Wie profitieren Anwender konkret von diesem Zusammenspiel aus EPLAN und Partnerlösungen?
Anwender profitieren von stabileren und schnelleren Prozessen bei gleichzeitig höherer Qualität. Daten werden konsequent weiterverwendet statt neu erzeugt.
Das Schaltschrank-Layouting ist ein sehr dynamischer Schritt im Engineering. Was macht diesen Teil des Prozesses aus Ihrer Sicht besonders anspruchsvoll?
Layouting vereint Technik, Normen und Fertigungsrealität unter Zeitdruck. Hier entscheidet sich die Effizienz des gesamten Projekts.
Was macht die Integration von Lösungen wie „SwitchLay Interactive“ für ProPanel aus Ihrer Sicht besonders interessant für Anwender?
Die Lösung beschleunigt das Layout durch interaktive, regelbasierte Platzierung. Das spart Zeit und erhöht gleichzeitig die Qualität und unterstützt beim Wissenstransfer.
Wie wird sich das Zusammenspiel von EPLAN und Partnerlösungen im Bereich Automatisierung und Engineering in den nächsten Jahren entwickeln?
Das Zusammenspiel wird noch automatisierter und datengetriebener. Ziel ist ein offenes Ökosystem für effizientes, skalierbares Engineering auf Basis standardisierter Austauschformate: Getting the right data to the right place at the right time.
Einordnung
SwitchLay Interactive ist auf Eplan Pro Panel ausgerichtet, das von Eplan als Lösung für den 3D-Aufbau von Schaltschränken und Schaltanlagen beschrieben wird. Die Software bildet unter anderem Komponenten, Verdrahtungskanäle, Drahtlängen, Bohrungen und Fertigungsdaten im digitalen 3D-Modell ab. Vor diesem Hintergrund zielt SwitchLay Interactive auf einen konkreten Mehrwert innerhalb der bestehenden Eplan-Umgebung: schnellere Layout Änderungen, weniger manuelle Nacharbeit und eine bessere Nutzbarkeit digitaler Aufbauten im weiteren Prozess.
Eplan Next26
Wer mehr über SwitchLay Interactive erfahren möchte, kann das Produkt auf der Eplan Next26 am 20. und 21. Mai 2026 in München erleben. Eplan beschreibt die Veranstaltung als neues globales Format mit Keynotes, Best-Practice-Ansätzen, Technologietrends und Live-Demonstrationen für die Zukunft des Engineerings.
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Die Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) ist eine industrienahe Forschungseinrichtung mit über 30 Jahren Erfahrung in der angewandten Informatik. Wir entwickeln praxisorientierte IT-Lösungen für Unternehmen und Institutionen, insbesondere in den Bereichen optische Mess- und Prüftechnik, Schall und Schwingungen, 3D-Datenverarbeitung, Robotik, Energie- und Umwelttechnik, Netzwerkinfrastruktur sowie wissensbasierte Dialogsysteme.
Neben der Forschung engagiert sich die GFaI in der Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften. In Zusammenarbeit mit Hochschulen fördern wir den Wissenstransfer und begleiten Studierende sowie Nachwuchstalente auf ihrem Weg in die Praxis.
Zusammen mit ihren Tochterunternehmen gfai tech GmbH und Adalogic GmbH unterstützt die GFaI den Transfer von Innovationen in den Mittelstand Deutschlands und setzt Impulse für digitale und nachhaltige Entwicklungen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.gfai.de.
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TOP-Energy Versionsupdate 3.5.0: Mehr Geschwindigkeit, erweiterte Modellierungsfunktionen
Performance-Optimierungen ermöglichen erhebliche Zeitersparnisse
Version 3.5.0 bringt einen deutlichen Geschwindigkeitssprung in allen zentralen Arbeitsbereichen. Die Verarbeitung von Zeitreihen benötigt nur noch etwa zwei Drittel der bisherigen Zeit, wodurch Anwender schneller auf Eingabe-, Ergebnis- und Visualisierungsdaten zugreifen können.
Auch Simulationen ganzjahresgekoppelter Modelle lassen sich nahezu doppelt so schnell durchführen. Ergänzt wird dies durch eine bis zu 60 % schnellere Projektaktualisierung, was insbesondere bei großen und komplexen Modellen eine Zeitersparnis mit sich bringt.
Intelligente Automatisierung für die grafische Modellierung
Mit Version 3.5.0 stärkt TOP-Energy die visuelle Modellierungsumgebung durch neue, leistungsfähige Automatisierungsfunktionen. Der neue Layout-Assistent unterstützt bei der strukturierten Anordnung von Komponenten und reduziert den manuellen Aufwand.
Das globale Layout ermöglicht die vollautomatische Platzierung kompletter Modelle. Ein optimiertes Netz-Routing sorgt für übersichtlichere Darstellungen durch reduzierte Knicke und effizientere Pfadführung. Zudem verbessert ein neuer Komponentenauswahldialog die Benutzerführung in Parameterstudien sowie in Ein- und Ausgangssteuerungen.
Erweiterte Komponenten für realitätsnahe Anlagenabbildung
Ein weiteres Update ist die Einführung neuer betrieblicher Randbedingungen zur Steuerung von Wärmeerzeugungsanlagen. Erstmals lassen sich sowohl in Reihe geschaltete als auch parallel geschaltete Anlagen gezielt und differenziert ohne programmierbare Steuerungen abbilden.
Das neue Update steht ab sofort hier für Anwender zum Download bereit.
TOP-Energy ist eine Energiesystem-Simulationssoftware, die von der Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) in Berlin entwickelt wird. Die Software ermöglicht die Modellierung, Simulation und Optimierung hochkomplexer Energiesysteme – von industriellen Prozessen über Quartierslösungen bis hin zu kommunalen Strukturen.
Mit flexiblen Komponenten, umfassenden Steuerungs- und Analysetools sowie aktuellen Datenquellen unterstützt TOP-Energy Anwenderinnen und Anwender aus Forschung, Planung und Wirtschaft dabei, nachhaltige und wirtschaftliche Energiesysteme zu entwickeln.
Die GFaI e. V. ist ein gemeinnütziges Forschungsinstitut mit Sitz in Berlin-Adlershof. Der Verein ist auf angewandte Informatik spezialisiert und entwickelt praxisnahe Softwarelösungen für Industrie, Energie und Wissenschaft.
Weitere Informationen unter: www.top-energy.de
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Innovationen für nachhaltiges Wassermanagement
Als außeruniversitäre Forschungseinrichtung arbeitet die GFaI gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand an praxisnahen Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Wasserwirtschaft. Ein aktuelles Beispiel ist das Forschungsprojekt „ClearWater“, das einen wichtigen Beitrag zur Optimierung von Prozessen im Abwasserbereich leistet.
Mit der dritten Sitzung des projektbegleitenden Ausschusses im Dezember 2025 erreichte das Projekt einen bedeutenden Meilenstein. Im Fokus steht die Entwicklung eines KI-basierten optischen Messsystems zur Überwachung und Optimierung des Flockungsmitteldosierprozesses. Ziel ist es, den Einsatz polyacrylamidbasierter Flockungsmittel im Kiestagebau signifikant zu reduzieren. Dadurch lassen sich sowohl ökologische Vorteile – etwa eine geringere chemische Belastung – als auch wirtschaftliche Effekte erzielen. Das System nutzt moderne Bildverarbeitung und Künstliche Intelligenz, um Prozesszustände in Echtzeit zu analysieren und eine präzisere Steuerung zu ermöglichen.
Das Projekt „ClearWater“ verdeutlicht exemplarisch, wie der enge Schulterschluss zwischen Forschung, Industrie und öffentlicher Förderung innovative Lösungen hervorbringt. Gemeinsam mit Partnern wie dem Forschungsinstitut für Wasserwirtschaft und Klimazukunft an der RWTH Aachen e. V. sowie unter Einbindung des Projektträgers DLR und politischer Vertreterinnen und Vertreter werden Ansätze entwickelt, die den Transfer in die Praxis gezielt vorantreiben.
Neben Forschungsprojekten zeigt auch die technologische Entwicklung innerhalb der GFaI-Gruppe konkrete Anwendungen: Mit dem HydroVision SeaStar24 hat die gfai tech ein innovatives, äußerst umweltschonendes System zur maritimen Überwachung entwickelt. Die Lösung basiert auf optischer Sensorik und verzichtet auf invasive Messverfahren, wodurch sie besonders ressourcenschonend im Einsatz ist.
HydroVision SeaStar24 ermöglicht die automatisierte, visuelle Erfassung von Wasserflächen und unterstützt so unter anderem die Detektion von Verschmutzungen oder strukturellen Veränderungen in Gewässern. Darüber hinaus eröffnet das System vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Offshore-Bereich, etwa zur Überwachung von Anlagen wie Windparks oder Plattformen. Auch im Kontext der Sicherheit und Verteidigung maritimer Infrastrukturen – beispielsweise in Häfen oder an kritischen Küstenstrukturen – kann die Technologie einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie frühzeitig Auffälligkeiten erkennt und eine kontinuierliche Lagebewertung unterstützt.
Darüber hinaus zeigt sich die Vielfalt aktueller Wasserforschung im Netzwerk der GFaI auch in gemeinschaftlichen Austauschformaten: Forschungspartner, Partnerinstitute und Unternehmen präsentierten ihre innovativen Projekte rund um das Thema Wasser zunächst in einem spezialisierten Wasserworkshop, der aus dem von der GFaI geleiteten KI-Netzwerk „AI4Tech“ hervorgegangen ist. Die dort angestoßenen Diskussionen und Kooperationen wurden im Rahmen der GFaI Future Tech Days 2025 weiter vertieft und einer breiteren Fachöffentlichkeit vorgestellt.
„Nachhaltiges Wassermanagement ist eine der großen Zukunftsaufgaben. Digitale Technologien wie Künstliche Intelligenz eröffnen uns neue Möglichkeiten, Prozesse effizienter und ressourcenschonender zu gestalten“, sagt Martin Pfaff (wissenschaftlicher Mitarbeiter).
Mit ihrer Forschung und technologischen Entwicklung leistet die GFaI einen Beitrag dazu, innovative Ansätze schneller in die Anwendung zu bringen und den verantwortungsvollen Umgang mit Wasserressourcen langfristig zu sichern.
Die Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) ist eine industrienahe Forschungseinrichtung mit über 30 Jahren Erfahrung in der angewandten Informatik. Wir entwickeln praxisorientierte IT-Lösungen für Unternehmen und Institutionen, insbesondere in den Bereichen optische Mess- und Prüftechnik, Schall und Schwingungen, 3D-Datenverarbeitung, Robotik, Energie- und Umwelttechnik, Netzwerkinfrastruktur sowie wissensbasierte Dialogsysteme.
Neben der Forschung engagiert sich die GFaI in der Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften. In Zusammenarbeit mit Hochschulen fördern wir den Wissenstransfer und begleiten Studierende sowie Nachwuchstalente auf ihrem Weg in die Praxis.
Zusammen mit ihren Tochterunternehmen gfai tech GmbH und Adalogic GmbH unterstützt die GFaI den Transfer von Innovationen in den Mittelstand Deutschlands und setzt Impulse für digitale und nachhaltige Entwicklungen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.gfai.de.
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Akustische Kamera in preisgekröntem Film Agon | Venedig 2025
Das in Berlin-Adlershof ansässige Mess-Technologie-Unternehmen trug mit seiner wegweisenden Akustischen Kamera zur Produktion bei.
Handlung und Setting: Ludoj 2024 Olympische Spannung
„Agon“ spielt vor den fiktiven Olympischen Spielen von Ludoj 2024 und verfolgt drei Spitzensportlerinnen in Rifle Shooting (Gewehr Schießen), Fechten und Judo. Die Athletinnen werden durch fortschrittliche Sensorik gemessen, beobachtet und aufgezeichnet. Die Akustische Kamera integriert sich nahtlos und visualisiert Schall als räumliche Daten – unsichtbare Audio-Schichten werden inspizierbar und vergleichbar.
Präzise Schallkartierung in kontrollierten Soundstages
In schallgeschützten Studios kartiert die Akustische Kamera Schallenergie-Ausbreitung hochpräzise, ungestört von Umgebungsgeräuschen. Sie deckt Mikro-Ereignisse auf: Reibung, Impact, Zögern, Release – jedes als messbares Muster. Aus der Industrie-Diagnostik entliehen, erweitert sie Perzeption für Leistung, Vorbereitung und Körperanalyse.
„’Agon‘ gibt uns die Chance, unsere Technologie als kreatives Element für Filmemacher sichtbar zu machen. Schallvisualisierung liefert neue Insights zu Bewegung und Timing“, sagt gfai tech Geschäftsführer Philip Hoehna.
Die gfai tech GmbH produziert und vertreibt seit mehr als 15 Jahren innovative Produkte zur Schall- und Schwingungsmessung und -analyse "Made in Germany". Als 100%ige Tochter der Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) produziert sie stets branchen- und anwendungsorientiert.
Bekannt wurde gfai tech durch die erste modulare und flexible Akustische Kamera für die Lokalisierung und Analyse von Schallquellen.
Heute umfasst das Portfolio auch Innovationen für die experimentelle Modalanalyse und komplette Softwarelösungen für die Überwachung, Analyse und Auswertung von akustischen Messdaten.
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Mehr Sichtbarkeit, mehr Chancen: GFaI setzt Zeichen zum Internationalen Tag der Frauen in der Wissenschaft
Frauen leisten seit jeher einen unverzichtbaren Beitrag zur wissenschaftlichen Innovation – dennoch sind sie in vielen Forschungsbereichen, insbesondere in den MINT-Disziplinen, weiterhin unterrepräsentiert. Die GFaI begegnet dieser Herausforderung mit gezielter Förderung, fairen Karrierebedingungen und der bewussten Sichtbarmachung von Wissenschaftlerinnen in verantwortungsvollen Positionen. Heute werden nahezu die Hälfte aller Führungspositionen innerhalb der GFaI von Frauen bekleidet – ein klares Zeichen für gelebte Chancengleichheit im Forschungsalltag.
„Forschung lebt von unterschiedlichen Perspektiven. Weibliche Expertise, Führungskompetenz und Kreativität sind für den wissenschaftlichen Fortschritt unverzichtbar“, betont Silvia Schwochow, stellvertretende Geschäftsführerin der GFaI. „Unser Ziel ist es, Frauen nicht nur für die Forschung zu begeistern, sondern ihnen langfristige Entwicklungsmöglichkeiten und Gestaltungsspielräume zu bieten.“
In institutsübergreifenden Forschungsprojekten, in der Leitung von Forschungsbereichen sowie im wissenschaftsnahen Management und verwaltender Tätigkeit übernehmen Frauen bei der GFaI zentrale Rollen. Sie prägen innovative Forschungsprodukte, treiben den Technologietransfer voran und fungieren als Vorbilder für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Ein besonderes Anliegen ist der GFaI zudem die frühe Förderung junger Nachwuchsforscherinnen. Seit vielen Jahren beteiligt sich das Forschungsinstitut am bundesweiten Girls’ Day und erhält dafür durchweg positives Feedback von Teilnehmerinnen und Schulen. Der Aktionstag bietet Schülerinnen praxisnahe Einblicke in die Welt der angewandten Forschung und soll Hemmschwellen gegenüber naturwissenschaftlich-technischen Berufen abbauen.
Mit Blick auf den heutigen Aktionstag bekräftigt die GFaI ihr Engagement, strukturelle Hürden weiter abzubauen und junge Frauen frühzeitig für Wissenschaft und Forschung zu gewinnen. Denn nachhaltige Innovation entsteht dort, wo Vielfalt gelebt und gefördert wird.
Die Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) ist eine industrienahe Forschungseinrichtung mit über 30 Jahren Erfahrung in der angewandten Informatik. Wir entwickeln praxisorientierte IT-Lösungen für Unternehmen und Institutionen, insbesondere in den Bereichen optische Mess- und Prüftechnik, Schall und Schwingungen, 3D-Datenverarbeitung, Robotik, Energie- und Umwelttechnik, Netzwerkinfrastruktur sowie wissensbasierte Dialogsysteme.
Neben der Forschung engagiert sich die GFaI in der Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften. In Zusammenarbeit mit Hochschulen fördern wir den Wissenstransfer und begleiten Studierende sowie Nachwuchstalente auf ihrem Weg in die Praxis.
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„Ich erlebe bei der GFaI ein Arbeitsumfeld auf Augenhöhe.“
In unserer Interviewreihe geben Mitarbeiterinnen der GFaI Einblicke in das, was Forschung für sie persönlich bedeutet: Verantwortung übernehmen, im Team wirken, Dinge voranbringen. Sie erzählen, was ihnen im Alltag Zufriedenheit gibt und warum Sichtbarkeit und Vielfalt für die Wissenschaft unverzichtbar sind.
Im zweiten Interview: Magdalena Böck, Geschäftsführerin der GFaI Tochtergesellschaft Adalogic GmbH:
GFaI: Woran arbeitest du aktuell oder in den vergangenen Jahren bei der GFaI, und welchen Beitrag leistest du damit zur angewandten Forschung?
Magdalena Böck: In meiner Rolle als Geschäftsführerin der Adalogic GmbH – einer Transfergesellschaft der GFaI – arbeite ich vor allem daran, angewandte Forschung in die industrielle Praxis zu bringen. Das bedeutet: Ich übersetze Forschungsleistungen und technologische Lösungen so, dass sie für Unternehmen greifbar, verständlich und nutzbar werden.
Besonders im Fokus stehen dabei komplexe oder sehr spezifische Herausforderungen aus der Industrie – häufig aus dem Umfeld kleiner und mittlerer Unternehmen, die keine eigenen großen Entwicklungsabteilungen haben.
Mein Beitrag zur angewandten Forschung liegt damit im Brückenschlag: Ich sorge dafür, dass Forschung nicht im Projektbericht endet, sondern als konkrete Lösung dort ankommt, wo sie Wirkung entfaltet – im industriellen Alltag.
Was ist dir in deiner Rolle als Führungskraft besonders wichtig im Umgang mit deinem Team – (gerade im Forschungsumfeld)?
Im Forschungsumfeld arbeite ich mit Menschen zusammen, die eine enorme fachliche Tiefe mitbringen. Sie beschäftigen sich oft über lange Zeiträume hinweg mit hochkomplexen Fragestellungen, tüfteln an Details und geben sich nicht mit schnellen Antworten zufrieden. Diese Intensität braucht Raum – aber auch Orientierung.
Mir ist wichtig, ein Umfeld zu schaffen, in dem Eigenverantwortung selbstverständlich ist und Vertrauen die Grundlage der Zusammenarbeit bildet. Gerade weil Forschung lange Zyklen und strukturelle Unsicherheiten mit sich bringt, braucht es Stabilität im Miteinander und Klarheit in der Rolle.
Meine persönliche Haltung ist dabei: Wenn die Menschen, mit denen ich arbeite, ihre Entscheidungen selbstbewusst treffen, Verantwortung übernehmen und nicht auf mich warten müssen – dann habe ich meine Aufgabe gut gemacht.
Was macht aus deiner Sicht die Arbeit bei der GFaI attraktiv – insbesondere für Frauen in der Forschung (und Verwaltung)?
Aus meiner Sicht ist die Arbeit bei der GFaI besonders attraktiv, weil man sehr viel Gestaltungsspielraum hat – fachlich wie organisatorisch. Gleichzeitig ist die Arbeit nah an realen Herausforderungen aus der Praxis: Forschung und Anwendung sind hier keine Gegensätze, sondern greifen direkt ineinander.
Gerade für Frauen ist außerdem entscheidend: Ich erlebe bei der GFaI ein Arbeitsumfeld auf Augenhöhe. In der Zusammenarbeit spielen weder Geschlecht noch Alter die zentrale Rolle, sondern Kompetenz und Eignung. Die Leitungsebene bewertet sehr bewusst nach Fähigkeiten – im Grunde wie ein „blind casting“.
Dazu kommt ein hohes Maß an Vertrauen und Wertschätzung. Wer Verantwortung übernehmen will, bekommt die Möglichkeit – und wird dabei ernst genommen.
Welches persönliche Statement oder welche Botschaft möchtest du (anlässlich des Internationalen Frauentags) jungen Frauen mit Interesse an Forschung und Wissenschaft mitgeben?
Warte nicht darauf, dass dir jemand Raum gibt – nimm ihn dir. Hab eine Meinung, sprich klar und steh für dich ein.
Und lass dir niemals einreden, dass Mathe, Technik oder Forschung nicht „für Frauen“ seien. Natürlich sind sie das.
Die Welt braucht mutige und kluge Frauen, die sichtbar sind –die Zukunft braucht genau eure Kompetenz.
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GFaI entwickelt neue KI-Lösungen zur Störungserkennung in Industrieanlagen
In diesem Projekt entwickelt die GFaI Verfahren, die verschiedene Sensordaten – etwa Geräusche und Schwingungen – intelligent auswerten. Mit Hilfe mehrdimensionaler Sensorik, darunter akustische und schwingungsbasierte Systeme wie die Akustische Kamera und die WaveCam, analysieren spezialisierte Machine-Learning-Pipelines unterschiedliche Signalkanäle in Echtzeit. Die Sensorströme werden dabei nicht fusioniert, sondern getrennt optimiert, um robuste, adaptive Erkennungsmodelle zu ermöglichen.
Das soll helfen, ungewöhnliche Muster zu erkennen, bevor sie zu Störungen oder Ausfällen führen. Viele Probleme kündigen sich akustisch oder durch veränderte Bewegungen an. Genau dort setzt das Projekt an.
Statt eine große, schwerfällige Analyseplattform zu bauen, setzt die GFaI auf eine flexible Umsetzung der Algorithmen für Datenvorverarbeitung, Feature-Extraktion und Anomalieerkennung in Microservices – kleine Softwaremodule, die sich kombinieren, skalieren und auch in der Cloud betreiben lassen. Das macht die Technologie vielseitig einsetzbar – von Chemie- und Energieanlagen bis hin zum Maschinenbau.
Bis 2027 soll ein modulares, übertragbares Analyseframework entstehen, das Betreibern und Herstellern industrieller Anlagen neue Möglichkeiten im Bereich Condition Monitoring (Zustandsüberwachung) und Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung) eröffnet.
Für weitere Informationen besuchen Sie die Projektseite der GFaI:
https://www.gfai.de/forschung/projekte/signalverarbeitung-und-akustische-kamera
Die Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) ist eine industrienahe Forschungseinrichtung mit über 30 Jahren Erfahrung in der angewandten Informatik. Wir entwickeln praxisorientierte IT-Lösungen für Unternehmen und Institutionen, insbesondere in den Bereichen optische Mess- und Prüftechnik, Schall und Schwingungen, 3D-Datenverarbeitung, Robotik, Energie- und Umwelttechnik, Netzwerkinfrastruktur sowie wissensbasierte Dialogsysteme.
Neben der Forschung engagiert sich die GFaI in der Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften. In Zusammenarbeit mit Hochschulen fördern wir den Wissenstransfer und begleiten Studierende sowie Nachwuchstalente auf ihrem Weg in die Praxis.
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TOP-Energy zeigt auf der E-world 2026 neue Funktionen zur Optimierung komplexer Energiesysteme
Das Team von TOP-Energy zeigt, wie sich Energiesysteme effizient planen, simulieren und optimieren lassen – mit Live-Demos und Expertenberatung für Stadtwerke, Industrie und Kommunen.
Software für Energiewende und Dekarbonisierung
Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise, Klimaschutzanforderungen und neuer regulatorischer Vorgaben gewinnen digitale Werkzeuge zur Energiesystemplanung zunehmend an Bedeutung. „Energiewirtschaft, Industrie und Kommunen stehen heute vor immer komplexeren Anforderungen – von der Sektorenkopplung über dezentrale Erzeugungsstrukturen bis hin zu ambitionierten Nachhaltigkeitszielen“, erklärt Stefan Kirschbaum, Bereichsleiter des GFaI-Forschungsbereichs Energiesystemtechnik. „Unsere Software TOP-Energy bietet schnelle und intuitive Modellierungsoptionen, die weit über klassische Planungswerkzeuge wie Excel hinausgehen und somit echten Mehrwert für nachhaltige Energieentscheidungen schaffen.“
Als Optimierungssoftware unterstützt TOP-Energy Unternehmen, Versorger, Ingenieurbüros sowie Forschungseinrichtungen bei der Analyse und Gestaltung komplexer Energiestrukturen. Die Software ermöglicht unter anderem Variantenvergleiche, Kosten- und Effizienzanalysen sowie die Bewertung möglicher CO₂-Einsparpotenziale und Investitionsstrategien.
Variantenvergleiche, Kostenanalysen und CO₂-Szenarien
TOP-Energy ermöglicht:
- Variantenvergleiche für Technologiealternativen und Investitionsstrategien
- Kosten- und Effizienzanalysen für wirtschaftliche Entscheidungsfindung
- CO₂-Einsparpotenziale zur Unterstützung von Dekarbonisierungszielen
- Szenarienplanung für dezentrale Erzeugung, Sektorenkopplung und Wärmewende
Typische Anwendungsfälle reichen von KWK-Standortoptimierung über kommunale Quartierslösungen bis hin zur Industrieabwärmenutzung.
Messestand mit Live-Demos und Fachberatung
Auf der E-world energy & water, einer der führenden europäischen Plattformen für Energiewirtschaft und -technologie, können Besucher den TOP-Energy-Stand (Halle 4, C109) nutzen, um sich die Software TOP-Energy live vorstellen zu lassen und konkrete Projektszenarien durchzuspielen. Das Expertenteam steht für Fragen zu Implementierung, Integration und branchenspezifischen Lösungsansätzen zur Verfügung.
„Viele Nutzer profitieren davon, ihre eigenen Planungsfragen direkt mit unseren Experten zu diskutieren und dabei zu sehen, wie schnell sich verschiedene Szenarien durchrechnen lassen", sagt Stefan Kirschbaum. „Das spart Planungszeit und trägt zu sichereren Investitionsentscheidungen bei."
Über TOP-Energy
TOP-Energy ist eine Energiesystem-Simulationssoftware, die von der Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) in Berlin entwickelt wird. Die Software ermöglicht die Modellierung, Simulation und Optimierung hochkomplexer Energiesysteme – von industriellen Prozessen über Quartierslösungen bis hin zu kommunalen Strukturen.
Mit flexiblen Komponenten, umfassenden Steuerungs- und Analysetools sowie aktuellen Datenquellen unterstützt TOP-Energy Anwenderinnen und Anwender aus Forschung, Planung und Wirtschaft dabei, nachhaltige und wirtschaftliche Energiesysteme zu entwickeln.
Die GFaI e. V. ist ein gemeinnütziges Forschungsinstitut mit Sitz in Berlin-Adlershof. Der Verein ist auf angewandte Informatik spezialisiert und entwickelt praxisnahe Softwarelösungen für Industrie, Energie und Wissenschaft.
Weitere Informationen unter: www.top-energy.de
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„Entwicklung passiert unterwegs – nicht erst, wenn man sich „fertig“ fühlt“
In unserer Interviewreihe geben Mitarbeiterinnen der GFaI Einblicke in das, was Forschung für sie persönlich bedeutet: Verantwortung übernehmen, im Team wirken, Dinge voranbringen. Sie erzählen, was ihnen im Alltag Zufriedenheit gibt und warum Sichtbarkeit und Vielfalt für die Wissenschaft unverzichtbar sind.
Im ersten Interview: Felicitas Böhm, Bereichsleiterin des Forschungsbereichs 3D-Datenverarbeitung:
GFaI: Woran arbeitest du aktuell oder in den vergangenen Jahren bei der GFaI, und welchen Beitrag leistest du damit zur angewandten Forschung?
Felicitas Böhm: Ich bin vor acht Jahren als Studentin zur GFaI gekommen und habe hier meine Masterarbeit im Bereich der 3D-Datenverarbeitung geschrieben. Dass ich heute seit fast drei Jahren den Bereich leite, hätte ich mir damals ehrlich gesagt nicht vorgestellt. Mein Weg hier war geprägt von Weiterentwicklung, Vertrauen und der Chance, Verantwortung zu übernehmen.
Heute beschäftigen mich neben den fachlichen Themen vor allem Führung, Teamentwicklung und Kommunikation. Ich begleite Forschungsprojekte von der ersten Idee über die Antragstellung bis zum Abschluss – und mag besonders, dass unsere Arbeit so vielfältig ist: von adaptiver Fertigung fluidführender Bauteile über 3D-Scan und Rekonstruktion bis hin zu Indoor-Navigation oder der individuellen Gestaltung von Korsetten. Was mich dabei antreibt, ist der Gedanke, dass aus Forschung etwas entsteht, das in der Praxis wirklich gebraucht wird. Und dass ich mit meiner Arbeit dazu beitragen kann, gute Rahmenbedingungen dafür zu schaffen – für Projekte genauso wie für Menschen.
Was ist dir in deiner Rolle als Führungskraft besonders wichtig im Umgang mit deinem Team – gerade im Forschungsumfeld?
In meiner Rolle als Führungskraft ist mir ein ehrliches Miteinander auf Augenhöhe besonders wichtig. Ich möchte, dass sich mein Team gesehen fühlt, dass Fragen und Unsicherheiten genauso Platz haben wie Ideen und Mut. Für mich bedeutet Führung, gemeinsam Verantwortung zu tragen, sich gegenseitig zu stärken und zusammen zu wachsen. Gerade im Forschungsumfeld ist es entscheidend, einen Raum zu schaffen, in dem Neues ausprobiert werden darf – ohne Angst, nicht perfekt zu sein.
Was macht aus deiner Sicht die Arbeit bei der GFaI attraktiv – insbesondere für Frauen in der Forschung?
Was die Arbeit bei der GFaI für mich so besonders macht, sind vor allem die Menschen. Das Miteinander, die Offenheit und die Unterstützung, die ich hier erlebe, tragen viel dazu bei, dass ich mich gerne engagiere und Verantwortung übernehme. Gleichzeitig liebe ich die inhaltliche Vielfalt der Projekte und die Möglichkeit, mich immer wieder in neue Themen einzuarbeiten. Als Frau in der Forschung erlebe ich hier vor allem eines: Gleichwertigkeit. Es zählt, wer du bist und was du einbringst – nicht dein Geschlecht. Und das empfinde ich als große Stärke dieses Arbeitsumfelds.
Welches persönliche Statement oder welche Botschaft möchtest du anlässlich des Internationalen Frauentags jungen Frauen mit Interesse an Forschung und Wissenschaft mitgeben?
Zum Internationalen Frauentag möchte ich jungen Frauen sagen: Ihr müsst nicht perfekt sein, um euren Platz in Forschung und Wissenschaft zu finden. Zweifel gehören oft dazu – ich kenne sie gut. Aber sie sollten euch nicht davon abhalten, mutig zu sein und Chancen zu ergreifen. Traut euch, Fragen zu stellen, Wege auszuprobieren und Verantwortung zu übernehmen. Entwicklung passiert unterwegs – nicht erst, wenn man sich „fertig“ fühlt.
Die Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) ist eine industrienahe Forschungseinrichtung mit über 30 Jahren Erfahrung in der angewandten Informatik. Wir entwickeln praxisorientierte IT-Lösungen für Unternehmen und Institutionen, insbesondere in den Bereichen optische Mess- und Prüftechnik, Schall und Schwingungen, 3D-Datenverarbeitung, Robotik, Energie- und Umwelttechnik, Netzwerkinfrastruktur sowie wissensbasierte Dialogsysteme.
Neben der Forschung engagiert sich die GFaI in der Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften. In Zusammenarbeit mit Hochschulen fördern wir den Wissenstransfer und begleiten Studierende sowie Nachwuchstalente auf ihrem Weg in die Praxis.
Zusammen mit ihren Tochterunternehmen gfai tech GmbH und Adalogic GmbH unterstützt die GFaI den Transfer von Innovationen in den Mittelstand Deutschlands und setzt Impulse für digitale und nachhaltige Entwicklungen.
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